Copenhagen – Film: „Tag“

Ich war am 22.07.18 in Kopenhagen und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

„Tag“ (dt. Filmtitel: „Catch Me!“, dänischer Filmtitel: „Du er den“, dt. Kinostart: 26.07.18)    90 min comedy 

dir. Jeff Tomsic  cast: Ed Helms, Jeremy Renner, Jon Hamm, Jake Johnson, Hannibal Buress, Annabelle Wallis, Isla Fisher, Rashida Jones 

 

Seitdem sie neun Jahre alt sind spielen Hoagie (Ed Helms), Callahan (Jon Hamm), Chilly (Jake Johnson), Sable (Hannibal Buress) und Jerry (Jeremy Renner) das Kinderspiel „Tag“ (Fang Mich). Mittlerweile seit dreißig Jahren ist die Saison einmal im Jahr den kompletten Mai eröffnet und bisher ist der athletische und raffinierte Jerry der ungeschlagene Sieger. Jetzt erfahren seine Mitspieler, dass Jerry aussteigen und außerdem heiraten will. Die Vier, Hoagies Frau (Isla Fisher) und eine Journalistin des Wall Street Journals machen sich auf dem Weg und versuchen wenigstens dieses Mal, Jerry zu schlagen…

 

C+ (Wertung von A bis F) „Tag“ wurde von einer wahren Geschichte inspiriert. Der Film basiert vage auf den The Wall Street Journal Artikel „It Takes Planning, Caution to Avoid Being „It“. Dieser Film ist das Spielfilmdebüt des amerikanischen Produzenten und Filmemachers Jeff Tomsic (TV-Serien „Idiositter“, „The Detour“).

„Tag“ ist eine Komödie über eine Gruppe erwachsener Männer, die das Kind in sich bewahren wollen – zumindest für einen Monat im Jahr. Das führt erwartbar zu witzigen Dialogen und Situationen. 

Jeremy Renners Charakter „Jerry“ machte auf mich zu Beginn den Eindruck, als würde er in einem ganz anderen Film mitspielen. Was hier entsprechend der Handlung aber passt, dann sind es nämlich genau die Szenen mit Jerry, die wirklich komisch sind. „Tag“ ist einer dieser Filme, bei dem ich wahrscheinlich schon in wenigen Monaten vergessen habe, dass ich ihn überhaupt geguckt habe. Wenn ich aber dann irgendwann durch Zufall im  Fernsehen auf den Film stosse, werde ich über dieselben Szenen lachen und auch die Zeitlupen-Szenen wieder besonders mögen. 

Der Filmemacher liess es sich nicht nehmen, zum Schluss des Films ein Foto der realen Männergruppe (bestehend übrigens aus zehn Teilnehmern) einzublenden. Bis heute spielen sie „Tag“. 

„Tag“ ist am 15.06.18 landesweit in 3,382 amerikanischen Kinos gestartet. In Dänemark ist der Film unter dem Filmtitel „Du er den“ am 28.06.18 ins Kino gekommen. In Deutschland ist der Film ab heute (26.07.18) unter dem Titel „Catch Me!“ in den Kinos zu sehen. 

Trailer zu sehen:

 

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Bohemian Rhapsody„

Bewertung des Trailers: B+

Kommentar: Offiziell, trotz seiner Entlassung bleibt dies der Film von Bryan Singer, ein Biopic über Freddie Mercury. Der Film kann eine Vollkatastrophe sein oder auch ein solider Oscar-Film, man wird sehen. Rami-Mr.Robot-Malek spielt den legendären Queen-Sänger. 

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%


Trailer v. Film: „Johnny English Strikes Again„

Bewertung des Trailers: C-

Kommentar: Eine sicher gaaanz lustige Komödie mit Rowan Atkinson

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0% 


Trailer v. Film: „Book Club„

Bewertung des Trailers: B-

Kommentar: RomCom mit Diane Keaton, Jane Fonda und Andy Garcia, Don Johnson 

Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: eher nicht 

 

Kino in Dänemark

An meinem freien Tag in Kopenhagen habe ich die Gelegenheit genutzt, ins Kino zu gehen. Lobenswerterweise werden sowohl im skandinavischen Fernsehen als auch im Kino die Filme in der Originalfassung mit entsprechenden Untertiteln gezeigt. Sehr gern hätte ich mir einen dänischen Thriller („Den skyldige“) angeschaut, leider fehlten mir dazu die englischen Untertitel. Ich musste mich entsprechend für einen englischsprachigen Film entscheiden und habe mich daher entschlossen, den Film „Tag“ nachzuholen. Eine Kinokarte im Palads Teatret in Kopenhagen kostet 100 DKK, das sind umgerechnet ca. 13,50 EUR. Den Sitzplatz musste ich mir bereits an der Kinokasse auswählen, die Vorstellung war aber nicht ausgebucht und die Dänen nehmen es dankenswerterweise nicht so genau mit ihrem zuvor festgelegten Sitzplatz und lassen höflich einen Abstand zum nächsten Zuschauer. Für rund 8 Minuten wurde Werbung gezeigt, darauf folgten die Trailer. 

Palads Teatret in Kopenhagen
dänisches Filmplakat des amerikanischen Films „Tag“

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Chicago – Film: „Love the Coopers“

Ich war am 27.11.15 in Chicago und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

„Love the Coopers“ (dt. Filmtitel: „Alle Jahre wieder – Weihnachten mit den Coopers“, dt. Kinostart war der 03.12.15) 107 min comedy, drama
dir. Jessie Nelson cast: Alan Arkin, John Goodman, Ed Helms, Diane Keaton, Anthony Mackie, Amanda Seyfried, June Squibb, Marisa Tomei, Olivia Wilde, Jake Lacy voice: Steve Martin

 

Charlotte (Diane Keaton) und Sam Cooper (John Goodman) sind seit 40 Jahren verheiratet und haben vor, sich zu trennen. Charlotte möchte ihrer Familie aber noch einmal ein schönes Weihnachten bereiten – nur dass jedes Familienmitglied nicht gerade nur positive Erinnerungen mit Weihnachten verbindet.

 

C (Wertung von A bis F) „Love the Coopers“ ist ein Film der amerikanischen Regisseurin Jessie Nelson („Corrina, Corrina“, „I Am Sam“).

Episodenfilme funktionieren selten, Weihnachtsfilme sind meistens enttäuschend und, in meinen Augen, gibt es nur ganz wenig gute RomComs. „Love the Coopers“ ändert nichts an dieser Tatsache – auch wenn es immer mal wieder ein paar hoffnungsvolle Momente im Film gibt.

Um etwas positives über den Film zu berichten, mir haben quasi alle Szenen mit Olivia Wilde und ihrer Zufallsbekanntschaft (gespielt von Jake Lacy) gefallen. Eine andere Geschichte hat mich jedoch schnell irritiert. Es geht um die Beziehung von zwei Schwestern. Marisa Tomei spielt eine der Schwestern und zuerst habe ich vermutet, dass Olivia Wilde ihre Schwester wäre, aber das hätte ja irgendwie nicht gepasst. Dann hat sich jedoch herausgestellt, dass die wesentlich ältere Diane Keaton Marisa Tomeis Schwester sein soll. Diese Besetzung ist unglaubwürdig, ärgerlich und hat mich den weiteren Verlauf des Films beschäftigt.

Das ist jedoch nicht das einzige Problem von „Love the Coopers“, dieser unpassend platte Humor hätte der Schere zum Opfer fallen müssen. Ohne die beiden genannten Punkte hätte ich den Film gerne weiter empfohlen.

 

 

Trailer zu sehen:

 

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Macbeth“
Bewertung des Trailers: B+ (neuer Trailer
Kommentar: Shakespear-Verfilmung mit Michael Fassbender und Marion Cotillard
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „My Big Fat Greek Wedding 2“
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: na darauf hat ja die Welt gewartet…
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The 5th Wave“
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: Sci-Fi-Action-Katastrophen-Film mit Chloe Grace Moretz. Januar-Film
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Alvin and the Chipmunks: The Road Chip“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Die Chipmunks-Filme habe ich im TV früher oder später alle gesehen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: im TV

Trailer v. Film: „In the Heart of the Sea“
Bewertung des Trailers: B (neuer Trailer)
Kommentar: Ron Howards neuer Film. Das letzte Mal, dass ich einen Trailer zu diesem Film gesehen habe, war zu Blackhat im Januar 2015
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: vielleicht doch

Trailer v. Film: „The Divergent Series: Allegiant“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: 3. Teil der Divergent-Filme, natürlich nur der erste Part. Dieser Jugendbuch-Verfilmung fehlt eindeutig die charismatische Hauptdarstellerin
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Choice“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: wieder eine Nicholas Sparks-Verfilmung – die gehen aber auch nicht aus…
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

 

Chicago – Film: "Jeff, Who Lives at Home"

Ich war am 30.03.12 in Chicago und habe mir im Kino angeschaut:

„Jeff, Who Lives at Home“ (dt. Titel: „Jeff, der noch zuhause lebt“, dt. Kinostart: 09.08.12) 83 min drama, comedy
dir. Jay Duplass, Mark Duplass cast: Jason Segel, Ed Helms, Judy Greer, Susan Sarandon, Rae Dawn Chong

Sharon (Susan Sarandon) ist Witwe und die Mutter von Jeff (Jason Segel) und Pat (Ed Helms). Sharon ist genervt, dass ihr nichtsnutziger Sohn Jeff im Alter von 30 Jahren immer noch bei ihr wohnt. Jeff ist eigentlich ein netter Kerl, aber er hat schon einen an der Klatsche. Sharons ältester Sohn Pat ist mit Linda (Judy Greer) verheiratet, aber die haben auch ihre Probleme und Pat ist auf einmal der Meinung, sich einen Porsche kaufen zu müssen und dann vermutet er, dass seine Frau fremdgeht. Außerdem hat Sharon scheinbar einen heimlichen Verehrer…

B- (Wertung von A bis F) „Jeff, Who Lives at Home“ ist eine Tragikomödie, die ich mir nicht zuletzt wegen der Besetzung angeschaut habe. Es ist ein netter Indie-Film, der mit Situationskomik unterhält, aber den man leider auch recht schnell wieder vergessen hat.

Wenn Jason Segels Charakter über den, in meinen Augen unsäglichen Film „Signs“ sinniert, finde ich das schon arg schräg und komisch. Er glaubt an das Schicksal und sieht in allen möglichen Dingen eine Bedeutung, halt „Zeichen“ und verrennt sich dann. Jason Segel spielt diesen liebenswerten Kiffer-Kauz natürlich überzeugend. Ich mag Jason Segel (The Muppets) wirklich gerne sehen, auch wenn ich immer noch nicht glauben kann, dass er erst 32 Jahre ist. Bewusst habe ich ihn das erste Mal in Forgetting Sarah Marshall gesehen und da hätte ich schon gedacht, dass er Ende 30 ist. Über Susan Sarandon braucht man nicht mehr viele Worte zu verlieren, sie macht jeden Film sehenswert. Auch Judy Greer (The Descendants) hat mir hier gefallen.

Die große Überraschung des Films ist für mich jedoch Ed Helms. Bekannt geworden ist er in den U.S.A. als Ensemble-Mitglied von „The Office“ (dem amerikanischen „Stromberg“). Mit den The Hangover-Filmen hat er dann weltweit eine große Fangemeinde gewonnen. Den Hype um den ersten Film konnte ich nie nachvollziehen und der zweite war schlichtweg eine Zumutung. Ed Helms habe ich aber auch Cedar Rapids gesehen, damals wollte ich ihn mal in einer ganz anderen Rolle sehen. Dieser Wunsch wurde mir hier erfüllt, er kann tatsächlich in ernstzunehmenden Rollen überzeugen. Ich halte Ed Helms für talentiert.

„Jeff, Who Lives at Home“ wurde auf dem Toronto International Film Festival im Jahr 2011 uraufgeführt.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Bully“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Dokumentation über den Psychoterror an amerikanischen Schulen und wie Schüler gemobbt werden. Ein Film von Harvey Weinstein und damit ein sicherer Oscar-Kandidat.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „What to Expect When You´re Expecting“
Bewertung des Trailers: D
Kommentar: Romanverfilmung und Ensemblefilm mit J.Lo, Chris Rock, Dennis Quaid, Cameron Diaz, Elizabeth Banks, Anna Kendrick
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: nicht unter 80% RT

Trailer v. Film: „Dark Shadows“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Tim Burtons neuer Film mit Johnny Depp, Michelle Pfeiffer, Helena Bonham Carter, Jackie Earle Haley. Ich hoffe inständig, dass der Film besser ist als der Trailer
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Sound of My Voice“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Thriller mit Brit Marling. Lief auf dem Sundance Film Festival 2011.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Five-Year Engagement“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: RomCom mit Jason Segel, Emily Blunt, Rhys Ifans
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80%

Trailer v. Film: „G.I. Joe: Retaliation“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Knallbummbang mit Dwayne Johnson und Bruce Willis. So was gucke ich nur, wenn ich eine Wette verliere…
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

San Francisco – Film: "The Lorax"

Ich war am 07.03.12 in San Francisco und habe mir im Kino angeschaut:

„The Lorax – 3D“ (dt. Titel: „Der Lorax“, dt. Kinostart: 19.07.12) 94 min animation, adaptation
dir. Chris Renaud, Kyle Balda voices: Danny DeVito, Zac Efron, Taylor Swift, Ed Helms, Rob Riggle, Betty White

Der 12-jährige Ted (Zac Efron) wohnt in Thneedville. Thneedville ist eine quietschbunte, ummauerte Stadt in der, bis auf die Bewohner, alles künstlich ist. Sogar die Bäume sind hier aus Plastik. Jetzt hat sich Ted aber in seine Nachbarin Audrey (Taylor Swift) verliebt. Die würde nun wahnsinnig gerne mal einen „echten“ Baum sehen. Aus Erzählungen weiss sie, dass es früher so etwas gegeben hat. Ted erfährt von seiner Oma Norma (Betty White), dass er dafür den Once-ler (Ed Helms) aufsuchen muss. Der könnte ihm etwas darüber erzählen, was mit den echten Bäumen geschehen ist. Der Once-ler lebt aber außerhalb der Stadt und dort ist es düster und nicht ungefährlich. Ted will aber seiner Liebsten imponieren und begibt sich auf den Weg…

B (Wertung von A bis F) „The Lorax“ basiert auf dem gleichnamigen Kinderbuch von Dr. Seuss.

Ich mag einfach die Geschichten von dem amerikanischen Kinderbuch-Autor und Zeichner Theodor Seuss Geisel, besser bekannt als Dr. Seuss. Eine der schönsten Weihnachtsgeschichten wird für mich immer „How the Grinch Stole Christmas“ sein.

Dr. Seuss hat „The Lorax“ vor über 40 Jahren geschrieben und illustriert. Die Story ist sehr wahrscheinlich heute aktueller als in den 1970er Jahren. Ein Thema ist die Umweltzerstörung, speziell die Rodung von Bäumen, und ein anderes, dass viel Geld und Macht den Charakter verderben kann. Auch lese ich daraus, das er (vorwiegend) seinen eigenen Landsleuten einen Spiegel vorhält, dass sie es mögen, in einer nicht natürlichen Umgebung zu leben. Im Film „The Lorax“ ist frische Luft in Behältern zu erwerben, heutzutage erledigen die hochklimatisierten riesigen Einkaufszentren den Job. Bevor eine Vielzahl der Amerikaner nach Europa reisen würde, würden sie – nach wie vor – immer in die künstlich erschaffene, saubere und nach einigen europäischen Vorbildern nachempfundene, Stadt Las Vegas fahren. Unerheblich wie viel sinnlose Energie- und Wasserverschwendung man dabei akzeptiert und unterstützt. Wenn sie dann doch eines Tages z. B. im europäischen Venedig landen, gefällt ihnen das nicht, weil es zu verschmutzt, nicht klimatisiert und – vor allen Dingen – „alt“ ist. Okay, damit habe ich erst einmal wieder meine tiefe Abneigung für die Stadt Las Vegas (noch schlimmer ist für mich nur Dubai) kundgetan.

Die Buchadaptation wurde von dem Team, das hinter Despicable Me stand, auf die Leinwand gebracht. Da ist dann schon mal ein Minion zu sehen. Die Figuren fand ich alle recht drollig, insbesondere die Tiere sind alle unglaublich liebevoll gezeichnet. Auch haben alle Figuren eine passende Stimme bekommen. Herauszuheben ist hier der Lorax, den Danny DeVito (mit seiner unverwechselbaren Stimme) gesprochen hat. Etwas störend fand ich die Musik-Nummern. Vielleicht erschien mehr der Film daher etwas lang. In Deutschland besteht durchaus die Gefahr, dass sowohl die Reime als auch die Songtexte in der Synchronisation auch ins Deutsche übersetzt werden.

Ich habe „The Lorax“ in der 3D-Fassung gesehen und fand diese durchaus lohnenswert.

Bei dem unfassbar guten Einspielergebnis am Startwochenende darf auch eine Oscar-Nominierung für das Jahr 2013 nicht mehr komplett ausgeschlossen werden.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer von Film:“Mirror Mirror“
Bewertung des Trailer: D
Kommentar: Tarsem Singhs Schneewittchen-Film mit Julia Roberts. Julia Roberts Zeit ist doch nun lange vorbei. Im Februar war eine Pressevorführung, man musste sich verpflichten, bis kurz vor Kinostart nichts über den Film zu schreiben. In den allermeisten Fällen ist das kein positives Zeichen, jetzt, nachdem ich den Trailer gesehen habe, ist es auch glasklar. Ich gucke mir dann lieber den anderen, mit Sicherheit besseren Schneewittchen-Film an.
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 0%

Trailer von Film: „Despicable Me 2“ (3D)
Bewertung des Teaser: A-
Kommentar: Fortsetzung des Animationsfilms. Trailer brachte mich zum Lachen
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100%

Trailer von Film: „Madagascar 3: Europe´s Most Wanted“ (3D)
Bewertung des Trailer: C+
Kommentar: 3. Teil des Animationsfilms, den ersten fand ich ganz okay und im Trailer musste ich bei der einer Szene immer noch lachen…
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 30%

Trailer von Film: „ParaNorman“ (3D)
Bewertung des Trailer: B (neuer Trailer)
Kommentar: Stop-Motion-Animationsfilm von den kreativen Köpfen von „Coraline“. Der erste Trailer war so gelungen, dieser lässt erahnen, dass „ParaNorman“ nicht so gut wie „Coraline“ sein kann.
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100%

Trailer von Film:“The Pirates! Band of Misfits“ (3D)
Bewertung des Trailer: C (neuer Trailer)
Kommentar: Stop-Motion-Film, der mich nach diesem Trailer nicht mehr die Bohne interessiert. 3D scheint auch überflüssig zu sein.
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 0%

Trailer von Film: „Ice Age 4: Continental Drift“ (3D)
Bewertung des Teaser: C-
Kommentar: Vierter Teil des Animationsfilms… wenn so ein Film erst einmal Geld macht…
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 0%

Trailer von Film: „To the Arctic“ (3D)
Bewertung des Teaser: B
Kommentar: Bei der Natur-Doku „March of the Penguins“ war seinerzeit der wunderbare Morgan Freeman der Erzähler, bei „To the Arctic“ führt die unverwechselbare Stimme von Meryl Streep durch den Film.
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100%

L. A. – Film: "The Hangover: Part II"

Ich war am 26.05.11 in Los Angeles und habe mir im Kino angeschaut:

„The Hangover: Part II“ (dt. Titel: „Hangover 2“, dt. Kinostart: 02.06.11) 102 min comedy
dir. Todd Phillips cast: Bradley Cooper, Ed Helms, Zach Galifianakis, Justin Bartha, Ken Jeong, Jeffrey Tambor, Jamie Chung, Mason Lee, Paul Giamatti

Stu (Ed Helms) will seine Verlobte Lauren (Jamie Chung) in Thailand heiraten. Damit der Junggesellenabschied nicht wieder in einem Desaster endet, reisen zwar seine Freunde Phil (Bradley Cooper) und Alan (Zach Galifianakis) und Doug (Justin Bartha) für die Hochzeit nach Thailand, aber eine Partynacht wird es nicht geben. Die Freunde treffen sich aber an einem Abend noch auf ein Bier am Strand. Am nächsten Morgen wachen Phil, Alan und Stu in einem heruntergekommenen Hotelzimmer in Bangkok auf. Keiner hat eine Erinnerung an die letzte Nacht und Stus 16-jähriger zukünftiger Schwager Teddy (Mason Lee) ist auch noch verschwunden…

C- (Wertung von A bis F) „The Hangover: Part II“ ist ein Film, den man sich sparen kann. Wenn Zach Galifianakis nicht mitgespielt hätte, wäre ich geneigt gewesen, das Kino zu verlassen. Definitiv ist es die Zach-Galifianakis-Show. Jede, auch nur im Ansatz gute Szene ist seine. Ebenso kommen auch die besten Sprüche ausschließlich von ihm. So gab es wenigstens hin und wieder etwas zu lachen. Ansonsten ist die Geschichte völlig an den Haaren herbeigezogen und dabei auch noch öde und ins Unendliche gezogen. Zum Ende gab es natürlich noch ein scheinbar unvermeidbares Cameo, dass sowohl meine Augen als auch meine Ohren beleidigt hat. Wie bereits bei Teil 1 von The Hangover sind die Fotos zum Schluss der beste Teil des Films. Sicher wird es auch bei dieser Komödie ganz sicher Leute geben, die sich mit dieser wiederholten Story blendend unterhalten fühlen. Meine Sitznachbarin beispielsweise hat den kompletten Film durch gekichert, was dieses Filmerlebnis für mich nicht unbedingt angenehmer gestaltet hat…

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „50/50“
Bewertung des Trailers: A
Kommentar: Tragikomödie mit Joseph Gordon-Levitt, Anna Kendrick, Seth Rogen und Anjelica Huston
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Fright Night“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Remake des Horrorfilms von 1985, mit Colin Farrell (als Vampir), Anton Yelchin, Toni Collette
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 50%

Trailer v. Film: „X-Men: First Class“
Bewertung des Trailers: C (neuer Trailer)
Kommentar: Matthew Vaughns neuer Film der X-Men-Reihe mit James McAvoy und Michael Fassbender, Jennifer Lawrence, Rose Byrne, Kevin Bacon
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 70%

Trailer v. Film: „Bad Teacher“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Komödie mit Cameron Diaz, Justin Timberlake, Jason Segel und Lucy Punch
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 70%

Trailer v. Film: „The Change-Up“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Komödie mit Ryan Reynold, Jason Bateman und Olivia Wilde
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 30%

Trailer v. Film: „Crazy, Stupid, Love“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Komödie mit Steve Carell, Ryan Gosling, Julianne Moore, Emma Stone, Kevin Bacon und Marisa Tomei
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Green Lantern“
Bewertung des Trailers: C – (neuer Trailer)
Kommentar: Sci-Fi/Fantasy/Comic Book-Verfilmung mit Ryan Reynolds
Der erste Trailer war ja ganz schlimm, der sieht immer noch billig aus…leider spielt immer noch Peter Sarsgaard, Mark Strong, Tim Robbins und Blake Lively mit…
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: weiss immer noch nicht…

Boston – Film: "Cedar Rapids"

Ich war am 24.02.11 in Boston und habe mir im Kino angeschaut:

„Cedar Rapids“ (dt. Titel: „Willkommen in Cedar Rapids“, dt. Kinostart: 26.05.11) 86 min comedy
dir. Miguel Arteta cast: Ed Helms, John C. Reilly, Anne Heche, Isiah Whitlock Jr., Rob Corddry, Sigourney Weaver

Nach dem plötzlichen Tod eines Kollegen wird der Versicherungsvertreter Tim Lippe (Ed Helms) zum einmal jährlich stattfindenden Kongress nach Cedar Rapids, Iowa geschickt. Sein Chef gibt ihm noch den Rat, den Versicherungsvertreter Dean Ziegler (John C. Reilly) zu meiden. Tim kommt aus einer sehr kleinen Stadt und hat diese bislang noch nie verlassen. Aufgrund einer Überbuchung muss er sich das Zimmer mit zwei Kollegen teilen. Einer davon ist Ziegler…

B- (Wertung von A bis F) „Cedar Rapids“ ist schon einer der besseren Komödien. Es gibt ein paar richtig gute Szenen (an den meisten ist John C. Reilly beteiligt), leider schwächelt der Film zwischendurch. Für mich hat sich „Cedar Rapids“ teilweise so angefühlt wie eine Reportage über Versicherungsvertreter. Gut, ich kenne keinen, aber genauso stelle ich sie mir halt vor, insbesondere wenn sie aufeinander treffen. Es ist unterhaltsam, diesen kauzigen Charakteren zu folgen. Ed Helms spielt hier eine sehr artverwandte Rolle zu seiner in The Hangover, sicherlich noch um einiges weltfremder. Ich würde ihn gerne mal in einer ganz anderen Rolle sehen. Anne Heche hat mir hier auch gut gefallen, auch wenn sie blond optisch wesentlich besser ausschaut.

„Cedar Rapids“ lief auf dem diesjährigen Sundance-Filmfestival.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Take Me Home Tonight“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: 1980er Jahre Komödie mit Topher Grace und Anna Faris
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 10%

Trailer v. Film: „Paul“
Bewertung des Trailers: F
Kommentar: Sci-Fi-Fantasy-Alien-Comedy mit Simon Pegg, Jason Bateman, Kristen Wiig, Bill Hader.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Arthur“
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: Komödie mit Russell Brand und Helen Mirren
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 60%

Trailer v. Film: „Water for Elephants“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Adaption des gleichnamigen Bestsellers, mit Reese Witherspoon, Robert Pattinson und Christoph Waltz
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80%

Seattle – Film: "The Hangover"

Ich war am 11.06.09 in Seattle und habe mir im Kino folgenden Film angeschaut:

„The Hangover“ (dt. Titel: „Hangover“, dt. Kinostart: 23.07.09) 99 min comedy
dir. Todd Phillips cast: Bradley Cooper, Ed Helms, Zach Galifianakis, Justin Bartha, Heather Graham, Ken Jeong, Mike Epps

Doug (Justin Bartha) heiratet in zwei Tagen und fährt mit seinen Freunden Phil (Bradley Cooper), Stu (Ed Helms) und Alan (Zach Galifianakis) nach Las Vegas um seinen Junggesellenabschied zu feiern. Am nächsten Morgen wachen die Freunde in ihrer völlig verwüsteten Hotelsuite auf. Da ist ein qualmender Sessel, ein Huhn, ein fehlender Zahn, ein Tiger, ein Baby und von dem Bräutigam fehlt jede Spur. Was geschah in der Nacht zuvor?

B (Wertung von A bis F) „The Hangover“ ist eine Komödie, die einem eine gute Zeit bescheren kann. Vorzugsweise sollte man den Film nicht alleine schauen und das eine oder andere Glas Prosecco oder Bier zuvor kann auch nicht schaden. Ganz sicher wird es aber auch nicht eine meiner Lieblingskomödien. Der vielleicht entfernt vergleichbare Film „Very Bad Things“ aus dem Jahre 1998 hat mir beispielsweise wesentlich besser gefallen. Das Skript von „The Hangover“ ist aber durchaus geglückt, auch in der filmischen Umsetzung mit einigen unbezahlbaren Szenen bzw. Drehorten (alleine die Suite hat mich mehrmals zum Lachen gebracht). Auch die weitgehend unbekannten Hauptdarsteller sind idealbesetzt. Leider wird einem aber auch erbärmliches Schauspiel von einigen Nebendarstellern (inkl. Mike Tyson) geboten und der Film zieht sich etwas. Entschädigt wurde ich dann aber wieder durch eine Musikeinlage zum Schluß und die „Umrahmung“ der Credits.

Trailer zu sehen: