Oscar-Nominierungen 2016 – meine zweite Prognose


Meine erste Prognose zu den Oscar-Nominierungen 2016 liegt ziemlich genau zwei Monate zurück. Jetzt ist Mitte November, also inmitten der Oscar-Saison. Längst laufen die ganzen Marketing-, aber auch die Schmutzkampagnen. Wie jedes Jahr wird versucht Favoriten-Filme oder welche, die denen gefährlich werden können, in den Dreck zu ziehen. Jetzt ist die Zeit, in der praktisch täglich die Favoriten auf eine Nominierung (aber noch mehr auf einen Oscar-Gewinn) wechseln.

Fakten: Alejandro González Iñárritus Film „The Revenant“ wurde gestern erstmalig offiziell gezeigt (steht jedoch bis zum 4.12.15 unter Embargo), Quentin Tarantinos Film „The Hateful Eight“ wird in knapp einer Woche offiziell das erste Mal gezeigt und David O. Russell, der ja offenbar größten Schwierigkeiten hat, seinen Film „Joy“ fertigzustellen, zeigt ihn dann wohl erstmalig am 29.11. der Auslandspresse (für die Golden Globes). Es gab wohl zwei ganz unterschiedliche Versionen von „Joy“ (eine die eher als Drama zu kategorisieren ist und eine als Komödie). Logischerweise wurden beide Fassungen einem Testpublikum gezeigt, die Tendenz ging zu der etwas lustigeren Variante. Mal gucken, welche es wird.

Zur Erinnerung: Dieses Jahr besteht die Academy bereits aus über 7000 Mitglieder. 7000 Filmschaffende wählen, wer mit dem wichtigsten Filmpreis im Jahr 2016 ausgezeichnet wird. Bei den Oscar-Nominierungen wählt jede Sparte für sich, die Drehbuchautoren in der Academy wählen das beste adaptierte und das beste Originaldrehbuch, die Regisseure wählen, wer als bester Regisseur nominiert werden soll, die Schauspieler (das sind auch zugleich die meisten Mitglieder bei AMPAS) wählen für alle vier Kategorien die jeweils fünf besten Schauspieler, die Kostümdesigner wählen ihre Favoriten, usw., usw., usw. Die einzige Ausnahme ist die Kategorie BESTER FILM. Alle Sparten wählen zusätzlich zu ihrer eigenen Kategorie die Filme, die sie für nominierungswürdig halten. Das betrifft einzig die Nominierungen für den Oscar!

Kategorie Bester Film:

Auch im Jahr 2016 werden 5 bis zu 10 Filme als bester Film nominiert.

Ungewöhnlich in dieser Oscar-Saison ist, dass es ungewöhnlich viele potenzielle Oscar-Kandidaten gibt, in denen eine weibliche Rolle im Fokus steht. („Inside Out“, „Room“, „Brooklyn“, „Suffragette“, „Mad Max: Fury Road“, „Carol“ und „Joy“).

Zwei Filme („Inside Out“ und „Anomalisa“) könnten eine Nominierung in den Kategorien Bester Animationsfilm und Bester Film ergattern. „Son of Saul“ könnte sowohl eine Nominierung in der Kategorie bester fremdsprachiger Film und Bester Film erhalten.

Nun habe ich mittlerweile einige potenzielle Oscar-Kandidaten (siehe Liste weiter unten) sehen können. Manchmal ist es schwieriger, eine Oscar-Prognose zu geben, wenn man tatsächlich die Filme kennt.

„Spotlight“ ist eine großartiger Film. Er erzählt eine wahre Geschichte von Journalisten, die einen Skandal über pädophile katholische Priester und wie die katholische Kirche damit umging, aufdecken. „Spotlight“ wird garantiert nominiert, aber ist das der Film, der den Academy-Mitgliedern sooo gut gefällt, dass sie ihn mit dem Oscar für den Besten Film auszeichnen? Der beste Film über Journalismus („All the President´s Men“) hat auch keinen Oscar gewinnen können. Ich setze immer noch auf „Joy „(und drücke die Daumen, dass er rechtzeitig fertig wird und auch soo gut ist wie viele denken). Das Kostümdrama „Brooklyn“ ist ein typischer Oscar-Film und sicherer Kandidat für eine Nominierung. „Room“ ist ein erfolgreicher Indie, der einen zu Tränen rührt. Erwartbar war, dass Steven Spielbergs Film „Bridge of Spies“ ein famoses Einspielergebnis in den U.S.A. hinlegt. Ein Spielberg-Film läuft irgendwie immer und man muss ihn grundsätzlich bei den Oscar-Nominierungen einkalkulieren. „The Martian“ hat alle überrascht zum einen weil es ein richtig solider Film ist und zum anderen weil er Mordskasse gemacht hat. Mittlerweile würde es kaum einen der Experten mehr überraschen, wenn „The Martian“ als bester Film nominiert wird. Ich zähle zu denjenigen, die sich sogar vorstellen können, dass der Film den Oscar gewinnen könnte. Was dagegen spricht: Academy-Mitglieder sind Snobs und lieben anspruchsvolle Filme. Bei Popcorn-Filmen rümpfen sie die Nase und: es hat noch NIE ein Sci-Fi-Film den Oscar als bester Film gewonnen. Was dafür spricht: Ridley Scott (alles weitere unter Beste Regie). Für die Golden Globes wurde übrigens „The Martian“ in der Kategorie Beste Komödie eingereicht. Seltsam. Ich habe fünf dieser sechs Filme gesehen – „Joy“ mal ausgenommen – ist einer dieser Filme der Oscar-Gewinner-Film? Mmh.

Bekanntlich werden 5 bis zu 10 nominiert. Vielleicht ändere ich noch mal meine Meinung, im Moment gehe ich davon aus, dass 9 Filme nominiert werden. (im Jahr 2015 waren es übrigens 8)

Die letzten Wochen haben ALLE auf David O. Russells „Joy“ und auf Alejandro González Iñárritus Film „The Revenant“ gesetzt. Gestern war nun endlich der Abend, an dem „The Revenant“ das erste Mal offiziell gezeigt wurde. Es war ein Academy-Screening, bei dem auch Kritiker und Oscar-Experten geladen waren. Kritiken gibt es erst ab 4.12.15 (wie gesagt der Film steht unter Embargo). Durchgesickert ist, dass es ein Männer-Film ist, ziemlich brutal, aber brillant. Es gibt wenig Dialoge und die Kameraführung (Emmanuel Lubezki) soll wohl grandios sein und könnte Chivo seinen dritten Oscar (nach „Gravity“ und „Birdman“) in Folge einbringen. Leonardo DiCaprio soll eine außergewöhnliche, aber definitiv eine Oscar-Performance geben. Bei dem Academy-Screening gestern Abend haben Chivo und DiCaprio den größten Applaus bekommen. Kann „The Revenant“ den Oscar als bester Film gewinnen? Mmh.

Danny Boyles „Steve Jobs“ ist ein Wackelkandidat für eine Oscar-Nominierung als bester Film. Der Film hat zwar bei seinem Kinostart in New York und L.A. viel Geld an der Kinokasse einspielte, aber nachdem er seinen wide release hatte, floppte der Film. Das Mainstream-Publikum interessiert sich nicht für den Film. Ich gehe aber trotzdem davon aus, dass er nominiert wird. Die Schauspieler und die Autoren bilden innerhalb der Academy die größte Anzahl an Mitgliedern. „Steve Jobs“ ist ein Film für die Drehbuchautoren und auch die Schauspieler sind logischerweise begeistert von dem Film. Todd Haynes „Carol“ und Quentin Tarantinos „Hateful Eight“ sind die beiden Pferde, die für Harvey Weinstein dieses Jahr ins Rennen gehen. „Carol“ gilt seit dem Cannes Film Festival als Oscar-Film, nun ist der Regisseur Todd Haynes aber bei der Academy nicht so beliebt wie Tarantino. Kann Harvey Weinstein beide Filme als Bester Film platzieren? Schwer zu glauben, außerdem habe ich läuten gehört, dass „Hateful Eight“ nicht gut sein soll. Naja, Tarantinos „Django Unchained“ war auch nicht gut und wurde trotzdem als bester Film nominiert. Was mich jetzt schon an „Hateful Eight“ stört, ist, dass der Film 3 Stunden lang sein soll. Das bedeutet wohl sogar für die amerikanischen Zuschauer, dass es eine Pause im Kino geben wird – für mich ein Grund grimmig guckend und mit verschränkten Armen im Kino zu sitzen. Schafft es „Trumbo“, ein Biopic und ein Film über ein dunkles Kapitel in Hollywood? Verdient hätte er es. Ganz großer Wackelkandidat ist „Beasts of No Nation“. Für mich zweifelsfrei einer der besten Filme dieses Jahr. Der Name Netflix in Verbindung mit den Academy Awards? Puuh, schwer vorzustellen. Vorhersehbar war, dass der Film durch die zeitgleiche Veröffentlichung bei Netflix und im amerikanischen Kino an der Kinokasse komplett floppte. Das war von Netflix einkalkuliert, was die Oscars angeht hätte es dem Film sicherlich geholfen, wenn er für zwei Monate oder länger exklusiv im amerikanischen Kino gezeigt worden wäre. Heute (am 24.11.15) hat „Beasts of No Nation“ allerdings einen kleinen Auftrieb bekommen, wurde der Film bei den Independent Spirit Awards als Bester Film nominiert. Übrigens ebenso Charlie Kaufmans Animationsfilm „Anomalisa“. „Youth“ ist in den U.S.A. bislang noch nicht gestartet. Meines Erachtens ist das aber ein Film, den die Academy-Mitglieder lieben (müssen). „The Danish Girl“ ein Biopic und Kostümdrama ist natürlich grundsätzlich ein Oscar-Film, in den U.S.A. startet er in wenigen Tagen, am (27.11.15) – mal sehen wie ihn die amerikanischen Kritiker aufnehmen. „The Big Short“ ist ein Spätstarter in dieser Oscar-Saison. Ein Film über die Finanz- und Immobilienkrise. Ich habe ihn noch nicht gesehen, wohl aber gehört, dass ihn kaum einer komplett verstanden hat. Den Filmen „Concussion“ mit Will Smith und „Creed“ mit Sylvester Stallone, die beide auch sehr spät in der Saison vorgestellt wurden, rechne ich keine großen Chancen aus. „Love and Mercy“ das Biopic über Brian Wilson (The Beach Boys) kommt scheinbar ganz gut in den Academy Screenings an. Vielleicht mögen sie ihn so sehr, dass sie ihn für den Oscar nominieren. Mir ist wichtig, dass Paul Dano hierfür nominiert wird. Ich wünschte mir, dass „Mad Max: Fury Road“ als bester Film nominiert wird. In meinen Augen ist dieser Film mehr Kunst als Mainstream-Material.

Dieses Jahr startet ein riesiger Blockbuster, vielleicht sogar der größte Box-Office-Hit aller Zeiten: J. J. Abrams´ „Star Wars: The Force Awakens“ (ist auch gerade erst fertiggestellt worden und wird erstmalig Mitte Dezember gezeigt) – kann dieser Film eine Oscar-Nominierung rausholen? Der erste „Star Wars“ aus dem Jahr 1977 hat eine Oscar-Nominierung als Bester Film erhalten, war sogar insgesamt für 10 Oscars nominiert und wurde mit 7 ausgezeichnet. (Bester Film hat in dem Jahr Woody Allens „Annie Hall“ gewonnen).

Jedes Jahr nach der Oscar-Verleihung fragt sich ganz Hollywood, warum die Einschaltquoten der Zeremonie so schlecht waren. Mir leuchtet partout nicht ein, dass sich AMPAS nicht davon freimacht. Die Verleihung der Academy Awards ist etwas für Cineasten und/ oder stark Filminteressierte, Gays und Leuten aus der Modebranche. Es ist keine Veranstaltung, die sich die Masse anguckt – warum auch? Wenn AMPAS dies ändern möchte, dürfen sie nicht so wählerisch bei der Auswahl der nominierten Filme mehr sein. Wenn die Academy eine höhere Einschaltquote für die Oscar-Verleihung haben möchte, brauchen sie nur Blockbuster wie „The Martian“ und „Star Wars: The Force Awakens“ zu nominieren. Die Oscar-Show mit der höchsten Einschaltquote war die, als James Camerons „Titanic“ abräumte.
Keine Chance auf eine Oscar-Nominierung als Bester Film haben m. E. mittlerweile „By the Sea“, „Truth“, „Miles Ahead“, „The Walk“, „Suffragette“, „Black Mass“

Kategorie Bester Regisseur

„The Martian“ könnte überraschend den Oscar gewinnen. Den Film mögen alle, keiner hasst ihn, er hat viel, sehr viel Geld eingespielt und hat das größte Zugpferd für die AMPAS: Ridley Scott als Regisseur. Ridley Scott ist 77 Jahre alt, hat drei Oscar-Nominierungen als Regisseur („Thelma & Louise“, „Gladiator“ und „Black Hawk Down“), aber noch keinen Oscar-Gewinn. Im Jahr 2000 stand er kurz davor, als der Film („Gladiator“), bei dem er Regie geführt hat, den Oscar gewonnen hat. Er war aber seinerzeit noch nicht Produzent seiner eigenen Filme und so ist der Oscar für den besten Film auch an ihm vorbeigegangen. Den Regie-Oscar hat in dem Jahr der Filmemacher Steven Soderbergh („Traffic“) gewonnen. Ridley Scott ist innerhalb der Filmindustrie hochrespektiert (sogar von der doch sehr elitären und mitunter als hochnäsig geltenden Regie-Garde der Academy und der Gewerkschaft der Regisseure). Ist es da nicht an der Zeit, diesen britischen Filmemacher auszuzeichnen? Diese Oscar-Saison haben wir auch noch einen anderen, etwas jüngeren, 70-jährigen Filmemacher, der den Actionfilm des Jahres hingelegt hat: George Miller. Dieses Jahr hat er mit dem grandiosen „Mad Max:Fury Road“ den jungen Filmemachern gezeigt hat, wie ein cooler Actionfilm auszusehen hat. Der australische Filmemacher hat auch einige Oscar-Nominierungen, er hat aber bereits einen Oscar gewonnen (für seinen Animationsfilm „Happy Feet“).

Wer ist sonst noch im Rennen? David O. Russell ist natürlich auch überfällig, den Academy Award zu gewinnen. Seine letzten drei Filme („The Fighter“, „Silver Linings Playbook“ und „American Hustle“) waren für den Oscar als bester Film nominiert und auch er hat eine Nominierung als Regisseur erhalten. Es ist davon auszugehen, dass Tom McCarthy für seinen Film „Spotlight“ nominiert wird und vielleicht Todd Haynes für „Carol“. Vielleicht noch Steven Spielberg („Bridge of Spies“), naja und Alejandro González Iñárritus („The Revenant“)

Kategorie Bester Hauptdarsteller

Mein Lieblingsthema seit Monaten: Es sieht immer mehr so aus (und es gibt Momente, in denen ich es selbst kaum glauben kann), dass Leonardo Di Caprio im Februar 2016 zum Oscar-Gewinner gekrönt wird. Ich spüre eindeutig eine Veränderung zu seinen letzten vier Oscar-Nominierungen (für „What´s Eating Gilbert Grape“, „The Aviator“, „Blood Diamond“ und „The Wolf of Wall Street“) als Schauspieler (er hat auch noch einen als Produzent für „The Wolf of Wall Street“). In der Vergangenheit haben ihn alle die Oscar-Nominierung gegönnt, aber keiner hätte viel Geld darauf gesetzt, dass er tatsächlich den Oscar auch gewinnt. Es ist dieser HÜBSCHE-JUNGEN-FLUCH. Attraktive männliche Schauspieler haben es deutlich schwerer, einen Oscar zu gewinnen als weibliche. Dieses Jahr kommt es mir so vor, dass ihm JEDER den Oscar-Gewinn gönnt. Jeder weiss, dass er lange überfällig ist – wie es dieses Jahr beispielsweise Julianne Moore war. Noch kann ich nicht absehen, ob es ein Oscar stellvertretend für seine gesamte Karriere ist oder ob die Performance in „The Revenant“ unabhängig davon auch einen Oscar verdient hat. Leonardo Di Caprio arbeitet längst hart daran, dass sein größter Wunsch im nächsten Jahr in Erfüllung geht. Der Preis der besten Oscar-Kampagne geht momentan an Leo. Er taucht auf allen wichtigen Events in Hollywood und sonstwo auf. Er ist ein Vollprofi, hat das Spiel ja bereits vier Mal gespielt. Also ich drücke Leo die Daumen, jetzt gilt: bloss keinen Fehler machen. Letztlich ist die Oscar-Saison auch ein Beliebtheitstest. Die Kategorie bester männlicher Hauptdarsteller ist traditionell die, bei dem es die meisten Kandidaten gibt. Zu viele Kandidaten und nur fünf Plätze. Dieses Jahr wird sich einiges verschieben und die Kategorie Bester männlicher Nebendarsteller (mit einigen Performances die definitiv eine Hauptrolle sind) ist die, bei der es die meisten Kandidaten gibt. Für beste männliche Hauptrolle haben m. E. folgende die größte Chance auf eine Oscar-Nominierung: Michael Fassbender (Steve Jobs), Matt Damon (The Martian), Johnny Depp (Black Mass), Bryan Cranston (Trumbo), Michael Caine (Youth), usw.

Folgend habe ich die Filme, die ich bereits gesehen und die zu irgendeinem Zeitpunkt oder aktuell für die eine oder andere Oscar-Nominierung im Gespräch waren, gelistet (in der Reihenfolge, in der ich sie gesehen habe):

Love & Mercy, Mr. Holmes, The Diary of a Teenage Girl, Ex Machina, Meadowland, Far from the Madding Crowd, I´ll See You in My Dreams, Mad Max: Fury Road, Inside Out, Amy, Minions, Trainwreck, The End of the Tour, Mistress America, Grandma, Everest45 YearsBlack Mass, 99 HomesSicarioPawn SacrificeThe Walk, The LobsterThe Martian, Mississippi Grind, Mia Madre, Going Clear: Scientology and the Prison Belief, Goodnight Mommy, Steve Jobs, He Named Me Malala, Beasts of No Nation, Crimson Peak, RoomBridge of Spies, Suffragette, Youth, The Danish Girl, Trumbo, Brooklyn, Spotlight, By the Sea, Tangerine Update: 
The Hunger Games: Mockingjay, Part 2, The Good Dinosaur, Creed, Legend, Carol, The Peanuts Movie, Chi-Raq, Truth, Joy, Star Wars: The Force Awakens, The Hateful Eight, The Big Short, Concussion, The Revenant, Anomalisa

Meine Prognose für eine Oscar-Nominierung in den sechs wichtigsten Kategorien. Gelistet in der Reihenfolge, in der ich die Nominierung am Wahrscheinlichsten sehe:

Bester Film:

1. Spotlight (Open Road Films)
2. Joy (20th Century Fox)
3. The Martian (20th Century Fox)
4. Brooklyn (Fox Searchlight Pictures)
5. Room (A24 Films)
6. Bridge of Spies (Walt Disney Pictures)
7. The Revenant (20th Century Fox)
8. Carol (The Weinstein Company)
9. Steve Jobs (Universal Pictures)
10. Youth (Fox Searchlight Pictures)

Inside Out (Pixar)
Trumbo (Bleecker Street)
Anomalisa (Paramount Pictures)
The Hateful Eight (The Weinstein Company)
Straight Outta Compton (Universal Pictures)
Mad Max: Fury Road (Warner Bros)
The Big Short (Paramount Pictures)
Love & Mercy (Roadside Attractions)
Beasts of No Nation (Netflix)
Son of Saul (Sony Picture Classics)

Beste Regie:

Ridley Scott (The Martian)
Tom McCarthy (Spotlight)
Alejandro González Iñárritu (The Revenant)
David O. Russell (Joy)
Steven Spielberg (Bridge of Spies)
John Crowley (Brooklyn)
Lenny Abrahamson (Room)
Laszlo Nemes (Son of Saul)
Quentin Tarantino (The Hateful Eight)
Todd Haynes (Carol)
George Miller (Mad Max: Fury Road)

Bester männlicher Hauptdarsteller:

Leonardo Di Caprio (The Revenant)
Johnny Depp (Black Mass)
Michael Fassbender (Steve Jobs)
Matt Damon (The Martian)
Eddie Redmayne (The Danish Girl)
Bryan Cranston (Trumbo)
Michael Caine (Youth)
Will Smith (Concussion)
Tom Hanks (Bridge of Spies)
Ian McKellen (Mr. Holmes)

Beste weibliche Hauptdarstellerin:

Brie Larson (Room)
Saoirse Ronan (Brooklyn)
Jennifer Lawrence (Joy)
Lily Tomlin (Grandma)
Cate Blanchett (Carol)
Charlotte Rampling (45 Years)
Carey Mulligan (Suffragette)
Maggie Smith (The Lady in the Van)

Bester männlicher Nebendarsteller:

Mark Ruffalo (Spotlight)
Michael Keaton (Spotlight)
Mark Rylance (Bridge of Spies)
Paul Dano (Love & Mercy)
Tom Hardy (The Revenant)
Jacob Tremblay (Room)
Sylvester Stallone (Creed)
Benicio del Toro (Sicario)
Stanley Tucci (Spotlight)
Liev Schreiber (Spotlight)
Idris Elba (Beasts of No Nation)
Joel Edgerton (Black Mass)
Harvey Keitel (Youth)
Abraham Atta (Beasts of No Nation)
Steve Carell (The Big Short)
Christian Bale (The Big Short)
Robert DeNiro (Joy)
Emory Cohen (Brooklyn)
Jason Segel (The End of the Tour)

Beste weibliche Nebendarstellerin:

Jennifer Jason Leigh (The Hateful Eight)
Rooney Mara (Carol)
Alicia Vikander (The Danish Girl)
Kate Winslet (Steve Jobs)
Jane Fonda (Youth)
Elizabeth Banks (Love & Mercy)
Rachel McAdams (Spotlight)
Helen Mirren (Trumbo)

Die Oscar-Nominierungen erfolgen am 14.01.2016, die Academy Awards werden am 28.02.2016 verliehen.

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