Denver – Film: „Mary Poppins Returns“

Ich war am 28.12.18 in Denver und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

„Mary Poppins´ Returns“  (dt. Filmtitel „Mary Poppins Rückkehr“, in Deutschland seit dem 20.12.18 im Kino zu sehen) 130 min  musical, sequel, adaptation 

dir. Rob Marshall  cast: Emily Blunt, Lin-Manuel Miranda, Ben Whishaw, Emily Mortimer, Pixie Davies, Nathanael Saleh, Joel Dawson, Julie Walters, Dick Van Dyke, Angela Lansbury, Colin Firth, Meryl Streep

 

London im Jahr 1935. Michael Banks (Ben Whishaw) lebt seit dem Tod seiner Frau mit seinen drei Kindern, Annabel (Pixie Davies), John (Nathanael Saleh) und Georgie (Joel Dawson) und seiner Schwester (Emily Blunt) in der Cherry Tree Lane zusammen. Er hat es nicht leicht, seine Kinder allein großzuziehen, jetzt ist er auch noch in finanzielle Nöte geraten. Es bleiben ihm nur noch wenige Tage, um die Hypothek zu bezahlen. Ansonsten wird das Haus, in dem Michael und seine Schwester Jane aufgewachsen sind, zwangsgeräumt. Dann kehrt Michael und Janes altes Kindermädchen Mary Poppins (Emily Blunt) plötzlich zurück…

 

C+ (Wertung von A bis F) „Mary Poppins´ Returns“ ist die Fortsetzung zu Robert Stevensons Musical „Mary Poppins“ aus dem Jahr 1964. Auch dieser Film basiert auf Pamela Lyndon Travers Kinderbüchern der Mary Poppins Serie. „Mary Poppins Returns“ ist der neue Film des amerikanischen Filmemachers Rob Marshall („Chicago“, Nine, Into the Woods).

Es ist viel zu lange her, dass ich den Klassiker „Mary Poppins“ gesehen habe, einen direkten Vergleich möchte ich hier daher nicht anstellen. 

Diesen Film habe ich mir auch nur widerstrebend angesehen. Nun ist „Mary Poppins Returns“ aber für die Oscars im Gespräch, viele zeigen sich begeistert von dem Film, ich mag Emily Blunt, hatte viel Zeit und nur ein Kinocenter (und keines meiner geliebten Programmkinos) in der Nähe, also warum nicht. 

Musicals sind generell nicht meine Welt und entsprechend zog sich dieser Film für mich als wäre ich ein Kind, dass auf die Ferien wartet. Der Film sieht aber besser aus, als man das von den Trailern her erwarten konnte. Das Setdesign ist großartig, die Melodien und Songs sind okay, man läuft aber nicht Gefahr, sie nach dem Kinobesuch weiter zu summen. Wenn es schon eine Fortsetzung zu „Mary Poppins“ geben muss, dann gibt es wohl keine bessere Besetzung als die wandelbare Emily Blunt als Kindermädchen mit magischen Fähigkeiten. Sie interpretiert die Rolle auf ihre Art, singt und tanzt und ist tadellos. Auffällig gut hat mir der Joel Dawson, der den jüngsten Sohn der Banks-Familie spielt, gefallen. Meryl Streep gibt eine sehr schrille Performance mit Gesangseinlage. In weiteren Nebenrollen u.a. Dick Van Dyke und Angela Lansbury. 

Der Originalfilm aus dem Jahr 1964 war für 13 Oscars nominiert und hat fünf Academy Awards gewonnen (Julie Andrews als Beste Schauspielerin, Bester Schnitt, Beste visuelle Effekte, Beste Filmmusik und Bester Originalsong)

„Mary Poppins´ Returns“ ist nun auch für einige Oscar-Nominierungen im Gespräch, u.a. Bester Film, Beste Regie, Beste Hauptdarstellerin (Emily Blunt), Bester Hauptdarsteller (Lin-Manuel Miranda), Bester Nebendarsteller (Ben Whishaw), Beste Nebendarstellerin (Meryl Streep, Angela Lansbury, Emily Mortimer), Bestes adaptiertes Drehbuch, Beste Filmmusik, Bester Originalsong („Trip a Little Light Fantastic“, „The Place Where Lost Things Go“) und einige technische Kategorien. Update: „Mary Poppins Returns“ hat 4 Oscar-Nominierungen (Beste Filmmusik, Bester Song für „The Place Where Lost Things Go“, Bestes Kostümdesign und Bestes Szenenbild) erhalten.

„Mary Poppins Returns“ ist am 19.12.18 in 4,090 amerikanischen Kinos gestartet. In Deutschland läuft der Film seit dem 20.12.18 in den Kinos. 

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „A Dog´s Way Home„

Bewertung des Teasers: C+

Kommentar: bei Hundefilmen muss ich immer heulen

Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: naja, wahrscheinlich schon, aber eher auf Netflix oder so


Trailer v. Film: „Wonder Park„

Bewertung des Trailers: C+

Kommentar: Animationsfilm 

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken


Trailer v. Film: „Where´d You Go, Bernadette„

Bewertung des Trailers: C+

Kommentar: Romanverfilmung und Richard Linklaters neuer Film mit Cate Blanchett in der Hauptrolle

Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%


Trailer v. Film: „The Secret Life of Pets 2„

Bewertung des Trailers: B+

Kommentar: Animationsfilm und Fortsetzung, den Originalfilm habe ich bis heute nicht gesehen

Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken


Trailer v. Film: „The Lego Movie 2“

Bewertung des Trailers: B- 

Kommentar: Fortsetzung zu The Lego Movie

Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken


Trailer v. Film: „Dumbo„

Bewertung des Trailers: B- (erster richtiger Trailer)

Kommentar: Tim Burtons live-action-Verfilmung von „Dumbo“, na darauf hat die Welt ja gewartet…

Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: eher nicht


Trailer v. Film: „The Lion King„

Bewertung des Teasers: B

Kommentar: Jon Favreaus Live-action-Remake des gleichnamigen Animationsfilm. Ich hatte nicht mal den Wunsch mir das Original anzuschauen. 

Wie oft schon im Kino gesehen:  0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Hong Kong – Film: „A Quiet Place“

Ich war am 17.04.18 in Hongkong und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

„A Quiet Place“ (dt. Kinostart war der 12.04.18)  95 min  horror

dir. John Krasinski  cast: Emily Blunt, John Krasinski, Noah Jupe, Millicent Simmonds, Cade Woodward 

 

Evelyn (Emily Blunt), Lee (John Krasinski) und ihre beiden Kinder, die gehörlose Regan (Millicent Simmonds) und ihr jüngerer Bruder Beau (Noah Jupe) sind Überlebende. Die Welt ist von scheinbar unverwundbaren Aliens mit höchstsensiblen Ohren eingenommen worden. Die Kreaturen werden von den kleinsten Geräuschen angelockt und töten sofort. Jedes Geräusch, dass die Familie verursacht, könnte ihren Tod bedeuten. Sie verständigen sich in Gebärdensprache, aber schon bald kommt eine neue Herausforderung auf die Familie zu…

 

A- (Wertung von A bis F) „A Quiet Place“ ist der neue Film des amerikanischen Schauspielers (TV-Serie „The Office“, Away We Go, It´s Complicated, Aloha und Filmemachers („The Hollers“) John Krasinski. Dies ist der dritter Spielfilm, bei dem er Regie führt und hier spielt er neben seiner Ehefrau im wahren Leben, Emily Blunt, auch die Hauptrolle. 

Ich mag die smarten Horrorfilmen, bei denen man nicht alles haarklein erklärt bekommt. Mit Ausnahme des überflüssigen Whiteboards im Keller, erfährt man hier gerade so viel, dass man die Welt und die Situation, in der sich die Familie befindet, versteht. Wie bei so vielen Horrorfilmen, gibt es natürlich auch in diesem Film ein paar Ungereimtheiten, aber darüber konnte ich hinwegsehen, weil der Film insgesamt ungemein spannend ist.  

Mir ist bereits vor längerer Zeit aufgefallen, dass sich insbesondere Horrorfilme dazu eignen, sie mit Publikum in einem Kino zu sehen. Es ist dieses Gemeinschaftserlebnis, sich zu erschrecken und sich dann mitunter über sich selbst kaputt zu lachen, das finde ich irgendwie spassig. Bei  „A Quiet Place“ gebe ich nun aber eine unbedingte Kinoempfehlung ab. Bei diesem Film ist es eine ganz besondere Erfahrung und es ist beinahe unerlässlich, ihn mit anderen Zuschauern in einem Kino zu erleben. Das hat nicht allein mit der großen Leinwand und dem Sound zutun. Es ist vielmehr, dass wahrscheinlich (egal wo man auf der Welt den Film schaut) sich das Publikum der Situation auf der Leinwand anpasst und sich entsprechend mucksmäuschenstill verhält. Ohne von der Leinwand runterzuschauen, mache ich mir immer im Kino Notizen, selbst das habe ich auf ein Minimum beschränkt. Ganz zu schweigen davon, dass die Mitzuschauer sich bei diesem Film nicht trauen, auf Popcorn rumzukauen oder an ihrem Getränk zu schlürfen. An einigen Stellen musste ich mir sogar den Mund zuhalten, um nicht lauthals F*** zu brüllen. Ja, John Krasinski hat hier schon eine ganz besonders intensive Atmosphäre geschaffen. 

Dramaturgisch gab es zwischendurch immer wieder einige Setups, auf die später in der Handlung zurückgegriffen wird. Ganz großartig fand ich den Film, wenn die gehörlose Tochter keinerlei Umgebungsgeräusche wahrnehmen kann, der Zuschauer dann aber, beispielsweise das Monster sieht, aber ansonsten auch keinen Ton hört. Überhaupt fand ich den Sound in dem Film herausragend.

Vielleicht hat sich hier der neue JACK RYAN, John Krasinski, selbst in seinem Survival-Film etwas zu sehr als Held inszeniert, der eigentliche Held ist hier nämlich seine Ehefrau. Das liegt nicht zuletzt an der erstklassigen Performance von Emily Blunt, der neuen MARY POPPINS.  

Auch wenn es Jammern auf hohen Niveau ist, mich haben drei Dinge an dem Film gestört: 1. In den meisten Szenen hätte ich es vorgezogen, gar keine Filmmusik zu hören, 2. Man versucht sich bei Horrorfilmen, gerne in die Lage der Protagonisten zu versetzen. Ich konnte aber gar nicht nachvollziehen, dass unsere Charaktere hier die ganze Zeit und überall barfuss rumlaufen. Mich hat das etwas abgelenkt, weil ich sicher bin, dass ich, allein um meine Füße zu schonen, wenigstens draußen dicke Socken getragen hätte. 3. Regan, die gehörlose  Tochter der Familie, hat nun überhaupt keine Ähnlichkeit mit ihren Filmeltern (wohl könnte sie aber optisch die Tochter von Kurt Russell) sein. 

„A Quiet Place“ ist ein Film, der gerne noch etwas länger hätte sein dürfen. Der Film endet abrupt und bietet die Möglichkeit für eine Fortsetzung. Da der 17-Millionen-Dollar-Film ein Überraschungshit in den U.S.A. ist, kann man fest damit rechnen, dass es eine Fortsetzung gibt. 

Seit mit Get Out ein Horror-Film für mehrere Academy Awards nominiert wurde, habe ich das Gefühl, dass die Oscar-Experten alle herausragenden Horrorfilme, in ihrer Prognose miteinbeziehen. „A Quiet Place“ ist der erste Horrorfilm, der im Jahr 2018 für Oscar-Nominierungen (Bester Film, Bester Regisseur und Beste Hauptdarstellerin, Emily Blunt) im Gespräch ist. Ich halte das derzeit (man weiß ja jetzt noch nicht, wie sich das Filmjahr 2018 am Ende darstellt) für etwas übertrieben. Update: „A Quiet Place“ wurde für einen Oscar in der Kategorie Bester Tonschnitt nominiert. 

„A Quiet Place“ wurde erstmalig bei South by Southwest 2018 gezeigt. Der Film ist am 6.4.18 in 3508 amerikanischen Kinos gestartet. In Deutschland ist „A Quiet Place“ seit dem 12.04.18 in den Kinos zu sehen. Ich habe den Film in Hongkong gesehen, dort ist der Film ebenfalls am 12.04.18 gestartet. Gezeigt wurde die englische Originalfassung mit chinesischen Untertiteln. 

Trailer zu sehen:

 

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Dí Ya Cáo„ (Trailer in der OV gezeigt)

Bewertung des Trailers: C+ 

Kommentar: Krimi aus Hongkong, von und mit Nick Cheung. Englischsprachiger Filmtitel „The Trough“ 

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal schauen


Trailer v. Film: „Gonjiam: Haunted Asylum„ (Trailer in der OV mit chinesischen und englischen Untertiteln gezeigt) 

Bewertung des Trailers: B

Kommentar: Koreanischer Found Footage Horrorfilm 

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal schauen 

 

Kino in Hongkong:

Ich war schon einige Zeit nicht mehr in Hongkong im Kino. Die fremdsprachigen Filme werden immer im Original mit chinesischen (und wenn es sich um einen nicht-englischsprachigen Film handelt) zusätzlich mit englischen Untertiteln gezeigt. Auf diesem Umlauf habe ich ein neues Kino für mich entdeckt: THE GRAND Cinema. Es hat 12 Kinosäle und ist in einem riesigen, sehr edlen Einkaufscenter, dem Elements (mit einer Indoor Eisbahn und allem Schnick-Schnack) an der U-Bahnstation Kowloon Station zu finden. Die erste Vorstellung am Tage kostet 70 HKD, sonst 90 beziehungsweise 110 Hong Kong Dollar. Das entspricht rund 7, 9 bzw. 11 Euro. Das Kino ist  klinisch sauber (Reinigungs- und Sicherheitspersonal ist auch überall sichtbar. Die Filme werden hier in Sony Digital Cinema 4 K gezeigt. Ich habe zwei Filme in diesem Kino gesehen und beide Male war ich von dem Sound in den Kinos unglaublich beeindruckt. Selbstverständlich wird neben den Trailern für neue Filme keine Werbung gezeigt. 

Filmplakat von „A Quiet Place“ im THE GRAND Cinema in Hongkong

 

THE GRAND Cinema in Hongkong

 

Das Spezial-Reinigungsteam, dass die ehrenvolle Aufgabe hat, tausende von Kristallen an der riesigen Leuchte im THE GRAND Cinema zu putzen.

 

Comic-Figuren hinter einer Vitrine im THE GRAND Cinema

Berlin – Film: „The Girl on the Train“

Ich war am 10.10.16 in Berlin und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

 

„The Girl on the Train“ (dt. Filmtitel: „Girl on the Train“, dt. Kinostart: 27.10.16) 105 min thriller, drama, adaptation
dir. Tate Taylor cast: Emily Blunt, Rebecca Ferguson, Haley Bennett, Justin Theroux, Luke Evans, Allison Janney, Edgar Ramirez, Lisa Kudrow

 
Rachel (Emily Blunt) fährt jeden Morgen und jeden Abend mit dem Zug nach Manhattan. Sie kommt immer an einem idyllischen Haus vorbei und beobachtet ein scheinbar perfektes Paar (Haley Bennett und Luke Evans). Früher hat sie mit ihrem Ex-Mann (Justin Theroux) in der Nachbarschaft gewohnt. Er lebt immer noch dort, allerdings jetzt mit seiner neuen Frau (Rebecca Ferguson) und dem gemeinsamen Baby. Rachel hat die Scheidung noch nicht verarbeitet, außerdem ist sie Alkoholikerin. Um sich abzulenken, beobachtet sie nun beim Vorbeifahren weiter dieses scheinbar perfekte Paar und malt sich Stories aus. Eines Tages sieht sie, wie die junge hübsche Frau auf der Terrasse einen anderen Mann küsst. Kurz darauf ist die Frau verschwunden…

 

 

C- (Wertung von A bis F) „The Girl on the Train“ basiert auf dem gleichnamigen Roman von Paula Hawkins. Es ist der neue Film des amerikanischen Filmemachers Tate Taylor (The Help, Get On Up).

Bei „The Girl on the Train“ liegt so vieles im Argen. Ich habe das Buch nicht gelesen, aber es kann nicht gut sein. Kein überdurchschnittlicher Regisseur wollte diesen Roman verfilmen und für die Besetzung wurden, mit zwei Ausnahmen (Emily Blunt und Allison Janney), auch nur zweitklassige Darsteller gefunden.

Dieses Projekt muss sich natürlich den Vergleich zu „Gone Girl“ gefallen lassen. Das Buch hatte ich seinerzeit schnell gelesen, war auch nichts anderes als Strandlektüre, aber sehr spannend und gut erzählt. Einer der besten amerikanischen Regisseure, David Fincher („Fight Club“, „Panic Room“, Zodiac, The Social Network) hat dann die ideale Besetzung gefunden und aus dieser Geschichte (einer übrigens auch unzuverlässigen Erzählerin) einen soliden Thriller inszeniert. Letztlich stand der Film dann kurz davor, für mehrere wichtige Oscars nominiert zu werden. Es endete damit, dass einzig Hauptdarstellerin (Rosamunde Pike) für den Academy Award nominiert wurde. Und damit  komme ich bereits dazu, warum ich mich über „The Girl on the Train“ so ärgere. Ganz am Anfang war ich noch etwas irritiert darüber wie die Hauptdarstellerin Emily Blut hier aussieht, bis sich dann aber sehr schnell herausstellte, dass sie eine Alkoholikerin spielt. Emily Blunt ist zweifelsfrei das Beste in „The Girl on the Train“. Mit dieser Performance könnte sie eine Nominierung für die wichtigsten Filmpreise bekommen, leider spielt sie aber in einem billigen und miserablen Fernseh-Film mit. Das Ende ist sogar so übel, dass ich geneigt war, eine noch schlechtere Bewertung abzugeben. Filmemacher Tate Taylor trägt für mich die meiste Schuld. Ich bin mir fast sicher, dass Fincher aus dieser Romanvorlage trotzdem noch einen B oder B- Film herausgeholt hätte.

Haley Bennett, die in „The Girl on the Train“ die Megan spielt, hat eine frappierende Ähnlichkeit mit Schauspielerin Jennifer Lawrence – irgendwie zeigt auch das, dass die Besetzung nur eine zweite Wahl ist.

 
„The Girl on the Train“ war  für einige Oscar-Nominierungen im Gespräch, u.a. Bester Film. Emily Blunt hält sich immer noch wacker im (größeren) Kreis der Favoriten, die Chancen auf eine Oscar-Nominierung als Beste Hauptdarstellerin haben.

„The Girl on the Train wurde am 7.10.16 in den amerikanischen Kinos gestartet. In Deutschland kommt der Film am 27.10.16 ins Kino. Ich habe den Film in einer Pressevorführung gesehen. Gezeigt wurde die OmU.

 
Trailer zu sehen:

 

 

 

 

deutscher Trailer:

 

 

 

NYC – Film: „Sicario“

Ich war am 25.09.15 in New York und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„Sicario“ (dt. Kinostart war der 01.10.15) 121 min crime, action, drama
dir. Denis Villeneuve cast: Emily Blunt, Benicio del Toro, Josh Brolin, Jon Bernthal, Jeffrey Donovan

Als die FBI-Agentin Kate Macer (Emily Blunt) mit ihrer Spezialeinheit ein Haus im Grenzgebiet zwischen den USA und Mexiko stürmt, entdecken sie Dutzende von Leichen. Es sind Opfer des mexikanischen Drogenkartells. Kate will die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen und schließt sich einer internationalen Task-Force an. Der Leiter der geheimen Sondereinheit ist Matt Graver (Josh Brolin). Künftig soll sie für ihn und den undurchsichtigen Einzelkämpfer Alejandro (Benicio del Toro) arbeiten. Ihr erster Einsatz führt sie nach Mexiko und es dauert nicht lange bis ihr Leben in Gefahr ist.

B- (Wertung von A bis F) „Sicario“ ist der neueste Film des frankokanadischen Regisseurs Denis Villeneuve (Prisoners, Enemy). Auch wenn ich beide genannten Filme sehenswert fand, ist Villeneuves einziger Film, der mir bis heute stark in Erinnerung bleibt, sein für den Oscar nominierter Film Incendies. „Sicario“ ist für mich auch etwas unausgewogen, dennoch halte ich Denis Villeneuves für einen interessanten Filmemacher.

Die Eröffnungssequenz in „Sicario“ deutet auf einen überragenden Film hin, leider erreicht der Film danach nur noch selten diese Intensität. Der Film beinhaltet so viele unnötige Szenen. Ich konnte mir oftmals nicht erklären, warum der Regisseur die eine oder andere Szene (so) filmen ließ bzw. warum sie nicht im Schneideraum der Schere zum Opfer gefallen ist. Es sieht alles fabelhaft aus (kein Wunder steht doch der 12x für den Oscar nominierte und quasi von den Coen Bros untrennbarer Roger Deakins hinter der Kamera), aber mich haben einige Szenen aus dem Film gebracht. Auf der anderen Seite ist dieser Drogenthriller dann aber wieder hochspannend.

Das Geschehen in „Sicario“ sieht man aus der Perspektive von Emily Blunts Charakter. Mit ihr und ihren moralischen Werten kann man sich am Ehesten identifizieren. Die Schauspielerin legt eine solide, völlig natürliche Performance hin. Benicio del Toro zeigt hier jedoch, dass er in einer ganz anderen Liga spielt, ich würde sogar so weit gehen, dass „Sicario“ irgendwann zu seinem Film wird. Alejandro habe ich noch vor mir gesehen, als ich bereits schon mit ganz anderen Filmen beschäftigt war. Selbstverständlich gibt Benicio del Toro eine Oscar-Performance, auch wenn ich denke, dass man ihn nachts wecken könnte und er würde so eine Performance lässig aus dem Ärmel schütteln. Es ist diese Leichtigkeit, die einen guten Schauspieler von einem sehr guten unterscheidet. Alle Szenen mit Benicio del Toro sind exzellent.

Nicht umsonst wird jetzt bereits darüber nachgedacht, eine Fortsetzung von „Sicario“ zu drehen. Die Geschichte soll sich dann hauptsächlich auf Benicio del Toros Charakter Alejandro konzentrieren.

 

„Sicario“ ist im Gespräch für folgende Oscar-Nominierungen: Bester Film, Beste Regie, Beste Hauptdarstellerin (Emily Blunt), Bester Nebendarsteller (Benicio del Toro), Bestes Originaldrehbuch und einige technische Kategorien.

Update: „Sicario“ hat 3 Oscar-Nominierungen (Beste Kamera, Bester Tonschnitt, Beste Filmmusik) erhalten. Dies ist die 13. Oscar-Nominierung für Kameramann Roger Deakins, bislang hat er noch keinen Oscar gewonnen.

„Sicario“ wurde erstmalig auf dem Cannes Film Festival 2015 gezeigt. Am 18.09.16 ist er zunächst in 6 amerikanischen Kinos gestartet, eine Woche später war er dann bereits in 59 zu sehen, bis er dann seit dem 2.10.15 in 2620 Kinos landesweit läuft.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „The Last Witch Hunter“
Bewertung des Trailers: C+ (wieder neuer Trailer)
Kommentar: Fantasy-Film mit Michael Caine und Vin Diesel. Bei Vin Diesel bin ich raus.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Freeheld“
Bewertung des Trailers: B- (neuer Trailer)
Kommentar: Drama mit Julianne Moore, Ellen Page, Steve Carell und Michael Shannon. Film soll nicht gut sein, bei der Besetzung muss ihn aber trotzdem gucken.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Revenant“
Bewertung des Trailers: A
Kommentar: Alejandro González Iñárritus neuer Film mit Leonardo DiCaprio und Tom Hardy. Für mich das erste Mal, dass ich den Trailer im Kino sehe. Es ist mein absoluter Lieblingstrailer. Mittlerweile gibt es einen neuen Trailer. Keiner hat den Film bislang gesehen, wenn er nur etwas von dem hält, was der erste Trailer verspricht, dann bin ich mir sicher, dass Leo dieses Mal den Oscar in der Tasche hat.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Spectre“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Sam Mendes zweiter James Bond Film. Daniel Craig sieht von hinten im Anzug so sexy aus.
Wie oft schon im Kino gesehen: 6 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Creed“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Wie viele Boxer-Filme muss ich eigentlich noch gucken? Rocky-Spin-off mit Sylvester Stallone.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Steve Jobs“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Danny Boyles Biopic über Steve Jobs. Mit Michael Fassbender, Kate Winslet, Jeff Daniels und Seth Rogen. Dieser Trailer zeigt mir, dass Fassy den Oscar verdient hat. Also Fassy gegen Leo?
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Bridge of Spies“
Bewertung des Trailers: C+ (neuer Trailer)
Kommentar: Steven Spielbergs neuer Film mit Tom Hanks. In Berlin gedreht. Ob das ein Oscar-Film ist wird sich die Tage zeigen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Filmplakat in New York
Filmplakat in New York

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L. A. – Film: "Into the Woods"

Ich war am 8.1.15 in Los Angeles und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„Into the Woods“ (dt. Kinostart: 19.02.15) 125 min musical, fantasy, adaptation
dir. Rob Marshall cast: Meryl Streep, Emily Blunt, James Corden, Anna Kendrick, Chris Pine, Tracey Ullman, Christine Baranski, Johnny Depp, Lucy Punch, Lilla Crawford

Der Bäcker (James Corden) und seine Frau (Emily Blunt) wünschen sich sehnsüchtig ein Kind. Die Hexe (Meryl Streep) teilt dem Paar mit, dass sie das Haus der Beiden vor langer Zeit verflucht hat und es aus diesem Grund nicht mit ihrem Kinderwunsch klappt. Die Hexe ist aber bereit, ihren Fluch zurückzunehmen, wenn das Paar ihr vier Dinge bringt. Bis zum nächsten Vollmond, das ist in drei Tagen, sollen sie der Hexe einen Umhang so rot wie Blut, eine Kuh so weiß wie Milch, Haare so gelb wie Getreide und Schuhe so rein wie Gold bringen.

C+ (Wertung von A bis F) „Into The Woods“ basiert auf dem gleichnamigen Broadway-Musical von Stephen Sondheim. Das Bühnenstück hat im Jahr 1988 einige Tony Awards gewonnen und wurde im Jahr 2002 wiederaufgeführt und wurde dann sogar mit dem Tony Award for Best Revival ausgezeichnet.

Ich kenne das Drei-Stunden-Musical nicht, anhand der 2 Stunden-5-Minunten-Filmadaption kann man aber erahnen, dass einige (vielleicht entscheidende) Szenen der Schere zum Opfer gefallen sein müssen. Die letzten, ca. 30 Minuten wirken sehr wirr. Meryl Streep gibt ihre beste Performance im dritten Akt, sonst würde ich sogar so weit gehen, dass man den Film vorher hätte enden lassen sollen.

Meryl Streep hat gerade ihre – einen weiteren Rekord brechende – 19. Oscar-Nominierung für ihre Rolle in „Into the Woods“ erhalten. Natürlich wurde wieder rumgenölt, dass „die Streep“ wieder nominiert wurde. Klar ist sie der Liebling der Academy, man darf aber dabei nicht vergessen, dass sie nun mal auch ein Ausnahmetalent ist. Seit „Mamma Mia!“ weiss man spätestens, dass Meryl Streep auch singen kann. In „Into the Woods“ führt sie ihr erneut ihr Sangestalent vor. Meinetwegen kann sie dafür auch ihren vierten Oscar gewinnen.

Sehr gut gefallen hat mir hier auch Emily Blunt. Anna Kendrick, von der ich sonst ganz sicher kein Fan bin, kann ich durchaus bescheinigen, dass sie gesanglich talentiert ist.

Richtig Probleme hatte ich mit Rotkäppchen. Das Rotkäppchen ist furchtbar. Ich vermute, dass alle niedlichen oder hübschen Mädchen, die auch singen können, keine Zeit hatten – anders kann ich mir die Besetzung von Lila Crawford nicht erklären.

Einige Songs des Bühnenmusicals haben es nicht in die Filmversion geschafft. Zwei extra für die Filmversion neu komponierte Songs (einer davon für Meryl Streep geschrieben) haben es auch nicht in den fertigen Film geschafft. Meryl Strebs Song „Listen Up Children“, der zum Ende des Films noch mal aufgegriffen wird, hat mir am Besten gefallen.

„Into the Woods“ war für einige Oscar-Nominierungen im Gespräch. Am 15.01.15 wurde er in den Kategorien Beste Nebendarstellerin (Meryl Streep), Bestes Szenenbild und Bestes Kostümdesign nominiert. Diese Nominierungen sind alle gerechtfertigt, eine Nominierung in der Kategorie Bestes MakeUp und Beste Frisuren wäre aber auch angebracht gewesen.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Spare Parts“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Film mit George Lopez. Warum haben sich Marisa Tomei und Jamie Lee Curtis dafür hergegeben?
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Selma“
Bewertung des Trailers: B (neuer Trailer)
Kommentar: Ava DuVernays Oscar-Film
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bereits gesehen

Trailer v. Film: „Pitch Perfect 2“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Ein Musical mit Anna Kendrick im Leben reicht.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Paul Blart: Mall Cop 2“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Wieder einer dieser unnötigen Fortsetzungsfilme. Ich weiss nicht, wer auf die Idee kam, dass Kevin James lustig ist.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Longest Ride“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: wieder eine Nicholas Sparks-Verfilmung, das ist die 17. Auch die wird sicher nicht an The Notebook heranreichen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: eher nicht

Trailer v. Film: „Tomorrowland“
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: Sci-Fi-Abenteuer-Film mit George Clooney
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: weiß nicht

Trailer v. Film: „Cinderella“
Bewertung des Trailers: B (neuer Trailer)
Kommentar: Kenneth Branaghs neuer Film. Cinderella-Story mit Cate Blanchett und Helena Bonham Carter.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 51%

San Francisco – Film: "Your Sister´s Sister"

Ich war am 05.07.12 in San Francisco und habe mir im Kino angeschaut:

„Your Sister´s Sister“ 90 min drama, comedy
dir. Lynn Shelton cast: Emily Blunt, Rosemarie DeWitt, Mark Duplass

Jack (Mark Duplass) hat den Tod seines Bruders noch nicht verarbeitet. Jacks beste Freundin Iris (Emily Blunt) bietet ihm an, sich doch eine Auszeit in dem abgelegenen Ferienhaus von ihrer Familie zu nehmen. Dort angekommen, trifft er auf Iris´ältere Halbschwester Hannah (Rosemarie DeWitt). Nach einer ereignisreichen Nacht steht dann auch noch Iris überraschend vor der Tür…

C+ (Wertung von A bis F) „Your Sister´s Sister “ ist eine Indie-Tragikomödie. Zu Beginn mochte ich das Zusammentreffen von Jack und Hannah. Ich habe ein Faible für intensive Begegnungen zweier völlig Fremder. Gelungen dargestellt fand ich die Rivalitäten und Befindlichkeiten der beiden Schwestern. Auch sind alle drei Schauspieler gut. Die Verwicklungen, die sich nachher ergeben, fand ich jedoch schon arg an den Haaren herbeigezogen. Erschwerend hinzu kam, dass die Chemie zwischen Emily Blunt und Mark Duplass nicht stimmt. Alles in allem, kann man den Film gucken, muss man aber nicht…und das Ende ist auch unbefriedigend.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „2 Days in New York“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: RomCom mit Julie Delpy und Chris Rock…
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Beasts of the Southern Wild“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Fantasy/Drama
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: Als ich jetzt den Trailer hier zum ersten Mal gesehen habe, hatte ich bereits eine Kinokarte für den nächsten Tag.

Trailer v. Film: „Take This Waltz“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Tragikomödie von Sarah Polley mit Michelle Williams und Seth Rogen
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: Ich habe den Film bereits über iTunes (U.S.) als Leihvideo gesehen.

Trailer v. Film: „The Queen of Versailles“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Dokumentation über eine superreiche amerikanische Famile, ihre Verschwendungssucht und wie sie sich nach der Finanzkrise einschränken müssen
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Ai Weiwei Never Sorry“
Bewertung des Trailers: B (anderer Trailer als in D.)
Kommentar: Dokumentation über den bekannten chinesischen Künstler
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 50%

Boston – Film: "Gnomeo & Juliet – 3D"

Ich war am 25.02.11 in Boston und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„Gnomeo & Juliet – 3D“ (dt. Titel: „Gnomeo und Julia“, dt. Kinostart: 24.03.11) 84 min animation
dir. Kelly Asbury voices: James McAvoy, Emily Blunt, Maggie Smith, Michael Caine, Jason Stratham, Patrick Stewart, Ozzy Osbourne, Dolly Parton, Hulk Hogan

Stratford-on-Avon, England. Der blaue Gartenzwerg Gnomeo Montague (James McAvoy) trifft bei seinem nächtlichen Ausflug auf die rote Gartenzwergin Juliet (Emily Blunt), Tochter der verhassten Nachbarsfamilie Capulet. Die beiden verlieben sich ineinander, müssen aber ihre Liebe vor ihrem Vater Lord Redbrick (Michael Caine), seiner Mutter Lady Blueberry (Maggie Smith) und allen anderen Familienmitgliedern geheimhalten…

C+ (Wertung von A bis F) Egal wie man zu Elton Johns Musik steht, man muss praktisch von Beginn an sehr aufpassen, dass die Füße nicht ein Eigenleben entwickeln. Die Geschichte, die mir hier erzählt wird fand ich mit den ganzen Animationen und ein paar witzigen Einfällen schon recht ansprechend. Langweilig war mir nicht, dennoch war er unmittelbar vergessen. Ich mochte die Mini-Zwerge, die Mini-Hasen, aber besonders (Big Hat) Benny.

Gnomeo hat mich irritiert. Von Anfang an ist mir die augenscheinliche Ähnlichkeit zu einem der ehemaligen, kriminellen, DSDS-Kandidaten (nicht dass ich eine Show mit Dieter Bohlen jemals länger als max. fünf Minuten ertragen könnte, aber sogar ich konnte mich den zahlreichen Schlagzeilen um halt diesen, mittlerweile – soweit ich weiss – im Gefängnis weilenden, Kandidaten nicht entziehen) erinnert. Jedenfalls hat Gnomeo ein ähnlich dümmliches Gesicht.
Ich wusste vorher schon, dass die 3D-Fassung nicht zu empfehlen ist, leider hatte ich keine Wahl.

Nach dem Film gab es großen Applaus vom Publikum.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer von Film:“Hop“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: pfff… Live Action/Animation mit James Marsden und Russell Brand (der einen Osterhasen spricht) und David Hasselhoff (unglaublich)
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Trailer von Film:“Soul Surfer“
Bewertung des Trailers:
Kommentar: Surferfilm nach einer wahren Geschichte mit Helen Hunt und Dennis Quaid
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Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 0%

Trailer von Film:“Born to e Wild“ (3-D)
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Tierdoku
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Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100%

Trailer von Film:“Cars 2″ (3-D)
Bewertung des Trailers: B- (bisher nur einen Teaser gesehen)
Kommentar: 2. Teil des Pixars Animationsfilm. Habe den ersten nicht gesehen, muss ich vor dem nächsten Sommer wohl nachholen…
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Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100%

Trailer von Film:“Mars Needs Moms“ (3-D)
Bewertung des Trailers: B+ (bisher auch nur Teaser gesehen)
Kommentar: total bekloppter Titel, aber der Sci-Fi-Animationsfilm macht keinen so schlechten Eindruck
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Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 80%

Trailer v. Film: „Rio“ (3-D)
Bewertung des Trailers: A (neuer Trailer)
Kommentar: SEHR vielversprechender Animationsfilm für 2011, es kam mir zwar auch ewig vor, dass ich diesen Trailer gesehen habe, aber Juni 2010?
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Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100 %