Hong Kong – Film: „Spider-Man: Far From Home – 3D“

Ich war am 8.7.19 in Hongkong und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut: 

 

„Spider-Man: Far From Home – 3D“ (dt. Kinostart war der 4.7.19)  129 min  action, fantasy, sequel 

dir. Jon Watts  cast: Tom Holland, Samuel L. Jackson, Zendaya, Cobie Smulders, Jacob Batalon, Jon Favreau, Marisa Tomei, Jake Gyllenhaal 

 

Der 16-jährige Peter Parker a. k. a. Spider-Man (Tom Holland) geht zusammen mit seinem besten Freund Ned (Jacob Batalon) und seinem Schwarm MJ (Zendaya) auf Klassenfahrt nach Europa. Peter nimmt sich vor, MJ in Paris seine Liebe zu gestehen. Zunächst sind sie aber in Venedig und bereits kurz nach ihrem Eintreffen kommt es zu einem Zwischenfall. Ein riesiges Wassermonster wütet durch die Stadt. Zusammen mit einer, zunächst unbekannten Person (Jake Gyllenhaal) kämpft Peter Parker gegen dieses Monster…

 

C (Wertung von A bis F) „Spider-Man: Far From Home“ ist die zweite Einzelverfilmung der Titelfigur innerhalb des MCU und eine Fortsetzung zu Spider-Man: Homecoming und „Avengers: Endgame“.  Wie bereits bei dem Vorgänger führt der amerikanische Drehbuchautor und Filmemacher Jon Watts (Cop Car) Regie. 

Nach einer kurzen Einleitungsschlacht in Mexiko hält der Film gleich im Anschluss die beste Szene parat. Die bringt einen dann auch gleich auf den neuesten Stand des Marvel-Universums. Ich war damit eigentlich in freudiger Erwartung, die perfekte Spidey-Besetzung (Tom Holland) in ein ungewöhnliches  Umfeld (Europa) zu begleiten. Das führt auch hin und wieder zu ganz unterhaltsamen Szenen. Das Ganze wiederholt sich dann aber und bei der x-ten computeranimierten Schlacht (in London) war ich dann von dem Gezeigten so ermüdet, dass ich tatsächlich eingenickt bin. Vielleicht bin ich einfach durch mit diesem Marvel-Kram. 

Anmerkung: Bei meiner ursprünglichen Veröffentlichung dieses Beitrags hatte ich vergessen zu erwähnen, dass ich den Film in der 3D-Fassung gesehen habe. Diese fand ich sehr lohnenswert.

„Spider-Man: Far From Home“ ist am 2.7.19 in 4,634 amerikanischen Kinos gestartet. In Hong Kong ist der Film bereits am 28.06.19 ins Kino gekommen. Ich habe den Film dort in der Originalfassung mit chinesischen Untertiteln gesehen. In Deutschland läuft der Film seit dem 4.7.19 im Kino. 

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Once Upon a Time in Hollywood„

Bewertung des Trailers: B+ (anderer Originaltrailer mit chinesischen Untertiteln)

Kommentar: Quentin Tarantinos neunter Film 

Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

 

Aufsteller von „Spider-Man: Far From Home“ in Hongkong

L. A. – Film: „Incredibles 2“

Ich war am 04.07.18 in Los Angeles und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

„Incredibles 2“ (dt. Filmtitel: „Die Unglaublichen 2“, dt. Kinostart: 27.09.18)   118 min   animation, sequel 

dir. Brad Bird  voices: Craig T. Nelson, Holly Hunter, Sarah Vowell, Huck Milner, Samuel L. Jackson, Catherine Keener, Bob Odenkirk, Eli Fucile, Isabella Rossellini, Bill Wise, Brad Bird

 

Superhelden sind immer noch per Gesetz illegal. Die Superhelden-Ehepaar Parr macht sich langsam Sorgen um ihre Zukunft. Dann bekommen sie ein Angebot von dem Chef eines Telekommunikationsunternehmen, Winston Deavor (Bob Odenkirk), das sie nicht ausschlagen können. Genauer gesagt bekommt Mrs. Parr a.k.a. Elastigirl (Holly Hunter) das Jobangebot, was bedeutet, dass Mr. Incredible (Craig T. Nelson) sich um die Kinder Violet (Sarah Vowell), Dash (Huck Milner) und Jack-Jack (Eli Fucile) kümmern muss…

 

B (Wertung von A bis F) „Incredibles 2“ ist der zwanzigste PIXAR-Film und die Fortsetzung zu „The Incredibles“ aus dem Jahr 2004. Es ist der neue Film des amerikanischen Filmemachers Brad Bird („The Iron Giant“, „Ratatouille“, „Mission Impossible – Ghost Protocol“). Er  hat bereits bei dem Originalfilm Regie geführt. Erneut spricht er auch die Figur der Modedesignerin Edna Mode. 

Die Ereignisse des zweiten Teils schließen direkt an denen des ersten Teils an. Daher empfiehlt sich, bevor man die Fortsetzung sieht, den mit zwei Oscars ausgezeichneten Originalfilm aus dem Jahr 2004 noch einmal bzw. zuerst zu schauen. Ich hatte „The Incredibles“ damals im Kino gesehen, aber mir nie wieder angeschaut. Da ich selbstverständlich sämtliche PIXAR-Filme auf DVD habe, nahm ich mir kürzlich die Zeit, meine Erinnerung aufzufrischen. Damals fand ich „The Incredibles“ außergewöhnlich gut, aus heutiger Sicht gebe ich „The Incredibles“ ein „B“. Mich ermüdete dieser Superhelden-Actionkram, aber ich mochte die Szenen, die sich auf das Familienleben konzentrieren. Besonders den 10-jährigen Sohn Dash habe ich in mein Herz geschlossen. Bei der Szene als die verschrobene Designerin Edna Mode Superhelden-Mama Helen die neuen Kostüme vorführt habe ich mich beinahe kaputt gelacht.  

Die Fortsetzung fand ich erwartbar ähnlich, ich war immer froh, als die ganzen Actionszenen vorbei waren (wobei die durchaus eindrucksvoll inszeniert sind und mir besser gefielen als vergleichbare Szenen in Marvel-Filmen). Auch hier hinterliess das Zwischenmenschliche und die Dynamik innerhalb der Familie den meisten Eindruck. Nach wie vor finde ich zehnjährige Dash am originellsten, aber Jack-Jack läuft ihm beinahe den Rang ab. Am allerliebsten mag ich die Sequenz, in der die Designerin Edna Mode anfänglich Jack-Jack leicht angewidert gegenübertritt und dann später realisiert, dass sie vielleicht doch etwas mit diesem Baby anzufangen weiss. Auch mochte ich die Computer-gezeichnete 1960er Jahre James-Bond-Ausstattung und Michael Giacchinos Score, den man auch diesem Jahrzehnt zuschreiben kann. Im Ganzen hat der Film Längen, ist aber sehenswert. 

„Incredibles 2“ ist für einige Oscar-Nominierungen im Gespräch, u.a. Bester Animationsfilm. Update: Der Film wurde für den Oscar in der Kategorie Bester Animationsfilm nominiert.

„Incredibles 2“ ist am 15.06.18 in 4,410 amerikanischen Kinos gestartet. Zu sehen ist die 2D, 3D und die IMAX-Fassung. Ich habe den Film in 2D gesehen. Jetzt – vier Wochen nach Kinostart – ist es bereits der erfolgreichste Animatiosfilm In den U.S.A. Für Deutschland wird der Film unter dem Filmtitel „Die Unglaublichen 2“ am 27.09.18 starten. 

Trailer zu sehen: 

 

 

„Bao“  8 min animation

dir. Domee Shi

Eine ältere chinesische Mutter fühlt sich einsam. Ihr Mann geht immer früh zu Arbeit und dann bleibt sie allein zurück. Als eines ihrer selbstgemachten Dumplings plötzlich lebendig wird,  bekommt sie eine neue Gelegenheit, Mutter zu sein. Nur auch das Teigtaschen-Baby bleibt nicht für immer klein und niedlich… 

A- (Wertung von A bis F) „Bao“ ist das Regiedebüt der chinesisch-kanadische Storyboard-Artistin Domee Shi. Es ist der erste PIXAR-Film überhaupt, bei dem eine Frau allein Regie geführt hat. 

In kurzen Worten: „Bao“ ist putzig und bezaubernd, hat viel Herz und am Ende sind bei mir sogar die Tränen geflossen. 

„Bao“ feierte seine Premiere auf dem Tribeca Film Festival 2018. Der Kurzfilm wurde im Jahr 2018 vor dem PIXAR-Film „Incredibles 2“ gezeigt. Selbstverständlich ist dieser Film für eine Oscar-Nominierung in der Kategorie Bester animierter Kurzfilm im Gespräch. 

Kleiner Ausschnitt von „Bao“: 

 

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Bumblebee„

Bewertung des Trailers: B 

Kommentar: Sci-Fi-Film. Prequel zu „Transformers“. Travis Knight ist der Regisseur, vielleicht gebe ich dem Film eine Chance, sein Kubo and the Two Strings hat mir schon sehr gut gefallen. 

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken


Trailer v. Film: „Smallfoot„

Bewertung des Trailers: A-

Kommentar: Animationsfilm

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%


Trailer v. Film: „Ralph Breaks the Internet: Wreck-It Ralph 2„

Bewertung des Trailers: B+

Kommentar: Disney-Fortsetzung zu Wreck-It Ralph

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: ich denke schon 

San Francisco – Film: „The Hateful Eight – 70mm“

Ich war am 02.01.16 in San Francisco und am 25.01.16 in Boston und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

 

„The Hateful Eight – 70mm“ (dt. Kinostart: 28.01.16) 180 min  western, mystery, horror
dir. Quentin Tarantino cast: Samuel L. Jackson, Kurt Russell, Jennifer Jason Leigh, Walton Goggins, Demián Bichir, Tim Roth, Michael Madsen, Bruce Dern voice: Quentin Tarantino

 

Sechs, acht oder zwölf Jahre nach dem amerikanischen Bürgerkrieg in Wyoming. Im tiefen Schnee ist die Postkutsche mit dem Kopfgeldjäger John Ruth (Kurt Russell) und seiner Gefangenen Daisy Domergue (Jennifer Jason Leigh) unterwegs. Auf dem Weg nach Red Rock treffen sie auf den anderen Kopfgeldjäger (Samuel L. Jackson) und Chris Mannix (Walton Goggins). Da ein heftiger Schneesturm aufzieht, müssen sie für ein paar Tage einen Zwischenhalt in einer Hütte einlegen. Dort haben es sich aber bereits ein paar Fremde gemütlich gemacht.

 

 

A- (Wertung von A bis F) „The Hateful Eight“ ist nach „Reservoir Dogs“, „Pulp Fiction“, Jackie Brown“, „Kill Bill“, Death Proof, Inglourious Basterds und Django Unchained Quentin Tarantinos achter Spielfilm.

Selbstverständlich habe ich alle Filme von ihm gesehen, einige sogar mehrmals. In meinen Augen war sein letzter Film „Django Unchained“ der schlechteste, den er je gemacht hat. Da ich mich immer noch über den Film ärgere und weil ich hörte, dass „The Hateful Eight“ eher langweilig sein soll und dafür aber 3 Stunden lang, hatte ich schon keine Lust, mir den neuesten Tarantino-Film überhaupt anzuschauen.

Ich habe ihn mir aber natürlich trotzdem angeschaut und zwar – wie es sich der Filmemacher vorstellt – in der 70mm-Fassung. Dafür musste ich für die 11.00-Uhr-vormittags-Vorstellung unglaubliche 18 Dollar löhnen, bekam aber ein schön bebildertes Programm (ein paar Fotos habe ich weiter unten veröffentlicht) und musste eine, für amerikanische Verhältnisse absolut unübliche, Pause hinnehmen.

Der Film ist wie ein Theaterstück aufgebaut, er beginnt mit einer ca. 3-minütigen Ouvertüre. Keine weiteren 7 Minuten später wusste ich, dass ich, die Filmmusik (wie auch die anderen Tarantino-Soundtracks) haben will muss. Schon mit diesem traumhaften Bild als die Kutsche vor Minnie´s Haberdashery hält, war mir klar, dass mir dieser Film gefällt. Der Filmemacher macht dann zu dem richtigen Zeitpunkt eine Pause und direkt nach eben dieser Pause setzt er mit seiner Stimme als Erzähler fort. Seine Geschichte funktioniert und mit dem Verlauf des 4. Kaptitels wusste ich, dass ich „The Hateful Eight“ liebe und dass er festgesetzt in meiner Top Ten für Filme aus dem Jahr 2015 landet.

Quentin Tarantino nimmt sich viel Zeit für seine Erzählung. Man erkennt, dass er seine Figuren liebt, sie erhalten alle eine respektvolle Einführung und er gibt ihnen viel Raum. Der gesamte Film hat eine kammerspielartige Atmosphäre. Was die Sprache und die Dialoge angeht, zeichnete sich das immer schon als Tarantinos größte Stärke aus. Wenn man – wie ich – sein Regiedebüt „Reservoir Dogs“ und/oder die Anfangsszene aus „Inglourious Basterds“ liebt, wird man auch diesen Film mögen.

Vielen ist der Film zu langsam erzählt. Die Fans von Tarantinos actiongeladenen Gewalt- und Blutspektakel kommen aber auch auf ihre Kosten, nur müssen die sich halt etwas länger gedulden.

Was für mich diesen Film so großartig macht: die mit sehr viel Liebe zum Detail eingerichtete Hütte, die Kostüme (allein das Gebommel an dem Hut des Kutschers), die unfassbar schön fotografierten Bilder, die Dialoge, die Sprüche. Auch liebe ich es, wie er immer wieder auf Dinge zurückkommt, als eine Art running gag (Stichwort: Tür-Szene, Lincoln-Brief, halber Arm). „The Hateful Eight“ wäre auch wunderbar für die Theaterbühne geeignet, das ist vielleicht ein weiterer Grund, warum mir der Film so gut gefällt.

Nachdem Quentin Tarantino die erste Fassung seines Drehbuchs zu „The Hateful Eight“ fertigstellte und u.a. an drei seiner Schauspieler verschickte, ist das Skript bekanntlich im Internet aufgetaucht. Darüber hat sich Filmemacher so sehr geärgert, dass er den Film kurzerhand gar nicht drehen wollte. Er hat sich offensichtlich umentschieden, Änderungen im Drehbuch vorgenommen und – noch vor den Dreharbeiten – am 24.04.15, sogar eine exklusive Lesung in einem Kino in Los Angeles gehalten. Gern hätte ich im Publikum gesessen, als Quentin Tarantino, Samuel L. Jackson, Kurt Russell, Amber Tamblyn, Walton Goggins, Michael Madsen, Tim Roth, Bruce Dern und James Remar live aus dem ersten Entwurf des „The Hateful Eight“-Skripts lasen.

Vermutlich haben Frauenrechtlerinnen und stets politisch Korrekte ein Problem mit dem Film. Die Gewalt gegenüber Daisy (gespielt von Jennifer Jason Leigh) und die häufige Nutzung des Wortes „Nigger“ erhitzt, zumindest in den U.S.A., die Gemüter. Samuel L. Jackson sagte in einem Interview, dass er überhaupt nicht nachvollziehen warum sie sich über den Gebrauch des „N“-Wortes aufregen. Er ist sicher, dass die sich damals – also sechs, acht oder zwölf Jahre nach dem amerikanischen Bürgerkrieg – ganz sicher nicht alle politisch korrekt äußerten und wenn sie halt zu oder über einen Afro-Amerikaner sprachen, dann wurde dieses Wort häufig genutzt. Damit hat er vermutlich Recht.

Schauspielerisch hat mir Samuel L. Jackson am Besten gefallen. Eigentlich sind alle Schauspieler exzellent. Der Einzige, der mich leider etwas rausgebracht hat, war Tim Roth. Ich mag den Schauspieler, nur diese Rolle sieht eindeutig so aus, als wäre sie für Christoph Waltz geschrieben. Sobald Tim Roth auftaucht, habe ich nur Christoph Waltz vor mir gesehen. Ich fand sogar, dass Tim Roth Christoph Waltz optisch und sprachlich sehr ähnelte.

Meine Empfehlung:  „The Hateful Eight“ unbedingt in der Originalfassung und möglichst in 70mm-Fassung sehen.

Bekanntermassen gibt es zwei Versionen des Films. Der filmverrückte Quentin Tarantino und sein Kameramann Robert Richardson haben den gesamten Film auf 65mm-Film gedreht. Zum Dreh musste die Objektive dafür eigens aus dem Archiv geholt werden. Das letzte Mal kamen sie im Jahr 1966 (für den Film „Khartoum“) zum Einsatz. In dem Ultra-Breitbild-Format (Ultra Panavision 70) wurden zuvor ausschließlich 10 Filme (u.a. „Ben Hur“ und „Mutiny on the Bounty“) im Kino präsentiert.

Die 70mm-Version von „The Hateful Eight“ ist 3 Stunden lang (plus einer 12 minütigen Pause). Die Multiplex-Version (Digital) unterscheidet sich etwas von der 70mm-Fassung und ist mit 168 Minuten auch etwas kürzer. Ich finde es löblich, dass Quentin Tarantino seinen Fans etwas Besonderes bieten will. Die sogenannte Roadshow, in der er ausschließlich die 70mm-Fassung seines Films zeigt, ist etwas Besonderes. Dabei war es für mich auch nicht weiter wichtig, dass diese ultra-breiten Aufnahmen nicht groß für Außenaufnahmen eingesetzt wurden. Die Geschichte spielt hauptsächlich an einem Ort, aber auch die ultra-breiten Aufnahmen wirken in dieser Hütte. Ich habe die 70-mm-Fassung in einem Kinocenter gesehen und war – für so ein Multiplex – von einem ungewöhnlich interessanten Publikum umgeben. Zum Schluss wurde von einigen Zuschauern  begeistert applaudiert.

A- (Wertung von A bis F) 3 Wochen nachdem ich mir die wunderbare 70-mm-Fassung angeschaut habe, hatte ich Zeit, mir die 168 minütige Mainstream-Version anzusehen. Schon mit den ersten Tönen des herausragenden Soundtracks ist mir das Herz aufgegangen. Alles was ich bereits bei der ersten Sichtung liebte, liebe ich selbstverständlich auch hier. Die 70mm-Fassung ist jedoch ein (seltenes) Event, dass sich kein Filmfan entgehen lassen sollte.

 

„The Hateful Eight“, „The Revenant“ und Joy waren die letzten drei potenziellen Oscar-Anwärter der Saison 2015/2016, die der amerikanischen Presse gezeigt wurden.

„The Hateful Eigth“ ist für folgende Oscar-Nominierungen im Gespräch: Bester Film, Beste Regie, Bester männlicher Hauptdarsteller (Samuel L. Jackson), Bester männlicher Nebendarsteller (Walton Goggins, Kurt Russell, Bruce Dern), Beste weibliche Nebendarstellerin (Jennifer Jason Leigh), Bestes Originaldrehbuch und einige technische Kategorien. Der Film hat drei Golden Globe-Nominierungen erhalten (Jennifer Jason Leigh als beste weibliche Nebendarstellerin, bestes Drehbuch und beste Filmmusik)

„The Hateful Eight“ hat 3 Oscar-Nominierungen (Beste Nebendarstellerin Jennifer Jason Leigh, Beste Filmmusik und Beste Kamera) erhalten.

Update: „The Hateful Eight“ hat einen Oscar (Beste Filmmusik) gewonnen.

„The Hateful Eight“ startete am 25.12.15 in den amerikanischen Kinos. Eine Woche lang wurde der Film – im Rahmen einer Roadshow-Präsentation – ausschließlich auf 100 Leinwänden auf 70mm-Film gezeigt. Seit dem 30.12.15 wurde der Film dann landesweit auch zusätzlich in der Mainstream-Version (Digital), in dann insgesamt 2474 Kinos gezeigt. In Deutschland ist der Film ab dem 28.01.16 im Kino zu sehen. Die 70mm-Fassung ist für Deutschland bislang für vier Kinos (Zoo-Palast in Berlin, Savoy in Hamburg, Schauburg in Karlsruhe und Lichtburg in Essen) bestätigt, in Einzelvorstellungen sogar die zu empfehlende OV- oder OmU-Fassung.

 

 

Trailer zu sehen:

Featurette zu der 70mm-Roadshow zu sehen:

 

Vor der 70mm-Fassung des Films wurden weder (kinoeigene) Werbung noch ein einziger Trailer gezeigt. Danke dafür.

amerikanisches Filmplakat zu "The Hateful Eight"
amerikanisches Filmplakat zu „The Hateful Eight“
Das Booklet zur Roadshow-Präsentation von "The Hateful Eight"
Bilder aus dem Booklet zur Roadshow-Präsentation von „The Hateful Eight“

Das Booklet zur Roadshow-Präsentation von "The Hateful Eight"

 

 

Boston: Film: „Chi-Raq“

Ich war am 05.12.15 in Boston und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

 

„Chi-Raq“ (ab dem 29.12.15 auf Amazon erhältlich) 118 min drama, comedy, musical
dir. Spike Lee cast: Nick Cannon, Teyonah Parris, Wesley Snipes, Jennifer Hudson, Angela Bassett, John Cusack, Samuel L. Jackson, Dave Chappelle

 

Seit dem Jahr 2001 starben in Chicago mehr Menschen an Schussverletzungen als amerikanische Soldaten in den Kriegen im Irak und in Afghanistan. Junge Afro-Amerikaner liefern sich einen Bandenkrieg in dem Stadtteil South Side. Jetzt reicht es den Frauen, sie organisieren sich und vereinbaren einen Sexstreik. Die Männer sollen ihre Schusswaffen abgeben und endlich für Frieden sorgen. Die Bewegung „No Peace No Pussy“ findet bald weltweit für Zustimmung.

 

 

D+ (Wertung von A bis F) „Chi-Raq“ ist Spike Lees Interpretation von „Lysistrata“, der wohl bekanntesten Komödie des griechischen Dichters Aristophanes. Es ist der aktuelle Film des Filmemachers Spike Lee („Do the Right Thing“, „Malcolm X“, „25th Hour“, „Inside Man“)

Der Filmtitel ist abgeleitet von Chicago und Iraq (Irak). Chicago hat die höchste Verbrechensrate in den U.S.A. und in einigen Stadtteilen, wie dem berüchtigten South Side, herrschen Bandenkriege zwischen Afro-Amerikanern. Chicago wird von deren Bewohnern mit einem Kriegsgebiet verglichen und hat sich von einigen Rappern der Stadt den Spitznamen Chi-raq eingehandelt.

In großen Lettern wird gleich zu Beginn darüber informiert, dass seit dem Jahr 2001 allein in Chicago 7356 Menschen erschossen wurden und in derselben Zeit „nur“ 6773 amerikanische Soldaten im Irak und Afghanistan umkamen. Spike Lee kritisiert die Regierung, die Medien, die afro-amerikanische Gemeinschaft und natürlich die starke Waffenlobby und weiß, seine Botschaft klar zu formulieren.

„Chi-Raq“ ist eine Satire. Mir gefiel die Idee des Films leider wesentlich besser als dessen Umsetzung. Mit großem Abstand ist die Musik das Beste an dem Film. Gefolgt von Teyonah Parris, die die Hauptrolle, Lysistrata, spielt. Die (ausschließlich gereimten) Dialoge und die sonstigen Performances sind überwiegend zu laut und hysterisch. John Cusack mochte ich früher in Komödien recht gerne sehen. Seit einiger Zeit versucht er sich jedoch mehr in dramatischen Rollen. Er strengt sich dabei auch sehr an, aber wie hier – als Pfarrer der afro-amerikanischen Gemeinde – konnte ich ihn, insbesondere bei seiner Predigt, zu keiner Zeit ernst nehmen. Anders schlimm ist Oscar-Gewinnerin Jennifer Hudson, die in meinen Augen weder singen noch schauspielern kann.

„Chi-Raq“ war für einige Oscar-Nominierungen im Gespräch: u.a. Bester Film, Beste Regie und könnte immer noch in den Kategorien Bester Song („I Run“, „Pray 4 My City“, Sit Down For This“) und Beste Filmmusik nominiert werden (Stand 27.12.15).

„Chi-Raq“ ist am 4.12.15 in 305 amerikanischen Kinos gestartet. Der Film wurde von AMAZON produziert. Es ist Amazons erster eigen produzierter Film, der in den amerikanischen Kinos gezeigt wird. Der Film ist ab dem 29.12.15 auf einigen On-Demand-Portalen erhältlich. Eine wesentlich bessere Strategie als sie NETFLIX mit Beasts of No Nation hatte.
Trailer zu sehen:

 

 

 

vorgeschaltete Trailer:
Trailer v. Film: „Fifty Shades of Black„
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Parodie auf Fifty Shades of Grey mit Marlon Wayans.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: gucke ich bestimmt mal rein

Trailer v. Film: „The Clan„
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Wow. Wurde von Argentinien für den Auslands-Oscar im nächsten Jahr eingereicht, hat es aber leider nicht in die sogenannte Shortlist geschafft. Will ihn trotzdem gucken
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Barbershop: The Next Cut„
Bewertung des Trailers: C- (neuer Traler)
Kommentar: Tatsächlich schon der 3. Teil dieser Komödie mit Ice Cube u.a.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Touched with Fire„
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Drama mit Katie Holmes und Luke Kirby
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80%

Trailer v. Film: „Hello, My Name is Doris„
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Tragikomödie mit Sally Field
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Montréal – Film: "Kingsman: The Secret Service"

Ich war am 20.02.15 in Montréal und habe mir folgende Film im Kino angeschaut:

„Kingsman: The Secret Service“ (dt. Kinostart: 12.03.15) 129 min action, comedy, adaptation
dir. Matthew Vaughn cast: Colin Firth, Taron Egerton, Samuel L. Jackson, Mark Strong, Michael Caine

Harry „Galahad“ Hart (Colin Firth) arbeitet als Geheimagent für die Kingsmen, einer unabhängigen Spionageorganisation, die für Frieden in der Welt sorgt. Er fühlt sich für den Tod von Eggsys Vater im Jahr 1997 persönlich verantwortlich. Mittlerweile ist aus Eggsy (Taron Egerton) ein junger Mann und ein Kleinkrimineller geworden. Als er Schwierigkeiten mit der Polizei bekommt, hilft ihm Harry Hart aus der Patsche. Vielleicht hat der Junge sogar das Potential, ein Kingsman zu werden.

B- (Wertung von A bis F) „Kingsman: The Secret Service“ basiert auf dem Comic „The Secret Service“ von Mark Miller und Dave Gibbons.

Matthew Vaughns Filme („Layer Cake“, StardustX-Men: First Class) sind grundsätzlich sehenswert. Nun zählen Comic-Verfilmungen nicht gerade zu meinem Lieblingsgenre. „Kingsman: The Secret Service“ ist aber auch eine Agentenkomödie. Das Comichafte bei dem Film kommt insbesondere bei den zahlreichen Gewaltszenen durch, bei denen unverhältnismäßig wenig Blut fließt. „Kingsman: The Secret Service“ erinnerte mich in der einen oder anderen Szene an „Men in Black“.

Colin Firth ist für mich grundsätzlich ein Grund, einen Film sehen zu wollen. Er gibt hier einmal mehr den distinguierten Gentleman, aber – und das ist zunächst etwas gewöhnungsbedürftig – auch den Actionhelden. Selbstverständlich ist in einer Spionage-Actionkomödie ein Gegenspieler nötig. Samuel L. Jackson spielt diesen lispelnden, aber umweltbewussten Bösewicht mit einer raffinierten Idee.

Taron Egerton kannte ich bislang nur von den Fotos und auf denen fand ich ihn recht nichtssagend. Im Film macht er aber schon was her. Also zumindest wenn er nicht gerade diesen seltsamen Overall oder diese geschmacklose gold-schwarze Adidas-Jacke trägt.Und das sage ich als großer Fan der meisten Sport- und Lifestyle-Kollektionen von Adidas. Taron Egerton hat wirklich Potential und das nicht nur als Kingsman.

Ich mag die gesamte Sequenz von KC & the Sunshine Band´ „Give It Up“ bis Bryan Ferrys „Slave to Love“.

Ich denke, man kann davon ausgehen, dass es nicht bei diesem einen „Kingsman“-Film bleiben wird.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Unfriended“
Bewertung des Trailers: B+ (neuer Trailer)
Kommentar: Horrorfilm
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Ant-Man“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Muss ich mir tatsächlich wieder en Marvel-Film angucken?
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: wird noch entschieden

Trailer v. Film: „Hitman: Agent 47“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Wo ist Timothy Olyphant wenn man ihn braucht? Ich mochte den ersten „Hitman“ nicht zuletzt seinetwegen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken

Trailer v. Film: „Fantastic Four“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Ich kann gar nicht sagen, wie sehr ich gelangweilt bin, wenn ich schon MARVEL lese. Hier der dritte Teil oder Reboot oder was auch immer.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Chicago – Film: "Oldboy"

Ich war am 29.11.13 in Chicago und habe mir im Kino angeschaut:

„Oldboy“ (dt. Kinostart: 05.12.13) 120 min drama, action, adaptation, remake
dir. Spike Lee cast: Josh Brolin, Elizabeth Olsen, Sharlto Copley, Samuel L. Jackson

Joe Doucett (Josh Brolin) arbeitet in der Werbung. Er ist eine ziemlich widerliche Type, Alkoholiker, seine Ex-Frau hat immer Stress mit ihm, jetzt hat er auch noch den dritten Geburtstag seiner Tochter vergessen. Als er eines Nachts viel zu viel getrunken hat, wacht er am nächsten Morgen in einem recht heruntergekommenen Hotelzimmer auf. Joe muss bald feststellen, dass es sich gar nicht um ein Hotelzimmer handelt, es gibt kein Telefon, ein Fenster auch nicht und die Zimmertür lässt sich nicht öffnen. Er ist gefangen für eine lange Zeit. Im Fernsehen erfährt er, dass seine Ex-Frau vergewaltigt und ermordet wurde und er als Hauptverdächtiger gesucht wird. Über den Fernseher sieht er wie seine kleine Tochter adoptiert wird und über die Jahre sieht er seine Tochter aufwachsen. Aber warum wurde er entführt und eingesperrt? Nach zwanzig Jahren kommt er frei…

D+ (Wertung von A bis F) „Oldboy“ basiert auf dem gleichnamigen japanischen Manga. Es ist ein Remake des gleichnamigen koreanischen Films von Park Chan-wook. Der Film aus dem Jahr 2003 hat auf dem Cannes Film Festival in dem darauffolgenden Jahr den großen Preis der Jury gewonnen. Spike Lee hat betont, dass sein Film kein Remake ist, er sieht seinen Film als Interpretation des Originals.

Spike Lee („Do the Right Thing“, „Malcolm X“, „Inside Man“) ist ein interessanter Filmemacher, auch schreibt er mitunter gelungene Vorlagen für Filme. Seine Regiearbeit „25th Hour“ zählt zu einem meiner Lieblingsfilme (Um in diesem Beitrag auf irgendetwas Gutes von Spike Lee hinzuweisen, habe ich weiter unten einen Link zu Edward Nortons fantastischer Monolog-Szene aus „25tth Hour“ gestellt, auch wenn diese Szene aus dem Zusammenhang gerissen ist). Warum wagt sich Spike Lee also an ein Remake dieses komplexen koreanischen Kultfilms? Wenn ich so überlege, konnte das eigentlich nur schief gehen.

Die Neuverfilmung von „Oldboy“ ist ein selten blöder Film. In einigen Szenen ist klar erkennbar, wie fast verzweifelt Spike Lee hier versucht, einen coolen Film zu inszenieren. Vor 1 1/2 Jahren habe ich mir erst den Originalfilm angeschaut, mir war also die Auflösung bekannt. Spike Lee hat das Ende in seinem Film verändert. Die finale Auflösung und die Rückblenden in der Neuverfilmung sind zum Schreien grotesk. Das Motiv des Entführers/Geiselnehmers ist so unfassbar an den Haaren herbeigezogen, dass ich – wenn ich mich nicht den ganzen Film über schon so geärgert hätte – wirklich lauthals hätte loslachen müssen.

Das Übel fängt schon mit Josh Brolin (No Country for Old Men, Milk, W.True Grit) an. Was für eine Fehlbesetzung. Soweit ich mich erinnern kann, habe ich ihn über die letzten Jahre öfter für seine schauspielerische Leistung gelobt. War ich von Sinnen oder hat er gerade nur eine schlechte Phase? Die Kampfmaschine in „Oldboy“ nehme ich jedenfalls keine Sekunde ab, daher wirken die gesamten Kampfszenen schon unbeschreiblich absurd. Auch sieht er 1993 (als er gefangen genommen wird) aus wie Mitte/Ende 40 und zwanzig Jahre später sieht er genauso alt aus.

Josh Brolin ist aber nicht der Einzige, der eine schlechte Performance gibt, Elizabeth Olsen ist hier auch völlig unglaubwürdig, was aber sicherlich auch ihrer Filmfigur zuzuschreiben ist. Sharlto Copley (District 9, Elysium) hätte seinen Filmcharakter gut getroffen, wenn die Figur als eine Art Parodie angelegt wäre. So hat er jedoch alles was zu diesem Zeitpunkt in dem Film schon daneben ging, nur noch verschlimmert.

Der einzige Lichtblick in dem Film ist für mich Samuel L. Jackson (und eigentlich nur weil ich ihn gerne sehe).

Jeder, der auch nur das geringste Interesse hat, „Oldboy“ zu sehen, sollte sich den koreanischen Originalfilm ansehen.

Lange bevor „Oldboy“ der Öffentlichkeit gezeigt wurde, war der Film mal für folgende Oscar-Nominierungen im Gespräch: Bester Film, Beste Regie, Bester Hauptdarsteller (Josh Brolin)

Trailer zu sehen:

Edward Nortons großartige Monolog-Szene aus dem Film „25th Hour“:

vorgeschaltete Trailer:
(Ich bin etwas spät gekommen, daher habe ich nur noch die folgende Trailer mitbekommen)

Trailer v. Film: „American Hustle“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: David O. Rüssels neuer Film mit Christian Bale, Bradley Cooper, Amy Adams, Jeremy Renner und Jennifer Lawrence. Mittlerweile ist bekannt, dass „Hustle“ ein heißer Oscar-Anwärter ist.
Wie oft schon im Kino gesehen: 7 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Pompeii“
Bewertung des Theaters: B+
Kommentar: Film von Paul W.S. Anderson, der im Februar 14 ins amerikanische Kino kommt…der kann gar nicht gut sein. Wenn er nicht grottenschlechte Kritiken bekommt, gucke ich ihn
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Devil´s Due“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Horrorfilm
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: weiß nicht

Trailer v. Film: „That Awkward Moment“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: RomCom mit Zac Efron, Miles Teller, Michael B. Jordan. Ich kann mir keinen Film mit Zac Efron angucken, auch wenn ich Miles Teller und Michael B. Jordan gerne sehe.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: ?

NYC – Film: "Django Unchained"

Ich war am 09.01.13 in New York und habe mir im Kino angeschaut:

„Django Unchained“ (dt. Kinostart: 17.01.13) 165 min action, western, drama, comedy
dir. Quentin Tarantino cast: Jamie Foxx, Christoph Waltz, Leonardo DiCaprio, Samuel L. Jackson, Kerry Washington, James Remar, Don Johnson, Jonah Hill

Im Jahr 1858 reitet der deutsche Zahnarzt, Dr. King Schultz (Christoph Waltz) auf seinem Pferd Fritz durch die Südstaaten. Er arbeitet als Kopfgeldjäger und ist auf der Suche nach den Brittle-Brüdern (M.C. Gainey, Cooper Huckabee, Doc Duhame). Der Sklave Django (Jamie Foxx) soll ihm dabei helfen, die Brüder zu identifizieren. Er kauft ihn frei. Sie bilden ein gutes Team und Django will schließlich seine Frau Broomhilda (Kerry Washington) von dem fiesen Plantagenbesitzer Calvin J. Candie (Leonardo DiCaprio) befreien…

C- (Wertung von A bis F) Man darf vielleicht nie außer Acht lassen, dass Quentin Tarantino hauptsächlich Filme für sich selbst und seine Fans macht. Seitdem ich seinerzeit „Reservoir Dogs“ gesehen habe, bin ich Fan.

Ich hoffe, dass „Django Unchained“ nur ein Ausrutscher war und Quentin Tarantino nicht verlernt hat, gute Filme zu schreiben und zu inszenieren. Gut, Inglorious Basterds war in meinen Augen auch schon nicht so gelungen wie seine vorangegangen Werke (ich habe noch mal nachgeschaut, ich habe „Inglourious Basterds“ mit B+ bewertet – aus der Erinnerung heraus hätte ich gedacht, es war ein B- oder gar C+), aber „Django Unchained“ hat mir noch wesentlich schlechter gefallen.

Ich habe mich gefragt, warum dieser Film bei so vielen Kritikern und Kinogängern so gut ankommt. Nach kurzer Überlegung kam ich zu der Überzeugung, dass es wahrscheinlich als cool gilt, seine Filme uneingeschränkt toll zu finden und ihn als Filmemacher zu vergöttern, egal ob er ein Meisterwerk abliefert oder daneben langt.

Das Beste an „Django Unchained“ ist in meinen Augen die Musik, aber selbst die hat nicht durchweg funktioniert.

„Django“ ist so ein Film, bei dem man nie in die Geschichte eintauchen kann, den man aber für seine Machart, manche Ideen, Szenen, Kameraeinstellungen, ausgewählte Songs und Dialoge schätzen kann.

Der Film hat seine Momente, aber bis Leonardo DiCaprio endlich auftaucht, ist der Film ein völlig überzogenes und nur mittellustiges Roadmovie. Der dritte Akt ist zwar durchaus sehenswert, wirkt aber, als ob der Abspann viel zu lang geraten ist. Auch wenn der Film wirklich quälend lang ist, macht es den Anschein, als sei er unfertig und zusammengewürfelt.

Gefühlte Ewigkeiten muss man einem Hauptdarsteller, der das Aussehen und die Ausstrahlungskraft eines süßen Monchhichis hat, bei seinem Abenteuer zuschauen. Das empfand ich als sehr anstrengend. Eine Augenweide und in einer so ganz anderen Rolle überzeugt hier Leonardo DiCaprio. Auch gut, aber nicht herausstechend fand ich Christoph Waltz. Großartig, wie so oft, ist natürlich Samuel L. Jackson.

Das Schlimmste an „Django Unchained“ ist Quentin Tarantino. Quentin Tarantino sollte auf keinen Fall mehr irgendwo schauspielerisch in Erscheinung treten. Damit tut er niemanden einen Gefallen. Dass er nicht für die Goldene Himbeere nominiert wurde, kann nur daran liegen, dass die Academy, die für die Razzie-Nominierungen stimmen, ihn mit Sicherheit anbeten.

„Django Unchained“ wurde gerade für fünf Oscars nominiert (Bester Film, Bester Nebendarsteller (Christoph Waltz), Bestes Originaldrehbuch (Quentin Tarantino), Beste Kamera, Bester Tonschnitt). Update:  Christoph Waltz hat seinen zweiten Oscar für diese Rolle gewonnen und Quentin Tarantino wurde für sein Drehbuch ausgezeichnet. 

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Pain & Gain“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Action mit Mark Wahlberg und Dwayne Johnson. Eigentlich gucke ich keine Filme mit Letztgenannten, der Trailer war aber nicht schlecht, bis klar war, dass es ein Michael Bay-Film ist. :))
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Lone Ranger“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Action/Western mit Johnny Depp
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 50%

Trailer v. Film: „Oblivion“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Sci-Fi mit Tom Cruise
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „This is the End“
Bewertung des Trailers: B (Redband Trailer – kann mich nicht erinnern, wann ich zuletzt einen im Kino gesehen habe)
Kommentar: Actionkomödie mit Seth Rogen, James Franco, Jonah Hill, Danny McBride, Michael Cera, Jay Baruchel, Paul Rudd
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80%

Trailer v. Film: „Scary Movie 5“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Ich weiß zwar nicht mehr welchen, aber irgendeinen Teil dieser Reihe fand ich lustig. Der hier ist mit Charlie Sheen und Heather Locklear
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: ?

Trailer v. Film: „A Good Day to Die Hard“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: na darauf habe ich ja ein Leben lang gewartet…
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Dark Skies“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Horrorfilm. Im Januar und Februar starten in den U.S.A. einfach nur Schrottfilme.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

L. A. – Film: "Marvel´s The Avengers"

Ich war am 03.06.12 in Los Angeles und habe mir im Kino angeschaut:

„Marvel´s The Avengers“ (dt. Kinostart war der 26.04.12) 143 min action, sci-fi, adaptation
dir. Joss Whedon cast: Robert Downey Jr. Chris Evans, Mark Ruffalo, Chris Hemsworth, Scarlett Johansson, Jeremy Renner, Tom Hiddleston, Stellan Skarsgard, Samuel L. Jackson

Nick Fury (Samuel L. Jackson) ist Direktor der Geheimdienstorganisation S.H.I.E.L.D. Durch Thors rachsüchtigen Bruder Loki (Tom Hiddleston) sieht Fury den Weltfrieden bedroht und trommelt die Superhelden Iron Man (Robert Downey Jr.), Captain America (Chris Evans), Thor (Chris Hemsworth) und Hulk (Mark Ruffalo) zusammen…

B- (Wertung von A bis F) „Marvel´s The Avengers“ basiert auf den gleichnamigen Marvel Comicbüchern.

In meiner sehr gut besuchten Sonntagmorgen-Vorstellung brach, als der Film zu Ende war, Applaus aus. Irgendwie müssen meine Mitzuschauer einen anderen Film gesehen haben oder sie waren ebenfalls froh, dass der (gefühlte) vier Stunden lange Film endlich zu Ende war.

Ich war bereits nach einer Stunde völlig ermüdet und meine Bewertung stand fest. Die restlichen 1 1/2 Stunden habe ich mich dann nur noch auf Loki und Dr. Bruce Banner/Hulk konzentriert, mich hin und wieder auch mal über Tony Stark/ Iron Man amüsiert, und ein Auge zugedrückt, um die Bewertung zu halten. Mit Ausnahme von Batman bin ich zugegebenermassen kein Fan von Superheldenfilmen. Was die Comic-Verfilmungen der Avengers angeht, habe ich aber die Hulk-, Iron Man- und Captain America-Filme gesehen und fand sie, bis auf Iron Man 2 auch gut bzw. okay. Bei einem Film dieser Art muss der Film für sich alleine stehen und soll einfach nur unterhalten.

Technisch ist „Marvel´s The Avengers“ selbstverständlich brillant. Der Film ist action- und zerstörungsreich. Allerdings hatten die gemeinsamen Auftritte aller Superhelden für mich schon etwas albernes. Vielleicht liegt es an der lustigen Kostümierung von Captain America und Thor. Überhaupt ist Thor für mich die uninteressanteste Figur von allen. Auch wenn ich mir die komische Gottestracht wegdenke, geht Chris Hemsworth gar nicht. Er repräsentiert für mich die pure Langeweile, so dass ich bei allen Thor-Auftritten erst einmal in einen Sekundenschlaf gefallen bin.

Ein richtig guter Avengers-Film wäre in meinen Augen einer mit ausschließlich Loki, Bruce Banner/ Hulk und Tony Stark/ Iron Man geworden. Der britische Schauspieler Tom Hiddleston (Midnight in Paris, War Horse) ist mir bisher noch in keinem Film aufgefallen. In „Marvel´s The Avenger“ hat er eine angenehm-irre Präsenz. Mark Ruffalos Karriere verfolge ich nun bereits seit 12 Jahren. Irgendwie bin ich immer wieder überrascht wie gut er eigentlich ist. So auch hier, seine Vorgänger Eric Bana und Edward Norton waren lange nicht so überzeugend als Dr. Bruce Banner/ Hulk.

Bei diesem Rekord- Einspielergebnis muss man natürlich auch wieder die Oscars ins Spiel bringen. „Marvel´s The Avenger“ hat es geschafft, The Dark Knight von Platz 3 zu stossen und ist jetzt hinter Avatar und „Titanic“ der dritterfolgreichste Film aller Zeiten. Wenn die Academy nicht doch wieder ihre Richtlinien ändert, werden sie im Jahr 2013 zwischen 5 und 10 Filmen in der Kategorie Bester Film nominieren. Ich finde es zwar völlig absurd (und letztendlich wäre es auch rufschädigend für A.M.P.A.S.), aber halt nicht vollends ausgeschlossen, dass bei 10 nominierten Filmen dieses Comic-Spektakel dabei sein könnte. Der erfolgreichste Film aller Zeiten, „Avatar“, war in meinen Augen auch nur ein mittelmässiger Blockbuster, der nicht nur zahlreich für den Oscar nominiert war, sondern nachher mit The Hurt Locker sogar als Oscar-Favorit galt. Das war das David gegen Goliath Oscar-Rennen. Dankenswerterweise ging der Oscar seinerzeit an den kleinen Indie-Film „The Hurt Locker“. Für „Marvel´s Avenger“ wären zahlreiche technische Oscar-Nominierungen berechtigt. Es ist ungewöhnlich, wenn ein Genre-Film für den Oscar als Bester Film nominiert wird. Ich hoffe darauf, dass entsprechende Diskussionen über „Marvel´s The Avenger“ spätestens mit Kinostart von The Dark Knight Rises vorbei sind. Ich erwarte einfach, dass TDKR der wesentlich bessere Film ist. Im Jahr 2009 wurden von der Academy noch max. fünf Filme für den Oscar als Bester Film nominiert. „The Dark Knight“ hatte dadurch keine Chance unter die fünf besten Filme zu kommen. Dadurch wurde eine Debatte losgelöst, dass doch wenigstens ein Blockbuster/ bzw. ein Animationsfilm unter den von der Academy nominierten besten Filmen sein müsste. Das war dann der Grund für die Regeländerung, ein Jahr später wurden zehn Filme in der Kategorie „Bester Film“ nominiert.

„Marvel´s The Avengers“ wurde nicht in 3D gedreht, daher habe ich mir die teure Fassung erspart.

Selbstverständlich gibt es eine Fortsetzung zu „Marvel´s The Avenger“.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Lawless“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Romanverfilmung mit Shia LaBeouf, Tom Hardy, Gary Oldman, Guy Pearce, Jessica Chastain und Mia Wasikowska. „Lawless“ war in Cannes jetzt nicht so der Erfolg…
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Expendables 2“
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: Fortsetzung des Actionfilms mit Sylvester Stallone, Jason Statham, Dolph Lundgren, Bruce Willis, Jean-Claude Van Damme und Arnold Schwarzenegger – also alle meine Lieblingsschauspieler in einem Film…
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Dark Knight Rises“
Bewertung des Trailers: A- (neuer Trailer)
Kommentar: Christopher Nolans neuestes Batman-Abenteuer mit ganz vielen Guten und Anne Hathaway…Das ist ein Film, den ich in unbedingt in der IMAX-Fassung gucken muss und werde.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Amazing Spider-Man“
Bewertung des Trailers: C+ (neuer Trailer)
Kommentar: Ich bin ja nie so der Fan von Spidey gewesen, Tobey Maguire fand ich aber schon gut in der Rolle. Andrew Garfield und Emma Stone – ich weiß immer noch nicht…
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 40%

Trailer v. Film: „Frankenweenie“
Bewertung des Teasers: A-
Kommentar: Nachdem ich mir „Dark Shadows“ lieber erspart habe, werde ich mir diesen Stop-Motion-Animationsfilm von Tim Burton aber sicherlich ansehen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Prometheus“
Bewertung des Teasers: B+ (neuer Trailer)
Kommentar: Ridley Scotts Sci-Fi-Film mit Michael Fassbender, Guy Pearce und Charlize Theron
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100% wg. Michael Fassbender

Trailer von Film: „Brave“
Bewertung des Trailer: B (neuer Trailer)
Kommentar: Pixars neuer 3D-Animationsfilm. Nach wie vor, die Story interessiert mich immer noch nicht, es ist aber ein PIXAR-Film
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100%

San Francisco – Film: "The Other Guys"

Ich war am 06.08.10 in San Francisco und habe mir im Kino angeschaut:

„The Other Guys“ (dt. Titel: „Die etwas anderen Cops“, dt. Kinostart: 14.10.10) 107 min comedy, action
dir. Adam McKay cast: Will Ferrell, Mark Wahlberg, Eva Mendes, Michael Keaton, Steve Coogan, Samuel L. Jackson, Dwayne Johnson, Bobby Cannavale

Terry Hoitz (Mark Wahlberg) ist ein Polizist, der zu Schreibtischarbeit verdonnert wurde. Sein Kollege Allen Gamble (Will Ferrell) hingegen liebt die Arbeit im Büro. Eines Tages wittert Terry seine Chance auch einmal als Held der New Yorker Polizei gefeiert zu werden. Er benötigt dafür jedoch einen Partner, Allen…

C (Wertung von A bis F) … und diese Actionkomödie fängt so unglaublich vielversprechend an… Da gibt es viele gute Macho-Sprüche, diverse Autos werden zu Schrott gefahren, einige Verfolgungsjagden und Explosionen und nicht zu vergesen: Mark Wahlbergs unbezahlbare Gesichtsausdrücke, wenn er wieder einmal fassungslos Will Ferrells Charakter gegenübersteht. Leider wiederholen sich die Gags dann irgendwann und der Film verliert sich in Albernheit und absoluter Mittelmässigkeit. Für diese Art von Filmen muss man die entsprechende Laune mit ins Kino nehmen. Ich bin mit den besten Voraussetzungen reingegangen und das hat leider auch nicht geholfen.

Ich habe „The Other Guys“ in der USD 3 kostspieligeren ETX-Fassung gesehen (nicht weil ich das unbedingt wollte, sondern weil es mir von der Zeit her besser passte), diese lohnte sich z. B. bei der einen Meetingraum-Schießerei.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „The Social Network“
Bewertung des Trailers: A
Kommentar: Gut, dann mache ich es jetzt mal offiziell, der Trailer von Finchers neuem Film ist mittlerweile mein absoluter Lieblingstrailer. Entsprechend erwarte ich – mal wieder – den Film des Jahres.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x (plus Teaser)
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100 % !!!

Trailer v. Film: „The Green Hornet“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: ich kann keine Comic-Verfilmung mehr sehen, glaube ich. Der Trailer gefällt mir aber immer besser. Diese Comic-Verfilmung ist mit Seth Rogen, Cameron Diaz. Die erste Hollywood-Produktion von Christoph Waltz.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Jackass 3D“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Film für intellektuell benachteiligte…
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Devil“
Bewertung des Trailers: A
Kommentar: Nach dem grauenhaften und beleidigend schlechten „The Happening“ (und zuvor: „Signs“, „Lady in the Water“) habe ich mir eigentlich fest vorgenommen, nie wieder einen Film von M.Night Shyamalan zu sehen. Hier produziert er aber dankenswerterweise nur und führt keine Regie! Der Trailer sieht echt gut aus.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Going the Distance“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: RomCom mit Drew Barrymore und Justin Long
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 20%

Trailer v. Film: „The Expendables“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Action mit Sylvester Stallone, Jason Stratham, Bruce Willis, Eric Roberts, Mickey Rourke, Arnold Schwarzenegger….
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x (zuvor Teaser)
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 10 %

Trailer v. Film: „Wall Street: Money Never Sleeps“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Oliver Stones Fortsetzung des oscarprämierten Films. „Wall Street“ mit Michael Douglas, Shia LaBeouf, Frank Langella, Carey Mulligan, Susan Sarandon und Josh Brolin. Ich sehe den Trailer so oft, irgendwie wird er immer besser…
Wie oft schon im Kino gesehen: 5 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

New York City – Film: "Iron Man 2"

Ich war am 07.05.10 in New York und habe mir im Kino angeschaut:

„Iron Man 2“ (dt. Kinostart war der 06.05.10) 125 min action, fantasy, adaptation
dir. Jon Favreau cast: Robert Downey Jr., Gwyneth Paltrow, Don Cheadle, Mickey Rourke, Sam Rockwell, Scarlett Johansson, Samuel L. Jackson, Jon Favreau

Seitdem Tony Stark (Robert Downey Jr.) bekannt gegeben hat, dass er IRON MAN ist, drängt ihn das US-Militär seine Technologie preiszugeben. IRON MAN muss sich gegen das Militär durchsetzen, schon bald setzen ihm aber auch noch der Russe Ivan Vanko/Whiplash (Mickey Rourke) und der Waffenfabrikant Justin Hammer (Sam Rockwell) ordentlich zu…

C+ (Wertung von A bis F) Definitv zeigen sich bei „Iron Man 2“ die Produktionskosten (man spricht von guten USD 200 Millionen). Dass dies und ein solches Aufgebot an A-Schauspielern nicht nötig ist, um ein solides und spassiges Popcorn-Kino zu präsentieren, hat der charmante erste Teil dieser Comic-Verfilmung gezeigt. Teilweise haben mich hier auch Scarlett Johansson, Don Cheadle und Samuel L. Jackson etwas vom Geschehen abgelenkt. „Iron Man“ gefällt mir deshalb so gut (A-), weil er simpler daherkommt und durch seinen charismatischen Hauptdarsteller besticht. Robert Downey Jr. ist natürlich auch in der Fortsetzung dabei, hier stiehlt ihm jedoch jemand ein klein wenig die Show. Sam Rockwell („Confressions of a Dangerous Mind“,“Matchstick Men“, Moon) zählt natürlich schon länger zu den Top Schauspielern, hier hat sein Bösewicht aber Gary-Oldman-Niveau erreicht. Eigentlich waren es Sam Rockwells Szenen, die mir am meisten Spass gemacht haben.

Schön fand ich es, zwei meiner 1980er Jahre Lieblinge (Robert Downey Jr. und Mickey Rourke), die irgendwie einen frappierend ähnlichen Karriereweg gegangen sind, und jetzt dankenswerterweise beide wieder ganz oben sind, hier gemeinsam in einem Film zu sehen.

Trailer zu sehen:

Am Tag des amerikanischen Kinostarts wurden wir direkt nach der „Iron Man 2“ Vorstellung gebeten, folgende Fragen zu beantworten:

Würden Sie den Film auf DVD/Blu-Ray kaufen? meine Antwort: nein
Würden Sie den Film auf DVD/Blu-Ray/VOD sich ausleihen? meine Antwort: nein
Ihre Gründe, „Iron Man 2“ zu schauen? (Regisseur, Hauptdarsteller, Hauptdarstellerin, Filmgenre, die Charaktere, der Plot) meine Antwort: Hauptdarsteller und Charaktere
Ihre Bewertung für den Film: (A,B,C,D,F) meine Antwort: C
Sind sie weiblich oder männlich? meine Antwort: weiblich
Ihr Alter? (unter 18, 18-24. 25-34, 35-49, 50 und älter) meine Antwort: 35-49 Jahre

Was auch immer ihnen diese Umfrage bringt…

vorgeschaltete Trailer:

Trailer von Film:“Shrek Forever After“ (3D)
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: vierter Shrek, habe den dritten schon nicht gesehen…
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 0 %

Trailer von Film:“The Last Airbender“ (3D)
Bewertung des Trailers: D
Kommentar: spätestens nach „The Happening“ sollte M. Night Shyamalan“ Berufsverbot erteilt werden…
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 0 %

Teaser von Film: „Super 8″
Bewertung des Teasers: B
Kommentar: J.J. Abrams neues Projekt, mit geplantem Kinostart im Sommer 2011
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 80%

Trailer von Film:“Grown Ups“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Comedy mit Adam Sandler, Kevin James, Chris Rock, Rob Schneider und David Spade
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 80 %

Trailer von Film:“Robin Hood“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Ridley Scotts Version mit Russell Crowe und Cate Blanchett
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 4 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100 %

Trailer von Film:“The Prince of Persia: The Sands of Time“ (3-D)
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Videospielverfilmung mit Jake Gyllenhaal, Ben Kingsley
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 60% für Jake und für die 3D-Version

Trailer von Film:“Inception“
Bewertung des Trailers: neuer Trailer: B+
Kommentar: Christopher Nolans/Leos neuer Fantasy-Sci-Fi-Film
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: bisher nur Teaser, daher 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100 %

Trailer von Film: „The Twilight Saga: Eclipse“
Bewertung des Trailers: neuer Trailer: B-
Kommentar: Film aus der Teenie-Vampir-Reihe
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 0 %