Oscar-Nominierungen 2020 und meine Meinung


Heute, am 13.01.20, um 5.18 Uhr (zweiter Teil um 5.30 Uhr) lokale Zeit in Los Angeles hat die Academy of Motion Picture Arts and Sciences (A.M.P.A.S.) die Nominierungen für die 92nd Academy Awards bekanntgegeben. Verkündet wurden die Nominierungen von den Schauspielern/Autoren/Produzenten John Cho und Issa Rae. Obwohl ich nicht viele Überraschungen erwartet habe, fand ich die Live-Oscar-Nominierungen – wie immer – recht aufregend.

Zunächst aber kurz zu den gestrigen Critics´Choice Awards.

Gestern, am 12.01.20, wurden die Critics´ Choice Awards verliehen. Zu den Gewinnern zählte Joaquin Phoenix („Joker“), Renée Zellweger („Judy“), Brad Pitt („Once Upon a Time in Hollywood“) und Laura Dern („Marriage Story“), die Auszeichnung für die beste Regie teilten sich Sam Mendes (für „1917“) und Bong Joon-ho (für „Parasite“) und die Kategorie Bester Film gewann „Once Upon a Time in Hollywood“. „The Irishman“ gewann den Preis für das beste Ensemble. Etwas, ja fast ängstlich, habe ich mir die Dankesrede von Joaquin Phoenix angehört. Die Critics´ Choice Awards waren, nach den Golden Globes, die zweite im TV live übertragene Show und seine Rede bei den Globes war schließlich nicht das, was A.M.P.A.S. in ihrer eigenen Show unbedingt sehen und hören will. Bei den Critics´ Choice Awards hat er sich aber zusammengerissen, kurz gehalten, nicht geflucht, Mama gedankt, usw., so kann es weiter gehen und dann klappt’s auch mit dem Oscar. Auf der TV-Seite hat die Critics Choice Association (CCA) vieles richtig gemacht, vor allen Dingen, dass sie meine Lieblingsserie „Succession“ und Hauptdarsteller Jeremy Strong ausgezeichnet haben. 

Die Critics Choice Association sind zwar Filmkritiker und keine Filmschaffenden, aber irgendwie lässt sich jetzt langsam eine Tendenz erkennen und die richtet sich (ein Jahr nach „Roma“) erneut gegen Netflix. Netflix hat dieses Jahr mit Martin Scorseses „The Irishman“ einen Oscar-Kaliber-Film an der Hand, wenn das Streaming-Portal mit diesem (Meister-)Werk keinen Oscar als Bester Film gewinnen kann, kann Netflix es jemals? Eine ähnliche Frage stellt sich bei dem nicht-englischsprachigen Film „Parasite“. Wenn „Parasite“, der sowohl bei Kritikern als auch bei Filmschaffenden beliebte Film nicht den Oscar als Bester Film gewinnen kann, kann es irgendein nicht-englischsprachiger Film jemals? 

So, zu den eigentlichen Oscar-Nominierungen. 

„Joker“ hat etwas überraschend, aber durchaus erfreulich, die meisten Oscar-Nominierungen (11) erhalten. „The Irishman“, „Once Upon a Time in Hollywood“ und „1917“ haben jeweils 10 Oscar-Nominierungen bekommen. „Jojo Rabbit“, „Little Women“, „Marriage Story“ und „Parasite“ gehen mit jeweils 6 Oscar-Nominierungen ins Rennen. 

„Joker“ ist mit den meisten Nominierungen damit aber keinesfalls der Favorit auf den größten Preis (Oscar für den Besten Film). Dafür ist der Film zu kontrovers. Jetzt beginnen aber damit auch die Hass-Kampagnen. 

Netflix hat drei ihrer vier Prestige-Filme („The Irishman“, „Marriage Story“, „The Two Popes“, „Dolomite is My Name“) bei den Oscars unterbringen können. Letzterer wurde nicht nominiert, dafür hat es Netflix aber geschafft, dass 2 Animationsfilme („Klaus“ und „I Lost My Body“) und den ersten, von dem ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama und seiner Frau produzierten Film, die Doku „American Factory“ für den Oscar nominiert wurden.  Ich fand „American Factory“ extrem schockierend aber, gerade in unserer Zeit, unbedingt sehenswert. Insgesamt hat Netflix mit 24 Oscar-Nominierung die meisten eines Studios (Netflix zählt seit dem Jahr 2019 zu einem der Major Hollywood Studios) in diesem Jahr. Im letzten Jahr hatten sie mit „Roma“ erstmalig eine Oscar-Nominierung als Besten Film erhalten, dieses Jahr haben sie mit „The Irishman“ und „Marriage Story“ gleich zwei Filme, die neben vielen anderen Nominierungen auch eine Oscar-Nominierung als Bester Film ergattern konnten. Disney kam dieses Jahr auf 23 Oscar-Nominierungen (u.a. für die Filme „Jojo Rabbit“ und „Ford v Ferrari“).

Besonders gefreut hat mich die Oscar-Nominierung für die Beste Kamera für einen meiner Lieblingsfilme „The Lighthouse“. Zwei Nicht-Nominierungen haben mich ebenfalls gefreut: J.Lo („Hustlers“ und Awkwafina („The Farewell“). Nicht, dass ich es beiden Damen nicht gegönnt hätte, aber andere waren einfach besser. 

Etwas traurig bin ich über die Nicht-Nominierung von Taron Egerton („Rocketman“). Nach seinem Golden Globe-Gewinn hatten die Academy-Mitglieder (genauer die Schauspieler) noch genau zwei Tage Zeit zu wählen, wahrscheinlich hatten da aber bereits die meisten ihren Stimmzettel abgegeben. Da können wir uns bei der Academy, die diese Oscar-Saison so kurz gestaltet, bedanken.

Von den Filmen, die in irgendeiner Kategorie für eine Oscar-Nominierung für das Oscar-Filmjahr 2019 im Gespräch waren oder tatsächlich eine Nominierung erhalten haben, habe ich folgende Filme gesehen (in der Reihenfolge, in der ich sie tatsächlich gesehen habe):

Her Smell, Grâce à Dieu, Skin, The Souvenir, Apollo 11, Us, Diane, Missing Link, Georgetown, The Mustang, John Wick: Chapter 3 , Booksmart, Extremely Wicked, Shockingly Evil and Vile, Late Night, The Dead Don´t Die, „Gloria Bell“, Spider-Man: Far From Home, Parasite, Midsommar, Toy Story 4, Once Upon a Time…in Hollywood, The Farewell, Pain & Glory, HustlersThe Irishman, Judy, Ad Astra, „Abominable“, Ford v Ferrari, „Where´d You Go, Bernadette?“, Joker, The Lighthouse, Jojo Rabbit, Motherless Brooklyn, Luce, Marriage Story, Honey Boy, The Report, Frozen II, Knives Out, A Beautiful Day in the Neighborhood, Dark Waters, Queen & Slim, Waves„, „Dolomite is My Name“, „Atlantics“, „American Factory“, „I Lost My Body“, The Nightingale, The Two Popes, Bombshell, Richard Jewell, „Honeyland“, Uncut Gems, „American Woman“, 1917, Little Women Update: Just Mercy

 

Hier sind die wichtigsten sechs Kategorien und meine Meinung:

Best Motion Picture of the Year:

  1. Parasite
  2. Once Upon a Time in Hollywood
  3. 1917
  4. The Irishman
  5. Jojo Rabbit 
  6. Marriage Story
  7. Joker
  8. Little Women
  9. Ford v Ferrari 

Meine Meinung: In meiner gestrigen Prognose bin ich von 9 nominierten Film ausgegangen. Es wurden 9 Filme nominiert und ich habe auch alle gesehen. Ich hatte auf „Knives Out“ anstelle von „Little Women“ getippt. „Little Women“ hatte aber auch die Unterstützung der Gewerkschaft der Produzenten und der Autoren, ist also keine riesige Überraschung. Ansonsten hatte ich alle richtig getippt.

Mein Wunsch: The Irishman oder Joker  

Der derzeit wahrscheinlichste Gewinner: Once Upon a Time in Hollywood oder Parasite 

Der Unsicherheitsfaktor: 1917, Joker wäre natürlich mega 

 

Achievement in Directing:

  • Bong Joon-Ho (Parasite)
  • Quentin Tarantino (Once Upon a Time in Hollywood) 
  • Sam Mendes (1917)
  • Martin Scorsese (The Irishman) 
  • Todd Philipps (Joker) 

Meine Meinung: Die ersten vier galten als sicher. Ich hatte auf den DGA-nominierten Taika Waititi (für „Jojo Rabbit“) anstelle von dem jetzt nominierten Todd Phillips getippt. Wundert mich auch etwas, aber gut, damit kann ich sehr gut leben. Hier gab es – nicht wie im letzten Jahr (mit Pawel Pawlikowski für „Cold War“) – eine komplette Überraschung. Ich kenne alle Regie-Arbeiten.  

Mein Wunsch: Martin Scorsese 

Der derzeit wahrscheinlichste Gewinner: Bong Joon-ho oder Sam Mendes 

Der Unsicherheitsfaktor: Quentin Tarantino, weil er zwar mit dieser Nominierung schon drei Mal für den Regie-Oscar nominiert war, aber ihn noch nie gewann. Er hat dafür aber zwei Drehbuch-Oscars gewonnen. 

 

Performance by an actress in a leading role:

  • Renée Zellweger „Judy“
  • Saoirse Ronan „Little Women“
  • Charlize Theron „Bombshell“
  • Scarlett Johansson „Marriage Story“
  • Cynthia Erivo „Harriet“

Meine Meinung: Hier habe ich Renée Zellweger, Charlize Theron, Cynthia Erivo und Scarlett Johansson richtig getippt. Ich hatte auf Lupita Nyong´o („Us“) gehofft, sie haben aber Saoirse Ronan nominiert. Das ist jetzt auch keine Super-Überraschung. Das ist ihre vierte Oscar-Nominierung. Scarlett Johansson hat mit einem Schlag gleich zwei Oscar-Nominierungen erhalten. (Hier beste Hauptrolle für „Marriage Story und beste Nebenrolle für„Jojo Rabbit“). Ich bin nur froh, dass Awkwafina („The Farewell“) nicht nominiert wurde. Mit Ausnahme von Cynthia Erivos (bisher hatte ich keine Lust auf dieses Sklavendrama) kenne ich alle Performances. 

Mein Wunsch: Charlize Theron 

Der derzeit wahrscheinlichste Gewinner: Renée Zellweger 

Der Unsicherheitsfaktor: gucken wir mal auf das letzte Jahr, Glenn Close galt relativ sicher (wobei ich das letzte Jahr an dieser Stelle  Olivia Colman setzte). Also vielleicht Scarlett Johansson? Mal gucken, wie die Saison weiter verläuft. Renée scheint alles zu gewinnen, was es gibt.  

 

Performance by an actor in a leading role:

  • Joaquin Phoenix „Joker“
  • Leonardo DiCaprio „Once Upon a Time in Hollywood“
  • Adam Driver „Marriage Story“
  • Antonio Banderas „Pain & Glory“ 
  • Jonathan Pryce „The Two Popes“

Meine Meinung: Ich hatte es gestern bereits geschrieben, wie üblich gibt es in dieser Kategorie zu viele Bewerber und nur 5 Nominierungen. Ich hatte auf Taron Egerton („Rocketman“) und Christian Bale („Ford v Ferrari“) gehofft und getippt, anstelle dieser beiden haben es nun Antonio Banderas (Pain & Glory“) und Jonathan Pryce („The Two Popes“) geschafft.  Ich finde es, ehrlich gesagt, wirklich eine Schande, dass Taron Egerton nicht nominiert wurde. Vor allen Dingen im Vergleich zum letzten Jahr und der Nominierung und dem Oscar für Rami Malek („Bohemian Rhapsody“). Hier kenne ich auch alle Performances

Mein Wunsch: Joaquin Phoenix  

Der derzeit wahrscheinlichste Gewinner: Es entscheidet sich zwischen Adam Driver und Joaquin Phoenix. Beide machen keine Oscar-Kampagne und hassen das ganze Preisverleihungsgedöns. Man wird sehen, Jonathan Pryce führt eine Oscar-Kampagne, die ihm wahrscheinlich schon zu seiner ersten Oscar-Nominierung verholfen hat. 

Der Unsicherheitsfaktor: Ich hoffe inständig keiner und Joaquin Phoenix erhält mit seiner 4. Oscar-Nominierung auch den wohlverdienten Oscar.

 

Performance by an actress in a supporting role:

  • Laura Dern „Marriage Story“
  • Margot Robbie „Bombshell“ 
  • Kathy Bates „Richard Jewell“
  • Scarlett Johansson „Jojo Rabbit“
  • Florence Pugh „Little Women“ 

Meine Meinung: Dankenswerterweise kann ich sehr schnell schreiben, aber ich habe während der ganzen Nominierungen gar nicht so schnell realisiert, dass J. Lo (für „Hustlers“) nicht nominiert wurde. Danke dafür A.M.P.A.S. keine Awkwafina und keine J.Lo. (Yeah). Kathy Bates hat es viel mehr verdient, für diese Performance für den Oscar nominiert zu werden. Ich hatte hier aber trotzdem auf J.Lo getippt, ansonsten habe ich alle richtig geraten. Wie bereits erwähnt Scarlett Johansson fährt auf einen Schlag gleich ihre erste und zweite Oscar-Nominierung ein. Hier kenne auch alle Performances. 

Mein Wunsch: Laura Dern 

Der derzeit wahrscheinlichste Gewinner: Laura Dern 

Der Unsicherheitsfaktor: keiner (okay, zurück zum letzten Jahr mit Glenn Close und so, vielleicht die doppel-nominierte Scarlett Johansson?)

 

Performance by an actor in a supporting role:

  • Brad Pitt „Once Upon a Time in Hollywood“
  • Joe Pesci „The Irishman“
  • Tom Hanks „A Beautiful Day in the Neighborhood“
  • Al Pacino „The Irishman“ 
  • Anthony Hopkins „The Two Popes“

Meine Meinung: Ich hatte in meiner Prognose gestern gedacht, dass Song Kang-ho („Parasite“) und Sam Rockwell („Jojo Rabbit“) nominiert werden. Sie haben sich aber für Al Pacino („The Irishman“) und auch für Anthony Hopkins („The Two Popes“) entschieden. Beide Nominierungen sind auch sehr verdient. Ja, Tom Hanks hat es nach über 19 Jahren endlich wieder geschafft, für den den Oscar nominiert zu werden. Gratulation und auch diese Nominierung ist gerechtfertigt. Ich kenne alle Filme, fand alle Performances gut, manche sogar einen Tick besser (Al Pacino, Anthony Hopkins). Schade, dass Sam Rockwell für „Richard Jewell“ nicht reinrutschte, aber gut, mit den Nominierungen kann man leben. 

Mein Wunsch: Al Pacino 

Der derzeit wahrscheinlichste Gewinner: Brad Pitt (für Lebenswerk und solide Performance, erster Schauspiel-Oscar und so) 

Der Unsicherheitsfaktor: keiner (Stopp, Glenn Close, letztes Jahr, gibt immer einen Zweitplatzierten, der womöglich den eigentlich sicheren Oscar wegschnappt. Brad Pitt führt keine Kampagne, vielleicht doch einer der Irishman-Boys?) 

Hier die komplette Liste aller Nominierten:  

https://oscar.go.com/nominees

 

 

An dieser Stelle bin ich üblicherweise auf die Nominierungen für die Goldene Himbeere eingegangen. Die Oscars (Nominierungen und Verleihung) finden aber bekanntlich dieses Jahr früher statt, was die ganze Branche kirre macht. Die Razzie Organization lässt sich von den diesjährigen Terminen jedoch nicht beeindrucken und gibt ihre Nominierungen erst einen Tag vor den Oscars, am 08.02.20, bekannt. Auf dem Stimmzettel finden sich aber erwartbare Filme wie „Cats“, „Hellboy“ und „Serenity“ (den ich sogar gesehen habe und schlichtweg unerträglich fand) wieder. 

16 Gedanken zu “Oscar-Nominierungen 2020 und meine Meinung

  1. Da es den Stream auf YouTube gab, habe ich mir das ganze natürlich angeschaut und direkt gejubelt als es keine Nominierung für J.Lo gab (wäre einfach nicht verdient gewesen). Scarlett Johannson hat zwei Nominierungen, aber ich glaube nicht, dass sie den Oscar gewinnen kann. Ich hab mich fast schon mit Renee Zellweger abgefunden, auch wenn ich mir sicher bin, dass sie nicht so gut ist, wie Johansson in „Marriage Story“. Unsicherheitsfaktor vielleicht Florence Pugh bei Bester Nebendarstellerin. Also wenn weder Joaquin Phoenix noch Adam Driver gewinnt wäre das an Lächerlichkeit nicht zu überbieten. Wer die beiden Performances gesehen hat, kann doch nur die beiden auf 1 und 2 setzen oder?
    Ich bin aufgrund deiner Freude für „Joker“ fast schon mit den elf Nominierungen versöhnt, auch wenn ich ihm eigentlich nur Bester Hauptdarsteller gönnen würde (und selbst da Adam Driver einen Hauch mehr). Die Hasskampagnen werden jetzt den Film anstelle von Irishman oder Once Upon A Time In Hollywood treffen. Ich weiß aktuell nicht, auf wen ich Geld setzen würde bei Bester Film, vielleicht klärt sich das mit den PGA und DGA Auszeichnungen etwas auf. Ich befürchte, dass die Oscars so White und Alte Weiße Männer Diskussion wieder los geht. Aber „The Farewell“ war einfach zu schwach und sonst gab es doch keinerlei Rückenwind für zB „Waves“ oder „Queen & Slim“. da war das abzusehen.

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    • Ja, einen Stream für die Oscar-Nominierungen gibt es ja schon ewig. Schon aufregend, ich habe mir halt nebenbei die Nominierungen für die einzelnen Filme notiert und war damit gut beschäftigt. 😊

      Scarlett Johansson redet sich ja, in so gut wie jedem Interview um Kopf und Kragen, daher glaube ich auch nicht wirklich, dass sie den Oscar gewinnen kann. Auf der anderen Seite schaffen selten Schauspieler eine Doppel-Nominierung. Cate Blanchett war die letzte, hatte beide „verloren“, davor Jamie Foxx, der für Ray gewonnen hat. Hast Du denn „Judy“ immer noch nicht gesehen?

      Ich wünschte, Little Women wäre nicht so oft nominiert, Florence Pugh war in Midsommar gut, in Gerwigs Film nur okay, in meinen Augen. Aber ich mag den Film auch nicht.

      Joker wird – wenn überhaupt – auch nicht viel mehr gewinnen, vielleicht Beste Filmmusik. Kann mir nicht vorstellen, dass Bradley Cooper am Ende des Abends auf der Bühne steht. Das wäre wirklich ein Hammer-Oscar-Gewinner-Film, absolut beispiellos.

      Ja, Joker bekommt jetzt den meisten Hass ab, aber auch Netflix-Hater werden wieder alles versuchen, dass „The Irishman“ nicht mal in die Nähe eines BP-Gewinns kommt. Wie gesagt, was soll Netflix noch aus dem Hut zaubern? ich bin mir gerade auch nicht mehr sicher, dass ein nicht-englischsprachiger Film den Oscar als Bester Film gewinnt. Wenn es in den Augen der meisten der beste Film des Jahres ist, kann er doch beides, Best International Film und Best Film gewinnen. Es sieht aber fast nach Quentins Jahr aus bzw. es wird sich zwischen „Hollywood“ und „Parasite“ entscheiden.

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      • Ich hab mir meine Prognose vorher aufgeschrieben und die dann abgehackt.

        Immerhin hat Scarlett Johansson zwei Nominierungen erhalten, kann aber auch dazu führen, dass sich ihre Stimmen aufsplitten. Da ich „Judy“ nach den eher mittelmäßigen Kritiken einzig und allein wegen des möglichen Oscargewinns von Renee Zellweger schauen würde, würde ich den nur in OV gucken, der läuft hier aber nur in der Synchro. So bin ich bei dem raus und gucke mir lieber „Queen & Slim“ an.

        Florence Pugh hat was, ich kann nicht sagen, was genau, aber ich bin doch gespannt auf ihre Performance in „Little Women“.

        Wenn die Mitglieder „Joker“ aus Überzeugung wählen, werde ich damit irgendwie meinen Frieden schließen, der Film stößt ja den Filmdiskurs an, das halte ich ihm zu gute.

        Es ist ein Jahr der „Was muss denn noch passieren? Filme“. Was muss denn noch passieren damit Netflix gewinnt? Was muss denn noch passieren, dass ein fremdsprachiger Film gewinnt? Was muss passieren, damit ein Tarantino gewinnt? Was muss noch passieren, damit ein Comicfilm gewinnt? Vielleicht stellt sich am Ende der Saison eine dieser Fragen nicht mehr. Kein Studio wollte „The Irishman“ finanzieren, die hätten alle sich den Ruhm holen können. Netflix ist das Risiko eingegangen Scorsese Narrenfreiheit zu geben. Wenn man Netflix bei den Oscars zulässt, sollten sie eine faire Chance haben und wenn ein Wähler Irishman oder Marriage Story am besten fand, soll er oder sie ihn auf 1 setzen.
        Wenn dann einer der beiden den Oscar holt, verdient, schlimmer als in den letzten beiden Jahren kann es kaum werden.

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      • Na, ich meinte, dass ich mir notiert habe, wie viele Nominierungen jeder einzelne Film hat und dann für mich hochgezählt habe. Da war ich mit dem Tippen gut beschäftigt. Ja, früher hatte ich auch eine handschriftliche Liste.

        Stimmt, „Judy“ sollte schon in der OV oder OmU gesehen werden. Gesplittet werden die Stimmen vor allen Dingen wenn es zwei Nominierungen für einen Film in einer Kategorie (wie bei Al Pacino und Joe Pesci) gibt.

        Tarantino hat zwei Oscars, ich weiß nicht, warum immer so viel Gewese um ihn gemacht wird.

        Definitiv wird es keinen so schlimmen Oscar-Gewinner-Film als im letzten Jahr geben. Wenn nicht „Little Women“ gewinnt (was er natürlich auch nicht macht) bin ich mit jedem Film okay. Man hat natürlich immer (oder meist) seine Lieblinge im Rennen.

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      • Tarantino wird aber oftmals vor allem als Regisseur gesehen, auch wenn er immer das Drehbuch schreibt und es wäre schön eine Schande, wenn keiner seiner Filme Best Picture und er nie Beste Regie gewinnen würde. Andererseits würde er in einer glorreichen Reihe ua mit Hitchcock und Kubrick stehen. Außerdem ist Tarantino mehr noch als Scorsese ein Inbegriff für Filme, der zieht Leute in Filme, die sich viele unter normalen Umständen nicht angucken sollten. Wenn es nach mir ginge, hätte er für „Jackie Brown“ abgeräumt, aber der ist ja oscartechnisch untergegangen.

        Wäre das Jahr nicht so stark, hätte „Little Women“ durchaus Chancen, so wird der vom aufkommenden Backlash nicht profitieren können. Vielleicht kann ja „Parasite“ davon profitieren, dass die Debatte um die alten weißen Männer wieder einher tritt.

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      • Also wollen wir mal die Kirche im Dorf lassen, das ist Tarantinos 9. Film, Alfred Hitchcock hat über 50 Filme gedreht, davon einige Meisterwerke und hat nie den Oscar (außer einem Ehren-Oscar) gewonnen. Stanley Kurbrick hat zwar weit weniger Filme gedreht, aber dafür einige, unvergessene Meisterwerke.

        Quentin Tarantino ist ein Autorenfilmer, der genauso bekannt für seine Drehbücher wie für seine Regiearbeit ist. Ich mag seine Filme auch fast alle (am wenigsten wahrscheinlich „Django Unchained“) gern, aber wäre es wirklich eine Schande, wenn der Oscar-Preisträger nie einen Regie-Oscar gewinnt und keiner seiner (am Ende vielleicht 10) Filme einen Oscar als Bester Film gewinnt? Ich denke nicht. Er hat auch viel bei anderen Filmemachern und Filmen geklaut. Natürlich hat er sich auch eine eigene Handschrift angeeignet, hat aber das Kino nicht so revolutioniert wie Kubrick und auch nicht einen, für viele Filme und Regisseure so prägenden Stil wie Hitchcock seinerzeit etabliert. Vielleicht noch am ehesten, der seinerzeit nominierte „Pulp Fiction“. Der war damals überraschend und „anders“. Dann hätte aber nicht „Forrest Gump“ gewonnen und gegen das mitnominierte Meisterwerk „Shawshank Redemption“ müsste sich „Pulp Fiction“ heute auch verstecken. Vielleicht gewinnt er ja dieses Jahr, aber ist „Hollywood“ in zehn oder zwanzig Jahren dann noch der verdiente Gewinner?

        Einen richtigen Favoriten auf den Oscar-Gewinn dieses Jahr gibt es nicht, ich würde – nach wie vor – auf „Parasite“ tippen, der profitiert wahrscheinlich von dem Voting-System.

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      • Keine Frage, Hitchcock und Kubrick sind viel größere Schandtaten der Academy. Die hätten mehrere Oscars bekommen müssen und gegen was sie verloren haben oder im Fall von Hitchcock ausgezeichnet worden ist, ist schon absurd.
        Bester Film gehe ich sogar mit und sage, jedesmal wenn er nominiert war, hätte er zwar gewinnen können, aber nicht müssen. Aber sollte die Auszeichnung des wichtigsten Filmpreises in der Kategorie nicht die besten Regisseure auszeichnen und Tarantino ist unbestritten einer der besten Regisseure unserer Zeit und ein Regieoscar ist nochmal was anderes als ein Drehbuchautor. 1995 hätte er zum Beispiel Beste Regie gewinnen können, anstelle von Robert Zemeckis. Mich ärgert einfach, welche Regisseure (aber auch Schauspieler übergangen worden sind) und manche One Hit Wonder ausgezeichnet werden. Tom Hooper ist Oscar-Preisträger für die Beste Regie und Kubrick, Hitchcock, Lynch, Tarantino, Ridley Scott, Sidney Lumet, David Fincher, Spike Lee nicht. Das hinkt, wird aber wahrscheinlich auch in den nächsten Jahren wegen Leuten wie Denis Villeneuve, Christopher Nolan und je nachdem wie seine Filmographie weitergeht Barry Jenkins nochmal Thema sein.
        Dieses Gießkannenprinzip ist einfach Blödsinn. Scorsese hätte mindestens drei Regieoscars haben müssen anstatt einem.

        Ich glaube ehrlich gesagt, dass „OUATIH“ einer der Tarantinofilme ist, die mit den Jahren wachsen und selbst wenn nicht, es gibt in der Geschichte der Oscars weit unwürdigere Gewinner als Tarantino für den Film. Solange sie nicht Todd Phillips auszeichnen, ist es mir fast schon egal, wen sie auszeichnen, wobei gerade bei einer Auszeichnung von Mendes ein Gewese losgehen würde ala wie kann Mendes zwei Regieoscars haben und Scorsese nur einen und Tarantino keinen.

        Puuh, ohne das Preferential Voting System würde ich ja auf „Joker“ tippen. Mit dem ist es richtig schwierig. Am ehesten wahrscheinlich „Once Upon A Time in Hollywood“ oder vielleicht sogar „Jojo Rabbit“?

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      • „Aber sollte die Auszeichnung des wichtigsten Filmpreises in der Kategorie nicht die besten Regisseure auszeichnen…“

        Na in erster Linie ist die Auszeichnung des wichtigsten Filmpreises in der Kategorie eine für die Beste Regiearbeit des Jahres. Und nicht die für den bekanntesten oder den, in einiger Augen besten Regisseur überhaupt. Ist Tarantino einer der besten Regisseure unserer Zeit? Okay, vielleicht mit 20 oder 30 anderen zusammen.

        Es stößt bei mir auf Unverständnis, wenn viele sagen, dass Tarantino jetzt einen Oscar gewinnen muss und Scorsese – der Meister – zur gleichen Zeit ein oscarwürdiges Werk herausgebracht hat. Eigentlich müsste man zum Thema machen, dass Scorsese endlich seinen zweiten Oscar gewinnen müsste. Er wurde seinerzeit auch oft genug übergangen und hat 2007 nicht gewonnen, weil „The Departed“ der beste Film des Jahres war und er die beste Regiearbeit ablieferte. Er hat gewonnen, weil es Zeit war, ihn endlich mit seinem ersten Oscar auszuzeichnen und der Film gut genug war. Wenn er, wie dieses Jahr einen großartigen Film (und vor allen Dingen wenn man ihn mehrmals gesehen hat, besseren Film als „Hollywood“) liefert, dann sollte man ihm auch seinen zweiten Oscar geben. Tarantino hat – nach wie vor – 2 Oscars und will, im noch „jungen“ Alter freiwillig seine Kinofilmkarriere beenden, Scorsese ist 77 Jahre alt, vielleicht hat er nicht mehr so viel Zeit und Scorsese hat die Filmlandschaft geprägt, viele junge Filmemacher beeinflusst, ist immer noch mutig genug, was völlig anderes auszuprobieren. Ich merke schon, ich werde mich doch dieses Jahr wieder aufregen müssen.

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      • Die besten Regisseure liefern in der Regel auch die besten Regieleistungen ab. Bekanntheit schön und gut, aber wenn ein Regisseur es schafft ein großes Publikum für Special Interest Filme zu animieren, ist das nochmal ein Unterschied. Welche Regisseure sind denn klar besser als Tarantino, Scorsese über seine gesamte Laufzeit vielleicht, alle anderen sind genauso streitbar, wenn nicht sogar noch streitbarer oder zu einschienig.

        Ob sie Scorsese oder Tarantino den Oscar geben, ist mir fast schon egal, auch wenn ich die Regiearbeit ganz persönlich in „OUATIH“ besser finde. Sollen sie Scorsese den zweiten Oscar geben, wer sich dann aufregt, hat das Kino wohl nicht geliebt. Übrigens von allen Scorsese Filmen, die ich bisher gesehen habe finde ich „The Departed“ deutlich am besten. Da würde ich von einem großartigen Film sprechen, bei „The Irishman“ würde ich von einem sehr guten Film sprechen, ich finde es eher überraschend, dass er den so noch raushaut. Absurd wäre es wenn Sam Mendes, den ich unwahrscheinlich schätze mehr Oscars hätte als Scorsese am Ende der Saison, aber das liegt eher daran, dass die Academy in der Vergangenheit Scorsese übergangen hat. Guck dir doch nochmal an gegen wen Scorsese schon verloren hat, dass hat teilweise absurde Züge (Hazavinicus, Eastwood (2.Oscar), Benton, je nach Sichtweise Costner) und gerade in früheren Jahren wurde er oftmals nicht mal nominiert.

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      • „Welche Regisseure sind denn klar besser als Tarantino,…“ Willst Du damit sagen, dass Tarantino der beste Regisseur ist?
        Um ein paar zu nennen: Martin Scorsese, Paul Thomas Anderson, Coen Bros., David Fincher, Wes Anderson, Alejandro G. Innáritu, Taika Waititi, Danny Boyle, Spike Jonze, Todd Haynes, Yorgos Lanthimos….

        „Die besten Regisseure liefern in der Regel auch die besten Regieleistungen ab“.

        Es gibt so viele Regiedebütanten, die wahnsinnig gute Leistungen, vielleicht sogar die besten Regieleistungen des Jahres abliefern. Oder Regisseure, die erst zwei bzw. ein paar mehr Filme inszenierten wie Ari Aster, Robert Eggers, Safdie Bros, die allein im Jahr 2019 eine super Leistung erbrachten Alle 3 (bzw. 4) hätten es verdient für den Oscar nominiert zu werden, ich würde aber keinen der fünf Nominierten rausnehmen. Es ergibt einfach auch keinen Sinn, dass es bis zu 10 nominierte Filme und nicht ebenso viel nominierte Regisseure gibt.

        Scorseses Remake von „The Departed“ war sehr gut für den Moment, aber fern davon, ein wirklich großartiger Film zu sein, das ist kein Film, der „bleibt“, irgendwann als einer seiner besten Film anzusehen ist oder in seiner Machart andere Filmemacher beeinflusst oder inspiriert hat..

        „The Irishman“, ich hatte es ja schon öfter gesagt, wächst und wird besser um so öfter man ihn guckt. Das sind die Filme, die Jahre später als Meisterwerke angesehen werden. Auch haben die meisten den Film nicht in einer Sitzung (ganz zu schweigen von „im Kino“) gesehen, sich ablenken lassen – nicht, wie man den Film (erstmalig) konsumieren sollte. Tarantino ist bekanntlich selbst ein Cineast und hat übrigens kürzlich bekanntgegeben, dass „The Irishman“ sein Lieblingsfilm des letzten Jahres ist.

        Ich brauche mir nicht anzugucken, gegen wen Scorsese verloren hat, ich habe die meisten tatsächlich hautnah miterleben können. In zehn oder zwanzig Jahren wirst Du Dich an 2020 zurückerinnern und wahrscheinlich anders über „The Irishman“ denken.

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      • Als kleine Spielerei die Regisseure deren Filme ich im Durchschnitt am besten bewertet habe: Damien Chazelle, Hitchcock, Pete Doctor, Jonathan Demme, Steve McQueen. Victor Fleming, Billy Wilder, Kubrick, Fincher, Nolan, Fatih Akin.
        Kein Scorsese (aber auch nur wegen „Hugo“) und weil ich bei den meisten Regisseuren nur wenige Filme gesehen habe, im Gegensatz zu Scorsese.
        Tarantino ist aus meiner Sicht ein außergewöhnlich guter Regisseur. Von den noch aktiven Regisseuren würde ich im Gesamtwerk soweit ich es einschätzen kann neben Scorsese und Spielberg nur David Fincher klar besser einstufen. Viele der von dir genannten würde ich die selbe Kategorie oder etwas tiefer einstufen. Soweit meine persönliche Einschätzung, aaaaber und das wollte ich eigentlich nur sagen, wird Tarantino von vielen Cineasten verehrt und hat wie wenige andere Regisseure filminteressierte auf ihrem Weg geprägt. Von daher wird er sehr oft genannt, wenn es um die besten Regisseure der letzten zwanzig-dreißig Jahre geht. Seine Regieleistungen sind auch fast immer nominierungswürdig, allerdings sind in einem Jahr immer mehr Filme würdig, als nominiert werden können.
        Vielleicht ist „The Irishman“ in zehn bis zwanzig Jahren einer der ganz ganz großen Filme von Scorsese. Meisterwerk ist ein großes Wort und wird viel zu häufig verwendet, wie viele Filme sind denn Meisterwerke in hundert Jahren Filmgeschichte? Vielleicht fünfzig, ich würde sogar sagen weniger. Und ist es nicht auch subjektiv welche Filme als Meisterwerke angesehen werden?
        Ich kann ja auch jeden nachvollziehen, der sagt „The Irishman“ ist der beste Film des Jahres und wenn die Academy das so sieht sollen sie den Film Best Picture und dann auch Best Director geben.

        „In zehn oder zwanzig Jahren wirst du dich an 2020 zurückerinnern und wahrscheinlich anders über „The Irishman“ denken.“

        Ich weiß nicht, ich werde den Film beizeiten ein weiteres mal sehen und wenn sie ihn als physische Disc in den Verkauf geben, werde ich ihn mir sicherlich kaufen, aber ich weiß nicht, wie ich den Film in zehn Jahren finden werde und vor allem wie im Vergleich zu heute. Heute sage ich, dass „The Irishman“ ein sehr guter Film ist, nach meiner Ansicht einer der zehn besten Filme 2019 und kann sehen warum man sagt, dass es der beste Film des Jahres ist. Das kann ich aber auch bei „Parasite“ und bei „Once Upon A Time In Hollywood“ sagen, von daher ist es mir gleich wer von den dreien Bester Film wird und bei den Regisseuren sage ich, ich gönne Martin Scorsese vom Herzen seinen zweiten Regieoscar, aber ich gönne es auch Quentin Tarantino und Bong Joon Ho. In zehn bis zwanzig Jahren blickt man immer anders auf die Oscars, aber das ist nun mal so und man sollte im hier und jetzt auszeichnen.

        Nach deiner Anmerkung würde ich aber gerne noch ein paar Beispiele von Filmen hören, die deiner Meinung nach mit der Zeit gewachsen sind.

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      • Ach, hin und wieder Kritik ist nicht verkehrt. Vor allem da ich eigentlich nicht wie ein stoischer alter Mann diskutieren will und erst Recht nicht alles besser wissen will, gerade da doch gerade in der Filmkritik und Filmeinordnung vieles subjektiv ist.

        Ich versuchte nur klar zu stellen, warum Tarantino nicht nur in meinen Augen ein sehr guter Regisseur ist. Und das ist vielleicht nicht so deutlich geworden, dass er in der öffentlichen Wahrnehmung deutlich präsenter ist als fast alle anderen Regisseure und auch viele Menschen in meinem Alterskreis mit seinen Filmen geprägt hat. Einen Regieoscars sollte er wie jeder andere Regisseur auch kriegen, wenn er nach Ansicht der Mehrheit der Academy die beste Regieleistung abgeliefert hat, allerdings kann ich mir vorstellen, dass es diese taktischen Spielereien gibt und das kann ich wirklich nicht leiden.

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  2. Ja, wieder einmal alles wunderbar aufgelistet, inklusive der einzig für mich wichtigen Kategorie in diesem Jahr: Actor in a leading Role, da darf es einfach nur den Joker geben!

    Jetzt heißt es noch ein paar Wochen lang die Daumen drücken!

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