Denver – Film: „Spider-Man: Homecoming“

Ich war am 16.07.17 in Denver und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

„Spider-Man: Homecoming“ (dt. Kinostart: 13.07.17) 133 min action, fantasy, adaptation
dir. Jon Watts cast: Tom Holland, Michael Keaton, Jon Favreau, Donald Glover, Marisa Tomei, Robert Downey Jr., Zendaya, Jacob Batalon voice: Jennifer Connolly

 

 

Peter Parker (Tom Holland) ist 15 Jahre alt und geht auf die Highschool. Er ist ein Außenseiter. In Wahrheit ist er aber Spider-Man, wartet er auf seine erste Mission und einen Anruf von Iron Man (Robert Downey Jr.) oder wenigstens Happy (Jon Favreau). Es meldet sich aber keiner und so muss er weiter zu Schule gehen, sich mit Teenagerkram beschäftigen und mal in der Nachbarschaft aushelfen. Eines Nachts beobachtet er jedoch einen Waffendeal und nun muss Spidey schnell handeln…

 

B (Wertung von A bis F) „Spider-Man: Homecoming“ basiert auf den gleichnamigen Marvel Comics. Nach den beiden „The Amazing Spider-Man“-Filmen ist dies bereits der zweite Spider-Man-Neustart innerhalb kürzester Zeit. Marvel Comics war seinerzeit pleite und hat im Jahr 1999 die Spider-Man-Filmrechte an Sony Pictures verkauft. Nach fünf Spider-Man-Filmen hat Sony nun ein Abkommen mit den Marvel Studios geschlossen, künftig arbeiten die beiden Filmstudios an den Spider-Man-Verfilmungen zusammen. Die finale kreative Kontrolle bleibt jedoch bei Sony Pictures. „Homecoming“ ist der erste Solo-Spidey-Film des Marvel Cinematic Universe. Regie führte der amerikanische Filmemacher Jon Watts (Cop Car).

Gut, das Jahr ist kaum sieben Monate alt und ich habe mit Logan, Wonder Woman und jetzt „Spider-Man: Homecoming“ bereits die dritte Comic-Verfilmung gesehen. Mir wird das langsam unheimlich, noch seltsamer, dass mir alle drei Filme recht gut gefallen haben. Eine weitere Sache haben diese drei Filme aber auch alle gemein, sie sind viel zu lang. Bei „Spider-Man: Homecoming“ war ich von der Action irgendwann auch ermüdet und hatte mir, noch im Kino, eigentlich auch ein „B-„ als Bewertung notiert. Ich habe aber noch mal darüber nachgedacht, für mich ist er besser als die beiden anderen Filme und das muss sich auch in der Bewertung bemerkbar machen, also „B“.

Hauptsächlich gefällt mir „Spider-Man: Homecoming“ weil dieser Film aus Teenagersicht erzählt wird. So sollte es auch sein, der Film ist – wenn man es genau betrachtet – auch ein Film für Teenager. Inspiriert wurde er von den John Hughes-Filmen. Der 36-jährige Regisseur Jon Watts hat seine Darsteller dazu verdonnert, sämtliche Teenager-Filme aus den1980er Jahren („Breakfast Club“, „Ferris Bueller´s Day Off“, „Pretty in Pink“, etc.) zu gucken. Seine Zeit kann man wesentlich schlechter verbringen, gerade die beiden erstgenannten Highschool-Klassiker zählen auch zu meinen Lieblingsfilmen.

„Spider-Man: Homecoming“ ist sehr humorig, aber auch actionreich.

Der englische Schauspieler Tom Holland (The Impossible) ist putzig und ein toller Spider-Man, besser als Tobey Maguire seinerzeit (mit dem ich eigentlich zufrieden war, die Andrew Garfield-Filme habe ich bis heute hartnäckig und erfolgreich ignoriert)

Wie bereits bei der überragenden War for the Planet of the Apes-Filmmusik ist auch für diesen Score Michael Giacchino zuständig.

„Spider-Man: Homecoming“ ist für einige (technische) Oscar-Nominierungen im Gespräch.

„Spider-Man: Homecoming“ wurde am 07.07.17 in 4348 amerikanischen Kinos gestartet. In Deutschland kam der Film am 13.07.17 in die Kinos.

Eine Fortsetzung zu „Spider-Man: Homecoming“ kommt im Jahr 2019 ins Kino.

Trailer zu sehen:

 

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Valerian and the City of a Thousands Planets„
Bewertung des Trailers: B (neuer Trailer)
Kommentar: Luc Bessons neuer Sci-Fi-Film mit Dane DeHaan und Cara Delevingne
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken

Trailer v. Film: „Daddy´s Home 2„
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Fortsetzung zu der Komödie mit Mark Wahlberg, Will Ferrell, Mel Gibson auch mit. Ich weiß nicht ob John Lithgow den Film retten kann – vom Trailer her wirkt es so
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bei mind. 80% RT

Trailer v. Film: „Pitch Perfekt 3„
Bewertung des Trailers: C-.
Kommentar: davon gibt es schon drei Filme?
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Dark Tower„
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Stephen King-Verfilmung mit Idris Elba und Matthew McConaughey – völlig unnötig
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Lego Ninjago Movie„
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: neuer Lego-Animationsfilm
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken

Trailer v. Film: „Black Panther„
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Comic-Verfilmung von Ryan Coogler, da muss ich wohl im nächsten Jahr wieder einen Marvel-Film gucken
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Jumanji: Welcome to the Jungle„
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Fortsetzung von Jumanji aus dem Jahr 1995. Dieser ist mit Dwayne Johnson, Jack Black und Kevin Hart
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: eher nicht

 

 

 

 

 

Boston – Film: "The Judge"

Ich war am 15.10.14 in Boston und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„The Judge“ (dt. Filmtitel: „Der Richter: Recht oder Ehre“, dt. Kinostart war der 16.10.14) 141 min drama
dir. David Dobkin cast: Robert Downey Jr., Robert Duvall, Vera Farmiga, Vincent D´Onofrio, Billy Bob Thornton, Dax Shepard, Balthazar Getty

Hank Palmer (Robert Downey Jr.) ist Anwalt in Chicago. Während einer Gerichtsverhandlung erhält er einen Anruf seines Bruders Glen (Vincent D´Onofrio), der ihm mitteilt, dass seine Mutter verstorben ist. Seit Jahren hatte er keinen Kontakt mehr zu seinem Vater Joe (Robert Duvall), der in Hanks Heimatstadt als Richter arbeitet. Widerwillig fliegt Hank in seine Heimat, mit dem festen Willen, direkt nach der Beerdigung seiner Mutter wieder zurückzufliegen. Dann erfährt er, dass sein Vater verdächtigt wird, jemanden getötet zu haben. Hank bleibt erstmal in der Stadt.

B- (Wertung von A bis F) „The Judge“ ist teilweise ein Gerichtsdrama und teilweise ein Familiendrama. Immer wenn der Film auf Familiendrama schaltet, hat mir der Film wesentlich besser gefallen.

Aufgrund der tendenziell eher schlechten Kritiken, bin ich mit einer geringen Erwartung ins Kino gegangen. „The Judge“ ist in meinen Augen jedoch kein schlechter Film. Es wäre sehr wahrscheinlich ein solides Drama, wenn er sich mehr auf die Familien- und Vater/Sohn-Geschichte konzentriert hätte und nicht unwichtige und nachlässig erzählte Nebengeschichten eingebaut hätte. Richtig gestört hat mich teilweise die Kameraarbeit. Unnatürliches Licht, übertrieben sonnen- und lichtdurchfluteten Räume sorgen bei mir nicht für die gewünschte Atmosphäre.

Robert Downey Jr. kann nichts für seinen Charme, sein Charisma, seine Präsenz und sein Downey Jr.-sein, mir ist nur in letzter Zeit aufgefallen, dass er seine Wandelbarkeit eingebüsst hat. Er ist gut in dem was er kann und einzigartig in dem was er ist, aber irgendwie nehme ich ihm jetzt keine Rollen mehr so richtig ab, wie ich es früher getan habe. Mir hat er besser gefallen, als er noch nicht von allen geliebt wurde.

„The Judge“ zeigt beispielhaft den Unterschied zwischen einem Filmstar und Charakterschauspieler. In einigen Szenen mit Robert Downey Jr. und Robert Duvall konnte ich förmlich spüren, wie sich Mr. Duvall am Set ganz in sich ruhend und auf sein Talent verlassend, zurücklehnt und Mr. Downey Jr. dabei zuschaut, wie der sich anstrengt, schauspielerisch mit seinem älteren Kollegen mitzuhalten. Der Einzige, der hier mit Robert Duvall auf Augenhöhe spielt, ist der wunderbare Billy Bob Thornton. Robert Duvall gibt eine exzellente und würdevolle Performance. Seinetwegen kam ich ziemlich verheult aus dem Kino und habe auch während des Films beobachten können, dass einige Männer vor sich hin schluchzten. „The Judge“ ist auch ein Film über ein Elternteil, das halt älter und pflegebedürftig wird. Robert Duvall gibt hier definitiv eine Oscar-Performance, ich hätte mir gewünscht, dass er diese in einem noch besseren Film gibt. Durch die eher nicht so dollen Kritiken für den Film, ist Robert Duvall noch ein Wackelkandidat bezüglich einer Oscar-Nominierung. Ich drücke ihm in jedem Fall die Daumen. Ein Oscar-Gewinn ist sowieso ausgeschlossen. Hier wäre die Nominierung bereits der Gewinn.

Wenn nicht etwas ganz Unvorhergesehenes passiert, hat J. K. Simmons seinen Oscar (für Whiplash) schon in der Tasche. Wie es derzeit ausschaut, könnte einzig Edward Norton (und das auch hochverdient für seine Performance in „Birdman“) J. K. Simmons Oscar-Traum zum Platzen bringen.

„The Judge“ ist für folgende Oscar-Nominierungen im Gespräch: Bester Nebendarsteller (Robert Duvall), Bestes Originaldrehbuch, Beste Kamera und Bester Filmschnitt.

„The Judge“ wurde erstmalig auf dem Toronto International Film Festival 2014 gezeigt.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Rosewater“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Jon Stewarts Film mit Gael Garcia Bernal in der Hauptrolle. Wahre Geschichte und Oscar-Film.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Men, Women & Children“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Jason Reitmans neuer Film mit Rosemarie DeWitt, Jennifer Garner und Dean Norris. Normalerweise zeigen sie keinen Trailer von einem Film, der bereits in einem Kinosaal nebenan läuft. Komisch
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Unbroken“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Angelina Jolies Biopic/Drama mit Jack O´Connell. Kaum einer hat den fertigen Film gesehen und doch gilt der Film bei einigen Experten schon als Oscar-Favorit. Mal abwarten.
Wie oft schon im Kino gesehen: 4 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Wedding Ringer“
Bewertung des Trailers: C+ (wieder neuer Trailer)
Kommentar: RomCom mit Kevin Hart und Josh Gad. Besserer Trailer, trotzdem schlimm.
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: niemals

Trailer v. Film: „Taken 3“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Der dritte Teil von Liam Neesons Action-Abenteuer. Wahrscheinlich gucke ich mir auch den siebenten an, wenn er auf HBO läuft.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Inherent Vice“
Bewertung des Trailers: A
Kommentar: PTAs neuer Film mit Joaquin Phoenix, Josh Brolin, Benicio del Toro, etc. Oscar-Film. Allein mit diesem Trailer bewirbt er sich um einen sicheren Platz in meiner Top Ten für Filme aus dem Jahr 2014
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Focus“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Neuer Film mit Will Smith (wo war der eigentlich die letzten Jahre?) und „The Wolf of Wall Street“s Margot Robbie.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

D.C. – Film: "Chef"

Ich war am 20.06.14 in Washington und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„Chef “ (dt. Filmtitel: „Kiss the Cook“, dt. Kinostart: 28.05.15) 115 min comedy

dir. Jon Favreau cast: Jon Favreau, Sofia Vergara, John Leguizamo, Emjay Anthony, Scarlett Johansson, Oliver Platt, Bobby Cannavale, Dustin Hoffman, Robert Downey Jr.

Carl Casper (Jon Faverau) arbeitet als Chefkoch in einem In-Restaurant in Los Angeles. Nachdem er mit dem einflussreichen Restaurantkritiker Ramsey Michel (Oliver Platt) aneinandergeraten ist und auch noch mit seinem Chef (Dustin Hoffman) in Streit gerät, ist er plötzlich arbeitslos. Ohne seinen stressigen Job hat er aber Zeit, sich mehr um seinem 11-jährigen Sohn Percy (Emjay Anthony) zu kümmern. Zunächst fliegt er mit seinem Sohn und seiner Ex, Inez (Sofia Vergara) nach Miami. Bald setzt er auch eine neue Geschäftsidee um.

B- (Wertung von A bis F) „Chef“ ist ein Film über das Kochen, die Beziehung von Vater und Sohn, soziale Medien und eine Geschäftsidee.

Grundsätzlich finde ich es völlig blöd, anderen Menschen beim Kochen zuzuschauen. Diese ganzen aus dem Nichts aufgetauchten Kochshows im deutschen Fernsehen kann ich mir überhaupt nicht erklären. Warum sollte ich mir angucken, wie einer vor meinen Augen etwas Leckeres brutzelt, wenn ich eh nicht probieren darf? Vom Konzept gibt es nur eine Sendung, die nicht komplett an mir vorbeizieht. Zugegebenermassen habe ich mir bei diesem Konzept sogar schon die eine oder andere kulinarische Anregung geholt, mich locken aber hauptsächlich, wie die unterschiedlichen Kandidaten wohnen und eingerichtet sind, wie sie sich geben und wie sie sich untereinander verstehen.

Da die Suche nach Aufmerksamkeit bei mir auch nicht sonderlich ausgeprägt ist, halte ich auch den Gebrauch von Facebook und Twitter für unnütz. Die Idee, die sich hinter 1 Second Everyday verbirgt, wurde im Film „Chef“ plausibel und schön umgesetzt. In diesem Film wird viel gekocht und viel gewittert und beides fand ich nicht gänzlich überflüssig, weil es in eine zwar nicht neue, aber ganz okaye Geschichte eingebaut wurde. Der Film hat aber einige Längen im Mittelteil. „Chef“ erzählt von einem bekannten Koch und Vater eines Kindes für das er in der Vergangenheit immer zu wenig Zeit hatte. Durch seine plötzliche Arbeitslosigkeit sieht er auch die Gelegenheit, sich mit seinem Jungen (recht unaufdringlich und natürlich portraitiert von Emjay Anthony) zu beschäftigen.

Jon Favreau gleicht optisch mittlerweile einem Wallross. Es gefällt mir, dass sein schweres Übergewicht in diesem Film auch thematisiert wird. Weniger gut, präziser ausgedrückt unvorstellbar fand ich, dass Jon Favreaus Charakter mit Sofia Vergaras Charakter zusammen war. Das klang mir zu sehr nach einer absurden männlichen Fantasievorstellung. Ansonsten mochte ich besonders die Chemie und das Zusammenspiel zwischen Jon Favreaus Carl Casper und den Charakteren von Oliver Platt, John Leguiziamo und Robert Downey Jr.. Einem Interview mit Jon Favreau habe ich entnommen, dass bei den Dialogen viel improvisiert wurde. Scarlett Johansson gefällt mir wesentlich besser mit dunklen Haaren. Oliver Platt ist großartig hier, er spielt den Restaurantkritiker sehr glaubhaft, vielleicht hat er sich da was bei seinem Bruder Adam abgeschaut, der ist nämlich ein bekannter New Yorker Restaurantkritiker.

„Chef“ ist ein Film, den ich eigentlich schon auf dem diesjährigen Tribeca Film Festival sehen wollte. Es sprach sich ziemlich schnell herum, dass es lohnenswert ist, diesen Film zu schauen. Und so funktionierte letztlich die Erfolgsgeschichte dieses Filmprojektes. Für „Chef“ wurde so gut wie gar keine Werbung eingesetzt. Anfang Mai wurde er in nur wenigen Kinos in New York und L.A. gestartet, durch hervorragende Kritiken und – was noch wichtiger ist – Mundpropaganda wollten sich immer mehr Zuschauer diesen Film im Kino ansehen.

Ich verfolge Jon Favreaus Arbeit seit dem Film „Swingers“ aus dem Jahr 1996 (einen Film, den ich liebe, auch wenn ich ihn seit Jahren nicht mehr geschaut habe). Ob als Autor, Schauspieler, Regisseur oder Produzent, seine Karriere könnte man, ohne sich zu weit aus dem Fenster zu lehnen, als eindrucksvoll und vielseitig bezeichnen. Alleine seine Talkshow „Dinner for Five“, bei denen er immer andere Hollywood-Größen zum Essen und Plaudern eingeladen hat, ist legendär und hat mir einige interessante Einblicke in die amerikanische Filmbranche gegeben. Ich hoffe, dass er diese Show eines Tages fortsetzt. Mit den Filmen „Iron Man“, Iron Man 2  und Cowboys & Aliens hat er dann auf einmal über ein riesiges Budget als Regisseur verfügen können. Sehr wohlwollend nehme ich zur Kenntnis, dass er mit „Chef“ zu seinen Indie-Film-Wurzeln zurückgekehrt ist.

Mit seinem nächsten Kinoprojekt als Regisseur (das Live-Action-Remake von Disneys „The Jungle Book“) bewegt er sich dann aber wieder Richtung Blockbuster.

Der Film „Chef“ wurde erstmalig auf dem South by Southwest Filmfestival 2014 gezeigt.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Begin Again“

Bewertung des Trailers: B (neuer Trailer)

Kommentar: RomCom mit Mark Ruffalo und Keira Knightley. Hieß früher (und auf deutsch bzw. für deutsche Kinobesucher) „Can a Song Save Your Life?“ Der ursprüngliche Filmtitel ist wesentlich besser.

Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%


Trailer v. Film: „Sex Tape“

Bewertung des Trailers: C

Kommentar: Komödie mit Cameron Diaz, Jason Segal, etc.

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bei mind. 80% RT


Trailer v. Film: „The Green Inferno“

Bewertung des Teasers: B- (neuer, diesmal Teaser)

Kommentar: Eli Roths neuer Horrorfilm

Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%


Trailer v. Film: „The Fluffy Movie“

Bewertung des Trailers: ???

Kommentar: Stand-up comedy als Film mit einem schwergewichtigen Komiker (Gabriel Iglesias), von dem ich noch nie gehört habe.

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

L. A. – Film: "Marvel´s The Avengers"

Ich war am 03.06.12 in Los Angeles und habe mir im Kino angeschaut:

„Marvel´s The Avengers“ (dt. Kinostart war der 26.04.12) 143 min action, sci-fi, adaptation
dir. Joss Whedon cast: Robert Downey Jr. Chris Evans, Mark Ruffalo, Chris Hemsworth, Scarlett Johansson, Jeremy Renner, Tom Hiddleston, Stellan Skarsgard, Samuel L. Jackson

Nick Fury (Samuel L. Jackson) ist Direktor der Geheimdienstorganisation S.H.I.E.L.D. Durch Thors rachsüchtigen Bruder Loki (Tom Hiddleston) sieht Fury den Weltfrieden bedroht und trommelt die Superhelden Iron Man (Robert Downey Jr.), Captain America (Chris Evans), Thor (Chris Hemsworth) und Hulk (Mark Ruffalo) zusammen…

B- (Wertung von A bis F) „Marvel´s The Avengers“ basiert auf den gleichnamigen Marvel Comicbüchern.

In meiner sehr gut besuchten Sonntagmorgen-Vorstellung brach, als der Film zu Ende war, Applaus aus. Irgendwie müssen meine Mitzuschauer einen anderen Film gesehen haben oder sie waren ebenfalls froh, dass der (gefühlte) vier Stunden lange Film endlich zu Ende war.

Ich war bereits nach einer Stunde völlig ermüdet und meine Bewertung stand fest. Die restlichen 1 1/2 Stunden habe ich mich dann nur noch auf Loki und Dr. Bruce Banner/Hulk konzentriert, mich hin und wieder auch mal über Tony Stark/ Iron Man amüsiert, und ein Auge zugedrückt, um die Bewertung zu halten. Mit Ausnahme von Batman bin ich zugegebenermassen kein Fan von Superheldenfilmen. Was die Comic-Verfilmungen der Avengers angeht, habe ich aber die Hulk-, Iron Man- und Captain America-Filme gesehen und fand sie, bis auf Iron Man 2 auch gut bzw. okay. Bei einem Film dieser Art muss der Film für sich alleine stehen und soll einfach nur unterhalten.

Technisch ist „Marvel´s The Avengers“ selbstverständlich brillant. Der Film ist action- und zerstörungsreich. Allerdings hatten die gemeinsamen Auftritte aller Superhelden für mich schon etwas albernes. Vielleicht liegt es an der lustigen Kostümierung von Captain America und Thor. Überhaupt ist Thor für mich die uninteressanteste Figur von allen. Auch wenn ich mir die komische Gottestracht wegdenke, geht Chris Hemsworth gar nicht. Er repräsentiert für mich die pure Langeweile, so dass ich bei allen Thor-Auftritten erst einmal in einen Sekundenschlaf gefallen bin.

Ein richtig guter Avengers-Film wäre in meinen Augen einer mit ausschließlich Loki, Bruce Banner/ Hulk und Tony Stark/ Iron Man geworden. Der britische Schauspieler Tom Hiddleston (Midnight in Paris, War Horse) ist mir bisher noch in keinem Film aufgefallen. In „Marvel´s The Avenger“ hat er eine angenehm-irre Präsenz. Mark Ruffalos Karriere verfolge ich nun bereits seit 12 Jahren. Irgendwie bin ich immer wieder überrascht wie gut er eigentlich ist. So auch hier, seine Vorgänger Eric Bana und Edward Norton waren lange nicht so überzeugend als Dr. Bruce Banner/ Hulk.

Bei diesem Rekord- Einspielergebnis muss man natürlich auch wieder die Oscars ins Spiel bringen. „Marvel´s The Avenger“ hat es geschafft, The Dark Knight von Platz 3 zu stossen und ist jetzt hinter Avatar und „Titanic“ der dritterfolgreichste Film aller Zeiten. Wenn die Academy nicht doch wieder ihre Richtlinien ändert, werden sie im Jahr 2013 zwischen 5 und 10 Filmen in der Kategorie Bester Film nominieren. Ich finde es zwar völlig absurd (und letztendlich wäre es auch rufschädigend für A.M.P.A.S.), aber halt nicht vollends ausgeschlossen, dass bei 10 nominierten Filmen dieses Comic-Spektakel dabei sein könnte. Der erfolgreichste Film aller Zeiten, „Avatar“, war in meinen Augen auch nur ein mittelmässiger Blockbuster, der nicht nur zahlreich für den Oscar nominiert war, sondern nachher mit The Hurt Locker sogar als Oscar-Favorit galt. Das war das David gegen Goliath Oscar-Rennen. Dankenswerterweise ging der Oscar seinerzeit an den kleinen Indie-Film „The Hurt Locker“. Für „Marvel´s Avenger“ wären zahlreiche technische Oscar-Nominierungen berechtigt. Es ist ungewöhnlich, wenn ein Genre-Film für den Oscar als Bester Film nominiert wird. Ich hoffe darauf, dass entsprechende Diskussionen über „Marvel´s The Avenger“ spätestens mit Kinostart von The Dark Knight Rises vorbei sind. Ich erwarte einfach, dass TDKR der wesentlich bessere Film ist. Im Jahr 2009 wurden von der Academy noch max. fünf Filme für den Oscar als Bester Film nominiert. „The Dark Knight“ hatte dadurch keine Chance unter die fünf besten Filme zu kommen. Dadurch wurde eine Debatte losgelöst, dass doch wenigstens ein Blockbuster/ bzw. ein Animationsfilm unter den von der Academy nominierten besten Filmen sein müsste. Das war dann der Grund für die Regeländerung, ein Jahr später wurden zehn Filme in der Kategorie „Bester Film“ nominiert.

„Marvel´s The Avengers“ wurde nicht in 3D gedreht, daher habe ich mir die teure Fassung erspart.

Selbstverständlich gibt es eine Fortsetzung zu „Marvel´s The Avenger“.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Lawless“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Romanverfilmung mit Shia LaBeouf, Tom Hardy, Gary Oldman, Guy Pearce, Jessica Chastain und Mia Wasikowska. „Lawless“ war in Cannes jetzt nicht so der Erfolg…
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Expendables 2“
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: Fortsetzung des Actionfilms mit Sylvester Stallone, Jason Statham, Dolph Lundgren, Bruce Willis, Jean-Claude Van Damme und Arnold Schwarzenegger – also alle meine Lieblingsschauspieler in einem Film…
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Dark Knight Rises“
Bewertung des Trailers: A- (neuer Trailer)
Kommentar: Christopher Nolans neuestes Batman-Abenteuer mit ganz vielen Guten und Anne Hathaway…Das ist ein Film, den ich in unbedingt in der IMAX-Fassung gucken muss und werde.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Amazing Spider-Man“
Bewertung des Trailers: C+ (neuer Trailer)
Kommentar: Ich bin ja nie so der Fan von Spidey gewesen, Tobey Maguire fand ich aber schon gut in der Rolle. Andrew Garfield und Emma Stone – ich weiß immer noch nicht…
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 40%

Trailer v. Film: „Frankenweenie“
Bewertung des Teasers: A-
Kommentar: Nachdem ich mir „Dark Shadows“ lieber erspart habe, werde ich mir diesen Stop-Motion-Animationsfilm von Tim Burton aber sicherlich ansehen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Prometheus“
Bewertung des Teasers: B+ (neuer Trailer)
Kommentar: Ridley Scotts Sci-Fi-Film mit Michael Fassbender, Guy Pearce und Charlize Theron
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100% wg. Michael Fassbender

Trailer von Film: „Brave“
Bewertung des Trailer: B (neuer Trailer)
Kommentar: Pixars neuer 3D-Animationsfilm. Nach wie vor, die Story interessiert mich immer noch nicht, es ist aber ein PIXAR-Film
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100%

L. A. – Film: "Sherlock Holmes: Game of Shadows"

Ich war am 20.12.11 in Los Angeles und habe mir im Kino angeschaut:

„Sherlock Holmes: Game of Shadows“ (dt. Titel: „Sherlock Holmes: Spiel im Schatten“, dt. Kinostart war der 22.12.11) 128 min action, sequel
dir. Guy Ritchie cast: Robert Downey Jr., Jude Law, Rachel McAdams, Stephen Fry, Noomi Rapace, Jared Harris

  1. Der Meisterdetektiv Sherlock Holmes (Robert Downey Jr.) muss mit seinem Gehilfen Dr. Watson (Jude Law) seinen Erzfeind, Professor James Moriarty (Jared Harris) zur Strecke bringen, bevor der noch mehr Unheil über Europa bringt.

D+ (Wertung von A bis F) Nach einem anderen Film, den ich ein zweites Mal geschaut habe, habe ich mich hier ins Kino geschlichen. Eigentlich nur um die Trailer zu schauen und einen Eindruck von Noomi Rapace, der ersten Lisbeth Salander, zu bekommen. (Am nächsten Tag stand schließlich „The Girl with the Dragon Tattoo“ auf dem Plan).

Ich weiß nicht, wann ich mich das letzte Mal so unglaublich gelangweilt habe. Ich habe tatsächlich mehr als 2 Stunden mit mir kämpft, einfach aufzustehen und zu gehen. Offensichtlich hat mich das öde Geschehen auf der Leinwand aber paralysiert und so habe ich den Film unglaublicherweise bis zum Schluss geguckt. Man wird mit sinnloser Action (viele Szenen tragen eindeutig Guy Ritchies Handschrift) zugeballert, aber eine richtige Story ist nicht vorhanden und Spannung kam zu keinem Zeitpunkt auf. Wer mit diesem platten Humor etwas anfangen kann, der amüsiert sich ganz sicher auch bei den deutschen Bully-Filmen. Was für ein Klamauk. Ich habe mir unzählige Male gewünscht, der Film würde an der und der Stelle enden, aber er ging einfach weiter. Gefühlte 5 Stunden. Alle drei Frauencharaktere fand ich uninteressant und fehlbesetzt. Es gibt etwas Positives im neuen Film: für ungefähr fünf Minuten insgesamt spielt Stephen Fry als Bruder von Sherlock Holmes mit.

Definitiv teilt sich „Sherlock Holmes: Game of Shadows“ mit Cowboys & Aliens in meiner Liste den Platz 1 der schlechtesten Film des Jahres 2011.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „John Carter“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Disney-Sci-Fi-Abenteuer-Film in 3D mit Willem Dafoe, Samantha Morton, Thomas Haden Church. Der Film kann entweder gut oder ganz, ganz schlimm sein…
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 40%

Trailer v. Film: „Men in Black III“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Nun also der dritte Teil von MIB, diesmal in 3D und mit Josh Brolin
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80%

Trailer v. Film: „Battleship“
Bewertung des Trailers: B- (neuer Trailer)
Kommentar: Sci-Fi-Film mit Liam Neeson und Alexander Skarsgard und, nicht zu vergessen: Rihanna – wieder so eine sinnlose Geldverschwendung…
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Jack the Giant Killer“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Fantasie-Märchen-Film in 3D mit Nicholas Hoult, Stanley Tucci, Ian McShane, Bill Nighy, Ewan McGregor
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Dark Knight Rises“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Christopher Nolans neuestes Batman-Abenteuer mit ganz vielen Guten und Anne Hathaway….Die Bilder in der IMAX-Fassung kommen natürlich besser rüber, aber auch so wirkt der Trailer im Kino
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100% (und definitiv in einem IMAX-Kino)

Berlin – Film: "Due Date"

Ich war am 06.11.10 in Berlin und habe mir im Kino angeschaut:

„Due Date“ (dt. Titel: „Stichtag, dt. Kinostart war der 04.11.10) 95 min comedy
dir. Todd Phillips cast: Robert Downey Jr., Zach Galifianakis, Michelle Monaghan, Juliette Lewis, Jamie Foxx, Danny McBride

Peter Highman (Robert Downey Jr.) ist auf Geschäftsreise in Atlanta. Um rechtzeitig bei der Geburt seines ersten Kindes dabei zu sein, muss er dringend zurück nach L.A.. Kurz vor dem Flughafengebäude gerät er mit dem merkwürdigen Ethan (Zach Galifianakis) aneinander. An Bord des Flugzeugs geraten die beide wieder in Streit, es eskaliert und resultiert darin, dass beide schließlich auf der NO-FLY LIST landen. Da Peter weder Papiere, noch Bargeld oder Kreditkarten hat, lässt er sich mit darauf ein, mit dem nervenden, wie sich herausstellt Schauspieler, Ethan in einem Auto nach Los Angeles zu fahren…

C (Wertung von A bis F) Ich vermute, wer Todd Phillips „The Hangover“ brüllend komisch fand, wird sich auch bei „Due Date“ auf die Schenkel klopfen. Ich fand The Hangover überbewertet. „Due Date“ hat nun tendenziell sowieso eher schlechte Kritiken bekommen und so war meine Erwartungshaltung auch trotz des sehr guten Trailers (der beinahe alle guten Szenen wenigstens anreisst) minimal. Todd Phillips zieht , ähnlich wie bei seinem erfolgreichen Vorgängerfilm, auch hier einige Szenen unnötig in die Länge und überzieht ein paar Gags, dass einem diese nicht mehr als witzig in Erinnerung bleiben. Zwei meiner absoluten Lieblingskomödien im Road Movie-Stil sind John Hughes „Planes, Traines and Automobiles“ (bei dem ich mich erst kürzlich im Fernsehen wieder kaputt gelacht habe) und „Midnight Run“. Außer dem vielleicht ähnlichen Grundgerüst einer Story kommt „Due Date“ nicht einmal in die Nähe, dieser beiden großartigen Komödien. Zach Galifianakis spielt hier erneut den kleinen dicken Clown mit Bart, der immer etwas neurotisch ist und stets Drogen konsumiert. Ich weiss, ich wiederhole mich, aber durch den Film It´s Kind of a Funny Story habe ich kürzlich erfahren, dass er mehr und vor allen Dingen tiefgründiger kann. Eigentlich sind es Robert Downey Jr. mit seinem Charisma und seinen sarkastischen Sprüchen und Juliette Lewis, die mich hier erneut mit ihrer Performance fesselt, die beiden die „Due Date “ vielleicht noch sehenswert machen. Die Szenen, die in Juliette Lewis Haus spielen, fand ich überhaupt als die besten des ganzen Films.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Fair Game“ (Trailer im Original)
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Doug Limans neuer Film. Biopic mit Naomi Watts und meinem Lieblingsschauspieler Sean Penn.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%, klar!

Trailer v. Film: „The Green Hornet“ (Trailer im Original)
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Comic-Verfilmung mit Seth Rogen
Wie oft schon im Kino gesehen: 4 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Unstoppable“ (anderer Trailer, aber im Original)
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Tony Scott Film mit Denzel und nem Zug, war da nicht schon mal einer? Auch dabei Chris Pine
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Das Vorhang auf-blöde Werbung-Trailer-blöde Werbung-Vorhang zu-Vorhang wieder auf-Spiel hat uns diesmal nur beinahe schon bescheidene 18 Minuten Zeit geraubt.

New York City – Film: "Iron Man 2"

Ich war am 07.05.10 in New York und habe mir im Kino angeschaut:

„Iron Man 2“ (dt. Kinostart war der 06.05.10) 125 min action, fantasy, adaptation
dir. Jon Favreau cast: Robert Downey Jr., Gwyneth Paltrow, Don Cheadle, Mickey Rourke, Sam Rockwell, Scarlett Johansson, Samuel L. Jackson, Jon Favreau

Seitdem Tony Stark (Robert Downey Jr.) bekannt gegeben hat, dass er IRON MAN ist, drängt ihn das US-Militär seine Technologie preiszugeben. IRON MAN muss sich gegen das Militär durchsetzen, schon bald setzen ihm aber auch noch der Russe Ivan Vanko/Whiplash (Mickey Rourke) und der Waffenfabrikant Justin Hammer (Sam Rockwell) ordentlich zu…

C+ (Wertung von A bis F) Definitv zeigen sich bei „Iron Man 2“ die Produktionskosten (man spricht von guten USD 200 Millionen). Dass dies und ein solches Aufgebot an A-Schauspielern nicht nötig ist, um ein solides und spassiges Popcorn-Kino zu präsentieren, hat der charmante erste Teil dieser Comic-Verfilmung gezeigt. Teilweise haben mich hier auch Scarlett Johansson, Don Cheadle und Samuel L. Jackson etwas vom Geschehen abgelenkt. „Iron Man“ gefällt mir deshalb so gut (A-), weil er simpler daherkommt und durch seinen charismatischen Hauptdarsteller besticht. Robert Downey Jr. ist natürlich auch in der Fortsetzung dabei, hier stiehlt ihm jedoch jemand ein klein wenig die Show. Sam Rockwell („Confressions of a Dangerous Mind“,“Matchstick Men“, Moon) zählt natürlich schon länger zu den Top Schauspielern, hier hat sein Bösewicht aber Gary-Oldman-Niveau erreicht. Eigentlich waren es Sam Rockwells Szenen, die mir am meisten Spass gemacht haben.

Schön fand ich es, zwei meiner 1980er Jahre Lieblinge (Robert Downey Jr. und Mickey Rourke), die irgendwie einen frappierend ähnlichen Karriereweg gegangen sind, und jetzt dankenswerterweise beide wieder ganz oben sind, hier gemeinsam in einem Film zu sehen.

Trailer zu sehen:

Am Tag des amerikanischen Kinostarts wurden wir direkt nach der „Iron Man 2“ Vorstellung gebeten, folgende Fragen zu beantworten:

Würden Sie den Film auf DVD/Blu-Ray kaufen? meine Antwort: nein
Würden Sie den Film auf DVD/Blu-Ray/VOD sich ausleihen? meine Antwort: nein
Ihre Gründe, „Iron Man 2“ zu schauen? (Regisseur, Hauptdarsteller, Hauptdarstellerin, Filmgenre, die Charaktere, der Plot) meine Antwort: Hauptdarsteller und Charaktere
Ihre Bewertung für den Film: (A,B,C,D,F) meine Antwort: C
Sind sie weiblich oder männlich? meine Antwort: weiblich
Ihr Alter? (unter 18, 18-24. 25-34, 35-49, 50 und älter) meine Antwort: 35-49 Jahre

Was auch immer ihnen diese Umfrage bringt…

vorgeschaltete Trailer:

Trailer von Film:“Shrek Forever After“ (3D)
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: vierter Shrek, habe den dritten schon nicht gesehen…
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 0 %

Trailer von Film:“The Last Airbender“ (3D)
Bewertung des Trailers: D
Kommentar: spätestens nach „The Happening“ sollte M. Night Shyamalan“ Berufsverbot erteilt werden…
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 0 %

Teaser von Film: „Super 8″
Bewertung des Teasers: B
Kommentar: J.J. Abrams neues Projekt, mit geplantem Kinostart im Sommer 2011
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 80%

Trailer von Film:“Grown Ups“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Comedy mit Adam Sandler, Kevin James, Chris Rock, Rob Schneider und David Spade
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 80 %

Trailer von Film:“Robin Hood“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Ridley Scotts Version mit Russell Crowe und Cate Blanchett
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 4 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100 %

Trailer von Film:“The Prince of Persia: The Sands of Time“ (3-D)
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Videospielverfilmung mit Jake Gyllenhaal, Ben Kingsley
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 60% für Jake und für die 3D-Version

Trailer von Film:“Inception“
Bewertung des Trailers: neuer Trailer: B+
Kommentar: Christopher Nolans/Leos neuer Fantasy-Sci-Fi-Film
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: bisher nur Teaser, daher 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100 %

Trailer von Film: „The Twilight Saga: Eclipse“
Bewertung des Trailers: neuer Trailer: B-
Kommentar: Film aus der Teenie-Vampir-Reihe
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 0 %

Detroit – Film: "Sherlock Holmes"

Ich war am 31.12.09 in Detroit und habe mir im Kino angeschaut:

„Sherlock Holmes“ (dt. Kinostart: 28.01.2010) 128 min action, thriller, adaptation, remake
dir. Guy Ritchie cast: Robert Downey Jr., Jude Law, Rachel McAdams, Mark Strong, Eddie Marsan

London im Jahr 1891. Sherlock Holmes (Robert Downey Jr.) versucht mit seinem Partner Dr. Watson (Jude Law) dem Serienmörder Lord Blackwood (Mark Strong) das Handwerk zu legen…

C+ (Wertung von A bis F) In meinen Augen ist Guy Ritchies Sherlock Holmes Film ein Beispiel dafür, wie der Zuschauer mit einem grandiosen Trailer ins Kino gelockt und mit einem nur gerade mal so noch okayen Film „belohnt“ wird. Ich fand „Sherlock Holmes“ für einen Ritchie-Film aussergewöhnlich unwitzig, uncool und uninteressant. Robert Downey Jr. macht den Film wieder einmal mit einer Leichtigkeit zu „seinem“ Film, aber ob das in dem Fall ein Kompliment ist, bleibt fraglich. Mir war die Inszenierung zu kulissenhaft, den Plot habe ich unmittelbar vergessen, die anderen Schauspieler auch. Um noch etwas Positives über „Sherlock Holmes“ zu sagen, er hat einige brillante Zeitlupenaufnahmen und einige bemerkenswerte Schnitte und der Score von Hans Zimmer passt auch.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer von Film:“Hot Tub Time Machine“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: John Cusack und Rob Corddry geraten zurück in die 80er Jahre
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: mind. 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 50 %

Trailer von Film:“Date Night“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Actionkomödie mit Steve Carell, Tina Fey, Mark Wahlberg (der wieder richtig gut aussieht), James Franco
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 80 %

Trailer von Film:“The Sorcerer´s Apprentice“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Nicolas Cage mit lustiger Perücke, seine Sprache ist wieder so angestrengt.
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 30%

Trailer von Film:“Iron Man 2″
Bewertung des Trailers: A
Kommentar: Trailer wirkt super im Kino
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: ca. 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100 %

Trailer von Film:“The Wolfman“
Bewertung des Trailers: A
Kommentar: Horrorfilm mit Benicio del Toro, Anthony Hopkins und Emily Blunt, einer meiner Lieblingstrailer
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: ca. 10 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100 %

Trailer von Film:“Inception“
Bewertung des Trailers: A
Kommentar: Science Fiction/Fantasy Film mit Leo, Marion Cotillard, Cillian Murphy, Ellen Page, Joseph Gordon-Levitt, Ken Watanabe, Tom Hardy und Michael Caine…was für eine Besetzung.Trailer wirkt großartig, das wird der Sommer-Blockbuster
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100 %

Trailer von Film:“Clash of the Titans“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Neuverfilmung von „Kampf der Titanen“ mit Sam Worthington und Mads Mikkelsen, Ralph Fiennes, Liam Neeson
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 40 %

Seattle – "The Soloist"

Ich war am 24.04.09 in Seattle und habe mir im Kino angeschaut:

„The Soloist“ (dt. Titel: „Der Solist“, dt. Kinostart: 10.12.09) 117 min drama, biopic, adaptation
dir. Joe Wright cast: Robert Downey Jr., Jamie Foxx, Catherine Keener

Der Kolumnist der Los Angeles Times Steve Lopez (Robert Downey Jr.) trifft auf den obdachlosen Strassenmusiker Nathaniel Ayers (Jamie Foxx). Steve erkennt schnell, dass es sich bei Nathaniel um ein hochtalentierten Musiker handelt und möchte eine Kolumne über ihn schreiben. Er freundet sich mit ihm an, muss aber auch bald feststellen, dass Nathaniel schizophren ist…

B- (Wertung von A bis F) „The Soloist“ basiert auf einer wahren Begebenheit. Das Biopic sollte letztes Jahr bereits zur Oscar-Saison in den U.S.A. starten. Es ist nachvollziehbar warum sie den Film aus der Saison geschoben haben. „The Soloist“ ist zwar ganz gut, aber nicht stark genug und in keinem Fall „Oscar-Material“. Der Oscar-Gewinner Jamie Foxx („Jarhead“, „Miami Vice“, „Ray“) spielt hier das schizophrene Musikgenie für mich etwas übertrieben und gekünstelt. Bei der Performance von Robert Downey Jr. („Wonder Boys“, „Kiss Kiss, Bang Bang“, Zodiac, „Iron Man“) hingegen wäre eine Oscar-Nominierung gerechtfertigt gewesen. Theoretisch wäre dies aber auch im nächsten Jahr möglich, ist aber eher unwahrscheinlich. Jedenfalls ist Robert Downey Jr. unglaublich gut und sieht dabei noch überwältigend aus. Aber auch die Besetzung der zahlreichen Nebenrollen (insbesondere auf den Strassen von L.A.) ist gelungen und authentisch.

Das Musikgenie Nathaniel Ayers:

Trailer von „The Soloist“ zu sehen:

Axel, Honey…in case you´re wondering…this is not with the guy from the WATCHMEN movie (Jeffrey Dean Morgan) or even Javier Bardem, this time it´s the real deal, Mr. Downey Jr. himself… ;D 😀

DVD – "A Guide to Recognizing Your Saints"

Ich habe mir folgenden Film auf DVD angeschaut:

„A Guide to Recognizing Your Saints“ 108 min drama, adaptation, biopic
dir. Dito Montiel, Anthony Ripoli cast: Robert Downey Jr, Shia LaBeouf, Chazz Palminteri, Dianne Wiest, Rosario Dawson, Eric Roberts

Dito Montiel (Robert Downey Jr.) ist Schriftsteller und hat ein Buch über seine Jugendzeit in Queens, New York geschrieben. Seit einem bestimmten Tag vor zwanzig Jahren hat er weder seine Eltern, noch sein altes Umfeld besucht. Jetzt erhält er einen Anruf seiner Mutter (Dianne Wiest), dass sein Vater (Chazz Palminteri) schwer erkrankt ist. Zum ersten Mal nach langer Zeit fährt er in seine Heimat und blickt zurück. Was waren damals die Gründe dafür, dass er verschwand und bislang nicht zurückkehrte…

B- (Wertung von A bis F) Der Film basiert auf dem autobiografischen Buch „A Guide to Recognizing Your Saints“ von Dito Montiel, der hier zugleich Regie führt. Es ist ein Buch/Film über das Erwachsenwerden in einem problembelasteten Stadtteil von New York. Der Film hat bei dem Sundance Film Festival 2006 den Special Jury Prize für Best Ensemble Performance und einen Award für Best Directing gewonnen. Ich fand den Film nur mittelmässig. Für die Szenen mit Robert Downey Jr. hätte er ein „A“ bekommen. Es hat mich sehr gestört, dass Shia LaBeouf (Disturbia, „Indiana Jones 4“), den Charakter von Robert Downey Jr. in jüngeren Jahren verkörpert hat. Das fand ich haarsträubend. Augenscheinlich hat Shia LaBeouf keinerlei Ähnlichkeiten mit Robert Doney Jr., er hat weder das gute Aussehen und das Charisma, noch die wunderbare Stimme und ganz sicher nicht das Talent von Robert Downey Jr.

Trailer zu sehen: