TV – Serie: „Patrick Melrose“

Ich habe mir folgenden SHOWTIME-Mehrteiler angeschaut:

 

„Patrick Melrose“ (in D. bei Sky Ticket zu sehen) 5 x approx. 60 min  drama, adaptation

dir. Edward Berger   cast: Benedict Cumberbatch, Jennifer Jason Leigh, Hugo Weaving, Jessica Raine, Blythe Danner, Allison Williams

 

Juli, 1982. Patrick Melrose (Benedict Cumberbatch) erfährt, dass sein Vater verstorben ist. Eigentlich ein guter Grund, mit den Drogen aufzuhören. Aber das Leben ist viel zu stressig und die schrecklichen Erinnerungen aus seiner Kindheit setzen ihm zu…

 

C+ (Wertung von A bis F) „Patrick Melrose“ Die Serie basiert auf den halbautobiografischen fünf Romanen des Briten Edward St. Aubyn. Jede Episode hat einen dieser „Melrose“-Romane adaptiert. Bei allen fünf Episoden hat der deutsche Drehbuchautor und Filmemacher Edward Berger („Deutschland 83“) Regie geführt. 

Ich liebe die vierte Episode („Mother´s Milk“), diese Folge hätte man vielleicht auf Spielfilmlänge ausbauen können. Den Rest der Episoden hätte ich nicht zwingend gebraucht, um die Figur Patrick Melrose zu verstehen und sein Schicksal und Leben nachvollziehen zu können. Die fünfte Folge („At Last“) fand ich akzeptabel, aber stellenweise auch strapaziös, die restlichen drei Episoden („Bad News“, „Never Mind“, „Some Hope“) waren für mich schlichtweg kaum zu ertragen. Bei meiner Recherche habe ich herausbekommen, dass im Jahr 2012 tatsächlich einzig das vierte Buch (Mother´s Milk) bereits verfilmt wurde. 

Es hat nicht viel gefehlt und ich hätte diesen Fünfteiler bereits nach den ersten 30 Minuten der ersten Episode ausgemacht. Zunächst ging mir die Figur des drogen- und alkoholsüchtige Patrick Melrose auf die Nerven, später war es die ganze Bagage der versnobten, langweiligen und gelangweilten britischen Upper Class, die sich und ihr Leben offensichtlich hassen. Es gibt quasi keinen einzelnen Charakter in den gesamten fünf Episoden, der auch nur annähernd sympathisch ist. 

Patrick Melrose ist ein Sprössling des englischen Hochadels. Seine (wahre) Geschichte dreht sich hauptsächlich um den sexuellen Missbrauch durch seinen Vater, dem schwierigen Verhältnis zu seiner Mutter und seine Alkohol- und Drogensucht. Sie wird in fünf Zeitabschnitten (Juli 1982, September 1967, November 1990, August 2003, April 2005) erzählt. 

Beinahe die gesamte Dauer des Mehrteilers habe ich mir gewünscht, die Inszenierung eines anderen Regisseurs zu sehen. Wo ist Danny Boyle, wenn man ihn braucht? Außerdem habe ich die gesamten fünf Stunden des Mehrteilers überlegt, welcher Schauspieler diesen Patrick Melrose glaubhafter und besser gespielt hätte. Generell bin ich kein großer Freund von Benedict Cumberbatch. In den seltensten Fällen ist er idealbesetzt, dann kann er aber auch sehr überzeugend sein (The Imitation Game, Doctor Strange). Oft genug ist er aber nicht gut besetzt (z. B. August: Osage County, 12 Years a Slave, The Fifth Estate). In einem Interview hat Benedict Cumberbatch angegeben, in seinem Leben zwei Rollen unbedingt spielen zu wollen: Hamlet und Patrick Melrose. Was Patrick Melrose angeht, so kam mir irgendwann der Gedanke, dass Christian Bale perfekt in der Rolle wäre. 

Die wichtigsten Charaktere im Einzelnen:

Patrick Melrose ist in die britische Oberschicht geboren. Als Kind wurde er von seinem Vater (gespielt von Hugo Weaving) sexuell mißbraucht. Seine Mutter (Jennifer Jason Leigh) hat weggeschaut. Durch diese Erfahrungen hat er früh zu Alkohol und harten Drogen gegriffen. Gespielt wird Patrick Melrose von dem englischen Theater-, TV- und Filmschauspieler Benedict Cumberbatch. Über die Grenzen von Großbritannien hinaus berühmt wurde er wohl durch seine TV-Serie „Sherlock“. Da ich diese Serie nie gesehen gesehen hatte, ist er mir erst viel später aufgefallen. Er hat in vielen Kinofilmen („Atonement“, Tinker Tailor Soldier Spy, War Horse, The Fifth Estate, Doctor Strange) mitgespielt. Benedict Cumberbatch hat eine Oscar-Nominierung in der Kategorie Bester Hauptdarsteller für seine Rolle in The Imitation Game. Einen Emmy-Award hat er für seine Performance in „Sherlock“ gewonnen. Er erhielt weitere drei Emmy-Nominierungen für diese Serie, eine für den Mehrteiler „Parade´s End“ und aktuell eine für seine Darstellung in „Patrick Melrose“.

Eleanor Melrose ist Patricks Mutter. Patrick ist ihr einziges Kind und dennoch haben sie eine kalte und komplizierte Beziehung. Gespielt wird Eleanor Melrose von der amerikanischen Schauspielerin Jennifer Jason Leigh. Sie war, vor allen Dingen, in den 1990er Jahren mit Filmen wie „Backdraft“, „Single White Female“, „Mrs Parker and the Vicious Circle“ ein Name. In den letzten Jahren hat sie in den TV-Serien „Weeds“, „Revenge“ und „Twin Peaks“ mitgespielt und war in Kinofilmen (Synecdoche, New York, Kill Your Darlings, Annihilation) hauptsächlich in einer Nebenrolle zu sehen. Für ihre Performance in Quentin Tarantinos The Hateful Eight hat sie eine Oscar-Nominierung erhalten.

David Melrose ist Patricks Vater. Über einen längeren Zeitraum hat er seinen eigenen Jungen sexuell mißbraucht. Gespielt wird David Melrose von dem englisch-australischen Schauspieler Hugo Weaving. Wenn ich an den Schauspieler denke, fällt mir noch heute als erstes seine Performance als Drag Queen in „The Adventures of Priscilla, Queen of the Desert“ ein. Den meisten ist er aber durch seine Rolle in den „The Matrix“ und „The Lord of the Rings“-Filmen bekannt. In den letzten Jahren hat er auch in Captain America: The First Avenger, Cloud Atlas und „Hacksaw Ridge“ mitgespielt. 

Trailer zu sehen:

 

„Patrick Melrose“ wurde im Jahr 2018 für fünf Emmys (darunter Outstanding Limited Series, Outstanding Lead Actor, Benedict Cumberbatch, Outstanding Directing for a Limited Series or Movie) nominiert. 

Patrick Melrose wurde erstmalig v. 12.05.18 – 02.06.18 auf dem Pay-TV-Sender SHOWTIME gezeigt. In Deutschland war dieser Mehrteiler v. 29.05.18 – 26.06.18 erstmalig bei Sky Ticket zu sehen. 

Montréal – Film: „Doctor Strange – IMAX-3D“

Ich war am 16.11.16 in Montreál und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

 

„Doctor Strange – IMAX-3D“ (dt. Kinostart war der 27.10.16) 115 min action, fantasy, adaptation
dir. Scott Derrickson cast: Benedict Cumberbatch, Chiwetel Ejiofor, Rachel McAdams, Benedict Wong, Michael Stuhlbarg, Benjamin Bratt, Mads Mikkelsen, Tilda Swinton

 
Doctor Stephen Strange (Benedict Cumberbatch) ist ein brillanter, aber ziemlich überheblicher Neurochirurg. Nach einem schweren Autounfall kann er, trotz mehrerer Operationen und Therapien, nicht mehr als Chirurg arbeiten. Als er von einem Wunderheiler erfährt, setzt er seine ganze Hoffnung darein. Er reist schließlich zu dem, von „the Ancient One“ (Tilda Swinton) geführten nepalesischen Kloster. Sie führt ihn in die mystische Welt voller alternativen Dimensionen ein. Dr. Strange wird zum Magier ausgebildet und soll fortan die Welt vor einer Invasion von Mächten aus finsteren und bösen Dimensionen beschützen…

 
B (Wertung von A bis F) „Doctor Strange“ basiert auf den gleichnamigen Comics. Es ist der 14. Marvel-Studio-Film aus dem MCU (Marvel Cinematic Universe). Bei dem Film hat der amerikanische Filmemacher Scott Derrickson („The Exorcism of Emily Rose“, Sinister, „Deliver Us from Evil“) Regie geführt.

 
Ich halte die meisten Comic-Verfilmungen für überflüssig, insbesondere die Gelddruckmaschine Marvel ist mir ein Dorn im Auge. Hin und wieder gucke ich mir aber dann doch einen Film oder eine TV-Serie (Daredevil) an. Warum? Weiß ich selbst nicht. „Doctor Strange“ erschien mir von der Besetzung und vom Trailer her mal ein Film, der auch in meiner Welt richtig cool wirkte.

Besonders von dem Produktionsdesign und von den spektakulären Spezialeffekten weiß dieser Film, zu beeindrucken. Auch führt ein feiner Humor durch den Film. Das gefiel mir alles so gut, dass ich mir am Ende ein „A-„ notiert habe. Leider musste ich dann aber feststellen, dass der Film noch gar nicht zu Ende war und es noch ermüdende ca. 15-20 Minuten so weiterging. Schade, weniger wäre hier mehr gewesen, auch wenn in dieser Zeit auch noch einige atemberaubende CGI-Effekte auf einen warteten.

Für das Marvel Studio war Benedict Cumberbatch die Idealbesetzung für die Rolle des Doctor Strange, sie hatten aber auch einen Plan B in der Tasche: Joaquin Phoenix. Wenn man Benedict Cumberbatch in dieser Rolle sieht, kann man sich nicht vorstellen, dass ein anderer Schauspieler in dieser Rolle überzeugen kann und auch nicht der von mir sehr verehrte Joaquin Phoenix.

 
Selten gebe ich eine Empfehlung für die 3D-Fassung, diesen Film sollte man – wenn man die Möglichkeit hat – sogar unbedingt in der eindrucksvollen IMAX-3D-Version sehen. Die 3D-Fassung sollte es aber in jedem Fall sein.

 
„Doctor Strange“ ist zu Recht für einige technische Oscar-Nominierungen im Gespräch. Update: „Doctor Strange“ wurde für einen Oscar nominiert, in der Kategorie Beste visuelle Effekte

„Doctor Strange“ ist einer der wenigen amerikanischen Filme, die eine Woche vor dem amerikanischen Kinostart (4.11.16), in Deutschland ins Kino (27.10.16) gekommen ist. Filme starten in Deutschland bekanntermassen immer am Donnerstag, in den U.S.A. grundsätzlich (es gibt ein paar Ausnahmen an Feiertagen) immer freitags.

 
Trailer zu sehen:

 
vorgeschaltete Trailer:

 

 

Trailer v. Film: „Fantastic Beasts and Where to Find Them„
Bewertung des Trailers: A- (neuer Trailer)
Kommentar: Die Trailer sind wirklich klasse, ich würde ihn mir vielleicht anschauen, wenn Eddie Redmayne nicht mitspielen würde – ihn kann ich wirklich nicht mehr sehen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: eher nicht

Trailer v. Film: „xXx: Return of Xander Cage„
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: noch so ein Triple X-Actionfilm
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

 
Trailer v. Film: „Rogue One: A Star Wars Story„
Bewertung des Trailers: B (neuer Trailer – in IMAX 3D)
Kommentar: Ein Film aus dem Star-Wars-Universum mit Felicity Jones, Ben Mendelsohn, Forest Whitaker und Mads Mikkelsen. Den Sinn verstehe ich nicht, außer dass man bei Lucasfilm und Disney alle Möglichkeiten ausschöpft, richtig viel Geld mit dem Namen „Star Wars“ zu machen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Guardians of the Galaxy Vol.2„
Bewertung des Teasers: B+ (in IMAX 3D)
Kommentar: 2. Teil
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: wenn mir irgendwas Schweres auf den Kopf fällt…

 

NYC – Film: „Black Mass“

Ich war am 24.09.15 in New York und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„Black Mass“ (dt. Filmstart: 15.10.15) 122 min crime, adaptation, biopic
dir. Scott Cooper cast: Johnny Depp, Joel Edgerton, Benedict Cumberbatch, Kevin Bacon, Peter Sarsgaard, Dakota Johnson, Corey Stoll, Jesse Piemons

Im Jahr 1975 ist Jimmy „Whitey“ Bulger (Johnny Depp) einer der gefährlichsten Gangsterbosse in Amerika. Er ist der Anführer der irischen Mafia Winter Hill Gang. John Connolly (Joel Edgerton) arbeitet als Spezialagent beim FBI und kennt Jimmy von klein auf. Jetzt versucht er ihn davon zu überzeugen, als Informant für das FBI zu arbeiten. Das FBI will durch seine Aussagen andere Mafia-Familien zu Fall bringen.

C+ (Wertung von A bis F) „Black Mass“ basiert auf dem Buch „Black Mass: The True Story of an Unholy Alliance Between the FBI and the Irish Mob“ von Dick Lehr und Gerard O´Neill. Jack Nicholsons Figur Frank Costello in Martin Scorseses Film „The Departed“ basierte wage auf Whitey Bulger.

„Black Mass“ ist erst der dritte Film von Regisseur Scott Cooper. Sein Regiedebüt Crazy Heart war okay, hat aber immerhin Jeff Bridges seinen wohlverdienten Oscar eingebracht. Sein zweiter Film Out of the Furnace war in meinen Augen auch nicht so doll, hatte aber erneut einige herausragende Performance hervorgebracht. Und in diese Reihe fügt sich „Black Mass“ mit Leichtigkeit ein. Whitey Bulger war eine durchaus interessante Gangsterpersönlichkeit, die in meinen einen wesentlich besseren Film verdient hätte. Dafür wird man mit einigen grandiosen Performances belohnt. Bemerkenswert finde ich, dass ich wesentlich öfter lachen musste, als ich dies vermutet hatte.

Ein Hauptgrund für mich diesen Film zu sehen, war zweifelsfrei Johnny Depp. Ist das die Rolle für die er mit einem Oscar ausgezeichnet wird? In jeden Fall wird er dafür hochgehandelt. Es ist zweifelsfrei eine untypische Johnny Depp-Performance. Äußerlich ist er kaum wiederzuerkennen. Er hat eine ganz andere Statur, eine Halbglatze und unfassbar viel Make-up verwandeln sein Gesicht in ein völlig anderes. Reicht das um ihn mit der höchsten aller Schauspielerehren auszeichnen? Ich finde nicht. Gerade in den Nahaufnahmen nimmt ihn sein maskenhaftes Gesicht jegliche Ausdrucksstärke. Definitiv wäre hier weniger Make-up besser gewesen, auf die farbigen Kontaktlinsen hätte man beispielsweise gänzlich verzichten sollen, Seine starren, leblosen Augen lenken zu sehr ab. Auf der anderen Seite wird er seinem Schauspielkollegen Benedict Cumberbatch (der hier den Bruder von Johnny Depps Charakter spielt) wahrscheinlich nie wieder so ähnlich sehen wie in diesem Film. Man kann Johnny Depp für diese Rolle für den Oscar nominieren, dann hätte man aber auch Leonardo DiCaprio in J. Edgar nominieren müssen. Johnny Depp ist in jedem Fall nicht dran den Academy Awrd zu gewinnen. Er wurde bislang 3 x nominiert (für „Pirates of the Caribbean: The Curse of the Black Pearl“, „Finding Neverland“ und Sweeney Todd: The Demon Barber of Fleet Street), da kann er sich hinter dem bereits 4x als Schauspieler (+ 1x als Produzent) für den Oscar nominierten und wesentlich vielseitigeren Leonardo DiCaprio einordnen.

Johnny Depp wird in „Black Mass“ auch nie zu seiner Filmfigur, ganz im Gegensatz zu anderen Schauspielern im Film. Am Besten hat mir eindeutig Peter Sarsgaard gefallen. Leider ist seine Rolle nicht sonderlich groß, aber in der kurzen Zeit ließ er mich die Luft anhalten. Bravourös meistert auch Joel Edgerton seinen komplexen Charakter. Positiv aufgefallen sind mir auch Rory Cochrane (der die rechte Hand von Jimmy spielt), Dakota Johnson (die Jimmys Ex spielt) und, mal wieder, Corey Stoll.

„Black Mass“ wurde erstmalig auf dem Venice International Film Festival 2015 gezeigt.

„Black Mass“ ist für folgende Oscar-Nominierungen im Gespräch: Bester Film, Beste Regie, Bester Hauptdarsteller (Johnny Depp), Bester Nebendarsteller (Kevin Bacon, Benedict Cumberbatch), Bestes adaptiertes Drehbuch und einige technische Kategorien

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Our Brand is Crisis“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: David Gordon Greens neuer Film mit Sandra Bullock und Billy Bob Thornton
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Creed“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Wie viele Boxer-Filme muss ich eigentlich noch gucken? Rocky-Spin-off mit Sylvester Stallone.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Martian“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Ridley Scotts neuer Film mit Matt Damon, Jessica Chastain, Jeff Daniels
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: gestern in einem Sneak Screening auf dem New York Film Festival gesehen

Trailer v. Film: „The Walk“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Robert Zemeckis neuer Film, habe im Trailer schon Gänsehaut bekommen. Joseph Gordon-Levitt Akzent lenkt mich zu sehr ab. Unbedingt muss ich den Film in 3D gucken
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: gerade auf dem New York Film Festival gesehen

Trailer v. Film: „Legend“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Wenn ich weiß, dass Tom Hardy in einem Film mitspielt, kaufe ich mir gedanklich bereits die Eintrittskarte. Hier gibts für das Geld sogar zwei Tom Hardys.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Secret in Their Eyes“
Bewertung des Trailers: B- (neuer Trailer)
Kommentar: Remake des gleichnamigen argentinischen Films. Dieser Thriller ist mit Nicole Kidman, Chiwetel Ejiofor und Julia Roberts besetzt. Ein mit einer schwarzhaarige Perücke verändertes Äußeres macht aus Julia Roberts nicht auf einmal eine gute Schauspielerin.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bin immer noch am überlegen

Berlin – Film: "The Imitation Game"

Ich war am 25.11.14 in Berlin und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„The Imitation Game“ (dt. Titel: „The Imitation Game – Ein streng geheimes Leben“, dt. Kinostart: 22.01.15) 113 min drama, biopic, adaptation
dir. Morten Tyldum cast: Benedict Cumberbatch, Keira Knightley, Matthew Goode, Mark Strong, Charles Dance,

London im Jahr 1939. Der 27-jährige Alan Turing (Benedict Cumberbatch) ist ein brillanter Mathematiker und wird von dem britischen MI6 für ein Geheimprojekt engagiert. Er soll mit anderen Code-Spezialisten, unter der Leitung von Hugh Alexander (Matthew Goode), den als unentschlüsselbar geltenden Enigma-Code der Nazis knacken.

B+ (Wertung von A bis F) „The Imitation Game“ basiert auf dem Leben des legendären Mathematikgenies Alan Turing. Graham Moore schrieb das Drehbuch auf der Grundlage von Andrew Hodges´ Biografie „Alan Turing – Enigma“. Sein Drehbuch stand im Jahr 2011 auf Platz 1 von Hollywoods The Black List, der Liste der besten unverfilmten Drehbücher. „The Imitation Game“ ist das englischsprachige Regiedebüt von dem norwegischen Filmemacher Morten Tyldum („Headhunters“)

In der Oscar-Saison 2014/2015 sind „The Imitation Game“ und The Theory of Everything die beiden britischen Biopics, bei denen eigentlich klar ist, dass sie in einigen Kategorien unter den Oscar-Nominierten sein werden. Bei „Theory of Everything“ war ich mehr begeistert von den Szenenbildern, bei „The Imitation Game“ fand ich die Geschichte faszinierender und die Persönlichkeit sympathischer.

„The Imitation Game“ erzählt Teile der weitgehend unbekannten Lebensgeschichte eines Genies. Alan Turing fand ich von Anfang an fesselnd. Auch ist der Film sehr humorvoll, was vorwiegend von Alan Turings Persönlichkeit ausgeht. Am Ende des Films war ich froh, dass ich etwas aus seinem Leben erfahren habe.

Ich bin kein Fan von Benedict Cumberbatch (also keine der, wie es in den U.S.A. so schön heißt, Cumberbitches ), ich finde er sieht einfach seltsam aus. Und ich gebe zu, dass – als ich ihn das erste Mal im Fernsehen gesehen habe – ich mich regelrecht erschrocken habe. Wissentlich habe ich ihn jetzt in fünf Filmen (Tinker Tailor Soldier Spy, War Horse, The Fifth Estate, 12 Years a Slave und August: Osage County) gesehen, wirklich gut besetzt fand ich ihn in keinem Film. Das ändert sich mit „The Imitation Game“. Hier ist er idealbesetzt. Alan Turing war ein eigenwilliger, eigenbrötlerischer, sehr schüchterner, mit einem blitzschnellen Verstand gesegneter Visionär. Benedict Cumberbatch spielt ihn so, dass man diesen Außenseiter bezaubernd und liebenswert findet. Benedict Cumberbatch gibt für mich hier definitiv eine Oscar-Performance.

Mir haben aber auch Matthew Goode und Keira Knightley sehr gut gefalllen.

„The Imitation Game“ wurde in den U.S.A. dafür kritisiert, dass Alan Turings Charaker nicht in intimen Szenen mit anderen Männern gezeigt wurde. Seine Homosexualität spielt gegen Ende seines Lebens auch eine tragische Rolle, aber ich fand es für die Erzählung dieser Geschichte nicht nötig, entsprechende Szenen konkret zu zeigen.

„The Imitation Game“ ist für folgende Oscar-Nominierungen im Gespräch: Bester Film, Beste Regie, Bester Hauptdarsteller, Bester Nebendarsteller (Charles Dance, Matthew Goode), Beste Nebendarstellerin (Keira Knightley) Bestes adaptiertes Drehbuch, Bestes Szenenbild, Beste Kamera, Bestes Kostümdesign, Bester Schnitt, Bester Tonschnitt, Beste Filmmusik. Momentan hat „The Imitation Game“ wohl die größten Chancen auf einen Oscar-Gewinn in der Kategorie Bestes adaptiertes Drehbuch. Update: „The Imitation Game“ wurde auf der 87. Oscar-Verleihung am 22.2.15 mit einem Oscar (Bestes adaptiertes Drehbuch) ausgezeichnet.

„The Imitation Game“ wurde erstmalig auf dem Telluride Film Festival 2014 gezeigt. Kurz darauf hat der Film auf dem Toronto International Film Festival 2014 den Publikumspreis gewonnen.

„The Imitation Game“ ist am 28.11.14 in vier Kinos in den U.S.A. gestartet. An dem darauffolgenden Freitag lief er bereits in 8 Kinos in den gesamten U.S.A. Mittlerweile wird der Film in 754 amerikanischen Kinos gezeigt. Im Vergleich dazu läuft ein Blockbuster in rund 3200 Kinosälen. Ich finde es für die Art von Filmen aber eine gute Strategie, den Film „klein“ herauszubringen und dann aufzustocken. das hat sich bereits dieses Jahr bei Birdman, Foxcatcher und Wild bewährt. Ich habe „The Imitation Game“ am 25.11.14 in einer Pressevorführung gesehen. Gezeigt wurde die OmU.

Offizieller Trailer zu sehen:

Deutscher Trailer zu sehen:

Benedict Cumberbatch kann ziemlich gut andere Schauspieler imitieren (und mal wieder ein Beweis, dass man Filme ausschließlich in der OV sehen sollte):

NYC – Film: "August: Osage County"

Ich war am 13.01.14 in New York und habe mir im Kino angeschaut:

„August: Osage County“ (dt. Titel: „Im August in Osage County“, dt. Kinostart: 06.03.14) 121 min drama, comedy, adaptation
dir. John Wells cast: Meryl Streep, Julia Roberts, Ewan McGregor, Chris Cooper, Abigail Breslin, Benedict Cumberbatch, Juliette Lewis, Margo Martindale, Dermot Mulroney, Julianne Nicholson, Sam Shepard

Violet (Meryl Streep) ist die Matriarchin der Familie Weston. Sie ist an Krebs erkrankt, bekommt Chemo und steht unter permanenten Medikamenteneinfluss. Jetzt ist ihr Ehemann Beverly (Sam Shepard) verschwunden. Violets Schwester Mattie (Margo Martindale) und Ehemann Charles (Chris Cooper) eilen herbei und ihre älteste Tochter Barbara (Julia Roberts) trifft mit ihrem Ehemann Bill (Ewan McGregor) und ihrer Tochter Jean (Abigail Breslin) ein. Als Beverly kurz darauf tot aufgefunden wird, versammelt sich dann die komplette Familie. Lange haben sich die Verwandten nicht mehr gesehen und vermisst haben sie sich auch nicht gerade. Streit ist praktisch vorprogrammiert, vor allen Dingen weil Violet jedem ihre Meinung klar ins Gesicht sagt…

B (Wertung von A bis F) „August: Osage County“ basiert auf dem gleichnamigen Bühnenwerk. Das Theaterstück hat im Jahr 2008 den Pulitzer Prize for Drama gewonnen und wurde außerdem mit anderen wichtigen Theaterpreisen ausgezeichnet.

Der Film „August: Osage County“ hat eher durchwachsene Kritiken bekommen. Viele haben das Theaterstück gesehen und waren von dem Film entsprechend nicht so angetan. Das Bühnenstück ist mit Unterbrechungen ungefähr 3 1/2 Stunden lang, die Filmfassung nur 2 Stunden. Es wurde also einiges ausgelassen und auch das Ende wurde geändert. Ohne etwas zu spoilern, endet das Theaterstück mit Violets Charakter. Das ursprüngliche Ende im Film war eigentlich auch die Einstellung auf Meryl Streep. Das Filmende ist jedoch bei den Zuschauern in test screenings beanstandet worden, zu negativ empfanden sie es und so wurde es geändert. Passender und konsequenter wäre es zweifelsfrei, wenn der Film mit der Meryl Streep-Szene endet.

„August: Osage County“ ist ein Ensemble-Film und ein Film, der praktisch bis in die kleinste Rolle prominent besetzt ist. So eine Besetzung, die nur aus bekannten oder berühmten Schauspielern besteht, finde ich meist problematisch. Oftmals lenkt mich das zu sehr ab. Hier hat mich das nicht so sehr gestört, vorwiegend weil mich die Charaktere gefesselt haben. Dennoch finde ich nicht alle idealbesetzt. Julia Roberts und Ewan McGregor als Ehepaar finde ich beispielsweise nicht wirklich glaubwürdig. Mein Problem mit Benedict Cumberbatch scheint auch etwas schwerwiegender zu sein. Juliette Lewis sieht mittlerweile nicht nur wahnsinnig fertig aus, sondern auch ziemlich alt. Sie spielt wieder einmal eine Variante von sich selbst. Sie ist aber so eine eigene Type, dass ich mir, jetzt wo ich sie in dieser Rolle gesehen habe, auch keine andere Schauspielerin vorstellen kann.

In „August: Osage County“ haben mir tatsächlich die Schauspieler am meisten gefallen, die nicht ganz so bekannt sind und die man auch nicht so häufig sieht: Julianne Nicholson, Margo Martindale, Chris Cooper und Delmot Mulroney.

Natürlich ist aber auch Meryl Streep hervorragend. Die Rolle der Violet Weston ist sicherlich keine leichte Aufgabe, Violet ist krebskrank, verbittert, boshaft und die ganze Zeit verbal am Austeilen. Meryl Streep liefert hier eine völlig uneitle Performace. Die sogenannten Oscar-Szenen waren für mich nicht die hysterischen, sondern die ruhigen. Wenn Meryl Streep ihre Mimik sprechen lässt, ist das unbezahlbar.

Julia Roberts mit ihrer riesigen Präsenz und ihrem übersichtlichen Talent gibt hier eine ziemlich ordentliche Performance. In meinen Augen gibt sie die beste Performance seit „Pretty Woman“ und um Längen besser als die in „Erin Brockovich“ für die sie den Oscar (stellvertretend für ihre gesamte Karriere) gewann. Julia Roberts Rolle ist für mich definitiv eine Hauptrolle, aus strategischen Rollen wurden aber Kampagnen für die beste Nebenrolle geführt. Julia Roberts wurde kürzlich für diese Rolle für einen Oscar als beste Nebendarstellerin nominiert.

Eigentlich war ich kurz davor, „August: Osage County“ ein B- zu geben. Auch wenn ich die Charaktere und die Dialoge sehr unterhaltsam fand, spiegelt eine B- Bewertung eigentlich den grössten Teils des Films für mich wieder. Dann gab es eine Wendung im Film und ab dem Moment mochte ich den Film tatsächlich noch etwas mehr. Meine Lieblingsszene ist auch eher zum Ende des Films (Meryl Streep, Julianne Nicholson und Julia Roberts am Tisch).

„August: Osage County“ wurde erstmalig auf dem Toronto International Film Festival 2013 gezeigt.

„August: Osage County“ war für einige Oscar-Nominierungen im Gespräch. Letztlich wurde aber nur Meryl Streep als beste Hauptdarstellerin (ihre 18. Oscar-Nominierung) und Julia Roberts als beste Nebendarstellerin nominiert.

Der amerikanische Kinotrailer:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Labor Day““
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Jason Reitmans neuer Film mit Kate Winslet und Josh Brolin. Galt als Oscar-Kandidat bis er erstmalig gezeigt wurde.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Bears“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Disney-Dokumentation über Grizzlybären in Alaska. Tolle Bilder, ich liebe Tierdokus.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Heaven is for Real“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Buchverfilmung mit Greg Kinnear und Kelly Reilly. Drama über Nahtod-Erfahrungen eines dreijährigen Jungen. Dieses Kind im Trailer ist wirklich schon eine Zumutung.
Wie oft schon im Kino gesehen: 4 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Endless Love“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Remake des Films aus dem Jahr 1981 mit Alex Pettyfer. Ach nö.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: eher nicht.

Trailer v. Film: „One Chance“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: britischer Film über den Gewinner von Britain´s Got Talent-Gewinner Paul Potts. Interessiert mich gar nicht.
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Railway Man“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Verfilmung der gleichnamigen Autobiografie. Zweiteweltkriegsdrama mit Nicole Kidman und Colin Firth
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

D.C. – Film: "12 Years a Slave"

Ich war am 23.10.13 und am 29.10.13 in Washington und habe mir im Kino angeschaut:

„12 Years a Slave“ (dt. Kinostart: 16.01.14) 133 min drama, biopic, adaptation
dir. Steve McQueen cast: Chiwetel Ejiofor, Michael Fassbender, Benedict Cumberbatch, Paul Dano, Paul Giamatti, Lupita Nyong`o, Sarah Paulson, Brad Pitt, Quvenzhané Wallis, Dwight Henry

Saratoga, New York im Jahr 1841. Der Afro-Amerikaner Solomon Northup (Chiwetel Ejiofor) ist ein gebildeter, gesellschaftlich anerkannter und freier Mann. Er hat eine Frau und zwei Kinder. Ein talentierter Musiker ist er, er spielt Violine. Er lernt zwei Männer kennen, die ihm einen Job anbieten. Für wenige Auftritte in Washington kann er gutes Geld verdienen. Solomon Northup schliesst sich den beiden Männern an, seine Frau und die Kinder sind sowieso für drei Wochen nicht in der Stadt. Noch bevor sie zurück sind, wird er wieder Zuhause sein. Nach einem Auftritt verbringt er einen netten Abend mit den Männern. Am nächsten Morgen wacht er eingesperrt in einem Kellerloch auf, er ist angekettet. Eine andere Identität soll er annehmen, denn er wird als Sklave in die Südstaaten verkauft…

A (Wertung von A bis F) „12 Years a Slave“ beruht auf einer wahren Geschichte. Der Film basiert auf Solomon Northups Autobiografie „Twelve Years a Slave“.

„12 Years a Slave“ ist kein Hollywoodfilm, kein Film über die Sklaverei, wie ihn sich Hollywood-Produzenten vorstellen. Der Film ist von einem Künstler, dem schwarzen britischen Künstler Steve McQueen.

Es hat nicht lange gedauert, jedenfalls keine dreißig Minuten, da wusste ich, dass „12 Years a Slave“ festgesetzt in meiner Top Ten für Filme aus dem Jahr 2013 landen wird. Vielleicht ist es sogar einer der besten Filme, die ich je gesehen habe. „12 Years a Slave“ ist mit Sicherheit kein Film, den man so toll findet, dass man anschließend mit Konfetti um sich werfen möchte. Die Sklaverei ist sicherlich eines der schlimmsten Verbrechen, die die Amerikaner je begangen haben. Dieser Teil der amerikanischen Geschichte verdiente lange einen großartigen Film, „12 Years a Slave“ ist dieser Film. Er ist nicht nur wegen seiner Thematik bedeutend, künstlerisch ist es auch ein sehr facettenreicher Film.

Was für ein schreckliches Schicksal und was für eine unfassbare Geschichte. Ein freier Mann, der im Bundesstaat New York ein Leben in der Mittelschicht geführt hat, wird entführt, verkauft und landet schließlich als Sklave bei einem brutalen Plantagenbesitzer. Von einem Tag auf den nächsten ist sein komplettes vorheriges Leben vorbei. Als gebildeter Mensch, dummen, reichen und sadistischen Menschen ausgeliefert zu sein, ist wohl außerhalb jeglicher Vorstellungskraft. Solomon Northup muss die Identität eines entflohenen Sklaven annehmen, sich dumm stellen, lernen sich anzupassen, damit sein Leben nicht noch unerträglicher wird. Er muss sich mit seinem neuen Leben arrangieren, aber kann man das? Wird man nicht immer irgendetwas versuchen, um sich aus dieser grauenvollen Situation zu befreien? Solomon Northup entwickelt eine Überlebensstrategie, eigentlich ist es auch keine Strategie, er versucht einfach zu überleben. Dabei sieht und fühlt man, seine Hoffnung schwinden, jemals wieder aus dieser Gefangenschaft befreit zu werden. Spät im Film gibt eine sehr eindrucksvolle Szene, bei er man sieht, dass er alle Hoffnung verloren hat. Entgegen seiner Gewohnheiten beteiligt sich Solomon Northup langsam an einem Ritual der Sklaven, ab dem Moment hat er sich wohl damit abgefunden, selbst einer von ihnen zu sein.

Der Sound in dem Film, neben allen anderen Dingen, ist auch hervorragend. Die Filmmusik ist von Hans Zimmer, der sich aber sehr zurückhält. In den prägnantesten Szenen kommt der Film ohne (oder fast ohne) Musik aus. Es sind die Hintergrundgeräusche oder beispielsweise das Singen oder das Weinen eines der Charaktere, das von einer Szene in die nächste überlappt.

„12 Years a Slave“ ist ein beängstigend realistischer, atmosphärischer, sehr künstlerischer, in vielen Momenten aber auch kaum zu ertragender Film, an den man sich lange zurückerinnern wird. Steve McQueen ist kein Steven Spielberg, der Ereignisse oder Geschichten überdramatisiert und der die Gefühle der Zuschauer versucht, zu beeinflussen oder zu manipulieren. Beispielsweise gibt es hier ein Frau, eine Sklavin, die andauernd laut weint (sie hat auch allen Grund dazu), ich als Zuschauer wollte einfach, dass sie sich endlich beherrscht und ruhig ist. Steven Spielberg hätte diese Figur sehr wahrscheinlich ganz anders gezeigt, hochdramatische Musik unterlegt, etc.

„12 Years a Slave“ hat mich sehr berührt, aber ich habe mich gefragt, warum bei mir eigentlich so gut wie keine Tränen geflossen sind. Ich habe mir den Film innerhalb von einer Woche 2x angeschaut. Auch beim zweiten Mal war ich zu sehr in der Geschichte gefangen, irgendwie in Schockstarre, ein hilfloser Beobachter der Ereignisse, der unfähig ist, zu reagieren.

Auch bei diesem Film muss ich wieder dringend empfehlen, ihn in der Originalfassung zu gucken. Die Sprache spielt hier eine wichtige Rolle, die Sklaven, insbesondere Solomon Northup sprechen hier kultiviertes Englisch, nicht wie man es sonst aus einem Hollywood-Film oder einer Serie über die Sklaverei kennt.

Michael Fassbender hat angegeben, dass er kein weiteres Mal für eine Oscar-Kampagne zur Verfügung stehen wird. Das braucht er auch nicht, seine Performance ist so nuanciert, was er hier zeigt ist eine eindeutige Oscar-Performance. Michael Fassbender ist Edwin Epps. Das einzige was zu einer Nicht-Nominierung von Michael Fassbender führen kann, ist, dass sein Charakter grundböse ist. Die Academy ist solchen Charakteren nicht wohlgesonnen. Die bösen Filmfiguren, die in der Vergangenheit für einen Oscar nominiert und ausgezeichnet wurden (und da denke ich an Anthony Hopkins als Dr. Hannibal Lecter, Javier Bardem als Anton Chigurh oder Christoph Waltz als Hans Landa) hatten allesamt entweder etwas charismatisches, originelles oder charmant-witziges. Das bietet Michael Fassbender als Edwin Epps nicht. Heute ist der 1. November 2013 und ich kann mir zu diesem Zeitpunkt nicht vorstellen, welcher Schauspieler Michael Fassbender diesen Oscar „klauen“ kann.

Der britische Regisseur Steve McQueen hat mit Hunger, Shame und „12 Years a Slave“ erst drei Spielfilme inszeniert. Alle drei Filme sind in meinen Augen großartig. In allen drei Filmen spielt Michael Fassbender entweder die Hauptrolle oder wie in „12 Years a Slave“ eine sehr wichtige Rolle. Steve McQueens Filme könnten nicht unterschiedlicher sein, und die Charaktere, die Michael Fassbender in diesen Filmen gespielt hat, könnten nicht verschiedener sein. Wenn man es bis heute noch nicht begriffen hat, dann spätestens mit „12 Years a Slave“, Michael Fassbender ist einer der besten Schauspieler unserer Zeit.

Es gab aber noch andere herausragende Performances in „12 Years a Slave“. Ich würde, aber da scheiden sich die Geister, auch Paul Dano für den Oscar nominieren. Er ist der fiese Rassist und zugleich ein armseliges Würstchen. Natürlich gibt auch Chiwetel Ejiofor eine Oscar-Performance. Seine Angst, seine Verzweiflung und seine Hoffnungslosigkeit transportiert sich auf den Zuschauer. Die Szenen zwischen Chiwetel Ejiofor und Michael Fassbender sind mit die besten im Film. Von Lupita Nyong ´o war ich zunächst nicht so beeindruckt, ich fand sie zu ausdruckslos. Aber hier hat eine zweite Sichtung des Films geholfen, definitiv hätte sie eine Oscar-Nominierung verdient, wesentlich eher als beispielsweise Oprah Winfrey.

Der einzige Schauspieler mit dem ich wirklich Probleme hatte, war Brad Pitt. Brad Pitt kann nichts dafür, dass er ein berühmter Hollywoodstar ist. Seine Präsenz hat mich aber unmittelbar aus dem Film katapultiert. Wenn man Michael Fassbender und Brad Pitt zusammen spielen sieht, dann sieht man ganz deutlich, wer der Schauspieler und wer der Filmstar ist. Brad Pitts Rolle im Film ist wichtig, für den Film wäre es besser gewesen, wenn ein anderer Schauspieler diesen Charakter gespielt hätte. Brad Pitt könnte aber dennoch seinen ersten Oscar gewinnen, nicht als Schauspieler (logisch), aber als Produzent von „12 Years a Slave“.

Ich war geneigt, einen Punktabzug zu geben. Brad Pitt, wie gesagt, der mich aus dem Film warf und bei der zweiten Sichtung empfand ich die Filmmusik zum Schluss auch etwas zu aufdringlich. Aber das ist mäkeln auf einem so hohen Niveau und eine Verschlechterung meiner Bewertung würde dem gesamten Film nicht gerecht werden, daher bleibe ich bei meiner Bewertung.

Die Oscar-Academy hat sich in den letzten paar Jahren viel Mühe gegeben, ihr Image zu verbessern. Viele neue Einladungen an junge Künstler wurden verschickt, die Academy sollte nicht mehr hauptsächlich aus weißen, alten Männern bestehen. Präsidentin der Academy ist seit einigen Monaten die Afro-Amerikanerin Cheryl Boone Isaacs. Die Academy könnte im Jahr 2014 den ersten schwarzen Regisseur mit einem Oscar auszeichnen. Ein fantastischer Film über die Sklaverei könnten den Oscar als Bester Film gewinnen.

„12 Years a Slave“ könnte nächstes Jahr Oscar-Geschichte schreiben und ich hoffe, er tut es.

„12 Years a Slave“ ist für folgende Oscar-Nominierungen im Gespräch: Bester Film, Beste Regie, Bester Hauptdarsteller (Chiwetel Ejiofor), Bester Nebendarsteller (Michael Fassbender), Beste Nebendarstellerin (Lupita Nyong ´o) Bestes adaptiertes Drehbuch, Bestes Szenenbild, Beste Kamera, Beste Kostüme, Bester Schnitt, Bestes Make-up und beste Frisuren, Bester Ton, Bester Tonschnitt

„12 Years a Slave“ wurde erstmalig auf dem Telluride Film Festival 2013 gezeigt. Fortan galt er als Kritikerliebling und damit als Favorit auf den Oscar-Gewinn als Bester Film. Zu diesem Zeitpunkt hat aber noch niemand den Film „Gravity“ gesehen hat und entsprechend waren die sensationellen Einspielergebnisse von Gravity auch noch nicht bekannt. Das „12 Years a Slave“ nicht nur hervorragend bei den Kritikern ankommt, sondern auch bei dem Publikum, hat das Toronto International Film Festival 2013 gezeigt. Dort hat „12 Years a Slave“ den Publikumspreis gewonnen hat.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Mandela: Long Walk to Freedom“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Biopic über Nelson Mandela mit Idris Elba in der Hauptrolle.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x (3x)
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Nebraska“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Oscar-Film. Um so öfter ich den Trailer sehe, um so besser gefällt er mir.
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x (4x)
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Best Man Holiday“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Komödie, bei der ich wohl eher nicht die Zielgruppe bin.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x (2x)
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Her“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Spike Jonzes neuer Film mit Joaquin Phoenix. Das ist ganz MEIN Film, vielleicht auch ein Oscar-Film. Dem Trailer nach auch eine Oscar-Performance von Joaquin Phoenix.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x (3x)
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%!!!

Trailer v. Film: „Pompeii“
Bewertung des Teasers: B
Kommentar: Film von Paul W.S. Anderson, der im Februar 14 ins amerikanische Kino kommt…der kann gar nicht gut sein. Da ich mir die Ausgrabungen von Pompeji dieses Jahr das erste Mal live angeschaut habe, habe ich mir überlegt, dem Film vielleicht doch eine Chance zu geben.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x (2x)
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 51%

Trailer v. Film: „Belle“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: britischer Kostümfilm mit Tom Wilkinson, Miranda Richardson, Matthew Goode, etc. Ich weiß trotzdem nicht…
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x (1x)
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 49%

Trailer v. Film: „Black Nativity“
Bewertung des Trailers: nicht bewertbar, da ich mir die Ohren zuhalten musste
Kommentar: Film mit Forest Whitaker, Angela Bassett, aber leider auch mit Jennifer Hudson und vor allen Dingen ihre quietschige Stimme
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x (1x)
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: niemals

Boston – Film: "The Fifth Estate"

Ich war am 18.10.13 in Boston und habe mir im Kino angeschaut:

„The Fifth Estate“ (dt. Titel: „Inside Wikileaks – Die fünfte Gewalt“, dt. Kinostart: 31.10.13) 128 min biopic, drama, adaptation
dir. Bill Condon cast: Bendedict Cumberbatch, Daniel Brühl, Anthony Mackie, Moritz Bleibtreu, Stanley Tucci, Laura Linney

Dezember 2007. Auf dem Chaos Communication Congress in Berlin lernt der Informatiker Daniel Berg (Daniel Brühl) den australischen Programmierer und Hacker Julian Assange (Benedict Cumberbatch) kennen. Schon länger hat er sich mit seiner Arbeit beschäftigt. Julian Assange ist einer der Gründer der Enthüllungsplattform WikiLeaks. Das ist eine Art zentrale Sammelstelle für geheime Informationen, Dokumente und Filme anonymer Kritiker. Die Verbreitung der Daten soll dabei helfen, politische und wirtschaftliche Verbrechen aufzuklären. Daniel beginnt mit Julian zusammenzuarbeiten und wird sein engster Mitarbeiter und Vertrauter. Daniel hat aber Werte und es ist nur eine Frage der Zeit, bis er sich mit Julian überwirft…

C+ (Wertung von A bis F) „The Fifth Estate“ beruht auf wahren Begebenheiten. Das Skript basiert auf den Büchern: „Inside WikiLeaks: Meine Zeit bei der gefährlichsten Website der Welt“ von dem Deutschen Daniel Domscheit-Berg und „WikiLeaks: Inside Julian Assange´s War on Secrecy“ von David Leigh und Luke Harding.

„The Fifth Estate“ wirkt auf mich sehr unruhig und wirr, was ich dem Filmemacher aber nicht unbedingt zum Vorwurf mache, da es irgendwie zum Thema passt. Was mich richtig gestört hat, war, dass die Deutschen hier nicht in ihrer Muttersprache gesprochen haben sondern in englisch, selbst wenn sie unter sich und in ihrem Heimatland waren. So etwas schmeisst mich grundsätzlich aus dem Film. Wofür werden dann hier überhaupt deutsche Schauspieler (Daniel Brühl, Moritz Bleibtreu, etc.) für deutsche Charaktere besetzt? Ein Realitätsanspruch kann es dann ja wohl nicht sein. Bei einem anspruchsvollen Film oder Biopic erwarte ich, dass fremdsprachige Charaktere miteinander in ihrer Muttersprache reden, eine Untertitelung würde ich davon abhängig machen, ob es passt oder dem Film noch mehr Dramatik verleiht, wenn man einzelne Charaktere nicht richtig versteht.

Es schaut so aus, als ob ich Daniel Brühl als Schauspieler langsam richtig respektiere. Auch in „The Fifth Estate“ gibt er eine souveräne Performace. In Ron Howards Rush musste er den unsympathischen Widerling noch selbst portraitieren, in „The Fifth Estate“ ist Julian Assange der unangenehme Zeitgenosse und Daniel Berg (gespielt von Daniel Brühl) zeigt sich als sympathischer und idealistische Wegbegleiter von Assange. Der Film wird aus seiner Sicht erzählt, was nicht weiter verwundert, basiert es doch auch auf Daniel Bergs Buch. Daniel Brühls Rolle sehe ich definitiv als Hauptrolle.

Mit Benedict Cumberbatch habe ich hingegen scheinbar ein Problem. Vielleicht hätte ich mir für die Rolle des Julian Assange auch einfach einen besser aussehenden, charismatischeren Schauspieler gewünscht. Schauspielerisch ist Benedict Cumberbatch zweifelsfrei gut, aber… ich mag einfach seine Eidechsen-Augen nicht. Ich habe ihn in Tinker Tailor Soldier Spy  und War Horse gesehen, aber er ist mir nicht nachhaltig in Erinnerung geblieben. Die Serie „Sherlock“ konnte ich mir nicht anschauen, weil ich ihn zu schräg (aussehend) fand. Jetzt habe ich ihn aber gerade in „12 Years a Slave“ gesehen und vielleicht brauche ich einfach noch etwas Zeit, um mich an ihn zu gewöhnen.

Die anderen Schauspieler haben mir aber alle gut gefallen. Stanley Tucci zeigt, wieder einmal, dass er alle Figuren (die von ihm verlangt werden) überzeugend spielen kann. Laura Linney hat mindestens eine sehr gute Szene im Film. Anthony Mackie (The Hurt Locker) möchte ich gerne öfter in guten, bzw. in besseren Filmen sehen.

Bill Condon ist der Regisseur der letzten beiden „Twilight“-Filme (nicht dass ich sie gesehen hätte) und „Dreamgirls“ (ich wünschte, ich hätte diesen Film nie gesehen), er hat aber auch schon gute Filme wie „Gods and Monsters“ und „Kinsey“ gedreht. „The Fifth Estate“ ist nicht gut, aber auch nicht schlecht, vor allen Dingen ist er zu lang. Etwas undurchsichtig blieb für mich Julian Assange selbst. Gut, er ist ein selbstsüchtiger, machtbesessener, wichtigtuerischer, paranoider Snob, aber was waren und sind seine Motive? Vielleicht ist es aber auch zuviel verlangt, so viel zu erwarten. Julian Assange dürfte in jedem Fall nicht gefallen, wie er hier portraitiert wird. Was mir an „The Fifth Estate“ sehr gefallen hat, warum die „Großraumbüro-Szenen“, sie sind sehr aussagekräftig.

„The Fifth Estate“ war (nicht mehr) für folgende Oscar-Nominierungen im Gespräch: Bester Film, Beste Regie, Bester Hauptdarsteller (Benedict Cumberbatch), Bester Nebendarsteller (Daniel Brühl), Bestes adaptiertes Drehbuch. Aufgrund der eher durchwachsenen Kritiken und dem katastrophalen Abschneiden an der amerikanischen Kinokasse, hat sich das aber erledigt.

„The Fifth Estate“ wurde erstmalig auf dem Toronto International Film Festival gezeigt.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Dallas Buyers Club“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Biopic mit Matthew McConaughey und Jared Leto. Aus dem Trailer heraus würde ich Matthew McConaughey sofort für den Oscar nominieren. Oscar-Film.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Jack Ryan: Shadow Recruit“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Action von und mit Kenneth Branagh, auch mit Chris Pine und Kevin Costner und Keira Knightley
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80% bei mind. 60% RT

Trailer v. Film: „About Time“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: britische RomCom mit Bill Nighy, Tom Hollander und Rachel McAdams. Wie oft muss ich diesen Trailer eigentlich noch ertragen?
Wie oft schon im Kino gesehen: 5 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mittlerweile gar keine Lust mehr auf den Film

Trailer v. Film: „American Hustle“
Bewertung des Trailers: B+ (neuer Trailer)
Kommentar: David O. Russells neuer Film mit Christian Bale, Bradley Cooper, Amy Adams, Jeremy Renner und Jennifer Lawrence. Der neue Trailer ist so ganz anders. Hier sehe ich definitiv eine Oscar-Nominierung für Amy Adams und Christian Bale. Oscar-Film!
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Saving Mr. Banks“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Biopic über die Autorin von Mary Poppins mit Emma Thompson und Tom Hanks. Oscar-Film!
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Book Thief“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Romanverfilmung mit Geoffrey Rush und Emily Watson. Zweite Welkriegsdrama und damit praktisch auch automatisch Oscar-Kandidat.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Delivery Man“
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: Tragikomödie mit Vince Vaughn als Samenspender und Vater von über 533 Kindern. Ernsthaft?
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%