TV – Serie: „The Outsider“

Ich habe mir die komplette Staffel folgender HBO-Serie angeschaut:

 

„The Outsider, 1. Staffel“ (in D. auf Sky Atlantic zu sehen)  10 x approx. 60 min   drama, crime, thriller, horror, adaptation

dir. Jason Bateman, Andrew Bernstein, Igor Martinovic, Karyn Kusama, Daina Reid, J.D. Dillard, Charlotte Brändström  cast: Ben Mendelsohn, Cynthia Erivo, Bill Camp, Julianne Nicholson, Mare Winningham, Paddy Considine, Jason Bateman, Yul Vazquez, Marc Menchaca, Jeremy Bobb, Max Beesley, Derek Cecil 

 

In Cherokee City, Georgia wird die übel zugerichtete, blutüberströmte Leiche eines elfjährigen Jungen gefunden. Es sieht sogar so aus, als wäre das Kind regelrecht zerfleischt worden. Einige Indizien, Fingerabdrücke und Zeugenaussagen deuten daraufhin, dass der Familienvater und beliebte Lehrer und Baseball-Trainer Terry Maitland (Jason Bateman) der Mörder ist. Det. Ralph Anderson (Ben Mendelsohn) ermittelt in dem Fall und lässt Terry schließlich festnehmen. Der besteht aber darauf, zum vermeintlichen Tatzeitpunkt nicht mal in der Stadt gewesen zu sein. Es tauchen Beweise auf, die Terrys Aussage stützen, aber da sind immer noch DNA-Spuren am Tatort und die Zeugenaussagen, Terry kann unmöglich an zwei Orten gleichzeitig gewesen sein. Irgendetwas stimmt doch hier nicht und wer ist dieser unheimliche Typ mit dem Kapuzenpulli?

 

B (Wertung von A bis F) „The Outsider“ basiert auf dem gleichnamigen Bestseller von Stephen King („The Shining“, „Misery“, “The Shawshank Redemption“). Serienschöpfer ist der amerikanische Roman- und Drehbuchautor Richard Price („The Color of Money“, „Sea of Love“, „Shaft“, TV-Serien „The Wire“ und The Night Of). Regie führen u.a. der Schauspieler und Filmemacher Jason Bateman und die Filmemacherin Karyn Kusama (The Invitation, „Destroyer“). 

Ich kannte Stephen Kings Buch nicht und wusste auch nicht wirklich, worauf ich mich einlasse. Im amerikanischen Kino zeigen sie – bevor die Trailer gezeigt werden und der Film offiziell beginnt – oft Vorschauen von TV-Serien, die demnächst anlaufen. Da wurde ich vor einigen Monaten auf „The Outsider“ aufmerksam. Ben Mendelsohn, Bill Camp und Cynthia Erivo in einer scheinbar spannenden, düsteren Serie – das habe ich mir natürlich sofort notiert. Worum es hier genau geht, erfährt man erst nach ein paar Episoden. Der langsame Handlungsaufbau und die vielen Charakter haben auch etwas verhindert, dass ich gleich richtig in diese Serie reinfand. Dennoch gefiel mir was ich sah, in der Folge 5 („Tear Drinker“) gruselte ich mich erstmalig richtig und fand es dann kaum auszuhalten, dass ich immer eine gesamte Woche auf eine weitere Episode warten musste. „The Outsider“ ist anfangs mehr Drama/ Krimi, aber mit einer mysteriösen Geschichte und schließlich Thriller mit übernatürlichen Horror-Elementen. 

Es ist keine TV-Serie, die man nebenbei gucken kann. Dafür gibt es einfach zu viele Charaktere und handlungsrelevante „Kleinigkeiten“, die man schnell verpassen kann. Das war für mich auch ein Grund dafür, dass ich alle zehn Episoden bei der zweiten Sichtung in zwei Sitzungen geschaut habe. 

Ben Mendelsohns Ralph Anderson führt einen hier durch die gesamte Story. Er ist der ermittelnde Cop in dem Kindermordfall. Ralph hat aber noch ein eigenes Päckchen zu tragen, sein Sohn ist vor einem Jahr gestorben. Durch einen „Vorfall“ wird er dazu verdonnert, zum Psychologen zu gehen. Das ist natürlich gar nicht sein Ding, Er ist sehr rational, glaubt einzig an die Dinge, die er sieht. Als in dem aktuellen Kindermordfall dann plötzlich schwer erklärbare, ja übernatürliche Dinge die Auflösung bestimmen, kann er damit schlecht umgehen. Det. Ralph Anderson taugt sicher für die meisten Zuschauer als Identifikationsfigur. Ich sehe Ben Mendelsohn wahnsinnig gerne. Ich weiß nicht, ob mir das vorher schon aufgefallen ist, aber ich mag auch seine raue, tiefe  Stimme und nuschelige Sprache. Schauspielerisch ist er sowieso top, durch die Bank sind aber alle Schauspieler sehr gut und auch perfekt besetzt. Hervorheben möchte ich aber dennoch besonders Cynthia Erivo, Bill Camp und Julianne Nicholson. 

Um so mehr ich darüber nachdenke, um so mehr mag ich, wie die Serie (und wahrscheinlich auch die Romanvorlage) mit dem Thema Schmerz und Trauer umgeht. Leidende, Trauernde, körperlich oder psychisch Verletzte sind sicher auch verwundbarer, also anfälliger für, ja weiteren Schmerz, der ihnen zugefügt wird. Oder anders herum, wie hier, das Böse fühlt sich vom Schmerz angezogen. Vielleicht sind diese Menschen auch oftmals offener für Übernatürliches. Ein Todesfall innerhalb der Familie hat zweifelsfrei Auswirkungen auch auf den Rest der selbigen, auch das wird hier in, mitunter interessante Geschichten eingebettet. 

Ich kann nicht behaupten, dass am Ende dieser zehn Episoden jedes einzelne Detail für mich in einem Zusammenhang gebracht wurde. Es bleiben einige Fragen, was ich aber nicht als störend empfand. 

Meine Lieblingsepisode: Folge 5 („Tear-Drinker“)

Mein Lieblingszitat, gerade in dem hier dargestellten Zusammenhang: „An outsider knows an outsider“

Im Staffelfinale („Must/Can´t“) gibt es während des Abspanns ein, bzw. zwei wichtige Szenen! Also nicht vorher ausmachen. Zur letzten Episode und diesen Abspann-Szenen habe ich mir ein paar Gedanken gemacht bzw. habe ich ein paar Fragen:

 

 

SPOILER – SPOILER – SPOILER – SPOILER – SPOILER

Noch in der Höhle mit El Cuco: Warum fragt Holly „Wer ist Terry“ (Sie weiß doch ganz genau, wer Terry ist, deshalb wurde sie engagiert)

Warum wird zum Schluss der finalen Episode Frankie Peterson Grabstein eingeblendet, interpretiere ich da zu viel herein, endet die Staffel letztlich nur so wie sie anfing, mit seinem Tod? 

Abspann-Szenen: 

Holly hat im Badezimmer-Spiegel Jack gesehen und hat unmittelbar zum Spiegel gegriffen und ihren Nacken begutachtet, mmmh. Wir als Zuschauer können ihren Nacken nicht sehen. 

Warum spielt Holly mit ihren Haaren (hat sie vorher nie getan)? Warum hört sie Musik? (irgendwann hat sie mal verlauten lassen, dass sie gar keine Musik mag). 

Auf Hollys Unterarm ist definitiv ein Kratzer zu sehen. 

Warum wird der Song „Washington Square“ von dem ihr Ralph erzählt hat (die Anekdote mit seiner Mutter) zum Schluss im Radio gespielt? Das wusste ich tatsächlich nur, weil ich mir immer englische Untertitel einblende und dort die Songs auch genannt werden. 

Holly ist (zusammen mit El Cuco) der Außenseiter dieser Geschichte, wie sie selbst am Ende der Serie äußert. El Cuco kratzt ein Opfer, häutet sich bis er schließlich in einen anderen Körper wandert, die Form des Opfers angenommen hat. Für seine Transformation braucht er ungefähr 27 Tage. Holly leidet unter dem Verlust von Andy, ist verwundbar, hat bereits einen Kratzer auf dem Unterarm  (Ralph hat einen Kratzer im Gesicht, er scheint sich aber langsam mit dem Tod seines Sohnes abgefunden haben)

Frage: Deutet es jetzt darauf hin, dass Holly langsam unter dem Einfluss von El Cuco steht? Wenn sie sich in ihn verwandeln würde, hätte sie sicher keinen Kratzer. Sie könnte aber unter seinem Einfluss stehen, wie Jack seinerzeit. Scheinbar ist ihr bewusst, dass das passieren könnte. Ich habe mir die letzte Episode, wie alle anderen Folgen, ein zweites Mal angeschaut, konnte nicht erkennen, dass Holly gekratzt wurde. Alles sehr mysteriös.

SPOILER ENDE – SPOILER ENDE – SPOILER ENDE – SPOILER ENDE – SPOILER ENDE 

 

 

Die wichtigsten Charaktere im Einzelnen:

Det. Ralph Anderson ist der ermittelnden Polizist in dem Fall des getöteten Jungen. Er ist mit Jeannie (gespielt von Mare Winningham) verheiratet, die beiden hatten einen gemeinsamen Sohn, der ein Jahr zuvor an Krebs gestorben ist. Ralph hat den frühen Tod seines Sohnes immer noch nicht richtig verarbeiten können. Gespielt wird Ralph Anderson von dem australischen Schauspieler Ben Mendelsohn. Mir ist er tatsächlich das erste Mal in einem meiner Lieblingsfilme Animal Kingdom aufgefallen. Seither habe ich ihn in unzähligen Filmen (u.a. Starred Up, Slow West, Mississippi Grind, Darkest Hour) gesehen. Auch war er großartig in der TV-Serie „Bloodline“. Für seine Performance in den drei Staffeln dieser Serie wurde er drei Mal für den Emmy nominiert, für die zweite Staffel von „Bloodline“ hat er den Emmy gewonnen. 

Holly Gibney ist eine Privat-Ermittlerin. Sie hat autistische Züge, ist dem Übernatürlichem offen und hat einige besondere Gaben. Da die Gesetzeshüter in dem Fall des getöteten Jungen nicht weiterkommen, wird sie einbezogen. Gespielt wird Holly von der englischen Sängerin, Songwriterin und Schauspielerin Cynthia Erivo. Cynthia Erivo kommt vom Theater, war in einigen TV-Produktionen („Mr. Selfridge“, „Broad City“) zu sehen. Ich war überrascht, dass Cynthia Erivos Filmographie erst drei, bereits abgedrehte Filme (Widows, Bad Times at the El Royale und „Harriet“) umfasst. Für ihren dritten  Film („Harriet“) hat sie dieses Jahr gleich zwei Oscar-Nominierungen (Beste Hauptdarstellerin und Bester Song) erhalten. Für ihre Hauptrolle in dem Broadway-Musical „The Color Purple“ hat sie den Tony gewonnen. Sie hat außerdem für „The Color Purple“ einen Grammy für das Best Musical Theater Album und einen Emmy für Outstanding Musical Performance in a Daytime Program gewonnen. Die Chancen stehen hervorragend, dass die erst 33-jährige Cynthia Erivo schon bald einen Oscar gewinnt und damit zu einer der wenigen, sogenannten EGOT-Gewinner (die einen Emmy, Grammy, Oscar und Tony gewonnen haben) gehört. 

Lt. Yunis Sablo ist ist Lieutenant des GBI (Georgia Bureau of Investigation), somit für die Strafverfolgung des Staates Georgia zuständig. Er arbeitet mit Det. Ralph Anderson (gespielt von Ben Mendelsohn) zusammen. Yunis wird von dem kubanisch-amerikanischen Gitarristen (der Bands Urgent und Diving for Pearls) und Schauspieler Yul Vazquez gespielt. Er hat in einigen TV-Serien (Bloodline , The Looming Tower, „Midnight, Texas“, Russian Doll) mitgewirkt und war auch bereits in großen Filmproduktionen („Traffic“, „War of the Worlds“, „American Gangster“, „Che: Part One & Two“, Captain Phillips, Last Flag Flying) zu sehen. 

Jeannie Anderson ist die Frau von Det. Ralph Anderson (gespielt von Ben Mendelsohn). Die beiden hatten einen gemeinsamen Sohn, Derek, der ein Jahr zuvor an Krebs gestorben ist. Jeannie ist dem Übernatürlichen nicht ganz so abgeneigt wie ihr Gatte. Gespielt wird Jeannie von der amerikanischen Schauspielerin Mare Winningham. Zu sehen war sie in unzähligen Serien (u.a. The Affair, „American Horror Story: Hotel“, sie hat aber auch kleinere Rollen in Kinofilmen (Philomena, Dark Waters) gespielt. Mare Winningham wurde insgesamt  7 Mal für den Emmy nominiert (für ihre Performance in „Amber Waves“, „Love is Never Silent“, The Boys Next Door“, „George Wallace“, „Law & Order: Special Victims Unit“, Mildred Pierce und „Hatfields & McCoys“). Gewonnen hat sie zwei Emmys für „“Amber Waves“ und „George Wallace“. Sie hat außerdem eine Oscar-Nominierung für ihre Performance in dem Film  „Georgia“ aus dem Jahr 1995.

Terry Maitland ist Lehrer und Baseball-Trainer für Kinder.  Er wird verdächtigt, einen Jungen getötet zu haben. Terry ist mit Glory (Julianne Nicholson) verheiratet. Die beiden haben zwei Kinder, Maya und Jessa. Gespielt wird Terry von dem amerikanischen Schauspieler, Regisseur  und Produzenten Jason Bateman. Er hat bereits als Kind in „Little House on the Prairie“ gespielt und spielt seither in unzähligen Filmen (Juno, Up in the Air, Disconnect, The Gift, Game Night) und vielen TV-Serien („Arrested Development“, Ozark) mit. Für die TV-Serien „Arrested Development“ und „Ozark“ wurde er insgesamt für 7 Emmys (als Schauspieler, Regisseur und Produzent) nominiert. Im letzten Jahr hat er für eine Episode von „Ozark“ einen Emmy als Regisseur gewonnen. Bei den ersten beiden Episoden von „The Outsider“ führt Jason Bateman auch Regie. 

Glory Maitland ist die Frau von Terry (gespielt von Jason Bateman). Gespielt wird Glory von der amerikanischen Schauspielerin Julianne Nicholson. Bekannt ist sie den meisten wahrscheinlich durch die TV-Serie „Law & Order: Criminal Intent“, sie hat aber auch in anderen TV-Serien, u.a.  Boardwalk Empire und „Masters of Sex“ mitgespielt und war auch in kleineren Rollen in Kinofilmen (August: Osage County, Black Mass, Novitiate und I, Tonya zu sehen. 

Howard Salomon ist der Anwalt von Terry und Glory Maitland (gespielt von Jason Bateman und Julianne Nicholson). Gespielt wird Howard Salomon von dem wunderbaren amerikanischen Schauspieler Bill Camp. Ich weiß nicht warum, aber mir ist er erst sehr spät, genauer: mit der TV-Serie: The Night Of erstmalig aufgefallen. Seither gucke ich mir aber TV-Serien (The Looming Tower) und Filme mitunter sogar schon seinetwegen an. Seine erste Filmrolle hatte er in „Reversal of Fortune“. Ich habe ihn u.a. in Lincoln, 12 Years a Slave, Birdman, Molly´s Game, Skin, Dark Waters gesehen. Der Charakterschauspieler wurde für seine Performance in der TV-Serie „The Night Of“ für den Emmy nominiert. Auch wurde er für seine Darstellung in dem Theaterstück „The Crucible“ für den Tony nominiert. 

Claude Bolton saß bereits einige Male im Gefängnis, ist jetzt auf Bewährung draußen, arbeitet in dem Stripclub Peach Crease und will den Tatverdächtigen Terry Maitland (gespielt von Jason Bateman) blutverschmiert gesehen haben. Gespielt wird Claude von dem englischen Musiker, Schauspieler, Drehbuchautor und Regisseur Paddy Considine. Er hat in unzähligen Filmen, u.a. „Hot Fuzz“, „The Bourne Ultimatum“, The World´s End, Child 44, „The Death of Stalin“ mitgespielt. Er ist aber auch für das Drehbuch und die Regie von einem meiner Lieblingsfilme, Tyrannosaur, verantwortlich. Im letzten Jahr wurde er für seine Performance in dem Theaterstück „The Ferryman“ für den Tony nominiert. 

Det. Jack Hoskins ist Polizist und Kollege von Det. Ralph Anderson. Jack ist Jäger und Scharfschütze, kürzlich wurde er von seiner Frau verlassen. Det. Jack Hoskins wird von dem amerikanischen Schauspieler Marc Menchaca gespielt. Er hat in zahlreichen TV-Serien (u.a. der ersten Staffel von Homeland und Ozark, und „The Sinner“) mitgespielt. 

„The Outsider“ ist für einige Emmy-Nominierungen im Gespräch. Update: „The Outsider“ wurde für einen Emmy nominiert (Outstanding Guest Actor in a Drama Series für Jason Bateman)

„The Outsider“ wurde erstmalig v. 12.1.20 – 8.3.20 auf HBO gezeigt. In Deutschland ist diese Miniserie (oder TV-Serie) bei Sky Atlantic zu sehen. Offiziell ist noch keine zweite Staffel bestätigt. Zwei Szenen inmitten des Abspanns der finalen Episode, lassen aber vermuten, dass es eine Fortsetzung gibt. „The Outsider“ hat für HBO extrem gute Einschaltquoten erzielt. Außerdem wenn man bei AppleTV und HBO genau hinschaut, sieht man, dass bei „The Outsider“ für  2 Staffeln angelegt ist. 

Trailer zu sehen:

 

 

 

San Francisco – Film: „Game Night“

Ich war am 01.03.18 in San Francisco und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

„Game Night“ (dt. Kinostart war der 1.3.18) 100 min  comedy, action 
dir. John Francis Daley, Jonathan Goldstein cast: Jason Bateman, Rachel McAdams, Kyle Chandler, Billy Magnussen, Sharon Horgan, Jesse Plemons, Michael C. Hall, Lamorne Morris, Kylie Bunburry, John Francis Daley, Jonathan Goldstein

 

Max (Jason Bateman), seine Frau Annie (Rachel McAdams) und ihre Freunde Ryan (Billy Magnussen), Kevin (Lamorne Morris) und seine Frau Michelle (Kylie Bunbury) treffen sich regelmäßig zum Spieleabend. Alle Mitspieler verbindet ihr Ehrgeiz, unbedingt gewinnen zu wollen. Als der ältere Bruder von Max, Brooks (Kyle Chandler), in der Stadt ist, lädt er die Gruppe ein, mal ein etwas realeres Gesellschaftsspiel zu spielen. Leider ist das Spiel realer als jeder dachte oder ist es gar kein Spiel?

 

B (Wertung von A bis F) „Game Night“ ist ein Film der amerikanischen Filmemacher John Francis Daley und Jonathan Goldstein. Beide haben bereits an einigen Projekten (Horrible Bosses, „Vacation“, Spider-Man: Homecoming) als Autoren, und/oder Schauspieler und Regisseure zusammengearbeitet. In diesem Film sind beide auch in einer Nebenrolle zu sehen.

„Game Night“ ist einer dieser Actionkomödien, bei der es wirklich viel zu lachen gibt. Zwei Szenen (die „Operations“-Szene und eine mit dem Hund von Jesse Plemons Charakter) blieben mir dabei noch ganz besonders in Erinnerung. Überhaupt ist Jesse Plemons hier ein Highlight. Lange habe ich den amerikanischen Schauspieler nicht sonderlich beachtet, mit dieser Performance hat er aber mein Interesse geweckt. Die anderen Schauspieler tragen aber auch zum Erfolg dieser gut gemachten Komödie bei. Mir gefielen aber auch besonders die vielen Referenzen zu Filmen und Filmstars, das großartige Miniatur-Production-Design und der sehr coole Abspann.

„Game Night“ ist am 23.03.18 in 3488 amerikanischen Kinos gestartet. Seit dem 01.03.18 ist der Film in Deutschland im Kino zu sehen.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Overboard„
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Eine Art Remake einer der besten 1980er Jahre-Komödien mit Kurt Russell und Goldie Hawn. Ich möchte das nicht
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Book Club„
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Komödie mit Diane Keaton, Jane Fonda, Candice Bergen und Mary Steenburgen
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: ich glaube schon

Trailer v. Film: „Love, Simon„
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Komödie mit Josh Duhamel und Jennifer Garner
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Ocean´s 8„
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Actionkomödie mit Sandra Bullock, Cate Blanchett und Sarah Paulson. Ich weiß zwar noch nicht, wie ich Anne Hathaway ertragen soll, aber irgendwie interessiert mich der Film
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Life of the Party„
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: Komödie mit Melissa McCarthy
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Blockers„
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: Komödie mit Leslie Mann und John Cena
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Venom„
Bewertung des Teasers: A-
Kommentar: Am meisten hasse ich die Marvel-Filme, bei denen ich gezwungen bin, sie zu gucken. Der ist wegen Tom Hardy wohl Pflichtprogramm
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

TV – Serie: „Ozark, 1. Staffel“

Ich habe mir die komplette Staffel folgender Netflix-Serie angeschaut:

 

„Ozark, 1. Staffel“ (seit dem 21.07.17 weltweit auf Netflix zu sehen) 10 x approx. 60 min crime, drama, thriller
dir. Jason Bateman, Andrew Bernstein, Ellen Kuras, Daniel Sackheim cast: Jason Bateman, Laura Linney, Esai Morales, Sofia Hublitz, Skylar Gaertner, Julia Garner, Jordana Spiro, Peter Mullan, Marc Menchaca, Christopher James Baker

 

Marty Byrde (Jason Bateman) ist Finanzberater in Chicago. Mit seinem besten Freund und Geschäftspartner Bruce (Josh Randall) hat er eine kleine Firma – offiziell. Seit zehn Jahren waschen sie aber auch Geld für das mexikanische Drogenkartell. Jetzt stattet ihnen der Drogenboss Del (Esai Morales) einen Besuch ab. Del vermutet, dass sie ein paar Millionen Dollar unterschlagen haben. Ihr Leben ist in Gefahr, Marty kann gut reden und schlägt in seiner Verzweiflung einen Deal vor. Dafür muss er mit seiner Frau Wendy (Laura Linney), seiner Tochter Charlotte (Sofia Hublitz) und seinem Sohn Jonah (Skylar Gaertner) die Stadt verlassen. Sie beginnen ein neues Leben in der Provinz, in dem Stausee-Gebiet Ozarks in Missouri – was aber nur nach außen hin mit einem normalen, bürgerlichen Leben zutun hat. Das FBI mit Agent Petty (Jason Butler Harner) ist Marty Byrde auch bereits auf den Fersen…

 

A- (Wertung von A bis F) Serienschöpfer der TV-Serie sind Drehbuchautor Bill Dulluque („The Accountant“, The Judge) und Produzent Mark Williams („The Accountant“, „Flawless“).

 

Ich schaue wirklich in viele Netflix-Serien rein, einige interessieren mich für ein paar Episoden, bei den meisten langweile ich mich aber bereits schneller, so dass ich nicht mal die erste Episode bis zu Ende anschaue. Über „Ozark“ hatte ich zuvor auch wieder nichts gelesen, aber die Story hat mich gleich bepackt und die Figuren habe ich schnell lieb gewonnen. Ich wollte einfach wissen, wie es mit diesen Charakteren weitergeht, wie kommen sie aus dieser, eigentlich aussichtslosen Nummer wieder raus. Natürlich hat es dabei nicht geschadet, das Laura Linney zu meinen Lieblingsschauspielern zählt und ich Jason Bateman wirklich gerne sehe.

Letztlich hat mir „Ozark“ so gut gefallen, dass ich sie mir – wie alle Serien, die mir gut gefallen – zweimal angeguckt habe. Die Serie eignet sich zum Bingen, die zweite Sichtung habe ich komplett an einem (Faulenz-)Tag vorgenommen.

„Ozark“ ist sowohl Ehe- und Familiendrama als auch Krimi/Thriller. Dabei düster inszeniert, blutig, aber mit guten Dialogen und Humor versetzt. Sowohl von der Story, als auch von den Charakteren war ich das eine oder andere Mal überrascht.

Zu Beginn jeder Episode bekommt man im „O“ von „Ozark“ vier Symbole gezeigt, die für diese Folge relevant sind.

 

Ich liebe Marty Byrde. Eigentlich ist er ganz bodenständig und ruhig, aber stets hellwach, sehr smart, schlagfertig und redegewandt. Er hat einen wunderbaren trockenen Humor. Mir gefielen aber auch alle anderen Familienmitglieder – letztlich sollte man sich mit keinem anlegen. Alle vier sind perfekt besetzt und absolut glaubhaft. Jason Bateman spielt neben Laura Linney hier nicht nur die Hauptrolle, er hat auch bei den ersten beiden und den letzten beiden Episoden der ersten Staffel Regie geführt.

 

 

Zu den einzelnen Episoden:

Ich habe keine Lieblingsfolge, die gesamte erste Staffel gefällt mir. Es gibt Momente (insbesondere bei der 2. Sichtung) in einzelnen Episoden, die ich besonders gerne mag. Z.B. die letzten, vielleicht 10 Minuten der 7. Episode („Nest Box“)

Die 8. Episode („Kaleidoscope“) spielt komplett in der Vergangenheit.

 

 

Die wichtigsten Charaktere im Einzelnen:

 

Marty Byrde lebt mit seiner Frau Wendy (gespielt von Laura Linney), seiner 15-jährigen Tochter Charlotte (gespielt von Sofia Hublitz) und seinem 13-jährigen Sohn Jonah (gespielt von Skylar Gaertner) in Chicago. Er ist ein Familienmensch und arbeitet – offiziell – als Anlageberater. Mit seinem Geschäftspartner hat er aber vor einigen Jahren begonnen, für ein mexikanisches Drogenkartell Geld zu waschen. Gespielt wird Marty Byrde von dem amerikanischen Schauspieler Jason Bateman gespielt. Jason Bateman war ein Kinderstar, hat früh bereits in einigen TV-Serien, z.B. in „Little House on the Prairie“ („Unsere kleine Farm“ ) gespielt. Später war er in zahlreichen, vorwiegend Komödien (Juno, Horrible Bosses) zu sehen. Mit Bad Words hat er sein Regiedebüt gegeben. Dass er nicht nur auf komödiantische Rollen bedienen kann, konnte man beispielsweise in Disconnect und The Gift sehen. Für seine Rolle in „Arrested Development“ wurde zwei Mal mit dem Emmy-Award als bester Hauptdarsteller in einer Comedy-Serie nominiert.

Wendy Byrde ist seit 22 Jahren mit Marty Byrde zusammen. Die beiden haben zwei Kinder, die 15-jährige Charlotte und der 13-jährige Jonah. Nach der Geburt ihres ersten Kindes hat sie ihren Job aufgegeben, danach aber nie wieder zurück in den Beruf gefunden. Deswegen ist sie frustriert, aber auch unglücklich in ihrer Ehe. Sie hat eine Affäre. Wendy Byrde wird von der amerikanischen Theater-, Film- und TV-Schauspielerin Laura Linney gespielt. Sie hat in unzähligen Filmen („Primal Fear“, „Mystic River“, „Love Actually“, The Dinner) gespielt. Für ihre Performance in „You Can Count on Me“, „Kinsey“ und The Savages hat sie jeweils eine Oscar-Nominierung erhalten. Für ihre TV-Rollen hat sie vier Emmy-Awards (für „Wild Iris“, „Frasier“, „John Adams“ und „The Big C: Hereafter“) gewonnen. Außerdem wurde sie für ihre Arbeit am Theater vier Mal für den Tony Award („The Crucible“, „Sight Unseen“, „Time Stands Still“ und „The Little Foxes“) nominiert.

Charlotte Byrde ist die 15-jährige Tochter von Marty und Wendy Byrde. Gespielt wird Charlotte von der amerikanischen Schauspielerin Sofia Hublitz. Sie hat bisher in den amerikanischen Serien „Louie“ und „Horace and Pete“ mitgewirkt.

Jonah Byrde ist der 13-jährige Sohn von Marty und Wendy Byrde. Gespielt wird Jonah von dem amerikanischen Schauspieler Skylar Gaertner. Er war in einigen TV-Serien („Nurse Jackie“, „The Americans“, Daredevil) zu sehen und hat auch einigen Kinofilmen („Alex of Venice“, Every Secret Thing) mitgewirkt.

Ruth ist 19 Jahre alt und recht pfiffig. Sie kommt aus einer kriminellen Familie, ihr Vater (gespielt von Trevor Long) sitzt im Gefängnis. Sie lebt mit ihren Neffen Wyatt (gespielt von Charlie Tahan) und Three (Carson Holmes) und ihren beiden Onkel Russ (Marc Menchaca) und Boyd (Christopher James Baker) in mehreren Trailern auf einem Grundstück in den Ozarks. Gespielt wird Ruth von der amerikanischen Schauspielerin Julia Garner. Ich habe die talentierte Amerikanerin bereits in einigen Filmen (Martha Marcy May Marlene, The Perks of Being a Wallflower, We Are What We Are und Grandma gesehen.

Roy Petty ist FBI-Agent und Martin Byrde auf den Fersen. Er ist für mich eine der spannendsten Figuren in der Serie. Gespielt wird Petty von dem amerikanischen Schauspieler Jason Butler Harner. Er hat in einigen Episoden bekannter TV-Serien („Law & Order“, The Newsroom, Homeland) mitgespielt. Auch hat er in einigen Kinofilmen (Changeling, Non-Stop) mitgewirkt.

Wyatt ist siebzehn Jahre alt und einer von Ruths Neffen. Wyatt wird von dem amerikanischen Schauspieler Charlie Tahan gespielt. Er hat in den TV-Serien „Gotham“ und „Wayward Pines“ mitgespielt und war auch in einigen Kinofilmen (Blue Jasmine, The Harvest, Love is Strange) zu sehen.

Rachel ist Besitzerin der The Blue Cat Lodge in den Ozarks. Sie und Marty Byrde werden Geschäftspartner. Gespielt wird Rachel von der amerikanischen Schauspielerin Jordana Spiro. Sie hat in einigen TV-Serien („My Boys“, Dexter, „The Good Wife“)

Jacob Snell kommt mit seiner Frau Darlene (gespielt von Lisa Emery) erst zum Ende der vierten Episode ins Spiel. Er ist der (gefürchtete) Drogenboss in den Ozarks. Gespielt wird Jacob Snell von dem schottischen Schauspieler Peter Mullan. Er hat einigen bekannten Filmen („Shallow Grave“, „Trainspotting“, „Children of Men“, „Harry Potter and the Deathly Hallows 1 & 2“) mitgespielt. Mir ist er aber noch besonders in Erinnerung durch den wunderbaren Film Tyrannosaur und den nicht weniger großartigen Mehrteilen Top of the Lake und – vor allen Dingen – Olive Kitteridge. Für seine Performance in „Top of the Lake“ hat er eine Emmy-Nominierung erhalten.

Update: „Ozark“ ist für fünf Emmys (darunter Outstanding Lead Actor, Jason Bateman und Outstanding Directing für die Episoden „Tonight We Improvise“ und „The Toll“) nominiert.

„Ozark“ ist eine Eigenproduktion von Netflix, die seit dem 21.07.17 erstmalig auf Netflix (weltweit) zum Streamen bereitsteht. Auch wenn Netflix diese Serie in der synchronisierten Fassung anbietet, man sollte sie definitiv im Original sehen – die Sprache ist hier sehr wichtig. „Ozark“ ist ausgerichtet auf vier oder fünf Staffeln. Die Serie ist aber erst seit ein paar Tagen für die Zuschauer zugänglich und bislang wurde eine zweite Staffel noch nicht bestätigt. Update: Am 15.08.17 wurde eine zweite Staffel (mit ebenfalls 10 Episoden) bestätigt.

 

Trailer zu sehen:

 

 

San Francisco – Film: „Zootopia“

Ich war am 15.03.16 in San Francisco und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 
„Zootopia“ (dt. Filmtitel: „Zoomania“, dt. Kinostart war der 3.3.16) 108 min animation
dir. Byron Howard, Rich Moore voices: Ginnifer Goodwin, Jason Bateman, Idris Elba, J.K. Simmons, Tommy Chong, Octavia Spencer, Jenny Slate, Shakira

 

 

In der Metropole Zootopia leben Raub- und Beutetiere friedlich miteinander. Der größte Wunsch der jungen Hasendame Judy Hopps (Ginnifer Goodwin) aus Bunnyburrow war es von kleinauf, Polizistin zu werden. Nur Hasen werden keine Polizisten, sie sind ja auch viel zu klein für den Job. Dann hat die Häsin aber doch ein Sonderprogramm auf der Polizeiakademie absolviert und hat sogar als Jahresbeste abgeschlossen. Sie freut sich schon auf ihren ersten großen Fall, wird aber erst mal zum Strafzettelschreiben verdonnert. Schließlich erfährt die ehrgeizige Judy aber von dem Fall des vermissten Otters und bekommt 48 Stunden Zeit, den Fall zu lösen. Dabei hilft ihr ihre neue Bekanntschaft, der trickbetrügerische Fuchs Nick (Jason Bateman)…

 

 

B+ (Wertung von A bis F) „Zootropia“ ist der neueste Disney-Animationsfilm.

Ich kann mich nicht erinnern, wann ich bei einem Disney-Film das letzte Mal so viel lachen musste und dabei erzählt der Film eigentlich eine Geschichte über Minderheiten, Vorurteile, Diskriminierung, Rassismus und Toleranz.

Alleine wie diese Welt zu Beginn des Films durch ein Schultheaterstück erklärt wird und dann diese faszinierende Metropole Zootopia – da gibt es so viel zu ergründen – gerne hätte ich noch etwas mehr in den einzelnen Bezirken verweilt. Die Sequenz in dem Nudistenclub, alle Szenen mit den Eisbären und Mr. Big und natürlich die, durch den Trailer bekannte, Behörden-Faultier-Szene haben mir am Besten gefallen. Aber den gesamten Film über begeistern so viele Details, beispielsweise die angebissene Möhre auf der Rückseite von Judy Hopps iPhone. Überhaupt sind die Figuren alle hinreissend. Auch fand ich es sehr smart, wie hier irgendwie beiläufig verdeckter Rassismus thematisiert wird, z.B. wenn die kleine Häsin von dem bulligen Polizisten als „cute“ bezeichnet wird und sie dann aufklärend zu ihm sagt, dass man sich innerhalb einer Gattung als süß betiteln kann, es aber unangebracht ist, wenn dies von einer anderen Rasse erfolgt, oder wenn der Fuchs Nick die Hasendame immer wieder als „Carrots“ anspricht und – wieder Nick – sich nicht beherrschen kann, und der Schafdame über das Kräuselhaar streicht – das alles sind Dinge, die von der Ideenfabrik PIXAR kommen könnten, die aber von dem familienfreundlichen Mutterkonzern Disney fast schon irritierend intelligent sind.

Die Synchronisation in der Originalfassung ist erstklassig, insbesondere die von Ginnifer Goodwin und Jason Bateman gesprochenen Hauptfiguren Judy Hopps und Nick Wilde.

Für mich gab es zwischendurch ein paar kleinere Längen und auch hätte dieser Shakira-Song nun nicht wirklich sein müssen, sonst ist aber alles nahezu perfekt.

„Zootopia“ steht bei dem amerikanischen Bewertungsportal Rotten Tomatoes bei 99%, der Film hat ein hervorragendes Einspielergebnis an der Kinokasse (weltweit) erzielt und damit haben wir wohl den ersten sicheren Oscar-Kandidaten für das Jahr 2017.

 

 

Hier nochmal der wunderbare Faultier-Trailer:

 
Teaser zu sehen:

 
vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Teenage Mutant Ninja Turtles: Out of the Shadows„
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Warum? – sowieso und im Besonderen: warum spielt Laura Linney mit?
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Middle School: The Worst Years of My Life„
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: auch schlimm – Komödie
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Secret Life of Pets„
Bewertung des Trailers: A (neuer Trailer)
Kommentar: Animationsfilm
Wie oft schon im Kino gesehen: 4 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Nine Lives„
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: Katzenfilm
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Storks„
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Animationsfilm
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Kubo and the Two Strings„
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Stop-Motion-Film. Ich mag die Figuren nicht
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The BFG„
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Steven Spielbergs neuer Fantasy-Film mit Mark Rylance
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Finding Dory„
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Pixars Sequel zu „Finding Nemo“ – interessiert mich eigentlich gar nicht
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken
Das waren unfassbare 8 Trailer, die ich mir vor dem Spielfilm ansehen musste. Dankenswerterweise wird in den U.S.A. keine Werbung gezeigt, wenn eigentlich der Kinofilm anfangen soll, ansonsten wäre ich an diesem Tag gefühlt gar nicht mehr aus dem Kino gekommen.

 

Los Angeles – Film: „The Gift“

Ich war am 24.08.15 in Los Angeles und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„The Gift“ (dt. Kinostart: 26.11.15) 108 min thriller, drama
dir. Joel Edgerton cast: Jason Bateman, Rebecca Hall, Joel Edgerton, Allison Tolman

Simon (Jason Bateman) hat einen neuen Job angenommen. Er zieht mit seiner Frau Robyn (Rebecca Hall) von Chicago nach Los Angeles. In einem Einrichtungshaus wird Simon von einem Mann (Joel Edgerton) angesprochen. Es stellt sich heraus, dass sie alte Schulkameraden sind. Simon kann sich kaum an Gordon Moseley erinnern, hätte ihn selbst nie erkannt. Gordo lässt dem Ehepaar zunächst eine Flasche Wein zukommen. Das ist zwar sehr nett, aber dieser seltsame Mann wird immer aufdringlicher..

B (Wertung von A bis F) Der australische Schauspieler Joel Edgerton (Animal Kingdom, Warrior, Zero Dark Thirty) gibt mit „The Gift“ sein, durchaus solides Regiedebüt. Er hat auch das Drehbuch verfasst und spielt eine der Hauptrollen.

Wenn man sich etwas mit dem Genre auskennt, kann man eigentlich schon vom Trailer her erahnen, wie dieser Thriller verläuft. Dass der Film dann doch eine andere Richtung einschlägt, kam für mich etwas überraschend. Gerade wenn man es sich zur Berieselung mit den üblichen Schreckmomenten gemütlich macht, nimmt der Film eine Wendung und wechselt sogar zwischendurch das Genre. Joel Edgerton hat eine gute, wendungsreiche, aber auch nicht fehlerfreie Geschichte geschrieben und inszeniert. Am Ende habe ich einen ganz schön spannenden Film gesehen. Über das Ende habe ich mir am nächsten Tag noch Gedanken gemacht und auch ist die Schlussszene hängen geblieben.

Etwas gestört hat mich, dass Joel Edgerton hier schon optisch (mit gruseliger Perücke, Kontaktlinsen und einem Ohrring) schon verhaltensgestört aussieht. Den würde doch kein normaler Mensch ins Haus lassen.

Ich sehe Jason Bateman (Juno, Bad Words) generell recht gerne. Nach Disconnect hat er hier wieder mal eine nicht komödiantische Rolle. Solche Rollen liegen ihm, hier kann er – und das ist mir insbesondere in „The Gift“ aufgefallen – zeigen was er kann.

Es hat mich sehr gefreut Allison Tolman das erste Mal seit der grandiosen TV-Serie Fargo zu sehen.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „About Ray“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Drama mit Elle Fanning als Transsexuelle. Auch mit dabei sind Naomi Watts, Susan Sarandon und Tate Donovan. Oscar-Nominierungen denkbar.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Visit“
Bewertung des Trailers: B+ (neuer Trailer)
Kommentar: Horrorfilm. Das Problem ist, dass ich M. Night Shyamalan (nach den blöden Filmen, die er zuletzt gedreht hat) nicht mehr über den Weg traue.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bei mind. 80% RT

Trailer v. Film: „Spectre“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Sam Mendes zweiter James Bond Film
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Black Mass“
Bewertung des Trailers: B (neuer Trailer)
Kommentar: Kann Johnny Depp wirklich überzeugen?
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Secret in Their Eyes“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Remake des gleichnamigen argentinischen Films. Dieser Thriller ist mit Nicole Kidman, Chiwetel Ejiofor und Julia Roberts besetzt. Ein mit einer schwarzhaarige Perücke verändertes Äußeres macht aus Julia Roberts nicht auf einmal eine gute Schauspielerin.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: muss ich mir gut überlegen

D.C. – Film: "Bad Words"

Ich war am 21.03.14 in Washington und habe mir im Kino angeschaut:

„Bad Words“ 89 min comedy
dir. Jason Bateman cast: Jason Bateman, Kathryn Hahn, Rohan Chand, Allison Janney, Philip Baker Hall

Guy Trilby (Jason Bateman) ist 40 Jahre alt und hat seinerzeit die Schule geschmissen. Da er die achte Klasse nie abgeschlossen hat, ermöglicht ihm eine Lücke in den Regularien, an regionalen und nationalen Kinder-Buchstabierwettbewerben teilzunehmen. Als er immer mehr Wettbewerbe für sich entscheiden kann, werden die Medien auf ihn aufmerksam. Die Reporterin Jenny (Kathryn Hahn) begleitet ihn auf seinen Reisen durchs Land und versucht herauszufinden, was seine Beweggründe sind. Irgendwann trifft Guy auf seinen Konkurrenten, den zehnjährigen Chaitanya Chopra (Rohan Chand)…

B+ (Wertung von A bis F) „Bad Words“ ist das Regiedebüt des Schauspielers Jason Bateman (Juno, Up in the AirHorrible Bosses, Disconnect)

Natürlich ist „Bad Words“ völlig überzogen. Wenn man sich für diesen Film entscheidet, sollte man wissen, dass es hier alles andere als politisch korrekt zugeht. Jason Batemans Filmfigur Guy ist kein Sympathieträger. Er ist einer der Typen, die nie erwachsen werden. Er ist zynisch und schlagfertig, seine Beleidigungen sind grob und treffen auch Kinder. „Bad Words“ hat einen bösen Humor und trifft genau mein Humorzentrum. Hauptsächlich funktioniert der Film weil ich Jason Bateman die Rolle abgenommen habe. Seine Filmfigur ist authentisch. Außerdem nimmt der Film engstirnige und besonders ehrgeizige Eltern auf die Schippe. Wer kommt auch schon auf die Idee, seine Kinder zu einem Buchstabierwettbewerb (oder zu ähnlich sinnfreien Wettbewerben) zu schicken?

Der große Hingucker im Film ist zweifelsfrei der indische Junge. Rohan Chand ist unfassbar putzig. Mir kam der Kleine bekannt vor, bin aber nicht von alleine darauf gekommen, dass ich ihn dieses Jahr bereits in Lone Survivor gesehen habe.

„Bad Words“ bietet scharfsinnige Sprüche und Dialoge, es empfiehlt sich daher dringend, den Film im Original zu sehen. „Bad Words“ stand als einer der Top Drehbücher, die bislang noch nicht verfilmt wurden, auf der sogenannten The Black List des Jahres 2011.

Jason Batemans wunderbares Regiedebüt wurde erstmalig auf dem Toronto International Film Festival 2013 gezeigt.

Der Red Band Trailer, der im amerikanischen Kino gezeigt wurde:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Blended“
Bewertung des Trailers: F
Kommentar: Schlimmer als eine RomCom mit Adam Sandler ist nur eine RomCom mit Adam Sandler und Drew Barrymore
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: niemals

Trailer v. Film: „A Haunted House 2“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Fortsetzung der Horrorkomödie mit Marlon Wayans
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „22 Jump Street“
Bewertung des Trailers: B- (neuer Trailer, bzw. neues Ende des Trailers)
Kommentar: Fortsetzung der Kinokomödie 21 Jump Street mit dem zweimaligen Oscar-Nominierten Jonah Hill (unglaublich, wenn man ihn hier sieht) und Channing Tatum
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100% (bei mind. 60% RT)

Trailer v. Film: „Dom Hemingway“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Schwarze Komödie mit Jude Law, der hier einen großartigen Eindruck auf mich machte
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Purge: Anarchy“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Dem Trailer nach ganz mein Film. Das ist aber die Fortsetzung von „The Purge“, der nicht besonders gut gewesen sein soll.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken

Trailer v. Film: „The Signal“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Sci-Fi-Thriller mit Laurence Fishburne.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

NYC – Film: "Disconnect"

Ich war am 29.04.13 in New York und habe mir im Kino angeschaut:

„Disconnect“ (dt. Kinostart: 30.01.14) 115 min drama, thriller
dir. Henry Alex Rubin cast: Jason Bateman, Hope Davis, Frank Grillo, Alexander Skarsgard, Max Thieriot, Jonah Bobo, Andrea Riseborough, Paula Patton, Marc Jacobs

Der 15-jährige Ben (Jonah Bobo) wird von einem attraktiven Mädchen über Facebook angesprochen und verliebt sich in sie. In Wahrheit steckt hinter ihrem Profil jemand ganz anderes. Die Reporterin Nina (Andrea Riseborough) möchte endlich groß rauskommen und plant eine Geschichte über den Teenager Kyle (Max Thieriot), der in Sexchatrooms sein Geld verdient. Derek (Alexander Skarsgard) und Cindy (Paula Patton) haben gerade eine Ehekrise und jetzt wird ihnen auch noch Geld von ihrem Konto geräumt…

B (Wertung von A bis F) „Disconnect“ ist ein Episodenfilm über verschiedene Menschen, die ihre Zeit auf die eine oder andere Weise im Internet verbringen bzw. verbracht haben.

Ich beobachte schon längere Zeit, dass viele Menschen (auch u.a. in meinem Umkreis) mehr Zeit als nötig online verbringen und dabei mitunter das wahre Leben an sich vorbei ziehen lassen. Der Film hat drei Erzählstränge, die alle mit dem Thema Internet und Betrug verknüpft sind. Facebook, Chatten, Cybermobbing, Cybersex, Identitätenklau. Alles was heutzutage Alltag ist, wird hier in spannende Geschichten verpackt.

Mir hat die Story des 15-jährigen Ben am besten gefallen. Vielleicht auch, weil ich den Schauspieler Jonah Bobo, der mir bereits in Crazy, Stupid, Love aufgefallen ist, besonders beachtenswert finde. Auch hat mir hier Jason Bateman, der Bens Vater spielt, wieder gut gefallen.

„Disconnect“ ist das Spielfilmdebüt von Regisseur Henry Alex Rubin, aber ebenso von dem genialen New Yorker Modedesigner Marc Jacobs. Von beiden würde ich gerne mehr sehen.

„Disconnect“ wurde erstmalig auf dem Toronto International Film Festival 2012 gezeigt.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Girl Rising“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Dokumentation
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 50%

Trailer v. Film: „Man of Steel“
Bewertung des Trailers: B+ (wieder neuer Trailer)
Kommentar: Zack Snyders neuer Superman-Film.
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80%

Trailer v. Film: „White House Down“
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: Roland Emmerichs neuer Film. Den Trailer sehe ich jetzt zum ersten Mal, besser als „Olympus Has Fallen“ wirkt das Gezeigte definitiv nicht.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: eher nicht.

Trailer v. Film: „Iron Man 3“
Bewertung des Trailers: B (neuer Trailer)
Kommentar: Gut der Film hat sich bei unter 80% eingependelt, daher brauche ich den nicht gucken.
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: wenn ich viel Zeit habe

Trailer v. Film: „After Earth“
Bewertung des Trailers: C+ (schon wieder neuer Trailer)
Kommentar: M. Night Shyamalans neuer Film mit Will Smith und seinem Gör. Kann der Kino-Sommer mit all diesen Knallern nicht bitte schon vorbei sein…
Wie oft schon im Kino gesehen: 4 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Boston – Film: "Horrible Bosses"

Ich war am 26.07.11 in Boston und habe mir im Kino angeschaut:

„Horrible Bosses“ (dt. Titel: Kill the Boss, dt. Kinostart: 01.09.11) 100 min comedy
dir. Seth Gordon cast: Jason Bateman, Jason Sudeikis, Charlie Day, Colin Farrell, Jennifer Aniston, Jamie Foxx, Kevin Spacey, Julie Bowen, Donald Sutherland

Die Freunde Nick (Jason Bateman), Kurt (Jason Sudeikis) und Dale (Charlie Day) werden von ihren jeweiligen Chefs richtig mies behandelt und beschließen eines Tages, sie töten zu lassen…

C (Wertung von A bis F) Es hätte eine richtig gute schwarze Komödie können. Irgendwie habe ich einen Film im Stil von „Very Bad Things“ erwartet, leider ist „Horrible Bosses“ aber nicht konsequent genug. So geben eigentlich nur die Szenen mit Kevin Spacey und Colin Farrell Anlass, begeistert zu sein. Letzterer ist nicht wiederzuerkennen. Ich weiss nicht, wie die ihn so hinbekommen haben. Es ist ja nicht nur sein Gesicht bzw. Kopf, sondern auch dieser verkrümmte Körper. Jennifer Aniston sieht auch mit dunklen Haaren immer gleich aus. Hier soll sie die verführerische Nymphomanin geben, aber „sexy“ kann sie einfach nicht. Ihr Filmcharakter ist einer der grössten Schwachpunkte des Films, weil er einem auch irgendwann einfach nur noch auf die Nerven geht, zusammen mit dem hysterischen Dale, gespielt von Charlie Day.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Crazy, Stupid, Love“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Komödie mit Steve Carell, Ryan Gosling, Julianne Moore, Emma Stone, Kevin Bacon und Marisa Tomei. Obwohl ich Steve Carell und Julianne Moore als Paar immer noch nicht zusammenbekomme…
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Change-Up“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Komödie mit Ryan Reynold, Jason Bateman und Olivia Wilde
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 30%

Trailer v. Film: „Our Idiot Brother“
Bewertung des Trailers: C+ (neuer Trailer)
Kommentar: Komödie mit Paul Rudd, Zooey Deschanel, Elizabeth Banks, Emily Mortimer
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80%

Trailer v. Film: „Fright Night“
Bewertung des Trailers: B (neuer Trailer)
Kommentar: Remake des Horrorfilms von 1985, mit Colin Farrell (als Vampir), Anton Yelchin, Toni Collette
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80%

Trailer v. Film: „Don´t Be Afraid of the Dark“
Bewertung des Trailers: B+ (erster Trailer nach den Teasern)
Kommentar: von Guillermo Del Toro produziertes Remake mit Guy Pearce und Katie Holmes
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80%

Trailer v. Film: „Footloose“
Bewertung des Trailers: D
Kommentar: Hilfe! Schon der Trailer ist eigentlich ne Frechheit.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

NYC – Film: "Up in the Air"

Ich war am 04.12.09 in New York und habe mir im Kino angeschaut:

„Up in the Air“ (dt. Kinostart: 04.02.2010) 109 min drama, comedy, adaptation
dir. Jason Reitman cast: George Clooney, Vera Farmiga, Anna Kendrick, Jason Bateman, Danny McBride, Melanie Lynskey, J. K. Simmons, Zach Galifianakis

Ryan Bingham (George Clooney) ist für seine Firma immer auf Reisen. Wenn andere Arbeitgeber ihre Mitarbeiter nicht selber entlassen wollen, wird Ryan eingeflogen und übernimmt den Job. Er geniesst dieses unstete Leben und dann trifft er in einer Hotelbar auch noch die scheinbar seelenverwandte Vielfliegerin Alex (Vera Farmiga). Nun hat sein Chef (Jason Bateman) die junge, ehrgeizige Natalie (Anna Kendrick) einstellt, die den Vorschlag macht, den Arbeitnehmern doch per Videokonferenz zu kündigen. Dies würde zur Folge haben, dass Ryan nicht mehr reisen bräuchte…

B+ (Wertung von A bis F) Der Film „Up in the Air“ basiert auf dem gleichnamigen Roman von Walter Kirn. „Up in the Air“ ist ein Film, bei dem es mir schwer fällt, über ihn zu schreiben. Während ich ihn geguckt habe, mochte ich ihn, zum Ende sogar sehr, allerdings auch wesentlich weniger als ich zuvor geglaubt habe. Anschließend habe ich ihn schneller vergessen, als ich es für möglich gehalten hätte…

In dem Film kommt mir als Vielfliegerin natürlich einiges vertraut vor. Der als Ryan Bingham dargestellte Charakter ist realistisch. Die Beziehung zwischen Clooneys und Farmigas Filmfiguren entwickelt sich normal und die beiden wirken wie füreinander geschaffen. So sehr ich von Vera Farmiga („The Manchurian Candidate“, „The Departed“) begeistert war, so wenig mochte ich Anna Kendrick. Damit tue ich ihr mit Sicherheit Unrecht, ist es doch eher ihr unenspannter, manchmal sogar hysterischer Filmcharakter, der mir auf die Nerven ging. Anna Kendrick porträtiert die Natalie nur allzu glaubwürdig, dennoch hätte ich mir vielleicht lieber eine Amy Adams in dieser Rolle gewünscht.

Der kanadische Regisseur Jason Reitman, Sohn von Regisseur Ivan Reitman („Ghostbusters“), hat bisher nur drei Filme inszeniert. „Thank You for Smoking“, Juno und jetzt „Up in the Air“. Diese Filmografie lässt sich in der Tat sehen. Er ist erst 32 Jahre alt ist und ich bin jetzt schon auf sein nächstes Projekt gespannt.

Durch die Entscheidung der Academy, im nächsten Jahr 10 Filme als besten Film vorzuschlagen, hat „Up in the Air“ meines Erachtens sehr gute Chancen unter den Favoriten zu sein. Außerdem würde ich mich über eine Nominierung für Vera Farmiga aussprechen. Auch wenn er sich wahrscheinlich nur selbst spielt, bin ich beinahe sicher, dass George Clooney auch nominiert wird und man munkelt auch über eine Nominierung von Anna Kendrick, nun ja…

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer von Film: „Crazy Heart“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Jeff Bridges soll hier eine mögliche Oscar-Performance geben, ich sehe ihn immer gerne, dazu Maggie Gyllenhaal
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100%

Trailer von Film: „Greenberg“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Tragikomödie mit Ben Stiller und Rhys Ifans, Ben Stiller als Neurotiker…mmmh?
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100%

Trailer von Film: „Death at a Funeral“
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: Warum genau werden solche Filme gedreht?
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 0 %

Trailer von Film: „The Lovely Bones“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Peter Jacksons Beitrag zur Saison, ich habe das Buch geliebt und die Besetzung ist klasse
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: ca. 8 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100 %

Trailer von Film: „Shutter Island“
Bewertung des Trailers: A
Kommentar: Martin Scorsese und Leo sind einfach eine gute Kombination, verspricht spannend zu werden
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: ca. 6 x, wobei ich diesen Trailer zum ersten Mal sah
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100 %

Seattle – "State of Play"

Ich war am 23.04.09 in Seattle und habe mir im Kino angeschaut:

„State of Play“ (dt. Titel: „State of Play – Stand der Dinge“, dt. Kinostart: 18.06.09) 128 min drama, thriller, adaptation
dir. Kevin MacDonald cast: Russell Crowe, Ben Affleck, Rachel McAdams, Helen Mirren, Robin Wright Penn, Jeff Daniels, Jason Bateman

In Washington kommt eine junge Frau auf mysteriöse Weise ums Leben. Sie hat für den verheirateten Kongressabgeordneten Stephen Collins (Ben Affleck) gearbeitet. Stephen Collins bricht vor laufender Kamera zusammen und gibt schliesslich eine Affäre mit der Getöteten zu. Kurz darauf sucht er voller Verzweiflung seinen Freund Cal McCaffrey (Russell Crowe) auf. Cal arbeitet als Journalist für den Washington Globe und beginnt, als Reporter und Freund an dem Mordfall zu recherchieren…

B- (Wertung von A bis F) „State of Play“ ist eine Adaption des gleichnamigen britischen Mehrteilers mit Bill Nighy. In der Spielfilm-Inszenierung macht dieser Polit-Thriller optisch was her, ist temporeich und an ungewöhnlichen Locations gedreht. Insbesondere das Büro der fiktiven Zeitung WASHINGTON GLOBE hat mir gefallen. Aber auch wenn ich grosszügig übersehe, dass „State of Play“ eine fragwürdige Aufklärung und ein unbefriedigendes Ende präsentiert, muss ich zugeben, dass er mich nicht richtig in seinen Bann ziehen konnte. Es gibt eine sehr spannende Szene, aber ansonsten plätschert der Film nur irgendwie vor sich hin. Das einzige was den Film tatsächlich für mich sehenswert macht, sind die Schauspieler. Allen voran der Hauptdarsteller Russell Crowe. Die gute Nachricht zuerst, er hat nach einigen mittelmässigen Performances in teils noch schlechteren Filmen („Proof of Life“, „A Good Year“, Body of Lies) zu seiner alten Bestform („The Insider“, „A Beautiful Mind“) zurückgefunden. Jeff Daniels („Heartburn“, „The Hours“, „Good Night, and Good Luck“) wird mit dem Alter anscheinend immer besser und agiert hier mit Russell Crowe auf Augenhöhe. Am meisten jedoch überrascht war ich von Jason Bateman (Juno,“Hancock“). Er stiehlt hier jedem die Show. Zu den anderen Akteuren: Helen Mirren: es gibt sie nicht in „schlecht“! Rachel McAdams: mag ich schon lange. Robin Wright Penn: hier leider unterfordert. Ben Affleck: er bemüht sich…

„State of Play“ sollte eigentlich in den Hauptrollen mit Brad Pitt und Edward Norton besetzt werden. Brad Pitt wäre als Russell Crowes Charakter ein Fiasko gewesen und hätte einen ganz anderen Film hervorgebracht. Edward Norton hingegen als Ben Afflecks Charakter hätte den Film – klar – aufgewertet…

Trailer zu sehen: