San Francisco – Film: „Ralph Breaks the Internet“

Ich war am 21.11.18 in San Francisco und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

„Ralph Breaks the Internet“ (dt. Filmtitel: „Chaos im Netz“, dt. Kinostart: 24.01.19)    112 min   animation, sequel 

dir. Rich Moore, Phil Johnston  voices: John C. Reilly, Sarah Silverman, Jack McBrayer, Jane Lynch, Gal Gadot, Taraji P. Henson, Alfred Molina, Ed O´Neill

 

Nachdem das Lenkrad an dem Automatenspiel „Sugar Rush“ kaputt gegangen ist, hat die  Figur Vanellope (Sarah Silverman) keine Daseinsberechtigung mehr. Damit „Sugar Rush“ in der Spielhalle nicht endgültig abgestellt wird, muss dringend das Ersatzteil her und das soll nun ausgerechnet in diesem „Internet“ zu finden sein. Vanellope begibt sich mit ihrem besten Freund Wreck-It-Ralph (John C. Reilly) auf eine abenteuerliche Reise ins Internet…

 

B (Wertung von A bis F) „Ralph Breaks the Internet“ ist der neueste Disney-Film und eine Fortsetzung zu Wreck-It Ralph. Es ist der neue Film des amerikanischen Filmemachers Rich Moore (Zootopia), er hat bereits bei dem Originalfilm Regie geführt. Hier arbeitet er im Team mit Phil Johnston, der mit diesem Film sein Regiedebüt gibt. Die Ereignisse dieses Films finden sechs Jahren nach denen aus dem Originalfilm statt. 

Die Fortsetzung zu „Wreck-It Ralph“ ist ein Film über Freundschaft und zeigt dabei auf charmante Weise, wie schwer es ist, sich im Internet zurecht zu finden, wenn man keine Ahnung hat. Der Film erklärt wie Suchmaschinen, eBay, Algorithmen, etc. funktionieren, wie Trends entstehen und zeigt aber auch die negative Seiten und welche Gefahren das Internet bergen kann.

Erstklassig ist für mich der Film wenn Vanellope im weltweiten Netz irgendwann in der (für den Film hauseigenen) Disney-Welt landet und dort auf einige bekannte Figuren stösst und schließlich mit der ganzen Prinzessinnen-Sippe zusammentrifft. In dieser Welt hätte ich mich gerne noch viel  länger aufgehalten und gesehen wie man mit der Selbstkritik weiter umgeht. Das bietet so viel Möglichkeiten. 

Der Film ist visuell manchmal etwas überfordernd und zu definitiv zu lang, die Animationen sind  – wie von Disney zu erwarten – klasse. 

Zu der 3D-Fassung kann ich mich nicht äußern, ich habe ihn in der XD-Fassung gesehen. 

„Ralph Breaks the Internet“ ist für eine Oscar-Nominierung für die Kategorie Bester Animationsfilm  und Bester Originalsong („A Place Called Slaughter Race“) im Gespräch. Update: Der Film wurde für einen Oscar in der Kategorie Bester Animationsfilm nominiert.

„Ralph Breaks the Internet“ ist am 21.11.18 in 4,017 amerikanischen Kinos gestartet. In Deutschland startet der Film unter dem Filmtitel „Chaos im Netz“ am 24.01.19 in den Kinos. 

Trailer zu sehen:

 

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „How to Train Your Dragon: The Hidden World„

Bewertung des Trailers: C

Kommentar: Animationsfilm und Fortsetzung, ich mag aber keine Drachen und habe den ersten Teil und den zweiten Teil bis heute nicht gesehen

Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: also, eher nicht


Trailer v. Film: „Spider-Man: Into the Spider-Verse„

Bewertung des Trailers: D+

Kommentar: Marvel-Animationsfilm. Hier habe ich meine Meinung inzwischen geändert, ich werde mir den Film wohl anschauen

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%


Trailer v. Film: „The Secret Life of Pets 2„

Bewertung des Trailers: B+

Kommentar: Animationsfilm und Fortsetzung

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken


Trailer v. Film: „Spies in Disguise„

Bewertung des Trailers: B-

Kommentar: Animationsfilm

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: eher nicht


Trailer v. Film: „UglyDolls„

Bewertung des Trailers: C+

Kommentar: Animationsfilm und Musical

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%


Trailer v. Film: „Toy Story 4„

Bewertung des Teasers: B

Kommentar: PIXAR-Animationsfilm und Fortsetzung

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%


Trailer v. Film: „The Lego Movie 2“

Bewertung des Trailers: C+

Kommentar: Fortsetzung zu The Lego Movie

Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken


Trailer v. Film: „Toy Story 4„

Bewertung des 2. Teasers: A-

Kommentar: zwei Teaser vor einem Film ist ungewöhnlich, der zweite mit Ducky und Bunny ist klasse

Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%


Trailer v. Film: „Dumbo„

Bewertung des Teasers: B- 

Kommentar: Tim Burtons live-action-Verfilmung von „Dumbo“, na darauf hat die Welt ja gewartet…

Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: eher nicht

NYC – Film: „The Sisters Brothers“

Ich war am 28.09.18 in New York und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

„The Sisters Brothers“(dt. Kinostart: 07.03.19)  120 min  western, adaptation

dir. Jacques Audiard  cast: John C. Reilly, Joaquin Phoenix, Jake Gyllenhaal, Riz Ahmed, Rutger Hauer, Allison Tolman

 

Oregon im Jahr 1851. Die berüchtigten Brüder Eli (John C. Reilly) und Charlie (Joaquin Phoenix) sollen sich mit John Morris (Jake Gyllenhaal) treffen. Der soll den vermeintlichen Goldsucher Hermann Kermit Warm (Riz Ahmed) an die beiden Auftragskillern ausliefern. Die arbeiten im Auftrag des „Commodore“ (Rutger Hauer)…

 

 

B (Wertung von A bis F) „The Sisters Brothers“ basiert auf Patrick deWitts gleichnamigen Roman. Es ist der neue Film des französischen Autors und Filmemachers Jacques Audiard („A Prophet“, Rust and Bone, „Dheepan“). Dies ist sein erster englischsprachiger Film. 

„The Sisters Brothers“ ist nicht nur aufgrund der Paarung von Joaquin Phoenix und John C. Reilly ein sehenswerter Film. Erzählt wird hier eine recht einfache Western-Geschichte. Angesiedelt in einer Zeit, in der die Zivilisation langsam im Wilden Westen Einzug hält. Der Film hat einen langsamen Spannungsaufbau, über weite Strecken passiert nicht viel. Man folgt zwei berüchtigten Revolverhelden, den gebildeten, aber so unterschiedlichen Brüdern, einer ist eher der nachdenkliche, romantische Typ, der den Wandel der Zeit neugierig aufnimmt, der andere ein Rauf- und Trunkenbold. Die Dialoge zwischen den Geschwistern sind witzig, die Schlägereien und Schießereien – wie es sich für einen ordentlichen Western gehört – natürlich blutig. Später im, vom Goldrausch geprägten Kalifornien, kommt es dann noch zu einem Zusammentreffen mit den beiden Anderen (ebenfalls exzellent von Riz Ahmed und Jake Gyllenhaal, die bereits in Nightcrawler zusammenspielten, dargestellt). Bei tendenziell ruhigen Filmen habe ich immer die Befürchtung, dass sie im Heimkino nicht so wirken, daher würde ich es empfehlen, diesen kleinen, feinen Indie-Western auf der großen Leinwand zu sehen. 

„The Sisters Brothers“ ist für einige Oscar-Nominierungen im Gespräch, u.a. Bester Film, Beste Regie, Bester Hauptdarsteller (John C. Reilly, Joaquin Phoenix), Bestes adaptiertes Drehbuch 

„The Sisters Brothers“ wurde erstmalige auf dem Venice Film Festival 2018 gezeigt. Dort wurde Jacques Audiard für diesen Film als Bester Regisseur mit dem Silbernen Löwen ausgezeichnet. Der Film ist am 21.09.18 in vier amerikanischen Kinos gestartet. Mittlerweile läuft er in 129 Kinos in den U.S.A. In Deutschland startet der Film am 07.03.19.

Trailer zu sehen:

 

 

Ich liebe es, wenn ich erstmalig vorwiegend Trailer von möglichen Oscar-Kandidaten im Kino sehe:

Trailer v. Film: „Ben is Back„

Bewertung des Trailers: B-

Kommentar: möglicher Oscar-Kandidat mit Julia Roberts und Lucas Hedges

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%


Trailer v. Film: „Boy Erased„

Bewertung des Trailers: B

Kommentar: möglicher Oscar-Kandidat mit Nicole Kidman, Russell Crowe und Lucas Hedges 

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%


Trailer v. Film: „Viper Club„

Bewertung des Trailers: C+

Kommentar: Drama mit Susan Sarandon, Matt Bomer und Edie Falco

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken


Trailer v. Film: „Beautiful Boy„

Bewertung des Trailers: B

Kommentar: möglicher Oscar-Kandidat mit Steve Carell und Timothee Chalamet 

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%


Trailer v. Film: „Can You Ever Forgive Me?„

Bewertung des Trailers: B+

Kommentar: möglicher Oscar-Kandidat mit Melissa McCarthy und Richard E. Grant

Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%


Trailer v. Film: „If Beale Street Could Talk„

Bewertung des Trailers: B

Kommentar: möglicher Oscar-Kandidat und neuer Film von Barry Jenkins (Moonlight)  

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

NYC – Film: „The Lobster“

Ich war am 27.09.15 in New York und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„The Lobster“ 118 min drama, comedy
dir. Yorgos Lanthimos cast: Colin Farrell, Rachel Weisz, Jessica Barden, Olivia Colman, Lea Seydoux, John C. Reilly, Ben Whishaw

In einer etwas anderen Welt. Verwitwete, geschiedene oder getrennt lebende Menschen – halt Alleinstehende – sind für die Welt nutzlos und werden verhaftet. Sie müssen in einem abgelegenen Hotel einchecken und sind verpflichtet, innerhalb von 45 Tagen einen neuen Partner zu finden. Gelingt ihnen das, sind sie wieder Teil der Gesellschaft, scheitern sie, werden sie in ein Tier ihrer Wahl verwandelt und ausgesetzt. Die Hotelgäste können aber nicht einfach so vorgeben, eine neue Beziehung zu haben, sie müssen schon plausible Gemeinsamkeiten mit ihrem neuen Partner vorweisen (beispielsweise Nasenbluten). Bei dem Ganzen liegt es nahe vor der Verwandlung aus dem Hotel zu flüchten und in dem Wald mit den anderen geflüchteten, partnerlosen Menschen zu leben – wären da nicht die Hotelgäste, die regelmässige Jagden veranstalten. Wenn die Hotelgäste auf einen der flüchtigen Singles schießen und diesen betäuben, bekommen sie einen zusätzlichen Tag für die Partnersuche gutgeschrieben. David (Colin Farrell) wurde von seiner Frau verlassen und landet mit seinem Bruder Bob, einem Hund, (der bereits vor Jahren bei der Partnerwahl versagte) in dem Hotel. Die strenge Hotelmanagerin (Olivia Colman) macht ihn mit den Regeln vertraut und fragt ihn, in was für ein Tier er sich verwandeln lassen möchte. David hat sich entschlossen, in einen Hummer transformiert zu werden.

B+ (Wertung von A bis F) „The Lobster“ ist das englischsprachige Spielfilmdebüt des griechischen Regisseurs Yorgos Lanthimos. Sein verstörenden Film Dogtooth war im Jahr 2011 überraschend für den Oscar als bester fremdsprachiger Film nominiert.

„The Lobster“ ist nicht minder verstörend. Der Film ist skurril, zynisch, krass, wahnsinnig witzig, aber auch liebenswert und vor allen Dingen einzigartig.

Vordergründig ist „The Lobster“ eine Beziehungssatire, es ist aber auch eine Liebesgeschichte. Wenn man einen in eine solche verrückte Welt führt, muss man dem Zuschauer erklären, wie diese funktioniert. Der Filmemacher hat ein durchdachtes Regelwerk aufgestellt und so war ich von Beginn an gefesselt und fasziniert zugleich.

Was macht einen herausragenden Film aus? Für mich sind es Filme, die mir noch lange in Erinnerung bleiben. „The Lobster“ ist kein perfekter Film, aber da ist diese absurde Idee und diese abgefahrene Welt, die ich wahrscheinlich nie vergessen werde. An einige schräge Szenen (beispielsweise diese inszenierten Theaterstücke, die zeigen warum es wichtig ist, einen Partner zu haben) bringen mich jetzt noch zum Lachen, wenn ich nur an sie denke. Dann gibt es diese Szene beim Tanztee, bei der die strenge Hotelmanagerin (gespielt von der wunderbaren Olivia Colman, bekannt aus Tyrannosaur und der TV-Serie Broadchurch 1. Staffel und 2. Staffel) auf der Bühne steht und beginnt, zu singen – da sind mir beinahe die Tränen gelaufen, so glücklich hat mich dieser absurde Film zu dem Zeitpunkt bereits gemacht.

„The Lobster“ ist festgesetzt in meiner Top Ten für Filme aus dem Jahr 2015.

Ich habe den Film auf dem NYFF 53 gesehen und selbstverständlich ist dieser Film bei den New Yorkern begeistert aufgenommen worden.

„The Lobster“ wurde erstmalig auf dem Cannes Film Festival 2015 gezeigt. Auf diesem Festival hat der Film den Jury Prize und den Queer Palm gewonnen (zusätzlich wurde Bob mit dem Palm Dog Award ausgezeichnet). Wie bereits erwähnt, habe ich den Film auf dem New York Film Festival 2015 gesehen. Yorgos Lanthimos, Rachel Weisz und Ariane Labed (siehe Fotos) haben sich im Anschluss an den Film den Fragen des Publikums gestellt. Der Film hat bereits einen amerikanischen Verleiher, bislang aber noch keinen amerikanischen Starttermin. Sony Pictures hat die Vertriebsrechte für den deutschsprachigen Raum erworben.

Trailer zu sehen:

Kleiner Ausschnitt zu sehen:

NYFF53
NYFF53 „The Lobster“ Q&A mit Ariane Labed, Rachel Weisz und Regisseur Yorgos Lanthimos
NYFF53
NYFF53 „The Lobster“ Q & A mit Ariane Labed, Rachel Weisz und Regisseur Yorgos Lanthimos
NYFF53
NYFF53 „The Lobster“ Q & A mit Ariane Labed, Rachel Weisz und Regisseur Yorgos Lanthimos

San Francisco – Film: "Wreck-It Ralph – 3D"

Ich war am 02.11.12 in San Francisco und habe mir im Kino angeschaut:

„Wreck-It Ralph – 3D“ (dt. Titel: „Ralph reichts“, dt. Kinostart: 06.12.12) 108 min animation
dir. Rich Moore voices: John C. Reilly, Sarah Silverman, Jane Lynch, Denis Haysbert

Ralph (John C. Reilly) ist seit dreißig Jahren die Figur Wreck-It Ralph in dem Videospiel „Fix it Felix, Jr.“. Er ist immer der Böse, jetzt ist er es leid und will endlich auch mal der Held sein, den alle feiern. So versucht er, eine Medaille zu gewinnen und schleicht sich in ein anderes Spiel ein. Nur, das wäre das Ende von „Fix it Felix, Jr.“…

B+ (Wertung von A bis F) „Wreck-It Ralph“ ist von der Idee her mit „Toy Story“ vergleichbar, in Pixars Filmreihe sind es Spielzeugfiguren, die das Herz berühren, hier sind es einzelne Figuren aus Videospielen mit den man mitfühlen kann.

Die computeranimierte Welt, die Rich Moore hier kreiert hat, ist imposant. Durch die Vielzahl der Charaktere und Videospiele, aber auch die teilweise quietschbunten Farben war mir jedoch mitunter auf der Leinwand etwas zu viel los.

Die Handlung ist aber originell und die Figuren sind es definitiv auch. Ich bin nun überhaupt kein Spielertyp, daher kannte ich – bis auf wenige Ausnahmen – die ganzen Figuren gar nicht. Das ist aber auch nicht erforderlich. Insgesamt war mir der Film etwas zu lang, trotz guter Story war ich nachher ermüdet.

WRECK-IT RALPH und VANELLOPE VON SCHWEETZ werden ganz großartig von John C. Reilly und der tollen Sarah Silverman synchronisiert, daher lohnt es sich unbedingt, den Film in der Originalfassung zu sehen.

Ich habe den Film in der 3D-Fassung gesehen, denke aber, dass dies nicht unbedingt notwendig ist.

Der Disney-Konzern hat für die Oscars 2013 drei Animationsfilme im Rennen. Darunter Pixars „Brave“ und die Produktionen „Frankenweenie“ und „Wreck-It Ralph“. Derzeit hat „Wreck-It Ralph“ wahrscheinlich die meisten Chancen auf einen Oscar-Gewinn. Der Film hat jetzt, in der ersten Woche in den U.S.A., sensationelle Besucherzahlen erzielt. Für mich ist Tim Burtons Werk jedoch der bessere Film.

B (Wertung von A bis F) Also Vorfilm wurde der Animationsfilm „Paperman“ gezeigt. In dem Film geht es um einen Büroangestellten, der auf dem Bahnhof seine Traumfrau sieht, sie dann aber schnell wieder aus den Augen verliert. Wenig später erspäht er sie aber im gegenüberliegenden Bürogebäude und dann versucht er ihre Aufmerksamkeit zu erregen. Sehr nette Geschichte und Umsetzung.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer von Film: „DinoTime“ (in 3D gezeigt)
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Animationsfilm
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 0%

Trailer von Film: „Rise of the Guardians“ (in 3D gezeigt)
Bewertung des Trailers: B (neuer Trailer)
Kommentar: Animationsfilm von DreamWorks, interessiert mich nicht die Bohne.
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 40%

Trailer von Film: „Despicable Me 2“ (in 3D gezeigt)
Bewertung des Trailer: A- (erster richtiger Trailer)
Kommentar: Fortsetzung des Animationsfilms.
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100%

Trailer von Film: „The Smurfs 2“ (in 3D gezeigt)
Bewertung des Teaser: C-
Kommentar: Fortsetzung des Animationsfilms.
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Oz: The Great and Powerful“ (in 3D gezeigt)
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Sam Raimis Verfilmung von „The Wonderful Wizard of Oz“ mit James Franco und Michelle Williams
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer von Film: „The Croods“ (in 3D gezeigt )
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: DreamWorks-Animationsfilm
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 20%

Trailer von Film: „Monsters University“ (in 3D gezeigt)
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Pixars Fortsetzung zu „Monsters, Inc.“ Trailer wirkt nicht schlecht, ich wünschte aber, Pixar würde nicht wieder eine Fortsetzung bringen.
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100%

NYC – Film: "We Need to Talk About Kevin"

Ich war am 10.02.12 in New York und habe mir im Kino angeschaut:

„We Need to Talk About Kevin“ 112 min drama, adaptation
dir. Lynne Ramsay cast: Tilda Swinton, John C. Reilly, Ezra Miller, Rock Duer, Jasper Newell

Eva (Tilda Swinton) war eine lebenslustige Schriftstellerin. Als sie auf Franklin (John C. Reilly) trifft, heiraten die Beiden und bekommen schließlich ihr erstes Kind. Eva wollte eigentlich nie so wirklich Kinder. Als Kevin (Rock Duer, Jasper Newell und Ezra Miller) zur Welt kommt, hat sie von Beginn an das Gefühl, nicht an ihn heranzukommen. Als Baby ist er nur am schreien, später verhält er sich seiner Mutter gegenüber respektlos. Sein Verhalten gegenüber seinem Vater ist normal. Es ist seine Mutter, die Kevin scheinbar verachtet. Er macht ihr das Leben zur Hölle und kurz vor seinem 16. Geburtstag richtet er ein Blutbad an…

B- (Wertung von A bis F) „We Need to Talk About Kevin“ basiert auf dem gleichnamigen Roman von Lionel Shriver.

Jetzt habe ich doch noch ein Film aus dem Filmjahr 2011 nachgeholt, derzeit bieten die Filme aus dem laufenden Kinojahr einfach keine Alternative.

„We Need to Talk About Kevin“ ist ein beklemmendes und absolut deprimierendes Indie-Drama. Erzählt wird die Geschichte einer Mutter, die an ihrem gestörten Kind verzweifelt. In Rückblenden erfährt man die Geschichte vor der Bluttat. Schon für den Zuschauer ist das Verhalten des Kindes quälend, wie mag es bloss für die Mutter sein? Man sieht die Hilflosigkeit der Mutter gegenüber ihrem eigenen Kind, einem Soziopathen. Muss man der Mutter Vorwürfe machen, ich finde nicht. Es gibt einfach grundböse Menschen, die offenbar so schon geboren werden. Normal wäre sicher, dass man noch einen Psychologen/ Psychotherapeuten zu Rate gezogen hätte, aber hätte das etwas an Kevins grauenhafter Tat geändert?

Manche Szene wirkten auf mich zu inszeniert, die Musik ist ungewöhnlich und die Dominanz der Farbe Rot hat mich zu sehr abgelenkt. Auch fand ich die Besetzung der Jungen nicht so gelungen. Die drei Schauspieler, die Kevin darstellen, ähneln zwar untereinander, aber mich hat irritiert, dass sie keinerlei Ähnlichkeit mit weder der Mutter noch dem Vater hatten. Auch fand ich die schauspielerische Leistung der Jungen nicht immer gut. Dennoch ist „We Need to Talk About Kevin“ ein sehenswerter Film, nicht zuletzt weil Tilda Swinton hier eine überragende Performance gibt. Einer der vielen Skandale der Oscars 2012 ist für mich, dass sie für diese Rolle noch nicht einmal für einen Academy Award nominiert wurde.

Auch auf die Gefahr hin als kinderfeindlich zu gelten, aber nicht nur für Eva ist das Geräusch, das ein Presslufthammer verursacht angenehmer als Babygeschrei.

„We Need to Talk About Kevin“ feierte auf dem Cannes Film Festival 2011 Premiere.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Bullhead“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: belgisches Drama, das auf der Berlinale 2011 lief und jetzt als bester fremdsprachiger Film für den Oscar nominiert wurde.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Boy“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: neuseeländischer Film
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Footnote“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: israelisches Drama, das auf dem Cannes Filmfestival 2011 den Best Screenplay Award gewonnen hat. Er wurde jetzt als bester fremdsprachiger Film für den Oscar nominiert.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 60%

Trailer v. Film: „Chico and Rita“
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: britisch/spanischer Animationsfilm, der überraschenderweise dieses Jahr für den Oscar nominiert wurde
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

San Francisco – Film: "Terri"

Ich war am 03.08.11 in San Francisco und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„Terri“ 101 min comedy, drama
dir. Azazel Jacobs cast: John C. Reilly, Jacob Wysocki, Bridger Zadina, Creed Bratton, Olivia Crocicchia

Terri (Jacob Wysocki) ist ein schwer übergewichtiger 15-jähriger Junge, der bei seinem überforderten, an Demenz erkrankten, Onkel James (Creed Bratton) aufwächst. Terri trägt den ganzen Tag seinen Schlafanzug, sogar zur Schule. Der stellvertretende Rektor, Mr. Fitzgerald (John C. Reilly), wird auf den Jungen aufmerksam und nimmt Terri unter seine Fittiche…

D+ (Wertung von A bis F) Bei Filmen über Außenseiter sollte Besagter irgendwie interessant, definitiv sympathisch und im Idealfall sogar liebenswert sein. Terri nehme ich ausschließlich als fetten Teenager, der träge ist, sich gehen lässt und auch noch permanent einen Pyjama trägt, wahr. Aber – jetzt kommt´s – dieser Junge hat dann auch noch evtl. Chancen bei einem attraktiven Mädchen… Ja, natürlich. Das einzige aber alles entscheidende Problem, dass ich mit dem Film habe, ist diese Hauptfigur. Hätte man ihn ausgetauscht durch beispielsweise Terris Kumpel Chad (Bridger Zadina), den ich ziemlich originell und putzig finde, hätte ich dem Film sehr wahrscheinlich eine „B“-Bewertung gegeben. John C. Reilly spielt eine typische Reilly-Rolle und die natürlich brillant.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Magic Trip“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Dokumentation über die Busreise, die der Autor Ken Kesey u.a. im Jahr 1964, quer durchs Land unternommen haben.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 30%

Trailer v. Film: „Salvation Boulevard“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Tragikomödie mit Pierce Brosnan, Greg Kinnear, Jennifer Connelly, Marisa Tomei, Ed Harris
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80%

Trailer v. Film: „The Man Who Fell to Earth“
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: Britischer Sci-Fi-Film aus dem Jahr 1976 mit David Bowie, Film hat 35. Jahrestag und wird in der 20 Minuten längeren Version als Wiederaufführung ins Kino gebracht.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 20%

Trailer v. Film: „!Women Art Revolution“
Bewertung des Trailers: D
Kommentar: Dokumentation über die feministische Kunstbewegung
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Boston – Film: "Cedar Rapids"

Ich war am 24.02.11 in Boston und habe mir im Kino angeschaut:

„Cedar Rapids“ (dt. Titel: „Willkommen in Cedar Rapids“, dt. Kinostart: 26.05.11) 86 min comedy
dir. Miguel Arteta cast: Ed Helms, John C. Reilly, Anne Heche, Isiah Whitlock Jr., Rob Corddry, Sigourney Weaver

Nach dem plötzlichen Tod eines Kollegen wird der Versicherungsvertreter Tim Lippe (Ed Helms) zum einmal jährlich stattfindenden Kongress nach Cedar Rapids, Iowa geschickt. Sein Chef gibt ihm noch den Rat, den Versicherungsvertreter Dean Ziegler (John C. Reilly) zu meiden. Tim kommt aus einer sehr kleinen Stadt und hat diese bislang noch nie verlassen. Aufgrund einer Überbuchung muss er sich das Zimmer mit zwei Kollegen teilen. Einer davon ist Ziegler…

B- (Wertung von A bis F) „Cedar Rapids“ ist schon einer der besseren Komödien. Es gibt ein paar richtig gute Szenen (an den meisten ist John C. Reilly beteiligt), leider schwächelt der Film zwischendurch. Für mich hat sich „Cedar Rapids“ teilweise so angefühlt wie eine Reportage über Versicherungsvertreter. Gut, ich kenne keinen, aber genauso stelle ich sie mir halt vor, insbesondere wenn sie aufeinander treffen. Es ist unterhaltsam, diesen kauzigen Charakteren zu folgen. Ed Helms spielt hier eine sehr artverwandte Rolle zu seiner in The Hangover, sicherlich noch um einiges weltfremder. Ich würde ihn gerne mal in einer ganz anderen Rolle sehen. Anne Heche hat mir hier auch gut gefallen, auch wenn sie blond optisch wesentlich besser ausschaut.

„Cedar Rapids“ lief auf dem diesjährigen Sundance-Filmfestival.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Take Me Home Tonight“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: 1980er Jahre Komödie mit Topher Grace und Anna Faris
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 10%

Trailer v. Film: „Paul“
Bewertung des Trailers: F
Kommentar: Sci-Fi-Fantasy-Alien-Comedy mit Simon Pegg, Jason Bateman, Kristen Wiig, Bill Hader.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Arthur“
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: Komödie mit Russell Brand und Helen Mirren
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 60%

Trailer v. Film: „Water for Elephants“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Adaption des gleichnamigen Bestsellers, mit Reese Witherspoon, Robert Pattinson und Christoph Waltz
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80%

San Francisco – Film: "Cyrus"

Ich war am 26.06.10 in San Francisco und habe mir im Kino angeschaut:

„Cyrus“ (dt. Titel: „Cyrus – Meine Freundin, ihr Sohn und ich“, dt. Kinostart: 25.11.10) 92 min comedy, drama
dir. Jay Duplass, Mark Duplass cast: John C. Reilly, Jonah Hill, Marisa Tomei, Catherine Keener, Matt Walsh

John (John C. Reilly) hat seit der Trennung von seiner Frau Jamie (Catherine Keener) sein Leben noch nicht wieder auf die Reihe bekommen. Jetzt teilt ihm Jamie mit, dass sie vorhat, wieder zu heiraten. Auf einer Party lernt John die attraktive Molly (Marisa Tomei) kennen und verliebt sich in sie. Sie verbringen eine schöne, unbeschwerte Zeit miteinander, bis Mollys 21jähriger Sohn Cyrus (Jonah Hill) auftaucht. Molly und Cyrus haben aber auch eine sonderbare Beziehung miteinander…

A- (Wertung von A bis F) Als ich den ersten Trailer damals sah, wusste ich, dass ich den Film einfach mögen muss. Entsprechend saß ich dann die meiste Zeit entweder grinsend in meinem Kinosessel oder habe schallend gelacht. Es gibt so viel schlechte Hollywood-Komödien (habe gerade Grown Ups gesehen) und bei dieser charmanten Indie-Komödie sieht alles so einfach aus. Man braucht einfach nur die richtigen Zutaten: ein intelligentes Drehbuch, Schauspieler, bei denen augenscheinlich die Chemie stimmt und die auch bereit sind, falls es der Authentizität der Szene zuträglich ist, zu improvisieren. Der vielseitige John C. Reilly („Boogie Nights“, „Magnolia“, „The Good Girl“, „Gangs of New York“, „Chicago“) zählt schon sehr lange zu meinen Lieblingsschauspielern. Bei Reilly kann man sich immer darauf verlassen, dass er hundert Prozent gibt. In „Cyrus“ bin ich aber sicher, dass er sich irgendwie selber spielt. In meiner Fantasie wäre es nur schwer vorstellbar, wenn er privat ganz anders ist als er sich in diesem Film zeigt. Bei Jonah Hill (Superbad, Knocked Up, Funny People) hat es mich sehr überrascht, wie viel Ernsthaftigkeit er glaubwürdig in seine Rolle bringen kann. John C. Reilly und Jonah Hill zuzuschauen, ist ein Genuss. Über Catherine Keener und Marisa Tomei brauche ich keine Worte zu verlieren, ich sehe sie beide wahnsinnig gerne. „Cyrus“ bewirbt sich für einen Platz in meiner TOP TEN für Filme aus dem Jahr 2010.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Never Let Me Go“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Romanverfilmung mit Carey Mulligan
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 70%

Trailer von Film:“Inception“
Bewertung des Trailers: A
Kommentar: Christopher Nolans/Leos neuer Fantasy-Sci-Fi-Film
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100 %

Trailer v. Film: „Middle Men“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Comedy mit Luke Wilson, Giovanni Ribisi, James Caan, Peter Stormare
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Tillman Story“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Dokumentation
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer von Film: „Dinner for Schmucks“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Klamotte mit Paul Rudd, Steve Carell, Zach Galifianakis
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 50%

Trailer von Film: „Conviction“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Empfiehlt sich mit diesem Drama der talentierte Mr. Rockwell der Academy? Ist ja längst fällig. Film auch mit Hilary Swank, Melissa Leo, Minnie Driver und Juliette Lewis
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100%

NYC – Film: "9"

Ich war am 20.09.09 in New York und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„9“ (dt. Kinostart: 25.02.2010) 79 min animation
dir. Shane Acker voices: Alan Oppenheimer, Elijah Wood, Christopher Plummer, Martin Landau, John C. Reilly, Tom Kane, Jennifer Connolly

In einer nicht weit entfernten Zukunft ist die Menschheit ausgeslöscht und es existieren nur noch Maschinen und neun kleine Kreaturen. Diese sind durch Nummern und ihre Seele gekennzeichnet. Jetzt versuchen die Maschinen auch noch die auszurotten…

B (Wertung von A bis F) „9“ ist die Langfassung des gleichnamigen Oscar-nominierten Kurzfilms von Shane Acker. Der Spielfilm wurde von Timur Bekmambetov („Night Watch“, Wanted) und Tim Burton („Edward Scissorhands“, „Sleepy Hollow“, „Corpse Bride“) produziert. Oberflächlich betrachtet wirkt „9“ wie eine Tim Burton Version von den Filmen Wall-E, „Terminator“ und „Jurrasic Park“. Es ist ein recht guter Animationsfilm für Erwachsene, jedoch muß ich auch zugeben, dass ich mir etwas mehr von der Story versprochen habe und etwas weniger „Terminator“-Szenen. Dann haben mich aber wieder eine Szene, die mit einem sehr bekannten Musikstück unterlegt ist, und die Schlußsequenz versöhnt. Die Maschinen/Monster haben mir nicht gefallen, dafür sind die Kreaturen sehr liebenswert. Besonders entzückend fand ich die Nummer 6 und die Zwillinge.

Trailer zu sehen:

„sehenswert“

Los Angeles – Step Brothers

Ich war am 03.08.08 in Los Angeles und habe mir im Kino angeschaut:

„Step Brothers“ (dt. Titel „Die Stiefbrüder“, dt. Kinostart 11.09.08) 95 min comedy
dir. Adam McKay cast: Will Ferrell, John C. Reilly, Richard Jenkins, Mary Steenburger, Adam Scott, Seth Rogen

Die geschiedene Nancy (Mary Steenburger) hat ihren verwöhnten 39jährigen Sohn Brennan (Will Ferrell) bislang noch nicht zur Selbständigkeit bewegen können und so wohnt ihr Muttersöhnchen immer noch zu Hause. Auf einer Veranstaltung verliebt sie sich in den verwitwten Robert (Richard Jenkins), der mit seinem permanent arbeitslosen 40jährigen Sohn Dale (John C. Reilly) zusammenlebt. Als Nancy und Robert heiraten und zusammenziehen, müssen sich fortan die beiden Stiefbrüder ein Zimmer teilen. Von der ersten Minute an verachten sich die beiden aus tiefster Überzeugung bis sie immer mehr Gemeinsamkeiten entdecken…

C (Wertung von A bis F) Der Film ist zwar von dem Regisseur Adam McKay, es lässt sich aber nicht leugnen das es eine Judd Apatow („40 Year Old Virgin“, Knocked Up, Superbad) Produktion ist. „Step Brothers“ trägt eindeutig Apatows Handschrift, durchaus gute Ideen und Szenen, leider von einem Fäkalhumor dominiert. Apatows Freund Seth Rogen hat auch einen Cameoauftritt, etwas vermisst habe ich Paul Rudd. Meine Matinee war recht gut besucht und teilweise haben meine Mitzuschauer so laut gelacht, dass man kaum etwas verstanden hat, andere Leute haben bereits nach 20 Minuten das Kino verlassen und immer wieder sind Zuschauer aus der Vorstellung gegangen. Ich habe mich irgendwo dazwischen gesehen. Was mich davon abgehalten hat, das Kino zu verlassen, war hauptsächlich die perfekte Besetzung. Wer kann 40jährige Nerds, die Fantasien und das Verhalten eines 10jährigen haben, besser verkörpern als Will Ferrell und John C. Reilly? Die Chemie der beiden ist unverkennbar. Will Ferrell ist als Improvisationskünstler bekannt und das zeigt sich bei einigen Szenen. Ausserdem überträgt sich der Spass, den die beiden ganz offensichtlich bei den Dreharbeiten hatten. Von Adam Scott, der den aalglatten Bruder von Will Ferrells Figur spielt (und sehr an Tom Cruise erinnert), war ich irgendwie gefesselt.

Trailer zu sehen:

„passabel“