Hong Kong – Film: „Spider-Man: Far From Home – 3D“

Ich war am 8.7.19 in Hongkong und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut: 

 

„Spider-Man: Far From Home – 3D“ (dt. Kinostart war der 4.7.19)  129 min  action, fantasy, sequel 

dir. Jon Watts  cast: Tom Holland, Samuel L. Jackson, Zendaya, Cobie Smulders, Jacob Batalon, Jon Favreau, Marisa Tomei, Jake Gyllenhaal 

 

Der 16-jährige Peter Parker a. k. a. Spider-Man (Tom Holland) geht zusammen mit seinem besten Freund Ned (Jacob Batalon) und seinem Schwarm MJ (Zendaya) auf Klassenfahrt nach Europa. Peter nimmt sich vor, MJ in Paris seine Liebe zu gestehen. Zunächst sind sie aber in Venedig und bereits kurz nach ihrem Eintreffen kommt es zu einem Zwischenfall. Ein riesiges Wassermonster wütet durch die Stadt. Zusammen mit einer, zunächst unbekannten Person (Jake Gyllenhaal) kämpft Peter Parker gegen dieses Monster…

 

C (Wertung von A bis F) „Spider-Man: Far From Home“ ist die zweite Einzelverfilmung der Titelfigur innerhalb des MCU und eine Fortsetzung zu Spider-Man: Homecoming und „Avengers: Endgame“.  Wie bereits bei dem Vorgänger führt der amerikanische Drehbuchautor und Filmemacher Jon Watts (Cop Car) Regie. 

Nach einer kurzen Einleitungsschlacht in Mexiko hält der Film gleich im Anschluss die beste Szene parat. Die bringt einen dann auch gleich auf den neuesten Stand des Marvel-Universums. Ich war damit eigentlich in freudiger Erwartung, die perfekte Spidey-Besetzung (Tom Holland) in ein ungewöhnliches  Umfeld (Europa) zu begleiten. Das führt auch hin und wieder zu ganz unterhaltsamen Szenen. Das Ganze wiederholt sich dann aber und bei der x-ten computeranimierten Schlacht (in London) war ich dann von dem Gezeigten so ermüdet, dass ich tatsächlich eingenickt bin. Vielleicht bin ich einfach durch mit diesem Marvel-Kram. 

Anmerkung: Bei meiner ursprünglichen Veröffentlichung dieses Beitrags hatte ich vergessen zu erwähnen, dass ich den Film in der 3D-Fassung gesehen habe. Diese fand ich sehr lohnenswert.

„Spider-Man: Far From Home“ ist am 2.7.19 in 4,634 amerikanischen Kinos gestartet. In Hong Kong ist der Film bereits am 28.06.19 ins Kino gekommen. Ich habe den Film dort in der Originalfassung mit chinesischen Untertiteln gesehen. In Deutschland läuft der Film seit dem 4.7.19 im Kino. 

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Once Upon a Time in Hollywood„

Bewertung des Trailers: B+ (anderer Originaltrailer mit chinesischen Untertiteln)

Kommentar: Quentin Tarantinos neunter Film 

Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

 

Aufsteller von „Spider-Man: Far From Home“ in Hongkong

Denver – Film: „War for the Planet of the Apes – 3D“

Ich war am 16.07.17 in Denver und am 24.07.17 in Los Angeles und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

„War for the Planet of the Apes – 3D“ (dt. Filmtitel: „Planet der Affen: Survival“, dt. Kinostart: 03.08.17) 142 min sci-fi, fantasy, drama sequel, adaptation
dir. Matt Reeves cast: Andy Serkis, Steve Zahn, Woody Harrelson, Karin Konoval, Terry Notary, Ty Olsson, Judy Greer, Amiah Miller

 

Zwei Jahre sind vergangen. Der Affen-Anführer Caesar (Andy Serkis) lebt mit seinem Stamm in den Wäldern bei San Francisco. Er hat sich vorgenommen, nur noch gegen die Menschen zu kämpfen, wenn er seine Rasse verteidigen muss. Der Colonel (Woody Harrelson) will ihn jedoch tot sehen. Eines Nachts kommt zu einem gravierenden Angriff, Caesar schwört auf Rache…

 

A (Wertung von A bis F) Nach Rise of the Planet of the Apes und Dawn of the Planet of the Apes ist „War for the Planet of the Apes“ nun der dritte und letzte Teil der neuen „Planet der Affen“-Trilogie. Der amerikanische Drehbuchautor und Regisseur („Let Me In“, Cloverfield) hat bereits bei „Dawn“ Regie geführt. Es ist der neunte Spielfilm, dem Pierre Boulles Roman „La Planète des singes“ zugrunde liegt.

Man darf sich nicht von den Trailern täuschen lassen, „War for the Planet of the Apes“ ist nichts für diejenigen, die ein bombastisches Action-Spektakel erwarten. Es ist mehr ein Arthouse-Film, dem man das Produktionsbudget von 150 Millionen Dollar ansieht. „War of the Planet of the Apes“ ist dem Titel nach ein Kriegsfilm. Es gibt zwar zwei Kampfsequenzen (eine zu Beginn und eine spektakuläre gegen Ende), der Hauptpart konzentriert sich aber eher auf die Gefangenschaft in einem Arbeitslager. „War“ ist ein intensives Charakterdrama und vielleicht ist es auch Caesers „innerer Krieg“, der hier gezeigt wird. Seine Lebens- und Rachegeschichte wird mit diesem Teil zu Ende erzählt und hat mich tief berührt. Es gibt Momente, in dem der Film kaum zu ertragen ist und dann hat er mich auch an 12 Years a Slave erinnert. Das erste Mal sind mir die Tränen gelaufen, als „Bad Ape“ (eine exzellente Motion-Capture-Performance von Steve Zahn) ins Spiel kommt und von seiner Vergangenheit erzählt. Am Ende des Films bin ich in Tränen aufgelöst aus dem Kino gekommen.

Für mich ist es eindeutig der beste Teil der „Caesar“-Trilogie. Auch wenn der dritte Teil eher ein Charakter- und Gefängnisdrama ist, lohnt es sich definitiv, diesen Film in Kino zu sehen.

Ich liebe Sci-Fi-Filme, bei denen ich in eine völlig andere Welt eintauchen kann. Bei dem Reboot der „Planet of the Apes“-Filmen ist mir das möglich. Die Story um einen Virus, der beinahe die komplette Menschheit auslöscht und die Affen intelligenter macht, ist clever. Im dritten Teil ist dieser Virus mutiert und auch dies ist gut gelöst. Umrahmt wird die Geschichte von einem fantastischen Score von Michael Giacchino.

Sogenannte Blockbuster interessieren mich selten. Mein Lieblingscomicheld ist Batman und in meinen Augen gibt es keinen besseren Batman-Film als Christopher Nolans düsterer The Dark Knight. Das Reboot der „Planet of the Apes“ ist ebenso düster und was den letzten Teil der Trilogie angeht, sehr brutal und vor allen Dingen teils hoffnungslos und deprimierend. Es ist der (vorerst) letzte Affen-Film von Matt Reeves. Bei dem neuen Solo-Batman-Film „The Batman“ sollte eigentlich Ben Affleck Hauptdarsteller sein und Regie führen. Als Regisseur wurde er bereits durch Matt Reeves ersetzt. Derzeit wird gemunkelt, dass Ben Affleck viel zu alt für die Titelrolle ist und vielleicht auch durch einen jüngeren Schauspieler ersetzt wird. Mich würde das sehr freuen, aber vielleicht würde ich mir einen Matt-Reeves-Batman-Film auch sogar mit Ben Affleck anschauen.

Schon lange gibt es Stimmen, dass der englische Schauspieler Andy Serkis für seine Motion-Capture-Arbeit (u.a. Gollum in der „The Lord of the Rings“-Trilogie und King Kong im gleichnamigen Peter-Jackson-Film) mit (irgend-) einer Oscar-Nominierung belohnt wird. In diesem „Planet of the Apes“-Reboot ist er Caesar und man leidet mit ihm, ob als junger oder später als älterer Schimpanse. Wenn einem Schauspieler das über drei Filme gelingt, dann ist es Zeit, ihn für seine Arbeit mit dem höchsten Preis auszuzeichnen. AMPAS sollte sich öffnen und, wenn sie seine Leistung nicht als Schauspieler honorieren wollen oder können, sollten sie ihm einen Spezial-Oscar geben.

„War for the Planet of the Apes“ ist im Gespräch für einige Oscar-Nominierungen, u.a. Bester Film, Beste Regie, Bester Hauptdarsteller (Andy Serkis), Bestes adaptiertes Drehbuch und einige technische Kategorien. Update: War for the Planet of the Apes hat 1 Oscar-Nominierung erhalten (Best Visual Effects)

Der Film könnte am Ende des Jahres durchaus auf meiner Top-Ten-Liste für Filme aus dem Jahr 2017 landen. Ich werde ihn mir die Tage nochmal in der 3D-Fassung anschauen. Update: Habe mir eine Woche später „War“ noch mal in der 3D-Fassung angeschaut. Obwohl ich wusste was passiert, fand ich den Film genauso spannend  wie bei der ersten Sichtung. Mir war der Film auch keine Minute zu lang und am Ende war ich natürlich auch wieder ein emotionales Wrack. Die Filmmusik hat mich bereits beim ersten Hinhören umgehauen, für mich zählt sie jetzt zu den besten der Filmgeschichte.  Die 3D-Fassung lohnt sich jedoch nicht.

„War for the Planet of the Apes“ ist am 14.07.17 in 4022 amerikanischen Kinos gestartet. In Deutschland kommt der Film am 3.8.17 ins Kino.

 

Trailer zu sehen (bei dem man zu Beginn sieht, wie brillant Andy Serkis ist):

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „The Dark Tower„
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Stephen King-Verfilmung mit Idris Elba und Matthew McConaughey – völlig unnötig
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Detroit„
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Kathryn Bigelows neuer Film
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Daddy´s Home 2„
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Fortsetzung zu der Komödie mit Mark Wahlberg, Will Ferrell, Mel Gibson auch mit. Ich weiß nicht ob John Lithgow den Film retten kann – vom Trailer her wirkt es so
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bei mind. 80% RT

Trailer v. Film: „American Assassin„
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Action-Thriller mit Michael Keaton und einem neuen Filmstar? ( Dylan O`Brien)
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschauen: 100%

Trailer v. Film: „Blade Runner 2049„
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Fortsetzung zu dem Film aus dem Jahr 1982. Denis Villeneuves führt Regie und Roger Deakins ist der DP, der Film sieht fantastisch aus. Es spielen Ryan Gosling, Jared Leto und Harrison Ford mit
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Shape of Water„
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Guillermo del Toros neuer Film mit Sally Hawkins und Michael Shannon
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Kingsman: The Golden Circle„
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Fortsetzung zu dem sehenswerten Kingsman: The Secret Service
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Chicago – Film: „Moana – 3D“

Ich war am 24.11.16 in Chicago und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 
„Moana – 3D“ (dt. Filmtitel: „Vaiana – Das Paradies hat einen Haken“, dt. Kinostart: 22.12.16) 113 min animation, musical
dir. Ron Clements, John Musker voices: Auli´i Cravalho, Dwayne Johnson, Rachel House, Temuera Morrison, Jermaine Clement, Nicole Scherzinger

 

 

Die 16-jährige Moana (Auli´i Cravalho) hatte von kleinauf eine besondere Beziehung zum mächtigen Ozean und zu den Meeresbewohnern. Sie lebt auf einer kleinen Insel in Polynesien. Moanas Vater (Temuera Morrison) ist der Stammeshäuptling. Auf der Insel konnten sich die Bewohner immer selbst versorgen, aber eines Tages sind alle Kokosnüsse plötzlich schimmlig und die Fischer kommen auch mit leeren Netzen nach Hause. Die Häuptlingstochter begibt sich mutig allein auf die Reise und sucht zunächst einmal den Halbgott Maui (Dwayne Johnson) auf – er könnte ihr dabei helfen, ihr Volk zu retten…

 

 

B+ (Wertung von A bis F) „Moana“ ist der 56. abendfüllende Disney-Animationsfilm und nach Zootopia bereits der zweite und ebenfalls sehr erfolgreiche Disney-Cartoon in diesem Jahr. Bei diesem Film führen die beiden amerikanischen Regisseure Ron Clements und John Musker bereits das siebente Mal gemeinsam Regie (u.a. „The Little Mermaid“, Aladdin“).

Wenn man mal für zwei Stunden komplett abschalten will, alles um sich herum vergessen möchte, ist dies der perfekte Film. Am Anfang war mir das ganze Gesinge noch etwas zu viel und vielleicht ist er am Ende auch etwas zu lang, aber im Ganzen ist „Moana“ ein witziger, farbenfroher, grandios animierter Abenteuerfilm. Es gibt sogar eine Hommage an den wunderbaren Film Mad Max: Fury Road.

Disney hat sich mit diesem Film viel Mühe gegeben, die beiden Filmemacher haben intensiv recherchiert, sind oft nach Polynesien gereist und hatten Berater dabei, damit der polynesischen Kulturraum am Ende im Film authentisch dargestellt wird. Für die Hauptsprech- und Gesangsrolle haben sie ein völlig unbekanntes, damals noch 14-jähriges Mädchen hawaiianischen Ursprungs besetzt und auch sonst haben sie sich bemüht, den Film mit Schauspielern/Synchronsprechern aus diesem Kulturkreis zu besetzen. Dwayne Johnson, der sicherlich prominenteste Sprecher in der Besetzungsliste fügt sich hier auch wunderbar ein, seine Mutter stammt aus Samoa. Bisher konnte ich mit dem Sexiest Man Alive 2016 (Bitte???) gar nichts anfangen, aber er scheint ein guter Entertainer zu sein, kann sogar tanzen und singen. Sein Song „You´re Welcome“ hat mir im Film tatsächlich am Besten gefallen.

Natürlich ist „Moana“ auch ein Disney-Prinzessinnen-Film, auch wenn er dieses Klischee auf die Schippe nimmt. In diesem Film gibt es mal keinen richtigen Bösewicht, besonders gut hat mir gefallen, dass die 16-jährige Prinzessin (Häuptlingstochter) mal nicht spindeldürr ist und sich auch nicht verlieben muss, um glücklich zu sein. Originell fand ich die Idee mit Mauis Tätowierungen.

Meine Lieblingsfigur ist (natürlich) Heihei, der drollige, geistig zurückgebliebene Hahn.
Die 3D-Fassung ist wie bei vielen Animationsfilmen lohnenswert, bei diesem möchte ich sie dringend empfehlen.

Aus rechtlichen Gründen musste der Film und die Prinzessin Moana in Deutschland, und einigen anderen europäischen Ländern, in Vaiana umbenannt werden.

 
„Moana“ ist für einige Oscar-Nominierungen im Gespräch, u.a. Bester Animationsfilm und einige Songs in der Kategorie Bester Song. Update: „Moana“ wurde für insgesamt 2 Oscars nominiert, in den Kategorien: Bester Animationsfilm und Bester Filmsong („How Far I´ll Go“)

„Moana“ ist am 23.11.16 landesweit in den amerikanischen Kinos gestartet. Unter dem Filmtitel „Vaiana – Das Paradies hat einen Haken“ kommt der Film am nächsten Donnerstag in die deutschen Kinos.

 
Trailer zu sehen:

 

 

Vor „Moana“ wurde folgender Kurzfilm gezeigt.

„Inner Workings“ (dt. Titel: „Herz oder Kopf: Inner Workings“) 6 min animation
dir. Leo Matsuda
Der Büroangestellte Paul muss immer wieder gegen sein inneres Ich ankämpfen.
A (Bewertung von A bis F) Paul ist hinreissend und so ist es auch der Film. Dieser Film ist bereits auf der Shortlist gelandet, der Liste der 10 Kurzfilme, die von AMPAS für den Oscar nominert werden können.

 

vorgeschaltete Trailer:

 

Trailer v. Film: „Hidden Figures„
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Biopic über afroamerikanische Frauen, die für die NASA gearbeitet haben. Bei Octavia Spencer bin ich generell draußen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 7 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: ja muss ich wohl gucken

Trailer v. Film: „Smurfs: The Lost Village„
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Schlumpf-Animationsfilm
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Space Between Us„
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Sci-Fi-Teenager-Romanze
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

 
Trailer v. Film: „Rock Dog„
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: chinesisch-amerikanischer Animationsfilm. Die Chinesen sind auf großer Einkaufstour in Hollywood und dadurch kommen dann immer mehr chinesisch-amerikanische Produktionen ins Kino
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Born in China„
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Disney´s Nature Tier-Doku, chinesisch-amerikanische Produktion
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken

Trailer v. Film: „Sing„ (Trailer in 3D)
Bewertung des Trailers: A- (neuer Trailer)
Kommentar: Musical-Animationsfilm
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Lego Batman Movie„ (Trailer in 3D)
Bewertung des Trailers: B+ (neuer Trailer)
Kommentar: Animationsfilm
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: The Lego Movie wollte ich mir seinerzeit auch nicht angucken und dann war der klasse

Trailer v. Film: „Beauty and the Beast„ (Trailer in 3D)
Bewertung des Trailers: B+ (erster Trailer)
Kommentar: Bill Condons neues Musical mit Emma Watson, Dan Stevens, Emma Thompson, Ewan McGregor, Ian McKellen, Kevin Kline, Stanley Tucci, etc.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken..

Trailer v. Film: „Cars 3„ (Teaser in 3D gezeigt)
Bewertung des Teasers: B
Kommentar: Pixars 3. Teil von „Cars“
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%
das waren übrigens unfassbare 9 Trailer/Teaser.

 

 

Montréal – Film: „Doctor Strange – IMAX-3D“

Ich war am 16.11.16 in Montreál und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

 

„Doctor Strange – IMAX-3D“ (dt. Kinostart war der 27.10.16) 115 min action, fantasy, adaptation
dir. Scott Derrickson cast: Benedict Cumberbatch, Chiwetel Ejiofor, Rachel McAdams, Benedict Wong, Michael Stuhlbarg, Benjamin Bratt, Mads Mikkelsen, Tilda Swinton

 
Doctor Stephen Strange (Benedict Cumberbatch) ist ein brillanter, aber ziemlich überheblicher Neurochirurg. Nach einem schweren Autounfall kann er, trotz mehrerer Operationen und Therapien, nicht mehr als Chirurg arbeiten. Als er von einem Wunderheiler erfährt, setzt er seine ganze Hoffnung darein. Er reist schließlich zu dem, von „the Ancient One“ (Tilda Swinton) geführten nepalesischen Kloster. Sie führt ihn in die mystische Welt voller alternativen Dimensionen ein. Dr. Strange wird zum Magier ausgebildet und soll fortan die Welt vor einer Invasion von Mächten aus finsteren und bösen Dimensionen beschützen…

 
B (Wertung von A bis F) „Doctor Strange“ basiert auf den gleichnamigen Comics. Es ist der 14. Marvel-Studio-Film aus dem MCU (Marvel Cinematic Universe). Bei dem Film hat der amerikanische Filmemacher Scott Derrickson („The Exorcism of Emily Rose“, Sinister, „Deliver Us from Evil“) Regie geführt.

 
Ich halte die meisten Comic-Verfilmungen für überflüssig, insbesondere die Gelddruckmaschine Marvel ist mir ein Dorn im Auge. Hin und wieder gucke ich mir aber dann doch einen Film oder eine TV-Serie (Daredevil) an. Warum? Weiß ich selbst nicht. „Doctor Strange“ erschien mir von der Besetzung und vom Trailer her mal ein Film, der auch in meiner Welt richtig cool wirkte.

Besonders von dem Produktionsdesign und von den spektakulären Spezialeffekten weiß dieser Film, zu beeindrucken. Auch führt ein feiner Humor durch den Film. Das gefiel mir alles so gut, dass ich mir am Ende ein „A-„ notiert habe. Leider musste ich dann aber feststellen, dass der Film noch gar nicht zu Ende war und es noch ermüdende ca. 15-20 Minuten so weiterging. Schade, weniger wäre hier mehr gewesen, auch wenn in dieser Zeit auch noch einige atemberaubende CGI-Effekte auf einen warteten.

Für das Marvel Studio war Benedict Cumberbatch die Idealbesetzung für die Rolle des Doctor Strange, sie hatten aber auch einen Plan B in der Tasche: Joaquin Phoenix. Wenn man Benedict Cumberbatch in dieser Rolle sieht, kann man sich nicht vorstellen, dass ein anderer Schauspieler in dieser Rolle überzeugen kann und auch nicht der von mir sehr verehrte Joaquin Phoenix.

 
Selten gebe ich eine Empfehlung für die 3D-Fassung, diesen Film sollte man – wenn man die Möglichkeit hat – sogar unbedingt in der eindrucksvollen IMAX-3D-Version sehen. Die 3D-Fassung sollte es aber in jedem Fall sein.

 
„Doctor Strange“ ist zu Recht für einige technische Oscar-Nominierungen im Gespräch. Update: „Doctor Strange“ wurde für einen Oscar nominiert, in der Kategorie Beste visuelle Effekte

„Doctor Strange“ ist einer der wenigen amerikanischen Filme, die eine Woche vor dem amerikanischen Kinostart (4.11.16), in Deutschland ins Kino (27.10.16) gekommen ist. Filme starten in Deutschland bekanntermassen immer am Donnerstag, in den U.S.A. grundsätzlich (es gibt ein paar Ausnahmen an Feiertagen) immer freitags.

 
Trailer zu sehen:

 
vorgeschaltete Trailer:

 

 

Trailer v. Film: „Fantastic Beasts and Where to Find Them„
Bewertung des Trailers: A- (neuer Trailer)
Kommentar: Die Trailer sind wirklich klasse, ich würde ihn mir vielleicht anschauen, wenn Eddie Redmayne nicht mitspielen würde – ihn kann ich wirklich nicht mehr sehen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: eher nicht

Trailer v. Film: „xXx: Return of Xander Cage„
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: noch so ein Triple X-Actionfilm
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

 
Trailer v. Film: „Rogue One: A Star Wars Story„
Bewertung des Trailers: B (neuer Trailer – in IMAX 3D)
Kommentar: Ein Film aus dem Star-Wars-Universum mit Felicity Jones, Ben Mendelsohn, Forest Whitaker und Mads Mikkelsen. Den Sinn verstehe ich nicht, außer dass man bei Lucasfilm und Disney alle Möglichkeiten ausschöpft, richtig viel Geld mit dem Namen „Star Wars“ zu machen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Guardians of the Galaxy Vol.2„
Bewertung des Teasers: B+ (in IMAX 3D)
Kommentar: 2. Teil
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: wenn mir irgendwas Schweres auf den Kopf fällt…

 

NYC – Film: „Finding Dory – 3D“

Ich war am 17.06.16 in New York und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

 

„Finding Dory – 3D“ (dt. Filmtitel: „Findet Dorie“, dt. Kinostart: 29.09.16) 103 min animation, sequel
dir. Andrew Stanton voices: Ellen DeGeneres, Albert Brooks, Hayden Rolence, Ed O´Neill, Kaitlin Olson, Ty Burrell, Diane Keaton, Eugene Levy, Idris Elba, Dominic West, Bill Hader, Willem Dafoe, Allison Janney, Sigourney Weaver

 
Die Paletten-Doktorfisch-Dame Dory (Ellen DeGeneres) lebt mittlerweile mit ihrem Clownfisch-Kumpel Marlin (Albert Brooks) und seinem Sohn Nemo (Hayden Rolence) zusammen. Sie leidet unter Amnesie. Als Kind hat sie irgendwann ihre Eltern verloren. Sie erinnert sich sporadisch an einzelne Episoden ihrer schönen Kindheit. Schließlich begibt sich die vergessliche Dory auf die Suche nach ihren Eltern und gerät dabei schon bald in Gefahr…

 
B+ (Wertung von A bis F) „Finding Dory“ ist die Fortsetzung, bzw. das Spin-off zu Pixars Film „Finding Nemo“ aus dem Jahr 2003. Die Ereignisse in „Finding Dory“ finden jedoch bereits ein Jahr später statt. Es ist der neue Film von Andrew Stanton („A Bug´s Life“, „Finding Nemo“, Wall-E).

Grundsätzlich bin ich kein Fan von Fortsetzungen. Bei Animationsfilmen verhält es sich ganz unterschiedlich. Kung Fu Panda mochte ich nicht, Kung Fu Panda 2 gefiel mir da schon wesentlich besser. Despicable Me und Despicable Me 2  fand ich beide super, den Spin-off Minions hätte man sich aber sparen können. Da mein Herz an so vielen Pixar-Filmen hängt, bricht es fast, wenn mir wieder mal zu Ohren kommt, dass ein Pixar-Klassiker (wie aktuell „The Incredibles“) ein Sequel bekommt. Dabei sind die Pixar-Fortsetzungen nicht grundsätzlich Ramsch. Toy Story 3 ist beispielsweise – in meinen Augen – ein Meisterwerk und damit besser als der Originalfilm, hingegen war die Fortsetzungen zu Monsters, Inc.: Monsters University nicht nötig. Ein sowieso nicht guter Film wie „Cars“ braucht logischerweise keinen weiteren Film.

Auch wenn ich „Finding Nemo“ ewig nicht gesehen habe, ist es für mich rückblickend einer der besseren Pixar-Filme. Nach einer Fortsetzung habe ich mich auch hier nicht gesehnt, „Finding Dory“ zählt aber zu den gelungeneren Fortsetzungen. Während Dory in „Finding Nemo“ nur ein liebenswerter Nebencharakter war, wird nun hier ihre Geschichte erzählt. Sie ist auf der Suche nach ihren Eltern und landet schon bald in so einem Meeres-Institut mit Publikumsverkehr (inklusive „Streichel-Wasserbecken“ für Kinder). Dorys Kumpel Marlin (und die Zuschauer) machen sich große Sorgen um sie und damit sind bald alle in ein aufregendes Abenteuer involviert.

Dorys Geschichte ist spannend und sehr witzig. In Rückblenden ist Klein-Dory zu sehen – wie drollig ist die denn? Außerdem wurden einige neue Charaktere eingeführt, beispielsweise der siebenarmige Oktopus Hank (von Ed O´Neill gesprochen), die beiden Seelöwen Fluke und Rudder (von Idris Elba und Dominic West gesprochen) und der von den beiden gemobbte, leicht autistische Seelöwe Gerald. Ins Herz geschlossen habe ich aber auch den Vogel Becky (spricht nicht, ist aber äußerst putzig). Das Anderssein ist bei diesem Pixar-Film durchaus ein Thema. Etwas irritierend fand ich, wie Dorys Mitmenschenmeeresbewohner mit ihrem Handicap umgehen. Im besten Fall ignorieren sie die vergessliche Dory, oftmals zeigen sie sich aber auch von ihr genervt.

Zwischendurch hat „Finding Dory“ ein paar kleinere Längen, gegen Ende kommt dann aber noch die „What a Wonderful World“-Sequenz und die hat mir am Besten gefallen.

Die Animationen sind – wie man es von PIXAR gewohnt ist – klasse und die 3D-Fassung kann ich auch empfehlen. PIXAR kann 3D, daran gibt es keinen Zweifel.

Zu erwähnen bleibt, dass man den Abspann abwarten sollte, im Anschluss an den Abspann gibt es noch eine kleine Szene zu sehen.

 
„Finding Dory“ ist für folgende Oscar-Nominierungen im Gespräch: bester Animationsfilm und beste Filmmusik (Thomas Newman). Sias Interpretation von Nat King Coles „Unforgettable“ kann nicht für den Oscar nominiert werden, da es kein Originalsong ist.

 

 

Trailer zu sehen:

 

 

Vorfilm

„Piper – 3D“ 6 min animation
dir. Alan Barillaro

Das Strandläufer-Küken ist ziemlich hungrig. Langsam muss es aber lernen, wie man sich selbst auf die Suche nach Nahrung begibt. Gar nicht so einfach…

A (Wertung von A bis F) „Piper“ ist wahrscheinlich einer der besten Pixar-Kurzfilme. Allein wie der Sand und das Wasser animiert wurden, ist erstklassig. Derzeit kann ich mir nicht vorstellen, dass ein anderer animierter Kurzfilm den Oscar gewinnen könnte.

Teaser zu sehen:

 
vorgeschaltete Trailer:

keiner

Da das Regal in Brooklyn aus technischen Gründen, „Finding Dory“ erst 20 Minuten später starten konnte, mussten wir wenigstens keine Trailer mehr anschauen.

 

Chicago – Film: „The Good Dinosaur – 3D“

Ich war am 26.11.15 und am 28.11.15 in Chicago und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„The Good Dinosaur – 3D“ (dt. Filmtitel: „Arlo & Spot“, dt. Kinostart war der 26.11.15) 92 min animation
dir. Peter Sohn voices: Raymond Ochoa, Jack Bright, Sam Elliot, Anna Paquin, A.J. Buckley, Steve Zahn, Jeffrey Wright, Frances McDormand, Maleah Padilla, Ryan Teeple

Ida (Frances McDormand) und Henry (Jeffrey Wright) sind Dinosaurier. Sie sind Landwirte und bewirtschaften eigene Felder. Mit Buck (Ryan Teeple, Marcus Scribner), Libby (Maleah Padilla) und Arlo (Raymond Ochoa) bekommen sie endlich den langersehnten Familienzuwachs. Der Letztgeborene Arlo ist ein ängstlicher Dino und trägt zur Farmarbeit nicht so viel bei wie seine beiden Geschwister. Langsam muss er seine Angst überwinden und so gibt ihm sein Papa jetzt die Aufgabe, einen Futterdieb stellen. Arlo lernt dabei diesen gefrässigen Höhlenjungen (Jack Bright) kennen.

A- (Wertung von A bis F) Nach PIXARs Meisterwerk Inside Out , ist „The Good Dinosaur“ der zweite PIXAR-Film, der im Jahr 2015 ins Kino gebracht wurde. Das war natürlich anders gedacht, ursprünglich sollte „The Good Dinosaur“ bereits im Sommer 2014 die Kinozuschauer begeistern. Zu dem Zeitpunkt hatte der Film mit Bob Peterson aber noch einen anderen Regisseur. Der hatte Probleme bei der Fertigstellung des Films und so hat ein anderer Regisseur, Peter Sohn, den Film übernommen. Es ist das Langfilmdebüt von Peter Sohn (der zuvor vorwiegend als Trickfilmzeichner für PIXAR gearbeitet hat, einige PIXAR-Filme synchronisiert hat und bei dem Kurzfilm „Partly Cloudy“ – (Vorfilm vor Up) erstmalig Regie führte.

Ich habe mir „The Good Dinosaur“ zuerst in 2D angeschaut, wusste aber schon mit quasi der ersten Einstellung, dass ich mir den Film unbedingt nochmal in 3D ansehen muss. Zwei Tage später habe ich ihn dann in 3D gesehen und, um es vorwegzunehmen, ich würde jedem unbedingt die 3D-Fassung empfehlen. Allein die Landschaften sind, sogar für PIXAR-Verhältnisse, phänomenal animiert.

Den Dinosaurier Arlo halte ich für adoptierungswürdig. Vom ersten Augenblick an habe ich Arlo ins Herz geschlossen. Diese voller Furcht oder Erstaunen weit aufgerissenen Kulleraugen und immer wird er von dem fiesen Federvieh oder seinen frechen Bruder geärgert – natürlich war ich von Anfang an „Team Arlo“. Und wenn ich ihn schon nicht beschützen kann, wollte ich ihn doch wenigstens auf seinem Lebensweg begleiten. „The Good Dinosaur“ ist ein sehr spannendes Abenteuer mit viel Situationskomik. Ich habe beinahe kontinuierlich gelacht, natürlich ist der Film auch traurig. „The Good Dinosaur“ ist so eine Mischung aus „Ice Age“, einem Animationswestern und einem traditionellen Disney-Film wie „The Lion King“. Manchmal ist der Film ungewöhnlich schwarzhumorig und düster. Die Geschichte spielt in einem Paralleluniversum, in dem Dinosaurier intelligent sind, sogar sprechen können und Menschen primitiv sind.

In meinen beiden Vorstellungen waren viele Familien mit kleinen Kindern. Ich finde es immer faszinierend die kleinen Kinder bei solchen Filmen zu beobachten. Bei den besonders spannenden Szenen sind die ca. einen Meter großen Kinder von ihren Sitzen aufgesprungen und haben  im Stehen weitergeschaut.

„The Good Dinosaur“ ist im Gespräch für eine Oscar-Nominierung als bester Animationsfilm.

So begeistert ich von dem Pixar-Hauptfilm war, so wenig war ich es von dem Vorfim:

„Sanjay´s Super Team“ 7 min animation
dir. Sanjay Patel

Ein Inder, der seinen von Superhelden faszinierten Sohn zum Beten animieren will.

C- (Wertung von A bis F) Es geht um Religion und Superhelden – ich habe lange keinen so uninteressanten PIXAR-Kurzfilm gesehen.

 

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer von der 2D und der 3D-Vorstellung:

Trailer v. Film: „Daddy´s Home“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Action-Komödie mit Will Ferrell und Mark Wahlberg
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: weiss nicht

Trailer v. Film: „The Secret Life of Pets“
Bewertung des Trailers: A (neuer Trailer auch in 3D gesehen)
Kommentar: Animationsfilm über unbeaufsichtigte Haustiere – Trailer ist großartig
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Norm of the North“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Animationsfilm
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Angry Birds Movie“
Bewertung des Trailers: B+ (Trailer auch in 3D gezeigt)
Kommentar: Animationsfilm
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80%

Trailer v. Film: „Alvin and the Chipmunks: The Road Chip“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Habe diese Filme, glaube ich, alle mal im TV gesehen
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: im TV

Trailer v. Film: „Finding Dory“
Bewertung des Trailers: B (Trailer wurde auch in 3D gezeigt)
Kommentar: Pixars Sequel zu Finding Nemo
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Zootropia“
Bewertung des Trailers: A- (eigentlich ein Kurzfilm, auch in 3D gezeigt)
Kommentar: Disneys neuer Animationsfilm. Dieser Faultier-Kurzfilm ist großartig
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bereits gesehen

Trailer v. Film: „Kung Fu Panda 3“
Bewertung des Trailers: C+ (Trailer nur in 3D gezeigt)
Kommentar: Der dritte Teil dieser Reihe
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

 

NYC – Film: „The Martian – 3D“

Ich war am 27.09.15 in New York und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„The Martian – 3D“ (dt. Filmtitel: „Der Marsianer – Rettet Mark Watney“, dt. Kinostart: 08.10.15) 142 min sci-fi, drama, action, adaptation
dir. Ridley Scott cast: Matt Damon, Jessica Chastain, Kristen Wiig, Jeff Daniels, Michael Pena, Kate Mara, Sean Bean, Chiwetel Ejiofor, Mackenzie Davis

Commander Lewis (Jessica Chastain) leitet die NASA-Basisstation auf dem Mars. Als ein gewaltiger Sandsturm aufkommt, wird der Astronaut Mark Watney (Matt Damon) fortgerissen. Es wird angenommen, dass er ums Leben gekommen ist und so stellt Commander Lewis aus Sicherheitsgründen die Suche nach Watney ein und ordnet die sofortige Evakuierung der Mars-Station an. Der NASA-Direktor (Jeff Daniels) erklärt seinen Mitarbeiter schließlich später für tot. Was keiner ahnt, Mark Watney ist zwar verletzt, aber konnte sich noch zur Basisstation retten. Jetzt muss er einen Plan aufstellen, wie er auf dem Mars überleben kann. Er rechnet sich aus, dass die Lebensmittelreserven nicht ausreichen, bis er irgendwann gerettet wird. Außerdem sind alle Kommunikationssysteme bei dem Sturm zerstört worden und noch weiß niemand, dass er überhaupt überlebt hat.

B+ (Wertung von A bis F) Der Film „The Martian“ basiert auf Andy Weirs gleichnamigen Roman.

„The Martian“ ist in meinen Augen auch kein Oscar-Film, aber er ist im Gegensatz zu dem Eröffnungsfilm des New York Film Festivals The Walk gut gemachtes, intelligentes Popcorn-Kino. Ridley Scott („Alien“, „Thelma & Louise“, „Gladiator“, Prometheus) weiß einfach, wie man großes Sci-Fi-Kino inszeniert, wie ein Film auszusehen und klingen (auch der Sound ist hervorragend) muss. Hier konnte ich mich von Anfang entspannt zurücklehnen. Der Film hat alles was ein Blockbuster haben sollte: Action, Spannung, Humor, eindrucksvolle Bilder und sehr gute (3D-) Effekte. Ich bin mit dem Gefühl aus dem Kino gekommen, eine gute Zeit gehabt zu haben. Auch kamen mir die beinahe 2 1/2 Stunden Laufzeit nicht zu lang vor.

Natürlich ist es kein Film, der einem noch viele Jahre später in Erinnerung bleibt. Aber an die letzten beiden großen Sci-Fi-Filme Christopher Nolans Interstellar und Alfonso Cuaróns Gravity kann ich mich auch noch kaum erinnern.

Wenn Sandra Bullock für das, was auch immer sie „Gravity“ gezeigt hat, einen Oscar gewonnen hat, dann müsste Matt Damon erst recht mit einem ausgezeichnet werden. In weiten Teilen unterhält er die Zuschauer alleine. Er gibt auch eine wesentlich vielschichtigere Performance als Sandra Bullock.

Kristin Wiig und Sean Bean, die ich beide sonst durchaus gerne sehe, fand ich in „The Martian“ fehlbesetzt. Beiden habe ich die Rolle nicht abgenommen, mit jedem ihrer Auftritte haben sie mich leider sogar aus dem Film gebracht.

Die 3D-Fassung ist unbedingt empfehlenswert.

„The Martian“ ist für folgende Oscar-Nominierungen im Gespräch: Bester Film, Beste Regie, Bester Hauptdarsteller (Matt Damon), Bestes adaptiertes Drehbuch und einige technische Kategorien.

Update: „The Martian“ hat 7 Oscar-Nominierungen (Bester Film, Bester Hauptdarsteller Matt Damon, Beste visuelle Effekte, Bestes adaptiertes Drehbuch, Bestes Szenenbild, Bester Ton, Bester Tonschnitt) erhalten.

„The Martian“ wurde erstmalig auf dem Toronto International Film Festival 2015 gezeigt. Der Film startet heute, am 2.10.15, in den amerikanischen Kinos. Ich habe den Film in dem 3D-Sneak Screening auf dem New York Film Festival gesehen. Der Regisseur Ridley Scott und die Schauspieler Chiwetel Ejiofor, Kristen Wiig, Kate Mara, Mackenzie Davis und Sebastian Stan waren anwesend. Vor dem Screening trat der Filmemacher kurz auf die Bühne und animierte uns Zuschauer zu lachen, wenn uns danach ist, denn „The Martian“ wäre auch lustig. Für New Yorker Verhältnisse ist der Film begeistert aufgenommen worden. Das hat den Regisseur und sein Team sichtbar gefreut. Nach dem rasenden Applaus haben sie sich alle noch mal kurz vom Rang des Kinos gezeigt.

 

Trailer zu sehen:

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NYFF53 Ridley Scott
NYFF53 Ridley Scott