San Francisco – Film: „Paris Can Wait“

Ich war am 29.05.17 in San Francisco und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

„Paris Can Wait“ (dt. Filmtitel: „Paris kann warten“, dt. Kinostart: 13.07.17) 92 min comedy
dir. Eleanor Coppola cast: Diane Lane, Alec Baldwin, Anraud Viard

 

Anne (Diane Lane) ist mit ihrem Ehemann Michael (Alec Baldwin), einem erfolgreichen Filmproduzenten, bei den Filmfestspielen in Cannes. Eigentlich wollten sie noch einen paar Tage in Budapest und Paris verbringen. Michael hängt aber die ganze Zeit am Telefon. Da sie unter heftigen Ohrenschmerzen leidet, spart sie sich den Flug nach Budapest und lässt sie sich von Michaels französischem Geschäftspartner Jacques (Arnaud Viard) überreden, mit dem Auto nach Paris zu fahren. Jacques ist jedoch kein sonderlich guter Fahrer, das Auto ist auch alt und so brauchen sie ziemlich lange für die Fahrt. Er nutzt die Chance, ihr die traumhafte Landschaft und die französische Küche und Lebensweise näherzubringen…

 

C+ (Wertung von A bis F) „Paris Can Wait“ ist der neue Film der 81-jährigen amerikanischen Filmemacherin Eleanor Coppola („Hearts of Darkness: A Filmmaker’s Apocalypse“). Sie ist die Ehefrau des legendären Regisseurs Francis Ford Coppola („The Godfather“-Trilogie, „Apocalypse Now“).

„Paris Can Wait“ ist sowas wie ein nettes Roadmovie. Nett der Sorte, dass ich ihn zugegebenermassen bereits am nächsten Tag schon vergessen hatte. Hätte ich mir nicht notiert, wie sehr ich die Fotos, die Diane Lanes Charakter mit ihrer Kamera aufnimmt, lieben würde, selbst daran hätte ich mich heute nicht mehr erinnern können. Was aber tatsächlich bleibt ist das fantastisch lecker aussehende Essen und die Atmosphäre und meine Vorfreude auf unseren diesjährigen Urlaub in der Provence.

 

„Paris Can Wait“ wurde erstmalig auf dem Toronto International Film Festival 2016 gezeigt. Der Film kam am 12.05.17 in vier amerikanischen Kinos. Mittlerweile ist er in 70 Kinos landesweit zu sehen. In Deutschland startet der Film am 13.07.17 in den Kinos.

 

Trailer zu sehen:

 

 

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „An Inconvenient Sequel: Truth to Power“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Die Doku-Fortsetzung von Al Gores Beitrag zum Klimawandel
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Last Shaman“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Dokumentation
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken

Trailer v. Film: „My Cousin Rachel“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Romanverfilmung mit Rachel Weisz
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken

Trailer v. Film: „Dean“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Tragikomödie mit Kevin Kline und Mary Steenburgen
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80%

Trailer v. Film: „Maudie“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: biografisches Drama mit Sally Hawkins und Ethan Hawke
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken

Filmplakat von „Paris Can Wait“

 

 

Boston – Film: "Inside Out – 3D"

Ich war am 26.06.15 und am 20.07.15 in Boston und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„Inside Out – 3D“ (dt. Filmtitel: „Alles steht Kopf“, dt. Kinostart: 01.10.15 ) 95 min animation
dir. Pete Docter co-dir: Ronnie del Carmen voices: Amy Poehler, Phyllis Smith, Bill Hader, Lewis Black, Mindy Kaling, Diane Lane, Kyle MacLachlan, Kaitlyn Dias

Die 11-jährige Riley (Kaitlyn Dias) hat fünf Emotionen: Freude (Amy Poehler), Kummer (Phyliss Smith), Angst (Bill Hader), Wut (Lewis Black) und Ekel (Mindy Kaling). Jedes dieser Gefühle hat hin und wieder mal einen Auftritt in Rileys Leben. Die Szene beherrscht jedoch Freude, denn Riley ist ein glückliches Kind. Doch jetzt gerät ihre Gefühlswelt erheblich durcheinander. Sie muss mit ihren Eltern (Diane Lane und Kyle MacLachlan) von Minnesota nach San Francisco umziehen. Ihre vertraute Umgebung, ihre Freunde, ihr Hockeyteam – alles muss sie zurücklassen. Die Emotionen – allen voran – Freude müssen in ihrem Kontrollzentrum jetzt alles daran setzen, dass Riley ein unbeschwertes und glückliches Kind bleibt, aber das ist alles andere als einfach.

A- (Wertung von A bis F) „Inside Out“ ist Pixars 15. Animationsfilm. Es ist nach „Monters Inc.“ und Up erst der dritte Langfilm, bei dem Pete Docter Regie führt.

Pete Docter hatte die Idee zu „Inside Out“ als er seine eigene Tochter beobachtete. Im Alter von elf Jahren hat er erstmalig eine gravierende Veränderung in ihrem Wesen festgestellt. Das sonst so fröhliche Kind, das nur Blödsinn im Kopf hatte, zeigte sich auf einmal verschlossen und da hat sich der Filmemacher gefragt, was wohl in dem Kopf seiner Kleinen vorgeht. Kurz darauf hat er bei Pixar sein Konzept für diesen Film vorgetragen. Insgesamt hat Pete Docter fünf Jahre an „Inside Out“ gearbeitet. Er, Meg LeFauve und Josh Cooley haben ein wirklich brillantes Skript geschrieben. Die Story führt einen in die Gefühlswelt eines 11-jährigen Mädchens, die das erste Mal in ihrem Leben eine große Veränderung durchmacht und erfahren muss, was Verlust bedeutet. Das Drehbuch ist wirklich sehr smart und durchdacht. Einige Ansätze im Film zahlen sich erst am Ende aus und letztlich erzählt „Inside Out“ eine runde Geschichte.

Der größte Part des Films findet im Kopf der elfjährigen Riley statt. Die Kleine hat (bislang) nur fünf Emotionen: Freude, Kummer, Angst, Ekel und Wut. Das sind aber selbst eigene Persönlichkeiten, die in der Kommandozentrale ihres Kopfes Höchstarbeit leisten, damit Riley weiterhin ein unbekümmertes Kind bleibt. Wenn Riley mal nicht so gut drauf ist, dann müssen halt Erinnerungen an glücklichere Tage hervorgekramt werden usw. Was es bedeutet, gemischter Gefühle zu sein, zeigt „Inside Out“ auf eindrucksvolle Weise.

„Inside Out“ ist ein sehr komplexer Film, bei dem man so viel entdecken kann, dass es sich garantiert lohnt, ihn mehrmals zu sehen. Der Film ist voller Detailfreude, sehr bunt (zumindest bei so vielen Dingen, die sich in Rileys Kopf abspielen) und eher trüb und farblos in Rlleys realem Leben, weil sie in San Francisco auch nicht glücklich ist. Ich war den gesamten Film über völlig gefesselt, habe gestaunt, habe gelacht, natürlich geweint, war völlig von dem Ideenreichtum fasziniert und bin letztlich freudestrahlend aus dem Kino gekommen. Ich freue mich schon jetzt darauf, den Film ein zweites Mal zu sehen und dann wird sich zeigen, inwieweit die 3D-Fassung noch einen Mehrwert bringt.

A (Wertung von A bis F) Drei Wochen nachdem ich „Inside Out“ das erste Mal im Kino gesehen habe, habe ich ihn mir ein zweites Mal angeschaut, dieses mal in der durchaus lohnenswerten 3D-Fassung. Bei der zweiten Sichtung hat mir der Film, wie man meiner Bewertung entnehmen kann, noch besser gefallen. Viel mehr konnte ich auf Details achten. Dieses Mal sind mir auch bei Bing Bongs Aussage: „Take her to the moon for me“ hemmungslos die Tränen gelaufen.

Nach meiner zweiten Sichtung ist „Inside Out“ festgesetzt in meiner Top Ten-Liste für Filme aus dem Jahr 2015.

„Inside Out“ ist ein Film für ältere Kinder und Erwachsene.

Ich bin kein Freund von Fortsetzungen einzigartiger Filmen. Hier sehe ich aber tatsächlich das Potenzial für „Inside Out 2“. Das wäre dann ein Film, bei dem Riley (oder auch ein anderes Kind) in die Pubertät kommt.

Disneys „Beauty and the Beast“ war der erste Film, der in der Kategorie Bester Film bei den Academy Awards nominiert wurde. Das war im Jahr 1991 und seinerzeit gab es noch keine eigene Kategorie für Animationsfilme. Die hat AMPAS erst im Jahr 2001 eingeführt. Seitdem haben es nur zwei Animationsfilme geschafft, zusätzlich in der Königskategorie Bester Film bei den Oscars nominiert zu werden: Pixars Filme „Up“ und „Toy Story 3“ – das aber war im Jahr 2009 und 2010 bei einer festen Anzahl von 10 zu nominierenden Filmen. Seit dem Jahr 2011 und auch für die nächsten Oscars im Jahr 2016 werden jedoch 5 bis zu 10 Filme in der Kategorie Bester Film nominiert.

Im Jahr 2014 wurde kein Pixar-Film ins Kino gebracht, dafür bringt Pixar im Jahr 2015 erstmalig zwei Spielfilme („Inside Out“ und „The Good Dinosaur“) in einem Filmjahr heraus. Damit macht sich Pixar bei den Oscars im Jahr 2016 aller Wahrscheinlichkeit selbst Konkurrenz.“Inside Out“ ist eine Nominierung als Bester Animationsfilm definitiv sicher, Derzeit ist der Film aber auch für eine Oscar-Nominierung in der Kategorie Bester Film, Bestes Originaldrehbuch, Beste Filmmusik im Gespräch.

„Inside Out“ hat 2 Oscar-Nominierungen (Bester Animationsfilm, Bestes Originaldrehbuch) erhalten.

Update: „Inside Out“ hat einen Oscar (Bester Animationsfilm) gewonnen. 

„Inside Out“ wurde erstmalig auf dem Cannes Film Festival 2015 gezeigt.

Der amerikanische und der europäische Trailer unterscheiden sich hauptsächlich durch die Gedanken des Vaters. In der U.S.Version denkt er an Hockey in der europäischen Version sind seine Gedanken beim Fußball.

Ein amerikanischer Trailer zu sehen:

Ein europäischer Trailer zu sehen:

Ein kleiner Eindruck von Baby Rileys Emotionen (zumindest Ekel, Wut und ein Ansatz von Freude):

Folgender Kurzfilm wurde vorher gezeigt:

„Lava“ 7 min drama, comedy, musical
dir. James Ford Murphy voices: Kuana Torres Kahele, Napua Greig

B (Wertung von A bis F) „Lava“ ist ein Pixar-Film. Er erzählt die Geschichte des einsamen Vulkans Uku (Kuana Torres Kahele), der auf der Suche nach Liebe ist. Die Handlung streckt sich über Millionen von Jahren. Ich fand Uku wirklich putzig, ansonsten erzählt das Lied mehr die Geschichte als die Animation.

Man kann davon ausgehen, dass Lava eine Oscar-Nominierung in der Kategorie Bester animierter Kurzfilm erhält.

Ein kleiner Eindruck von „Lava“ zu sehen:

vorgeschaltene Trailer:

Trailer v. Film: „Shaun the Sheep Movie“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Jetzt kommt der Film auch ins amerikanische Kino. Ich habe meine Mitzuschauer während des Trailers beobachtet und hatte den Eindruck, dass sie genausowenig mit „Shaun“ und dem Humor anfangen können wie ich.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken

Trailer v. Film: „Minions“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Animationsfilm mit meinen geliebten Minions. Dieser Trailer ist albern, aber toll, im Vegleich zu dem „Shaun“-Trailer haben sich meine Mitzuschauer kaputtgelacht.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Hotel Transylvania 2“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Fortsetzung des Animationsfilms
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Peanuts Movie“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Animationsfilm mit den Peanuts
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: vielleicht

Trailer v. Film: „Pan“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Joe Wrights Peter Pan-Film mit Hugh Jackman, Rooney Mara, Amanda Seyfried und schon wieder Cara Delevingne
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Zootropia“
Bewertung des Teasers: B
Kommentar: Disneys neuer Animationsfilm
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: vielleicht

Trailer v. Film: „The Good Dinosaur“
Bewertung des Teasers: B
Kommentar: Pixars zweiter Film im Jahr 2015
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

NYC – Film: "Every Secret Thing"

Ich war am 27.04.14 in New York und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„Every Secret Thing“ 93 min drama, crime, adaptation
dir. Amy Berg cast: Diane Lane, Elizabeth Banks, Dakota Fanning, Nate Parker, Danielle Macdonald

Sieben Jahre saßen Ronnie (Dakota Fanning) und Alice (Danielle Macdonald) im Jugendarrest. Als Kinder haben die beiden Mädchen ein Baby entführt. Das Baby wurde wenig später tot aufgefunden. Jetzt sind die beiden Mädchen achtzehn Jahre alt und seit zwei Wochen wieder draußen. Als in ihrer unmittelbaren Umgebung erneut ein Kind verschwindet, werden beide Mädchen verdächtigt, etwas mit dem Fall zu tun zu haben. Detective Porter (Elizabeth Banks) ermittelt in dem Fall des vermissten dreijährigen Mädchens. Damals hat sie die Babyleiche gefunden.

B (Wertung von A bis F) „Every Secret Thing“ basiert auf dem gleichnamigen Roman von Laura Lippmann. Das Drehbuch wurde von der Autorin und Regisseurin Nicole Holofcener (Please Give, Enough Said) geschrieben. Die Dokumentarfilmen Amy Berg („Deviier Us from Evil“, „West of Memphis“) führt bei diesem Film Regie, mit „Every Secret Thing“ gibt sie ihr Spielfilmdebüt.

„Every Secret Thing“ ist sowohl Drama als auch ein ziemlich spannender Krimi. Am Ende des Films werden praktisch zwei Kriminalfälle aufgeklärt. Die Charaktere fand ich fesselnd, auch wenn ich mich anfangs mit dem pummelige Mädchen, bzw. der stark übergewichtige Alice (gespielt von Danielle Macdonald) etwas schwergetan habe. Ich fand es auch unglaubwürdig, dass Diane Lanes Charakter überhaupt so eine Tochter hat. Die Schauspielerin Danielle Macdonald hat mich aber durch ihr offensichtliches Talent beeindrucken und gewinnen können. Zum Schluss hat sie mich irgendwie an Toni Colette in ihrem Spielfilmdebüt „Muriel´s Wedding“ erinnert. Warum – kann ich nicht erklären. Witzigerweise ist Danielle Macdonald auch tatsächlich Australierin. Warum können australische Schauspieler eigentlich immer sprachlich einwandfrei Amerikaner portraitieren und umgekehrt funktioniert das selten? Danielle Macdonald hat zuletzt in „The East“ gespielt, einem meiner Lieblingsfilme aus dem letzten Jahr, den ich mittlerweile drei Mal gesehen habe. Mir ist sie dort tatsächlich nicht aufgefallen. Ihre weitere Karriere werde ich aber jetzt definitiv verfolgen.

Trailer zu sehen:

„Every Secret Thing“ wurde erstmalig auf dem Tribeca Film Festival 2014 gezeigt. Aufgrund der großen Nachfrage wurde am letzten Tag des Filmfestivals eine zusätzliche Vorführung des Films ins Programm genommen. Ich habe den Film in diesem Screening gesehen. Die Regisseurin Amy Berg und die Hauptdarstellerin Danielle Macdonald (s. Fotos unten) waren anwesend und haben sich nach dem Film den Fragen des Publikums gestellt. „Every Secret Thing“ startet am 15.05.15 in einigen amerikanischen Kinos.

Tribeca Film Festival

Das Tribeca Film Festival wurde nach dem 11. September 2001 von u.a. Robert De Niro ins Leben gerufen. Der New Yorker Robert De Niro besitzt in TriBeCa (Triangle below Canal Street) ein Hotel und Restaurants, auch seine Produktionsfirma ist dort ansässig. Durch das Film Festival wollte er nach den Terroranschlägen seinen Beitrag leisten, Manhattan – insbesondere Lower Manhattan, wieder in ein positives Licht zu rücken und für Investitionen, insbesondere im Filmbereich, werben.

„Every Secret Thing“ war der letzte Film, den ich mir auf dem Tribeca Film Festival im Jahr 2014 angeschaut habe. Dieses Jahr habe ich vier Tage an dem Festival teilgenommen. Ich habe mir insgesamt neun Filme angeschaut, davon waren vier Filme von weiblichen Regisseuren (Lucky Them, Night Moves, Bad Hair und „Every Secret Thing“). Rückblickend hat mir der Film Starred Up am Besten gefallen.

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Detroit – "Nights in Rodanthe"

Ich war am 30.09.08 in Detroit und habe mir im Kino angeschaut:

„Nights in Rodanthe“ (dt. Titel „Das Lächeln der Sterne“, dt. Kinostart 16.10.08.) 97 min drama, adaptation
dir. George Wolfe cast: Richard Gere, Diane Lane, Christopher Meloni, James Franco, Viola Davis

Adrienne (Diane Lane) wurde vor geraumer Zeit von ihrem Ehemann Jack (Christopher Meloni) verlassen. Jetzt steht er wieder reumütig vor ihrer Tür. Um über ihre Lebenssituation nachdenken zu können, kommt ihr die Bitte ihrer besten Freundin Jean (Viola Davis) gerade recht. Sie soll in Jeans Abwesenheit das Gästehaus in dem kleinen Küstenort Rodanthe führen. Ausserhalb der Saison hat sich auch nur ein Gast, Dr. Paul Flanner (Richard Gere), angekündigt. Als in einer Nacht ein bedrohlicher Wirbelsturm aufzieht, kommen sich die beiden näher…

D (Wertung von A bis F) Was für ein grauenhaft schmalziger Liebesschnulz. Letztes Jahr habe ich Richard Gere in The Hoax  noch gelobt, jetzt ist er aber wieder da wo er immer war. Er versucht ganz angestrengt, ein guter Schauspieler zu sein…Hier spielt er einen Chirurgen, was ich ihm schon nicht abnehmen konnte. Schlecht gecastet fand ich auch die beste Freundin von Diane, man wollte wohl „Farbakzente“ setzen. Die Chemie stimmte so gar nicht. Unglaubwürdig ausserdem, dass Richard Gere und Diane Lane ein frisch verliebtes Paar spielen. Die beiden funktionieren als vertrautes Ehepaar, wie zuvor in „Unfaithful“, aber eine gewisse Erotik können sie nicht transportieren. Das Haus am Meer sah für mich auch völlig unwirklich aus, wie ebenso zahlreiche Szenen zu sehr nach Kulisse aussahen. Nicholas Sparks hatte vor einigen Jahren mit seinem Roman „The Notebook“ eine Filmvorlage für grosses Gefühlskino geliefert, diese Geschichte ist an den Haaren herbeigezogen. Das Einzige, was mir ermöglichte den Film bis zum Ende zu schauen, war die wunderbare Diane Lane.

Trailer zu sehen:

„einfach schlecht“

Detroit – Jumper

Ich war am 07.03.08 in Detroit und habe mir im Kino angeschaut:

„Jumper“ (dt. Kinostart 27.03.08) 90 min action, fantasy, adaptation
dir. Doug Liman cast: Hayden Christensen, Samuel L. Jackson, Diane Lane, Jamie Bell, Rachel Bilson

Im Alter von 15 Jahren stellt David (Hayden Christensen) fest, dass er die Fähigkeit besitzt, sich von einem Ort der Erde zu einem anderen zu teleportieren. Mit diesem Wissen verlässt er kurz darauf sein Elternhaus und beginnt ein selbständiges Leben als JUMPER. Er geniesst einige Zeit ein sorgenfreies Leben, bis er entdeckt, dass er nicht der einzige JUMPER ist und dass sie von einer Gruppe von Leuten unter der Leitung von Agent Roland (Samuel L. Jackson) ausgelöscht werden sollen…

C (Wertung von A bis F) Relativ uninteressanter Actionfilm mit guten Special Effects. Schauspielerisch erwartet man hierbei natürlich keine Glanzleistung, wobei ich mittlerweile auch nicht sicher bin, ob Hayden Christensen dazu überhaupt in der Lage wäre…dafür sieht er recht ansehnlich und männlich aus. Jamie Bell ist seit „Billy Elliot“ auch erwachsener geworden… Rachel Bilson von der ich bislang noch nicht gehört hatte, könnte ein Ebenbild der jungen Cindy Crawford sein. Doug Liman sollte sich wieder für bessere Projekte, mehr Independent, entscheiden, wo er doch bei „Go“ und „Swingers“ so gute Arbeit geliefert hat.

Trailer zu sehen:

Detroit – Untraceable

Ich war am 27.01.08 in Detroit und habe mir im Kino angeschaut:

„Untraceable“(dt. Kinostart 03.04.08)101 min thriller
dir. Gregory Hoblit cast: Diane Lane, Colin Hanks, Billy Burke, Joseph Cross

Die FBI Agentin Jennifer Marsh (Diane Lane) arbeitet zusammen mit ihrem Kollegen Griffin (Colin Hanks) und Detective Eric Box (Billy Burke) fieberhaft daran, die Identität eines sadistischen Serienmörders zu ermitteln. Der Täter lässt die Welt via Internet live teilhaben, wie er seine Opfer foltert und schliesslich auf brutale Weise tötet. Um so mehr Internetuser sich auf seiner Website KILL WITH ME einloggen, um so schneller stirbt das Opfer. Dann ist Griffin plötzlich in die Fänge des Killers geraten und erscheint auf besagter Website . Schafft Jennifer es, ihren Kollegen noch rechtzeitig zu befreien…?

B (Wertung von A bis F) Der erste Film des Filmjahres 2008, den ich tatsächlich empfehlenswert finde. Ein fesselnder Thriller, der nicht unrealistisch ist und dazu noch ein schöne Medienschelte mit auf den Weg gibt. Colin Hanks sieht nicht nur aus wie sein Vater, er hat auch die gleiche Mimik. Es gab Applaus nach dem Film (wobei ich das bei diesem Publikum nicht überbewerten würde).

Trailer zu sehen: