San Francisco – Film: „Knives Out“

Ich war am 28.11.19 in San Francisco und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

„Knives Out“ (dt. Filmtitel: „Knives Out – Mord ist Familiensache“, dt. Kinostart: 02.01.20) 131 min comedy, crime, drama 

dir. Rian Johnson  cast: Daniel Craig, Chris Evans, Ana de Armas, Jamie Lee Curtis, Toni Collette, Michael Shannon, Don Johnson, Lakeith Stanfield, Katherine Langford, Christopher Plummer

 

Harlan Thrombey (Christopher Plummer) feiert mit seiner gesamten Familie seinen 85. Geburtstag. Am nächsten Tag wird er mit durchgeschnittener Kehle aufgefunden. Die beiden Polizisten (Lakeith Stanfield und Noah Segan) und der Privatermittler Benoit Blanc (Daniel Craig) beginnen mit den Befragungen der  Hinterbliebenen und finden bald heraus, dass scheinbar jeder ein Motiv hatte, Harlan Thrombey zu töten…

 

B+ (Wertung von A bis F) „Knives Out“ ist der neue Film des amerikanischen Drehbuchautors und Filmemachers Rian Johnson („Brick“, The Brothers Bloom, „Looper“, „Star Wars: The Last Jedi“).  

„Knives Out“ ist eine Hommage an die guten, alten Agatha-Christie-Filme, dabei aber wesentlich smarter. Hier haben wir am Anfang einen Toten, einen erfolgreichen und wohlhabenden Krimi-Autor (gespielt von Christopher Plummer) und viele Verdächtige, so ziemlich jeder Verwandte hätte ein Motiv gehabt, den Patriarchen umzubringen. Auch muss geklärt werden, wer diesen berühmten Privatdetektiv  Benoit Blanc (gespielt von Daniel Craig) engagiert hat. 

Es ist ein Film, der sich besonders auszahlt, wenn man auf Details achtet. Auch wenn die eine oder andere Wendung vielleicht vorhersehbar ist oder auch manchmal etwas absurd erscheint, ist es doch ein Vergnügen, allen Beteiligten dabei zuzuschauen, wie viel Spaß sie mit dem handlungsreichen, in der Originalfassung sprachwitzigen und ausgezeichneten Drehbuch haben. Auf Einzelheiten der Handlung möchte ich nicht eingehen, da ich niemanden den Film spoilern möchte. Nur so viel: Ich liebe alles an dem Charakter Marta, der Krankenpflegerin des Patriarchen. Bislang ist mir Ana de Armas (Blade Runner 2049) noch nicht aufgefallen, hier passt die kubanische Schauspielerin perfekt in die Rolle. Überhaupt ist die Besetzung superb, auch wenn ich etwas Probleme mit Daniel Craigs Charakter hatte –  vielleicht auch, weil mir sein (Südstaaten-) Akzent etwas auf die Nerven ging. 

Am Ende ist die Story auch eine sozialpolitische und moralische und dabei durchaus zeitgeistig. Das Gute siegt, nicht ganz unwichtig in der heutigen Zeit. Die finale Szene ist perfekt und ein runder Abschluss der Geschichte. 

„Knives Out“ ist für einige Oscar-Nominierungen im Gespräch, u.a. Bester Film, Beste Regie, Bester Hauptdarsteller (Daniel Craig), Beste Hauptdarstellerin (Ana De Armas), Bester Nebendarsteller (Chris Evans, Don Johnson, Lakeith Stanfield), Bestes Originaldrehbuch und einige technische Kategorien Update: „Knives Out“ wurde für einen Oscar (Bestes Originaldrehbuch) nominiert. 

„Knives Out“ wurde erstmalig auf dem Toronto International Film Festival 2019 gezeigt. Der Film ist am 27.11.19 in 3,391 amerikanischen Kinos gestartet. Der Film soll unter dem Filmtitel „Knives Out – Mord ist Familiensache“ voraussichtlich am 2.1.20 in den deutschen Kinos starten.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Underwater„

Bewertung des Trailers: A-

Kommentar: Sci-Fi-Thriller mit Kristen Stewart und Vincent Cassel 

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken


Trailer v. Film: „Little Women„

Bewertung des Trailers: B+

Kommentar: Neu-Verfilmung des gleichnamigen Romans und neuer (Oscar-?)Film von Greta Gerwig mit Saoirse Ronan, Emma Watson, Florence Pugh, Laura Dern, Meryl Streep, etc. 

Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%


Trailer v. Film: „Uncut Gems„

Bewertung des Trailers: B-

Kommentar: Neuer Film der Safdie Bros. mit Adam Sandler. Ich glaube, die Filme der Brüder sind nicht meins.

Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%


Trailer v. Film: „1917„

Bewertung des Trailers: A-

Kommentar: Sam Mendes neuer Oscar-Film, Erste-Weltkriegsgeschichte

Wie oft schon im Kino gesehen: 4 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100% 


Trailer v. Film: „Emma.„

Bewertung des Trailers: A-

Kommentar: Neu-Verfilmung des Jane Austen Romans mit Anya Taylor-Joy und Bill Nighy 

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100% 


Trailer v. Film: „Richard Jewell„

Bewertung des Trailers: B+

Kommentar: Clint Eastwoods neuer (Oscar- ?)Film. Biopic mit Paul Walter Hauser, Sam Rockwell, Kathy Bates, Jon Hamm, Olivia Wilde

Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%


Trailer v. Film: „Like a Boss„

Bewertung des Trailers: C-

Kommentar: Komödie, da Tiffany Haddish mitspielt, kann ich sie mir nicht anschauen 

Wie oft schon im Kino gesehen:  2 x 

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%


Trailer v. Film: „Antebellum„

Bewertung des Teasers: A-

Kommentar: Horrorfilm

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100% 


Trailer v. Film: „Bombshell„

Bewertung des Trailers: B+

Kommentar: Jay Roachs neuer (Oscar-?)Film mit Charlize Theron, Nicole Kidman, Margot Robbie, etc. 

Wie oft schon im Kino gesehen:  0 x 

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Montréal – Film: "Skyfall – IMAX"

Ich war am 11.11.12 in Montréal und habe mir im Kino angeschaut:

„Skyfall – IMAX“ (dt. Kinostart war der 01.11.12) 143 min action
dir. Sam Mendes cast: Daniel Craig, Javier Bardem, Judi Dench, Ralph Fiennes, Albert Finney, Ben Wishaw

Die Mission in Istanbul endet für James Bond (Daniel Craig) in einer Katastrophe. Der MI6-Agent wird für tot erklärt. Das Ganze hat auch Konsequenzen für die MI6-Chefin M (Judi Dench). Der leitende Regierungsbeauftragte des britischen Geheimdienstes, Gareth Mallory (Ralph Fiennes), legt ihr nahe, frühzeitig in Pension zu gehen. Dann kommt es zu einem verheerenden Bombenanschlag auf das Hauptquartier des britischen Geheimdienstes und James Bond sieht sich gezwungen, zurückzukehren…

A– (Wertung von A bis F) Ich bin nie so ein richtiger Fan dieser James Bond-Reihe gewesen. Für die 1960er, 1970er (und vielleicht noch 1980er) Jahre haben die Filme wunderbar gepasst, aber durch die zahlreichen Agenten- , Action- und Superheldenfilme haben die Bond-Filme für mich den Reiz verloren. Entsprechend muss ich zugeben, dass ich längst nicht alle Filme gesehen. Es gab für mich zwei Gründe, den 23. Bond-Film gucken zu wollen: 1.) Javier Bardem als Bösewicht und 2.) Sam Mendes als Regisseur.

Meines Erachtens hätte der Bond-Reihe nichts besseres passieren können, als Sam Mendes („American Beauty“, „Jarhead“, Revolutionary Road) als Regisseur zu gewinnen. Sam Mendes arbeitet hier noch dazu mit einem der besten Kameramänner der Branche, Roger Deakins. Sonst verschönt er die Coen Bros.-Filme und mit der dritten Zusammenarbeit mit Sam Mendes (nach „Jarhead“ und „Revolutionary Road“) gibt er eine weitere Meisterarbeit ab. Meine Güte, sieht der neue Bond-Film optisch gut aus. Alleine die Titelsequenz zu Beginn ist eine der schönsten, die ich je gesehen habe. Dazu fügt sich der Titelsong auch noch perfekt ein. Der ganzen Film hätte noch so eine hohle Handlung haben können, ich hätte mich an der umwerfenden Bildsprache satt gesehen. Seinerzeit ging es mir mit Sam Mendes Film „Road to Perdition“ ähnlich. Damals war Conrad Hall der Kameramann, der Sam Mendes zur Seite stand. Da gab es insbesondere eine Szene, die mir bis heute nicht aus dem Kopf geht. (Leider war das Conrad Halls letzter Film, er ist kurz darauf gestorben und hat den Oscar für dieses Werk posthum erhalten.)

Bei „Skyfall“ gibt es aber keine stumpfsinnige Story, das Drehbuch könnte man als relativ solide bezeichnen, auch wenn zweifelsfrei ein paar Logikfragen auftauchen. Um das Negative gleich aus dem Weg zu räumen, es gibt auch ein paar Anschlussfehler (die mich aber immer nur sehr kurz beschäftigt haben) und der Score war mir manchmal etwas zu aufdringlich. Ansonsten hat der Film, trotz der eigentlich auf dem Papier für einen Actionfilm viel zu langen 143 Minuten, keine merkbaren Längen. Ohne näher ins Detail gehen zu wollen und damit zu spoilern, kann man bei Daniel Craigs James Bond in „Skyfall“ Parallelen zu Christian Bales Bruce Wayne in The Dark Knight Rises sehen. Das spielt für mich sicherlich auch rein, warum mir dieser Bond-Film so gut gefällt.

Ein gelungener Bond-Film steht und fällt für mich mit der Glaubwürdigkeit des Bösewichts. Es sollte und muss ein ernstzunehmender und gleichwertiger Gegenspieler sein und das ist in „Skyfall“ gegeben. Für mich sind Javier Bardem als SILVA und Gert Fröbe als GOLDFINGER die besten Bond-Bösewichte der Reihe. Vielleicht hätte SILVA etwas früher in den Film eingeführt werden soll. Oder anders ausgedrückt, ich hätte gerne mehr von Javier Bardem gesehen. In meinen Augen, sollten die Bond-Bösewichte immer mit so großartigen Schauspielern besetzt sein. Das betrifft auch die Bond-Girls, die sollten auch besser mit talentierten, schönen Schauspielerinnen besetzt sein. In „Skyfall“ fand ich die Bond-Girls auch – wieder einmal – langweilig und austauschbar. Es machte sogar den Anschein, dass Sam Mendes, insbesondere von Bérénice Marlohe, gelangweilt war.

Abschließend möchte ich nur noch erwähnen, dass ich – nach kurzem Überlegen – den neuen Q interessant finde, gespielt wird er von Ben Wishaw. Im dritten Akt hätte ich gerne gesehen, dass Sean Connery eine bestimmte Rolle übernommen hätte. Soweit ich weiß, wurde er auch angefragt. Das hätte den Film wahrscheinlich noch perfekter gemacht.

Es wurde noch nie ein Schauspieler für einen Bond-Film für einen Oscar nominiert. Meiner Auffassung nach, könnte und sollte man hier Javier Bardem ins Gespräch bringen. In 50 Jahren James Bond haben nur zwei Filme überhaupt einen Oscar gewonnen. Im Jahr 1965 hat „Goldfinger“ den Oscar für die Best Sound Effects und ein Jahr später, im Jahr 1966, hat „Thunderball“ den Oscar für Best Special Visual Effects gewonnen.

Derzeit sind für eine Oscar-Nominierung im Gespräch: Beste Nebendarstellerin Judi Dench (das ist mittlerweile ihre 7. Performance als M), Bester Ton, Bester Tonschnitt, Beste Kamera, Bester Song und Beste Filmmusik (es ist aber vorstellbar, dass der Score vorzeitig disqualifiziert wird)

Ich habe den Film an dem Eröffnungswochenende in Kanada in einem IMAX-Kino gesehen. Es mag nicht erforderlich sein, ihn in IMAX zu sehen, dringend würde ich allerdings empfehlen, „Skyfall“ auf der grösstmöglichen Leinwand zu sehen.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „The Hobbit: An Unexpected Journey“
Bewertung des Trailers: B (neuer Trailer)
Kommentar: Peter Jacksons Tolkiens Verfilmung. Der neue Trailer ist wesentlich besser. Der Film erscheint wahrscheinlich in vier technischen Versionen. Mich würde ausschließlich das neue, 48fps-Format interessieren. Ich drücke fest die Daumen, dass es zu keinen wichtigen Oscar-Nominierungen kommt.
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 40%

D.C. – Film: "The Adventures of Tintin – 3D"

Ich war am 12.01.12 in Washington und habe mir im Kino angeschaut:

„The Adventures of Tintin – 3D“ („dt. Titel: „Die Abenteuer von Tim und Struppi – Das Geheimnis der „Einhorn“, dt. Kinostart war der 27.10.11) 107 min animation, adaptation
dir. Steven Spielberg cast: Jamie Bell, Andy Serkis, Daniel Craig, Nick Frost, Simon Pegg, Toby Jones

Auf einem Marktplatz kauft der junge Reporter Tintin (Jamie Bell) das Schiffsmodell „Unicorn“. Kaum hat er seinen neuen Besitz in den Händen bietet ihm der undurchsichtige Sakharine (Daniel Craig) viel Geld für das Modell. Tintin verkauft es aber nicht. Vielmehr versucht er mit seinem smarten Foxterrier Snowy herauszufinden, was das Originalschiff „Unicorn“, nach dem das Modell nachempfunden wurde, für ein Geheimnis birgt. Sie bringen sich dabei in große Gefahr…

C (Wertung von A bis F) „The Adventures of Tintin“ basiert auf den Comicbüchern von Hergé.

Im Gegensatz zu den meisten Amerikanern bin ich mit den Hauptfiguren bei „The Adventures of Tintin“ vertraut. Ich hatte auch damals einige der Comicbücher, habe sie wohl auch gelesen, scheue mich aber nicht zuzugeben, dass sie bei mir hauptsächlich einen dekorativen Zweck erfüllt haben. (Die Comics sehen aber auch gut im Regal aus.). Die von Hergé erdachten und gezeichneten Figuren (insbesondere Tim und Struppi) finde ich optisch toll und sogar kunstvoll. Die Geschichten, die um die Figuren ringsherum erdacht wurden, haben mich nie sonderlich interessiert. Nach den doch sehr ansprechenden Trailern wollte ich mich einfach von einem richtig guten Film unterhalten lassen.

Den Vorspann fand ich sehr originell. In den ersten Minuten des Films habe ich mich dann aber schon gefragt, warum Steven Spielberg den Film eigentlich in der Performance-Capture-Technik gedreht hat und nicht gleich als reinen Animationsfilm oder gar Realfilm.

Die Charaktere fand ich fad und eigentlich eigenschafts- und seelenlos, so dass ich schon bald ungeduldig auf dem Kinosessel hin und her rutschte. Vielleicht war es aber auch die dünne Story, die mich ermüdete. Mittlerweile habe ich einfach ein Problem mit Filmen, die mich mit sinnloser Action zudonnern, ohne mir eine einigermassen solide Geschichte und faszinierende, oder wenigstens interessante Charaktere zu präsentieren. Tim, Kapitän Haddock und Schultze und Schulze sind für mich keine Figuren, die mich emotional bei der Stange halten. Einzig Struppi finde ich charmant-pfiffig und verfolge relativ interessiert seine Abenteuer. Da kommen wir aber zu einem weiteren Problem des Films. Durch die Bank fand ich alle Tiere überhaupt nicht geglückt, da hätte sich Spielberg vielleicht mal von den Pixar Studios oder ILM beraten lassen sollen. Sogar Struppi hat regelrecht ausdruckslose, tote Augen.

Handwerklich ist „The Adventures of Tintin“ aber im Großen und Ganzen schon gut gemacht. Er hat visuell einige eindrucksvolle Momente, so fand ich die Szene in der arabischen Stadt richtig gelungen. Im Gegensatz zu Martin Scorseses 3D-Film „Hugo“ konnte ich jedoch bei „Tintin“ keinen großen Mehrwert in der 3D-Fassung erkennen.

Von meinen Mitzuschauern sind einige aus dem Kino gegangen und nicht mehr zurückgekehrt.

Auch wenn ich die Nominierungen und Auszeichnungen der Golden Globes nicht sonderlich ernst nehme, so empfand ich es als eine Katastrophe, dass „The Adventures of Tintin“ den Preis für Bester Animationsfilm gewonnen hat. Rango ist der um Längen bessere Film. Um dann nicht all zu verärgert bei den Academy Awards zu sein, richte ich mich darauf ein, dass „The Adventures of Tintin“ auch einen Oscar erhalten könnte. Die Academy Mitglieder lieben Steven Spielberg und für „War Horse“ ist es ganz sicherlich noch fragwürdiger, ihn mit einem wichtigen Award auszuzeichnen.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer von Film: „A Thousand Words“
Bewertung des Trailer: C-
Kommentar: Komödie mit Eddie Murphy
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „John Carter“ (3D)
Bewertung des Trailers: C- (neuer Trailer)
Kommentar: Disney-Sci-Fi-Abenteuer-Film in 3D mit Willem Dafoe, Samantha Morton, Thomas Haden Church. Dem neuen Trailer nach, muss der Film ganz doll schlimm sein.
Wie oft schon im Kino gesehen: 5 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: Mindestens 80% RT-Bewertung, sonst gehe ich auf keinen Fall rein…

Trailer von Film: „Madagascar 3: Europe´s Most Wanted“ (3D)
Bewertung des Trailer: C-
Kommentar: 3. Teil des Animationsfilms, den ersten fand ich ganz okay und im Trailer musste ich sogar 1x lachen…
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 30%

Trailer von Film: „Brave“ (3D)
Bewertung des Trailer: C (neuer Trailer)
Kommentar: Pixars neuer 3D-Fantasie-Animationsfilm. Nach wie vor interessiert mich die Story nicht die Bohne, es ist aber immer noch ein PIXAR-Film
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100%

Trailer von Film: „Titanic“ (3D)
Bewertung des Trailer: B+
Kommentar: James Camerons Film wird im nächsten Jahr in der 3D-Fassung wiederaufgeführt. Wie aktuell das Thema gerade ist…
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: mal schauen…

Trailer von Film: „The Beauty and the Beast“ (3D)
Bewertung des Trailer: C-
Kommentar: Disneys Film aus dem Jahr 1991 wird jetzt in der 3D-Fassung wiederaufgeführt. Mich hat er schon damals nicht interessiert…
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 0%

Trailer von Film: „Brave“ (3D)
Bewertung des Trailer: C (der Trailer wurde 2x vor „Tintin“ gezeigt)
Kommentar: Pixars neuer 3D-Fantasie-Animationsfilm. Nach wie vor interessiert mich die Story nicht die Bohne, es ist aber immer noch ein PIXAR-Film
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100%

Trailer von Film: „Journey 2: The Mysterious Island“ (3D)
Bewertung des Trailer: B-
Kommentar: 3D-Action-Abenteuer mit Dwayne Johnson und Michael Caine
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 0%

L.A. – Film: "The Girl with the Dragon Tattoo"

Ich war am 21.12.11 in Los Angeles und habe mir im Kino angeschaut:

„The Girl with the Dragon Tattoo“ (dt. Titel: „Verblendung“, dt. Kinostart: 12.01.12) 160 min drama, thriller, adaptation, remake
dir. David Fincher cast: Daniel Craig, Rooney Mara, Christopher Plummer, Stellan Skarsgard, Robin Wright, Joely Richardson

Der Wirtschaftsjournalist Mikael Blomkvist (Daniel Craig) wird von dem Kopf der einflussreichen Industriellenfamilie, Henrik Vanger (Christopher Plummer), engagiert. Mikael Blomkvist soll ein 40 Jahre altes Verbrechen aufklären. Damals ist Vangers geliebte 16-jährige Nichte Harriet von einem Moment auf den anderen spurlos verschwunden. Steckt jemand aus der eigenen Großfamilie hinter ihrem Verschwinden? Bei den Ermittlungen bekommt Mikael Blomkvist Hilfe von der smarten jungen Hackerin Lisbeth Salander (Rooney Mara). Bald schon stoßen sie auf die Spur eines Serienmörders, wurde auch Harriet Opfer dieses Killers…

B- (Wertung von A bis F) „The Girl with the Dragon Tattoo“ basiert auf dem ersten Band der Millennium-Trilogie von Stieg Larsson. Vom schwedischen übersetzt heißt das erste Buch „Männer, die Frauen hassen“. Das Buch wurde bereits in einer schwedischen Fassung im Jahr 2009 verfilmt. Ich habe weder den Roman gelesen, noch den schwedischen Originalfilm gesehen. Für die Neuverfilmung hat der Drehbuchautor Steven Zaillian („Schindler´s List“, „Clear and Present Danger“, „Gangs of New York“) einiges aus der Buchvorlage bzw. dem schwedischen Film geändert.

„The Girl with the Dragon Tattoo“ war mir viel zu lang. In meinen Augen dauert es ewig, bis es überhaupt richtig losgeht und die letzten vielleicht 20 Minuten waren für mich auch überflüssig. Vielleicht war das für den nächsten Teil der Trilogie wichtig, für mich hätte es aber auch in den zweiten Film gepasst. Auch wenn mir der Film viel zu lang war, so hätte ich gerne etwas mehr Hintergrundwissen über – ich sag mal – die Täter gehabt.

Ein Grund, dass der Film mich dennoch gefesselt hat, war eindeutig die Filmfigur Lisbeth Salander. Ich könnte noch viel länger an ihrem Leben teilhaben, ich würde mir gerne noch einige Filme mit dieser faszinierenden Filmfigur angucken. Normalerweise werden solche außergewöhnlichen Charaktere doch von Comiczeichnern erfunden. Eine 23-jährige, bisexuelle und hochintelligente Computer Hackerin, die nach außen hin so stark und aggressiv wirkt, aber die ebenso verletzlich, mädchenhaft und sexy erscheint. Lisbeth Salander, die scheinbar ihre ganzen schwarzen Klamotten, ihre Piercings und Tattoos nur als Schutzschild trägt. Schon wenn sie ihre Lederjacke auszieht kommt ein schmales Persönchen zum Vorschein, das aber nicht mehr länger Opfer sein will. Rooney Mara ist Lisbeth Salander. Da gibt es hier gar keinen Zweifel. Mit ihrem entzückenden schwedischen Akzent rundet sie einfach nur noch ihre Persönlichkeit ab. Ich habe mir einen Tag zuvor extra „Sherlock Holmes“ angeguckt, um einen Eindruck von der ersten Lisbeth Salander (Noomi Rapace) zu bekommen. Ich kann mir sehr gut vorstellen, warum David Fincher Noomi Rapace ersetzen wollte, so ziemlich jede junge Schauspielerin in Hollywood für die Rolle vorsprechen musste und er sich letztlich für Rooney Mara entschied.

Aber auch Daniel Craig fand ich außerordentlich passend für die Rolle als Mikael Blomkvist. Ich hätte tatsächlich nie gedacht, dass ich ihn in der Rolle so glaubwürdig und sympathisch finden würde. Unheimlich gerne mochte ich Mikael Blomkvist und Lisbeth Salander zusammen zu sehen, zwei so gegensätzliche Persönlichkeiten. Auch wenn ich zugeben muss, dass mich eine Wendung in der Beziehung irgendwie kalt erwischt hat und eine weitere mich auch überraschte.

David Fincher hat einen wirklich sehr atmosphärischen Thriller gedreht, der sehr spannende Elemente hat und sehr stylish ist, aber hauptsächlich durch die brillanten Schauspieler funktioniert. Er wird nicht in meiner Top Ten für Filme aus dem Jahr 2011 landen, aber Teile davon. Mein Lieblingspart findet in einem durchdesignten Haus statt. Das ist in meinen Augen eine typische Fincher-Szene, ich wünschte der ganze Film wäre so. Ich habe mir übrigens unmittelbar nach dem Film, die Bewertung „B“ aufgeschrieben, es ist einer der seltenen Fälle, bei dem ich meine Bewertung in ein „B-“ korrigiert habe.

„The Girl with the Dragon Tattoo“ ist ein guter Film, aber fern davon ein Oscar-Film zu sein. Ich denke, dass der Film keine Chancen in wichtigen Kategorien hat. Auch wenn ich es vielleicht gerne hätte, dass Rooney Mara nominiert wird, realistisch betrachtend stehen ihre Chancen eher gering. Vielleicht wird der Film für die Beste Filmmusik und für Bester Schnitt nominiert.

Wie ich mittlerweile erfahren habe, soll die Vorlage („The Girl with the Dragon Tattoo“) ein relativ langweiliges Buch sein, das zweite („The Girl Who Played with Fire“) soll schon viel besser sein. Zum heutigen Zeitpunkt steht noch nicht fest, ob es zu einer weiteren Neuverfilmung kommt. Bislang ist nur klar, dass Rooney Mara, wenn das zweite Buch verfilmt wird, erneut Lisbeth Salander spielen wird.

Nachdem ich heute auf den deutschen Trailer gekommen bin, muss ich nochmal dringend appellieren: Bitte Filme im Original schauen, in der Synchronisation geht immer viel verloren. Dem deutschen Trailer konnte ich entnehmen, dass die Stimmen in der Synchro von „The Girl with the Dragon Tattoo“ absolut einschläfernd sind, eine Stimme gleicht der anderen. Daniel Craig hat eine so wunderbare Stimme und Christopher Plummer ebenso. Nicht umsonst hat Rooney Mara 2 Stunden täglich mit ihrem Sprachtrainer gearbeitet, um so einen kessen schwedischen Akzent zu bekommen. Bei einem Schauspieler sind Talent, Gesicht, Ausstrahlung und Mimik wichtig, aber ohne seine Stimme und seine Sprache, wäre es nie die Persönlichkeit, der Schauspieler, der er ist. Wer möchte schon mit irgendeiner fremden Stimme und einer anderen Sprache durch die Gegend laufen…

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Haywire“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Steven Soderberghs neuer Actionfilm mit Michael Douglas, Ewan McGregor und Michael Fassbender
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Gone“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Thriller mit Amanda Seyfried und Jennifer Carpenter
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 70%

Trailer v. Film: „The Devil Inside“
Bewertung des Trailers: D
Kommentar: Horrorfilm/ Mockumentary
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „John Carter“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Disney-Sci-Fi-Abenteuer-Film in 3D mit Willem Dafoe, Samantha Morton, Thomas Haden Church. Der Film kann entweder gut oder ganz, ganz schlimm sein…
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: Gut, bei einer RT-Bewertung von mehr als 80% gehe ich rein…

Trailer v. Film: „Contraband“
Bewertung des Trailers: C+ (neuer Trailer)
Kommentar: Actioner mit Mark Wahlberg und Kate Beckinsale
Wie oft schon im Kino gesehen: 4 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Ghost Rider: Spirit of Vengeance“
Bewertung des Trailers: D
Kommentar: :))… und jetzt auch noch in 3D!
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „21 Jump Street“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Actionkomödie mit Jonah Hill und Channing Tatum, die auf der gleichnamigen Fernsehserie basiert. War das nötig? Wahrscheinlich, der Trailer kam wahnsinnig gut beim Publikum an.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Chicago – Film: "Dream House"

Ich war am 01.10.11 in Chicago und habe mir im Kino angeschaut:

„Dream House“ 91 min thriller, drama
dir. Jim Sheridan cast: Daniel Craig, Rachel Weisz, Naomi Watts, Elias Koteas

Um mehr Zeit mit seiner Frau Libby (Rachel Weisz) und seinen beiden Töchtern zu verbringen und ein Buch zu schreiben, kündigt Will Atenton (Daniel Craig) seinen Job in New York. Sie ziehen in ein renovierungsbedürftiges Haus in einer Kleinstadt. Bald bringen sie in Erfahrung, dass in ihrem Haus vor ziemlich genau fünf Jahren eine Mutter mit ihren Kindern getötet wurde. Die ganze Stadt glaubt, dass der Ehemann der Täter war…

D- (Wertung von A bis F) Normalerweise gehe ich nie unvorbereitet ins Kino. Ich weiss schon vorher was ich mir anschaue und weiche selten davon ab. Grundsätzlich lese ich vorher keine Kritiken, schaue mir aber sehr wohl die Durchschnittsbewertung von allen Kritikern in Prozent an. Bei „Dream House“ habe ich das versäumt und daher geschieht es mir recht, dass ich mir den bei 7% liegenden Film angeguckt habe. Etwas milde werde ich nur durch die Tatsache gestimmt, dass ich für die Kinokarte praktisch nichts bezahlt habe. Auf meine Stubs-Karte bekomme ich für 100 Dollar (die ich für Kinokarten oder concessions ausgebe), 10 Dollar gutgeschrieben.

Es liegt vielleicht schon etwas zurück, aber der Regisseur Jim Sheridan hat mit „My Left Foot“, „In the Name of the Father“, „In America“ schon großartige Filme gedreht. Rachel Weisz sehe ich wahnsinnig gerne, zugegebenermassen hat sie sich in der Vergangenheit schon für einige schlechte Projekte entschieden. Eigentlich hätte mich aber spätestens Daniel Craig davon abhalten müssen, „Dream House“ zu gucken. Sein großer Filmflop Cowboys & Aliens liegt schließlich erst zwei Monate zurück…

Wenn man sich den Film angucken möchte (wovon ich dringend abrate), sollte man sich unter keinen Umständen den Trailer anschauen. Nie werde ich verstehen, wie man in einem Trailer für einen Thriller quasi 2/3 des Films verraten kann. Aber ich denke, dass er auch sonst bis ins Detail vorhersehbar ist. Es gibt eine Wendung in dem Film, die man vielleicht nicht voraussehen konnte, die aber so absurd ist, dass sie den Film noch schlechter gemacht hatte. „Dream House“ ist aber auch eine lausige Regiearbeit, dramaturgisch sehr fragwürdig und dabei noch schrecklich langweilig. Die frisch verheirateten Rachel Weisz und Daniel Craig haben sich während der Dreharbeiten zu diesem Film (näher) kennengelernt und so können wenigstens die Beiden etwas Positives aus dieser filmischen Katastrophe ziehen…

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Tower Heist“
Bewertung des Trailers: C- (neuer Trailer)
Kommentar: Action/Comedy mit Oscar-Gastgeber Eddie Murphy, Ben Stiller, Casey Affleck, Matthew Broderick und Gabourey Sidibe
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Girl with the Dragon Tattoo“
Bewertung des Trailers: A- (neuer Trailer)
Kommentar: David Finchers Remake der gleichnamigen Stieg Larsson-Verfilmung mit Daniel Craig, Rooney Mara, Robin Wright. An Rooney Mara muss ich mich optisch erst einmal gewoehnen
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Paranormal Activity 3“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Nun also der dritte Teil. Ich fand den ersten ja sehr spannend, der zweite hat mich dann nicht mehr so interessiert.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Contraband“
Bewertung des Trailers: D
Kommentar: Actioner mit Mark Wahlberg und Kate Beckinsale (die ich so in blond beinahe gar nicht erkannt haette)
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „One for the Money“
Bewertung des Trailers: D
Kommentar: RomCom mit Katherine Heigl – an sich schon ein Traum. Die Heigl sieht dunkelhaarig aus wie eine Mischung aus Veronica Ferres und Maya Rudolph
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Woman in Black“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Thriller mit Daniel Radcliffe. Ich muss mich wohl an diesen Harry Potter-Darsteller langsam gewöhnen…
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80%

San Francisco – Film: "Cowboys & Aliens"

Ich war am 04.08.11 in San Francisco und habe mir im Kino angeschaut:

„Cowboys & Aliens“ (dt. Kinostart: 25.08.11) 118 min sci-fi, western, action
dir. Jon Favreau cast: Daniel Craig, Harrison Ford, Olivia Wilde, Paul Dano, Sam Rockwell, Adam Beach, Abigail Breslin, Keith Carradine

Im Jahr 1875 in New Mexico. Jake Lonergan (Daniel Craig) wacht in der Wüste auf. Er trägt eine mysteriöse Metallmanschette am Handgelenk und kann sich nicht daran erinnern, wer er ist und wie er dahin gekommen ist. Schon kurz darauf landet er in dem abgelegenen Westernkaff Absolution. Die Einwohner sind ihm nicht gerade wohlgesonnen. Sheriff Taggart (Keith Carradine) erkennt in Jake einen gesuchten Verbrecher. Er gerät in eine Schießerei mit dem durchgeknallten Percy (Paul Dano), Sohn des mächtigen und fiesen Viehzüchters Woodrow Dolarhyde (Harrison Ford). Dann wird die Stadt von Aliens angegriffen und Dolarhydes Sohn und ein paar andere Bewohner der Stadt werden von den Aliens gefangen genommen…

D+ (Wertung von A bis F) „Cowboys & Aliens“ ist eine Film-Adaption der gleichnamigen Comics.

Es kann kein gutes Zeichen sein, wenn mehrere Autoren an einem Drehbuch schreiben. Hier sind es offiziell fünf (man spricht sogar von acht) Autoren, die scheinbar einzeln ihre Ideen eingebracht haben, aber so keinen vernünftigen Film zustande gebracht haben. Sinnlose Filme müssen wenigstens Spaß machen. „Cowboys & Aliens“ ist aber klar vorhersehbar, erscheint extrem lang und langweilig. Als ich kurz davor war einzunicken, passiert auf der Leinwand, für die vielleicht letzten 30 Minuten, auf einmal etwas. Warum denn nicht gleich so? Es ist auch nicht so, dass man in der Zwischenzeit etwas über die einzelnen Charaktere erfährt. „Cowboys & Aliens“ nimmt sich dabei auch noch viel zu ernst, gute oder witzige Dialoge sind Fehlanzeige und auch fehlt es an einem richtigen charismatischen Helden wie in Jon Favreaus Vorgängerfilmen der Reihe „Iron Man“. Olivia Wilde, die mir normalerweise recht gut gefällt, ist zwar auch hier sexy, macht aber schauspielerisch keinen guten Eindruck. Gut, ihr Charakter ist auch absurd. Dann haben sie sie auch noch in ein hellgelbes Blümchenkleid gesteckt und ihr eine übergroße Pistole um die Hüfte gebunden – das sah schon sehr albern aus. Gefallen hat mir das Zusammenspiel von Harrison Ford und Daniel Craig. Man merkt, dass denen die Dreharbeiten einfach Spaß gemacht haben. Harrison Ford kann hier sein Repertoire an bösen Gesichtsausdrücken und dazu seine grimmige Stimme und Sprache vorführen, das alleine finde ich unterhaltsam. Daniel Craig ist natürlich ein Hingucker und er kann mit dem Film beweisen, dass er nicht nur als James Bond überzeugt, sondern auch als Westernheld, der bisweilen ziemlich angepisst ist. Auch Paul Dano empfand ich als Bereicherung für den Film, aber auch er hat den Film nicht retten können…

In meiner Vorstellung war unter den Zuschauern auffällig viel Bewegung, einige haben das Kino sogar nach relativ kurzer Zeit ganz verlassen.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Battleship“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Sci-Fi-Film mit Liam Neeson und Alexander Skarsgard und, nicht zu vergessen: Rihanna
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 20%

Trailer v. Film: „Tower Heist“
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: Action/Comedy mit Eddie Murphy, Ben Stiller, Casey Affleck, Matthew Broderick und Gabourey Sidibe
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0% (schon wg. G.S.)

Trailer v. Film: „30 Minutes or Less“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Action/Comedy mit Jesse Eisenberg und Danny McBride
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 50%

Trailer v. Film: „Mission: Impossible – Ghost Protocol“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: hmmm, ich fand nur MI3 gut (kann mich aber gar nicht mehr richtig erinnern). Ich mag einfach Tom Cruise nicht sehen. Jeremy Renner spielt aber mit und man sieht schon im Trailer, dass er Tom Cruise an die Wand spielt.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 50%

Trailer v. Film: „War Horse“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Steven Spielbergs 2. Film dieses Jahr (nach dem Animationsfilm „The Adventures of Tintin“) „War Horse“ ist ein potentieller Oscar-Film, durch den ich mich wahrscheinlich quälen muss.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Contagion“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Steven Soderberghs neuer Action/Thriller mit Gwyneth Paltrow, Matt Damon, Jude Law, Kate Winslet, Marion Cotillard. Ich liebe solche Seuchen-Katastrophenfilme und dann noch mit der Besetzung.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

DVD – Film: "Flashbacks of a Fool"

Folgenden Film habe ich mir auf DVD angeschaut:

„Flashbacks of a Fool“ (in D. auf DVD erschienen) 114 min drama
dir. Baillie Walsh cast: Harry Eden, Daniel Craig, Helen McCrory, Olivia Williams, Mark Strong, Claire Forlani

Der Hollywoodstar Joe Scott (Daniel Craig) hat durch seine Drogensucht seine Karriere ruiniert. Jetzt erfährt er auch noch, dass sein Jugendfreund verstorben ist. Joe lässt seine Kindheit und Jugend Revue passieren…

B- (Wertung von A bis F) „Flashbacks of a Fool“ wurde im letzten Jahr so „klein“ in den amerikanischen Kinos gestartet, dass er einfach meiner Aufmerksamkeit entgangen ist. In Deutschland ist er dann gleich straight-to-dvd gegangen. Der Film beginnt vielversprechend und an dem Ende habe ich auch nicht viel auszusetzen. Leider hapert es aber, mit einer Ausnahme, erheblich an dem grössten Part, dem Mittelpart. Die Vergangenheit wird in ausgiebiger, nicht notwendiger Breite, und extrem langsam nacherzählt. Die Ausnahme, und auch ein Highlight des Films, bildete eine Szene, bei dem Musik eine Rolle spielt. Alleine für die Musikauswahl („If There Is Something“ aus dem Debutalbum von Roxy Music aus dem Jahre 1972) bekommt der Film von mir anstelle eines C- ein B-. Daniel Craig, dem man sowohl den Filmstar als auch den Charakterschauspieler abnimmt, macht seine Sache erwartet gut, leider ist seine Rolle überschaubar. Mark Strong taucht auch kurz auf, mit Glatze gefällt er mir gar nicht…

Trailer zu sehen: