NYC – Film: „The Glass Castle“

Ich war am 13.08.17 in New York und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

„The Glass Castle“ (dt. Filmtitel: „Schloss aus Glas“, dt. Kinostart: 21.09.17) 126 min drama, adaptation, biopic
dir. Destin Daniel Cretton cast: Brie Larson, Woody Harrelson, Naomi Watts, Max Greenfield, Ella Anderson, Brigette Lundy-Paine, Josh Caras, Sarah Snook, Chandler Head

 

 

Ende der 1980er Jahre. Jeannette Walls (Brie Larson) lebt in New York und arbeitet als Kolumnistin für ein Klatschmagazin. Eines Abends sieht sie ihre Eltern (Naomi Watts und Woody Harrelson) zufällig auf der Straße. Sie erinnert sich an ihre Kindheit, wie sie und ihre drei Geschwistern in Armut aufwuchsen. Die Kinder mussten früh lernen, für sich selbst zu sorgen, da Ihr alkoholkranker Vater und ihre exzentrische Mutter zu sehr mit sich selbst beschäftigt waren. Jeannette hat aber auch ein paar schöne Erinnerungen…

 

C+ (Wertung von A bis F) „The Glass Castle“ basiert auf einer wahren Geschichte. Es ist die Filmadaption von Jeannette Walls gleichnamigen Memoiren. Dies ist der neue Film des amerikanischen Filmemachers Destin Daniel Cretton (Short Term 12).

Bei einigen Filmen funktioniert es, wenn die Geschichte in der Gegenwart startet und rückblickend erzählt wird. Die Erzählstruktur nimmt diesem Film aber leider die Spannung. Dramaturgisch wäre es besser gewesen, die Geschichte in der Kindheit zu beginnen.

Jeannette Walls erzählt, wie sie und ihre drei Geschwister von frühester Kindheit lernen mussten, für sich selbst Verantwortung zu tragen. Die Mutter (gespielt von Naomi Watts) war psychisch labil und hielt sich für eine Künstlerin, der Vater (gespielt von Woody Harrelson) war ein Träumer, ging selten arbeiten und war oftmals betrunken. Die Familie ist ständig umgezogen, oft lebten sie ohne Strom und fließend Wasser. Zur Schule sind die Kinder nicht gegangen, auch kam es mal vor, dass sie für drei Tage gar nichts zu Essen hatten. Jeannettes Kindheitserinnerungen offenbaren Schockierendes, es gab aber auch immer wieder schöne, unbeschwerte Momente. In jedem Fall geht hervor, dass sie eine ganz besondere Beziehung zu ihrem Vater pflegte.

Jeannette und ihre Geschwister wuchsen in den 1960er bzw. 1970er Jahren auf, der Vater brachte seinen Kindern bei, was Freiheit bedeutet und erzog sie zur Eigenständigkeit. Nicht wirklich ging für mich aus dem Film hervor, warum er dann nicht wollte, dass sie irgendwann ihren eigenen Weg gehen. Auch hätte  ich gerne etwas mehr über die Familie des Vaters erfahren.

„The Glass Castle“ ist ein Film, den man so aus den U.S.A. erwartet. Frech zielt er auf die Tränen der Zuschauer ab. Das spezielle Vater-Tochter-Verhältnis hat mich tatsächlich berührt, als „Papa-Kind“ war ich jedoch auch ein leichtes Opfer. Ich habe gehört, dass die literarische Vorlage wesentlich eindrucksvoller sein soll. Schade.

Woody Harrelson gibt – wie beinahe in jedem Film – eine nominierungswürdige Performance. Zwei Schauspielerinnen (Chandler Head und Ella Anderson) portraitieren Jeannette als kleineres Kind und als Teenager, beide haben mir schauspielerisch sehr gut gefallen.

Zum Ende des Films werden Originalfotos und -videos der realen Personen gezeigt.

„The Glass Castle“ ist war für einige Oscar-Nominierungen im Gespräch, u.a.: Bester Film, Beste Regie, Bester Nebendarsteller (Woody Harrelson), Bestes adaptierter Drehbuch

„The Glass Castle“ ist am 11.08.17 landesweit in 1,461 amerikanischen Kinos gestartet. In Deutschland ist der Film ab dem 21.09.17 in den Kinos zu sehen.

 

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „American Assassin„
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Action-Thriller mit Michael Keaton und einem neuen Filmstar? ( Dylan O`Brien)
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschauen: 100%

Trailer v. Film: „The Mountain Between Us„
Bewertung des Trailers: D- (der Trailer verrät quasi die komplette Story)
Kommentar: Bestseller-Verfilmung mit Kate Winslet und Idris Elba
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken

Trailer v. Film: „Blade Runner 2049„
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Fortsetzung zu dem Film aus dem Jahr 1982. Denis Villeneuves führt Regie und Roger Deakins ist der DP, der Film sieht fantastisch aus. Es spielen Ryan Gosling, Jared Leto und Harrison Ford mit
Wie oft schon im Kino gesehen: 4 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Suburbicon„
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: George Clooneys neuer Film mit Matt Damon, Julianne Moore, Oscar Isaac
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Wonder„
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Ich hoffe, dass dieser Film kein ernstzunehmender Oscar-Kandidat ist. Film mit Julia Roberts, Owen Wilson und Jacob Tremblay
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: ich will ihn nicht sehen

Trailer v. Film: „Thank You for Your Service„
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Biopic-Drama mit Miles Teller
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Stronger„
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: David Gordon Greens neuer Film. Drama mit Jake Gyllenhaall (mit Mut zur Hässlichkeit – wie anders er mit dunklen Kontaktlinsen aussieht), Tatiana Maslany und Miranda Richardson
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

 

NYC – Film: „Room“

Ich war am 28.10.15 in New York und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„Room“ (dt. Filmtitel: „Raum“, dt. Kinostart: 17.03.16) 118 min drama, adaptation
dir. Lenny Abrahamson cast: Brie Larson, Jacob Tremblay, Joan Allen, Sean Bridgers, William H. Macy

Ma (Brie Larson) und ihr Sohn Jack (Jacob Tremblay) haben sich zwangsweise ein Leben in einem kleinen Raum eingerichtet. Der 5-jährige Jack kennt auch gar nichts anderes, er ist hier geboren. Ma, ihr Name ist eigentlich Joy, wurde im Alter von 17 Jahren von einem Sexualstraftäter (Sean Bridgers) entführt. Der hält sie seit mittlerweile sieben Jahren in dem Raum gefangen und versorgt sie mit dem Nötigsten. Um die Gefangenschaft irgendwie auszuhalten, hat Ma eine eigene Welt erschaffen. Jetzt wird Jack aber immer älter, begreift vieles und so schmiedet sie einen Plan, ihrem Gefängnis zu entkommen. Dafür muss sie ihrem Jungen aber zunächst erklären, dass eine Welt außerhalb ihres Raumes tatsächlich existiert.

A- (Wertung von A bis F) „Room“ basiert auf dem gleichnamigen Roman von Emma Donoghue. Die irische Schriftstellerin (die auch das Drehbuch zu dem Film schrieb) hat sich für ihren Roman von dem Josef Fritzl-Fall inspirieren lassen. „Room“ ist der aktuelle Film des irischen Filmemachers Lenny Abrahamson (Frank).

Auf den ersten Blick ist „Room“ natürlich kein Oscar-Kandidat wie er im Buche steht. Es ist ein Indie (von meinem amerikanischen Lieblingsverleiher A24), bei dem die Handlung, der Regisseur und die Darsteller nicht gleich OSCAR schreien. Dennoch etabliert sich der Film langsam als feste Komponente der Oscar-Saison 2015/2016. Ein Hauptgrund dafür ist sicherlich, dass der Film exzellent ist und bei amerikanischen Kritikern und Publikum (auf Filmfestivals) gleichermassen gut ankam.

Ich habe den Roman zuvor nicht gelesen und wäre froh gewesen, wenn mir der Trailer nicht eine essentielle Wendung im Film verraten hätte. „Room“ ist ein überzeugendes, unglaublich spannendes Drama über das Ausgeliefertsein, ein – den Umständen entsprechendes – „normales“ Leben und vor allen Dingen eine authentische Mutter-Sohn-Bindung. Der Film hat mich sehr mitgenommen und das obwohl ich keine Mutter bin und mir entsprechende Gefühle auch fremd sind. Vermutlich ist „Room“ für Mütter kaum aushaltbar. Taschentücher sollte man in jedem Fall bereit halten.

Die Geschichte in „Room“ wird aus Sicht des fünfjährigen Jack erzählt. Seine Mutter hat eine eigene Welt für ihn kreiert. Sie gibt sich viel Mühe, ihrem Sohn das Leben in dem mini-kleinen Raum so erträglich und schön wie möglich zu machen. Ma und Jack haben nur sich selbst. Es ist diese bedingungslose Liebe, die genauso rührend wie greifbar ist. Auf der anderen Seite ist da das Eingesperrtsein in einem Leben, dass keiner der Beiden frei gewählt hat. Regisseur Lenny Abrahamson hat durch seine Inszenierung die Enge in dem Raum spürbar gemacht.

Zwei Dinge habe ich an dem Film zu bemängeln. Das eine enthält einen Spoiler und daher kann und möchte ich es nicht benennen und das andere betrifft die Figur von William H. Macys Charakter, dessen Verhalten ich nicht wirklich nachvollziehen konnte. Da dies Nörgeln auf hohem Niveau ist, landet „Room“ aller Wahrscheinlichkeit in meiner Top Ten für Filme aus dem Jahr 2015.

Es gilt als sicher, dass Brie Larson (Short Term 12, Don Jon, Trainwreck) für dem Oscar nominiert wird. Derzeit (3.11.15) gilt sie sogar als Favoritin auf den Oscar-Gewinn, das gilt zumindest so lange bis David O. Russells Film „Joy“ fertiggestellt ist und jeder endlich beurteilen kann, was für eine Performance Jennifer Lawrence in diesem Film abliefert.

Jacob Tremblay ist kürzlich neun Jahre alt geworden und spielt eindeutig eine Hauptrolle in „Room“, seine Geschichte wird hier erzählt. Der kleine Mann ist quasi in jeder einzelnen Szene zu sehen. Jack ist so bezaubernd, dass ich Brie Larsons Charakter beinahe um ihn beneide. Das macht vielleicht auch deutlich, wie untrennbar Ma und Jack miteinander verbunden sind. Jacob Tremblay gibt ganz klar eine Oscar-Performance. Für ihn gilt jedoch das Gleiche wie für den ebenfalls herausragenden Abraham Atta aus Beasts of No Nation: Kinder werden bei den Academy Awards üblicherweise für den Oscar als Bester Nebendarsteller nominiert. Der jüngste Schauspieler, der jemals für den Oscar nominiert wurde, war der achtjährige Justin Henry aus dem Scheidungsdrama „Kramer vs. Kramer“ (aus dem Jahr 1979). Im Moment kann ich mir nicht vorstellen, dass beide Kinder im nächsten Jahr nominiert werden. Ich hoffe aber, dass es wenigstens einer der beiden Jungen schafft.

„Room“ ist für folgende Oscar-Nominierungen im Gespräch: Bester Film, Beste Regie, Beste Hauptdarstellerin, Bester Hauptdarsteller bzw. Bester Nebendarsteller (Jacob Tremblay), Beste Nebendarstellerin (Joan Allen), Bestes adaptiertes Drehbuch und einige technische Kategorien

„Room“ hat 4 Oscar-Nominierungen (Bester Film, Beste Regie, Beste Hauptdarstellerin Brie Larson, Bestes adaptiertes Drehbuch) erhalten.

Update: „Room“ hat einen Oscar (Brie Larson als Beste Hauptdarstellerin) gewonnen.

„Room“ wurde erstmalig auf dem Telluride Film Festival 2015 gezeigt. Auf dem Toronto International Film Festival 2015 hat „Room“ überraschenderweise den Publikumspreis gewonnen. Der Film ist am 16.10.15 in vier Kinos in New York und L.A. gestartet. Mittlerweile ist er bereits in 49 Kinos in den U.S.A. zu sehen.

Teaser zu sehen, enthält aber auch Spoiler:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Hateful Eight“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Quentin Tarantinos neuer Film mit Samuel L. Jackson, Kurt Russell, Jennifer Jason Leigh, Bruce Dern und Tim Roth. Ich habe alle Filme von ihm gesehen, also gucke ich auch diesen. Ich gehe aber mit den geringsten Erwartungen rein. Der Film bekommt jetzt schon heftigen Gegenwind, obwohl ihn noch keiner offiziell gesehen hat. Oscar-Film glaube ich daher nicht, aber wer weiß, sie lieben ja Quentin Tarantino.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Steve McQueen: The Man & Le Mans“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Dokumentation über den gleichnamigen Schauspieler
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Love“
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: Sexdrama von Gaspar Noe und – jetzt kommt es: in 3D
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Youth“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Paolo Sorrentinos neuer Film mit Michael Caine, Harvey Keitel, Rachel Weisz, Paul Dano und Jane Fonda – möglicher Oscar-Kandidat
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Miss You Already“
Bewertung des Trailers: B (neuer Trailer)
Kommentar: Tragikomödie. Bei Toni Collette bin ich grundsätzlich dabei, aber Drew Barrymore?
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken

Trailer v. Film: „Carol“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Todd Haynes neuer Film mit Cate Blanchett und Rooney Mara. Oscar-Film
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Boston – Film: „Trainwreck“

Ich war am 20.07.15 in Boston und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„Trainwreck“ (dt. Filmtitel: „Dating Queen“, dt. Kinostart: 13.08.15) 125 min comedy, drama
dir. Judd Apatow cast: Amy Schumer, Bill Hader, Tilda Swinton, Brie Larson, Ezra Miller, LeBron James, John Cena, Colin Quinn, Marisa Tomei

Amy (Amy Schumer) lebt in New York, sie geniesst ihr Singledasein und ist alles andere als bindungswillig. Sie arbeitet als Redakteurin für ein Männermagazin. Von der Herausgeberin Dianna (Tilda) bekommt sie den Auftrag, einen Artikel über den berühmten Sportmediziner Dr. Aaron Conners (Bill Hader) zu schreiben. Ausgerechnet Amy, die keine Ahnung von Sport und sich nun wirklich auch nicht dafür interessiert. Es kommt wie es kommen musste, sie landet mit Aaron im Bett und anschließend ist nichts mehr so wie es vorher war. Und das ist nicht die einzige Baustelle, die Amy in ihrem Leben hat. Ihr Vater leidet an Multipler Sklerose und soll nun in ein Pflegeheim ziehen. Amy und ihre jüngere Schwester Kim (Brie Larson) müssen seinen Haushalt auflösen.

B- (Wertung von A bis F) „Trainwreck“ ist der neueste Film von Judd Apatow (Knocked Up, Funny People)

Die Anfangsszene ist großartig und die Endsequenz passt für mich nicht in den Film, bedient aber die üblichen Klischees einer Hollywood-RomCom. Der Mittelteil ist mitunter sehr amüsant, gar witzig. Wäre „Trainwreck“ gute dreißig Minuten kürzer, hätte der Film ein mutigeres Ende und wäre Amy Schumer nicht in der Hauptrolle besetzt, hätte mir diese tragikkomische RomCom wahrscheinlich wesentlich besser gefallen.

Die derzeit angesagteste Comedienne in den U.S.A., Amy Schumer, hat das Drehbuch zu „Trainwreck“ geschrieben. Es ist ihr erstes Skript für einen Spielfilm. Vermutlich wurde ihr nahegelegt, ein – für eine Hollywoodkomödie – traditionelleres Ende zu schreiben. Auch wenn viel improvisiert wurde, ist erkennbar, dass Amy Schumers Drehbuch im Großen und Ganzen gelungen ist. Gerade der Dialogwitz (im Original) ist brillant. „Trainwreck“ lebt auch von der Situationskomik (insbesondere mit den beiden Sportstars, dem Wrestler John Cena und dem Basketballspieler LeBron James)

Amy Schumer hat vieles richtig gemacht, leider fand ich sie in der Hauptrolle unglaubwürdig. Vielleicht mag ich sie aber auch einfach nicht. Für eine Realverfilmung von Miss Piggy wäre sie idealbesetzt, aber dass sich John Cenas oder Bill Haders Charaktere von ihr angezogen fühlen, ist für mich völlig aus der Luft gegriffen. Auch kann man mir keine Blutsverwandtschaft zwischen Amy Schumer und der entzückenden Brie Larson verkaufen. Ich habe mir Amy Schumer in der Zwischenzeit aber in einigen Interviews und Shows angeschaut. Optisch finde ich sie immer noch furchtbar, aber mir gefällt, wie selbstironisch sie auftritt.

Brie Larson (Short Term 12, Don Jon) hingegen ist wieder mal ein Highlight im Film. Gut gefallen haben mir aber auch, wie bereits erwähnt, die beiden Sportler, aber auch Bill Hader, Ezra Miller und Tilda Swinton. Die beiden Letztgenannten spielen übrigens das erste Mal gemeinsam seit ihrem Film We Need to Talk About Kevin.

Eigentlich müsste ich längst ein Gespür für Tilda Swintons Wandelbarkeit entwickelt haben. Dieser Film hat mir aber wieder gezeigt, dass sie mich immer wieder überraschen kann. In „Trainwreck“ spielt sie die abgeklärte Herausgeberin des Männermagazins für das Amy Schumers Charakter arbeitet. Mit dieser Performance, ihrem heftigen Akzent und ihrer kompletten Typveränderung hat sie einen völlig eigenen, faszinierenden Charakter erschaffen. In meinen Augen sollte sie dafür eine Oscar-Nominierung erhalten. Ich habe ihre Filmfigur von der ersten Sekunde geliebt, mir auch direkt notiert, unbedingt herauszufinden, wer diese Schauspielerin ist. Relativ spät im Film, als Tilda Swintons Charakter irgendwann eine Sonnenbrille trägt, habe ich sie tatsächlich erst erkannt.

„Trainwreck“ spielt u.a. in einer Filiale eines meiner Lieblingscafés in Manhattan, dem Alice´s Tea Cup (http://alicesteacup.com)

„Trainwreck“ wurde erstmalig auf South by Southwest 2015 gezeigt.

Vermutlich relativ unwahrscheinlich, aber tatsächlich ist „Trainwreck“ für folgende Oscar-Nominierungen im Gespräch: Beste Hauptdarstellerin (Amy Schumer), Bestes Orginaldrehbuch,

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Teaser v. Film: „Scouts Guide to the Zombie Apocalypse“
Bewertung des Teasers: D-
Kommentar: Horrorfilm
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Gift“
Bewertung des Trailers: B+ (neuer Trailer)
Kommentar: Thriller von und mit Joel Edgerton. Auch dabei Jason Bateman und Rebecca Hall.
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Ricki and the Flash“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Jonathan Demmes neuer Film mit Meryl Streep als alternde Rockerin
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Joy“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: David O. Russells neuer Film, wieder mit Jennifer Lawrence, Bradley Cooper und Robert De Niro.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Teaser v. Film: „Scouts Guide to the Zombie Apocalypse“
Bewertung des Teasers: D (anderer Teaser)
Kommentar: Horrorfilm
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Vacation“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Komödie mit Christina Applegate, Ed Helms, Leslie Mann, etc.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80%

Trailer v. Film: „Crimson Peak“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Guillermo del Toros neuer (Horror)-Film mit Mia Wasikowska, Jessica Chastain und Tom Hiddleston
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Sisters“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Komödie mit Tina Fey und Amy Poehler
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: weiß nicht

NYC – Film: "Don Jon"

Ich war am 27.09.13 in New York und habe mir im Kino angeschaut:

„Don Jon“ (dt. Kinostart: 14.11.13) 90 min comedy, drama
dir. Joseph Gordon-Levitt cast: Joseph Gordon-Levitt, Scarlett Johansson, Julianne Moore, Tony Danza, Brie Larson

Jon „Don Jon“ Martello Jr. (Joseph Gordon-Levitt) setzt Prioritäten im Leben. Wichtig sind ihm sein Körper, seine Wohnung, sein Macho-Auto, seine Familie, der wöchentliche Kirchgang inkl. Beichte, seine Kumpels, Weiber, aber was er richtig liebt sind Pornos. Er ist Single, sieht verdammt gut aus und schleppt die Frauen reihenweise ab. Die richtige sexuelle Befriedigung bekommt er aber nur durch einen Pornofilm. Dann trifft er auf Barbara Sugarman (Scarlett Johansson). Genau so stellt er sich seine Traumfrau vor. Für Jon ist es aber nicht so einfach, Barbaras Herz zu erobern. Sie hat bestimmte Vorstellungen von ihrem Traummann und stellt Bedingungen. Barbara sieht auch gerne Filme, nur sind das sicherlich keine Pornofilme. Sie wird seine Leidenschaft für Pornos ganz sicher nicht tolerieren…

B+ (Wertung von A bis F) „Don Jon“ ist das bemerkenswerte Regiedebüt des amerikanischen Schauspielers Joseph Gordon-Levitt („10 Things I Hate About You“, (500) Days of Summer, Inception, 50/50, The Dark Knight Rises). Er hat auch die Vorlage zu dem Film geschrieben.

Dieses Jahr scheint das Jahr der guten Regie/Spielfilmdebüts zu sein. Mir fallen Evil Dead, Whitewash, The Way, Way Back, Fruitvale Station, Blue Caprice, Short Term 12, Thanks for Sharing, In a World… ein, alles auf ihre Art gelungene erste Filme neuer Regisseure. Wenn, wie bei „In a World…“ und „Don Jon“ auch noch ein bekannter Schauspieler seinen ersten Spielfilm präsentiert, erhält dieser immer eine besondere Aufmerksamkeit.

Man könnte darüber mutmaßen, warum sich Joseph Gordon-Levitt für seinen ersten Spielfilm ausgerechnet das Thema Pornosucht ausgesucht hat. Letztlich empfand ich es aber nur als roten Faden, der sich durch den Film zieht. Jospeph Gordon-Levitts Figur Don Jon ist einfach gestrickt, braucht seine Routine im Leben, viel mehr ist ihm auch nicht wichtig. Den besten Sex hat er mithilfe von Pornofilmen und er erklärt auch plausibel warum ihm Pornos mehr bringen als der Sex mit Frauen. Das ist so ehrlich und direkt und zugleich witzig erzählt, dass in meiner Vorstellung eigentlich permanent gelacht wurde. „Don Jon“ hat einen guten Dialogwitz, aber der Film lebt auch von den Wiederholungen, das Geräusch, wenn er seinen Mac hochfährt, wenn er einmal die Woche im gleichen Unterhemd wie sein Vater mit seiner Familie am Mittagstisch sitzt oder seine Schwester Monica (großartig von Brie Larson gespielt), die zwar anwesend ist, aber doch teilnahmslos überwiegend in ihr Handy glotzt. Das hat einen großen Unterhaltungswert. Die Story um die ältere Lady fand ich nur so mittel, was für mich aber, glaube ich, einzig damit zusammenhängt, dass ich Julianne Moore hier einfach nicht idealbesetzt finde.

Tony Danza hingegen fand ich großartig. Joseph Gordon-Levitt hat sich optisch in der letzten Zeit ordentlich verändert. Aus dem niedlichen Jungen ist ein sehr attraktiver, durchtrainierter, charismatischer Mann geworden. Sogar seine Stimme klingt auf einmal erwachsen. „Don Jon“ ist der erste Film, in dem ich ihn so wahrnehme. Mit Scarlett Johansson kann ich irgendwie nichts anfangen. Sie hat eine gute Figur, aber irgendwie wirkt sie immer etwas billig. Hier passt aber die Rolle der blonden Tussi aus New Jersey wie die Faust aufs Auge.

Mitten im Film habe ich mir notiert, dass „Don Jon“ in meiner Top Ten für Filme aus dem Jahr 2013 landen könnte, dazu muss ich ihn mir aber noch mal anschauen.

„Don Jon“ wurde erstmalig auf dem Sundance Film Festival 2013 gezeigt, damals noch unter dem Filmtitel „Don Jon´s Addiction“.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Out of the Furnace“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Thriller mit Christian Bale, Casey Affleck, Woody Harrelson, Willem Dafoe. Christian Bale scheint einfach ein gutes Händchen bei der Rollenauswahl zu haben. Oscarfilm?!
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Pulling Strings“
Bewertung des Trailers: D+
Kommentar: mexikanische RomCom
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Counselor“
Bewertung des Trailer: B+
Kommentar: Ridley Scotts neuer Film, vielleicht ein Oscar-Film. Michael Fassbender ist so unfassbar sexy und diese Stimme…dass Javier Bardem immer so lustige Frisuren haben muss. Oscar-Film?!
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „American Hustle“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: David O. Russells neuer Film mit Christian Bale, Bradley Cooper, Amy Adams, Jeremy Renner und Jennifer Lawrence. Alleine der Trailer zeigt, dass Christian Bale einer der besten Schauspieler unserer Zeit ist. Oscar-Film!
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „About Time“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: britische RomCom mit Bill Nighy, Tom Hollander und Rachel McAdams
Wie oft schon im Kino gesehen: 4 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 20%

Trailer v. Film: „Her“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Spike Jonzes neuer Film mit Joaquin Phoenix. Das ist ganz MEIN Film, vielleicht auch ein Oscar-Film. Dem Trailer nach auch eine Oscar-Performance von Joaquin Phoenix.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%!!!

NYC – Film: "Short Term 12"

Ich war am 25.09.13 in New York und habe mir im Kino angeschaut:

„Short Term 12“ 96 min drama, adaptation
dir. Destin Daniel Cretton cast: Brie Larson, John Gallagher Jr., Kaitlyn Dever, Rami Malek, Lakeith Stanfield

Grace (Brie Larson) ist Mitte 20 und leitet eine Betreuungseinrichtung für Minderjährige. Angelegt ist der Aufenthalt auf max. 12 Monate. Einige der Kinder und Jugendliche kommen in dem Heim nur für eine kurze Zeit unter, andere wohnen hier schon länger. Alle finden hier aber ein neues Zuhause. Grace hat einen ganz besonderen Draht zu den Kids, sie liebt ihren Job. Mit ihrem Arbeitskollegen Mason (John Gallagher Jr.) führt sie eine Beziehung. Jetzt wird der neue Angestellte Nate (Rami Malek) eingearbeitet und in die Einrichtung kommt der Neuzuwachs Jayden (Kaitlyn Dever). Das Mädchen wirkt verstört und schwierig, aber Grace scheint zu verstehen, was in ihrem neuen Schützling vorgeht…

B+ (Wertung von A bis F) „Short Term 12“ basiert auf Destin Daniel Crettons eigenem, gleichnamigen Kurzfilm. Der Kurzfilm hat im Jahr 2009 in Sundance den Jury Prize gewonnen. „Short Term 12“ ist das Spielfilmdebüt des jungen Regisseurs.

„Short Term 12“ ist ein außergewöhnlicher Film. Ein kleiner Indie, der ganz unaufgeregt daherkommt und einen mitten ins Herz sticht. Das Inszenierte wirkt so realistisch und intim, als ob man eine Reportage über schwer erziehbare, misshandelte oder verlassene Minderjährige und ihre Betreuer schaut. Alle Beteiligten wirken so wahrhaftig, was sich vielleicht dadurch erklärt, dass der Regisseur mal selbst in so einer Betreuungseinrichtung gearbeitet hat.

Es ist Brie Larsons Film und darin liegt gar kein Zweifel. Die Geschichte wird aus ihrer Perspektive erzählt. Als Zuschauer ist man immer bei ihr. Brie Larson (21 Jump Street, The Spectacular Now, Don Jon) ist diese aufopfernde, verständnisvolle Betreuerin Grace, die es selbst nicht einfach hatte. Brie Larson ist zu Recht für eine Oscar-Nominierung für diese Rolle im Gespräch.

John Gallagher Jr. kam mir die ganze Zeit wahnsinnig bekannt vor. Ohne nachzuschauen wäre ich aber nicht darauf gekommen, dass ich ihn aus der HBO-Serie „The Newsroom“ kenne. (und das obwohl ich auf dem Hinflug nach New York im Bordprogramm noch einmal meine Lieblingsfolge „I´ll Try to Fix You“ gesehen habe – das sollte mir vielleicht zu denken geben). Auch hat mich Nates (gespielt von Rami Malek) auffälliges Aussehen nicht mehr losgelassen. Wo kenne ich den denn schon wieder? So etwas kann einen ja auch in den Wahnsinn treiben. Bei ihm ist es mir aber auch nicht von alleine eingefallen, dass ich ihn erst kürzlich in „The Master“ gesehen habe.

Für „Short Term 12“ sind folgende Oscar-Nominierungen im Gespräch: Bester Film, Beste Hauptdarstellerin (Brie Larson) und Bester Song. Eines der „Problemkinder“ (gespielt von Lakeith Stanfield) gibt mit „So You Know What It´s Like“ eine, für den Film und seinen Charakter wichtige, 90-sekündigen Rap-Performance.

„Short Term 12“ ist erstmalig auf dem South by Southwest Festival 2013 gezeigt worden. Dort hat er den Grand Jury Award und den Publikumspreis gewonnen.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „A.C.O.D.“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Komödie mit Adam Scott, Amy Poehler, Jane Lynch, Richard Jenkins, etc.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80%

Trailer v. Film: „The Summit“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Doku über ein Drama, das sich beim Bergsteigen ereignet hat.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80%

Trailer v. Film: „Kill Your Darlings“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Drama mit Dane DeHaan, Ben Foster, Michael C. Hall, Elizabeth Olsen und diesem Harry Potter-Darsteller
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „We Are What We Are“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: amerikanischer Horrorfilm und Remake eines mexikanischen Films
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80%

San Francisco – Film: "The Spectacular Now"

Ich war am 11.08.13 in San Francisco und habe mir im Kino angeschaut:

„The Spectacular Now“ 95 min drama, adaptation
dir. James Ponsoldt cast: Miles Teller, Shailene Woodley, Jennifer Jason Leigh, Kyle Chandler, Bob Odenkirk, Mary Elizabeth Winstead, Brie Larson

Sutter (Miles Teller) ist 18 Jahre alt und wurde kürzlich von seiner Freundin verlassen. Er steht kurz vor dem Schulabschluss, macht sich aber keine Gedanken was danach kommt. Lieber lebt er in den Tag hinein. Er hält sich sowieso für schlauer und witziger als alle anderen. Außerdem trinkt er viel zu viel Alkohol. Nach einer durchzechten Nacht trifft er auf seine 17-jährige Mitschülerin Aimee (Shailene Woodley). Die beiden hatten bislang noch nichts miteinander zu tun, freunden sich aber schnell an und verbringen viel Zeit miteinander. Sie ist schon bald bis über beide Ohren in ihn verknallt…

B+ (Wertung von A bis F) „The Spectacular Now“ basiert auf dem gleichnamigen Roman von Tim Tharp. Scott Neustadter und Michael Weber haben das Buch für die Leinwand adaptiert. Sie haben bereits das Drehbuch zu „(500) Days of Summer“ geschrieben.

Bei „The Spectacular Now“ steht die Story nicht im Vordergrund, der Film lebt mehr von seinen beiden authentischen Charakteren. Für mich ist es nicht einer dieser herkömmlichen Highschool-Filme und auch kein Film über das Erwachsenwerden. Ich würde diesen sehenswerten Indie-Film eher als eine starke Charakterstudie zweier jugendlicher Typen bezeichnen.

Sutter stellt das Leben der Erwachsenen infrage. Es belastet ihn, dass sein Vater die Familie so früh verlassen hat. Er hat ihn sehr viele Jahre nicht mehr gesehen. In der Schule gibt er sich keine Mühe, weil er keinen Sinn darin sieht. Er macht sich keine Gedanken über seine Zukunft, am liebsten möchte er einfach immer so weiterleben. Er lebt im Jetzt, liebt es Party zu machen und Alkohol zu trinken. Trotz seines jugendlichen Alters hat er bereits ein Alkoholproblem. Aimee ist das etwas naive, nette Mädchen von Nebenan. Sie hat eigene Probleme innerhalb ihrer Familie, im Gegensatz zu Sutter hat sie jedoch schon früh gelernt, Verantwortung zu übernehmen. Sutter und Aimee sind sehr unterschiedlich. Beiden Hauptdarstellern habe ich ihre Rolle abgenommen, die Beziehung der beiden wirkt natürlich.

Miles Teller (Rabbit Hole) spielt hier seine erste Hauptrolle. Er erinnert sehr an den jungen John Cusack.

Shailene Woodley (The Descendants) sieht so aus als ob sie zu viel geweint oder zu wenig geschlafen hat. Ich finde sie unattraktiv, aber das nur meine Meinung. Die Hauptsache ist, dass sie als Schauspielerin überzeugt.

Obwohl er nur in wenigen Szenen zu sehen ist, hat mich Kyle Chandler (Super 8, Argo, Zero Dark Thirty) nachhaltig beeindruckt.

„The Spectacular Now“ wurde erstmalig auf dem Sundance Film Festival 2013 aufgeführt. Dort haben Miles Teller und Shailene Woodley den U.S. Dramatic Special Jury Award for Acting gewonnen.

Oscar-Nominierungen sind unwahrscheinlich, aber wären für Miles Teller und Shailene Woodley (aber auch Kyle Chandler) nicht unberechtigt.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Inside Llewyn Davis“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: neuer Coen-Bros-Film mit Oscar Issac, Carey Mulligan und John Goodman. Film wird definitiv bei den Oscars 2014 eine Rolle spielen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The World´s End“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: britische Sci-Fi-Komödie mit Simon Pegg, Nick Frost, Eddie Marsan. Habe die PV verpasst.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 70%

Trailer v. Film: „Thanks for Sharing“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Tragikomödie mit Mark Ruffalo, Gwyneth Paltrow, Tim Robbins
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80%

Trailer v. Film: „Austenland“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: RomCom mit Keri Russell
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Don Jon“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Neuer Film von und mit Joseph Gordon-Levitt. Leider spielt auch Scarlett Johannson mit.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Boston – Film: "21 Jump Street"

Ich war am 08.04.12 in Boston und habe mir im Kino angeschaut:

„21 Jump Street“ (dt. Kinostart: 10.05.12) 109 min comedy, action
dir. Phil Lord, Chris Miller cast: Jonah Hill, Channing Tatum, Dave Franco, Ice Cube, Brie Larson

Schmidt (Jonah Hill) und Jenko (Channing Tatum) kennen sich noch aus der Schule. Sieben Jahre später haben sie gemeinsam die Polizeiakademie abgeschlossen. Als eine Verhaftung gehörig schief geht, bekommen sie aufgrund ihres immer noch recht jugendlichen Aussehens, den Auftrag, an einer Highschool verdeckt zu ermitteln. Die Beiden sind wieder als Schüler an der Schule und sollen alles über eine neue Droge herausfinden und einen Drogenring hochgehen lassen….

D+ (Wertung von A bis F) „21 Jump Street“ basiert auf der gleichnamigen TV-Serie.

„21 Jump Street“ ist die Verfilmung einer öden 1980er Jahre Serie mit Channing Tatum und Jonah Hill in der Hauptrolle. Klingt furchtbar – ist es auch. Was für ein Klamauk. Von wenigen hellen Momenten und vereinzelten Lachern auch für mich (die entweder mit den Kinderfotos von Jonah Hills Charakter oder mit der Drogeneinnahme der beiden Protagonisten zu tun hatten) abgesehen, quält der Film ansonsten mit plattem Humor. Unerträglich. Dazu erscheint der Film endlos, ich muss meinen persönlichen Rekord gebrochen haben, so oft wie ich auf die Uhr geschaut habe. Auch ohne zu wissen, dass James Francos jüngerer Bruder Dave bei „21 Jump Street“ mitspielt, hätte ich ihn auf Anhieb erkannt. Das „+“ in meiner Bewertung gab es für ein besonderes Cameo.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „That´s My Boy“
Bewertung des Trailers: D-
Kommentar: Komödie mit Adam Sandler. Damit dürften ihm die nächsten Goldenen Himbeeren sicher sein und seine Karriere vorbei…
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Men in Black III“
Bewertung des Trailers: B- (neuer Trailer)
Kommentar: Nun also der dritte Teil von MIB, diesmal in 3D und neben Will Smith und und Tommy Lee Jones auch mit Josh Brolin und Emma Thompson. Der Film könnte funktionieren.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Abraham Lincoln: Vampire Hunter“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: 3D-Horrorfilm von Timur Bekmambetov.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Dictator“
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: Sacha Baron Cohens neuer Film. Warum macht da Ben Kingsley und John C. Reilly mit? Megan Fox hat die beste Szene im Trailer.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 20%

Trailer v. Film: „The Cabin in the Woods“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Horrorfilm mit Chris Hemsworth und Richard Jenkins
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80%

Trailer v. Film: „Seeking a Friend for the End of the World“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Komödie mit Steve Carell und Keira Knightly
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 70%