NYC – Film: „The Martian – 3D“

Ich war am 27.09.15 in New York und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„The Martian – 3D“ (dt. Filmtitel: „Der Marsianer – Rettet Mark Watney“, dt. Kinostart: 08.10.15) 142 min sci-fi, drama, action, adaptation
dir. Ridley Scott cast: Matt Damon, Jessica Chastain, Kristen Wiig, Jeff Daniels, Michael Pena, Kate Mara, Sean Bean, Chiwetel Ejiofor, Mackenzie Davis

Commander Lewis (Jessica Chastain) leitet die NASA-Basisstation auf dem Mars. Als ein gewaltiger Sandsturm aufkommt, wird der Astronaut Mark Watney (Matt Damon) fortgerissen. Es wird angenommen, dass er ums Leben gekommen ist und so stellt Commander Lewis aus Sicherheitsgründen die Suche nach Watney ein und ordnet die sofortige Evakuierung der Mars-Station an. Der NASA-Direktor (Jeff Daniels) erklärt seinen Mitarbeiter schließlich später für tot. Was keiner ahnt, Mark Watney ist zwar verletzt, aber konnte sich noch zur Basisstation retten. Jetzt muss er einen Plan aufstellen, wie er auf dem Mars überleben kann. Er rechnet sich aus, dass die Lebensmittelreserven nicht ausreichen, bis er irgendwann gerettet wird. Außerdem sind alle Kommunikationssysteme bei dem Sturm zerstört worden und noch weiß niemand, dass er überhaupt überlebt hat.

B+ (Wertung von A bis F) Der Film „The Martian“ basiert auf Andy Weirs gleichnamigen Roman.

„The Martian“ ist in meinen Augen auch kein Oscar-Film, aber er ist im Gegensatz zu dem Eröffnungsfilm des New York Film Festivals The Walk gut gemachtes, intelligentes Popcorn-Kino. Ridley Scott („Alien“, „Thelma & Louise“, „Gladiator“, Prometheus) weiß einfach, wie man großes Sci-Fi-Kino inszeniert, wie ein Film auszusehen und klingen (auch der Sound ist hervorragend) muss. Hier konnte ich mich von Anfang entspannt zurücklehnen. Der Film hat alles was ein Blockbuster haben sollte: Action, Spannung, Humor, eindrucksvolle Bilder und sehr gute (3D-) Effekte. Ich bin mit dem Gefühl aus dem Kino gekommen, eine gute Zeit gehabt zu haben. Auch kamen mir die beinahe 2 1/2 Stunden Laufzeit nicht zu lang vor.

Natürlich ist es kein Film, der einem noch viele Jahre später in Erinnerung bleibt. Aber an die letzten beiden großen Sci-Fi-Filme Christopher Nolans Interstellar und Alfonso Cuaróns Gravity kann ich mich auch noch kaum erinnern.

Wenn Sandra Bullock für das, was auch immer sie „Gravity“ gezeigt hat, einen Oscar gewonnen hat, dann müsste Matt Damon erst recht mit einem ausgezeichnet werden. In weiten Teilen unterhält er die Zuschauer alleine. Er gibt auch eine wesentlich vielschichtigere Performance als Sandra Bullock.

Kristin Wiig und Sean Bean, die ich beide sonst durchaus gerne sehe, fand ich in „The Martian“ fehlbesetzt. Beiden habe ich die Rolle nicht abgenommen, mit jedem ihrer Auftritte haben sie mich leider sogar aus dem Film gebracht.

Die 3D-Fassung ist unbedingt empfehlenswert.

„The Martian“ ist für folgende Oscar-Nominierungen im Gespräch: Bester Film, Beste Regie, Bester Hauptdarsteller (Matt Damon), Bestes adaptiertes Drehbuch und einige technische Kategorien.

Update: „The Martian“ hat 7 Oscar-Nominierungen (Bester Film, Bester Hauptdarsteller Matt Damon, Beste visuelle Effekte, Bestes adaptiertes Drehbuch, Bestes Szenenbild, Bester Ton, Bester Tonschnitt) erhalten.

„The Martian“ wurde erstmalig auf dem Toronto International Film Festival 2015 gezeigt. Der Film startet heute, am 2.10.15, in den amerikanischen Kinos. Ich habe den Film in dem 3D-Sneak Screening auf dem New York Film Festival gesehen. Der Regisseur Ridley Scott und die Schauspieler Chiwetel Ejiofor, Kristen Wiig, Kate Mara, Mackenzie Davis und Sebastian Stan waren anwesend. Vor dem Screening trat der Filmemacher kurz auf die Bühne und animierte uns Zuschauer zu lachen, wenn uns danach ist, denn „The Martian“ wäre auch lustig. Für New Yorker Verhältnisse ist der Film begeistert aufgenommen worden. Das hat den Regisseur und sein Team sichtbar gefreut. Nach dem rasenden Applaus haben sie sich alle noch mal kurz vom Rang des Kinos gezeigt.

 

Trailer zu sehen:

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NYFF53 Ridley Scott
NYFF53 Ridley Scott

 

Chicago – Film: "Fury"

Ich war am 28.11.14 in Chicago und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„Fury“ (dt. Filmtitel: „Herz aus Stahl“, dt. Kinostart: 01.01.15) 134 min action, drama
dir. David Ayer cast: Brad Pitt, Logan Lerman, Shia LaBeouf, Michael Pena, Jon Bernthal

April 1945, kurz vor Kriegsende. Der junge Norman Ellison (Logan Lerman) kommt eigentlich als Schreibkraft zur amerikanischen Armee nach Deutschland. Da der ursprüngliche Fahrer von Sgt. Collies (Brad Pitt) Panzereinheit gerade im Krieg gefallen ist, teilt er kurzerhand den unerfahrenen Norman seinem Panzer „Fury“ zu. Der Neuling kämpft mit den kriegserfahrenen Boyd Swan (Shia LaBeouf), Trini Garcia (Michael Pena) und Grady Travis (Jon Ferntal) an vorderster Front und lernt schnell, was Krieg eigentlich bedeutet.

B- (Wertung von A bis F) David Ayers Zweite Weltkriegsactiondrama „Fury“ erzählt keine dieser amerikanischen Kriegshelden-Geschichten (auch wenn einer der Beteiligten zum Schluss von einem Soldaten als Held bezeichnet wird), eigentlich zeigt der Film nur die Grausamkeit des Krieges. „Fury“ ist kein Film, der die Amerikaner von ihrer guten Seite zeigt.

Bei mir hat es eine gewisse Zeit gedauert, bis ich in die Welt dieser Charaktere eintauchen konnte. Mit dem Zeitpunkt, in dem die Panzereinheit die deutsche Stadt einnimmt, hat mir der Film aber besser gefallen als erwartet. Das Ende des Film beinhaltet einige Ungereimtheiten (wie weit waren die Nazis eigentlich weg?). Brad Pitts Charakter trifft eine Entscheidung, die von unfassbarer Selbstüberschätzung oder schlichtweg Dämlichkeit zeugt. Ich fand die Sequenz, so wie sie gezeigt wurde, unnötig und absurd. „Fury“ erzählt natürlich eine fiktionale Geschichte, aber es hätte der Glaubwürdigkeit gutgetan, wenn David Ayer sie etwas anders geschrieben und inszeniert hätte.

Der Film ist ziemlich deprimierend und zeigt krasse Kriegsbilder, die man so teilweise noch nie gesehen hat (oder ich habe sie komplett verdrängt)

Logan Lerman (The Perks of Being a Wallflower) hat mir hier ganz gut gefallen. Man sieht den Krieg praktisch mit seinen Augen. Als junger Mann wird er unfreiwillig in den Krieg eingezogen und gleich mit der gesamten Härte des Krieges konfrontiert. Neben seinen gleichbleibend abgestumpften Kollegen ist besonders die charakterliche Veränderung des Jungen glaubhaft und spürbar. Wenn man nach einem Sympathieträger in diesem Film sucht, dann findet man diesen am ehesten in Norman.

Brad Pitt ist Brad Pitt und spricht hier viel und ganz passabel Deutsch. In einigen Szenen hat er mich optisch an Til Schweiger erinnert. (Gut, er hatte auch einen Helm auf und war ganz verschmutzt im Gesicht)

Überraschenderweise gibt Shia LaBeouf eine eindrucksvolle Performance..naja..in ein paar Szenen.

„Fury“ ist für folgende Oscar-Nominierungen im Gespräch: Bester Film, Beste Regie, Bester Hauptdarsteller (Brad Pitt), Bester Nebendarsteller (Logan Lerman), Bestes Originaldrehbuch, Bestes Szenenbild, Beste Kamera, Bestes Kostümdesign, Bester Schnitt, Bestes Make-up und beste Frisuren, Bester Ton, Bester Tonschnitt, Beste visuelle Effekte, Beste Filmmusik

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „The Imitation Game“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Biopic und Kriegsdrama mit Benedict Cumberbatch, Keira Knightley und Matthew Goode. Definitiv ein Oscar-Film. Eine Oscar-Nominierung für Benedict Cumberbatch gilt als sicher.
Wie oft schon im Kino gesehen: 7 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bereits in D. gesehen

Trailer v. Film: „Into the Woods“
Bewertung des Theaters: B
Kommentar: Rob Marshalls Verfilmung des gleichnamigen Broadway-Musicals mit Meryl Streep, Emily Blunt, Anna Kendrick, Chris Pine, Johnny Depp. Oscar-Film. Oscar-Nominierungen-Sammlerin Meryl Streep soll hier so gut sein, dass sie tatsächlich sogar ihren vierten Oscar gewinnen könnte.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Unbroken“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Angelina Jolies Biopic/Drama mit Jack O´Connell. So, „Unbroken“ ist nicht mehr länger ein ernstzunehmender Oscar-Gewinner-Film
Wie oft schon im Kino gesehen: 7 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Exodus: Gods and Kings“
Bewertung des Trailers: B+ (neuer Trailer)
Kommentar: Ridley Scotts neuer Film mit Christian Bale, Joel Edgerton, Aaron Paul, Ben Kingsley und Sigourney Weaver. Sieht ja alles gut aus, mich interessiert der Film aber nicht die Bohne.
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bei mind. 70% RT

Trailer v. Film: „Foxcatcher“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Biopic-Drama von Bennett Miller mit Steve Carrell, Mark Ruffalo und Channing Tatum. Oscar-Film. Film läuft bereits in einigen Kinos in den U.S.A.
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bereits in einem der wenigen Kinos in den U.S.A. gesehen

Trailer v. Film: „The Interview“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Actionkomödie mit Seth Rogen und James Franco. Ich könnte mich tatsächlich bei dem Trailer totlachen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Wedding Ringer“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: RomCom mit Kevin Hart und Josh Gad. Besserer Trailer, trotzdem schlimm. Sollte man mal mit Chris Rocks Komödie vergleichen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 4 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: niemals, ich schwöre

L. A. – Film: "American Hustle"

Ich war am 21.12.13 in Los Angeles und am 07.01.14 in Washington und habe mir im Kino angeschaut:

„American Hustle“ (dt. Kinostart: 13.02.14) 129 min drama, crime, comedy
dir. David O. Russell cast: Christian Bale, Bradley Cooper, Amy Adams, Jennifer Lawrence, Jeremy Renner, Robert De Niro, Louis C. K., Michael Pena

Ende der 1970er Jahre in New York. Irving Rosenfeld (Christian Bale) ist ein Geschäftsmann, er besitzt eine Glaserei und einige Trockenreinigungen. Sein Geld macht er aber hauptsächlich mit Kunstfälschungen und sonstigen Trickbetrügereien. Seine Freundin Sydney (Amy Adams) unterstützt ihn dabei. Der FBI-Agent Richie DiMaso (Bradley Cooper) erwischt die beiden Betrüger. Statt ins Gefängnis zu wandern, können sie mit dem FBI zusammenarbeiten. Sie sollen dabei helfen, ranghohe Politiker der Bestechung zu überführen.

B+ (Wertung von A bis F) Der Film „American Hustle“ beginnt Ende der 1970er Jahre. In der Zeit führte das FBI seine erste große Undercover-Aktion gegen Korruption von Politikern durch. Die Namen, der an diesem Fall beteiligten Personen wurden geändert und vieles hinsichtlich der Personen ist frei erfunden. Erzählt wird eine fiktive Geschichte, zu Beginn des Films wird aber darauf hingewiesen, dass einiges tatsächlich passierte.

Eigentlich war mir schon mit der Anfangsszene klar, dass ich den Film wenn nicht lieben, dann sehr mögen werde. Alles was ich in der ersten Sequenz mochte, zieht sich dankenswerterweise bis zum Schluss des Films durch. Damit fand ich „American Hustle“ wesentlich besser als David O. Russels, in meinen Augen überbewerteten Film, Silver Linings Playbook aus dem Filmjahr 2012.

„American Hustle“ und The Wolf of Wall Street waren die letzten beiden Prestige-Filme im Filmjahr 2013, die der amerikanischen Presse gezeigt wurde. Diese späte Ankunft in die Oscar-Saison hat David O. Russells Film gleich verwandeln können. Kurz darauf wurde „American Hustle“ nämlich von den New Yorker Film Critic Circle als Bester Film gekrönt. (Allerdings brauchten die New Yorker anscheinend fünf Wahlgänge, damit „American Hustle“ als Gewinner hervorgehen konnte, bei den ersten vier Wahlgängen kamen 12 Years a Slave und „American Hustle“ auf dieselbe Stimmenanzahl. Da es halt nur einen Gewinner-Film geben soll, mussten die New Yorker Filmkritiker so lange wählen bis ein Film mehr Stimmen hatte als der andere).

„American Hustle“ ist ein Film, der beim Gucken unfassbar Spaß macht. Ich wünschte, ich müsste ihn nicht als Oscar-Film bewerten. Denn das ist er In meinen Augen nicht. Kurzes Update zur Oscar-Saison 2013/2014: In zwei Wochen werden die Oscar-Nominierungen bekannt gegeben. Das Rennen sieht momentan so aus, als ob es sich zwischen „12 Years a Slave“ und „American Hustle“ (und Gravity) entscheiden wird.

Bei mir liegt es jetzt zwei Wochen zurück, dass ich „American Hustle“ gesehen habe. Sehr gut habe ich noch in Erinnerung, dass ich im mich im Kino bestens amüsiert habe. Ich weiß noch, dass ich den Film handwerklich (Schnitt, Kamera, Regie) mitunter brillant fand, die Dialoge erstklassig, die Musikauswahl exzellent, ich habe diese imposanten Frisuren vor mir, Christian Bale und Jennifer Lawrence, die Beziehung zwischen Amy Adams und Christian Bales Charakter und ich kann mich tatsächlich auch noch an Bradley Cooper in ein paar entscheidenden Szenen erinnern. Alles andere von dem Film ist mittlerweile völlig weg. Zugegeben, das ist schon weit mehr als mir bei den meisten anderen Filmen bleibt, aber es ist halt auch kein bedeutsamer Film wie „12 Years a Slave“.

Bei „American Hustle“ stehen die Charaktere im Vordergrund und nicht die Geschichte. Auch wenn David O. Russells Film Längen hat, bereitet es großes Vergnügen diese Figuren zu begleiten. Ich hätte ihnen ewig zuschauen können.

Der Regisseur hat in seinem Ensemble die zentralen Parts mit Schauspielern besetzt, mit denen er bereits zuvor gearbeitet hat: Christian Bale („The Fighter“), Amy Adams (The Fighter), Bradley Cooper („Silver Linings Playbook“) und Jennifer Lawrence („Silver Linings Playbook“).

Christian Bale ist großartig. Trotz Übergewicht, ordentlicher Plauze und unmöglicher Was-auch-immer-Frise konnte ich nachempfinden, was Amy Adams Charakter an ihm (sexy) findet.

Jennifer Lawrence ist vermutlich geboren, um anderen Schauspielern die Show zu stehlen. Ihr Part in „American Hustle“ war ursprünglich wesentlich kleiner. David O. Russell ist bekannt dafür, dass er am Set viel improvisieren lässt. Hier merkt man förmlich wie sie sich in ihren Charakter reinfindet und zunehmend durchdreht. Es ist eine schrille Performance, die für mich den Höhepunkt findet, wenn sie anfängt zu singen. Vermutlich hätte sie den Oscar für „American Hustle“ sicher, wenn sie nicht im letzten Jahr einen gewonnen hätte. Ich habe erfahren, dass die Academy Mitglieder in den entsprechenden Vorführungen bei Jennifer Lawrence Namen im Abspann ihre lautstarke Anerkennung gaben.

Bei Amy Adams war ich etwas hin und hergerissen. Sie ist ungewöhnlich freizügig gekleidet und geht sogar irgendwo als verführerischer Vamp durch. Ihr Typ hat mich an die junge Sissy Spacek erinnert. Eine Kleinigkeit hat mich dennoch gestört, bis heute weiß ich es aber nicht zu benennen. Update nach dem zweiten Kinobesuch: Es hat mich gar nichts an ihr gestört.

Jeremy Renner kann hier auch wieder punkten, leider geht er in dem gesamten Ensemble etwas unter.

In dem gesamten Ensemble von „American Hustle“, hätte ich Bradley Cooper schauspielerisch am wenigsten zugetraut. Relativ am Anfang hat er eine Szene (in der Zelle), die mich neugierig werden ließ. Immer noch leicht skeptisch habe ich ihn dann weiter beobachtet, die Szene mit seiner Mutter (wo hat David O. Russell die denn eigentlich schon wieder her?) und spätestens mit der Szene im Studio 54 hat er mich dann endgültig von sich überzeugen können. Diese komische Minipli soll übrigens seine Idee gewesen sein.

Seit der Oscar-Verleihung im Jahr 2013 heißt eine der Kategorien Best Makeup and Hairstyling. Mit der Umbenennung dieser Kategorie dürfte der Frisuren-Oscar wohl an „American Hustle“ gehen.

Bei „American Hustle“ bin ich tatsächlich etwas unsicher, ob ich ihn in meine Bestenliste für 2013 aufnehmen soll. Am liebsten würde ich ihn mir dafür noch einmal anschauen, mal gucken.

Update nach dem zweiten Kinobesuch:

A- (Wertung von A bis F) Mittlerweile ist meine Top Ten Liste erstellt und „American Hustle“ ist gelistet. Der Film ist einfach zu gut, um nicht in meiner Top Ten aufzutauchen. Die Studio 54-Szene, insbesondere mit dem Übergang in die Szene mit dem Bürgermeister und Bales Charakter, die komplizierte, aber glaubwürdige Beziehung zwischen Christian Bales und Amy Adams Charakter, die Dialoge, das ganze Drehbuch ist klasse und Bradley Cooper. Ja, der Film hat ein A- verdient. Im Moment (07.01.14) gilt „American Hustle“ als Oscar-Favorit.

„American Hustle“ gilt als sicherer Kandidat für eine Oscar-Nominierung für Bester Film, auch im Gespräch sind Nominierungen für: Beste Regie, Bester Hauptdarsteller (Christian Bale), Beste Hauptdarstellerin (Amy Adams), Bester Nebendarsteller (Bradley Cooper, Jeremy Renner), Beste Nebendarstellerin (Jennifer Lawrence), Bestes Originaldrehbuch, Bestes Szenenbild, Beste Kamera, Bestes Kostümdesign, Bester Schnitt, Bestes Make-up und Beste Frisuren, Bester Ton, Bester Tonschnitt

Die beiden Trailer, die ich im amerikanischen Kino gesehen habe:

Die Website:

http://www.americanhustle-movie.com/site/

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Lone Survivor“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Militär-Action-Film nach wahren Begebenheiten mit Mark Wahlberg und Eric Bana.
Wie oft schon im Kino gesehen: 5 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Sabotage“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Action/Thriller mit Arnold Schwarzenegger (der auf mich wie Clint Eastwood wirkt) und Sam Worthington (den ich im Trailer gar nicht erkannt habe)
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0 %

Trailer v. Film: „Jack Ryan: Shadow Recruit“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Action von und mit Kenneth Branagh, auch mit Chris Pine und Kevin Costner und Keira Knightley.
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80% bei mind. 60% RT

Trailer v. Film: „Million Dollar Arm“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: biografischer Baseball-Film mit Jon Hamm und Lake Bell.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Endless Love“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Remake des Films aus dem Jahr 1981 mit Alex Pettyfer. Ach nö.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: eher nicht.

Trailer v. Film: „RoboCop“
Bewertung des Trailer: A-
Kommentar: Remake des Films aus den 1980er Jahren. Mit Joel Kinnaman, Gary Oldman, Michael Keaton, Samuel L. Jackson, Jackie Earle Haley
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: weiß nicht

Trailer v. Film: „The Other Woman“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Komödie mit Cameron Diaz und Leslie Mann. (Schön zu sehen, dass auch Cameron Diaz älter wird und noch besser, dass sie auf Botox verzichtet)
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: weiß nicht

Trailer v. Film: „The Monuments Men“
Bewertung des Trailers: B- (neuer Trailer)
Kommentar: George Clooneys neuer Film, Zweite Weltkriegsfilm mit George Clooney, Matt Damon, Cate Blanchett, Bill Murray, John Goodman, Jean Dujardin.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

NYC – Film: "End of Watch"

Ich war am 28.09.12 in New York und habe mir im Kino angeschaut:

„End of Watch“ (dt. Kinostart: 20.12.12) 109 min action, thriller
dir. David Ayer cast: Jake Gyllenhaal, Michael Pena, Anna Kendrick, Natalie Martinez, America Ferrara, Cody Horn

Brian Taylor (Jake Gyllenhaal) und Mike Zavala (Michael Pena) sind Polizisten. Seit Jahren fahren sie schon gemeinsam Streife in Los Angeles. In dem gefährlichsten Stadtteil South Central sind sie unterwegs. Hier sind die Bandenkriege Alltag. Jeden Tag riskieren Brian und Mike ihr Leben. Schließlich bekommen sie es auch noch mit dem mexikanische Kartell zu tun…

B+ (Wertung von A bis F) „End of Watch“ ist ein gelungener Actionthriller, der einen vermutlich recht realistischen Einblick in amerikanische Polizeiarbeit bietet.

Die meisten Einstellungen im Film sind als found footage eingespielt, es sind Einstellungen von versteckten Kameras, die an den Polizeiuniformen angebracht sind, Kameras im Polizeiauto, verschiedenen Überwachungskameras oder von dem Camcorder (Jake Gyllenhaals Filmcharakter Brian macht für ein Filmprojekt Aufnahmen mit den besagten versteckten Kameras und filmt auch mit einer Videokamera während des Einsatzes). Ein Teil des Films ist aber auch traditionell gedreht worden. Ich weiß nicht wie ich darauf gekommen bin, aber ich dachte, der Film wäre ausschließlich in der found footage-Machart gedreht worden. Entsprechend haben mich einige Szenen aus dem Film gebracht, weil ich mich fragte, wo nun diese Aufnahmen herkamen. Es gibt aber eine Sache, die ich tatsächlich an dem Film auszusetzen habe und das ist das Ende. Ohne selbstverständlich zu verraten worum es genau geht, das Filmende ist absolut unrealistisch und irgendwie fühle ich mich als Zuschauer betrogen. Einen Punktabzug gab es dafür nicht, obwohl ich mich immer noch darüber ärgere. Ansonsten hat mir der Film aber richtig gut gefallen.

Jake Gyllenhaal und Michael Pena verkörpern hier die ganz normalen (mal nicht korrupten oder durchgeknallten) Polizisten Brian Taylor und Mike Zavala. Seit Jahren sind die Polizisten auch privat befreundet und wissen so ziemlich alles übereinander. „End of Watch“ erzählt auch über die Beziehung von Brian und Mike. Der Film hätte nicht funktioniert, wenn man ihnen diese Freundschaft nicht abgenommen hätte. In der Zeit, in der wir sie als Zuschauer begleiten, erleben die beiden wahnsinnig viel in ihrem Polizeialltag (irgendwann im Film waren es mir sogar zu viele Heldentaten) und wenn sie mal nur gelangweilt durch die Straßen von South Central fahren, unterhalten sie sich halt. Die Sprache und die Dialoge sind authentisch und des öfteren unglaublich witzig.

Michael Pena („Million Dollar Baby“, „Babel“, The Lincoln Lawyer) muss ich all die Jahre irgendwie unterschätzt haben. Vielleicht fand ich ihn auch nicht interessant genug. Das hat sich jetzt mit diesem Film definitiv geändert. Jake Gyllenhaal und Michael Pena liefern in meinen Augen eine Performance, die man durchaus für eine Oscar-Nominierung in Betracht ziehen könnte. Jake Gyllenhaal („Brokeback Mountain“, „Zodiac“, Rendition, Source Code) ist derzeit dafür im Gespräch.

Die Polizistinnen empfand ich absolut fehlbesetzt. Nein das wäre übertrieben, es betrifft ausschließlich Cody Horn.

Den Film sollte man schon alleine aufgrund der krassen Sprache und der Dialoge unbedingt im Original sehen.

„End of Watch“ wurde erstmalig auf dem Toronto Film Festival 2012 gezeigt.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Silent Hill: Revelation“
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: Fortsetzung von „Silent Hill“ mit Sean Bean und Carrie-Ann Moss. Den ersten Teil fand ich schon sterbenslangweilig.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Alex Cross“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Romanverfilmung/Actionfilm mit Tyler Perry und Matthew Fox. Ich werde mir doch wohl nicht meinen ersten Tyler Perry-Film anschauen?
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 50%

Trailer v. Film: „Argo“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Ben Afflecks mittlerweile dritte Regiearbeit, diesmal wieder mit ihm in der Hauptrolle. Des weiteren mit Bryan Cranston, Alan Arkin, John Goodman. Der Film gilt als heißer Oscar-Kandidat im nächsten Jahr.
Wie oft schon im Kino gesehen: 5 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Killing Them Softly“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Krimi mit Brad Pitt, Richard Jenkins, James Gandolfini, Ray Liotta und Ben Mendelsohn
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Man with the Iron Fists“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Martial-Arts Film mit Russell Crowe und Lucy Liu
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Seven Psychopaths“
Bewertung des Trailers: A- (neuer Trailer)
Kommentar: Actionkomödie mit Colin Farrell, Woody Harrelson, Sam Rockwell und Christopher Walken
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

DVD – Film: "Everything Must Go"

Folgenden Film habe ich mir als iTunes Leihvideo angeschaut:

„Everything Must Go“ 85 min drama, comedy, adaptation
dir. Dan Rush cast: Will Ferrell, Rebecca Hall, Laura Dern, Michel Pena, Christopher Jordan Wallace

Nick Halsey (Will Ferrell) ist Alkoholiker. Jetzt wird er von seinem Chef nach 16 Jahren entlassen. Als er nach Hause kommt, hat ihn seine Frau verlassen, seine kompletten Sachen im Vorgarten verteilt und die Schlösser ausgetauscht. Was für ein Tag. Die Kreditkarte und das Konto hat sie auch noch sperren lassen und sein Firmenauto ist schließlich auch weg. Nick beschließt, in seinem Vorgarten zu leben und lernt dabei das Nachbarskind Kenny (Christopher Jordan Wallace) kennen…

C- (Wertung von A bis F) Der Film „Everything Must Go“ basiert auf der Kurzgeschichte „Why Don´t You Dance“ von Raymond Carver.

Irgendwie habe ich gedacht, dass mir der Film wesentlich besser gefällt. Etwas mehr Story und Tiefe hätte dem Film gut getan. Es gibt durchaus brillante Momente im Film (als Nick nach über 20 Jahren einfach bei seiner ehemaligen Klassenkameradin, gepielt von Laura Dern, auftaucht), aber es gibt mehr überflüssige. Eigentlich fand ich Rebecca Halls Charakter komplett sinnlos. Irritiert hat mich auch die Tatsache, dass Will Ferrells Charakter beschließt, im Vorgarten zu wohnen. Er hat eine grandiose Terrasse und einen schönen Garten hinter dem Haus und hätte da zweifelsfrei wesentlich mehr Privatsphäre. Das ist mir wieder zu sehr an der Realität vorbei. Sicher verstehe ich, dass Nick dann nicht so einfach seine Nachbarn kennengelernt hätte und letztlich dann auch kein Film entstanden wäre.

Der ehemalige SNL-Star Will Ferrell (unvergessen als George W. Bush) hat auch schon zuvor dramatische Rollen gespielt. Er kann nicht nur Komödien, vielleicht liegt seine Zukunft auch eher in der Tragikomödie. In „Everything Must Go“ nimmt man ihm mit seinem aufgeschwemmten Gesicht und seiner großporigen Haut schon mal optisch den Alkoholiker ab. Auch kann ich mir vorstellen, dass wenn er mit seiner Schauspielerei nicht geklappt hätte, er ein Vertreter/ Verkäufer geworden wäre.

Trailer zu sehen:

NYC – Film: "The Lincoln Lawyer"

Ich war am 22.03.11 in New York und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„The Lincoln Lawyer“ (dt. Titel: „Der Mandant“, dt. Kinostart: 23.06.11) 119 min thriller, adaptation
dir. Brad Furman cast: Matthew McConaughey, Ryan Phillippe, Marisa Tomei, William H. Macy, Josh Lucas, John Leguizamo, Michael Pena, Margarita Levieva, Bryan Cranston

Mick Haller (Matthew McConaughey) ist Strafverteidiger in Los Angeles. Sein neuer Fall scheint ein ziemlich dicker Fisch zu sein. Mick soll den reichen Playboy Louis Roulet (Ryan Phillippe) vertreten. Er ist angeklagt, eine Frau vergewaltigt und brutal zusammengeschlagen zu haben. Mick und sein Privatdetektiv Frank (William H. Macy) stellen Nachforschungen an und stellen bald fest, dass der Fall Ähnlichkeiten zu einem zurückliegenden Fall aufweist…

C+ (Wertung von A bis F) „The Lincoln Lawyer“ basiert auf dem gleichnamigen Roman von Michael Connelly.

Grundsätzlich halte ich Matthew McConaughey für entbehrlich. Wenn ich ihn beschreiben müsste, würde ich sagen, dieser blonde Typ, der am liebsten in guten, aber tatsächlich häufiger in weniger guten bzw. grauenhaften RomComs spielt, immer und permanent sein T-Shirt oder Hemd auszieht und sich für unwiderstehlich hält. In „The Lincoln Lawyer“ hat er gefärbte dunkle Haare, ist auch mal kurz oberkörperfrei zu sehen und ist ein selbstverliebter und eitler Anwaltschnösel – und das ist der große Unterschied – in dem Film kann er schauspielerisch überzeugen. Für mich hat es die Sache einfacher gemacht, dem Film zu folgen. Dafür ist Ryan Phillippe ein schauspielerisches Desaster. Sonst wird man aber mit ungewöhnlich vielen guten Charakterschauspielern in Nebenrollen verwöhnt.

Der Film beginnt mit einer perfekt gewählten Musik, die einen unmittelbar ins warme Los Angeles versetzt, dazu einen Strafverteidiger, der sich von seinem Chauffeur in der Lincoln-Limousine (Nummernschild: NTGUILTY) rumkutschieren lässt und darin Geschäfte erledigt. Bei den riesigen Entfernungen in L.A. fühlt sich das alles echt und plausibel an. Etwas weniger plausibel fand ich dann die Geschichte, dafür aber vorhersehbar. Die amerikanischen Kritiken waren überwiegend wohlwollend, vielleicht habe ich daher von dem Film zu viel erwartet. „The Lincoln Lawyer“ kann man gucken, muss man aber nicht.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „The Conspirator“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Robert Redfords neuer Film über den Mord an dem amerikanischen Präsidenten Abraham Lincoln mit Robin Wright und James McAvoy
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Jump the Broom“
Bewertung des Trailers: D-
Kommentar: schwarze RomCom
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Water for Elephants“
Bewertung des Trailers: B+ (neuer Trailer)
Kommentar: Adaption des gleichnamigen Bestsellers, mit Reese Witherspoon, Robert Pattinson und Christoph Waltz
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80%

Trailer v. Film: „Arthur“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Komödie mit Russell Brand und Helen Mirren
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 70%

Trailer v. Film: „African Cats“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Disneys neue Natur- und Tierfilm/Doku
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Conan the Barbarian“
Bewertung des Trailers: D- (Teaser)
Kommentar: …mmmh, schon klar…
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

DVD – Film: "My Son, My Son, What Have Ye Done"

Folgenden Film habe ich mir auf DVD angeschaut:

„My Son, My Son, What Have Ye Done“ 91 min drama
dir. Werner Herzog cast: Michael Shannon, Willem Dafoe, Chloe Sevigny, Michael Pena, Brad Dourif, Udo Kier

Detective Havenhurst (Willem Dafoe) und Detective Vargas (Michael Pena) werden in San Diego zu einem Tatort gerufen. Eine Frau wurde mit einem antiken Schwert förmlich abgeschlachtet. In einem Nachbarhaus, hat sich der scheinbar verwirrte Sohn der Getöteten, Brad McCullum (Michael Shannon), schwerbewaffnet mit offenbar zwei Geiseln verschanzt. Seine Verlobte Ingrid (Chloe Sevigny) teilt den Polizisten mit, dass Brad McCullum seitdem er von einer Reise aus Peru zurück ist, sich stark verändert hat…

D- (Wertung von A bis F) Der Film wurde durch wahre Begebenheiten, die sich im Jahr 1979 zugetragen haben, inspiriert.

Werner Herzog kann gute Filme machen, es bereitete mir immer großes Vergnügen, seiner Zusammenarbeit mit Klaus Kinski zuzuschauen, auch habe ich seinen vorletzten Film Rescue Dawn noch gut in Erinnerung. Die (billige) Machart von „My Son, My Son, What Have Ye Done“, die Kameraführung, der nervige Score und einige so unglaublich sinnlose Szenen lässt mich diesen, mit den für mich unerträglichen letzten Film von Werner Herzog („Bad Lieutenant: Port of Call New Orleans“) vergleichen. Auch wenn es anstrengend war, und sehr viel Disziplin erforderte, so habe ich aber „My Son“ bis zu Ende durchgehalten. Grundsätzlich sehe ich Willem Dafoe, Chloe Sevigny und auch Udo Kier gerne, aber auch deren pure Präsenz hat mich nicht milde stimmen lassen. Wenn mich sogar die Performance von meinem neuen Lieblingsschauspieler Michael Shannon teilweise unruhig auf der Couch hin und her rutschen lässt, muss an diesem Projekt etwas extrem schief gelaufen sein.

Trailer zu sehen:

Detroit – Film: "Observe and Report"

Ich war am 13.04.09 in Detroit und habe mir im Kino angeschaut:

„Observe and Report“ (dt. Titel: „Shopping-Center King, dt. Kinostart: 18.06.09) 90 min comedy
dir. Jody Hill cast: Seth Rogen, Ray Liotta, Anna Faris, Michael Pena, Danny McBride, Celia Weston, Collette Wolfe, Patton Oswalt

Ronny (Seth Rogen) hat schon immer davon geträumt, als Polizist zu arbeiten, hat es aber nur zum Sicherheitschef in einer Shopping Mall gebracht. Als ein Exhibitionist auf dem Parkplatz vor der Mall immer wieder Frauen belästigt, sieht er seine grosse Chance. Leider wird aber die richtige Polizei mit Detective Harrison (Ray Liotta) mit dem Fall betraut…

D (Wertung von A bis F) Nun ist offiziell und zunächst einmal uneinholbar, in den letzten zwei Jahren habe ich am häufigsten Filme mit Seth Rogen geschaut. 8| Auch wenn ich ihn in dieser etwas ungewohnte Rolle überhaupt nicht mochte, ist er – im Vergleich zu Kevin James (der andere Mall Cop) – für mich der attraktive Sympathieträger schlechthin. In „Observe and Report“ gab es für mich (max.) drei gute Szenen, ansonsten beginnt der Film schlimm und wird im Verlauf einfach unerträglich. Auch Ray Liotta konnte daran nichts ändern. Seth Rogen hat in einem Interview gesagt, dass er sich selbst nicht erklären kann, wie er für diese Rolle auch noch Geld bekommen hat…Nun, dazu fehlt mir auch die Erklärung. Ich freue mich aber jetzt schon auf den nächsten Seth Rogen-Film „Funny People“ (mit Adam Sandler), der Trailer gefällt mir.

Trailer zu sehen: