Berlin – Film: „The Dead Don´t Die“

Ich war am 19.06.19 in Berlin und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

„The Dead Don´t Die“ (dt. Kinostart war der 13.06.19)  103 min  comedy, horror 

dir. Jim Jarmusch  cast: Bill Murray, Adam Driver, Tilda Swinton, Chloe Sevigny, Steve Buscemi, Danny Glover, Caleb Landry Jones, Rosie Perez, Iggy Pop, RZA, Selena Gomez, Tom Waits

 

Durch Polar-Fracking hat sich die Erdachse verschoben. In dem amerikanischen Provinzkaff Centerville häufen sich seither seltsame Dinge. Haus- und Nutztiere verschwinden spurlos, Handy-Akkus sind plötzlich leer, Uhren bleiben stehen und dunkel scheint es auch nicht mehr zu werden. Dann werden Sheriff Cliff Robertson (Bill Murray) und Officer Ronnie Peterson (Adam Driver) zu dem örtlichen Diner gerufen, dort liegen zwei bestialisch zugerichtete Leichen. Officer Ronnie hat da so eine Ahnung, vielleicht stecken Zombies dahinter…

 

B- (Wertung von A bis F) „The Dead Don´t Die“ ist der neue Film des amerikanischen Autorenfilmers Jim Jarmusch („Down by Law“, „Night on Earth“, The Limits of Control, „Only Lovers Left Alive“, Paterson).

Man könnte den gesamten Film als eine Promotion für den (Titel-) Song „The Dead Don´t Die“ von Sturgill Simpson halten. Viel mehr ist Jim Jarmuschs erster Zombie-Film aber als Kritik an Politik und Gesellschaft zu verstehen. Eigentlich ist es nur ein Einsiedler, Kinder in einer Besserungsanstalt und der Polizist Ronnie die den Ernst der Lage hier erkennen (letztere aus einem anderen Grund). Alle anderen sind zu sehr mit sich selbst beschäftigt oder generell desinteressiert und/oder schenken der Politik Glauben, die ihren Bürgern weismachen will, dass das Fracking am Nordpol natürlich nichts mit der seltsamen Geschehen auf der Erde zutun hat und somit alles „Fake News“ ist. Selbstverständlich gibt es mit Steve Buscemis Charakter auch eine Kritik an dem Trump-Wähler ansich, u.a. fällt er durch sein rotes Basecap mit dem sinnbefreiten Aufdruck „Keep America White Again“ auf und wittert hinter allem eine Verschwörung. Wenn dann selbst die Untoten nach Wi-Fi, Blootooth, Süßigkeiten, Kaffee, Chardonnay etc. gieren, ist das sicher auch als eine Kritik an der (Kosum-) Gesellschaft zu sehen. Der Film ist – auch wenn er im Horrorgenre angesiedelt ist –  zu keinem Zeitpunkt gruselig, er nimmt sich aber auch selbst nicht sonderlich ernst, dafür sorgen schon die zahlreichen Meta-Referenzen. Allgemein betrachtet ist der Film nicht wirklich rund, aber Jim Jarmusch schafft es immer wieder mit seinem Stammpersonal und kauzigen Charakteren eine Atmosphäre zu kreieren, in der man sich wohl fühlt und in der man für eine gewisse Zeit verweilen möchte. 

„The Dead Don´t Die“ wurde erstmalig auf dem Cannes Film Festival 2019 gezeigt. Es war der Eröffnungsfilm. Der Film ist am 14.06.19 in 613 amerikanischen Kinos gestartet. Mittlerweile läuft er landesweit in 690 US-Kinos. In Deutschland läuft er seit dem 13.06.19 in den Kinos. Ich habe den Film in der OV im regulären deutschen Kino gesehen. 

Trailer zu sehen: 

 

 

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „O Beautiful Night„

Bewertung des Trailers: B 

Kommentar: deutscher Film 

Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken


Trailer v. Film: „They Shall Not Grow Old„

Bewertung des Trailers: B (Trailer in der OmU) 

Kommentar: Peter Jacksons neuer Film, Doku über den Ersten Weltkrieg

Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken


Trailer v. Film: „Kursk„

Bewertung des Trailers: B (Trailer in der dt. Synchro) 

Kommentar: Thomas Vinterbergs neuer Film über das Kursk-Unglück mit Matthias Schoenaerts, Colin Firth, August Diehl und Matthias Schweighöfer

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100% 

NYC – Film: „Norman: The Moderate Rise and Tragic Fall of a New York Fixer“

Ich war am 02.05.17 in New York und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

„Norman: The Moderate Rise and Tragic Fall of a New York Fixer“ (dt. Kinostart: 21.09.17) 118 min drama
dir. Joseph Cedar cast: Richard Gere, Lior Ashkenazi, Hank Azaria, Steve Buscemi, Charlotte Gainsbourg, Michael Sheen, Dan Stevens

 

 

 

Der New Yorker Norman Oppenheimer (Richard Gere) ist ein Möchtegern, der alles daran setzt, mit den einflussreichen Persönlichkeiten aus Politik und Finanzwelt mitzuspielen. Ständig arbeitet er daran, sein Netzwerk zu erweitern. Als er eines Tages den stellvertretenden israelischen Handels- und Arbeitsminister Micha Eshel (Lior Ashenazi) kennenlernt, umschmeichelt er den Politiker und freundet sich mit ihm an. Zu dem Zeitpunkt konnte er nicht ahnen, dass Eshel einige Jahre später zum Premierminister von Israel gewählt wird und er durch diese Verbindung in arge Probleme geraten wird.

 

 

B+ (Wertung von A bis F) „Norman: The Moderate Rise and Tragic Fall of a New York Fixer“ ist der neue Film des israelischen Autors und Filmemachers Joseph Cedar („Campfire“, „Beaufort“, „Footnote“). Dies ist sein erster englischsprachiger Spielfilm.

„Norman“ ist eine, in vier Kapiteln erzählte Charakterstudie über (wie der ausführliche Filmtitel bereits erahnen lässt) den Aufstieg und Fall eines Geschäftemachers. Ich mochte die Geschichte. Auch wenn es eine fiktive ist, könnte sie sich genau so zugetragen haben. Der jüdische Filmemacher hat in einem Interview kürzlich die Vermutung geäußert, dass in der israelischen Regierung bestimmt sechs oder sieben „Eshels“ sitzen und es Hunderte von „Normans“ gibt, die den Kontakt zu dem jeweiligen gesucht haben oder noch suchen. Was Richard Geres Filmcharakter angeht, bleibt mir zu lange offen, wie, wo und wovon er genau lebt. Wie verdient ein solcher Mittelsmann sein Geld? Später im Film bekommt man erfreulicherweise das Prinzip seines Jobs erklärt. Norman ist einer dieser aufdringlichen und unangenehmen Gesellen, denen man im realen Leben fluchtartig aus dem Weg geht und durch dessen Verhalten man selbst wenn man es nur im Film sieht, Bauchschmerzen bekommt.

 

Richard Gere spielt hier sehr aufrichtig, wahrscheinlich war er nie besser. Wobei ich mich erinnere, dass ich ihn für seine Performances schon öfter gelobt habe. Es liegt wohl daran, dass (ähnlich wie bei Brad Pitt) seine Filmstar-Präsenz immer dominiert und sein Schauspiel darüber leicht in den Hintergrund gedrängt wird. Richard Gere hat Norman jedenfalls zum Leben erweckt, allerdings ist es von enormer Bedeutung, dass dieser Filmcharakter jüdisch ist und die jüdischen Wurzeln nehme ich dem amerikanischen Schauspieler und bekennenden Buddhisten leider gar nicht ab. Das hat mich extrem abgelenkt und daher finde ich – so leid es mir tut – dass er hier fehlbesetzt ist. Steve Buscemi beispielsweise hat im wahren Leben auch keine jüdischen Vorfahren, aber ihm nehme ich hier den New Yorker Rabbi definitiv ab.

Charlotte Gainsbourg hat mir hier endlich mal wieder gut gefallen, vielleicht lag es aber auch an ihrer Rolle. Die einzigen, die diesen Norman hier infrage stellen, sind Frauen. Vielleicht lassen sich Männer auch leichter von so einem Typen täuschen.

 

„Norman: The Moderate Rise and Tragic Fall of a New York Fixer“ wurde erstmalig auf dem Telluride Film Festival 2016 gezeigt. Am 14.04.17 ist der Film in fünf amerikanischen Kinos gestartet. Mittlerweile ist er in 373 Kinos landesweit zu sehen. Für Deutschland ist noch kein Kinostart bekannt. Update: „Norman“ soll am 21.09.17 in die deutschen Kinos kommen.

 

Trailer zu sehen:

 

 

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „A Ghost Story“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: A 24-Drama mit Rooney Mara und Casey Affleck
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Past Life“ (hebräisch mit englischen Untertiteln)
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: israelischer Film
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken

Trailer v. Film: „Angkor Awakens: A Portrait of Cambodia“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Dokumentation über Kambodscha
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Commune„ (dänisch mit engl. Untertiteln)
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Thomas Vinterbergs neuer Film
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken, aber eher ja

 

Filmplakat von „Norman: The Moderate Rise and Tragic Fall of a New York Fixer“

San Francisco – Film: Monsters University – 3D"

Ich war am 25.06.13 in San Francisco und habe mir im Kino angeschaut:

„Monsters University – 3D“ (dt. Titel: „Die Monster Uni“ , dt. Kinostart war der 20.06.13) 104 min animation, sequel
dir. Dan Scanion voices: Billy Crystal, John Goodman, Steve Buscemi, Sean Hayes, Helen Mirren, Alfred Molina, John Krasinski, Bill Hader, Aubrey Plaza

Mike Wazowski (Billy Crystal) macht mit seiner Grundschule-Klasse einen Ausflug zur Monster AG. Seit diesem Zeitpunkt träumt er davon, eines Tages ein professioneller Schrecker zu werden. Um das Handwerk richtig zu erlernen, muss Mike auf die renommierte Monster Universität gehen. Er schreibt sich für Schreckwissenschaften ein und trifft auf Sulley (John Goodman). Die beiden sind sich alles andere als grün und erst einmal Konkurrenten…

B- (Wertung von A bis F) „Monsters University“ erzählt die Vorgeschichte zu dem Pixar-Film „Monsters, Inc.“ aus dem Jahr 2001.

Nachdem ich keinerlei Interesse an den letzten beiden Pixar-Filmen („Cars 2“ und „Brave“) hatte, musste ich dieses Jahr aber wieder einen sehen. Der 14. Pixar-Animationsfilm ist nun nicht gerade einer der besten Pixar-Filme, man kann ihn aber gucken. „Monsters University“ hat ein paar originelle Charaktere (besonders angetan war ich von der erstklassig animierten Leiterin der Fakultät, die auch so wunderbare Geräusche macht, wenn sie sich bewegt. Großartig gesprochen wird sie von Helen Mirren) und einigen Einfälle (ich liebe den Simulator). Ansonsten bietet der Film einen guten Humor. Leider zieht sich der Mittelteil des Film ganz schön und ist, für meinen Geschmack, allgemein etwas zu lang geraten.

Mit dem Verkauf von PIXAR an Disney habe ich mittlerweile den Eindruck gewonnen, dass es irgendwie vorbei ist mit den bahnbrechend originellen Pixar-Filme. Früher habe ich mich schon lange im Vorfeld auf diese ganz besonderen Animationsfilme gefreut. Heutzutage wirkt ein Pixar-Film für mich aber eher wie ein Disney-Film. Außerdem finde ich es schade, dass Pixar heutzutage mehr auf Fortsetzungen („Cars 2“, bestätigt ist auch der 2. Teil von „Finding Nemo“ und im Gespräch ist auch ein weiterer „The Incredibles“-Film) setzt. Im nächsten Jahr wird uns mit „The Good Dinosaur“ aber erst einmal eine neue Pixar-Geschichte erzählt und darauf freue ich mich schon sehr und hoffe inständig, dass ich nicht wieder enttäuscht werde.

Gesehen habe ich „Monsters University“ in der 3D-Fassung. Es ist für mich aber kein Film, bei dem ich unbedingt zu der wesentlich teureren Version raten würde.

B- (Wertung von A bis F) Als Vorfilm wurde der Kurzfilm „The Blue Umbrella“ gezeigt. Technisch ist der Film, wie erwartet, brillant. Ich habe mich sogar mitunter gefragt, ob das jetzt ein Realfilm oder ein animierter Film ist. Die Story ist aber sehr dünn und hat mich zu sehr an den, in diesem Jahr mit einem Oscar prämierten, Kurzfilm „Paperman“ erinnert.

Zwei Trailer, die mir am besten gefallen haben:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer von Film: „Despicable Me 2“ (in 3D gezeigt)
Bewertung des Teasers: B+
Kommentar: Fortsetzung des Animationsfilms. Mittlerweile weiß ich. dass sich dieser Film definitiv lohnt.
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 7 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: bereits gesehen

Trailer von Film: „Planes“ (in 3D gezeigt)
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: spin-off von Pixars „Cars“. Laaangweilig!
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 0%

Trailer von Film: „Frozen“ (in 3D gezeigt)
Bewertung des Trailers: A
Kommentar: Disney-Animationsfilm. Wie großartig ist denn dieser Trailer? Eigentlich ist es ja ein Kurzfilm.
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100%

Trailer von Film: „The Smurfs 2“ (in 3D gezeigt)
Bewertung des Trailers: C (neuer Trailer)
Kommentar: Fortsetzung des Animationsfilms.
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 0%

Trailer von Film: „Despicable Me 2“ (in 3D gezeigt)
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Fortsetzung des Animationsfilms. Meine Güte, was hat Universal in die Werbung investiert? Vor „MU“ wurden tatsächlich ein Teaser und ein Trailer gezeigt.
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 8 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: bereits gesehen

Trailer von Film: „Free Birds“ (in 3D gezeigt)
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Animationsfilm
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 50%

Trailer von Film: „Turbo“ (in 3D gezeigt)
Bewertung des Trailers: B+ (neuer Trailer)
Kommentar: DreamWorks-Animationsfilm.
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 60%

TV – Serie: "Boardwalk Empire"

Die komplette erste Staffel folgende HBO-Serie habe ich mir angeschaut:

„Boardwalk Empire“ (in Deutschland ab 2.2.11 bei dem Pay-TV Sender TNT Serie ausgestrahlt) 12x approx. 55 min crime, drama, adaptation
dir. Martin Scorsese, Tim Van Patten, Jeremy Podeswa, Alan Taylor, Brian Kirk, Allen Coulter, Brad Anderson, Simon Cellan-Jones cast: Steve Buscemi, Michael Pitt, Kelly Macdonald, Michael Shannon, Shea Whigham, Aleksa Palladino, Michael Stuhlbarg, Stephen Graham, Paz de la Huerta, Anthony Laciura, Dabney Coleman, Gretchen Mol, Michael Kenneth Williams, Vincent Piazza, Jack Huston, Erik Weiner, Greg Antonacci

Atlantic City 1920. Gerade wurde das landesweite Verbot für die Herstellung, den Handel und den Verkauf von Alkohol ausgesprochen. Das Alkoholverbot förderte das organisierte Verbrechen und die Korruption. Enuch „Nucky“ Thompson (Steve Buscemi) ist Finanzvorstand, ein einflussreicher Politiker in Atlantic City, er ist Republikaner und korrupt. Sein Vermögen macht er mit Schmuggel und dem illegalen Verkauf von Alkohol. Er kontrolliert Casinos, Freudenhäuser, eigentlich die ganze Stadt. Sein Bruder Eli (Shea Whigham) unterstützt ihn dabei, er ist Sheriff von Atlantic County. Der junge Jimmy Darmody (Michael Pitt) ist einer von Nuckys Leuten, er war die letzten Jahre im Krieg, leidet unter seinen Erlebnissen. Wieder zurück hat er großen beruflichen Ehrgeiz. Durch Zufall lernt er den Kleinkriminellen Al Capone (Stephen Graham) aus Chicago kennen. Als sich Jimmy eines Tages mit Nucky anlegt, dieser ihn aus der Stadt jagt, flüchtet Jimmy nach Chicago. Er arbeitet fortan mit Al Capone zusammen für den großen Gangsterboss Johnny Torrio (Greg Antonacci). In New York kontrolliert Arnold Rothstein (Michael Stuhlbarg) das organisierte Verbrechen. Die Bosse von Atlantic City, Chicago und New York respektieren sich weitestgehend, dürfen sich aber nicht ins Gehege kommen. Nelson Van Alden (Michael Shannon) ist Special Agent des BOI (späteres FBI), kümmert sich um Vestösse gegen die Prohibition und versucht Nucky zur Strecke zu bringen. Eines Tages sucht Margaret Schroeder (Kelly Macdonald) Nucky auf, sie sucht verzweifelt einen Job für ihren gewaltätigen Mann. Zwischen der verheirateten Frau mit den zwei kleinen Kindern und Nucky entwickelt sich eine interessante Beziehung…

A- (Wertung von A bis F) Die erste Staffel von „Boardwalk Empire“ basiert auf das erste Kapitel von Nelson Johnsons Buch „Boardwalk Empire: The Birth, High Times and Corruption of Atlantic City“.

Da ich Fernsehserien eigentlich nur als komplette Staffeln gucke, habe ich nun schon seit bald über einem Jahr (seit der ersten Ankündigung dieser neuen Serie) darauf gewartet, „Boardwalk Empire“ zu schauen. Hin und wieder habe ich dann aber doch in eine Folge reingeschaut, konnte aber unmöglich die Komplexität der Story und der Charaktere erfassen.

„Boardwalk Empire“ ist eine sehr smarte, sehr gut erzählte und spannende Mafia-Serie. Die Serie basiert teilweise auf tatsächlich existierende Personen der Zeitgeschichte und gibt einem einen interessanten Einblick in die Beziehungen zwischen den irischen, italienischen und jüdischen „Familien“ des organislierten Verbrechen zu Zeiten der Prohibition. Es zeigt auch die Zeit der Anfänge von Atlantic City, dem heutigen Spielerparadies, und die Anfänge des später berüchtigten Gangsterbosses Al Capone. Die Geschichte der ersten Staffel von „Boardwalk Empire“ wird mit teilweise witzigen Dialogen und Szenen aufgefrischt, hält einige Überraschungen parat und beinhaltet, dem Milieu entsprechend, natürlich auch zahlreiche brutale Szenen. Schauspielerisch ist „Boardwalk Empire“ bis in die kleinste Nebenrolle perfekt besetzt. Ich finde es eine sowohl mutige als auch grandiose Entscheidung, den ewig in Nebenrollen exzellenten Steve Buscemi, hier die Hauptrolle auf den Leib zu schneidern. Als Jimmy Darmody kann ich mir auch niemand anderes vorstellen als Michael Pitt. Den Atem geraubt und mein Herz schneller schlagen liess jedoch, wie kann es anders sein, Michael Shannon.

Das Einzige, was ich an „Boardwalk“ Empire“ minimal zu bemängeln hätte, ist, dass es durch die Vielzahl Charaktere einen Moment gedauert hat, bis ich richtig in die Serie reinkam.

Einer der Produzenten der Serie, Martin Scorsese, hat es sich nicht nehmen lassen, bei der ersten Episode, der Pilot-Folge, selbst Regie zu führen. Mit dieser Episode hat er den Stil und die Qualität der Serie vorgegeben und geprägt. Diese Folge gilt als die teuerste der amerikanischen TV-Geschichte.

Die Charaktere im Einzelnen:

Enoch „Nucky“ Thompson – basiert auf der Person Enoch „Nucky“ Johnson, der sich in der Prohibitionsära und dann für insgesamt drei Jahrzehnte als korrupter Politiker und Gangster in Atlantic City hervorgetan hat. Für die Serie „Boardwalk Empire“ wurde der Name von „Johnson“ in „Thompson“ geändert. Nucky Thompson ist Witwer, großzügig und einflussreich. Gespielt wird Nucky Thompson von dem grandiosen Schauspieler Steve Buscemi („Reservoir Dogs“, „Living in Oblivion“, „Fargo“, Interview)

Margaret Schroeder mit einem gewaltätigen Spieler verheiratet, bittet Nucky um Hilfe für sich und ihre Familie. Kurz darauf wird ihr Ehemann tot aufgefunden. Nucky vermittelt ihr einen Job. Gespielt wird Margaret Schroeder von Kelly Macdonald („Trainspotting“, „Gosford Park“, No Country for Old Men)

Jimmy Darmody – basiert auf der Person Jimmy Boyd, der für Nucky arbeitete. Jimmy Darmody ist Kriegsveteran, leidet unter seinen Erlebnissen, hat eine Freundin und einen Sohn. Jimmy hat beruflichen Ehrgeiz. Nachdem Nucky ihn aus Atlantic City jagt, arbeitet er mit Al Capone für die italienische Mafia-Familie in Chicago. Gespielt wird Jimmy Darmody von Michael Pitt („Murder by Numbers“, Funny Games)

Eli Thompson – basiert auf der Person Alf Johnson. Eli ist Nuckys Bruder und Sheriff von Atlantic County. Gespielt von Shea Whigham (Pride and Glory, „Machete“)

Nelson Van Alden – basiert auf der Person William Frank, der eine Sondereinheit des IRS und FBI geleitet hat. Sein Hauptziel war es Nucky zur Strecke zu bringen. Nelson Van Alden arbeitet als leitender Special Agent des vorherigen FBI. Er hält Nucky für ein dicken Fisch, ist ihm dicht auf den Fersen , kümmert sich um Verstösse gegen die Prohibition, strenggläubig, verheiratet. Gespielt wird dieser undurchschaubare Nelson Van Alden von dem vielseitigen Michael Shannon (BugRevolutionary Road, The Runaways). Spätestens mit dieser Rolle hat er sich als einer meiner absoluten Lieblingsschauspieler etabliert.

Agent Sebso auch Prohibitionsagent, Untergebener von Nelson Van Alden. Gespielt wird Agent Sebso von Erik Weiner, der bisher hauptsächlich als Drehbuchautor aufgefallen ist.

Arnold Rothstein – basiert auf der Person von Arnold Rothstein. Der New Yorker Mafiaboss wird gespielt von Michael Stuhlbarg. Bei mir hat Michael Stuhlbarg einen sensationell guten Eindruck in A Serious Man gemacht

Charles „Lucky“ Luciano – basiert auf der Person Charles „Lucky“ Luciano. Lucky war Mafiosi, der für den New Yorker Gangsterboss Arnold Rothstein gearbeitet hat. Gespielt wird Charles „Lucky“ Luciano von Vincent Piazza, bekannt aus Fernsehserien wie „Law & Order“, „The Sopranos“

Johnny Torrio – basiert auf der Person Johnny (Giovanni) Torrio. Er war seinerzeit der einflussreichste Gangsterboss in Chicago. Al Capone hat für ihn gearbeitet und später sein Imperium übernommen. Gespielt wird Johnny Torrio von Greg Antonacci

Al Capone – basiert auf der Person Al Capone. In der Zeit, in der „Boardwalk Empire“ spielt, war Al Capone ein brutaler Kleinkrimineller und hat für den Gangsterboss Johnny Torrio gearbeitet. Al hat selbst großen Ehrgeiz und wurde später einer der bekanntesten Gesichter des organisierten Verbrechens in den U.S.A. Gespielt wird Al Capone von Stephen Graham („Snatch“, „Gangs of New York“, Public Enemies)

Commodore Louis Kaestner – basiert auf der Person Louis Kuehnle. Commodore Louis Kaestner ist der Vorgänger von Nucky. Gespielt wird er von Dabney Coleman („Tootsie“, „Dragnet“, „Domino“)

Chalky White Schwarzer, der mit Nucky Schmuggel-Geschäfte macht. Gespielt wird Chalky White von Michael Kenneth Williams (Gone Baby Gone, The Road, „Brooklyn´s Finest)

Lucy Danzinger – basiert auf der Person Florence „Flossi“ Osbeck. Lucy ist Nuckys Geliebte. Gespielt wird Lucy von Paz de la Huerta („The Cider House Rules“, The Limits of Control, „Enter the Void“)

Gillian Darmody Tänzerin im Nachtclub, Mutter von Jimmy und alte Freundin von Nucky. Gillian wird gespielt von Gretchen Mol („Donnie Brasco“, „Sweet and Lowdown“, „3:10 to Yuma“)

Angela Darmody Verlobte von Jimmy, die beiden haben einen kleinen Sohn. Gespielt wird Angela Darmody von Aleksa Palladino („Celebrity“, Before the Devil Knows You´re Dead)

Richard Harrow Kriegsveteran, eine Gesichtshälfte ist komplett zerstört, freundet sich mit Jimmy an und arbeitet mit ihm zusammen. Gespielt wird Richard Harrow von Jack Huston (Factory Girl). Richard Harrow ist einer meiner Lieblingscharaktere der Serie.

Eddie Kessler – basiert auf der Person Louis Kessel. Nuckys deutscher Butler. Gespielt wird Eddie Kessler von Anthony Laciura. Anthony Laciura ist eigentlich Opernsänger .

Kürzlich hat „Boardwalk Empire“ einen Golden Globe als beste TV-Serie (Drama) gewonnen. Steve Buscemi hat einen Golden Globe als bester Schauspieler einer Drama-Serie erhalten. Die Serie hat unglaublich hohe Einschaltquoten erzielt, HBO hat bereits nach einer Folge angekündigt hat, dass es eine zweite Staffel geben wird. Ich freue mich jetzt schon auf die nächste Staffel.

Trailer zu sehen:

Der Vorspann:

TV – Serie: "Nurse Jackie, Staffel 1"

Ich habe mir die erste Staffel folgender Serie angeschaut:

„Nurse Jackie, Staffel 1“ 12 x approx. 28 min comedy, drama
dir. Allen Coulter, Craig Zisk, Steve Buscemi, Paul Feig, Scott Ellis cast: Edie Falco, Eve Best, Paul Schulze, Peter Facinelli, Merritt Wever, Haaz Sleiman, Stephen Wallem, Dominic Fumusa, Anna Deavere Smith guest starring: Eli Walach, Blythe Danner, Judith Ivey, Swoosey Kurtz

Jackie Peyton (Edie Falco) arbeitet als Krankenschwester in der Notaufnahme am New Yorker All Saints Hospital. Sie ist verheiratet und hat zwei kleine Töchter. Bis auf ihre beste Freundin, Dr. Eleanor O´Hara (Eve Best), weiss im Krankenhaus niemand von ihrem Ehemann und ihren Kindern. Am Krankenhaus hat sie eine geheime Affäre mit dem Apotheker Eddie (Paul Schulze). Jackie ist medikamentennabhängig und bezieht über ihren Liebhaber regelmäßig Nachschub. Der junge Dr. Cooper (Peter Facinelli) und die Ausbildungschwester Zoey (Merritt Wever) treiben Jackie das eine oder andere Mal in den Wahnsinn…

B (Wertung von A bis F) Ich bin nun überhaupt kein Fan von Arzt- bzw. Krankenhausserien. Ich mag „House“ und Hugh Laurie und schaue mir ab und zu eine Folge an. Die einzige Arztserie, die ich mir mit einer gewissen Regelmäßigkeit angeschaut habe, ist „Becker“. Soweit ich weiß, lief Ted Dansons zynischer Dr. John Becker im deutschen Fernsehen ausschließlich im Nachtprogramm, was ich sehr schade finde. Von „Emergency Room“, „Grey´s Anatomy“ oder gar „Scrubs“ halte ich überhaupt nichts. Letztes aber auch dieses Jahr habe ich dann durch Zufall hin und wieder eine Folge von „Nurse Jackie“ im Fernsehen gesehen und musste ziemlich lachen. Das hat mich neugierig gemacht. Dann war die erste Staffel letztens bei BORDERS bzw. BARNES & NOBLE im Angebot und schwupps liegt eine Krankenhausserie in meinem DVD-Player. Bei „Nurse Jackie“ darf man sich nicht daran stören, dass hier viel geflucht wird, nicht alles politsch korrekt abläuft, ein offensichtlicher Medikamentenmißbrauch gezeigt wird und Jackie als Krankenschwester zwar ihren Beruf ernst nimmt, jedoch nicht vor betrügerischen Maßnahmen (hier wird schon mal der ein oder andere Organspende-Ausweis gefälscht) zurückschreckt. All das macht für mich den Charme der Serie aus. Meine Lieblingscharaktere sind natürlich Jackie, aber auch Dr. Eleanor O´Hara. Beide sind komplett unterschiedlich, aber irgendwie gleich amüsant. Edie Falcos Jackie erinnert mich teilweise an einen Stand Up von Ellen DeGeneres. Bezeichnend für die Figur Jackie ist ihr in der Pilot-Folge gesagter Spruch: „I like quite and mean, those are my people“.

Der Schauspieler Steve Buscemi („Reservoir Dogs“, „Living in Oblivion“, „Fargo) hat bei der ersten Staffel von „Nurse Jackie“ bei vier Episoden Regie geführt.

Die einzelnen Charaktere:

Jackie Peyton (Edie Falco) Krankenschwester in der Notaufnahme, verheiratet mit Kevin (Dominic Fumusa), Mutter zweier Töchter. Nimmt ihren Ehering immer ab, bevor sie ihre Arbeit im Krankenhaus antritt. Ihre beste Freundin, Dr. Eleanor O`Hara (Eve Best) ist die Einzige, die alles von ihrem Familienleben und ihrer Affäre mit dem Apotheker Eddie (Paul Schulze) weiss. Edie Falco ist bestens aus den HBO-Serien „Oz“ und „The Sopranos“ bekannt. Für „Nurse Jackie“ wurde sie für einen Golden Globe und für einen SAG Award als Hauptdarstellerin in einer Fernsehkomödie nominiert.

Dr. Eleanor O´Hara (Eve Best) Britin, verwöhntes Luxusweib, ähnlich menschenverachtend wie Dr. House. Nurse Jackie und Dr. O´Hara sind beste Freunde.

Eddie (Paul Schulze) Apotheker im All Saints Hospital. Jackie hat eine Affäre mit ihm. Eddie versorgt Jackie mit Tabletten. Paul Schulze hat schon in div. TV-Serien mitgespielt u. a. „The Sopranos“, „Law & Order“, „NYPD Blue“, „Boston Legal“ und „Mad Men“

Dr. Cooper (Peter Facinelli) Jackie und Dr. Cooper haben eine sonderbare Beziehung. Peter Facinelli kenne ich aus der Serie Damages, er hat auch eine Rolle in „The Twilight Saga“

Zoey (Merritt Wever) Krankenschwester in Ausbildung, geht Jackie mit ihrer Art auf die Nerven, mir ehrlich gesagt auch…Später in der Serie fand ich sie aber schauspielerisch sehr gut. Merritt Wever hat bereits in Michael Clayton, Into the Wild und The Messenger mitgespielt.

Mo-Mo (Haaz Sleiman) Krankenpfleger, sehr guter Freund von Jackie, schwul. Ich kenne den sympathischen Haaz Sleiman aus dem Indie-Drama The Visitor.

Thor (Stephen Wallem) Krankenpfleger, schwul, interessiert an Mo-Mo. Stephen Wallem war bislang nur auf der Theaterbühne tätig.

Kevin (Dominic Fumusa) Ehemann von Jackie. Nachvollziehbar, dass Jackie eine Affäre hat. Ich finde, dass die Chemie der beiden Schauspieler nicht stimmt. Dominic Fumusa kann bislang nur durch Gastauftritte in div. Serien evtl. aufgefallen sein.

Mrs. Akalitis (Anna Deavere Smith) ist Verwaltungsrätin im Krankenhaus. Die amerikanische Theaterschauspielerin hat auch u.a. in den Filmproduktionen „Philadelphia“ und Rachel Getting Married mitgewirkt.

„Nurse Jackie“ läuft auf dem amerikanischen Pay-TV Sender SHOWTIME. Derzeit befindet sich die Serie in der Erstausstrahlung der zweiten Staffel und SHOWTIME hat bereits bekanntgegeben, dass sie eine dritte Staffel planen. In Deutschland hat sich die RTL Group die Rechte gesichert. Bislang ist jedoch noch kein Termin für die Ausstrahlung bekannt.

Trailer zu sehen:

Offizielle Website:
http://www.sho.com/site/nursejackie/home.do

Detroit – Film: "Youth in Revolt"

Ich war am 27.01.10 in Detroit und habe mir im Kino angeschaut:

„Youth in Revolt“ 90 min comedy, drama, adaptation
dir. Miguel Arteta cast: Michael Cera, Portia Doubleday, Zach Galifianakis, Steve Buscemi, Justin Long, Ray Liotta, Fred Willard, Jonathan B. Wright

Nick Twisp (Michael Cera) ist ein Teenager und hat keinen Erfolg bei den Mädchen. Als er im Sommer auf einem Campingplatz Sheeni (Portia Doubleday) kennenlernt und sich in sie verliebt, schwärmt die nur von ihrem scheinbar coolen Freund Trent (Jonathan B. Wright). Da kommt Nicks Alter Ego, Francois Dillinger, ins Spiel, der viel interessanter und abgebrühter ist. Es kommt aber ziemlich schnell zu einer Katastrophe, wohin wird das Ganze wohl noch führen…?

B+ (Wertung von A bis F) Der Film „Youth in Revolt“ basiert auf der gleichnamigen Roman von C.D. Payne.

„Youth in Revolt“ it ein recht skurriler Film, den ich schwierig finde, einem Genre oder einem Publikum zuzuordnen. Der Protagonist ist ein Teenager, in den U.S.A. ist es ein RATED R Film und ich finde auch, dass es ganz sicher keine gewöhnliche Teenager-Comedy ist. Warum sollten sich aber Erwachsene den Film anschauen? In erster Linie weil hier ein gelungenes Drehbuch und eine einfallsreiche Regiearbeit mit originellen Animationen geboten wird. Natürlich aber auch, weil die komplette Besetzung nicht nur gut durchdacht, sondern stimmig ist. Klar, wenn heutzutage ein junger, liebenswerter Nerd zu besetzen ist, und man möchte die A-Liga, dann fällt einen nun mal Michael Cera (Superbad, Juno) ein und er zeigt einem dann auch den Film über (und sogar in einer Doppelrolle), warum das so ist. Aber auch andere Schauspieler, die religiösen Eltern von Sheeni (M. Emmet Walsh und Mary Kay Place), die Lover von Nicks Mutter (Zach Galifianakis und Ray Liotta), der Nachbar (Fred Willard), der nicht zu synchronisierende Inder (Adhir Kalyan), brillieren hier alle in äusserst komischen Szenen. Daher möchte ich nur noch den von mir sehr verehrten Steve Buscemi („Reservoir Dogs“, „Fargo“, „Big Fish“, Interview) und auch Justin Long (Zack and Miri Make a Porno, Funny People, Drag Me to Hell) hervorheben. „Youth in Revolt“ ist ein empfehlenswerter Film für ich weiß nicht wen…

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer von Film: „Remember Me“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Ich bin gespannt auf Robert Patterson in einem Film mit Pierce Brosnan und Chris Cooper
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100 %

Trailer von Film: „Kick-Ass“
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: neuer Trailer! Matthew Vaughns Comicbuch-Verfilmung
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 20 %

Trailer von Film: „Cop Out“
Bewertung des Trailers: D-
Kommentar: schon im Trailer erkennbar unerträglicher Klamauk mit Bruce Willis… und ich dachte schlimmer als „Surrogates“ geht nicht…
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 0 %

Trailer v. Film: „She´s Out of My League“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: RomCom mit Jay Baruchel („Fanboys“, „Tropic Thunder“)
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 30%

Trailer v. Film: „Repo Men“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Sci-Fi-Actioner mit Liev Schreiber, Jude Law und Forrest Whittaker…da brauche ich nicht lange überredet zu werden
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Piranha“ (nicht 3D)
Bewertung des Trailers: D-?
Kommentar: der Trailer ist für mich eingentlich unbewertbar, da ich ihn noch schlechter (und weniger lustiger) ohne die 3D-Version finde…
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%, aber definitiv nur in der 3D-Version!!!

Dallas – I now pronounce you Chuck and Larry

Ich war am 4.8.07 in Dallas und habe mir im Kino angeschaut:

„I now pronounce you Chuck and Larry“ (dt. Titel „Chuck and Larry – Wie Feuer und Flamme“, dt. Kinostart 27.9.07) 110 min comedy
dir. Dennis Dugan cast: Adam Sandler, Kevin James, Jessica Biel, Steve Buscemi, Rob Corddry

Um nach dem Tod seiner Frau seine beiden Kinder finanziell abzusichern, wird dem Feuerwehrmann Larry (Kevin James) geraten, erneut zu heiraten. Da er noch nicht bereit ist, eine neue Beziehung einzugehen, sieht er keine andere Möglichkeit als eine gleichgeschlechtliche Ehe mit seinem besten Freund und Kollegen Chuck (Adam Sandler) einzugehen. Playboy Chuck ist um seinen Ruf bedacht und von der Idee alles andere als begeistert, schuldet seinem Freund aber einen Gefallen und so gehen beide den Bund der Ehe ein. Da die Behörden eine vorgetäuschte Ehe vermuten und entsprechende Nachforschungen anstellen, müssen beide fortan einen „schwulen Alltag“ leben, was zu vielen Komplikationen führt. Als sich Chuck schliesslich noch in die Anwältin Alex (Jessica Biel) verliebt, droht deren Lügengerüst zusammenzubrechen…

C (Wertung von A bis F) alberne, alle Klischees bedienende Komödie. Ich fand am aussagekräftigsten, dass Richard Chamberlain nach so vielen Jahren Abstinenz vom Filmgeschäft ausgerechnet in einem GAY MOVIE spielt… Guter Soundtrack

Trailer zu sehen: