San Francisco – Film: „The Report“

Ich war am 21.11.19 in San Francisco und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

„The Report“ (dt. Kinostart war der 7.11.19)   119 min  drama, thriller, biopic 

dir. Scott Z. Burns   cast: Adam Driver, Annette Bening, Jon Hamm, Ted Levine, Michael C. Hall, Tim Blake Nelson, Corey Stoll, Maura Tierney, Matthew Rhys

 

Daniel Jones (Adam Driver) arbeitet für den US-amerikanischen Senat. Nachdem herausgekommen ist, dass die CIA scheinbar Vernehmungsvideos zerstört hat, beauftragt die kalifornischen Senatorin Dianne Feinstein (Annette Bening) den ambitionierten Daniel Jones die Methoden zu untersuchen, mit denen die CIA nach den Anschlägen vom 11.September 2001 Terrorverdächtige befragt hat… 

 

C+ (Wertung von A bis F) „The Report“ basiert auf tatsächlichen Begebenheiten und auf dem echten, über 6000 Seiten langen, sogenannten „Folter-Report“. Es ist der Untersuchungsbericht des Geheimdienstausschusses des US-Senats, der Foltermethoden des amerikanische Auslandsgeheimdienst CIA nach 9/11 aufdeckte. „The Report“ ist das Kinofilmdebüt des amerikanischen Drehbuchautors („The Bourne Ultimatum“, The Informant! , Contagion, Side Effects, „The Laundromat“), Filmproduzenten („An Inconvenient Truth“) und Filmemacher Scott Z. Burns. 

Ich habe eigentlich nie daran gezweifelt, dass die CIA (wie wahrscheinlich auch die meisten Geheimdienste anderer Staaten) „erweiterte Verhörmethoden“ anwendet. Menschenverachtend und schlimm, keine Frage, aber überrascht hat mich das nicht. So hat mich damals eigentlich nur schockiert, dass sich die CIA dabei erwischen lassen hat. Wie dilettantisch und beknackt sind die bei der Agency eigentlich?

Jetzt bekommen wir mit „The Report“ einen Film, bei dem wir den ehrenwerten Daniel Jones dabei zuschauen, wie er sechs Jahre akribisch Informationen über die Folterungen der CIA sammelt und dokumentiert. Ziemlich öde. Etwas interessanter wird es (aber da waren dann, glaube ich, schon anderthalb Stunden vergangen), wenn man erfährt, dass nicht nur die CIA, sondern auch die jeweils amtierende Regierung (sowohl die republikanische als auch die demokratische Administration) alles versuchen, damit der Bericht nicht an die Öffentlichkeit gelangt. Der Film basiert auf erschreckende  Fakten, aber ich halte die Geschichte dennoch nicht unbedingt für verfilmenswert. Oder er hätte anders, sprich spannender, inszeniert und noch während der Obama-Administration herausgebracht werden müssen. Jetzt dreht sich in der Berichterstattung des amerikanischen Nachrichtenfernsehens quasi rund um die Uhr alles darum, ob der jetzige Präsident (Donald Trump) seines Amtes enthoben werden könnte. Andere Zeiten erfordern andere Filme. 

Schauspielerisch durchaus überzeugend waren aber Adam Driver und besonders Annette Bening. 

„The Report“ ist für einige Oscar-Nominierungen im Gespräch, u.a. Bester Film, Beste Regie, Bester Hauptdarsteller (Adam Driver), Beste Nebendarstellerin (Annette Bening), Bestes Originaldrehbuch

„The Report“ wurde erstmalig auf dem Sundance Film Festival gezeigt. Der Film ist am 15.11.19 einigen ausgewählten amerikanischen Kinos gestartet. In Deutschland läuft der Film seit dem 7.11.19 im Kino. Der Amazon-Film soll dann ab dem 29.11.19 auf dem Streaming-Portal zu sehen sein.

Trailer zu sehen: 

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „White Snake„

Bewertung des Trailers: C (Originalfassung mit englischen Untertiteln) 

Kommentar: chinesischer Animationsfilm

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%


Trailer v. Film: „Litte Joe„

Bewertung des Trailers: B+

Kommentar: britisch-österreichisches Drama mit Emily Beecham und Ben Whishaw 

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken


Trailer v. Film: „Light From Light„

Bewertung des Trailers: B+

Kommentar: amerikanisches Drama 

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100% 


Trailer v. Film: „Atlantics„

Bewertung des Trailers: B-

Kommentar: senegalesisches Drama „Atlantique“, dass in Cannes den Großen Preis der Jury gewonnen hat. Netflix-Film

Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: eher nicht  

NYC – Film: „Georgetown“

Ich war am 27.04.19 in New York und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

„Georgetown“   99 min  drama, thriller, biopic, adaptation  

dir. Christoph Waltz  cast: Christoph Waltz, Annette Bening, Vanessa Redgrave, Corey Hawkins

 

Der deutsche Hochstapler Ulrich Mott (Christoph Waltz) hat durch die Heirat, der um mehr als 40 Jahre älteren Elsa Brecht (Vanessa Redgrave) den Aufstieg in die bessere Gesellschaft Washingtons geschafft. Eines Tages ist die 91-jährige Dame tot und nicht nur ihre Tochter (Annette Bening) hat den Verdacht, dass Ulrich Mott sie getötet hat…

 

B (Wertung von A bis F) „Georgetown“ beruht auf Franklin Foers New York Times Artikel „The Worst Marriage in Georgetown“. Der Film wurde von Tatsachen inspiriert. Für diesen Film wurden die Namen geändert. Christoph Waltz hat bereits im Jahr 2000 bei dem deutschen Fernsehfilm „Wenn man sich traut“ Regie geführt, „Georgetown“ ist das amerikanische Regiedebüt des deutsch-österreichischen Schauspielers und zweifachen Oscar-Preisträgers Christoph Waltz („Inglourious Basterds, Django Unchained, Big Eyes). Etwas irritierend: im Abspann heißt es „directed by C. Waltz“. 

Zunächst einmal hat sich der Deutschösterreicher für sein amerikanisches Regiedebüt eine geeignete Geschichte ausgesucht, insbesondere wenn er dann auch selbst noch den exzentrischen, deutschen Hochstapler spielt. Diese Rolle ist maßgeschneidert, sie ist aber auch nicht in einem völlig anderen Spektrum angesiedelt, als die, für die er seine zwei Oscars gewonnen hat. 

In sechs Kapiteln wird der Werdegang des spleenigen, deutschen Gernegroß Albrecht Gero Muth im politischen Washington nacherzählt. Der Pulitzer-Preisträger David Auburn („Proof“) mag mit seinem Drehbuch die Geschichte etwas aufgepeppt haben, der New York Times Artikel drängt aber förmlich auf die Verfilmung dieser Story. „Georgetown“ ist ein solider Film, es bringt mich aber generell immer etwas raus, wenn – wie hier – beide deutschstämmigen Ehepartner, nicht mal im Streit in ihrer Muttersprache miteinander reden. Schauspielerisch überzeugt Christoph Waltz, Vanessa Redgrave ist brillant, Annette Bennings Rolle hätte, für meinen Geschmack, größer sein können. 

„Georgetown“ lief erstmalig auf dem Tribeca Film Festival 2019. Dort lief der Film in der Sektion Spotlight Narrative. Ich habe den Film auf diesem Filmfestival gesehen. Es war das erste Screening des Films. Vor dem Film hat die Programmdirektorin des Tribeca Filmfestivals, Cara Cusumano, den Regisseur und Hauptdarsteller Christoph Waltz vorgestellt. Der hat sich dann aber kurz gehalten, eigentlich nur gesagt, dass der Film für sich selbst spricht. Bislang hat dieses Werk weder einen amerikanischen noch einen deutschen Verleiher gefunden. 

Bisher gibt es auch noch keinen Trailer.

Weltpremiere von "Georgtown", Tribeca Film Festival 2019, Christoph Waltz stellt sein Regiedebüt vor
Weltpremiere von „Georgtown“, Tribeca Film Festival 2019, Christoph Waltz stellt sein amerikanisches Regiedebüt vor

Chicago – Film: „Rules Don´t Apply“

Ich war am 24.11.16 in Chicago und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 
„Rules Don´t Apply“ (dt. Filmtitel: „Regeln spielen keine Rolle“, dt. Kinostart: 06.04.17) 127 min drama, comedy, biopic
dir. Warren Beatty cast: Warren Beatty, Lily Collins, Alden Ehrenreich, Annette Bening, Matthew Broderick, Haley Bennett, Alec Baldwin, Candice Bergen, Chace Crawford, Taissa Farmiga, Ed Harris, Martin Sheen, Oliver Platt

 

 

Im Jahr 1958 in Los Angeles. Marla Mabrey (Lily Collins) möchte als Schauspielerin in Hollywood durchstarten. Sie ist bereits bei RKO Pictures, dem Filmstudio des exzentrischen Howard Hughes (Warren Beatty), unter Vertrag. Er hat sie nach L.A. eingeladen, sie darf in einem seiner zahlreichen Häuser wohnen. Frank (Alden Ehrenreich) arbeitet als Fahrer für die Hughes Organisation. Er holt das naive Filmsternchen und ihre Mutter (Annette Bening) vom Flughafen ab und ist beauftragt, die Beiden herumzufahren. Während die Schauspielerin darauf wartet, dass sie von dem neurotischen Milliardär empfangen wird, verliebt sich Frank in Marla…

 

 

B+ (Wertung von A bis F) „Rules Don´t Apply“ ist die achte Regiearbeit von Schauspieler/Regisseur Warren Beatty. Er hat seit dem Jahr 1988 und dem Film „Bulworth“ nicht mehr Regie geführt. Warren Beatty ist der Bruder der Schauspielerin Shirley MacLaine. Seit dem Film „Bugsy“ ist er mit der Schauspielerin Annette Bening zusammen. Mittlerweile sind sie seit 25 Jahren verheiratet. „Rules Don´t Apply“ ist der erste Film, bei dem seine Ehefrau seinen Regieanweisungen folgen musste.

 
Der bereits vierzehn Mal für den Oscar nominierte Warren Beatty (als Regisseur wurde er für seinen Film „Reds“ auch ausgezeichnet) präsentiert mit „Rules Don´t Apply“ ein vielleicht etwas zu langes, aber sonst solides Werk. Die 25-Millionen-Dollar-Produktion wirkt handwerklich hochwertig (insbesondere, wenn man – wie ich – kurz zuvor Robert Zemeckis, für 85 Millionen Dollar produzierten Film Allied gesehen hat). Auch wenn Warren Beatty seit über 40 Jahren an einem Film über Howard Hughes gearbeitet hat, sieht er seinen Film nicht als Biopic über Howard Hughes, vielmehr als einen Film über das Hollywood Ende der 1950er Jahre. Es dauert tatsächlich auch eine Weile bis man Howard Hughes das erste Mal zu Gesicht bekommt, generell dominiert die Geschichte von Marla und Frank den Film.
Warren Beatty spielt hier Howard Hughes in einer Zeit, in der er psychisch bereits schwer krank war und mit seiner äußerst neurotischen Persönlichkeit, seinen Angestellten das Leben zur Hölle gemacht hat. Beim Dreh blieb der Hauptdarsteller und Regisseur stets in seiner Rolle und so haben die Schauspieler Regieanweisungen von Howard Hughes bekommen.

Der Film hat in meinen Augen drei besondere Szenen (Die Szene, in der Frank erstmalig auf Howard Hughes trifft, die Szene, in der eine angetrunkene Marla, Zeit mit Howard Hughes verbringt und die Szene, in der Matthew Brodericks Charakter der Geduldsfaden reißt).

 

Auch wenn ich schon zuvor einige Filme mit ihm gesehen habe, ist mir mein künftiger Lieblingsschauspieler bewusst das erste Mal in Hail, Caesar! aufgefallen. Mittlerweile bin ich von Alden Ehrenreich völlig hingerissen. Ich sehe ihn als Charakterschauspieler mit Filmstar-Qualitäten und für mich ist mit dieser Rolle klar, dass die Mädchen (und Jungs) ihn in spätestens  3, 4 oder 5 Jahren anhimmeln und seinetwegen ins Kino rennen. Vergleichbar mit Leonardo DiCaprio, der noch nicht „Titanic“ gedreht hat. Da passt es natürlich, dass er für das Star Wars-Spin-off-Projekt als Han Solo besetzt wurde.

Für diesen Indie-Film sind 16 Produzenten gelistet, darunter Steven Mnuchin, der ehemaligen Goldman-Sachs-Banker und künftigen Finanzminister des designierten U.S. Präsidenten Donald Trump.

 

 

„Rules Don´t Apply“ ist für einige Oscar-Nominierungen im Gespräch, u.a. Bester Film, Beste Regie, Bester Hauptdarsteller (Warren Beatty), Beste Hauptdarstellerin (Lily Collins), Bester Originalsong („Rules Don´t Apply“)

„Rules Don´t Apply“ wurde erstmalig auf dem AFI Fest 2016 gezeigt. Der Film ist am 23.11.16 in den amerikanischen Kinos gestartet. Der Film kommt am 6.4.17 in die deutschen Kinos.

 
Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Miss Sloane„
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Politthriller mit Jessica Chastain, Mark Strong, John Lithgow und Sam Waterston. Für mich sieht das nach Top-Ten-Material aus, kleiner Spoiler: ist es auch
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mittlerweile bereits gesehen

 
Trailer v. Film: „Jackie„
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Biopic über Jacqueline Kennedy mit Natalie Portman in der Hauptrolle. Die Oscar-Nominierung ist ihr sicher, ich werde aber wohl nie ein Freund der Portman.
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mittlerweile bereits gesehen

Trailer v. Film: „Patriots Day„
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Ein weiterer Film von Peter Berg und mit Mark Wahlberg. Dieses Mal geht es um das Bombenattentat bei dem Boston-Marathon – muss man eigentlich alles verfilmen? Inzwischen hat sich herausgestellt, dass der Film ganz gut ist.
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „50 Shades Darker„
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Fortsetzung zu „50 Shades of Grey“ – war das nötig? Jamie Dornan ist so unsexy.
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Passengers„
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Morten Tyldums neuer Film, Sci-Fi-Romanze mit Jennifer Lawrence und Chris Pratt. Jennifer Lawrence sieht in dem Kleid echt ein Knaller aus.
Wie oft schon im Kino gesehen: 5 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Same Kind of Different as Me„
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: Warum muss Greg Kinnear immer in so einem Mist mitspielen? Hätte man ihren Namen nicht irgendwann in großen Lettern lesen können, ich hätte Renée Zellweger niemals erkannt. Traurig.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Live by Night„
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Ben Afflecks neuer Film als Regisseur und Hauptdarsteller. Eine Dennis-Lehane-Verfilmung mit Elle Fanning, Brendan Gleeson, Chris Cooper und Sienna Miller
Wie oft schon im Kino gesehen: 5 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Hidden Figures„
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Biopic über afroamerikanische Frauen, die für die NASA gearbeitet haben. Bei Octavia Spencer bin ich generell draußen. Mal gucken, wie weit der Film hinsichtlich der Oscars kommt.
Wie oft schon im Kino gesehen: 6 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken

 

Boston – Film: "Danny Collins"

Ich war am 4.4.15 in Boston und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„Danny Collins“ 106 min comedy, drama
dir. Dan Fogelman cast: Al Pacino, Annette Bening, Christopher Plummer, Bobby Cannavale, Jennifer Garner

Danny Collins (Al Pacino) war in den 1970er Jahren ein berühmter Rockstar – mit allem was dazu gehört. Er hat zwar immer noch eine große Fangemeinde, aber er tourt halt nur mit seinen alten Hits. Seit 30 Jahren hat er keinen Song mehr geschrieben. Sein Manager Frank Grubman (Christopher Plummer) schenkt ihm zu seinem Geburtstag einen an ihn gerichteten handgeschriebenen Brief von John Lennon. Der Brief wurde im Jahr 1971 geschrieben und sollte den damals jungen Sänger und Songschreiber ermuntern, sich selbst treu zu bleiben. Für Danny Collins ist der Brief jetzt der Auslöser, sein Leben zu ändern. Er storniert seine Tournee, nistet sich in einem Hotel in New Jersey ein, flirtet mit der Hotelmanagerin Mary (Annette Bening) und versucht das erste Mal in seinem Leben, seinen leiblichen Sohn Tom (Bobby Cannavale) zu kontaktieren.

B (Wertung von A bis F) „Danny Collins“ wurde von einer wahren Geschichte inspiriert. Der Filmemacher hat es zu Beginn des Films origineller ausgedrückt: „The Following is kind of based on a true story a little bit“. Zum Schluss des Films kommt der britische Sänger Steve Tilston zu Wort, der tatsächlich erst im Jahr 2005 den an ihn gerichteten Brief von John Lennon erhalten hat. Danny Collins ist das Regiedebüt von Drehbuchautor Dan Fogelman (Crazy, Stupid, Love, „The Guilt Trip“, „Last Vegas“)

Die Story ist natürlich nicht außergewöhnlich. Eigentlich weiss man von Beginn an wie sie endet. Auch kamen mir weite Teile des Films wie ein Werbetrailer für Hilton Hotels vor. Wenn der Film in der Oscar-Saison gestartet wäre, wäre ich viel kritischer an ihn rangegangen. So aber, für einen März/April-Film fand ich ihn sehenswert. Ich konnte komplett in die Geschichte eintauchen, mochte die Dialoge, die meisten Charaktere und Performances.

Al Pacino neigt zum Overvacting. Das ist bekannt, also muss er sich in seinem Schauspiel entweder extrem zurücknehmen oder die Filmemacher müssen sich das zu Nutzen machen, in dem sie als ihn Exzentriker wie beispielsweise in Phil Spector  besetzen. In „Danny Collins“ hält sich Al Pacino zurück.

Entweder ich bin total verknallt in Bobby Cannavale (Blue Jasmine ) oder er mutiert langsam zu einem meiner Lieblingsschauspieler. Anders kann ich es mir nicht erklären, dass – immer wenn er auftritt – mein Herz schneller zu schlagen beginnt. Ich beobachte ihn jetzt schon eine Weile, mag seine Präsenz und das es ihm immer gelingt, hinter seiner jeweiligen Figur zu verschwinden.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Desert Dancer“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Film spielt im Iran. Ich habe keinerlei Interesse an Tanzfilmen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „I´ll See You in My Dreams“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Tragikomödie mit Blythe Danner und Sam Elliott
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Aloha“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Cameron Crowes neuer Film mit Bradley Cooper, Emma Stone, Alec Baldwin, Bill Murray
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Trainwreck“
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: Judd Apatows neuer Film. Ich habe den gesamten Trailer nur gedacht, was das bloss für eine grauenvolle Frau ist. Amy Schumer – gar nicht mein Fall. Da sie scheinbar die Hauptrolle spielt, weiss ich noch nicht, ob ich den Film gucke.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken

Trailer v. Film: „The Water Diviner“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Russell Crowes Regiedebüt. Er spielt natürlich auch die Hauptrolle. Der Film wurde von der Australischen Academy mit einigen Preisen (u.a. Bester Film) ausgezeichnet. Dieses historische Drama interessiert mich eigentlich nicht sonderlich.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken

Trailer v. Film: „While We´re Young“
Bewertung des Trailers: B- (neuer Trailer)
Kommentar: Noah Baumbachs neuer Film mit Ben Stiller, Naomi Watts und Adam Driver. Ich habe ihn bereits auf dem NYFF 2014 gesehen habe. Ich habe den Film besser in Erinnerung als dieser Trailer es prophezeit. Film läuft auch bereits schon in einem Nachbarsaal.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bereits gesehen.

Singapore – Film: "Ruby Sparks"

Ich war am 8.10.12 in Singapur und habe mir im Kino angeschaut:

„Ruby Sparks“ (dt. Titel: „Ruby Sparks – Meine fabelhafte Freundin“, dt. Kinostart: 29.11.12) 104 min drama, comedy
dir. Jonathan Dayton, Valerie Faris cast: Paul Dano, Zoe Kazan, Antonio Banderas, Annette Bening, Steve Coogan, Elliot Gould, Chris Messina

Calvin (Paul Dano) ist einer dieser jungen und hippen Schriftsteller, der schon früh zu Ehre und Geld gekommen ist. Mittlerweile ist er Ende 20 und will einen Folgeroman schreiben. Er hat aber eine Schreibblockade. Als ihm im Traum immer wieder eine junge Frau erscheint, fällt ihm plötzlich wieder ein, über was er schreiben kann. Er schreibt über sie und sich. Er nennt sie Ruby und erfindet eine Persönlichkeit um sie herum. Dann steht Ruby auf einmal in seinem Haus und Calvin denkt, er hat den Verstand verloren…

B- (Wertung von A bis F) „Ruby Sparks“ erzählt nun nicht unbedingt eine Geschichte, die man noch nie gehört hat, es werden aber ein paar neue originelle Aspekte in den Film gebracht. Für eine romantische Komödie ist „Ruby Sparks“ durchaus sehenswert. Der Film hätte mir sicherlich noch mehr gefallen, wenn Zooey Deschanel hier die Hauptrolle gespielt hätte. Die Rolle wäre perfekt für sie gewesen, das hat mich den ganzen Film über beschäftigt. Im Abspann war dann zu lesen, dass Zoe Kazan das Drehbuch zu „Ruby Sparks“ geschrieben hat und da hat die sich dann gleich mal die Titelfigur zukommen lassen. Vielleicht hat es auch geholfen, dass sie im wahren Leben mit Paul Dano („Little Miss Sunshine“, There Will Be Blood, The Good Heart) zusammen ist. Meines Erachtens sollte sie besser beim Schreiben bleiben. Gut gefallen hat mir Annette Bening in der ungewohnten Rolle als Hippie.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „The House at the End of the Street“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Horrorfilm mit Elisabeth Shue und Jennifer Lawrence. Lief schon in den U.S.A., hat aber vernichtende Kritiken bekommen, daher erspare ich mir den.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Pitch Perfekt“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Highschool-Comedy/Musical mit Anna Kendrick
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

San Francisco – Film: "The Kids Are All Right"

Ich war am 05.08.10 in San Francisco und habe mir im Kino angeschaut:

„The Kids Are All Right“ (dt. Kinostart: 18.11.10) 104 min comedy, drama
dir. Lisa Cholodenko cast: Julianne Moore, Annette Bening, Mark Ruffalo, Mia Wasikowska, Josh Hutcherson

Nic (Annette Bening) und Jules (Julianne Moore) leben mit ihre beiden Kinder, dem 15jährigen Laser (Josh Hutcherson) und der 18jährige Joni (Mia Wasikowska) glücklich in Kalifornien. Die Geschwister wollen nun aber den Samenspender bzw. ihren biologischen Erzeuger Paul (Mark Ruffalo) kennenlernen. Paul wird das Leben der kompletten Familie etwas durcheinander bringen…

B (Wertung von A bis F) „The Kids Are All Right“ ist eine erfrischend normale Indie-Tragikomödie, die von mir das Prädikat „sehenswert“ bekommt, weil die Besetzung der einzelnen Charaktere nicht hätte besser sein können. Annette Bening und Julianne Moore spielen hier so entspannt und überzeugend ein lesbisches Paar, dass natürlich die ersten Prognosen dahin gehen, dass die beiden für einen Oscar nominiert werden könnten. Beide Nominierungen würde ich aus heutiger Sicht (die Saison hat nicht einmal begonnen) befürworten. Aber auch Mia Wasikowska, die mich in Alice in Wonderland noch nicht so begeistern konnte, besticht hier mit ihrer Natürlichkeit. Nicht zu vergessen ist klar: Mark Ruffalo, solide Performance, wie immer. Der Film hat ansonsten in meinen Augen eine kleine Schwäche im Drehbuch, so war eine bestimmte Wendung absolut unnötig. Wenn man Dramen und Tragikomödien beurteilt, fliesst meist eine persönliche Komponente eine Rolle. „The Kids Are All Right“ hat mich, im Gegensatz zu meinen Kollegen und anderen Mitzuschauern (bei denen die Taschentücher gezückt wurden), nicht berührt, daher nur ein „B“.

„The Kids Are All Right“ hat auf der Berlinale 2010 den Teddy Award, Kategorie Bester Spielfilm gewonnen.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer von Film: „Conviction“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Empfiehlt sich mit diesem Drama der talentierte Mr. Rockwell der Academy? Ist ja längst fällig. Film auch mit Hilary Swank, Melissa Leo, Minnie Driver und Juliette Lewis
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Gulliver´s Travels“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: neuer Jack Black-Film mit Jason Segel, Amanda Peet und Emily Blunt. Wieder einmal ein Film, der in letzter Minute (Film ist nicht in 3D gedreht) auf den erfolgreichen 3D-Zug aufspringen will.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 20%

Trailer v. Film: „Machete“
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: Robert Rodriguez neuer Film, ein kleines Filmhäppchen hat man bereits als FAKE TRAILER zu Tarantinos „Grindhouse“ gesehen. Trailer konnte mich nicht so begeistern, aber was soll man machen…
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 70%

Trailer v. Film: „It´s Kind of a Funny Story“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Indie-Komödie mit Zach Galifianakis. Ich mag zwar Zach Galifianakis („The Hangover“) nicht, besonders nicht in „Dinner for Schmucks“, aber dieser Trailer gefällt mir.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Wall Street: Money Never Sleeps“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Oliver Stones Fortsetzung des oscarprämierten Films. „Wall Street“ mit Michael Douglas, Shia LaBeouf, Frank Langella, Carey Mulligan, Susan Sarandon und Josh Brolin.
Wie oft schon im Kino gesehen: 4 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Never Let Me Go“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Romanverfilmung mit Carey Mulligan, leider auch Keira Knightley
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 70%