San Francisco – Film: "Cyrus"


Ich war am 26.06.10 in San Francisco und habe mir im Kino angeschaut:

„Cyrus“ (dt. Titel: „Cyrus – Meine Freundin, ihr Sohn und ich“, dt. Kinostart: 25.11.10) 92 min comedy, drama
dir. Jay Duplass, Mark Duplass cast: John C. Reilly, Jonah Hill, Marisa Tomei, Catherine Keener, Matt Walsh

John (John C. Reilly) hat seit der Trennung von seiner Frau Jamie (Catherine Keener) sein Leben noch nicht wieder auf die Reihe bekommen. Jetzt teilt ihm Jamie mit, dass sie vorhat, wieder zu heiraten. Auf einer Party lernt John die attraktive Molly (Marisa Tomei) kennen und verliebt sich in sie. Sie verbringen eine schöne, unbeschwerte Zeit miteinander, bis Mollys 21jähriger Sohn Cyrus (Jonah Hill) auftaucht. Molly und Cyrus haben aber auch eine sonderbare Beziehung miteinander…

A- (Wertung von A bis F) Als ich den ersten Trailer damals sah, wusste ich, dass ich den Film einfach mögen muss. Entsprechend saß ich dann die meiste Zeit entweder grinsend in meinem Kinosessel oder habe schallend gelacht. Es gibt so viel schlechte Hollywood-Komödien (habe gerade Grown Ups gesehen) und bei dieser charmanten Indie-Komödie sieht alles so einfach aus. Man braucht einfach nur die richtigen Zutaten: ein intelligentes Drehbuch, Schauspieler, bei denen augenscheinlich die Chemie stimmt und die auch bereit sind, falls es der Authentizität der Szene zuträglich ist, zu improvisieren. Der vielseitige John C. Reilly („Boogie Nights“, „Magnolia“, „The Good Girl“, „Gangs of New York“, „Chicago“) zählt schon sehr lange zu meinen Lieblingsschauspielern. Bei Reilly kann man sich immer darauf verlassen, dass er hundert Prozent gibt. In „Cyrus“ bin ich aber sicher, dass er sich irgendwie selber spielt. In meiner Fantasie wäre es nur schwer vorstellbar, wenn er privat ganz anders ist als er sich in diesem Film zeigt. Bei Jonah Hill (Superbad, Knocked Up, Funny People) hat es mich sehr überrascht, wie viel Ernsthaftigkeit er glaubwürdig in seine Rolle bringen kann. John C. Reilly und Jonah Hill zuzuschauen, ist ein Genuss. Über Catherine Keener und Marisa Tomei brauche ich keine Worte zu verlieren, ich sehe sie beide wahnsinnig gerne. „Cyrus“ bewirbt sich für einen Platz in meiner TOP TEN für Filme aus dem Jahr 2010.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Never Let Me Go“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Romanverfilmung mit Carey Mulligan
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 70%

Trailer von Film:“Inception“
Bewertung des Trailers: A
Kommentar: Christopher Nolans/Leos neuer Fantasy-Sci-Fi-Film
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100 %

Trailer v. Film: „Middle Men“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Comedy mit Luke Wilson, Giovanni Ribisi, James Caan, Peter Stormare
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Tillman Story“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Dokumentation
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer von Film: „Dinner for Schmucks“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Klamotte mit Paul Rudd, Steve Carell, Zach Galifianakis
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 50%

Trailer von Film: „Conviction“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Empfiehlt sich mit diesem Drama der talentierte Mr. Rockwell der Academy? Ist ja längst fällig. Film auch mit Hilary Swank, Melissa Leo, Minnie Driver und Juliette Lewis
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100%

2 Gedanken zu “San Francisco – Film: "Cyrus"

  1. Wie die Tomei spielt die Mutter von Jonah Hill!? :))
    Mensch, wir werden alt. Für mich ist sie noch immer die kleine zierliche und immerjunge Mona Lisa Vito aus „My Cousin Vinny“ :))
    Da bin ich sehr gespannt drauf!

    „Middle Man“ Wilson und Caan – könnte interessant sein.
    „Conviction“ mit Minnie Driver und Juliette Lewis (*würg*) nichts für mich, aber ich kenne jemanden, der hellauf begeistert sein wird :))

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  2. :)) „My Cousin Vinny“ habe ich leider immer noch nicht gesehen, ich weiß, ist ne Bildungslücke. Ich weiß gar nicht, wie alt Marisa Tomei ist, schätze Mitte 40, geht aber noch für Mitte 30 locker durch. Ich hatte sie vor zwei Jahren mal an Bord, die ist noch kleiner und zierlicher als sie auf der Leinwand wirkt und dabei so bescheiden und sympathisch. Ein Traum. Ich glaube, „Cyrus“ wird der gefallen.

    Ja, „Middle Man“ sieht sehr gut aus, aber „Conviction“ auch, dass ist doch ein Muss. Vielleicht bekommt Sam Rockwell dafür seine erste Oscar-Nominierung… 🙂 Minnie Driver und Juliette Lewis gehen in der Tat nicht. (Im Trailer sieht die Lewis vielleicht alt aus :)) ), aber so hässlich und untalentiert wie Maya Rudolph und Anne Hathaway sind sie m.E. beide nicht. :no:

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