Berlin – Film: „Winchester“

Ich war am 31.01.18 in Berlin und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

„Winchester“ (dt. Filmtitel: Winchester: Das Haus der Verdammten, dt. Kinostart: 15.03.18) 109 min drama, horror, biopic
dir. Peter Spierig, Michael Spierig cast: Helen Mirren, Jason Clarke, Sarah Snook, Finn Scicluna-O´Prey

 

Im Jahr 1906 in San Jose, Kalifornien. Dr. Eric Price (Jason Clarke) wird beauftragt, den Geisteszustand der Erbin des Waffen-Imperiums von William Winchester, Sarah Winchester (Helen Mirren), zu begutachten. Dafür besucht er die Millionenerbin in ihrer eindrucksvollen Villa. Dort wird Tag und Nacht gebaut. Schon bald stellt Dr. Price seltsame Vorkommnisse fest…

 

C (Wertung von A bis F) „Winchester“ wurde von wahren Begebenheiten inspiriert. Es ist der neue Film der deutsch-australischen Filmemacher The Spierig Brothers („Undead“, Daybreakers, „Jigsaw“).

Manchmal ist einem vor der Sichtung eines Films nicht klar, worauf man sich einlässt. Ich wollte einen Horrorfilm gucken. In der ansonsten recht spannungslosen Geschichte gab es auch ein paar gut platzierte Schocker, aber letztlich wirkte der Film auf mich eher wie eine nicht wirklich gruselige Bühnenaufführung zum Thema Schuld. Nicht schlecht, aber halt nicht, was ich erwartete. Alles schreit hier nach Theater, das Productiondesign gleicht einer Theaterkulisse, die Kostüme, Perücken, selbst das Schauspiel erinnerte mich eher an die Performances am Broadway.

Wenn „Winchester“ eines geschafft hat, dann, mich auf Sarah Winchester aufmerksam zu machen. Sie muss eine  faszinierende Persönlichkeit gewesen sein. Als Erbin des millionenschweren Waffen-Imperiums fühlte sich Sarah Winchester schuldig am Tod all derer, die durch eine Winchester-Schusswaffe ums Leben kamen. Sie hatte Angst von den Geistern der Getöteten heimgesucht zu werden und hat Tag und Nacht am Winchester Anwesen bauen lassen, ohne ersichtlichen Bauplan selbstverständlich. Das Winchester Haus ist ein Labyrinth verwirrender Gänge mit Treppen, die ins Nichts führen, Türen, hinter denen Wände liegen und vielen weiteren Kuriositäten. Am Ende hätte ich, ehrlich gesagt, lieber ein richtiges Biopic über Sarah Winchester gesehen.

Das Winchester Mystery House (www.winchestermysteryhouse.com) existiert tatsächlich noch und ist Nahe von San Jose, Kalifornien eine beliebte Touristenattraktion. Es ist eines der berühmtesten Spukhäuser in den U.S.A.

„Winchester“ ist am 2.2.18 landesweit in 2.480 amerikanischen Kinos gestartet. Der Film startet morgen (15.03.18) in den deutschen Kinos. Ich habe den Film in einer Pressevorführung gesehen. Gezeigt wurde die OmU.

Trailer zu sehen:

Boston – Film: „Eye in the Sky“

Ich war am 24.03.16 in Boston und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:
„Eye in the Sky“ 102 min thriller, drama
dir. Gavin Hood cast: Helen Mirren, Aaron Paul, Alan Rickman, Barkhad Abdi, Jeremy Northam

 

 

Colonel Katherine Powell (Helen Mirren) ist Offizier des britischen Militärs. Seit sechs Jahren ist sie einer islamistischen Zelle auf der Spur. Sie leitet eine Drohnen-Mission in Nairobi, Kenia und plant jetzt einen Drohnenangriff auf das Haus, in dem sich potentielle Terroristen befinden sollen. Der amerikanischen Drohnenpilot (Aaron Paul) soll den Angriff durchführen. Vorher müssen die Personen im Haus jedoch genau identifiziert werden, außerdem muss die Mission von Colonel Powells Vorgesetzten (Alan Rickman) und auch von rechtlicher und vor allen Dingen von politischer Seite abgesegnet werden.

 

 

A- (Wertung von A bis F) „Eye in the Sky“ ist der neue Film des südafrikanischen Filmemachers Gavin Hood („Tsotsi“, Rendition, „Ender´s Game“).

Am Anfang war mir der Film noch zu unruhig, sprang mir zu viel und zu schnell zwischen den einzelnen, für diese Geschichte aber durchaus wichtigen Charakteren in England, den U.S.A und Kenia herum. Irgendwann liegen die Fakten dann aber auf dem Tisch, der Schnitt beruhigt sich und auch ich konnte mich entspannt dieser Geschichte widmen. Ein paar Ereignisse ändern dann noch mal die Faktenlage und am Ende habe ich einen exzellenten und mitreissenden Militärthriller gesehen – wahrscheinlich sogar einen der besten, den ich je gesehen habe. Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Auf der einen Seite sieht man die Protagonistin (gespielt von Helen Mirren), die seit ganzen sechs Jahren an dieser Mission arbeitet und auf der anderen Seite die ganzen anderen Beteiligten, die nur das, für ihren jeweiligen Job Nötigste wissen – das Ganze ergibt einen hochinteressanten und moralisch komplexen Fall. Als Zuschauer sitzt man ziemlich angespannt in der Jury.

Mit Ausnahme von Aaron Paul und Phoebe Fox ist „Eye in the Sky“ auch schauspielerisch erstklassig. Was die Charaktere der beiden Darsteller angeht: Augen auf bei der Berufswahl! Barkhad Abdi wurde für seine Performance in Captain Phillips  für den Oscar nominiert, seinerzeit konnte ich mir nicht vorstellen, dass jemals in einer anderen Rolle überzeugen könnte, aber auch er ist glaubhaft in seiner Rolle. Der Regisseur Gavin Hood selbst hat eine kleine Rolle in dem Film übernommen – er spielt den Vorgesetzten von Aaron Pauls Charakter.

„Eye in the Sky“ ist der letzte Film, in dem der am 14.01.16 verstorbene britische Schauspieler Alan Rickman zu sehen ist.

Für mich ist „Eye in the Sky“ Top-Ten-Material und mit „The Witch“ das Beste, das bisher einen einen offiziellen amerikanischen Kinostart im Jahr 2016 hat.

„Eye in the Sky“ wurde erstmalig auf dem Toronto International Film Festival 2015 gezeigt. Der Film wurde am 11.03.16 in fünf ausgewählten amerikanischen Kinos gestartet. Seit dem 1.4. 16 ist er landesweit in 1029 U.S. Kinos gezeigt. Ein deutscher Kinostart ist derzeit noch nicht bekannt.
Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „A Hologram for the King„
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Tom Tykwers neuer Film mit Tom Hanks. Habe ich bereits vor einiger Zeit in einer PV gesehen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bereits gesehen.

Trailer v. Film: „Criminal„
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Actionthriller mit Tommy Lee Jones (der ganz schön alt geworden ist), Gary Oldman und Kevin Costner
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Green Room„
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Jeremy Saulniers neuer Film. Ich weiß immer noch nicht, worum es geht, aber A24, Patrick Stewart und überhaupt sieht es alles cool aus.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Money Monster„
Bewertung des Trailers: C+ (neuer Trailer)
Kommentar: Jodie Fosters neuer Film mit George Clooney und Julia Roberts
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Demolition„
Bewertung des Trailers: A
Kommentar: Jean-Marc Vallées neuer Film mit Jake Gyllenhaal. Um so öfter ich diesen Trailer sehe, um so besser finde ich ihn.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Suicide Squad„
Bewertung des Trailers: A
Kommentar: Superhelden-Film der scheinbar besseren Sorte. So gut wie dieser Trailer kann der Film aber niemals sein. David Ayers Film mit Will Smith, Jared Leto, Margot Robbie, Joel Kinnaman und Viola Davis
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Elvis & Nixon„
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Ich finde ja Michael Shannon wahnsinnig sexy und als Schauspieler ist er einer der besten, aber Ähnlichkeit mit Elvis hat er nicht wirklich. Macht aber nix, Kevin Spacey hat auch kaum Ähnlichkeit mit Richard Nixon..
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

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San Francisco – Film: „Trumbo“

Ich war am 18.11.15 in San Francisco und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„Trumbo“ (dt. Kinostart: 10.03.16) 124 min drama, biopic, adaptation
dir. Jay Roach cast: Bryan Cranston, Diane Lane, Helen Mirren, Elle Fanning, John Goodman, Michael Stuhlbarg, Louis C.K., Dean O´Gorman, Christian Berkel

Im Jahr 1947 in Los Angeles. Kommunisten geraten in Hollywood immer mehr ins Visier des Komitees für unamerikanische Umtriebe. Der brillante Drehbuchautor Dalton Trumbo (Bryan Cranston) wird verdächtigt, der kommunistischen Partei anzugehören. Er soll vor dem Untersuchungsausschuss aussagen, verweigert jedoch die Aussage und wird zu einer Haftstrafe verurteilt. Außerdem wurde er auf Hollywoods Schwarze Liste gesetzt, so dass die Filmstudios nicht mehr länger mit ihm zusammenarbeiten. Um weiter für den Lebensunterhalt für sich und seine Familie zu sorgen, schreibt Dalton Trumbo weiterhin Drehbücher, allerdings unter verschiedenen Pseudonymen.

B+ (Wertung von A bis F) „Trumbo“ basiert auf einer wahren Geschichte. Es ist eine Adaption von Bruce Cooks Biografie Dalton Trumbo.

„Trumbo“ ist ein unbedingt sehenswertes, fesselndes Biopic. Zugegebenermassen wusste ich wenig über Dalton Trumbo und fand diesen Film sehr lehrreich. Sein mutiger Lebensweg hat mich beeindruckt und in diesem Zusammenhang ist sicher auch der Schauspieler Kirk Douglas, der sich den Kommunistenjägern widersetzte, hervorzuheben.

Dalton Trumbo war einer der besten Drehbuchschreiber seinerzeit und eine interessante Persönlichkeit. Für sein Skript für den Film „The Brave One“, den er unter einem Pseudonym geschrieben hatte, wurde er mit einem Oscar ausgezeichnet. Viele Jahre nach seinem Tod wurde er von AMPAS für sein, ebenfalls unter einem Pseudonym geschriebenes Drehbuch für den Film „Roman Holiday“ mit dem Academy Award geehrt.

Mir hat es gefallen, dass der Filmemacher Jay Roach (Austin Powers, Meet the Parents, Dinner for Schmucks) in seinem ersten Nicht-Komödien-Kinofilm viele Originalfilmaufnahmen eingebunden hat.

In erster Linie ist dies ein Ensemble-Film, mir haben eigentlich alle Schauspieler hier gefallen, besonders Louis C.K. und der wunderbare Michael Stuhlbarg. Dean O´Gorman wirkt zwar etwas untersetzt, ist aber sonst idealbesetzt als Kirk Douglas. Von Helen Mirren als einflussreiche Klatschreporterin hätte ich gerne mehr gesehen. John Goodman spielt hier nach The Artist und Argo wieder einen wichtigen Filmschaffenden. Auch er kann die eine oder andere Szene für sich beanspruchen. Bryan Cranston ist überzeugend, in einer Szene ist er herausragend. Als er die Rede vor der Autoren-Gewerkschaft (WGA) hält, ist das – in meinen Augen – eine Oscar-Szene und es wäre gerechtfertigt, wenn der viermalige Emmy-Gewinner (TV-Serie Breaking Bad) unter die letzten Fünf tatsächlich Oscar-Nominierten als bester Hauptdarsteller gerät.

Der österreichisch-amerikanische Regisseur Otto Preminger wird hier von dem deutschen Schauspieler Christian Berkel gespielt. Ich habe ihn tatsächlich nicht erkannt, vielleicht auch, weil ich ihn in diesem Film nicht vermutet habe. Sein starker Akzent hat mich aber irgendwie irritiert und hörte sich eher russisch an.

„Trumbo“ ist für folgende Oscar-Nominierungen im Gespräch: Bester Film, Beste Regie, Bester Hauptdarsteller (Bryan Cranston), Beste Nebendarstellerin (Helen Mirren, Diane Lane), Bestes adaptiertes Drehbuch und einige technische Kategorien.

Update: „Trumbo“ hat 1 Oscar-Nominierung (Bester Hauptdarsteller Bryan Cranston) erhalten.

„Trumbo“ wurde erstmalig auf dem Toronto International Film Festival 2015 gezeigt. Der Film ist am 6.11.15 in fünf amerikanischen Kinos gestartet. Eine Woche später war er dann in 20 Kinos zu sehen, mittlerweile läuft er in 47 amerikanischen Lichtspielhäusern.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Anomalisa!
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Charlie Kaufmans neuer Film – Stop-Motion-Film, den ich schon vom Trailer her liebe
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Legend“
Bewertung des Trailers: B (neuer Trailer)
Kommentar: Wenn ich weiß, dass Tom Hardy in einem Film mitspielt, kaufe ich mir gedanklich bereits die Eintrittskarte. Hier gibts für das Geld sogar zwei Tom Hardys.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Macbeth“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Shakespeare-Verfilmung mit Michael Fassbender und Marion Cotillard
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Youth“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Paolo Sorrentinos neuer Film mit Michael Caine, Harvey Keitel, Rachel Weisz, Paul Dano und Jane Fonda – möglicher Oscar-Kandidat
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bereits gesehen

Trailer v. Film: „The Danish Girl“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Biopic mit Eddie Redmayne, Alicia Vikander und Matthias Schoenaerts
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bereits gesehen

Trailer v. Film: „Lady in the Van“
Bewertung des Trailers: B+ (neuer Trailer)
Kommentar: Tragikomödie mit Maggie Smith. Es könnte sogar eine Oscar-Nominierung für sie herausspringen
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

San Francisco – Film: Monsters University – 3D"

Ich war am 25.06.13 in San Francisco und habe mir im Kino angeschaut:

„Monsters University – 3D“ (dt. Titel: „Die Monster Uni“ , dt. Kinostart war der 20.06.13) 104 min animation, sequel
dir. Dan Scanion voices: Billy Crystal, John Goodman, Steve Buscemi, Sean Hayes, Helen Mirren, Alfred Molina, John Krasinski, Bill Hader, Aubrey Plaza

Mike Wazowski (Billy Crystal) macht mit seiner Grundschule-Klasse einen Ausflug zur Monster AG. Seit diesem Zeitpunkt träumt er davon, eines Tages ein professioneller Schrecker zu werden. Um das Handwerk richtig zu erlernen, muss Mike auf die renommierte Monster Universität gehen. Er schreibt sich für Schreckwissenschaften ein und trifft auf Sulley (John Goodman). Die beiden sind sich alles andere als grün und erst einmal Konkurrenten…

B- (Wertung von A bis F) „Monsters University“ erzählt die Vorgeschichte zu dem Pixar-Film „Monsters, Inc.“ aus dem Jahr 2001.

Nachdem ich keinerlei Interesse an den letzten beiden Pixar-Filmen („Cars 2“ und „Brave“) hatte, musste ich dieses Jahr aber wieder einen sehen. Der 14. Pixar-Animationsfilm ist nun nicht gerade einer der besten Pixar-Filme, man kann ihn aber gucken. „Monsters University“ hat ein paar originelle Charaktere (besonders angetan war ich von der erstklassig animierten Leiterin der Fakultät, die auch so wunderbare Geräusche macht, wenn sie sich bewegt. Großartig gesprochen wird sie von Helen Mirren) und einigen Einfälle (ich liebe den Simulator). Ansonsten bietet der Film einen guten Humor. Leider zieht sich der Mittelteil des Film ganz schön und ist, für meinen Geschmack, allgemein etwas zu lang geraten.

Mit dem Verkauf von PIXAR an Disney habe ich mittlerweile den Eindruck gewonnen, dass es irgendwie vorbei ist mit den bahnbrechend originellen Pixar-Filme. Früher habe ich mich schon lange im Vorfeld auf diese ganz besonderen Animationsfilme gefreut. Heutzutage wirkt ein Pixar-Film für mich aber eher wie ein Disney-Film. Außerdem finde ich es schade, dass Pixar heutzutage mehr auf Fortsetzungen („Cars 2“, bestätigt ist auch der 2. Teil von „Finding Nemo“ und im Gespräch ist auch ein weiterer „The Incredibles“-Film) setzt. Im nächsten Jahr wird uns mit „The Good Dinosaur“ aber erst einmal eine neue Pixar-Geschichte erzählt und darauf freue ich mich schon sehr und hoffe inständig, dass ich nicht wieder enttäuscht werde.

Gesehen habe ich „Monsters University“ in der 3D-Fassung. Es ist für mich aber kein Film, bei dem ich unbedingt zu der wesentlich teureren Version raten würde.

B- (Wertung von A bis F) Als Vorfilm wurde der Kurzfilm „The Blue Umbrella“ gezeigt. Technisch ist der Film, wie erwartet, brillant. Ich habe mich sogar mitunter gefragt, ob das jetzt ein Realfilm oder ein animierter Film ist. Die Story ist aber sehr dünn und hat mich zu sehr an den, in diesem Jahr mit einem Oscar prämierten, Kurzfilm „Paperman“ erinnert.

Zwei Trailer, die mir am besten gefallen haben:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer von Film: „Despicable Me 2“ (in 3D gezeigt)
Bewertung des Teasers: B+
Kommentar: Fortsetzung des Animationsfilms. Mittlerweile weiß ich. dass sich dieser Film definitiv lohnt.
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 7 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: bereits gesehen

Trailer von Film: „Planes“ (in 3D gezeigt)
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: spin-off von Pixars „Cars“. Laaangweilig!
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 0%

Trailer von Film: „Frozen“ (in 3D gezeigt)
Bewertung des Trailers: A
Kommentar: Disney-Animationsfilm. Wie großartig ist denn dieser Trailer? Eigentlich ist es ja ein Kurzfilm.
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100%

Trailer von Film: „The Smurfs 2“ (in 3D gezeigt)
Bewertung des Trailers: C (neuer Trailer)
Kommentar: Fortsetzung des Animationsfilms.
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 0%

Trailer von Film: „Despicable Me 2“ (in 3D gezeigt)
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Fortsetzung des Animationsfilms. Meine Güte, was hat Universal in die Werbung investiert? Vor „MU“ wurden tatsächlich ein Teaser und ein Trailer gezeigt.
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 8 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: bereits gesehen

Trailer von Film: „Free Birds“ (in 3D gezeigt)
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Animationsfilm
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 50%

Trailer von Film: „Turbo“ (in 3D gezeigt)
Bewertung des Trailers: B+ (neuer Trailer)
Kommentar: DreamWorks-Animationsfilm.
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 60%

HBO-Films: "Phil Spector"

Folgenden HBO-Film habe ich mir angeschaut:

„Phil Spector“ 91 min drama
dir. David Mamet cast: Al Pacino, Helen Mirren, Chiwetel Ejiofor, Jeffrey Tambor,

Staranwalt Bruce Cutler (Jeffrey Tambor) ist beruflich verhindert und lässt die Anwältin Linda Kenney Baden (Helen Mirren) einfliegen. Sie soll sich mit der Verteidigung des legendären Plattenproduzenten Phil Spector (Al Pacino) beschäftigen. Phil Spector ist angeklagt, die Schauspielerin Lana Clarkson erschossen zu haben. Gegen die Bezahlung von einer Million Dollar Kaution ist Phil Spector auf freiem Fuß. Linda ist alles als begeistert, den Fall zu übernehmen. Sie hält ihn zunächst für schuldig. Sie trifft auf eine Persönlichkeit, die ihr so bislang noch nicht begegnet ist. Ganz sicher hat er nicht alle beisammen, aber hat er die Schauspielerin auch getötet?

B+ (Wertung von A bis F) Der HBO-Film „Phil Spector“ konzentriert sich auf die Zeit des ersten Mordprozesses des exzentrischen Musikproduzenten und Multimillionärs Phil Spector. Es ist eine fiktionale Erzählung.

Die Fakten: Auf Phil Spectors Anwesen ist am 3.2. 2003 die Schauspielerin Lana Clarkson durch einen Schuss zu Tode gekommen. Der legendäre Musikproduzent will mit ihrem Tod nichts zu tun gehabt haben. Selbstmord soll sie begangen haben. Phil Spector wird angeklagt, bleibt aber nach Zahlung einer Millionenkaution auf freiem Fuß. Der erste Mordprozess platzt, da sich die Geschworenen nicht auf ein einstimmiges Urteil einigen konnten. Im zweiten Mordprozess, am 13.04.2009, wurde Phil Spector wegen Mordes schuldig gesprochen. Er ist zu einer Haftstrafe von 19 Jahren bis zu lebenslang verurteilt worden und sitzt in einem kalifornischen Gefängnis.

Der erste Mordprozess erregte in den U.S.A. seinerzeit großes Aufsehen.

Ich liebe Biopics, ich wünschte Phil Spector wäre ein Biopic. Gezeigt wird Phil Spector als ein Musik-Genie mit längst verblasstem Ruhm, dem der jahrelange Konsum von Alkohol, Drogen und Psychopharmaka stark zugesetzt hat. Ein Exzentriker, der zu verbalen Ausbrüchen neigt, aber auch ein tattriger, alter Mann. Ein Waffennarr mit großer Vorliebe zu seltsamen Perücken. Diese Rolle ist Al Pacino praktisch auf den Leib geschrieben.

Aber auch Helen Mirren ist sehr überzeugend als Phil Spectors Verteidigerin. Man sieht die Neugierde mit der sie Phil Spector begegnet, weiß immer was sie denkt. Es gibt eine großartige Szene. (Sie dachte ihrem Klienten klar gemacht zu haben, dass er vor Gericht einen guten Eindruck machen muss und sie erblickt ihn dann an dem so wichtigen Tag.)

Der HBO-Film gefiel mir hauptsächlich durch die grandiosen Performances von Al Pacino und Helen Mirren. Auch mag ich die theatrische Erzählweise Mamets. Warum sich der Bühnen- und Filmregisseur David Mamet (House of Games, The Spanish Prisoner) aber ausgerechnet diesen sehr kurzen Zeitraum in Phil Spectors Leben ausgesucht hat und was er dem Zuschauer suggerieren will, lässt einige Fragen aufkommen.

Ich bin sicher, dass dieser Fernsehfilm, insbesondere die Performances von Al Pacino und Helen Mirren noch bei der Emmy-Verleihung im Herbst eine Rolle spielen werden. Update: Am 18.07.13 wurde der Film „Phil Spector“ in der Kategorie Outstanding Miniseries or Movie für einen Emmy-Award nominiert. Über eine Nominierung können sich auch Al Pacino als Bester Hauptdarsteller (in einer Miniserie/Movie)) und Helen Mirren als Beste Hauptdarstellerin (in einer Miniserie/Movie) freuen. Das ist der wichtigste Fernseh-Preis.

Trailer zu sehen:

Boston – Film: "Hitchcock"

Ich war am 27.11.12 in Boston und habe mir im Kino angeschaut:

„Hitchcock“ (dt. Kinostart: 14.03.13) 98 min drama, biopic, adaptation
dir. Sacha Gervasi cast: Anthony Hopkins, Helen Mirren, Scarlett Johansson, Toni Collette, Jessica Biel, Michael Stuhlbarg, James D´Arcy

Im Jahr 1959, Alfred Hitchcocks (Anthony Hopkins) Film „North By Northwest“ ist abgedreht und ein Publikumserfolg. Hitch sucht die nächste Herausforderung und stösst auf den Roman „Psycho“, der auf einer wahren Kriminalgeschichte basiert. Er möchte etwas Neues ausprobieren und nun seinen ersten Horrorfilm drehen. Seine Frau Alma (Helen Mirren) ist zunächst nicht überzeugt und auch das Studio, bei dem er unter Vertrag steht, kann sich keinen kommerziellen Erfolg vorstellen und lehnt es ab, das Projekt zu finanzieren. Alfred Hitchcock nimmt schließlich eine Hypothek auf sein Haus auf und finanziert „Psycho“ selbst. Damit geht er ein sehr großes Risiko ein…

B+ (Wertung von A bis F) Der Film „Hitchcock“ basiert auf Stephen Rebellos Buch „Alfred Hitchcock and the Making of Psycho“.

Ich bin ein großer Fan von so vielen Hitchcock-Filmen, muss aber gestehen, dass ich so wenig über seine Persönlichkeit und sein Privatleben wusste. So war es mir auch nicht geläufig, was für eine wichtige Rolle Hitchcocks Ehefrau Alma privat, aber definitiv auch beruflich spielte. Der Film konzentriert sich auf den Entstehungsprozess, die Dreharbeiten von „Psycho“, die smarten Marketing- und Vertriebsentscheidungen und gibt einen kleinen Einblick in die Ehe der beiden Künstler Alma Reville und Alfred Hitchcock.

Ursprünglich stand für „Hitchcock“ gar nicht ein amerikanischer Kinostart dieses Jahr an. Da sich Fox Searchlight aber scheinbar von dem Film und/oder den Darstellungen Auszeichnungen versprachen, haben sie den Kinostart in die Oscar-Saison vorverlegt. Das hat selbstverständlich die Oscar-Analysten neugierig gemacht. Der Film wurde dann erstmalig auf dem AFI Film Fest gezeigt und ist komplett durchgefallen. Daher bin ich auch mit sehr geringen Erwartungen in den Film gegangen. Das kann bekanntlich nie schaden. Jedenfalls fand ich „Hitchcock“ überraschend unterhaltsam.

Bei Anthony Hopkins als Alfred Hitchcock war ich hin- und hergerissen. Zu Anfang fand ich, dass sich Anthony Hopkins zu sehr ins Zeug gelegt hat. Irgendwann habe ich den Schauspieler Anthony Hopkins dann aber nicht mehr wahrgenommen, Alfred Hitchcock habe ich aber auch nicht hundertprozentig gesehen. Mehr hat mich fasziniert, wie Alfred Hitchcock hier gezeigt wird, er muss schon eine durchgeknallte Type gewesen sein. Helen Mirren („Gosford Park“, „Calendar Girls“, „The Queen“) hat mir hier – wieder einmal – sehr gut gefallen. Gut, ich wusste auch nicht, wie Alma Reville ausgeschaut und gesprochen hat. Alma muss eine tolle Frau gewesen sein und einfach hatte sie es mit Hitch ganz sicher nicht.

James D´Arcy hat Anthony Perkins optisch perfekt getroffen. Scarlett Johannson finde ich fast immer schwierig, hier habe ich ihr überraschenderweise aber die meiste Zeit die Janet Leigh abgenommen. Austauschen hätte man aber definitiv Jessica Biel, sie soll hier Vera Miles darstellen.

Von Oscar-Nominierungen ist mittlerweile gar nicht mehr die Rede. Ich würde Helen Mirren aber trotzdem noch nicht ausschließen.

„Hitchcock“ wurde auf dem AFI Film Festival erstmalig aufgeführt.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „The Great Gatsby“
Bewertung des Trailers: A (neuer Trailer)
Kommentar: Lange nichts mehr von dem Film gesehen. Der neue Trailer ist auch richtig klasse. Gerne hätte ich den Film noch dieses Jahr gesehen, kann aber sehr gut nachvollziehen, warum sie ihn aus dieser, mit so vielen guten Filmen vollgepackten Saison geschoben haben. Diese Romanverfilmung ist von Baz Luhrmann inszeniert und mit Leonardo DiCaprio, Carey Mulligan und Tobey Maguire in den Hauptrollen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Hyde Park on Hudson“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Biografisches Drama über den amerikanischen Präsidenten Franklin D. Roosevelt und seine Cousine. FDR wird von Bill Murray portraitiert, es spielen auch Laura Linney, Olivia Williams und Olivia Colman mit. Film soll leider nicht so gut sein, aber die Performances sind es ganz sicher wert, den Film zu sehen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 4 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Quartet“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Dustin Hoffmans Regiedebüt. Komödie mit Maggie Smith
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Not Fade Away“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Drama mit James Gandolfini, Oscar-Chancen?
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Zero Dark Thirty“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Kathryn Bigelows neuer Film. Film mit Jessica Chastain, Joel Edgerton, James Gandolfini. Ist das der Oscar-Gewinner 2013?
Wie oft schon im Kino gesehen: 4 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Parental Guidance“
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: Komödie mit Billy Crystal, Bette Midler, Marisa Tomei
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 40%

Trailer v. Film: „Stoker“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Horrorfilm mit Nicole Kidman, Mia Wasikowska und Matthew Goode
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Charlotte – Film: "Red"

Ich war am 22.10.10 in Charlotte und habe mir im Kino angeschaut:

„Red (2010)“ (dt. Filmtitel: „R.E.D. – älter, härter, besser“, dt. Kinostart ist der 28.10.10) 111 min action, comedy, adaptation
dir. Robert Schwentke cast: Bruce Willis, Morgan Freeman, John Malkovich, Helen Mirren, Karl Urban, Mary-Louise Parker, Brian Cox, Ernest Borgnine, Richard Dreyfus, James Remar

Der mittlerweile pensionierte CIA-Agent Frank Moses (Bruce Willis) langweilt sich etwas. Am Telefon verbringt Frank viel Zeit mit der Sachbearbeiterin seiner Pensionskasse, Sarah (Mary-Louise Parker). Eines Nachts wird er in seinem Haus überfallen, ihm gelingt es, seine Angreifer zu töten. Was verbirgt sich aber hinter diesem hinterhältigen Überfall? Frank vermutet, dass jetzt auch Sarah in Gefahr ist. Ein guter Grund, Sarah persönlich kennenzulernen und sie – zunächst gegen ihren Willen – in Sicherheit zu bringen. Frank versucht, mit seinen ehemaligen Kameraden Joe (Morgan Freeman), Marvin (John Malkovich) und Victoria (Helen Mirren) einen zurückliegenden Fall aufzuklären und ihre eigene Haut müssen sie auch noch retten…

C- (Wertung von A bis F) „Red“ basiert auf der gleichnamigen Comic-Buch-Serie von Warren Ellis und Cully Hamner.

Logischerweise war „Red“ weit davon entfernt, auf meiner derzeitigen Wunschfilmliste, die mich mit möglichen Academy Award-Favoriten vertraut machen soll, zu stehen. Was soll´s, man hat nicht immer die Wahl…

Bis auf Bruce Willis (der in einer Sequenz eine Militär-Uniform trägt und ausschaut als ob er zum Karneval gehen will) sehe ich alle Schauspieler der Besetzungsliste gerne. Leider ist Bruce Willis praktisch in jeder Szene zu sehen. Auch die genialen Schauspieler (hier sogar vier Oscar-Gewinner!!!) können nichts gegen ein ödes Drehbuch und einen schlechten Regisseur (hier der deutsche Robert Schwentke) ausrichten. „Red“ ist ein zwar actionreicher aber lebloser und hohler Film mit einem störenden Score. Noch nicht einmal Helen Mirren („Gosford Park“, „Calendar Girls“, „The Queen“) hat mir gefallen und dass muss man auch erst einmal hinbekommen. Wenn ich einen Grund nennen müsste, warum „Red“ in der einen oder anderen Szene vielleicht doch Spaß macht, dann ist das: John Malkovich. An allen im Ansatz guten Szenen war er beteiligt.

In dem Restaurant-Kino in Charlotte (dass im Gegensatz zu meinem mittlerweile geliebten Restaurant-Kino in Dallas auf Service-Personal verzichtet) war bei meinen Mitzuschauern zu beobachten, dass andauernd weitere Cocktails, Wein und Mahlzeiten-Nachschub geholt wurde. Daraus schließe ich, dass die von dem Film ebenso wenig gefesselt waren.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „The Green Hornet“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Ich habe ja schon erwähnt, dass ich Comic-Verfilmungen mittlerweile wirklich schnarchig finde, aber schaue mir „Red“ an. Super. „The Green Hornet“ kann nur besser sein und bis zum Filmstart bin ich für Comic-Verfilmungen vielleicht wieder offen. Den Trailer habe ich lange nicht mehr gesehen und er gefällt mir immer noch.
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Due Date“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Wie oft kann man einen Trailer eigentlich zeigen? Komödie mit Robert Downey Jr. und Zach Galifianakis
Wie oft schon im Kino gesehen: 7 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Drive Angry 3D“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Ich weiß nicht, ob ich ihn mir ohne Nicolas Cage angucken würde. Denke auch nicht.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0 %

Seattle – "State of Play"

Ich war am 23.04.09 in Seattle und habe mir im Kino angeschaut:

„State of Play“ (dt. Titel: „State of Play – Stand der Dinge“, dt. Kinostart: 18.06.09) 128 min drama, thriller, adaptation
dir. Kevin MacDonald cast: Russell Crowe, Ben Affleck, Rachel McAdams, Helen Mirren, Robin Wright Penn, Jeff Daniels, Jason Bateman

In Washington kommt eine junge Frau auf mysteriöse Weise ums Leben. Sie hat für den verheirateten Kongressabgeordneten Stephen Collins (Ben Affleck) gearbeitet. Stephen Collins bricht vor laufender Kamera zusammen und gibt schliesslich eine Affäre mit der Getöteten zu. Kurz darauf sucht er voller Verzweiflung seinen Freund Cal McCaffrey (Russell Crowe) auf. Cal arbeitet als Journalist für den Washington Globe und beginnt, als Reporter und Freund an dem Mordfall zu recherchieren…

B- (Wertung von A bis F) „State of Play“ ist eine Adaption des gleichnamigen britischen Mehrteilers mit Bill Nighy. In der Spielfilm-Inszenierung macht dieser Polit-Thriller optisch was her, ist temporeich und an ungewöhnlichen Locations gedreht. Insbesondere das Büro der fiktiven Zeitung WASHINGTON GLOBE hat mir gefallen. Aber auch wenn ich grosszügig übersehe, dass „State of Play“ eine fragwürdige Aufklärung und ein unbefriedigendes Ende präsentiert, muss ich zugeben, dass er mich nicht richtig in seinen Bann ziehen konnte. Es gibt eine sehr spannende Szene, aber ansonsten plätschert der Film nur irgendwie vor sich hin. Das einzige was den Film tatsächlich für mich sehenswert macht, sind die Schauspieler. Allen voran der Hauptdarsteller Russell Crowe. Die gute Nachricht zuerst, er hat nach einigen mittelmässigen Performances in teils noch schlechteren Filmen („Proof of Life“, „A Good Year“, Body of Lies) zu seiner alten Bestform („The Insider“, „A Beautiful Mind“) zurückgefunden. Jeff Daniels („Heartburn“, „The Hours“, „Good Night, and Good Luck“) wird mit dem Alter anscheinend immer besser und agiert hier mit Russell Crowe auf Augenhöhe. Am meisten jedoch überrascht war ich von Jason Bateman (Juno,“Hancock“). Er stiehlt hier jedem die Show. Zu den anderen Akteuren: Helen Mirren: es gibt sie nicht in „schlecht“! Rachel McAdams: mag ich schon lange. Robin Wright Penn: hier leider unterfordert. Ben Affleck: er bemüht sich…

„State of Play“ sollte eigentlich in den Hauptrollen mit Brad Pitt und Edward Norton besetzt werden. Brad Pitt wäre als Russell Crowes Charakter ein Fiasko gewesen und hätte einen ganz anderen Film hervorgebracht. Edward Norton hingegen als Ben Afflecks Charakter hätte den Film – klar – aufgewertet…

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