Chicago – Film: „Roman J. Israel, Esq.“

Ich war am 23.11.17 in Chicago und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

„Roman J. Israel, Esq.“ (dt. Filmtitel: „Roman J. Israel Esq. – Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit“, dt. Kinostart: 19.04.18) 117 min drama, thriller
dir. Dan Gilroy cast: Denzel Washington, Colin Farrell, Carmen Ejogo, Nazneen Contractor

 

Roman J. Israel (Denzel Washington) und sein Partner haben eine kleine Anwaltskanzlei. Während sein Partner die Fälle vor Gericht löst, arbeitet der idealistische Verteidiger Roman im Hintergrund. Eines Tages erleidet sein Kompagnon und Mentor einen Herzinfarkt. Die Hinterbliebenen können sich die Aufrechterhaltung der Kanzlei nicht mehr leisten. Mit der Auflösung der Kanzlei wurde der schmierige Erfolgsanwalt George Pierce (Colin Farrell) beauftragt. Zwangsläufig muss sich Roman einen neuen Job suchen…

 

B (Wertung von A bis F) Nach seinem Regiedebüt Nightcrawler ist „Roman J. Israel Esq.“ erst der zweite Film, bei dem der amerikanische Autor und Filmemacher Dan Gilroy Regie führt.

Mit Denzel Washingtons Performance habe ich grundsätzlich ein Problem, das betrifft aber auch genauso die der Schauspieler Brad Pitt oder Tom Cruise. Für mich sind das vordergründig Filmstars. So kann ich sie nie komplett als ihre Charaktere in ihrem jeweiligen Film wahrnehmen, eigentlich sehe ich im Film immer Denzel Washington, Brad Pitt oder Tom Cruise, die ihre entsprechende Rolle spielen. Mit „Roman J. Israel, Esq.“ sehe ich das das erste Mal seit vielen Jahren und vielen Performances von Denzel Washington (Flight, Fences) anders. Vielleicht hat es geholfen, dass er mit diesem Afro, dieser übergroßen, altmodischen Brille, der Zahnlücke und dem Übergewicht optisch kaum wiederzuerkennen ist. Dann hat er in der Vergangenheit meistens selbstbewusste Charaktere verkörpert, hier spielt er nun einen seltsamen, beinahe schon autistisch anmutenden Mann mit Ticks. Das lässt Denzel Washingtons Präsenz und Charisma verschwinden und macht Platz für eine Filmfigur. Roman J. Israel ist ein Typ, der aus der Zeit gefallen scheint. Er trägt schlecht sitzenden Anzüge, Retro-Kopfhörer und ständig seinen riesigen Aktenkoffer. Mir war dieser kauzige Anwalt mit der beeindruckenden Schallplattensammlung, der in seiner eigenen Welt lebt, sehr sympathisch. Denzel Washingtons Performance ist grandios. Der Film selbst ist leider längst nicht so gut wie Denzel Washington.

„Roman J. Israel, Esq.“ ist ein Genre-Mischung aus Charakterstudie, Drama mit Botschaft und Thriller. Es gibt eine Charakterentwicklung in dem Film, bei der ich nicht weiß, ob ich sie wirklich glaubhaft fand. Ich musste sie aber schlucken und fand dann das Ende auch wieder rund.

Colin Farrells solide Performances betrachte ich mittlerweile als selbstverständlich, daher möchte ich ihn hier mal wieder für seine Top-Performance loben.

„Roman J. Israel, Esq.“ ist für einige Oscar-Nominierungen im Gespräch, u.a. Bester Hauptdarsteller (Denzel Washington). Update: Roman J. Israel, Esq. hat 1 Oscar-Nominierung erhalten (Best Actor – Denzel Washington)

„Roman J. Israel, Esq“ wurde erstmalig auf dem Toronto International Film Festival 2017 gezeigt. Der Filmemachers sah die Vorführung auf dem TIFF als eine Art exklusive Form des Testscreenings. Nach dem Toronto-Screening liess er seinen Film umschneiden und kürzen. Die finale, zwölf Minuten kürzeren Fassung startete am 17.11.17 in vier amerikanischen Kinos startete. Seit dem 22.11.17 läuft der Film landesweit in 1669 Kinos in den U.S.A.. Für Deutschland ist ein Kinostart für den 19.04.18 geplant.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Molly´s Game„
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Aaron Sorkins Regiedebüt mit Jessica Chastain und Idris Elba
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Alpha„
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: den Trailer über saß ich mit offenen Mund im Sitz und konnte es nicht fassen, dass man für so ein Projekt Geldgeber findet.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Fifty Shades Freed„
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: das gilt natürlich auch für diesen Film
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Post„
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Der neue Spielberg-Film mit Meryl Streep und Tom Hanks. Oscar-Film
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Downsizing„
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Alexander Paynes neuer Film soll problematisch sein, vom Trailer her sieht er aber wirklich gut aus
Wie oft schon im Kino gesehen: 5 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „12 Strong„
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Kriegsfilm mit Michael Shannon und anderen
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Proud Mary„
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Actioner mit Taraji P. Henson in der Hauptrolle
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken

 

amerikanisches Filmplakat von „Roman J. Israel, Esq.“

NYC – Film: „The Killing of a Sacred Deer“

Ich war am 21.10.17 in New York und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

„The Killing of a Sacred Deer“ (dt. Kinostart: 28.12.17) 121 min drama, thriller, horror
dir. Yorgos Lanthimos cast: Colin Farrell, Nicole Kidman, Barry Keoghan, Raffey Cassidy, Bill Camp, Alicia Silverstone, Sunny Suljic

 

Der erfolgreiche Herzchirurg Steven (Colin Farrell) fühlt sich verantwortlich für den Tod von Martins Vater, schließlich starb er auf seinem OP-Tisch. Seither verbringt er einige Zeit mit dem 16-jährigen Martin (Barry Keoghan), stellt ihn sogar seiner Frau Anna (Nicole Kidman) und seinen beiden Kindern Kim und Bob (Raffey Cassidy und Sunny Suljic) vor. Irgendwann muss Steven aber feststellen, dass Martin ernsthafte Probleme hat….

 

B (Wertung von A bis F) „The Killing of a Sacred Deer“ ist der fünfte Film des griechischen Filmemachers Yorgos Lanthimos (Dogtooth, The Lobster). Die Handlung ist an die griechische Tragödie „Iphigenie in Aulis“ angelehnt.

Als ich aus dem Kino dachte ich, was für ein kranker Scheiß und wie heilend es für Yorgos Lanthimos bestimmt ist, seine kranken Fantasien zu Papier bringen und später als Spielfilm zu inszenieren. Später habe ich recherchiert, ob er vielleicht eine Frau und Kinder hat und wie es denen so geht. Kinder hat der griechische Regisseur scheinbar nicht und nach „Dogtooth“ und jetzt diesem Film beruhigt mich das immens.

Yorgos Lanthimos erzeugt hier von Beginn an eine beklemmende, ja bedrohliche Atmosphäre. Auch wenn noch gar nichts passierte, stellte sich bei mir bereits ein unwohles Gefühl ein. Durch die absurd-seltsamen Dialoge, die stressige Musik, die ungewöhnliche Kameraeinstellungen und lange Kamerafahrten hat man immer Abstand zu den Figuren und der Geschichte. Man betrachtet eine Inszenierung, vieles erinnert an Stanley Kubrick-Filme. Einige kurze Momente im Schlafzimmer mit Nicole Kidman wirkten sogar, als wären sie direkt aus „Eyes Wide Shut“.

Im Ganzen war mir der Film eine Spur zu verstörend, definitiv ein Film, den ich mir kein zweites Mal anschauen werde. Yorgos Lanthimos ist jedoch zweifelsfrei einer der interessantesten und konsequentesten Filmemacher heutzutage, dessen Werke sich jeder Filminteressierte anschauen sollte.

Barry Keoghan ist der geborene Film-Psychopath. Er ist hier so glaubwürdig , dass ich mir im Moment nicht vorstellen kann, dass er jemals in einer ganz andere Rolle hundertprozentig überzeugen könnte. Ich lasse mich aber dahingehend gerne überraschen. Sein Gesicht kam mir auch bekannt vor, ohne Recherche wäre ich jedoch nicht darauf gekommen, dass er kürzlich in einer kleineren Rolle in Dunkirk zu sehen war.

„The Killing of a Sacred Deer“ ist für einige Oscar-Nominierungen im Gespräch, u.a. Beste Regie, Bestes Originaldrehbuch

„The Killing of a Sacred Deer“ wurde erstmalig auf dem Cannes Filmfestival 2017 gezeigt. Dort hat der Film den Preis für das beste Drehbuch gewonnen. Gerade wurde der der Film in drei Kategorien (Bester Regisseur, Colin Farrell als Bester Hauptdarsteller und Bester Drehbuchautor) für den Europäischen Filmpreis 2017 nominiert. Der A-24-Film ist am 20.10.17 in vier amerikanischen Kinos gestartet. Mittlerweile läuft er in 86 Kinos landesweit. In Deutschland kommt der Film am 28.12.17 ins Kino.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „The Disaster Artist „
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Biopic über Greg Sestero. Möglicher Oscar-Kandidat von und mit James Franco
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Lady Bird„
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Greta Gerwigs Regiedebüt mit Saoirse Ronan, Laurie Metcalf und Tracy Letts. Der Film ist ein möglicher Oscar-Kandidat
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Shape of Water„
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Guillermo del Toros neuer (Oscar-)Film mit Sally Hawkins und Michael Shannon
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Downsizing„
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Alexander Paynes neuer Film soll problematisch sein, vom Trailer her sieht er aber wirklich gut aus
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Call Me by Your Name„
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Luca Guadagninos neuer Film, sehr wahrscheinlicher Oscar-Kandidat
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue:  habe ich bereits auf der Berlinale gesehen

Trailer v. Film: „12 Strong„
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Kriegsfilm mit Michael Shannon und anderen
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „I Love You, Daddy„
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Louis C. K.s neuer Film. Tragikomödie in s/w gedreht.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

 

NYC – Film: „The Lobster“

Ich war am 27.09.15 in New York und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„The Lobster“ 118 min drama, comedy
dir. Yorgos Lanthimos cast: Colin Farrell, Rachel Weisz, Jessica Barden, Olivia Colman, Lea Seydoux, John C. Reilly, Ben Whishaw

In einer etwas anderen Welt. Verwitwete, geschiedene oder getrennt lebende Menschen – halt Alleinstehende – sind für die Welt nutzlos und werden verhaftet. Sie müssen in einem abgelegenen Hotel einchecken und sind verpflichtet, innerhalb von 45 Tagen einen neuen Partner zu finden. Gelingt ihnen das, sind sie wieder Teil der Gesellschaft, scheitern sie, werden sie in ein Tier ihrer Wahl verwandelt und ausgesetzt. Die Hotelgäste können aber nicht einfach so vorgeben, eine neue Beziehung zu haben, sie müssen schon plausible Gemeinsamkeiten mit ihrem neuen Partner vorweisen (beispielsweise Nasenbluten). Bei dem Ganzen liegt es nahe vor der Verwandlung aus dem Hotel zu flüchten und in dem Wald mit den anderen geflüchteten, partnerlosen Menschen zu leben – wären da nicht die Hotelgäste, die regelmässige Jagden veranstalten. Wenn die Hotelgäste auf einen der flüchtigen Singles schießen und diesen betäuben, bekommen sie einen zusätzlichen Tag für die Partnersuche gutgeschrieben. David (Colin Farrell) wurde von seiner Frau verlassen und landet mit seinem Bruder Bob, einem Hund, (der bereits vor Jahren bei der Partnerwahl versagte) in dem Hotel. Die strenge Hotelmanagerin (Olivia Colman) macht ihn mit den Regeln vertraut und fragt ihn, in was für ein Tier er sich verwandeln lassen möchte. David hat sich entschlossen, in einen Hummer transformiert zu werden.

B+ (Wertung von A bis F) „The Lobster“ ist das englischsprachige Spielfilmdebüt des griechischen Regisseurs Yorgos Lanthimos. Sein verstörenden Film Dogtooth war im Jahr 2011 überraschend für den Oscar als bester fremdsprachiger Film nominiert.

„The Lobster“ ist nicht minder verstörend. Der Film ist skurril, zynisch, krass, wahnsinnig witzig, aber auch liebenswert und vor allen Dingen einzigartig.

Vordergründig ist „The Lobster“ eine Beziehungssatire, es ist aber auch eine Liebesgeschichte. Wenn man einen in eine solche verrückte Welt führt, muss man dem Zuschauer erklären, wie diese funktioniert. Der Filmemacher hat ein durchdachtes Regelwerk aufgestellt und so war ich von Beginn an gefesselt und fasziniert zugleich.

Was macht einen herausragenden Film aus? Für mich sind es Filme, die mir noch lange in Erinnerung bleiben. „The Lobster“ ist kein perfekter Film, aber da ist diese absurde Idee und diese abgefahrene Welt, die ich wahrscheinlich nie vergessen werde. An einige schräge Szenen (beispielsweise diese inszenierten Theaterstücke, die zeigen warum es wichtig ist, einen Partner zu haben) bringen mich jetzt noch zum Lachen, wenn ich nur an sie denke. Dann gibt es diese Szene beim Tanztee, bei der die strenge Hotelmanagerin (gespielt von der wunderbaren Olivia Colman, bekannt aus Tyrannosaur und der TV-Serie Broadchurch 1. Staffel und 2. Staffel) auf der Bühne steht und beginnt, zu singen – da sind mir beinahe die Tränen gelaufen, so glücklich hat mich dieser absurde Film zu dem Zeitpunkt bereits gemacht.

„The Lobster“ ist festgesetzt in meiner Top Ten für Filme aus dem Jahr 2015.

Ich habe den Film auf dem NYFF 53 gesehen und selbstverständlich ist dieser Film bei den New Yorkern begeistert aufgenommen worden.

„The Lobster“ wurde erstmalig auf dem Cannes Film Festival 2015 gezeigt. Auf diesem Festival hat der Film den Jury Prize und den Queer Palm gewonnen (zusätzlich wurde Bob mit dem Palm Dog Award ausgezeichnet). Wie bereits erwähnt, habe ich den Film auf dem New York Film Festival 2015 gesehen. Yorgos Lanthimos, Rachel Weisz und Ariane Labed (siehe Fotos) haben sich im Anschluss an den Film den Fragen des Publikums gestellt. Der Film hat bereits einen amerikanischen Verleiher, bislang aber noch keinen amerikanischen Starttermin. Sony Pictures hat die Vertriebsrechte für den deutschsprachigen Raum erworben.

Trailer zu sehen:

Kleiner Ausschnitt zu sehen:

NYFF53
NYFF53 „The Lobster“ Q&A mit Ariane Labed, Rachel Weisz und Regisseur Yorgos Lanthimos
NYFF53
NYFF53 „The Lobster“ Q & A mit Ariane Labed, Rachel Weisz und Regisseur Yorgos Lanthimos
NYFF53
NYFF53 „The Lobster“ Q & A mit Ariane Labed, Rachel Weisz und Regisseur Yorgos Lanthimos

L.A. – Film: "Saving Mr. Banks"

Ich war am 21.12.13 in Los Angeles und habe mir im Kino angeschaut:

„Saving Mr. Banks“ (dt. Kinostart: 06.03.14) 120 min drama, comedy, musical, biopic
dir. John Lee Hancock cast: Emma Thompson, Tom Hanks, Colin Farrell, Paul Giamatti, Jason Schwartzman, Bradley Whitford, B. J. Nowak

London 1961. Die „Mary-Poppins“-Autorin P.L. Travers (Emma Thompson) hat kein Interesse daran, weiter Bücher zu schreiben. Ihr Agent macht ihr aber klar, dass ihre Ersparnisse langsam zur Neige gehen und sie vielleicht ihr Haus verlieren könnte. Seit über zwanzig Jahren versucht Walt Disney (Tom Hanks) sie zu überreden, ihm die Filmrechte an ihrem berühmten Roman „Mary Poppins“ zu verkaufen. Mrs. Travers willigt schließlich ein nach Kalifornien zu fliegen, um mit dem Autor Don DaGradi (Bradley Whitford) und den beiden Komponisten Robert (B.J. Novak) und Richard Sherman (Jason Schwartzman) an dem Drehbuch zu arbeiten. Wenn alles zu ihrer Zufriedenheit ausfällt, würde sie die Rechte verkaufen. Das wird kein einfaches Projekt, für alle Beteiligten. Mrs Travers bedeuten die einzelnen Figuren in ihrem Roman nämlich sehr viel…

B- (Wertung von A bis F) „Saving Mr. Banks“ erzählt die Geschichte über den kreativen Prozess und die Entstehungsgeschichte zu der Walt-Disney-Verfilmung von „Mary Poppins“. In meiner zweiten Oscar-Prognose (vom 12.12.13) habe ich noch hervorgehoben, wie perfekt dieser Film für die Oscars ist. Dennoch wurde er (mit Ausnahme der Hauptdarstellerin Emma Thompson) von der mächtigen Schauspielgewerkschaft und der Auslandspresse bei den SAG- oder Golden Globe Nominierungen komplett übergangen. Ich konnte mir überhaupt nicht vorstellen, dass bei diesem Thema und den Schauspielern auch nur irgendetwas schief gehen konnte. Dafür musste ich mir tatsächlich erst den Film anschauen. Bei „Saving Mr. Banks“ führt John Lee Hancock Regie. Das alleine hätte mich eigentlich schon aufhorchen lassen müssen, hat er doch bereits den für mich kaum zu ertragenden The Blind Side inszeniert.

„Saving Mr. Banks“ ist selbstverständlich nicht so schlecht wie „The Blind Side“. Vermutlich wäre es sogar ein richtig guter und unterhaltsamer Film geworden, wenn er sich hauptsächlich auf das Zusammentreffen von P.L. Travers und dem Filmproduzenten Walt Disney und die unterschiedlichen Vorstellungen der Disney Kreativen und der Autorin, wie die Romanverfilmung auszusehen hat, konzentriert hätte.

Die kulturellen Welten, die aufeinandertreffen, wenn eine englische Lady (die P.L. Travers vorgibt zu sein) erstmalig auf die Amerikaner von der Westküste trifft, sorgen für einige Situationskomik. Die Eigenart der Amerikaner alle Mitmenschen – auch gegen deren Willen – bei ihrem Vornamen zu nennen, zieht sich als Gag praktisch durch den gesamten Film. Bei den Amerikanern dreht sich immer alles irgendwie ums Essen, dauernd und ständig müssen sie irgendetwas futtern. Das sorgt nicht nur bei P.L Travers für Unverständnis, mich verblüfft das noch heutzutage. Ich werde wohl auch nie nachvollziehen können, dass die Amerikaner nicht gerne zu Fuß unterwegs sind. (Warum sollte man auch laufen, wenn man doch viel bequemer auch kürzeste Entfernungen mit dem Auto zurücklegen kann).

Auch wenn „Saving Mr. Banks“ im Ganzen zu lang ist, hat er doch tolle und rührende Momente.. Leider wird man andauernd und permanent aus der Geschichte gerissen. Der Film hat unzählige Rückblenden. Einige der Erinnerungen aus P.L. Travers Kindheit sind notwendig, um zu verstehen, wie wichtig der Autorin die Charaktere in ihrem berühmten Roman sind. Zu dieser Erzähltechnik hätte man am Besten am Anfang des Films greifen sollen, in einer vielleicht größeren Rückblende hätte man P.L. Travers´ Kindheit in Australien und die Beziehung zu ihrem Vater beleuchten können. Später im Film hätte man dann vielleicht noch ein oder zwei signifikante Szenen aus der Vergangenheit reinbringen können. In „Saving Mr. Banks“ wird aber andauernd zurückgeblickt, das ist nicht gut gelöst und hat den Fluss der eigentlichen Handlung erheblich gestört.

Emma Thompson ist – wie erwartet – großartig als P. L. Travers. Die zweimalige Oscar-Gewinnerin (sie hat einen Oscar als beste Hauptdarstellerin für den Film „Howards End“ und einen für das beste adaptierte Drehbuch für „Sense and Sensibility“ gewonnen) kann zu Recht damit rechnen, dass sie im kommenden Jahr für diese Rolle mit einer Oscar-Nominierung bedacht wird.

Besonders gefallen hat mir die ganze Premieren-Sequenz. Auch ist die Ausstattung sehr authentisch, eigentlich gefällt mir vieles im Film. Paul Giamatti ist gut, Colin Farrell ist hervorragend. Den beiden Komponisten-Brüder (gespielt von Jason Schwartzman und B.J. Novak) und dem Drehbuchautor (von Bradley Whitford dargestellt) habe ich gerne zugeschaut und Tom Hanks überzeugt als Walt Disney.

„Saving Mr. Banks“ wurde von dem Disney-Konzern produziert. Entsprechend wird die Entstehungsgeschichte zu dem „Mary Poppins“-Film aus der Disney-Perspektive erzählt. Disney hat die Geschichte frech geschönt, man könnte aber auch sagen, die in „Saving Mr. Banks“ erzählte Geschichte ist zum größten Teil frei erfunden. In John Lee Hancocks Film mag die Romanautorin letztlich die Disney-Verfilmung, in der Realität hat sie den Film gehasst. Auch wird hier der Kettenraucher Walt Disney selbstverständlich nie beim Rauchen gezeigt, lediglich hustet er viel und drückt mal eine Zigarette aus. Wenn man den Hintergrund nicht kennt (und man kein Problem mit den nervigen Rückblenden hat), könnte einem der Film richtig gut gefallen. Definitiv ist der Film eine gute Werbung für den Film „Mary Poppins“. Wie praktisch, dass der Disney-Konzern zum amerikanischen Kinostart von „Saving Mr. Banks“ auch gleich die Blu-ray von „Mary Poppins“ herausgebracht hat.

Während meines Kinobesuchs kam bei mir beinahe zwangsläufig der Wunsch nach einem Biopic über Walt Disney auf. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass Tom Hanks erneut Walt Disney portraitiert, nur dieses Biopic sollte unter keinen Umständen von der Disney Company produziert werden.

Die Academy-Mitglieder sind gerade dabei, ihre Wahlzettel für die Oscar-Nominierungen auszufüllen. Bis zum 8.1.14 haben sie Zeit, ihre Stimme abzugeben. Vor 2 1/2 Wochen war ich, wie gesagt, noch sicher, dass „Saving Mr. Banks“ als Bester Film gesetzt ist und der Film sogar Chancen auf den Oscar-Gewinn als Bester Film hat. Erst nachdem ich den Film gesehen habe, bin ich dahingehend verunsichert. Auf der anderen Seite habe ich gehört, dass er in den offiziellen Academy-Vorführungen gut ankommt. Die Mitglieder der Academy scheinen den Film sehr zu mögen. Wenn sie bis zum 8.1. nicht herausfinden, dass alles erfunden ist, werden sie ihn meines Erachtens nominieren.

In meiner Vorstellung gab es zum Schluss des Films Applaus vom Publikum.

„Saving Mr. Banks“ wurde erstmalig auf dem London Film Festival 2013 gezeigt.

„Saving Mr. Banks“ ist für folgende Oscar-Nominierungen im Gespräch: Bester Film, Beste Regie, Beste Hauptdarstellerin (Emma Thompson), Bester Nebendarsteller (Tom Hanks), Bestes Originaldrehbuch, Bestes Szenenbild, Beste Kamera, Bestes Kostümdesign, Bester Schnitt, Bestes Make-up und beste Frisuren, Beste Filmmusik (ist bereits qualifiziert)

Die amerikanische Kinotrailer:

Die Website:

http://movies.disney.com/saving-mr-banks/

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Gimme Shelter“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Drama mit Vanessa Hudgens. Eigentlich würde ich den Film nicht gucken weil ich die Hauptdarstellerin nicht mag, aber der Trailer sieht vielversprechend aus.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 60%

Trailer v. Film: „Labor Day“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Jason Reitmans neuer Film mit Kate Winslet und Josh Brolin. Galt mal als Oscar-Kandidat.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Non-Stop“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Actionfilm mit Liam Neeson und Julianne Moore. Filme, die in einem Flugzeug spielen muss ich gucken – früher oder später.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Heaven is for Real“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Buchverfilmung mit Greg Kinnear und Kelly Reilly. Drama über Nahtod-Erfahrungen eines dreijährigen Jungen. Schlimm.
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Million Dollar Arm“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: biografischer Baseball-Film mit Jon Hamm und Lake Bell.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Son of God“
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: Bibel-Film. Warum habe ich das Gefühl, dass Mel Gibson seine Finger im Spiel hat?
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: niemals

Trailer v. Film: „Muppets Most Wanted“
Bewertung des Trailers: B+ (neuer Trailer)
Kommentar: Neuer Muppets-Film mit dem großartigen Ricky Gervais
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Boston – Film: "Seven Psychopaths"

Ich war am 20.10.12 in Boston und habe mir im Kino angeschaut:

„Seven Psychopaths“ (dt. Titel: „7 Psychos“, dt. Kinostart: 06.12.12) 109 min comedy
dir. Martin McDonagh cast: Colin Farrell, Sam Rockwell, Woody Harrelson, Christopher Walken, Tom Waits, Abbie Cornish, Michael Stuhlbarg, Michael Pitt

Der irische Autor Marty (Colin Farrell) hat ein ziemlich großes Alkoholproblem. Außerdem hat er eine Schreibblockade, er hat einfach keine Ideen zu seinem neuen Drehbuch „Seven Psychopaths“. Martys bester Freund Billy (Sam Rockwell), ein erfolgloser Schauspieler, unterstützt Marty aber bei seinem Drehbuch. Nebenbei verbringt Billy seine Zeit mit Hans (Christopher Walken). Die Beiden entführen Hunde und sacken anschließend den Finderlohn ein. Eines Tages haben sie aber den vierbeinigen Liebling von dem durchgeknallten Gangster Charlie (Woody Harrelson) geklaut und das bringt letztlich alle in große Schwierigkeiten…

B+ (Wertung von A bis F) „Seven Psychpaths“ ist ein äusserst unterhaltsamer Film. Das ist eine dieser schwarzen Komödien, die man sich wahrscheinlich über die Jahre immer wieder und wieder anschauen kann.

In erster Linie ist es eine Gaudi, diesen Akteuren zuzuschauen. Es überträgt sich auf den Zuschauer, dass die Schauspieler (Colin Farrell, Sam Rockwell, Christopher Walken und Woody Harrelson) zweifelsohne einen Riesenspaß bei den Dreharbeiten hatten. In meiner Kinovorstellung war auch entsprechend eine richtig gute Stimmung. Der Regisseur Martin McDonagh hat auch bei seinem zweiten Spielfilm eine smarte Drehbuchvorlage mit originellen Dialogen geliefert. Die Story ist absurd, aber gut durchdacht und die Charaktere sind einfach nur schräg. „Seven Psychopaths“ ist ziemlich brutal, der Film nimmt sich aber nicht ernst. Zwei Kritikpunkte muss ich anführen, zum einen ist der Film etwas zu lang und zum anderen hätte man für Gabourey Sidebes doch sicherlich ganz einfach einen Ersatz finden können. Dennoch, mir hat „Seven Psychopaths“ wesentlich besser gefallen als Martin McDonaghs Regiedebüt In Bruges.

Auch bei diesem Film sollte man sich den Abspann anschauen.

Die besten Chancen für eine Oscar-Nominierungen bestehen für das Drehbuch (Kategorie Bestes Originaldrehbuch). Berechtigt wäre vielleicht auch noch eine Nominierung für Christopher Walken und Sam Rockwell als Bester Nebendarsteller, das sehe ich aber eher als unwahrscheinlich an.

„Seven Psychopaths“ wurde erstmalig auf dem Toronto International Film Festival 2012 gezeigt und hat dort den People´s Choice Award (Midnight Madness) gewonnen.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Promised Land“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Gus Van Sants neuer Film mit Matt Damon, Frances McDormand, John Krasinski
Wie oft schon im Kino gesehen: 0x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Flight“
Bewertung des Trailers: B- (neuer Trailer)
Kommentar: Robert Zemeckis neuer Film mit Denzel Washington, Don Cheadle, John Goodman und Melissa Leo. Denzel und John Goodman sind derzeit im Gespräch für eine mögliche Oscar-Nominierung.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Lincoln“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Steven Spielbergs neuer Film über Abraham Lincoln. Film gilt auch als Oscar-Favorit, Daniel Day-Lewis auch.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Identity Thief“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Action-Komödie mit Jason Bateman und Melissa McCarthy
Wie oft schon im Kino gesehen: 0x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80%

Trailer v. Film: „Hitchcock“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Film über die Dreharbeiten von „Psycho“ mit Anthony Hopkins als Alfred Hitchcock, Scarlett Johansson als Janet Leigh und Helen Mirren als Hitchcocks Frau. Film ist ziemlich überraschend in die Oscar-Saison genommen worden. Daher kann man davon ausgehen, dass sich die Produzenten oder der Verleih Fox Searchlight entweder vom Film oder von den Performances etwas versprechen. Derzeit gehen die Wetten in Richtung Helen Mirren.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Parker“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Actionfilm mit J. Lo und Jason Stratham
Wie oft schon im Kino gesehen: 0x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

San Francisco – Film: "Fright Night – 3D"

Ich war am 26.08.11 in San Francisco und habe mir im Kino angeschaut:

„Fright Night – 3D“ (dt. Kinostart: 06.10.11) 101 min remake, horror, comedy
dir. Craig Gillespie cast: Anton Yelchin, Colin Farrell, David Tennant, Imogen Poosts, Toni Collette, Christopher Mintz-Plasse

Der Teenager Charley (Anton Yelchin) wohnt mit seiner Mutter Jane (Toni Collette) in einem spießigen Vorort von Las Vegas. Als der außergewöhnlich attraktive Jerry (Colin Farrell) direkt nebenan einzieht, ist Jane ganz fasziniert von ihm. In der Schule macht ihn sein ehemalig bester Freund Ed (Christopher Mintz-Plasse) darauf aufmerksam, dass ein Mitschüler veschwunden ist und dass er Charleys neuen Nachbarn Jerry verdächtigt, ein Vampir zu sein. Charley empfindet Eds Vermutungen natürlich erst einmal lächerlich, dann verschwindet aber auch Ed und Charley beginnt, Nachforschungen anzustellen…

B (Wertung von A bis F) „Fright Night“ ist das Remake des gleichnamigen Films aus dem Jahre 1985. Ich habe den Originalfilm nicht gesehen.

„Fright Night“ kann das liefern, was ich mir vielleicht noch vor Monaten von „Cowboys & Aliens“ versprochen habe. „Cowboys & Aliens“ war bekanntlich für die Tonne, dafür aber dankenswerterweise schnell vergessen. „Fright Night ist leider auch schnell vergessen, dafür aber für mich der Spaßfilm des Kinosommers 2011. Perfekt gewählt fand ich das Filmset, dieses aufgeräumte Einfamilienhäuser-Dorf in der Nähe von Las Vegas. „Fright Night“ ist sehr düster und ich fand ihn beinahe durchgehend spannend und/ oder witzig. Sicherlich gibt es auch hier Szenen (z. B. auf der Wüstenstraße), die man sich hätte sparen können, auch gab es ein paar Längen, aber das fand ich hier nicht schlimm, weil sich der Film selbst nicht ernst nimmt. Colin Farrell ist perfekt als Jerry, irgendwie kann ich mir auch gar keinen anderen in der Rolle vorstellen. Anton Yelchin („New York, I Love You“, „Star Trek“, Terminator Salvation) ist mir das erste Mal in dem Film „Hearts in Atlantis“ aufgefallen, immer mal wieder habe ich ihn auch in anderen Filmen bemerkt, jetzt war ich aber das erste Mal von seiner Präsenz und Ausstrahlung fasziniert. Bin gespannt, welchen Verlauf seine Karriere noch nehmen wird.

Die 3D-Fassung kann ich persönlich unbedingt empfehlen. Ich habe aber schon von Bekannten gehört, die in anderen Städten bzw. Kinoketten „Fright Night“ gesehen haben, wo der Film nur dunkel war und 3D so gar nicht funktionierte wollte. Ich fand sogar den Abspann gelungen.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „John Carter“ (3D)
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Disney-Sci-Fi-Abenteuer-Film mit Willem Dafoe, Samantha Morton, Thomas Haden Church
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Real Steel“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Sci-Fi-Film mit Hugh Jackman, den ich eh nicht mehr sehen/ernst nehmen kann
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Thing“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Mal ein Horrorfilm, den ich vom Original her kenne und liebe. Trailer sah für mich nach Remake aus, ist aber ein Prequel mit Joel Edgerton
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80%

Trailer v. Film: „Underworld: Awakening“ (3D)
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Ich habe nicht einen Teil gesehen, jetzt der 4. Film
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 20%

Trailer v. Film: „A Very Harold & Kumar Christmas“ (3D)
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Für mich war es überraschend, Kal Penn aktuell als Schauspieler auf der Leinwand zu sehen. Ist er doch Mitarbeiter der Obama Administration. Habe jetzt aber gelesen, dass er sich eine kurze Auszeit für seine Schauspielerei genommen hat. Komisch.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 50%

Trailer v. Film: „The Darkest Hour“ (3D)
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Sci-Fi-Film mit Emile Hirsch, Olivia Thirlby und Joel Kinnaman
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80%

Boston – Film: "Horrible Bosses"

Ich war am 26.07.11 in Boston und habe mir im Kino angeschaut:

„Horrible Bosses“ (dt. Titel: Kill the Boss, dt. Kinostart: 01.09.11) 100 min comedy
dir. Seth Gordon cast: Jason Bateman, Jason Sudeikis, Charlie Day, Colin Farrell, Jennifer Aniston, Jamie Foxx, Kevin Spacey, Julie Bowen, Donald Sutherland

Die Freunde Nick (Jason Bateman), Kurt (Jason Sudeikis) und Dale (Charlie Day) werden von ihren jeweiligen Chefs richtig mies behandelt und beschließen eines Tages, sie töten zu lassen…

C (Wertung von A bis F) Es hätte eine richtig gute schwarze Komödie können. Irgendwie habe ich einen Film im Stil von „Very Bad Things“ erwartet, leider ist „Horrible Bosses“ aber nicht konsequent genug. So geben eigentlich nur die Szenen mit Kevin Spacey und Colin Farrell Anlass, begeistert zu sein. Letzterer ist nicht wiederzuerkennen. Ich weiss nicht, wie die ihn so hinbekommen haben. Es ist ja nicht nur sein Gesicht bzw. Kopf, sondern auch dieser verkrümmte Körper. Jennifer Aniston sieht auch mit dunklen Haaren immer gleich aus. Hier soll sie die verführerische Nymphomanin geben, aber „sexy“ kann sie einfach nicht. Ihr Filmcharakter ist einer der grössten Schwachpunkte des Films, weil er einem auch irgendwann einfach nur noch auf die Nerven geht, zusammen mit dem hysterischen Dale, gespielt von Charlie Day.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Crazy, Stupid, Love“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Komödie mit Steve Carell, Ryan Gosling, Julianne Moore, Emma Stone, Kevin Bacon und Marisa Tomei. Obwohl ich Steve Carell und Julianne Moore als Paar immer noch nicht zusammenbekomme…
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Change-Up“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Komödie mit Ryan Reynold, Jason Bateman und Olivia Wilde
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 30%

Trailer v. Film: „Our Idiot Brother“
Bewertung des Trailers: C+ (neuer Trailer)
Kommentar: Komödie mit Paul Rudd, Zooey Deschanel, Elizabeth Banks, Emily Mortimer
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80%

Trailer v. Film: „Fright Night“
Bewertung des Trailers: B (neuer Trailer)
Kommentar: Remake des Horrorfilms von 1985, mit Colin Farrell (als Vampir), Anton Yelchin, Toni Collette
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80%

Trailer v. Film: „Don´t Be Afraid of the Dark“
Bewertung des Trailers: B+ (erster Trailer nach den Teasern)
Kommentar: von Guillermo Del Toro produziertes Remake mit Guy Pearce und Katie Holmes
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80%

Trailer v. Film: „Footloose“
Bewertung des Trailers: D
Kommentar: Hilfe! Schon der Trailer ist eigentlich ne Frechheit.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%