NYC – Film: „Café Society“

Ich war am 08.08.16 in New York und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 
„Café Society“ (dt. Kinostart: 10.11.16) 96 min drama, comedy
dir. Woody Allen cast: Jesse Eisenberg, Kristen Stewart, Steve Carell, Blake Lively, Parker Posey, Corey Stoll, Jeannie Berlin, Ken Stott

 

 

Bobby (Jesse Eisenberg) ist in New York aufgewachsen. In den 1930er Jahren versucht er, in Los Angeles sein Glück zu finden. Vielleicht könnte ihm dabei Onkel Phil (Steve Carell), der vielbeschäftigte und erfolgreiche Hollywood-Agent, behilflich sein. Bobby verliebt sich bald in die Sekretärin seines Onkels, Vonnie (Kristen Stewart). Leider hat die aber einen Freund…

 
B- (Wertung von A bis F) „Café Society“ ist Woody Allens neuer Film. Es ist sein 47. Film und nicht nur der teuerste, den der New Yorker Filmemacher je inszeniert hat, sondern erstmals hat er auch mit digitalen Kameras gedreht.

In den besseren Woody-Allen-Filmen der neueren Zeit („Match Point“, Midnight in Paris und Blue Jasmine) bekommt man Woody Allen selbst dankenswerterweise nicht zu sehen. In „Café Society“ spielt er zwar auch nicht mit, lässt es sich jedoch nicht nehmen, als Erzähler zu fungieren. Ich hätte gerne auch auf diesen unnötigen Part verzichtet.

Überhaupt hätte ich mir gewünscht, „Cafe Society“ wäre eine Charakterstudie über den neurotischen New Yorker Bobby, der sich in der Fremde (noch dazu im glitzernden Hollywood der 1930er Jahre) zurechtfinden muss. Dass dies funktioniert hätte, sieht man zu Beginn des Films. Leider erzählt Woody Allen später eine völlig andere, in New York angesiedelte Geschichte. Die Ausflüge in die Unterwelt hätten auch aus einem ganz anderen Film sein können und die Geschichte im Ganzen wirkt zu konstruiert und aufgepumpt.

Die Szenen des älteren, jüdischen Ehepaars, Bobbys Eltern (gespielt von Jeannie Berlin und Ken Stott), sind hinreissend und hätten so auch aus einem Coen-Bros.-Film stammen können. Amüsant fand ich die Kurzauftritte von Bobbys permanentrauchenden Gangsterbruder Ben (gespielt von Corey Stoll, den ich mit voller Haarpracht tatsächlich nicht erkannte). Der Form halber sei erwähnt, dass Bruce Willis für die Rolle des Onkel Phil besetzt war. Während der Dreharbeiten war Woody Allen jedoch so unzufrieden mit der Arbeit des Schauspielers, dass er ihn kurzerhand durch Steve Carell ersetzte. Steve Carell ist ein Glücksgriff für den Film. Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man denken, dass Woody Allen ihm die Rolle auf den Leib geschrieben hat. Letztlich ist es den beiden o.g. Schauspielern, Steve Carell und dem stets wunderbaren Jesse Eisenberg zu verdanken, dass mich der Film nicht noch mehr gelangweilt hat.

„Café Society“ ist nach Adventureland und „American Ultra“ bereits der dritte Film, bei dem Jesse Eisenberg und Kristen Stewart gemeinsam vor der Kamera stehen.

„Café Society“ wurde erstmalig auf dem Cannes Film Festival 2016 gezeigt. Es war der Eröffnungsfilm der diesjährigen Filmfestspiele in Cannes.

Trailer zu sehen:

 
vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Morris From America„
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: deutsch-amerikanischer Film mit Craig Robinson.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mmmh…mal gucken

Trailer v. Film: „Come What May„
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: französischer Zweiter-Weltkriegsfilm mit August Diehl
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: eher nicht

Trailer v. Film: „Mia Madre„
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Italienischer Film mit John Turturro. Habe ich letztes Jahr auf dem New York Film Festival gesehen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bereits gesehen.

Trailer v. Film: „Denial„
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Film über den Holocaust-Leugner David Irving. Mit Rachel Weisz, Tom Wilkinson und Timothy Spall
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „A Man Called Ove„
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: schwedische Tragikomödie
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken

NYC – Film: "Magic in the Moonlight"

Ich war am 04.08.14 in New York und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„Magic in the Moonlight“ (dt. Kinostart: 04.12.14) 97 min comedy
dir. Woody Allen cast: Colin Firth, Emma Stone, Jacki Weaver, Marcia Gay Harden, Simon McBurney

Berlin im Jahre1928. Stanley Crawford (Colin Firth) ist Europas bekanntester Zauberkünstler. Nach einem seiner Auftritte sucht ihn sein alter Bekannter und Kollege Howard (Simon McBurney) in der Garderobe auf. Howard bittet ihn um Hilfe, da er sich mit allen Tricks auskennt, soll er mit ihm nach Südfrankreich reisen und sich das selbsternannte Medium Sophie (Emma Stone) anschauen. Howard hält die junge Dame für eine Betrügerin und da sie in die befreundete, sehr wohlhabende Familie scheinbar einheiraten will, soll Stanley die junge Frau als Schwindlerin enttarnen.

C- (Wertung von A bis F) „Magic in the Moonlight“ ist Woody Alles neuester Film. Dieser Film zeigt was dabei herauskommt, wenn man als Filmemacher wirklich zwingend jedes Jahr einen Film herausbringt. Woody Allen kann gute Filme machen, sein diesjähriger Film ist aber garantiert keiner von denen.

Die in „Magic in the Moonlight“ erzählte Geschichte ist praktisch von Anfang an vorhersehbar, die Liebesgeschichte fand ich trötenlangweilig und – was am allerschlimmsten ist – unglaubwürdig.

Unzählige Filme in der Vergangenheit haben gezeigt, dass man sich die unterschiedlichsten Frauen und auch Männer (z.B. in „Where the Truth Lies“, A Single Man) in einer romantischen Beziehung mit Colin Firth vorstellen kann. Es gehört schon einiges dazu, den Oscar-Preisträger eine Frau an seine Seite zu stellen, die so nun gar nicht zu ihm passt. Emma Stone harmoniert einfach nicht mit Colin Firth, das hätte bei der Besetzung der Rollen bereits auffallen müssen, spätestens jedoch hätte es Woody Allen bei den Dreharbeiten sehen müssen. Meines Erachtens ist die 25-jährige Emma Stone überhaupt eine Fehlbesetzung, sie passt auch nicht in die Zeit der 1920er Jahre. Die Kostüme, wirken an ihr wie eine Verkleidung zu einer Mottoparty.

Wenn es dennoch zwei Gründe gibt, diesen Film zu sehen, dann sind es Colin Firth und Jacki Weaver. Beide Schauspieler sind egal in welcher Rolle immer sehenswert. Herausragend ebenfalls die traumhaften Locations, die authentischen Kostüme und das Produktionsdesign.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Love is Strange“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Ira Sachs neuer Film mit John Lithgow und Alfred Molina
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
?Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bereits auf dem Tribeca FF gesehen

Trailer v. Film: „Art and Craft“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Dokumentation über den Kunstfälscher Mark Landis
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Birdman (or the Unexpected Virtue of Ignorance)“
Bewertung des Trailers: A
Kommentar: Soll ich den Film eigentlich ungesehen in meine Top Ten aufnehmen? Oscar-Film von Alejandro González Inárritu. Michael Keaton gilt als sicherer Oscar-Kandidat…unglaublich auf dem Papier, nicht mehr so wenn man den Trailer sieht.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Imitation Game“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Biopic und Kriegsdrama mit Benedict Cumberbatch, Keira Knightley und Matthew Goode. Oscar-Film?
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Die Disappearance of Eleanor Rigby“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Ich liebe diesen Film (mit Jessica Chastain, James McAvoy, Viola Davis, William Hurt, Isabelle Huppert und Bill Hader) eigentlich jetzt schon. Oscar-Film.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

NYC – Film: "Fading Gigolo"

Ich war am 23.04.14 in New York und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„Fading Gigolo“ (dt. Filmtitel: „Plötzlich Gigolo“, dt. Kinostart: 6.11.14) 98 min comedy
dir. John Turturro cast: John Turturro, Woody Allen, Sharon Stone, Sofia Vergara, Liev Schreiber, Vanessa Paradis, Aida Turturro, Bob Balaban

Murray Schwartz (Woody Allen) handelt mit gebrauchten, seltenen Büchern. Seinen kleinen Buchladen muss er jetzt aber schließen. Als er letztens bei seiner Dermatologin Dr. Parker (Sharon Stone) zur Untersuchung war und sich mit ihr unterhalten hat, hat die ihm mitgeteilt, dass sie und ihre Freundin (Sofia Vergara) einen Mann für einen Dreier suchen. Sie hat ihn gefragt, ob er jemand wüsste. Murray fiel spontan sein bester Freund, der alleinstehende Fioravante (John Turturro) ein. Da die beiden wohlhabenden Frauen auch für den Sex bezahlen würden, sieht Murray eine ideale Einnahmequelle. Murray vermittelt Fioravente und bezieht dafür eine Provision. Murray zögert anfangs, aber auch er hat Rechnungen zu begleichen. Eines Tages bringt Murray die jüdische Witwe Avigal (Vanessa Paradis) vorbei…

B- (Wertung von A bis F) „Fading Gigolo“ ist kein wirklich guter Film, mir hat es aber Spaß gemacht, bestimmten Charakteren bzw. Schauspielern (insbesondere John Turturro und Liev Schreiber) zuzuschauen. Ich war auch geneigt, ihn etwas schlechter zu bewerten, aber dann fand ich diese später erzählte Entführungsgeschichte dann doch noch ganz originell.

Die Handlung ist natürlich völlig absurd. Woody Allen assoziiere ich mit einem sehr alten Mann und neurotisch-nervigen Gequatsche. Ihn mit Sex in Verbindung zu bringen hat für mich etwas äußerst Verstörendes. Zwei Frauen, noch dazu zwei so bildhübsche Frauen wie Sharon Stone und Sofia Vergara, haben garantiert keine Probleme Männer für Sex aufzureißen. Die Idee, dass eine der Frauen nun ausgerechnet Woody Allens Charakter anspricht, ob er jemanden für ihre Liebesspiele wüsste, ist so abwegig, dass sie nur von einem Mann stammen kann. Normalerweise schreibt Woody Allen solche bizarren Männerfantasien selbst. Dieses Mal ist er aber unschuldig. Naja, wahrscheinlich nicht, aber zumindest hat John Turturro offiziell das Skript geschrieben und auch Regie geführt.

So ein an den Haaren herbeigezogene Handlungsarm ist für mich normalerweise der Grund aus einer Geschichte auszusteigen, bevor ich überhaupt die Möglichkeit hatte, einzusteigen. Woody Allen als Schauspieler zu sehen und seinem typisch neurotisch-stotternden Dauergequatsche zu horchen sind auch nicht hilfreich, mich entspannt im Kinosessel sitzen zu lassen. Mit dem erstmaligen Zusammentreffen von John Turturros und Sharon Stones Charakteren funktioniert der Film dennoch besser als erwartet. Diesen Gigolo habe ich John Turturro abgenommen, er ist eine interessante Type und kann auf Frauen anziehend wirken.

Liev Schreiber als liebeskranker jüdisch-orthodoxer Gesetzeshüter ist es alleine Wert, den Film zu gucken.

Sharon Stone hat scheinbar ihre Botox-Behandlungen eingestellt, jedenfalls sieht sie wieder wesentlich natürlicher aus.

Sofia Vergara sieht so aus und redet als würde sie in einer Episode von „Modern Family“ spielen.

Vanessa Paradis gibt hier ihr englischsprachiges Kinodebüt. Sie hat ein trauriges Gesicht und die jüdisch-orthodoxe Witwe habe ich ihr abgenommen. Sie hat durchaus Ausstrahlung und Präsenz (wenn diese grausige Zahnlücke bloss nicht wäre, die in ihrem Alter jetzt auch nicht mehr niedlich wirkt)

„Fading Gigolo“ wurde u.a. im Lexington Candy Shop in der Upper East Side gedreht. Einem wirklich schönen, traditionellen Diner.

„Fading Gigolo“ wurde erstmalig auf dem Toronto International Film Festival 2013 gezeigt.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „We are the Best!“
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: schwedisches Drama
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Chinese Puzzle“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: französisch-amerikanische Beziehungskomödie mit Audrey Tautou und Kelly Reilly
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Locke“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Charakterstudie mit Tom Hardy
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bereits gesehen

Trailer v. Film: „Fed Up“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Dokumentation über fette Amerikaner und die Folgen ihrer schlechten Ernährung
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Night Moves“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Kelly Reichhardts neuer Film mit Jesse Eisenberg, Dakota Fanning und Peter Sarsgaard
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bereits auf dem Tribeca FF gesehen

San Francisco – Film: "Blue Jasmine"

Ich war am 10.08.13 in San Francisco und habe mir im Kino angeschaut:

„Blue Jasmine“ (dt. Kinostart: 07.11.13) 98 min drama
dir. Woody Allen cast: Cate Blanchett, Bobby Carnavale, Sally Hawkins, Alec Baldwin, Louis C.K., Andrew Dice Clay, Peter Sarsgaard, Michael Stuhlbarg

Die New Yorkerin Jasmine (Cate Blanchett) ist gewohnt, im Luxus zu leben. Ihr Ehemann Hal (Alec Baldwin) war Finanzjongleur, ist mit seinen Betrügereien aufgeflogen und sitzt im Gefängnis. Dadurch hat auch Jasmine jetzt alles verloren, die Eigentumswohnung, das Haus in den Hamptons, ihren Schmuck und das gesamte Geld – alles wurde beschlagnahmt. Jasmine ist pleite. Sie muss ihr komplettes Leben umstellen. Für den Neuanfang kommt sie zunächst bei ihrer Schwester Ginger (Sally Hawkins) in San Francisco unter. Jetzt muss sie auch erstmalig ihr eigenes Geld verdienen, nur was macht man, wenn man gar keine Ausbildung hat? Jasmine ist mit der Gesamtsituation überfordert…

B+ (Wertung von A bis F) Schon mit den ersten Szenen war mir bewusst, dass ich jetzt wieder einen der besseren Woody-Allen-Filme zu sehen bekomme. Ein Hauptgrund dafür ist zweifelsohne, dass Woody Allen hier nicht mitspielt und auch keine ihm ähnelnde nervende Neurotiker-Figur in diesem Film einen Platz findet.

„Blue Jasmine“ ist ein Drama, bei dem auch gelacht werden kann. Noch präziser ist es aber eine Charakterstudie über die, zugegebenermaßen auch etwas neurotische Jasmine, gespielt von Cate Blanchett. Ein verwöhntes Luxusweibchen, der nur noch ihre teuren Designerklamotten geblieben sind. Für einen Neuanfang fliegt sie an die Westküste der U.S.A. und kommt, bis sie auf eigenen Beinen steht, bei ihrer Schwester Ginger unter. Die beiden Schwestern stehen sich nicht sehr nahe, viel zu unterschiedlich war ihr Werdegang. Ginger lebt in sehr einfachen Verhältnissen.

Woody Allen hat Jasmine erschaffen. Eine ehemals wohlhabende Frau, leicht überheblich und nicht gewillt, ein „normales“ Leben zu führen. Die Figur mag vielleicht leicht überzeichnet sein, für mich zeugt sie aber von guter Beobachtungsgabe. Vermutlich hat Woody Allen beim Kreieren von Jasmine auch die eine oder andere seiner Bekanntschaften von der Upper East Side einfließen lassen.

Cate Blanchett hat Jasmine zum Leben erweckt. Einzig ihr ist es zu verdanken, dass man Woody Allens Jasmine als reale Person sieht, für sie sogar so etwas wie Mitgefühl aufbringt. Nach ihrem jahrelangen Luxusleben kann und möchte sie nicht wahrhaben, dass ihr Leben im Reichtum ein Ende hat. Sie hat früh geheiratet, nie gearbeitet und war immer versorgt. Kann sie überhaupt ein so einfaches Leben führen? Sie trägt weiter ihre Designerklamotten und mir kam es fast trotzig vor, wie sie ihre edle Birkin Bag immer mit sich herumschleppt. Sie trinkt zu viel Alkohol, schluckt zu viel Antidepressiva, führt Selbstgespräche und steht immer nahe an einem Nervenzusammenbruch. Sie steht sich selbst im Weg. Als Zuschauer wünscht man ihr, dass sie die Kurve kriegt. Cate Blanchett hat in einem Interview angegeben, dass sie zur Vorbereitung auf diese Rolle, verschiedene Frauentypen in der Öffentlichkeit studiert hat.

Cate Blanchett gibt eine dieser seltenen Performances, bei denen mein Herz schneller schlägt und um mich herum im Kino sonst was hätte passieren können, Hauptsache ich kann ihr weiter zuschauen.

Was die australische Ausnahme-Schauspielerin Cate Blanchett hier hinlegt, ist große Schauspielkunst. Was hat nicht schon alles überzeugend gespielt. Um nur an vier Beispielen ihre Vielseitigkeit aufzuzeigen: sie war Königin Elizabeth I., sie war die Elbenfürstin in Mittelerde, sie war Katharine Hepburn und, ja, sie war sogar schon Bob Dylan. Für ihre Rolle als Katharine Hepburn in „The Aviator“ hat sie einen Oscar gewonnen (sie hat vier weitere Oscar-Nominierungen). Wenn ich Cate Blanchett in Blue Jasmine sehe, ärgere ich mich zwangsläufig wieder mal über die Academy. Sicherlich verstehe ich die Politik, die sich hinter der Verleihung der Academy Awards verbirgt, aber wenn man weiß wer (beispielsweise: Julia Roberts, Reese Witherspoon, Renée Zellweger, Jennifer Hudson, Sandra Bullock und und und) und wofür die Damen einen Oscar gewonnen haben, möchte man für Cate Blanchett einen eigenen Preis erfinden. Sie spielt einfach in einer ganz anderen, eigenen Liga.

Herausragend fand ich auch Bobby Cannavale und – ja – Sally Hawkins. Die Sally Hawkins, die ich noch in „Happy-Go-Lucky“ unerträglich fand, hat mir zwar bereits in An Education, Never Let Me Go und Jane Eyre gefallen, in „Blue Jasmine“ ist sie aber exzellent. Eine Oscar-Nominierung würde ich durchaus nachvollziehen können. Lobend erwähnen muss man aber eigentlich das gesamte Ensemble (Michael Stuhlbarg, Peter Sarsgaard, Louis C.K., Andrew Dice Clay, Alec Baldwin).

Selbstverständlich ist Cate Blanchett im Gespräch für eine Oscar-Nominierung im Jahr 2014. Da die Stimme und Sprache ebenso zu ihrer Performance gehört, empfehle ich dringend, diesen Film unbedingt im Original zu sehen. Für „Blue Jasmine“ sind derzeit ebenfalls Oscar-Nominierungen denkbar: Bester Film, Bester Regisseur, Bester Nebendarsteller (Alec Baldwin, Andrew Dice Clay, Bobby Cannavale), Beste Nebendarstellerin (Sally Hawkins). Update: Cate Blanchett wurde für ihre Rolle in „Blue Jasmine“ mit dem Oscar für die beste weibliche Hauptdarstellerin ausgezeichnet.

In meiner sehr gut besuchten Vorstellung wurde zum Ende applaudiert.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „The Artist and the Model“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: französisch-spanisches Drama mit Jean Rochefort und Claudia Cardinale
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80%

Trailer v. Film: „I Give It a Year“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Britische Komödie mit Oliva Colman, Rose Byrne, Rafe Spall und Minnie Driver
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80%

Trailer v. Film: „Europa Report“
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: Sci-Fi-Film mit Sharlto Copley
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Cutie and the Boxer“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Dokumentation über den japanischen Künstler Ushio Shinohara und seine Frau
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80%

Trailer v. Film: „The Patience Stone“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: afghanisches Kriegsdrama
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

San Francisco – Film: "To Rome with Love"

Ich war am 14.07.12 in San Francisco und habe mir im Kino angeschaut:

„To Rome with Love“ (dt. Kinostart: 30.08.12) 102 min drama, comedy
dir. Woody Allen cast: Woody Allen, Roberto Benigni, Jesse Eisenberg, Alec Baldwin, Penélope Cruz, Judy Davis, Greta Gerwig, Ellen Page, Ornella Muti

Jack (Jesse Eisenberg) ist angehender Architekt und lebt mit seiner Freundin Sally (Greta Gerwig) in Rom. Als sich Sallys Freundin Monica (Ellen Page), eine sich für unwiderstehlich haltende Hollywoodschauspielerin, zu Besuch anmeldet, ist Jack zwischen seiner Freundin und Monica hin- und hergerissen. Jerry (Woody Allen) war Musikproduzent ist aber mittlerweile in Rente und reist mit seiner Frau Phyllis (Judy Davis) nach Rom. Ihre gemeinsame Tochter möchte ihnen ihren zukünftigen Schwiegersohn Michelangelo (Flavio Parente) vorstellen. Michelangelos Vater (Fabio Armiliato) arbeitet als Bestatter, Jerry hört ihn aber eines Tages unter der Dusche singen und möchte ihn berühmt machen. Dann gibt es da noch den normalen Angestellter und Familienvater Leopoldo (Roberto Beningi), der wird praktisch über Nacht berühmt und muss sich damit auseinandersetzen. Außerdem gibt es noch ein frisch verheiratetes Pärchen (Alessandra Mastronardi und Alessandro Tiberi), das in ihren Flitterwochen nach Rom kommt. Sie verläuft sich in der großen Stadt und er bekommt im Hotelzimmer plötzlich Besuch von einer Prostituierten (Penelope Cruz)…

D (Wertung von A bis F) Woody Allens Sicht auf eine der weltweit schönsten Städte schmerzt. Kitschig ausgeleuchtete Bilder mit abgedroschener schmalziger Musik unterlegt. Ich weiß nicht, wie oft ich mir „Volare“ anhören musste. Dazu werden dem Zuschauer vier wenig originelle, dafür unglaublich langgezogene Geschichten erzählt, die sich auf Alt-Herren-Fantasien begründen. Eine Geschichte ist dabei öder und zugleich absurder als die nächste. Der Humor ist klamottig. Zu allem Überfluss spielt Woody Allen selbst auch mal wieder eine Rolle. Greta Gerwig wirkt ziemlich trampelig und Ellen Page ist als Femme Fatale unfassbar fehlbesetzt. Einzig Jesse Eisenberg hat mir gefallen. Gut fand ich auch, dass Woody Allen – wie bereits in „Vicky Cristina Barcelona“ – die Schauspieler in ihrer eigenen Sprache hat sprechen lassen. Auch wenn der Zuschauer dafür die Hälfte des Film Untertitel lesen muss. Nicht umsonst hat Penélope Cruz seinerzeit ihren Oscar für die beste Nebenrolle gewonnen. Hier spielt die Spanierin allerdings eine italienische Prostituierte.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Bill W.“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Dokumentation über Bill Wilson, den Mitbegründer der Anonymen Alkoholiker
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 50%

Trailer v. Film: „Robot & Frank“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Tragikomödie mit Frank Langella und Susan Sarandon
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Searching for Sugar Man“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Dokumentation über den Musiker Rodriguez
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 60%

Trailer v. Film: „Shut Up and Play the Hits“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Dokumentation über James Murphys letzten Auftritt im Madison Square Garden
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Little White Lies“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: französische Tragikomödie aus dem Jahr 2010 mit Marion Cotillard.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 20%

NYC – Film: "Midnight in Paris"

Ich war am 21.07.11 in New York und habe mir im Kino angeschaut:

„Midnight in Paris“ (dt. Kinostart: 18.08.11) 94 min comedy
dir. Woody Allen cast: Owen Wilson, Rachel McAdams, Marion Cotillard, Michael Sheen, Kathy Bates, Adrien Brody, Carla Bruni, Alison Pill, Tom Hiddleston, Corey Stoll

Gil (Owen Wilson) ist ein erfolgreicher Drehbuchautor in Hollywood und gerade dabei, seinen ersten Roman fertigzustellen. Jetzt reist mit seiner Verlobten Inez (Rachel McAdams) und ihren Eltern John (Kurt Fuller) und Helen (Mimi Kennedy) nach Paris. Während Inez viel rumnölt, ist Gil völlig von der Stadt fasziniert und träumt davon, in Paris zu leben. Eines Nachts spaziert Gil alleine durch die Stadt und verläuft sich. Um Mitternacht hält eine alte Limousine, die ihn in direkt in das Paris der 1920er Jahre bringt. Er trifft auf Zelda (Alison Pill) und F. Scott Fitzgerald (Tom Hiddleston), Ernest Hemingway (Corey Stoll) und viele Künstler der damaligen Zeit und schließlich lernt er auch noch die junge Französisin Adriana (Marion Cotillard) kennen…

B (Wertung von A bis F) Ich bin nun so gar kein Freund der französischen Hauptstadt. Wenn es jedoch Woody Allens Paris gäbe, würde ich umgehend mit den Reisevorbereitungen beginnen. „Midnight in Paris“ ist ein eindrucksvolle Liebenserklärung an Paris. Auch sonst handelt der Film von Fantasien. Wie schön wäre es, mal in die Vergangenheit versetzt zu werden und mit der Künstlerszene jener Zeit einen Abend zu verbringen. Bei Gils Begegnung mit dem jungen Salvador Dalí (großartig: Adrien Brody) wäre ich beinahe vor Lachen aus dem Kinosessel gerutscht. Auch gefällt mir, dass der frankophobe und zynische Amerikaner an sich (wunderbar böse: Kurt Fuller und Mimi Kennedy als Gils zukünftige Schwiegereltern bzw. Michael Sheen als Freund von Inez) im Film seinen Platz findet. Das Drehbuch und die charmante Umsetzung ist wirklich gelungen, auch wenn sich die Story nachher etwas zieht und ich nicht wirklich mit dem Schluß zufrieden war.

Als ich das erste Mal davon hörte, dass Owen Wilson („Zoolander“, „The Royal Tenenbaums“, „Starsky & Hutch“, The Darjeeling Limited) die Hauptrolle in dem neuen Woody Allen Film spielt, war ich irritiert. Owen Wilson verkörpert quasi Woody Allen. Es hat mich schon erstaunt, wie überzeugend er den Gil gibt. Bei Marion Cotillard ist es für mich immer schwer – wenn sie auf der Leinwand erscheint – mich noch auf andere Schauspieler zu konzentrieren. Sie ist einfach von einer so außergewöhnlichen Schönheit und dann noch so talentiert. Auch gibt Michael Sheen (Frost/Nixon, TRON: Legacy), wieder einmal, eine sehr sehenswerte Performance. Frankreichs Präsidentengattin Carla Bruni sollte sich vielleicht zukünftig eher auf ihre Musik konzentrieren. Ich fand sie hier nicht nur überflüssig, sondern auch so schlecht, dass sie mich bei jedem ihrer Auftritte aus dem Film geworfen hat .

Den Film „Midnight in Paris“ sollte man unbedingt im Original sehen.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Martha, Marcy May Marlene“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Thriller mit John Hawkes. Vor „Winter´s Bone“ ist er mir (was ich heute gar nicht glauben mag) nie aufgefallen und jetzt kann ich ihn gar nicht oft genug sehen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Chasing Madoff“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Dokumentation über den Madoff-Skandal
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80%

Trailer v. Film: „Bellflower“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Indie-Action/Drama mit eindrucksvollen Bildern
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Guard“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: irische Komödie mit Brendan Gleeson und dem wunderbaren Don Cheadle.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Debt“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Thriller/Actionfilm mit Tom Wilkinson, Hellen Mirren und Sam Worthington
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

NYC – Film: "You Will Meet a Tall Dark Stranger"

Ich war 25.09.10 in New York und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„You Will Meet a Tall Dark Stranger“ (dt. Titel: „Ich sehe den Mann Deiner Träume“, dt. Kinostart: 02.12.10) 98 min comedy, drama
dir. Woody Allen cast: Anthony Hopkins, Gemma Jones, Josh Brolin, Naomi Watts, Antonio Banderas, Freida Pinto, Lucy Punch

London. Der verspätet-midlifekriselnde Alfie (Anthony Hopkins) macht auf einmal viel Sport, kauft sich ein schnelles Auto und verlässt nach über 40 Jahren seine Frau Helena (Gemma Jones). Helena ist völlig verzweifelt und geht zu der von ihrer Tochter Sally (Naomi Watts) empfohlenen Wahrsagerin, einer Schwindlerin. Naomi Watts hat eigene Probleme in ihrer Ehe mit dem nicht länger erfolgreichen Schriftsteller Roy (Josh Brolin). Außerdem hat sie sich in ihren Chef Greg (Antonio Banderas) verliebt und Roy ist dabei, sich in die schöne Frau vom gegenüberliegenden Haus, Dia (Freida Pinto) zu vergucken. Schließlich offenbart Alfie seiner Tochter Sally und seinem Schwiegersohn Roy, dass er eine junge Frau namens Charmaine (Lucy Punch) heiraten will…

C+ (Wertung von A bis ) Woody Allen erzählt hier einmal mehr Geschichten über komplizierte Beziehungen. Hier werden die unterschiedlichsten Beziehungen innerhalb einer Familie beleuchtet. Diese sind mehr oder weniger lustig und interessant. Ganz großartig fand ich Anthony Hopkins Geschichte. Erst einmal freue ich mich immer, diesen überragenden Schauspieler zu sehen, dann fand ich diese sicherlich nicht neue Story hier sehr komisch erzählt und natürlich ist Hopkins Performance sensationell, aber der Hauptgrund ist Lucy Punch. Bewusst habe Ich sie das erste Mal vor zwei Monaten in Dinner for Schmucks gesehen und war schlichtweg sprachlos als ich sie sah. Ratlos sicherlich auch, weil ich mich a) die ganze Zeit gefragt habe, ob das ein Transvestit ist und b) weil ich mich nicht entscheiden konnte, ob ich sie entsetzlich oder richtig toll finde. Ein dazwischen gibt es nicht. Bei „You Will Meet a Tall Dark Stranger“ hatte ich zunächst ein ähnliches Empfinden. Ich glaube, ich musste mich erst einmal an sie gewöhnen, denn jetzt mag ich sie und bin schon gespannt, die britische Schauspielerin bald wieder in einem Film zu sehen. Vermutlich ist Lucy Punchs Rollenauswahl durch ihr auffälliges Äußere aber beschränkt. Schauspielerisch war ich sehr von Gemma Jones angetan. Ich kann mich nicht erinnern, sie je irgendwo gesehen zu haben („Harry Potter“-Filme gucke ich nicht und die „Bridget Jones“-Filme habe ich komplett aus meiner Erinnerung verdrängt). Auch wenn Josh Brolins Geschichte nur so mittelgut ist, so ist er – in so einer ganz anderen Rolle (eigentlich eine typische Mark Ruffalo-Rolle) – auch hier überzeugend.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Due Date“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Komödie mit Robert Downey Jr. und Zach Galifianakis
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer von Film: „Conviction“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Sam Rockwell wirkt hier (wieder) so extrem gut, dass ich hoffe, das es für eine Oscar-Nominierung reicht. Vielleicht sogar eine für Hilary Swank. Film auch mit Melissa Leo, Minnie Driver und Juliette Lewis
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Somewhere“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Sophia Coppolas neuer Film spricht mich absolut an und der Film zählt zu denen, auf die ich mich in der Saison am meisten freue.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%