Montréal – Film: „Thank You for Your Service“

Ich war am 04.11.17 in Montréal und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„Thank You for Your Service“ 108 min drama, biopic, adaptation
dir. Jason Hall cast: Miles Teller, Beulah Koale, Haley Bennett, Joe Cole, Amy Schumer

Im Jahr 2007. Sergeant Adam Schumann (Miles Teller) kehrt mit seinen beiden Kameraden Aieti (Beulah Koale) und Waller (Joe Cole) aus dem Irak-Krieg zurück. Von der amerikanischen Armee werden die jungen Männer mit ihren traumatischen Erlebnissen alleingelassen und so versucht jeder auf seine Weise, wieder zurück ins Leben zu finden…

B+ (Wertung von A bis F) „Thank You for Your Service“ wurde von einer wahren Geschichte inspiriert. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Sachbuch des Journalisten David Finkel. Es ist das Regiedebüt des amerikanischen Schauspielers und Drehbuchautors Jason Hall (American Sniper, „Buffy the Vampire Slayer“).

„Thank You for Your Service“ erzählt wie amerikanische Soldaten nach der Rückkehr ihres Kampfeinsatzes in ein Loch fallen. Während ihres Einsatzes im Irak wurden sie Zeuge schrecklicher Ereignisse, mussten direkt mitansehen, wie ihre Militärkameraden oder Zivilisten zu Tode kamen. Vor Ort gab es keine Zeit, die Erlebnisse zu verarbeiten, also nehmen sie das Erlittene mit nach Hause. Dort versuchen die Einsatzgeschädigten wieder in ihr normales Leben zurückzufinden, leiden jedoch an Panikattacken, Schlafproblemen, Depressionen u.ä. Irgendwann erkennen zwei der Männer, dass sie ihre psychischen Probleme nicht allein bewältigen können. Sie bemühen sich aktiv um professionelle Hilfe. Es gibt die Hilfe-Zentren, aber die Psychotherapeuten sind mit der Anzahl der Veteranen und Hilfesuchenden völlig überfordert und so dauert es Monate bis sie eine Trauma-Therapie beginnen können.

Ich finde es unverantwortlich, dass die jungen Männer, die für ihr Land gekämpft haben nach ihrer Rückkehr gänzlich auf sich allein gestellt sind und nicht unmittelbar von dem amerikanischen Militär und der Regierung betreut werden. Das ist übrigens nicht allein ein Missstand der amerikanischen Armee, meine Recherche hat ergeben, dass auch die Bundeswehr und deutsche Politik ihre Soldaten mit einer posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) scheinbar nicht ausreichend versorgt.

„Thank You for Your Service“ macht das Schicksal von drei amerikanischen Soldaten greifbar. Zum Schluss des Films werden Fotos der realen Personen gezeigt.

Miles Teller (Rabbit Hole, Whiplash, Bleed for This) ist mittlerweile dreißig Jahre alt. Auch wenn er sicher noch etwas an seiner Persönlichkeit arbeiten muss, gilt er als einer der großen Schauspielhoffnungen Hollywoods. So kann man auch großzügig darüber hinwegsehen, dass er in den „Divergent“-Verfilmungen und in „Fantastic Four“ mitwirkte, für seine sonstige Rollenauswahl hat er ein relativ gutes Händchen. Auch wenn manche Filme weder beim Publikum noch bei den Kritikern besonders positiv aufgenommen wurden, er wird meistens für seine Performance gelobt. Ich habe ihn jetzt in zwei ausgesprochen guten Filmen Only the Brave und „Thank You for Your Service“) hintereinander gesehen, in beiden gibt er eine exzellente Performance. Leider ist keiner dieser Film in den U.S.A. ein Kassenerfolg.

Die blonde Comedian Amy Schumer (Trainwreck) ist hier mal in einer ganz anderen, ernsthafteren Rolle zu sehen. Dunkelhaarig und gänzlich ungeschminkt war sie für mich nur anhand ihrer markanten Nase zu erkennen.

„Thank You for Your Service“ ist für einige Oscar-Nominierungen im Gespräch, u.a. Bester Hauptdarsteller (Miles Teller), Bestes adaptiertes Drehbuch

„Thank You for Your Service“ wurde erstmalig auf dem Heartland Film Festival 2017 gezeigt. Der Film ist am 27.10.17 in 2054 amerikanischen Kinos gestartet. Für Deutschland ist derzeit noch kein Kinostart vorgesehen.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Roman J. Israel, Esq„
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Dan Gilroys neuer Film. Denzel Washington macht einen verdammt guten Eindruck, wie lange nicht mehr
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „12 Strong„
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Kriegsfilm mit Michael Shannon und anderen
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Wonder„
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Der Film soll nicht so schlimm sein, wie der Trailer vermuten lässt, aber halt auch kein Oscar-Film, damit muss ich diesen Film mit Julia Roberts, Owen Wilson und Jacob Tremblay nicht sehen
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Darkest Hour„
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Joe Wrights neuer Film. And the Oscar goes to … Gary Oldman
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Pacific Rim: Uprising„
Bewertung des Trailers: F
Kommentar: Den Trailer über habe ich geglaubt, die Ankündigung für einen weiteren, völlig überflüssigen Transformers-Film zu sehen, ist aber die Fortsetzung zu Guillermo del Toros Film aus dem Jahr 2013. Braucht man ebensowenig.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

 

Denver – Film: „Only the Brave“

Ich war am 27.10.17 in Denver und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

„Only the Brave“ (dt. Filmtitel: „No Way Out – Gegen die Flammen“, dt. Kinostart: 8.3.18) 134 min drama, biopic adaptation
dir. Joseph Kosinski cast: Josh Brolin, Miles Teller, Jeff Bridges, Taylor Kitsch, Jennifer Connelly, Andie MacDowell

Eric „Supe“ Marsh (Josh Brolin) leitet ein örtliches Feuerwehrteam in Prescott, Arizona. Der Superintendent setzt sich dafür ein, dass sein Team sich als Elite-Feuerwehr-Einheit „Hotshots“ qualifiziert. Dafür werden die jungen Männer in der direkten Wildfeuer-Bekämpfung ausgebildet. Eines Tages erwartet die Granite Mountain Hotshots ein großes Feuer, dass die Kleinstadt Yarnell bedroht…

 

B (Wertung von A bis F) „Only the Brave“ basiert auf wahren Begebenheiten und auf Sean Flynns GQ-Artikel „No Exit“. Es ist der neue Film des amerikanischen Filmemachers Joseph Kosinski (Tron: Legacy, „Oblivion“).

Der Film führt einen für etwas mehr als zwei Stunden in die Welt amerikanischer Feuerwehrmänner. Es ist ein Männer-Film, bei denen eben echte Kerle auch echte-Kerle-Jobs ausüben, mit Macho-Gelaber, den üblichen Rivalitäten, aber auch Freundschaften – dabei empfand ich das Gezeigte zu keinem Zeitpunkt langweilig. Zum Schluss wird es sogar noch mal richtig dramatisch und dann blieb in meiner Vorstellung auch kein Auge trocken. Bei der ganzen Männer-Riege war für mich der interessanteste Charakter im Film eine Frau: Amanda Marsh, die Frau von Josh Brolins Charakter. Amanda wird von Jennifer Connolly gespielt, sie gibt hier eine mega Performance, die man durchaus für den Oscar nominieren könnte. Die Beziehung zwischen Eric und Amanda wirkte auch lebensnah. Auch Miles Teller zeigt einmal mehr, was er kann.

Der Film zeigt einige großflächige Waldbrände, das Feuer im Film sieht dabei ziemlich realistisch aus. Was ich durch den Film gelernt habe, ist, dass die Hotshot Crews sich von normalen Feuerwehrmännern dadurch unterscheiden, dass sie in die gefährlichsten Gebiete geschickt werden. Bei ihrer äußerst risikoreichen Arbeit bekämpfen sie die Waldbrände auch nicht mit Wasser o.ä., sondern mit Feuer, mit kontrollierten Bränden. Den gesamten Film über habe ich mich jedoch gefragt, warum die Männer bei ihren Löscharbeiten mitten im Waldbrand-Gebiet nie Atemschutzmasken trugen, ist das logisch?

„Only the Brave“ war für einige Oscar-Nominierungen im Gespräch, u.a. Bester Film, Beste visuelle Effekte

„Only the Brave“ ist am 20.10.17 landesweit in 2,577 amerikanischen Kinos gestartet. In Deutschland ist der Kinostart unter dem Filmtitel „No Way Out – Gegen die Flammen“ für den 8.3.18 vorgesehen.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Downsizing„
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Alexander Paynes neuer Film soll problematisch sein, vom Trailer her sieht er aber wirklich gut aus
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Thank You for Your Service„
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Biopic-Drama mit Miles Teller
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mittlerweile bereits gesehen

Trailer v. Film: „Justice League„
Bewertung des Trailers: D- (neuer Trailer)
Kommentar: Der x-te Superhelden-Film, sieht für mich unerträglich aus.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri„
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Martin McDonaghs neuer Film mit Frances McDormand, Woody Harrelson, Sam Rockwell, Lucas Hedges und John Hawkes
Wie oft schon im Kino gesehen: 4 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: ich kann es kaum abwarten

Trailer v. Film: „All the Money in the World„
Bewertung des Trailers: A
Kommentar: Nach wie vor sieht dieser Film nach einem Oscar-Film aus. Ridley Scotts neuer Film über die Getty-Entführung mit Michelle Williams und Mark Wahlberg und künftig Christopher Plummer (Kevin Spacey wird derzeit aus dem Film geschnitten). Ob Ridley Scott mit den ganzen Nachdrehs seinen Film bis zum anvisierten Kinostart am 22.12. fertiggestellt bekommt, ist fraglich. Ich halte das Ganze eh für eine dumme Entscheidung. Seit Spaceys Durchbruch Mitte der 1990er Jahre gab es die Gerüchte und jetzt wird getan, als wäre das Ganze für einige völlig überraschend und der Schauspieler wird aus dem fertigen Film rausgeschnitten. Schwachsinn. Aber gut, dann ist es eben der Film, aus dem Kevin Spacey rausgeschnitten wurde – PR-mäßig nicht viel gewonnen. Vielleicht ist es aber auch die dickköpfige Entscheidung von Ridley Scott, der von vornherein Plummer besetzen wollte. Das Studio wollte einen größeren Star für den Film.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Roman J. Israel, Esq„
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Dan Gilroys neuer Film. Denzel Washington macht einen verdammt guten Eindruck, wie lange nicht mehr
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Commuter„
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Action-Thriller mit Liam Neeson (ich dachte, er wollte solche Filme nicht mehr machen, er sieht hier schlecht aus) und Vera Farmiga
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: wahrscheinlich schon

Chicago – Film: „Bleed for This“

Ich war am 23.11.16 in Chicago und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

 

„Bleed for This“ (dt. Kinostart: 20.04.17) 116 min drama, biopic
dir. Ben Younger cast: Miles Teller, Aaron Eckhart, Katey Sagal, Ciarán Hinds, Ted Levine

 

 

Im Jahr 1988. Vinny Paz (Miles Teller) ist Profiboxer. Bei einem Boxkampf trägt er schwere Kopfverletzungen davon. Es wird ihm empfohlen, das Boxen ganz aufzugeben. Vinny sucht sich stattdessen aber einen neuen Trainer (Aaron Eckhart) und wechselt die Gewichtsklasse. Als er sich bei einem Autounfall den Halswirbel und einige andere Wirbel bricht und von den Ärzten wissen will, wann er wieder in den Ring steigen kann, teilen die ihm, dass sie nicht mal sicher sind, ob er je wieder laufen kann. Aber auch diesmal kämpft sich Vinny zurück….

 

 

B (Wertung von A bis F) „Bleed for This“ basiert auf einer wahren Geschichte. Es ist der neue Film des amerikanischen Autors und Filmemachers Ben Younger („Boiler Room“, „Prime“).

Ich habe das Gefühl, dass jedes Jahr mindestens ein Boxer-Film ins Kino kommt, der irgendwie bei den großen amerikanischen Filmpreisverleihungen mitspielen will. Viele dieser Filme sind nicht schlecht, aber dramaturgisch ähneln sie sich doch stark. Entweder ist es ein Außenseiter, der sich ganz nach oben kämpft oder es ist ein (physisch oder psychisch) angeschlagener Boxer, der sich zurück ins Leben und eben auch wieder ganz nach oben kämpft. Am Ende steht meist ein ganz großer Boxkampf. Bei „Bleed for This“ ist es wieder die Comeback-Story, durchaus solide inszeniert. Der Film spielt Ende der 1980er, Anfang der 1990er Jahre im Arbeitermilieu von Rhode Island und entsprechend kann man sich an der authentischen, aber schlimmen Mode, dem Make-up, der geschmacklosen Wohnungseinrichtung und den schlecht gemachten Brüste sattsehen. Bestimmte Bilder, z.B. Miles Teller mit gemeinen Oberlippenbart und in einem Leoparden-String-Tanga – muss ich auch erst mal wieder aus meinem Kopf bekommen.

 
„Bleed for This“ ist bereits der zweite Spielfilm, bei dem Miles Teller neben Aaron Eckhart spielt. Als er sein Spielfilmdebüt in Rabbit Hole gab, haben die beiden Schauspieler bereits zusammengearbeitet. In meinem Beitrag über den Film „Rabbit Hole“ habe seinerzeit Miles Teller, neben Jennifer Lawrence und Hailee Steinfeld als meine Neuentdeckung für das Jahr 2010 gesehen. Komisch irgendwie, so etwas jetzt sechs Jahre später zu lesen und großartig, was alle drei Schauspielern für eine Karriere gemacht haben. Miles Teller ist ein guter Schauspieler und überzeugt in „Bleed for This“ als Boxer. Für diesen Film hat er sich durch drei Gewichtsklassen trainiert. Sein Schauspielkollege Aaron Eckhart stiehlt ihm aber eindeutig die Show. Er spielt einen versoffenen, ehemaligen Erfolgstrainer, der dann mit Vinny Paz trainiert. Aaron Eckhart hat für diese Rolle über 40 Pfund zugenommen und trägt eine, nicht gerade schmeichelnde Halbglatze. Optisch ist er kaum zu erkennen und auch seine Stimme und Sprache hat er bis zur Unkenntlichkeit verändert. Für mich gibt er eindeutig eine Oscar-Performance. Auch gut hat mir Katey Sagal, bekannt aus vielen Serien, u.a. „Married with Children“ und Sons of Anarchy) gefallen. Ich hoffe, dass sie künftig auch öfter mal in Kinofilmen besetzt wird.

Während des Abspanns werden kurz die realen Personen neben den Schauspielern, von denen sie in dem Film portraitiert wurden, gezeigt. Das ist eine sehr sympathische Geste.

„Bleed for This“ ist für einige Oscar-Nominierungen im Gespräch, u.a. Bester Film, Beste Regie, Bester Hauptdarsteller (Miles Teller), Bester Nebendarsteller (Aaron Eckhart), Bestes Originaldrehbuch

„Bleed for This“ wurde erstmalig auf dem Telluride Film Festival 2016 gezeigt. Der Film ist am 18.11.16 landesweit in den amerikanischen Kinos gestartet. Der Film kommt am 20.04.17 in die deutschen Kinos.

 
Trailer zu sehen:

 
vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Fences„
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Denzel Washingtons Verfilmung des gleichnamigen Theaterstücks mit Denzel selbst in der Hauptrolle und Viola Davis. Oscar-Film!
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Live by Night„
Bewertung des Trailers: A- (neuer Trailer)
Kommentar: Ben Afflecks neuer Film als Regisseur und Hauptdarsteller. Eine Dennis-Lehane-Verfilmung mit Elle Fanning, Brendan Gleeson, Chris Cooper und Sienna Miller
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Patriots Day„
Bewertung des Trailers: B (neuer Trailer)
Kommentar: Ein weiterer Film von Peter Berg und mit Mark Wahlberg. Inzwischen hat sich herausgestellt, dass der Film wohl ganz gut sein soll.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Hidden Figures„
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Biopic über afroamerikanische Frauen, die für die NASA gearbeitet haben. Bei Octavia Spencer bin ich generell raus. Inzwischen hat sich herausgestellt, dass ich ihn wohl gucken muss.
Wie oft schon im Kino gesehen: 4 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Split„
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Wow. Psychothriller mit James McAvoy. Wenn der Film so gut ist wie der Trailer… das Einzige was gegen den Film spricht, ist M. Night Shyamalan als Regisseur und ein Kinostart im Januar.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Life„
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Sci-Fi-Thriller mit Jake Gyllenhaal und Ryan Reynolds
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken

Trailer v. Film: „Before I Fall„
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Romanverfilmung mit Zoey Deutch. Ich mag die Hauptdarstellerin (aus „Everybody Wants Some!!“)
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken

Trailer v. Film: „Sleepless„
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Actionthriller mit Jamie Foxx – da bin ich dann erst mal raus.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bei mind. 80% RT

 

amerikanisches Filmplakat von "Bleed for This"
amerikanisches Filmplakat von „Bleed for This“

Denver – Film: „War Dogs“

Ich war am 25.08.16 in Denver und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 
„War Dogs“ (dt. Kinostart: 29.09.16) 114 min action, comedy, adaptation, biopic
dir. Todd Phillips cast: Jonah Hill, Miles Teller, Bradley Cooper, Ana de Armas, J.B. Blanc

 

 

Miami Beach, 2005. Nach einigen Jahren trifft der 22-jährige David (Miles Teller) seinen ehemalig besten Freund Efraim (Jonah Hill) wieder. David ist seinen Job als Masseur leid und sein Nebenerwerb mit dem Verkauf von Bettwäsche wirft auch nichts ab. Efraim bietet ihm kurzerhand an, bei ihm ins Geschäft einzusteigen. Nur war Efraim immer irgendwie in krumme Geschäfte verwickelt und jetzt dealt er mit Waffen…

 
C (Wertung von A bis F) „War Dogs“ basiert auf einer wahren Geschichte und lag Guy Lawsons Rolling Stone Artikel zugrunde. Es ist der neue Film des amerikanischen Filmemachers Todd Phillips (The Hangover).

 

Mit Ausnahme von ein paar vereinzelt witzigen Momenten, den ganzen Anspielungen auf Brian DePalmas Film „Scarface“ und dem ziemlich gelungenen Ende, ist der Film dröge. Als Zuschauer begleitet man knapp zwei Stunden zwei nicht gerade sympathische Typen bei ihren mehr oder weniger legalen Machenschaften im Waffengeschäft. Bradley Coopers Auftritte sind dabei schon beinahe das Highlight des Films. Miles Tellers Charakter David Packouz führt als Erzähler durch den Film, was hier – wie in den meisten Fällen – überflüssig ist.

Seit meinen ersten Online-Filmtagebuchaufzeichnungen im Jahr 2007 habe ich nachweislich die meisten Filme mit Seth Rogen und Jonah Hill gesehen. Wenn ich „Sausage Party“, bei denen beide U.S.-Amerikaner eine Sprechrolle übernommen haben, bereits dazu zähle, habe ich jeweils 17 Einträge verzeichnet. Es lässt sich wohl nicht leugnen, ich mag die Beiden. Trotz seines durchaus nennenswerten Auftritts in Steve Jobs , ist Seth Rogen immer noch vorwiegend mit dem Komödien-Genre verwurzelt. Jonah Hill wählt zwischendurch immer wieder interessante Projekte, zeigt dann, wie talentiert er ist und wurde sogar für seine Performance in Moneyball und The Wolf of Wall Street für den Academy Award nominiert.

Der reale David Packouz ist hier in einer Szene relativ am Anfang zu sehen. Er singt vor Senioren in einem Altersheim.

Seit einiger Zeit beobachte ich einen Kinotrend in den U.S.A. Seit Monaten werden sowohl Kinocenter als auch Programmkinos nach und nach umgerüstet. In mittlerweile gefühlt jedem zweiten amerikanischen Kino kann man sich in bequemen, weit nach hinten verstellbaren Sesseln lümmeln. Teilweise kann man die Sessel sogar in die Liegeposition stellen. Ganz ehrlich, wenn ich mich in einen breiten, ausfahrbaren Sessel setzen oder legen will, dann gehe ich ins Möbelhaus. Ins Kino gehe ich, um mir einen Film anzuschauen und nicht, um mich neben Fremde hinzulegen. Durch diese Liege-Sessel stehen natürlich auch viel weniger Sitze in den Kinosälen zur Verfügung. Seltsamer Trend und was mich am meisten nervt, die Zeiten des free seating  neigen sich langsam dem Ende. In den umgerüsteten Kinos muss man sich nämlich bereits an der Kasse für einen Sitzplatz entscheiden. In Deutschland ist das ja gang und gäbe, in den U.S.A. habe ich es immer genossen, mich weit weg von allen nervigen Zuschauern zu setzen.

In Denver war ich jetzt in einem Kino mit einer angeschlossenen Bar. Wenn man dem Barkeeper den Ausweis vorgelegt hat (bekanntermassen reicht der Gesichtscheck in den U.S.A. nicht aus) und der Barkeeper erkennt, dass man über 21 Jahre alt ist, bekommt man ein Bändchen um das Handgelenkt, kann seine alkoholischen Getränke mit ins Kino nehmen und sogar bis zu max. 3 Getränke pro Person konsumieren.

 

 

Trailer zu sehen:

 

 

 
vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Bleed for This„
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Biopic über den Boxer Vinny Paz mit Miles Teller und einem Aaron Eckhart, den ich nie erkannt hätte
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Why Him?„
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Komödie mit James Franco und Bryan Cranston
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken

Trailer v. Film: „The Accountant„
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Actionthriller mit Ben Affleck, J.K. Simmons, John Lithgow, etc.
Wie oft schon im Kino gesehen: 4 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Magnificent Seven„
Bewertung des Trailers: B+ (neuer und besserer Trailer)
Kommentar: Mittlerweile habe ich etwas mehr Vertrauen in den Film, schließlich eröffnet er auch das Filmfestival in Toronto dieses Jahr
Wie oft schon im Kino gesehen: 4 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken

Trailer v. Film: „Kevin Hart: What Now?„
Bewertung des Trailers: C (neuer Trailer)
Kommentar: Stand-Up-Comedy-Film mit Kevin Hart
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Doctor Strange„
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Ich bin ja von Marvel-Superhelden-Kram gelangweilt, aber der sieht in meiner Welt irgendwie cool aus. Außerdem spielen Benedict Cumberbatch, Tilda Swinton, Michael Stuhlbarg, Mads Mikkelsen, etc. mit.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken

Trailer v. Film: „Sully„
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Clint Eastwoods neuer Film mit Tom Hanks als Hudson-River-Held Chesley Sullenberger. Bei dem Trailer bekomme ich schon Gänsehaut
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

amerikanisches Kinoplakat von "War Dogs"
amerikanisches Kinoplakat von „War Dogs“

NYC – Film: "Whiplash"

Ich war am 28.09.14 in New York und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„Whiplash“ (dt. Kinostart: 19.02.15) 106 min drama
dir. Damien Chazelle cast: Miles Teller, J.K. Simmons, Melissa Benoist, Paul Reiser

Andrew Neyman (Miles Teller) ist ein leidenschaftlicher Schlagzeuger. Er besucht in New York die beste Musikschule des Landes. Andrew ist sehr ehrgeizig und möchte einer der besten Drummer werden. Der berüchtigte Musiklehrer Terence Fletcher (J.K. Simmons) wird auf den jungen Schlagzeuger aufmerksam. Gern würde Andrew in seiner Schul-Jazzband aufgenommen werden, nur hat Andrew überhaupt das Talent, um den hohen Ansprüchen des Maestros gerecht werden?

A (Wertung von A bis F) Der 29-jährige Regisseur hat zunächst das Drehbuch zu dem Spielfilm geschrieben und um Geldgeber zu finden, hat er eine Szene des späteren Spielfilms als Kurzfilm inszeniert und diesen, ebenfalls unter dem Filmtitel „Whiplash“, auf dem Sundance Film Festival 2013 vorgestellt. Der Kurzfilm hat auf diesem Festival den Short Film Jury Award U.S. Fiction gewonnen. Damit waren die Finanziers für einen abendfüllenden Film schnell gefunden. Mit „Whiplash“ gibt Regisseur Damien Chazelle sein Spielfilmdebüt. Er erzählt eine Geschichte aus seinem eigenen Leben. Er selbst war vor einiger Zeit Absolvent einer renommierte Musikschule, war Schlagzeuger und einem J.K. Simmons Charakter in dem Film ähnelnden Mentor ausgesetzt.

Was für eine Achterbahn an Film. Wenn man die Inhaltsangaben zu dem Film liest, denkt man, ja okay habe ich schon einige Male gesehen. Fakt ist, dass man es so definitiv noch nie gesehen hat. Der Film ist so mitreißend und so nervenaufreibend.

Damit mich ein Film so fesselt wie „Whiplash“, bedarf es sehr wahrscheinlich zwei überzeugender Charaktere. Miles Teller (The Spectacular Now) gibt hier alles, Schweiß, Tränen und sogar Blut – er ist ganz in dieser Figur. Es ist eine überragende Performance und für mich eindeutig eine Oscar-Performance. Der Regisseur wollte ihn unbedingt für diese Rolle. Damien Chazelle hatte Miles Teller zuvor in seinem Spielfilmdebüt Rabbit Hole gesehen. Zu Beginn der Dreharbeiten hat Miles Teller bereits seit 10 Jahren Schlagzeug gespielt, was der Performance hier zweifelsfrei zugute kam. Dennoch hatte er, wie er im anschließenden Q & A sagte, die Hosen voll, weil alle Anderen im Film richtige, professionelle Musiker sind. Selbst J. K. Simmons hat einen musikalischen Background. Mich erinnert Miles Teller, und das habe ich bereits schon mal erwähnt, an den jungen John Cusack.

J.K. Simmons ist in Bestform (sowohl physisch als auch schauspielerisch). Wie er hier den charismatischen Musiklehrer/Dirigenten und zugleich cholerischen und sadistischen Perfektionisten gibt, verfolgt einen noch lange nach dem der Film vorbei ist. Man fühlt regelrecht mit den Musikern, die unter ihm leiden müssen. Die eine oder andere Szene war schon als Zuschauer unerträglich. Dennoch zieht er einen in den Bann. Man will von dem Besten lernen, angetrieben werden, um besser zu werden und das hat vielleicht einfach seinen Preis. Fletchers Methoden gleichen jedoch psychischen und physischen Missbrauch. J. K. Simmons (TV-Serien „The Closer“, „Law & Order“ und „Thank You for Smoking“, Juno, „Burn After Reading“, Up in the Air ) hat in meiner Erinnerung bislang nur gute, bzw. sympathische Charaktere gespielt und der Wandel in diesem Film wird zu seiner ersten Oscar-Nominierung führen. In meiner ersten ersten Oscar-Prognose für 2015 vom 22.09.14 habe ich J. K. Simmons – nach einigem Überlegen – an die zweite Stelle, direkt nach dem zweimaligen Oscar-Nominierten Edward Norton (für „Birdman“) gesetzt. Mittlerweile habe ich auch Robert Duvall in The Judge gesehen und der gibt für mich auch unbedingt eine Oscar-Performance. Ich glaube aber dennoch, dass es sich zwischen J. K. Simmons und Edward Norton entscheiden wird. Derzeit gilt J. K. Simmons gemeinhin sogar als Favorit auf den Oscar-Gewinn. In „Whiplash“ spielt J. K. Simmons (neben Miles Teller) in meinen Augen auch eine Hauptrolle. Alle anderen Charaktere im Film sind nebensächlich und werden auch so vom Drehbuch behandelt. Mich hat es nicht weiter gestört, weil beide Protagonisten so faszninierend waren.

Auf dem New York Film Festival gab es einen frenetischen Applaus zum Ende des Films und als der junge Filmemacher Damien Chazelle und die Schauspieler J.K. Simmons und Miles Teller zum anschließenden Q & A auf die Bühne gebeten wurden, gab es sogar Standing Ovations. Ich habe mir sagen lassen, dass dies bei einem nicht so leicht begeisterungsfähigen New Yorker Publikum eine Rarität ist. Ganz aktuell habe ich gelesen, dass „Whiplash“ kürzlich auf dem London Film Festival als einziger Film auch stehende Ovationen erhalten hat. Dies soll auch dort eine Seltenheit sein.

Es ist ganz simple, auch wenn ich noch nicht so viele Oscar-Filme im Jahr 2014 gesehen ist „Whiplash“ ist für mich jetzt schon definitiv einer der besten Filme dieses Jahres. „Whiplash“ ist festgesetzt in meiner Top Ten für Filme aus dem Jahr 2014 und der Film für den derzeit mein Herz schlägt.

„Whiplash“ ist für folgende Oscar-Nominierungen im Gespräch: Bester Film, Beste Regie, Bester Hauptdarsteller (Miles Teller), Bester Nebendarsteller (J.K. Simmons), Bestes Originaldrehbuch, Bester Song. Ich drücke fest die Daumen, dass „Whiplash“ nach „Boyhood“ der zweite Indie-Film ist, der im nächsten Jahr für den Oscar als bester Film nominiert wird. Update: Bei der 87. Oscarverleihung am 22.02.15 wurde „Whiplash“ mit drei Oscars (Bester Nebendarsteller, Bester Schnitt und Bester Tonschnitt) ausgezeichnet.

Der Spielfilm „Whiplash“ wurde erstmalig auf dem Sundance Film Festival 2014 gezeigt. Dort hat er den U.S. Grand Jury Prize: Dramatic gewonnen. Außerdem wurde er dort mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. Der Film wurde am 10.10.14 in sechs amerikanischen Kinos gestartet. Ich habe den Film auf dem New York Film Festival 2014 gesehen. Gerne hätte ich noch Bilder eingestellt, nur leider war der Akku meiner Kamera leer und aus unerfindlichen Gründen hat auch mein iPhone vorübergehend den Geist aufgegeben.

Trailer zu sehen:

San Francisco – Film: "The Spectacular Now"

Ich war am 11.08.13 in San Francisco und habe mir im Kino angeschaut:

„The Spectacular Now“ 95 min drama, adaptation
dir. James Ponsoldt cast: Miles Teller, Shailene Woodley, Jennifer Jason Leigh, Kyle Chandler, Bob Odenkirk, Mary Elizabeth Winstead, Brie Larson

Sutter (Miles Teller) ist 18 Jahre alt und wurde kürzlich von seiner Freundin verlassen. Er steht kurz vor dem Schulabschluss, macht sich aber keine Gedanken was danach kommt. Lieber lebt er in den Tag hinein. Er hält sich sowieso für schlauer und witziger als alle anderen. Außerdem trinkt er viel zu viel Alkohol. Nach einer durchzechten Nacht trifft er auf seine 17-jährige Mitschülerin Aimee (Shailene Woodley). Die beiden hatten bislang noch nichts miteinander zu tun, freunden sich aber schnell an und verbringen viel Zeit miteinander. Sie ist schon bald bis über beide Ohren in ihn verknallt…

B+ (Wertung von A bis F) „The Spectacular Now“ basiert auf dem gleichnamigen Roman von Tim Tharp. Scott Neustadter und Michael Weber haben das Buch für die Leinwand adaptiert. Sie haben bereits das Drehbuch zu „(500) Days of Summer“ geschrieben.

Bei „The Spectacular Now“ steht die Story nicht im Vordergrund, der Film lebt mehr von seinen beiden authentischen Charakteren. Für mich ist es nicht einer dieser herkömmlichen Highschool-Filme und auch kein Film über das Erwachsenwerden. Ich würde diesen sehenswerten Indie-Film eher als eine starke Charakterstudie zweier jugendlicher Typen bezeichnen.

Sutter stellt das Leben der Erwachsenen infrage. Es belastet ihn, dass sein Vater die Familie so früh verlassen hat. Er hat ihn sehr viele Jahre nicht mehr gesehen. In der Schule gibt er sich keine Mühe, weil er keinen Sinn darin sieht. Er macht sich keine Gedanken über seine Zukunft, am liebsten möchte er einfach immer so weiterleben. Er lebt im Jetzt, liebt es Party zu machen und Alkohol zu trinken. Trotz seines jugendlichen Alters hat er bereits ein Alkoholproblem. Aimee ist das etwas naive, nette Mädchen von Nebenan. Sie hat eigene Probleme innerhalb ihrer Familie, im Gegensatz zu Sutter hat sie jedoch schon früh gelernt, Verantwortung zu übernehmen. Sutter und Aimee sind sehr unterschiedlich. Beiden Hauptdarstellern habe ich ihre Rolle abgenommen, die Beziehung der beiden wirkt natürlich.

Miles Teller (Rabbit Hole) spielt hier seine erste Hauptrolle. Er erinnert sehr an den jungen John Cusack.

Shailene Woodley (The Descendants) sieht so aus als ob sie zu viel geweint oder zu wenig geschlafen hat. Ich finde sie unattraktiv, aber das nur meine Meinung. Die Hauptsache ist, dass sie als Schauspielerin überzeugt.

Obwohl er nur in wenigen Szenen zu sehen ist, hat mich Kyle Chandler (Super 8, Argo, Zero Dark Thirty) nachhaltig beeindruckt.

„The Spectacular Now“ wurde erstmalig auf dem Sundance Film Festival 2013 aufgeführt. Dort haben Miles Teller und Shailene Woodley den U.S. Dramatic Special Jury Award for Acting gewonnen.

Oscar-Nominierungen sind unwahrscheinlich, aber wären für Miles Teller und Shailene Woodley (aber auch Kyle Chandler) nicht unberechtigt.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Inside Llewyn Davis“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: neuer Coen-Bros-Film mit Oscar Issac, Carey Mulligan und John Goodman. Film wird definitiv bei den Oscars 2014 eine Rolle spielen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The World´s End“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: britische Sci-Fi-Komödie mit Simon Pegg, Nick Frost, Eddie Marsan. Habe die PV verpasst.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 70%

Trailer v. Film: „Thanks for Sharing“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Tragikomödie mit Mark Ruffalo, Gwyneth Paltrow, Tim Robbins
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80%

Trailer v. Film: „Austenland“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: RomCom mit Keri Russell
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Don Jon“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Neuer Film von und mit Joseph Gordon-Levitt. Leider spielt auch Scarlett Johannson mit.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Boston – Film: "Rabbit Hole"

Ich war am 02.01.11 in Boston und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„Rabbit Hole“ 92 min drama, adaptation
dir. John Cameron Mitchell cast: Nicole Kidman, Aaron Eckhart, Dianne Wiest, Tammy Blanchard, Sandra Oh, Miles Teller

Vor acht Monaten ist der vierjährige Sohn von Becca (Nicole Kidman) und Howie (Aaron Eckhart) auf tragische Weise ums Leben gekommen. Da jeder auf seine Art versucht, die Trauer zu bewältigen, beginnt sich das Paar langsam zu entzweien…

A- (Wertung von A bis F) „Rabbit Hole“ wurde von dem gleichnamigen Bühnenstück von David Lindsay-Abaire adaptiert. Im Jahr 2007 hat „Rabbit Hole“ den Pulitzer Prize für Drama erhalten.

Auch wenn ich mit der filmischen Umsetzung nicht in allen Szenen zufrieden bin, ist der „Rabbit Hole“ im Ganzen betrachtet ein sehr sehenswerter Film. Die gelungene schriftliche Vorlage hält brillante Dialoge und, trotz aller Dramatik, eine ordentliche Portion Humor parat.

Nicole Kidman, hier ganz offensichtlich Botox-frei, hat ihre Mimik zurück und spielt glaubhaft die natürlich-normale Mutter, die um ihren verstorbenen Sohn trauert. Es gibt einige Szenen, in der Nicole Kidman so gut ist, dass ich die Oscar-Nominierung für die sie derzeit im Gespräch ist, als gerechtfertigt ansehe. Schauspielerisch wird Frau Kidman für mich jedoch eindeutig von Dianne Wiest („Hannah and Her Sisters“, „Bullets Over Broadway“, „I Am Sam“) überstrahlt. So bald Dianne Wiest auf der Leinwand erscheint, gehört sie ihr. Außergewöhnlich gut gefallen hat mir Miles Teller, der den Schüler Jason spielt. Er spielt eine sehr wichtige Rolle in dem Film und die meistert er. Für mich ist er eine der drei Neuentdeckung aus dem Jahr 2010 (Jennifer Lawrence, Miles Teller und Hailee Steinfeld), bei denen ich schon sehr gespannt, sie in anderen Rolle zu sehen.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „The Adjustment Bureau“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Sci-Fi/Fantasy/Thriller mit Emily Blunt und Matt Damon. Trailer macht einen recht guten Eindruck. An einer bestimmten Stelle im Trailer habe ich sogar Gänsehaut bekommen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Biutiful“
Bewertung des Trailers: A- (neuer Trailer)
Kommentar: Alejandro González Inárritus neues Drama mit Javier Bardem. Mir im Moment völlig unklar, wie ich meine TOP TEN Liste für Filme aus dem Jahre 2010 erstellen soll, ohne diesen Film gesehen zu haben.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Unknown“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: ein in Berlin gedrehter Thriller mit Liam Neeson, Diane Kruger, der MAD MEN-Schönheit January Jones, Frank Langella, Bruno Ganz
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Beaver“
Bewertung des Trailers: D
Kommentar: Jodie Fosters neuer Film, bei dem es mich wundert, wenn er tatsächlich in amerikanischen Lichtspielhäusern gespielt wird. Nach Mel Gibsons Ausrastern in der Vergangenheit wurde das Projekt zunächst auf Eis gelegt wurden. Mel Gibson sieht im Trailer grauenhaft und ich kann mir nicht vorstellen, dass ihn noch jmd. sehen will…
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 20 % (weil Jennifer Lawrence mitspielt)

Trailer v. Film: „The Lincoln Lawyer“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Auch wenn ich Matthew McConaughey nur ganz begrenzt optisch ertragen kann (immerhin mag ich seine Stimme und Sprache) macht dieser Thriller mit der tollen Marisa Tomei und William H. Macy, Ryan Phillippe und Josh Lucas erst einmal einen guten Eindruck
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%