Oscar-Nominierungen 2019 – meine November-Prognose


Die erstmals (seit 1973) nicht länger als drei Stunden andauernde Oscar-Show im nächsten Jahr wird Donna Gigliotti und Glenn Weiss produzieren. Sie hat für „Shakespeare in Love“ einen Oscar gewonnen, Glenn Weiss übernimmt auch die Regie der Show. Er führt damit das vierte Mal in Folge bei einer Oscar-Show Regie und wurde für seine Arbeit bei den Oscars, Tonys und Emmys bereits mehrfach für einen Primetime Emmy nominiert bzw. ausgezeichnet. Ungewöhnlicherweise ist der Gastgeber der 91. Oscar-Verleihung bis heute nicht bekanntgegeben worden. Gut, so ganz ungewöhnlich ist es wieder auch nicht, erst vor zwei Jahren konnte ich an dieser Stelle auch den Oscar-Host noch nicht verkünden. Vor zwei Jahren wurde Donald Trump zum U.S.-Präsidenten gewählt, Hollywood befand sich in einer Schockstarre. Jetzt ist es kurz nach dem, nicht hundertprozentig glücklichen Ausgang der Midterm-Wahlen (bei denen den Demokraten ein Machtwechsel im Repräsentantenhaus gelungen ist, aber leider die Republikaner die Mehrheit im Senat verteidigen konnten). Die Stimmung im liberalen Hollywood ist auch dieses Jahr sehr angespannt. Gut, aber ich begreife auch nicht, wie Amerikaner (auch wenn sie grundsätzlich die Republikanische Partei wählen) sich in den letzten zwei Jahren alles was Donald Trump von sich gegeben und angerichtet hat, angeschaut haben und dann bei den Zwischenwahlen mit ihrer Stimme sagen: okay, weiter so. 

Die letzten sogenannten Oscar-Filme, die gezeigt wurden, waren: Stan and Ollie, Mary Queen of Scots, Mary Poppins Returns und Vice – Ein Screening von The Mule, Clint Eastwoods Film steht noch aus.

Derzeit werden die ersten Preise der amerikanischen Filmkritiker verliehen. Die Filmkritiker-Verbände bringen durch ihre Nominierungen und Auszeichnungen immer Filme und Schauspieler ins Gespräch, die vielleicht ansonsten schon abgeschrieben wären: Ausgezeichnet wurden bisher: 

Gothams Awards: Film: The Rider, Schauspieler: Ethan Hawke (First Reformed), Toni Collette (Hereditary) 

National Board of Review: Film: Green Book, Regie: Bradley Cooper (A Star is Born), Schauspieler: Viggo Mortensen (Green Book), Lady Gaga (A Star is Born), Sam Elliot (A Star is Born), Regina King (If Beale Street Could Talk) NBR konnte man noch nie wirklich ernst nehmen.

New York Film Critics Circle Award: Film: Roma, Regie: Alfonso Cuaron, Schauspieler: Ethan Hawke (First Reformed), Regina Hall (Support the Girls), Richard E. Grant (Can You Ever Forgive Me?, Regina King (If Beale Street Could Talk) 

Die Filmpreise innerhalb der Filmindustrie befinden sich derzeit bereits teilweise in der Nominierungsphase. 

Jede Oscar-Saison hat ihr eigenes Thema. In dieser beobachte ich derzeit, dass alle Filme mit vorwiegend weißen Protagonisten oder einer „weißen Thematik“ mit einer Zielscheibe versehen werden.

Die Schmutzkampagnen haben also begonnen. „First Man“ wird vorgeworfen, dass es in diesem Film nicht genug dunkelhäutige Menschen gibt. Dank #oscarssowhite und gestraft mit diesem U.S.-Präsidenten sind wir jetzt schon so weit, dass in einem Neil-Armstrong-Biopic ausreichend Dunkelhäutige zu sehen sein müssen. Na bravo. Für die Oscars besonders förderlich war es jetzt auch nicht, dass der Film nicht den erwarteten Gewinn eingefahren hat (er ist an der amerikanischen Kinokasse gefloppt). Zur Erinnerung in dieser Phase der Oscar-Saison ist es erstmal wichtig, dass die einzelnen Branchen innerhalb der Academy die wichtigsten Filme vor allen Dingen erstmal sehen. Bei so vielen Filmen, die zur Auswahl stehen, kein einfaches Unterfangen. 

Ein anderes Problem hat Viggo Mortensen. Grundsätzlich macht er dieses Jahr vieles richtig, er spielt in einem (massentauglichen) Film, der Rassismus aus den 1960er Jahren zum Thema hat, mit. Viggo Mortensen war zu Beginn der Saison auch eigentlich mein Favorit auf den Oscar-Gewinn für „Green Book“. Nur hat er sich aber einen folgenschweren Fehler geleistet. In einem Q & A nach einem Screening von „Green Book“ wollte er deutlich machen, dass es zum Thema  Rassismus im Vergleich zu den 1960er Jahren auch Fortschritte gibt. Er sagte sinngemäß, dass es  z. B. heutzutage absolut verpönt, das „N-Wort“ zu sagen. Nichts Anrüchiges was er gesagt hat, das Problem war, er hat das „N-Wort“ ausgesprochen. In den U.S.A. ist es ein absolutes No-Go als Weißer das ausgesprochene „N-Wort“ in den Mund nehmen. Jedenfalls löste das natürlich einen Shitstorm aus, Viggo hat sich sofort entschuldigt, die Entschuldigung wurde auch von seinem afroamerikanischen Filmpartner Mahershala Ali angenommen. Eigentlich alles gut… man wird sehen. Ich hätte vor zwei Jahren auch gedacht, dass es dem Bernie-Sanders-Unterstützer mehr schaden würde, dass er sich öffentlich gegen Hilary Clinton ausgesprochen hat. Hat es aber nicht, er wurde für „Captain Fantastic“ für den Oscar nominiert. Den Oscar zu gewinnen, steht aber auf einem anderen Blatt. Auch wenn ich im Kino miterleben konnte, wie begeistert die Zuschauer von „Green Book“ sind, der Film liefert im Moment noch keine gute Performance an der Kinokasse ab. Von Flop will ich derzeit noch nicht reden, der Film ist noch nicht landesweit in allen Kinos gestartet und ich setze da noch auf Mundpropaganda. Der Film steht aber auch in der Schusslinie, u.a. dafür, dass er aus der Perspektive des weißen Charakters erzählt wird. Gut, ich bin auch kein Fan des Films, dazu an anderer Stelle mehr.

Dann wurde endlich Adam McKays „Vice“ gezeigt und – wie zu erwarten – gibt wohl Christian Bale (aber auch Amy Adams) eine oscarreife Performance. Das Problem ist, dass Christian Bale mit Dick Cheney, einen der mächtigsten und schlimmsten U.S.-Vizepräsidenten aller Zeiten spielt und Weiß ist der auch noch. Will man diesen Film überhaupt sehen, in einer Zeit, in der man sich tagtäglich mit so einem amtierenden U.S. Präsidenten (und Vize) auseinandersetzen muss? Viel Glück bei DER Oscar-Kampagne.

Bradley Cooper ist bislang von den Schmutzkampagnen verschont geblieben. Er ist sehr angesehen und beliebt in Hollywood und auch wenn es in seinem Film „A Star is Born“ um Probleme von „Weißen“ geht, hat er von vornherein für eine diverse Besetzung im Film gesorgt. „A Star is Born“ ist derzeit bei vielen Oscar-Experten der Favorit auf den Oscar-Gewinn. Der Favoritenstatus in diesem frühen Stadium ist nie angenehm, dazu fällt einem direkt „La La Land“ ein, der über Monate der Favorit auf den Oscar-Gewinn als Bester Film war, bis „Moonlight“ den Titel holte. Ich kann mir derzeit auch nicht vorstellen, dass „A Star is Born“ gewinnt. Außerdem wird sich irgendetwas bestimmt finden lassen, um diesen Schauspieler und diesen Film irgendwie ins schlechte Licht zu rücken. 

Mich hat etwas überrascht, dass Rob Marshalls Musical „Mary Poppins Returns“ so gut aufgenommen wurde. Ich hatte diesen Film mehr als kommerziellen Film gesehen, definitiv ist er jetzt aber auch für einige Oscar-Nominierungen (darunter für Bester Film und auch Emily Blunt als Beste Hauptdarstellerin) im Gespräch. 

Aufgrund des großen Zuspruchs der Zuschauer hat sogar „Bohemian Rhapsody“ eine Außenseiter-Chance auf eine BP-Nominierung und eine Nominierung für Rami Malek als Bester Hauptdarsteller. 

Bei den amerikanischen Kritikerverbänden wurden auffällig oft „First Reformed“ und „Eighth Grade“  nominiert bzw. ausgezeichnet. Bei dem Erstgenannten kann ich es mir durchaus vorstellen, dass er eine Rolle bei den Oscars spielt, den zweiten mochte ich persönlich gar nicht und hoffe, dass er bei den Filmpreisen innerhalb der Filmindustrie dann nicht mehr auftaucht. 

Roma, If Beals Street Could Talk, BlackKklansman und Black Panther müssen sich zumindest nicht damit auseinandersetzen, dass ihnen vorgeworfen wird, „zu Weiß“ zu sein. 

Der große Unbekannte ist Clint Eastwoods „The Mule“, ein Film von Clint Eastwood in gleichzeitig seiner letzten Rolle als Schauspieler. Die Frage ist, warum dieser Film noch nicht gezeigt wurde. Ist der Film einfach nicht gut genug oder will Clint Eastwood seinem Freund Bradley Cooper und seinem Film „A Star is Born“ einfach nicht im Weg stehen. Wir werden es bald wissen. 

Gibt es schon so etwas wie einen „sicheren“ Oscar-Gewinner bei den nächsten Oscars? Im Moment sieht es danach aus, dass Mahershala Ali („Green Book“) den „Christoph Waltz“ macht und innerhalb kürzester Zeit seinen zweiten Oscar für eine Nebenrolle gewinnt. In meinen Augen wäre es verdient, aber die Saison ist noch lang. Auch hat sich Regina King (für „If Beale Street Could Talk“) einen Favoritenplatz in der Kategorie Beste Nebenrolle ergattert. Amy Adams (für „Vice“) könnte ihr aber diesen Platz noch streitig machen. 

Von den Filmen, die in irgendeiner Kategorie für eine Oscar-Nominierung für das Oscar-Jahr 2018 im Gespräch sind oder waren, habe ich folgende Filme gesehen (in der Reihenfolge, in der ich sie tatsächlich gesehen habe):

Isle of Dogs, Annihilation, Black Panther, You Were Never Really Here, A Quiet Place, The Miseducation of Cameron Post, Chappaquiddick, Disobedience, Where is Kyra?, Tully, Hereditary, Everybody Knows, Incredibles 2, Eighth Grade, Leave No Trace, Sorry to Bother You, BlacKkKlansman, First Reformed, Won´t You Be My Neighbor?, Lean on Pete, McQueen, The Sisters Brothers, White Boy Rick, The Favourite, The Old Man & the Gun, The Wife, Three Identical Strangers, Border, First Man, The Ballad of Buster Scruggs, High Life, Smallfoot, Always at the Carlyle, Private Life, A Star is Born, The Hate U Give, Bad Times at the El Royale, 22 July, Madeline´s Madeline, Can You Ever Forgive Me?, Boy Erased, Bohemian Rhapsody, Wildlife, Beautiful Boy, Mid90s, Ralph Breaks the Internet, Widows, Green Book, At Eternity´s Gate, The Front Runner, The Guilty, Creed II, RBG  (ein Update erfolgt regelmäßig) Update: Roma, Bird Box, Vice, Mary Poppins Returns, Spider-Man: Into the Spider-Verse, The Mule, If Beale Street Could Talk, Ben is Back, Mary Queen of Scots, Cold War   

In meiner September-Prognose hatte ich am ehesten „Roma“ als Oscar-Gewinner Bester Film gesehen. Wie ich bereits erwähnte, gehen die meisten Oscar-Experten momentan von „A Star is Born“ als Sieger aus, aber auch „Green Book“ wird favorisiert. Bei Letzterem bin ich sicher, dass so ein Film in den 1980er und 1990er Jahren den Oscar gewonnen hätte. Im Jahr 2019 (für das Filmjahr 2018) kann ich mir das nicht vorstellen. Dieser Film hat nichts zeitgeistiges. Für den Oscar-Gewinner-Film schwanke ich derzeit zwischen Barry Jenkins „If Beale Street Could Talk“ und – nach wie vor – Alfonso Cuarons „Roma“. Die Oscar-Saison ist aber im ständigen Fluss, jeden Tag ändert sich etwas. 

Meine November-Prognose: 

 

Bester Film 

Roma

If Beale Street Could Talk

A Star is Born

Green Book

First Reformed

The Favourite

Vice

Black Panther

BlackKklansman

Mary Poppins Returns

———————————

Can You Ever Forgive Me?

First Man

Widows

Boy Erased

 

 

Beste Regie

Alfonso Cuaron (Roma)

Bradley Cooper (A Star is Born)

Spike Lee (BlackKklansman)

Barry Jenkins (If Beale Street Could Talk)

Yorgos Lanthimos (The Favourite) 

———————

Adam McKay (Vice)

Paul Schrader (First Reformed)

Damien Chazelle (First Man) 

Ryan Coogler (Black Panther)

Peter Farrelly (Green Book)

Rob Marshall (Mary Poppins Returns)

 

 

Bester Hauptdarsteller 

Bradley Cooper (A Star is Born)

Christian Bale (Vice)

Viggo Mortensen (Green Book)

Ethan Hawke (First Reformed)

Rami Malek (Bohemian Rhapsody)

————————

Lucas Edges (Boy Erased)

Willem Dafoe (At Eternity´s Gate)

Ryan Gosling (First Man)

John David Washington (BlackKklansman)

 

 

Beste Hauptdarstellerin

Glenn Close (The Wife)

Olivia Colman (The Favourite)

Lady Gaga (A Star is Born)

Emily Blunt (Mary Poppins Returns)

Yalitza Aparicio (Roma)

—————————-

Melissa McCarthy (Can You Ever Forgive Me?)

Viola Davis (Widows) 

Toni Collette (Hereditary)

Julia Roberts (Ben is Back)

 

 

Bester Nebendarsteller 

Mahershala Ali (A Green Book)

Richard E. Grant (Can You Ever Forgive Me?)

Sam Elliot (A Star is Born)

Adam Driver (BlackKklansman) 

Sam Rockwell (Vice)

——————————

Timothée Chalamet (Beautiful Boy)

Lin-Manuel Miranda (Mary Poppins Returns)

Russell Crowe (Boy Erased)

Nicholas Hoult (The Favourite)

Daniel Kaluuya (Widows)

Michael B. Jordan (Black Panther)

Ben Foster (Leave No Trace)

 

 

Beste Nebendarstellerin 

Regina King (If Beale Street Could Talk)

Amy Adams (Vice)

Emma Stone (The Favourite)

Rachel Weisz (The Favourite)

Elizabeth Debicki (Widows)

——————————————

Natalie Portman (Vox Lux)

Nicole Kidman (Boy Erased)

Claire Foy (First Man) 

Thomasin McKenzie (Leave No Trace)

Linda Cardellini (Green Book) 

 

 

Trailer meiner beiden derzeitigen Favoriten auf den Oscar-Gewinn im Jahr 2019:

Roma:

 

If Beale Street Could Talk:

 

2 Gedanken zu “Oscar-Nominierungen 2019 – meine November-Prognose

  1. Eieiei, da sind sie wieder. Die Erscheinungen, die ich nicht leiden kann. Anstatt Filme nach der Qualität einzuordnen, werden Filme und Schauspieler stigmatisiert und diffamiert. First Man sei nicht schwarz genug?! Das ist ein Neil Armstrong Biopic und der hatte nunmal nicht viel mit schwarzen zu tun, aber einer der prägnantesten Szenen des Films ist jene in der die afroamerikanische Bürgerrechtsbewegung gezeigt wird. Wenn dann aber ein Film wie Black Panther nominiert wird, krieg ich ne Krise oder ein Film wie Bohemian Rhapsody…
    Es wäre cleverer gewesen Green Book mit Ali und Mortensen als gleichwertige Hauptdarsteller zu vermarkten auch wenn sie dadurch gegeneinander angetreten wären. Ich kann mir vorstellen, was dir an dem Film nicht gefällt, dann wird er mir aber wohl gefallen.
    Ich hab bei Goldderby aktuell Vice auf der 1, gerade weil zu dieser Zeit ein Film über die Bushära ziehen könnte.
    Widows scheint ziemlich out zu sein, den wollte ich nächste oder übernächste Woche sehen. Aber First Reformed und Mary Poppins kommen ja aus dem nichts nach vorn…

    Gefällt 2 Personen

    • Ich muss gestehen, dass ich mich kaum noch an „First Man“ erinnern kann. Den Beginn und das Ende des Films habe ich noch vor Augen, ansonsten ist der bei mir völlig verblasst. Hat mir auch nicht sonderlich gut gefallen.

      Wenn ich mir aussuchen könnte, ob „Black Panther“ für dieses Filmjahr für den Oscar nominiert wird oder ich mich in den nächsten Jahren mit der Kategorie Best popular Film rumärgern muss, wähle ich Black Panther als BP-Nominierten. Ich fand den Film auch nicht mega, er war aber schon gut und ich verstehe, was er für die (afro-) amerikanische Kultur bedeutet.

      Du kannst Viggo Mortensen und Mahershala Ali nicht als gleichwertige Darsteller antreten lassen, weil sie das nicht sind. Viggos Geschichte wird erzählt. Mahershala ist in der Kategorie schon gut aufgehoben und es war auch übrigens mit seine Entscheidung, in dieser Kategorie anzutreten. Ich werde demnächst etwas genauer auf den Film eingehen, wenn ich meinen Ärger in Worte fassen kann. :)) Und ja, ich glaube auch, dass Dir der Film gefällt.

      „Widows“ ist halt an der (amerikanischen) Kinokasse gefloppt, bei den Kritikerverbänden auch nicht aufgetaucht, entsprechend ist es nicht gerade eine der ersten Filme, die sich die Academy-Mitglieder anschauen. Ist halt auch mehr Genre, auch wenn es ein Arthouse-Film ist.

      Gefällt 2 Personen

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