TV – Serie: „The Looming Tower“


Ich habe mir die komplette Staffel folgender Hulu-Serie angeschaut:

 

„The Looming Tower“ (in D. auf Amazon Prime zu sehen, ab dem 18.08.18 auf Blu-ray und DVD erhältlich)  10 x approx. 50 min   drama, thriller, biopic adaptation

dir. Alex Gibney, John Dahl, Ali Selim, Michael Slovis, Craig Zisk   cast: Jeff Daniels, Bill Camp, Michael Stuhlbarg, Peter Sarsgaard, Tahar Rahim, Wrenn Schmidt, Ella Rae Peck, Alec Baldwin, Jennifer Ehle, Louis Cancelmi, Jamie Neumann

 

Im Jahr 1998. Professor Martin Schmidt (Peter Sarsgaard) ist der Leiter CIA-Anti-Terror-Einheit „Alec Station“ in Washington, D.C. Er ist Osama bin Laden auf der Spur, kürzlich kam er in den Besitz eines wichtigen Datenträger der islamistischen Terrorzelle al-Qaida. Die Ermittlungsergebnisse seines Teams gibt er jedoch nicht, wie es seine Pflicht wäre, an den Leiter der New Yorker FBI-Abteilung für Terrorismus-Abwehr „I-49“, John O´Neill (Jeff Daniels), weiter. Zu tief sitzen die Rivalitäten zwischen der CIA und dem FBI. John O´Neill führt eigene Ermittlungen und erhält von seinen beiden offiziellen Informanten Vince (Louis Cancelmi) und Toni-Ann (Jamie Neumann) in „Alec Station“, Informationen, dass die CIA an einer möglichen Terrorzelle in Albanien ermittelt. Der FBI-Veteran Robert Chesney (Bill Camp) verfolgt derweil eine Spur in Kenia und findet schließlich einen klaren Hinweis auf eine Terrorzelle in Albanien. John O´Neill schickt schließlich seinen neuen arabisch-amerikanischen FBI-Agenten Ali Soufan (Taha Rahim) nach Tirana. Osama bin Laden hat amerikanische Journalisten zu einem Interview nach Afghanistan eingeladen. In dem Interview, das im TV ausgestrahlt wird, ruft er alle Muslime zum Mord an US-Bürgern auf. Dieses Mal droht er mit einem konkreten Anschlag in den nächsten Wochen. Zwei Monate später explodieren zwei Autobomben vor den amerikanischen Botschaftsgebäuden in Kenia und Tansania. Dabei kamen über 224 Menschen, darunter 12 Amerikaner, ums Leben und Tausende wurden verletzt… 

  

A- (Wertung von A bis F) „The Looming Tower“ wurde von wahren Begebenheiten inspiriert und geht der Frage nach, ob die Anschläge vom 11. September 2001 theoretisch von den amerikanischen Geheimdienstlern und Terrorexperten hätten verhindert werden können. Es ist eine Adaption von dem, mit einem Pulitzerpreis ausgezeichneten, gleichnamigen Sachbuch von Lawrence Wright. Serienschöpfer und Produzenten sind der Autor der Romanvorlage, der Dokumentarfilmemacher und Oscar-Gewinner Alex Gibney („Taxi to the Dark Side“, „Going Clear: Scientology and the Prison of Belief“) und der amerikanische Schauspieler („The Birdcage“, „Enough“, A Mighty Heart) und Oscar-nominierte Drehbuchautor („Capote“, Foxcatcher) Dan Futterman. Alex Gibney hat auch bei der ersten Episode („Now it Begins“) Regie geführt. 

„The Looming Tower“ beginnt Ende der 1990er Jahre und erzählt von der zunehmenden Bedrohung durch Osama bin Laden und al-Qaida. 

Schon mit der ersten Folge werden die Fehler der Geheimdienste deutlich. Obwohl die CIA in ihrer Terrorabwehr-Abteilung „Alec Station“ offiziell zwei FBI-Beamte in ihrer Abteilung zu sitzen haben, verheimlichen sie sämtliche wichtige Informationen vor ihnen. Beim FBI hingegen wird durch ihre Ermittlungen deutlich, dass die Bedrohung durch Islamisten immer stärker wird. John O´Neill, der Chef der FBI-Terrorismusabwehr stellt fest, dass sie von 10.000 FBI-Mitarbeitern nur acht arabisch-sprechende Beamte haben, die sich mit der islamischen Kultur auskennen. Eigentlich höchste Zeit, etwas zu ändern. Trotz aller Rivalitäten dieser beiden Geheimdienste sollten sie beginnen, ihre Informationen auszutauschen, abzugleichen, an einem Strang zu ziehen und die wachsende Gefahr durch islamistischen Terrorzellen gemeinsam zu bekämpfen. 

Hier haben wir aber mind. zwei Alpha-Tiere, den stoischen CIA-Professor (gespielt von Peter Sarsgaard), der ausschließlich seinen Plan durchsetzen will, am liebsten Bomben worauf-auch-immer schmeissen will, in der Hoffnung, Osama bin Laden (Geheimdienstsprache: UBL) zu töten. Auf der anderen Seite den erfahrenen FBI-Oberen (gespielt von Jeff Daniels), der die Zusammenhänge sieht und durchdacht handeln will. Er erkennt, vielleicht auch durch seinen muslimischen Protegé, dass es mit der Tötung von UBL längst nicht getan ist. „The Looming Tower“ zeigt den Kleinkrieg zwischen der CIA und dem FBI, der Agency und dem Bureau, „Alec Station“ und „I-49“.  

Die Welt der amerikanischen Geheimdienstler war seinerzeit scheinbar eine reine Männerdomäne, Frauen spielen eine untergeordnete Rolle. In dem Verlauf der Ereignisse (die letztendlich zu den Anschlägen vom 11. September 2001 führten) zeigt sich, dass man Männer in solchen verantwortlichen Posten nicht alleine lassen sollte. Hier – und das Ganze beruht auf Tatsachen – sind die verantwortlichen Männer so mit sich beschäftigt, tragen Machtkämpfe aus und verlieren darüber ihr eigentliches Ziel aus den Augen. An einer Zusammenarbeit der CIA mit dem FBI war seinerzeit nicht zu denken. Unfassbar, vielleicht hätten wirklich, wenn die werten Gentlemen ihre Befindlichkeiten und Eitelkeiten hätten überwinden können, die weltverändernden Terroranschläge vom 11. September 2001 verhindert werden können. 

Zugegebenermassen werden hier auch zwei Frauen gezeigt, die aus einer Motivation heraus gehandelt haben, die nicht nachvollziehbar ist. Eine der beiden Frauen, war die CIA-Analystin Diane Marsh, die Professor Martin Schmidt unterstellt war und die andere Frau war George W. Bushs damalige Sicherheitsberaterin, Condoleezza Rice, die schlichtweg ignorant und unverantwortlich gehandelt hat. Letzteres wird zum einen zu Beginn des Jahres 2001 deutlich und zum anderen, spätestens mit der, im TV live übertragenen, Anhörung vor dem  9/11-Untersuchungsausschuss im Jahr 2004. 

Die Sympathieträger dieser Geschichte sind für mich der FBI-Agent John O´Neill und sein libanesisch-amerikanischer Agent Ali Soufan. 

Wenn man sieht, welche Themen heutzutage unsere Nachrichten bestimmen, war die Sicherheitslage der westliche Welt vor 9/11 noch weitestgehend in Ordnung. Ende der 1990er Jahre war schon fast eine unbeschwerte Zeit. Seinerzeit hat uns, beispielsweise, die Presse wochenlang mit US-Präsident Bill Clinton und seiner Affäre mit Monika Lewinsky unterhalten. Der islamistische Terror war für die normale Bevölkerung noch nicht sicht- und fühlbar. 

Meine Lieblingsszenen: viele, aber beispielsweise als Bill Camps Charakter, FBI-Veteran Robert Chesney einen der Terroristen verhört in Episode 3 („Mistakes Are Made“). Hier sieht man in einer einzigen Szene , was für ein faszinierender Schauspieler Bill Camp ist. Eine sehr starke Szene gibt es auch in der fünften Episode  („Y2K“): zur Jahrtausendwende am Times Square teilt John O´Neill, nachdem die Sylvester-Nacht zum Jahrtausendwechsel ruhig verlaufen ist, seinem Kollegen mit, dass er sicher ist, dass die Terroristen im Land sind, er weiß aber nicht, was sie genau vorhaben.

Meine Lieblingsfolge: Episode 9 („Tuesday“) Hier sieht man wie alles zusammenfällt. Wer alt genug ist, um den Tag des Terroranschlags bewusst erlebt zu haben, für den endet diese Folge mit einem Schlag in die Magengrube. Man sieht Originalfilmmaterial zum einen von der Flughafen-Überwachungskamera, die die Terroristen zeigt und zum anderen Original-Aufnahmen des Untersuchungsausschusses zu 9/11 aus dem Jahr 2004. Hier wird der damalige CIA-Direktor George Tenet befragt, warum er die Informationen, dass sich ein bekanntes al-Qaida-Mitglied seit März 2000 im Land befindet nicht an das FBI weitergeleitet hat und warum sich diese Person nicht auf der Watchlist befand, bzw. rund um die Uhr beobachtet wurde. Später sieht man die damalige Nationale Sicherheitsberaterin Condoleezza Rice (die in der fiktiven Erzählung, zuvor die Sorgen der Geheimdienstler vor einem drohenden al-Qaida-Anschlag auf amerikanischen Boden nicht ernst genommen hat), wie sie im Jahr 2004 vor dem Untersuchungsausschuss befragt wird. Sie sagt aus, ihr wäre nicht klar gewesen, dass sie etwas gegen die al-Qaida-Zellen hätten tun sollen. Es wird darauf hingewiesen, dass sie ausdrücklich mit dem Datenträger v. 6.8.2001 gewarnt wurde, dass es sehr wahrscheinlich zu einem Anschlag in den U.S.A. kommt. Sie wird gefragt, ob sie sich an den Titel dieses Datenträgers erinnert. Sie antwortet daraufhin: Bin Laden Determined to Attack Inside the United States. Wow. Daran konnte ich mich gar nicht mehr erinnern. Jetzt rückblickend unfassbar, dass sie daraufhin nicht als Nationale Sicherheitsberaterin entlassen wurde. Sie wurde sogar ein Jahr später als Außenministerin der Vereinigten Staaten ernannt. Wie kommt es, dass diese Leute nie zur Verantwortung gezogen wurden?

Die finale Episode („9/11“) hat mich tief bewegt und in die Zeit dieser Terror-Anschläge, die die Welt veränderten, zurückversetzt. Diese Folge fängt die Stimmung zu dieser Zeit hervorragend ein. Vieles hat man gesehen, aber nicht, wie wohl die Geheimdienstler, die diese Anschläge wohl hätten verhindern können, mit der Situation umgegangen sind. Die tragischste aller Geheimdienst-Persönlichkeiten ist zweifelsohne John O´Neill. Zum Zeitpunkt der Terroranschläge arbeitete er – unfreiwillig – bereits nicht mehr für das FBI, sondern führte das Sicherheitspersonal in den Twin Towers. Eine brillante Szene gibt es auch noch gegen Ende der Episode als der muslimische FBI-Agent Ali Soufan den Terroristen aufzeigt, was tatsächlich im Koran steht.

Schon vor 9/11 verband mich eine innige Liebe mit der Stadt New York, ich reiste damals schon mehrmals im Jahr privat in die Stadt, Hatte – wie immer – frei im September und wollte tatsächlich auch in die Stadt fliegen. Wie die meisten, die alt genug waren, um diesen Tag schon bewusst zu erleben, werde ich nie vergessen, wie ich von dem Terroranschlag erfahren habe und nicht wahrhaben wollend, was passierte, daraufhin über Tage die Nachrichtenberichterstattung quasi rund um die Uhr verfolgte. Relativ kurz nach den Anschlägen bin ich erstmalig im Oktober 2001 wieder nach Manhattan geflogen. Den Geruch meiner Lieblingsstadt und die Stimmung in dieser Zeit werde ich nie vergessen. 

Wie alle exzellenten Serien bzw. Mehrteiler habe ich mir diese auch 2 x angeschaut. 

 

Die wichtigsten Charaktere im Einzelnen:

John O´Neill ist der Leiter des New Yorker FBI-Abteilung für Terrorismusabwehr (I-49). John O´Neill lebt für seinen Job, er ist seit über 20 Jahren bei dem FBI. Er ist überzeugt, dass die USA, Ziel eines Anschlags von al-Qaida ist, wird aber von der CIA, insbesonders von Professor Martin Schmidt (gespielt von Peter Sarsgaard), was deren Informationen über die Islamisten angeht, kurz gehalten. John O´Neill gab es tatsächlich. Beruflich ist er und sein Mitarbeiter Ali Soufan für mich die Sympathieträger dieser wahren Geschichte. Privat sah es bei ihm wohl etwas chaotisch aus, in der Realität hatte er wohl tatsächlich vier (in der Serie sind es „nur“ 3 Frauen) gleichzeitig, die nichts voneinander wussten. Außerdem hatte er wohl auch einige Disziplinarverfahren am Hals. Auch wenn ich der Meinung bin, dass man das wahre Leben nicht spoilern kann, hier eine kleine SPOILER-WARNUNG was seine Person angeht: Nach 25 Jahren beim FBI, im Jahr 2001, wurde er gezwungen, seinen Rücktritt einzureichen. Zweieinhalb Wochen vor dem 11.September 2001 hatte er seinen ersten Tag in seinem neuen Job als Leiter des Sicherheitspersonals der World Trade Center. Die unglaubliche Tragik seines Lebens besteht darin, dass er bei den 9/11-Anschlägen in einem der Türme verstarb. SPOILER-WARNUNG ZU ENDE Gespielt wird John O´Neill hier von dem amerikanischen TV-, Film- und Theaterschauspieler Jeff Daniels. Sein Spielfilmdebüt gab er in Milos Formans „Ragtime“. Er hat in unzähligen Kinofilmen („Terms of Endearment“, „Dumb and Dumber“„The Squid and the Whale“, Steve Jobs) mitgespielt. Für seine Rolle in der TV-Serie The Newsroom, hat er  er einen Emmy Award gewonnen. Für seine Performances in den Bühnenstücken „God of Carnage“ und „Blackbird“ wurde er jeweils für den Tony Award nominiert 

Professor Martin Schmidt ist der Leiter der CIA-Anti-Terror-Einheit „Alec Stattion“ in Washington. Diese Figur setzt sich wohl aus mehreren realen Charakteren zusammen. Seine Figur hat aber durchaus starke Ähnlichkeit mit dem damaligen CIA-Agenten und Leiter der Anti-Terror-Einheit „Alec Station“ Michael Scheuer. Er machte seit 1996 Jagd auf Osama bin Laden. Gespielt wird Professor Schmidt von dem amerikanischen Charakterschauspieler Peter Sarsgaard. Sein Spielfilmdebüt gab er in „Dead Man Walking“. Seither hat er in unzähligen guten Filmen (u.a. „Shattered Glass“, „The Dying Gaul“, Rendition, Blue Jasmine, Jackie) und in einigen TV-Serien („The Killing“, „Wormwood“) mitgespielt. Peter Sarsgaard ist exzellent in der Rolle des sehr smarten, aber überheblichen Professors Martin Schmidt. Im realen Leben ist er mit der Schauspielerin Maggie Gyllenhaal (The Dark Knight) verheiratet.

Ali Soufan ist ein libanesisch-amerikanischer FBI-Beamter. Er ist Muslim und in Beirut geboren und aufgewachsen. Ali ist im Jahr 1998 nur einer der 8 von 10.000 Mitarbeitern beim FBI, der Arabisch spricht und sich auch mit der islamischen Kultur auskennt. John O´Neill (gespielt von Jeff Daniels) ist sein Mentor, er arbeitet in seiner Gruppe „I-49“. Ali Soufan ist – wie John O´Neill – eine reale Persönlichkeit, er stand übrigens den Serienschöpfern von „The Looming Tower“ als Berater bei. Wie bereits oben erwähnt sind für mich Ali Soufan und sein Chef John O´Neill die Sympathieträger der Geschichte. Gespielt wird Ali Soufan von dem französischen Schauspieler Tahar Rahim gespielt. Er hat einige Auszeichnungen für seine Performance in Jacques Audiards „A Prophet“ gewonnen und war in einigen internationalen Produktionen, u.a. in Asghar Farhadis „The Past“ und Fatih Akins „The Cut“ mitgespielt. Ich denke, dass „The Looming Tower“ in den U.S.A. sein Durchbruch ist und man ihn bald in mehr amerikanischen Filmen sehen wird.

Diane Marsh ist eine CIA-Analystin und Professor Martin Schmidt (gespielt von Peter Sarsgaard) unterstellt. Sie glaubt daran, dass ausschließlich die CIA das Potenzial hat, den islamistischen Terrorismus zu bekämpfen und hält Informationen vor dem FBI zurück. Ihr Charakter ist aus mindestens drei realen Persönlichkeiten entwickelt worden. Für mich ist Diane Marsh neben den ganzen Terroristen die unangenehmste Figur dieser Mini-Serie. Gespielt wird Diane Marsh von der amerikanischen Schauspielerin Wrenn Schmidt. Sie hatte bereits in einigen TV-Serien („Boardwalk Empire“, „The Americans“, „Tyrant“) eine größere Rolle. 

Robert „Bob“ Chesney (Bill Camp) ist ein FBI Veteran. Er arbeitet für John O´Neill (gespielt von Jeff Daniels). Gespielt wird er von dem amerikanischen Schauspieler Bill Camp. Mir ist dieser hervorragende Schauspieler erstmalig im Jahr 2016, in der TV-Serie The Night Of aufgefallen. Im realen Leben ist er mit der amerikanischen Schauspielerin Elizabeth Marvel (TV-Serie Homeland, Staffel 6 und 7) verheiratet. 

Richard Clarke ist der Bundeskoordinator für Nationale Sicherheit in den USA. Er hat US-Präsidenten Bill Clinton direkt beraten. Auch Richard Clarke ist eine reale Persönlichkeit. Gespielt wird er von dem genialen amerikanischen Schauspieler Michael Stuhlbarg. Mir ist er erstmals in A Serious Man der Coen Bros. aufgefallen. Was hat er nicht seither alles gespielt. Aus der Filmwelt ist er nicht mehr wegzudenken. Unvergessen in Steve Jobs und Miss Sloane. Allein dieses Jahr, im Jahr 2018, spielte er mit Call Me by Your NameThe Post und The Shape of Water in drei Oscar-nominierten bzw. -prämierten Filmen. Auch in den TV-Serien „Boardwalk Empire“ und der dritten Staffel von „Fargo“ hatte er eine Hauptrolle. 

George Tenet ist der Direktor der CIA. Er ist bekanntermassen auch eine reale Persönlichkeit. Gespielt wird George Tenet von dem amerikanischen Schauspieler Alec Baldwin. Der Charakterschauspieler hat in einigen exzellenten Filmen („Glengarry Glen Ross“, „State and Main“, „The Cooler“, Blue Jasmine) und guten TV-Serien („Will & Grace“, „30 Rock“) mitgespielt. Den meisten ist er bekannt durch seine Parodie von Donald Trump bei SNL. Für diese Performance hat er auch einen Emmy Award gewonnen. Zwei weitere Emmys hat er für seine Rolle in „30 Rock“ gewonnen. Für 15 weitere Emmy Awards war er nominiert. Außerdem hat er eine Oscar-Nominierung für seine Performance in „The Cooler“ und eine Tony-Nominierung für seine Rolle in dem Bühnenstück „A Streetcar Named Desire“ erhalten. Alec Baldwin ist er der älteste der Baldwin Brüder, Daniel, William und Stephen sind ebenfalls alle Schauspieler. 

 

„The Looming Tower“ ist für einige Emmy-Nominierungen im Gespräch, u.a. Outstanding Limited Series, Outstanding Directing for a Limited Series, Movie or Dramatic Special, Outstanding Lead Actor in a Limited Series or Movie (Jeff Daniels, Taha Rahim), Outstanding Supporting Actor in a Limited Series or Movie (Peter Sarsgaard, Michael Stuhlbarg, Bill Camp) Update: „The Looping Tower“ ist im Jahr 2018 für vier Emmys (Outstandig Lead Actor, Jeff Daniels, Outstanding Supporting Actor, Michael Stuhlbarg, Outstanding Directing für die Episode „9/11“ und Outstanding Casting for a Limited Series) nominiert worden. 

„The Looming Tower“ feierte seine Weltpremiere am 15.02.18 in New York. Die internationale Premiere zweier Episoden erfolgt kurz daraufhin auf der Berlinale 2018. In den U.S.A. wurde der Mehrteiler erstmalig, mit einer Episode pro Woche, v. 28.02.18 – 18.08.18 auf dem amerikanischen Streaming-Sender Hulu ausgestrahlt. In Deutschland ist die Serie ist seit dem 4.5.18 in einer wohl verbesserten Synchro-Version auf Amazon Prime zu streamen. Die Originalfassung ist aber definitiv zu empfehlen. „The Looming Tower“ erscheint ab dem 18.08.18 auf Blu-ray und DVD. Ich war im April 2018 zu einer HULU-Veranstaltung (incl. FYC-Screening mit anschließendem Q & A mit Dan Futterman, u.a. und einer Party) für SAG-AFTRA-Mitglieder in New York eingeladen, woraufhin für mich feststand, diese Serie unbedingt sehen zu müssen. 

Trailer zu sehen:

 

 

 

FYC-Sreening von „The Looming Tower“ im Metrograph in Manhattan April 2018

 

Q & A nach dem FYC-Sreening von „The Looming Tower“ im Metrograph in Manhattan April 2018

 

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.