D.C. – Film: „Thoroughbreds“

Ich war am 9.3.18 in Washington und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

„Thoroughbreds“ (dt. Filmtitel: „Vollblüter“, dt. Kinostart: 09.08.18) 90 min drama, thriller
dir. Cory Finley cast: Anya Taylor-Joy, Olivia Cooke, Anton Yelchin, Paul Sparks, Francie Swift

 

Die Schülerinnen Lily (Anya Taylor-Joy) und Amanda (Olivia Cooke) waren mal sehr gut miteinander befreundet. Nachdem sie einige Jahre getrennte Wege gegangen sind, verbringen sie jetzt wieder Zeit miteinander. Lily lebt, nach dem Tod ihres Vaters, mit ihrer Mutter (Francie Swift) und ihrem sehr wohlhabenden Stiefvaters (Paul Sparks) auf einem herrschaftlichen Anwesen zusammen. Ihr Stiefvater macht ihr aber das Leben zur Hölle. Irgendwann kommen die Freundinnen auf die Idee, Lilys Stiefvater zu töten…

 

C- (Wertung von A bis F) „Thoroughbreds“ ist das Regiedebüt des amerikanischen Dramatikers Cory Finley. Für diesen Film hat er eines seiner eigenen Theaterstücke adaptiert.

Der Trailer deutete auf einen coolen Film hin, die amerikanischen Kritiker zeigten sich voller Lobes, eigentlich hätte ich den Film mögen müssen…

Diese soziopathischen Teenager-Mädchen sind jedoch unangenehm, uninteressant, nervig und sehen noch dazu, höflich ausgedrückt, einfach seltsam aus, so dass ich bereits nach zwanzig Minuten keine Lust mehr hatte, mit ihnen meine Zeit zu verbringen. Entsprechend langgezogen fühlten sich die doch eigentlich auf dem Papier recht kurzen 90 Minuten an. Anton Yelchin ist hier ein Lichtblick. Jede seiner Szenen ist großartig und schmerzhaft zugleich, weil mir hier nochmal bewusst wurde, wie sehr ich dieses viel zu früh verstorbene Talent in Zukunft vermissen werde.

Ob dieser Film eine positive Resonanz erfährt, hängt vermutlich davon ab, ob man einigermassen etwas mit den Protagonistinnen anfangen kann. Ich konnte das nicht, und entsprechend ist meine Erinnerung an diesen Film, jetzt drei Wochen später, schon verblasst.

Der Film ist Anton Yelchin gewidmet. Dies ist der letzte Film des 19.06.16 im Alter von 27 Jahren verstorbenen Schauspielers Anton Yelchin.

„Thoroughbreds“ wurde erstmalig (seinerzeit noch unter dem Filmtitel „Thorougbred“) auf dem Sundance Filmfestival 2017 gezeigt, Über ein Jahr später, am 9.3.18, ist der Film in 549 amerikanischen Kinos gestartet. Bislang ist noch nicht bekannt, wann der Film in Deutschland starten soll. Update: „Thoroughbreds“ startet unter dem Filmtitel „Vollblüter“ am 09.08.18 in Deutschland.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Tully„
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Jason Reitmans neuer Film mit Charlize Theron, Mackenzie Davis und Mark Duplass
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Truth or Dare„
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Horrorfilm
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken

Trailer v. Film: „Hereditary„
Bewertung des Trailers: A+
Kommentar: Es gibt kaum einen Thriller/Horrorfilm, auf den ich mehr warte. Mit Toni Collette, Gabriel Byrne und Ann Dowd
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Ocean´s 8„
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Actionkomödie mit Sandra Bullock, Cate Blanchett und Sarah Paulson. Ich weiß zwar noch nicht, wie ich Anne Hathaway ertragen soll, aber irgendwie interessiert mich der Film
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Isle of Dogs„
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Wes Andersons neuer Stop-motion-Animationsfilm
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bereits auf der Berlinale gesehen

Trailer v. Film: „A Quiet Place„
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Wow, cooler Trailer. Horrorfilm
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Flower„
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Tragikomödie mit Zoey Deutch
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: wahrscheinlich schon

NYC – Film: „Green Room“

Ich war am 28.04.16 in New York und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„Green Room“ (dt. Kinostart: 02.06.16) 94 min thriller
dir. Jeremy Saulnier  cast: Anton Yelchin, Imogen Poots, Alia Shawkat, Joe Cole, Patrick Stewart, Macon Blair

Die Punk-Rock-Band The Ain´t Rights ist am Ende ihrer Tournee. Der Radiomoderator Tad (David W. Thompson) verschafft der Band noch einen Auftritt in einem Club irgendwo außerhalb von Portland. Der Club liegt sehr abgelegen und das Publikum besteht vorwiegend aus Neonazis. Nach dem Gig wollen sie möglichst schnell wieder verschwinden. Pat (Anton Yelchin) wird jedoch im Backstage-Bereich Zeuge eines Tatortes. Die gesamte Band wird daraufhin festgehalten …angeblich bis die Polizei eintrifft.

C- Wertung von A bis F) „Green Room“ ist der dritte Spielfilm des amerikanischen Autors und Regisseurs Jeremy Saulnier.

Da sein letzter Film Blue Ruin einer meiner Top Ten-Filme aus dem Jahr 2014 war, hatte ich an seinen direkten Folgefilm eine extrem große Erwartung.

Jetzt ist es beinahe vier Wochen her und das Einzige, an das ich mich bei „Green Room“ noch erinnere, ist die schmuddlig-düstere Bildsprache und ein quälend langweiliges Filmerlebnis. Von Anfang an hat mich keiner der Charaktere interessiert, jeder ist irgendwie austauschbar und durch die dunklen Szenen, manchmal sogar schwer zu identifizieren.

Für „Blue Ruin“ hatte der Filmemacher ein Mini-Budget. Seinen besten Freund (Macon Blair) hat er als Hauptdarsteller besetzt und als Drehort standen ihm zwei Häuser (Jeremy Saulniers Elternhaus und das Haus von Macon Blairs Cousin) zur Verfügung. Mit geliehenem Geld hat er sich dann von Tag zu Tag gehangelt und musste viel improvisieren. Letztlich wurde der Film irgendwann fertiggestellt und begeisterte nicht nur mich, sondern wurde sogar mit dem internationalen Filmkritiker-Preis (FIPRESCI) ausgezeichnet. Für „Green Room“ konnte der Regisseur vergleichsweise aus dem Vollen schöpfen, um so enttäuschter bin ich über das Werk.

„Green Room“ wurde erstmalig auf dem Cannes Film Festival 2015 gezeigt. Am 15.04.16, knapp ein Jahr später, ist der Film dann in ein paar ausgewählten amerikanischen Kinos gestartet. Eine Woche später war er dann landesweit zu sehen. Ab dem 2.6.16 ist der Film in Deutschland zu sehen.

Trailer zu sehen:

 

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „The Lobster„
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Ich liebe diesen Film
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bereits gesehen

Trailer v. Film: „Swiss Army Man„
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Ich liebe so abgedrehte Indies, da nehme ich sogar Daniel Radcliffe in Kauf. Dafür spielt auch Paul Dano und Mary Elizabeth Winstead mit.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

 
Trailer v. Film: „A Bigger Splash„
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Dieser Erotik-Thriller basiert vage auf „The Swimming Pool“ aus dem Jahr 1969. Dieser ist mit Matthias Schoenaerts, Tilda Swinton und Ralph Fiennes
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Money Monster„
Bewertung des Trailers: C+ (neuer Trailer)
Kommentar: Jodie Fosters neuer Film mit George Clooney und Julia Roberts
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Purge: Election Year„
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Bereits der dritte Teil der Reihe, ich habe die anderen beiden Filme leider immer noch nicht gesehen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Captain America: Civil War„
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Marvel
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken

Trailer v. Film: „Lights Out„
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Horrorfilm
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bei mind. 70% Rotten Tomatoes

amerikanisches Filmplakat von "Green Room"
amerikanisches Filmplakat von „Green Room“

 

NYC – Film: "The Driftless Area"

Ich war am 25.05.15 in New York und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„The Driftless Area“ 95 min drama, crime, adaptation
dir. Zachary Sluser cast: Anton Yelchin, Zooey Deschanel, John Hawkes, Frank Langella, Ciarán Hinds, Aubrey Plaza

Pierre (Anton Yelchin) hat eines Tages ein schräges Zusammentreffen mit einem seltsamen Fremden (John Hawkes). Diese Begegnung alleine hätte sein Leben schon heftig durcheinanderbringen können, aber dann lernt er auch noch die mysteriöse Stella (Zooey Deschanel) kennen.

B+ (Wertung von A bis F) Der Film „The Driftless Area“ basiert auf Tom Drurys gleichnamigen Roman. Es ist das Spielfilmdebüt von Regisseur Zachary Sluser.

Für mich ist „The Driftless Area“ DIE Entdeckung auf dem diesjährigen Tribeca Film Festival. Genau die Art von Film verspreche ich mir von diesem Filmfestival. Reingegangen bin ich eigentlich nur aufgrund der Schauspieler und dann habe ich diesen irgendwie quer erzählten Krimi mit einer überraschend großen Portion Humor präsentiert bekommen. Die Akteure haben sich ganz natürlich in ihre Charaktere reingefühlt, so dass es Spass macht, ihren mitunter skurrilen Figuren zuzuschauen. Der Film bietet einige recht schräge, wirklich witzige Szenen. Die nächtliche Szene im Wald fand ich, insbesondere für ein Regiedebüt, hervorragend.

Ich konnte bislang noch keinen Trailer finden.

„The Driftless Area“ wurde erstmalig auf dem Tribeca Film Festival 2015 gezeigt. Ich habe den Film auf diesem Filmfestival gesehen. Der Film hat bislang noch keinen amerikanischen Verleih gefunden.

Tribeca Film Festival

Das Tribeca Film Festival wurde nach dem 11. September 2001 von u.a. Robert De Niro ins Leben gerufen. Der New Yorker Robert De Niro besitzt in TriBeCa (Triangle below Canal Street) ein Hotel und Restaurants, auch seine Produktionsfirma ist dort ansässig. Durch das Film Festival wollte er nach den Terroranschlägen seinen Beitrag leisten, Manhattan – insbesondere Lower Manhattan, wieder in ein positives Licht zu rücken und für Investitionen, insbesondere im Filmbereich, werben. Im Jahr 2015 feierte das TFF bereits seinen 14. Jahrestag.

Chicago – Film: "Like Crazy"

Ich war am 05.12.11 in Chicago und habe mir im Kino angeschaut:

„Like Crazy“ 89 min drama
dir. Drake Doremus cast: Anton Yelchin, Felicity Jones, Jennifer Lawrence, Charlie Bewley

Die britische Anna (Felicity Jones) studiert in Los Angeles. Dort lernt sie Jacob (Anton Yelchin) kennen. Die Beiden verlieben sich unsterblich ineinander. Als ihr Studentenvisum abläuft, beschließt sie spontan, doch noch den Sommer mit ihrem Liebsten in den U.S.A. zu verbringen. Damit ist sie illegal im Land und muss, bei ihrer nächsten Einreise in die U. S. A., mit Konsequenzen rechnen. Die amerikanische Einreisebehörde verweigert ihr die Einreise, sie muss zurück nach England und darf fortan nicht mehr nach Amerika. Jetzt müssen Anna und Jacob eine Fernbeziehung führen, ob das auf die Dauer gutgeht?

B (Wertung von A bis F) Sich mit amerikanischen Behörden anzulegen, ist keine gute Idee. Erst recht nicht sollte man die amerikanischen Einreisebehörde (insbesondere seit dem 11.09.2001) verärgern, das ist wohl auch klar. Ich denke, das ist selbst Leuten bekannt, die noch nie mit U.S.-Behörden zutun hatten. Soviel Dämlichkeit wie hier der Filmfigur Anna unterstellt wird, finde ich unrealistisch. Anna hat gerade ihr Studium beendet und ist schätzungsweise Mitte 20, also nicht blöd und lebensunerfahren. Ebenso unerklärbar fand ich, dass Jacob als Möbeldesigner nicht einfach nach England geht, um bei Anna zu sein. Aber gut, irgendwann habe ich mich dann mit der realitätsfremden Basis der Story abgefunden und mich aufs Wesentliche konzentrieren können. Erzählt wird eine Liebesgeschichte, und zwar eine glaubwürdige. Nicht nur, dass man den beiden großartigen Schauspielern abnimmt, ein Paar zu sein, auch alle Schwierigkeiten und Unsicherheiten, die eine Fernbeziehung mit sich bringt, fliessen hier ein. Alles wirkt sehr echt und ich war gespannt, wie sie ihre Probleme lösen. Gerade habe ich gelesen, dass die beiden Schauspieler viel improvisiert haben, kein Wunder also, dass sich die Gespräche auch so natürlich angehört haben. Schwierig bei solchen Filmen finde ich immer das Ende. Hier muss ich sagen, gut geglückt, genau so kann es sich zugetragen haben.

Felicity Jones ist im Gespräch für eine Oscar-Nominierung im nächsten Jahr. Ich finde, dass sie recht hübsch ist und Ausstrahlung und Präsenz hat, schauspielerisch würde ich sie jedoch nicht hervorheben. Anton Yelchin ist ebenso authentisch, vor allen Dingen überzeugen die Beiden aber als Paar.

„Like Crazy“ hat auf dem Sundance Film Festival 2011 den Grand Jury Prize: Dramatic Film gewonnen. Felicity Jones wurde für ihr Schauspiel ebenfalls auf dem Festival augezeichnet.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Kinyarwanda“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Drama zu Zeiten des Völkermordes in Ruanda
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 30%

Trailer v. Film: „The Odd Life of Timothy Green“
Bewertung des Trailers: D
Kommentar: Dem Trailer nach ein unerträgliches Disney-Fantasy-Drama mit der Joel Edgerton und er Frau von Ben Affleck
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Extremely Loud and Incredibly Close“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Stephen Daldrys Drama, das den 11. September 2001 thematisiert. Besetzung: Tom Hanks, Sandra Bullock, Max von Sydow und Viola Davis. Gilt als möglicher Oscar-Film, obwohl ihn immer noch keiner gesehen hat…
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Vow“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Drama mit Rachel McAdams und Channing Tatum
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 50%

Trailer v. Film: „We Bought a Zoo“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Cameron Crowes neuer Film galt als Oscar-Kandidat, nachdem er vorgeführt wurde, nicht mehr…
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

San Francisco – Film: "Fright Night – 3D"

Ich war am 26.08.11 in San Francisco und habe mir im Kino angeschaut:

„Fright Night – 3D“ (dt. Kinostart: 06.10.11) 101 min remake, horror, comedy
dir. Craig Gillespie cast: Anton Yelchin, Colin Farrell, David Tennant, Imogen Poosts, Toni Collette, Christopher Mintz-Plasse

Der Teenager Charley (Anton Yelchin) wohnt mit seiner Mutter Jane (Toni Collette) in einem spießigen Vorort von Las Vegas. Als der außergewöhnlich attraktive Jerry (Colin Farrell) direkt nebenan einzieht, ist Jane ganz fasziniert von ihm. In der Schule macht ihn sein ehemalig bester Freund Ed (Christopher Mintz-Plasse) darauf aufmerksam, dass ein Mitschüler veschwunden ist und dass er Charleys neuen Nachbarn Jerry verdächtigt, ein Vampir zu sein. Charley empfindet Eds Vermutungen natürlich erst einmal lächerlich, dann verschwindet aber auch Ed und Charley beginnt, Nachforschungen anzustellen…

B (Wertung von A bis F) „Fright Night“ ist das Remake des gleichnamigen Films aus dem Jahre 1985. Ich habe den Originalfilm nicht gesehen.

„Fright Night“ kann das liefern, was ich mir vielleicht noch vor Monaten von „Cowboys & Aliens“ versprochen habe. „Cowboys & Aliens“ war bekanntlich für die Tonne, dafür aber dankenswerterweise schnell vergessen. „Fright Night ist leider auch schnell vergessen, dafür aber für mich der Spaßfilm des Kinosommers 2011. Perfekt gewählt fand ich das Filmset, dieses aufgeräumte Einfamilienhäuser-Dorf in der Nähe von Las Vegas. „Fright Night“ ist sehr düster und ich fand ihn beinahe durchgehend spannend und/ oder witzig. Sicherlich gibt es auch hier Szenen (z. B. auf der Wüstenstraße), die man sich hätte sparen können, auch gab es ein paar Längen, aber das fand ich hier nicht schlimm, weil sich der Film selbst nicht ernst nimmt. Colin Farrell ist perfekt als Jerry, irgendwie kann ich mir auch gar keinen anderen in der Rolle vorstellen. Anton Yelchin („New York, I Love You“, „Star Trek“, Terminator Salvation) ist mir das erste Mal in dem Film „Hearts in Atlantis“ aufgefallen, immer mal wieder habe ich ihn auch in anderen Filmen bemerkt, jetzt war ich aber das erste Mal von seiner Präsenz und Ausstrahlung fasziniert. Bin gespannt, welchen Verlauf seine Karriere noch nehmen wird.

Die 3D-Fassung kann ich persönlich unbedingt empfehlen. Ich habe aber schon von Bekannten gehört, die in anderen Städten bzw. Kinoketten „Fright Night“ gesehen haben, wo der Film nur dunkel war und 3D so gar nicht funktionierte wollte. Ich fand sogar den Abspann gelungen.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „John Carter“ (3D)
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Disney-Sci-Fi-Abenteuer-Film mit Willem Dafoe, Samantha Morton, Thomas Haden Church
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Real Steel“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Sci-Fi-Film mit Hugh Jackman, den ich eh nicht mehr sehen/ernst nehmen kann
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Thing“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Mal ein Horrorfilm, den ich vom Original her kenne und liebe. Trailer sah für mich nach Remake aus, ist aber ein Prequel mit Joel Edgerton
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80%

Trailer v. Film: „Underworld: Awakening“ (3D)
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Ich habe nicht einen Teil gesehen, jetzt der 4. Film
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 20%

Trailer v. Film: „A Very Harold & Kumar Christmas“ (3D)
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Für mich war es überraschend, Kal Penn aktuell als Schauspieler auf der Leinwand zu sehen. Ist er doch Mitarbeiter der Obama Administration. Habe jetzt aber gelesen, dass er sich eine kurze Auszeit für seine Schauspielerei genommen hat. Komisch.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 50%

Trailer v. Film: „The Darkest Hour“ (3D)
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Sci-Fi-Film mit Emile Hirsch, Olivia Thirlby und Joel Kinnaman
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80%

Seattle – Film: "Terminator Salvation"

Ich war am 23.05.09 in Seattle und habe mir im Kino angeschaut:

„Terminator Salvation“ (dt. Titel: „Terminator – Die Erlösung“, dt. Kinostart: 04.06.09) 115 min action, science fiction
dir. McG cast: Christian Bale, Sam Worthington, Anton Yelchin, Bryce Dallas Howard, Helena Bonham Carter

Im Jahre 2018 führt John Connor (Christian Bale) mit der Widerstandsbewegung einen schier aussichtslosen Krieg gegen Roboter und Maschinen…

C (Wertung von A bis F) Um eines vorweg zu nehmen, ich habe nicht einen Film aus der Terminator-Reihe gesehen und ja ich habe auch schon gehört, daß man als Cineast wenigstens „Terminator 2“ gesehen haben sollte. Warum also dieser Film? Nun, zum einen hatte ich Zeit und zum anderen bin ich, wenn Hollywood einen Schauspieler zur Neuentdeckung erklärt, neugierig. Außerdem zählte Christian Bale lange zu meinen TOP TEN ACTORS, dazu später mehr. Meine Beurteilung erfolgt also ohne große Vorkenntnisse, einfach aus der Sicht eines Kinogängers, der auch Spaß an Actionfilmen hat.

Der Regisseur McG („Charlie´s Angels“) ist bekannt dafür, daß er Explosionen liebt und das zeigt sich bei diesem Film deutlich. Was ich ferner sehr zu schätzen weiß, ist, daß er hauptsächlich on location drehte und seine visuellen und sonstigen Spezialeffekte sehr gut inszeniert sind, um so vieles besser als bei dem tatsächlich ersten Sommer-Blockbuster „Wolverine“ („C-„), bei dem offensichtlich viele Szenen im Studio gedreht wurden. Die Roboter/Maschinen finde auch gelungener als z.B. bei „Transformers“ (von dem ich gerade Teile im Fernsehen gesehen habe) Die Story, wenn man denn so will, daß es eine gibt, ist einzig dafür da, einen weiteren Terminator-Film auf den Weg zu bringen.

Der australische Schauspieler Sam Worthington ist nun als neues Talent erkoren, es zeigt sich hier tatsächlich warum. Er hat eine große Leinwandpräsenz und – wie es scheint – Talent, minimale Probleme hat er allerdings noch mit seinem australischen Akzent, aber da bin ich für zukünftige Produktionen sehr zuversichtlich.

Christian Bale hat sich mit diesem Film, denke ich, keinen Gefallen getan. Ich erinnere mich, daß ich bei „The Dark Knight“ zum ersten Mal gewisse Probleme mit seiner Performance hatte. Ich sehe ihn lieber als Charakterdarsteller („The Machinist“, Rescue Dawn, I´m Not There). Der SAN FRANCISCO CHRONICLE hat so treffend in der Kritik zu „Terminator Salvation“ über ihn geschrieben: Bale muss sich entscheiden, ob er mehr Sean Penn oder Nicolas Cage sein möchte…Passender hätte ich es nicht sagen können! Auch sein kürzlicher Komplett-Ausraster bei den Dreharbeiten zu diesem Film bleibt sicherlich noch eine Weile in Erinnerung und wirft Fragen auf:

Trailer von „Terminator Salvation“ zu sehen: