Hong Kong – Film: „Spider-Man: Far From Home – 3D“

Ich war am 8.7.19 in Hongkong und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut: 

 

„Spider-Man: Far From Home – 3D“ (dt. Kinostart war der 4.7.19)  129 min  action, fantasy, sequel 

dir. Jon Watts  cast: Tom Holland, Samuel L. Jackson, Zendaya, Cobie Smulders, Jacob Batalon, Jon Favreau, Marisa Tomei, Jake Gyllenhaal 

 

Der 16-jährige Peter Parker a. k. a. Spider-Man (Tom Holland) geht zusammen mit seinem besten Freund Ned (Jacob Batalon) und seinem Schwarm MJ (Zendaya) auf Klassenfahrt nach Europa. Peter nimmt sich vor, MJ in Paris seine Liebe zu gestehen. Zunächst sind sie aber in Venedig und bereits kurz nach ihrem Eintreffen kommt es zu einem Zwischenfall. Ein riesiges Wassermonster wütet durch die Stadt. Zusammen mit einer, zunächst unbekannten Person (Jake Gyllenhaal) kämpft Peter Parker gegen dieses Monster…

 

C (Wertung von A bis F) „Spider-Man: Far From Home“ ist die zweite Einzelverfilmung der Titelfigur innerhalb des MCU und eine Fortsetzung zu Spider-Man: Homecoming und „Avengers: Endgame“.  Wie bereits bei dem Vorgänger führt der amerikanische Drehbuchautor und Filmemacher Jon Watts (Cop Car) Regie. 

Nach einer kurzen Einleitungsschlacht in Mexiko hält der Film gleich im Anschluss die beste Szene parat. Die bringt einen dann auch gleich auf den neuesten Stand des Marvel-Universums. Ich war damit eigentlich in freudiger Erwartung, die perfekte Spidey-Besetzung (Tom Holland) in ein ungewöhnliches  Umfeld (Europa) zu begleiten. Das führt auch hin und wieder zu ganz unterhaltsamen Szenen. Das Ganze wiederholt sich dann aber und bei der x-ten computeranimierten Schlacht (in London) war ich dann von dem Gezeigten so ermüdet, dass ich tatsächlich eingenickt bin. Vielleicht bin ich einfach durch mit diesem Marvel-Kram. 

Anmerkung: Bei meiner ursprünglichen Veröffentlichung dieses Beitrags hatte ich vergessen zu erwähnen, dass ich den Film in der 3D-Fassung gesehen habe. Diese fand ich sehr lohnenswert.

„Spider-Man: Far From Home“ ist am 2.7.19 in 4,634 amerikanischen Kinos gestartet. In Hong Kong ist der Film bereits am 28.06.19 ins Kino gekommen. Ich habe den Film dort in der Originalfassung mit chinesischen Untertiteln gesehen. In Deutschland läuft der Film seit dem 4.7.19 im Kino. 

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Once Upon a Time in Hollywood„

Bewertung des Trailers: B+ (anderer Originaltrailer mit chinesischen Untertiteln)

Kommentar: Quentin Tarantinos neunter Film 

Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

 

Aufsteller von „Spider-Man: Far From Home“ in Hongkong

Denver – Film: „Spider-Man: Homecoming“

Ich war am 16.07.17 in Denver und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

„Spider-Man: Homecoming“ (dt. Kinostart: 13.07.17) 133 min action, fantasy, adaptation
dir. Jon Watts cast: Tom Holland, Michael Keaton, Jon Favreau, Donald Glover, Marisa Tomei, Robert Downey Jr., Zendaya, Jacob Batalon voice: Jennifer Connolly

 

 

Peter Parker (Tom Holland) ist 15 Jahre alt und geht auf die Highschool. Er ist ein Außenseiter. In Wahrheit ist er aber Spider-Man, wartet er auf seine erste Mission und einen Anruf von Iron Man (Robert Downey Jr.) oder wenigstens Happy (Jon Favreau). Es meldet sich aber keiner und so muss er weiter zu Schule gehen, sich mit Teenagerkram beschäftigen und mal in der Nachbarschaft aushelfen. Eines Nachts beobachtet er jedoch einen Waffendeal und nun muss Spidey schnell handeln…

 

B (Wertung von A bis F) „Spider-Man: Homecoming“ basiert auf den gleichnamigen Marvel Comics. Nach den beiden „The Amazing Spider-Man“-Filmen ist dies bereits der zweite Spider-Man-Neustart innerhalb kürzester Zeit. Marvel Comics war seinerzeit pleite und hat im Jahr 1999 die Spider-Man-Filmrechte an Sony Pictures verkauft. Nach fünf Spider-Man-Filmen hat Sony nun ein Abkommen mit den Marvel Studios geschlossen, künftig arbeiten die beiden Filmstudios an den Spider-Man-Verfilmungen zusammen. Die finale kreative Kontrolle bleibt jedoch bei Sony Pictures. „Homecoming“ ist der erste Solo-Spidey-Film des Marvel Cinematic Universe. Regie führte der amerikanische Filmemacher Jon Watts (Cop Car).

Gut, das Jahr ist kaum sieben Monate alt und ich habe mit Logan, Wonder Woman und jetzt „Spider-Man: Homecoming“ bereits die dritte Comic-Verfilmung gesehen. Mir wird das langsam unheimlich, noch seltsamer, dass mir alle drei Filme recht gut gefallen haben. Eine weitere Sache haben diese drei Filme aber auch alle gemein, sie sind viel zu lang. Bei „Spider-Man: Homecoming“ war ich von der Action irgendwann auch ermüdet und hatte mir, noch im Kino, eigentlich auch ein „B-„ als Bewertung notiert. Ich habe aber noch mal darüber nachgedacht, für mich ist er besser als die beiden anderen Filme und das muss sich auch in der Bewertung bemerkbar machen, also „B“.

Hauptsächlich gefällt mir „Spider-Man: Homecoming“ weil dieser Film aus Teenagersicht erzählt wird. So sollte es auch sein, der Film ist – wenn man es genau betrachtet – auch ein Film für Teenager. Inspiriert wurde er von den John Hughes-Filmen. Der 36-jährige Regisseur Jon Watts hat seine Darsteller dazu verdonnert, sämtliche Teenager-Filme aus den1980er Jahren („Breakfast Club“, „Ferris Bueller´s Day Off“, „Pretty in Pink“, etc.) zu gucken. Seine Zeit kann man wesentlich schlechter verbringen, gerade die beiden erstgenannten Highschool-Klassiker zählen auch zu meinen Lieblingsfilmen.

„Spider-Man: Homecoming“ ist sehr humorig, aber auch actionreich.

Der englische Schauspieler Tom Holland (The Impossible) ist putzig und ein toller Spider-Man, besser als Tobey Maguire seinerzeit (mit dem ich eigentlich zufrieden war, die Andrew Garfield-Filme habe ich bis heute hartnäckig und erfolgreich ignoriert)

Wie bereits bei der überragenden War for the Planet of the Apes-Filmmusik ist auch für diesen Score Michael Giacchino zuständig.

„Spider-Man: Homecoming“ ist für einige (technische) Oscar-Nominierungen im Gespräch.

„Spider-Man: Homecoming“ wurde am 07.07.17 in 4348 amerikanischen Kinos gestartet. In Deutschland kam der Film am 13.07.17 in die Kinos.

Eine Fortsetzung zu „Spider-Man: Homecoming“ kommt im Jahr 2019 ins Kino.

Trailer zu sehen:

 

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Valerian and the City of a Thousands Planets„
Bewertung des Trailers: B (neuer Trailer)
Kommentar: Luc Bessons neuer Sci-Fi-Film mit Dane DeHaan und Cara Delevingne
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken

Trailer v. Film: „Daddy´s Home 2„
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Fortsetzung zu der Komödie mit Mark Wahlberg, Will Ferrell, Mel Gibson auch mit. Ich weiß nicht ob John Lithgow den Film retten kann – vom Trailer her wirkt es so
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bei mind. 80% RT

Trailer v. Film: „Pitch Perfekt 3„
Bewertung des Trailers: C-.
Kommentar: davon gibt es schon drei Filme?
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Dark Tower„
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Stephen King-Verfilmung mit Idris Elba und Matthew McConaughey – völlig unnötig
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Lego Ninjago Movie„
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: neuer Lego-Animationsfilm
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken

Trailer v. Film: „Black Panther„
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Comic-Verfilmung von Ryan Coogler, da muss ich wohl im nächsten Jahr wieder einen Marvel-Film gucken
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Jumanji: Welcome to the Jungle„
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Fortsetzung von Jumanji aus dem Jahr 1995. Dieser ist mit Dwayne Johnson, Jack Black und Kevin Hart
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: eher nicht

 

 

 

 

 

San Francisco – Film: „The Big Short“

Ich war am 02.01.16 in San Francisco und am 11.01.16 in Washington und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 
„The Big Short“ (dt. Kinostart: 14.01.16) 130 min drama, comedy, adaptation, biopic
dir. Adam McKay cast: Christian Bale, Steve Carell, Ryan Gosling, Brad Pitt, Melissa Leo, Marisa Tomei, Rafe Spall, Jeremy Strong, John Magaro, Finn Wittrock, Tracy Letts, Margot Robbie, Selena Gomez

 

New York im Jahr 2005. Der Hedgefonds-Manager und Analyst Dr. Michael Burry (Christian Bale) findet heraus, dass die riskante Kreditvergabe für Immobilien früher oder später zu einem Finanzkollaps führen wird. Er realisiert, mit welchen Investitionen aus der drohenden Immobilien- und Finanzkrise profitiert werden kann.

Der Wertpapierhändler der Deutschen Bank, Jared Vennett (Ryan Gosling), hat von Burrys Investitionsplänen erfahren und möchte auch ein Stück von dem Kuchen abhaben. Er versucht den Trader Mark Baum (Steve Carell) und sein Team zu überzeugen, gegen das Finanzsystem zu wetten.

Die jungen ambitionierten Spekulanten Charlie Geller (John Magaro) und Jamie Shipley (Finn Wittrock) erfahren auch von der Immobilienblase und ziehen Jamies Nachbarn, den ehemaligen Top-Wertpapierhändler Rickert (Brad Pitt) ins Vertrauen.

B (Wertung von A bis F) „The Big Short“ basiert auf dem gleichnamigen Bestseller von Michael Lewis. Der Film beruht vage auf wahren Begebenheiten. Die Handlung erklärt wie es zu dem Platzen der Immobilienblase und dem weltweiten Bankencrash im Jahr 2008 kam und erzählt wie einige wenige, die das vorausgesehen haben, davon finanziell profitiert haben.

Es ist der neue Film von Adam McKay, der sich zuvor ausschließlich mit Komödien (Anchorman: The Legend of Ron Burgundy, Step Brothers, The Other Guys) einen Namen gemacht hat. „The Big Short“ ist sein erstes Drama, auch wenn es kein reines Drama ist.

Der Regisseur Adam McKay nutzt alle bekannten Regietricks, um seine komplizierte Story und die, mir so verhasste Finanzwelt unterhaltsam zu inszenieren. Er setzt mit seinem Film alles dran, cool und smart zu sein. Vielleicht kann man diesen drögen Stoff einem Mainstream-Publikum nicht anders vermitteln. Mir wirkte es aber mitunter zu aufgesetzt. Es ist originell aber auch irritierend wenn eine Traumfrau wie Margot Robbie (The Wolf of Wall Street) champagnerschlürfend in einem Schaumbad liegt und einem erklärt was Ramschhypotheken sind.
Ich mochte die Macho-Sprüche und die schnellen Schnitte, aber dann, als der Film etwas mehr in sich ruht, war er mir zu langgezogen. Der eine oder andere Charakter trägt sonderbare Frisuren oder Perücken, mich hat das rausgebracht, genauso wie Melissa Leos verwirrend seltsame Brille. Mir war auch nicht klar, was der Film eigentlich sein wollte, etwas Dokumentation, etwas Drama und etwas Komödie/Satire. Wenn man keine Ahnung von den Geschehnissen, die zu der Finanzkrise geführt haben, hat, ist „The Big Short“ sicher auch lehrreich.

„The Big Short“ ist ein Film über Außenseiter. Einen Helden sucht man in dem Film natürlich vergebens – wie auch – wenn es um gierige und skrupellose Banker und Spekulanten, Banken und Ratingagenturen geht. Für mich war Christian Bales Charakter, Dr. Michael Burry, noch am ehesten so etwas wie ein Sympathieträger. Dr. Burry ist Neurologe und wechselte aus Langeweile in die Finanzbranche. Er analysierte den Immoblienmarkt, entdeckte Fehler im System und war einer der Ersten, der die Immobilienblase, die später zu dem Bankencrash führte, erkannte. Christian Bale spielt den, an dem Asperger-Syndrom leidenden, exzentrischen, nuschelnden und leicht stotternden Dr. Burry auf eindrucksvolle Weise. Auch war Ryan Gosling wieder mal ein Hingucker. Ich war angewidert und fasziniert zugleich von diesem solariumgebräunten, schmierigen Jared Vennett, stelle ich mir doch genau so einen Banker aus dieser Zeit vor. Mir hat auch der kaugummikauende Vinny (Jeremy Strong) aus Steve Carells Team gefallen. Ansonsten ist „The Big Short“ ein Ensemble-Film und jeder erfüllt seine Aufgabe.

Wie man vielleicht herauslesen kann, bin ich etwas hin- und hergerissen von dem Film. Im Moment werden „The Big Short“ sogar sehr gute Chancen auf den Oscar-Gewinn als bester Film eingeräumt, daher werde ich ihn mir die Tage nochmal anschauen. Ich werde davon berichten.

B+ (Wertung von A bis F) Bei der zweiten Sichtung ist tatsächlich der Funke übergesprungen. Ich liebe weite Teile des Films. Der Film ist aber nicht perfekt und ich fand ihn auch immer noch zu lang. Beinahe wäre er in meiner Top Ten gelandet.

„The Big Short“ wurde erstmalig zum AFI Fest 2015 gezeigt. Bevor der Film gezeigt wurde, hatte ihn kein Oscar-Experte so richtig als ernstzunehmenden Oscar-Anwärter auf dem Schirm. Mittlerweile wurde der Film von den so wichtigen Filmpreisen innerhalb der Filmindustrie (SAG, PGA, WGA) nominiert. Es ist davon auszugehen, dass „The Big Short“ auch eine Oscar-Nominierung als bester Film erhält. Ich sehe „The Big Short“ neben Spotlight sogar mittlerweile als Favorit auf den Oscar-Gewinn als bester Film. „The Big Short“ hat vier Golden Globe-Nominierungen (Bester Film, Comedy, Bester Hauptdarsteller, Comedy Christian Bale und Steve Carell und Bestes Drehbuch) und sogar fünf BAFTA-Nominierungen (Bester Film, Beste Regie, Bestes adaptiertes Drehbuch, Bester Nebendarsteller, Christian Bale und Bester Schnitt) erhalten.

„The Big Short“ ist für folgende Oscar-Nominierungen im Gespräch: Bester Film, Beste Regie, Bester männlicher Haupt- (oder Neben-) darsteller (Steve Carell), Bester männlicher Nebendarsteller (Christian Bale, Beste weibliche Nebendarstellerin (Melissa Leo, Marisa Tomei), Bestes adaptiertes Drehbuch und einige technische Kategorien.

 „The Big Short“ hat 5 Oscar-Nominierungen (Bester Film, Beste Regie, Bester Nebendarsteller Christian Bale, Bestes adaptiertes Drehbuch und Bester Schnitt) erhalten.

Update: „The Big Short“ hat einen Oscar (Bestes adaptiertes Drehbuch) gewonnen.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „The Finest Hours„
Bewertung des Trailers: B (neuer Trailer)
Kommentar: Disney-Katastrophen-Mist
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Revenant„
Bewertung des Trailers: A- (neuer Trailer)
Kommentar: Alejandro González Iñárritus neuer Film mit Leonardo DiCaprio und Tom Hardy.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Boss„
Bewertung des Trailers: B+ (neuer Trailer)
Kommentar: Komödie mit Melissa McCarthy
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken

Trailer v. Film: „Risen„
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Historienfilm mit dem nicht so guten Fiennes
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Everybody Wants Some„
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Richard Linklaters neuer Film
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Zoolander No. 2„
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Das erste Mal, dass ich einen Trailer im Kino sehe. Ich liebe den ersten „Zoolander“ also muss ich mir den auch anschauen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Nice Guys„
Bewertung des Trailers: A- (Redband Trailer)
Kommentar: Shane Blacks neuer Film mit einem ziemlich angedickten Russell Crowe und Ryan Gosling
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Filmplakat von "The Big Short" in der New Yorker U-Bahn
Filmplakat von „The Big Short“ in der New Yorker U-Bahn

 

Chicago – Film: „Love the Coopers“

Ich war am 27.11.15 in Chicago und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

„Love the Coopers“ (dt. Filmtitel: „Alle Jahre wieder – Weihnachten mit den Coopers“, dt. Kinostart war der 03.12.15) 107 min comedy, drama
dir. Jessie Nelson cast: Alan Arkin, John Goodman, Ed Helms, Diane Keaton, Anthony Mackie, Amanda Seyfried, June Squibb, Marisa Tomei, Olivia Wilde, Jake Lacy voice: Steve Martin

 

Charlotte (Diane Keaton) und Sam Cooper (John Goodman) sind seit 40 Jahren verheiratet und haben vor, sich zu trennen. Charlotte möchte ihrer Familie aber noch einmal ein schönes Weihnachten bereiten – nur dass jedes Familienmitglied nicht gerade nur positive Erinnerungen mit Weihnachten verbindet.

 

C (Wertung von A bis F) „Love the Coopers“ ist ein Film der amerikanischen Regisseurin Jessie Nelson („Corrina, Corrina“, „I Am Sam“).

Episodenfilme funktionieren selten, Weihnachtsfilme sind meistens enttäuschend und, in meinen Augen, gibt es nur ganz wenig gute RomComs. „Love the Coopers“ ändert nichts an dieser Tatsache – auch wenn es immer mal wieder ein paar hoffnungsvolle Momente im Film gibt.

Um etwas positives über den Film zu berichten, mir haben quasi alle Szenen mit Olivia Wilde und ihrer Zufallsbekanntschaft (gespielt von Jake Lacy) gefallen. Eine andere Geschichte hat mich jedoch schnell irritiert. Es geht um die Beziehung von zwei Schwestern. Marisa Tomei spielt eine der Schwestern und zuerst habe ich vermutet, dass Olivia Wilde ihre Schwester wäre, aber das hätte ja irgendwie nicht gepasst. Dann hat sich jedoch herausgestellt, dass die wesentlich ältere Diane Keaton Marisa Tomeis Schwester sein soll. Diese Besetzung ist unglaubwürdig, ärgerlich und hat mich den weiteren Verlauf des Films beschäftigt.

Das ist jedoch nicht das einzige Problem von „Love the Coopers“, dieser unpassend platte Humor hätte der Schere zum Opfer fallen müssen. Ohne die beiden genannten Punkte hätte ich den Film gerne weiter empfohlen.

 

 

Trailer zu sehen:

 

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Macbeth“
Bewertung des Trailers: B+ (neuer Trailer
Kommentar: Shakespear-Verfilmung mit Michael Fassbender und Marion Cotillard
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „My Big Fat Greek Wedding 2“
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: na darauf hat ja die Welt gewartet…
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The 5th Wave“
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: Sci-Fi-Action-Katastrophen-Film mit Chloe Grace Moretz. Januar-Film
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Alvin and the Chipmunks: The Road Chip“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Die Chipmunks-Filme habe ich im TV früher oder später alle gesehen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: im TV

Trailer v. Film: „In the Heart of the Sea“
Bewertung des Trailers: B (neuer Trailer)
Kommentar: Ron Howards neuer Film. Das letzte Mal, dass ich einen Trailer zu diesem Film gesehen habe, war zu Blackhat im Januar 2015
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: vielleicht doch

Trailer v. Film: „The Divergent Series: Allegiant“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: 3. Teil der Divergent-Filme, natürlich nur der erste Part. Dieser Jugendbuch-Verfilmung fehlt eindeutig die charismatische Hauptdarstellerin
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Choice“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: wieder eine Nicholas Sparks-Verfilmung – die gehen aber auch nicht aus…
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

 

Boston – Film: „Trainwreck“

Ich war am 20.07.15 in Boston und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„Trainwreck“ (dt. Filmtitel: „Dating Queen“, dt. Kinostart: 13.08.15) 125 min comedy, drama
dir. Judd Apatow cast: Amy Schumer, Bill Hader, Tilda Swinton, Brie Larson, Ezra Miller, LeBron James, John Cena, Colin Quinn, Marisa Tomei

Amy (Amy Schumer) lebt in New York, sie geniesst ihr Singledasein und ist alles andere als bindungswillig. Sie arbeitet als Redakteurin für ein Männermagazin. Von der Herausgeberin Dianna (Tilda) bekommt sie den Auftrag, einen Artikel über den berühmten Sportmediziner Dr. Aaron Conners (Bill Hader) zu schreiben. Ausgerechnet Amy, die keine Ahnung von Sport und sich nun wirklich auch nicht dafür interessiert. Es kommt wie es kommen musste, sie landet mit Aaron im Bett und anschließend ist nichts mehr so wie es vorher war. Und das ist nicht die einzige Baustelle, die Amy in ihrem Leben hat. Ihr Vater leidet an Multipler Sklerose und soll nun in ein Pflegeheim ziehen. Amy und ihre jüngere Schwester Kim (Brie Larson) müssen seinen Haushalt auflösen.

B- (Wertung von A bis F) „Trainwreck“ ist der neueste Film von Judd Apatow (Knocked Up, Funny People)

Die Anfangsszene ist großartig und die Endsequenz passt für mich nicht in den Film, bedient aber die üblichen Klischees einer Hollywood-RomCom. Der Mittelteil ist mitunter sehr amüsant, gar witzig. Wäre „Trainwreck“ gute dreißig Minuten kürzer, hätte der Film ein mutigeres Ende und wäre Amy Schumer nicht in der Hauptrolle besetzt, hätte mir diese tragikkomische RomCom wahrscheinlich wesentlich besser gefallen.

Die derzeit angesagteste Comedienne in den U.S.A., Amy Schumer, hat das Drehbuch zu „Trainwreck“ geschrieben. Es ist ihr erstes Skript für einen Spielfilm. Vermutlich wurde ihr nahegelegt, ein – für eine Hollywoodkomödie – traditionelleres Ende zu schreiben. Auch wenn viel improvisiert wurde, ist erkennbar, dass Amy Schumers Drehbuch im Großen und Ganzen gelungen ist. Gerade der Dialogwitz (im Original) ist brillant. „Trainwreck“ lebt auch von der Situationskomik (insbesondere mit den beiden Sportstars, dem Wrestler John Cena und dem Basketballspieler LeBron James)

Amy Schumer hat vieles richtig gemacht, leider fand ich sie in der Hauptrolle unglaubwürdig. Vielleicht mag ich sie aber auch einfach nicht. Für eine Realverfilmung von Miss Piggy wäre sie idealbesetzt, aber dass sich John Cenas oder Bill Haders Charaktere von ihr angezogen fühlen, ist für mich völlig aus der Luft gegriffen. Auch kann man mir keine Blutsverwandtschaft zwischen Amy Schumer und der entzückenden Brie Larson verkaufen. Ich habe mir Amy Schumer in der Zwischenzeit aber in einigen Interviews und Shows angeschaut. Optisch finde ich sie immer noch furchtbar, aber mir gefällt, wie selbstironisch sie auftritt.

Brie Larson (Short Term 12, Don Jon) hingegen ist wieder mal ein Highlight im Film. Gut gefallen haben mir aber auch, wie bereits erwähnt, die beiden Sportler, aber auch Bill Hader, Ezra Miller und Tilda Swinton. Die beiden Letztgenannten spielen übrigens das erste Mal gemeinsam seit ihrem Film We Need to Talk About Kevin.

Eigentlich müsste ich längst ein Gespür für Tilda Swintons Wandelbarkeit entwickelt haben. Dieser Film hat mir aber wieder gezeigt, dass sie mich immer wieder überraschen kann. In „Trainwreck“ spielt sie die abgeklärte Herausgeberin des Männermagazins für das Amy Schumers Charakter arbeitet. Mit dieser Performance, ihrem heftigen Akzent und ihrer kompletten Typveränderung hat sie einen völlig eigenen, faszinierenden Charakter erschaffen. In meinen Augen sollte sie dafür eine Oscar-Nominierung erhalten. Ich habe ihre Filmfigur von der ersten Sekunde geliebt, mir auch direkt notiert, unbedingt herauszufinden, wer diese Schauspielerin ist. Relativ spät im Film, als Tilda Swintons Charakter irgendwann eine Sonnenbrille trägt, habe ich sie tatsächlich erst erkannt.

„Trainwreck“ spielt u.a. in einer Filiale eines meiner Lieblingscafés in Manhattan, dem Alice´s Tea Cup (http://alicesteacup.com)

„Trainwreck“ wurde erstmalig auf South by Southwest 2015 gezeigt.

Vermutlich relativ unwahrscheinlich, aber tatsächlich ist „Trainwreck“ für folgende Oscar-Nominierungen im Gespräch: Beste Hauptdarstellerin (Amy Schumer), Bestes Orginaldrehbuch,

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Teaser v. Film: „Scouts Guide to the Zombie Apocalypse“
Bewertung des Teasers: D-
Kommentar: Horrorfilm
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Gift“
Bewertung des Trailers: B+ (neuer Trailer)
Kommentar: Thriller von und mit Joel Edgerton. Auch dabei Jason Bateman und Rebecca Hall.
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Ricki and the Flash“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Jonathan Demmes neuer Film mit Meryl Streep als alternde Rockerin
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Joy“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: David O. Russells neuer Film, wieder mit Jennifer Lawrence, Bradley Cooper und Robert De Niro.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Teaser v. Film: „Scouts Guide to the Zombie Apocalypse“
Bewertung des Teasers: D (anderer Teaser)
Kommentar: Horrorfilm
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Vacation“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Komödie mit Christina Applegate, Ed Helms, Leslie Mann, etc.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80%

Trailer v. Film: „Crimson Peak“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Guillermo del Toros neuer (Horror)-Film mit Mia Wasikowska, Jessica Chastain und Tom Hiddleston
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Sisters“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Komödie mit Tina Fey und Amy Poehler
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: weiß nicht

NYC – Film: "Loitering with Intent"

Ich war am 26.04.14 in New York und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„Loitering with Intent“ 75 min drama, comedy
dir. Adam Rapp cast: Michael Godere, Ivan Martin, Marisa Tomei, Sam Rockwell, Natasha Lyonne, Isabelle McNally, Brian Geraghty

Raphael (Ivan Martin) und Dominic (Michael Godere) sind bereits um die 40 Jahre alt und arbeiten als Barkeeper in New York. Eigentlich sind sie aber Schauspieler und Drehbuchautoren, nur leider haben sie bislang noch nicht ihren Durchbruch geschafft. Als sie eine befreundete Produzentin (Natasha Lyonne) treffen, erzählen sie ihr von dem Drehbuch, das sie gerade geschrieben haben. Die bekannte Produzentin ist interessiert und möchte das Skript lesen. Leider haben sie aber gar keines geschrieben, innerhalb von zehn Tagen müssen sie es ihr aber vorlegen. Dominic und Raphael beschließen, aufs Land zu fahren und kurzerhand ein Drehbuch zu Papier zu bringen. In dem Haus von Dominics Schwester Gigi (Marisa Tomei) haben sie ihre Ruhe, nur damit ist es aber leider bald vorbei.

A- (Wertung von A bis F) „Loitering with Intent“ ist eine wunderbare Tragikomödie. In diesem Indie-Film geht um Beziehungen und berufliche Träume. Dabei wirken alle Charaktere beeindruckend ehrlich und echt. Der Film hat, was die beiden Hauptcharaktere Raphael und Dominic angeht, autobiografische Züge, was nicht weiter wundert, weil die beiden Hauptdarsteller auch das Drehbuch verfasst haben. Die Dialoge sind herrlich, sie klingen natürlich und irgendwie wirkt alles von den Schauspielern improvisiert. Die beiden Drehbuchschreiber haben aber im Anschluss an den Film betont, dass die Dialoge alle von ihnen geschrieben wurden. Auffällig gut gefallen hat mir in diesem Film auch die Kameraarbeit.

„Loitering with Intent“ ist ein Ensemble-Film. Selten stimmt die Chemie bei allen Beteiligten (kein Wunder sind sie doch auch im wahren Leben befreundet) und jeder einzelne Schauspieler trägt seinen Teil zum Erfolg des Films bei. Sam Rockwell ist sowieso einer der coolsten Typen auf Erden.

„Loitering with Intent“ ist mit einer Laufzeit von 75 Minuten ein recht kurzer Film. Ich habe ja bereits vielfach erwähnt, dass eine Komödie nie länger als 90 Minuten andauern sollte. Hier liebe ich aber alle Schauspieler und ihre Figuren und diesem großartigen Ensemble hätte ich gerne sehr viel länger zugeschaut.

Ich liebe Filme, die in der Filmbranche angesiedelt sind. Auch ich bin der festen Überzeugung, dass viele große Talente unentdeckt bleiben, weil – wie es auch in diesem Film gesagt wird – immer dieselben Schauspieler und Regisseure verpflichtet werden.

„Loitering with Intent“ feierte auf dem Tribeca Film Festival 2014 seine Weltpremiere. Ich habe ihn auf dem Festival gesehen. Die Autoren und Hauptdarsteller Ivan Martin und Michael Godere und die Produzentin Tory Lenosky waren anwesend. Zu meiner großen Freude kam auch Sam Rockwell etwas später dazu. Alle haben sich den Fragen des wirklich begeisterten Publikums gestellt. „Loitering with Intent“ hatte bis zum Ende des Tribeca Film Festivals leider noch keinen amerikanischen Verleih gefunden.

Einen Trailer gibt es derzeit auch noch nicht. Einen kleinen Clip habe ich aber gefunden, leider ist das Gezeigte völlig aus dem Zusammenhang gerissen:

Tribeca Film Festival

Das Tribeca Film Festival wurde nach dem 11. September 2001 von u.a. Robert De Niro ins Leben gerufen. Der New Yorker Robert De Niro besitzt in TriBeCa (Triangle below Canal Street) ein Hotel und Restaurants, auch seine Produktionsfirma ist dort ansässig. Durch das Film Festival wollte er nach den Terroranschlägen seinen Beitrag leisten, Manhattan – insbesondere Lower Manhattan, wieder in ein positives Licht zu rücken und für Investitionen, insbesondere im Filmbereich, werben.

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NYC – Film: "Love is Strange"

Ich war am 23.04.14 in New York und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„Love is Strange“ 95 min drama, comedy
dir. Ira Sachs cast: John Lithgow, Alfred Molina, Marisa Tomei, Cheyenne Jackson, Manny Perez

Ben (John Lithgow) und George (Alfred Molina) sind seit fast vierzig Jahren ein Paar. Kürzlich haben sie in New York geheiratet. George arbeitet als Chorleiter und Musiklehrer an einer katholischen Schule. Obwohl er seine Homosexualität und seine Beziehung nie verheimlicht hat, verstösst er durch die Eheschließung plötzlich gegen moralische Grundsätze der katholischen Institution. Mit sofortiger Wirkung wird er entlassen. Das Leben in New York ist teuer und ohne Georges feste Anstellung können sie die Hypothek auf ihre Wohnung nicht mehr bezahlen. Sie verkaufen ihr Apartment, in dem sie über viele Jahrzehnte glücklich waren. Bis sie eine neue Bleibe haben, kommen sie vorübergehend bei Freunden und Verwandten unter. Leider haben auch die nicht genug Platz und so muss das Paar das erste Mal getrennt voneinander wohnen. Auch der Alltag der Verwandtschaft und der Freunde wird erheblich durcheinander gebracht.

B- (Wertung von A bis F) „Love is Strange“ erzählt die Geschichte einer langjährigen Liebe eines schwulen Paares, ohne ihre Sexualität zu thematisieren. Nach so vielen Jahrzehnten Gemeinsamkeit können die beiden älteren Herren auf einmal ihren Alltag nicht mehr zusammen verbringen. In einem fortgeschrittenen Alter sein vertrautes und gemütliches Zuhause verlassen zu müssen, ist eine Horrorvorstellung. Ben und George ziehen dann, getrennt voneinander, bei ihren Verwandten und Freunden ein. Alles zwar vorübergehend und provisorisch, aber auf unbestimmte Zeit. Wie belastend diese Situation für alle Beteiligten wird, davon erzählt „Love is Strange“ auch. Unvorstellbar in der heutigen Zeit ist die Intoleranz der katholischen Kirche, die erst zu der Misere führt. Aber das ist nicht Thema des Films.

„Love is Strange“ funktioniert vor allen Dingen durch die hervorragende Performance von John Lithgow und Alfred Molina. Vom ersten Moment an habe ich John Lithgow seine Filmfigur Ben abgenommen. Bei Alfred Molina brauchte ich eine Idee länger, aber dann fand ich auch ihn authentisch und habe Beiden das sich liebende Paar abgenommen.

Ich mochte die Performances mehr als den Film. Viele wichtige Handlungspunkte wurden beinahe nebenbei erwähnt und für meinen Geschmack zu schnell abgehakt. Mir fehlte der richtige Aufbau, die Einführung der Charaktere und etwas Ruhe in der Erzählung wenn etwas Entscheidendes passiert ist. So mochte bei mir die richtige Stimmung nicht wirklich aufkommen. Was ich sehr schade fand, weil ich Story an sich bewegend finde und die Charaktere liebenswert. Außerdem ging mir dieses schreckliche Klaviergeklimper auf die Nerven.

„Love is Strange“ ist für einige Oscar-Nominierungen im Gespräch: Beste Regie, Bester Hauptdarsteller (Alfred Molina), Bester Nebendarsteller (John Lithgow), Beste Nebendarstellerin (Marisa Tomei), Bestes Originaldrehbuch

„Love is Strange“ wurde erstmalig auf dem Sundance Film Festival 2014 gezeigt. Ab dem 22.08.14 wird er in einigen amerikanischen Kinos zu sehen sein. Ich durfte der New York Premiere auf dem Tribeca Film Festival 2014 beiwohnen. Der Regisseur Ira Sachs, der Hauptdarsteller John Lithgow und einige Nebendarsteller waren anwesend. John Lithgow hat sich den kompletten Film angeschaut und saß schräg vor mir.

Trailer zu sehen:

Tribeca Film Festival

Das Tribeca Film Festival wurde nach dem 11. September 2001 von u.a. Robert De Niro ins Leben gerufen. Der New Yorker Robert De Niro besitzt in TriBeCa (Triangle below Canal Street) ein Hotel und Restaurants, auch seine Produktionsfirma ist dort ansässig. Durch das Film Festival wollte er nach den Terroranschlägen seinen Beitrag leisten, Manhattan – insbesondere Lower Manhattan, wieder in ein positives Licht zu rücken und für Investitionen, insbesondere im Filmbereich, werben.

San Francisco – Film: "The Ides of March"

Ich war am 19.10.11 in San Francisco und habe mir im Kino angeschaut:

„The Ides of March“ (dt. Titel: „The Ides of March – Tage des Verrats“, dt. Kinostart: 22.12.11) 98 min drama
dir. George Clooney cast: Ryan Gosling, George Clooney, Philip Seymour Hoffman, Paul Giamatti, Marisa Tomei, Evan Rachel Wood, Jeffrey Wright, Max Minghella, Jennifer Ehle

Die Benennung des demokratischen Präsidentschaftskandidaten steht kurz bevor. Die Entscheidung wird zwischen dem liberalen Gouverneur von Pennsylvania Mike Morris (George Clooney) und dem konservativen Senator von Arkansas Ted Pullman (Michael Mantell) fallen. Derjenige, der die Abstimmungen in Ohio gewinnt und die Unterstützung des einflussreichen Senators Thompson (Jeffrey Wright) erfährt, ist so gut wie Präsident der Vereinigten Staaten. Die republikanische Partei ist bei dieser Präsidentschaftswahl einfach zu schlagen. Stephen Meyers (Ryan Gosling) ist Medienberater und arbeitet direkt unter Wahlkampfleiter Paul Zara (Philip Seymour Hoffman) für Mike Morris. Eines Tages bekommt er einen Anruf vom gegnerischen Wahlkampfleiter Tom Duffy (Paul Giamatti). Tom Duffy bittet Stephen um ein Treffen…

B (Wertung von A bis F ) „The Ides of March“ wurde von Beau Willimons Bühnenstück „Farragut North“ adaptiert, welches von Howard Deans Präsidentschaftskampagne im Jahr 2004 inspiriert wurde. Die Verfilmung weist aber mehr Ähnlichkeiten zu der Kampagne (und dem Skandal) des damaligen demokratischen Kandidaten John Edwards auf. George Clooneys charmanter Mike Morris gleicht aber auch in seiner Präsenz und Rhetorik Barack Obama. Alleine das Shepard Fairey-Wahlkampfplakat von Kandidat Morris ist dem von Obama im Wahlkampf 2008 nachempfunden.

„The Ides of March“ ist ein sehenswerter und spannender Politthriller, aber für mich keinesfalls ein Oscar-Film. Vielleicht hatte ich zu hohe Erwartungen an den Film an sich. Ich möchte mich aber nicht beschweren, ich habe immer großes Vergnügen, den Dialogen von herausragenden Charakterdarstellern zu folgen. George Clooney hat für sein Projekt Ryan Gosling, Philip Seymour Hoffman, Paul Giamatti, Marisa Tomei, Jeffrey Wright, Evan Rachel Wood und Jennifer Ehle gewinnen können. Mit Abstand gibt P.S. Hoffman hier die beste Performance des Ensembles. Sobald er auftaucht beherrscht er die Leinwand. Für mich ist das eine klare Oscar-Nominierung. Marisa Tomei sehe ich immer gerne, leider hat sie hier nur eine kleine Rolle. Evan Rachel Wood hat mich auch wieder einmal überzeugen können und sogar Paul Giamatti fand ich brillant. George Clooney hat das nötige, wie man sagt, präsidiale Charisma, das ein Kandidat braucht, um Präsident der Vereinigten Staaten zu werden. Auch wenn seine Rolle in „The Ides of March“ nur eine Nebenrolle ist, ich nehme ihm in jeder Sekunde den möglichen Präsidentschaftskandidaten ab. Die Hauptrolle spielt hier aber Ryan Gosling. Ryan Goslings Charakter fand ich fragwürdig. Von der charakterlichen Entwicklung der Filmfigur Stephen Meyers habe ich mich irgendwie überrumpelt gefühlt. Erst ist er idealistisch, definitv smart und glaubt an seinen Kandidaten und dann dieser Fehler, der an sich schon Fragen aufwirft. Schließlich dieser abrupte Wandel. Fand ich schwierig und irgendwie unglücklich. Ryan Gosling („The Notebook“, „Half Nelson“, Blue Valentine, Drive) hat mir überwiegend verdammt gut in seiner Rolle gefallen, manchmal hat er sogar George Clooneys Charakter etwas Charisma genommen. Meines Erachtens konnte Ryan Gosling jedoch diese hohe schauspielerische Qualität nicht durchgängig halten.

Die Chancen bei den Oscars als bester Film schätze ich derzeit (Oktober 2011) eher gering ein. Es gibt derzeit immer noch Filme, die noch nicht komplett fertiggestellt sind, bzw. noch nicht der Presse vorgeführt wurden. Wenn diese Filme ihrem Favoriten-Status nicht gerecht werden, könnte „The Ides of March“ wieder mit ins Spiel kommen, zumal auch bis zu zehn Filme nominiert werden. Nominierungen für die Schauspieler sind wahrscheinlich. Ganz weit vorne sehe ich dabei Philip Seymour Hoffman als bester Nebendarsteller. Möglich aber auch Paul Giamatti als bester Nebendarsteller. Eine Nominierung für Ryan Gosling als bester Hauptdarsteller ist nicht abwegig.

„The Ides of March“ ist Clooneys vierte Regiearbeit. Für mich ist „Good Night, and Good Luck“ nach wie vor seine beste Arbeit hinter der Kamera.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Anonymous“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: In den U.S.A. wird, damit man sich nicht langweilt, wenn man viel zu früh im Kino erscheint, immer First Look von aktuellen Film- und Fernsehproduktionen gezeigt. In den letzten Monaten war „Anonymous“ dort oft vertreten. Den eigentlichen Trailer zu dem Film habe ich aber tatsächlich das letzte Mal im April im Kino gesehen. Ich bin immer noch skeptisch, dass Roland Emmerich einen Film zustande gebracht hat, der auch mir gefällt. Was man so hört, soll der Film aber ordentlich sein, insbesondere in technischen Kriterien und Ausstattung.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 70 %

Trailer v. Film: „Contraband“
Bewertung des Trailers: C- (neuer Trailer)
Kommentar: Actioner mit Mark Wahlberg und Kate Beckinsale
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Descendants“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Alexander Paynes neuer Film mit George Clooney. Oscar-Film.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Girl with the Dragon Tattoo“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: David Finchers Remake der gleichnamigen Stieg Larsson-Verfilmung mit Daniel Craig, Rooney Mara, Robin Wright. An Rooney Mara habe ich mich mittlerweile gewöhnt und ich bin gespannt auf diese Performance. Trailer ist mir zu lang. Oscar-Film oder Oscar-Potential, wird sich zeigen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „J. Edgar“
Bewertung des Trailers: A- (neuer Trailer)
Kommentar: Clint Eastwoods Biopic über den ersten FBI Direktor J. Edgar Hoover. Mit Leonardo DiCaprio, Armie Hammer, Jeffrey Donovan, Judi Dench, Naomi Watts. Wow, danke für diesen neuen Trailer!
Jetzt habe ich einen besseren Eindruck von dem Film und ein fast schon wieder gutes Gefühl für Leos Performance. Armie Hammer gefällt mir im Trailer. Oscar-Film!
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Tinker, Tailor, Soldier, Spy“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Spionagethriller nach dem Roman von John le Carré. Film mit Gary Oldman, Colin Firth, Tom Hardy, John Hurt, Toby Jones, Mark Strong. Oscar-Film!
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

San Francisco – Film: "Crazy, Stupid, Love"

Ich war am 03.08.11 in San Francisco und habe mir im Kino angeschaut:

„Crazy, Stupid, Love (dt. Kinostart: 18.08.11) 107 min comedy, drama
dir. Glenn Ficarra, John Requa cast: Steve Carell, Julianne Moore, Ryan Gosling, Emma Stone, Marisa Tomei, Kevin Bacon, Jonah Bobo

Cal (Steve Carell) und Emily (Julianne Moore) sind seit 25 Jahren verheiratet. Bei einem gemeinsamen Abendessen eröffnet Emily ihrem Ehemann, dass sie die Scheidung will. Cal zieht schon kurz darauf aus und lernt in einer Bar den Aufreißer Jacob (Ryan Gosling) kennen. Der übernimmt ein Umstyling mit Cal und gibt ihm „wertvolle“ Tipps. Für Cal beginnt ein neues Leben, aber auch für Jacob wird sich bald was ändern…

C+ (Wertung von A bis F) Ich musste dem Film eine „C“-Bewertung geben, ich dachte er wäre so viel besser, aber er ist viel zu lang und lahmt über weite Strecken. Wenn ich sogar Marisa Tomei grauenhaft finde, dann kann irgendetwas mit dem Film nicht stimmen. Eigentlich funktioniert, bis auf die Szenen mit Ryan Gosling, hier in dieser Tragikomödie wenig. Mit Ryan Goslings Charakter meinte es der Drehbuchautor allerdings scheinbar sehr gut (alleine der Steve Jobs/New Balance Sneakers-Spruch ist ein Knaller und so treffend). Zugegebenermassen sind es auch ein paar Szenen mit Jonah Bobo, der hier den 13-jährigen Sohn spielt, die mir gefallen haben. Den Namen sollte man sich merken (gut, ist nicht so schwer). Was ich etwas schade fand, ist, dass Steve Carell praktisch erst zum Schluss seiner Figur Cal Sympathie und, vor allen Dingen, Authentizität einhauchen kann. Zurück zu: Ryan Gosling. Es ist sicherlich kein Geheimnis, dass er talentiert ist, eine unglaubliche Leinwandpräsenz besitzt und dazu noch einen unwiderstehlichen Charme hat. Insbesondere Letzteres ist mir irgendwie bei „Crazy, Stupid, Love“ richtig ins Auge gefallen. Ich bin gespannt, ob seine Karriere dieses Jahr noch mal einen großen Auftrieb bekommt. Demnächst erscheint der, von einigen schon hochgelobte, Actionfilm Drive und dann natürlich The Ides of March von und mit George Clooney. Alleine das Poster für den Film ist brillant.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Our Idiot Brother“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Komödie mit Paul Rudd, Zooey Deschanel, Elizabeth Banks, Emily Mortimer
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80%

Trailer v. Film: „Contagion“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Steven Soderberghs neuer Action/Thriller mit Gwyneth Paltrow, Matt Damon, Jude Law, Kate Winslet, Marion Cotillard. Ich liebe solche Seuchen-Katastrophenfilme und dann noch mit der Besetzung.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „30 Minutes or Less“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Action/Comedy mit Jesse Eisenberg und Danny McBride
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 50%

Trailer v. Film: „New Year´s Eve“
Bewertung des Trailers: D
Kommentar: RomCom mit Hilary Swank, Ashton Kutcher, Josh Duhamel, Katherine Heigl, Sarah Jessica Parker, und noch vielen anderen. Sogar Til Schweiger habe ich im Trailer gesehen. RomComs mit solcher Besetzung können nicht gut sein.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 20%

Trailer v. Film: „One Day“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Romanverfilmung mit Jim Sturgess und Anne Hathaway. Jim Sturgess sehe ich sehr gerne
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 50%

Trailer v. Film: „The Twilight Saga: Breaking Dawn“
Bewertung des Trailers: D
Kommentar: :))
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

NYC – Film: "The Lincoln Lawyer"

Ich war am 22.03.11 in New York und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„The Lincoln Lawyer“ (dt. Titel: „Der Mandant“, dt. Kinostart: 23.06.11) 119 min thriller, adaptation
dir. Brad Furman cast: Matthew McConaughey, Ryan Phillippe, Marisa Tomei, William H. Macy, Josh Lucas, John Leguizamo, Michael Pena, Margarita Levieva, Bryan Cranston

Mick Haller (Matthew McConaughey) ist Strafverteidiger in Los Angeles. Sein neuer Fall scheint ein ziemlich dicker Fisch zu sein. Mick soll den reichen Playboy Louis Roulet (Ryan Phillippe) vertreten. Er ist angeklagt, eine Frau vergewaltigt und brutal zusammengeschlagen zu haben. Mick und sein Privatdetektiv Frank (William H. Macy) stellen Nachforschungen an und stellen bald fest, dass der Fall Ähnlichkeiten zu einem zurückliegenden Fall aufweist…

C+ (Wertung von A bis F) „The Lincoln Lawyer“ basiert auf dem gleichnamigen Roman von Michael Connelly.

Grundsätzlich halte ich Matthew McConaughey für entbehrlich. Wenn ich ihn beschreiben müsste, würde ich sagen, dieser blonde Typ, der am liebsten in guten, aber tatsächlich häufiger in weniger guten bzw. grauenhaften RomComs spielt, immer und permanent sein T-Shirt oder Hemd auszieht und sich für unwiderstehlich hält. In „The Lincoln Lawyer“ hat er gefärbte dunkle Haare, ist auch mal kurz oberkörperfrei zu sehen und ist ein selbstverliebter und eitler Anwaltschnösel – und das ist der große Unterschied – in dem Film kann er schauspielerisch überzeugen. Für mich hat es die Sache einfacher gemacht, dem Film zu folgen. Dafür ist Ryan Phillippe ein schauspielerisches Desaster. Sonst wird man aber mit ungewöhnlich vielen guten Charakterschauspielern in Nebenrollen verwöhnt.

Der Film beginnt mit einer perfekt gewählten Musik, die einen unmittelbar ins warme Los Angeles versetzt, dazu einen Strafverteidiger, der sich von seinem Chauffeur in der Lincoln-Limousine (Nummernschild: NTGUILTY) rumkutschieren lässt und darin Geschäfte erledigt. Bei den riesigen Entfernungen in L.A. fühlt sich das alles echt und plausibel an. Etwas weniger plausibel fand ich dann die Geschichte, dafür aber vorhersehbar. Die amerikanischen Kritiken waren überwiegend wohlwollend, vielleicht habe ich daher von dem Film zu viel erwartet. „The Lincoln Lawyer“ kann man gucken, muss man aber nicht.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „The Conspirator“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Robert Redfords neuer Film über den Mord an dem amerikanischen Präsidenten Abraham Lincoln mit Robin Wright und James McAvoy
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Jump the Broom“
Bewertung des Trailers: D-
Kommentar: schwarze RomCom
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Water for Elephants“
Bewertung des Trailers: B+ (neuer Trailer)
Kommentar: Adaption des gleichnamigen Bestsellers, mit Reese Witherspoon, Robert Pattinson und Christoph Waltz
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80%

Trailer v. Film: „Arthur“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Komödie mit Russell Brand und Helen Mirren
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 70%

Trailer v. Film: „African Cats“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Disneys neue Natur- und Tierfilm/Doku
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Conan the Barbarian“
Bewertung des Trailers: D- (Teaser)
Kommentar: …mmmh, schon klar…
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%