San Francisco – Film: „Game Night“

Ich war am 01.03.18 in San Francisco und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

„Game Night“ (dt. Kinostart war der 1.3.18) 100 min  comedy, action 
dir. John Francis Daley, Jonathan Goldstein cast: Jason Bateman, Rachel McAdams, Kyle Chandler, Billy Magnussen, Sharon Horgan, Jesse Plemons, Michael C. Hall, Lamorne Morris, Kylie Bunburry, John Francis Daley, Jonathan Goldstein

 

Max (Jason Bateman), seine Frau Annie (Rachel McAdams) und ihre Freunde Ryan (Billy Magnussen), Kevin (Lamorne Morris) und seine Frau Michelle (Kylie Bunbury) treffen sich regelmäßig zum Spieleabend. Alle Mitspieler verbindet ihr Ehrgeiz, unbedingt gewinnen zu wollen. Als der ältere Bruder von Max, Brooks (Kyle Chandler), in der Stadt ist, lädt er die Gruppe ein, mal ein etwas realeres Gesellschaftsspiel zu spielen. Leider ist das Spiel realer als jeder dachte oder ist es gar kein Spiel?

 

B (Wertung von A bis F) „Game Night“ ist ein Film der amerikanischen Filmemacher John Francis Daley und Jonathan Goldstein. Beide haben bereits an einigen Projekten (Horrible Bosses, „Vacation“, Spider-Man: Homecoming) als Autoren, und/oder Schauspieler und Regisseure zusammengearbeitet. In diesem Film sind beide auch in einer Nebenrolle zu sehen.

„Game Night“ ist einer dieser Actionkomödien, bei der es wirklich viel zu lachen gibt. Zwei Szenen (die „Operations“-Szene und eine mit dem Hund von Jesse Plemons Charakter) blieben mir dabei noch ganz besonders in Erinnerung. Überhaupt ist Jesse Plemons hier ein Highlight. Lange habe ich den amerikanischen Schauspieler nicht sonderlich beachtet, mit dieser Performance hat er aber mein Interesse geweckt. Die anderen Schauspieler tragen aber auch zum Erfolg dieser gut gemachten Komödie bei. Mir gefielen aber auch besonders die vielen Referenzen zu Filmen und Filmstars, das großartige Miniatur-Production-Design und der sehr coole Abspann.

„Game Night“ ist am 23.03.18 in 3488 amerikanischen Kinos gestartet. Seit dem 01.03.18 ist der Film in Deutschland im Kino zu sehen.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Overboard„
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Eine Art Remake einer der besten 1980er Jahre-Komödien mit Kurt Russell und Goldie Hawn. Ich möchte das nicht
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Book Club„
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Komödie mit Diane Keaton, Jane Fonda, Candice Bergen und Mary Steenburgen
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: ich glaube schon

Trailer v. Film: „Love, Simon„
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Komödie mit Josh Duhamel und Jennifer Garner
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Ocean´s 8„
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Actionkomödie mit Sandra Bullock, Cate Blanchett und Sarah Paulson. Ich weiß zwar noch nicht, wie ich Anne Hathaway ertragen soll, aber irgendwie interessiert mich der Film
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Life of the Party„
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: Komödie mit Melissa McCarthy
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Blockers„
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: Komödie mit Leslie Mann und John Cena
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Venom„
Bewertung des Teasers: A-
Kommentar: Am meisten hasse ich die Marvel-Filme, bei denen ich gezwungen bin, sie zu gucken. Der ist wegen Tom Hardy wohl Pflichtprogramm
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Chicago – Film: „The Hunger Games: Mockingjay, Part 2“

Ich war am 26.11.15 in Chicago und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„The Hunger Games: Mockingjay – Part 2“ (dt. Filmtitel: „Die Tribute von Panem – Mockingjay Teil 2“, dt. Kinostart war der 19.11.15) 136 min sci-fi, fantasy, sequel, adaptation
dir. Francis Lawrence cast: Jennifer Lawrence, Josh Hutcherson, Liam Hemsworth, Woody Harrelson, Elizabeth Banks, Julianne Moore, Philip Seymour Hoffman, Jeffrey Wright, Donald Sutherland, Stanley Tucci, Jena Malone, Willow Shields

Inzwischen haben sich alle Distrikte von Panem den Rebellen unter Alma Coin (Julianne Moore) angeschlossen. Katniss Everdeen (Jennifer Lawrence) ist die Galionsfigur dieser Rebellion. Mit einer kleinen Einheit versucht sie, das Kapitol zu erreichen und den Präsidenten Snow (Donald Sutherland) zu stürzen.

 

B- (Wertung von A bis F) „The Hunger Games: Mockingjay – Part 2“ basiert auf Suzanne Collins Jugendroman „Mockingjay“. Es ist die Fortsetzung zu dem ersten Teil von „Mockingjay“ und der Abschluss der Trilogie. Francis Lawrence hat bei „The Hunger Games: Catching Fire“ und bei beiden Teilen von „Mockingjay“ Regie geführt.

Wie ich es mir schon gedacht hatte, war der ersten Part von „Mockingjay“ weitgehend überflüssig. Man hätte ein paar, für die Geschichte wichtige Szenen aus dem ersten Teil zusammenschneiden und die viele überflüssige Szenen aus dem zweiten Teil rausschneiden können und schon hätte man vielleicht einen soliden Abschluss der Filmtrilogie gehabt. Auch bei dem 2. Teil von „Mockingjay“ dauert es viel zu lange, bis die Geschichte richtig in Fahrt gerät. Ich war tatsächlich kurz davor einzunicken, als dann endlich die erste große Actionszene etwas Spannung brachte. Wenn man sich nicht ärgern möchte, empfehle ich, den finalen Teil nicht bis zu Ende zu schauen. Ein günstiger Moment das Kino zu verlassen (oder den Film abzuschalten), ist, wenn Katniss Everdeen das Kapitol wieder verlässt. Mit allen Szenen die daran anschließen, insbesondere mit dem zugekitschten Rosamunde Pilcher-Ende, zeigen die Macher der „The Hunger Games“-Verfilmungen meines Erachtens, dass sie die Zuschauer für komplette Vollidioten halten.

Ich habe mir sagen lassen, dass die Autorin dieser Jugendromane, die Welt in der die „The Hunger Games“-Filme spielen, viel detaillierter beschrieben hat. Es wäre förderlich gewesen, wenn nur einer der drei Teile etwas davon gezeigt hätte, wie genau diese beschriebene Welt funktioniert. Die „The Hunger-Games“-Filme beginnen damit, dass Katniss´ geliebte Schwester Prim (gespielt von Willow Shields) für die Hungerspiele auserwählt wird und Katniss freiwillig für sie einspringt und sie damit rettet. Wie am Ende diese Beziehung einfach nur „abgehakt“ wird, fand ich sehr unbefriedigend. Über die drei Teile der Filme hätte man die Beziehung der Schwestern vertiefen können, aber nein, man muss ja in endlos öden Einstellungen die so dämlich wie unglaubwürdige Dreiecksliebesgeschichte zwischen Katniss und Gale und Peeta abhandeln. Die Chemie zwischen Jennifer Lawrence  und dem jungen Hemsworth-Bruder stimmt nicht wirklich und was Katniss an Josh Hutchersons Peeta findet, bleibt fraglich. Josh Hutcherson, das hatte ich bereits zum ersten Teil erwähnt, halte ich für eine komplette Fehlbesetzung. In meinen Augen wäre es eine kleine Bereicherung gewesen, wenn man den Schauspieler Josh Hutcherson nach dem ersten Teil ausgetauscht hätte.

Ich habe zugegebenermassen eine leicht verklärte Sicht zu den „The Hunger Games“-Filmen. Bewertet habe ich The Hunger Games mit B-, The Hunger Games: Catching Fire mit B, den ersten Teil der The Hunger Games, Mockingjay mit einem C und den zweiten Teil von „Mockingjay“ habe ich bewusst ohne Berücksichtigung des Endes  mit B- bewertet. Wenn jedoch einige Zeit verstrichen ist, mein Ärger über einzelne Teile verpufft ist, bilde ich mir ein, die Filme mehr zu mögen, als das meine Bewertungen wiederspiegeln. Vielleicht möchte ich die Filmreihe einfach mögen. Mir gefällt Grundidee dieser Welt, diese Diktatur mit den Spielen, in der einige ausgewählte arme Menschen für die Reichen antreten müssen,  und wie sich die Bevölkerung schließlich gegen die Regierung auflehnt. Ich sehe in den Filmen nach wie vor eine Kritik an Regierungen, an der Gesellschaft und an den Medien. Die Amerikaner vergleichen die Hungerspiele mit der Profiliga des American Footballs NFL. Wenn man sich mal mit den Skandalen der NFL beschäftigt und sieht, wie wenig die Regierung letztlich für die Spieler eintritt, ist es gar nicht so weit hergeholt. Außerdem mag ich, wie selbstverständlich vielfältig die Bevölkerung dargestellt wird – das ist nicht unbedingt normal in einem Hollywood- Blockbuster.

Welche Jugendroman-Verfilmung kann schon mit exzellenten Schauspieler wie Jennifer Lawrence, Woody Harrelson, Elizabeth Banks, Julianne Moore, Philip Seymour Hoffman, Jeffrey Wright, Donald Sutherland und Stanley Tucci aufwarten? Und in welcher Jugendroman-Verfilmung (z.B. „Harry Potter“, „The Twilight Saga“, „Divergent“, „Maze Runner“, The Giver) führt einen schon ein/e charismatische/n Hauptdarsteller/in durch die Filme?

Die „The Hunger Games“-Filme wären ohne Jennifer Lawrence undenkbar. Die Schauspielerin selbst hätte die Filme nicht gebraucht, ihr Talent war längst erkannt und wenn sie nicht eine Hauptrolle in dieser Filmreihe bekommen hätte, wäre sie durch einen anderen Blockbuster weltberühmt geworden. Vergleichbar mit Leonardo DiCaprio und seinem Durchbruch mit James Camerons „Titanic“. Leonardo DiCaprios hatte sich zuvor bereits schon länger als Charakterschauspieler etabliert bis er durch „Titanic“ auf einmal zum Megastar aufstieg.

Das war nun leider tatsächlich der letzte Film, in dem mein – viel zu früh verstorbener -Lieblingsschauspieler Philip Seymour Hoffman mitgespielt hat. Beide Teile von „Mockingjay“ wurden quasi zusammen produziert und vor seinem Tod waren seine Szenen weitestgehend abgedreht. Mir sind zwei Szenen aufgefallen, in die er eindeutig ins Bild geschnitten wurde und dann gab es später noch eine Szene in der Woody Harrelsons Charakter Haymitch Katniss aus Plutarchs Brief vorliest. Das wäre eigentlich eine Dialogszene zwischen Philip Seymour Hoffmans Charakter Plutarch und Jennifer Lawrence Charakter Katniss Everdeen gewesen und musste aufgrund seines Todes umgeschrieben werden. Meines Erachtens haben sie es den Umständen entsprechend relativ gut gelöst. Und natürlich bin ich immer noch untröstlich, dass PSH nicht mehr unter uns weilt.

„The Hunger Games: Mockingjay Part 2“ war für einige Oscar-Nominierungen im Gespräch (Beste Hauptdarstellerin (Jennifer Lawrence), Bestes adaptiertes Drehbuch und einige technische Kategorien)

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Alice Through the Looking Glass“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Die Fortsetzung von Tim Burtons Fantasy-Film „Alice in Wonderland“, nur ohne Tim Burton. Wieder mit Johnny Depp, Mia Wasikowska, Helena Bonham Carter und leider auch Anne Hathaway – damit kann ich den Film nicht gucken.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Boy“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Gruselpuppen-Horrorfilm
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Sisters“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Komödie mit Tina Fey und Amy Poehler
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 60%

Trailer v. Film: „The 5th Wave“
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: Sci-Fi-Action-Katastrophen-Film mit Chloe Grace Moretz. Januar-Film
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Joy“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: David O. Russells neuer Film, wieder mit Jennifer Lawrence, Bradley Cooper und Robert De Niro. Film  wurde nun endlich gezeigt, steht aber unter Embargo.
Wie oft schon im Kino gesehen: 4 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Point Break“
Bewertung des Trailers: A- (neuer Trailer)
Kommentar: Remake des gleichnamigen Films aus dem Jahr 1991. War das nötig? Dieser Trailer wirkt aber und der Hauptdarsteller hat immer noch was.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken

Trailer v. Film: „Gods of Egypt“
Bewertung des Trailers: D
Kommentar: Fantasy-Mist mit Gerard Butler. Februar-Film
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: natürlich nicht

Trailer v. Film: „The Divergent Series: Allegiant“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: 3. Teil der „Divergent“-Filme, natürlich nur der erste Part. Dieser Jugendbuch-Verfilmung fehlt eindeutig die charismatische Hauptdarstellerin
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

 

Chicago – Film: „The Good Dinosaur – 3D“

Ich war am 26.11.15 und am 28.11.15 in Chicago und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„The Good Dinosaur – 3D“ (dt. Filmtitel: „Arlo & Spot“, dt. Kinostart war der 26.11.15) 92 min animation
dir. Peter Sohn voices: Raymond Ochoa, Jack Bright, Sam Elliot, Anna Paquin, A.J. Buckley, Steve Zahn, Jeffrey Wright, Frances McDormand, Maleah Padilla, Ryan Teeple

Ida (Frances McDormand) und Henry (Jeffrey Wright) sind Dinosaurier. Sie sind Landwirte und bewirtschaften eigene Felder. Mit Buck (Ryan Teeple, Marcus Scribner), Libby (Maleah Padilla) und Arlo (Raymond Ochoa) bekommen sie endlich den langersehnten Familienzuwachs. Der Letztgeborene Arlo ist ein ängstlicher Dino und trägt zur Farmarbeit nicht so viel bei wie seine beiden Geschwister. Langsam muss er seine Angst überwinden und so gibt ihm sein Papa jetzt die Aufgabe, einen Futterdieb stellen. Arlo lernt dabei diesen gefrässigen Höhlenjungen (Jack Bright) kennen.

A- (Wertung von A bis F) Nach PIXARs Meisterwerk Inside Out , ist „The Good Dinosaur“ der zweite PIXAR-Film, der im Jahr 2015 ins Kino gebracht wurde. Das war natürlich anders gedacht, ursprünglich sollte „The Good Dinosaur“ bereits im Sommer 2014 die Kinozuschauer begeistern. Zu dem Zeitpunkt hatte der Film mit Bob Peterson aber noch einen anderen Regisseur. Der hatte Probleme bei der Fertigstellung des Films und so hat ein anderer Regisseur, Peter Sohn, den Film übernommen. Es ist das Langfilmdebüt von Peter Sohn (der zuvor vorwiegend als Trickfilmzeichner für PIXAR gearbeitet hat, einige PIXAR-Filme synchronisiert hat und bei dem Kurzfilm „Partly Cloudy“ – (Vorfilm vor Up) erstmalig Regie führte.

Ich habe mir „The Good Dinosaur“ zuerst in 2D angeschaut, wusste aber schon mit quasi der ersten Einstellung, dass ich mir den Film unbedingt nochmal in 3D ansehen muss. Zwei Tage später habe ich ihn dann in 3D gesehen und, um es vorwegzunehmen, ich würde jedem unbedingt die 3D-Fassung empfehlen. Allein die Landschaften sind, sogar für PIXAR-Verhältnisse, phänomenal animiert.

Den Dinosaurier Arlo halte ich für adoptierungswürdig. Vom ersten Augenblick an habe ich Arlo ins Herz geschlossen. Diese voller Furcht oder Erstaunen weit aufgerissenen Kulleraugen und immer wird er von dem fiesen Federvieh oder seinen frechen Bruder geärgert – natürlich war ich von Anfang an „Team Arlo“. Und wenn ich ihn schon nicht beschützen kann, wollte ich ihn doch wenigstens auf seinem Lebensweg begleiten. „The Good Dinosaur“ ist ein sehr spannendes Abenteuer mit viel Situationskomik. Ich habe beinahe kontinuierlich gelacht, natürlich ist der Film auch traurig. „The Good Dinosaur“ ist so eine Mischung aus „Ice Age“, einem Animationswestern und einem traditionellen Disney-Film wie „The Lion King“. Manchmal ist der Film ungewöhnlich schwarzhumorig und düster. Die Geschichte spielt in einem Paralleluniversum, in dem Dinosaurier intelligent sind, sogar sprechen können und Menschen primitiv sind.

In meinen beiden Vorstellungen waren viele Familien mit kleinen Kindern. Ich finde es immer faszinierend die kleinen Kinder bei solchen Filmen zu beobachten. Bei den besonders spannenden Szenen sind die ca. einen Meter großen Kinder von ihren Sitzen aufgesprungen und haben  im Stehen weitergeschaut.

„The Good Dinosaur“ ist im Gespräch für eine Oscar-Nominierung als bester Animationsfilm.

So begeistert ich von dem Pixar-Hauptfilm war, so wenig war ich es von dem Vorfim:

„Sanjay´s Super Team“ 7 min animation
dir. Sanjay Patel

Ein Inder, der seinen von Superhelden faszinierten Sohn zum Beten animieren will.

C- (Wertung von A bis F) Es geht um Religion und Superhelden – ich habe lange keinen so uninteressanten PIXAR-Kurzfilm gesehen.

 

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer von der 2D und der 3D-Vorstellung:

Trailer v. Film: „Daddy´s Home“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Action-Komödie mit Will Ferrell und Mark Wahlberg
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: weiss nicht

Trailer v. Film: „The Secret Life of Pets“
Bewertung des Trailers: A (neuer Trailer auch in 3D gesehen)
Kommentar: Animationsfilm über unbeaufsichtigte Haustiere – Trailer ist großartig
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Norm of the North“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Animationsfilm
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Angry Birds Movie“
Bewertung des Trailers: B+ (Trailer auch in 3D gezeigt)
Kommentar: Animationsfilm
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80%

Trailer v. Film: „Alvin and the Chipmunks: The Road Chip“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Habe diese Filme, glaube ich, alle mal im TV gesehen
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: im TV

Trailer v. Film: „Finding Dory“
Bewertung des Trailers: B (Trailer wurde auch in 3D gezeigt)
Kommentar: Pixars Sequel zu Finding Nemo
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Zootropia“
Bewertung des Trailers: A- (eigentlich ein Kurzfilm, auch in 3D gezeigt)
Kommentar: Disneys neuer Animationsfilm. Dieser Faultier-Kurzfilm ist großartig
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bereits gesehen

Trailer v. Film: „Kung Fu Panda 3“
Bewertung des Trailers: C+ (Trailer nur in 3D gezeigt)
Kommentar: Der dritte Teil dieser Reihe
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

 

Chicago – Film: "The Hunger Games: Mockingjay, Part 1"

Ich war am 28.11.14 in Chicago und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„The Hunger Games: Mockingjay, Part 1“ (dt. Filmtitel: „Die Tribute von Panem: Mockingjay Teil 1“, dt. Kinostart war der 20.11.14) 123 min sci-fi, fantasy, adaptation
dir. Francis Lawrence cast: Jennifer Lawrence, Josh Hutcherson, Liam Hemsworth, Woody Harrelson, Elizabeth Banks, Philip Seymour Hoffman, Julianne Moore, Jeffrey Wright, Stanley Tucci, Donald Sutherland

Katniss Everdeen (Jennifer Lawrence) lebt mit ihrer Mutter (Paula Malcomson) und ihrer jüngeren Schwester Prim (Willow Shields) mittlerweile in District 13, einem District von dessen Existenz sie bislang nichts wusste. Die Präsidentin dieses Districts ist Alma Coin (Julianne Moore), sie möchte Katniss als Symbolfigur, als Mockingjay, der Revolution aller Distrikte gegen das Kapitol gewinnen.

C (Wertung von A bis F) „The Hunger Games: Mockingjay, Part 1“ ist der dritte Teil der „The Hunger Games“-Trilogie. Die Filme basieren auf den gleichnamigen Büchern von Suzanne Collins. Die Dreharbeiten zu „Mockingjay“ sind zwar abgeschlossen, der Part 2 wird jedoch erst im November 2015 ins Kino kommen.

Den ersten Teil The Hunger Games habe ich mit B- bewertet, der zweite Teil, The Hunger Games: Catching Fire hat mir dann besser gefallen ( B ) , „The Hunger Games: Mockingjay, Part 1“ ist für mich der schwächste Teil dieser Romanverfilmungen.

Zunächst einmal finde ich es eine wahnsinnige Frechheit, „Mockingjay“ als Zweiteiler ins Kino zu bringen. Die Produzenten der „Harry Potter“- und der „Twilight“-Verfilmungen haben aber vorgemacht, wie man den Teenagern am Besten Geld aus der Tasche ziehen kann und so wird auch der letzte Teil der „The Hunger Games“-Verfilmung gestreckt. Ich kann nichts zu den „Harry Potter“- und „Twilight“-Filmen sagen, aber „Mockingjay, Part 1“ merkt man definitiv an, dass er als purer Lückenfüller dient. Das was hier erzählt wurde, hätte man auch in einer halben Stunde abhaken können.

„The Hunger Games“-Reihe spielt in einer Diktatur in dem Staat Panem. Die zwölf Distrikte des Staates sind verarmt und vom Regierungssitz Kapitol unterdrückt. Der Präsident veranlasst, ein Mal jährlich die perversen Hungerspiele, bei denen jeweils ein jugendlicher Teilnehmer aus einem Distrikt gegen einen Teilnehmer aus einem anderen Distrikt bis zum Tod kämpfen muss. Im letzten Teil der Verfilmung, „Mockingjay“, kommt es nun zum Aufstand der 12 (bzw. 13) Distrikte gegen das herrschende Kapitol.

Bei den ersten beiden Filmen hat es mir zu lange gedauert, bis die eigentlichen Hungerspiele anfingen, „Mockingjay“ hat sich auch ewig gezogen, letztlich ist in Part 1 aber gar nichts passiert. Das Hin- und Hergerissensein von Katniss wird quasi andauernd wiederholt und nichts geht voran. Zum Ende wird es natürlich dann doch noch spannend, damit man keinesfalls den finalen Part im nächsten Jahr verpassen will. „Mockingjay, Part 1“ fand ich absolut unbefriedigend.

Josh Hutcherson als Peeta finde ich immer noch fehlbesetzt. Was wäre aber diese Verfilmung ohne die großartigen Schauspieler, die auch für „Mockingjay“ verpflichtet werden konnten? In praktisch jeder Szenen kann man sich an den hervorragenden Charakterschauspielern (Jennifer Lawrence, Woody Harrelson, Elizabeth Banks, Donald Sutherland, Stanley Tucci, Jeffrey Wright, Julianne Moore und Philip Seymour Hoffman) erfreuen.

„Mockingjay, Part 1“ wurde dem viel zu früh verstorbenen Philip Seymour Hoffman gewidmet. Da, wie gesagt, Part 1 und Part 2 zusammen gedreht wurden, wird man ihn im November 2015 ein letztes Mal auf der großen Leinwand sehen können. Der Ausnahmeschauspieler ist während der Dreharbeiten verstorben, zu dem Zeitpunkt waren die meisten Szenen mit ihm bereits abgedreht.

„Mockingjay, Part 1“ ist für folgende Oscar-Nominierungen im Gespräch: Beste Hauptdarstellerin (Jennifer Lawrence), Bestes adaptiertes Drehbuch, Bestes Szenenbild, Bestes Kostümdesgin, Bestes Make-up und beste Frisuren, Beste visuelle Effekte

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Unbroken“
Bewertung des Trailers: B+ (neuer Trailer)
Kommentar: Dieses Mal wurde ein Clip gezeigt, bei dem Angelina Jolie und der mittlerweile verstorbenen Louis Zamperini zu Wort kommen. Angelina Jolies Biopic/Drama mit Jack O´Connell. Man kann mittlerweile davon ausgehen, dass der Film nicht für den Oscar nominiert wird.
Wie oft schon im Kino gesehen: 8 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Interview“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Actionkomödie mit Seth Rogen und James Franco.
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Mortdecai“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Actionkomödie mit Ewan McGregor, Gwyneth Paltrow. Der blonde Typ sieht nicht nur aus wie Johnny Depp, er ist es sogar. Das einzige Problem ist, dass der Film einen U.S.A. Start im Januar hat und damit eigentlich nicht gut sein kann.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken

Trailer v. Film: „The Hobbit: The Battle of the Five Armies“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Ich bin mittlerweile so unfassbar von diesen Peter Jackson-Filmen gelangweilt.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Cinderella“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Kenneth Branaghs neuer Film. Cinderella-Story mit Cate Blanchett und Helena Bonham Carter.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken

Trailer v. Film: „Pitch Perfect 2“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: mein Albtraum ein Musical mit Anna Kendrick
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Night at the Museum: Secret of the Tomb“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Wie viele Teile werden davon eigentlich noch gedreht?
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Divergent Series: Insurgent“
Bewertung des Teasers: C-
Kommentar: 2. Teil der Teenager-Romanverfilmung. Zwischen Jennifer Lawrence und Shailene Woodley liegen Welten.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Boston – Film: "The Hunger Games: Catching Fire – IMAX"

Ich war am 23.11.13 in Boston und habe mir im Kino angeschaut:

„The Hunger Games: Catching Fire – IMAX“ (dt. Titel: „Die Tribute von Panem – Catching Fire“, Kinostart war der 21.11.13) 146 min science fiction, fantasy, drama, adaptation, sequel
dir. Francis Lawrence cast: Jennifer Lawrence, Josh Hutcherson, Liam Hemsworth, Woody Harrelson, Elizabeth Banks, Lenny Kravitz, Philip Seymour Hoffman, Jeffrey Wright , Stanley Tucci, Donald Sutherland, Toby Jones

THE HUNGER GAMES ist eine makabre Reality TV Show, die jährlich stattfindet. Dabei wird jeweils ein Junge und ein Mädchen zwischen 12 und 18 Jahren aus einem der 12 Distrikte von Panem ausgewählt. In den Spielen müssen sie gegeneinander kämpfen. Die, die zum Ende der Spiele noch am Leben sind, sind die Gewinner. Katniss Everdeen (Jennifer Lawrence) und Peeta Mellark (Josh Hutcherson) sind beide aus dem 12. Distrikt und die Sieger der der 74. Hungerspiele. Gerade sind die Beiden auf PR-Tour und lassen sich in den einzelnen Bezirken feiern. Durch ihre Aktion bei den 74. Hungerspielen haben sie in manchen Distrikten eine kleine Rebellion ausgelöst. Das passt Panems Präsident Snow (Donald Sutherland) gar nicht und so verkündet er, dass es zu dem 75. Jahrestag der Spiele neue Regeln geben wird. Bei den neuen Spielen sollen ehemalige Gewinner gegeneinander kämpfen. Katniss muss auf jeden Fall wieder für den Distrikt 12 antreten…

B (Wertung von A bis F) „The Hunger Games: Catching Fire“ ist der zweite Teil der „The Hunger Games“-Trilogie. Der dritte Teil der Filmreihe („The Hunger Games: Mockingjay“) wird allerdings in zwei Teilen ins Kino gebracht. Die Filme basieren auf den gleichnamigen Büchern von Suzanne Collins. Die Romane muss man sicherlich nicht unbedingt gelesen haben, für die Fortsetzung empfiehlt es sich aber sehr, den ersten Kinofilm der Reihe gesehen zu haben.

Man sollte nicht vergessen, dass die Roman- bzw. Filmreihe an Kinder bzw. Jugendliche adressiert ist. Ich habe die Bücher nicht gelesen, finde aber, dass es eine sehenswerte und coole Filmreihe für Jugendliche ist. Mit Katniss Everdeen haben sie eine mutige und coole Heldin, eine Identifikationsfigur, die selbst gar kein Vorbild sein will, sondern nur ihre Lieben beschützen möchte. Sie wird durch ihr Verhalten in den 74. Hungerspielen langsam zum Symbol einer Revolution, auch das gegen ihren Willen. Die Welt in der Katniss lebt ist diktatorisch und langsam beginnt ein Aufstand der hungernden und armen Bevölkerung. Das ist alles sehr düster beschrieben und inszeniert. Ich kann definitiv die Faszination für die Filme nachvollziehen, wesentlich mehr als bei diesen „Harry Potter“-Filmen oder diesem Verblödungsphänomen „Twilight“.

Der zweite Teil der The Hunger Games-Trilogie hat mir auch noch besser gefallen als der erste. Der neue Regisseur Francis Lawrence („I Am Legend“) ist eine Bereicherung für die Filmreihe. Kritisieren muss ich aber, wie bereits bei dem ersten Teil, dass es mir zu lange dauert, bis die Hungerspiele anfangen. Nach wie vor finde ich, dass dies der beste und spannendste Part des Film ist und außerdem heißt der Film auch „The Hunger Games“, also müssten die Spiele auch den größten Part des Films einnehmen. Mir hat auch wieder nicht gefallen, dass man zu wenig über die anderen Teilnehmer weiß, Das schlechteste allerdings ist, ohne Zweifel, wie bereits im ersten Teil: Josh Hutcherson. Es leuchtet mir gar nicht ein, wie man den Fehler begehen konnte, ihn als Peeta zu besetzen. Was für eine Fehlbesetzung. Zugegeben, die Figur Peeta ist in der Filmreihe auch nicht gut ausgearbeitet, vielleicht ist das auch ein Problem. Beispielsweise wird hier mehrfach betont, dass Peeta so ein guter Mensch ist, Katniss ihn gar nicht verdient hätte, sich für ihn opfern will etc. und ich verstehe überhaupt nicht warum. Was mir hingegen gefallen hat und ich als Kritik an das bekannte System in Hollywood aufgefasst habe, ist, dass Katniss und Peeta für die Öffentlichkeit vorgeben ein Paar zu sein, obwohl sie es nicht sind. Mit einem guten Schauspieler, der auch Charisma hat und glaubwürdig die Figur des Peeta darstellen kann, wäre das Ganze noch überzeugender.

Schauspielerisch bin ich einmal mehr von Jennifer Lawrence angetan. Ich kann mir schlichtweg keine andere Schauspielerin als Katniss Everdeen vorstellen. „The Hunger Games“ lebt aber auch von seinem gesamten Ensemble. Mit Ausnahme von Peeta ist jeder einzelne Figur für mich perfekt besetzt. Meine Lieblingsfiguren sind Caesar (gespielt von dem wunderbaren Stanley Tucci, hier noch besser als im 1. Teil) und Effie (gespielt von Elizabeth Banks) und Haymitch (gespielt von Woody Harrelson). Im zweiten Teil werten die Charakterschauspieler Jeffrey Wright und Philip Seymour Hoffman die Filmreihe auf.

Herausheben möchte ich noch die großartige Ausstattung, die einfallsreichen Kostüme, das Make-Up und die Frisuren.

Ich war schon lange nicht in einer, bis auf den letzten Platz ausverkauften Vorstellung. „The Hunger Games: Catching Fire“ lief in meinem Kino beinahe zu jeder halben Stunde. Ich wollte den Film aber unbedingt in IMAX sehen. Mit dem Wunsch stand ich mittags um 12.30 am Sonnabend des Eröffnungswochenendes offenbar nicht alleine. Zum Ende des Films gab es Applaus. Als ich aus dem Kino rauskam und an der Kasse auf die Tafel geschaut habe, war jede einzelne Vorstellung an dem Tag bereits ausverkauft.

Ich empfehle, den Film in IMAX zu sehen. Es ist beeindruckend, wie sich die Leinwand weitet wenn die Hungerspiele beginnen. Die gesamten Spiele sind in IMAX gedreht.

„The Hunger Games: Catching Fire“ hat mit Kinostart ein noch besseres Einspielergebnis einfahren können als der erste Teil. Trotz der hervorragenden Kritiken und des Kassenerfolgs wird er keineswegs die nächsten Oscars in wichtigen Kategorien noch beeinflussen können. Dennoch ist die Fortsetzung für folgende Oscar-Nominierungen im Gespräch: Beste Schauspielerin (Jennifer Lawrence), Bestes adaptiertes Drehbuch, Bestes Szenenbild, Beste Kostüme, Bester Tonschnitt, Beste visuelle Effekte.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „The Secret Life of Walter Mitty“ (in IMAX gezeigt)
Bewertung des Trailers: B+ (neuer Trailer)
Kommentar: Ben Stillers Fantasy-Film mit ihm in der Hauptrolle und Kristin Wiig und Sean Penn. Nur von diesem Trailer her wäre der Film ohne Ben Stiller in der Hauptrolle schon einer meiner neuen Lieblingsfilme.
Wie oft schon im Kino gesehen: 4 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Noah“ (in IMAX gezeigt)
Bewertung des Trailer: B
Kommentar: Darren Aronofskys neuer Film, Bibel-Verfilmung mit Russell Crowe als Noah (Michael Fassender und Christian Bale hatten die Rolle dankend abgelehnt) Ich kann mich an eine Zeit erinnern, in der Russell Crowe ein guter und anerkannter Schauspieler war und ein gutes Händchen bei der Rollenauswahl hatte.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: nicht, wenn ich es vermeiden kann

Trailer v. Film: „Vampire Academy“ (in IMAX gezeigt)
Bewertung des Trailer: C- (neuer Trailer)
Kommentar: Wieder so ein Kinder-Vampir-Krempel.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Hobbit – The Desolation of the Smaug“ (in IMAX gezeigt)
Bewertung des Trailer: B+ (wieder neuer Trailer)
Kommentar: In IMAX wirkt das natürlich, ich habe aber eigentlich immer noch kein Interesse an dem Film.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken

Trailer v. Film: „RoboCop“ (in IMAX gezeigt)
Bewertung des Trailer: A-
Kommentar: Remake des Films aus den 1980er Jahren. Mit Joel Kinnaman, Gary Oldman, Michael Keaton, Samuel L. Jackson, Jackie Earle Haley
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: vielleicht

Trailer v. Film: „I, Frankenstein“ (in IMAX gezeigt)
Bewertung des Trailer: B-
Kommentar: Fantasy-Mist mit Aaron Eckhart und Bill Nighy
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Divergent“ (in IMAX gezeigt)
Bewertung des Trailer: B
Kommentar: Eine weitere Sci-Fi-Buchverfilmung für Teenager, auch mit einer weiblichen Hauptrolle. Mit Shailene Woodley, Miles Teller und (einer wie es ausschaut ziemlich schwangeren) Kate Winslet
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Boston – Film: "Extremely Loud & Incredibly Close"

Ich war am 22.01.12 in Boston und habe mir im Kino angeschaut:

„Extremely Loud and Incredibly Close“ (dt. Titel: Extrem Laut und Unglaublich Nah“, dt. Kinostart: 16.02.12) 129 min drama, adaptation
dir. Stephen Daldry cast: Thomas Horn, Tom Hanks, Sandra Bullock, Max von Sydow, Viola Davis, John Goodman, Jeffrey Wright

Der neunjährige Oskar Schell (Thomas Horn) hat seinen Vater (Tom Hanks) bei dem Anschlag vom 9. September 2001 verloren. Er hatte eine enge Beziehung zu ihm. Nach seinem Tod findet er einen kleinen Umschlag mit einem Schlüssel. Oskar geht davon aus, dass ihm sein Vater damit noch irgendetwas mitteilen wollte bzw. der Schlüssel zu irgendetwas führt, dass den unerwarteten Tod des geliebten Vaters erklärt. Er wird in ganz New York nach dem passenden Schloss zu dem Schlüssel suchen…

D- (Wertung von A bis F) „Extremely Loud and Incredibly Close“ basiert auf dem gleichnamigen Roman von Jonathan Safran Foer.

Die ersten Journalisten bzw. Filmkritiker, die diesen Film Anfang Dezember gesehen haben und davon ausgegangen sind, hier einen Oscar-Favoriten-Film zu sehen, müssen doch tagelang unter Schock gestanden haben. Ich war ja nun bereits vorgewarnt, aber dass er so schlimm ist, damit hätte ich nicht gerechnet. Der Film ist eine Katastrophe und dass er jetzt aus unerfindlichen Gründen in der Kategorie Bester Film für den Academy Award nominert wurde, macht die Sache noch viel schlimmer.

Filme, die darauf ausgrichtet sind, den Zuschauer zu berühren und es trotz aller Anstrengungen nicht schaffen, sind in meinen Augen, noch weniger zu ertragen als irgendwelche hohlen Actionfilme.

Ich habe das Buch „Extremely Loud and Incredibly Close“ nicht gelesen, bin aber sicher, dass das Geschriebene wesentlich besser sein muss. Wie man auf die Idee kam, diese doch recht platte Story filmisch umzusetzen, ist mir nicht klar. Am Drehbuch sind schon große Schwächen erkennbar, ganz brenzlig wird es wenn es um die Besetzung geht. Wer kam bloß auf die Idee, dieses schreckliche Kind zu besetzen? Gut für sein Aussehen kann er nichts, ich fand ihn schon optisch unzumutbar, aber dann quatscht einen dieser nervtötende altkluge Junge auch noch von Anfang bis Ende ununterbrochen voll. Thomas Horn/Oskar Schell ist so ein Junge, der ganz bestimmt in der Schule in der ersten Reihe sitzt, sich andauernd meldet und alles besser weiß. Damit treibt er so manch einen Lehrer in den Wahnsinn und löst bei all seinen Mitschülern zwangsläufig Aggressionen aus. Seine Mitschüler bewerfen ihn dann andauernd mit allen Dingen, die sie zu fassen bekommen und warten sehnsüchtig darauf, dass es endlich zur Pause klingelt um ihm dann auf dem Hof, mal wieder ordentlich eins auf Mütze hauen zu können. Ich glaube, wenn man nicht selbst so einen Mitschüler in der Klasse hatte, dann war er garantiert in der Parallelklasse. Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal aufgrund eines Schauspielers (und Filmcharakters) so dringend das Kino verlassen wollte. In „Extremely Loud and Incredibly Close“ ist es dieser unglaublich unerträgliche Thomas Horn als Oskar Schell, der einen auch noch durch eine unglaublich schrecklich langweilige Story führt. Sandra Bullock war noch nie eine richtig gute Schauspielerin (ich kann es immer noch nicht fassen, dass sie sich jetzt Oscar-Preisträgerin nennen darf), hier muss sie sich aber bei ihrem Filmkind angesteckt haben. Ich fand auch Sandra Bullocks Performance unterirdisch. Der große Lichtblick im Film war für mich Max von Sydow (dieser arme alte Mann muss sich in so vielen Szenen von diesem Kind zutexten lassen, schon alleine dafür ist die Oscar-Nominierung berechtigt). Natürlich hat mir aber auch Jeffrey Wright gefallen, auf ihn ist immer Verlass. Jedenfalls haben die beiden Schauspieler dafür gesorgt, dass ich dem Film kein „F“ gegeben habe.

„Extremely Loud and Incredibly Close“ schreibt Oscar-Geschichte. Er ist der von Kritikern am schlechtesten bewertete Film, der je eine Academy-Award-Nominierung als Bester Film erhalten hat.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „The Lucky One“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Romanverfilmung. Jetzt hat sich Zac Efron dicke Muskeln antrainiert und sieht immer noch nicht männlicher aus…
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Rock of Ages“
Bewertung des Trailers: D+
Kommentar: Filmadaption des gleichnamigen Broadway-Musicals. Als Tom Cruise im Trailer zum Schluss zu sehen war, brach schallendes Gelächter im Publikum aus…und ich habe mich irritiert gefragt, ob seine Rolle tatsächlich als komisch angelegt ist.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: weiß nicht….

Trailer v. Film: „The Vow“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Drama mit Rachel McAdams und Channing Tatum. Irgendwie kann ich Rachel McAdams nicht mehr sehen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 4 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 20%

Trailer von Film: „Big Miracle“
Bewertung des Trailer: C-
Kommentar: Buchadaption mit Drew Barrymore und John Krasinski
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 0%

Trailer von Film: „Titanic“
Bewertung des Trailer: B+
Kommentar: James Camerons Film wird im nächsten Jahr in der 3D-Fassung wiederaufgeführt. Mittlerweile habe ich das Gefühl, den Trailer schon mind. 20x gesehen zu haben…
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 4 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: mal schauen…

Trailer v. Film: „Gone“
Bewertung des Trailers: B (neuer Trailer)
Kommentar: Thriller mit Amanda Seyfried und Jennifer Carpenter
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 60%

Trailer von Film: „Salmon Fishing in the Yemen“
Bewertung des Trailer: B-
Kommentar: Lasse Hallströms Romanverfilmung mit Ewan McGregor, Emily Blunt und Kristin Scott Thomas
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100%

San Francisco – Film: "The Ides of March"

Ich war am 19.10.11 in San Francisco und habe mir im Kino angeschaut:

„The Ides of March“ (dt. Titel: „The Ides of March – Tage des Verrats“, dt. Kinostart: 22.12.11) 98 min drama
dir. George Clooney cast: Ryan Gosling, George Clooney, Philip Seymour Hoffman, Paul Giamatti, Marisa Tomei, Evan Rachel Wood, Jeffrey Wright, Max Minghella, Jennifer Ehle

Die Benennung des demokratischen Präsidentschaftskandidaten steht kurz bevor. Die Entscheidung wird zwischen dem liberalen Gouverneur von Pennsylvania Mike Morris (George Clooney) und dem konservativen Senator von Arkansas Ted Pullman (Michael Mantell) fallen. Derjenige, der die Abstimmungen in Ohio gewinnt und die Unterstützung des einflussreichen Senators Thompson (Jeffrey Wright) erfährt, ist so gut wie Präsident der Vereinigten Staaten. Die republikanische Partei ist bei dieser Präsidentschaftswahl einfach zu schlagen. Stephen Meyers (Ryan Gosling) ist Medienberater und arbeitet direkt unter Wahlkampfleiter Paul Zara (Philip Seymour Hoffman) für Mike Morris. Eines Tages bekommt er einen Anruf vom gegnerischen Wahlkampfleiter Tom Duffy (Paul Giamatti). Tom Duffy bittet Stephen um ein Treffen…

B (Wertung von A bis F ) „The Ides of March“ wurde von Beau Willimons Bühnenstück „Farragut North“ adaptiert, welches von Howard Deans Präsidentschaftskampagne im Jahr 2004 inspiriert wurde. Die Verfilmung weist aber mehr Ähnlichkeiten zu der Kampagne (und dem Skandal) des damaligen demokratischen Kandidaten John Edwards auf. George Clooneys charmanter Mike Morris gleicht aber auch in seiner Präsenz und Rhetorik Barack Obama. Alleine das Shepard Fairey-Wahlkampfplakat von Kandidat Morris ist dem von Obama im Wahlkampf 2008 nachempfunden.

„The Ides of March“ ist ein sehenswerter und spannender Politthriller, aber für mich keinesfalls ein Oscar-Film. Vielleicht hatte ich zu hohe Erwartungen an den Film an sich. Ich möchte mich aber nicht beschweren, ich habe immer großes Vergnügen, den Dialogen von herausragenden Charakterdarstellern zu folgen. George Clooney hat für sein Projekt Ryan Gosling, Philip Seymour Hoffman, Paul Giamatti, Marisa Tomei, Jeffrey Wright, Evan Rachel Wood und Jennifer Ehle gewinnen können. Mit Abstand gibt P.S. Hoffman hier die beste Performance des Ensembles. Sobald er auftaucht beherrscht er die Leinwand. Für mich ist das eine klare Oscar-Nominierung. Marisa Tomei sehe ich immer gerne, leider hat sie hier nur eine kleine Rolle. Evan Rachel Wood hat mich auch wieder einmal überzeugen können und sogar Paul Giamatti fand ich brillant. George Clooney hat das nötige, wie man sagt, präsidiale Charisma, das ein Kandidat braucht, um Präsident der Vereinigten Staaten zu werden. Auch wenn seine Rolle in „The Ides of March“ nur eine Nebenrolle ist, ich nehme ihm in jeder Sekunde den möglichen Präsidentschaftskandidaten ab. Die Hauptrolle spielt hier aber Ryan Gosling. Ryan Goslings Charakter fand ich fragwürdig. Von der charakterlichen Entwicklung der Filmfigur Stephen Meyers habe ich mich irgendwie überrumpelt gefühlt. Erst ist er idealistisch, definitv smart und glaubt an seinen Kandidaten und dann dieser Fehler, der an sich schon Fragen aufwirft. Schließlich dieser abrupte Wandel. Fand ich schwierig und irgendwie unglücklich. Ryan Gosling („The Notebook“, „Half Nelson“, Blue Valentine, Drive) hat mir überwiegend verdammt gut in seiner Rolle gefallen, manchmal hat er sogar George Clooneys Charakter etwas Charisma genommen. Meines Erachtens konnte Ryan Gosling jedoch diese hohe schauspielerische Qualität nicht durchgängig halten.

Die Chancen bei den Oscars als bester Film schätze ich derzeit (Oktober 2011) eher gering ein. Es gibt derzeit immer noch Filme, die noch nicht komplett fertiggestellt sind, bzw. noch nicht der Presse vorgeführt wurden. Wenn diese Filme ihrem Favoriten-Status nicht gerecht werden, könnte „The Ides of March“ wieder mit ins Spiel kommen, zumal auch bis zu zehn Filme nominiert werden. Nominierungen für die Schauspieler sind wahrscheinlich. Ganz weit vorne sehe ich dabei Philip Seymour Hoffman als bester Nebendarsteller. Möglich aber auch Paul Giamatti als bester Nebendarsteller. Eine Nominierung für Ryan Gosling als bester Hauptdarsteller ist nicht abwegig.

„The Ides of March“ ist Clooneys vierte Regiearbeit. Für mich ist „Good Night, and Good Luck“ nach wie vor seine beste Arbeit hinter der Kamera.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Anonymous“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: In den U.S.A. wird, damit man sich nicht langweilt, wenn man viel zu früh im Kino erscheint, immer First Look von aktuellen Film- und Fernsehproduktionen gezeigt. In den letzten Monaten war „Anonymous“ dort oft vertreten. Den eigentlichen Trailer zu dem Film habe ich aber tatsächlich das letzte Mal im April im Kino gesehen. Ich bin immer noch skeptisch, dass Roland Emmerich einen Film zustande gebracht hat, der auch mir gefällt. Was man so hört, soll der Film aber ordentlich sein, insbesondere in technischen Kriterien und Ausstattung.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 70 %

Trailer v. Film: „Contraband“
Bewertung des Trailers: C- (neuer Trailer)
Kommentar: Actioner mit Mark Wahlberg und Kate Beckinsale
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Descendants“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Alexander Paynes neuer Film mit George Clooney. Oscar-Film.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Girl with the Dragon Tattoo“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: David Finchers Remake der gleichnamigen Stieg Larsson-Verfilmung mit Daniel Craig, Rooney Mara, Robin Wright. An Rooney Mara habe ich mich mittlerweile gewöhnt und ich bin gespannt auf diese Performance. Trailer ist mir zu lang. Oscar-Film oder Oscar-Potential, wird sich zeigen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „J. Edgar“
Bewertung des Trailers: A- (neuer Trailer)
Kommentar: Clint Eastwoods Biopic über den ersten FBI Direktor J. Edgar Hoover. Mit Leonardo DiCaprio, Armie Hammer, Jeffrey Donovan, Judi Dench, Naomi Watts. Wow, danke für diesen neuen Trailer!
Jetzt habe ich einen besseren Eindruck von dem Film und ein fast schon wieder gutes Gefühl für Leos Performance. Armie Hammer gefällt mir im Trailer. Oscar-Film!
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Tinker, Tailor, Soldier, Spy“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Spionagethriller nach dem Roman von John le Carré. Film mit Gary Oldman, Colin Firth, Tom Hardy, John Hurt, Toby Jones, Mark Strong. Oscar-Film!
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Chicago – Film: „Source Code“

Ich war am 02.04.11 in Chicago und habe mir im Kino angeschaut:

„Source Code“ (dt. Kinostart: 02.06.11) 94 min thriller, science fiction, fantasy
dir. Duncan Jones cast: Jake Gyllenhaal, Michelle Monaghan, Vera Farmiga, Jeffrey Wright

Als Colter Stevens (Jake Gyllenhaal) aufwacht, sitzt er im Regionalzug kurz vor Chicago und wird von der jungen hübschen Christina (Michelle Monaghan) als Sean angesprochen. Er kennt die Frau nicht und hat auch keine Ahnung warum er in dem Zug ist. Keine acht Minuten später explodiert der Zug und alle Menschen an Bord kommen zu Tode. Dann erwacht er erneut, diesmal in einer Raumkapsel und ihm wird über einen Monitor von der Air Force Offizierin Goodwin (Vera Farmiga) mitgeteilt, dass er an einem geheimen Programm der Regierung teilnimmt, bei dem er die letzten acht Minuten vor dem Tod eines gewissen Sean in dessen Körper schlüpft. Er wird immer wieder an derselben Stelle aufwachen, die einzelnen Situationen durchleben und dabei versuchen müssen, die Bombe zu entschärfen und vor allen Dingen den Attentäter zu identifizieren…

A- (Wertung von A bis F) Ohne einzelnen Filme aufzählen zu wollen, erinnert die Basis des Films an einige andere Filme. Duncan Jones schaffte es jedoch nach seinem sensationellen Indie-Sci-Fi-Film Moon mit einem gelungen Drehbuch eine ganz eigene, sehr spannende Geschichte zu erzählen. Der Thriller-Anteil von „Source Code“ hat mich in seiner Inszenierung mitsamt der unterlegten Musik und der Situationskomik an einen richtig guten Hitchcock-Film erinnert. Die Story wird durch den charmanten und charismatischen Hauptdarsteller Jake Gyllenhaal lebendig und als Zuschauer fühlt man zu jeder Zeit mit ihm und ist natürlich an der Aufklärung interessiert. Bei „Source Code“ ist ganz sicher nicht alles logisch, musste es aber auch nicht, weil ich ihn einfach bis zum Schluß fesselnd fand ich mich an den Performances, insbesondere von Jake Gyllenhaal und Vera Farmiga, nicht satt sehen konnte.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „The Hangover Part 2“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Mmmh, fand ja den ersten nicht so doll…
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80%

Trailer v. Film: „Pirates of the Caribbean: On Stranger Tides“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Ich fand ja eigentlich nur den ersten gut, okay den dritten habe ich gar nicht gesehen. Ich glaube, den muss ich mir aber anschauen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x (dafür zig Mal: First Look)
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 70%

Trailer v. Film: „Priest“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Horrorfilm der auf dem gleichnamigen koreanischen Comic basiert. Mit Paul Bettany. Macht optisch was her, vielleicht gucke ich ihn auf 3D, aber nur wenn die Kritiken gut sind…
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 50%

Trailer v. Film: „The Beaver“
Bewertung des Trailers: C+ (neuer Trailer)
Kommentar: Jodie Fosters neuer Film. Während der Trailer lief, habe ich mich die ganze Zeit gefragt, wie Jodie Foster eigentlich auf die Idee kommt, dass sie als Frau von Mel Gibson auf der Leinwand funktionieren könnte. Geht wirklich gar nicht, null Chemie.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 20 % (weil Jennifer Lawrence mitspielt)

Trailer v. Film: „Fast Five“
Bewertung des Trailers: C- (neuer Trailer)
Kommentar: Der fünfte Teil von „The Fast and the Furious“ mit Vin Diesel
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Three Musketeers“
Bewertung des Trailers: D-
Kommentar: Warum nur sehen deutsche Großproduktionen meist so billig aus?
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Boston – "W."

Ich war am 17.10.08 in Boston und habe mir im Kino angeschaut:

„W.“ (dt. Titel „W. – Ein missverstandenes Leben“, dt. TV-Ausstrahlung am 23.01.09 auf Pro7″) 110 min biopic, comedy, drama
dir. Oliver Stone cast: Josh Brolin, Richard Dreyfuss, James Cromwell, Ellen Burstyn, Jeffrey Wright, Thandie Newton, Elizabeth Banks, Scott Glenn, Rob Corddry

Oliver Stone zeigt wie George W. Bush (Josh Brolin), priviligierter, aber ungeliebter Sohn, schwarzes Schaf der Familie, Trinker, Spieler, Ivy League College Absolvent, mässiger Geschäftsmann, Ehemann, im Alter von 40 Jahren konvertierter Methodist, der immer davon träumte, ein Baseballstar zu sein, Politiker wurde und schliesslich im Jahr 2000 zum Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt wurde. Mit Hilfe seines Kabinetts mit u.a. Vize Dick Cheney (Richard Dreyfuss), Aussenminister Colin Powell (Jeffrey Wright), Verteidigungsminister Donald Rumsfeld (Scott Glenn) und Sicherheitsberaterin Condoleezza Rice (Thandie Newton) führt er, als Oberbefehlshaber der amerikanischen Streitkräfte, sein Volk schliesslich in einen sinnlosen Krieg…

B+ (Wertung von A bis F) 18 Tage vor der nächsten Präsidentschaftswahl am 04. November 08 startet Oliver Stone sein Biopic über den derzeit noch amtierenden US Präsidenten George W. Bush. Oliver Stone („Platoon“, „Wall Street“, „Natural Born Killers“) hat mich mit seinen letzten beiden Filmen („Alexander“ und noch schlimmer „World Trade Center“) äusserst verstimmt, jetzt hat er die Chance, einiges wieder gut zu machen. Nach „JFK“ und „Nixon“ nun der dritte Film über einen amerikanischen Präsidenten. Wie ihn Oliver Stone darstellt, ist sein Standpunkt klar, verwunderlich nur, dass er W. so zeigt, dass man aus dem Film rausgeht und tatsächlich Mitleid für ihn empfindet. George W. Bush ist immer auf der Suche nach Anerkennung von seinem Vater (übrigens: brillante und rührende Performance von James Cromwell als Bush Sr.). Der Film ist in nicht überragend, er hat viele Schwächen, aber sicherlich auch einige Lacher. Es ist aber nicht zuletzt der schauspielerischen Leistung zu verdanken, dass „W.“ zu einem lohnenswerten Filmgenuss wurde. Als ich das erste Mal hörte, dass Josh Brolin (No Country for Old Men) George W. Bush spielen sollte, war ich ratlos. Ich frage mich auch heute noch, wie man überhaupt auf ihn gekommen ist, Ähnlichkeiten sind zumindest nicht offensichtlich. Fakt ist, Josh Brolin hat die Gestik, Mimik, Körpersprache und Sprache seines Präsidenten studiert und komplett übernommen, dass man mit Fortschreiten des Filmes nicht mehr einen Unterschied erkannt hätte. Bravo! Josh Brolin dürfte damit die Oscarnominierung sicher sein. Richard Dreyfuss, der den Vizepräsidenten Dick Cheney ganz umwerfend spielt, (übrigens: hat er mit dem derzeitigen Präsidentschaftskandidat John McCain beinahe noch mehr Ähnlichkeit) und James Cromwell als enttäuschter Vater Bush würde ich gleich dazu mit einer Oscarnominierung belohnen…

Trailer zu sehen:

„sehenswert“

DVD – "Angels in America"

Ich habe mir folgenden HBO-Mehrteiler ein zweites Mal angeschaut:

„Angels in America“ (dt. Titel „Engel in Amerika“) 352 min drama, fantasy, adaptation
dir. Mike Nichols cast: Al Pacino, Meryl Streep, Patrick Wilson, Emma Thompson, Jeffrey Wright, Mary-Louise Parker, Justin Kirk, Ben Shenkman, James Cromwell

New York, 1985

Roy Cohn (Al Pacino) ist ein sehr erfolgreicher, aber ebenso gewissenloser Staranwalt. Er verkehrt u.a. in den höchsten Politikerkreisen. Dabei ahnt niemand, dass er Sex mit Männern hat. Jetzt teilt ihm sein Vertrauensarzt (James Cromwell) mit, dass er an AIDS erkrankt ist und nicht mehr lange zu leben hat. Da AIDS in den 80er Jahren noch als „Schwulenkrankheit“ galt, Roy selbst aber Schwule hasst, bleibt er weiterhin bei seiner Lebenslüge…

Joe (Patrick Wilson) arbeitet als Anwalt für den „grossen“ Roy Cohn (Al Pacino), ist selbst auch Republikaner, gläubiger Mormone, mit Harper (Mary-Louise Parker) verheiratet und will sich nicht eingestehen, schwul zu sein. Als er auf Louis (Ben Shenkman) trifft, beginnt er langsam aus seinem bisherigen Leben herauszutreten…

Prior (Justin Kirk) ist seit mehr als vier Jahren glücklich mit seiner grossen Liebe Louis (Ben Shenkman) zusammen. Als bei Prior AIDS ausbricht, wird Louis mit dieser Situation nicht fertig und verlässt, schweren Herzens, seinen geliebten Freund…

Hannah (Meryl Streep) ist die Mutter von Joe (Patrick Wilson) und selbst strenggläubiger Mormone. Als Joe ihr am Telefon offenbart, schwul zu sein, fährt sie umgehend vom fernen Utah nach New York City…

Belize (Jeffrey Wright) ist mit Prior (Justin Kirk) und Louis (Ben Shenkman) befreundet und trifft, in der Ausübung seiner Profession als Krankenpfleger, auf Roy Cohn (Al Pacino)…

Harper (Mary-Louise Parker) ist mit ihrem Eheman Joe (Patrick Wilson) nach New York gezogen. Die unglückliche Ehe hat sie psychisch krank gemacht und in ihrem tiefsten Inneren ahnt sie, dass ihr Ehepartner homosexuell ist…

Emily (Emma Thompson) arbeitet als Krankenschwester und lernt dadurch Prior (Justin Kirk) kennen…

B+ (Wertung von A bis F) Der HBO-Mehrteiler ist die Adaption des gleichnamigen Theaterstücks von Tony Krushner. Tony Krushner hat zahlreiche Preise dafür erhalten, u.a. den Pulitzer Preis. Der Regisseur Mike Nichols, der grossartige Filme wie „The Graduate“ und „Heartburn“ auf die Kinoleinwand brachte, hat „Angels in America“ für das Fernsehen inszeniert. Dabei hat er ausnahmslos alle Schauspieler perfekt gecastet und in Szene gesetzt. Unterteilt in sechs Kapiteln gestaltet Nichols dieses Drama über AIDS und Homosexualität in den 80er Jahren in New York visuell sehr fantasievoll. Ich habe es nicht so mit Glauben und Esoterik und hatte bei einigen, wenigen Momenten meine Probleme mit dem Film. Da der Film jedoch nicht missionarisch arbeitet, mir die Funktion der Engel irgendwie gefallen hat und Dank des wunderbar zynischen Drehbuches und der Charaktere ist hier ein beinahe perfekter Film (Mehrteiler) entstanden. Die übertriebene Inszenierung und Darbietung von Emma Thompson als Engel war für mich der ausschlaggebene Punkt, dass es halt nicht ein genialer Mehrteiler wurde.

In „Angels in America“ geht es um AIDS, Homosexualität, Vorurteile, Moral, Glauben, Gewissen, Rassismus, Trauer, Schuld, Einsamkeit, Träume, Liebe , Tod und natürlich Engel…

Im Jahr 2003 wurde „Angels in America“ mit allen wichtigen Preisen (u.a. GOLDEN GLOBE und EMMY) ausgezeichnet. Zusätzlich haben die Schauspieler Al Pacino, Meryl Streep, Jeffrey Wright und Mary-Louise Parker entsprechende Preise gewonnen.

Zu den Schauspielern:

Al Pacino („Scarface“, „The Godfather-Trilogy“, „The Insider“) hat mich in letzter Zeit öfter durch sein übertriebenes Schauspiel enttäuscht. Dennoch habe ich viele seiner Filme gesehen und bin sogar 2005 seinetwegen nach NYC geflogen, um ihn am Broadway in Oscar Wildes „Salome“ zu bewundern. In „Angels in America“ gibt er eine seiner besten Performances. Wenn man ihn mag, muss man ihn in dieser Rolle gesehen haben.

Meryl Streep zählt erst seit einigen Jahren zu meinen Lieblingsschauspielerinnen, was mich in die (nicht unglückliche) Lage versetzt, jetzt viele ihrer früheren Werke zu sehen. Meryl wurde bereits 14x für den OSCAR nominiert, hat ihn allerdings bisher nur 2x erhalten („Kramer vs. Kramer“, „Sophie´s Choice“). Sie ist unglaublich wandelbar, authentisch und „lebt“ tatsächlich immer ihre jeweiligen Rolle, so auch hier. Sie ist hier in vier verschiedenen Rollen zu sehen, wenn man es nicht weiss, erkennt man sie als Rabbi zu Beginn des Mehrteilers nicht. Es macht immer Spass, ihr zuzuschauen.

Patrick Wilson („Little Children“, „Hard Candy“) Seinetwegen habe ich mir gerade „Angels in America“ noch einmal angeschaut. Damals kannte ich ihn noch nicht. Hier wirkt der Theaterschauspieler noch sehr jung, wächst aber mit seinen Aufgaben und zum Schluss konnte er beinahe aus dem Schatten der anderen Über-Schauspieler heraustreten.

Jeffrey Wright (war in Julian Schnabels „Basquiat“ zu sehen) ist hier wunderbar als zynischer Krankenpfleger. Demnächst ist er in dem neuen James Bond „Quantum of Solace“ zu sehen.

Mary-Louise Parker („Fried Green Tomatoes“) ist gerade in der amerikanischen Serie „Weeds“ zu sehen und gibt hier eine überragende Leistung.

Justin Kirk ist ebenfalls in der amerikanischen Serie „Weeds“ zu sehen und zeigt hier zusammen mit Ben Shenkman (aus einem meiner Lieblingsfilme „Requiem for a Dream“) eine glaubwürdige Liebesgeschichte.

Emma Thompson fand ich ihn dem Weihnachts-Liebesfilm „Love Actually“ noch grossartig, hier war sie gut.

Dieser Mehrteiler lief bereits mindestens ein Mal im Fernsehen.

Trailer zu sehen: