NYC – Film: „Atomic Blonde“

Ich war am 07.08.17 in New York und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

„Atomic Blonde“ (dt. Kinostart: 24.08.17) 115 min action, thriller, adaptation
dir. David Leitch cast: Charlize Theron, James McAvoy, John Goodman, Eddie Marsan, Toby Jones, Bill Skarsgard, James Faulkner, Sofia Boutella, Til Schweiger

 

November 1989, kurz vor dem Fall der Berliner Mauer. Nach dem Tod eines Undercover-Agenten wird die Top-MI6-Spionin Lorraine Broughton (Charlize Theron) nach Berlin geschickt, um eine Liste mit allen Namen der auf beiden Seiten Berlins tätigen Spione zu besorgen. Ihre Kontaktperson ist David Percival (James McAvoy)…

 

C+ (Wertung von A bis F) „Atomic Blonde“ basiert auf Antony Johnstons Graphic Novel „The Coldest City“. Der ehemalige „Stuntman und Stunt-Koordinator David Leitch war bereits Co-Regisseur (ungenannt) bei John Wick, dies ist sein offizielles Regiedebüt.

Der Rahmen der Handlung (mit dem Debriefing der Top Agentin mit ihrem MI6-Vorgesetzten und einem CIA-Agenten und der Schluss) gefällt mir, die Erzählung selbst als Ganzes ergibt aber keinen Sinn, auch hatte ich das Gefühl, dass der Film kein Ende nehmen wollte. Dennoch habe ich das Gezeigte aufgesogen. Drei Gründe dafür: 1. Charlize Theron, 2. James McAvoy und 3. spielt der Film hauptsächlich in meiner Heimatstadt Berlin. Wenn einen eine Stadt so vertraut ist, sucht man zwangsläufig nach Fehlern und wird selbstverständlich auch schnell fündig.

Charlize Theron sieht mega aus, wunderschön und sexy ist – sie der perfekte Ersatz für Angelina Jolie als Actionheldin. Der Regisseur hat zuvor als Stunt-Koordinator gearbeitet und das sieht man seinem Film auch an. Wenn es einen triftigen Grund gibt, sich den Film anzuschauen, dann sind es die erstklassig choreographierten Kampfszenen (davon gefielen mir die Szenen in dem DDR-Polizeiauto und die „Feder“-Szenen am besten). Die teils spektakulären Stunts soll Charlize Theron zu mind. 90% selbst gemacht haben. Bei dem intensiven Training vor den Dreharbeiten soll sie sich sogar ein paar Zähne abgebrochen haben. Ihrer Filmfigur sieht und hört man aber auch die Schmerzen, die eine heftige Prügelei zwangsläufig mit sich bringt, an. Absolut glaubhaft, nicht so wie einem James Bond, Jason Bourne, o.ä., dem eine massive Schlägerei kaum etwas anhaben kann. Diese weibliche Top-Agentin mit der Oscar-Preisträgerin Charlize Theron (Mad Max: Fury Road) in der Hauptrolle hat Potenzial, jetzt braucht man nur noch eine solidere Story/ ein besseres Drehbuch und dann hätte man Filmreihe, die sich erfolgreich durchsetzen könnte.

Vor knapp zehn Jahren hat James McAvoy neben Angelina Jolie in einer anderen Comic-Adaption (Wanted) gespielt. Da war er anfangs der zurückhaltende Loser-Typ, der erfährt, dass er der Sohn eines kürzlich ermordeten Auftragskillers ist. Besondere Fähigkeiten hat er geerbt und nach einem intensiven Training rächt er den Mord an seinem Vater. Wie die Zeit vergeht. Damals war der schottische Schauspieler kaum bekannt, inzwischen ist sein Name in Hollywood jedem geläufig, nicht zuletzt durch seine Rolle in den „X-Men“-Filmen. James McAvoy hat die seltene Gabe, dass man ihm gute und böse Charaktere gleichermassen abnimmt. Dieses Jahr zeigte er bereits sein Können als Mann mit einer multiplen Persönlichkeitsstörung (Split). In „Atomic Blonde“ überzeugt er als etwas undurchsichtiger David Percival. Ich bin sicher, dass es keine weiteren zehn Jahre braucht, dann ist er Oscar-Gewinner James McAvoy.

Der Soundtrack (mit Songs von New Order, Depeche Mode, The Cure, George Michael, Siouxsie & the Banshees, etc.) ist ein Hinhörer, nur wirkt es hier, als diene sie einzig dazu, Coolness zu erzeugen. Außerdem hat es mich komplett aus dem Film gerissen, wenn in einem Film, der hauptsächlich in Deutschland spielt, ausgerechnet die drei international erfolgreichen deutschsprachigen Neue-Deutsche-Welle-Popsongs („Major Tom“, „99 Luftballons“ und „Der Kommissar“) gespielt werden – warum? Den Zeitgeist des Vorwende-Berlins trifft es jedenfalls nicht, kein Mensch hat zu dieser Zeit NDW-Songs gehört. Aber gut, mit der historischen Authentizität nimmt es der Film eh nicht so genau.

Til Schweiger taucht hier insgesamt viermal auf, beim ersten Mal war er im Hintergrund einer Szene, da habe ich ihn nicht wahrgenommen, die anderen Male hat er mich natürlich aus dem Film rausgebracht, auch wenn sein Auftritt so superkurz ist, dass er kaum erwähnenswert ist.

Eine Fortsetzung zu „Atomic Blonde“ ist bereits im Gespräch.

„Atomic Blonde“ wurde erstmalig im März 2017 auf dem South by Southwest Festival gezeigt, auch wenn der Verleih eine Weltpremiere im Juli 2017 in Berlin feiern liess. Der Film ist am 28.07.17 landesweit in 3.304 amerikanische Kinos gekommen. Ab dem 24.08.17 ist er in Deutschland im Kino zu sehen.

 

Trailer zu sehen:

 

Featurette zu Charlize Therons Actionszenen (erst anschauen, wenn man den Film gesehen hat):

 

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Thor: Ragnarok„
Bewertung des Trailers: D (neuer Trailer)
Kommentar: Was für ein (Marvel-) Scheiß
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: niemals

Trailer v. Film: „The Hitman´s Bodyguard„
Bewertung des Trailers: A- (Red Band Trailer)
Kommentar: Actionkomödie mit Samuel L. Jackson und Ryan Reynolds
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: ja, mal gucken

Trailer v. Film: „Suburbicon„
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: George Clooneys neuer Film mit Matt Damon, Julianne Moore, Oscar Isaac
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „It„
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Horrorfilm/Stephen-King-Verfilmung
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: ja, ich glaube schon

Trailer v. Film: „The Snowman„
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Thriller/Bestseller-Verfilmung mit Michael Fassbender
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Darkest Hour„
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Joe Wrights neuer Film. And the Oscar goes to … (Gary Oldman)?
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Kingsman: The Golden Circle„
Bewertung des Trailers: A- (Redband Trailer)
Kommentar: Fortsetzung zu dem sehenswerten Kingsman: The Secret Service
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Hong Kong – Film: „Split“

Ich war am 19.01.17 in Hongkong und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

 

„Split“ (dt. Kinostart: 26.01.17) 117 min drama, thriller, horror
dir. M. Night Shyamalan cast: James McAvoy, Anya Taylor-Joy, Haley Lu Richardson, Jessica Sula, Betty Buckley

 
Nach einer Geburtstagsfeier werden die drei Mädchen Claire (Haley Lu Richardson), Marcia (Jessica Sula) und Casey (Anya Taylor-Joy) entführt. Es stellt sich heraus, dass ihr Entführer (James McAvoy) eine diagnostizierte Persönlichkeitsstörung hat. Dreiundzwanzig verschiedene Persönlichkeiten verbergen sich in seinem Inneren. Die Mädchen sind in einem fensterlosen Raum eingesperrt und versuchen dem Psychopathen zu entkommen, vor allen Dingen noch bevor sich seine vierundzwanzigste Persönlichkeit – die Bestie – vollständig entwickelt hat…

 

 

B- (Wertung von A bis F) „Split“ ist der neue Film des indisch-amerikanischen Filmemachers M. Night Shyamalan („The Sixth Sense“, „The Village“, „The Happening“, „After Earth“).

 
Eines vorweg, auch wenn dieser Film in der Ausführung nicht perfekt ist, ist er definitiv einer der besten Shyamalan-Filme. Wer sich ein wenig mit seinen Filmen auskennt, weiß, dass dies nicht unbedingt ein Prädikatsmerkmal ist. Vor mittlerweile achtzehn Jahren ist er mit seinem Film „The Sixth Sense“ bekannt geworden und galt als neue Regiehoffnung, heutzutage verbindet man mit seinem Namen eher Filme die langweilig und/oder schlecht sind.

„Split“ ist auf der einen Seite eine langsam erzählte Charakterstudie eines, an einer multiplen Persönlichkeitsstörung leidenden Mannes, auf der anderen Seite ein solide und spannend inszenierter Thriller, der als Horrorfilm endet. Mir war der Film etwas zu lang und irgendwann auch zu anstrengend, aber er funktioniert – im Gegensatz zu Shyamalans meisten Filmen – über weite Strecken. Ein Grund dafür ist zweifelsfrei James McAvoy (WantedX-Men: First Class, Trance). Seine Performance ist faszinierend, da sie sich sehr über seine Sprache definiert, empfehle ich dringend, diesen Film in der Originalfassung zu sehen.

 
Anya Taylor-Joy (The Witch) habe ich hier das erste Mal in einer anderen Rolle gesehen. Sie macht ihre Sache gut, ich fand nur die Geschichte ihres Charakters etwas unbefriedigend.

Das Ende von „Split“ verspricht eine Fortsetzung. Und jetzt kommt ein SPOILER „Split“ ist eine Art Fortsetzung zu Shyamalans Film „Unbreakable“, ich mochte diesen Film nicht sonderlich und konnte mich auch nicht mehr an ihn erinnern, aber so ergibt das Ende mit dem Cameo auch einen Sinn. SPOILER ENDE

 
„Split“ wurde erstmalig auf dem Fantastic Fest 2016 gezeigt. In den U.S.A. ist der Film am 20.1.17 landesweit gestartet. Ich habe den Film In Hongkong gesehen, dort war der Film bereits am 19.1.17 im Kino zu sehen. Gezeigt wurde die Originalfassung mit chinesischen Untertiteln. In Deutschland startet „Split“ am nächsten Donnerstag.

 
Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „The Bye Bye Man„
Bewertung des Trailers: C+ (anderer Trailer)
Kommentar: Horrorfilm
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken

Trailer v. Film: „John Wick: Chapter 2„
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Teil 1 war ja ganz gut
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bei mind. 70 % RT

Kino in Hongkong

Ich war bereits einige Male in Hongkong im Kino, bin mir aber im Moment nicht sicher, ob ich je darüber berichtet habe. Gerade um die Mittagszeit, wenn es sonst so heiß ist oder ich noch nicht richtig wach bin, gehe ich dort gerne ins Kino. In den Kinos, in denen ich bisher war, musste ich mir den Sitzplatz bereits an der Kinokasse auswählen. Kein free seating – was ich so liebe. Die Kinokarte kostet im Schnitt 90 Hong Kong-Dollar (ca. 11 Euro). Wenn es nicht voll ist, wird man von dem Personal meist direkt zum Sitzplatz geleitet. Vor dem Film gibt es keine Werbung (ich glaube mittlerweile, einzig die Deutschen akzeptieren es – obwohl sie für ihre Kinokarte bezahlt haben, sich bis zu 30 Minuten Werbung aufs Auge drücken zu lassen). Vor „Split“ gab auch nur zwei Trailer und los ging´s.

chinesisches Filmplakat von "Split"
chinesisches Filmplakat von „Split“

 

NYC – Film: "The Disappearance of Eleanor Rigby: Them"

Ich war am 25.09.14 in New York und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„The Disappearance of Eleanor Rigby: Them“ (dt. Titel: „Das Verschwinden der Eleanor Rigby“, dt. Kinostart: 27.11.14) 122 min drama
dir. Ned Benson cast: Jessica Chastain, James McAvoy, Viola Davis, William Hurt, Isabelle Hupert, Bill Hader, Ciarán Hinds

New York. Eleanor Rigby (Jessica Chastain) hat versucht, sich das Leben zu nehmen. Für einige Zeit zieht sie zu ihrer Mutter (Isabelle Huppert) und ihrem Vater (William Hurt) zurück. Etwas Entscheidendes muss sich jetzt in Eleanors Leben ändern. Zunächst besucht sie wieder das College. Aber dann ist da noch Conor (James McAvoy)…

B+ (Wertung von A bis F) „The Disappearance of Eleanor Rigby: Them“ ist das äußerst ungewöhnliche Spielfilmdebüt von Regisseur Ned Benson. „Eleanor Rigby“ ist ein Song der Beatles, der es aus budgetären Gründen nicht in den Film geschafft hat.

„The Disappearance of Eleanor Rigby“ ist als dreiteiliges Spielfilmprojekt anzusehen. Der hier besprochene Teil ist „Them“. Der Filmemacher hat zunächst die Versionen „Her“ und „Him“ (die Story aus der Perspektive von Eleanor und Conor) gedreht und sie auf dem Toronto International Festival 2013 vorgestellt. Die Kritiker waren begeistert und Ned Benson wurde gefragt, ob er aus diesen beiden Filmen einen Kinofilm schneiden kann. Er hat sich dann zurück in den Schneideraum begeben und „Them“ fertiggestellt. „Her“ und „Him“ kommen erst einen Monat später, im Oktober 2014, ins amerikanische Kino.

„Them“ ist ein Beziehungsfilm. Er handelt von einer bestimmten Liebesbeziehung, aber auch von der Beziehung zu dem Vater, der Mutter, der Schwester, der Professorin und dem besten Freund.

Man sollte sich „Them“ anschauen, ohne groß etwas über den Inhalt des Films zu wissen. Generell finde ich, dass es für Filmkritiker unter Strafe stehen sollte, einen Film zu zerreden und/oder zu spoilern. Ich kannte nur den Trailer von dem Film und fand es fesselnd zu erfahren, was Eleanor Rigby eigentlich zu diesem drastischen Schritt gebracht hat. Die Geschichte entfaltet sich langsam, zunächst lernt man die Charaktere im Jetzt kennen. Auch wenn der Film „Them“ heißt, so stand für mich Eleanor Rigby (gespielt von der wunderbaren Jessica Chastain) im Mittelpunkt.

Jessica Chastain und James McAvoy geben ein süßes und vor allen Dingen glaubhaftes Paar ab. Die Szene gegen Ende des Films, als sie die Wohnung betritt, fand ich unglaublich stark und das Ende fand ich so gut, dass ich im Anschluss am liebsten gleich „Him“ geschaut hätte.

Der Film ist sehr New York, sehr atmosphärisch und auch sehr emotional. Jessica Chastain ist grandios in ihrer Rolle, James McAvoy aber auch. Das ganze Ensemble (mit Viola Davis, William Hurt, Isabelle Huppert, Bill Hader, etc) ist klasse. „Them“ ist ein toller Film, der nachwirkt und ich bin sehr gespannt auf „Him“ und „Her“.

„The Disappearance of Eleanor Rigby: Them“ ist für folgende Oscar-Nominierungen im Gespräch: Bester Film, Beste Regie, Bester Hauptdarsteller (James McAvoy), Beste Hauptdarstellerin (Jessica Chastain), Bestes Originaldrehbuch

„Him“ und „Her“ wurden erstmalig auf dem Toronto International Film Festival 2013 gezeigt. „Them“ feierte auf dem Cannes Film Festival 2014 seine Premiere.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Low Down“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Biopic über den Jazzmusiker Joe Albany mit John Hawkes, Glenn Close, Elle Fanning und Peter Dinklage
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „All Is By My Side“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Jimi Hendrix Biopic mit André 3000 als Jimi Hendrix
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 60%

Trailer v. Film: „The Two Faces of January“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Patricia Highsmiths Romanverfilmung mit Viggo Mortensen, Oscar Isaac und Kirsten Dunst
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bereits in D. gesehen

Trailer v. Film: „White Bird in a Blizzard“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Romanverfilmung mit Shailene Woodley, Eva Green, Gabourey Sidibe. Da spielen leider hauptsächlich Leute mit, die ich nicht gerne sehe.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bei mind. 80% RT

Trailer v. Film: „Keep on Keepin on“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Musik-Dokumentation, die im Gespräch für einen Oscar nominiert zu werden.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Montréal – Film: "X-Men: Days of Future Past"

Ich war am 03.07.14 in Montréal und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„X-Men: Days of Future Past“ (dt. Titel: „X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“, dt. Kinostart war der 22.05.14) 131 min fantasy, action, sequel, adaptation
dir. Bryan Singer cast: Hugh Jackman, James McAvoy, Michael Fassbender, Jennifer Lawrence, Halle Berry, Anna Paquin, Ellen Page, Peter Dinklage, Ian McKellen, Patrick Stewart

Im Jahr 2023. Die Sentinels haben die Macht übernommen. Die Mutanten stehen im Krieg mit diesen Robotern. Unzählige Todesfälle auf Seiten der Mutanten sind bereits zu beklagen. Professor X (Patrick Stewart) und Magneto (Ian McKellen) beschließen, Wolverine (Hugh Hackmann) fünfzig Jahre zurück in die Vergangenheit zu schicken, damit er dafür sorgt, dass die Sentinels nie kreiert werden. Ursprünglich hat Trask (Peter Dinklage) die Sentinels geplant, um seine Feinde, die Mutanten, auszulöschen.

B- (Wertung von A bis F) „X-Men: Days of Future Past“ basiert auf den Geschichten „Days of Future Past“ von Chris Claremont und John Byrne. Es ist eine Fortsetzung zu den Comic-Verfilmungen „X-Men: The Last Stand“ und X-Men: First Class.

Ich beurteile „X-Men Days of Future Past“ weder als Kenner noch als Fan dieser Comic-Reihe. Ich beurteile diesen Film als jemand der bevorzugt amerikanische Indie-Filme sieht, hin und wieder aber auch vor einem Blockbuster nicht zurückschreckt.

Mit Patrick Stewart, Ian McKellen, Michael Fassbender, James McAvoy, Jennifer Lawrence und Peter Dinklage werden die X-Men und Trask, der Feind der X-Men von einer Schauspiel-Elite verkörpert. Ich gebe zu, dass das für mich ein großen Reiz dieser Comic-Verfilmung ausmacht. Die Story um die Mutanten, die Aussätzigen, finde ich aber auch recht gelungen.

Für mich hat der Film erst richtig in der Vergangenheit, also im Jahr 1973, angefangen. Bis zu dem ganzen Zerstörungs-Gedöns hat er mir auch gut (übersetzt ungefähr B+) gefallen. Dann habe ich aber völlig den Faden verloren, Fassy, Sentinels, Halle Berry – wer, was und warum habe ich nicht wirklich verstanden und hat mich auch völlig erschöpft. Überhaupt ist der Film viel zu lang. Meine Lieblingsszene ist zweifelsfrei die Zeitlupenszene im Pentagon.

Wolverine mit seiner seltsamen Haartracht und seinem aufgepumpten Körper ist für mich der größte Störfaktor im Film. Zum einen finde ich diesen Mutanten am uncoolsten von allen und dann wird er auch noch von dem schlechtesten Schauspieler in diesem Film dargestellt. Hugh Jackman mit seinen max. zwei Gesichtsausdrücken erinnerte mich hier an eine etwas jüngere Ausgabe von Clint Eastwood.

Selbstverständlich wird es auch zu diesem Film eine Fortsetzung geben.

Ich habe den Film in der 2D-Fassung gesehen.

„X-Men: Days of Future Past“ ist auch für einige Oscars im Gespräch: Bester Ton, bester Tonschnitt und beste visuelle Effekte

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Into the Storm“
Bewertung des Trailers: B (neuer, dieses Mal Trailer)
Kommentar: Katastrophenfilm
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: nö, denke nicht

Trailer v. Film: „When the Game Stands Tall“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Sportfilm mit Laura Dern und Jim Caviezel
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Teenage Mutant Ninja Turtles“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Das kann doch wohl echt nicht deren Ernst sein.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: Pffff

Trailer v. Film: „Dawn of the Planet of the Abes“
Bewertung des Trailers: B (neuer Trailer)
Kommentar: Die Fortsetzung von „Rise“, den ich sehr mochte. Als ich diesen Trailer hier, Anfang Juli, das erste Mal gesehen habe, wusste ich nicht, ob ich damit klarkomme, dass Caesar englisch spricht. Gestern habe ich „Dawn“ gesehen, nur bei Koba hatte ich etwas Probleme.
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bereits gesehen

Trailer v. Film: „Kingsman: The Secret Service“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Matthew Vaughns neuer Film, Comicbuch-Verfilmung mit Colin Firth, Michael Caine und Samuel L. Jackson
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken

D.C. – Film: "Muppets Most Wanted"

Ich war am 21.03.14 in Washington und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„Muppets Most Wanted“ (dt. Filmtitel: „Die Muppets 2 – Muppets Most Wanted“, dt. Kinostart: 01.05.14) 106 min comedy, musical, adaptation, sequel
dir. James Bobin cast: Ricky Gervais, Ty Burrell, Tina Fey voices: Steve Whitmire, Eric Jacobson, Dave Goelz, Bill Barretta, David Rudman, Matt Vogel, Peter Linz, cameos: Ray Liotta, Danny Trejo, Christoph Waltz, Salma Hayek, Celine Dion, Frank Langella and more

Der Tourmanager Dominic Badguy (Ricky Gervais) überredet die Muppet-Familie, auf Welttournee zu gehen. Als erstes treten sie in Berlin auf. Zeitgleich gelingt dem gefährlichsten Frosch der Welt, Constantine, die Flucht aus dem sibirischen Gefangenenlager. Alles war natürlich raffiniert eingefädelt von Badguy, denn Constantine und Kermit sehen sich zum Verwechseln ähnlich. Kurzerhand wird Kermit für Constantine gehalten und landet im sibirischen Gefängnis und der kriminelle Frosch Constantine geht mit dem Rest der Muppets weiter auf Tournee. Nur, das war natürlich noch nicht alles, denn Badguy und Constantine haben einen richtig großen Coup ausgeheckt…

B- (Wertung von A bis F) „Muppets Most Wanted“ ist der achte Muppets-Kinofilm und eine Fortsetzung von The Muppets mit Jason Segel und Amy Adams. „Muppets Most Wanted“ schließt praktisch direkt an das Filmende des Vorgängerfilms an.

Die Muppets-Spielfilm-Neuauflage aus dem Jahr 2011 mochte ich. Aus der Erinnerung habe ich gedacht, dass ich ihn noch besser bewertet habe, tatsächlich hat „The Muppets“ von mir seinerzeit aber auch ein B- bekommen. Hinter „Muppets Most Wanted“ steckt, mit Ausnahme von Jason Segel, quasi dasselbe Kreativteam wie hinter dem vorherigen Muppets-Film. Jetzt habe ich generell eine Musical-Sperre und ich bin auch kein wirklicher Muppets-Fan. Entsprechend beurteile ich diesen Film einzig, ob ich ihn unterhaltsam fand oder nicht.

Bis einschließlich zum vierten Song war ich von den Musical-Nummern richtig mitgerissen. Die ersten vier Songs sind originell, der Film bis dahin kurzweilig, amüsant und mit einigen richtig guten Gags bereichert. Als ich ihn gerade als Gute-Laune-Film einstufen wollte, flacht er aber ab, hängt – wie bereits sein Vorgängerfilm – im Mittelteil und ist, insgesamt betrachtet, zu lang. Miss Piggy (die ich eh nicht mag) singt eine Version von Celine Dions grösstem Hit (ich kann gar nicht beschreiben, wie quälend ich diesen Song finde) und dann singt auch noch Celine Dion selbst (ich konnte mich partout nicht entscheiden, was ich schlimmer fand). Der Film überwindet dann aber auch diesen Tiefpunkt, Frank Langella und insbesondere eine brillante Szene (Kermit trifft auf seine Doppelgänger) bewahrten mich vor gerade einsetzender schlechter Laune und dann habe ich doch eine B- notiert bevor ich das Kino verlassen habe.

Wann kommt man schon in den Genuss, Ray Liotta und Danny Trejo singend (also irgendwie) und tanzend (gut, präziser: ulkig bewegend) zu sehen?

Dankenswerterweise hat mich DER SPIEGEL darauf vorbereitet, dass Til Schweiger in dem Film zu sehen ist. Auf so etwas muss man nämlich – wie ich finde – vorbereitet sein. Letztlich nimmt sein Auftritt aber keine zwei Sekunden ein und hat dieses Mal auch gar nicht wehgetan. Schmerzlicher war dann, wie gesagt, Celine Dions Auftritt. In „Muppets Most Wanted“ treten wahnsinnig viele Berühmtheiten auf, viele nur für wenige Sekunden, einige sind länger im Bild. Es mutet so an, als ob alle unbedingt in diesem Film mitspielen wollten. Wie das nun meist mit so vielen Cameos ist, es lenkt zu sehr ab und und da im gesamten Film überhaupt sehr viel los war, musste ich mir eingestehen, einige Schauspieler (z.B. Stanley Tucci und James McAvoy) komplett übersehen zu haben.

Ricky Gervais fand ich großartig, klar ist der Film durch ihn etwas zynischer als Jason Segels charmante Muppets-Version. Ricky Gervais spielt einen Bösewicht (Mr. Badguy – aber französisch ausgesprochen) in dieser Kriminalgeschichte. Tina Fey als russische Lager-Aufseherin fand ich auch recht komisch. Ty Burrell (bekannt aus der Serie „Modern Family“) als Interpol-Agent fand ich nur so mittel.

„Muppets Most Wanted“ ist im Gespräch für eine Oscar-Nominierung für den besten Song.

Aufgrund der teilweise brüllend komischen Akzente, empfehle ich dringend, diesen Film im Original zu sehen.

Der amerikanische Trailer:

Der erste Song, der sehr ironische „We’re Doing a Sequel“ als Trailer:

C- (Wertung von A bis F) Als Vorfilm wurde Pixars „Party Central“ gezeigt. Das war ein Kurzfilm mit den Charakteren aus „Monsters University“. Ich kann gar nicht sagen, wie gelangweilt ich mittlerweile von diesen Monsters University-Charakteren bin.

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Earth to Echo“
Bewertung des Theaters: C
Kommentar: Disney-Sci-Fi-Mist
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Annie“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Musical-Remake mit Cameron Diaz, Jamie Foxx, Rose Byrne, Bobby Cannavale und Quvenzhané Wallis. Oscar-Film? Zweite Oscar-Nominierung für Quvenzhané?
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bei mindestens 70% RT

Trailer v. Film: „Island of Lemure: Madagascar“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: IMAX-Tierdoku über Lemuren, bei der wieder mal Morgan Freeman als Erzähler fungiert. Tolle Bilder. Witzigerweise spielen die Lemuren im Muppets-Most-Wanted-Film auch eine gewisse Rolle.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „How to Train Your Dragon 2“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Fortsetzung des Animationsfilms aus dem Jahr 2010. Mich hat der erste schon nicht interessiert. Ich mag auch keine Drachen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: eher nicht

Trailer v. Film: „Planes: Fire & Rescue“
Bewertung des Trailers: B- (neuer Trailer)
Kommentar: Disney-Fortsetzung von „Planes“, den ich nicht gesehen habe.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: eher nicht

Trailer v. Film: „Maleficent“
Bewertung des Trailers: B+ (neuer Trailer)
Kommentar: Düsterer Fantasy-Film, der die Dornröschen-Story erzählt, mit Angelina Jolie als böse Fee Malefiz.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

NYC – Film: "Trance"

Ich war am 29.04.13 in New York und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„Trance“ (dt. Titel: „Trance – Gefährliche Erinnerung“, dt. Kinostart: 08.08.13) 101 min thriller, drama
dir. Danny Boyle cast: James McAvoy, Vincent Cassell, Rosario Dawson

Simon (James McAvoy) arbeitet in einem Londoner Auktionshaus. Als das Haus von mehreren bewaffneten Räubern überfallen wird, versucht Simon das kostbare Goya-Gemälde in Sicherheit zu bringen. Von einem der Kunsträuber (Vincent Cassell) wird er zu Boden geschlagen. Die Bande stellt erst später fest, dass sie nur den Rahmen des wertvollen Gemäldes erbeutet haben. Wo ist das Bild? Als sie Simon erneut aufsuchen, mag der sich aber partout nicht mehr daran erinnern, wohin er das Bild gebracht hat. Da auch foltern nichts nützt, schicken sie ihn schließlich zu der Hypnotiseurin Elizabeth (Rosario Dawson)…

B (Wertung von A bis F) „Trance“ basiert vage auf dem gleichnamigen britischen TV-Film.

Der Film ist visuell und akustisch ein Meisterwerk. Entsprechend sollte man sich „Trance“ in einem Kino mit der grösstmöglichen Leinwand und der bestmöglichen Soundanlage gönnen. Ich kann mich nicht erinnern, wann mich ein Film von seiner Optik und von seinem fantastischen Score her (wie bereits in anderen Danny Boyle-Filmen u.a. von Underworld) das letzte Mal so in Verzückung versetzt hat.

Die Locationscouts haben die perfekten Drehorte gefunden und Danny Boyle, sein Filmausstatter und sein Kameramann haben wunderschöne Rauminszenierungen geschaffen. Ich muss aufpassen, dass ich nicht zu überschwänglich schwärme. Die Story, die einem hier nämlich auftischt wird, ist ziemlich blöd. Wieder einmal eine dieser Geschichten, die an ihrem eigenen Anspruch scheitert. Der Film will so smart sein und ist voller Ungereimtheiten und Schwächen. Da „Trance“ aber einfach so unverschämt gut aussieht, treibt es mir fast die Tränen in die Augen, keine bessere Bewertung geben zu können. James McAvoy hat mir, wieder einmal, auch richtig gut gefallen.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Before Midnight“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Die ersten beiden Teile („Before Sunrise“, „Before Sunset“) habe ich nicht gesehen, weil ich Ethan Hawke und schon gar nicht Julie Delpy etwas abgewinnen kann. Jetzt gibt´s aber oscar talk für evtl. das Drehbuch.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken

Trailer v. Film: „Stories We Tell“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Sarah Polleys Dokumentation über ihre Familie
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bereits gesehen

Trailer v. Film: „The Painting“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: französischer Animationsfilm
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80%

Trailer v. Film: „What Maisie Knew“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Romanverfilmung mit Julianne Moore und Alexander Skarsgard
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Stroller Plan“
Bewertung des Trailers: D+
Kommentar: französische Komödie mit supernerviger Musik im Trailer
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Storm Surfers 3D“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Surfer-Dokumentation
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

DVD – Film: "X-Men: First Class"

Folgenden Film habe ich mir also iTunes Leihvideo angeschaut:

„X-Men: First Class“ (dt. Titel: „X-Men: Erste Entscheidung, dt. Kinostart war der 09.06.11) 131 min fantasy, action, prequel
dir. Matthew Vaughn cast: James McAvoy, Michael Fassbender, Kevin Bacon, January Jones, Rose Byrne, Jennifer Lawrence, Oliver Platt, Zoe Kravitz, James Remar

1962. Früh hat sich gezeigt, dass Erik Lensherr (Michael Fassbender) magnetische Fähigkeiten hat. Während des zweiten Weltkieges hat der Nazi-Wissenschaftler Klaus Schmidt (Kevin Bacon) versucht, sich Eriks Kräfte zunutze zu machen. Als ihm das misslingt, erschießt er Eriks Mutter. Seit Jahren ist Erik hinter dem skrupellosen Schmidt, der sich jetzt Sebastian Shaw nennt, her. Als er endlich die Möglichkeit bekommt, sich zu rächen, geht sein Plan schief und Professor Charles Xavier (James McAvoy) rettet ihm das Leben. Professor Charles Xavier, der sich später Professor X nennt, kann Gedanken lesen und seine eigenen Gedanken in andere hineinprojezieren. Er arbeitet mittlerweile für die CIA. Erik und Charles freunden sich an, rekrutieren immer mehr Mutanten und formen eine Elite-Armee. Sie müssen Sebastian Shaw stoppen, der dabei ist, einen dritten Weltkrieg anzuzetteln…

B- (Wertung von A bis F) Bei „X-Men: First Class“ wird die Vorgeschichte erzählt.

Gerne hätte ich den Film im Kino gesehen. So habe ich mir den Film aber zwei Mal gegönnt, einmal in der geschnittenen Version aus unserem aktuellen Bordprogramm und, da ich ihn auch schon vorher gekauft hatte, später erneut als iTunes Leihvideo.

Bei „X-Men: First Class“ wird einem relativ nachvollziehbar erzählt, wie alles begann. Hier sieht man wie die X-Men zueinander gefunden haben und wie die jetzigen Erzfeinde Magneto und Professor X damals befreundet waren. Nicht so richtig klar fand ich die Schlusssequenz. Die ganzen Entscheidungen fand ich etwas spontan und aus der Luft gegriffen. Da fehlt mir etwas der Hintergrund, warum sie so und so handeln. Ansonsten wurde aber viel Zeit in die Entwicklung der einzenen Charaktere gesteckt wurde. Das war auch erforderlich und so ist es wirklich gelungen, die Figuren zu etablieren. Den Charakter von Raven/Mystique (Jennifer Lawrence) fand ich, insbesondere wenn sie die Farbe wechselte, alles andere als überzeugend. Blaue Farbe schmeichelt Jennifer Lawrences Gesicht nicht gerade. Diese Maske und auch die von Beast fand ich schlichtweg schlimm. Rose Byrne hat für mich als Einzige überhaupt nicht in den Film gepasst. Ansonsten dauerten noch manche Szenen viel zu lang und der ganze Film rufte bei mir zum Ende Ermüdungerscheinungen hervor.

Kevin Bacon gibt sich wirklich Mühe, gut deutsch zu sprechen. Dennoch ist er weit entfernt davon, als Deutscher wahrgenommen zu werden. Den Bösewicht nehme ich ihm aber selbstverständlich ab, das kann Kevin Bacon. James McAvoy („The Last King of Scotland“, Wanted) sehe ich sowieso sehr gerne. Er ist sehr wandelbar, ihm nehme ich beinahe alle Rollen ab.

Bei dem deutsch-irischen Schauspieler Fassbender gestaltet es sich so, dass ich kurz davor bin, seinem Fanclub beizutreten. Er strahlt eine unglaubliche Intensität aus und wirkt so unberechenbar. Körperlich ist er dabei eher schmal. Er hat aber das, was bei Filmschauspielern sehr selten ist. Er hat das Potential, einen leading man zu spielen. Ich könnte mich täuschen, aber ich glaube, dass die Leute bald seinetwegen ins Kino gehen. Seine Stimme und Sprache rundet seine faszinierende Persönlichkeit nur ab.

Trailer zu sehen:

San Francisco – Film: "The Conspirator"

Ich war am 19.04.11 in San Francisco und habe mir im Kino angeschaut:

„The Conspirator“ 122 min drama
dir. Robert Redford cast: Robin Wright, James McAvoy, Tom Wilkinson, Evan Rachel Wood, Kevin Kline, Justin Long

Der 16. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, Abraham Lincoln, fiel am 14.04.1865 einem Attentat zum Opfer und verstarb am nächsten Tag. Der Attentäter John Wilkes Booth (Toby Kebbell) wird wenige Tage später gestellt und erschossen. Das Attentat war das Ergebnis einer Verschwörung, an der sieben Männer und eine Frau beteiligt gewesen sein sollen. Der 28-jährige Anwalt Frederick Aiken (James McAvoy) wird damit beauftragt, die Verteidigung von Mary Surrat (Robin Wright) zu übernehmen. Die Angeklagte hat seinerzeit eine Pension geführt, in der sich John Wilkes Booth mit seinen Komplizen getroffen und die Verschwörung geplant haben sollen. Mary Surrat und die anderen Angeklagten werden vor ein Militärtribunal gestellt und einem nicht fairen Prozess ausgesetzt. Nach kurzer Verhandlung werden ein paar der Angeklagten zum Tode durch Erhängen und die anderen zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt.

C- (Wertung von A bis F) Robert Redford liefert hier eine unglaublich schlechte Regiearbeit ab. Regie (und Kamera) haben eindeutig das Thema verfehlt. Unübersehbar ist, dass beinahe jede Szene in sonnen-bzw. lichtdurchfluteten Räumen spielt. Wenn eine Szene abends oder nachts angesetzt wurde, dann sind sind es halt Kerzen, die den Raum ausleuchten und Vaseline, die man der Meinung war, auf die Kamera schmieren zu müssen. Das ist doch keine Rosamunde Pilcher-Verfilmung! Die Be- und Ausleuchtung ist so schlecht, dass man teilweise nicht einmal die Gesichter erkennt. Außerdem hätte Robert Redford ein Auge dafür haben müssen, dass Justin Long (Drag Me to Hell, Youth in Revolt), den ich sonst recht gerne sehe, in einem historischen Drama völlig deplatziert ist. Ich liebe Filme mit einem geschichtlichen Hintergrund, aber Redford hat mir diesen hier gründlich vermasselt. Einzig die Performances von Robin Wright und James McAvoy haben mich davor bewahrt, „The Conspirator“ noch schlechter zu bewerten.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Incendies“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: kanadisches Drama, nominiert für bester ausländischer Film bei den diesjährigen Oscars
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80%

Trailer v. Film: „Meek´s Cutoff“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Western/Drama mit Michelle Williams, Paul Dano, Bruce Greenwood
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Double Hour“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: italienischer Film, Drama/Thriller
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80%

Trailer v. Film: „Hesher“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: scheinbar ziemlich abgefahrener Film mit Joseph Gordon-Levitt (woher hat er nur diese Haare her?) und Natalie Portman (leider)
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Tree of Life“
Bewertung des Trailers: A
Kommentar: Man, auf Terrence Malicks neuen Film warte ich nun schon seit mehr als einem Jahr.
Auch aus dieser Oscar-Saison wurde er geschoben. Die Bildsprache fasziniert mich jetzt schon, naja und dann ist natürlich auch Sean Penn dabei…
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100% !!!!

Boston – Film: "Gnomeo & Juliet – 3D"

Ich war am 25.02.11 in Boston und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„Gnomeo & Juliet – 3D“ (dt. Titel: „Gnomeo und Julia“, dt. Kinostart: 24.03.11) 84 min animation
dir. Kelly Asbury voices: James McAvoy, Emily Blunt, Maggie Smith, Michael Caine, Jason Stratham, Patrick Stewart, Ozzy Osbourne, Dolly Parton, Hulk Hogan

Stratford-on-Avon, England. Der blaue Gartenzwerg Gnomeo Montague (James McAvoy) trifft bei seinem nächtlichen Ausflug auf die rote Gartenzwergin Juliet (Emily Blunt), Tochter der verhassten Nachbarsfamilie Capulet. Die beiden verlieben sich ineinander, müssen aber ihre Liebe vor ihrem Vater Lord Redbrick (Michael Caine), seiner Mutter Lady Blueberry (Maggie Smith) und allen anderen Familienmitgliedern geheimhalten…

C+ (Wertung von A bis F) Egal wie man zu Elton Johns Musik steht, man muss praktisch von Beginn an sehr aufpassen, dass die Füße nicht ein Eigenleben entwickeln. Die Geschichte, die mir hier erzählt wird fand ich mit den ganzen Animationen und ein paar witzigen Einfällen schon recht ansprechend. Langweilig war mir nicht, dennoch war er unmittelbar vergessen. Ich mochte die Mini-Zwerge, die Mini-Hasen, aber besonders (Big Hat) Benny.

Gnomeo hat mich irritiert. Von Anfang an ist mir die augenscheinliche Ähnlichkeit zu einem der ehemaligen, kriminellen, DSDS-Kandidaten (nicht dass ich eine Show mit Dieter Bohlen jemals länger als max. fünf Minuten ertragen könnte, aber sogar ich konnte mich den zahlreichen Schlagzeilen um halt diesen, mittlerweile – soweit ich weiss – im Gefängnis weilenden, Kandidaten nicht entziehen) erinnert. Jedenfalls hat Gnomeo ein ähnlich dümmliches Gesicht.
Ich wusste vorher schon, dass die 3D-Fassung nicht zu empfehlen ist, leider hatte ich keine Wahl.

Nach dem Film gab es großen Applaus vom Publikum.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer von Film:“Hop“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: pfff… Live Action/Animation mit James Marsden und Russell Brand (der einen Osterhasen spricht) und David Hasselhoff (unglaublich)
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 0%

Trailer von Film:“Soul Surfer“
Bewertung des Trailers:
Kommentar: Surferfilm nach einer wahren Geschichte mit Helen Hunt und Dennis Quaid
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 0%

Trailer von Film:“Born to e Wild“ (3-D)
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Tierdoku
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100%

Trailer von Film:“Cars 2″ (3-D)
Bewertung des Trailers: B- (bisher nur einen Teaser gesehen)
Kommentar: 2. Teil des Pixars Animationsfilm. Habe den ersten nicht gesehen, muss ich vor dem nächsten Sommer wohl nachholen…
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100%

Trailer von Film:“Mars Needs Moms“ (3-D)
Bewertung des Trailers: B+ (bisher auch nur Teaser gesehen)
Kommentar: total bekloppter Titel, aber der Sci-Fi-Animationsfilm macht keinen so schlechten Eindruck
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 80%

Trailer v. Film: „Rio“ (3-D)
Bewertung des Trailers: A (neuer Trailer)
Kommentar: SEHR vielversprechender Animationsfilm für 2011, es kam mir zwar auch ewig vor, dass ich diesen Trailer gesehen habe, aber Juni 2010?
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100 %

Los Angeles – Wanted

Ich war am 05.07.08 in Los Angeles und habe mir im Kino angeschaut:

„Wanted“ (dt. Kinostart 04.09.08) 108 min action, sci-fi, adaptation
dir. Timur Bekmambetov cast: James McAvoy, Angelina Jolie, Morgan Freeman, Terence Stamp, Thomas Kretschmann

Der Büroangestellte Wes Gibson (James McAvoy) ist sowohl von seinem Berufs- als auch von seinem Privatleben gelangweilt, hat chronischen Geldmangel und leidet unter Angstattacken. In einem Supermarkt trifft er auf die mysteriöse Fox (Angelina Jolie), die dem tausend Jahre alten elitären Geheimbund THE FRATERNITY angehört. Sie offenbart ihm, dass sein kürzlich ermordeter Vater ebenfalls Mitglied dieser geheimen Organisation war. Sein Vater hat ihm seine Killer-DNA vererbt womit Wes selbst über ungeahnte todbringende Fähigkeiten verfügt. Schliesslich lässt sich er von THE FRATERNITY rekrutieren und bekommt den Auftrag, den Tod seines Vaters zu rächen…

B (Wertung von A bis F) Der Film ist in erster Linie schnell, rasante Kamerafahrten, entsprechende Schnitte, beeindruckende – an „The Matrix“ erinnernde Special Effects. Hin und wieder wird diese grossartige Arbeit allerdings von schlechten Studioaufnahmen unterbrochen. Man sollte auch einiges in dem Film nicht hinterfragen. Wenn man den Film als das sieht was er ist – ein Actionfilm und eine Comic-Adaption – dann kann man entspannt ein schönes Kinoerlebnis geniessen. Der Film ist unterhaltsam, vor allen Dingen weil er sich selbst nicht ernst nimmt. Ausserdem fand ich das Ende äusserst gelungen. Der schottische Schauspieler James McAvoy („Atonement“) ist der neue Shootingstar in Hollywood und hier idealbesetzt und glaubwürdig. Mit dieser einzigen Rolle kann er zeigen, was er für eine schauspielerische Bandbreite hat. Für den Charakter der coolen, sexy und gefährlichen Killerin ist Angelina Jolie natürlich prädistiniert und das trotz ihrer Streichhölzer-Ärmchen und ihres zerbrechlichen Körpers. Thomas Kretschmann, der hier eigentlich nur Erwähnung findet, weil er Deutscher ist, fällt nicht weiter auf. Persönlich hätte ich mir lieber Sean Bean in der Rolle gewünscht…

Trailer zu sehen:

„sehenswert“