NYC – Film: "Ex Machina"


Ich war am 23.04.15 in New York und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„Ex Machina“ (dt. Kinostart war der 23.04.15) 110 min drama, thriller, sci-fi
dir. Alex Garland cast: Domhnnall Gleeson, Alicia Vikander, Oscar Isaac, Sonoya Mizuno

Der 26-jährige Programmierer Caleb (Domhnall Gleeson) arbeitet für den weltgrössten Internetkonzern. Als Preis, dass er einen firmeneigenen Wettbewerb gewonnen hat, darf er eine Woche auf dem abgelegenen Privatanwesen seines schwerreichen Arbeitgebers Nathan (Oscar Isaac) verbringen. Es stellt sich schnell heraus, dass es einen Grund gibt, warum er ausgewählt wurde. Caleb soll an einem Experiment teilnehmen. Er soll die Fähigkeiten künstlicher Intelligenz testen. Caleb lernt die Roboterfrau Ava (Alicia Vikander) kennen.

B+ (Wertung von A bis F) „Ex Machina“ ist das Regiedebüt des 44-jährigen britischen Schriftstellers („The Beach“) und Drehbuchautors („28 Days Later“, „Sunshine“, Never Let Me Go) Alex Garland.

„Ex Machina“ ist ein smartes und humorvolles Sci-Fi-Kammerspiel. Alex Garland beweist, dass man auch mit einem geringen Budget (15 Millionen Dollar) einen sehr stylischen Thriller über künstliche und menschliche Intelligenz inszenieren kann. Durch Dohmnall Gleesons Charaker Caleb taucht man in die Geschichte ein, irgendwann wird aber (parallel) Avas Geschichte erzählt.

Domhnall Gleeson (Calvary, Frank) ist der Sohn des Charakterschauspielers Brendan Gleeson und gerade dabei, mit großen Schritten aus dem Schatten seines Vaters zu treten. Er ist noch recht jung und kann gut unbedarfte, leicht nerdige, intelligente und charmante Charaktere spielen, ich traue ihm aber jetzt schon ganz andere Filmfiguren zu.

Die schwedische Schönheit Alicia Vikander ist idealbesetzt.

Oscar Isaac fand ich hier sehr überzeugend als undurchsichtiger, zynischer Internet-Mogul. Die Szene zu dem Song „Get Down Saturday Night“ von Oliver Cheatham hat für mich jetzt schon Kultstatus. Den Song habe ich früher geliebt und er ist einer dieser Songs, bei dem ich mich sofort in die 1980er Jahre zurückversetzt fühle.

Überhaupt ist die Filmmusik von Ben Salisbury und Geoff Barrow (Portishead) großartig. Auch war ich von der Ausstattung des Films begeistert, die Verbindung von Natur und modernem Design in diesem wunderbar eingerichteten Haus bildet auf ihre Art einen wichtigen Charakter des Films.

„Ex Machina“ ist für folgende Oscar-Nominierungen im Gespräch: Bester Film, Beste Regie, Beste Hauptdarstellerin (Alicia Vikander), Bester Nebendarsteller (Oscar Isaac), Bestes Originaldrehbuch

„Ex Machina“ hat 2 Oscar-Nominierungen (Bestes Originaldrehbuch und Beste visuelle Effekte) erhalten.

Update: „Ex Machina“ hat einen Oscar (Beste visuelle Effekte) gewonnen.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Poltergeist“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Remake des gleichnamigen Films. Sam Rockwell brauchte bestimmt Geld.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Unfriended“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Horrorfilm. Der Trailer ist wirklich gut, der Film aber wirklich. Wundert mich, dass sie den Trailer immer noch zeigen, obwohl er bereits im Kino läuft.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bereits gesehen

Trailer v. Film: „The D Train“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Komödie mit Jack Black, James Marsden, Jeffrey Tambor und Kathryn Hahn
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Maggie“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Zombie-Horrorfilm mit Arnold Schwarzenegger. Für mich gilt für einen Film: entweder Zombies oder Arnold Schwarzenegger – beides ist für mich etwas zu viel verlangt. Film lief auf dem Tribeca Film Festival.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Aloft“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Drama mit Jennifer Connelly, Cillian Murphy und Melanie Laurent. Lief bereits auf der Berlinale und auf dem Tribeca Film Festival. Wollte ich gucken, habe dann aber einen anderen Film vorgezogen
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0% (wg. CDW und Esoterik)

Trailer v. Film: „Dope“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Tragikomödie, die mit großem Erfolg in Sundance gezeigt wurde
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

3 Gedanken zu “NYC – Film: "Ex Machina"

  1. Meine Skepsis bleibt trotzdem :))
    Aha, Du warst also eine eine Diskomaus 🙂 War nie meine Musik, aber heute bekomme ich nicht gleich die Krätze. Man wird ja toleranter :))
    Domhnall ist ja ganz putzig, aber ihm fehlt eindeutig das Charakterface seines Dads.
    Na mal sehen. Angucken werde ich ihn schon.

    Tja Poltergeist…da hilft wahrscheinlich auch kein Sam Rockwell.
    Maggie hört sich im Grunde ziemlich interessant an, nur ob Schwarzenegger der Richtige für diese Rolle ist, glaube ich auch nicht.

    Oh oh, Du willst Aloft echt gucken? Ich fand ihn wirklich schlecht und nervig. Ich mag die Connelly ja, darum hatte ich ihn auch angesehen und war schwer enttäuscht. Mach Dich auf einen Esotheriktrip gefasst und vergiss die Räucherstäbchen nicht :))

    Magst Du eigentlich Zoë Kravitz? Ich glaube sie ist etwas sehr präsent oder startet durch wie auch immer. Überzeugen konnte sie mich bislang nicht.

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  2. Na dann gebe ich Dir dann doch einen Grund für die Krätze: Ich war sogar kurzfristig mal Popper (mit MCM, Lacoste, ins Candy gehen und allem was dazu gehört) :)) Schocker was? Ja aber nur als ich noch sehr jung war, dann habe ich die besseren Läden und cooleren Leute kennengelernt. 🙂

    Witzig, natürlich fehlt ihm das Charaktergesicht, aber der ist ja auch, keine Ahnung, 50 Jahre älter. Brendan sah früher sicherlich auch mal so aus wie sein Sohn jetzt. Wart mal ab, aus dem wird noch ein ganz Großer.

    Warum konnte ich mich an Deinen Beitrag zu „Aloft“ nicht mehr erinnern? Jetzt wo ich das mit dem Esoteriktrip lese, bekomme ich sofort die Krätze und erinnere mich plötzlich. :))

    Zoe Kravitz ist mir schnuppe. Ich sehe die kaum oder mir fällt sie nicht auf.

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  3. :)) ach was, mich schockiert das nicht.

    Was die Gleesons angeht…der Sohn ist hübscher, aber ich glaube auch, dass er das Talent vom Papa hat 🙂

    Aloft werde ich nie vergessen, sowas Langatmiges. Aber gut, es gibt durchaus ein paar Leute, die den Film mochten.

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