Netflix – Film: „Shimmer Lake“

Ich habe mir folgenden Film über Netflix (U.S.) angeschaut:

 

 

„Shimmer Lake“ (seit dem 9.6.17 weltweit auf Netflix zu sehen)“ 86 min crime
dir. Oren Uziel cast: Benjamin Walker, Wyatt Russell, Rainn Wilson, Adam Pally, John Michael Higgins Ron Livingston, Stephanie Sigman, Rob Corrdry

 

 

Andy (Rainn Wilson) ist auf der Flucht. Er wird von seinem Bruder, dem Sheriff des Städtchens, Zeke Sikes (Benjamin Walker) und zwei FBI Agenten (Ron Livingston und Rob Corddry) gesucht. Was hat Andy mit dem Banküberfall, der vor ein paar Tagen verübt wurde, zutun?

 

B (Wertung von A bis F) „Shimmer Lake“ ist das Regiedebüt des israelischen Drehbuchautors Oren Uziel (22 Jump Street)

Als Netflix-Kunde bietet es sich förmlich an, in bestimmte Filme oder Serien einfach mal „reinzugucken.“ Nach einem langen Flug und einem Drink mit den Kollegen an der Hotelbar habe ich dann ca. 20 Minuten in „Shimmer Lake“ reingeschnuppert. Was ich sah gefiel mir, ich war aber einfach zu müde. Am nächsten Morgen, Jetlag-geplagt, eigentlich immer noch nicht wirklich aufnahmefähig, setzte ich dann den Film fort und fand die Erzählstruktur arg herausfordernd. Irgendwann habe ich dann realisiert, dass die Geschichte rückwärts erzählt wird. Bei mir kam noch erschwerend dazu, dass ich am Abend zuvor tatsächlich noch einen anderen Film bei Netflix („MANVS“) anfing, was ich natürlich am nächsten Tag längst vergessen hatte und vergebens auf die Verknüpfung der Charaktere wartete. Wie dem auch sei, letztlich hat mir „Shimmer Lake“ so gut gefallen, dass ich ihn mir ein zweites Mal anschaute. Später habe ich gelesen, dass der Film als eine Art „Fargo meets Memento“ beschrieben wird. So weit würde ich keinesfalls gehen, aber sehenswert ist „Shimmer Lake“ allemal. Besonders gefallen hat mir der seltsame Humor, der sich durch den Film zieht. Alle Szenen in dem Polizeiauto haben mich am meisten amüsiert.

 

Gelesen habe ich auch, dass die deutsche Synchronisation absolut nicht zu empfehlen ist.

 

„Shimmer Lake“ ist eine Netflix-Eigenproduktion und steht seit dem 9.6.17 auf Netflix (weltweit) zur Verfügung.

 

Trailer zu sehen:

 

 

 

NYC – Film: "In a World…"

Ich war am 26.09.13 in New York und habe mir im Kino angeschaut:

„In a World…“ 93 min comedy
dir. Lake Bell cast: Lake Bell, Fred Melamed, Demetri Martin, Rob Corddry, Nick Offerman, Michaela Watkins

Carol (Lake Bell) gibt Stimm- und Sprechtraining und arbeitet als Synchronsprecherin. Das Talent hat sie ganz offenbar von ihrem Vater, dem berühmten Synchronsprechers Sam Soto (Fred Melamed), geerbt. Nachdem ihr Vater mit seiner neuen, jungen Freundin Jamie (Alexandra Holden) zusammenziehen will, setzt er seine 31-jährige Tochter vor die Tür. Wohin soll sie ziehen, mit ihren Jobs verdient sie nicht genug Geld. Erst mal kann sie bei ihrer Schwester Dani (Michaela Watkins) und ihrem Schwager Moe (Rob Corddry) unterkommen. Hollywood produziert gerade eine neue Teenager-Film-Reihe, „The Amazon Games“. Für die Filmtrailer wird noch eine ausdrucksstarke Stimme aus dem Off gesucht, Carol will sich bewerben, aber hat eine Frau in dieser Männerdomäne überhaupt eine Chance…

