Die Oscars: Alle Gewinner

Die Gewinner der 82. Oscar-Verleihung:

Best Picture: „The Hurt Locker“
Best Director: Kathryn Bigelow für „The Hurt Locker“
Best Actor: Jeff Bridges für „Crazy Heart“
Best Actress: Sandra Bullock für „The Blind Side“
Best Supporting Actor: Christoph Waltz für „Inglorious Basterds“
Best Supporting Actress: Mo´Nique für „Precious
Best Original Screenplay: Mark Boal für „The Hurt Locker“
Best Adapted Screenplay: Geoffrey Fletcher für „Precious“
Best Foreign Language Film: „El Secreto de Sus Ojos (Argentinien)
Best Animated Film: „Up“
Best Documentary: „The Cove“
Best Editing: „The Hurt Locker“
Best Visual Effects: „Avatar“
Best Song: „The Weary Kind“ aus „Crazy Heart, T-Bone Burnett & Ryan Bingham
Best Score: „Up“
Best Cinematography: „Avatar“
Best Sound Mixing: „The Hurt Locker“
Best Sound Editing: „The Hurt Locker“
Best Costume Design: „The Young Victoria“
Best Art Direction: „Avatar“
Best Make Up: „Star Trek“
Best Live-Action Short: „The New Tenants“
Best Documentary Short: „Music by Prudence“
Best Animated Short: „Logorama“

Besonders freue ich mich dabei, dass einer meiner Lieblingsfilme „The Hurt Locker“ verdient mit insgesamt sechs Oscars ausgezeichnet wurde.

Wenn jemand meint, dass das Ergebnis bei der 82. Oscar-Verleihung vorhersehbar war, dann soll er selbst mal einen Tipp abgeben. Ich habe zwar von 24 Kategorien 15 richtig geraten, aber ich beschäftige mich auch etwas intensiver mit den Gesetzen Hollywoods und der Politik der Academy. So verstimmt es mich etwas, dass ich beide Drehbücher (gut, „Precious“ war eine komplette Überraschung“) falsch getippt habe. Dennoch habe ich meine Wette gewonnen. ;D

Zur Oscar-Verleihung: Mein Eindruck: es war eine der langweiligsten Shows in der Geschichte der Oscars. Die Moderation durch Steve Martin und Alec Baldwin war nicht schlecht, einige Ideen der Show waren gut, aber die ganze Show betrachtend war es schwer, die Augen aufzuhalten. Meine persönlichen Höhepunkte der Show: Christoph Waltz Rede, Ben Stiller als Na´vi, die Erinnerungen an den im letzten Jahr verstorbenen John Hughes und seine Filme, Steve Martin und Alec Baldwin in der „Paranormal Activity“-Szene, die aus dem letzten Jahr übernommene „Patenschaft“ für die besten Hauptdarsteller bzw. Hauptdarstellerinnen (in diesem Jahr gefiel mir Michelle Pfeiffer mit am besten, die Jeff Bridges ein paar Tränchen in die Augen zauberte)

Das offizielle Wording war in diesem Jahr übrigens wieder: „…and the winner is“ (anstatt: „…and the Oscar goes to“), daran konnten sich anscheinend aber nicht alle Presenter halten..

Zur Red Carpet Show: Wieso lässt Pro7 nicht die Profis von dem amerikanischen Fernsehsender ABC die ganze Zeit übernehmen? Ist mir vollkommen unbegreiflich. Nein, da wird ein Steven Gätjen an den roten Teppich gestellt und auf die Hollywood-Prominenz losgeslassen. Ich versuche dem ja durch Abwesenheit (ob im Zimmer oder im Land) zu entgehen, habe dann aber doch dieses Jahr gehört, wie er zu Sandra Bullock sagte: „The Blind Side“ is a comedy based on a true story…“ Sie daraufhin erstaunt: „Comedy?“. Vor vielen Jahren hat er Kate Winslet auch mal gefragt, wann denn „Titanic 2“ gedreht wird, woraufhin Mrs. Winslet ihm souverän aufklärte, dass die Titanic doch untergangen sei… Kann man dem deutschen Zuschauer nicht dieses Fremdschämen ersparen?

Meine Oscar-Prognose

Morgen, am 07.03.10, findet die Oscar-Verleihung in Los Angeles statt. Trotzdem einer der Produzenten von „The Hurt Locker“ gegen die Oscar-Regeln verstossen hat, gehe ich davon aus, dass „The Hurt Locker“ die wichtigsten Preise gewinnen wird. Ich bin gespannt, wie es ausgehen wird. Hier meine Prognose für alle Kategorien:

Music (Original Score): Up, Michael Giacchino
Animated Feature Film: Up, Pete Docter
Costume Design: The Young Victoria, Sandy Powell
Writing (Original Screenplay): Inglourious Basterds, Written by Quentin Tarantino
Actress in a Leading Role: Sandra Bullock, The Blind Side
Visual Effects: Avatar, Joe Letteri, Stephen Rosenbaum, Richard Baneham and Andrew R. Jones
Cinematography: Avatar, Mauro Fiore
Film Editing: The Hurt Locker, Bob Murawski and Chris Innis
Sound Mixing: Avatar, Christopher Boyes, Gary Summers, Andy Nelson and Tony Johnson
Art Direction: Avatar, Art Direction: Rick Carter and Robert Stromberg; Set Decoration: Kim Sinclair
Best Picture: The Hurt Locker, Kathryn Bigelow, Mark Boal, Nicolas Chartier and Greg Shapiro, Producers
Short Film (Animated): The Lady and the Reaper (La Dama y la Muerte), Javier Recio Gracia
Actor in a Leading Role: Jeff Bridges, Crazy Heart
Documentary (Feature): The Cove, Louie Psihoyos and Fisher Stevens
Sound Editing: Avatar, Christopher Boyes and Gwendolyn Yates Whittle
Music (Original Song): The Weary Kind (Theme from Crazy Heart), from „Crazy Heart“ Music and Lyric by Ryan Bingham and T Bone Burnett
Actress in a Supporting Role: Mo´Nique, Precious: Based on the Novel „Push“ by Sapphire
Actor in a Supporting Role: Christoph Waltz, Inglourious Basterds
Foreign Language Film: The White Ribbon, Germany
Writing (Adapted Screenplay): Up in the Air, Screenplay by Jason Reitman and Sheldon Turner
Makeup: Star Trek, Barney Burman, Mindy Hall and Joel Harlow
Short Film (Live Action): Kavi, Gregg Helvey
Documentary (Short Subject): China´s Unnatural Disaster: The Tears of Sichuan Province, Jon Alpert and Matthew O´Neill
Directing: The Hurt Locker, Kathryn Bigelow

