Denver – Film: „Suburbicon“

Ich war am 27.10.17 in Denver und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

„Suburbicon“ (dt. Kinostart: 09.11.17) 105 min crime, comedy
dir. George Clooney cast: Matt Damon, Julianne Moore, Noah Jupe, Oscar Isaac, Glenn Fleshler, Megan Ferguson

 

Als im Jahr 1959 die erste afro-amerikanische Familie in das 6000-Seelen-Kaff Suburbicon zieht, bringt das die weiße Bevölkerung in Aufruhr. Gardner (Matt Damon), seine an den Rollstuhl gefesselte Frau Rose (Julianne Moore), seine Schwägerin Margaret (Julianne Moore) und sein Sohn Nicky (Noah Jupe) haben im Moment ganz andere Probleme. Eines Nachts werden sie überfallen…

 

C- (Wertung von A bis F) „Suburbicon“ ist der neue Film von Schauspieler/Regisseur George Clooney („Good Night, and Good Luck“, The Ides of March).

George Clooneys Karriere als Regisseur hat im Jahr 2002 mit „Confessions of a Dangerous Mind“ äußerst vielversprechend begonnen. Drei Jahre später präsentierte er dann „Good Night, and Good Luck“, welcher bis heute einer meiner Lieblingsfilme ist.. „The Ides of March“ war ganz gut, aber die Filme „Leatherheads“ und The Monuments Men glichen eher einer Katastrophe und sein neuer Film ist es leider auch.

Von der Handlung her ähnelt „Suburbicon“ dem Coen Bros.-Meisterwerk „Fargo“, leider lag hier aber kein solides Drehbuch vor, man hat keine skurrilen oder wenigstens sympathischen Charaktere, vermisst schon bald einige der brillanten Schauspieler aus dem Klassiker (William H. Macy, Frances McDormand, Steve Buscemi und Peter Stormare) und auf schmerzliche Weise muss man letztlich auch auf den besonderen Humor und die Originalität der Coen Bros. verzichten. Und das, obwohl die Coens sogar mit George Clooney und Grant Heslov die Drehbuchvorlage geschrieben haben. Es wird aber bestimmt einen Grund haben, warum die Regiebrüder den Film nicht selbst inszenieren wollten.

„Suburbicon“ wird als Krimi-Komödie vermarktet. Ein Mal habe ich ganz kurz geschmunzelt, ansonsten ist der Film einfallslos und relativ ereignislos (es dauert ewig, bis überhaupt etwas Handlung zu erkennen ist). In einem Nebenplot sieht man, wie Rassisten die neu zugezogene schwarze Familie bedrohen. Einen Zusammenhang der Haupt- und der Nebengeschichte konnte ich bis zum Schluss nicht entdecken.

Positiv hängen geblieben sind das exzellente 1950er Jahre-Szenenbild und das entsprechende Kostümdesign und auch der Kinderschauspieler Noah Jupe, der den kleinen Nicky spielt, hat einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen.

„Suburbicon“ war für einige Oscar-Nominierungen im Gespräch, u.a. Bester Film, Bester Regie, Bester Hauptdarsteller (Matt Damon), Bestes Originaldrehbuch

„Suburbicon“ wurde erstmalig auf dem Venice International Film Festival 2017 gezeigt. Der Film ist am 27.10.17 landesweit 2,046 amerikanischen Kinos gestartet. In Deutschland kommt der Film morgen (09.11.17) in die Kinos.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Downsizing„
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Alexander Paynes neuer Film soll problematisch sein, vom Trailer her sieht er aber wirklich gut aus
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Darkest Hour„
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Joe Wrights neuer Film. And the Oscar goes to … (Gary Oldman)
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Murder on the Orient Express„
Bewertung des Trailers: B (neuer Trailer)
Kommentar: Gleichnamige Roman-Verfilmung von und mit Kenneth Branagh. Finde ich generell unnötig, aber die Besetzung mit Willem Dafoe, Judi Dench, Johnny Depp, Daisy Ridley, Olivia Colman und Michelle Pfeiffer macht neugierig. Der Trailer ist so lange gut, bis Kenneth Branagh als Hercule Poirot auftaucht.
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschauen: wahrscheinlich schon

Trailer v. Film: „Daddy´s Home 2„
Bewertung des Trailers: B (neuer Trailer)
Kommentar: Fortsetzung zu der Komödie mit Mark Wahlberg, Will Ferrell, Mel Gibson auch mit. Ich weiß nicht ob John Lithgow den Film retten kann – vom Trailer her wirkt es so
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bei mind. 80% RT

Trailer v. Film: „Winchester„
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Horrorfilm mit Helen Mirren und Jason Clarke
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Phantom Thread„
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Paul Thomas Andersons neuer Film, der nun offiziell diesen Titel trägt, (vorerst) letzte Performance von Daniel-Day Lewis
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Father Figures„
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Komödie mit Owen Wilson, Ed Helms, Glenn Close, etc.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken

Berlin (ale) – Film: „Maggie´s Plan“

Ich war am 17.02.16 in Berlin und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 
„Maggie´s Plan“ (dt. Filmtitel: „Maggies Plan“, dt. Kinostart: 04.08.16) 99 min  romcom
dir. Rebecca Miller cast: Greta Gerwig, Julianne Moore, Ethan Hawke, Bill Hader, Maya Rudolph, Travis Fimmel

 

 

Die Mittdreißigerin Maggie (Greta Gerwig) hat einen guten Job und lebt in New York. Jetzt hat sie sich in den Kopf gesetzt, ein Baby zu bekommen. Da sie keinen geeigneten Partner hat, beschliesst sie, auf einen Samenspender zurückzugreifen. Dafür bietet sich der Gurken-Händler Guy (Travis Filmmel) an. Dann lernt Maggie aber den verheirateten John (Ethan Hawke) kennen….

 

 

C- (Wertung von A bis F) „Maggie´s Plan“ ist der neueste Film der amerikanischen Autorin und Filmemacherin Rebecca Miller („The Ballad of Jack and Rose“, „The Private Lives of Pippa Lee“). Rebecca Miller ist die Tochter des berühmten Dramatikers Arthur Miller („Death of a Salesman“) und Ehefrau des dreimaligen Oscar-Gewinners Daniel Day-Lewis.

Gut, ich kann es nicht leugnen, ich mochte diesen Film gar nicht. Mit Ausnahme des Gurken-Händlers (gespielt von Travis Filmmel) und Bill Haders Figur fand ich alle Charaktere entweder trötenlangweilig, dämlich oder nervtötend. Zu keinem Zeitpunkt konnte ich eine Verbindung zu den Charakteren und damit zu dem Film aufbauen. Ich fand es fragwürdig, dass Greta Gerwig und Julianne Moores Charakter erst zu diesem Zeitpunkt das erste Mal aufeinandertreffen. Spätestens als der titelgebenden Plan von Maggie spruchreif war, kam es mir vor, als hätte ich mich in ein seichtes Theaterstück verirrt. Als dann noch Maggies Kind irgendwann auf dem Rücksitz des Autos mit dem Rechenschieber spielt, da hätte ich am liebsten das Kino (das Theater) verlassen.

Zugegebenermassen können neurotische Existenzen bei mir in seltenen Fällen wirklich punkten.
Greta Gerwig (Frances Ha, Mistress America) kann eben diese Charaktere zwar immer glaubwürdig präsentieren, aber mein Fall ist sie einfach nicht.

Apropos neurotisch, nicht allein durch die Charaktere und New York, sondern auch durch die Filmmusik fühlte sich „Maggie´s Plan“ wie ein (misslungener) Woody-Allen-Film an.

 
Maggie´s Plan wurde erstmalig auf dem Toronto International Film Festival 2015 gezeigt. Er wurde in der Sektion Panorama auf dem Berlin International Film Festival 2016 gezeigt. Ich habe den Film auf der 66. Berlinale gesehen. Gezeigt wurde die OmU. In den U.S.A soll der Film am 20.05.16 starten. In Deutschland ist der offizielle Kinostart der 04.08.16.

 
Trailer zu sehen:

 

Mein Berlinale-Ticket
Mein Berlinale-Ticket

Chicago – Film: „The Hunger Games: Mockingjay, Part 2“

Ich war am 26.11.15 in Chicago und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„The Hunger Games: Mockingjay – Part 2“ (dt. Filmtitel: „Die Tribute von Panem – Mockingjay Teil 2“, dt. Kinostart war der 19.11.15) 136 min sci-fi, fantasy, sequel, adaptation
dir. Francis Lawrence cast: Jennifer Lawrence, Josh Hutcherson, Liam Hemsworth, Woody Harrelson, Elizabeth Banks, Julianne Moore, Philip Seymour Hoffman, Jeffrey Wright, Donald Sutherland, Stanley Tucci, Jena Malone, Willow Shields

Inzwischen haben sich alle Distrikte von Panem den Rebellen unter Alma Coin (Julianne Moore) angeschlossen. Katniss Everdeen (Jennifer Lawrence) ist die Galionsfigur dieser Rebellion. Mit einer kleinen Einheit versucht sie, das Kapitol zu erreichen und den Präsidenten Snow (Donald Sutherland) zu stürzen.

 

B- (Wertung von A bis F) „The Hunger Games: Mockingjay – Part 2“ basiert auf Suzanne Collins Jugendroman „Mockingjay“. Es ist die Fortsetzung zu dem ersten Teil von „Mockingjay“ und der Abschluss der Trilogie. Francis Lawrence hat bei „The Hunger Games: Catching Fire“ und bei beiden Teilen von „Mockingjay“ Regie geführt.

Wie ich es mir schon gedacht hatte, war der ersten Part von „Mockingjay“ weitgehend überflüssig. Man hätte ein paar, für die Geschichte wichtige Szenen aus dem ersten Teil zusammenschneiden und die viele überflüssige Szenen aus dem zweiten Teil rausschneiden können und schon hätte man vielleicht einen soliden Abschluss der Filmtrilogie gehabt. Auch bei dem 2. Teil von „Mockingjay“ dauert es viel zu lange, bis die Geschichte richtig in Fahrt gerät. Ich war tatsächlich kurz davor einzunicken, als dann endlich die erste große Actionszene etwas Spannung brachte. Wenn man sich nicht ärgern möchte, empfehle ich, den finalen Teil nicht bis zu Ende zu schauen. Ein günstiger Moment das Kino zu verlassen (oder den Film abzuschalten), ist, wenn Katniss Everdeen das Kapitol wieder verlässt. Mit allen Szenen die daran anschließen, insbesondere mit dem zugekitschten Rosamunde Pilcher-Ende, zeigen die Macher der „The Hunger Games“-Verfilmungen meines Erachtens, dass sie die Zuschauer für komplette Vollidioten halten.

Ich habe mir sagen lassen, dass die Autorin dieser Jugendromane, die Welt in der die „The Hunger Games“-Filme spielen, viel detaillierter beschrieben hat. Es wäre förderlich gewesen, wenn nur einer der drei Teile etwas davon gezeigt hätte, wie genau diese beschriebene Welt funktioniert. Die „The Hunger-Games“-Filme beginnen damit, dass Katniss´ geliebte Schwester Prim (gespielt von Willow Shields) für die Hungerspiele auserwählt wird und Katniss freiwillig für sie einspringt und sie damit rettet. Wie am Ende diese Beziehung einfach nur „abgehakt“ wird, fand ich sehr unbefriedigend. Über die drei Teile der Filme hätte man die Beziehung der Schwestern vertiefen können, aber nein, man muss ja in endlos öden Einstellungen die so dämlich wie unglaubwürdige Dreiecksliebesgeschichte zwischen Katniss und Gale und Peeta abhandeln. Die Chemie zwischen Jennifer Lawrence  und dem jungen Hemsworth-Bruder stimmt nicht wirklich und was Katniss an Josh Hutchersons Peeta findet, bleibt fraglich. Josh Hutcherson, das hatte ich bereits zum ersten Teil erwähnt, halte ich für eine komplette Fehlbesetzung. In meinen Augen wäre es eine kleine Bereicherung gewesen, wenn man den Schauspieler Josh Hutcherson nach dem ersten Teil ausgetauscht hätte.

Ich habe zugegebenermassen eine leicht verklärte Sicht zu den „The Hunger Games“-Filmen. Bewertet habe ich The Hunger Games mit B-, The Hunger Games: Catching Fire mit B, den ersten Teil der The Hunger Games, Mockingjay mit einem C und den zweiten Teil von „Mockingjay“ habe ich bewusst ohne Berücksichtigung des Endes  mit B- bewertet. Wenn jedoch einige Zeit verstrichen ist, mein Ärger über einzelne Teile verpufft ist, bilde ich mir ein, die Filme mehr zu mögen, als das meine Bewertungen wiederspiegeln. Vielleicht möchte ich die Filmreihe einfach mögen. Mir gefällt Grundidee dieser Welt, diese Diktatur mit den Spielen, in der einige ausgewählte arme Menschen für die Reichen antreten müssen,  und wie sich die Bevölkerung schließlich gegen die Regierung auflehnt. Ich sehe in den Filmen nach wie vor eine Kritik an Regierungen, an der Gesellschaft und an den Medien. Die Amerikaner vergleichen die Hungerspiele mit der Profiliga des American Footballs NFL. Wenn man sich mal mit den Skandalen der NFL beschäftigt und sieht, wie wenig die Regierung letztlich für die Spieler eintritt, ist es gar nicht so weit hergeholt. Außerdem mag ich, wie selbstverständlich vielfältig die Bevölkerung dargestellt wird – das ist nicht unbedingt normal in einem Hollywood- Blockbuster.

Welche Jugendroman-Verfilmung kann schon mit exzellenten Schauspieler wie Jennifer Lawrence, Woody Harrelson, Elizabeth Banks, Julianne Moore, Philip Seymour Hoffman, Jeffrey Wright, Donald Sutherland und Stanley Tucci aufwarten? Und in welcher Jugendroman-Verfilmung (z.B. „Harry Potter“, „The Twilight Saga“, „Divergent“, „Maze Runner“, The Giver) führt einen schon ein/e charismatische/n Hauptdarsteller/in durch die Filme?

Die „The Hunger Games“-Filme wären ohne Jennifer Lawrence undenkbar. Die Schauspielerin selbst hätte die Filme nicht gebraucht, ihr Talent war längst erkannt und wenn sie nicht eine Hauptrolle in dieser Filmreihe bekommen hätte, wäre sie durch einen anderen Blockbuster weltberühmt geworden. Vergleichbar mit Leonardo DiCaprio und seinem Durchbruch mit James Camerons „Titanic“. Leonardo DiCaprios hatte sich zuvor bereits schon länger als Charakterschauspieler etabliert bis er durch „Titanic“ auf einmal zum Megastar aufstieg.

Das war nun leider tatsächlich der letzte Film, in dem mein – viel zu früh verstorbener -Lieblingsschauspieler Philip Seymour Hoffman mitgespielt hat. Beide Teile von „Mockingjay“ wurden quasi zusammen produziert und vor seinem Tod waren seine Szenen weitestgehend abgedreht. Mir sind zwei Szenen aufgefallen, in die er eindeutig ins Bild geschnitten wurde und dann gab es später noch eine Szene in der Woody Harrelsons Charakter Haymitch Katniss aus Plutarchs Brief vorliest. Das wäre eigentlich eine Dialogszene zwischen Philip Seymour Hoffmans Charakter Plutarch und Jennifer Lawrence Charakter Katniss Everdeen gewesen und musste aufgrund seines Todes umgeschrieben werden. Meines Erachtens haben sie es den Umständen entsprechend relativ gut gelöst. Und natürlich bin ich immer noch untröstlich, dass PSH nicht mehr unter uns weilt.

„The Hunger Games: Mockingjay Part 2“ war für einige Oscar-Nominierungen im Gespräch (Beste Hauptdarstellerin (Jennifer Lawrence), Bestes adaptiertes Drehbuch und einige technische Kategorien)

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Alice Through the Looking Glass“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Die Fortsetzung von Tim Burtons Fantasy-Film „Alice in Wonderland“, nur ohne Tim Burton. Wieder mit Johnny Depp, Mia Wasikowska, Helena Bonham Carter und leider auch Anne Hathaway – damit kann ich den Film nicht gucken.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Boy“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Gruselpuppen-Horrorfilm
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Sisters“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Komödie mit Tina Fey und Amy Poehler
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 60%

Trailer v. Film: „The 5th Wave“
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: Sci-Fi-Action-Katastrophen-Film mit Chloe Grace Moretz. Januar-Film
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Joy“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: David O. Russells neuer Film, wieder mit Jennifer Lawrence, Bradley Cooper und Robert De Niro. Film  wurde nun endlich gezeigt, steht aber unter Embargo.
Wie oft schon im Kino gesehen: 4 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Point Break“
Bewertung des Trailers: A- (neuer Trailer)
Kommentar: Remake des gleichnamigen Films aus dem Jahr 1991. War das nötig? Dieser Trailer wirkt aber und der Hauptdarsteller hat immer noch was.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken

Trailer v. Film: „Gods of Egypt“
Bewertung des Trailers: D
Kommentar: Fantasy-Mist mit Gerard Butler. Februar-Film
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: natürlich nicht

Trailer v. Film: „The Divergent Series: Allegiant“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: 3. Teil der „Divergent“-Filme, natürlich nur der erste Part. Dieser Jugendbuch-Verfilmung fehlt eindeutig die charismatische Hauptdarstellerin
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

 

Boston – Film: "Still Alice"

Ich war am 30.01.15 in Boston und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„Still Alice“ (dt. Titel: „Still Alice – Mein Leben ohne Gestern“, dt. Kinostart: 05.03.15) 99 min drama, adaptation
dir. Richard Glatzer, Wash Westmoreland cast: Julianne Moore, Alec Baldwin, Kristen Stewart, Kate Bosworth

Dr. Alice Howland (Julianne Moore) arbeitet als Linguistik-Professorin und ist schon sehr lange mit John (Alec Baldwin) verheiratet. Die Beiden haben drei erwachsene Kinder. Kurz nach ihrem 50. Geburtstag stellt sie an sich eine Veränderung fest. Zunächst sind es Wortfindungsstörungen, dann verläuft sie sich und auch Namen fallen ihr nicht mehr ein. Sie sucht einen Arzt auf, der einige Tests mit ihr durchführt und schließlich ein Frühstadium von Alzheimer diagnostiziert…

B- (Wertung von A bis F) „Still Alice“ basiert auf dem gleichnamigen Roman von Lisa Genova.

„Still Alice“ ist nun kein überragender Film, Julianne Moore (A Single ManThe Kids Are All Right) macht ihn aber sehenswert. Es ist der Film, für den die zum fünften Mal für einen Oscar nominierte Schauspielerin – aller Wahrscheinlichkeit nach – den Academy Award gewinnen wird. Julianne Moore gibt hier eine solide Performance, aber es ist nicht die Beste ihres Lebens (dafür hat sie in der Vergangenheit zu oft brilliert). Julianne Moore wird mehr für ihre gesamte Karriere ausgezeichnet und dann reicht es auch, dass sie einmal mehr sehr gute Arbeit abliefert. Die stärkste Sequenz im Film ist für mich die, in der sie ihre eigene Videobotschaft abruft. Natürlich sind mir auch die Tränen gelaufen.

Gut gefallen hat mir auch Kristen Stewart. Sie spielt eine Schauspielerin, es ist eine recht uneitle Performance.

Es ist ein ungewöhnliches Regie-Projekt, beide Regisseure (Richard Glatzer und Wash Westmoreland) von „Still Alice“ sind miteinander verheiratet und Richard Glatzer leidet an der Nervenkrankheit ALS (Amyotrophe Lateralsklerose) und ist zu großen Teilen gelähmt. Auch hat er seine Fähigkeit zu sprechen, verloren. Während der Dreharbeiten hat sich sein Zustand nochmal verschlimmert, zum Schluss hat er seine Regieanweisungen nur noch mit seinem Zeh in sein iPad eingegeben können und über eine Sprachfunktion übersetzen lassen.

Im letzten Jahr wurde bekannt, dass sich viele Academy-Mitglieder dieses „Sklavendrama“ nicht angeschaut haben und dennoch für 12 Years a Slave gestimmt haben, dass er den Oscar als Bester Film gewinnt. Dieses Jahr ist durchgesickert, dass viele Mitglieder von AMPAS den „Alzheimer-Film“ nicht gucken wollen, aber dennoch vorhaben, für Julianne Moore zu stimmen, dass sie ihren ersten Oscar gewinnt. Darüber kann man denken was man will, für mich zählt in diesen beiden Fällen mehr das Ergebnis.

„Still Alice“ wurde erstmalig auf dem Toronto International Film Festival 2014 gezeigt.

Um sich für die Academy Awards zu qualifizieren, musste „Still Alice“ mindestens eine Woche lang im Jahr 2014 in einem kommerziellen Kino in Los Angeles County laufen. Der Film wurde ab 5.12.14 in L.A. und New York gezeigt, bevor er offiziell am 16.01.15 in den U.S.A. gestartet ist. Update: Julianne Moore wurde für ihre Rolle in „Still Alice“ am 22.2.15 mit dem Oscar ausgezeichnet.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „The Second Best Exotic Marigold Hotel“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Ich habe den ersten Teil nicht mal komplett gesehen. Dieser ist neben Maggie Smith, Bill Nighy, Judi Dench auch mit Richard Gere und David Strathairn. Dieser Trailer verrät, dass der Film Bollywood-mäßig ist und damit kann ich ihn unter keinen Umständen gucken.
Wie oft schon im Kino gesehen: 4 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Fifty Shades of Grey“
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: Hausfrauen-Softporno
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „A Little Chaos“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Kostümfilm von und mit Alan Rickman und auch mit Kate Winslet und Matthias Schoenaerts (mal in einer ganz anderen Rolle)
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Woman in Gold“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Drama mit Helen Mirren, Ryan Reynolds, Daniel Brühl u.a.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: eher nicht

Trailer v. Film: „Danny Collins“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Tragikomödie mit Al Pacino, Annette Bening, Christopher Plummer und Bobby Cannavale
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Red Army“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Doku über russische Eishockey-Mannschaften während des Kalten Krieges.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Chicago – Film: "The Hunger Games: Mockingjay, Part 1"

Ich war am 28.11.14 in Chicago und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„The Hunger Games: Mockingjay, Part 1“ (dt. Filmtitel: „Die Tribute von Panem: Mockingjay Teil 1“, dt. Kinostart war der 20.11.14) 123 min sci-fi, fantasy, adaptation
dir. Francis Lawrence cast: Jennifer Lawrence, Josh Hutcherson, Liam Hemsworth, Woody Harrelson, Elizabeth Banks, Philip Seymour Hoffman, Julianne Moore, Jeffrey Wright, Stanley Tucci, Donald Sutherland

Katniss Everdeen (Jennifer Lawrence) lebt mit ihrer Mutter (Paula Malcomson) und ihrer jüngeren Schwester Prim (Willow Shields) mittlerweile in District 13, einem District von dessen Existenz sie bislang nichts wusste. Die Präsidentin dieses Districts ist Alma Coin (Julianne Moore), sie möchte Katniss als Symbolfigur, als Mockingjay, der Revolution aller Distrikte gegen das Kapitol gewinnen.

C (Wertung von A bis F) „The Hunger Games: Mockingjay, Part 1“ ist der dritte Teil der „The Hunger Games“-Trilogie. Die Filme basieren auf den gleichnamigen Büchern von Suzanne Collins. Die Dreharbeiten zu „Mockingjay“ sind zwar abgeschlossen, der Part 2 wird jedoch erst im November 2015 ins Kino kommen.

Den ersten Teil The Hunger Games habe ich mit B- bewertet, der zweite Teil, The Hunger Games: Catching Fire hat mir dann besser gefallen ( B ) , „The Hunger Games: Mockingjay, Part 1“ ist für mich der schwächste Teil dieser Romanverfilmungen.

Zunächst einmal finde ich es eine wahnsinnige Frechheit, „Mockingjay“ als Zweiteiler ins Kino zu bringen. Die Produzenten der „Harry Potter“- und der „Twilight“-Verfilmungen haben aber vorgemacht, wie man den Teenagern am Besten Geld aus der Tasche ziehen kann und so wird auch der letzte Teil der „The Hunger Games“-Verfilmung gestreckt. Ich kann nichts zu den „Harry Potter“- und „Twilight“-Filmen sagen, aber „Mockingjay, Part 1“ merkt man definitiv an, dass er als purer Lückenfüller dient. Das was hier erzählt wurde, hätte man auch in einer halben Stunde abhaken können.

„The Hunger Games“-Reihe spielt in einer Diktatur in dem Staat Panem. Die zwölf Distrikte des Staates sind verarmt und vom Regierungssitz Kapitol unterdrückt. Der Präsident veranlasst, ein Mal jährlich die perversen Hungerspiele, bei denen jeweils ein jugendlicher Teilnehmer aus einem Distrikt gegen einen Teilnehmer aus einem anderen Distrikt bis zum Tod kämpfen muss. Im letzten Teil der Verfilmung, „Mockingjay“, kommt es nun zum Aufstand der 12 (bzw. 13) Distrikte gegen das herrschende Kapitol.

Bei den ersten beiden Filmen hat es mir zu lange gedauert, bis die eigentlichen Hungerspiele anfingen, „Mockingjay“ hat sich auch ewig gezogen, letztlich ist in Part 1 aber gar nichts passiert. Das Hin- und Hergerissensein von Katniss wird quasi andauernd wiederholt und nichts geht voran. Zum Ende wird es natürlich dann doch noch spannend, damit man keinesfalls den finalen Part im nächsten Jahr verpassen will. „Mockingjay, Part 1“ fand ich absolut unbefriedigend.

Josh Hutcherson als Peeta finde ich immer noch fehlbesetzt. Was wäre aber diese Verfilmung ohne die großartigen Schauspieler, die auch für „Mockingjay“ verpflichtet werden konnten? In praktisch jeder Szenen kann man sich an den hervorragenden Charakterschauspielern (Jennifer Lawrence, Woody Harrelson, Elizabeth Banks, Donald Sutherland, Stanley Tucci, Jeffrey Wright, Julianne Moore und Philip Seymour Hoffman) erfreuen.

„Mockingjay, Part 1“ wurde dem viel zu früh verstorbenen Philip Seymour Hoffman gewidmet. Da, wie gesagt, Part 1 und Part 2 zusammen gedreht wurden, wird man ihn im November 2015 ein letztes Mal auf der großen Leinwand sehen können. Der Ausnahmeschauspieler ist während der Dreharbeiten verstorben, zu dem Zeitpunkt waren die meisten Szenen mit ihm bereits abgedreht.

„Mockingjay, Part 1“ ist für folgende Oscar-Nominierungen im Gespräch: Beste Hauptdarstellerin (Jennifer Lawrence), Bestes adaptiertes Drehbuch, Bestes Szenenbild, Bestes Kostümdesgin, Bestes Make-up und beste Frisuren, Beste visuelle Effekte

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Unbroken“
Bewertung des Trailers: B+ (neuer Trailer)
Kommentar: Dieses Mal wurde ein Clip gezeigt, bei dem Angelina Jolie und der mittlerweile verstorbenen Louis Zamperini zu Wort kommen. Angelina Jolies Biopic/Drama mit Jack O´Connell. Man kann mittlerweile davon ausgehen, dass der Film nicht für den Oscar nominiert wird.
Wie oft schon im Kino gesehen: 8 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Interview“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Actionkomödie mit Seth Rogen und James Franco.
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Mortdecai“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Actionkomödie mit Ewan McGregor, Gwyneth Paltrow. Der blonde Typ sieht nicht nur aus wie Johnny Depp, er ist es sogar. Das einzige Problem ist, dass der Film einen U.S.A. Start im Januar hat und damit eigentlich nicht gut sein kann.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken

Trailer v. Film: „The Hobbit: The Battle of the Five Armies“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Ich bin mittlerweile so unfassbar von diesen Peter Jackson-Filmen gelangweilt.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Cinderella“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Kenneth Branaghs neuer Film. Cinderella-Story mit Cate Blanchett und Helena Bonham Carter.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken

Trailer v. Film: „Pitch Perfect 2“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: mein Albtraum ein Musical mit Anna Kendrick
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Night at the Museum: Secret of the Tomb“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Wie viele Teile werden davon eigentlich noch gedreht?
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Divergent Series: Insurgent“
Bewertung des Teasers: C-
Kommentar: 2. Teil der Teenager-Romanverfilmung. Zwischen Jennifer Lawrence und Shailene Woodley liegen Welten.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Berlin – Film: "Maps to the Stars"

Ich war am 16.09.14 in Berlin und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„Maps to the Stars“ (dt. Kinostart war der 11.09.14) 112 min drama
dir. David Cronenberg cast: Julianne Moore, Mia Wasikowska, Olivia Williams, John Cusack, Robert Pattinson, Evan Bird, Sarah Gadon

Agatha (Mia Wasikowska) wird nach einigen Jahren aus der Psychiatrie entlassen. Sie ist auf dem Weg nach Los Angeles und lernt dort den Chauffeur Jerome (Robert Pattinson) kennen. Jerome ist natürlich nicht nur Limousinenfahrer, sondern hat auch Ambitionen als Schauspieler und Drehbuchautor. Der ehemalige Kinderstar Benji (Evan Bird) ist dreizehn Jahre alt und hat schon seinen ersten Drogenentzug hinter sich gebracht. Seine Mutter (Olivia Williams) ist seine Managerin und versucht seine Karriere wieder in Schwung zu bekommen. Sein Vater (John Cusack) ist ein bekannter Psychotherapeut und hat durch die Selbsthilferatgeber, die er geschrieben hat, Millionen verdient. Derzeit therapiert er die in die Jahre gekommene Schauspielerin Havana Segrand (Julianne Moore), die immer im Schatten ihrer berühmten Mutter stand…

C+ (Wertung von A bis F) Grundsätzlich mag ich Filme über Hollywood. Um die zahlreichen Anspielungen in „Maps to the Stars“ zu verstehen, sollte man sich vielleicht etwas mit den Zusammenhängen und den Verbindungen in Tinseltown auskennen.

„Maps to the Stars“ spielt in der Stadt der Eitelkeiten, in der einzig Jugend und Schönheit zählt und in der quasi jeder in der Unterhaltungsindustrie arbeitet oder arbeiten will. Der Film zeigt die Befindlichkeiten, die Neurosen und das schlechte Benehmen einzelner egozentrischen Persönlichkeiten. Mir gingen die meisten Charaktere wahnsinnig auf die Nerven, die scheinbar normalste und auch sympathischste Hauptfigur ist die gerade aus der psychiatrischen Heilanstalt entlassene Agatha (gespielt von der wunderbaren Mia Wasikowska). Sie ist sicherlich auch eine ganz schön schräge, psychisch gestörte Type, aber bis zu einer gewissen Szene kann man ihr Verhalten nachvollziehen, das der meisten anderen Protagonisten bleibt noch mehr im Dunkeln. Ich hätte mir etwas mehr Hintergrundwissen über die einzelnen Charaktere gewünscht, vielleicht sind sie aber auch wirklich nur oberflächlich und auf sich fixiert.

„Maps to the Stars“ ist eine Hollywood-Satire und überzeichnete Figuren gehören dazu, die Katastrophe auf die die einzelnen Hauptfiguren hinsteuern, jedoch nicht. Das fand ich völlig unnötig. Mir war der Film außerdem viel zu lang.

Der kanadische Regisseur („The Fly“, „Naked Lunch“, „eXistenZ“, „History of Violence“, „Eastern Promises“) hat seinen Film „Maps to the Stars“ offiziell auf dem Cannes Film Festival 2014 das erste Mal gezeigt. Der Film lief im Wettbewerb und Julianne Moore wurde für ihre Rolle in diesem Werk als Beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet.

Obwohl „Maps to the Stars“ in Cannes eher durchwachsene Kritiken erhalten hat, war der Film ursprünglich mal im Gespräch für verschiedene Oscar-Nominierungen. Der Film hat erst kürzlich einen amerikanische Verleiher (Focus World) gefunden, der den Film erst im Jahr 2015 ins amerikanische Kino bringen will. Um am großen Oscar-Spiel teilzunehmen, muss sich ein Film qualifizieren. Der Film muss in dem jeweiligen Filmjahr für mindestens eine Woche in L.A. County in einem regulären Kino einem zahlenden Publikum zugänglich gemacht werden. „Maps to the Stars“ wird demnächst auf dem New York Film Festival gezeigt und vielleicht entscheiden die Verantwortlichen dort, ob sie in eine (mitunter bis zu zwanzig Millionen Dollar teure) Oscar-Kampagne für Julianne Moore investieren wollen. Meiner Meinung nach hat der Film bei der Academy nicht die geringsten Chancen auf irgendwelche Oscar-Nominierungen. Was Julianne Moore angeht, ist sie mit dem Film „Still Alice“ bereits im Oscar-Rennen und ganz aktuell ist sie diejenige, die es zu schlagen gilt.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „The Hunger Games: Mockingjay – Part 1“ (in der OV gezeigt)
Bewertung des Trailers: B- (neuer Trailer)
Kommentar:Jetzt der dritte Teil, der in zwei Parts ins Kino kommt.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Judge“ (in der OV gezeigt)
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Tragikomödie mit Robert Downey Jr., Robert Duvall, Vera Farmiga und Billy Bob Thornton. Film soll nicht gut sein.
Wie oft schon im Kino gesehen: 4 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „A Walk Among the Tombstones“ (in der OV gezeigt)
Bewertung des Trailers: B- (neuer Trailer)
Kommentar: Thriller mit Liam Neeson.
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bei mind. 60% RT

Trailer v. Film: „Gone Girl“ (in der OV gezeigt)
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: David Finchers neuer Film mit Ben Affleck, Rosamunde Pike, Neil Patrick Harris. Ich verliere immer mehr den Glauben daran, dass dies ein Oscar-Film ist. Der Romanfigur nach ist aber eine Oscar-Nominierung für Rosamunde Pike wahrscheinlich.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

D.C. – Film: "Non-Stop"

Ich war am 20.03.14 in Washington und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„Non-Stop“ (dt. Kinostart war der 13.03.14) 107 min thriller, action
dir. Jaume Collet-Serra cast: Liam Neeson, Julianne Moore, Scoot McNairy, Nate Parker, Lupita Nyong´o, Corey Stoll

Bill Marks (Liam Neeson) arbeitet als U.S. Federal Air Marshal. Dumm nur, dass er an Flugangst leidet. Auch hat er scheinbar persönliche Probleme. Kurz nach dem Start seines Transatlantikfluges nach London erhält er eine anonyme Textnachricht. Solange nicht 150 Millionen Dollar auf ein geheimes Konto überwiesen sind, droht der Absender damit, dass alle zwanzig Minuten ein Passagier stirbt. Er weiht das Cockpit ein und es stellt sich heraus, dass das Konto auf seinen Namen geführt wird. Was wird hier gespielt?

C+ (Wertung von A bis F) Ich kann nicht behaupten, dass „Non-Stop“ nicht spannend wäre. Bis zu einem gewissen Zeitpunkt ist er das und auch ich habe zunächst gerätselt, was los ist. In dem Thriller, so viel kann ich verraten, ist aber der Weg das Ziel. Als schließlich der Täter und sein Motiv präsentiert wird, konnte ich nur noch genervt-ermüdet die Augen verdrehen. Dankenswerterweise wird aber auf dieser Auflösung nicht zu lange herumgeritten, die Szene wird schnell von anderen realitätsfremden Aktionen abgelöst.

Grundsätzlich sollte man sich bei einem Action-Thriller auch nicht zu intensiv mit Logik beschäftigen.

Vermutlich haben sich auch einige Nicht-Vielflieger schon darüber gewundert, wie geräumig Flugzeug-Waschräume in Filmen dargestellt sind. Wahrscheinlich erfreuen sie sich auch über manch andere Hollywood-Flieger-Träume oder stellen das eine oder andere infrage. Ich sehe Vorgänge an Bord, Flugzeug-Ausstattungen, etc. zwangsläufig noch etwas kritischer. Viele Darstellungen finde ich nur absurd und lustig, einiges regt mich dann aber doch auf. Meistens betrifft dies Prozedere in Sachen Sicherheit und, wie erneut in „Non-Stop“ gezeigt, wozu angeblich Menschen in der Lage sind, wenn es zu einem plötzlichen Druckabfall in der Kabine kommt. Na gut, ich und meine Kollegin (die ich mit ins Kino geschleppt habe), haben uns kurz aufgeplustert, waren uns dann aber einig, dass der Film doch sonst recht kurzweilig und unterhaltsam war, wir Liam Neeson gerne sehen und dann war der Film schon vergessen.

Liam Neeson hat nun seit Taken zahlreiche Rollen als Actionheld gespielt. In den U.S.A. wird kritisiert, dass der ehemalige Charakterschauspieler nur noch Filme des Geldes wegen macht. Nach dem unsäglichen „Taken 2“ könnte man sich sonst auch nicht anders erklären, warum er offensichtlich bereits für „Taken 3“ unterschrieben hat. „Non-Stop“ ist auch irgendwo nur eine Variante von „Taken“. Ich mag Liam Neeson, liebe seine Stimme und Sprache und würde mich aber sehr darüber freuen, ihn mal wieder in etwas anspruchsvolleren Filmen zu sehen.

Mit „Non-Stop“ musste ich mir erstmalig eingestehen, dass ich von Julianne Moore mittlerweile gelangweilt bin. Irgendwie spielt sie in den letzten Jahren (fast) immer gleich.

Corey Stoll, den ich durch die Serie House of Cards kennen- und lieben gelernt habe, hat mich auch hier überzeugen können.

In einer winzigen Nebenrolle ist, die frisch mit einem Academy Award ausgezeichnete, Lupita Nyong´o als Flugbegleiterin zu sehen.

Der amerikanische Trailer:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „The Quiet Ones“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: britischer Horrorfilm
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Edge of Tomorrow“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Sci-Fi-Film mit Tom Cruise und Emily Blunt.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: ich weiß immer noch nicht

Trailer v. Film: „Bad Words“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Schwarze Komödie von und mit Jason Bateman.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bereits gesehen

Trailer v. Film: „22 Jump Street“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Fortsetzung der Kinokomödie „21 Jump Street“ mit dem zweimaligen Oscar-Nominierten Jonah Hill (unglaublich, wenn man ihn hier sieht) und Channing Tatum
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100% (bei mind. 60% RT)

Trailer v. Film: „Dawn of the Planet of the Apes“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Die Fortsetzung von „Rise of the Planet of the Apes“, den ich sehr mochte.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Purge: Anarchy“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Dem Trailer nach ganz mein Film. Das ist aber die Fortsetzung von „The Purge“, den ich nicht gesehen habe.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken

Trailer v. Film: „A Million Ways to Die in the West“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Seth MacFarlanes neue Komödie mit ihm in der Hauptrolle und Charlize Theron, Liam Neeson, Giovanni Ribisi, Sarah Silverman, Neil Patrick Harris, Amanda Seyfried
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

NYC – Film: "Don Jon"

Ich war am 27.09.13 in New York und habe mir im Kino angeschaut:

„Don Jon“ (dt. Kinostart: 14.11.13) 90 min comedy, drama
dir. Joseph Gordon-Levitt cast: Joseph Gordon-Levitt, Scarlett Johansson, Julianne Moore, Tony Danza, Brie Larson

Jon „Don Jon“ Martello Jr. (Joseph Gordon-Levitt) setzt Prioritäten im Leben. Wichtig sind ihm sein Körper, seine Wohnung, sein Macho-Auto, seine Familie, der wöchentliche Kirchgang inkl. Beichte, seine Kumpels, Weiber, aber was er richtig liebt sind Pornos. Er ist Single, sieht verdammt gut aus und schleppt die Frauen reihenweise ab. Die richtige sexuelle Befriedigung bekommt er aber nur durch einen Pornofilm. Dann trifft er auf Barbara Sugarman (Scarlett Johansson). Genau so stellt er sich seine Traumfrau vor. Für Jon ist es aber nicht so einfach, Barbaras Herz zu erobern. Sie hat bestimmte Vorstellungen von ihrem Traummann und stellt Bedingungen. Barbara sieht auch gerne Filme, nur sind das sicherlich keine Pornofilme. Sie wird seine Leidenschaft für Pornos ganz sicher nicht tolerieren…

B+ (Wertung von A bis F) „Don Jon“ ist das bemerkenswerte Regiedebüt des amerikanischen Schauspielers Joseph Gordon-Levitt („10 Things I Hate About You“, (500) Days of Summer, Inception, 50/50, The Dark Knight Rises). Er hat auch die Vorlage zu dem Film geschrieben.

Dieses Jahr scheint das Jahr der guten Regie/Spielfilmdebüts zu sein. Mir fallen Evil Dead, Whitewash, The Way, Way Back, Fruitvale Station, Blue Caprice, Short Term 12, Thanks for Sharing, In a World… ein, alles auf ihre Art gelungene erste Filme neuer Regisseure. Wenn, wie bei „In a World…“ und „Don Jon“ auch noch ein bekannter Schauspieler seinen ersten Spielfilm präsentiert, erhält dieser immer eine besondere Aufmerksamkeit.

Man könnte darüber mutmaßen, warum sich Joseph Gordon-Levitt für seinen ersten Spielfilm ausgerechnet das Thema Pornosucht ausgesucht hat. Letztlich empfand ich es aber nur als roten Faden, der sich durch den Film zieht. Jospeph Gordon-Levitts Figur Don Jon ist einfach gestrickt, braucht seine Routine im Leben, viel mehr ist ihm auch nicht wichtig. Den besten Sex hat er mithilfe von Pornofilmen und er erklärt auch plausibel warum ihm Pornos mehr bringen als der Sex mit Frauen. Das ist so ehrlich und direkt und zugleich witzig erzählt, dass in meiner Vorstellung eigentlich permanent gelacht wurde. „Don Jon“ hat einen guten Dialogwitz, aber der Film lebt auch von den Wiederholungen, das Geräusch, wenn er seinen Mac hochfährt, wenn er einmal die Woche im gleichen Unterhemd wie sein Vater mit seiner Familie am Mittagstisch sitzt oder seine Schwester Monica (großartig von Brie Larson gespielt), die zwar anwesend ist, aber doch teilnahmslos überwiegend in ihr Handy glotzt. Das hat einen großen Unterhaltungswert. Die Story um die ältere Lady fand ich nur so mittel, was für mich aber, glaube ich, einzig damit zusammenhängt, dass ich Julianne Moore hier einfach nicht idealbesetzt finde.

Tony Danza hingegen fand ich großartig. Joseph Gordon-Levitt hat sich optisch in der letzten Zeit ordentlich verändert. Aus dem niedlichen Jungen ist ein sehr attraktiver, durchtrainierter, charismatischer Mann geworden. Sogar seine Stimme klingt auf einmal erwachsen. „Don Jon“ ist der erste Film, in dem ich ihn so wahrnehme. Mit Scarlett Johansson kann ich irgendwie nichts anfangen. Sie hat eine gute Figur, aber irgendwie wirkt sie immer etwas billig. Hier passt aber die Rolle der blonden Tussi aus New Jersey wie die Faust aufs Auge.

Mitten im Film habe ich mir notiert, dass „Don Jon“ in meiner Top Ten für Filme aus dem Jahr 2013 landen könnte, dazu muss ich ihn mir aber noch mal anschauen.

„Don Jon“ wurde erstmalig auf dem Sundance Film Festival 2013 gezeigt, damals noch unter dem Filmtitel „Don Jon´s Addiction“.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Out of the Furnace“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Thriller mit Christian Bale, Casey Affleck, Woody Harrelson, Willem Dafoe. Christian Bale scheint einfach ein gutes Händchen bei der Rollenauswahl zu haben. Oscarfilm?!
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Pulling Strings“
Bewertung des Trailers: D+
Kommentar: mexikanische RomCom
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Counselor“
Bewertung des Trailer: B+
Kommentar: Ridley Scotts neuer Film, vielleicht ein Oscar-Film. Michael Fassbender ist so unfassbar sexy und diese Stimme…dass Javier Bardem immer so lustige Frisuren haben muss. Oscar-Film?!
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „American Hustle“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: David O. Russells neuer Film mit Christian Bale, Bradley Cooper, Amy Adams, Jeremy Renner und Jennifer Lawrence. Alleine der Trailer zeigt, dass Christian Bale einer der besten Schauspieler unserer Zeit ist. Oscar-Film!
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „About Time“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: britische RomCom mit Bill Nighy, Tom Hollander und Rachel McAdams
Wie oft schon im Kino gesehen: 4 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 20%

Trailer v. Film: „Her“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Spike Jonzes neuer Film mit Joaquin Phoenix. Das ist ganz MEIN Film, vielleicht auch ein Oscar-Film. Dem Trailer nach auch eine Oscar-Performance von Joaquin Phoenix.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%!!!

NYC – Film: "What Maisie Knew"

Ich war am 25.05.13 in New York und habe mir im Kino angeschaut:

„What Maisie Knew“ (dt. Titel: „Das Glück der großen Dinge“, dt. Kinostart: 11.07.13) 99 min drama, adaptation
dir. Scott McGehee cast: Julianne Moore, Alexander Skarsgard, Onata Aprile, Steve Coogan, Joanna Vanderham

Susanna (Julianne Moore) ist Rockmusikerin und mit dem britischen Kunsthändler Beale (Steve Coogan) verheiratet. Sie leben in New York und haben gemeinsam ein Kind, die sechsjährige Maisie (Onata Aprile). Maisie ist beinahe immer auf sich allein gestellt, ihre Eltern sind nur mit sich selbst beschäftigt. Hauptsächlich streiten sich Susanna und Beale, schließlich trennen sie sich. Maisie ist dann die Leidtragende des Sorgerechtsstreits. Keiner hat richtig Zeit und Lust, sich um das Kind zu kümmern, aber dem anderen Elternteil ist sie auch nicht zu gönnen. Wie sieht so ein Leben aus Sicht eines kleinen Kindes aus und wie geht es weiter…?

A- (Wertung von A bis F) „What Maisie Knew“ basiert auf dem gleichnamigen Roman von Henry James.

„What Maisie Knew“ ist ein Drama über das traurige Schicksal eines Scheidungskindes. Es ist das Portrait eines kleinen Kindes, das von beiden Elternteilen instrumentalisiert wird. Die Erwachsenenwelt aus Sicht eines kleinen Mädchens. Man sieht, wie sie die Beziehungsstreitigkeiten der selbstsüchtigen Eltern miterleben muss, immer hin- und hergeschoben wird und ihren Platz im Leben sucht. Schließlich ist es rührend anzusehen, dass die Sechsjährige mit ihrer Schildkröte verantwortungsvoller umgeht, als ihre Eltern mit ihr.

Alle Schauspieler sind hier auf ihre Art hervorragend und – was noch wichtiger ist – glaubwürdig. Klar, Julianne Moore wertet jeden Film auf und hat schon in der Vergangenheit in so unterschiedlichen Rollen überzeugt. Hier ist sie die egozentrische und eifersüchtige Musikerin und Rabenmutter Susanna. Man muss sie einfach irgendwann hassen. Ebenso wie den Vater, ebenfalls bravourös gespielt von Steve Coogan. Die Sympathieträger sind die neuen Partner der verantwortungslosen Eltern. Alexander Skarsgard ist wieder zum Verlieben. Joanna Vanderham war mir bislang noch gar nicht bekannt. Aber auch sie braucht sich mit ihrer Performance nicht zu verstecken. Schließlich muss Onata Aprile noch lobend erwähnt werden. Es ist das Schauspieldebüt einer vielleicht mal ganz Großen.

Nominierungswürdig wären für mich alle fünf Schauspieler. Ein amerikanischer Kinostart im Mai ist selbstverständlich ungünstig, um der Academy noch im Januar in Erinnerung zu sein.

„What Maisie Knew“ wurde erstmalig auf dem Toronto International Film Festival 2012 gezeigt.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer von Film: „The Hunt“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Thomas Vinterbergs Drama mit Mads Mikkelsen. Mads wurde auf dem Cannes Film Festival im letzten Jahr mit dem Best Actor Award ausgezeichnet. Film lief in Deutschland bereits schon im Kino.
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100%

Trailer von Film: „Fruitvale Station“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Film wurde auf dem diesjährigen Sundance-Filmfestival mit zwei großen Preisen ausgezeichnet und gilt mittlerweile als sehr wahrscheinlicher Oscar-Kandidat
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Stroller Plan“
Bewertung des Trailers: D+
Kommentar: französische Komödie mit supernerviger Musik im Trailer
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Twenty Feet From Stardom“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Musik-Dokumentation
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Unfinished Song“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: britische Senioren-Komödie mit Terrence Stamp und Vanessa Redgrave
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 90%

Trailer v. Film: „The Attack“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: arabisch-israelischer Thriller nach einem Roman
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80%

NYC – Film: "The English Teacher"

Ich war am 28.04.13 in New York und habe mir im Kino angeschaut:

„The English Teacher“ 93 min comedy, drama
dir. Craig Zisk cast: Julianne Moore, Michael Angarano, Greg Kinnear, Lily Collins, Nathan Lane

Linda Sinclair (Julianne Moore) ist Englischlehrerin an einer Highschool in der Kleinstadt Kingston. Sie ist Mitte 40, alleinstehend, ihre große und einzige Leidenschaft ist die Literatur. Dann trifft sie eines Tages auf ihren ehemaligen Lieblingsschüler Jason (Michael Angarano). Jason ist jetzt Mitte 20 und sieht sich als Dramatiker, der in New York gescheitert ist. Sein Vater Dr. Tom Sherwood (Greg Kinnear) besteht darauf, dass er seine beruflichen Träume nun endlich begraben und ein Jurastudium beginnen soll. Linda bittet Jason, das Skript zu seinem neuen Bühnenstück lesen zu dürfen. Sie ist absolut begeistert und schickt es Carl (Nathan Lane), der die Theatergruppe der Schule leitet. Der ist ebenfalls hingerissen und will dieses Stück unbedingt an der Schule aufführen. Die Schulleitung besteht aber auf ein paar Änderungen, das Geld ist knapp und die Beziehung zu Jason wird auch schwierig…

C+ (Wertung von A bis F) Die Story ist klar vorhersehbar, der Humor hin und wieder zu klamaukig und die Überzeichnung von Julianne Moores Charakter gefiel mir auch nicht. Ernsthaft – solche Frauen gibt´s nicht und wenn doch, dann muss ihnen mal einer gehörig auf den Kopf hauen. Julianne Moore spielt dennoch die ihr vorgegebene Rolle hervorragend. Auch war ich von Michael Angarano angetan. Er erinnert mich irgendwie an den jungen Edward Norton.

Nathan Lane („The Birdcage“, Swing Vote) ist aber derjenige, der allen die Show stiehlt. Er ist praktisch eine Institution am Broadway (ich durfte ihn selbst auch einmal in dem Musical „The Producers“ auf der Bühne erleben) und die New Yorker lieben ihn. In „The English Teacher“ hat er zweimal Szenenapplaus bekommen.

„The English Teacher“ ist das Spielfilmdebüt von Craig Zisk. Zuvor hat er in einigen guten TV-Serien („Nurse Jackie“, „The Office“, „Parks and Recreation“) Regie geführt.

„The English Teacher“ wurde erstmalig auf dem Tribeca Film Festival 2013 aufgeführt. Ich habe ihn auf diesem Festival gesehen. Zum Schluss gab es großen Applaus. Zeitgleich zum Festival wurde der Film über Video on Demand zur Verfügung gestellt. Der amerikanische Kinostart ist der 17.05.13.

Trailer zu sehen:

Tribeca Film Festival

Das Tribeca Film Festival wurde nach dem 11. September 2001 von u.a. Robert De Niro ins Leben gerufen. Der New Yorker Robert De Niro besitzt in TriBeCa (Triangle below Canal Street) ein Hotel und Restaurants, auch seine Produktionsfirma ist dort ansässig. Durch das Film Festival wollte er nach den Terroranschlägen seinen Beitrag leisten, Manhattan – insbesondere Lower Manhattan, wieder in ein positives Licht zu rücken und für Investitionen, insbesondere im Filmbereich, werben.