NYC – Film: "The Disappearance of Eleanor Rigby: Them"

Ich war am 25.09.14 in New York und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„The Disappearance of Eleanor Rigby: Them“ (dt. Titel: „Das Verschwinden der Eleanor Rigby“, dt. Kinostart: 27.11.14) 122 min drama
dir. Ned Benson cast: Jessica Chastain, James McAvoy, Viola Davis, William Hurt, Isabelle Hupert, Bill Hader, Ciarán Hinds

New York. Eleanor Rigby (Jessica Chastain) hat versucht, sich das Leben zu nehmen. Für einige Zeit zieht sie zu ihrer Mutter (Isabelle Huppert) und ihrem Vater (William Hurt) zurück. Etwas Entscheidendes muss sich jetzt in Eleanors Leben ändern. Zunächst besucht sie wieder das College. Aber dann ist da noch Conor (James McAvoy)…

B+ (Wertung von A bis F) „The Disappearance of Eleanor Rigby: Them“ ist das äußerst ungewöhnliche Spielfilmdebüt von Regisseur Ned Benson. „Eleanor Rigby“ ist ein Song der Beatles, der es aus budgetären Gründen nicht in den Film geschafft hat.

„The Disappearance of Eleanor Rigby“ ist als dreiteiliges Spielfilmprojekt anzusehen. Der hier besprochene Teil ist „Them“. Der Filmemacher hat zunächst die Versionen „Her“ und „Him“ (die Story aus der Perspektive von Eleanor und Conor) gedreht und sie auf dem Toronto International Festival 2013 vorgestellt. Die Kritiker waren begeistert und Ned Benson wurde gefragt, ob er aus diesen beiden Filmen einen Kinofilm schneiden kann. Er hat sich dann zurück in den Schneideraum begeben und „Them“ fertiggestellt. „Her“ und „Him“ kommen erst einen Monat später, im Oktober 2014, ins amerikanische Kino.

„Them“ ist ein Beziehungsfilm. Er handelt von einer bestimmten Liebesbeziehung, aber auch von der Beziehung zu dem Vater, der Mutter, der Schwester, der Professorin und dem besten Freund.

Man sollte sich „Them“ anschauen, ohne groß etwas über den Inhalt des Films zu wissen. Generell finde ich, dass es für Filmkritiker unter Strafe stehen sollte, einen Film zu zerreden und/oder zu spoilern. Ich kannte nur den Trailer von dem Film und fand es fesselnd zu erfahren, was Eleanor Rigby eigentlich zu diesem drastischen Schritt gebracht hat. Die Geschichte entfaltet sich langsam, zunächst lernt man die Charaktere im Jetzt kennen. Auch wenn der Film „Them“ heißt, so stand für mich Eleanor Rigby (gespielt von der wunderbaren Jessica Chastain) im Mittelpunkt.

Jessica Chastain und James McAvoy geben ein süßes und vor allen Dingen glaubhaftes Paar ab. Die Szene gegen Ende des Films, als sie die Wohnung betritt, fand ich unglaublich stark und das Ende fand ich so gut, dass ich im Anschluss am liebsten gleich „Him“ geschaut hätte.

Der Film ist sehr New York, sehr atmosphärisch und auch sehr emotional. Jessica Chastain ist grandios in ihrer Rolle, James McAvoy aber auch. Das ganze Ensemble (mit Viola Davis, William Hurt, Isabelle Huppert, Bill Hader, etc) ist klasse. „Them“ ist ein toller Film, der nachwirkt und ich bin sehr gespannt auf „Him“ und „Her“.

„The Disappearance of Eleanor Rigby: Them“ ist für folgende Oscar-Nominierungen im Gespräch: Bester Film, Beste Regie, Bester Hauptdarsteller (James McAvoy), Beste Hauptdarstellerin (Jessica Chastain), Bestes Originaldrehbuch

„Him“ und „Her“ wurden erstmalig auf dem Toronto International Film Festival 2013 gezeigt. „Them“ feierte auf dem Cannes Film Festival 2014 seine Premiere.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Low Down“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Biopic über den Jazzmusiker Joe Albany mit John Hawkes, Glenn Close, Elle Fanning und Peter Dinklage
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „All Is By My Side“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Jimi Hendrix Biopic mit André 3000 als Jimi Hendrix
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 60%

Trailer v. Film: „The Two Faces of January“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Patricia Highsmiths Romanverfilmung mit Viggo Mortensen, Oscar Isaac und Kirsten Dunst
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bereits in D. gesehen

Trailer v. Film: „White Bird in a Blizzard“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Romanverfilmung mit Shailene Woodley, Eva Green, Gabourey Sidibe. Da spielen leider hauptsächlich Leute mit, die ich nicht gerne sehe.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bei mind. 80% RT

Trailer v. Film: „Keep on Keepin on“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Musik-Dokumentation, die im Gespräch für einen Oscar nominiert zu werden.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

TV – Serie: "Damages, Staffel 2"

Ich habe mir die komplette Staffel folgender Serie angeschaut:

„Damages, Staffel 2“ 12 x approx. 43 min drama
dir. Todd A Kessler, Jean de Segonzac, Constantine Makris, Mario Van Peebles, Tate Donovan, Greg Yaitanes, Matthew Penn, Michael Pressman, Ed Bianchi, Andy Wolk cast: Glenn Close, Rose Byrne, William Hurt, Marcia Gay Harden, Timothy Olyphant, Tate Donovan, Ted Danson, Anastasia Griffith, John Doman, Tom Aldredge, Kevin Corrigan, Mario Van Peebles

Der FROBISHER-Fall wurde erfolgreich abgeschlossen. Arthur Frobisher (Ted Danson) wurde angeschossen, liegt schwerverletzt im Krankenhaus. Ellen (Rose Byrne) macht ihn – nach wie vor – für den Mord an ihrem Verlobten David verantwortlich. Um über den tragischen Verlust hinweg zu kommen, nimmt sie an Gruppen-Therapiesitzungen teil. Dort lernt sie Wes (Timothy Olyphant) kennen. Kann sie ihm vertrauen und entspricht alles der Wahrheit, was er erzählt? In der Kanzlei bekommt die berüchtigte Anwältin Patty Hewes (Glenn Close) brisante Dokumente von dem Wissenschaftler Daniel Purcell (William Hurt) zugeschickt. Daniel Purcell arbeitet für den Energie-Konzern Ultima National Recources (U.N.R.) und fühlt sich bedroht. Patty Hewes lehnt es zunächst ab, Daniel Purcell zu helfen, obwohl die beiden eine gewisse Vergangenheit haben. Als jedoch Purcells Ehefrau ermordet wird und Daniel Purcell verdächtigt ist, sie umgebracht zu haben, übernimmt sie seine Verteidigung. Patty Hewes hat mittlerweile auch Informationen, dass Walter Kendrick (John Doman), der Vorstandsvorsitzende von U.N.R., mit seinem Konzern hinter ganz üblen Machenschaften steckt. Um seine Macht zu vergrössern, plant Walter Kendrick mit seinem Konzern jetzt auch noch eine Fusion. Patty Hewes übernimmt den Fall und legt sich damit auch mit der skrupellosen Anwältin von U.N.R., Claire Maddox (Marcia Gay Harden), an. Ellen arbeitet jetzt bereits seit einem Jahr in der Kanzlei. Sie bekommt nicht aus ihrem Kopf, dass Patty wahrscheinlich jemanden beauftragt hatte, sie zu töten. Sie arbeitet als Informantin für das FBI, sammelt Beweise, um Patty Hewes zur Strecke zu bringen…

B- (Wertung von A bis F) „Damages, Staffel 2“ ist sehr komplex, ohne die erste Staffel zu kennen, würde ich es nicht empfehlen, die zweite zu schauen. Die Autoren haben auch hier einen recht guten Job gemacht, nur so herausragend wie bei Staffel 1 ist das Ergebnis nicht.

Wie schon in der ersten Staffel, arbeitet auch die zweite mit sehr vielen Rückblenden, aber auch dem ein oder anderen Blick in die Zukunft. Die zweite Staffel beginnt mit einer bestimmten Szene und diese wird im Verlauf der Staffel immer wiederholt, ohne dass der Zuschauer weiß, was sich genau hinter der Szene verbirgt, die Auflösung erfolgt dann erst in der letzten Folge.

Vielleicht hätte man sich bei der zweiten Staffel etwas mehr auf die Zeichnung und das Profil einzelner Charaktere konzentrieren müssen und nicht so viele neue erschaffen sollen. Beispielsweise ist mit Wes (Timothy Olyphant) eine durchaus interessante Figur in die Serie gekommen. Rückblickend fehlt mir aber etwas Hintergrund zu diesem Charakter und ein gutes Motiv für sein Handeln hätte ihn sicherlich noch glaubwürdiger gemacht. Dafür bringt Timothy Olyphant jedoch eine ordentliche Portion Sexappeal in die Serie. Schauspielerisch ist diese Staffel natürlich viel zu verlockend, um sie zu ignorieren. Der Hauptgrund für mich die Serie zu sehen, ist Glenn Close („Fatal Attraction“, „The House of Spirits“, „Cookie´s Fortune“). Die bereits 5x für einen Oscar nominierte, mit 3 Tonys, 3 Emmys, 2 Golden Globes und einem SAG-Award ausgezeichnete Schauspielerin ist einfach überragend in dieser, für sie perfekt zugeschnittenen Rolle. Dann werden ihr hier auch noch zwei andere Hochkaräter an die Seite gestellt. Der wunderbare William Hurt („Kiss of the Spider Woman“, „A History of Violence“, „Mr. Brooks“) und die grandiose Marcia Gay Harden („Pollock“, „Mystic River“, „Into the Wild“) machen die Serie auch in der zweiten Staffel zu einem brillanten Ensemble-Spiel. Der mir bislang noch nicht bekannte John Doman hat mich jedoch ebenso begeistern können. Nicht nur sein Schauspiel hat mich an den großartigen Gene Hackman erinnert, den man leider schon seit so vielen Jahren nicht mehr auf der großen Leinwand sieht. Mit einem ganz rührenden und würdevollen Auftritt hat mich, wie schon in der ersten Staffel, der Schaupieler Tom Aldredge als Onkel Pete überzeugen können. Hingegen halte ich David Costabile als komplette Fehlbesetzung. Er spielt in der zweiten Staffel eine wichtige Rolle, aber um dieser Figur glaubwürdig erscheinen zu lassen, fehlt ihm die nötige Substanz und wohl auch das Talent.

Als Zusatzmaterial enthält die (amerikanische) DVD-Box der zweiten Staffel Episoden, die von Rose Byrne, Timothy Olyphant, Ted Danson, Tate Donavan, Glenn Close und den Autoren kommentiert werden.

Derzeit läuft in den U.S.A. die dritte Staffel von „Damages“ auf dem Kabelsender FX . In der dritten Staffel sind die Schauspieler Campbell Scott, Martin Short, Lily Tomlin und Keith Carradine dabei.

Trailer von der zweiten Staffel zu sehen:

DVD – Film: "The Big Chill"

Folgenden Film habe ich mir auf DVD angeschaut:

„The Big Chill“ (dt. Titel: Der große Frust“, in D. auf DVD erhältlich) 103 min drama, comedy
dir. Lawrence Kasdan cast: Glenn Close, Tom Berenger, Jeff Goldblum, William Hurt, Kevin Kline, Meg Tilly, JoBeth Williams, Mary Kay Place

Nach dem Selbstmord ihres Freundes, treffen sich die alten College-Freunde nach vielen Jahren wieder und verbringen ein unvergessliches Wochenende miteinander…

B (Wertung von A bis F) Die Tragikomödie „The Big Chill“ wurde im Jahre 1983 für drei Oscars (Best Picture, Best Supporting Actress – Glenn Close und Best Original Screenplay) nominiert. Der Film vermittelt ein vertrautes Gefühl, man kann sich irgendwie vorstellen, dabei zu sein. Zum Zeitpunkt der Dreharbeiten, im Jahr 1982, waren alle Schauspieler noch blutjung und standen noch ganz zu Beginn ihrer Karriere, alleine dies fand ich schon faszinierend zu sehen. Besonders gut gefallen hat mir William Hurt („Broadcast News“, „A History of Violence“, Mr. Brooks) und Glenn Close („Fatal Attraction“, „The House of the Spirits“, „101 Dalmations“, „Mars Attacks“), von denen ich noch heute ein großer Fan bin. Der Soundrack ist eine Aneinanderreihung von Hits. Da man heutzutage allerdings von allen Seiten mit Songs zugedröhnt wird, erscheint die Musik etwas zu aufdringlich.

Trailer zu sehen:

Detroit – The Incredible Hulk

Ich war am 19.06.08 in Detroit und habe mir im Kino angeschaut:

„The Incredible Hulk“ (dt. Titel „Der unglaubliche Hulk“, dt. Kinostart 10.07.08) 114 min action, adventure, adaptation, sequel
dir. Louis Leterrier cast: Edward Norton, Liv Tyler, Tim Roth, William Hurt, Tim Blake Nelson

Aufgrund eines missglückten Laborexperiments wurde der Wissenschaftler Dr. Bruce Banner (Edward Norton) radioaktiv verstrahlt und verwandelt sich bei hohem Pulsschlag in das Monster Hulk. Um seine Aggressionen besser zu kontrollieren, hat er sich seit einigen Monaten zurückgezogen und lebt unentdeckt in Brasilien. Das amerikanische Militär mit General „Thunderbolt“ Ross (William Hurt) und der britische Söldner Emil Blonsky (Tim Roth) sind Bruce Banner allerdings schon bald auf den Fersen und er muss erneut die Flucht antreten…

C+ (Wertung von A bis F) Es ist schon bemerkenswert, dass in drei verschiedenen Comicverfilmungen („Batman“, „Iron Man“, „Hulk“) drei überragend talentierte Schauspieler (und zugleich drei meiner TOP TEN Lieblingsschauspieler) die Hauptrolle übernehmen. Jetzt also nach Christian Bale, Robert Downey Jr., der begnadete Edward Norton als Superheld. Ich bin nicht unbedingt Fan des Genres, erinnere mich mit Grauen an „Batman & Robin“ (vermutlich auch George Clooney), „X-Men 3“, „Superman Returns“, „Daredevil“ und „Catwoman“, konnte mich aber für beinahe alle anderen Batman-Kinoverfilmungen, „X-Men I und II“, „Spiderman I“ und zuletzt natürlich „Iron Man“ total begeistern. „The Incredible Hulk“ zählt in meinen Augen zu den tendenziell besseren Filmen. Er hat gut choreographierte Action, grossartige Special Effects, der Location-Scout hat gute Arbeit geleistet, die Kamera- und Regiearbeit hat mir gefallen (insbesondere bei der „SIN CITY“ mässigen Ausleuchtung , bzw. düsteren Farbgebung von Hulk) und ausserdem war es ein gelungener Schachzug , Edward Norton Schauspieltalente wie William Hurt (hier: sehr gut) und Tim Roth (hier: gut) entgegenzusetzen – alles andere wäre allerdings auch beleidigend gewesen… Nicht so gut gefallen hat mir, dass der Charakter von Hulk – im Gegensatz zu dem charismatischen „Iron Man“ – nicht so cool ist und der Film ohne Selbstironie und beinahe ohne Humor auskommt. In kurzen, schlechten Momenten des Films hat mich die Figur von Hulk an eine Mischung aus KING KONG und SHREK erinnert. Im Ganzen ist der Film für Fans des Genres empfehlenswert, mir erschien der letztere Part mit sehr ausgedehnten Kampfszenen etwas zu lang, allerdings hat mir das Ende – was für eine Überraschung – wieder sehr gut gefallen 😉 …

Trailer zu sehen:

„passabel“

New York City – Into the Wild

Ich war am 31.12.07 in New York und habe mir im Kino angeschaut:

„Into the Wild“ (dt. Titel „In die Wildnis – Allein durch Alaska“, dt. Kinostart 31.01.08) 147 min drama, adaptation
dir. Sean Penn cast: Emile Hirsch, Marcia Gay Harden, William Hurt, Vince Vaughn, Catherine Keener, Hal Holbrook

Obwohl der 22jährige Christopher McCandless (Emile Hirsch) gerade erfolgreich sein College abgeschlossen hat und hervorragende Zukunftsaussichten hat, bricht er aus seinem Elternhaus aus, vernichtet alle Ausweise und Kreditkarten, spendet das gesparte Studiengeld wohltätigen Zwecken und beginnt ein neues Leben in der Natur. Er reist monatelang quer durch die U.S.A. mit dem Ziel eines Tages in Alaska anzukommen. Auf seinem Weg lernt er wunderbare Menschen kennen, bevorzugt aber irgendwann wieder die Einsamkeit und zieht weiter. Eines Tages wird ihm gerade diese von ihm selbst gewählte Einsamkeit zum Verhängnis…

A+ (Wertung von A bis F) Der Film basiert auf wahren Begebenheiten. Christopher McCandless ist sicherlich trotz seines tragischen Schicksals der Held aller amerikanischen Ausreisser. Es gibt sicherlich viele Menschen, die schon einmal davon geträumt haben, alles hinter sich zu lassen und rumzureisen. Sean Penn erzählt seine Geschichte so, dass man ihn um seine Erfahrungen beneidet. Er untermalt die Story mit spektakulären Natur- und Landschaftsaufnahmen und der Musik von Eddie Vedder (den Soundtrack habe ich mir dann auch gleich gekauft) Authentisches Schauspiel von Emile Hirsch und rührende Performances von Catherine Keener, Hal Holbrook und William Hurt. Der Film wird nach meiner Überzeugung in verschiedenen Kategorien für einen Oscar nominiert.

Trailer zu sehen:

New York City – Mr. Brooks

War am 10.06.07 in NYC und habe mir im Kino angeschaut:

„Mr. Brooks“ (dt. Kinostart 29.11.07) 120 min Thriller
dir. Bruce A. Evans cast: Kevin Costner, William Hurt,
Demi Moore

Der erfolgreiche Geschäftsmann und Familienvater Earl Brooks (Kevin Costner) hat jahrelang ein Doppelleben als Serienmörder geführt. Durch eine Selbsthilfegruppe konnte er die letzten zwei Jahre seine Mordlust kontrollieren bis ihn sein Alter Ego (William Hurt) überzeugt, erneut zu töten. Bei seinem nächsten, wieder einmal perfekt inszenierten Mord begeht er einen entscheidenen Fehler…er wird beobachtet und jetzt erpresst. Parallel dazu ist ihm seit Jahren die ehrgeizige Polizistin Traci Alwood (Demi Moore) auf den Fersen und seine Tochter scheint ähnliche mörderische Gene geerbt zu haben…

B (Wertung von A bis F) Regie, insbesondere Ausleuchtung und Musikauswahl gelungen, facettenreiche Charaktere. William Hurt beweist erneut, dass er in der obersten Liga der Charakterschauspieler aufgehoben ist. Kevin Costner, in der Vergangenheit nicht weiter als Schauspieler aufgefallen, liefert hier souveräne Leistung. Das Zusammenspiel von Costner und Hurt ist sehr unterhaltsam und amüsant.

Trailer zu sehen: