Netflix-Film: „Mute“

Ich habe mir folgenden Film über Netflix angeschaut:

 

„Mute“ (in D. seit dem 23.02.18 auf Netflix zu sehen) 126 min drama, sci-fi
dir. Duncan Jones cast: Alexander Skarsgard, Paul Rudd, Justin Theroux, Ulf Hermann, Seyneb Saleh, Robert Sheehan, Sam Rockwell

 

Berlin, im Jahre 2052. Leo (Alexander Skarsgard) ist seit einem Badeunfall in seiner Kindheit stumm. Jetzt dreißig Jahre später arbeitet er und seine Freundin Naadirah (Seyneb Saleh) in einem Nachtclub. Eines Abends will Naadirah ihrem Freund etwas über sich erzählen, sie kommt allerdings nicht mehr dazu, am nächsten Morgen ist sie verschwunden. Leo begibt sich auf die Suche nach seiner großen Liebe…

 

D+ (Wertung von A bis F) „Mute“ ist der vierte Film des englischen Filmemachers Duncan Jones (Moon, Source Code, „Warcraft“).

Gut, ich hasse den Film nicht, aber ich bin enttäuscht von ihm. „Mute“ ist auch weit, sehr weit davon entfernt, ein nur annähernd gut gemachter Sci-Fi-Film zu sein. Ehrlich gesagt, sehe ich den Film auch eher als Drama mit einer simplen Story, verpackt in einem Zukunfts-Blade-Runner-Gewand. Ziemlich lange habe ich mich gefragt, was mir der Film eigentlich für eine Geschichte erzählen will. Letztendlich wäre diese schnell abgehakt. Um das Ganze auf Spielfilmlänge zu strecken, ist der Film überladen mit unzähligen Charakteren, die mit der eigentlichen Story nichts oder nur sehr wenig zutun haben und/oder sich sowieso bald wieder in Luft auflösen. Stattdessen hätte man hier mehr Zeit investieren sollen, einem die Welt, in der „Mute“ spielt, etwas näherzubringen. Auch etwas Hintergrundwissen zu den wichtigeren Charakteren wäre wünschenswert gewesen. Das Motiv von, beispielsweise von Justin Theroux´ Charakter Duck ist nicht nachvollziehbar. Auch ist die eigentliche Liebesgeschichte nicht wirklich überzeugend. Warum liebt Leo sie so sehr, was macht Naadirah besonders? Und – warum muss beispielsweise unser Protagonist Leo der Amischen Glaubensgemeinschaft angehören, wenn die Geschichte mit dieser Tatsache nichts weiter groß anzufangen weiß? „Mute“ soll irgendwo in der Welt von Sam Rockwells Charakter Sam Bell in „Moon“ angesiedelt sein. Das wird hier auch mit seinem ultra-mini-Kurzauftritt angedeutet. Mir reicht das alles nicht, daher ist „Mute“ eine einzige Enttäuschung.

Duncan Jones hat diesen Film seinem verstorbenen Vater (David Bowie) und seiner mittlerweile auch verstorbenen Nanny, Marion Skene, gewidmet.

„Mute“ ist seit dem 23.02.18 auf Netflix weltweit abrufbar.

Trailer zu sehen:

San Francisco – Film: "Prince Avalanche"

Ich war am 10.08.13 in San Francisco und habe mir im Kino angeschaut:

„Prince Avalanche“ (dt. Kinostart: 26.09.13) 94 min drama, comedy
dir. David Gordon Green cast: Paul Rudd, Emile Hirsch

1988 in Texas. Ein Jahr zuvor sind große Flächen des texanischen Waldes niedergebrannt. Die wenig befahrenen Straßen, die durch diese Wälder führen, sind immer noch in keinem guten Zustand. Die Straßenarbeiter Alvin (Paul Rudd) und Lance (Emile Hirsch) wurden beauftragt, neue Leitpfosten aufzustellen und die Fahrbahnmarkierung zu erneuern. Die beiden zelten im Freien. Während Alvin die Stille geniesst und versucht einen klaren Kopf zu bekommen, langweilt sich Lance zu Tode…

C+ (Wertung von A bis F) „Prince Avalanche“ basiert lose auf dem isländischen Film „Either Way“.

Ich konnte mit diesem Film wenig anfangen. Eigentlich passiert den ganzen Film über gar nichts. Die nicht vorhandene Handlung wäre aber noch nicht so schlimm gewesen, wenn die Charaktere nicht so einschläfernd und wenigstens die Dialoge originell gewesen wären.

Zwangsläufig bin ich irgendwann gedanklich abgedriftet. Eigentlich musste ich sogar aufpassen, nicht einzuschlafen. Wieweit ich vom Leinwandgeschehen dann weg war, zeigte sich daran, dass ich mich bei einer Szene plötzlich wunderte, warum Jack Black jetzt Emile Hirschs Rolle spielt. Beim genaueren Hinsehen habe ich dann natürlich festgestellt, dass es immer noch Emile Hirsch ist – er hat aber hier eine frappierende Ähnlichkeit mit Jack Black (als er noch etwas jünger war).

Geringfügig interessanter wird der Film immer, wenn andere Figuren ins Spiel kommen. Die Szene mit der Dame mit dem roten Hut fand ich beinahe rührend. Sie taucht aber erneut auf und das hat für mich im Gesamten keinen Sinn ergeben.

Erfrischend war es, Paul Rudd mal so ganz anders zu sehen, auch wenn er nicht unattraktiver hätte ausschauen können. Sein Alvin ging mir jedoch unfassbar auf die Nerven, wie mir alle Neurotiker irgendwann auf die Nerven gehen.

Bedauerlicherweise ist der Film auch noch viel zu lang – zumindest kam es mir so vor.

„Prince Avalanche“ wude erstmalig auf dem Sundance Film Festival 2013 gezeigt.

Trailer zu sehen:

Im Opera Plaza Cinema wurden vor diesem Film keine Trailer gezeigt.

San Francisco – Film: "This is the End"

Ich war am 25.06.13 in San Francisco und habe mir im Kino angeschaut:

„This is the End“ (dt. Titel: „Das ist das Ende“, dt. Kinostart: 08.08.13) 107 min comedy, adaptation
dir. Seth Rogen, Evan Goldberg cast: Seth Rogen, Jay Baruchel, James Franco, Jonah Hill, Danny McBride, Rihanna, Emma Watson, Michael Cera, Jason Segel, Craig Robinson, Paul Rudd, Christopher Mintz-Plasse

Jay Baruchel kommt nach einem Jahr das erste Mal wieder nach Los Angeles. Selbstverständlich wohnt er bei seinem Kumpel Seth Rogen. Geplant ist ein Wochenende mit Videospielen, kiffen und abhängen. Seth überredet aber Jay, am Abend auf James Francos Einweihungsparty zu gehen. Dort treffen sie auf Michael Cera, Jonah Hill, Jason Segel, Rihanna, Craig Robinson und was weiß ich noch auf wen. Als Seth Rogen und Jay Baruchel kurz Zigaretten kaufen gehen, gibt es ein Erdbeben. Oder war das gar der Weltuntergang? Na lieber mal schnell zurück zu James Francos Haus…

B (Wertung von A bis F) „This is the End“ basiert auf Jason Stones Kurzfilm „Jay and Seth versus the Apocalypse“.

Die Idee, dass sich die Schauspieler irgendwie selbst spielen, sich über sich selbst lustig machen und gegenseitig auf die Schippe nehmen hat natürlich eine gewisse Dynamik. Die meisten Schauspieler, kennen sich aus den Judd Apatow-Projekten (Knocked Up, Superbad, Pineapple Express) und zeigen sich hier selbstironisch (Seth Rogen spielt sowieso immer denselben Typen in seinen Filmen, James Franco hält sich für einen Künstler und ist selbstverliebt, Jonah Hill hält sich seit seiner Oscar-Nominierung für Moneyball für etwas Besseres, etc.). Sie reden über ihre vergangenen Filmprojekte, über sich und andere Schauspieler und das ist sehr unterhaltsam und bietet einiges an Situationskomik. Natürlich ist der Film total übertrieben, kindisch, teilweise krass und hat einen derben Humor, aber das kann man sich bereits denken, wenn man sich die Besetzungsliste anschaut. Vielleicht ist es hauptsächlich ein Film für Teenager-Jungs oder Männer, die sich ihre Teenager-Zeit ab und zu mal zurückwünschen.

Mit einer Ausnahme (Whitney Houston), fand ich „This is the End“ immer besonders klasse, wenn Songs eingespielt werden. Das gilt auch für die Schlussszene. Der Film hätte noch besser sein können, wenn er nicht so lang wäre. Hollywood-Komödien, und das erwähne ich natürlich nicht das erste Mal, sollten eine Laufzeit von 90 Minuten nicht überschreiten. So lahmt leider auch dieser Film irgendwann und fühlt sich zum Ende hin gestreckt an.

So gelangweilt ich in der letzten Zeit von James Franco war, so begeistert war ich hier von ihm. Auch hat mir – wieder einmal – Jonah Hill gut gefallen.

Erwähnen möchte ich noch ein tolles Cameo (zum Ende des Films), das ich selbstverständlich nicht spoilern werde. Ich fand es brüllend komisch, wie er mit den Gerüchten um seine Person umgeht.

Wie viel Geld hat eigentlich Milky Way bzw. Mars Incorporated zu diesem Film gesponsert? Eigentlich mag ich Milky Way gar nicht so gerne, aber während des Films hätte auch ich am liebsten in so einen Riegel gebissen.

Meine dringende Empfehlung ist, dass man „This is the End“ ausschließlich im Original sehen sollte. Der Film kann, meines Erachtens, nur so funktionieren.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Don Jon“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Neuer Film von und mit Joseph Gordon-Levitt. Leider spielt auch Scarlett Johannson mit.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „We´re the Millers“
Bewertung des Trailers: C+ (Redband-Trailer)
Kommentar: Komödie, bei der Jennifer Aniston wieder versucht, sexy auszusehen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The To Do List“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: RomCom mit Aubrey Plaza. Sie sollte für keine Hauptrolle besetzt werden.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Kick Ass 2“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Wat für´n Scheiß. Jim Carrey nimmt mittlerweile sogar Abstand von dem Film.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Mortal Instruments: City of Bones“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Fantasy/Romanverfilmung. Schlimm – wirklich schlimm!
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Heat“
Bewertung des Trailers: B- (neuer Redband-Trailer)
Kommentar: Ich fand diesen Trailer scheinbar besser als die anderen. Trotzdem kein Grund, diese Komödie mit Sandra Bullock und Melissa McCarthy zu sehen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Grown Ups 2“
Bewertung des Trailers: D
Kommentar: Der erste Film war schon schlimm, dieser Trailer zeigt, dass der 2. mindestens genauso schlimm ist.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

L.A. – Film: "Admission"

Ich war am 27.03.13 in Los Angeles und habe mir im Kino angeschaut:

„Admission“ 117 min comedy, drama, adaptation
dir. Paul Weitz cast: Tina Fey, Paul Rudd, Michael Sheen, Lily Tomlin, Travaris Meeks-Spears

Portia Nathan (Tina Fey) ist für das Auswahlverfahren an der elitären Princeton-University zuständig. Princeton zählt zu einer der angesehensten Universitäten der Welt und hier werden nur die Besten aufgenommen. Als Portia zu einem ihrer Vorträge in einer neuen Alternativschule in New Hampshire fährt, versucht sie der Rektor John Pressman (Paul Rudd) zu überzeugen, seinen Schüler Jeremiah (Nat Wolff) eine Chance zu geben. Portias Leben ist sowieso schon ins Wanken geraten, als sich ihr Lebensgefährte Mark (Michael Sheen) von ihr trennt und dann erfährt sie auch noch, dass Jeremiah ihr leiblicher Sohn ist, den sie in jungen Jahren zur Adoption freigegeben hat…

C (Wertung von A bis F) „Admission“ basiert auf dem gleichnamigen Roman von Jean Hanff Korelitz.

Die ganze Geschichte, die einem in „Admission“ erzählt wird, und praktisch alle Charaktere und Beziehungen sind irgendwie unglaubwürdig. Den Film retten hätten im Prinzip nur die talentierten Schauspieler Tina Fey, Lily Tomlin, Michael Sheen und Paul Rudd. Aber auch das gelingt nur bedingt, ein paar gute Szenen aber das reicht in meinen Augen nicht, um „Admission“ als sehenswerte Tragikomödie anzupreisen.

Der junge Travaris Meeks-Spears, der in dem Film Paul Rudds adoptierten Sohn spielt, hat mein Interesse geweckt. Er hat eine frappierende Ähnlichkeit mit dem großartigen Don Cheadle („Hotel Rwanda“, „Crash“, Reign Over Me). Während des Films bin ich eigentlich fest davon ausgegangen, dass es auch sein Sohn ist. Meine Recherche hat aber gegeben, dass er gar keinen Sohn hat, Travaris werde ich in jedem Fall im Auge behalten.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Scary Movie 5“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Ich weiß zwar nicht mehr welchen, aber irgendeinen Teil dieser Reihe fand ich lustig. Der hier ist mit Charlie Sheen und Heather Locklear
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: wenn ich sehr viel Langeweile habe…

Trailer v. Film: „The Great Gatsby“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Ich gehe mittlerweile davon aus, dass der Film nicht gut sein kann. Diese Romanverfilmung ist von Baz Luhrmann inszeniert und mit Leonardo DiCaprio, Carey Mulligan und Tobey Maguire in den Hauptrollen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 5 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Place Beyond the Pines“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Neuer Film mit Ryan Gosling.
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer von Film: „Despicable Me 2“
Bewertung des Trailer: A (wieder neuer Trailer)
Kommentar: Fortsetzung des Animationsfilms. Nach diesem genialen Trailer kann der Film gar nicht schlecht sein.
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 5 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Heat“
Bewertung des Trailers: C- (neuer Trailer)
Kommentar: Gut, auch dieser Trailer ist besser als der erste, den ich gesehen habe. Komödie mit Sandra Bullock und Melissa McCarthy
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 8%

NYC – Film: "The Perks of Being a Wallflower"

Ich war am 26.09.12 in New York und habe mir im Kino angeschaut:

„The Perks of Being a Wallflower“ (dt. Titel: „Vielleicht lieber morgen“, dt. Kinostart: 01.11.12) 103 min drama, comedy, adaptation
dir. Stephen Chbosky cast: Logan Lerman, Emma Watson, Ezra Miller, Paul Rudd, Dylan McDermott, Joan Cusack

Anfang der 1990er Jahre. Der sensible Charlie (Logan Lerman) kommt auf die High School. Er hat Schwierigkeiten, Freunde zu finden. Auch in der Schule will keiner mit ihm zutun haben, bis er die älteren Sam (Emma Watson) und Patrick (Ezra Miller) kennenlernt. Sie nehmen ihn in ihrer ungewöhnlichen Clique auf…

B+ (Wertung von A bis F) „The Perks of Being a Wallflower“ basiert auf dem gleichnamigen Briefroman von Stephen Chbosky. Der Autor führt hier auch Regie.

Es ist eine sehenswerte und nicht gewöhnliche Tragikomödie über das Erwachsenwerden, das Anderssein, Unsicherheiten und Trauma überwinden, sich und seinen Platz im Leben finden und nicht zuletzt über Freundschaften. Den ganzen Film über hatte ich eine „B“-Bewertung im Sinn, erst der Schluss hat den Film (für mich) noch aufgewertet.

Die Hauptrolle spielt hier Logan Lerman. Ich habe ihn bislang noch nicht bewusst in einem Film gesehen. Irgendwie hat er mich an Zac Efron erinnert. Logan Lerman wirkt hier geschminkter als Emma Watson und so hatte ich Schwierigkeiten, ihm den Hetero abnehmen. Irgendwann habe ich ihn dann aber doch als Charlie akzeptiert, vielleicht weil auch dieser Filmcharakter vielschichtiger und sympathischer ist, als er zunächst erscheint. Völlig blass und uninteressant ist hier erneut Emma Watson.

Mein Herz habe ich definitiv an Ezra Miller (City Island, We Need to Talk About Kevin) verloren. Mit seiner Intensität und Präsenz überstrahlt er hier alles und jeden. Auch wenn er in den meisten Szenen mit anderen Darstellern spielt, so galt meine gesamte Aufmerksamkeit ihm. Mit „Kevin“ und „Perks“ habe ich ihn jetzt in zwei grundverschiedenen Rollen gesehen und jetzt kann ich für mich behaupten, eine Neuentdeckung zu haben. Es liegt auf der Hand, dass noch weit mehr in ihm steckt. Ich hoffe, dass der gerade 20 Jahre alte Ezra Miller nicht vom Weg abkommt und auch zukünftig die richtigen Rollen angeboten bekommt, dann – so bin ich sicher – hat er eine große Karriere vor sich und die erste Oscar-Nominierung ist auch nicht mehr weit entfernt.

Der Film wurde erstmalig auf dem Toronto International Film Festival gezeigt.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „V/H/S“
Bewertung des Trailers: D
Kommentar: Warum heißt der nicht gleich „Paranormal Activity“?
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Other Dream Team“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Dokumentation über die litauische Basketballnationalmannschaft bei den olympischen Sommerspielen im Jahr 1992
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Paperboy“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Romanverfilmung mit Nicole Kidman, Zac Efron (warum bloss?), Matthew McConaughey und John Cusack
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Oranges“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Tragikomödie mit Oliver Platt, Catherine Keener, Hugh Laurie und Allison Janney
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Impossible“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Der sogenannte „Tsunami“-Film mit Naomi Watts und Ewan McGregor
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

San Francisco – Film: "Our Idiot Brother"

Ich war am 26.08.11 in San Francisco und habe mir im Kino angeschaut:

„Our Idiot Brother“ (dt. Kinostart: 26.04.12) 90 min comedy, drama
dir. Jesse Peretz cast: Paul Rudd, Elizabeth Banks, Zooey Deschanel, Emily Mortimer, Steve Coogan, Rashida Jones, Kathryn Hahn, Shirley Knight

Man könnte Ned (Paul Rudd) als blauäugig und weltfremd bezeichnen. Als ihn ein uniformierter Polizist bittet, ihm Marihuana zu verkaufen, macht er das selbstverständlich und landet im Knast. Als er wegen guter Führung vorzeitig aus dem Gefängnis entlassen wird, hat ihn seine Freundin Janet (Kathryn Hahn) verlassen und er sitzt auf der Straße. Jetzt könnte er bei seiner Mutter wieder einziehen, aber Ned zieht es vor, bei einer seiner drei Schwestern Liz (Emily Mortimer), Miranda (Elizabeth Banks) und Natalie (Zooey Deschanel) unterzukommen. Er wird das Leben seiner kompletten Familie gehörig durcheinander wirbeln.

B+ (Wertung von A bis F) Es gibt Filme, die fangen vielversprechend an und lassen dann im Verlauf nach. Bei „Our Idiot Brother“ empfand ich es genau umgekehrt. Der Film konnte mich immer mehr mit seinen gelungen Dialogen und seiner Situationskomik überzeugen. Die Charaktere sind alle irgendwie schräg und es hat mir Spaß gemacht, für kurze Zeit an ihrem Leben teilzuhaben. Das ganze Ensemble ist großartig. Paul Rudds Charakter hält den Film zusammen und ich war überrascht ihn mal, einen ganzen Film lang, in so einer – mal anderen – Rolle zu sehen. Katryn Hahn („The Holiday“, Revolutionary Road) als durchgeknallte Ökobäuerin und Ex-Freundin Ned fand ich ziemlich komisch. „Our Idiot Brother“ ist ein netter kleiner Film.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „I Don´t Know How She Does it“
Bewertung des Trailers: D
Kommentar: RomCom für Muttis. Mit Sarah Jessica Parker, Greg Kinnear, Pierce Brosnan, Christina Hendricks
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Machine Gun Preacher“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Biopic über Sam Childers mit Gerard Butler
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 20%

San Francisco – Film: "Dinner for Schmucks"

Ich war am 05.08.10 in San Francisco und habe mir im Kino angeschaut:

„Dinner for Schmucks“ (dt. Filmtitel: Dinner für Spinner“, dt. Kinostart: 23.09.10) 110 min comedy, remake
dir. Jay Roach cast: Steve Carell, Paul Rudd, Jermaine Clement, Jeff Dunham, Bruce Greenham, Ron Livingston, Zach Galifianakis, Lucy Punch

Nach der Entlassung eines Kollegen macht sich Tim (Paul Rudd) große Hoffnung auf eine Beförderung. Dies könnte auch seine Freundin (Stephanie Szotak) beeindrucken. Leider ist sein Chef (Bruce Greenwood) so gar nicht von ihm überzeugt. Er lädt ihn jedoch zu einem regelmäßig stattfindenden Dinner ein, bei dem jeder Gast einen Sonderling mitbringen soll. Bei dem sogenannten „Dinner for Schmucks“ könnte Tim mit einem aussergewöhnlich tollen Kauz bei seinem Chef punkten. Den hat er aber gerade nicht zur Hand bis er auf den Eigenbrötler Barry (Steve Carell) trifft…

C- (Wertung von A bis F) „Dinner for Schmucks“ ist ein Remake des französischen Films „Le Diner de Cons“ („The Dinner Game“). Der Film war bis dahin der einzige Film, der an der französischen Kinokasse dem Film „Titanic“ die Stirn bieten konnte.

Etwas irreführend finde ich den Titel des Films, hat doch dieses Essen nur eine nachrangige Bedeutung und nimmt nur einen minimalen Teil gegen Ende des Films ein. „Dinner for Schmucks“ ist eine alberne Komödie, bei der man öfter als einem recht sein kann, sich fremdschämen und ein paar Mal gegen seinen Willen lauthals lachen muss. Wenn es richtig gut läuft, hat man den Film unmittelbar nach dem Kinobesuch vergessen, was gar nicht so einfach ist, muss man gerade zum Schluß hin sehr leidensfähig sein. Eigentlich hätte Jay Roachs („Austin Powers“, „Meet the Parents“, „Meet the Fockers“) neuer Film ein klares „D“ verdient, da ich mich aber nicht nachhaltig geärgert habe, ich die liebenswerten „Mäuse-Inszenierungen“ und Steve Carells kauzigen BARRY mochte, bin ich generös.

Erwähnen möchte ich nur noch, dass mich der neuseeländische Schauspieler und Musiker Jermaine Clement geschafft hat, in seinen Bann zu ziehen. Die HBO-Serie „Flight of a Conchords“ habe ich nie bewusst gesehen und auch „Gentlemen Broncos“ habe ich bisher nicht nachholen können. Was für ein Typ, ich denke von ihm wird man bald noch viel mehr hören und sehen.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „It´s Kind of a Funny Story“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Indie-Komödie mit Zach Galifianakis. Ich mag zwar Zach Galifianakis („The Hangover“) nicht, besonders nicht in „Dinner for Schmucks“, aber dieser Trailer gefällt mir.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Going the Distance“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: RomCom mit Drew Barrymore und Justin Long
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 20%

Trailer v. Film: „The Switch“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: RomCom mit Jennifer Aniston, Jason Bateman, Patrick Wilson, Jeff Goldblum, Juliette Lewis…wenn bloß die Aniston nicht wäre…
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 40%

Trailer v. Film: „Morning Glory“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Comedy mit Harrison Ford (der auf mich einen guten Eindruck hier macht), Rachel McAdams, Diane Keaton, Jeff Goldblum, Patrick Wilson
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Litte Fockers“
Bewertung des Trailers: D
Kommentar: Ich liebe „Meet the Parents“ und „Meet the Fockers“, der Trailer des 3. Teils sieht so aus, als ob hier nur alte Jokes aufgewärmt werden, ödet mich etwas an, aber diesmal ist Harvey Keitel (lange nicht mehr gesehen) zusätzlich besetzt. Um so öfter ich den Trailer sehe, um so weniger will ich „Little Fockers“ sehen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 40%

Trailer v. Film: „Buried“
Bewertung des Teasers: B+
Kommentar: Thriller mit Ryan Reynolds
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80%