HBO-Films: „Bad Education“

Ich habe mir folgenden HBO-Film angeschaut:

 

„Bad Education“ (in D. ab dem 22.07.20 bei Sky Ticket zu sehen) 108 min  drama, comedy, biopic, adaptation 

dir. Cory Finley  cast: Hugh Jackman, Allison Janney, Geraldine Viswanathan, Alex Wolff, Ray Romano, Annaleigh Ashford

 

Im Jahr 2002 in Roslyn, Long Island im Bundesstaat New York. Rachel (Geraldine Viswanathan) ist Reporterin der Schülerzeitung und schreibt an einem Artikel über ein Bauprojekt der Roslyn High School. Der Bezirksschulinspektor von Roslyn, Dr. Frank Tassone (Hugh Jackman), ermutigt noch die Schülerin und so taucht sie immer tiefer in die Finanzunterlagen der Schulbehörde. Bei ihrer Recherche findet sie schließlich heraus, dass scheinbar ein paar Millionen Dollar unterschlagen wurden und Dr. Tassone und seine Vertreterin Pam Gluckin (Allison Janney) scheinen daran nicht gerade unschuldig zu sein …

 

B+ (Wertung von A bis F) „Bad Education“ basiert auf einer wahren Geschichte. Es ist eine Adaption von Robert Kolkers New York Magazine Artikel „The Bad Superintendent“. Erzählt wird von dem bis heute größten Fall an Unterschlagung von Schul- und Steuergeldern in einem Schulbezirk in den Vereinigten Staaten. „Bad Education“ ist nach Thoroughbreds erst der zweite Film, bei dem der amerikanische Regisseur Cory Finley Regie geführt hat. 

Dr. Frank Tassone war in der Schulaufsicht und bei Schülern, Eltern, Lehrern und Verwaltungsmitarbeitern gleichermassen beliebt. Während seiner Amtszeit hat es die Roslyn High School auch sogar auf Platz 4 der besten öffentlichen Schulen in den Vereinigten Staaten geschafft. Nun hat er und seine Vertreterin Pam Gluckin aber über einige Jahre mehrere Millionen Dollar an Schul- und Steuergeldern unterschlagen und sich damit ein schönes Leben gegönnt. In diesem Film wird nicht so sehr beleuchtet, wie die beiden auf die Idee gekommen sind und wie durchdacht ihr Plan war, bzw. nicht war, das Kind ist hier längst in den Brunnen gefallen. Die beiden hatten sich an ihren ausschweifenden Lebensstil gewöhnt und, wären nicht irgendwann einige Ungereimtheiten aufgefallen, hätten sie ewig so weiter gemacht. Dank einer eifrigen Schülerreporterin wird der Fall später in Gänze aufgeklärt. „Bad Education“ ist ein Film über einen Skandal, ein Porträt über die Beteiligten, aber nicht zuletzt auch ein Film über guten Journalismus. 

Der Film ist schlüssig und interessant erzählt. Stilistisch hat mir die Parallelmontage, die mit Moby´s „In This World“ unterlegt ist, besonders gefallen. Schauspielerisch ist natürlich die Oscar-Gewinnerin Allison Janney (I,Tonya) ganz weit vorne, auch gut gefallen hat mir Annaleigh Ashford (die, die Nichte von Allison Janneys Charakter spielt) und einmal mehr konnte mich auch Ray Romano (The Big Sick , The Irishman) begeistern. Hugh Jackman kann mich selten überzeugen, hier gibt er sicherlich eine seiner besten und glaubwürdigsten Performances. 

„Bad Education“ ist für einige Emmy-Nominierungen im Gespräch, u.a. Best TV Movie, Best TV Movie/Limited Series Actor (Hugh Jackman), Best TV Movie/Limited Series Supporting Actress (Allison Janney), Best TV Movie/Limited Series Supporting Actor (Ray Romano) Update: „Bad Education“ wurde für zwei Emmys (Best Actor/Limited Series or Movie für Hugh Jackman und Outstanding TV Movie) nominiert. 

„Bad Education“ wurde erstmalig auf dem Toronto International Film Festival 2019 gezeigt. Bei HBO wurde der Film erstmalig am 25.04.20 ausgestrahlt. In Deutschland ist der Film ab dem 22.07.20 bei Sky Ticket zu sehen. 

Trailer zu sehen:

 

 

NYC – Film: „Missing Link“

Ich war am 26.04.19 in New York und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

„Missing Link“ (dt. Filmtitel: „Mister Link – ein fellig verrücktes Abenteuer, dt. Kinostart: 30.05.19)  95 min  animation

dir. Chris Butler  voices: Hugh Jackman, Zoe Saldana, Emma Thompson, Stephen Fry, Timothy Olyphant, Matt Lucas, Zach Galifianakis

 

Sir Lionel Frost (Hugh Jackman) ist ein, von seinem eigenen Ego getriebener Abenteurer. Gerne möchte er Mitglied des elitären Entdecker-Clubs werden. Die werten Herren sind aber nicht wirklich daran interessiert, Sir Frost in ihrer Mitte aufzunehmen. Zunächst soll er Beweise für die Existenz eines „Sasquatch“, also eines Vorfahren des Menschen, beibringen. Auf seiner Reise trifft er dann auch bald auf eine rostbraune fellige Kreatur mit riesigen Füßen (Zach Galifianakis). Sir Frost tauft ihn Mr. Link und der kann sogar sprechen… 

 

B (Wertung von A bis F) „Missing Link“ ist der neue Stop-Motion-Film des englisch-amerikanischen Storyboard-Artisten („Corpse Bride“, Coraline) Autors (Kubo and the Two Strings) und Regisseurs (ParaNorman) Chris Butler. Es ist der fünfte Film der Laika-Studios. 

Wenn zwei der fünf produzierten Filme eines Filmstudios („Coraline“ und „Kubo and the Two Strings“) in meiner persönlichen Top Ten eines Jahres landen, dann macht es, in meinen Augen, alles richtig und jeder neue Film kommt auf meine Must-See-Liste. 

Diesen Film hätte ich aber dennoch beinahe übersehen, der Trailer muss an mir vorbei gegangen sein, das Filmplakat sprach mich nicht an und auch wusste ich nichtmal, dass Laika einen neuen Film rausbringt. Na, ist ja nochmal gut gegangen.

„Missing Link“ mangelt es etwas an einer soliden Story und auch hat der Film ein paar unübersehbare Längen, dafür überzeugt er aber mit seinem Humor und Charme und einer detailreichen perfekten Animation. Man möchte förmlich den Film anhalten, um die Gestaltung der Szenenbilder (insbesondere bei den Szenen im Saloon und im Himalaya-Dorf) genauer zu betrachten. 

Der Film ist recht dialogreich, daher vielleicht eher etwas für Erwachsene. Die Kinder in meiner Vorstellung waren allesamt sehr unruhig. 

Stop-Motion ist eine sehr aufwendige Filmtechnik, für „Missing Link“ wurden allein über 100 Filmsets gebaut. Mir bricht es fast das Herz, wenn ich lese, dass die Laika-Filme nicht das nötige Geld einspielen. Wenig innovative computer-animierte Fortsetzungen von Animationsfilme (wie „The LEGO Movie 2“, bei dem ich tatsächlich vorzeitig das Kino verlassen hatte, weil er mir auf die Nerven ging) sind dagegen mördererfolgreich an der (amerikanischen) Kinokasse. 

Update: „Missing Link“ wurde für einen Oscar (Bester Animationsfilm) nominiert. 

„Missing Link“ ist am 12.04.19 in 3,413 amerikanischen Kinos gestartet. In Deutschland soll der Film am 30.05.19 ins Kino kommen.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer: 

Trailer v. Film: „UglyDolls„

Bewertung des Trailers: C- (neuer Trailer) 

Kommentar: Animationsfilm und Musical

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%


Trailer v. Film: „Abominable„

Bewertung des Trailers: C+

Kommentar: Dreamworks-Animationsfilm 

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: eher nicht


Trailer v. Film: „Toy Story 4„

Bewertung des Trailers: B+ (erster richtiger Trailer) 

Kommentar: PIXAR-Animationsfilm und Fortsetzung

Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%


Trailer v. Film: „The Angry Birds Movie 2„

Bewertung des Trailers: C+

Kommentar: Animationsfilm und Fortsetzung

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%


Trailer v. Film: „Pokémon Detective Pikachu„

Bewertung des Trailers: C+ 

Kommentar: Ernsthaft?

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%


Trailer v. Film: „Dora and the Lost City of God„

Bewertung des Trailers: B-

Kommentar: Abenteuerfilm für Kinder 

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%


Trailer v. Film: „The Addams Family„

Bewertung des Trailers: B 

Kommentar: neuer Animationsfilm, der auf den gleichnamigen Comics basiert

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: jooaa 

San Francisco – Film: „The Front Runner“

Ich war am 23.11.18 in San Francisco und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

„The Front Runner“ (dt. Filmtitel: „Der Spitzenkandidat“, dt. Kinostart: 07.03.19)  113 min  drama, biopic, adaptation 

dir. Jason Reitman  cast: Hugh Jackman, Vera Farmiga, J. K. Simmons, Alfred Molina, Mamoudou Athie

 

Im Jahr 1988. Der Senator Gary Hart (Hugh Jackman) gilt als aussichtsreichste Kandidat der Demokraten für die nächste U.S.-Präsidentschaftswahl. Die Nominierung ist eigentlich nur noch eine Formsache. Gary Hart sieht sich selbst bereits im Weißen Haus, dann kommt jedoch seine außereheliche Affäre ans Licht…

 

B+ (Wertung von A bis F) „The Front Runner“ basiert auf einer wahren Geschichte. Der Film ist ein Biopic über Senator Gary Hart, der im Jahr 1988 kurz davor war als U.S.-Präsidentschaftskandidat der Demokraten nominiert zu werden. Wie eine außereheliche Affäre diesem Politiker innerhalb von nur drei Wochen zum Verhängnis werden konnte, davon erzählt dieser Film. Der Film basiert auf Matt Bais Buch „All the Truth is Out: The Week Politics Went Tabloid“. Es ist der neue Film von Jason Reitman („Thank You for Smoking“, Juno, Up in the Air, Young Adult) und nach Tully bereits sein zweiter Film im Jahr 2018. 

Jason Reitman hat diese Geschichte ruhig, aber recht fesselnd inszeniert. Teilweise hat er mich an Michael Manns exzellenten Film „The Insider“ erinnert. Er schafft es einen in die Zeit v. 1988 zu versetzen. Man versteht, wie die U.S.A. in dieser Zeit getickt hat. Gary Harts Fall war einer der ersten Sexskandale eines Politikers. Bis zu diesem Fall waren die außerehelichen Affären von U.S.-Politikern (auch U.S. Präsidenten) ein offenes Geheimnis, es gehörte jedoch zum journalistischen Ehrenkodex, darüber nicht zu berichten. 

Der Filmemacher präsentiert die Geschichte wertneutral, jeder muss für sich herausfinden, wie er den Fall beurteilt.  

Angesichts der heutigen Situation ist es etwas frustrierend eine Zeit zu sehen, in der ein U.S.-Politiker noch eine gewisse Vorbildfunktion hatte und ihm moralische Verfehlungen das Amt kosten konnten. Wenn man dem Film etwas vorwerfen kann, dann, dass er zur falschen Zeit (im November 2018, nach zwei Jahren Amtszeit von Donald Trump) herausgekommen ist. Derjenige, der Hugh Jackmans Perücke ausgesucht hat sollte auch zur Verantwortung gezogen werden – die hat mich nämlich ständig rausgebracht. 

Schauspielerisch fand ich Mamoudou Athie, der den afroamerikanischen Journalisten der Washington Post gespielt hat, herausragend. Hugh Jackman gibt aber auch eine solide Performance. 

„The Front Runner“ ist/war für einige Oscar-Nominierungen im Gespräch, u.a. Bester Film, Beste Regie, Bester Hauptdarsteller (Hugh Jackman), Bester Nebendarsteller (J.K. Simmons), Beste Nebendarstellerin (Vera Farmiga), Bestes adaptiertes Drehbuch und einige technische Kategorien 

„The Front Runner“ wurde erstmalig auf dem Telluride Film Festival 2018 gezeigt. Der Film ist am 6.11.18 in vier Kinos gestartet. Mittlerweile ist er landesweit in 807 Kinos zu sehen. In Deutschland startet der Film am 07.03.19. 

Trailer zu sehen: 

 

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Rocketman„

Bewertung des Teasers: B+

Kommentar: Biopic über Elton John mit Taron Egerton in der Hauptrolle

Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%


Trailer v. Film: „Schindller´s List„

Bewertung des Teasers: B+

Kommentar: Steven Spielbergs Oscar-Gewinner-Film wird jetzt 25 Jahre später im amerikanischen, aber auch im deutschen Kino wiederaufgeführt. 

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: natürlich schon gesehen 


Trailer v. Film: „The Favourite„

Bewertung des Trailers: B+

Kommentar: möglicher Oscar-Kandidat. Yorgos Lanthimos neuer Film mit Olivia Colman, Rachel Weisz und Emma Stone

Wie oft schon im Kino gesehen: 9 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bereits auf dem NYFF56 gesehen


Trailer v. Film: „The Mule„

Bewertung des Trailers: B

Kommentar: Clint Eastwoods neuer Film

Wie oft schon im Kino gesehen: 5 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100% 


Trailer v. Film: „On the Basis of Sex„

Bewertung des Trailers: B-

Kommentar: Biopic über RBG mit Felicity Jones in der Hauptrolle

Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%


Trailer v. Film: „Vice„

Bewertung des Trailers: A-

Kommentar: Adam McKays neuer Film und möglicher Oscar-Kandidat. Film über den ehemaligen US-Vize-Präsidenten Dick Cheney. Christian Bale könnte hierfür seinen zweiten Oscar gewinnen. 

Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: gucke ich mir gleich an


Trailer v. Film: „A Dog´s Way Home„

Bewertung des Teasers: C+

Kommentar: bei Hundefilmen muss ich immer heulen

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: naja, wahrscheinlich schon, aber eher auf Netflix oder so


Trailer v. Film: „Miss Bala„

Bewertung des Trailers: B+

Kommentar: Actionthriller mit Gina Rodriguez und Anthony Mackie

Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken

D. C. – Film: „Logan“

Ich war am 07.03.17 in Washington und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„Logan“ (dt. Filmtitel: „Logan – The Wolverine“, dt. Kinostart: 02.03.17) 135 min action, sequel, adaptation
dir. James Mangold cast: Hugh Jackman, Patrick Stewart, Boyd Holbrook, Dafne Keen, Richard E. Grant, Stephen Merchant, Elizabeth Rodriguez

 

 

Im Jahr 2029 sind die meisten Mutanten ausgestorben. Logan alias Wolverine (Hugh Jackman) ist mittlerweile alt, seine Kräfte lassen nach. Er arbeitet als Limousinenfahrer und kümmert sich um den, an Alzheimer erkrankten Charles Xavier alias Professor X (Patrick Stewart). Eines Tages spricht ihn eine Frau (Elizabeth Rodriguez) an, sie will Logan dafür bezahlen, dass er die 11-jährige Laura (Dafne Keen) nach North Dakota fährt, da wäre sie in Sicherheit. Logan stellt schon bald fest, dass es sich bei Laura um ein Mutantenmädchen handelt…

B- (Wertung von A bis F) „Logan“ basiert auf einzelnen Comicfiguren aus dem X-Men-Universum, es ist jedoch kein Film von Disneys Marvel Studios. Der 10. Film der „X-Men“-Reihe und die dritte und letzte Einzelverfilmung der „Wolverine“-Reihe wurde – wie bereits „Deadpool“ – von 20th Century Fox produziert. Dies ist der neue Film des amerikanischen Filmemachers James Mangold („Girl, Interrupted“, „Identity“, „3:10 to Yuma“, „The Wolverine“).

Ich bin grundsätzlich kein Fan dieser Superhelden-Filme, mag Hugh Jackman nicht und finde die Figur Wolverine auch blöd. „Logan“ ist aber etwas anders und damit auch für mich durchaus sehenswert. James Mangold hat mit seiner Inszenierung einiges richtig gemacht, zunächst ist sein Film nicht von dem Massenware-Marvel-Studio produziert worden und zielt mit seiner Altersfreigabe „Rated R“ auch nicht – wie üblich – auf Kinder ab. In den U.S.A. heißt der Film ganz bewusst nur „Logan“, sehr simple und smart. (In Deutschland hat man sich aus marketingtechnischen Gründen für den Zusatz „The Wolverine“ entschieden). Dann erzählt der Film eine Geschichte von letztlich nur drei Charakteren. Alle drei sind hier sympathisch genug dargestellt, dass man an ihrem Schicksal teilhaben möchte. Das ist im Gegensatz zu den zig Charakteren in den X-Men-Filmen ebenfalls ein cleverer Schachzug. Leider schwächelt der Film dann aber im Mittelpart, der viel zu lang ist. Richtig gut wird der Film erst wieder, als die Kleine neben Logan im Auto sitzt. Insgesamt ist der Film mindestens 20 Minuten zu lang.

Zugegebenermassen habe ich mir den Film aber hauptsächlich wegen Dafne Keen angeschaut habe. Die spanisch-britische Schauspielerin wird bereits jetzt schon als neues, großes Talent gehandelt. Der Regisseur hat mich mit seiner Aussage, dass er von der 11-Jährigen ähnlich beeindruckt war, wie seinerzeit von Angelina Jolie in „Girl, Interrupted“, ins Kino gelockt. So etwas will von mir natürlich ausgecheckt werden. Die Kleine hat mir tatsächlich außerordentlich gut gefallen, ich bin gespannt, wie sie sich optisch entwickelt und wie ihre Karriere verläuft.

Ansonsten hätte man mir Mel Gibson als Logan/Wolverine „unterjubeln“ können, ich finde Hugh Jackman hatte, so alt aussehend und mit Bart, eine frappierende Ähnlichkeit mit Mel Gibson.

Update: Logan hat 1 Oscar-Nominierung erhalten (Best Adapted Screenplay)

„Logan“ wurde erstmalig auf der Berlinale 2017 gezeigt. Auf dem 67. Berlin International Film Festival lief der Film im Wettbewerb (außer Konkurrenz). In den U.S.A. ist er am 3.3.17 in den Kinos gestartet, in Deutschland einen Tag vorher.

Trailer zu sehen:

 

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „War for the Planet of the Apes„
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Wenn Blockbuster, dann so – ich liebe die ersten beiden Filme.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Alien: Covenant„
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Ridley Scotts Fortsetzung zu Prometheus und „Alien“-Prequel mit Fassy.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Fate of the Furious„
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Wie viele Filme kann man denn von diesem Dreck drehen? Und wer alles Geld braucht: Helen Mirren, Charlize Theron…
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Power Rangers„
Bewertung des Trailers: D-
Kommentar: Unglaublich…
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Ghost in the Shell„
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Sci-Fi-Film mit Scarlett Johansson und Takeshi Kitano, aber auch Juliette Binoche
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken

Trailer v. Film: „Dunkirk„
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Der Christopher-Nolan-Film mit Kenneth Branagh, Tom Hardy und Mark Rylance. Der Film ist für den Sommer angekündigt, also kein Oscar-Film?
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Circle„
Bewertung des Trailers: B- (neuer Trailer)
Kommentar: Sci-Fi-Film mit Tom Hanks, John Boyega und Emma Watson
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken

Trailer v. Film: „The Belko Experiment„
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Thriller mit John Gallagher, Jr. und Tony Goldwyn
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

zum Schluss – also nach acht Trailern – wurde dann noch der Kurzfilm „Deadpool: No Good Deed“ gezeigt. Hat mich nicht wirklich begeistert, ein C+ von mir.

 

Montréal – Film: "X-Men: Days of Future Past"

Ich war am 03.07.14 in Montréal und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„X-Men: Days of Future Past“ (dt. Titel: „X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“, dt. Kinostart war der 22.05.14) 131 min fantasy, action, sequel, adaptation
dir. Bryan Singer cast: Hugh Jackman, James McAvoy, Michael Fassbender, Jennifer Lawrence, Halle Berry, Anna Paquin, Ellen Page, Peter Dinklage, Ian McKellen, Patrick Stewart

Im Jahr 2023. Die Sentinels haben die Macht übernommen. Die Mutanten stehen im Krieg mit diesen Robotern. Unzählige Todesfälle auf Seiten der Mutanten sind bereits zu beklagen. Professor X (Patrick Stewart) und Magneto (Ian McKellen) beschließen, Wolverine (Hugh Hackmann) fünfzig Jahre zurück in die Vergangenheit zu schicken, damit er dafür sorgt, dass die Sentinels nie kreiert werden. Ursprünglich hat Trask (Peter Dinklage) die Sentinels geplant, um seine Feinde, die Mutanten, auszulöschen.

B- (Wertung von A bis F) „X-Men: Days of Future Past“ basiert auf den Geschichten „Days of Future Past“ von Chris Claremont und John Byrne. Es ist eine Fortsetzung zu den Comic-Verfilmungen „X-Men: The Last Stand“ und X-Men: First Class.

Ich beurteile „X-Men Days of Future Past“ weder als Kenner noch als Fan dieser Comic-Reihe. Ich beurteile diesen Film als jemand der bevorzugt amerikanische Indie-Filme sieht, hin und wieder aber auch vor einem Blockbuster nicht zurückschreckt.

Mit Patrick Stewart, Ian McKellen, Michael Fassbender, James McAvoy, Jennifer Lawrence und Peter Dinklage werden die X-Men und Trask, der Feind der X-Men von einer Schauspiel-Elite verkörpert. Ich gebe zu, dass das für mich ein großen Reiz dieser Comic-Verfilmung ausmacht. Die Story um die Mutanten, die Aussätzigen, finde ich aber auch recht gelungen.

Für mich hat der Film erst richtig in der Vergangenheit, also im Jahr 1973, angefangen. Bis zu dem ganzen Zerstörungs-Gedöns hat er mir auch gut (übersetzt ungefähr B+) gefallen. Dann habe ich aber völlig den Faden verloren, Fassy, Sentinels, Halle Berry – wer, was und warum habe ich nicht wirklich verstanden und hat mich auch völlig erschöpft. Überhaupt ist der Film viel zu lang. Meine Lieblingsszene ist zweifelsfrei die Zeitlupenszene im Pentagon.

Wolverine mit seiner seltsamen Haartracht und seinem aufgepumpten Körper ist für mich der größte Störfaktor im Film. Zum einen finde ich diesen Mutanten am uncoolsten von allen und dann wird er auch noch von dem schlechtesten Schauspieler in diesem Film dargestellt. Hugh Jackman mit seinen max. zwei Gesichtsausdrücken erinnerte mich hier an eine etwas jüngere Ausgabe von Clint Eastwood.

Selbstverständlich wird es auch zu diesem Film eine Fortsetzung geben.

Ich habe den Film in der 2D-Fassung gesehen.

„X-Men: Days of Future Past“ ist auch für einige Oscars im Gespräch: Bester Ton, bester Tonschnitt und beste visuelle Effekte

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Into the Storm“
Bewertung des Trailers: B (neuer, dieses Mal Trailer)
Kommentar: Katastrophenfilm
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: nö, denke nicht

Trailer v. Film: „When the Game Stands Tall“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Sportfilm mit Laura Dern und Jim Caviezel
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Teenage Mutant Ninja Turtles“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Das kann doch wohl echt nicht deren Ernst sein.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: Pffff

Trailer v. Film: „Dawn of the Planet of the Abes“
Bewertung des Trailers: B (neuer Trailer)
Kommentar: Die Fortsetzung von „Rise“, den ich sehr mochte. Als ich diesen Trailer hier, Anfang Juli, das erste Mal gesehen habe, wusste ich nicht, ob ich damit klarkomme, dass Caesar englisch spricht. Gestern habe ich „Dawn“ gesehen, nur bei Koba hatte ich etwas Probleme.
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bereits gesehen

Trailer v. Film: „Kingsman: The Secret Service“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Matthew Vaughns neuer Film, Comicbuch-Verfilmung mit Colin Firth, Michael Caine und Samuel L. Jackson
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken

NYC – Film: "Prisoners"

Ich war am 22.09.13 in New York und habe mir im Kino angeschaut:

„Prisoners“ (dt. Kinostart: 10.10.13) 146 min thriller
dir. Denis Villeneuve cast: Hugh Jackman, Jake Gyllenhaal, Viola Davis, Maria Bello, Terrence Howard, Melissa Leo, Paul Dano

An Thanksgiving sind Keller (Hugh Jackman), seine Frau Grace (Maria Bello) und die beiden Kinder bei ihren Nachbarn, der Birch-Familie eingeladen. Als die beiden kleinen Töchter der Familien verschwinden, wird schnell der Besitzer eines weißen Wohnmobils verdächtigt. Detective Loki (Jake Gyllenhaal) verhört den geistig zurückgebliebenen Alex (Paul Dano), der muss aber bald aus Mangel an Beweisen wieder freigelassen werden. Die Mädchen bleiben spurlos verschwunden. Keller ist felsenfest davon überzeugt, dass Alex die beiden Kinder entführt hat und unternimmt etwas auf eigene Faust, Detective Loki ermittelt hingegen in verschiedene Richtungen…

B- (Wertung von A bis F) Ich glaube, ich bin wieder einmal mit den falschen Erwartungen ins Kino gegangen. Von dem Toronto International Film Festival hat man nur Gutes von „Prisoners“ gehört. „12 Years a Slave“ hat zwar dort überraschend den Publikumspreis gewonnen, aber auf Platz 3 (nach „Philomena“) ist jedoch schon der Film „Prisoners“ gelandet.

Die ganze „Der-Familienvater-dreht-völlig-durch“-Geschichte ist absurd, völlig überzogen und fast ärgerlich. Das hätte man auf ein Minimum beschränken können und dafür etwas mehr über die Protagonisten erzählen können. Auch überschattet diese Story eine eigentlich ganz packende Entführungsgeschichte. Auch wenn der Film in meinen Augen viel zu lang ist, hat er einige gute Spannungsmomente, gescheite, nicht immer vorhersehbare Wendungen und ein gelungenes Ende. Auch ist die Kameraarbeit hervorragend, was nicht groß verwundert, weil dafür Roger Deakins, einer der besten Kameramänner Hollywoods und Lieblingskameramann der Coen Bros., verantwortlich ist.

Durch diesen Film habe ich wieder einmal festgestellt, dass Hugh Jackman einfach kein guter Schauspieler ist. Auch wenn er sich – wie hier – noch so sehr anstrengt. Schauspielerisch empfand ich Jake Gyllenhall („Brokeback Mountain“,“ Jarhead“, Source Code, End of Watch) herausragend. Er wird ein zunehmend besserer Schauspieler. Melissa Leo (The FighterMildred Pierce, Flight) ist erneut kaum zu erkennen, was nur zeigt wie wandelbar sie ist. Sie sehe ich mittlerweie immer als Bereicherung für einen Film.

„Prisoners“ ist in meinen Augen kein Oscar-Film. Wenn jemand aus dem Ensemble nominiert werden sollte, dann Jake Gyllenhaal und vielleicht Melissa Leo. Jakes Rolle sehe ich als Hauptrolle, eine Oscar-Kampagne wird für ihn jedoch für die beste Nebenrolle geführt.

Regisseur Denis Villeneuve hat mich vor ein paar Jahren mit seinem, für den Oscar nominierten, Film „Incendies“ überrascht. Auch wenn ich seinerzeit etwas zu mäkeln hatte, ist er so intensiv, dass er mir bis heute nicht aus dem Kopf geht,

„Prisoners“ wurde in einem sneak screening auf dem Telluride Film Festival gezeigt, offiziell lief er erstmalig auf dem Toronto International Film Festival.

„Prisoners“ ist derzeit im Gespräch für folgende Oscar-Nominierungen: Bester Film, Beste Regie, Bester Hauptdarsteller (Hugh Jackman), Bester Nebendarsteller (Jake Gyllenhaal) Bestes Originaldrehbuch, Beste Kameraführung

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Gravity“
Bewertung des Trailer: B- (erster Trailer)
Kommentar: Alfonso Cuaróns neuer Film mit Sandra Bullock und George Clooney. Oscar-Film, den ich unbedingt in IMAX gucken muss.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Her“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Spike Jonzes neuer Film mit Joaquin Phoenix, Amy Adams und Rooney Mara. Oscar-Film? Joaquin macht wieder einen fantastischen Eindruck
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Fifth Estate“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Biopic über WikiLeaks Julian Assange. War mal als Oscar-Film im Gespräch, nach den ersten Screenings nicht mehr so. Mit Benedict Cumberbatch, Daniel Brühl, Stanley Tucci.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Nebraska“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: War mal für den Oscar im Gespräch, dann hat man nicht mehr so viel davon gehört. Ich habe jetzt den Trailer das erste Mal gesehen und für mich ist das ein Oscar-Film. Bruce Dern macht im Trailer schon einen nominierungswürdigen Eindruck.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Dallas Buyers Club“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Biopic und Oscar-Film mit Matthew McConaughey und Jared Leto
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Detroit – Deception

Ich war am 25.04.08 in Detroit und habe mir im Kino angeschaut:

„Deception“ (dt. Kinostart 18.09.08) 107 min thriller
dir. Marcel Langenegger cast: Hugh Jackman, Ewan McGregor, Michelle Williams, Natasha Henstridge, Charlotte Rampling

Jonathan McQuarry (Ewan McGregor) arbeitet als Wirtschaftsprüfer in New York. Als er eines abends noch spät in einer Firma arbeitet, lernt er den charismatischen Anwalt Wyatt Bose (Hugh Jackman) kennen. Jonathan wird schnell in seinen Bann gezogen und beneidet ihn um seinen Lebensstil und Erfolg bei Frauen. Durch Wyatt bekommt er die Möglichkeit in den elitären Sexclub „The List“ eingeführt zu werden und geniesst erste anonyme Treffen. Als er sich in eine seiner Gespielinnen verliebt, verstossen beide gegen die Regeln des Clubs und verabreden sich erneut. Bei diesem Treffen verschwindet die geheimnisvolle Schöne spurlos. Als Jonathan seinem neuen Bekannten von diesem Vorfall erzählen will, muss er feststellen, dass keiner unter dem Namen Wyatt Bose existiert. Es dauert allerdings nicht lange und er taucht wieder auf, diesmal mit einem eindeutigen Auftrag…

B- (Wertung von A bis F) solider Thriller, der mir vor allen Dingen durch die hervorragende Kameraführung von Dante Spinotti („L.A. Confidential“, „The Insider“) gefallen hat. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt, obwohl der Film recht vorhersehbar ist und mir etwas zu gewollt cool erschien. Das Ende fand ich schlecht. Hugh Jackman („Swordfish“, „X-Men“, „The Prestige“) sieht hier nicht nur unglaublich James-Bond-mässig cool aus, er und – wie gesagt – die Kameraführung machen den Film erst sehenswert.

Trailer zu sehen:

„sehenswert“