B+ (Wertung von A bis F) „In a World…“ ist das Regiedebüt der Schauspielerin Lake Bell („Boston Legal“, „What Happens in Vegas“, It´s Complicated). Die Idee zu dem Film kam der Amerikanerin, als ihr aufgefallen war, dass bei fast allen Filmtrailern eine männliche Stimme aus dem Off kommt. Sie hat daraufhin ein Drehbuch geschrieben, das Projekt produziert, die Hauptrolle gespielt und Regie geführt. Dabei herausgekommen ist eine wirklich charmante, kleine Komödie, die einem einen Einblick in eine ganz andere Berufswelt gewährt.

„In a World…“ zeigt die Welt der Menschen, die sich hinter den tollen, prägnanten Stimmen verbergen. Fred Melamed beispielsweise hat eine unfassbar großartige Stimme. Daher nimmt man ihm auch sofort den berühmten Synchronsprecher ab. Fred Melamed ist aber selbst auch ein bekannter Synchronsprecher, seine Stimme war u.a. bereits in vielen Werbespots zu hören. Als Schauspieler konnte man ihn aber auch beispielsweise in dem Coen Bros. Film A Serious Man sehen.

Lake Bell selbst ist mir eigentlich bislang nur in Nebenrollen aufgefallen. Sie kann aber durchaus auch einen Film tragen. Ich bin auf ihre nächsten Projekte gespannt.

Bei „In a World…“ spielt Geena Davis eine kleine Rolle. Seit gefühlten Ewigkeiten habe ich sie nicht mehr gesehen. Ich weiß nicht, ob sie jemals wieder vor die Kamera treten sollte.

Da sich der Film sehr auf Stimmen, Akzente, Dialekte und die Sprache im Allgemeinen konzentriert, empfehle ich dringend, „In a World…“ ausschließlich im Original zu sehen.

„In a World…“ wurde erstmalig auf dem Sundance Film Festival 2013 gezeigt, dort hat der Film den Preis für das beste Drehbuch gewonnen.

„In a World…“ ist für folgende Oscar-Nominierung im Gespräch: Bestes Originaldrehbuch

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Kill Your Darlings“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Drama mit Dane DeHaan, Ben Foster, Michael C. Hall, Elizabeth Olsen und Harry Potter. Ich kann gar nicht genug von Däne DeHaan sehen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „We Are What We Are“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: amerikanischer Arthouse-Thriller mit Horrorelementen, es ist ein Remake eines mexikanischen Films
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mittlerweile gesehen

Trailer v. Film: „A.C.O.D.“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Komödie mit Adam Scott, Amy Poehler, Jane Lynch, Richard Jenkins, etc.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80%

Trailer v. Film: „The Summit“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Doku über ein Drama, das sich beim Bergsteigen ereignet hat.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80%

Boston – Film: "The Way, Way Back"

Ich war am 20.07.13 in Boston und habe mir im Kino angeschaut:

„The Way, Way back“ (dt. Filmtitel: „Ganz weit hinten“, dt. Kinostart: 05.12.13) 103 min drama, comedy
dir. Nat Faxon, Jim Rash cast: Liam James, Steve Carell, Toni Collette, Allison Janney, Sam Rockwell, Rob Corddry, Amanda Peet, AnnaSophia Robb, Maya Rudolph

Der 14-jährige Duncan (Liam James) muss seine Sommerferien mit seiner Mutter (Toni Collette), ihrem ätzenden Freund Trent (Steve Carell) und seiner Tochter in seinem Sommerhaus verbringen. Na da kann Freude aufkommen. Er hasst es, den Erwachsenen bei ihrem Leben zuzuschauen. Bevor er noch den merkwürdigen Sohn, der stets betrunkenen und dauerquasselnden Nachbarin Betty (Alison Janney) aufs Auge gedrückt bekommt, sucht er das Weite. Irgendwann landet er im nahegelegenen Wasserpark WATER WIZZ. Dort lernt er den stets gut aufgelegten Manager des Wasserparks, Owen (Sam Rockwell), kennen. Owen nimmt ihn gleich unter seine Fittiche und verschafft ihm sogar einen Job im Wasserpark. Duncan fühlt sich dort wohl und blüht langsam auf…

A- (Wertung von A bis F) „The Way, Way Back“ ist eine sehenswerte Tragikomödie über das Erwachsenwerden und einen Sommer, der vieles verändert.

Das ist das Regiedebüt von Nat Faxon und Jim Rash. Die beiden Multitalente haben Ihr erstes Drehbuch (für The Descendants) mit dem Regisseur Alexander Payne geschrieben und wurden damit gleich mit dem Oscar für das beste adaptierte Drehbuch ausgezeichnet. Ich war nun nicht so begeistert von dem Film, aber für ihre Autorentätigkeit ist das schon mal ein gelungener Karrierestart. Die Vorlage für „The Way, Way Back“ haben Nat Faxon und Jim Rash auch geschrieben. Es galt lange Jahre als eines der besten, unproduzierten Drehbücher in Hollywood. Erst durch ihren Oscar-Gewinn im Frühjahr 2012 wurde den beiden ermöglicht, ihr eigenes Drehbuch selbst zu verfilmen. In „The Way, Way Back“ sind sie auch als Schauspieler in einer Nebenrolle (beide sind Angestellte des Wasserparks) zu sehen.

Also, wir haben ein wunderbares Drehbuch und eine Besetzung, die einen förmlich zwingt, den Film zu gucken. Sam Rockwell („Confessions of a Dangerous Mind“, „Matchstick Men“, Moon, Seven Psychopaths) und Allison Janney („Hairspray“, Juno, The Help) sind hier in Bestform. Steve Carell sehe ich mittlerweile wesentlich lieber in ernsthafteren Rollen. Dieser Film zeigt einmal mehr, dass er besonders in Dramen brillant ist. Den fiesen Freund von Duncans Mutter, der sein Selbstbewusstsein scheinbar daraus zieht, andere runterzuputzen, habe ich ihm zu jeder Zeit abgenommen. Der kanadische Schauspieler Liam James ist authentisch und eine lobende Erwähnung bekommt von mir auch AnnaSophia Robb, die hier die Tochter der Nachbarin (gespielt von Alison Janney) darstellt.

Maya Rudolph sieht immer noch aus wie eine Vogelscheuche, aber auch sie konnte mir den Film nicht schlecht machen.

Der Film war für mich durchgehend ein B+ in der Bewertung, das Ende hat mich aber noch gerührt und so habe ich noch ein Pünktchen spendiert.

Da „The Way, Way Back“ sehr durch seine Sprache und seine originellen Sprüche lebt, würde ich auf jeden Fall dazu raten, ihn in der Originalfassung zu sehen. Alleine das Sprachfeuerwerk, das aus den Mündern von Sam Rockwells und Alison Janneys Charakteren kommt, sollte man am Besten im Original auf sich wirken lassen.

„The Way, Way Back“ wurde erstmalig auf dem Sundance Film Festival 2013 gezeigt.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „The Spectacular Now“
Bewertung des Trailers: B (neuer Trailer)
Kommentar: Tragikomödie. Da spielen einige Gute mit (Jennifer Jason Leigh, Mary Elizabeth Winstead, etc.), ich glaube, ich mag aber die Hauptdarstellerin (Shailene Woodley) nicht. Okay, aber warum nicht, schließlich wurde der Film wurde beim Sundance Festival gefeiert.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Closed Circuit“
Bewertung des Trailers: B (neuer Trailer)
Kommentar: Thriller mit Eric Bana, Rebecca Hall, Jim Broadbent und Riz Ahmed
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Salinger“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Dokumentation über den Schriftsteller J.D. Salinger. Sein Buch „The Catcher in the Rye“ ist bis heute eines meiner absoluten Lieblingsbücher. Eine Doku über diesen Autor ist für mich ein Muss – da muss er gar nicht ein sicherer Oscar-Kandidat für 2014 sein. Davon kann man aber jetzt schon ausgehen, da die Weinsteins die Rechte erworben haben.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Captain Philips“
Bewertung des Trailers: B+ (neuer Trailer)
Kommentar: Biopic über den amerikanischen Kapitän Philips, dessen Frachter von somalischen Piraten gekapert wurde. In der Hauptrolle: Tom Hanks
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „About Time“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: britische RomCom mit Bill Nighy, Tom Hollander und Rachel McAdams
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 60%

Trailer v. Film: „Baggage Claim“
Bewertung des Trailers: D-
Kommentar: Komödie, bei der ich wohl eher nicht die Zielgruppe bin.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Percy Jackson: Sea of Monsters“
Bewertung des Trailers: D-
Kommentar: unfassbar schlecht gemachter Fantasy-Mist – der Trailer hat mich schon sprachlos gemacht…
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: NIEMALS

Boston – Film: "Seeking a Friend for the End of the World"

Ich war am 27.06.12 in Boston und habe mir im Kino angeschaut:

„Seeking a Friend for the End of the World“ (dt. Titel: „Auf der Suche nach einem Freund fürs Ende der Welt“, dt. Kinostart: 20.09.12) 101 min drama, comedy
dir. Lorene Scafaria cast: Steve Carell, Keira Knightley, Adam Brody, Derek Luke, Connie Britton, Patton Oswalt, Rob Corddry

Der Weltuntergang naht, es verbleiben noch drei Wochen. Dodge arbeitet bei einer Versicherung und seine Frau verlässt ihn just in dem Moment, in dem feststeht, dass es keine Rettung mehr gibt. Dann trifft er auf Penny (Keira Knightley)…

B+ (Wertung von A bis F) Für „Seeking a Friend for the End of the World“ muss man wahrscheinlich in der richtigen Stimmung sein, aber auch dann ist es sehr wahrscheinlich kein Film für jedermann. Ich habe ihn mir eigentlich auch nur angeschaut habe, um die Zeit bis zu einem anderem Film zu überbrücken. Daher habe ich mich Im Vorfeld auch nicht über den Film informiert. An dieser Stelle dachte ich, mich hauptsächlich über das unsägliche Casting auslassen zu müssen. Auf dem Papier hört sich die Besetzung von Steve Carell und Keira Knightley in einer RomCom aber auch schräg an.

„Seeking a Friend for the End of the World“ ist aber keine RomCom, eher ein leises, nachdenklich machendes, aber auch skurril-witziges Roadmovie mit einem Sci-Fi-Hintergrund. Ich war überrascht, wie gut mir der Film gefallen hat. Während des Films ist mir mehrmals der Film Melancholia in den Sinn gekommen. „Seeking a Friend“ hat natürlich keinen cineastischen Anspruch, aber auch hier naht das Ende der Welt und der Umgang mit dem Thema liegt mir wesentlich mehr. Wie verhält man sich, wenn man weiß, dass es nur noch drei Wochen sind, bis die Erde zerstört ist. Was will man noch erleben oder erledigen, mit wem verbringt man die letzten Tage und Stunden? Dodge und Penny lernen sich durch Zufall kennen und könnten nicht unterschiedlicher sein. Er, der nette Typ von nebenan möchte noch einmal seine erste große Liebe treffen und sie, die leicht durchgeknallte Engländerin, die gerade ihren nichtsnutzigen Freund verlassen hat, ihre Lieblingsschallplatten durch die Gegend schleppt, möchte zu ihrer Familie nach Großbritannien. Irgendwie fügt sich hier alles relativ natürlich zusammen. Auch die Beziehung der beiden entwickelt sich glaubhaft, vielleicht nicht zu 100 Prozent, aber zu 90. Angesichts der Besetzung von Steve Carell und Keira Knightley grenzte das schon für mich an ein Wunder.

Steve Carell („Little Miss Sunshine“, Dan in Real Life, Get Smart, Crazy, Stupid, Love) ist immer besonders sehenswert wenn er – wie hier – einen ernstzunehmenden Charakter portraitiert. In „Seeking a Friend“ hat er insbesondere eine Szene, in der er – ohne viel zu sagen – so unglaublich ausdrucksstark ist. Keira Knightley steht die freigeistige Type, die sie hier verkörpert.

„Seeking a Friend for the End of the World“ hat einen überwiegend sehr gelungenen Soundtrack. Einer meiner Lieblingssongs wird sogar ein zweites Mal zum Abspann gespielt. Der Film ist in meiner Top Ten für Filme aus dem Jahr 2012 gelandet.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „The Perks of Being a Wallflower“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Romanverfilmung mit Paul Rudd, Ezra Miller, Emma Watson
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 20%

Trailer v. Film: „Argo“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Ben Afflecks mittlerweile dritte Regiearbeit, diesmal wieder mit ihm in der Hauptrolle. Des weiteren mit Bryan Cranston, Alan Arkin, John Goodman. Der Film könnte ein Oscar-Kandidat im nächsten Jahr sein.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Ted“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Teddy-Komödie mit Mark Wahlberg und Mila Kunis
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 60%

Trailer v. Film: „Hope Springs“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: RomCom mit Meryl Streep, Tommy Lee Jones und Steve Carell
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „For a Good Time, Call…“
Bewertung des Trailers: D
Kommentar: Komödie mit Justin Long, Seth Rogen
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Ruby Sparks“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: RomCom mit Paul Dano, Zoe Kazan, Annette Bening
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Anna Karenina“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Neuverfilmung des Romanklassikers von Leo Tolstoi mit Keira Knightley und Jude Law. Film könnte ein Oscar-Kandidat im nächsten Jahr sein.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Boston – Film: "Cedar Rapids"

Ich war am 24.02.11 in Boston und habe mir im Kino angeschaut:

„Cedar Rapids“ (dt. Titel: „Willkommen in Cedar Rapids“, dt. Kinostart: 26.05.11) 86 min comedy
dir. Miguel Arteta cast: Ed Helms, John C. Reilly, Anne Heche, Isiah Whitlock Jr., Rob Corddry, Sigourney Weaver

Nach dem plötzlichen Tod eines Kollegen wird der Versicherungsvertreter Tim Lippe (Ed Helms) zum einmal jährlich stattfindenden Kongress nach Cedar Rapids, Iowa geschickt. Sein Chef gibt ihm noch den Rat, den Versicherungsvertreter Dean Ziegler (John C. Reilly) zu meiden. Tim kommt aus einer sehr kleinen Stadt und hat diese bislang noch nie verlassen. Aufgrund einer Überbuchung muss er sich das Zimmer mit zwei Kollegen teilen. Einer davon ist Ziegler…

B- (Wertung von A bis F) „Cedar Rapids“ ist schon einer der besseren Komödien. Es gibt ein paar richtig gute Szenen (an den meisten ist John C. Reilly beteiligt), leider schwächelt der Film zwischendurch. Für mich hat sich „Cedar Rapids“ teilweise so angefühlt wie eine Reportage über Versicherungsvertreter. Gut, ich kenne keinen, aber genauso stelle ich sie mir halt vor, insbesondere wenn sie aufeinander treffen. Es ist unterhaltsam, diesen kauzigen Charakteren zu folgen. Ed Helms spielt hier eine sehr artverwandte Rolle zu seiner in The Hangover, sicherlich noch um einiges weltfremder. Ich würde ihn gerne mal in einer ganz anderen Rolle sehen. Anne Heche hat mir hier auch gut gefallen, auch wenn sie blond optisch wesentlich besser ausschaut.

„Cedar Rapids“ lief auf dem diesjährigen Sundance-Filmfestival.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Take Me Home Tonight“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: 1980er Jahre Komödie mit Topher Grace und Anna Faris
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 10%

Trailer v. Film: „Paul“
Bewertung des Trailers: F
Kommentar: Sci-Fi-Fantasy-Alien-Comedy mit Simon Pegg, Jason Bateman, Kristen Wiig, Bill Hader.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Arthur“
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: Komödie mit Russell Brand und Helen Mirren
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 60%

Trailer v. Film: „Water for Elephants“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Adaption des gleichnamigen Bestsellers, mit Reese Witherspoon, Robert Pattinson und Christoph Waltz
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80%

New York City – Film: "Hot Tub Time Machine"

Ich war am 20.04.10 in New York und habe mir im Kino angeschaut:

„Hot Tub Time Machine“ (dt. Titel: „Zurück in die 80s“, dt. Kinostart: 07.10.10 ) 110 min comedy
dir. Steve Pink cast: John Cusack, Rob Corddry, Craig Robinson, Clark Duke, Lizzy Caplan, Crispin Glover, Chevy Chase

Nach einem vermeintlichen Selbsttötungsversuch ihres Freundes Lou (Rob Corddry) planen die Freunde Adam (John Cusack) und Nick (Craig Robinson) eine gemeinsame Reise zu einem Ort ihrer Vergangenheit. Kaum angekommen in dem Ski-Resort, kommen den Freunden schnell Erinnerungen an ein bestimmtes Wochenende in den 1980er Jahren. Nach einer durchzechten Nacht landen sie gemeinsam in einem Whirlpool und kurz darauf tatsächlich im Jahr 1986…

B+ (Wertung von A bis F) Klar, der Filmtitel „Hot Tub Time Machine“ deutet zweifelsfrei darauf hin und ich kann es auch nur bestätigen, der Film ist albern, auch wird man natürlich nicht vom Fäkalhumor verschont. Das weiß man eigentlich auch schon vorher, dennoch oder vielleicht gerade deswegen habe ich viel lachen müssen und das ist sicherlich das Wichtigste an einer Komödie. Um den Film richtig geniessen zu können, würde ich dringend empfehlen, ihn im Original zu sehen. Für mich ist der Film irgendwie die Rob Corddry-Show. Auch wenn ich mich bislang noch nicht als Rob Corddry-Fan geoutet habe, denke ich es ist jetzt an der Zeit. Bei Rob Corddry, der vor einigen Jahren schon in Jon Stewarts „The Daily Show“ unter Beweis stellen konnte, was für ein natürliches Komik-Talent er ist, muss ich eigentlich schon lachen, wenn ich ihn nur sehe. Hier hat er, wie zuvor schon in „What Happens in Vegas“, die besten Sprüche. Bei ihm fühlt es sich so an als ob er seine Texte selber schreibt, bzw. sich selbst spielt. John Cusack, der eigentlich in den 1980er Jahren „Zuhause“ war, ist hier nicht fehbesetzt, wirkt aber in der ein oder anderen Szene fehl am Platze. Da John Cusack mir noch recht präsent aus der Zeit ist, fand ich es auch etwas unglücklich, ihn hier in den Rückblenden von einem anderen jungen Schauspieler spielen zu lassen. Ich denke die technischen Möglichkeiten hätten da durchaus anderes hergegeben. Wie dem auch sei, das hat mir auch nicht den Film vermiesen können.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer von Film: „MacGruber“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Action-Komödie mit Val Kilmer, Ryan Phillippe, Kristen Wiig
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 20%

Trailer von Film: „The Losers“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Actionfilm mit Jeffrey Dean Morgan
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 80%

Trailer von Film:“Iron Man 2″
Bewertung des Trailers: A
Kommentar: Habe den Trailer lange nicht mehr im Kino gesehen (habe recherchiert, letzte Mal vor „Sherlock Holmes“
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: ca. 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100 %

Boston – "W."

Ich war am 17.10.08 in Boston und habe mir im Kino angeschaut:

„W.“ (dt. Titel „W. – Ein missverstandenes Leben“, dt. TV-Ausstrahlung am 23.01.09 auf Pro7″) 110 min biopic, comedy, drama
dir. Oliver Stone cast: Josh Brolin, Richard Dreyfuss, James Cromwell, Ellen Burstyn, Jeffrey Wright, Thandie Newton, Elizabeth Banks, Scott Glenn, Rob Corddry

Oliver Stone zeigt wie George W. Bush (Josh Brolin), priviligierter, aber ungeliebter Sohn, schwarzes Schaf der Familie, Trinker, Spieler, Ivy League College Absolvent, mässiger Geschäftsmann, Ehemann, im Alter von 40 Jahren konvertierter Methodist, der immer davon träumte, ein Baseballstar zu sein, Politiker wurde und schliesslich im Jahr 2000 zum Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt wurde. Mit Hilfe seines Kabinetts mit u.a. Vize Dick Cheney (Richard Dreyfuss), Aussenminister Colin Powell (Jeffrey Wright), Verteidigungsminister Donald Rumsfeld (Scott Glenn) und Sicherheitsberaterin Condoleezza Rice (Thandie Newton) führt er, als Oberbefehlshaber der amerikanischen Streitkräfte, sein Volk schliesslich in einen sinnlosen Krieg…

B+ (Wertung von A bis F) 18 Tage vor der nächsten Präsidentschaftswahl am 04. November 08 startet Oliver Stone sein Biopic über den derzeit noch amtierenden US Präsidenten George W. Bush. Oliver Stone („Platoon“, „Wall Street“, „Natural Born Killers“) hat mich mit seinen letzten beiden Filmen („Alexander“ und noch schlimmer „World Trade Center“) äusserst verstimmt, jetzt hat er die Chance, einiges wieder gut zu machen. Nach „JFK“ und „Nixon“ nun der dritte Film über einen amerikanischen Präsidenten. Wie ihn Oliver Stone darstellt, ist sein Standpunkt klar, verwunderlich nur, dass er W. so zeigt, dass man aus dem Film rausgeht und tatsächlich Mitleid für ihn empfindet. George W. Bush ist immer auf der Suche nach Anerkennung von seinem Vater (übrigens: brillante und rührende Performance von James Cromwell als Bush Sr.). Der Film ist in nicht überragend, er hat viele Schwächen, aber sicherlich auch einige Lacher. Es ist aber nicht zuletzt der schauspielerischen Leistung zu verdanken, dass „W.“ zu einem lohnenswerten Filmgenuss wurde. Als ich das erste Mal hörte, dass Josh Brolin (No Country for Old Men) George W. Bush spielen sollte, war ich ratlos. Ich frage mich auch heute noch, wie man überhaupt auf ihn gekommen ist, Ähnlichkeiten sind zumindest nicht offensichtlich. Fakt ist, Josh Brolin hat die Gestik, Mimik, Körpersprache und Sprache seines Präsidenten studiert und komplett übernommen, dass man mit Fortschreiten des Filmes nicht mehr einen Unterschied erkannt hätte. Bravo! Josh Brolin dürfte damit die Oscarnominierung sicher sein. Richard Dreyfuss, der den Vizepräsidenten Dick Cheney ganz umwerfend spielt, (übrigens: hat er mit dem derzeitigen Präsidentschaftskandidat John McCain beinahe noch mehr Ähnlichkeit) und James Cromwell als enttäuschter Vater Bush würde ich gleich dazu mit einer Oscarnominierung belohnen…

Trailer zu sehen:

„sehenswert“

Seattle – Harold & Kumar – Escape From Guantanamo Bay

Ich war am 14.05.08 in Seattle und habe mir im Kino angeschaut:

„Harold & Kumar – Escape From Guantanamo Bay“ 102 min comedy, sequel
dir. Jon Hurwitz, Hayden Schlossberg cast: John Cho, Kal Penn, Rob Gorddry, Neil Patrick Harris, Danneel Harris, Eric Winter

Die besten Freunde und leidenschaftliche Kiffer Harold (John Cho) und Kumar (Kal Penn) werden an Bord eines Flugzeuges durch ein „kleines“ Mißverständnis für Terroristen gehalten und verhaftet. Durch den übereifrigen Regierungsbeamten Ron Fox (Rob Gorddry) landen beide schließlich in Guantanamo Bay. Als sie die Gelegenheit haben, aus dem Gefangenenlager auszubrechen, nutzen sie diese und fahren mit den üblichen kubanischen Flüchtlingen auf einem Floß in die Staaten zurück. Stets auf der Flucht vor der Polizei und amerikanischen Regierung führt sie ihr erlebnisreicher Weg von ihrer Ankunft in Florida über die Südstaaten nach Texas. Ihr Ziel ist es, die Hochzeit von Kumars Exfreundin Vanessa (Danneel Harris) mit dem schmierigen Colton (Eric Winter) zu verhindern…

C- (Wertung von A bis F) Nach 4 Jahren nun die Fortsetzung zu „Harold & Kumar Go to White Castle“. Jon Hurwitz und Hayden Schlossberg, die in Teil 1 ausschliesslich das Drehbuch geschrieben haben, führen jetzt auch Regie. Habe den ersten Teil nicht gesehen und war mit den durchaus nicht uncharmanten Charakteren daher nicht vertraut. Die Chemie der beiden so unterschiedlichen Freunde stimmt jedenfalls. Der Film ist absoluter Klamauk und ich hätte mich ohne den leider immer wiederkehrenden Fäkalhumor sicherlich besser amüsiert. Für amerikanische Verhältnisse ist hier ungewöhnlich viel nackte Haut zu sehen. Ansonsten wird sich über kaum eine Minderheit nicht lustig gemacht, was teilweise zu sehr witzigen Momenten führt. Rob Gorddry, der gerade durch seinen Filmcharakter in „What happened in Vegas“ mit Cameron Diaz die meisten Lacher auf seiner Seite hatte, wirkt hier etwas unterfordert. Ich denke, der Film ist auschließlich etwas für die, die sich bei Teil 1 gut unterhalten gefühlt haben und für die Fans des derben Humors.

Trailer zu sehen:

„lasch“

Dallas – I now pronounce you Chuck and Larry

Ich war am 4.8.07 in Dallas und habe mir im Kino angeschaut:

„I now pronounce you Chuck and Larry“ (dt. Titel „Chuck and Larry – Wie Feuer und Flamme“, dt. Kinostart 27.9.07) 110 min comedy
dir. Dennis Dugan cast: Adam Sandler, Kevin James, Jessica Biel, Steve Buscemi, Rob Corddry

Um nach dem Tod seiner Frau seine beiden Kinder finanziell abzusichern, wird dem Feuerwehrmann Larry (Kevin James) geraten, erneut zu heiraten. Da er noch nicht bereit ist, eine neue Beziehung einzugehen, sieht er keine andere Möglichkeit als eine gleichgeschlechtliche Ehe mit seinem besten Freund und Kollegen Chuck (Adam Sandler) einzugehen. Playboy Chuck ist um seinen Ruf bedacht und von der Idee alles andere als begeistert, schuldet seinem Freund aber einen Gefallen und so gehen beide den Bund der Ehe ein. Da die Behörden eine vorgetäuschte Ehe vermuten und entsprechende Nachforschungen anstellen, müssen beide fortan einen „schwulen Alltag“ leben, was zu vielen Komplikationen führt. Als sich Chuck schliesslich noch in die Anwältin Alex (Jessica Biel) verliebt, droht deren Lügengerüst zusammenzubrechen…

C (Wertung von A bis F) alberne, alle Klischees bedienende Komödie. Ich fand am aussagekräftigsten, dass Richard Chamberlain nach so vielen Jahren Abstinenz vom Filmgeschäft ausgerechnet in einem GAY MOVIE spielt… Guter Soundtrack

Trailer zu sehen: