Boston – Film: „The End of the Tour“

Ich war am 20.08.15 in Boston und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„The End of the Tour“ 121 min drama, adaptation, biopic
dir. James Ponsoldt cast: Jason Segel, Jesse Eisenberg, Ron Livingston, Joan Cusack, Mamie Gummer, Mickey Sumner

Im Jahr 2008 erfährt David Lipsky (Jesse Eisenberg), dass sich der berühmte Romanautor David Foster Wallace (Jason Segel) im Alter von 46 Jahren das Leben genommen hat. David Lipsky erinnert sich an die Begegnung der beiden vor 12 Jahren. Im Winter des Jahres 1996 hat David als Reporter beim Rolling Stone Magazine gearbeitet und hat den Schriftsteller fünf Tage lang, u.a. auf einer Lesereise begleitet und interviewt.

A- (Wertung von A bis F) „The End of the Tour“ basiert auf David Lipskys Memoiren „Although Of Course You End Up Becoming Yourself: A Road Trip with David Foster Wallace“. Die Memoiren wurden zwei Jahre nach dem Tod des Schriftstellers veröffentlicht.

Einen guten Film macht für mich auch aus, wenn ich Lust habe, mit den Charakteren Zeit zu verbringen und gerne ihren Gesprächen lausche. „The End of the Tour“ ist genau der Film. Er ist sehr dialogreich und ich habe förmlich jedes Wort, jede Szene aufgesogen. Ich mag die Beiden, fand es glaubhaft und faszinierend zugleich wie sie sich erstmalig begegnen, gleich sympathisch sind und wie sich ihre Bekanntschaft über die fünf Tage entwickelt. Es ist die Eitelkeit, aber auch die unterschwelligen Machtspielchen, die es so nur unter Männern gibt. Wachsendes Misstauen von David Foster Wallace auf der einen Seite und eine gewisse Arroganz, aber auch eine von Neid geprägte Neugierde von David Lipsky, die zwangsläufig irgendwann zu Streitigkeiten führen. Das Ganze ergibt sich ganz natürlich, so dass ich immer wieder vergessen habe, hier eigentlich zwei Schauspielern zuzuschauen. Ich war von beiden Charakteren so gefesselt, dass es mich beinahe störte, als die beiden Frauen (Mickey Sumner, Tochter von Sting und Mamie Gummer, Tochter von Meryl Streep) dazukamen und die beiden Davids ihre Gespräche vorerst nicht wie bisher weiterführen konnten.

In der Rolle der intelligenten, rhetorisch gewandten, meist schnellsprechenden Persönlichkeit ist Jesse Eisenberg für mich stets idealbesetzt (unvergessen natürlich als Facebook-Gründer Mark Zuckerberg in The Social Network). Jason Segel sehe ich sehr gerne, er ist mir aber bislang nur durch komödiantische Rollen (Forgetting Sarah Marshall, I Love You, Man, The Muppets aufgefallen. Er ist zweifelsfrei die Überraschung von „The End of the Tour“. Ich fand ihn großartig in der Rolle von David Foster Wallace. Zu Recht ist er für diese Rolle für eine Oscar-Nominierung im Gespräch. Derzeit wird eine Strategie überlegt, ob seine eigentliche Hauptrolle bei der Oscar-Kampagne nicht vielleicht besser als Nebenrolle runtergespielt werden sollte. Das würde, auch meines Erachtens, die Chancen auf eine tatsächliche Academy Award-Nominierung erhöhen.

Das Interview, das der Journalist David Lipsky mit dem Schriftsteller David Foster Wallace geführt hat, wurde im Rolling Stone Magazine nie veröffentlicht.

The End of the Tour ist wieder ein Film von meinem amerikanischen Lieblingsverleiher A24 Films (Under the Skin, Locke, The Rover, A Most Violent Year, Ex Machina, Slow West, Amy)

„The End of the Tour“ wurde erstmalig auf dem Sundance Film Festival 2015 gezeigt. Es zählt definitiv zu den besten Filmen, die ich bisher im Jahr 2015 gesehen habe.

„The End of the Tour“ ist im Gespräch für folgende Oscar-Nominierungen: Bester Hauptdarsteller bzw. Bester Nebendarsteller (Jason Segel).

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „About Ray“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Drama mit Elle Fanning als Transsexuelle. Auch mit dabei sind Naomi Watts, Susan Sarandon und Tate Donovan. Oscar-Nominierungen denkbar.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Mistress America“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Noah Baumbachs neuer Film mit Greta Gerwig
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Pawn Sacrifice“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Tobey Maguire endlich mal wieder in einem scheinbar guten Film. Biografisches Drama auch mit Peter Sarsgaard und Liev Schreiber. Oscar-Film?
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „99 Homes“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Drama mit Andrew Garfield, Laura Dern und dem wunderbaren Michael Shannon. Oscar-Kandidat?
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Z for Zachariah“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Sci-Fi-Drama-Thriller mit Chiwetel Ejiofor, Margot Robbie und Chris Pine
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Steve Jobs“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Danny Boyles Biopic über Steve Jobs. Mit Michael Fassbender, Kate Winslet, Jeff Daniels und Seth Rogen. Oscar-Film
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Diary of a Teenage Girl“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: sehenswerte Tragikomödie mit Alexander Skarsgard und Bel Powley.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bereits auf der diesjährigen Berlinale gesehen

San Francisco – Film: "This is the End"

Ich war am 25.06.13 in San Francisco und habe mir im Kino angeschaut:

„This is the End“ (dt. Titel: „Das ist das Ende“, dt. Kinostart: 08.08.13) 107 min comedy, adaptation
dir. Seth Rogen, Evan Goldberg cast: Seth Rogen, Jay Baruchel, James Franco, Jonah Hill, Danny McBride, Rihanna, Emma Watson, Michael Cera, Jason Segel, Craig Robinson, Paul Rudd, Christopher Mintz-Plasse

Jay Baruchel kommt nach einem Jahr das erste Mal wieder nach Los Angeles. Selbstverständlich wohnt er bei seinem Kumpel Seth Rogen. Geplant ist ein Wochenende mit Videospielen, kiffen und abhängen. Seth überredet aber Jay, am Abend auf James Francos Einweihungsparty zu gehen. Dort treffen sie auf Michael Cera, Jonah Hill, Jason Segel, Rihanna, Craig Robinson und was weiß ich noch auf wen. Als Seth Rogen und Jay Baruchel kurz Zigaretten kaufen gehen, gibt es ein Erdbeben. Oder war das gar der Weltuntergang? Na lieber mal schnell zurück zu James Francos Haus…

B (Wertung von A bis F) „This is the End“ basiert auf Jason Stones Kurzfilm „Jay and Seth versus the Apocalypse“.

Die Idee, dass sich die Schauspieler irgendwie selbst spielen, sich über sich selbst lustig machen und gegenseitig auf die Schippe nehmen hat natürlich eine gewisse Dynamik. Die meisten Schauspieler, kennen sich aus den Judd Apatow-Projekten (Knocked Up, Superbad, Pineapple Express) und zeigen sich hier selbstironisch (Seth Rogen spielt sowieso immer denselben Typen in seinen Filmen, James Franco hält sich für einen Künstler und ist selbstverliebt, Jonah Hill hält sich seit seiner Oscar-Nominierung für Moneyball für etwas Besseres, etc.). Sie reden über ihre vergangenen Filmprojekte, über sich und andere Schauspieler und das ist sehr unterhaltsam und bietet einiges an Situationskomik. Natürlich ist der Film total übertrieben, kindisch, teilweise krass und hat einen derben Humor, aber das kann man sich bereits denken, wenn man sich die Besetzungsliste anschaut. Vielleicht ist es hauptsächlich ein Film für Teenager-Jungs oder Männer, die sich ihre Teenager-Zeit ab und zu mal zurückwünschen.

Mit einer Ausnahme (Whitney Houston), fand ich „This is the End“ immer besonders klasse, wenn Songs eingespielt werden. Das gilt auch für die Schlussszene. Der Film hätte noch besser sein können, wenn er nicht so lang wäre. Hollywood-Komödien, und das erwähne ich natürlich nicht das erste Mal, sollten eine Laufzeit von 90 Minuten nicht überschreiten. So lahmt leider auch dieser Film irgendwann und fühlt sich zum Ende hin gestreckt an.

So gelangweilt ich in der letzten Zeit von James Franco war, so begeistert war ich hier von ihm. Auch hat mir – wieder einmal – Jonah Hill gut gefallen.

Erwähnen möchte ich noch ein tolles Cameo (zum Ende des Films), das ich selbstverständlich nicht spoilern werde. Ich fand es brüllend komisch, wie er mit den Gerüchten um seine Person umgeht.

Wie viel Geld hat eigentlich Milky Way bzw. Mars Incorporated zu diesem Film gesponsert? Eigentlich mag ich Milky Way gar nicht so gerne, aber während des Films hätte auch ich am liebsten in so einen Riegel gebissen.

Meine dringende Empfehlung ist, dass man „This is the End“ ausschließlich im Original sehen sollte. Der Film kann, meines Erachtens, nur so funktionieren.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Don Jon“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Neuer Film von und mit Joseph Gordon-Levitt. Leider spielt auch Scarlett Johannson mit.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „We´re the Millers“
Bewertung des Trailers: C+ (Redband-Trailer)
Kommentar: Komödie, bei der Jennifer Aniston wieder versucht, sexy auszusehen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The To Do List“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: RomCom mit Aubrey Plaza. Sie sollte für keine Hauptrolle besetzt werden.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Kick Ass 2“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Wat für´n Scheiß. Jim Carrey nimmt mittlerweile sogar Abstand von dem Film.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Mortal Instruments: City of Bones“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Fantasy/Romanverfilmung. Schlimm – wirklich schlimm!
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Heat“
Bewertung des Trailers: B- (neuer Redband-Trailer)
Kommentar: Ich fand diesen Trailer scheinbar besser als die anderen. Trotzdem kein Grund, diese Komödie mit Sandra Bullock und Melissa McCarthy zu sehen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Grown Ups 2“
Bewertung des Trailers: D
Kommentar: Der erste Film war schon schlimm, dieser Trailer zeigt, dass der 2. mindestens genauso schlimm ist.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Chicago – Film: "Jeff, Who Lives at Home"

Ich war am 30.03.12 in Chicago und habe mir im Kino angeschaut:

„Jeff, Who Lives at Home“ (dt. Titel: „Jeff, der noch zuhause lebt“, dt. Kinostart: 09.08.12) 83 min drama, comedy
dir. Jay Duplass, Mark Duplass cast: Jason Segel, Ed Helms, Judy Greer, Susan Sarandon, Rae Dawn Chong

Sharon (Susan Sarandon) ist Witwe und die Mutter von Jeff (Jason Segel) und Pat (Ed Helms). Sharon ist genervt, dass ihr nichtsnutziger Sohn Jeff im Alter von 30 Jahren immer noch bei ihr wohnt. Jeff ist eigentlich ein netter Kerl, aber er hat schon einen an der Klatsche. Sharons ältester Sohn Pat ist mit Linda (Judy Greer) verheiratet, aber die haben auch ihre Probleme und Pat ist auf einmal der Meinung, sich einen Porsche kaufen zu müssen und dann vermutet er, dass seine Frau fremdgeht. Außerdem hat Sharon scheinbar einen heimlichen Verehrer…

B- (Wertung von A bis F) „Jeff, Who Lives at Home“ ist eine Tragikomödie, die ich mir nicht zuletzt wegen der Besetzung angeschaut habe. Es ist ein netter Indie-Film, der mit Situationskomik unterhält, aber den man leider auch recht schnell wieder vergessen hat.

Wenn Jason Segels Charakter über den, in meinen Augen unsäglichen Film „Signs“ sinniert, finde ich das schon arg schräg und komisch. Er glaubt an das Schicksal und sieht in allen möglichen Dingen eine Bedeutung, halt „Zeichen“ und verrennt sich dann. Jason Segel spielt diesen liebenswerten Kiffer-Kauz natürlich überzeugend. Ich mag Jason Segel (The Muppets) wirklich gerne sehen, auch wenn ich immer noch nicht glauben kann, dass er erst 32 Jahre ist. Bewusst habe ich ihn das erste Mal in Forgetting Sarah Marshall gesehen und da hätte ich schon gedacht, dass er Ende 30 ist. Über Susan Sarandon braucht man nicht mehr viele Worte zu verlieren, sie macht jeden Film sehenswert. Auch Judy Greer (The Descendants) hat mir hier gefallen.

Die große Überraschung des Films ist für mich jedoch Ed Helms. Bekannt geworden ist er in den U.S.A. als Ensemble-Mitglied von „The Office“ (dem amerikanischen „Stromberg“). Mit den The Hangover-Filmen hat er dann weltweit eine große Fangemeinde gewonnen. Den Hype um den ersten Film konnte ich nie nachvollziehen und der zweite war schlichtweg eine Zumutung. Ed Helms habe ich aber auch Cedar Rapids gesehen, damals wollte ich ihn mal in einer ganz anderen Rolle sehen. Dieser Wunsch wurde mir hier erfüllt, er kann tatsächlich in ernstzunehmenden Rollen überzeugen. Ich halte Ed Helms für talentiert.

„Jeff, Who Lives at Home“ wurde auf dem Toronto International Film Festival im Jahr 2011 uraufgeführt.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Bully“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Dokumentation über den Psychoterror an amerikanischen Schulen und wie Schüler gemobbt werden. Ein Film von Harvey Weinstein und damit ein sicherer Oscar-Kandidat.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „What to Expect When You´re Expecting“
Bewertung des Trailers: D
Kommentar: Romanverfilmung und Ensemblefilm mit J.Lo, Chris Rock, Dennis Quaid, Cameron Diaz, Elizabeth Banks, Anna Kendrick
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: nicht unter 80% RT

Trailer v. Film: „Dark Shadows“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Tim Burtons neuer Film mit Johnny Depp, Michelle Pfeiffer, Helena Bonham Carter, Jackie Earle Haley. Ich hoffe inständig, dass der Film besser ist als der Trailer
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Sound of My Voice“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Thriller mit Brit Marling. Lief auf dem Sundance Film Festival 2011.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Five-Year Engagement“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: RomCom mit Jason Segel, Emily Blunt, Rhys Ifans
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80%

Trailer v. Film: „G.I. Joe: Retaliation“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Knallbummbang mit Dwayne Johnson und Bruce Willis. So was gucke ich nur, wenn ich eine Wette verliere…
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

L. A. – Film: "The Muppets"

Ich war am 19.12.11 in Los Angeles und habe mir im Kino angeschaut:

„The Muppets“ (dt. Titel: „Die Muppets“, dt. Kinostart: 19.01.11) 98 min family, musical
dir. James Bobin cast: Jason Segel, Amy Adams, Chris Cooper, Rashida Jones

Walter ist der weltgrösste Muppets-Fan. Zusammen mit seinem Bruder Gary (Jason Segel) haben sie immer die Muppet Show geschaut. Gary ist jetzt seit zehn Jahren mit seiner Freundin Mary (Amy Adams) zusammen. Um den Jahrestag zu feiern, fahren sie nach Los Angeles. Gary lädt überraschend seinen Bruder Walter ein, damit er das erste Mal die legendären Studios der Muppets sehen kann. Das Gelände ist aber mittlerweile total heruntergekommen, niemand interessiert sich mehr für die Muppets. Auf der Tour durch das Theater, schleicht sich Walter in Kermits altes Büro und erfährt, dass der Ölmagnat Tex Richman (Chris Cooper) das Theater abreissen will, um dort nach Öl zu bohren. Jetzt müssen Walter, sein Bruder Gary und Mary keinen Geringeren als Kermit überzeugen, die alte Crew zusammen zu trommeln. Sie müssen 10 Millionen Dollar aufbringen, um das Theater der Muppets zu retten…

B- (Wertung von A bis F) Ich bin nun gar kein Fan der Muppets, bzw. der Muppet-Show. Ich kenne natürlich einige Figuren, fand/ finde die aber auch nicht immer originell. Einen Muppets-Film habe ich tatsächlich nie geschaut. Warum gucke ich mir nun ausgerechnet diesen Film an? Zum einen sind die Muppets seit einigen Wochen in aller Munde, dann hat dieser erste Muppets-Film seit 12 Jahren sensationell gute Kritiken bekommen. Außerdem hatte ich an dem Tag einen gewissen Mangel an Alternativen im Kino.

Auch wenn ich finde, dass der Film zu lang ist, im Mittelteil schwächelt, nicht alle Musical-Nummern funktionieren, ich ganz sicher viele Anspielungen nicht verstehe, hatte ich eine richtig gute Zeit mit „The Muppets“. Ein Hauptgrund dafür ist: Walter. Von Beginn an habe ich den kleinen Kerl ins Herz geschlossen. Wie könnte man auch nicht? Eine liebenswert-charmante Story über Walter, der seinen Platz im Leben sucht und natürlich über die Wiedervereinigung der Muppets. Bei einigen Szenen musste ich lauthals lachen. Eine meiner Lieblingssequenzen ist als Walter erfährt, dass das Theater der Muppets abgerissen werden soll, eine andere Szene als Kermit seinen ersten Auftritt hat. Großartig fand ich aber auch die Musical-Nummer „Am I a Man or a Muppet?“ Jason Segel (Forgetting Sarah Marshall, I Love You, Man, „How I Met Your Mother“), selbst großer Fan der Muppets, ist zu einem großen Teil verantwortlich, dass es überhaupt diesen neuen Muppets-Film gibt. Er hat auch am Drehbuch mitgeschrieben. Ich mag Jason Segel und finde ihn auch hier glaubwürdig. Von Amy Adams weiß man, dass sie singen und tanzen kann, das stellt sie hier erneut wunderbar unter Beweis. Unzählige Schauspieler haben es sich nicht nehmen lassen, hier einen Cameo-Auftritt zu geben. Ich wollte sie eigentlich – wie üblich – oben listen, habe es aber wieder rausgenommen. Der Film braucht die Cameo-Auftritte nicht und wenn man den Film sehen möchte, sind die ganzen Stars ein netter Bonus.

A- (Wertung von A bis F) Als Vorfilm gab es Pixars „Toy Story Toons: Small Fry“ zu sehen. Dort gab es ein Wiedersehen mit der tollen Bonnie aus „Toy Story 3“ und allen anderen bekannten Figuren.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer von Film: „ParaNorman“
Bewertung des Trailer: A
Kommentar: Stop-Motion-Animationsfilm von den kreativen Köpfen von „Coraline“, mein derzeitiger Lieblingstrailer
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100%

Trailer von Film: „Journey 2: The Mysterious Island“
Bewertung des Trailer: C-
Kommentar: 3D-Action-Abenteuer mit Dwayne Johnson und Michael Caine
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 0%

Trailer von Film:“The Pirates! Band of Misfits“
Bewertung des Trailer: B- (neuer Trailer)
Kommentar: Stop-Motion-Film
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 50%

Trailer von Film:“Big Miracle“
Bewertung des Trailer: C-
Kommentar: Buchadaption mit Drew Barrymore und John Krasinski
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 0%

Trailer von Film:“The Secret World of Arrietty“
Bewertung des Trailer: B
Kommentar: japanischer Animationsfilm
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 60%

Trailer von Film:“Brave“
Bewertung des Trailer: B
Kommentar: Pixars neuer 3D-Fantasie-Animationsfilm. Story interessiert mich nicht, aber PIXAR
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100%

Boston – Film: "Despicable Me – 3D"

Ich war am 16.07.10 in Boston und habe mir im Kino angeschaut:

„Despicable Me – 3D“ (dt. Titel: „Ich – Einfach Unverbesserlich“, dt. Kinostart: 30.09.10) 95 min animation
dir. Chris Renaud, Pierre Coffin voices: Steve Carell, Jason Segel, Russell Brand, Julie Andrews, Will Arnett, Kristen Wiig, Miranda Cosgrove, Elsie Fisher, Dana Gaier, Danny McBride

Gru (Steve Carell) war lange Zeit der weltgrösste Bösewicht, naja zumindest hat er sich dafür gehalten. Jetzt taucht aber der viel jüngere Vector (Jason Segel) auf, hat bereits eine der Pyramiden von Gizeh verschwinden lassen und scheint richtig fies zu sein. Gru hat eine neue, spektakuläre Idee, er will den Mond klauen. Damit könnte er auch Vector gehörig eins auswischen. Hilfestellung sollen ihm dabei die drei Waisenkinder Margo (Miranda Cosgrove), Agnes (Elsie Fisher) und Edith (Dana Gaier) leisten, aber die Geschwister stellen Grus Welt erst einmal auf den Kopf…

A- (Wertung von A bis F) In meiner Vorstellung waren ein paar Grundschulklassen. Für diese Altersklasse ist „Despicable Me“ jedoch nicht wirklich geeignet, das hat sich auch an der Reaktion der Kinder gezeigt, sie waren verhältnismässig ruhig und haben selten gelacht. Mit einem teils sehr bösen Humor ist der Film doch eher etwas für Erwachsene. Ich habe mich durchgängig gut unterhalten gefühlt, mochte natürlich Feinheiten wie BANK OF EVIL – FORMERLY LEHMAN BROTHERS, aber auch diese kleinen gelben, irgendwie an die Oompa Loompas erinnernden, Minions haben mir Spaß bereitet. Die 3D-Fassung des ersten Animationsfilms von Universal Pictures ist aufgrund der soliden Story und den überzeugend liebenswerten Charakteren zwar nicht unbedingt notwendig, empfehlen würde ich sie jedoch trotzdem. Im wahren Leben würde mich NIEMAND dazu bewegen können, in eine Achterbahn einzusteigen, jetzt weiß ich auch wieder genau warum…

Bei iTunes gibt es ein kostenloses App (Despicable Me: Minion Mania Lite) zum Herunterladen. Eigentlich finde ich Spiele total hohl, aber wenn ich schon mal eines auf dem Handy habe…

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer von Film:“Alpha and Omega“ (3-D)
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: Animationsfilm über Wölfe, naja?
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 30%

Trailer von Film:“Tangled“ (3-D)
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Disneys Rapunzel
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 50%

Teaser von Film:“The Smurfs“ (3-D)
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Animationsfilm über Schlümpfe, vielleicht gucke ich ihn doch…
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 30%

Trailer von Film:“Legend of the Guardians“ (3-D)
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Dieser Eulen-Animationsfilm hat es durch die vielen Trailer tatsächlich geschafft, mein Interesse zu wecken. Visuell (besonders in 3D und IMAX) ist der Trailer schon aussergewöhnlich.
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 4 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 60 %

Trailer von Film:“Megamind“ (3-D)
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Der nächste Bösewicht-Animationsfilm, gesprochen von Brad Pitt, Will Ferrell, Tina Fey, Jonah Hill
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 60%

Los Angeles – "I Love You, Man"

Ich war am 21.03.09 in Los Angeles und habe mir im Kino angeschaut:

„I Love You, Man“ (dt. Titel: „Trauzeuge gesucht!“, dt. Kinostart: 23.04.09) 105 min comedy
dir. John Hamburg cast: Paul Rudd, Jason Segel, Rashida Jones, Jon Favreau, J.K.Simmons, Jamie Pressly, Lou Ferrigno, Andy Samberg, Sarah Burns

Peter (Paul Rudd) hat endlich die Frau seiner Träume gefunden und Zooey (Rashida Jones) nimmt sogar seinen Heiratsantrag an. Da gibt es nur ein Problem: Da Paul seine Zeit immer nur mit Frauen verbracht hat, seine Freundschaften zu Männern nie gepflegt hat und nie einen richtigen Kumpel hatte, fehlt ihm jetzt ein Trauzeuge. Jetzt begibt er sich auf die erlebnisreiche Suche nach einem „besten“ Freund…

A- (Wertung von A bis F) Auch wenn die Besetzung anderes vermuten lässt, dies ist kein Judd-Apatow-Film. Allerdings ist es nach Knocked Up und Forgetting Sarah Marshall bereits die dritte Zusammenarbeit von Paul Rudd und Jason Segel. Man merkt den beiden an, dass sie sich mögen und viel Spass bei den Dreharbeiten hatten. Dadurch ist eine sehr charmante Komödie entstanden. Jason Segel hat mein Interesse bei dem Film „Forgetting Sarah Marshall“ geweckt und in diesem Film hat er richtig viele Sympathiepunkte sammeln können. Ganz lässig lebt er seinen Filmcharakter SYDNEY FIFE und hat mit dieser Präsenz sogar Paul Rudd die Show gestohlen. Paul Rudd mag ich, wie es scheint, sehr gerne. Habe ich wohl in den letzten zwei Jahren (mein Blog hat heute Geburtstag) am häufigsten Filme mit ihm, Philip Seymour Hoffman und Morgan Freeman gesehen… Wenn ich das richtig überblickt habe, wird das nur noch von Seth Rogen getoppt. Erwähnenswert ist bei „I Love You, Man“ noch Jon Favreau, der hier eine seiner coolsten Performances gibt.
Zum Schluss gab es einen kleinen Applaus.

Trailer zu sehen:

Detroit – Forgetting Sarah Marshall

Ich war am 24.04.08 in Detroit und habe mir im Kino angeschaut:

„Forgetting Sarah Marshall“(dt. Titel „Nie wieder Sex mit der Ex“, dt. Kinostart 26.06.08) 112 min comedy
dir. Nicholas Stoller cast: Jason Segel, Kristen Bell, Mila Kunis, Russell Brand, Bill Hader, Paul Rudd

Der Komponist Peter (Jason Segel) lebt seit über fünf Jahren in einer Beziehung mit der berühmten Serienschauspielerin Sarah Marshall (Kristen Bell). Als sie von einem auf den anderen Tag mit ihm Schluss macht, bricht für Peter eine Welt zusammen. Um sich abzulenken, fliegt er einige Wochen später nach Hawaii in den Urlaub. Leider hat seine Exfreundin mit ihrem neuen Lover bereits im selben Hotel eingecheckt, was seine Situation nur noch verschlimmert. Dann lernt er die Hotelangestellte Rachel (Mila Kunis) kennen und das Blatt scheint sich zu wenden…

C (Wertung von A bis F) Der Film ist zwar das Regiedebut von Nicholas Stoller, aber es lässt sich nicht leugnen, dass er aus dem Hause Judd Apatow („40 Year Old Virgin“, Knocked Up und „Superbad) kommt. Viele Gags sind unter der Gürtellinie, ausserdem glänzen Apatows Buddies Seth Rogen und Paul Rudd (insbesondere Paul als kiffender Surflehrer) in einer Nebenrolle. Film hat einige Längen aber auch grossartige Momente. Jason Segel, der sich hier auch für das Drehbuch verantwortlich zeigt, ist ein frisches, charmantes Gesicht am Comedy-Himmel. Es hat mich überrascht zu lesen, dass Jason Segel erst Ende 20 ist, für mich wäre er für 10 Jahre älter eher durchgegangen…

Trailer zu sehen:

„passabel“