Toronto – Film: „Zombieland: Double Tap“

Ich war am 20.10.19 in Toronto und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

„Zombieland: Double Tap“ (dt. Filmtitel: „Zombieland 2: Doppelt hält besser“, dt. Kinostart: 07.11.19)  97 min  comedy, action, sequel  

dir. Ruben Fleischer  cast: Woody Harrelson, Jesse Eisenberg, Emma Stone, Abigail Breslin, Rosario Dawson, Zoey Deutch, Avan Jogia, Luke Wilson, Thomas Middleditch, Bill Murray 

 

Zehn Jahre sind seit der Zombie-Apocalypse vergangen. Tallahassee (Woody Harrelson), Columbus (Jesse Eisenberg), Wichita (Emma Stone) und Little Rock (Abigail Breslin) leben schon wie eine Familie zusammen. Irgendwann wird es aber den beiden Schwestern zuviel…

 

B+ (Wertung von A bis F) „Zombieland: Double Tap“ ist die Fortsetzung zu Ruben Fleischers Film Zombieland aus dem Jahr 2009. Auch bei dem Sequel hat der amerikanische Filmemacher Ruben Fleischer („Gangster Squad“, „Venom“) Regie geführt. 

Es ist fast auf den Tag genau zehn Jahre her ist, dass ich „Zombieland“ im Kino gesehen habe. Etwas erschreckend, wie schnell die Zeit vergeht. Emma Stone ist mittlerweile ein Filmstar, wurde 3x für den Oscar nominiert (Birdman, La La Land, The Favourite), für „La La Land“ hatte sie den Goldmann sogar gewonnen, Woody Harrelson ist vermutlich kein Jahr älter geworden und hat  jetzt auch drei Oscar-Nominierungen („The People vs. Larry Flynt“, The Messenger, Three Billboards Outside Ebbing, Missouri), auch Jesse Eisenberg ist um eine Oscar-Nominierung (The Social Network) reicher, aber hat sich optisch kaum verändert. Abigail Breslin hatte ihre Oscar-Nominierung für „Litte Miss Sunshine“ bereits vor dem ersten Zombieland-Film und ich glaube, es gibt einen Grund, warum sie nicht häufiger besetzt wird.

Die meisten Fortsetzungen sind uninspiriert und nur ein fader Aufguss des Originalfilms. Ich hätte auch ohne einen zweiten Teil von „Zombieland“ leben können. Dass die alte Crew (der Regisseur, die beiden Autoren und Woody Harrelson, Jesse Eisenberg, Emma Stone und Abigail Breslin) wieder zusammengetrommelt wurde, macht es einem aber schwer, die Fortsetzung einfach zu ignorieren. Das Drehbuch ist gut genug, reich an Zombie-Kills, Regeln und trockenen Sprüchen und damit eine der lohnenswerteren Fortsetzungen. Es bereitet einfach Vergnügen, Zeit – vor allen Dingen – mit Tallahassee, Columbus, und Wichita zu verbringen. Neue Charaktere (beispielsweise die unfassbar hübsche Rosario Dawson als Nevada und Zoey Deutch als Madison, die nicht nur Tallahassee auf Nerven geht, aber insgesamt dann doch eine Bereicherung darstellt) wurden hinzugefügt und das Ganze ergibt eine unterhaltsame Actionkomödie. Das fängt bereits vor der Titelsequenz, eigentlich direkt mit dem Columbia Pictures Logo, an und setzt sich bis zum Ende (während des Abspanns gibt es noch eine unverzichtbare Szene) durch.

Als etwas schwierig empfand ich Abigail Breslin und das nicht nur, weil die jetzt ältere Schauspielerin nun gar nicht glaubwürdig als Schwester von Emma Stone durchgeht. 

„Zombieland: Double Tap“ ist am 18.10.19 in 3,468 amerikanischen Kinos. Ich habe den Film in Kanada gesehen. In Deutschland startet der Film unter dem Filmtitel „Zombieland 2: Doppelt hält besser“ am 07.11.19 in den Kinos. 

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Countdown„

Bewertung des Trailers: B

Kommentar: Horrorfilm 

Wie oft schon im Kino gesehen:  2 x 

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%


Trailer v. Film: „The Gentlemen„

Bewertung des Trailers: B+ 

Kommentar: Nachdem Guy Ritchie seit RocknRolla entweder Filme machte, die mich nicht interessierten oder die ich blöd fand, hier scheinbar wieder etwas, was an seine alten, brillanten Filme erinnert. Mit Matthew McConaughey, Michelle Dockery, Colin Farrell und Hugh Grant

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%


Trailer v. Film: „Black and Blue„

Bewertung des Trailers: B+ 

Kommentar: Actionthriller mit Naomie Harris

Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken


Trailer v. Film: „Bad Boys for Life„

Bewertung des Trailers: B+ 

Kommentar: 3. und vielleicht letzter Teil von „Bad Boys“ mit Will Smith und Martin Lawrence 

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0% 

NYC – Film: „Brad´s Status“

Ich war am 30.09.17 in New York und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

„Brad´s Status“ (dt. Filmtitel: „Im Zweifel glücklich“, dt. Kinostart: 29.03.18) 102 min comedy, drama
dir. Mike White cast: Ben Stiller, Michael Sheen, Jenna Fischer, Luke Wilson, Jemaine Clement, Austin Abrams

 

Brad (Ben Stiller) ist 47 Jahre alt, verheiratet und hat einen 17-jährigen Sohn (Austin Abrams). Er hat einen eigene Non-Profit-Organisation. Nachdem sein einziger Angestellter gekündigt hat, fällt er in eine Lebens- und Sinn-Krise. Dabei fallen ihm seine alten College-Freunde ein, jeder Einzelne hat es zu etwas gebracht. Hat Brad im Leben die falschen Entscheidungen getroffen…?

 

A- (Wertung von A bis F) „Brad´s Status“ ist der neue Film des amerikanischen Schauspielers, Autors und Filmemachers Mike White („Chuck & Buck“, „School of Rock“, HBO-Serie „Enlightened“). Mit Year of the Dog hat er sein Regiedebüt gegeben. Dies ist erst der zweite Kinofilm, bei dem er Regie führt. In diesem Film ist er auch in einer Nebenrolle als Brads ehemaliger Freund (der Hollywood-Regisseur) zu sehen.

„Brad´s Status“ ist eine smarte Tragikomödie. Mike White ist mit seinem neuen Film ein feiner, melancholischer Film über einen Mann in einer Midlife-Crisis gelungen. Der Protagonist Brad ist Ende Vierzig und fragt sich warum all seine College-Freunde es zu etwas gebracht haben und er ein Leben im Mittelmaß führt. Er vergleicht sein Leben mit dem Anderer. In meinen Augen sind das eher Männer-Probleme. Ich sehe gar keinen Sinn darin, sein Leben mit dem eines Anderen zu vergleichen. Warum sollten die, die beispielsweise mehr Geld verdienen oder berühmt sind, automatisch ein glücklicheres Leben führen? Der Film ist aber sehr gut geschrieben, auch wenn Brad nicht unbedingt ein Sympathieträger ist, kann man seine Denke nachvollziehen und erlebt als Zuschauer die eine oder andere unangenehme Situation hautnah mit. Auf mich wirkte alles sehr real, was nicht zuletzt, der nuancierten Performance von Ben Stiller zu verdanken ist.

„Brad´s Status“ ist für einige Oscar-Nominierungen im Gespräch, u.a.: Bester Hauptdarsteller (Ben Stiller), Bestes Originaldrehbuch

„Brad´s Status“ wurde erstmalig auf dem Toronto International Film Festival 2017 gezeigt. Der Film ist am 15.09.17 in vier amerikanischen Kinos gestartet. Eine Woche später lief er in 453 Kinos landesweit. „Brad´s Status“ startet unter dem Filmtitel „Im Zweifel glücklich“ voraussichtlich am 29.03.18 in den deutschen Kinos.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer

:

Trailer v. Film: „Breathe„
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Andy Serkis´offizielles Regiedebüt mit Andrew Garfield in der Hauptrolle.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mittlerweile bereits gesehen

Trailer v. Film: „Novitiate„
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Drama mit Melissa Leo
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue:100%

Trailer v. Film: „Professor Marston and the Wonder Women„
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Biopic mit Luke Evans und Rebecca Hall. Die Besetzung überzeugt mich nicht
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: eher nicht

Trailer v. Film: „Human Flow„
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: Dokumentation
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Wonderstruck„
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Todd Haynes´neuer Film
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

San Francisco – Film: „Concussion“

Ich war am 03.01.16 in San Francisco und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

 

„Concussion“ (dt. Filmtitel: „Erschütternde Wahrheit“, dt. Kinostart: 18.02.16) 121 min drama, adaptation, biopic
dir. Peter Landesman cast: Will Smith, Alec Baldwin, Luke Wilson, Paul Reiser, David Morse, Gugu Mbatha-Raw, Albert Brooks, Stephen Moyer

 

 

Pittsburgh, Pennsylvania im Jahr 2002. Der nigerianische Arzt, Dr. Bennet Omalu (Will Smith) ist in die U.S.A. ausgewandert und arbeitet dort als forensischer Pathologe. Als er den ehemaligen Profi-Footballer Mike Webster (David Morse) obduziert, stellt er erhebliche Kopfverletzungen fest. Als weitere ehemalige Football-Spieler auf seinem Obduktionstisch landen, stellt er eine Verbindung zwischen dem Profi-Football und den Mehrfach-Gehirnerschütterungen fest. Diese extremen Kopfverletzungen lösten bei einigen, noch jungen ehemaligen Spielern Demenz aus und trieb andere sogar in den Selbstmord. Dr. Omalu recherchiert und geht mit seinen Erkenntnissen an die Öffentlichkeit. Dadurch legt er sich mit der mächtigen NFL an.

 

 

C+ (Wertung von A bis F) „Concussion“ basiert auf Jeanne Marie Laskas GQ Exposé „Game Brain“. Der Film beruht auf einer wahren Geschichte.

Der Film und auch Will Smith strengen sich wahnsinnig an, als bedeutend wahrgenommen zu werden. Das in „Concussion“ behandelte Thema ist in meinen Augen auch bedeutend, nur leider ist es der Film nicht. Ein „anspruchsvoller“ Film, der in den U.S.A. im Dezember ins Kino kommt, will natürlich auch bei dem großen Oscar-Spiel mitmischen. Wenn man sich nicht dem Spott der Oscar-Experten auszusetzen will, reicht es nicht, wenn man mit seinem Film oder seiner Performance alle Knöpfe drückt, die Oscar-Alarm auslösen, der Film muss wenigstens auch solide sein. „Concussion“ kann seinem eigenen Anspruch nicht gerecht werden. Ich wette, mit einem besseren Drehbuch, einem versierteren Regisseur und einem vielleicht passenderen Hauptdarsteller hätte man sich hier durchaus für die Oscars empfehlen können.

Ich mag Will Smith, sein Schauspiel ist zwar begrenzt, aber er ist nicht talentbefreit. Vordergründig sehe ich ihn allerdings als Filmstar, der in RomComs und Actionfilmen idealbesetzt ist. Hier ist er für mich falsch besetzt. Vielleicht bin ich in meinem Leben zu oft nach Lagos geflogen, aber Will Smith sieht definitiv nicht wie ein Nigerianer aus. Das störte mich von Anfang an und für sein „Jetzt-zeige-ich-euch-dass-ich-auch-mit-einem-kurios-nigerianischen-Akzent-sprechen-kann“ muss man als Zuschauer/Zuhörer auch eine gewisse Leidensfähigkeit mitbringen. Es ist relativ unwahrscheinlich, aber vielleicht wäre „Concussion“ noch ein guter Film, wenn man dem Zuschauer diese völlig unnötige Liebesgeschichte erspart hätte.

Gugu Mbatha-Raw ist ganz hübsch, ihr Schauspiel kann ich noch nicht groß beurteilen, da ihre Figur hier einzig dazu dient, Will Smiths Charakter sympathischer und menschlicher erscheinen zu lassen. David Morse, bzw. sein Gesicht hat mich irritiert. Sein Gesicht sieht so aus, als hätte es jemand mit einer Luftpumpe aufgeblasen.

Als Gewinner geht hier wohl die NFL raus. Einzig die National Football League kann sich glücklich schätzen, dass „Concussion“ so wenig Aufmerksamkeit und wenig positive Presse bekommt.

In den U.S.A. ist eine riesige Debatte hinsichtlich der diesjährigen Oscar-Nominierungen entstanden. AMPAS wird vorgeworfen, rassistisch zu sein, weil sie ausschließlich „weiße“ Filme und Künstler für den Oscar nominiert haben. Was „Concussion“ und Will Smith angeht, die auch mal im Gespräch für etwaige Oscar-Nominierungen waren, kann ich nur sagen, dass der Film und auch der/die Schauspieler einfach nicht gut genug sind. Ich bin froh, dass sie Will Smith nicht trotzdem nominiert haben. Der Schauspieler wurde von AMPAS bereits 2 x für den Academy Award (für „Ali“ und „The Pursuit of Happyness“) nominiert. Aus Protest gegen die Nicht-Nominierung von schwarzen Künstlern, haben sich Will Smith und seine Frau entschlossen, am 28.02.16 nicht zur Oscar-Verleihung zu erscheinen. Bitte.

Will Smith wurde für einen Golden Globe in der Kategorie Bester Hauptdarsteller, Drama nominiert.

„Concussion“ wurde erstmalig auf dem AFI Fest 2015 gezeigt. Der Film ist am 25.12.15 in den amerikanischen Kinos gestartet.

Trailer zu sehen:

 

 

vorgeschaltete Trailer:

 

Trailer v. Film: „Risen„
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Historienfilm mit dem nicht so guten Fiennes
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Ride Along 2„
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Fortsetzung der Action-Komödie mit Ice Cube und Kevin Hart
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Eddie the Eagle„
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: britische Sport-Biopic-Komödie mit Taron Egerton (den ich kaum erkannt habe) und leider Hugh Jackman
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Gods of Egypt„
Bewertung des Trailers: D
Kommentar: Fantasy-Mist mit Gerard Butler. Februar-Film
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Triple 9„
Bewertung des Trailers: B (neuer Trailer)
Kommentar: John Hillcoats neuer Film mit Casey Affleck und Woody Harrelson
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Hail, Caesar!„
Bewertung des Trailers: A
Kommentar: Der neueste Coen-Bros-Film mit Josh Brolin, Geoge Clooney, Ralph Fiennes, Scarlett Johansson, Tilda Swinton, Frances McDormand, etc.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

NYC – Film: "Meadowland"

Ich war am 24.04.15 in New York und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„Meadowland“ 95 min drama
dir. Reed Morano cast: Olivia Wilde, Luke Wilson, Giovanni Ribisi, Elisabeth Moss, John Leguizamo, Juno Temple, Merritt Wever

Es ist jetzt ein Jahr vergangen, dass der kleine Sohn von Sarah (Olivia Wilde) und Phil (Luke Wilson) spurlos verschwunden ist. Jeder geht unterschiedlich mit seiner Trauer um. Während sich Phil einer Selbsthilfegruppe anschließt, will die Lehrerin Sarah das Verschwinden ihres Sohnes immer noch nicht wahrhaben und sucht die Nähe zu dem autistischen Schüler Adam (Ty Simpkins). Die beiden Eheleute entfernen sich immer mehr voneinander.

C+ (Wertung von A bis F) „Meadowland“ ist das Regiedebüt einer der wenigen Kamerafrauen, Reed Morano (Kill Your Darlings, The Skeleton Twins).

„Meadowland“ ist ein spannungs- und überraschungsfreies Beziehungsdrama. Es passiert wenig, man sieht, wie die Protagonisten ihren Alltag leben und versuchen, ihre Trauer zu bewältigen. Die Filmmusik lärmt und nervt – grauenvoll. Das Einzige was ich von dem Film positiv in Erinnerung habe, sind ein paar gute Szenen und die schauspielerischen Leistungen von Elisabeth Moss, Giovanni Ribisi und vor allen Dingen Olivia Wilde (People Like Us, Rush). Während Elisabeth Moss wieder mal in ihrer eigenen Klasse spielt, gibt Olivia Wilde eine völlig uneitle, intensive Performance, die wohl zu den besten ihrer Karriere zählt.

Trailer zu sehen:

„Meadowland“ wurde erstmalig auf dem Tribeca Film Festival 2015 gezeigt. Ich habe ihn auf diesem Filmfestival gesehen. Die Regisseurin Reed Morano, die Produzentin und die Schauspielerin Olivia Wilde waren anwesend und haben sich im Anschluss an den Film den Fragen des Publikums gestellt. „Meadowland“ hat im Juni einen amerikanischen Verleiher gefunden und wird im Oktober 2015 ins amerikanische Kino gebracht.

Tribeca Film Festival

Das Tribeca Film Festival wurde nach dem 11. September 2001 von u.a. Robert De Niro ins Leben gerufen. Der New Yorker Robert De Niro besitzt in TriBeCa (Triangle below Canal Street) ein Hotel und Restaurants, auch seine Produktionsfirma ist dort ansässig. Durch das Film Festival wollte er nach den Terroranschlägen seinen Beitrag leisten, Manhattan – insbesondere Lower Manhattan, wieder in ein positives Licht zu rücken und für Investitionen, insbesondere im Filmbereich, werben. Im Jahr 2015 feierte das TFF bereits seinen 14. Jahrestag.

Ich habe mir „Meadowland“ am FILM FOR ALL FRIDAY angeschaut. An diesem Tag sind ALLE Kinokarten umsonst. Die Tickets für den FILM FOR ALL FRIDAY sind nicht online zu erwerben. Man muss sich eine der begehrten Kinokarten an einem bestimmten Tag (vor Beginn des Festivals) an einer der Verkaufsstellen besorgen. Das soll den New Yorkern ermöglichen, das Tribeca Film Festival gratis zu besuchen. Die Karten für alle Vorstellungen an diesem Tag sind in Nullkommanichts „ausverkauft“. Auch wenn man bei dem Tribeca Film Festival noch keine Karte für den gewünschten Film hat, stehen die Chancen sehr gut, den Film trotzdem zu sehen. Der Haken ist, dass man sich anstellen muss, um sich einen der dann noch verfügbaren Plätze zu sichern. Alle Inhaber einer Kinokarte sollten mind. 15 Minuten vor Beginn der Vorstellung auftauchen, da ansonsten die freien Plätze an die Wartenden verkauft (bzw. am Film For All Friday verschenkt) werden. Die Organisation funktioniert hervorragend, da sehr viele (seit zwei Jahren sogar bezahlte) Freiwillige für das Tribeca Film Festival arbeiten. Auch dieses Jahr machte es den Anschein, dass sich das Anstehen lohnt. In jeder der Schlangen für die sogenannten RUSH tickets stehen im Schnitt ca. 50 Leute und eine der für die Organisation zuständigen Mitarbeiterinnen erzählte mir, dass die meisten tatsächlich eine Kinokarte für ihren gewünschten Film bekommen.

Ich persönlich bin kein großer Fan von FILM FOR ALL FRIDAY, ich bezahle lieber für meine Kinokarte, habe sie dann auf meinem iPhone und gehe bequem ins Kino.

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NYC – Film: "The Skeleton Twins"

Ich war am 24.09.14 in New York und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„The Skeleton Twins“ 91 min drama, comedy
dir. Craig Johnson cast: Kristen Wiig, Bill Hader, Luke Wilson, Ty Burrell, Boyd Holbrook

Die Zwillinge Maggie (Kristen Wiig) und Milo (Bill Hader) haben seit zehn Jahren keinen Kontakt mehr miteinander. Gerade als sich Maggie das Leben nehmen will, bekommt sie einen Anruf aus dem Krankenhaus, dass ihr Bruder versucht hätte, sich umzubringen. Maggie eilt ins Krankenhaus und irgendwie ist ihre Bindung sofort wieder da. Milo nimmt Maggies Angebot, vorübergehend zu ihm und ihrem Ehemann Lance (Luke Wilson) zu ziehen, an. Wenn das Leben der Geschwister nicht bloß so verfahren wäre ..

B+ (Wertung von A bis F) „The Skeleton Twins“ ist ein tragikomischer Beziehungsfilm.

Ich hatte das Gefühl, beide Charaktere zu kennen. Kristen Wiig und Bill Hader sind authentisch und reden so vertraut, als ob sie in meinem Bekanntenkreis wären. Bill Hader verleiht seiner Figur viel Wärme, Tragik und Humor und ist dabei so bezaubernd, dass ich ihn sofort ins Herz geschlossen habe. Bill Haders Performance ist für mich eine preiswürdige, wenn nicht sogar eine Oscar-Performance.

Meine Lieblingsszene ist die Performance zu dem wirklich grauenhaften Song „Nothing´s Gonna Stop Us Now“ von Starship (wofür hat man denn Shazam?). Gerade in dieser Szene zeigt sich das komödiantischen Talent der beiden ehemaligen Saturday Night Live-Kollegen.

Auch gut gefallen hat mir Ty Burrell (Modern Family). In „The Skeleton Twins“ ist er mal in einer ungewöhnlich ernsthaften Rolle zu sehen.

Das erste Mal ist mir hier Boyd Holbrook aufgefallen. Komischerweise habe ich den, auch erfolgreich als Männermodel arbeitenden amerikanischen Schauspieler dann die Tage gleich noch in zwei weiteren Filmen (A Walk Among the Tombstones  und Gone Girl) gesehen.

„The Skeleton Twins“ war/ist für einige Oscar-Nominierungen im Gespräch: Bester Film, Bester Hauptdarsteller (Bill Hader), Beste Hauptdarstellerin (Kristen Wieg), Bestes Originaldrehbuch

„The Skeleton Twins“ wurde erstmalig auf dem Sundance Film Festival 2014 gezeigt. Dort hat er Preis für das beste Drehbuch in der Kategorie Drama gewonnen

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Lilting“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Drama mit Ben Wishaw
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Kill the Messenger“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Thriller mit Jeremy Renner, Ray Liotta, Mary Elizabeth Winstead, Oliver Platt
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Birdman (or the Unexpected Virtue of Ignorance)“
Bewertung des Trailers: A
Kommentar: Mein erklärter Lieblingstrailer. Oscar-Film von Alejandro González Inárritu.
Wie oft schon im Kino gesehen: 4 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Imitation Game“
Bewertung des Trailers: B- (neuer Trailer)
Kommentar: Biopic und Kriegsdrama mit Benedict Cumberbatch, Keira Knightley und Matthew Goode. Definitiv ein Oscar-Film. Eine Oscar-Nominierung für Benedict Cumberbatch gilt als sicher, langsam muss ich mich wohl mit ihm anfreunden.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Homesman“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Der neueste Film von und mit Tommy Lee Jones. Besetzt auch mit Hilary Swank und Meryl Streep
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

San Francisco – Film: "Middle Men"

Ich war am 06.08.10 in San Francisco und habe mir im Kino angeschaut:

„Middle Men“ 105 min drama, comedy
dir. George Gallo cast: Luke Wilson, Giovanni Ribisi, James Caan, Kelsey Grammer, Kevin Pollak, Robert Forster, Jacinda Barrett, Laura Ramsey

Mitte der 1990er Jahre etablierte sich das Internet. Mit einem ausgeklügelten Computerprogramm lässt sich viel Geld verdienen. Das wissen die beiden Drogenkonsumenten Wayne (Giovanni Ribisi) und Buck (Gabriel Macht) jedoch noch nicht. Sie haben eine Idee wie sie Nacktfotos und später Pornofilme kostenpflichtig im Internet verbreiten können. Zunächst treten sie mit dem russischen Mafiaboss Nikita (Rade Serbedzija) in Kontakt. Durch die Russen werden sie mit dem entsprechenden Foto- und Filmmaterial ausgestattet. Dann lernen sie den Familenvater und Geschäftsmann Jack Harris (Luke Wilson) kennen, der das erste Zahlungssystem für das Internet entwickelt. Alle werden soviel Geld verdienen, wie sie nie wieder ausgeben können. Nur wollen andere auch ein Stück von dem Kuchen…

A- (Wertung von A bis F) „Middle Men“ gehört in die Kategorie inspired by a true story.

Bei dem Film war mir schon schnell klar, dass er mir richtig gut gefällt. Auf anschauliche Weise wird hier eine packende Geschichte erzählt. Das Ganze ist noch stylish mit schnellen Schnitten und einem passenden Soundtrack inszeniert. Ein wunderbares Ensemble rundet den Film ab. Ich habe gelesen, dass „Middle Men“ mit „Boogie Nights“, „Goodfellas“ und „Casino“ verglichen wird, vielleicht ist es nicht komplett abwegig, aber richtig verstehe ich auch nicht, warum man immer solche Vergleiche ziehen muss.

Es ist Mitte August und damit Zeit, mein Top 5 Filme für das Jahr zu listen. „Middle Men“ ist ziemlich sicher dabei.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Paranormal Activity 2“
Bewertung des Trailers: D
Kommentar: Solche Filme funktionieren logischerweise nie mit Teil 2 (mit Horror denke ich an Blair Witch 2)
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Jackass 3D“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Film für intellektuell benachteiligte…
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Litte Fockers“
Bewertung des Trailers: D
Kommentar: Ich liebe „Meet the Parents“ und „Meet the Fockers“, der Trailer des 3. Teils sieht so aus, als ob hier nur alte Jokes aufgewärmt werden, ödet mich etwas an, aber diesmal ist Harvey Keitel (lange nicht mehr gesehen) zusätzlich besetzt. Um so öfter ich den Trailer sehe, um so weniger will ich „Little Fockers“ sehen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 30%

Trailer v. Film: „The Social Network“
Bewertung des Trailers: A
Kommentar: Wie gesagt, ich habe es schon offiziell gemacht, der Trailer von Finchers neuem Film ist mittlerweile mein absoluter Lieblingstrailer. Entsprechend erwarte ich – mal wieder – den Film des Jahres.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x (plus Teaser)
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100 % !!!

Trailer v. Film: „Going the Distance“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: RomCom mit Drew Barrymore und Justin Long
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 20%

Trailer v. Film: „It´s Kind of a Funny Story“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Indie-Komödie mit Zach Galifianakis. Ich mag zwar Zach Galifianakis („The Hangover“) nicht, besonders nicht in „Dinner for Schmucks“, aber dieser Trailer gefällt mir.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Due Date“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Komödie mit Robert Downey Jr. und Zach Galifianakis
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

New York City – The Wendell Baker Story

War am 21.05.07 in New York und habe im Kino geschaut:

„The Wendell Baker Story“ 99 min comedy
dir. Andrew Wilson cast: Luke Wilson, Eva Mendes,
Will Ferrell, Owen Wilson

Der Lebenskünstler Wendell Baker (Luke Wilson) hat nicht viele Ansprüche an sein Leben, er hält sich mit Gaunereien über Wasser und ist glücklich mit seiner Freundin (Eva Mendes). Sie hingegen wartet darauf, dass er ihr gegenüber endlich seine Gefühle äussert. Als er bei seinen Betrügereien auf frischer Tat ertappt wird und im Gefängnis landet, trennt sie sich von ihm. Nach seiner Entlassung bekommt er einen Job in einem Altenheim und freundet sich mit einigen Bewohnern an. Mit deren Hilfe versucht er seine Exfreundin zurückzugewinnen. Die hat aber mittlerweile einen neuen Freund (Will Ferrell).

D- (Wertung von A bis F) relativ unwitziges, lahmes Drehbuch mit entsprechender filmischen Umsetzung

Trailer zu sehen: