TV-Serie „THEM, 1. Staffel“


Ich habe mir folgende Amazon-Serie angeschaut:

„THEM: Covenant“ (in D. seit dem 9.4.21 auf Amazon Prime zu sehen)  10 x approx. 45 min  drama, horror

dir. Nelson Cragg, Daniel Stamm, Janicza Bravo, Craig William Macneill, Ti West cast: Deborah Ayorinde, Ashley Thomas, Shahadi Wright Joseph, Melody Hurd, Alison Pill, Ryan Kwanten, Liam McIntyre, Lindsay Kraft, Pat Healy, Derek Phillips, Malcolm Mays, Dirk Rogers, Jeremiah Birkett, Christopher Heyerdahl, Dale Dickey

Zwischen 1916 und 1970 zogen 6 Millionen Afroamerikaner aus dem ländlichen Süden der Vereinigten Staaten in den Nordosten, Mittleren Westen und Westen, dies wurde „Great Migration“ genannt. Am 14.09.53 ziehen Henry Emory (Ashley Thomas), seine Ehefrau Livia „Lucky“ Emory (Deborah Ayorinde), die beiden Töchter Ruby Lee (Shahadi Wright Joseph) und Gracie Jean (Melody Hurd) vom ländlichen North Carolina in eine spießige Einfamiliensiedlung in Compton, einem Vorort von Los Angeles. Die Siedlung wird ausschließlich von Weißen bewohnt und die heißen die Familie Emory nicht gerade willkommen. Es dauert nicht lange, dann werden die Emorys mit direktem Hass konfrontiert. Betty Wendell (Alison Pill) und die anderen Bewohner der Siedlung wollen die Familie Emory so schnell wie möglich wieder loswerden und ihnen scheint dabei jedes Mittel recht zu sein. Davon abgesehen muss sich jedes einzelne Familienmitglied noch mit ihren eigenen Dämonen auseinandersetzen und auch scheint mit diesem neuen Haus irgendetwas nicht zu stimmen…

B- (Wertung von A bis F) Die erste Staffel der Anthologie-Serie „THEM“ trägt den Unteritel „Covenant“. Serienschöpfer ist der Afroamerikaner Little Marvin, er ist auch Autor und Produzent der ersten Staffel . Bei vier der zehn Episoden führt der amerikanische Kameramann und Filmemacher Nelson Cragg (The People v. O. J. Simpson: American Crime Story, The Assassination of Gianni Versace: American Crime Story, Pose, 1. Staffel, „Ratched“ Regie.  „Them“ ist eine Anthologie-Serie, eine zweite Staffel mit komplett neuen Charakteren, ist bereits in Planung.  

Schon länger bin ich auf der Suche nach einer neuen Serie. „THEM“ hat mich gleich angesprochen, es war eine Mischung aus dem Teaser, dem Serientitel (der an Jordan Peele Geniestreich Us erinnert), der Inhaltsangabe und der Eröffnungssequenz der Serie. Letztere (mit der schönen Deborah Ayorinde und der großartigen Dale Dickey) hat mich direkt in die Handlung gezogen. 

Wenn „THEM: Covenant“ einen deutschen Untertitel bräuchte, könnte der „Wie Rassismus eine schwarze Familie in den Wahnsinn treibt“ lauten. 

Ich persönlich war noch nie in Compton. Dieser Vorort von Los Angeles gilt gemeinhin auch als „schwarz“ und „nicht safe“. Um so überraschender war es für mich zu erfahren, dass Compton vor rund 70 Jahren tatsächlich nur von Weißen bewohnt war. Da passt die Geschichte, die hier erzählt wird, doch schon ganz gut rein.

Die Geschichte dreht sich um eine afroamerikanische Familie, die in den 1950er Jahren in eine, von ausschließlich von Weißen bewohnte Einfamilienhaussiedlung in Compton zieht. Es geht um (tief verwurzelten) Rassismus. Die Anthologie-Serie ist vordergründig ein verstörendes Charakterdrama, wobei sie schon auch ins Horror-Genre abdriftet. Auch wenn sich vieles aus heutiger Sicht fast schon übertrieben anfühlt, kann ich mir vorstellen, dass die Vorfälle sich in dieser Zeit so oder so ähnlich zugetragen haben. 

Gemocht habe ich: 

Die pastellfarbene 1950er Jahre-Kulisse, die komplette Innenausstattung des Emory-Hauses (auch wenn man sich niemals nach nur wenigen Tagen so perfekt eingerichtet hätte), generell die stylischen Tapeten, die tollen Autos (es fällt mir immer wieder auf, dass die Autos der 1950er und 1960er Jahre einfach viel cooler aussahen, so als hätte sich jemand mit dem Design wirklich Mühe gegeben). Auch mochte ich die Inszenierung und die dazu ausgewählte Musik. Außerdem bin ich begeistert davon, vier neue (Shahadi Wright Joseph kannte ich bereits aus „Us“) Schauspieler (Deborah Ayorinde, Ashley Thomas, Shahadi Wright Joseph und Melody Hurd) kennenzulernen. Definitiv werde ich den Verlauf ihrer Karriere weiter verfolgen.   

Gestört oder beschäftigt haben mich: 

Die Serie ist leider zu lang, mir hätte sie noch besser gefallen, wäre sie kompakter mit, vielleicht nur 7 oder 8 Episoden. Wenn man die Hintergrundgeschichte der Emorys kennt, ergibt es für mich keinen Sinn, dass die Familie Emory sich diesem Stress, diesem Rassismus erneut aussetzt. Um alles zu verarbeiten, hätten sie sich ganz sicher einen ruhigeren Ort, mehr in der Nähe ihrer Familie gewählt. Es gibt in der ersten Episode einen Anschlussfehler (bei der Gracie involviert ist, die Narbe war auf der anderen Seite?). Noch mehr hat mich aber ein anderer Anschlussfehler (der Übergang von Episode 7 auf 8 – Häh? Wie kommt Lucky dahin?) beschäftigt. Außerdem hätte es der Serie nicht geschadet, wenn sie etwas mit Humor aufgelockert worden wäre. Die Sprache („motherfucking bitch“, „Fuck off“, etc.) klang für meine Ohren manchmal ungewöhnlich. Hat man sich in den 1950er Jahren so ausgedrückt, das wage ich zu bezweifeln. Die Geschichte mit Betty und George hätte man sich auch komplett sparen können. 

Kleine Anmerkungen zu einigen Episoden:

Episode 1 („Day 1“): Durch die Eröffnungssequenz, ich hatte es bereits erwähnt, wurde ich förmlich direkt in die Serie gezogen. Eine, offensichtlich nichts Gutes im Sinne habende, Frau (gespielt von der wunderbare Dale Dickey) trifft hier vor dem Haus der Emory-Familie auf die wunderhübsche Lucky.  Exzellent inszeniert, fotografiert und gespielt. Wie diese kurze Szene weitergeht, erfahren wir in Episode 5. In der nächsten Szene macht sich die Familie Emory bereits auf den Weg in ihr neues Leben in Kalifornien. Ein Neustart, der aber schon bei der Ankunft in der pastellenen Doris-Day-mäßigen-Bilderbuch-Siedlung in Compton jegliche Hoffnung zunichte macht.

Episode 2 („Day 3“): Die Folge führt einen zunächst in die Vergangenheit und man erfährt was Vater Henry so belastet. Ich liebe die Schlusssequenz am Esstisch. Regie: Nelson Cragg

Episode 3 („Day 4“): Hier hört man zum ersten Mal von „Cat in the bag“. Mit dieser Episode hat man nun alle Vier mit denen sich die Familie – zusätzlich zu den Bewohnern der Siedlung – noch auseinandersetzen muss, mal kurz gesehen. (Die Vier sind: Miss Vera, Doris, der Mann mit dem schwarzen Hut und der steppenden schwarze Mann, der auf den ersten Blick aussieht, als wäre er ein Weißer, der sich das Gesicht geschwärzt hat)

Episode 4 („Day 6“): Die Sequenz mit Lucky und Mrs. Johnson, der anderen schwarzen Ehefrau und Mutter, ist großartig. In dieser Episode erfährt man etwas über Bettys Vergangenheit. Auch hier ist mir die Regie besonders positiv aufgefallen: Regie: Nelson Cragg 

Episode 5 („Covenant I“): Mit nur etwas mehr als 30 Minuten ist dies die kürzeste der zehn Episoden, aber (zusammen mit der 8. und natürlich der 9. „Covenant II“) die heftigste. Auch wieder ein Rückblick, man erfährt u.a., was der Grund für Luckys posttraumatische Belastungsstörung ist und warum die Familie von North Carolina weggezogen ist. Es ist die Fortsetzung zu der Eröffnungssequenz der Serie. Krass inszeniert, toll fotografiert, aber kaum zu ertragen. 

Episode 7 („Day 7: Night“): Hat Henry oder hat er nicht? Während Bettys Geschichte mit ihren Eltern noch interessant war, passt die mit George überhaupt nicht in die Serie, völlig unnötig. Das ist aber ein Problem des Drehbuchs, die Inszenierung ist wieder sehr ansprechend, insbesondere Henrys Part im Diner und auch Rubys. 

Episode 8 („Day 9“): Die Episode schließt nicht schlüssig an die letzte an. Zuerst habe ich mir selbst die Schuld gegeben, nicht aufmerksam genug gewesen zu sein. Es scheint aber so, dass die Macher uns hier etwas unterschlagen haben. Ich mag die Folge nicht, man hätte sie sich eigentlich auch komplett sparen können. 

Episode 9: („Covenant II“) Das ist meine Lieblingsepisode. Sie ist nahezu komplett in Schwarz/Weiß und führt uns noch weiter zurück in die Vergangenheit. Die Ereignisse und die Brutalität ist, wie die in Episode 5, kaum zu ertragen. Es ist aber exzellent atmosphärisch inszeniert und auch fotografiert. Erinnerte mich etwas an Robert Eggers The Witch.  Regie führt hier Craig William Macneill. 

Episode 10 („Day 10“) Das Staffelfinale. Sorry, mir fehlt immer noch der Teil der zeigt, wie Lucky dahin gekommen ist, wo sie jetzt ist. 

Die wichtigsten Charaktere im Einzelnen:

Henry Emory ist Ingenieur und Ehemann von Lucky (gespielt von Deborah Ayorinde), Vater von Ruby (gespielt von Shahadi Wright Joseph) und Gracie (gespielt von Melody Hurd). Seit seinem Einsatz als Soldat im Zweiten Weltkrieg leidet an einer posttraumatischen Belastungsstörung. Nach einem unbeschreiblichen Vorfall zieht Henry im Jahr 1953 mit seiner Familie vom Land in North Carolina in einen Vorort von Los Angeles. In Compton haben sie ein Haus in einer Einfamiliensiedlung, die nur von Weißen bewohnt ist, gekauft. Gespielt wird Henry Emory von dem englischen Musiker (auch bekannt unter dem Namen Bashy) und Schauspieler Ashley Thomas. Er hat in einigen TV-Serien, u.a. The Night Of, „24: Legacy“, „NYPD Blue“ mitgespielt. 

Livia, genannt „Lucky“ oder „Luck“, Emory ist Lehrerin, derzeit aber Hausfrau und Mutter von den beiden Töchtern Ruby (gespielt von Shahadi Wright Joseph) und Gracie (gespielt von Melody Hurd). Sie ist mit Henry (gespielt von Ashley Thomas) verheiratet. Nach dem schrecklichen Vorfall, unter dem Lucky schwer zu knabbern hat, zieht die Familie Emory von North Carolina nach Compton in Kalifornien. In einer, ausschließlich von Weißen bewohnten Einfamilienhaussiedlung hat sich die Familie kürzlich ein Haus gekauft. Dort werden sie aber wieder sehr schnell mit direktem Rassismus konfrontiert. Gespielt wird Lucky von der englischen Schauspielerin Deborah Ayorinde. Sie war bereits in einigen amerikanischen TV-Serien (u.a. „Marvel´s Luke Cage“, 3. Staffel von True Detective)

Betty Wendell ist Hausfrau und lebt mit ihrem Ehemann Clarke (gespielt von Liam McIntyre) schon einige Jahre in der Einfamilienhaussiedlung in Compton, Kalifornien. Im Jahr 1953 zieht die afroamerikanische Familie Emory in das Haus gegenüber. Betty setzt fortan alles daran, dass die Schwarzen wieder verschwinden. Gespielt wird Betty von der kanadischen Schauspielerin Alison Pill. Sie hat in einigen TV-Serien (u.a. „In Treatment“, The Newsroom, „American Horror Story: Cult“ und kürzlich in Devs) und einigen Kinofilmen (u.a. „Milk“, „Scott Pilgrim vs. the World“, Miss Sloane, Vice) mitgespielt. Alison Pill hat eine Tony-Nominierung für ihre Performance in dem Theaterstück „The Lieutenant of Inishmore“ erhalten. 

Ruby Lee Emory ist eine Teenagerin und kommt jetzt mit dem Umzug nach Compton in eine neue Highschool. Ruby ist die Tochter von Henry (gespielt von Ashley Thomas) und Lucky (gespielt von Deborah Ayorinde) und ältere Schwester von Gracie (gespielt von Melody Hurd). Mir war Shahadi Wright Joseph ausdrucksstarkes Gesicht sofort vertraut. Kein Wunder kannte ich sie doch aus einem meiner Lieblingsfilme, Jordan Peeles Us. Die junge afroamerikanische Sängerin, Tänzerin und Schauspielerin hat die junge Nala in der Broadway-Produktion „The Lion King“ gespielt und selbige Rolle in Jon Favreaus gleichnamigen Verfilmung gesprochen. Ich bin schon auf ihre nächsten Rollen gespannt.

Gracie Jean Emory ist die kleine Tochter von Henry (gespielt von Ashley Thomas) und Lucky (Deborah Ayorinde) und jüngere Schwester von Ruby (gespielt von Shahadi Wright Joseph). Gracie wird von der afroamerikanischen Kinderschauspielerin Melody Hurd gespielt. Sie hat bereits in dem Horrorfilm „Trick“ mitgespielt. Von den Schauspielerinnen Shahadi Wright Joseph und Melody Hurd werden wir in Zukunft noch viel sehen. 

George Bell hat einen Bauernhof und liefert Milch an die Familien in Compton. Er unterhält sich gerne mit Betty (gespielt von Alison Pill) und scheint irgendwie einen Narren an ihr gefressen zu haben. Gespielt wird George von dem australischen Schauspieler Ryan Kwanten. Mir und den meisten sicherlich aus der TV-Serie True Blood bekannt. Seither hat er einigen TV-Serien (u.a. „The Oath“) und Kinofilmen (u.a. „The Hurricane Heist“ mitgespielt. 

Die erste Staffel von „THEM“ wurde erstmalig auf dem SXSW Festival gezeigt und ist seit dem 9.4.21 auf Amazon Prime zu sehen. 

Teaser zu sehen:

9 Gedanken zu “TV-Serie „THEM, 1. Staffel“

  1. Ich bin jetzt durch und ich muss schon sagen mir hat die Serie ganz gut gefallen, auch wenn ich ebenfalls etwas Schwierigkeiten mit dem zeitlichen Ablauf von Tag 7 zu Tag 9 hatte, schon weil so getan wurde, als wäre Lucky bereits eine Woche dort.
    Warum verwendet man den Begriff „Afroamerikaner“, aber nicht „Afroengländer oder -brite“? Warum nicht nur „die US-Schauspielerin“…? Ist mir nur so aufgefallen, keine Schlipstreterei.
    Little Marvin ist im Übrigen halb inidscher Herkunft.
    Ich war überrascht im „New York Magazin“ ein durch und durch negatives Review zu lesen, was für mich die ewige Frage aufwirft: Für wen werden Geschichten geschrieben? Nur für Weiße, nur für Frauen, Männer, Franzosen, Inder? Würdigt „Them“ dunkelhäutige Amerikaner noch mehr herab? Fragen über Fragen.

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    • Ja, der Übergang von Episode 7 zu 8 war wirklich sonderbar, da fehlt was. Beruhigend, dass Du das bestätigst. 😃Genau wie der Anschlussfehler mit der Narbe bei der Tochter. Ist Dir das nicht aufgefallen?

      Ich versuche immer die Hautfarbe mit aufzunehmen, wenn es mir wichtig erscheint oder ich denke, dass es nicht zwingend aus dem Kontext/bzw. der beschriebenen Charaktere hervorgeht. Grundsätzlich finde ich die Nationalität wichtiger, insbesondere bei Schauspielern, die Amerikaner spielen, aber keine sind. Ich finde es immer wieder beeindruckend, wie authentisch die britischen, australischen oder neuseeländischen Schauspieler den amerikanischen Akzent hinbekommen (manchmal auch andersherum, aber es gibt wesentlich weniger amerikanische Schauspieler, die Briten, Australier, etc. spielen).

      Stimmt. Ich gebe zu, dass mir „Afroamerikaner“ wesentlich leichter über die Lippen (bzw. auch im Schriftlichen) geht als Afrobrite oder gar Afrodeutsche (weiß gar nicht, ob ich letzteres jemals gebraucht habe, fühlen sich dunkelhäutige Deutsche dadurch nicht diskriminiert und würden sagen, sie möchten als Deutsche angesehen werden?) In den U.S.A. ist „Afroamerican“ im normalen Sprachgebrauch (allerdings muss man da auch aufpassen, dass sie nicht aus der Karibik oder so kommen). Vielleicht sollte ich mich mal an afrobritisch gewöhnen. 😃

      Über Little Marvin war bisher wenig bekannt. Er ist in den U.S.A. geboren. Stimmt, er hat eine indische Mutter. Einen paar Interviews auf YouTube habe ich seine sexuelle Orientierung entnommen, etwas, was ich übrigens auch sehr selten erwähne.

      Ja, „Them“ hat grundsätzlich nicht so dolle Kritiken (63% Rotten Tomatoes) bekommen, habe aber keine von denen gelesen. Ich finde, es ist eine TV-Serie, die den unfassbaren Rassismus der Weißen aufgreift. Eine Serie, die vielleicht daran appelliert, das nicht zu vergessen. Warum sollte die Serie dunkelhäutige Amerikaner noch mehr herabwürdigen? Ich finde, die Amerikaner sollten sich kulturell mit ihrer Geschichte auseinandersetzen. Das haben sie ja schon mit den vielen Sklaven-Dramen gemacht, aber es gibt noch so viele andere Geschichten über Rassismus.

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      • Die Narbe ist mir nicht so aufgefallen, sie guckte ja auch in den Spiegel, vielleicht kam die Wechselseitigkeit daher.
        Das mit der Vorsilbe „Afro“ ist mir nur so aufgefallen. Ich persönlich verwende sie selten, weil ich nicht weiß woher diejenigen tatsächlich stammen und eigentlich sollte das auch keine Bedeutung haben, denn die „Amerikaner“ kommen ja per se nicht von dort, mit Ausnahme der Natives. Aber ich weiß, dort wird das anders gesehen.
        Was die Botschaft der Serie angeht, sehe ich das genauso wie Du und so war es wohl auch vom Autoren gedacht. Ich kann darum auch nicht nachvollziehen, warum sie teilweise so einseitig aufgenommen wurde. Das mit dem Herabwürdigen stammt aus jenem Review, von dem ich mich fragte, was die Person von so einer Serie erwartet hätte.

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      • Nee, nee, da war kein Spiegel, war ja schon in Episode 2 oder so und wurde dann später mit dem Glätteisen nochmal aufgegriffen.

        Ich glaube mit „Schwarzen“ oder „Dunkelhäutigen“ geht man vorerst (!)auch kein Risiko ein, inkludiert dann halt alle. Um jemand präziser zu beschreiben, sagt man in den U.S.A. halt Asianamerican oder Afroamerican, usw. Da ich mich nicht so mit den Briten und ihrem normalen Sprachgebrauch beschäftige, weiß ich gar nicht, ob die das „Afro“ auch so anwenden. Wir sind heutzutage auch in einem seltsamen gesellschaftlichen Umbruch, bei der man es sprachlich quasi niemanden mehr recht machen kann. Voll nervig. 🙄

        War die schlechte Kritik von einem Schwarzen oder einem Weißen?

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