Chicago – Film: "The Blind Side"

Ich war am 16.02.10 in Chicago und habe mir im Kino angeschaut:

„The Blind Side“ (dt. Titel: „Blind Side – Die große Chance“, dt. Kinostart: 25.03.10) 125 min drama, adaptation, biopic
dir. John Lee Hancock cast: Sandra Bullock, Tim McGraw, Quinton Aaron, Lily Collins, Ray McKinnon, Kathy Bates

Der afroamerikanische Teenager Michael Oher, „Big Mike“, (Quinton Aaron) ist in zahlreichen Pflegefamilien aufgewachsen. Er hat kein richtiges Zuhause. Als er eines Abends frierend die Straßen langirrt, wird die Mutter zweier Kinder, Leigh Anne, (Sandra Bullock) auf ihn aufmerksam und bietet ihm an, die Nacht im Haus ihrer Familie zu verbringen. Schon bald wird Big Mike ein Teil dieser wohlhabenden, weißen Familie und Leigh Ann erkennt sein großes sportliches Potential. Um ein Football-Stipendium zu bekommen, muß Big Mike aber auch seine schulischen Leistungen um einiges verbessern. Leigh Ann fördert ihn…

D (Wertung von A bis F) Der Film „The Blind Side“ basiert auf dem Buch „The Blind Side: Evolution of a Game“ von Michael Lewis. Der Film ist ein Biopic über Michael Oher. Einem Spieler der Baltimore Ravens.

Gut, ich wusste natürlich schon vorher, dass ich den Film „The Blind Side“ nicht mögen würde. Solche Stories wurden schon millionenfach zuvor zu durchschnittlichen und manchmal auch guten Filmen verarbeitet. Jetzt, nachdem ich mir den Film angeschaut habe, und mit sehr viel Disziplin auch bis zum Schluß durchgestanden habe, erlaube ich mir zu sagen, dass jedes einzelne Mal, in der ich eine artverwandte Geschichte in der Vergangenheit auf der Leinwand gesehen habe, diese Story besser erzählt, inszeniert und mit wesentlich besseren Schauspielern aufgeführt wurde.

Der Film „The Blind Side“ ist dieses Jahr für den wichtigsten Filmpreis der Branche, den Oscar, nominiert worden. Was für ein Affront gegenüber allen Mitbewerbern und den Filmen, die es ungerechtfertigter Weise nicht geschafft haben, in die Liste der zehn besten Filme der Academy aufgenommen zu werden. Was hat sich die Academy eigentlich dabei gedacht?

Sandra Bullock ist Sandra Bullock. Sie ist sympathisch, aber als sehr gute Schauspielerin ist sie in der Vergangenheit noch nie aufgefallen. Auch hier gibt sie nur eine mittelmässige Performance. Den Oscar, den sie vielen Prognosen zufolge am 07.03.10 entgegennehmen wird (und ich gebe bis zum Schluß die Hoffnung nicht auf, dass doch Meryl Streep verdient gewinnt), bekommt sie dafür, dass sie seit Jahren in den U.S.A. für gute Einspielergebnisse sorgt und dafür, dass sie America´s Sweetheart ist. In dieser Tradition wurden vor ihr u.a. bereits die Damen Julia Roberts, Gwyneth Paltrow, Renee Zellweger und Reese Witherspoon mit einem Oscar ausgezeichnet. Update: Sandra Bullock wurde für ihre Rolle in „The Blind Side“ mit dem Oscar als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer von Film:“Babies“
Bewertung des Trailers: ?
Kommentar: Ich bin immer noch ratlos, wer sich so etwas angucken soll…
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 0 %

Trailer von Film:“Grown Ups“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Comedy mit Adam Sandler, Kevin James, Chris Rock, Rob Schneider und David Spade
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 80 %

Trailer von Film: „The Back-up Plan“
Bewertung des Trailers: D-
Kommentar: RomCom mit J.Lo
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 0 %

Trailer von Film:“Cats and Dogs, The Revenge of Kitty Galore – 3D“
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: Hilfe!
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 0 %

Chicago – Film: "Crazy Heart"

Ich war am 16.02.10 in Chicago und habe mir im Kino angeschaut:

„Crazy Heart“ (dt. Kinostart: 04.03.2010) 111 min drama, adaptation
dir. Scott Cooper cast: Jeff Bridges, Maggie Gyllenhaal, Robert Duvall, Colin Farrell,

Der ehemalige Country Music Star Bad Blake (Jeff Bridges) tingelt mittlerweile nur noch durchs Land für Auftritte auf Bowlingbahnen, etc. Seine beste Zeit ist länger schon vorbei, er ist pleite und widmet sich jetzt eher dem Alkohol und Affären. Als er die junge Musikjournalistin und alleinerziehende Mutter Jean (Maggie Gyllenhaal) kennenlernt, verliebt er sich in sie und versucht sein Leben wieder auf die Reihe zu bekommen…

B- (Wertung von A bis F) Der Film „Crazy Heart“ basiert auf dem gleichnamigen Roman von Thomas Cobb.

„Crazy Heart“ ist ein fesselndes Portrait eines abgehalfterten Stars. Klar, dass einem dabei, „The Wrestler“ aus dem Jahr 2008 in Erinnerung kommt. Die Intensität von The Wrestler und auch Mickey Rourkes Performance werden weder von „Crazy Heart“ noch von Jeff Bridges erreicht. Dennoch ist es zweifelsfrei ein sehenswerter Film mit wunderbaren Schauspielern. Ich fand überraschenderweise Colin Farrell als Country Music Star glaubwürdig, aber auch der stets superbe Robert Duvall überzeugt wieder einmal. Maggie Gyllenhaal ist natürlich auch eine Bereicherung, ihre Nominierung für den Oscar halte ich jedoch für etwas übertrieben. Vor ein paar Jahren hätte sie für „Sherrybaby“ nominiert werden müssen.

Jeff Bridges ist für diese Rolle ebenfalls für einen Academy Award nominiert. Dies ist seine fünfte Oscar-Nominierung (zuvor für „The Last Picture Show“, 1971; „Thunderbolt and Lightfoot“, 1974; „Starman“, 1984; „The Contender“, 2000). Er wird diesmal den Oscar mit nach Hause nehmen können, meines Erachtens verdient er den Award nicht unbedingt für diese Performance (die ohne Zweifel sehr gut ist, aber sein Mitbewerber Colin Firth ist in A Single Man einfach noch besser), sondern dafür, dass er uns mit konstant hervorragender Leistung seit so vielen Jahren bei Laune hält und weil er halt so ein cooler Typ ist. Update: Jeff Bridges hat für seine Rolle in „Crazy Heart“ den Oscar als Bester Hauptdarsteller gewonnen.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer von Film: „Greenberg“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Tragikomödie mit Ben Stiller und Rhys Ifans, Ben Stiller, lief gerade auf der Berlinale
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 4 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100%

Trailer von Film:“Robin Hood“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Ridley Scotts Version mit Russell Crowe und Cate Blanchett
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100 %

Trailer von Film: „The Back-up Plan“
Bewertung des Trailers: D-
Kommentar: RomCom mit J.Lo
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 0%

Trailer von Film: „Cyrus“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Komödie mit John C. Reilly, Jonah Hill, Marisa Tomei, Catherine Keener
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100%

Die Oscar-Nominierungen 2010

Gerade hat die Academy die Nominierungen für die Oscars bekanntgegeben. Die Verleihung ist am 07.03.10. Hier sind die wichtigsten Nominierungen:

Best Motion Picture of the Year:

Avatar
The Blind Side
District 9
An Education
The Hurt Locker
Inglourious Basterds
Precious
A Serious Man
Up
UP in the Air

Meine Meinung: Zum ersten Mal seit 66 Jahren werden zehn Kandidaten präsentiert. Ob das so sinnvoll ist, sei dahingestellt. Als Überraschung sehe ich, dass „The Hangover“ trotz GG nicht nominiert wurde und auch das „Star Trek“ nicht nominiert ist, dafür der Animationsfilm „Up“ und „The Blind Side“. „(500) Days of Summer“ ist auch nicht nominiert, dafür „Precious“ und bzw. oder „An Education“
Mein Wunsch: „The Hurt Locker“
Die Wahrscheinlichkeit: „The Hurt Locker“
Der Unsicherheitsfaktor: „Avatar“, hat ebenfalls 9 Nominierungen und gilt auch als Top-Favorit. Ich gehe aber davon aus, dass „The Hurt Locker“ gewinnt.

Achievment in Directing:

James Cameron, ‚Avatar‘
Kathryn Bigelow, ‚The Hurt Locker‘
Quentin Tarantino, ‚Inglourious Basterds‘
Lee Daniels, ‚Precious‘
Jason reitman, ‚Up in the Air‘

Meine Meinung: Für Lee Daniels hätte ich lieber Clint Eastwood für „Invictus“ nominiert gesehen
Mein Wunsch: Kathryn Bigelow für „The Hurt Locker“
Die Wahrscheinlichkeit: Kathryn Bigelow für „The Hurt Locker“
Der Unsicherheitsfaktor: James Cameron für „Avatar“, aber eigentlich ist Kathryn Bigelow eine sichere Wette

Performance by an actress in a leading role

Sandra Bullock, ‚Blind Side‘
Helen Mirren, ‚The Last Station‘
Carey Mulligan, ‚An Education‘
Gabourey Sidibe, ‚Precious‘
Meryl Streep, „julie and julia“

Meine Meinung: Emily Blunt für „The Young Victoria“ ist raus.
Mein Wunsch: Meryl Streep für „Julie and Julia“
Die Wahrscheinlichkeit: Meryl Streep für Julie and Julia“ oder Sandra Bullock für „The Blind Side“
Der Unsicherheitsfaktor: Sandra Bullock für „The Blind Side“ oder Meryl Streep für „Julie and Julia“, es könnten auch beide gewinnen, bei einem Gleichstand der Stimmen

Performance by an actor in a leading role

Jeff Bridges, ‚Crazy Heart‘
George Clooney, ‚Up in the Air‘
Colin Firth, ‚A Single Man‘
Morgan Freeman, ‚Invictus‘
Jeremy Renner, ‚The Hurt Locker‘

Meine Meinung: Über Jeremy Renners gerechtfertigte Nominierung freue ich mich sehr, Tobey Maguire ist dafür draußen.
Mein Wunsch: Colin Firth für „A Single Man“
Die Wahrscheinlichkeit: Jeff Bridges für „Crazy Heart“
Der Unsicherheitsfaktor:eigentlich keiner, es könnte auch Colin Firth werden, aber eher unwahrscheinlich

Peformance by an actress in a supporting role

Penelope Cruz, ‚Nine‘
Vera Farmiga, ‚Up in the Air‘
Maggie Gyllenhaal, ‚Crazy Heart‘
Anna Kendrick, ‚Up in the Air‘
Mo’nique, ‚Precious‘

Meine Meinung: Die Überraschung ist hier Maggie Gyllenhaal, dafür ist Julianne Moore für „A Single Man“ draußen.
Der Wunsch: Vera Farmiga für „Up in the Air“, aber mich fragt ja keiner…
Die Wahrscheinlichkeit: Mo´nique für „Precious“
Der Unsicherheitsfaktor: keiner

Performance by an actor in a supporting role

Matt Damon, ‚Invictus‘
Woody Harrelson, ‚The Messenger‘
Christopher Plummer, ‚The Last Station‘
Stanley Tucci, ‚The Lovely Bones‘
Christoph Waltz, ‚Inglourious Basterds‘

Meine Meinung: Jaaa! für Christoph Waltz, hier gab es keine Überraschungen
Der Wunsch: Christoph Waltz für „Inglourious Basterds“
Die Wahrscheinlichkeit: Christoph Waltz für „Inglourious Basterds“
Der Unsicherheitsfaktor: keiner

Welcher Film hat die meisten Nominierungen? Zwei Filme, „The Hurt Locker“ und „Avatar“ mit jeweils 9 Nominierungen

Ausserdem dürfen sich folgende Schauspieler Chancen auf einen Anti-Oscar, den Razzie, machen.

Worst Actress: Sandra Bullock („All About Steve“) Miley Cyrus („Hannah Montana: The Movie), Megan Fox (nominiert für beide Filme: „Transformers: Revenge of the Fallen“ und „Jennifer´s Body“) Beyonce Knowles („Obsessed“) und Sarah Jessica Parker („Did You Hear About the Morgans?“)

Worst Actor: Will Ferrell („Land of the Lost“), die Jonas Brothers („The 3-D Concert Experience“) , Steve Martin („The Pink Panther2“), Eddie Murphy („Imagine That“) und John Travolta („Old Dogs“)

Besonders freue ich mich über die sieben Nominierung für Michael Bay und seinen Film „The Transformers: Revenge of the Fallen“. Nominiert Michael Bay bzw.der Film für: Worst Picture, Worst Director, Worst Remake, Rip-Off or Sequel, Worst Screenplay, Worst Supporting Actress (Julie White), Worst Screen Couple (Shia LaBeouf und Megan Fox), Worst Actress (Megan Fox)

Es könnte zum ersten Mal passieren, dass ein Schauspieler einen Razzie und einen Oscar an einem Wochende gewinnt. Sandra Bullock.

Seattle – Film: "The Young Victoria"

Ich war am 07.01.10 in Seattle und habe mir im Kino angeschaut:

„The Young Victoria“ (dt. Kinostart: 22.04.10) 104 min drama, biopic
dir. Jean-Marc Vallee cast: Emily Blunt, Rupert Friend, Jim Broadbent, Miranda Richardson, Mark Strong, Paul Bettany, Thomas Kretschmann

Nach dem Tod ihres Onkels, König Wilhem IV. (Jim Broadbent), bestieg Victoria (Emily Blunt) im Jahr 1837 Im Alter von nur 18 Jahren den britischen Thron. Sie war von 1837 bis 1901 Königin des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Irland. Königin Victoria hat 63 Jahre regiert und damit länger als jeder andere Herrscher. Der Film „The Young Victoria“ erzählt von ihrer Jugend, ihrer Beziehung zu ihrer ehrgeizigen und dominanten Mutter, Herzogin von Kent (Miranda Richardson) und deren Berater und Lebensgefährten Sir John Conroy (Mark Strong) und von ihrer großen Liebe. Im Alter von 21 Jahren heiratet sie ihren Cousin, den deutschen Adligen Albert von Sachsen-Coburg und Gotha (Rupert Friend). Königin Victoria bekam während ihrer Regentschaft neun Kinder. Victoria und Albert führten bis zu seinem frühen Tod eine glückliche Ehe…

B (Wertung von A bis F) „The Young Victoria“ ist ein sehr ansehnlicher Kostümfilm und viel wichtiger ein interessantes Biopic, das sich ausschließlich den frühen Jahre von Königin Victoria widmet. Im Mittelpunkt des Films steht die Liebesgeschichte zwischen Victoria und Albert und die überzeugt hier. Emily Blunt („The Devil Wears Prada“, Charlie Wilson´s War, Sunshine Cleaning) wurde für diese Rolle bereits für einen Golden Globe nominiert. Hier kann sie erneut beweisen, wie wandelbar sie ist. Emily Blunt ist als Königin Victoria glaubwürdig. Noch besser gefallen hat mir jedoch Rupert Friend („Pride & Prejudice, „The Boy in the Striped Pajamas“), der stellt Emily Blunts Performance – meines Erachtens – sogar etwas in den Schatten. Ich würde ihn sehr gerne mal in ganz anderen Rollen sehen.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer von Film:“Crazy Heart“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Jeff Bridges wurde gerade für seine Rolle in diesem Film mit einem Golden Globe und SAG Award ausgezeichnet und gilt jetzt als Oscar-Favorit
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 6 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100 %

Trailer von Film:“Babies“
Bewertung des Trailers: ?
Kommentar: Wer guckt sich denn so etwas an?
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 0 %

Trailer von Film:“The Runaways“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Biopic über die 1970er Band „The Runaways“ mit Kirsten Stewart und Dakota Fanning als Joan Jett und Cherie Currie
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100 %

Trailer von Film:“Sex and the City 2″
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: irgendwie interessieren die mich gar nicht mehr, vielleicht war der 1. Film schon zu enttäuschend
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 70 %

Seattle – Film: "A Single Man"

Ich war am 07.01.10 in Seattle und habe mir im Kino angeschaut:

„A Single Man“ (dt. Kinostart: 08.04.10) 99 min drama, adaptation
dir. Tom Ford cast: Colin Firth, Julianne Moore, Matthew Goode, Ginnifer Goodwin, Lee Pace, Nicholas Hoult

1962 in Los Angeles. Der britische College-Professor George Falconer (Colin Firth) hat vor sieben Monaten seinen langjährigen Lebensgefährten Jim (Matthew Goode) bei einem Autounfall verloren. Er kommt nicht über diesen schweren Schicksalschlag hinweg und möchte seinem Leben ein Ende setzen…

A- (Wertung von A bis F) „A Single Man“ basiert auf dem gleichnamigen Buch von Christopher Isherwood.

„A Single Man“ ist einer meiner TOP TEN Filme aus dem Jahr 2009, um ehrlich zu sein, stand der Film schon gedanklich auf meiner Liste, als ich davon erfahren habe, dass der Modeschöpfer Tom Ford sein Regiedebüt gibt. Als dann der erste Trailer veröffentlicht wurde, war ich nicht enttäuscht und schließlich hat der fertige Film meine Erwartungen erfüllt.

Nun habe ich ein Faible für die 1960er Jahre und kann mich dann schon mal an der Garderobe, den aufwendigen Stylings, den Accessoires, den Inneneinrichtungen, der Architektur und den Autos satt sehen. Es sind aber in „A Single Man“ nicht nur die ästhetischen Bilder, die Tom Ford mit seinem künstlerischen Auge so detailgenau präsentiert, es ist auch die Geschichte über Liebe, Trauer und Aussichtslosigkeit, die mich mitgenommen hat.

Mir ist nicht bekannt, wie Tom Ford auf die Idee kam, Colin Firth („Bridget Jones´s Diary“, „Love Actually“, „Girl With a Pearl Earring“, „Mamma Mia!“) ) für die Rolle des George zu besetzen. Mir wären bei der genauen Rollenbeschreibung zunächst sicherlich andere Schauspieler eingefallen. Im nachhinein kann ich mir jedoch keinen geeigneteren Schauspieler für diese Rolle vorstellen. Ich bin froh, dass er die Gelegenheit bekommen hat, einmal einen so ganz anderen Charakter zu verkörpern. Colin Firth transportiert die Gefühlslage seiner Filmfigur zu hundert Prozent, er ist für mich hier unersetzbar und gibt damit eine klare Oscar-Performance.

Auch Julianne Moore („Boogie Nights“, „Magnolia“, „Far From Heaven“ ) überzeugt hier. Eigentlich hat sie auch noch nie enttäuscht, es waren in letzter Zeit nur einige ihrer Filme, zu denen ich keinen Zugang fand. Nicholas Hoult, der 12-jährige Junge aus „About a Boy“, ist mittlerweile so erwachsen geworden. Ich habe ihn nicht erkannt, jedoch hat seine intensive Performance in „A Single Man“ bei mir auch einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer von Film:“The White Ribbon
Bewertung des Trailers:C+
Kommentar: Michael Hanekes Film, der vor wenigen Tagen mit einem Golden Globe ausgezeichnet wurde
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: ca. 2x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100 %

Trailer von Film:“The Last Station“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Der sogenannter Award-Film „Ein russischer Sommer“ mit Helen Mirren, Christopher Plummer und James McAvoy
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 80 %

Trailer von Film:“A Prophet“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: französsiches Mafiadrama, das in Cannes mit dem großen Preis der Jury ausgezeichnet wurde, für viele andere wichtige Filmpreise nominiert und auch teilweise ausgezeichnet wurde und bei der Oscar-Verleihung gegen Michael Hanekes „The White Ribbon“ („Das weiße Band“) antritt.
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100 %

Trailer von Film:“Crazy Heart“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Jeff Bridges wurde gerade für seine Rolle in diesem Film mit einem Golden Globe ausgezeichnet
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 5 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100 %

Trailer von Film:“North Face“
Bewertung des Trailers: D
Kommentar: deutscher Bergsteiger-Film „Nordwand“
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 0 %

Seattle – Fim: "Fantastic Mr. Fox"

Ich war am 07.01.10 in Seattle und habe mir im Kino angeschaut:

„Fantastic Mr. Fox“ (dt. Filmtitel: „Der fantastische Mr. Fox“, dt. Kinostart: 13.05.10) 87 min animation, adaptation
dir. Wes Anderson voices: George Clooney, Meryl Streep, Jason Schwartzman, Bill Murray, Owen Wilson, Willem Dafoe

Vor zwölf Jahren hat Mr. Fox (George Clooney) seiner Frau Felicity (Meryl Streep) versprochen, kein Geflügel mehr zu stehlen. Mr. Fox hat aber zu viel kriminelle Energie und riskiert erneut sein Leben und das seiner Familie…

A- (Wertung von A bis F) Der Film „Fantastic Mr. Fox“ basiert auf dem gleichnamigen Kinderbuch von Roald Dahl („James and the Giant Peach“, „Charlie and the Chocolate Factory“)

„Fantastic Mr. Fox“ ist tatsächlich ein Film, den ich schon eine Weile vor mir hergeschoben habe. Trotz der überragenden Schauspieler, die mit ihren Stimmen den Figuren erst einen Charakter gaben, hat mich diese altmodisch erscheinende Machart (Stop-Motion-Technik mit handgearbeiteten Puppen) so gar nicht angesprochen. Die Erzählart hat mich dann jedoch von Beginn an um den Finger gewickelt. Wes Anderson („Rushmore“, „The Royal Tenenbaums“, The Darjeeling Limited) ist ein ungewöhnlicher, sehr eigener, in vielerlei Hinsicht aber für ihn typischer, charmanter, kurzweiliger und feiner Film gelungen. Auch an diesem Projekt waren einige seiner Wegbegleiter (Owen Wilson, Jason Schwartzman, Bill Murray und Willem Dafoe) mit dabei.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer von Film:“Despicable Me“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Animationsfilm, der von der Komiker-Elite Hollywoods gesprochen wird. Der Trailer trifft meinen Humor
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: ca. 6 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100 %

Trailer von Film:“Alice in Wonderland“
Bewertung des Trailers: A
Kommentar: Nicht in der 3D-Version ist Tim Burtons Alice-Version auch schön
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100 %

Trailer von Film: „The Tooth Fairy“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Kinder-Quatsch mit „The Rock“, Julie Christie und Ashley Judd (die ich im Trailer nicht erkannt habe)
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 0 %

Die Golden Globe Gewinner und meine Meinung

Ganz weit weg (Buenos Aires, Argentinien) ist der Auftakt der diesjährigen wichtigen amerikanischen Film-Preisverleihungen, die Verleihung der Golden Globes, leider komplett an mir vorbeigegangen. Da das Interesse an solchen glamourösen Hollywood-Veranstaltungen in Buenos Aires ungefähr so groß ist wie auf den Galápagos-Inseln, haben die lokalen Fernsehsender schlichtweg gar nicht darüber berichtet. CNN, U.S.A. konzentriert sich derzeit ausschließlich (und ich meine wirklich ausschließlich) auf ihre Berichterstattung über Haiti. Bei CNN, Südamerika bekommt man wenigstens auf spanisch einige Nachrichten aus aller Welt mitgeteilt. Da ich zu den Personen gehöre, die sehr gut ein paar Tage ohne Internet auskommen (mir reicht es meist schon, dass ich weiß, ich könnte ins Internet gehen und schließlich waren es auch nicht die Oscars), habe ich ein paar Tage weitgehend ohne Nachrichten aus der Branche gelebt…

Ohne die Show bislang gesehen zu haben (ich war ganz offensichtlich zu blöd, sie aufzunehmen und mein „Stellvertreter“… na davon fange ich lieber nicht wieder an… :##) hier die Golden Globe Gewinner und meine Meinung:

FILM

BEST FEATURE – DRAMA WINNER: „Avatar“,“The Hurt Locker“,“Inglourious Basterds“,“Precious“,“Up in the Air“

BEST FEATURE – COMEDY“(500) Days of Summer“WINNER: „The Hangover“,“It’s Complicated“,“Julie & Julia“,“Nine“

ACTOR – DRAMA WINNER: Jeff Bridges – „Crazy Heart“, George Clooney – „Up in the Air“, Colin Firth – „A Single Man“, Morgan Freeman – „Invictus“, Tobey Maguire – „Brothers“

ACTRESS – DRAMA Emily Blunt – „The Young Victoria“,WINNER: Sandra Bullock – „The Blind Side“Helen Mirren – „The Last Station“, Carey Mulligan – „An Education“ Gabourey Sidibe – „Precious“

ACTOR – COMEDY OR MUSICAL Matt Damon – „The Informant!, Daniel Day-Lewis – „Nine“ WINNER: Robert Downey Jr. – „Sherlock Holmes“, Joseph Gordon-Levitt – „500 Days of Summer“, Michael Stuhlbarg – „A Serious Man“

ACTRESS – COMEDY OR MUSICAL Sandra Bullock – „The Proposal“, Marion Cotillard – „Nine“, Julia Roberts – „Duplicity“, Meryl Streep – „It’s Complicated“, WINNER: Meryl Streep – „Julie & Julia“

DIRECTOR – MOTION PICTURE Kathryn Bigelow – „The Hurt Locker“ WINNER: James Cameron – „Avatar“, Clint Eastwood – „Invictus“ , Jason Reitman – „Up in the Air“, Quentin Tarantino – „Inglourious Basterds“

SUPPORTING ACTOR Matt Damon – „Invictus“, Woody Harrelson – „The Messenger“, Christopher Plummer – „The Last Station“, Stanley Tucci – „The Lovely Bones“, WINNER: Christoph Waltz – „Inglourious Basterds“

SUPPORTING ACTRESS Penelope Cruz – „Nine“ , Vera Farmiga – „Up in the Air“, Anna Kendrick – „Up in the Air“, WINNER: Mo’Nique – „Precious“ Julianne Moore – „A Single Man“

SCREENPLAY – MOTION PICTURE Neill Blomkamp, Terri Tatchell – „District 9“, Mark Boal – „The Hurt Locker“, Nancy Meyers – „It’s Complicated“, WINNER: Jason Reitman, Sheldon Turner – „Up in the Air“ Quentin Tarantino – „Inglourious Basterds“

FOREIGN LANGUAGE FILM„Baaria“ (Italy) – Medusa Film; Summit Entertainment, „Broken Embraces“ (Spain) – El Deseo SA; Sony Pictures Classics, „The Maid“ (Chile) – Forastero; Elephant Eye Films, „A Prophet“ (France) – Chic Films; Sony Pictures Classics, WINNER: „The White Ribbon“ (Germany) – Wega Films; Sony Pictures Classics

ANIMATED FEATURE FILM „Cloudy With a Chance of Meatballs“, „Coraline“, „Fantastic Mr. Fox“, „The Princess and the Frog“, WINNER: „Up

BEST SCORE WINNER: Michael Giacchino – „Up“, Marvin Hamlisch – „The Informant!“, James Horner – „Avatar“, Abel Korzeniowski – „A Single Man“, Karen O, Carter Burwell – „Where The Wild Things Are“

BEST ORIGINAL SONG „Cinema Italiano“ from „Nine“ – Music & Lyrics by: Maury Yeston, „I Want to Come Home“ from „Everybody’s Fine“ – Music & Lyrics by: Paul McCartney, „I Will See You“ from „Avatar“ – Music by: James Horner, Simon Franglen; Lyrics by: James Horner, Simon Franglen, Kuk Harrell, WINNER: „The Weary Kind“ from „Crazy Heart“ – Music & Lyrics by: Ryan Bingham, T Bone Burnett, „Winter“ from „Brothers“ – Music by: U2; Lyrics by: Bono

TELEVISION

TELEVISION SERIES – DRAMA „Big Love“, „Dexter“, „House“, WINNER: „Mad Men“, „True Blood“

TELEVISION SERIES – COMEDY OR MUSICAL „30 Rock“, „Entourage“, WINNER: „Glee“, „Modern Family“, „The Office“

PERFORMANCE BY AN ACTOR IN A TELEVISION SERIES – DRAMA Simon Baker – „The Mentalist“, WINNER: Michael C. Hall – „Dexter“, Jon Hamm – „Mad Men“, Hugh Laurie – „House“, Bill Paxton – „Big Love“

PERFORMANCE BY AN ACTRESS IN A TELEVISION SERIES – DRAMA Glenn Close – „Damages“, January Jones – „Mad Men“, WINNER: Julianna Margulies – „The Good Wife“, Anna Paquin – „True Blood“, Kyra Sedgwick – „The Closer“

PERFORMANCE BY AN ACTRESS IN A TELEVISION SERIES – COMEDY OR MUSICAL WINNER: Toni Collette – „United States of Tara“, Courteney Cox – „Cougar Town“, Edie Falco – „Nurse Jackie“, Tina Fey – „30 Rock“, Lea Michele – „Glee“

PERFORMANCE BY AN ACTOR IN A TELEVISION SERIES – COMEDY OR MUSICAL WINNER: Alec Baldwin – „30 Rock“, Steve Carell – „The Office“, David Duchovny – „Californication“, Thomas Jane – „Hung“, Matthew Morrison – „Glee“

MINI-SERIES OR MOTION PICTURE MADE FOR TELEVISION „Georgia O’Keeffe“, WINNER: „Grey Gardens“, „Into the Storm“, „Little Dorrit“, „Taking Chance“

BEST PERFORMANCE BY AN ACTOR IN A MINISERIES OR MOTION PICTURE MADE FOR TELEVISION WINNER: Kevin Bacon – „Taking Chance“, Kenneth Branagh – „Wallander: One Step Behind“, Chiwetel Ejiofor – „Endgame“, Brendan Gleeson – „Into The Storm“, Jeremy Irons – „Georgia O’Keeffe“

BEST PERFORMANCE BY AN ACTRESS IN A MINI-SERIES OR MOTION PICTURE MADE FOR TELEVISION Joan Allen – „Georgia O’Keeffe“, WINNER: Drew Barrymore – „Grey Gardens“, Jessica Lange – „Grey Gardens“, Anna Paquin – „The Courageous Heart of Irena Sendler“, Sigourney Weaver – „Prayers for Bobby“

PERFORMANCE BY AN ACTRESS IN A SUPPORTING ROLE IN A SERIES, MINISERIES OR MOTION PICTURE MADE FOR TELEVISION Jane Adams – „Hung“, Rose Byrne – „Damages“, Jane Lynch – „Glee“, Janet McTeer – „Into The Storm“, WINNER: Chloe Sevigny – „Big Love“

PERFORMANCE BY AN ACTOR IN A SUPPORTING ROLE IN A SERIES, MINISERIES OR MOTION PICTURE MADE FOR TELEVISION Michael Emerson – „Lost“, Neil Patrick Harris – „How I Met Your Mother“, William Hurt – „Damages“, WINNER: John Lithgow – „Dexter“, Jeremy Piven – „Entourage“

Meine Meinung und was bedeutet der Golden Globe Gewinn für die Oscars:

Film:

Bester Film, Drama: „Avatar“
Meine Meinung: Entschuldigung…?
Was bedeutet das für die Oscars: Ich rechne nicht damit, dass „Avatar“ den Oscar für den besten Film gewinnt. Um etwas Positives darin zu sehen, bleibt mit diesem Golden Globe dafür aber die Oscar-Verleihung spannend, es gibt keinen eindeutigen Favoriten. Ich gehe davon aus, dass „The Hurt Locker“ den Oscar gewinnen wird.

Bester Film, Comedy: „The Hangover“
Meine Meinung: Der Film war ja ganz nett, aber einen Award hat er nicht verdient.
Was bedeutet das für die Oscars: Damit ist eindeutig, dass „The Hangover“ für den Oscar nominiert wird. Was für ein schwaches Jahr. Dadurch, dass es keine Unterteilung in Drama oder Comedy bei den Oscars gibt, hat „The Hangover“ null Chancen auf einen Academy Award.

Bester Hauptdarsteller, Drama: Jeff Bridges in „Crazy Heart“
Meine Meinung: Das kam für mich tatsächlich sehr überraschend.
Was bedeutet das für die Oscars: Definitiv wird Jeff Bridges für einen Oscar nominiert. Einer der wenigen Award-Filme, die ich im letzten Jahr nicht gesehen habe, war „Crazy Heart“. Ich finde Jeff Bridges gibt immer eine solide Performance, war bereits vier Mal für einen Oscar nominiert, mit „Crazy Heart“ hätte er seine fünfte Oscar-Nominierung und vielleicht wird es Zeit, dass er ihn auch gewinnt. Mein Favorit ist, nach wie vor, Colin Firth für „A Single Man“ oder Viggo Mortensen für „The Road“.

Beste Hauptdarstellerin, Drama: Sandra Bullock in „The Blind Side“
Meine Meinung: Vor zehn Tagen habe ich in meinem Blog bereits darauf hingedeutet, dass Sandra Bullock in diesem Jahr einen Oscar gewinnen könnte.
Was bedeutet das für die Oscars: Es könnte sein, dass (wenn sie nominiert wird) Sandra Bullock tatsächlich einen Oscar erhält. Es scheint so zu sein, dass in diesem Jahr, wieder einmal, nicht die beste Performance belohnt wird, sondern andere Kriterien dazu führen, dass jemand einen Oscar gewinnt. Was etwas dagegen spricht, sie war zwar bereits 2x für einen Golden Globe nominiert, aber noch nie für einen Oscar.

Bester Hauptdarsteller, Comedy or Musical: Robert Downey Jr. in „Sherlock Holmes“
Meine Meinung: Na, das ist ja eine Überraschung. Auch wenn ich den Film „Sherlock Holmes“ gerade noch so mittelmässig fand, ist Robert Downey Jr. stets eine Bereicherung. Verdient hätte ihn Joseph Gordon-Levitt, aber der ist wahrscheinlich noch zu sehr Newcomer.
Was bedeutet das für die Oscars: mmmh, ähnlich wie bei Meryl Streep und Sandra Bullock scheint in diesem Jahr nicht die beste Performance zu zählen. Die Academy liebt Stehaufmännchen und Kassenmagneten und das ist Mr. Downey Jr. Er war bereits 2x für einen Oscar nominiert, die Chancen für ihn stehen damit nicht schlecht.

Beste Hauptdarstellerin, Comedy or Musical: Meryl Streep in „Julie & Julia“
Meine Meinung: Auch sie habe ich schon länger auf meiner Liste.
Was bedeutet das für die Oscars: Academy-Liebling Meryl Streep ist immer eine ziemlich sichere Wette, dass sie nominiert wird. Mit einer Nominierung (ihre 16.!) würde sie in diesem Jahr einen weiteren Rekord brechen. Eigentlich muß die Academy ihr in diesem Jahr auch endlich wieder einen Award zugestehen. Vielleicht gibt es, wie bereits bei den Broadcast Film Critics Awards ( bzw. “Critics’ Choice,”), einen Gleichstand bei den Stimmen und es gibt zwei Gewinner: Meryl Streep und Sandra Bullock.

Bester Nebendarsteller: Christoph Waltz in „Inglourious Basterds“
Meine Meinung: Klar, darüber freue ich mich.
Was bedeutet das für die Oscars: Ich glaube, der Academy Award ist Christoph Waltz jetzt sicher

Beste Nebendarstellerin: Mo´Nique in „Precious“
Meine Meinung: Kein Kommentar
Was bedeutet das für die Oscars: Ich halte mich gepflegt zurück…

Beste Regie: James Cameron für „Avatar“
Meine Meinung: Entschuldigung…?
Was bedeutet das für die Oscars: Ich denke damit ist sicher, dass er für einen Oscar nominiert wird. Erhalten wird den Oscar jedoch seine Ex-Frau Kathryn Bigolow für „The Hurt Locker“, da bin ich mir ziemlich sicher. Die Academy liebt es, Geschichte zu schreiben und bislang hat noch nie eine Frau einen Regie-Oscar gewonnen.

Ansonsten ist „Up“ damit klarer Oscar-Favorit bei den Animationsfilmen, es könnte ihm noch mit einer geringeren Chance, „Fantastic Mr. Fox“ ins Gehege kommen.

Fernsehen:

Als erstes habe ich mich über den Golden Globe für den wunderbaren Fernsehfilm „Grey Gardens“ gefreut und auch Drew Barrymores Gewinn ist gerechtfertigt. Auch, dass endlich Michael C. Hall für „Dexter“ gewonnen hat, ist berechtigt. Beste Drama-Serie „Mad Men“ war klar, auch wenn ich die erste Staffel nicht ganz so gut fand und die zweite seit Monaten ungesehen hier rumliegt. Lieber hätte ich es gehabt, wenn „True Blood“ endlich verdient gewinnen würde. Chloe Sevigny finde ich meist grossartig und ihr Gewinn zeigt mir nur, dass ich mir nocheinmal die erste Staffel von „Big Love“ anschauen muß (die mir sehr gut gefallen hat) und dass die nächsten Staffeln auf meiner Einkaufsliste stehen.

Meine TOP TEN FILME 2009

In dem Zeitraum vom 01.01.-31.12.2009 sind genau 274 Filme (die grundsätzlich eine Chance auf eine Best Picture Nominierung bei den Oscars haben) in den amerikanischen Kinos gestartet. Die Academy gab bekannt, dass seit dem Jahr 2005 ein auffälliger Rückgang der Filmstarts zu verzeichnen ist. (2005: 311, 2006: 307, 2007: 306 und 2008: 281 Filme) Unter diesen Filmen muß sich derzeit die Academy entscheiden, welche zehn Filme sie für einen Oscar nominieren will. Die Nominierung für den Academy Award wird am 02.02.2010 bekanntgegeben, die Oscar-Verleihung ist am 07.03.2010.

Ich habe im letzten Jahr einen neuen persönlichen Rekord gebrochen und insgesamt 93 Filme im Kino gesehen (die Filme, die ich auf Pay-TV gesehen habe zählen mit, da sie entweder eine Premiere vor dem offiziellen US-Kinostart hatten oder wenigstens zeitgleich gestartet sind). Von den 93 Filmen habe ich 91 Filme in den U.S.A. gesehen, 1 Film in Südafrika und 1 Film in Kanada, leider habe ich es im letzten Jahr nicht einmal geschafft, in Deutschland ins Kino zu gehen – das muß und wird sich ändern! Es sei noch erwähnt, dass ich zwei Filme doppelt im Kino gesehen habe („Up“ und „Where the Wild Things Are“) und insgesamt 8 Filme auf 3D.

Für 2009 habe ich es nicht geschafft, meine Lieblingsfilme in eine Reihenfolge zu bringen. Dies sind meine TOP TEN FILME 2009:

The Hurt Locker
Up
Bronson
The Road
(500) Days of Summer
A Serious Man
A Single Man
Coraline
District 9
The Messenger

Es ist in der Tat zum ersten Mal passiert, dass meine komplette TOP 5 („The Hurt Locker“, „Up“, „(500) Days of Summer“, „Coraline“ und „District 9“) vom Sommer in meiner TOP TEN gelandet ist. Liegt es daran, dass die sogenannten Saison-Filme zu schwach sind?

Wichtige Film, die ich bisher nicht gesehen habe ich: „The White Ribbon“, „Precious“, „The Blind Side“, „The Lovely Bones“, „Crazy Heart“, „The Last Station“, „The Princess and the Frog“, „The Maid“, „Amreeka“, „The Damned United“, „Bad Lieutenant: Port of Call New Orleans“ und auch nicht geschafft: „The Watchmen“

Nicht in meine TOP TEN geschafft, dennoch außergewöhnlich gut gefallen haben mir: „Adventureland“, „Is Anybody There?“, „Drag Me to Hell“, „Pontypool“, „Star Trek“, „Ponyo“, „Moon“, „The September Issue“, „Zombieland“, „New York, I Love You“, „Where the Wild Things Are“, „Uncertainty“, „An Education“, „Up in the Air“, „It´s Complicated“ und „Fantastic Mr. Fox“

Wenn es gerecht zugehen und ausschließlich die beste Performance zählen würde, geht der Oscar im März an:

Best Actor: Colin Firth für „A Single Man“
Best Actress: Marion Cotillard für „Nine“
Best Supporting Actor: Christoph Waltz für „Inglourious Basterds“
Best Supporting Actress: Vera Farmiga für „Up in the Air“

Schlimm, aus verschiedenen Gründen fand ich folgende Filme:

„The Unborn“, „Confessions of a Shopaholic“, „The Informers“, „New in Town“, „Away We Go“, „Orphan“, „The Collector“, „Paper Heart“, „Angels & Demons“, „The Stepfather“, „The Box“ und „The Fourth Kind“ und (das muss dringend dokumentiert werden) „The Blind Side“

Ansonsten drängen sich folgende Fragen auf: Wo war Philip Seymour Hoffman im Jahr 2009? Wo wird Joaquin Phoenix im Jahr 2010 sein? Geht Christian Bales Karriere nun endlich den Bach runter? Macht Jared Leto nun nur noch Musik? Macht Christoph Waltz jetzt richtig Karriere in Hollywood? Kommt Jack Nicholson endlich wieder zur Oscar-Verleihung im März? Bekommt Meryl Streep nun endlich wieder einen Oscar (obwohl sie ihn für ganz andere Filme verdient hätte)? Ganz aktuell noch, wird Sandra Bullock tatsächlich mit einem Oscar ausgezeichnet?

…und persönlich frage ich mich, ob es mir im Jahr 2010 wohl besser gelingt, der Musik von/ und den Berichten über Michael Jackson (R.I.P.) und Lady Gaga zu entgehen?

In jedem Fall werde ich im Jahr 2010 nicht so viele Filme in den U.S.A. schauen. Dieses Jahr werde ich mir wieder mehr den Rest der Welt anschauen…