L. A. – Film: „Bad Times at the El Royale“

Ich war am 13.10.18 in Los Angeles und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

„Bad Times at the El Royale“ (dt. Kinostart war der 11.10.18)  141 min  thriller

dir. Drew Goddard  cast: Jeff Bridges, Cynthia Erivo, Lewis Pullman, Dakota Johnson, Jon Hamm, Chris Hemsworth, Cailee Spaeny

 

Im Jahr 1969 landen der Priester Daniel Flynn (Jeff Bridges), die afroamerikanische Sängerin Darlene (Cynthia Erivo), der Staubsaugen-Vertreter Seymour (Jon Hamm) und eine junge Frau (Dakota Johnson) in dem heruntergekommenen Hotel El Royale, was sich genau auf der Staatsgrenze von Nevada und Kalifornien befindet. Der einzige Angestellte, Miles (Lewis Pullman), verteilt die Gäste in die Zimmer des ansonsten leerstehenden Hotel. Scheinbar birgt jeder ein Geheimnis…

 

C+ (Wertung von A bis F) „Bad Times at the El Royale“ ist der neue Film des amerikanischen Drehbuchautors (Cloverfield, World War Z , The Martian) und Filmemachers Drew Goddard („The Cabin in the Woods“).

Der, in mehrere Kapitel unterteilte Film ist gute dreißig Minuten zu lang. Das fand ich äußerst ärgerlich, weil der Film vielversprechend beginnt, er vieles richtig macht und mir wirklich über weitere Strecken richtig Spass gemacht hat. Dann kommt Chris Hemsworth ins Spiel und spielt eine Rolle, die man ihm nun wirklich nicht abnehmen kann. Dieser Handlungsstrang wird endlos ausgebreitet, da lappte der Spass dann leider in die Nervigkeit über. 

Man kann soweit gehen, dass das Hotel El Royale ein eigener Charakter in dem Film ist. Inspiriert wurde dieses Hotel von dem legendären Hotel-Casino Cal Neva Lodge, das sich einst im Besitz von Frank Sinatra, Dean Martin und dem sizilianischen Mafiaboss Sam Giancana befand. „Bad Times at the El Royale“ spielt in den 1960er Jahren und da hat dieses Hotel bereits die besten Zeiten hinter sich. Das Casino hat die Glücksspiel-Lizenz verloren und daher verirren sich kaum noch Gäste in das Hotel. Wenn man sich aber in dem Bar-Restaurant-Bereich befindet, sieht man die Extravaganz und den verstaubten Glamour und kann sich vorstellen, was sich früher an diesem Ort abspielte. Ich liebe diese Retro-Kulisse und wäre am liebsten in dem realen Filmset herumgeschlendert und hätte mir alles ganz genau angeschaut oder einfach Zeit dort verbracht. Definitiv war dieses Hotel mein Lieblingscharakter im Film. Das El Royale hat einige Geheimnisse und so auch ihre menschlichen Bewohner im Film. Leider ist die Handlung des Films aber überfrachtet. 

Schauspielerisch ist, wenig überraschend, Jeff Bridges hervorragend, aber mir hat auch Cynthia Erivo, die hier als Soul-Sängerin auftritt, gefallen. Besonders begeistert hat mich aber Lewis Pullman, alleine dafür hat es sich für mich gelohnt, diesen Film zu sehen. Ich wurde dieses Jahr das erste Mal in The Strangers: Prey at Night auf ihn aufmerksam. Da hatte ich noch recht gemischte Gefühle hinsichtlich seiner Performance. Hier weiß er, zu beeindrucken und zeigt in einer Performance mehr Facetten als sein Vater Bill Pullman in den meisten seiner Karriere. 

„Bad Times at the El Royale“ wurde erstmalig auf dem Fantastic Fest 2018 gezeigt. Der Film ist am 12.10.18 in 2,808 amerikanischen Kinos gestartet. In Deutschland ist der Film seit dem 11.10.18 in den Kinos zu sehen.  

Trailer zu sehen:

 

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Captain Marvel„

Bewertung des Trailers: C-

Kommentar: Das kann doch nicht deren Ernst sein. Marvel-Mist mit Brie Larson u.a.

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%


Trailer v. Film: „Overlord„

Bewertung des Trailers: ?

Kommentar: Horrorfilm. Der Trailer beginnt ganz schlimm und endet eigentlich ganz cool.

Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal sehen


Trailer v. Film: „Hunter Killer„

Bewertung des Trailers: C

Kommentar: Actioner mit Gerard Butler und Gary Oldman

Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: eher nicht


Trailer v. Film: „The Girl in the Spider´s Web„

Bewertung des Trailers: B-

Kommentar: Neuer Thriller der Lisbeth Salander-Reihe, dieses Mal mit Claire Foy in der Hauptrolle

Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bin noch nicht überzeugt


Trailer v. Film: „The Mule„

Bewertung des Trailers: B

Kommentar: Clint Eastwoods neuer Film und der Film, der für alle Oscar-Experten dieses Jahr ziemlich überraschend noch in die Oscar-Saison reinrutschte. Möglicher Oscar-Kandidat.

Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100% 


Trailer v. Film: „Boy Erased„

Bewertung des Trailers: B

Kommentar: möglicher Oscar-Kandidat mit Nicole Kidman, Russell Crowe und Lucas Hedges 

Wie oft schon im Kino gesehen: 4 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%


Trailer v. Film: „Halloween„

Bewertung des Trailers: C-

Kommentar: David Gordon Greens neuer Film. Horrorfilm und direkte Fortsetzung v. Halloween aus dem Jahr 1978

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bereits gesehen


Trailer v. Film: „Widows„

Bewertung des Trailers: A-

Kommentar: Steve McQueens neuer Film mit Viola Davis, Elizabeth Debicki, Colin Farrell, Daniel Kaluuya, u.a.

Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%


Trailer v. Film: „Bohemian Rhapsody„

Bewertung des Trailers: B+

Kommentar: Queen-Biopic mit Rami Malek als Freddie Mercury

Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

 

Ich kann mich nicht erinnern, dass ich jemals neun Trailer vor einem Film gesehen habe.

Denver – Film: „Only the Brave“

Ich war am 27.10.17 in Denver und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

„Only the Brave“ (dt. Filmtitel: „No Way Out – Gegen die Flammen“, dt. Kinostart: 8.3.18) 134 min drama, biopic adaptation
dir. Joseph Kosinski cast: Josh Brolin, Miles Teller, Jeff Bridges, Taylor Kitsch, Jennifer Connelly, Andie MacDowell

Eric „Supe“ Marsh (Josh Brolin) leitet ein örtliches Feuerwehrteam in Prescott, Arizona. Der Superintendent setzt sich dafür ein, dass sein Team sich als Elite-Feuerwehr-Einheit „Hotshots“ qualifiziert. Dafür werden die jungen Männer in der direkten Wildfeuer-Bekämpfung ausgebildet. Eines Tages erwartet die Granite Mountain Hotshots ein großes Feuer, dass die Kleinstadt Yarnell bedroht…

 

B (Wertung von A bis F) „Only the Brave“ basiert auf wahren Begebenheiten und auf Sean Flynns GQ-Artikel „No Exit“. Es ist der neue Film des amerikanischen Filmemachers Joseph Kosinski (Tron: Legacy, „Oblivion“).

Der Film führt einen für etwas mehr als zwei Stunden in die Welt amerikanischer Feuerwehrmänner. Es ist ein Männer-Film, bei denen eben echte Kerle auch echte-Kerle-Jobs ausüben, mit Macho-Gelaber, den üblichen Rivalitäten, aber auch Freundschaften – dabei empfand ich das Gezeigte zu keinem Zeitpunkt langweilig. Zum Schluss wird es sogar noch mal richtig dramatisch und dann blieb in meiner Vorstellung auch kein Auge trocken. Bei der ganzen Männer-Riege war für mich der interessanteste Charakter im Film eine Frau: Amanda Marsh, die Frau von Josh Brolins Charakter. Amanda wird von Jennifer Connolly gespielt, sie gibt hier eine mega Performance, die man durchaus für den Oscar nominieren könnte. Die Beziehung zwischen Eric und Amanda wirkte auch lebensnah. Auch Miles Teller zeigt einmal mehr, was er kann.

Der Film zeigt einige großflächige Waldbrände, das Feuer im Film sieht dabei ziemlich realistisch aus. Was ich durch den Film gelernt habe, ist, dass die Hotshot Crews sich von normalen Feuerwehrmännern dadurch unterscheiden, dass sie in die gefährlichsten Gebiete geschickt werden. Bei ihrer äußerst risikoreichen Arbeit bekämpfen sie die Waldbrände auch nicht mit Wasser o.ä., sondern mit Feuer, mit kontrollierten Bränden. Den gesamten Film über habe ich mich jedoch gefragt, warum die Männer bei ihren Löscharbeiten mitten im Waldbrand-Gebiet nie Atemschutzmasken trugen, ist das logisch?

„Only the Brave“ war für einige Oscar-Nominierungen im Gespräch, u.a. Bester Film, Beste visuelle Effekte

„Only the Brave“ ist am 20.10.17 landesweit in 2,577 amerikanischen Kinos gestartet. In Deutschland ist der Kinostart unter dem Filmtitel „No Way Out – Gegen die Flammen“ für den 8.3.18 vorgesehen.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Downsizing„
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Alexander Paynes neuer Film soll problematisch sein, vom Trailer her sieht er aber wirklich gut aus
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Thank You for Your Service„
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Biopic-Drama mit Miles Teller
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mittlerweile bereits gesehen

Trailer v. Film: „Justice League„
Bewertung des Trailers: D- (neuer Trailer)
Kommentar: Der x-te Superhelden-Film, sieht für mich unerträglich aus.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri„
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Martin McDonaghs neuer Film mit Frances McDormand, Woody Harrelson, Sam Rockwell, Lucas Hedges und John Hawkes
Wie oft schon im Kino gesehen: 4 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: ich kann es kaum abwarten

Trailer v. Film: „All the Money in the World„
Bewertung des Trailers: A
Kommentar: Nach wie vor sieht dieser Film nach einem Oscar-Film aus. Ridley Scotts neuer Film über die Getty-Entführung mit Michelle Williams und Mark Wahlberg und künftig Christopher Plummer (Kevin Spacey wird derzeit aus dem Film geschnitten). Ob Ridley Scott mit den ganzen Nachdrehs seinen Film bis zum anvisierten Kinostart am 22.12. fertiggestellt bekommt, ist fraglich. Ich halte das Ganze eh für eine dumme Entscheidung. Seit Spaceys Durchbruch Mitte der 1990er Jahre gab es die Gerüchte und jetzt wird getan, als wäre das Ganze für einige völlig überraschend und der Schauspieler wird aus dem fertigen Film rausgeschnitten. Schwachsinn. Aber gut, dann ist es eben der Film, aus dem Kevin Spacey rausgeschnitten wurde – PR-mäßig nicht viel gewonnen. Vielleicht ist es aber auch die dickköpfige Entscheidung von Ridley Scott, der von vornherein Plummer besetzen wollte. Das Studio wollte einen größeren Star für den Film.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Roman J. Israel, Esq„
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Dan Gilroys neuer Film. Denzel Washington macht einen verdammt guten Eindruck, wie lange nicht mehr
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Commuter„
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Action-Thriller mit Liam Neeson (ich dachte, er wollte solche Filme nicht mehr machen, er sieht hier schlecht aus) und Vera Farmiga
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: wahrscheinlich schon

Boston – Film: „Hell or High Water“

Ich war am 13.08.16 in Boston und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

 

„Hell or High Water“ (dt. Kinostart: 20.10.16) 102 min drama, thriller, western
dir. David Mackenzie cast: Jeff Bridges, Chris Pine, Ben Foster, Gil Birminingham

 

 

West Texas, Toby (Chris Pine) und Tanner (Ben Foster) sind Brüder. Das Geld war immer schon knapp. Kürzlich ist ihre Mutter verstorben und die beiden können die Raten für die Farm nicht mehr bezahlen. Sie beginnen, Filialen einer Bank zu überfallen und auszurauben. Der Texas Ranger Marcus Hamilton (Jeff Bridges) geht demnächst in Rente. Jetzt erfährt er von den Banküberfällen und heftet sich mit seinem Partner Alberto (Gil Birmingham) an die Fersen der Bankräuber.

 
B+ (Wertung von A bis F) „Hell or High Water“ ist der neue Film des schottischen Filmemachers David Mackenzie („Hallam Foe“, „Perfect Sense“, Starred Up)

Bis ich mich mit dem Kinoprogramm von Boston auseinandergesetzt habe, habe ich tatsächlich noch nichts von dem Film gehört. Ein Film, der sich für mich interessant anhört und bei 98% Rotten Tomatoes steht, will aber unbedingt von mir geguckt werden. Blöde nur, wenn man aufgrund der Lobeshymnen mit einer zu großen Erwartung in den Film geht. Ich habe nicht weniger als ein Meisterwerk wie No Country For Old Men erwartet. Das ist „Hell or High Water“ natürlich nicht, dafür aber ein wirklich feiner Indie.

„Hell or High Water“ ist ein moderner Western, aber vordergründig eine Charakterstudie. Der Film nimmt sich viel Zeit für seine Charaktere, wobei eines der Charaktere dabei tatsächlich auch Texas bzw. sein eigenbrötlerisches Völkchen ist. Man spürt förmlich die Weite des Landes und die Perspektivlosigkeit in den kleinen Käffern. Natürlich ist es aber auch Tobys und Tanners Geschichte, die nicht wissen, wie sie die Familienfarm vor der Zwangsvollstreckung bewahren können, Filialen ihrer Hausbank überfallen, um damit vielleicht ihre Schulden zu begleichen. Der mit einer nuscheligen Hingabe von Jeff Bridges gespielte Texas Ranger hat seinen letzten Fall zu lösen und geht die Sache ganz entspannt an, er hat eh die Zeit und die nimmt er sich auch, um regelmäßig seinen Partner zu foppen.

Am Ende des Films glaubt man, Toby, Tanner und den Ranger zu kennen. Für mich gibt es zwei herausragende Szenen in dem Film, zum einen die finale Dialogszene und zum anderen bietet der Film die originellste Kellnerinnen-Szene, die ich je gesehen habe.

Ben Foster (Pandorum, The Messenger, Kill Your Darlings) zählt für mich schon lange zu den besten Schauspielern, von dem stupsnasigen Chris Pine erwarte ich grundsätzlich wenig, so gut wie hier, habe ich ihn definitiv noch nicht gesehen. Jeff Bridges ist Jeff Bridges und damit sowieso schon mal anbetungswürdig. Hätte er den Oscar nicht bereits für einen anderen Indie gewonnen, hierfür hätte er ihn verdient.

„Hell or High Water“ ist für einige Oscar-Nominierungen im Gespräch. Update: „Hell or High Water“ wurde insgesamt für 4 Oscars nominiert, in den Kategorien: Bester Film, Bester Nebendarsteller (Jeff Bridges), Bestes Originaldrehbuch und Bester Schnitt

 
„Hell or High Water“ wurde erstmalig auf dem Cannes Film Festival 2016 gezeigt. Der Film ist am 12.08.16 in 32 amerikanischen Kinos gestartet. Update: In Deutschland ist der Film ab dem 20.10.16 zu sehen.

 
Trailer zu sehen:

 
vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Ben-Hur„
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Remake des gleichnamigen Films
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Girl on the Train„
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Thriller, der so gut sein kann wie Finchers Gone Girl, aber eben auch total daneben
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken

Trailer v. Film: „The Magnificent Seven„
Bewertung des Trailers: B+ (neuer und besserer Trailer)
Kommentar: Mittlerweile habe ich etwas mehr Vertrauen in den Film, schließlich eröffnet er auch das Filmfestival in Toronto dieses Jahr
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken

Trailer v. Film: „The Accountant„
Bewertung des Trailers: B+ (neuer Trailer)
Kommentar: Actionthriller mit Ben Affleck, J.K. Simmons, John Lithgow, etc.
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Keeping Up with the Joneses„
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Actionkomödie mit Jon Hamm, Isla Fisher und Zach Galifianakis (der so viel abgenommen hat, dass man ihn kaum erkennt)
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken

Trailer v. Film: „Mechanic: Resurrection„
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: Fortsetzung von „The Mechanic“ mit Jason Statham
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Hacksaw Ridge„
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Mel Gibsons neuer Film – ein Kriegsfilm mit Andrew Garfield (mit einem seltsamen Akzent), Vince Vaughn und Sam Worthington
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: ein Mel Gibson-Film? Nein

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L. A. – Film: "The Giver"

Ich war am 16.08.14 in Los Angeles und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„The Giver“ (dt. Filmtitel: „The Giver – Hüter der Erinnerung“, dt. KInostart: 02.10.14) 97 min fantasy, sci-fi, adaptation
dir. Phillip Noyce cast: Jeff Bridges, Meryl Streep, Brenton Thwaites, Alexander Skarsgard, Katie Holmes, Taylor Swift

Oberflächlich betrachtet lebt der 15-jährige Jonas (Brenton Thwaites) in einer idealen Welt. Die Bewohner bekommen von den Wissenschaftlern jeden Morgen eine Injektion verabreicht, der alle Erinnerungen ausgelöscht hat und die sie keine Angst, kein Schmerz, kein Leiden und keinen Hass empfinden lässt. Durch den Einfluss der Medikamente können sie aber auch keine Farben sehen und erfahren nicht was Freude und Liebe ist. In dieser emotionslosen Gesellschaft sind alle Menschen gleich. Es gibt kein Neid und es entstehen auch keine Konflikte. Die Bewohner stehen unter ständiger Beobachtung des Ältestenrates, der ihr Leben von Geburt bist zum Tod plant und kontrolliert. Mit dem 16. Geburtstag werden den Kindern neue Aufgaben in der Gemeinschaft zugewiesen. Die Vorsitzende des Ältestenrates (Meryl Streep) teilt ihnen ihre zukünftige Bestimmung mit. Jonas wurde auserkoren und zum neuen „Hüter der Erinnerung“ ernannt. Er soll die Erinnerungen der Menschheit verwalten. Von dem derzeitigen Hüter der Erinnerung (Jeff Bridges) wird er ausgebildet. Jonas erfährt alles über die Geschichte und Vergangenheit der Menschen und lernt zum ersten Mal was Gefühle sind, sieht plötzlich Farben, lernt etwas Musik und Literatur. Plötzlich sieht Jonas nicht mehr viel Positives an der alten, kontrollierten Welt…

F (Wertung von A bis F) „The Giver“ basiert auf dem gleichnamigen Bestseller von Lois Lowry. Der Teenager-Roman erschien in den U.S.A. bereits im Jahr 1993. Ich habe das Buch nicht gelesen.

Der Roman erschien also bereits vor zwanzig Jahren. Jeff Bridges hat die Rechte an dem Buch bereits zwei Jahre nach Erscheinen des Romans erworben, ursprünglich sollte sein Vater Lloyd die Rolle des Hüter der Erinnerung spielen. Ich habe mich gefragt, wie der Film vor fünfzehn Jahren eingeschlagen hätte, als von den ganzen dystopischen Jugendbuchverfilmungen (The Hunger Games, „Divergent“, etc.) noch nicht die Rede war.

Mal angenommen jemand hätte ein solides Drehbuch geschrieben, man hätte dem Regisseur Phillip Noyce („Patriot Games“, „Clear and Present Danger“, „The Quiet American“, Salt) mind. 50 Millionen Dollar mehr Geld, einen versierteren Kameramann und anderes Personal, das in technischen Dingen sein Handwerk versteht, zur Verfügung gestellt und man hätte für den Film Jungdarsteller mit einem herausragenden Talent und außergewöhnlicher Präsenz (eine geklonte Jennifer Lawrence sozusagen) rekrutieren können, vielleicht wäre sogar am Ende ein okayer Film entstanden. Aber nur vielleicht, als ich das Kino verlassen habe, kam ich eigentlich zu dem Entschluss, dass die Romanvorlage einfach nicht gut sein kann. Wenn man diesen Teenager-Sci-Fi-Film sieht, dann dürfte einem kaum mehr ein böses Wort über die „The Hunger Games“-Verfilmungen über die Lippen kommen, denn was man in „The Giver“ zu sehen bekommt, ist wirklich Mist und Teenager-Verblödung.

Für mich war der Film eine einzige Qual. Ich habe mir den Film in den U.S.A. am Eröffnungswochenende angeschaut, der Film stand bei 30% Rotten Tomatoes (ich wusste also auf was ich mich einlasse). Es passiert schon mal, dass mir der Film trotz negativer Kritiken gefällt. Nicht hier, der Film ist wirklich schlimm und wenn man denkt es kommt jetzt garantiert nicht noch schlimmer, dann kommt die Sache mit der Flucht und dem Baby (und damit zu meiner „F“-Bewertung)

Für mich gab es drei Gründe, „The Giver“ sehen zu wollen: Meryl Streep, Jeff Bridges und Alexander Skarsgard (der selbst in den überflüssigen schwarz/weiß-Sequenzen umwerfend ausschaut). Bevor ich ins Kino gegangen bin, wurde Harvey Weinstein im Frühstücksfernsehen zu dem, von ihm produzierten Film interviewt. Entgegen seiner sonstigen Art hat er wenig über den Film an sich gesprochen, eigentlich hat er es darauf begrenzt, warum er „The Giver“ produziert hat. Seine Töchter lieben nämlich das Buch und haben nun von ihrem einflussreichen Produzenten-Papa verlangt, dass er das Buch verfilmt. Harvey Weinstein hat dann umgehend Meryl Streep angerufen und zu ihr gesagt, sie möge bitte nur ihre Töchter fragen, ob sie in der Verfilmung des beliebten Bestsellers mitwirken soll. Mrs Streep hat ihn dann kurze Zeit später zurückgerufen und zugesagt.

Meryl Streep spielt hier die Vorsitzende des Ältestenrates. Auf dem Papier liegt es natürlich nahe, sie für diese Rolle zu besetzen. Aber selbst Meryl Streep kann diesen Film nicht retten, mit ihrer grauen Langhaar-Perrücke sieht sie seltsam aus und auch schauspielerisch fand ich sie nicht zufriedenstellend. Es wird bereits gemunkelt, dass nicht mal die Auslandspresse sie für diese Rolle für einen Golden Globe nominieren will. Gut, wer sich jetzt Sorgen um Meryl Streeps Popularität in Hollywood und/oder ihre Karriere macht, der sei beruhigt. Außerdem hat die Auslandspresse dieses Jahr noch die Möglichkeit, sie für ihre Rollen in der Verfilmung des Broadway-Musical „Into the Woods“ oder in Tommy Lee Jones „The Homesman“ zu nominieren.

Die Hauptfigur, der 16-jährige Jonas, wird von dem unscheinbaren, zu den Dreharbeiten bereits 24-jährigen Australier Brenton Thwaites dargestellt. Hollywood hat die Hauptfigur im Film allerdings bereits an die Zielgruppe angepasst. Im Roman „The Giver“ ist diese Figur nämlich erst 11 bzw, 12 Jahre alt.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „The Hunger Games: Mockingjay – Part 1“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar:Jetzt der dritte Teil, der in zwei Parts ins Kino kommt.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Hobbit – The Battle of the Five Armies“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Der dritte und letzte Teil von Peter Jacksons „The Hobbit“. Das CGI im Trailer sieht wirklich billig und schlecht aus, praktisch wie im Film „The Giver“. Für mich war es komisch, Lester Nygaard aus „Fargo“ im Trailer zu sehen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Unbroken“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Angelina Jolies Biopic/Drama mit Jack O´Connell. Oscar-Film.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „When the Game Stands Tall“
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: Sportfilm mit Laura Dern und Jim Caviezel
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Maze Runner“
Bewertung des Trailers: C+ (neuer Trailer)
Kommentar: Fantasy/Sci-Fi-Teenagarromanverfilmung, kann gar nicht schlechter als „The Giver“ sein.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bei 80% RT

Trailer v. Film: „St. Vincent“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Tragikomödie mit Bill Murray, Melissa McCarthy, Chris O´Down und Naomi Watts (die ich im Trailer nicht erkannt habe) Oscar-Film
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Paddington“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Ja, goldig der Bär. Toller Trailer. Selten einen Trailer gesehen, bei dem das Publikum so mitgeht.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: ach warum nicht.

Boston – Film: "True Grit"

Ich war am 03.01.11 in Boston und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„True Grit“ (dt. Kinostart: 24.02.11) 110 min western, adaptation, remake
dir. Joel Coen, Ethan Coen cast: Jeff Bridges, Matt Damon, Josh Brolin, Bruce Green, Roy L. Jones, Barry Pepper, Hailee Steinfeld, J. K. Simmons

Die 14jährige Mattie Ross (Hailee Steinfeld) will den Mord an ihrem Vater rächen. Daher begibt sie sich auf die Suche nach Tom Chaney (Josh Brolin) und engagiert den U.S. Marshal Rooster Cogburn (Jeff Bridges). Der Texas Ranger La Beef (Matt Damon) hat ebenfalls Interesse, Tom Chaney in seine Gewalt zu bringen…

B+ (Wertung von A bis F) „True Grit“ wurde von dem gleichnamigen Roman von Charles Portis adaptiert. Der Film ist ein Remake des gleichnamigen John Wayne Films von 1969. Den Original-Film habe ich nicht gesehen.

Auch wenn viele Zutaten vorhanden sind (überwältigende Bildsprache, Besetzung von außergewöhnlich ulkigen Typen in beinahe jeder Nebenrolle, originelle Dialoge, tolle Ausstattung und komische und doch so großartige Szenen) fühlt sich „True Grit“ nicht wie ein typischer Coen Bros. Film an. Es ist eher ein richtig guter und solider Western. Das erste was auffällt, ist tatsächlich die – wieder einmal – teils wunderschönen Bilder. Wie in so vielen Coen Bros. Filmen ist wieder der Kameramann Roger Deakins dafür zuständig. Bereits 8 x für den Oscar nominiert („The Shawshank Redemption“, „Fargo“, „Kundun“, „O Brother, Where Art Thou?“, „The Man Who Wasn´t There“, „The Assasination of Jesse James by the Coward Robert Ford“, No Country for Old Men, The Reader), ist es langsam auch für ihn an der Zeit, dass er den Goldmann gewinnt. Hätte Jeff Bridges im letzten Jahr nicht einen Oscar für Crazy Heart gewonnen, wäre er sicherlich dieses Jahr an der Reihe (so ist meiner Meinung nach zu Recht Colin Firth, der den Oscar gewinnen wird). Hailee Steinfeld gibt eine sensationelle Performance. Zu den Dreharbeiten war sie erst dreizehn Jahre alt, sie gibt hier ihr Spielfilmdebüt. Hut ab! Sie spielt hier zwar eindeutig die Hauptrolle, der Politik der Oscars zufolge wird sie jedoch voraussichtlich für die beste Nebenrolle nominiert. Matt Damon, der sich ebenso wie Jeff Bridges und sämtliche Schauspieler, in „True Grit“ durch den Film nuschelt, liefert hier in meinen Augen einer seiner besten Leistungen ab.

Die letzten ca. 30 Minuten von „True Grit“ fand ich genial. Ich war geneigt, meine „B+“ Bewertung auf „A-“ zu verbessern, aber das hätte nicht meinen Eindruck von dem gesamten Film wiedergespiegelt. Vielleicht sollte ich ihn mir bald noch einmal anschauen. Definitiv ist es ein Film, den man mehrmals sehen kann.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „The Lincoln Lawyer“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Auch wenn ich Matthew McConaughey nur ganz begrenzt optisch ertragen kann (immerhin mag ich seine Stimme und Sprache) macht dieser Thriller mit der tollen Marisa Tomei und William H. Macy, Ryan Phillippe und Josh Lucas erst einmal einen guten Eindruck
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Mechanic“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Actioner mit Jason Stratham, Ben Foster und Donald Sutherland
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80 % bzw. 100% (wg. Ben Foster)

Trailer v. Film: „The Rite“
Bewertung des Trailers: A- (neuer Trailer)
Kommentar: Horrorfilm mit Anthony Hopkins
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80 % (für Anthony Hopkins und weil dieser Trailer wirkt)

Trailer v. Film: „Country Strong“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Drama mit Gwyneth Paltrow als Country-Sängerin, Musik empfinde ich als ziemlich unerträglich.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80%

Trailer v. Film: „The Adjustment Bureau“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Sci-Fi/Fantasy/Thriller mit Emily Blunt und Matt Damon. Trailer macht einen recht guten Eindruck. An einer bestimmten Stelle im Trailer habe ich sogar Gänsehaut bekommen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Transformers: Dark of the Moon“
Bewertung des Trailers: D
Kommentar: Zu dem Film muss man sicherlich nichts weiter sagen… Frage: Warum spielt hier Frances McDormand und John Malkovich mit??? Zu dem Trailer möchte ich erwähnen, dass (ohne zu Beginn des Trailers zu wissen, was für ein Film hier beworben wird) der Trailer bei mir von einem entspannten B+ so bald der Name MICHAEL BAY auf der Leinwand erschien, auf ein zorniges D in meiner Bewertung gewandert ist…
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Rango“
Bewertung des Trailers: B (neuer Trailer)
Kommentar: Animationsfilm, gesprochen von Johnny Depp. Der neue, sehr ausführliche Trailer ist nicht mehr sooo doll.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Tokyo – Film: "TRON: Legacy – 3D"

Ich war am 21.12.10 in Tokio und habe mir im Kino angeschaut:

„TRON: Legacy – 3D“ (dt. Kinostart: 27.01.11) 127 min sci-fi, fantasy, sequel
dir. Joseph Kosinski cast: Jeff Bridges, Garrett Hedlund, Olivia Wilde, Bruce Boxleitner, Michael Sheen

Vor beinahe zwanzig Jahren ist Kevin Flynn (Jeff Bridges) praktisch über Nacht verschwunden. Kevin hat für das Software Imperium Encom gearbeitet. Vor seinem Verschwinden hatte er ein Software Programm namens TRON erfunden. Mit diesem Programm war es möglich, in eine virtuelle Welt eintauchen. Kevins Sohn Sam (Garrett Hedlund) ist mittlerweile 27 Jahre alt und kämpft gegen die üblen Machenschaften des Vorstands von Encom. Eines Nachts führt ihn eine mysteriöse Nachricht zu dem alten, verlassenen Räumen seines Vaters. Dort entdeckt er ein Versteck und wird kurz darauf in die gefährliche virtuelle TRON-Welt reingezogen…

B- (Wertung von A bis F) „TRON: Legacy“ ist die Fortsetzung des Science-Fiction-Films „TRON“ aus dem Jahr 1982. Das Original habe ich nicht gesehen.

Zunächst einmal habe ich Gänsehaut von diesem intensiven und kraftvollen Sound (diese Qualität kann nicht alleine an der sicherlich sehr fortschrittlichen japanischen Technologie liegen) im Kino bekommen. Außergewöhnlich gut gefiel mir der beinahe durchgängig geniale Score und Soundtrack von Daft Punk. „TRON: Legacy“ war für mich also erst einmal ein Ohrenschmaus. Aber auch visuell braucht sich der Film nicht zu verstecken. Ich habe ein Faible für minimalistisches Design und komme hier absolut auf meine Kosten. Was die Kostüme und die Ausstattung betrifft, ist der Film schlicht aber sehr originell gestaltet. Auch wenn zu Beginn des Films darauf hingewiesen wird, dass Teile (der Anfang) auch in 2D gedreht wurden, würde ich auf jeden Fall zu der 3D-Version raten. Die Special Effects wirken sensationell. Bei den Oscars gibt es dafür eigene Kategorien und in genau die würde „TRON: Legacy“ mit mindestens Nominierungen gehören. Auch wenn es nicht erforderlich für die Art von Film ist, bietet „TRON: Legacy“ sogar schauspielerisch etwas. Der normal-alte (die jüngere Version von Jeff Bridges haben sie auch unglaublich gut hinbekommen) Jeff Bridges bringt Würde in den Film und Michael Sheen („The Queen“, Frost/Nixon) hat mich durch seiner Wandelbarkeit jetzt tatsächlich von sich überzeugt. Langsam mag ich ihn. Der Regisseur Joseph Kosinski gibt hier sein Spielfilmdebüt und man kann jetzt schon gespannt sein, was er uns so in der Zukunft präsentiert. Im Ganzen betrachtet macht „TRON: Legacy“ vielleicht nicht viel Sinn, aber Spaß. Für meinen Geschmack hätte er nur einfach etwas kürzer sein müssen.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „The Social Network“
Bewertung des Trailers: A
Kommentar: Film bereits gesehen und für gut befunden
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x (plus Teaser)
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: gesehen

Trailer v. Film: „Gantz Part 2″
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: japanischer Action/Sci-Fi/Fantasy-Film
Wie oft schon im Kino gesehen: 0x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 30%

Trailer von Film:“Tangled“ (Trailer in 3D)
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Disneys Rapunzel hat mir wesentlich besser gefallen als ich dachte
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: gesehen

Trailer v. Film: „The Green Hornet“ (Trailer in 3D, ganz anderer Trailer)
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Comic-Verfilmung mit Seth Rogen
Wie oft schon im Kino gesehen: 5 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Kino in Japan:

Ich war seit einigen Jahren nicht mehr in Japan im Kino.

Wie so vieles, ist auch der Kinobesuch teuer. Die normale Kinokarte kostet 1800 Yen (ca. 18 Euro), für den 3D-Genuss zahlt man den üblichen 4 Euro Zuschlag und damit kostet dieser Kinospaß dann ca. 22 Euro. Wie mir meine japanische Kollegin mitgeteilt hat, gibt es aber einmal die Woche einen Frauentag, an dem die Kinokarte für die Dame nur umgerechnet 10 Euro kostet. Die Filme werden entweder in englisch mit japanischen Untertiteln oder halt synchronisiert gezeigt. An der Kasse muss man sich bereits für einen Sitzplatz entscheiden (ich hasse das). Werbung vor dem Film gibt es nicht, Trailer aber selbstverständlich. Sensationell fand ich die Popcorn-Portionen. Selten hole ich mir in den U.S.A. Popcorn. Wenn, dann logischerweise die kleinste Portion, die ich nicht einmal bis zu Hälfte schaffe. In Tokio habe ich mir kleines Popcorn geholt und war begeistert, ist es doch die ideale Portion für mich. Weiter unten habe ich ein Foto reingestellt. Um die Größe darzustellen, habe ich mein IPhone quer vorgelegt. Außerdem habe ich das Verbotsschild, welches vor dem Einlass ins Kino platziert ist, fotografiert. Gefiel mir.

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Die Oscars: Alle Gewinner

Die Gewinner der 82. Oscar-Verleihung:

Best Picture: „The Hurt Locker“
Best Director: Kathryn Bigelow für „The Hurt Locker“
Best Actor: Jeff Bridges für „Crazy Heart“
Best Actress: Sandra Bullock für „The Blind Side“
Best Supporting Actor: Christoph Waltz für „Inglorious Basterds“
Best Supporting Actress: Mo´Nique für „Precious
Best Original Screenplay: Mark Boal für „The Hurt Locker“
Best Adapted Screenplay: Geoffrey Fletcher für „Precious“
Best Foreign Language Film: „El Secreto de Sus Ojos (Argentinien)
Best Animated Film: „Up“
Best Documentary: „The Cove“
Best Editing: „The Hurt Locker“
Best Visual Effects: „Avatar“
Best Song: „The Weary Kind“ aus „Crazy Heart, T-Bone Burnett & Ryan Bingham
Best Score: „Up“
Best Cinematography: „Avatar“
Best Sound Mixing: „The Hurt Locker“
Best Sound Editing: „The Hurt Locker“
Best Costume Design: „The Young Victoria“
Best Art Direction: „Avatar“
Best Make Up: „Star Trek“
Best Live-Action Short: „The New Tenants“
Best Documentary Short: „Music by Prudence“
Best Animated Short: „Logorama“

Besonders freue ich mich dabei, dass einer meiner Lieblingsfilme „The Hurt Locker“ verdient mit insgesamt sechs Oscars ausgezeichnet wurde.

Wenn jemand meint, dass das Ergebnis bei der 82. Oscar-Verleihung vorhersehbar war, dann soll er selbst mal einen Tipp abgeben. Ich habe zwar von 24 Kategorien 15 richtig geraten, aber ich beschäftige mich auch etwas intensiver mit den Gesetzen Hollywoods und der Politik der Academy. So verstimmt es mich etwas, dass ich beide Drehbücher (gut, „Precious“ war eine komplette Überraschung“) falsch getippt habe. Dennoch habe ich meine Wette gewonnen. ;D

Zur Oscar-Verleihung: Mein Eindruck: es war eine der langweiligsten Shows in der Geschichte der Oscars. Die Moderation durch Steve Martin und Alec Baldwin war nicht schlecht, einige Ideen der Show waren gut, aber die ganze Show betrachtend war es schwer, die Augen aufzuhalten. Meine persönlichen Höhepunkte der Show: Christoph Waltz Rede, Ben Stiller als Na´vi, die Erinnerungen an den im letzten Jahr verstorbenen John Hughes und seine Filme, Steve Martin und Alec Baldwin in der „Paranormal Activity“-Szene, die aus dem letzten Jahr übernommene „Patenschaft“ für die besten Hauptdarsteller bzw. Hauptdarstellerinnen (in diesem Jahr gefiel mir Michelle Pfeiffer mit am besten, die Jeff Bridges ein paar Tränchen in die Augen zauberte)

Das offizielle Wording war in diesem Jahr übrigens wieder: „…and the winner is“ (anstatt: „…and the Oscar goes to“), daran konnten sich anscheinend aber nicht alle Presenter halten..

Zur Red Carpet Show: Wieso lässt Pro7 nicht die Profis von dem amerikanischen Fernsehsender ABC die ganze Zeit übernehmen? Ist mir vollkommen unbegreiflich. Nein, da wird ein Steven Gätjen an den roten Teppich gestellt und auf die Hollywood-Prominenz losgeslassen. Ich versuche dem ja durch Abwesenheit (ob im Zimmer oder im Land) zu entgehen, habe dann aber doch dieses Jahr gehört, wie er zu Sandra Bullock sagte: „The Blind Side“ is a comedy based on a true story…“ Sie daraufhin erstaunt: „Comedy?“. Vor vielen Jahren hat er Kate Winslet auch mal gefragt, wann denn „Titanic 2“ gedreht wird, woraufhin Mrs. Winslet ihm souverän aufklärte, dass die Titanic doch untergangen sei… Kann man dem deutschen Zuschauer nicht dieses Fremdschämen ersparen?

Meine Oscar-Prognose

Morgen, am 07.03.10, findet die Oscar-Verleihung in Los Angeles statt. Trotzdem einer der Produzenten von „The Hurt Locker“ gegen die Oscar-Regeln verstossen hat, gehe ich davon aus, dass „The Hurt Locker“ die wichtigsten Preise gewinnen wird. Ich bin gespannt, wie es ausgehen wird. Hier meine Prognose für alle Kategorien:

Music (Original Score): Up, Michael Giacchino
Animated Feature Film: Up, Pete Docter
Costume Design: The Young Victoria, Sandy Powell
Writing (Original Screenplay): Inglourious Basterds, Written by Quentin Tarantino
Actress in a Leading Role: Sandra Bullock, The Blind Side
Visual Effects: Avatar, Joe Letteri, Stephen Rosenbaum, Richard Baneham and Andrew R. Jones
Cinematography: Avatar, Mauro Fiore
Film Editing: The Hurt Locker, Bob Murawski and Chris Innis
Sound Mixing: Avatar, Christopher Boyes, Gary Summers, Andy Nelson and Tony Johnson
Art Direction: Avatar, Art Direction: Rick Carter and Robert Stromberg; Set Decoration: Kim Sinclair
Best Picture: The Hurt Locker, Kathryn Bigelow, Mark Boal, Nicolas Chartier and Greg Shapiro, Producers
Short Film (Animated): The Lady and the Reaper (La Dama y la Muerte), Javier Recio Gracia
Actor in a Leading Role: Jeff Bridges, Crazy Heart
Documentary (Feature): The Cove, Louie Psihoyos and Fisher Stevens
Sound Editing: Avatar, Christopher Boyes and Gwendolyn Yates Whittle
Music (Original Song): The Weary Kind (Theme from Crazy Heart), from „Crazy Heart“ Music and Lyric by Ryan Bingham and T Bone Burnett
Actress in a Supporting Role: Mo´Nique, Precious: Based on the Novel „Push“ by Sapphire
Actor in a Supporting Role: Christoph Waltz, Inglourious Basterds
Foreign Language Film: The White Ribbon, Germany
Writing (Adapted Screenplay): Up in the Air, Screenplay by Jason Reitman and Sheldon Turner
Makeup: Star Trek, Barney Burman, Mindy Hall and Joel Harlow
Short Film (Live Action): Kavi, Gregg Helvey
Documentary (Short Subject): China´s Unnatural Disaster: The Tears of Sichuan Province, Jon Alpert and Matthew O´Neill
Directing: The Hurt Locker, Kathryn Bigelow

Chicago – Film: "Crazy Heart"

Ich war am 16.02.10 in Chicago und habe mir im Kino angeschaut:

„Crazy Heart“ (dt. Kinostart: 04.03.2010) 111 min drama, adaptation
dir. Scott Cooper cast: Jeff Bridges, Maggie Gyllenhaal, Robert Duvall, Colin Farrell,

Der ehemalige Country Music Star Bad Blake (Jeff Bridges) tingelt mittlerweile nur noch durchs Land für Auftritte auf Bowlingbahnen, etc. Seine beste Zeit ist länger schon vorbei, er ist pleite und widmet sich jetzt eher dem Alkohol und Affären. Als er die junge Musikjournalistin und alleinerziehende Mutter Jean (Maggie Gyllenhaal) kennenlernt, verliebt er sich in sie und versucht sein Leben wieder auf die Reihe zu bekommen…

B- (Wertung von A bis F) Der Film „Crazy Heart“ basiert auf dem gleichnamigen Roman von Thomas Cobb.

„Crazy Heart“ ist ein fesselndes Portrait eines abgehalfterten Stars. Klar, dass einem dabei, „The Wrestler“ aus dem Jahr 2008 in Erinnerung kommt. Die Intensität von The Wrestler und auch Mickey Rourkes Performance werden weder von „Crazy Heart“ noch von Jeff Bridges erreicht. Dennoch ist es zweifelsfrei ein sehenswerter Film mit wunderbaren Schauspielern. Ich fand überraschenderweise Colin Farrell als Country Music Star glaubwürdig, aber auch der stets superbe Robert Duvall überzeugt wieder einmal. Maggie Gyllenhaal ist natürlich auch eine Bereicherung, ihre Nominierung für den Oscar halte ich jedoch für etwas übertrieben. Vor ein paar Jahren hätte sie für „Sherrybaby“ nominiert werden müssen.

Jeff Bridges ist für diese Rolle ebenfalls für einen Academy Award nominiert. Dies ist seine fünfte Oscar-Nominierung (zuvor für „The Last Picture Show“, 1971; „Thunderbolt and Lightfoot“, 1974; „Starman“, 1984; „The Contender“, 2000). Er wird diesmal den Oscar mit nach Hause nehmen können, meines Erachtens verdient er den Award nicht unbedingt für diese Performance (die ohne Zweifel sehr gut ist, aber sein Mitbewerber Colin Firth ist in A Single Man einfach noch besser), sondern dafür, dass er uns mit konstant hervorragender Leistung seit so vielen Jahren bei Laune hält und weil er halt so ein cooler Typ ist. Update: Jeff Bridges hat für seine Rolle in „Crazy Heart“ den Oscar als Bester Hauptdarsteller gewonnen.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer von Film: „Greenberg“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Tragikomödie mit Ben Stiller und Rhys Ifans, Ben Stiller, lief gerade auf der Berlinale
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 4 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100%

Trailer von Film:“Robin Hood“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Ridley Scotts Version mit Russell Crowe und Cate Blanchett
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100 %

Trailer von Film: „The Back-up Plan“
Bewertung des Trailers: D-
Kommentar: RomCom mit J.Lo
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 0%

Trailer von Film: „Cyrus“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Komödie mit John C. Reilly, Jonah Hill, Marisa Tomei, Catherine Keener
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100%

Los Angeles – Film: "The Men Who Stare at Goats"

Ich war am 19.11.09 in Los Angeles und habe mir im Kino angeschaut:

„The Men Who Stare at Goats“ (dt. Titel: „Männer die auf Ziegen starren“, dt. Kinostart: 04.03.2010) 93 min adaptation, comedy, drama
dir. Grant Heslov cast: George Clooney, Ewan McGregor, Kevin Spacey, Jeff Bridges, Rebecca Mader, Stephen Lang,

Im Jahr 2002 erfährt der Journalist Bob Wilton (Ewan McGregor) von einer Einheit der amerikanischen Armee, die sich an paranormaler Kriegsführung versucht. Diese Spezial-Einheit nennt sich New Earth Army. Als Bob Wilton nach Kuwait reist, lernt er Lyn Cassady (George Clooney) kennen, der zu dieser Einheit gehört…

C+ (Wertung von A bis F) Der Film „The Men Who Stare at Goats“ wurde von dem gleichnamigen Buch von Jon Ronson inspiriert. Zu Beginn erfährt man, dass mehr in dem Film wahr ist, als man glaubt.

Da ich mich bei diesem Film auf einen potentiellen Oscar-Kandidaten gefreut habe, bin ich enttäuscht aus dem Film gekommen. Das Hauptproblem sehe ich in dem Drehbuch und in der Regieführung. Ich habe den Film nicht als funktionierende Geschichte wahrgenommen, eher eine Aneinanderreihung von mehr oder weniger originellen Szenen. Natürlich sehe ich Spacey, Bridges und Clooney immer gerne, hier hatte ich aber den Eindruck, dass drei große Talente etwas verschwendet wurden. Man kann sich sehr gut vorstellen wieviel Vergnügen die drei bzw. vier (mit Ewan McGregor) Schauspieler bei den Dreharbeiten hatten. Eigentlich hätte ich lieber eine Dokumentation von den Dreharbeiten zu „Goats“ gesehen, ich glaube, das wäre mir mehr in Erinnerung geblieben…

Trailer zu sehen:

„passabel“

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Brothers“
Bewertung des Trailers: A
Kommentar: Film ist ein Oscar-Kandidat, Tobey Maguire vielleicht auch.
Wie oft schon im Kino gesehen: ca. 6 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Edge of Darkness“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Nö, bitte nicht noch ein Mel Gibson Film
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Did You Hear About the Morgans?“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Hugh Grant und Sarah Jessica Parker…nö
Wie oft schon im Kino gesehen: ca. 6 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Up in the Air“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Film ist ein Oscar-Kandidat
Wie oft schon im Kino gesehen: ca. 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Green Zone“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Matt Damon erneut unter der Regie v. Paul Greengrass
Wie oft schon im Kino gesehen: ca. 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 50%

Trailer v. Film: „The Crazies“
Bewertung des Trailers: A
Kommentar: einer meiner derzeitigen Lieblingstrailer
Wie oft schon im Kino gesehen: ca. 8 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%