NYC – Film: „Missing Link“

Ich war am 26.04.19 in New York und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

„Missing Link“ (dt. Filmtitel: „Mister Link – ein fellig verrücktes Abenteuer, dt. Kinostart: 30.05.19)  95 min  animation

dir. Chris Butler  voices: Hugh Jackman, Zoe Saldana, Emma Thompson, Stephen Fry, Timothy Olyphant, Matt Lucas, Zach Galifianakis

 

Sir Lionel Frost (Hugh Jackman) ist ein, von seinem eigenen Ego getriebener Abenteurer. Gerne möchte er Mitglied des elitären Entdecker-Clubs werden. Die werten Herren sind aber nicht wirklich daran interessiert, Sir Frost in ihrer Mitte aufzunehmen. Zunächst soll er Beweise für die Existenz eines „Sasquatch“, also eines Vorfahren des Menschen, beibringen. Auf seiner Reise trifft er dann auch bald auf eine rostbraune fellige Kreatur mit riesigen Füßen (Zach Galifianakis). Sir Frost tauft ihn Mr. Link und der kann sogar sprechen… 

 

B (Wertung von A bis F) „Missing Link“ ist der neue Stop-Motion-Film des englisch-amerikanischen Storyboard-Artisten („Corpse Bride“, Coraline) Autors (Kubo and the Two Strings) und Regisseurs (ParaNorman) Chris Butler. Es ist der fünfte Film der Laika-Studios. 

Wenn zwei der fünf produzierten Filme eines Filmstudios („Coraline“ und „Kubo and the Two Strings“) in meiner persönlichen Top Ten eines Jahres landen, dann macht es, in meinen Augen, alles richtig und jeder neue Film kommt auf meine Must-See-Liste. 

Diesen Film hätte ich aber dennoch beinahe übersehen, der Trailer muss an mir vorbei gegangen sein, das Filmplakat sprach mich nicht an und auch wusste ich nichtmal, dass Laika einen neuen Film rausbringt. Na, ist ja nochmal gut gegangen.

„Missing Link“ mangelt es etwas an einer soliden Story und auch hat der Film ein paar unübersehbare Längen, dafür überzeugt er aber mit seinem Humor und Charme und einer detailreichen perfekten Animation. Man möchte förmlich den Film anhalten, um die Gestaltung der Szenenbilder (insbesondere bei den Szenen im Saloon und im Himalaya-Dorf) genauer zu betrachten. 

Der Film ist recht dialogreich, daher vielleicht eher etwas für Erwachsene. Die Kinder in meiner Vorstellung waren allesamt sehr unruhig. 

Stop-Motion ist eine sehr aufwendige Filmtechnik, für „Missing Link“ wurden allein über 100 Filmsets gebaut. Mir bricht es fast das Herz, wenn ich lese, dass die Laika-Filme nicht das nötige Geld einspielen. Wenig innovative computer-animierte Fortsetzungen von Animationsfilme (wie „The LEGO Movie 2“, bei dem ich tatsächlich vorzeitig das Kino verlassen hatte, weil er mir auf die Nerven ging) sind dagegen mördererfolgreich an der (amerikanischen) Kinokasse. 

Update: „Missing Link“ wurde für einen Oscar (Bester Animationsfilm) nominiert. 

„Missing Link“ ist am 12.04.19 in 3,413 amerikanischen Kinos gestartet. In Deutschland soll der Film am 30.05.19 ins Kino kommen.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer: 

Trailer v. Film: „UglyDolls„

Bewertung des Trailers: C- (neuer Trailer) 

Kommentar: Animationsfilm und Musical

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%


Trailer v. Film: „Abominable„

Bewertung des Trailers: C+

Kommentar: Dreamworks-Animationsfilm 

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: eher nicht


Trailer v. Film: „Toy Story 4„

Bewertung des Trailers: B+ (erster richtiger Trailer) 

Kommentar: PIXAR-Animationsfilm und Fortsetzung

Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%


Trailer v. Film: „The Angry Birds Movie 2„

Bewertung des Trailers: C+

Kommentar: Animationsfilm und Fortsetzung

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%


Trailer v. Film: „Pokémon Detective Pikachu„

Bewertung des Trailers: C+ 

Kommentar: Ernsthaft?

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%


Trailer v. Film: „Dora and the Lost City of God„

Bewertung des Trailers: B-

Kommentar: Abenteuerfilm für Kinder 

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%


Trailer v. Film: „The Addams Family„

Bewertung des Trailers: B 

Kommentar: neuer Animationsfilm, der auf den gleichnamigen Comics basiert

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: jooaa 

NYC – Film: „Snowden“

Ich war am 29.09.16 in New York und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

 

„Snowden“ (dt. Kinostart war der 22.09.16)     134 min  drama, adaptation, biopic, thriller
dir. Oliver Stone cast: Joseph Gordon-Levitt, Shailene Woodley, Melissa Leo, Zachary Quinto, Tom Wilkinson, Scott Eastwood, Timothy Olyphant, Ben Schnetzer, Rhys Ifans, Nicolas Cage

 

 

Am 3.6.2013 traf sich Edward Snowden (Joseph Gordon-Levitt) mit der amerikanischen Dokumentarfilmerin Laura Poitras (Melissa Leo) und den Journalisten Glenn Greenwald (Zachary Quinto) und Ewen MacAskill (Tom Wilkinson) in Hongkong. Zu dem Zeitpunkt hat der IT-Spezialist sein gesamtes Leben in den U.S.A. hinter sich gelassen und befindet sich auf der Flucht. Edward Snowden übergibt den Journalisten geheime Dokumente, die die Überwachungspraktiken des amerikanischen und des britischen Geheimdienstes enthüllen und erzählt von seinem Leben…

 

 

C (Wertung von A bis F) „Snowden“ basiert auf Luke Hardings „The Snowden Files“ und Anatoly Kucherenas „Time of the Octopus“. Der Film dramatisiert die tatsächlichen Vorgänge zwischen den Jahren 2004 und 2013. Das fiktionale Porträt über Edward Snowden ist der neue Film des Regisseurs Oliver Stone („Wall Street“, „JFK“,W. Savages). Es ist eine deutsch-amerikanische Koproduktion.

Für die meisten Europäer ist Edward Snowden ein Held, viele U.S.-Amerikaner sehen das etwas anders. Kein Studio in den U.S.A. wollte Oliver Stones Film über den Whistleblower finanzieren. Der amerikanische Filmemacher sieht ihn ganz klar als Helden und versucht mit diesem Film, auch andere – vorwiegend seine Landsleute – davon zu überzeugen, dass er kein Verräter ist.

 
Oliver Stone hat wirklich gute und wichtige Filme geschaffen, „Snowden“ ist leider keiner von denen. Der Beziehungsgeschichte zwischen Ed Snowden und seiner Freundin (gespielt von der weder mit Schönheit noch Talent gesegneten Shailene Woodley) wird viel zu viel Platz eingeräumt. Diese junge Frau ist wirklich nicht im Geringsten interessant und so langweilt der Film auch über weite Strecken. Auch wenn der Doku-Thriller Citizenfour nur das Treffen mit den Journalisten und Laura Poitras zeigt und nicht sein gesamtes Leben beleuchtet, ist es ein wesentlich besserer Film über die Persönlichkeit Edward Snowden.

Das Beste an dem Film ist tatsächlich Joseph-Gordon Levitts und Melissa Leos Performance. Joseph Gordon-Levitt  sieht Edward Snowden nicht nur erschreckend ähnlich, wer sich Originalaufnahmen von ihm angeschaut hat, wird feststellen, dass er auch so spricht. Das freut mich besonders nach dem Sprachendesaster, dass JGL im letzten Jahr mit The Walk hingelegt hat. Oscar-Gewinnerin Melissa Leo (The Fighter, Prisoners) schlüpft wieder mal in eine Rolle und ward bis zum Ende des Films nicht mehr gesehen – das ist eine perfekte Performance.

 
„Snowden“ war für einige Oscar-Nominierungen im Gespräch, u.a. Bester Film, Beste Regie, Bester Hauptdarsteller (Joseph Gordon-Levitt)

„Snowden“ wurde erstmalig auf dem Toronto International Film Festival 2016 gezeigt.

 
Trailer zu sehen:

 
vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Bleed for This„
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Biopic über den Boxer Vinny Paz mit Miles Teller und einem Aaron Eckhart, den ich nie erkannt hätte
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

 
Trailer v. Film: „Keeping Up with the Joneses„
Bewertung des Trailers: C (neuer Trailer)
Kommentar: Actionkomödie mit Jon Hamm, Isla Fisher und Zach Galifianakis (der so viel abgenommen hat, dass man ihn kaum erkennt)
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: also eher nicht

Trailer v. Film: „Bad Santa 2„
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Fortsetzung zu einem Film, den ich liebe. Wieder mit Billy Bob Thornton, aber auch Kathy Bates
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Inferno„
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Mal wieder eine Dan-Brown-Verfilmung mit Tom Hanks
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Girl on the Train„
Bewertung des Trailers: F
Kommentar: Dieser Trailer ist ein unfassbarer Spoiler-Trailer. Bei mind. 80% RT gucke ich den Film.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken

Trailer v. Film: „The Accountant„
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Actionthriller mit Ben Affleck, J.K. Simmons, John Lithgow, etc.
Wie oft schon im Kino gesehen: 5 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

 
Trailer v. Film: „Doctor Strange„
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Ich bin ja von Marvel-Superhelden-Kram gelangweilt, aber der sieht in meiner Welt irgendwie cool aus. Außerdem spielen Benedict Cumberbatch, Tilda Swinton, Michael Stuhlbarg, Mads Mikkelsen, etc. mit.
Wie oft schon im Kino gesehen: 4 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken

amerikanisches Filmplakat von "Snowden"
amerikanisches Filmplakat von „Snowden“

 

NYC – Film: "Rango"

Ich war am 28.04.11 in New York und habe mir im Kino angeschaut:

„Rango“ (dt. Kinostart war der 03.03.11) 107 min animation
dir. Gore Verbinski voices: Johnny Depp, Isla Fisher, Abigail Breslin, Alfred Molina, Ned Beatty, Bill Nighy, Harry Dean Stanton, Timothy Olyphant, Ray Winstone

Ein Chamäleon (Johnny Depp) hat bislang ein ziemlich ödes Leben in seinem Terrarium geführt. Um sich die Langeweile zu vertreiben, denkt er sich Geschichten aus und spielt sie mit seinen Terrarium-Gefährten aus Plastik nach. Bei einer längeren Autofahrt kommt es zu einem Unfall, bei dem das Glas des Terrariums auseinanderbricht und das Chamäleon inmitten der Mojave-Wüste landet. Es dauert nicht lange bis er zu der kleinen Stadt Dirt kommt. Den eigenwilligen Bewohnern tischt er eine Wahnsinns-Geschichte auf, nennt sich fortan Rango und wird von dem Bürgermeister (Ned Beatty) schon kurz darauf zum Sheriff ernannt. Jetzt muss Rango Probleme lösen…

B+ (Wertung von A bis F) Bei dem ersten Film von Industrial Light & Magic und ersten Animationsfilm von Gore Verbinski („Pirates of the Caribbean“) haben sich einige kluge und kreative Köpfe eine nette Geschichte, aber vor allen Dingen originelle und liebenswerte Figuren einfallen lassen. Mit viel Liebe zum Detail und einer brillanten Synchronisierung der Stimmen (insbesondere von Johnny Depp) haben sie ulkige Charaktere zum Leben erweckt. Bei einer Stelle (im Saloon) habe ich mich halb tot gelacht, auch mochte ich die Kritik an Amerikas augenscheinlich unnötigem Wasserverbrauch (ich halte Las Vegas auch für entbehrlich). Während des Films bin ich dann aber zwei Mal ermüdet. Auch wenn ich finde, dass diese Szenen visuell mehr zu bieten haben als die meisten Animationsfilme, so kann ich keine „A“-Bewertung geben. Allerdings würde ich es als Skandal empfinden, wenn „Rango“ im nächsten Jahr keine Oscar-Nominierung erhält. Von den ersten Teasern und Trailern bin ich sicher, dass PIXAR mit „Cars 2“ dieses Mal chancenlos ist.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Kung Fu Panda 2: The Kaboom of Doom“
Bewertung des Trailers: C- (neuer Trailer)
Kommentar: 2. Teil des Animationsfilms, fand den ersten schon nicht doll.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 40%

Trailer v. Film: „Puss in Boots“
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: Antonio Banderas´ Puss in Boots aus „Shrek“ im ersten eigenen Film
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 30%

Trailer von Film:“The Smurfs“
Bewertung des Teasers: B-
Kommentar: 3-D-Animationsfilm über Schlümpfe, nach den Teasern jetzt erster Trailer
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 4 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Pirates of the Caribbean: On Stranger Tides“
Bewertung des Trailers: B+ (neuer Trailer)
Kommentar: Ich fand ja eigentlich nur den ersten gut, okay den dritten habe ich gar nicht gesehen. Ich glaube, den muss ich mir aber anschauen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x (und zig Mal: First Look)
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80%

Trailer von Film:“Cars 2″
Bewertung des Trailers: C (neuer Trailer)
Kommentar: 2. Teil des Pixar Animationsfilm in 3-D. Habe den ersten nicht gesehen, muss ich vor dem Sommer wohl nachholen…
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100%

TV – Serie: "Damages, Staffel 2"

Ich habe mir die komplette Staffel folgender Serie angeschaut:

„Damages, Staffel 2“ 12 x approx. 43 min drama
dir. Todd A Kessler, Jean de Segonzac, Constantine Makris, Mario Van Peebles, Tate Donovan, Greg Yaitanes, Matthew Penn, Michael Pressman, Ed Bianchi, Andy Wolk cast: Glenn Close, Rose Byrne, William Hurt, Marcia Gay Harden, Timothy Olyphant, Tate Donovan, Ted Danson, Anastasia Griffith, John Doman, Tom Aldredge, Kevin Corrigan, Mario Van Peebles

Der FROBISHER-Fall wurde erfolgreich abgeschlossen. Arthur Frobisher (Ted Danson) wurde angeschossen, liegt schwerverletzt im Krankenhaus. Ellen (Rose Byrne) macht ihn – nach wie vor – für den Mord an ihrem Verlobten David verantwortlich. Um über den tragischen Verlust hinweg zu kommen, nimmt sie an Gruppen-Therapiesitzungen teil. Dort lernt sie Wes (Timothy Olyphant) kennen. Kann sie ihm vertrauen und entspricht alles der Wahrheit, was er erzählt? In der Kanzlei bekommt die berüchtigte Anwältin Patty Hewes (Glenn Close) brisante Dokumente von dem Wissenschaftler Daniel Purcell (William Hurt) zugeschickt. Daniel Purcell arbeitet für den Energie-Konzern Ultima National Recources (U.N.R.) und fühlt sich bedroht. Patty Hewes lehnt es zunächst ab, Daniel Purcell zu helfen, obwohl die beiden eine gewisse Vergangenheit haben. Als jedoch Purcells Ehefrau ermordet wird und Daniel Purcell verdächtigt ist, sie umgebracht zu haben, übernimmt sie seine Verteidigung. Patty Hewes hat mittlerweile auch Informationen, dass Walter Kendrick (John Doman), der Vorstandsvorsitzende von U.N.R., mit seinem Konzern hinter ganz üblen Machenschaften steckt. Um seine Macht zu vergrössern, plant Walter Kendrick mit seinem Konzern jetzt auch noch eine Fusion. Patty Hewes übernimmt den Fall und legt sich damit auch mit der skrupellosen Anwältin von U.N.R., Claire Maddox (Marcia Gay Harden), an. Ellen arbeitet jetzt bereits seit einem Jahr in der Kanzlei. Sie bekommt nicht aus ihrem Kopf, dass Patty wahrscheinlich jemanden beauftragt hatte, sie zu töten. Sie arbeitet als Informantin für das FBI, sammelt Beweise, um Patty Hewes zur Strecke zu bringen…

B- (Wertung von A bis F) „Damages, Staffel 2“ ist sehr komplex, ohne die erste Staffel zu kennen, würde ich es nicht empfehlen, die zweite zu schauen. Die Autoren haben auch hier einen recht guten Job gemacht, nur so herausragend wie bei Staffel 1 ist das Ergebnis nicht.

Wie schon in der ersten Staffel, arbeitet auch die zweite mit sehr vielen Rückblenden, aber auch dem ein oder anderen Blick in die Zukunft. Die zweite Staffel beginnt mit einer bestimmten Szene und diese wird im Verlauf der Staffel immer wiederholt, ohne dass der Zuschauer weiß, was sich genau hinter der Szene verbirgt, die Auflösung erfolgt dann erst in der letzten Folge.

Vielleicht hätte man sich bei der zweiten Staffel etwas mehr auf die Zeichnung und das Profil einzelner Charaktere konzentrieren müssen und nicht so viele neue erschaffen sollen. Beispielsweise ist mit Wes (Timothy Olyphant) eine durchaus interessante Figur in die Serie gekommen. Rückblickend fehlt mir aber etwas Hintergrund zu diesem Charakter und ein gutes Motiv für sein Handeln hätte ihn sicherlich noch glaubwürdiger gemacht. Dafür bringt Timothy Olyphant jedoch eine ordentliche Portion Sexappeal in die Serie. Schauspielerisch ist diese Staffel natürlich viel zu verlockend, um sie zu ignorieren. Der Hauptgrund für mich die Serie zu sehen, ist Glenn Close („Fatal Attraction“, „The House of Spirits“, „Cookie´s Fortune“). Die bereits 5x für einen Oscar nominierte, mit 3 Tonys, 3 Emmys, 2 Golden Globes und einem SAG-Award ausgezeichnete Schauspielerin ist einfach überragend in dieser, für sie perfekt zugeschnittenen Rolle. Dann werden ihr hier auch noch zwei andere Hochkaräter an die Seite gestellt. Der wunderbare William Hurt („Kiss of the Spider Woman“, „A History of Violence“, „Mr. Brooks“) und die grandiose Marcia Gay Harden („Pollock“, „Mystic River“, „Into the Wild“) machen die Serie auch in der zweiten Staffel zu einem brillanten Ensemble-Spiel. Der mir bislang noch nicht bekannte John Doman hat mich jedoch ebenso begeistern können. Nicht nur sein Schauspiel hat mich an den großartigen Gene Hackman erinnert, den man leider schon seit so vielen Jahren nicht mehr auf der großen Leinwand sieht. Mit einem ganz rührenden und würdevollen Auftritt hat mich, wie schon in der ersten Staffel, der Schaupieler Tom Aldredge als Onkel Pete überzeugen können. Hingegen halte ich David Costabile als komplette Fehlbesetzung. Er spielt in der zweiten Staffel eine wichtige Rolle, aber um dieser Figur glaubwürdig erscheinen zu lassen, fehlt ihm die nötige Substanz und wohl auch das Talent.

Als Zusatzmaterial enthält die (amerikanische) DVD-Box der zweiten Staffel Episoden, die von Rose Byrne, Timothy Olyphant, Ted Danson, Tate Donavan, Glenn Close und den Autoren kommentiert werden.

Derzeit läuft in den U.S.A. die dritte Staffel von „Damages“ auf dem Kabelsender FX . In der dritten Staffel sind die Schauspieler Campbell Scott, Martin Short, Lily Tomlin und Keith Carradine dabei.

Trailer von der zweiten Staffel zu sehen:

San Francisco – Film: "The Crazies"

Ich war am 25.03.10 in San Francisco und habe mir im Kino angeschaut:

„The Crazies“ (dt. Kinostart: 27.05.10) 101 min horror, thriller, remake
dir. Breck Eisner cast: Timothy Olyphant, Radha Mitchell, Danielle Panabaker, Joe Anderson

In einer Kleinstadt im Bundesstaat Iowa drehen die Einwohner plötzlich ohne sichtbaren Grund durch. Sheriff David Dutton (Timothy Olyphant) versucht mit seinem Stellvertreter Russell (Joe Anderson) zu klären, warum…

B (Wertung von A bis F) „The Crazies“ ist ein Remake des gleichnamigen Horrorfilms aus dem Jahr 1973.

Wie von so vielen anderen Horrorfilmen, kenne ich auch hier das Original nicht und so bin ich vorbehaltlos an diesen „The Crazies“ herangegangen. Der Trailer war schon seit vielen Monaten einer meiner Favoriten und der ganze Film konnte mich mit einer durchgängigen Spannung und einigen richtig guten Schockern wahlweise mit weit geöffneten Augen, bzw. hinter meinem Schal versteckt, an den Sitz fesseln. Bei diesem Genre sollte man natürlich nicht mit Logik anfangen, nur hätte ich ganz gerne etwas mehr über die Ansteckung bzw. die Krankheit, die doch bei den Menschen einen etwas unterschiedlichen Verlauf hat, erfahren. Dafür wird man aber mit einem recht blutigen und actionreichen Horrorthriller belohnt, bei dem man mit den Protagonisten bis zum Schluß mitfiebern kann. Timothy Olyphant („Go“, „The Girl Next Door“, „Hitman“, A Perfect Getaway) sehe ich zwar eigentlich lieber wenn er irgendetwas Böses in sich trägt, aber man kann ja nun auch nicht alles haben…

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer von Film: „After Life“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Thriller mit Liam Neeson, Christina Ricci, Justin Long
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100%

Trailer von Film: „The Black Waters of Echo´s Pond“
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: Horrorfilm
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 20%

Trailer von Film: „MacGruber“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Action-Komödie mit Val Kilmer, Ryan Phillippe, Kristen Wiig
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 20%

Trailer von Film: „Kick-Ass“
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: Matthew Vaughns Comicbuch-Verfilmung mit Nicolas Cage
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: unzählige Male
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: mittlerweile 0 %

Trailer von Film: „A Nightmare on Elm Street“
Bewertung des Trailers: A
Kommentar: Eine neue Version des Horrorfilms mit dem genialen Jackie Earle Haley
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100 %

Boston – Film: "A Perfect Getaway"

Ich war am 11.08.09 in Boston und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„A Perfect Getaway“ 98 min thriller
dir. David Twohy cast: Steve Zahn, Milla Jovovich, Timothy Olyphant, Kiele Sanchez, Marley Shelton, Anthony Ruivivar, Chris Hemsworth

Cliff (Steve Zahn) und Cydney (Milla Jovovich) haben gerade geheiratet und verbringen jetzt ihre Flitterwochen auf Hawaii. Auf einer der Inseln angekommen, haben sie gleich eine unangenehme Begegnung mit einem anderen Pärchen und erfahren kurz darauf, dass ein frisch verheiratetes Pärchen auf einer Nachbarinsel brutal getötet wurde. Sie begeben sich dennoch auf ihre geplante Wandertour und treffen schon bald auf den mysteriösen Nick (Timothy Olyphant) und seine Freundin Gina (Kiele Sanchez)…

B+ (Wertung von A bis F) Die größten Bedenken bei dem Film hatte ich wegen der Casting-Entscheidung Milla Jovovich und Steve Zahn als Paar zu besetzen. (Ernsthaft, eine Frau wie Milla Jovovich wäre wohl in der Realität nie mit einem Mann wie Steve Zahn zusammen…) Irgendwie passt es dann aber schon. Ein Thriller ist im besten Fall spannend und hält die eine oder andere Überraschung parat. An einer bestimmten Stelle in „A Perfect Getaway“ war ich dann tatsächlich überrascht. Der bis dahin semi-spannende Film dreht dann nochmal gut auf und hat mich bis zum Schluß gefesselt.

Meine dringende Empfehlung: Wenn man Interesse daran hat, den Film zu schauen, möglichst keine Kritiken über den Film lesen, insbesondere keine, die Spaß daran haben zu spoilern und anderen den Film damit versauen…

Trailer zu sehen:

Detroit – Hitman

Ich war am 2.12.07 in Detroit und habe mir im Kino angeschaut:

„Hitman“ (dt. Kinostart 13.12.07) 100 min action, adaptation
dir. Xavier Gens cast: Timothy Olyphant, Dougray Scott, Olga Kurylenko

Der Film basiert auf dem gleichnamigen Videospiel.
Der Auftragskiller Agent 47 (Timothy Olyphant) wird beauftragt, den russischen Präsidenten zu ermorden. Als dem durch seine Zuverlässigkeit und Präzision bekannten Killer das Attentat misslingt, stellt er Nachforschungen an und muss feststellen, dass er einem Komplott zum Opfer fiel. Eine Spur führt ihn direkt zu der mysteriösen Russin Nika (Olga Kurylenko).

B (Wertung von A bis F) Solider Actionthriller, der spannend aber vor allen Dingen sehr stylisch inszeniert wurde. Gute Choreographien der Kampfszenen. Der für meinen Geschmack in den letzten Jahren in zu kleinen Rollen besetzte Timothy Olyphant hat hier für mich bewiesen, dass er auch einen Film tragen kann. Er ist trotz Glatze sehr sexy.

Trailer zu sehen: