L. A. – Film: "Inherent Vice"

Ich war am 7.1.15 in Los Angeles und am 17.1.15 in Boston und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„Inherent Vice“ (dt. Filmtitel: „Inherent Vice – Natürliche Mängel“, dt. Kinostart: 12.02.15) 148 min comedy, crime, adaptation
dir. Paul Thomas Anderson cast: Joaquin Phoenix, Josh Brolin, Katherine Waterston Owen Wilson, Reese Witherspoon, Benicio del Toro, Martin Short, Maya Rudolph, Eric Roberts

Los Angeles im Jahr 1970. Larry „Doc“ Sportello (Joaquin Phoenix) arbeitet als Privatdetektiv und – naja – kifft recht viel. Seine Ex-Freundin und große Liebe Chasta Fay Hepworth (Katherine Waterston) taucht eines Tages bei Doc auf, und erzählt ihm von ihrem derzeitigen Freund, dem Millionär Mickey Wolfmann (Eric Roberts). Der jedenfalls ist jetzt verschwunden und Chasta vermutet, dass Wolfmanns Ehefrau und ihr Liebhaber etwas mit Wolfmanns Verschwinden zu tun haben. Doc ermittelt und unglücklicherweise bekommt er eine übergebraten und wacht neben der Leiche von Wolfmanns Leibwächter auf. Das ist alles sehr unerfreulich, vor allen Dingen weil er sich jetzt wieder mit dem Polizisten und seinem alten Widersacher Lt. Christian „Bigfoot“ Bjornson (Josh Brolin) rumschlagen muss.

A- (Wertung von A bis F) „Inherent Vice“ basiert auf dem gleichnamigen Roman von Thomas Pynchon.

Paul Thomas Anderson dreht Filme ganz nach meinem Geschmack. „Boogie Nights“, „Magnolia“, There Will Be Blood waren Filme, die in meiner Top Ten-Liste des jeweiligen Jahres gelandet sind und bei The Master frage ich mich heute, warum er nicht in meiner Bestenliste von 2012 platziert ist. „Inherent Vice“ ist PTAs erste richtige Komödie und hat selbstverständlich den Weg in meine Top Ten-Liste von 2014 gefunden.

Die Handlung in Paul Thomas Andersons Filmen ist eigentlich nie sonderlich wichtig. Es sind mehr die Charaktere mit denen man sich auf eine Reise begibt. So auch hier. Es ist sicherlich sehr mühsam, die einzelnen Puzzleteile der Erzählung zusammenzusetzen und wenn man Pech hat, ist es auch nicht von Erfolg gekrönt. Der Handlung ist etwas wirr und komplex, es werden viele Drogen konsumiert und selbst die Beteiligten, insbesondere der dauerbekiffte Doc (einmal mehr ein ganz natürliches Spiel von Joaquin Phoenix) können nicht immer unterscheiden, ob das und jenes jetzt tatsächlich passiert ist oder ob es der Fantasie entspringt. „Inherent Vice“ macht viel Spass, wenn man Doc einfach bei seinem Abenteuer begleitet. Einige Charaktere denen Doc begegnet stellen für ihn eine Herausforderung dar (so bekifft wie er ist, versteht er nicht immer alle Fragen oder Antworten), für den Kinozuschauer sind die Begegnungen in den meisten Fällen ein weiterer Gewinn. Es gibt einige bekannte Schauspieler, die hier kurz auftauchen und dann wieder verschwinden. Am Besten hat mir überraschenderweise Eric Roberts gefallen, aber auch Martin Short und Benicio del Toro sind großartig. Paul Thomas Anderson hat hier sogar das erste Mal seiner langjährigen Lebensgefährtin (Maya Rudolph) und Mutter seiner vier Kinder eine kleine Rolle gegeben.

Restlos alle Szenen – und ich meine wirklich jede einzelne Szene – mit Doc (gespielt von Joaquin Phoenix) und seinem Schokobananen-liebenden und Hippies-hassenden Widersacher Bigfoot (gespielt von Josh Brolin) sind der Knaller und so witzig, dass ich früher oder später oder manchmal gar die komplette Szene durch schallend lachen musste. Eigentlich hätten die beiden Figuren einen eigenen Film verdient.

Ich liebe Joaquin Phoenix. Es überrascht natürlich nicht sonderlich, wie grandios er auch in diesem Film ist. Er ist ein bekannter method actor und bereits bei I´m Still Here hatte ich mich gefragt, ob er eigentlich die gesamten Dreharbeiten zugedröhnt war. Die Frage kommt zu „Inherent Vice“ zwangsläufig wieder auf, aber er ist auch ein Ausnahmetalent und so ist es auch vorstellbar, dass er alles nur spielt. Fakt ist, dass er von seiner Filmfigur Doc untrennbar ist und alleine seine Gesichtsausdrücke den Kinobesuch wert sind.

Ich habe schon sämtliche Filme (Michael Clayton, Taking Woodstock, Robot & Frank, „Glass Chin“, Being Flynn, Night Moves) gesehen, in denen Katherine Waterston mitspielt, in „Inherent Vice“ ist sie mir das erste Mal aufgefallen. Sie ist die Tochter von „Law & Order“/“The Newsroom“ Schauspieler Sam Waterston und jetzt werde ich sie in jedem Fall wiedererkennen.

Man braucht kein Hellseher zu sein, um zu wissen, dass „Inherent Vice“ schon bald das Etikett des Kiffer-Kultfilms anhaften wird.

Der Gitarrist von Radiohead (Jonny Greenwood) hat, wie zuvor schon bei PTAs Filmen „There Will Be Blood“ und „The Master“, den Score komponiert. Mein Lieblingssong auf dem Soundtrack ist „Vitamin C“ von Can (der Song, der zum Anfang gespielt wird)

„Inherent Vice“ wurde erstmalig auf dem New York Film Festival 2014 gezeigt.

In den U.S.A. ist der Film am 12.12.14 mit genau 5 Kopien landesweit gestartet. Seit dem 9.1.15 läuft er in 645 (und mehr) amerikanischen Kinos.

„Inherent Vice“ war für einige Oscar-Nominierungen im Gespräch. Am 15.01.15 wurde der Film mit zwei Academy Award-Nominierungen (Bestes adaptiertes Drehbuch und Bestes Kostümdesign) bedacht. In meine Augen hätte er mindestens auch in der Kategorie Bestes Make-up und beste Frisuren nominiert werden müssen.

A- (Wertung von A bis F) Mittlerweile habe ich „Inherent Vice“ ein zweites Mal im Kino gesehen. Das ist definitiv ein Film, den ich mir zig Mal angucken kann. Ich liebe den Film für seine Locations, seine Ausstattung, seine Szenen, seine Szenenbilder, seine Musik, seine Dialoge, für Doc und Bigfoot, für Doc alleine, für Docs Gesichtsausdrücke… Ganz sicher ist der Film jedoch nicht für jeden geeignet. Das erste Mal habe ich „Inherent Vice“ in einem Programmkino gesehen, da waren die Zuschauer von dem Film ähnlich angetan wie ich. Bei meinem zweiten Kinobesuch war ich in einem Kinocenter und habe beobachtet, dass einige Zuschauer die Vorstellung während des Films verlassen haben.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

sicherlich einige. Bei dem Film „A Most Violent Year“, den ich mir direkt davor angeschaut habe, gab es aber leider Tonprobleme und der Film musste neu gestartet werden, dadurch kam ich zu spät, um die Trailer zu sehen. Bei meiner zweiten Sichtung im Kino wurden folgende Trailer gezeigt:

Trailer v. Film: „Still Alice“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Alzheimer-Drama, das Julianne Moore den Oscar bescheren wird
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Danny Collins“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Tragikomödie mit Al Pacino (der immer schlechtere Perücken zu tragen scheint), Annette Bening, Christopher Plummer und Bobby Cannavale
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Terminator Genisys“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: noch einer? Was die Welt so alles nicht braucht.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Focus“
Bewertung des Trailers: B+ (neuer Trailer)
Kommentar: Neuer Film mit Will Smith und „The Wolf of Wall Street“s Margot Robbie.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Run All Night“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Bei einem Liam Neeson-, Ed Harris-Actioner bin ich grundsätzlich an Bord
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Unfinished Business“
Bewertung des Trailers: B (Redband Trailer)
Kommentar: Komödie mit Vince Vaughn, Tom Wilkinson und Dave Franco. Der Film spielt in Berlin, schon alleine deshalb muss ich ihn gucken
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Berlin – Film: "The Grand Budapest Hotel"

Ich war am 27.02.14 in Berlin und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„The Grand Budapest Hotel“ (dt. Titel: „Grand Budapest Hotel“, dt. Kinostart: 06.03.14) 100 min comedy, drama
dir. Wes Anderson cast: Ralph Fiennes,Tony Revolvori, F. Murray Abraham, Adrien Brody, Willem Dafoe, Jeff Goldblum, Matthieu Amalric, Jude Law, Harvey Keitel, Bill Murray, Edward Norton, Saoirse Ronan, Tilda Swinton, Jason Schwartzman, Tom Wilkinson, Owen Wilson, Leá Seydoux

Im Jahr 1932 ist Zero (Tony Revolvori) ein junger Page im Grand Budapest Hotel in Zubrowka. Ausgebildet wird er von dem legendären und dandyhaften Concierge des Luxushotels, Gustave H. (Ralph Fiennes). Er erklärt ihm alles Wesentliche und Zero ist schon bald Gustaves engster Vertrauter. Nachdem die wohlhabende 84-jährige Madame D. (Tilda Swinton) verstorben ist, reist Gustave mit Zero zur Beerdigung und Testamentseröffnung an. Gustave hatte ein Verhältnis mit der betagten Lady und hat jetzt ein sehr wertvolles Gemälde geerbt. Die Verwandtschaft ist empört, Gustave gerät bald unter Mordverdacht, stiehlt das Gemälde und sucht mit Zero das Weite…

B (Wertung von A bis F) Wes Anderson hat sich für den Film „The Grand Budapest Hotel“ von dem österreichischen Schriftsteller Stefan Zweig inspirieren lassen. Auch wurde der Filmemacher von einigen Filmen von Ernst Lubitsch und dem Film „Grand Hotel“ mit Greta Garbo und Joan Crawford beeinflusst.

Wes Anderson („Rushmore“, „The Royal Tenenbaums“, The Darjeeling Limited, Fantastic Mr. Fox) hat mittlerweile eine unverkennbare Handschrift. Vermutlich könnte man jedes x-beliebige Szenenbild eines Wes-Anderson-Films nehmen und würde mit Sicherheit erkennen, dass es sich hierbei um einen Film dieses Regisseurs handelt. Man muss seinen farbenreichen, schrill-schrägen, so eigenen Stil mögen – ich mag ihn.

Vor allen Dingen mag ich seine Filme, weil sie so wirken, als ob hier viel Kreativität drinsteckt. Er hat sich skurrile Figuren, deren Namen und Kostüme ausgedacht und diese in einer fantasievollen Ausstattung zum Leben erweckt. Seine Filme sind mit so viel Liebe zum Detail inszeniert. Wenn man alle Einzelheiten und alle Ebenen in seinen vielschichtigen Filmen in Gänze ergründen möchte, muss man sie sich wahrscheinlich mehrere Male schauen. Bei „The Grand Budapest Hotel“ hatte ich auch wieder den Eindruck, dass einzelnen Szenen wichtiger sind als die Handlung, was ich nicht als negativ erachte, weil seine Erzählkunst halt so unterhaltsam ist. Einige der imposanten Szenenbilder im „The Grand Budapest Hotel“ sind beinahe Kunstwerke.

Am Besten haben mir die Szenen mit Harvey Keitel und seiner schrägen Gefängnistruppe (mit den deutschen Schauspielern Florian Lukas, Volker Michalowski und dem österreichischen Schauspieler Karl Markovics) gefallen und später als sich Gustave mit Zero absetzt, eine teilweise in stop-motion inszenierte Flucht in der Gebirgslandschaft der fiktiven Republik Zubrowka. Außerdem mochte ich die Szenen mit dem Geheimbund aller Luxushotel-Concierges. Das ist alles so absurd und im besten Sinne klamaukig.

Das ganze Ensemble macht einfach Spaß. Ralph Fiennes kann man hier mal in einer ganz anderen Rolle bestaunen. Mich hat er völlig fasziniert und begeistert. Herausragend fand ich auch Adrien Brody.

Ich fand, dass „The Grand Budapest Hotel“ im Mittelteil ein paar Längen hat, aber der Film ist im Ganzen definitiv sehenswert.

Könnte „The Grand Budapest Hotel“ eine Rolle bei den nächsten Oscar-Nominierungen spielen? Schwierig zu beurteilen. Wes Anderson hat mit seinen Filmen bislang erst drei Oscar-Nominierungen erhalten, zwei für die Drehbücher der Filme „The Royal Tenenbaums“ und „Moonrise Kingdom“ und einen Academy Award-Nominierung für den besten Animationsfilm („Fantastic Mr. Fox“). Ich würde gerne Ralph Fiennes ins Gespräch bringen, verdient wäre es. Ein amerikanischer Kinostart im März ist zwar konkurrenzlos, aber für Filmpreise, die erst ab Dezember verliehen werden, denkbar schlecht. Sicherheitshalber werde ich „The Grand Budapest Hotel“ aber unter „Oscar´14“ listen. Update: „The Grand Budapest Hotel“ war zusammen mit „Birdman“ der am meisten nominierte Film bei den Oscars im Jahr 2015. Bei der 87. Oscarverleihung am 22.02.15 wurde er mit vier Oscars (Bestes Szenenbild, Bestes Kostümdesign, Bestes Makeup und Beste Frisuren und Beste Filmmusik) ausgezeichnet.

„The Grand Budapest Hotel“ wurde erstmalig auf der Berlinale 2014 gezeigt. Es war der Eröffnungsfilm der Berlinale, lief im Wettbewerb und wurde schließlich mit dem Silbernen Bären, dem Großen Preis der Jury, ausgezeichnet. In den Vereinigten Staaten wird der Film ab dem 7.3.14 (limited) gezeigt. Ich habe den Film in einer Pressevorführung gesehen. Gezeigt wurde die OmU.

Der amerikanische Trailer:

NYC – Film: "Midnight in Paris"

Ich war am 21.07.11 in New York und habe mir im Kino angeschaut:

„Midnight in Paris“ (dt. Kinostart: 18.08.11) 94 min comedy
dir. Woody Allen cast: Owen Wilson, Rachel McAdams, Marion Cotillard, Michael Sheen, Kathy Bates, Adrien Brody, Carla Bruni, Alison Pill, Tom Hiddleston, Corey Stoll

Gil (Owen Wilson) ist ein erfolgreicher Drehbuchautor in Hollywood und gerade dabei, seinen ersten Roman fertigzustellen. Jetzt reist mit seiner Verlobten Inez (Rachel McAdams) und ihren Eltern John (Kurt Fuller) und Helen (Mimi Kennedy) nach Paris. Während Inez viel rumnölt, ist Gil völlig von der Stadt fasziniert und träumt davon, in Paris zu leben. Eines Nachts spaziert Gil alleine durch die Stadt und verläuft sich. Um Mitternacht hält eine alte Limousine, die ihn in direkt in das Paris der 1920er Jahre bringt. Er trifft auf Zelda (Alison Pill) und F. Scott Fitzgerald (Tom Hiddleston), Ernest Hemingway (Corey Stoll) und viele Künstler der damaligen Zeit und schließlich lernt er auch noch die junge Französisin Adriana (Marion Cotillard) kennen…

B (Wertung von A bis F) Ich bin nun so gar kein Freund der französischen Hauptstadt. Wenn es jedoch Woody Allens Paris gäbe, würde ich umgehend mit den Reisevorbereitungen beginnen. „Midnight in Paris“ ist ein eindrucksvolle Liebenserklärung an Paris. Auch sonst handelt der Film von Fantasien. Wie schön wäre es, mal in die Vergangenheit versetzt zu werden und mit der Künstlerszene jener Zeit einen Abend zu verbringen. Bei Gils Begegnung mit dem jungen Salvador Dalí (großartig: Adrien Brody) wäre ich beinahe vor Lachen aus dem Kinosessel gerutscht. Auch gefällt mir, dass der frankophobe und zynische Amerikaner an sich (wunderbar böse: Kurt Fuller und Mimi Kennedy als Gils zukünftige Schwiegereltern bzw. Michael Sheen als Freund von Inez) im Film seinen Platz findet. Das Drehbuch und die charmante Umsetzung ist wirklich gelungen, auch wenn sich die Story nachher etwas zieht und ich nicht wirklich mit dem Schluß zufrieden war.

Als ich das erste Mal davon hörte, dass Owen Wilson („Zoolander“, „The Royal Tenenbaums“, „Starsky & Hutch“, The Darjeeling Limited) die Hauptrolle in dem neuen Woody Allen Film spielt, war ich irritiert. Owen Wilson verkörpert quasi Woody Allen. Es hat mich schon erstaunt, wie überzeugend er den Gil gibt. Bei Marion Cotillard ist es für mich immer schwer – wenn sie auf der Leinwand erscheint – mich noch auf andere Schauspieler zu konzentrieren. Sie ist einfach von einer so außergewöhnlichen Schönheit und dann noch so talentiert. Auch gibt Michael Sheen (Frost/Nixon, TRON: Legacy), wieder einmal, eine sehr sehenswerte Performance. Frankreichs Präsidentengattin Carla Bruni sollte sich vielleicht zukünftig eher auf ihre Musik konzentrieren. Ich fand sie hier nicht nur überflüssig, sondern auch so schlecht, dass sie mich bei jedem ihrer Auftritte aus dem Film geworfen hat .

Den Film „Midnight in Paris“ sollte man unbedingt im Original sehen.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Martha, Marcy May Marlene“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Thriller mit John Hawkes. Vor „Winter´s Bone“ ist er mir (was ich heute gar nicht glauben mag) nie aufgefallen und jetzt kann ich ihn gar nicht oft genug sehen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Chasing Madoff“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Dokumentation über den Madoff-Skandal
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80%

Trailer v. Film: „Bellflower“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Indie-Action/Drama mit eindrucksvollen Bildern
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Guard“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: irische Komödie mit Brendan Gleeson und dem wunderbaren Don Cheadle.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Debt“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Thriller/Actionfilm mit Tom Wilkinson, Hellen Mirren und Sam Worthington
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Seattle – Fim: "Fantastic Mr. Fox"

Ich war am 07.01.10 in Seattle und habe mir im Kino angeschaut:

„Fantastic Mr. Fox“ (dt. Filmtitel: „Der fantastische Mr. Fox“, dt. Kinostart: 13.05.10) 87 min animation, adaptation
dir. Wes Anderson voices: George Clooney, Meryl Streep, Jason Schwartzman, Bill Murray, Owen Wilson, Willem Dafoe

Vor zwölf Jahren hat Mr. Fox (George Clooney) seiner Frau Felicity (Meryl Streep) versprochen, kein Geflügel mehr zu stehlen. Mr. Fox hat aber zu viel kriminelle Energie und riskiert erneut sein Leben und das seiner Familie…

A- (Wertung von A bis F) Der Film „Fantastic Mr. Fox“ basiert auf dem gleichnamigen Kinderbuch von Roald Dahl („James and the Giant Peach“, „Charlie and the Chocolate Factory“)

„Fantastic Mr. Fox“ ist tatsächlich ein Film, den ich schon eine Weile vor mir hergeschoben habe. Trotz der überragenden Schauspieler, die mit ihren Stimmen den Figuren erst einen Charakter gaben, hat mich diese altmodisch erscheinende Machart (Stop-Motion-Technik mit handgearbeiteten Puppen) so gar nicht angesprochen. Die Erzählart hat mich dann jedoch von Beginn an um den Finger gewickelt. Wes Anderson („Rushmore“, „The Royal Tenenbaums“, The Darjeeling Limited) ist ein ungewöhnlicher, sehr eigener, in vielerlei Hinsicht aber für ihn typischer, charmanter, kurzweiliger und feiner Film gelungen. Auch an diesem Projekt waren einige seiner Wegbegleiter (Owen Wilson, Jason Schwartzman, Bill Murray und Willem Dafoe) mit dabei.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer von Film:“Despicable Me“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Animationsfilm, der von der Komiker-Elite Hollywoods gesprochen wird. Der Trailer trifft meinen Humor
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: ca. 6 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100 %

Trailer von Film:“Alice in Wonderland“
Bewertung des Trailers: A
Kommentar: Nicht in der 3D-Version ist Tim Burtons Alice-Version auch schön
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100 %

Trailer von Film: „The Tooth Fairy“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Kinder-Quatsch mit „The Rock“, Julie Christie und Ashley Judd (die ich im Trailer nicht erkannt habe)
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 0 %

Philadelphia – "Marley & Me"

Ich war am 15.01.09 in Philly und habe mir im Kino angeschaut:

„Marley & Me“ (dt. Titel: „Marley & ich“, dt. Kinostart 05.03.09) 116 min comedy, drama, adaptation, biopic
dir. David Frankel cast: Owen Wilson, Jennifer Aniston, Alan Arkin, Eric Dane, Kathleen Turner

Jenny (Jennifer Aniston) hat sich feste Ziele in ihrem Leben gesteckt. Nach der Hochzeit wird ein Haus gekauft und anschließend kommen die Kinder. Jetzt hat sie John (Owen Wilson) geheiratet und die beiden sind nach Florida gezogen und haben sich ein Haus gekauft. John ist allerdings noch nicht bereit, eine Familie zu gründen und sein gewohntes Leben aufzugeben. Daher schlägt er vor, zunächst einen Hund anzuschaffen. Die Wahl fällt auf den Labradorwelpen MARLEY, nicht wissend, dass auch ein Hund das Leben der Beiden gründlich auf den Kopf stellen kann. John nimmt die Erlebnisse zum Anlaß, eine Kolumne zu schreiben…

A- (Wertung von A bis F) Die Memoiren von John Grogan lagen dem Film zugrunde. Der Film ist eine kurzweilige Drama/Komödie mit all den schönen, witzigen und skurrilen Situationen mit denen man als Hundebesitzer konfrontiert wird, einschliesslich der von unendlicher Trauer geprägten Zeit, wenn man sich von seinem geliebten Haustier verabschieden muß. Jennifer Aniston hat mich hier nicht so sehr gestört, da sich der Film hauptsächlich auf den Filmcharakter von Owen Wilson konzentriert. Owen Wilson sehe ich recht gerne, was überwiegend daran liegt, dass ich seine Stimme und Sprache mag. Kathleen Turner habe ich übrigens überhaupt nicht erkannt, aber Alan Arkin („Little Miss Sunshine“) ist in dem Film und der hebt sowieso jeden Film, auch hier ist er sehr unterhaltsam. Der wahre Star ist aber zweifelsohne der grandiose MARLEY…

Trailer zu sehen:

New York City – The Darjeeling Limited

Ich war am 24.10.07 in New York und habe mir im Kino angeschaut:

„The Darjeeling Limited“(dt. Kinostart 3.1.08)
91 min comedy
dir. Wes Andereson cast: Owen Wilson, Adrien Brody, Jason Schwartzman, Natalie Portman, Anjelica Huston

Die drei Brüder Francis (Owen Wilson), Jack (Jason Schwartzman) und Peter (Adrien Brody) haben seit längerer Zeit nicht mehr miteinander geredet. Nach dem Tod ihres Vaters überzeugt Francis seine Brüder zu einer spirituellen Reise mit einem Zug quer durch Indien. Der Trip soll die unterschiedlichen drei jungen Männer wieder näher zusammenbringen…

B+ (Wertung von A bis F) durchgeknallte, farbenfrohe, stylische aber leise Komödie, in der Tradition der beiden grossartigen Vorgängerfilme des Regisseurs „The Royal Tenenbaums“ und „Life Aquatic“. Anjelica Huston`s Auftritt ist besonders hervorzuheben

Trailer zu sehen:

New York City – The Wendell Baker Story

War am 21.05.07 in New York und habe im Kino geschaut:

„The Wendell Baker Story“ 99 min comedy
dir. Andrew Wilson cast: Luke Wilson, Eva Mendes,
Will Ferrell, Owen Wilson

Der Lebenskünstler Wendell Baker (Luke Wilson) hat nicht viele Ansprüche an sein Leben, er hält sich mit Gaunereien über Wasser und ist glücklich mit seiner Freundin (Eva Mendes). Sie hingegen wartet darauf, dass er ihr gegenüber endlich seine Gefühle äussert. Als er bei seinen Betrügereien auf frischer Tat ertappt wird und im Gefängnis landet, trennt sie sich von ihm. Nach seiner Entlassung bekommt er einen Job in einem Altenheim und freundet sich mit einigen Bewohnern an. Mit deren Hilfe versucht er seine Exfreundin zurückzugewinnen. Die hat aber mittlerweile einen neuen Freund (Will Ferrell).

D- (Wertung von A bis F) relativ unwitziges, lahmes Drehbuch mit entsprechender filmischen Umsetzung

Trailer zu sehen: