NYC – Film: „The Meddler“

Ich war am 22.04.16 in New York und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 
„The Meddler“ (dt. Filmtitel: „Mit besten Absichten“, dt. Kinostart: 14.07.16) 104 min comedy, drama
dir. Lorene Scafaria cast: Susan Sarandon, Rose Byrne, J.K. Simmons, Jason Ritter, Lucy Punch, Casey Wilson

 

 

Marnie (Susan Sarandon) ist gerade nach Los Angeles gezogen. Nachdem ihr Mann verstorben ist, hält sie nichts mehr in New Jersey. Jetzt kümmert sie sich ständig um ihre Tochter Lori (Rose Byrne), bis der das alles irgendwann zu viel wird. Marnie muss sich eine neue Aufgabe suchen und findet bald schon jemand anderes, den sie bemuttern kann. Aber eines Tages trifft sie auf den pensionierten Polizisten Zipper (J.K. Simmons)…

 

 

B+ (Bewertung von A bis F) Das Drehbuch zu „The Meddler“ trägt autobiografische Züge und wurde von der Filmemacherin Lorene Scafaria geschrieben. Nach Seeking a Friend for the End of the World ist dies erst ihr zweiter Film als Regisseurin.

„The Meddler“ ist eine zwar harmlose, aber charmante Tragikomödie, ausgesprochen gerne mochte ich die Beziehung zwischen den von Susan Sarandon und J.K. Simmons gespielten Charakteren. Im Gegensatz zu vielen anderen Filmen entwickelt sich diese Beziehung „normal“.

J.K. Simmons hat in Whiplash noch glaubwürdig und oscarprämiert bewiesen hat, dass er ein knallhartes A… spielen kann, hier spielt er wieder den gewohnt liebenswürdig-witzigen Typen.

Das Einzige, was mich etwas rausgebracht hat, war diese Serienmörder-Story. Ich hatte die ganze Zeit befürchtet, dass diese Story noch einen unnötigen Platz in der eigentlichen Geschichte findet.

„The Meddler“ wurde erstmalig auf dem Toronto International Film Festival 2015 gezeigt. Der Film wurde am 22.04.16 in einigen amerikanischen Kinos gestartet.

 

 

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „The Family Fang„
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Romanadaption. Neuer Film von und mit Jason Bateman und Nicole Kidman
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Lobster„
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Ich liebe diesen Film
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bereits auf dem New York Film Festival gesehen

Trailer v. Film: „Love & Friendship„
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Jane Austen-Adaption mit Kate Beckinsale, Stephen Fry und Chloe Sevigny
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: weiß nicht

Trailer v. Film: „Dark Horse“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Dokumentation
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: eher nicht

Trailer v. Film: „Viva„
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Drama, das in Kuba spielt, aber von Irland für die letzten Oscars eingereicht wurde
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken

Trailer v. Film: „A Bigger Splash„
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Thriller mit Matthias Schoenaerts, Tilda Swinton und Ralph Fiennes
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

 

DVD – Film: "The Place Beyond the Pines"

Folgenden Film habe ich mir auf DVD angeschaut:

„The Place Beyond the Pines“ (dt. Kinostart war der 13.06.13, in D. auf DVD ab 7.11.13 erhältlich) 140 min drama
dir. Derek Cianfrance cast: Ryan Gosling, Bradley Cooper, Eva Mendes, Ray Liotta, Ben Mendelsohn, Rose Byrne, Dane DeHaan, Bruce Greenwood

Luke ist Motorradstuntman und tingelt mit seiner Show von Jahrmarkt zu Jahrmarkt. Als er auf dem Rummelplatz in Schenectady, New York arbeitet, wird er von seiner Ex-Affäre Romina (Eva Mendes) besucht. Er erfährt, dass sie ein gemeinsames Kind haben. Luke kündigt seinen Job, um in der Nähe von Romina und seinem Sohn zu bleiben. Nur so einfach ist es nicht, seine Ex-Flamme hat einen neuen Partner und Luke braucht auch Geld, um seine kleine Familie zu versorgen. Er freundet sich schließlich mit Robin (Ben Mendelsohn) an und schlägt eine kriminelle Laufbahn ein…

A- (Wertung von A bis F) Recht schnell habe ich gemerkt, dass ich „The Place Beyond the Pines“ wesentlich lieber im Kino gesehen hätte. (Wollte ich auch, aber…lange Geschichte) Jedenfalls verdient der Film die volle Aufmerksamkeit.

In meiner Inhaltsangabe habe ich bewusst nur den ersten Teil der Geschichte angerissen. Erzählt werden aber drei einzelne Geschichten, die miteinander verbunden sind. Es ist ein komplexes Vater-Söhne-Drama, das mich dramaturgisch auch das eine oder andere Mal überrascht hat.

Bradley Cooper („The Hangover, Silver Linings Playbook) hat mich hier das erste Mal richtig schauspielerisch von sich überzeugen können. Vielleicht ist er eines Tages ein Schauspieler, den auch ich dauerhaft ernst nehmen kann. Bei Matthew McConaughey hätte ich das vor einigen Jahren auch nicht gedacht. Vom Typ her sind sich die beiden sehr ähnlich, meine Sympathien sind aber eindeutig bei Matthew McConaughey, dem ich mittlerweile die Daumen für seine erste Oscar-Nominierung im Jahr 2014 drücke. Seine bemerkenswerte Performance in „The Place Beyond the Pines“ könnte Bradley Cooper im nächsten Jahr zu seiner bereits zweiten Oscar-Nominierung für „American Hustle“ verhelfen.

Mittlerweile verspüre ich eine leichte Müdigkeit was Ryan Gosling angeht. Wer mich aber erneut beeindruckt hat, ist Ben Mendelsohn (Animal Kingdom, The Dark Knight Rises und selbstverständlich Dane DeHaan (Chronicle, Lincoln)

„The Place Beyond the Pines“ wurde erstmalig auf dem Toronto International Film Festival im Jahr 2012 aufgeführt. Der Film ist im April ins amerikanische Kino gekommen und zusammen mit „Mud“ waren es die ersten DVDs, die an die Academy-Mitglieder geschickt wurden.

Wenn auch nicht an vorderster Front, aber „The Place Beyond the Pines“ ist für folgende Oscar-Nominierungen im Gespräch: Bester Film, Beste Regie, Bestes Originaldrehbuch, Bester Nebendarsteller Bradley Cooper und Ryan Gosling

Trailer zu sehen:

DVD – Film: "X-Men: First Class"

Folgenden Film habe ich mir also iTunes Leihvideo angeschaut:

„X-Men: First Class“ (dt. Titel: „X-Men: Erste Entscheidung, dt. Kinostart war der 09.06.11) 131 min fantasy, action, prequel
dir. Matthew Vaughn cast: James McAvoy, Michael Fassbender, Kevin Bacon, January Jones, Rose Byrne, Jennifer Lawrence, Oliver Platt, Zoe Kravitz, James Remar

1962. Früh hat sich gezeigt, dass Erik Lensherr (Michael Fassbender) magnetische Fähigkeiten hat. Während des zweiten Weltkieges hat der Nazi-Wissenschaftler Klaus Schmidt (Kevin Bacon) versucht, sich Eriks Kräfte zunutze zu machen. Als ihm das misslingt, erschießt er Eriks Mutter. Seit Jahren ist Erik hinter dem skrupellosen Schmidt, der sich jetzt Sebastian Shaw nennt, her. Als er endlich die Möglichkeit bekommt, sich zu rächen, geht sein Plan schief und Professor Charles Xavier (James McAvoy) rettet ihm das Leben. Professor Charles Xavier, der sich später Professor X nennt, kann Gedanken lesen und seine eigenen Gedanken in andere hineinprojezieren. Er arbeitet mittlerweile für die CIA. Erik und Charles freunden sich an, rekrutieren immer mehr Mutanten und formen eine Elite-Armee. Sie müssen Sebastian Shaw stoppen, der dabei ist, einen dritten Weltkrieg anzuzetteln…

B- (Wertung von A bis F) Bei „X-Men: First Class“ wird die Vorgeschichte erzählt.

Gerne hätte ich den Film im Kino gesehen. So habe ich mir den Film aber zwei Mal gegönnt, einmal in der geschnittenen Version aus unserem aktuellen Bordprogramm und, da ich ihn auch schon vorher gekauft hatte, später erneut als iTunes Leihvideo.

Bei „X-Men: First Class“ wird einem relativ nachvollziehbar erzählt, wie alles begann. Hier sieht man wie die X-Men zueinander gefunden haben und wie die jetzigen Erzfeinde Magneto und Professor X damals befreundet waren. Nicht so richtig klar fand ich die Schlusssequenz. Die ganzen Entscheidungen fand ich etwas spontan und aus der Luft gegriffen. Da fehlt mir etwas der Hintergrund, warum sie so und so handeln. Ansonsten wurde aber viel Zeit in die Entwicklung der einzenen Charaktere gesteckt wurde. Das war auch erforderlich und so ist es wirklich gelungen, die Figuren zu etablieren. Den Charakter von Raven/Mystique (Jennifer Lawrence) fand ich, insbesondere wenn sie die Farbe wechselte, alles andere als überzeugend. Blaue Farbe schmeichelt Jennifer Lawrences Gesicht nicht gerade. Diese Maske und auch die von Beast fand ich schlichtweg schlimm. Rose Byrne hat für mich als Einzige überhaupt nicht in den Film gepasst. Ansonsten dauerten noch manche Szenen viel zu lang und der ganze Film rufte bei mir zum Ende Ermüdungerscheinungen hervor.

Kevin Bacon gibt sich wirklich Mühe, gut deutsch zu sprechen. Dennoch ist er weit entfernt davon, als Deutscher wahrgenommen zu werden. Den Bösewicht nehme ich ihm aber selbstverständlich ab, das kann Kevin Bacon. James McAvoy („The Last King of Scotland“, Wanted) sehe ich sowieso sehr gerne. Er ist sehr wandelbar, ihm nehme ich beinahe alle Rollen ab.

Bei dem deutsch-irischen Schauspieler Fassbender gestaltet es sich so, dass ich kurz davor bin, seinem Fanclub beizutreten. Er strahlt eine unglaubliche Intensität aus und wirkt so unberechenbar. Körperlich ist er dabei eher schmal. Er hat aber das, was bei Filmschauspielern sehr selten ist. Er hat das Potential, einen leading man zu spielen. Ich könnte mich täuschen, aber ich glaube, dass die Leute bald seinetwegen ins Kino gehen. Seine Stimme und Sprache rundet seine faszinierende Persönlichkeit nur ab.

Trailer zu sehen:

Montréal – Film: "Bridesmaids"

Ich war am 19.05.11 in Montréal und habe mir im Kino angeschaut:

„Bridesmaids“ (dt. Titel: „Brautalarm“, dt. Kinostart: 21.07.11) 125 min comedy
dir. Paul Feig cast: Kristen Wiig, Rose Byrne, Chris O´Dowd, Maya Rudolph, Melissa McCarthy, Jon Hamm, Jill Clayburgh

Annie (Kristen Wiig) ist kürzlich mit ihrer Bäckerei pleite gegangen, hat jetzt einen unbefriedigenden Job, immer die falschen Männer und wohnt in einer WG mit zwei durchgeknallten Geschwistern. Seit ihrer Kindheit ist sie mit Lilian (Maya Rudolph) befreundet, die ihr jetzt mitteilt, dass sie sich verlobt hat. Annie freut sich darauf, Trauzeugin zu sein. Seit einigen Monaten ist Lilian jedoch mit Helen (Rose Byrne) befreundet. Helen ist bildhübsch und wohlhabend, schlichtweg perfekt und beansprucht den Titel als Lilians beste Freundin für sich. Helen will die bevorstehenden Feierlichkeiten für Lilian organisieren. Der Konkurrenzkampf beginnt…

B- (Wertung von A bis F) Ja, ja ich weiss, ich wollte diesen Film auf gar keinen Fall schauen… Frauenfilme sind generell so gar nicht meine Sache (blankes Unverständnis führt mich immer wieder zurück zu „Bridget Jones´s Diary“…).

Nun gibt es bei mir aber Reizworte (Golden Globes, Oscars), die mich beinahe immer ins Kino ziehen. „Bridesmaids“ hat überwiegend hervorragende Kritiken bekommen. Ich kann mich aber gut erinnern, dass The Hangover die damals auch erhalten hat. Den fand ich überbewertet. Schlechter ist „Bridesmaids“ aber auf gar keinen Fall. Der Film ist zwar viel zu lang (eine Komödie sollte nie wesentlich länger als 90 Minuten andauern) und einige Szenen sind etwas zu ausgereizt, aber er ist bis zum Schluß unterhaltsam. Auch hier gibt es ein paar Brüller und eine saueklige – und für mich überflüssige – Szene (Brautmoden-Laden), bei der sich zeigt, dass der Film aus dem Hause Judd Apatow („The 40 Year Old Virgin“, Knocked Up, Funny People) stammt. Kristen Wiig (SATURDAY NIGHT LIVE, „Knocked Up“, Adventureland) halte ich schon länger für ein Talent. Bislang hat sie nur einfach nicht die geeignete Hauptrolle angeboten bekommen. „Bridesmaids“ ist ihr Film. Kristen Wiig ist Annie und daher sehe ich hier auch eine ganz klare Golden Globe Nominierung. Rose Byrne (Damages) füllt ihre Rolle perfekt aus. Melissa McCarthy als Megan ist grotesk, einige Szenen kann sie aber ganz eindeutig für sich entscheiden. Der irische Schauspieler Chris O´Dowd ist mir zum ersten Mal aufgefallen, er hat mir richtig gut gefallen. Einziger optischer Störfaktor ist natürlich Maya Rudolph (Away We Go), auch wenn ich zugeben muss, dass ich Kristen Wiig und Maya Rudolphs Charakteren die Freundschaft abgenommen habe.

Der, wie ich finde, schlechte Trailer ist zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Larry Crowne“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Tragikomödie mit Tom Hanks und Julia Roberts
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: ich weiss nicht, Roberts und Hanks haben null Chemie und sie sollen mir hier auch noch als Liebespaar verkauft werden…

Trailer v. Film: „The Help“
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: Romanverfilmung mit Viola Davis, Emma Stone, Bryce Dallas Howard
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 30%

Trailer v. Film: „What´s Your Number?“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Komödie mit Anna Faris und Chris Evans
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 20%

Trailer v. Film: „Cowboys & Aliens“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Jon Favreaus neuer Film mit Danlel Craig (der sieht aber auch wieder sexy aus), Harrison Ford, Olivia Wilde, Sam Rockwell, Paul Dano
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80%

Trailer v. Film: „The Change-Up“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Komödie mit Ryan Reynold, Jason Bateman und Olivia Wilde
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 30%

Chicago – Film: "Insidious"

Ich war am 02.04.11 in Chicago und habe mir im Kino angeschaut:

„Insidious“ (dt. Kinostart: 21.07.11) 102 min horror
dir. James Wan cast: Patrick Wilson, Rose Byrne, Barbara Hershey, Andrew Astor, Leigh Whannell, Ty Simpkins

Josh (Patrick Wilson) und Renai (Rose Byrne) sind mit ihren drei Kindern gerade in ein neues Haus gezogen. Es dauert nicht lange bis Renai merkwürdige Geräusche und Vorkommnisse im Haus registriert. Der 6-jähriger Sohn Dalton (Ty Simpkins) stürzt wenig später von einer Leiter auf dem Dachboden fällt aus nicht ersichtbaren Grund noch in der nächsten Nacht ins Koma. Drei Monate später liegt Dalton immer noch im Koma, wird aber jetzt von Zuhause aus gepflegt. Fortan geschehen weiter unheimliche Dinge, so dass Renai darauf besteht, umzuziehen. In dem neuen Haus angekommen, hört der Spuk nicht auf, scheinbar lag es nicht an dem Haus…

C- (Wertung von A bis F) Ungefähr eine Stunde dachte ich, einen guten Horrorfilm zu sehen, aus dem Kino bin ich jedoch verärgert gekommen.

Von den Titelsequenz her, hätte es ein 1970er Jahre Horrorfilm sein können. Fand ich ungewöhnlich, aber nicht verkehrt. Was mich dann vollkommen aus dem Film warf, ohne dass er eigentlich schon angefangen hat, war Rose Byrnes Schlafanzug…aber das nur am Rande. Ich bin nun wirklich nicht der geübte Horrorfilm-Gucker, aber auch mir war von praktisch Anfang an klar, woher die Bedrohung kommt. Vom Gefühl her ca. eine Stunde lang fand ich „Insidious“ richtig gruselig und bei einigen Szenen habe ich eine komplette Gänsehaut auf dem Körper verspürt. Der Film ist aber viel zu lang. Mit dem Umzug ins neue Haus ist der Film noch einmal kurzfristig witzig und hat noch den ein oder anderen Gruselmoment, bis er dann ins absolut Lächerliche abdriftet. Der Film hat sehr wenig gekostet, muss er dann aber zwingend so billig aussehen? Zum Ende hin ist „Insidious“ so unbeschreiblich lausig inszeniert ist, dass mir die Worte fehlen, das zu beschreiben. Rose Byrne (Damages) macht ihren Job gut, was ich von Patrick Wilson („Little Children“) so überhaupt nicht sagen kann.

Der Regisseur James Wan (Saw) wird uns Fortsetzungen von „Insidious“ nicht ersparen.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Dylan Dog: Dead of Night“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Horror/Zombie/Comedy
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: ? (weiss nicht…vielleicht wenn er richtig gute Bewertungen bekommt…)

Trailer v. Film: „Conan the Barbarian“
Bewertung des Trailers: D- (Teaser)
Kommentar: …mmmh, schon klar…
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0 %

Trailer v. Film: „Jump the Broom“
Bewertung des Trailers: D-
Kommentar: schwarze RomCom
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0 %

Trailer v. Film: „Your Highness“
Bewertung des Trailers: D
Kommentar: Action-Fantasy-Comedy mit Danny McBride, James Franco, Natalie Portman und Zooey Deschanel
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0 % (auch nicht für Franco und Deschanel)

Trailer v. Film: „Don´t Be Afraid of the Dark“
Bewertung des Teasers: A-
Kommentar: von Guillermo Del Toro produziertes Remake mit Guy Pearce und Katie Holmes
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

TV – Serie: "Damages, Staffel 2"

Ich habe mir die komplette Staffel folgender Serie angeschaut:

„Damages, Staffel 2“ 12 x approx. 43 min drama
dir. Todd A Kessler, Jean de Segonzac, Constantine Makris, Mario Van Peebles, Tate Donovan, Greg Yaitanes, Matthew Penn, Michael Pressman, Ed Bianchi, Andy Wolk cast: Glenn Close, Rose Byrne, William Hurt, Marcia Gay Harden, Timothy Olyphant, Tate Donovan, Ted Danson, Anastasia Griffith, John Doman, Tom Aldredge, Kevin Corrigan, Mario Van Peebles

Der FROBISHER-Fall wurde erfolgreich abgeschlossen. Arthur Frobisher (Ted Danson) wurde angeschossen, liegt schwerverletzt im Krankenhaus. Ellen (Rose Byrne) macht ihn – nach wie vor – für den Mord an ihrem Verlobten David verantwortlich. Um über den tragischen Verlust hinweg zu kommen, nimmt sie an Gruppen-Therapiesitzungen teil. Dort lernt sie Wes (Timothy Olyphant) kennen. Kann sie ihm vertrauen und entspricht alles der Wahrheit, was er erzählt? In der Kanzlei bekommt die berüchtigte Anwältin Patty Hewes (Glenn Close) brisante Dokumente von dem Wissenschaftler Daniel Purcell (William Hurt) zugeschickt. Daniel Purcell arbeitet für den Energie-Konzern Ultima National Recources (U.N.R.) und fühlt sich bedroht. Patty Hewes lehnt es zunächst ab, Daniel Purcell zu helfen, obwohl die beiden eine gewisse Vergangenheit haben. Als jedoch Purcells Ehefrau ermordet wird und Daniel Purcell verdächtigt ist, sie umgebracht zu haben, übernimmt sie seine Verteidigung. Patty Hewes hat mittlerweile auch Informationen, dass Walter Kendrick (John Doman), der Vorstandsvorsitzende von U.N.R., mit seinem Konzern hinter ganz üblen Machenschaften steckt. Um seine Macht zu vergrössern, plant Walter Kendrick mit seinem Konzern jetzt auch noch eine Fusion. Patty Hewes übernimmt den Fall und legt sich damit auch mit der skrupellosen Anwältin von U.N.R., Claire Maddox (Marcia Gay Harden), an. Ellen arbeitet jetzt bereits seit einem Jahr in der Kanzlei. Sie bekommt nicht aus ihrem Kopf, dass Patty wahrscheinlich jemanden beauftragt hatte, sie zu töten. Sie arbeitet als Informantin für das FBI, sammelt Beweise, um Patty Hewes zur Strecke zu bringen…

B- (Wertung von A bis F) „Damages, Staffel 2“ ist sehr komplex, ohne die erste Staffel zu kennen, würde ich es nicht empfehlen, die zweite zu schauen. Die Autoren haben auch hier einen recht guten Job gemacht, nur so herausragend wie bei Staffel 1 ist das Ergebnis nicht.

Wie schon in der ersten Staffel, arbeitet auch die zweite mit sehr vielen Rückblenden, aber auch dem ein oder anderen Blick in die Zukunft. Die zweite Staffel beginnt mit einer bestimmten Szene und diese wird im Verlauf der Staffel immer wiederholt, ohne dass der Zuschauer weiß, was sich genau hinter der Szene verbirgt, die Auflösung erfolgt dann erst in der letzten Folge.

Vielleicht hätte man sich bei der zweiten Staffel etwas mehr auf die Zeichnung und das Profil einzelner Charaktere konzentrieren müssen und nicht so viele neue erschaffen sollen. Beispielsweise ist mit Wes (Timothy Olyphant) eine durchaus interessante Figur in die Serie gekommen. Rückblickend fehlt mir aber etwas Hintergrund zu diesem Charakter und ein gutes Motiv für sein Handeln hätte ihn sicherlich noch glaubwürdiger gemacht. Dafür bringt Timothy Olyphant jedoch eine ordentliche Portion Sexappeal in die Serie. Schauspielerisch ist diese Staffel natürlich viel zu verlockend, um sie zu ignorieren. Der Hauptgrund für mich die Serie zu sehen, ist Glenn Close („Fatal Attraction“, „The House of Spirits“, „Cookie´s Fortune“). Die bereits 5x für einen Oscar nominierte, mit 3 Tonys, 3 Emmys, 2 Golden Globes und einem SAG-Award ausgezeichnete Schauspielerin ist einfach überragend in dieser, für sie perfekt zugeschnittenen Rolle. Dann werden ihr hier auch noch zwei andere Hochkaräter an die Seite gestellt. Der wunderbare William Hurt („Kiss of the Spider Woman“, „A History of Violence“, „Mr. Brooks“) und die grandiose Marcia Gay Harden („Pollock“, „Mystic River“, „Into the Wild“) machen die Serie auch in der zweiten Staffel zu einem brillanten Ensemble-Spiel. Der mir bislang noch nicht bekannte John Doman hat mich jedoch ebenso begeistern können. Nicht nur sein Schauspiel hat mich an den großartigen Gene Hackman erinnert, den man leider schon seit so vielen Jahren nicht mehr auf der großen Leinwand sieht. Mit einem ganz rührenden und würdevollen Auftritt hat mich, wie schon in der ersten Staffel, der Schaupieler Tom Aldredge als Onkel Pete überzeugen können. Hingegen halte ich David Costabile als komplette Fehlbesetzung. Er spielt in der zweiten Staffel eine wichtige Rolle, aber um dieser Figur glaubwürdig erscheinen zu lassen, fehlt ihm die nötige Substanz und wohl auch das Talent.

Als Zusatzmaterial enthält die (amerikanische) DVD-Box der zweiten Staffel Episoden, die von Rose Byrne, Timothy Olyphant, Ted Danson, Tate Donavan, Glenn Close und den Autoren kommentiert werden.

Derzeit läuft in den U.S.A. die dritte Staffel von „Damages“ auf dem Kabelsender FX . In der dritten Staffel sind die Schauspieler Campbell Scott, Martin Short, Lily Tomlin und Keith Carradine dabei.

Trailer von der zweiten Staffel zu sehen:

Johannesburg – Film: "Adam"

Ich war am 08.10.09 in Johannesburg und habe mir im Kino angeschaut:

„Adam“ (dt. Titel: „Adam – Eine Geschichte über zwei Fremde. Einer etwas merkwürdiger als der Andere“, dt. Kinostart: 10.12.09) 107 min drama, comedy
dir. Max Mayer cast: Hugh Dancy, Rose Byrne, Amy Irving, Frankie Faison, Peter Gallagher

Der 29-jährige Adam (Hugh Dancy) leidet am Asperger-Syndrom, einer leichten Form des Autismus, das insbesondere die sozialen Kontakte beeinträchtigt. Jetzt lernt er seine neue Nachbarin Beth (Rose Byrne) kennen und die beiden nähern sich an…

B+ (Wertung von A bis F) „Adam“ ist eine bewegende Tragikomödie über eine Beziehung, die so unwahrscheinlich sie zunächst auf dem Papier erscheint, so selbstverständlich sie dann im Film wirkt. Das hat hauptsächlich damit zutun, dass das Drehbuch den Charakteren eine langsame und normal und echt erscheinende Annäherung erlaubt. Natürlich liegt es aber auch an den Schauspielern.

Hugh Dancy, der mich in „Evening“ schon so beeindruckt hat, gibt hier eine „Beinahe-Oscar-Performance“. Zu 85% ist er der autistischer Adam, zu 15% hatte ich jedoch das Gefühl, einfach einen sehr guten Schauspieler bei der Arbeit zuzusehen. Rose Byrne (Damages) passt wunderbar in die Rolle. Amy Irving („Carrie“, „Yentl“, „Traffic“) habe ich gefühlte Ewigkeiten nicht mehr gesehen. Tatsächlich braucht sie nicht viele Worte, um die Gefühlswelt ihres Charakters darzulegen. Das hat mich an die geniale Performance von Emma Thompson in „Love Actually“ erinnert.

Der einzige Störfaktor im Film ist Peter Gallagher. Er sieht mittlerweile so gruselig aus, dass er meines Erachtens auch nur noch in entsprechenden Rollen und Filmen besetzt werden sollte.

Trailer zu sehen:

„sehenswert“