San Franciso – Film: „Uncut Gems“

Ich war am 29.12.19 in San Francisco und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

„Uncut Gems“ (dt. Filmtitel: „Der schwarze Diamant“, in D. wird der Film wahrscheinlich ab dem 31.01.20 auf Netflix zu sehen sein)  135 min   crime, drama 

dir. Josh Safdie, Benny Safdie  cast: Adam Sandler, Lakeith Stanfield, Idina Menzel, Judd Hirsch, Eric Bogosian, Julia Fox, Kevin Garnett, Keith Williams Richards, Mike Francesca

 

Howard Ratner (Adam Sandler) ist ein Schmuckhändler in New York. Er ist ein verheirateter Familienvater, hat eine Geliebte (Julia Fox) und ist spielsüchtig. Howard hat nicht unerhebliche Spielschulden, jetzt hat er aber einen besonderen Stein aus Äthiopien bekommen…

 

A- (Wertung von A bis F) „Uncut Gems“ ist der neue Film der New Yorker Filmemacher und Brüder Josh und Benny Safdie („Daddy Longlegs“, „Heaven Knows What“, „Good Time“)

Nach einer, für den Film zunächst ungewöhnlichen Anfangssequenz, die in eine ausgefuchsten Titelsequenz übergeht landet man schließlich da, wo wir uns als Zuschauer die nächsten zwei Stunden aufhalten: in Howard Ratners völlig chaotischem Leben. Dort angekommen dachte ich für einen Moment, das halte ich nicht über zwei Stunden aus. Die unruhige Kameraführung, schnellen Schnitte, Musik, vielen Charaktere und das laute Rumgequatsche – mir war da einfach zu viel los. Man gewöhnt sich aber daran und es wird auch ruhiger. 

Der Film spielt in einer speziellen Welt, der des New Yorker Diamanten Viertels (gut, ein richtiges Viertel ist es nicht, in einem kleinen Teil der 47th Street sind, vorwiegend jüdische Geschäftsleute mit ihren Juweliergeschäften angesiedelt und bieten ihre Diamanten und ihren Schmuck an.) Die Safdie-Bros. etablieren in ihrem Film eine Reihe an Nebencharakteren, Howard Ratner ist aber unsere Orientierung in der erzählten Welt. Der New Yorker Juwelenhändler führt ein Leben auf der Überholspur. Er macht ständig Geschäfte, trifft eine dumme Entscheidung nach der anderen, dass man ihn als Zuschauer am liebsten schütteln möchte. Irgendwann hatte er sich aber mit den falschen Leuten angelegt und hat Schulden bei einem, nicht gerade zu Späßen aufgelegten Kredithai (und zugleich…kein Spoiler an der Stelle). Das bringt ihn aber nicht davon ab, weiter Geld bei Sportwetten zu setzen. Längst hat er die Kontrolle über sein Wettverhalten verloren. Er macht immer weiter, braucht den Adrenalin-Kick. Die Ehefrau ist von Howard und seinem, völlig aus dem Ruder gelaufenen Händlerleben längst nicht mehr begeistert, aber er hat ja auch seine temperamentvolle Geliebte…Howards Leben ist, ich sagte es anfangs, chaotisch. 

 Die Autoren- und Regiebrüder erzählen ihre Geschichte konsequent, haben sich dabei von niemanden reinreden lassen. „Uncut Gems“ ist aber auch eine Charakterstudie, wobei man schnell merkt, wie sehr sie ihre Hauptfigur mögen. Sie haben sie greifbar und doch nuanciert ausgearbeitet und Adam Sandler erweckt Howard zum Leben. Er hatte für seine Rolle viel recherchiert und Interviews geführt, egal wie er es geschafft hat, er überzeugt. Nicht das erste Mal  („Punch-Drunk Love“, Reign Over Me, The Meyerowitz Stories (New and Selected)) zeigt Adam Sandler dass er mehr als nur Clown sein kann. Aber auch Lakeith Stanfield, Idina Menzel, Julia Fox (in ihrer ersten Rolle), der ehemalige Basketballer und NBA-Star Kevin Garnett (der sich selbst spielt) und besonders Eric Bogosian haben sich zu recht einen Platz in diesem Film erspielt.

Besonders hat mir gefallen wie die Safdies hier immer wieder kleine Informationen streuen, die aber alle am Ende irgendwo einen handlungsrelevanten Sinn ergeben. 

„Uncut Gems“ ist ein fesselndes, witziges, intensives, aber vor allen Dingen abgefahrenes Filmereignis und einer meiner Top Ten-Filme aus dem Jahr 2019. 

„Uncut Gems“ ist für einige Oscar-Nominierungen im Gespräch, u.a. Bester Film, Beste Regie, Bester Hauptdarsteller (Adam Sandler), Bestes Originaldrehbuch 

„Uncut Gems“ wurde erstmalig auf dem Telluride Film Festival 2019 gezeigt. Der A24-Film ist am 13.12.19 in fünf amerikanischen Kinos gestartet. Seit dem 25.12.19 ist der Film landesweit in 2,341 Kinos in den Vereinigten Staaten zu sehen. In Deutschland wird der Film voraussichtlich nicht ins Kino kommen, der A24-Film wird bei Netflix unter dem Titel „Der schwarze Diamant“ am 31.01.20 zu sehen sein. 

Trailer zu sehen:

 

vorgeschaltete Trailer: 

Trailer v. Film: „Bad Boys for Life„

Bewertung des Trailers: B (neuer, dieses Mal Redband-Trailer) 

Kommentar: 3. und vielleicht letzter Teil von „Bad Boys“ mit Will Smith und Martin Lawrence 

Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

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Trailer v. Film: „Birds of Prey„

Bewertung des Trailers: B (neuer, okayer Trailer)

Kommentar: Superhelden-Film mit Margot Robbie, Mary Elizabeth Winstead, Ewan McGregor 

Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bei 90% RottenTomatoes – vielleicht 


Trailer v. Film: „The Gentlemen„

Bewertung des Trailers: B+  (neuer Trailer) 

Kommentar: Nachdem Guy Ritchie seit RocknRolla entweder Filme machte, die mich nicht interessierten oder die ich blöd fand, hier scheinbar wieder etwas, was an seine alten, brillanten Filme erinnert. Mit Matthew McConaughey, Michelle Dockery, Colin Farrell und Hugh Grant

Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%


Trailer v. Film: „The Photograph„

Bewertung des Trailers: B+ (neuer Trailer)

Kommentar:  Drama mit Kelvin Harrison Jr. und Lakeith Stanfield

Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: ich denke schon 


Trailer v. Film: „The Woman in the Window„

Bewertung des Trailers: D

Kommentar:  Der Trailer verrät mir wieder zu viel, ansonsten sieht Joe Wrights neuer Film aber interessant aus. Thriller mit Amy Adams, Gary Oldman, Julianne Moore, Tracy Letts, Anthony Mackie, etc. 

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

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Trailer v. Film: „Saint Maud„

Bewertung des Trailers: A-

Kommentar:  A24-Horrorfilm mit Jennifer Ehle

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

NYC – Film: „The Meyerowitz Stories (New and Selected)“

Ich war am 02.10.17 in New York und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

„The Meyerowitz Stories (New and Selected)“ (ab dem 13.10.17 weltweit auf Netflix zu sehen) 110 min drama, comedy
dir. Noah Baumbach cast: Adam Sandler, Ben Stiller, Emma Thompson, Dustin Hoffman, Elizabeth Marvel, Rebecca Miller, Adam Driver, Judd Hirsch, Grace Van Patten, Candice Bergen, Sigourney Weaver

 

Danny (Adam Sandler) ist bei seinem Vater zu Besuch. Er und seine Frau haben sich kürzlich getrennt. Seitdem er in New York ist, kommen einige Geschichten aus seiner Kindheit hoch, besonders als er erfährt, dass sein starrköpfige Vater das Haus verkaufen will. Von seinem Halbbruder Matthew (Ben Stiller) hat er schon sehr lange nichts mehr gehört. Bald müssen Danny, Matthew und ihre Schwester Jean (Elizabeth Marvel) mehr Zeit miteinander verbringen als ihnen lieb ist…

 

C+ Wertung von A bis F) „The Meyerowitz Stories (New and Selected)“ ist der neue Film des amerikanischen Filmemachers Noah Baumbach („The Squid and the Whale“, Frances Ha, While We´re Young, Mistress America, De Palma)

Der Film ist eine Tragikomödie, mit mehr Tragik als Komödie. Sollte Woody Allen mal keine Filme mehr drehen, der New Yorker Noah Baumbach steht bereit, in seine Fußstapfen zu treten. Ich mag inzwischen einige Baumbach-Filme, „The Meyerowitz Stories (New and Selected)“ wollte ich auch mögen, fand ihn aber zu unausgewogen, stellenweise zäh und teilweise zu sehr überzogen und anstrengend.

Im Mittelpunkt dieser Geschichte steht eine New Yorker Künstler-Familie. Auch wenn kaum einer mit seiner/ihrer Kunst Geld verdient, sind sie alle künstlerisch-begabt und verschroben. Allein durch seine Existenz zusammengehalten wird die Familie von dem mittel-erfolgreichen Bildhauer und Vater Harold Meyerowitz (wunderbar gespielt von Dustin Hoffman). Der war mit mehreren Frauen verheiratet, aktuell ist er immer noch mit der esoterischen Maureen (klasse gespielt von Emma Thompson) zusammen. Seine drei Kinder (gespielt von Adam Sandler, Elizabeth Marvel und Ben Stiller) verarbeiten bis heute noch ihre Kindheit, jeder fühlte sich ungerecht behandelt und auch leiden sie immer noch unter der Vernachlässigung durch ihren Vater. Untereinander sind sich die Geschwister aber natürlich auch nicht grün, Geschwisterrivalitäten sind allgegenwärtig – aber jetzt wo der Vater immer älter und krank wird, müssen sie sich zusammenraufen.

Die Geschichte wird in fünf Kapiteln erzählt, wobei jeweils eines den Kindern („Danny“, „Matthew“ und „Jean“) gewidmet ist.

Das Ensemble macht den Film natürlich sehenswert. Adam Sandler überrascht hier, nicht so sehr, wie er mich seinerzeit in Paul Thomas Andersons „Punch-Drunk Love“ erstmalig positiv von sich überzeugte, aber schließlich habe ich ihn länger nicht in einer Rolle gesehen, in der mehr als nur Faxen macht. Wenn er hier mit seiner Filmtochter am Klavier sitzt und singt, beeindruckt das. Ansonsten hatte ich Elizabeth Marvel als neurotische Jean gar nicht erkannt, zuletzt hat sie sehr überzeugend die U.S. Präsidentin Elizabeth Keane in der sechsten Staffel von „Homeland“  gespielt.

In meinen Augen ist dieser Film bei Netflix gut aufgehoben, man kann ihn gucken, muss man aber nicht.

„The Meyerowitz Stories (New and Selected)“ ist für einige Oscar-Nominierungen im Gespräch, u.a. Bester Film, Bester Hauptdarsteller/Nebendarsteller (Adam Sandler) Bester Nebendarsteller (Dustin Hoffman, Ben Stiller), Bestes Originaldrehbuch

„The Meyerowitz Stories (New and Selected)“ wurde erstmalig auf dem Cannes Film Festival 2017 gezeigt. Um sich für die Oscars zu qualifizieren, soll der Film wohl in einigen amerikanischen Kinos gezeigt werden. Ab dem 13.09.17 ist er weltweit auf Netflix zu empfangen. Ich habe den Film auf dem New York Film Festival 2017 gesehen. Der Regisseur Noah Baumbach, sowie die Schauspieler Dustin Hoffman, Adam Sandler und Grace Van Patten haben den Film persönlich angekündigt. Im Anschluss an den Film wurde Noah Baumbach interviewt und stand den Fragen des Publikums zur Verfügung.

Trailer zu sehen:

 

 

Auf dem New York Film Festival 2017 kündigen Regisseur Noah Baumbach, Adam Sandler, Grace Van Patten und Dustin Hoffman (von links) ihren Film „The Meyerowitz Stories“ an.

 

Regisseur Noah Baumbach im Q & A zu seinem Film „The Meyerowitz Stories (New and Selected)“

 

Boston – Film: "Top Five"

Ich war am 13.12.14 in Boston und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„Top Five“ (dt. Kinostart: 16.04.15) 101 min comedy
dir. Chris Rock cast: Chris Rock, Rosario Dawson, Kevin Hart, Gabrielle Union, Sherri Shepherd, Jerry Seinfeld, Adam Sandler, Tracy Morgan, Whoppi Goldberg

Andre Allen (Chris Rock) ist als Stand-up-Comedian berühmt geworden. Mittlerweile ist er ein großer Filmstar und wird für seine seine seichten Komödien geliebt. Der Schauspieler will jetzt jedoch einen Image-Wechsel vollziehen, hat kürzlich ein Sklavendrama abgedreht und ist nun dabei, seinen neuen Film zu promoten. Endlich will er ernstgenommen werden, ob es da die richtige Entscheidung war, sich mit dem Reality-Star Erica Long (Gabrielle Union) zu verloben? Er stimmt zu, sich einen Tag lang von der schlagfertigen New York Times Journalistin Chelsea Brown (Rosario Dawson) begleiten zu lassen.

B (Wertung von A bis F) Der Schauspieler Chris Rock hat während der Dreharbeiten zu „Grown Ups 2“ das Drehbuch zu „Top Five“ geschrieben. Nach „Head of State“ und „I Think I Love My Wife“ ist „Top Five“ bereits der dritte Kinofilm, bei dem der Schauspieler auch Regie führt.

Chris Rock zeigt mit diesem Film, dass man sich selbst nicht zu ernst nehmen sollte. Das ist etwas, was man gerade in „afro-amerikanischen Filmen“ eher selten beobachtet.

So wie Chris Rock hier seine Geschichte erzählt, erinnert der Film mitunter an gute Woody Allen Filme. Die beiden Protagonisten (gespielt von Chris Rock und Rosario Dawson) schlendern viel durch New York und unterhalten sich. „Top Five“ hat teilweise einen brillanten Dialogwitz und auch einige wirklich komische Szenen (Hotelzimmer-Szene in Houston mit den zwei „Engeln“, Szene mit Jerry Seinfeld, Adam Sandler und Whoopi Goldberg), aber dennoch war mir der Film etwas zu lang.

Auch als Schauspieler hat mir Chris Rock recht gut gefallen.

Rosario Dawson ist eine tolle und bildhübsche Frau, hier hat sie leider eine grausige Frisur.

In „Top Five“ wird sich natürlich auch über Reality Star Kim Kardashian und ihren Ehemann Kayne West lustig gemacht. Das ist natürlich keine große Kunst (bei wirklich jedem Ganzkörperfoto oder Filmchen, dass ich von Kim Kardashian zu sehen bekomme und was sie in einem ihrer zahlreichen – höflich gesagt – sonderbaren Roben breche ich vor Lachen zusammen). Bemerkenswert ist einzig, dass Kayne West Co-Produzent von „Top Five“ ist.

Das Publikum hat eigentlich kontinuierlich gelacht. Als der Film zu Ende war, gab es Applaus vom Publikum. Beim Verlassen des Kinos wurde ich gebeten, an einer recht ausführliche iPad-Befragung teilzunehmen. Die Fragen (multiple choice) drehten sich darum, welcher Rasse ich angehöre, wann und warum ich ausgerechnet diesen Film gewählt habe, was ich für die Kinokarte bezahlt habe, wann ich die Kinokarte gekauft habe, wie mir der Film gefallen hat, ob ich ihn leihen oder kaufen würde, ob ich ihn weiterempfehlen werde, ob ich ihn auch nicht afro-amerikanischen Zuschauern empfehlen würde, usw. usw. Ich gehe nun recht häufig in den U.S.A. ins Kino und ganz selten werden solche Befragungen durchgeführt, insbesondere bei diesem Film finde ich es aufschlussreich. In meiner sehr gut besuchten Vorstellung waren eine andere Frau und ich die einzigen „weißen“ Zuschauer. Der Film hält natürlich einige Insider-Gags für die vorrangig afro-amerikanische Zielgruppe bereit und auch konnte ich mit einigen genannten Künstler aus den Top Five-Listen nicht wirklich etwas anfangen, dennoch sehe ich „Top Five“ als eine gelungene Komödie für ein breiteres Publikum.

„Top Five“ wurde erstmalig auf dem Toronto International Film Festival 2014 gezeigt.

„Top Five“ ist für folgende Oscar-Nominierungen im Gespräch: Bester Film, Beste Regie, Bester Hauptdarsteller (Chris Rock), Beste Nebendarstellerin (Rosario Dawson), Bestes Originaldrehbuch

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „The Wedding Ringer“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: RomCom mit Kevin Hart und Josh Gad. Besserer Trailer, trotzdem schlimm. Sollte man mal mit dem Trailer zu „Top Five“ vergleichen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 5 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: niemals, ich schwöre

Trailer v. Film: „The Loft“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Amerikanisches Remake eines belgischen Thrillers. Ich kenne den Originalfilm und mag ihn, der amerikanische Film ist mit Karl Urban, James Marsden, Wentworth Miller und, wie im Original, Matthias Schoenaerts
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 60%

Trailer v. Film: „Get Hard“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Komödie mit Will Ferrell und Kevin Hart
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Unfinished Business“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Komödie mit Vince Vaughn, Tom Wilkinson und Dave Franco. Der Film spielt in Berlin, schon alleine deshalb muss ich ihn gucken
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Hot Tub Time Machine 2“
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: Den ersten Film fand ich ganz lustig, eine Fortsetzung war aber nicht nötig. Mit Rob Corddry, Craig Robinson und Chevy Chase
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: eher nicht

Trailer v. Film: „Big Eyes“
Bewertung des Trailers: B (neuer Trailer)
Kommentar: Neuester Tim Burton-Film mit Amy Adams und Christoph Waltz. Der Film soll doch nicht so schlecht sein.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Selma“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Ava DuVernays Oscar-Film
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

San Francisco – Film: "Grown Ups"

Ich war am 26.06.10 in San Francisco und habe mir im Kino angeschaut:

„Grown Ups“ (dt. Titel: „Kindsköpfe“, dt. Kinostart: 05.08.10) 102 min comedy
dir. Dennis Dugan cast: Adam Sandler, Kevin James, Chris Rock, David Spade, Rob Schneider, Salma Hayek, Maria Bello, Maya Rudolph

Die Freunde Lenny (Adam Sandler), Eric (Kevin James), Kurt (Chris Rock), Marcus (David Spade) und Rob (Rob Schneider) haben sich dreißig Jahren nicht mehr gesehen. Bei der Beerdigung ihres ehemaligen Basketballtrainers begegnen sie sich das erste Mal wieder. Mit ihren Frauen und Kindern verbringen sie jetzt ein langes Wochenende miteinander…

D (Wertung von A bis F) Der neue Adam Sandler-Film hat einige, wenige gute Sprüche, leider laufen jedoch wesentlich mehr Gags komplett ins Leere. Es vermittelt sich sogar der Eindruck, dass selbst die Schauspieler ihre Szenen nicht witzig fanden. Mir blieb die Szene (n) um das Lied „Escape“ (The Pina Colada Song) gut in Erinnerung und das war es schon. Grundsätzlich mag ich die gelisteten Schauspieler (plus ein Cameo und mit 2 1/2 Ausnahmen) und hätte Adam Sandler das Drehbuchschreiben Profis überlassen, wäre vermutlich auch eine gelungene Komödie dabei rausgekommen. Warum man Maya Rudolph besetzen musste, habe ich mich den gesamten Film über gefragt.

Nach der Vorstellung gab es Applaus vom Publikum.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „The Other Guys“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Action/Comedy mit Mark Wahlberg, Will Ferrell, Samuel L. Jackson und der Zahnfee
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Green Hornet“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: …mal wieder eine Comic-Verfilmung… mit Seth Rogen, Cameron Diaz. Die erste Hollywood-Produktion von Christoph Waltz.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Litte Fockers“
Bewertung des Trailers: D
Kommentar: Ich liebe „Meet the Parents“ und „Meet the Fockers“, der Trailer des 3. Teils sieht so aus, als ob hier nur alte Jokes aufgewärmt werden, ödet mich etwas an, aber diesmal ist Harvey Keitel (lange nicht mehr gesehen) zusätzlich besetzt.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80%

Trailer von Film: „Dinner for Schmucks“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Klamotte mit Paul Rudd, Steve Carell, Zach Galifianakis
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 50%

Los Angeles – Film: "Funny People"

Ich war am 02.08.09 in Los Angeles und habe mir im Kino angeschaut:

„Funny People“ (dt. Titel: „Wie das Leben so spielt“, dt. Kinostart: 17.09.09) 146 min comedy, drama
dir. Judd Apatow cast: Adam Sandler, Seth Rogen, Leslie Mann, Eric Bana, Jonah Hill, Jason Schwartzman

George Simmons (Adam Sandler) ist ein selbstsüchtiger Hollywood-Star, der mit schlechten Filmen reich und berühmt geworden ist. Er erfährt, dass er eine unheilbare Blutkrankheit hat und versucht diese Diagnose als Stand-Up Comedian auf der Bühne zu verarbeiten. Dabei trifft er auf den aufstrebenden Comedian Ira (Seth Rogen), den er alsgleich als Autor und Assistenten engagiert. Hauptsächlich soll ihm Ira aber Gesellschaft leisten…

B- (Wertung von A bis F) Judd Apatow ist aus dem Comedy-Genre der letzten Jahre nicht mehr wegzudenken. Auch wenn er in den meisten Filmen (u.a.: „Anchorman“, Superbad, Forgetting Sarah Marshall, Step Brothers, Pineapple Express) eher als Drehbuchautor oder Produzent in Erscheinung getreten ist, so hat er seine Signatur hinterlassen. „Funny People“ ist nun nach „40-Year-Old Virgin“ und „Knocked Up“ seine dritte Regiearbeit. Erneut hat er seine Frau, Leslie Mann („Big Daddy“, „17 Again“), und die gemeinsamen Kinder besetzt. Auch sonst hat er einige der üblichen Apatow-Gesichter vereint und als absolute Bereicherung den genialen Jason Schwartzman („I Heart Huckabees“, „The Darjeeling Limited) besetzt. Jonah Hill und Jason Schwartzman liefern dann gleich die besten Szenen in den Nebenrollen. Seth Rogen hingegen kommt hier teilweise an seine schauspielerische Grenzen. Vielleicht bin ich auch etwas ungerecht und bei 10 Seth Rogen-Filmen in den letzten zwei Jahren etwas müde, ihn zu sehen. Peinlich berührt hat mich in jedem Fall Eric Banas Performance, die scheinbar ausschließlich aus seinem kuriosem Akzent besteht.

„Funny People“ ist aber zweifelsohne Adam Sandlers Film. Bereits in „Punch-Drunk Love“ und noch vielmehr in Reign over Me konnte er unter Beweis stellen, dass er auch in ernsten Rollen überzeugen kann. Die Rolle des George Simmons liegt nun sehr nah an seinem eigenen Leben und Adam Sandler gibt hier eine recht selbstironische Darstellung seiner selbst. „Funny People“ beginnt wunderbar, nimmt aber später eine Wendung bzw. konzentriert sich auf unnötige, nicht nachvollziehbare Ereignisse anstatt authentischer an dem George Simmons Charakter zu bleiben. Der Film geht beinahe 2 1/2 Stunden, gerade im letzten Drittel hätte man einiges kürzen können und auch müssen. Besonders begeistern konnte ich mich für die Szenen mit dem deutschen Schauspieler Torsten Voges (im Trailer ist bereits eine Szene kurz angeschnitten) und dafür, EMINEM wieder auf der großen Leinwand zu sehen…

Trailer zu sehen:

Boston – Don´t Mess With the Zohan

Ich war am 07.06.08 in Boston und habe mir im Kino angeschaut:

„Don´t Mess With the Zohan“ (dt. Titel „Leg Dich nicht mit Zohan an“, dt. Kinostart 14.08.08) 113 min comedy
dir. Dennis Dugan cast: Adam Sandler, Rob Schneider, John Turturro, Emmanuelle Chriqui, Henry Winkler

Zohan (Adam Sandler) ist ein berühmter Topagent des israelischen Geheimdienstes Mossad und ist es inzwischen leid, für sein Land zu kämpfen. Er hat den grossen Traum, als Hair Stylist zu arbeiten. Bei einem Auftrag täuscht er seinen Tod vor und flüchtet nach New York. Dort bekommt er schliesslich in einem kleinen arabischen Friseurladen die Chance, sein Talent zu zeigen. Mit seinen besonderen Methoden der Kundenbetreuung schneidet er sich schnell in die Herzen der New Yorker Damen. Bald ist er so bekannt, dass er fürchten muss, von den Palästinensern erkannt zu werden…

C+ (Wertung von A bis F) Ich mochte weder den Trailer noch mag ich Adam Sandler, daher war meine Erwartungshaltung an den Film eher gering. Abgesehen von ein paar Längen, fand ich ihn aber recht witzig mit einigen Highlights (Stichwort „Katze“). Das Drehbuch hat Adam Sandler zusammen mit Robert Smigel und Judd Apatow („40 Year Old Virgin“, Knocked Up) geschrieben. Der Film macht sich zu gleichen Teilen über die jüdische und die arabische Kultur lustig. Natürlich ist es Klamauk, hier mit dem ernsten Hintergrund des Nahost-Konfliktes. Für mich ist diese Komödie nicht synchronisierbar, da ein grosser Teil des Charmes durch die einzigartigen Akzente transportiert wird. Persönlich hätte ich gerne etwas mehr von John Turturro gesehen. Cameos von: Michael Buffer, Mariah Carey, John McEnroe und Kevin James

Trailer zu sehen:

„passabel“

Dallas – I now pronounce you Chuck and Larry

Ich war am 4.8.07 in Dallas und habe mir im Kino angeschaut:

„I now pronounce you Chuck and Larry“ (dt. Titel „Chuck and Larry – Wie Feuer und Flamme“, dt. Kinostart 27.9.07) 110 min comedy
dir. Dennis Dugan cast: Adam Sandler, Kevin James, Jessica Biel, Steve Buscemi, Rob Corddry

Um nach dem Tod seiner Frau seine beiden Kinder finanziell abzusichern, wird dem Feuerwehrmann Larry (Kevin James) geraten, erneut zu heiraten. Da er noch nicht bereit ist, eine neue Beziehung einzugehen, sieht er keine andere Möglichkeit als eine gleichgeschlechtliche Ehe mit seinem besten Freund und Kollegen Chuck (Adam Sandler) einzugehen. Playboy Chuck ist um seinen Ruf bedacht und von der Idee alles andere als begeistert, schuldet seinem Freund aber einen Gefallen und so gehen beide den Bund der Ehe ein. Da die Behörden eine vorgetäuschte Ehe vermuten und entsprechende Nachforschungen anstellen, müssen beide fortan einen „schwulen Alltag“ leben, was zu vielen Komplikationen führt. Als sich Chuck schliesslich noch in die Anwältin Alex (Jessica Biel) verliebt, droht deren Lügengerüst zusammenzubrechen…

C (Wertung von A bis F) alberne, alle Klischees bedienende Komödie. Ich fand am aussagekräftigsten, dass Richard Chamberlain nach so vielen Jahren Abstinenz vom Filmgeschäft ausgerechnet in einem GAY MOVIE spielt… Guter Soundtrack

Trailer zu sehen:

New York City – Reign Over Me

War am 2.4.07 in NYC und habe geschaut:

„Reign Over Me“ (dt. Titel „Die Liebe in mir“,dt. Kinostart 16.08.07)124 min. drama/comedy
dir. Mike Binder, cast Adam Sandler, Don Cheadle, Donald Sutherland

Der glückliche Familienvater und erfolgreiche Zahnarzt Johnson (Don Cheadle) trifft auf der Strasse auf seinen alten Collegefreund Charlie (Adam Sandler). Dieser lebt inzwischen in seiner eigenen Welt. Seine Frau und seine drei Kinder sind bei den tragischen Ereignissen vom 11. September 2001 ums Leben gekommen, was ihn so traumatisiert hat, dass er kaum Erinnerung an seine Vergangenheit hat. Die beiden nähern sich an und verbringen eine schöne, sorgenfreie Zeit miteinander…bis sich Charlie tatsächlich mit seiner Vergangenheit und dem damit verbundenen Schmerz auseinandersetzen muss…

A (Wertung von A bis F) facettenreiches Drama, brilliantes Drehbuch und überragende schauspielerische Leistung von insbesondere Adam Sandler und Don Cheadle. Dies ist der erste Film im laufenden „Oscar-Jahr“, der Oscarpotential hat.

Trailer zu sehen: