Fortsetzung: Folgt.

Eine super Idee und etwas, das ich auch gerne unterstütze: 

Berliner Programmkinos initiieren gemeinsame Unterstützungskampagne auf Startnext

Die Berliner Kinolandschaft ist eine der vielfältigsten der Welt. Engagierte Programmkinos bringen auf 75 Leinwänden Woche für Woche eine Vielzahl von Filmen und Veranstaltungen zum Leuchten, ein Programm so bunt wie die Stadt. Filmstarts jenseits des Mainstreams aus allen Ecken der Welt, internationale und verrückte Festivals, Kinder- und Jugendarbeit, Retrospektiven, Filmgespräche, Podiumsdiskussionen: In diesen Kinos tauchen Menschen in andere Lebenswirklichkeiten ein, lachen, lernen, lieben und streiten. Wie keine andere Stadt lebt und liebt Berlin seine Kinos und die europaweit einzigartige Programmvielfalt.

Durch die vorübergehende unfreiwillige Kreativpause sind die Berliner Programmkinos akut in ihrer Existenz bedroht, denn obwohl derzeit keine Einnahmen erzielt werden, laufen die Fixkosten weiter. Wie bei vielen anderen Kulturunternehmen auch ist es unmöglich, Rücklagen zu bilden, um solche Ausfälle kompensieren zu können.

Damit diese Vielfalt auch in der Zukunft erhalten bleibt, brauchen die Kinomacher*innen Unterstützung.

Berliner Programmkinos haben sich zusammengeschlossen und eine Unterstützungskampagne auf Startnext initiiert. Die Aktion startet am Freitag, 27. März 2020 und ist hier zu finden https://www.startnext.com/fortsetzungfolgt

 

Alle erzielten Spendeneinnahmen werden an die teilnehmenden Berliner Programmkinos verteilt. Mit den Spenden werden die Kinos einen kleinen Teil ihrer Ausgaben decken können. Gleichzeitig ist auch die Politik gefragt, schnell und unkompliziert finanzielle Unterstützung zu geben, so wie es das Medienboard Berlin-Brandenburg schon bereits getan hat.

Die Berliner Programmkinos haben eine entscheidende Gemeinsamkeit: Sie machen Kino mit Herz. Und dennoch sind sie alle auf ihre eigene Art sehr verschieden. Wem diese Vielfalt wichtig ist, ist aufgerufen, zu helfen.

Babylon Kreuzberg
Blauer Stern
Bundesplatz-Kino
Capitol Dahlem
Central
Cinema Paris
City Kino Wedding
Cosima
Delphi Filmpalast
delphi LUX
Eva Lichtspiele
Filmkunst 66
Filmtheater am Friedrichshain
fsk Kino
Hackesche Höfe Kino
IL KINO
International
Kant Kino
Kino im Kulturhaus Spandau
Kino Kiste
Lichtblick-Kino
Moviemento
Neues Off
Odeon
Passage
Rollberg
Sputnik Kino
Tilsiter Lichtspiele
Toni
Union Filmtheater Friedrichshagen
Wolf Kino
Xenon
Yorck Kino
Zukunft am Ostkreuz

Die Kinos bedanken sich herzlich für die großartige Unterstützung bei Erik Schmitt („Cleo“), dessen Trailer zur Kampagne in Kürze auch auf https://www.startnext.com/fortsetzungfolgt verfügbar ist.

#FortsetzungFolgt
#ToBeContinued

 

Montréal – Film: „The Invisible Man“

Ich war am 04.03.20 in Montréal und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

„The Invisible Man“ (dt. Filmtitel: „Der Unsichtbare“, dt. Kinostart war der 27.02.20)  124 min   thriller, adaptation

dir. Leigh Whannell  cast: Elisabeth Moss, Aldis Hodge, Storm Reid, Harriet Dyer, Michael Dorman, Oliver Jackson-Cohen

 

Zwei Wochen nachdem es Cecilia (Elisabeth Moss) geglückt ist, von ihrem kontrollsüchtigen  Ehemann Adrian (Oliver Jackson-Cohen) zu fliehen, erfährt sie, dass er sich das Leben genommen hat. Ihre neugewonnene Freiheit kann sie jedoch nur kurz genießen, denn sie hat das Gefühl beobachtet zu werden…

 

B+ (Wertung von A bis F) „The Invisible Man“ ist eine moderne Adaption von H. G. Wells gleichnamigen Roman. Es ist der neue Film des australischen Schauspielers, Drehbuchautors („Saw“, „Death Silence“, Insidious) und Filmemachers („Insidious: Chapter 3“, „Upgrade“) Leigh Whannell. 

Natürlich darf man bei solchen Filmen nicht mit Logik rangehen, man muss sich einfach darauf einlassen können und das konnte ich. Mich erinnerte dieser Film an zwei gut gemachte, spannende Thriller aus den 2000er Jahren („What Lies Beneath“ und „Enough“). Auch dieser hat mich von Anfang bis Ende gefesselt, teilweise saß ich sogar aufrecht im Sitz. Beste Unterhaltung für zwei Stunden.  Besonders gut gefallen hat mir, dass einiges nur andeutet wird. Man braucht beispielsweise keine Rückblenden, um zu verstehen, aus was für einer Beziehung die Protagonistin Cecilia flüchtet. Man muss auch nicht aussprechen, woher Cecilia genau James kennt. Üblicherweise werden gerade die Art von Filmen idiotensicher geschrieben. Der Score und der Sound sind im Thriller/Horror-Genre nicht unerheblich, die Musik und der Ton sind hier auffällig gut gewählt und in Szene gesetzt. 

In der Tradition von weiblichen Oscar-Performances in Thriller/ Horrorfilmen (Emily Blunt in A Quiet Place, Toni Collette in Hereditary und Lupita Nyong´o in Us), wird sicherlich auch Elisabeth Moss´ hervorragende Performance in diesem Film bei den Oscars übergangen. 

Eine Fortsetzung zu dem Film ist durchaus vorstellbar.

„The Invisible Man“ wurde am 28.02.20 in 3,610 amerikanischen Kinos gestartet. In Deutschland kam der Film unter dem Filmtitel „Der Unsichtbare“ bereits einen Tag früher ins Kino. Ich habe den Film in Kanada gesehen, wo er ebenfalls am 28.02.20 in den Kinos startete. 

„The Invisible Man“ war der vorletzte Film, den ich vorerst im Kino gesehen habe. Der Trailer verrät zu viel und empfehle ich daher nicht unbedingt:

 

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Saint Maud„

Bewertung des Trailers: A- (neuer Trailer)

Kommentar:  A24-Horrorfilm mit Jennifer Ehle

Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%


Trailer v. Film: „No Time to Die“

Bewertung des Trailers: B+

Kommentar: Cary Fukunagas James Bond-Film. Als ich diesen Trailer am 04.03.20 im Kino sah, wurde kurz vorher bekannt gegeben, dass wegen des Coronavirus die Premiere des Films verschoben wird. Damals fand ich das noch etwas übertrieben. Heute, drei Wochen später, leben wir in einer völlig anderen Welt. 

Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken


Trailer v. Film: „The Hunt“

Bewertung des Trailers: B+

Kommentar: Horrorfilm/Thriller mit Hilary Swank und Emma Roberts. Ich hätte schwören können, dass ich einen Trailer von dem Film schon im Kino gesehen habe, konnte ihn aber nicht finden. 

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken


Trailer v. Film: „Free Guy“

Bewertung des Trailers: C+

Kommentar: Shawn Levys neuer Film, Actionkomödie mit Ryan Reynolds…und Taika Waititi 

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: eher nicht

Berlin (ale) – Film: „Shirley“

Ich war am 01.03.20 in Berlin und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

„Shirley“  106 min  drama, adaptation, biopic 

dir. Josephine Decker  cast: Elisabeth Moss, Michael Stuhlbarg, Odessa Young, Logan Lerman 

 

Im Herbst 1964 zieht der junge Doktorand Fred (Logan Lerman) und seine schwangere Ehefrau Rose (Odessa Young) in eine Kleinstadt in Vermont. Fred arbeitet dort als Assistent des College-Professors Stanley Hyman (Michael Stuhlbarg). Eigentlich sucht das junge Paar eine Wohnung, sie kommen aber zunächst im Haus des Professors und Literaturkritikers  Stanley Hyman (Michael Stuhlbarg) und seiner Frau, der Schriftstellerin Shirley Jackson (Elisabeth Moss), unter. Dafür soll sich Rose um den Haushalt und um Shirley kümmern. Shirley hat aber offensichtlich psychische Probleme und leidet unter einer Schreibblockade, das Zusammenleben wird für Rose zunehmend zur Belastungsprobe…

 

B+ (Wertung von A bis F) „Shirley“ ist eine Adaption von Susan Scarf Merrells Roman: „Shirley: A Novel“. Es ist der neue Film der amerikanischen Schauspielerin, Drehbuchautorin und Filmemacherin Josephine Decker („Madeline´s Madeline“). Der Film erzählt eine fiktive Geschichte, wurde aber vom Leben der amerikanischen Schriftstellerin Shirley Jackson und ihrem Mann, den College-Professor und Literaturkritiker Stanley Edgar Hyman inspiriert. 

Die Geschichte ist schnell erzählt und hat man in abgewandelter Form auch schon oft gesehen. Für mich war es also nicht die Geschichte, die mich hier in den Bann gezogen hat, es ist die atmosphärische, beklemmende, aber auch anstrengende Inszenierung und die überragenden Performances von Elisabeth Moss, Michael Stuhlbarg und Odessa Young. 

Josephine Deckers letzter Film „Madeline´ s Madeline“ hatte mir schon gut gefallen, bei „Shirley“ arbeitet sie erstmalig nicht mit ihrem eigenen Drehbuch. Der Film wirkt weniger experimentell als ihr letztes Werk, mit der eingesetzten Musik und der Kameraführung sticht ihr, so eigener Regiestil aber immer noch hervor. Während des Films sind meine Gedanken dann tatsächlich auch abgedriftet, weil ich überlegt habe, wie der Film wohl aussehen würde, wenn sich ein anderer Regisseur des Stoffes angenommen hätte und eine andere Schauspielerin die Titelrolle spielen würde. Es wäre ein völlig anderer und nicht so guter Film entstanden, soviel ist sicher. 

Elisabeth Moss hat in vielen Projekten (TV-Serien „The West Wing“, Mad Men,  Top of the Lake, The Handmaid´s Tale und Kinofilmen Her Smell, Us bereits bewiesen, wie wandelbar und talentiert sie ist. Auch hier geht sie völlig uneitel an die Rolle und lässt einen nicht einen Moment daran zweifeln, dass sie Shirley Jackson ist. Für mich ist sie einer der besten Schauspielerinnen unserer Zeit. 

„Shirley“ wurde erstmalig auf dem Sundance Filmfestival 2020 gezeigt. Dort hat der Film bzw. die Regisseurin den U.S. Dramatic Special Jury Award: Auteur Filmmaking gewonnen. „Shirley“ wurde einen Monat später bei den Filmfestspielen in Berlin in der neu eingeführten Sektion Encounters gezeigt. Ich habe den Film auf der Berlinale 2020 gesehen, gezeigt wurde die Originalfassung mit deutschen Untertiteln. „Shirley“ wird von dem New Yorker Indie-Produzenten/Verleih NEON vorauss. am 24.04.20 ins amerikanische Kino gebracht. Bislang ist ein deutscher Kinostart noch nicht bekannt.

Filmausschnitt zu sehen:

 

Berlin (ale) – Film: „The Roads Not Taken“

Ich war am 27.02.20 in Berlin und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

„The Roads Not Taken“ (dt. Kinostart: 30.04.20)   85 min  drama 

dir. Sally Potter  cast: Javier Bardem, Elle Fanning, Salma Hayek, Laura Linney

 

Molly (Elle Fanning) macht sich Sorgen um ihren Vater Leo (Javier Bardem). Er liegt teilnahmslos im Bett, ist verwirrt und erkennt sie nicht. Mollys Vater ist mit seinen Gedanken in der Vergangenheit, was war oder was hätte sein können…

 

C+ (Wertung von A bis F) „The Roads Not Taken“ ist der neue Film der Londoner Filmemacherin Sally Potter („The Man Who Cried“, „Ginger & Rosa“, „The Party“).

Auf der einen Seite sieht man, wie sich die Tochter um ihren scheinbar demenzkranken Vater kümmert und auf der anderen Seite folgt man alles, was den Vater beschäftigt. Sind es Erinnerungsbruchstücke oder doch mehr – wie der Filmtitel vermuten lässt – Parallelentwürfe zu seinem bisher vergangenen Leben? Man weiß es nicht so genau, definitiv ist er nie wirklich im Heute. „The Roads not Taken“ mit seinen drei Erzählsträngen wirkt am Ende etwas unaufgeräumt, vielleicht wollte die Regisseurin das Leben eines an Demenz Erkrankten genau so zeigen, aber der Film hätte berühren müssen. Letztlich macht er es auch, aber erst sehr spät. Erst als Leo auf die beiden pakistanischen Taxifahrer trifft und schließlich als er seiner verzweifelten Tochter gegenübersitzt.

Zusammenfassend ist der Film bedauerlicherweise nicht so gut wie das involvierte Talent (Javier Bardem, Elle Fanning und Laura Linney). 

„The Roads Not Taken“ wurde erstmalig auf den Berliner Filmfestspielen 2020 gezeigt. Dort lief der englische Film im Wettbewerb. Ich habe den Film auf der Berlinale 2020 gesehen, gezeigt wurde die Originalfassung mit deutschen Untertiteln. Der Film soll am 13.03.20 in den amerikanischen Kinos starten und für Deutschland ist ein Kinostart für den 30.04.20 geplant.

Trailer zu sehen:

 

 

Berlin (ale) – Film: „Never Rarely Sometimes Always“

Ich war am 26.02.20 in Berlin und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

„Never Rarely Sometimes Always“  (dt. Kinostart: 11.06.20) 101 min  drama 

dir. Eliza Hittman  cast: Sidney Flanigan, Talia Ryder, Théodore Pellerin, Ryan Eggold, Sharon Van Etten 

 

Autumn (Sidney Flanigan) lebt in einem Provinzkaff in Pennsylvania. Sie ist 17 Jahre alt und ungewollt schwanger. Ihre Familie soll davon nichts erfahren. Schließlich fährt sie mit ihrer Cousine Skylar (Talia Ryder) nach New York, in der dortigen Abtreibungsklinik sollen sogar Abtreibungen bei Minderjährigen, ohne die Zustimmung der Eltern, vorgenommen werden.

 

B+ (Wertung von A bis F) „Never Rarely Sometimes Always“ ist der neue Film der New Yorker Filmemacherin Eliza Hittman („It Felt Like Love“, „Beach Rats“).

Es ist ein stiller und langsam erzählter, aber eindringlicher Arthouse-Film über eine Teenager-Schwangerschaft und der einsamen Entscheidung einer ungewollt Schwangeren und verzweifelten Jugendlichen, einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen zu lassen. Es ist aber auch ein Film über die Reise zweier junger Mädchen aus der Provinz in das völlig fremde New York.

„Never Rarely Sometimes Always“ ist eines dieser Werke, bei dem man einzelne Szenen noch lange in Erinnerung trägt. Eliza Hittman hat hier einen intensiven, fast schon dokumentarisch anmutenden Film inszeniert. Einen der Zwischentöne, bei dem kaum etwas, aber zur gleichen Zeit so viel passiert. Insbesondere beim Thema Abtreibung ist es wichtig, dass weibliche Regisseure die Geschichten erzählen. So hebt sie auch nicht den moralischen Zeigefinger, hier wird einfach mit Tatsachen umgegangen.

Der im ersten Moment etwas umständlich erscheinende Filmtitel („Never Rarely Sometimes Always“) bezieht sich auf die Auswahl der Antworten auf sehr persönliche Fragen, die der Protagonistin Autumn von der Sozialarbeiterin von Planned Parenthood gestellt werden. Eine unglaublich starke Szene, durch die man auch erfährt, dass die junge Frau Erfahrungen mit sexueller Gewalt gemacht hat. Überhaupt macht der Film auf subtiler Weise darauf aufmerksam, dass Frauen tagtäglich in unterschiedlichen Facetten sexueller Übergriffigkeit ausgesetzt sind. 

Ich habe es sicher schon das eine oder andere Mal erwähnt, dass ich es liebe, wenn „mein New York“ mal ganz anders oder aus einer völlig anderen Perspektive gezeigt wird. Hier von zwei Teenagern, die erstmalig nach New York reisen und dabei keine Urlaubsreise machen und auch nicht mal genug Geld in der Tasche haben. 

Sidney Flanigan, eigentlich eine Musikerin, ist sehr glaubwürdig in ihrer allerersten Rolle, sie gibt ihrem Charakter die nötige Tiefe. Die Beziehung von Autumn zu ihrer Cousine ist auch greifbar und zeigt, dass es dafür auch mal eben nicht dauerndes Gerede braucht.

„Never Rarely Sometimes Always“ ist für einige Oscar-Nominierungen im Gespräch, u.a. Bester Film, Beste Regie, Beste Hauptdarstellerin (Sidney Flanigan), Bestes Originaldrehbuch 

„Never Rarely Sometimes Always“ wurde erstmalig auf dem Sundance Filmfestival 2020 gezeigt. Dort hat der Film den U.S. Dramatic Special Jury Award (Neorealism) gewonnen. Der amerikanische Film lief einen Monat später auf den Berliner Filmfestspielen im Wettbewerb. Dort hat der Film den Großen Preis der Jury gewonnen. Ich habe den Film auf der Berlinale 2020 gesehen, gezeigt wurde die Originalfassung mit deutschen Untertiteln. Der Film soll am 13.03.20 in den amerikanischen Kinos starten. Für Deutschland ist ein Kinostart für den 11.06.20 geplant. 

Trailer zu sehen:

 

Berlin (ale) – Film: „Siberia“

Ich war am 25.02.20 in Berlin und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

„Siberia“ (dt. Kinostart: 19.03.20)  92 min  drama

dir. Abel Ferrara  cast: Willem Dafoe, Dounia Sichov, Simon McBurney, Cristina Chiriac, Daniel Giménez Cacho Anna Ferrara 

 

Clint (Willem Dafoe) führt eine kleine Kneipe in der verschneiten Wildnis im sibirischen Nirgendwo. Dort hat er immer wieder Begegnungen mit Fremden. Eines Tages bricht er mit seinem Hundeschlitten auf. Er erforscht seine Träume, konfrontiert sich mit Erinnerungen, (be)sucht seine Visionen…

 

C+ (Wertung von A bis F) „Siberia“ ist der neue Film des amerikanischen Filmemachers Abel Ferrara („Bad Lieutenant“).

Gut, es gibt schlimmere Filme, aber es gibt halt auch wesentlich bessere. Abel Ferrara hat diesen wahrscheinlich vordergründig für sich selbst gedreht. Entsprechend können viele Zuschauer sicher mit dem Projekt voller Wunsch- und Albträume, Visionen, Erinnerungen, möglicher anfänglicher Unzurechnungsfähigkeit oder Selbstfindung oder doch der Suche nach dem Sinn des Lebens dann auch wenig anfangen. Im Zuschauerraum war es extrem unruhig, viele meiner Mitzuschauer haben die Vorstellung vorzeitig verlassen. Für mich ist das kein Film, den ich mir nicht bis zu Ende anschauen würde. Der wunderbaren Willem Dafoe (hier wieder als Abel Ferraras Alter Ego) bewahrte mich davor, schlechte Laune zu bekommen. Und dafür, dass Dafoe zu Del Shannons Song „Runaway“ singt und tanzt gibt es sogar noch einen Extra-Pluspunkt. Dennoch ist dieser spirituelle Film kein kommerzieller und auch generell keiner, den ich irgendjemanden empfehlen würde. 

„Siberia“ wurde erstmalig auf den Berliner Filmfestspielen 2020 gezeigt. Dort lief die italienisch-deutsch-mexikanische Koproduktion im Wettbewerb. Ich habe den Film auf der Berlinale 2020 gesehen, gezeigt wurde die Originalfassung mit deutschen Untertiteln. Für Deutschland ist ein Kinostart für den 19.03.20 geplant.

Trailer zu sehen:

Berlin (ale) – Film: „Schwesterlein“

Ich war am 25.02.20 in Berlin und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

„Schwesterlein“ (Internationaler Filmtitel: „My Little Sister“)   99 min  drama 

dir. Stéphanie Chuat, Véronique Reymond  cast: Nina Hoss, Lars Eidinger, Marthe Keller, Jens Albinus, Thomas Ostermeier

 

Lisa (Nina Hoss) hat den Kopf gerade voll. Ihr Zwillingsbruder Sven (Lars Eidinger), Starschauspieler an der Berliner Schaubühne, ist an Leukämie erkrankt. Gerade hat er eine Knochenmarktransplantation hinter sich gebracht. Er will so bald wie möglich wieder als Hamlet auf der Bühne stehen. Zunächst muss er sich aber erholen und das kann er nun mal nicht in Berlin bei der Mutter (Marthe Keller), die schon mit sich selbst völlig überfordert ist. Lisa entscheidet, ihren Bruder zu sich in die Schweiz zu nehmen. Da lebt die Dramaturgin seit einiger Zeit mit ihrem Mann (Jens Albinus) und den beiden kleinen Kindern… 

 

 

B+ (Wertung von A bis F) „Schwesterlein“ ist der neue Film der beiden Schweizer Filmemacherinnen Stéphanie Chuat und Véronique Reymond („La petite chambre“).

Deutschen Filme mangelt es – in meinen Augen – oft an Tempo, dafür wirken einzelne Szenen, und manchmal sogar die ganze Handlung, zu konstruiert und Dialoge sind oftmals realitätsfern. „Schwesterlein“ ist zwar deutschsprachig, mit zwei deutschen Hauptdarstellern besetzt und spielt teils in Deutschland, ist aber der Schweizer Wettbewerbsfilm der Berlinale. Die Inszenierung ist ruhig, steht aber im Gleichklang zur Story, die wiederum glaubhaft und ergreifend ist. Die Situationen und die Dialoge erscheinen aus dem Leben eben dieses kreativen Künstler-Umfeldes, bei dem auf eimal der Krebs den Alltag bestimmt. Meine Lieblingsszene ist die Krankenhausszene in der Lisa ihren Bruder versucht, zu beruhigen, Und natürlich liebe ich es, dass der Film teilweise in meinem Berliner Kiez spielt. 

Es hat mich beeindruckt, wie selbstverständlich Nina Hoss´ Lisa die Kontrolle über ihre Familie und letztlich auch über den Film übernommen hat. Man spürt die Bindung der beiden Geschwister und anhand von ein paar wenigen Szenen versteht man auch ganz genau die Beziehung zu ihrer exzentrischen, mit sich selbst schon überforderten Mutter. 

Ich weiß nicht, ob es half, dass Lars Eidinger, der selbst festes Ensemblemitglied der Berliner Schaubühne ist, hier eben jenen (fiktiven) Schaubühnen-Star verkörpert. Ich bin schon lange ein großer Fan des Theater- und Film-Schauspielers und so begeistert er mich selbstverständlich auch in dieser Rolle. Lars Eidinger trägt hier Perücken, wie es wohl nur er kann. 

Übrigens der künstlerische Leiter der Berliner Schaubühne Thomas Ostermaier spielt hier auch eine Version von sich selbst als Schaubühnen-Intendant David. Und die in diesem Film gezeigte Probe zu „Hamlet“ ist tatsächlich eine der Ostermaier-Inszenierungen mit Eidinger in der Hauptrolle.

„Schwesterlein“ wurde erstmalig auf den Berliner Filmfestspielen 2020 gezeigt. Dort lief der Schweizer  Film im Wettbewerb. Ich habe den Film auf der Berlinale 2020 gesehen, gezeigt wurde die Deutsch/Englisch/Französische-Originalfassung mit englischen und deutschen Untertiteln. In der deutschsprachigen Schweiz soll der Film am 23.04.20 starten. Bislang ist weder ein amerikanischer noch ein deutscher Kinostart geplant. 

Filmausschnitt zu sehen:

 

 

Berlin (ale) – Film: „Effacer l’historique“

Ich war am 25.02.20 in Berlin und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

„Effacer l’historique“ (Internationaler Filmtitel: „Delete History“)  110 min   comedy, drama

dir. Benoit Delépine, Gustave Kervern  cast: Blanche Gardin, Denis Podalydès, Corinne Masiero 

Marie (Blanche Gardin), Christine (Corinne Masiero) und Bertrand (Denis Podalydès) sind Nachbarn einer französischen Provinzvorstadt. Alle Drei stecken in der Klemme. Marie leidet unter der Trennung von ihrem Mann und vor allen Dingen ihrem Sohn und wird jetzt auch noch mit einem Sextape erpresst. Christine hat aufgrund ihrer exzessiven Sucht nach amerikanischen TV-Serien ihren Job verloren und ihr Mann hat sie auch verlassen. Jetzt hat sie sich mit einem Fahrdienst selbständig gemacht, kann sich aber partout nicht erklären, waren sie so schlechte Kundenbewertungen bekommt. Der alleinerziehende Bertrand macht sich Sorgen um seine Tochter, die bei Facebook gemobbt wird. Außerdem kann er den Angeboten der permanenten Werbeanrufer nicht widerstehen, mittlerweile hat er sich völlig überschuldet.  Die Dame mit der sanften Stimme, von der jetzt andauernd angerufen wird, hat es ihm aber besonders angetan…

B+ (Wertung von A bis F) „Effacer l’historique“ ist der neue Film des französischen Regisseur-Duos Benoit Delépine und Gustave Kervern („Aaltra“, „Mammuth“, „Saint Amour“). 

Mit französischen Filmen habe ich es ja eigentlich nicht so, hin und wieder gebe ich aber auch den Franzosen eine Chance. Bereut habe ich in diesem Fall nicht.

Vieles in dieser französischen Gesellschaftssatire ist natürlich überspitzt dargestellt, aber in einigen Situationen kann man sich auch selbst wiederfinden, ob es Überforderung ist, sich die vielen komplizierten Passwörter merken zu müssen, der schwer zu entwirrende Kabelsalat sämtlicher digitalen Geräten, endlos lange, nervige Warteschleifen-Musik und -Ansagen, wenn man dringend jmd. von einem Kundendienst sprechen muss, anstrengendes Bilder-Raten (Wo in den 9 Kästchen ist nun die Ampel abgebildet?), wenn man sich in eine Website einloggen will, hilflos einer Serien-Sucht ausgesetzt zu sein, usw. „Effacer l’historique“ zieht sich gegen Ende etwas, ist mir aber als kurzweiliger, witziger, manchmal absurder Film in Erinnerung, der die Tücken des digitalen Alltags in einer Geschichte zusammenfasst und aufs Korn nimmt. Schauspielerisch hat mir Blanche Gardin besonders gut gefallen. 

Der Film bietet sich natürlich für ein Filmfestival an oder wenigstens für eine ausverkaufte Kinovorstellung. In meiner Berlinale-Vorstellung wurde beinahe kontinuierlich gelacht. 

„Effacer l’historique“ wurde erstmalig auf den Berliner Filmfestspielen 2020 gezeigt. Dort lief die französisch-belgische Koproduktion im Wettbewerb. Update: „Effacer l’historique“ erhielt den Sonderpreis der Berlinale. Der Film bekam den Silbernen Bären der 70. Berlinale. Ich habe den Film auf der Berlinale 2020 gesehen, gezeigt wurde die Originalfassung mit englischen und deutschen Untertiteln. In Frankreich startet der Film am 22.04.20 im Kino. Bislang ist weder ein amerikanischer noch deutscher Kinostart bekannt. 

Trailer zu sehen:

 

Berlin (ale) – Film: „El prófugo“

Ich war am 23.02.20 in Berlin und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

„El prófugo“ (Internationaler Filmtitel: „The Intruder“)  90 min  thriller, adaptation 

dir. Natalia Meta  cast: Erica Rivas, Nahuel Pérez Biscayart, Daniel Hendler, Cecilia Roth, Guillermo Arengo 

 

Inés (Érica Rivas) ist Synchronsprecherin und singt in einem Chor in Buenos Aires. Nach einem traumatischen Erlebnis im Urlaub leidet sie immer mehr an Schlaflosigkeit. Sie nimmt Tabletten und hat jetzt auch zunehmend Albträume. Auch verliert sie die Kontrolle über ihre Stimme. Im Synchronstudio gibt sie seltsame Töne von sich und bei den Chorproben trifft sie die Töne auch nicht mehr richtig. Was geht hier vor sich? 

 

B- (Wertung von A bis F) „El prófugo“ ist nach „Death in Buenos Aires“ erst der zweite Film der argentinischen Regisseurin Natalia Meta. Der Film basiert auf dem Roman „El mal menor“/The Lesser Evil“

An meinem ersten Berlinale-Tag herrschte Schmuddelwetter, dafür habe ich aber zum Einstieg einen gar nicht mal so schlechten Film gesehen. Es ist immer ein Wagnis, Karten für einen Film zu kaufen, der in der Weltpremiere gezeigt wird und von dem man nicht weiß, ob er überhaupt was taugt. Vor zwei Jahren hatte ich auf der Berlinale erst mit meiner Auswahl des schwedischen Films „The Real Estate“ ins Klo gegriffen. Daher habe ich mich bei dieser Berlinale, dazu entschlossen, ausschließlich auf amerikanische Filme oder Wettbewerbsfilme zu setzen.  

„El prófugo“ ist einer dieser 18 Wettbewerbsfilme und beginnt schon mal ziemlich witzig. Wir lernen Inés kennen, sie macht gerade Urlaub mit ihrem nervigen Freund. Der drängt sie mit seinen Gefühlsduseleien in die Enge. Dann geschieht etwas Unvorhergesehenes, Inés ist traumatisiert, nimmt Tabletten, hat Albträume, auch drei Monate später noch. Ihre Mutter taucht umangekündigt auf und dann lernt sie diesen jungen Orgelstimmer Alberto kennen. Während der Arbeit im Synchronstudio stellt der Toningenieur dann fest, dass sie seltsame Geräusche von sich gibt. Auch in ihrem Frauenchor trifft sie die Töne nicht mehr. Hat sich ein Eindringling ihres Körpers bemächtigt? 

Es gibt eine recht gruselige Szene, aber ansonsten fand ich den Film nicht sonderlich spannend. Eher wollte ich die ganze Zeit wissen, was vor sich geht – möglichst eine logische Auflösung. Wer oder was hat sich nun in Inés´Leben gedrängt. Wer der Eindringling ist, ist sicher unterschiedlich interpretierbar. ich habe meine Theorie und ich liebe die Schlussszene. Und überhaupt ist Érica Rivas (Wild Tales) ein großer Gewinn für diesen Film. 

„El prófugo“ wurde erstmalig auf den Berliner Filmfestspielen 2020 gezeigt. Dort lief die argentinisch-mexikanische Koproduktion im Wettbewerb. Ich habe den Film auf der Berlinale 2020 gesehen. Gezeigt wurde die Originalfassung mit englischen und deutschen Untertiteln. 

Trailer zu sehen: 

San Francisco – Film: „The Lodge“

Ich war am 20.02.20 in San Francisco und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

„The Lodge“ (dt. Kinostart war der 6.2.20)  108 min  drama, thriller, horror 

dir. Veronika Franz, Severin Fiala  cast: Riley Keough, Jaeden Martell, Lia McHugh, Richard Armitage, Alicia Silverstone 

 

Richard (Richard Armitage) hatte sich von seiner Frau Laura (Alicia Silverstone) getrennt. Er hatte sie für die viel jüngere Grace (Riley Keough) verlassen. Mia (Lia McHugh) und ihr älterer Bruder Aidan (Jaeden Martell) mögen die neue Freundin ihres Vaters nicht. Nun sollen sie auch noch mit dieser Frau gemeinsam die Weihnachtsfeiertage in einer Lodge an einem abgelegenen Ort verbringen. Die Kinder sind der Meinung, dass irgendwas mit Grace nicht stimmt…

 

B+ (Wertung von A bis F) „The Lodge“ ist der zweite Spielfilm des österreichischen Autoren- und Regie-Duos Veronika Franz und Severin Fiala (Ich seh, ich seh/Goodnight Mommy). Der neue Film ist eine britisch-amerikanische Koproduktion. 

Die Geschichte zieht einen schnell in ihren Bann.  Zu keiner Zeit lassen die beiden Filmemacher daran zweifeln, um wen es in dieser Geschichte geht. Es sind die beiden Kinder und die neue Frau an der Seite ihres Vaters. „The Lodge“ ist ein still beobachtender, aber recht spannender und äusserst unheimlicher und bedrückender Film. Ein Psychodrama und zugleich Thriller, bei dem man lange nicht genau weiß, wer hier eigentlich Täter und wer Opfer ist. Sind am Ende alle Drei die Opfer oder die Täter? Die Inszenierung ist sehr beklemmend und dadurch auch anstrengend. Manchmal habe ich mich dabei ertappt, dass es mir sogar etwas zu viel wurde. Hätte ich den Film auf DVD oder im Stream gesehen, hätte ich wahrscheinlich irgendwann auf Stop gedrückt, mir einen Tee gemacht, vielleicht noch ein Telefonat geführt, einfach um einen Moment mal durchzuatmen. Ich bin aber froh, dass ich mir dieses intensive Werk im Kino angeschaut habe. Etwas Probleme hatte ich bei der Erzählung mit der Figur des  Vaters. Nach dem, was im Vorfeld geschehen ist, konnte ich nicht wirklich nachvollziehen, warum er seine Kinder so lange allein lässt.

„The Lodge“ ist ein Film, der erst drei Jahre alten New Yorker Filmvertriebs- und Produktionsfirma NEON (I, Tonya, Three Identical Strangers, Border, Luce). Dieses Jahr hatte NEON eine äußerst erfolgreiche Oscar-Saison geführt, die mit vier Auszeichnungen für Parasite, inkl. dem BP-Oscar für den ersten nicht-englischsprachigen Film überhaupt, gekrönt wurde. 

„The Lodge“ wurde erstmalig auf dem Sundance Film Festival 2019 gezeigt. Über ein Jahr später ist er am 7.2.20 in sechs amerikanischen Kinos gestartet. Mittlerweile läuft er landesweit in 322 Kinos in den Vereinigten Staaten. Seit dem 6.2.20 läuft der Film in den deutschen Kinos. 

Trailer zu sehen: 

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Saint Maud„

Bewertung des Trailers: A- (neuer Trailer)

Kommentar:  A24-Horrorfilm mit Jennifer Ehle

Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%


Trailer v. Film: „Spiral: From the Book of Saw„

Bewertung des Trailers: B+

Kommentar: Horrorfilm aus der „Saw“-Reihe

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: da warte ich die Kritiken ab


Trailer v. Film: „Black Widow„

Bewertung des Trailers: B (neuer Trailer)

Kommentar: Marvel-Mist

Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bin nicht mehr völlig abgeneigt


Trailer v. Film: „The Invisible Man„

Bewertung des Trailers: D

Kommentar: Thriller/Horrorfilm mit Elisabeth Moss. Trailer verrät scheinbar den gesamten Film

Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%


Trailer v. Film: „In the Heights„

Bewertung des Trailers: A-

Kommentar: Verfilmung des gleichnamigen Broadway-Musicals von Lin-Manuel Miranda

Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken


Trailer v. Film: „A Quiet Place Part II„

Bewertung des Trailers: A-

Kommentar: Fortsetzung zu einem ziemlich guten Horrorfilm

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%


Trailer v. Film: „Brahms: The Boy II„

Bewertung des Trailers: C-

Kommentar: Auch Fortsetzung eines wahrscheinlich nicht so guten Horrorfilms

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%


Trailer v. Film: „Antlers„

Bewertung des Trailers: A- (neuer, dieses Mal Redband-Trailer)

Kommentar: Scott Coopers neuer Film, dieses Mal Horrorfilm mit Jesse Plemons. Auch dieser Trailer ist klasse.

Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%