Oscar-Nominierungen 2021, meine letzte Prognose, ein paar Fakten und meine Wette


Morgen, Montag, den 15.03.21, werden die Oscar-Nominierungen bekanntgegeben. Wie jedes Jahr werde ich zu den Oscar-Nominierungen Stellung nehmen, hier ein paar Fakten und meine aktuelle Prognose zu den Filmen, den Regisseuren und den Schauspielern, die voraussichtlich nominiert werden.

Zunächst ein paar Fakten zu der Oscar-Saison 2020/2021:

Für die 93rd Academy Awards und der ersten Oscar-Saison während der Corona-Pandemie konnten sich insgesamt 366 Filme qualifizieren. Da die reguläre Produktion von Filmen kaum und das Kinogeschäft in den Vereinigten Staaten natürlich so gut wie gar nicht stattgefunden hat, hätte man meinen können, dass es in dieser Zeit auch weit weniger Filme für die Oscars gab. Es konnten sich allerdings mehr Filme als in der Oscar-Saison 2019/2020 (dort waren es 344 Filme) qualifizieren.

Nun gibt es in diesem Corona-Jahr auch entsprechend keine einflussbestimmenden Besucherzahlen von den Kinos oder sonstige Erfolgszahlen. Die großen Filmfestivals wurden auch weitestgehend virtuell abgehalten, einen richtigen Hype um Filme oder Performances konnte man also auch nicht hören/fühlen/spüren. Man muss also in dieser Oscar-Saison auf andere „Werte“ und Statistiken zurückgreifen. Die amerikanischen Kritikerpreise könnten dieses Jahr mehr Einfluss auf die Oscars nehmen, als in jedem anderen Jahr.  Nahezu durch die Bank war Chloé Zhaos Film „Nomadland“ der große Abräumer im letzten Jahr. 

Bislang waren die Auszeichnungen der einzelnen amerikanischen Kritikerverbände vor allen Dingen dafür gut, dass die Academy-Mitglieder auf die nominierten und ausgezeichneten Filme aufmerksam gemacht werden. Academy-Mitglieder haben ja noch ein Leben und können nicht über 300 Filme anschauen, also müssen Filme für sie vorselektiert werden. Dafür sind auch die Golden Globe-Nominierungen und noch mehr die Award-Shows der Globes und Critics Choice Awards gut. Im (ersten) Corona-Jahr, in der es keinerlei Veranstaltungen/Parties der einzelnen Filmproduktionen gab und man auch sonst nicht in Erfahrung bringen konnte, welcher Filme/welche Performances bei den sonst ausgebuchten Academy-Screenings besonders gut angekommen sind, muss man neben den wichtigen Preisen innerhalb der Filmindustrie auch nach anderen Indizien greifen, um herauszufinden, was die Oscar-Academy mögen könnte. Auch möchte ich noch kurz erwähnen, dass Netflix dieses Jahr auch wieder die besten Oscar-Strategen am Start hat. Netflix-Filme mit den größten Erfolgsaussichten auf Oscar-Nominierungen/Gewinne sind „The Trial of the Chicago 7“, „Mank“ und „Ma Rainey´s Black Bottom“.

Die Academy-Mitglieder wählten in dem Zeitraum vom 5.3.21 – 10.3.21 für die Oscar-Nominierungen. Üblicherweise wählen die A.M.P.A.S.-Mitglieder zu Beginn des Wahlprozesses, in diesem ungewöhnlichen „Corona“-Jahr könnte aber auch das anders gewesen sein. Jedenfalls fallen folgende Nominierungen und Auszeichnungen vor oder während des Nominierungsprozesses: 

Golden Globe-Nominierungen am 3.2.21 bekanntgegeben:

Drama:

The Father

Mank

Nomadland

Promising Young Woman

The Trial of the Chicago 7

Comedy/Musical:

Borat Subsequent Moviefilm

Hamilton

Music

Palm Springs

The Prom

Golden Globe-Gewinner am 28.02.21 bekanntgegeben:

Bestes Drama: Nomadland

Beste Komödie/Musical: Borat Subsequent Moviefilm 

Beste Schauspielerin: Andra Day (The United States vs Billie Holiday)/Rosamund Pike (I Care a Lot)

Bester Schauspieler: Chadwick Boseman (Ma Rainey´s Black Bottom)/Sacha Baron Cohen (Borat Subsequent Moviefilm)

Beste Nebendarstellerin: Jodie Foster (The Mauritanian)

Bester Nebendarsteller: Daniel Kaluuya (Judas and the Black Messiah) 

Die Mitglieder der Gewerkschaft der Schauspieler haben mit ihren SAG/AFTRA-Nominierungen am 4.2.21 Folgendes nominiert (Nach der Fusion mit AFTRA im Jahr 2012 wählen nicht nur Schauspieler, sondern auch Redakteure, Ansager und Journalisten, usw.) für die Nominierungen : 

Outstanding Performance by a Cast in a Motion Picture:

  • Da 5 Bloods
  • Ma Rainey´s Black Bottom
  • Minari
  • One Night in Miami
  • The Trial of the Chicago 7

Es ist nicht ungewöhnlich, dass „Nomadland“ hier nicht nominiert wurde, da in diesem Film (mit Ausnahme von Frances McDormand und David Strathairn) keine professionelle Schauspieler mitwirken. Die SAG-Gewinner werden erst in der Nacht vom 4.4.21 (also lange nach den Oscar-Nominierungen am 15.03.21, bzw. dem Nominierungsprozsess der Academy-Mitglieder) bekanntgegeben. 

Die Critic´Choice Movie Awards, die am 7.3.21 verliehen wurden, fallen dieses Jahr perfekt in die Nominierungs-Phase der Academy-Mitglieder. Gewinner: „Nomadland“ für Bester Film und Beste Regie, Carey Mulligan für „Promising Young Woman“, Chadwick Boseman für „Ma Rainey´s Black Bottom“, Daniel Kaluuya für „Judas and the Black Messiah“ und Maria Bakalova für „Borat Subsequent Moviefilm“, die nominierten Filme waren: 

Da 5 Bloods

Ma Rainey´s Black Bottom

Mank

Minari

News of the World

Nomadland 

One Night in Miami

Promising Young Woman

Sound of Metal

Die Mitglieder des amerikanischen Verbandes der Film- und Fernsehproduzenten sind zum größten Teil auch Academy-Mitglieder, die PGA-Nominierungen wurden am 7. 3.21 bekannt gegeben:

PGA Top Ten-Filme:

Borat Subsequent Moviefilm 

Judas and the Black Messiah

Ma Rainey´s Black Bottom

Mank

Minari

Nomadland

One Night in Miami

Promising Young Woman

Sound of Metal 

The Trial of the Chicago 7

Die Gewinner der PGA Awards werden am 24.03.21, also nach den Oscar-Nominierungen am 15.03.21, bzw. dem Nominierungsprozsess der Academy-Mitglieder, bekanntgegeben. 

Die BAFTA-Mitglieder, die teilweise auch Oscar-Academy-Mitglieder sind, haben ihre Nominierungen am 9.3. bekanntgegeben. Um nicht erneut in die Kritik zu geraten, rassistisch zu sein und nur Weiße zu nominieren, wurden dieses Jahr die meisten BAFTA-Nominierungen von einer Jury bestimmt. Dabei herausgekommen ist, dass beispielsweise in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin nicht Glenn Close und in der Kategorie Beste Nebendarstellerin nicht Olivia Colman für den BAFTA nominiert wurden. Beide wurden jedoch zuvor für den Globe, SAG und Critics Choice Award nominiert. Anstelle von Glenn Close und Olivia Colman wurden viele dunkelhäutige Schauspieler für den BAFTA nominiert. Ich bezweifle, dass sich die BAFTA-Academy mit der Entscheidung eine Jury dieses Jahr nominieren zu lassen, einen Gefallen getan hat. Für die Kategorie Best Film hat die BAFTA übrigens dann doch den einzelnen Mitglieder wieder vertraut, hier wurde „normal“ abgestimmt. Dabei herausgekommen sind Filme über Weiße oder die Filme, die aus „weißer Perspektive“ erzählt wurden. Haha. Als Beste Filme für die BAFTAs sind nominiert:

  • The Father
  • The Mauritanian
  • Nomadland
  • Promising Young Woman
  • The Trial of the Chicago 7

Die BAFTA-Gewinner werden am 11.04.21, also nach den Oscar-Nominierungen am 15.03.21, bzw. dem Nominierungsprozess der Academy-Mitglieder bekanntgegeben. 

Die Mitglieder der amerikanischen Gewerkschaft der Filmemacher sind zum allergrößten Teil auch Academy-Mitglieder, sie haben folgende fünf Regisseure dieses Jahr für einen DGA nominiert, Nominierungen wurden ebenfalls am 9.3.21 bekanntgegeben : 

Lee Isaac Chung (Minari)

Emerald Fennell (Promising Young Woman)

David Fincher (Mank)

Aaron Sorkin (The Trial of the Chicago 7) 

Chloé Zhao (Nomadland) 

Die DGA-Gewinner werden am 10.04.21, also nach den Oscar-Nominierungen am 15.03.21, bzw. dem Nominierungsprozess der Academy-Mitglieder bekanntgegeben. 

Besonders die PGA- und die DGA- und die BAFTA-Nominierungen könnten auf den letzten Metern noch Einfluss auf das Seh- und Wahlverhalten der Academy-Mitglieder genommen haben.  

Für mich gab es bereits vor diesen ganzen Nominierungen (siehe meine Dezember-Prognose) einige Filme, die relativ sicher einer Oscar-Nominierung entgegensehen konnten. Als tendenzieller Kandidat für eine Oscar-Nominierung als bester Film sind mittlerweile aber ziemlich sicher rausgefallen „Soul“, „First Cow“, „The Mauritanian“, „Midnight Sky“, „Never Rarely Sometimes Always“ und „The United States vs. Billie Holiday“. „News of the World“,  „Da 5 Bloods“ und „The Father“ und sogar – man/bzw. ich kann es kaum glauben „Borat Subsequent Moviefilm“ könnten tatsächlich noch eine Best Picture-Nominierung ergattern.

Durch die wiederkehrenden Nominierungen/Auszeichnungen im Vorfeld ergibt sich für mich für die Oscar-Nominierungen morgen folgendes Bild: 

Die Top 3 in der Kategorie Bester Film sind: 

Nomadland 

The Trial of the Chicago 7

Minari 

Relativ sicher nominiert werden:

Mank 

Promising Young Woman

Man kann davon ausgehen, dass die beiden Filme nominiert werden: 

Ma Rainey´s Black Bottom

One Night in Miami

Damit haben wir 7 Filme, voraussichtlich werden aber 8 oder 9 Filme nominiert. Wenn ich sehe, wie gut der Film sowohl bei Kritikern als auch innerhalb der Filmindustrie ankommt, freue ich mich sehr (hätte ich nicht geglaubt, als ich ihn damals auf dem Filmfest in Hamburg sah) über, also sehr wahrscheinlich dabei ist:

Sound of Metal 

So, damit sind es 8 Filme, ich gehe aber von 9 nominierten Filmen aus und nehme als letzten definitiv einen aus der Top Ten-Liste der amerikanischen Filmproduzenten, einen der sich zwar spät ins Oscar-Geschehen einmischte, aber mit einer sicheren Oscar-Nominierung für den Besten Hauptdarsteller (Daniel Kaluuya) einhergeht, bzw. Stand jetzt: den Oscar als Bester Hauptdarsteller so gut wie in der Tasche hat: 

Judas and the Black Messiah 

Das sind meine 9 Filme und meine Erklärung dazu, mein Kumpel hat mir gerade seine Liste geschickt und exakt die gleichen Filme für unsere Wette gelistet (aber nicht in der Reihenfolge).

Von den Filmen, die bei den Oscars 2021 in irgendeiner Kategorie mal im Gespräch waren bzw. sind, habe ich bislang folgende gesehen (in der Reihenfolge, in der ich sie gesehen habe – ein Update erfolgt regelmäßig): The Assistant, Ordinary Love, Schwesterlein, Never Rarely Sometimes Always, Shirley, „Emma“, Da 5 Bloods, Tenet, I´m Thinking of Ending Things, Kajillionaire, Another Round, Hope Gap, Sound of Metal, Apples, Nomadland, The Trial of the Chicago 7, „The Boys in the Band“, „Dick Johnson is Dead“, The 40-Year-Old Version, „Rebecca“, Let Him Go, Mank, First Cow, „Hillbilly Elegy“, The Nest, The Prom, „A Sun“, Ma Rainey´s Black Bottom, „On the Rocks“, „Wolfwalkers“, Soul, The Midnight Sky, „Borat Subsequent Moviefilm“, „The Life Ahead“, „Pieces of a Woman“, „The Way Back“, „I´m Your Woman“, „Sylvie´s Love“, Promising Young Woman, The King of Staten Island“, „Downhill“, „The Dig“, Malcolm & Marie, News of the World, Disclosure, I Care a Lot, The Mole Agent, Supernova, Judas and the Black Messiah, Minari,

Bei den Oscar-Nominierungen werden dieses Jahr 5 bis zu 10 Filme in der Kategorie Bester Film nominiert. Seitdem es diese vage Anzahl gibt, gab es entweder 8 oder 9 Filme, die nominiert wurden – nicht weniger, aber auch nicht mehr. Im nächsten Jahr werden dann wieder feste 10 Filme für den Oscar nominiert. 

Entsprechend meiner aufgeführten Erläuterung ist dies meine Prognose zu den Oscar-Nominierungen 2021:

Academy Award for Best Picture 

Nomadland

The Trial of the Chicago 7

Minari

Mank

Promising Young Woman

Ma Rainey´s Black Bottom

One Night in Miami 

Sound of Metal 

Judas and the Black Messiah 

Best Achievement in Directing

Chloé Zhao „Nomadland“

Lee Isaac Chung „Minari“

Emerald Fennell „Promising Young Woman“

David Fincher „Mank“

Aaron Sorkin „The Trial of the Chicago 7“

Es ist sehr selten, dass die fünf Filmemacher, die von der Gilde der amerikanischen Regisseure nominiert werden, am Ende auch genau die fünf Oscar-nominierten sind. Dieses Jahr klingen genau die Fünf aber für mich plausibel. Aber: Aaron Sorkin mit seinem erst zweiten Film als Regisseur hat sich noch nicht richtig etabliert unter den Filmemachern, wird wahrscheinlich – nach wie vor – eher als brillanter Autor angesehen und so doll war diese Regiearbeit auch nicht. Er könnte hier rausfallen. Emerald Fennell ist eine Schauspielerin, die mit ihrer ersten Spielfilm-Regiearbeit gleich eine Oscar-Nominierung erhalten könnte, genauso wie Regina King (One Night in Miami). Ich habe mich für die Britin entschieden, der Film ist einfach „anders“ und besonders. Darius Marder ist zwar kein Schauspieler, aber „Sound of Metal“ ist auch seine erste Spielfilm-Regiearbeit, die mit einer Oscar-Nominierung belohnt werden könnte. Vielleicht ist es ja auch Shaka King (von dessen Regiearbeit „Judas and the Black Messiah“ ich so begeistert war). Andere Möglichkeiten: Florian Zeller (The Father) und Thomas Winterberg (Another Round).

Actress in a leading role 

Carey Mulligan „Promising Young Woman“ 

Frances McDormand „Nomadland“

Viola Davis „Ma Rainey´s Black Bottom“

Andra Day „The United States vs. Billie Holiday“

Vanessa Kirby „Pieces of a Woman“

Hier bin ich mir bei den ersten drei Schauspielerinnen sehr sicher. Alle andere können, müssen aber nicht nominiert werden. Andra Day ist wahrscheinlich. Ich gehe davon aus, dass „Minari“ sehr gut bei der Academy ankommt, das könnte einige Schauspiel-Nominierungen, z.B.  Yeri Han nach sich ziehen. Rosamund Pike (I Care a Lot) oder Sidney Flanigan (Never Rarely Sometimes Always) wären auch eine Möglichkeit. Verärgern würde mich Sophia Loren (The Life Ahead) oder die Nominierte der amerikanischen Schauspielgewerkschaft Amy Adams (Hillbilly Elegy)

Actor in a leading role

Chadwick Boseman „Ma Rainey´s Black Bottom“ 

Anthony Hopkins „The Father“

Riz Ahmed „Sound of Metal“

Gary Oldman „Mank“

Steven Yeun „Minari“

Mittlerweile kann man davon ausgehen, dass die ersten drei Schauspieler die Oscar-Nominierung in der Tasche haben. Bei Gary Oldman bin ich mir relativ sicher. Nicht verdient in meinen Augen hätte Steven Yeun eine Oscar-Nominierung, aber das ist meine Meinung, er wurde für Preis der amerikanischen Schauspielgewerkschaft (SAG) und den Critics Choice Award nominiert. An seiner Stelle könnte Tahar Rahim (The Mauritanian) stehen. Auch könnte Mads Mikkelsen (für Another Round) oder Lakeith Stanfield (Judas and the Black Messiah) hier stehen. Am liebsten wäre mir, wenn verdienterweise Delroy Lindo (Da 5 Bloods) ein Oscar-Nominierung erhält. Letztendlich ist dieser Oscar-Gewinn aber quasi bereits an Chadwick Boseman vergeben. 

Actress in a supporting role

Yuh-Jung Youn „Minari“ 

Maria Bakalova „Borat Subsequent Moviefilm“ 

Glenn Close „Hillbilly Elegy“

Jodie Foster „The Mauritanian“

Olivia Colman „The Father“ 

Olivia Colman habe ich in letzter Minute reingenommen. Eigentlich hatte ich Amanda Seyfried (Mank) hier stehen. Olivia Colman wurde zwar nicht für den BAFTA nominiert, aber dafür für den Globe, SAG und Critics Choice Award. Mal gucken. Ich finde es mega, dass Glenn Close für diese Performance sowohl für ihre beste Leistung (für einen Globe, SAG, Critics Choice Award, etc.) nominiert ist und eine Oscar-Nominierung erhalten kann, aber zur selben Zeit, für dieselbe Performance auch für die schlechteste Leistung (Razzie Award) nominiert ist. Wenn man sich „Hillbilly Elegy“ anschaut kann man durchaus auch zu diesem Entschluss kommen. Als die Razzie-Nomiinerungen rauskamen, war es aber bereits zu spät, um Einfluss auf die Oscar-Nominierungen zu nehmen. Dominique Fishback (Judas and the Black Messiah) und Helena Zengel (News of the World) könnten ebenfalls eine Oscar-Nominierung erhalten. Ellen Burstyn (Pieces of a Woman) fällt in Hollywood der letzen Wochen mit einer starken Oscar-Kampagne auf.

Actor in a supporting role

Daniel Kaluuya „Judas and the Black Messiah“

Sacha Baron Cohen „The Trial of the Chicago 7“

Leslie Odom Jr. „One Night in Miami“

Paul Raci „Sound of Metal“

Frank Langella „The Trial of the Chicago 7“

Stand jetzt gehe ich – wie gesagt – davon aus, dass Daniel Kaluuya den Oscar gewinnt, Sacha Baron Cohen wird höchstwahrscheinlich auch nominiert, bei Leslie Odom Jr. kann man davon ausgehen, dass er nominiert wird. Die letzten beiden stehen sehr auf der Kippe. Ich habe mich für Paul Raci (Sound of Metal) entschieden, weil ich davon ausgehe, dass der Film als Bester Film nominiert wird, er definitiv auch für den Film steht. Er wurde für einige amerikanische Kritikerpreise nominiert, hat sogar einige gewonnen, aber sonst eigentlich keinen Preis, der darauf hindeuten könnte, er würde für den Oscar nominiert werden. Dennoch halte ich an ihm fest. Als letzten habe ich mich für die Oscar-nominierte Schauspiellegende Frank Langella entschieden. In meinen Augen war es nicht die beste Performance in „The Trial of the Chicago 7“, das war für mich Mark Rylance und der könnte hier genauso stehen. Oftmals kommt es in einer der Schauspielkategorien zu einer richtigen Überraschung. Die kommt dann quasi aus dem Nichts. Mein Kumpel hat David Strathairn (für Nomadland) genommen, hatte ich auch auf dem Schirm, sozusagen eine Mit-Nominierung für den sicheren Oscar-nominierten Film, aber dann wieder verworfen. Seine Performance ist nun aber wirklich keine Oscar-Performance ist, man wird sehen. Chadwick Boseman (Da 5 Bloods) könnte eine Doppel-Nominierung (mit seiner für Ma Rainey´s Black Bottom in der Hauptrolle) einfahren. Auch könnte das „Minari“-Kind Alan Kim nominiert werden. Bei „Roma“ gab es auch plötzliche Oscar-Nominierungen für Schauspieler. Sogar Jared Leto (The Little Things) könnte eine Oscar-Nominierung erhalten, für diese Performance wurde er neben dem Golden Globe auch für den Preis der amerikanischen Schauspiel-Gilde nominiert. 

Mit meinem Kumpel habe ich ja wieder spaßeshalber eine Nominierung-Wette laufen, morgen wissen wir mehr. 

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