Boston – Film: "The Lego Movie – 3D"

Ich war am 08.02.14 in Boston und habe mir im Kino angeschaut:

„The Lego Movie – 3D“ (dt. Kinostart: 10.04.14) 101 min animation
dir. Phil Lord, Chris Miller voices: Chris Pratt, Will Ferrell, Elizabeth Banks, Nick Offerman, Liam Neeson, Morgan Freeman, Channing Tatum, Jonah Hill, Will Forte

Emmet Brickowski (Chris Pratt) ist ein Durchschnittstyp. Er lebt in Bricksburg und arbeitet als Bauarbeiter. Sehr unauffällig und angepasst ist er und beachtet alle Regeln. Er hat keine Freunde und setzt jetzt alles daran, beliebter zu werden. Als er nach Feierabend feststellt, dass er auf der Baustelle sein Regelwerk vergessen hat, kehrt er zurück. Dort trifft auf Wyldstyle (Elizabeth Banks) und gerät schon kurz darauf in ein großes Abenteuer.

B (Wertung von A bis F) „The Lego Movie“ basiert auf den Figuren der LEGO Themenserien.

Ich kann mich noch gut daran erinnern, als ich das erste Mal von diesem LEGO-Film erfuhr. Gerade war ich dabei, das Kino zu verlassen, gut gelaunt und voller Elan lief ich die Rolltreppe runter als ich einen riesigen The Lego Movie-Aufsteller erblickte. Die bloße Existenz eines LEGO-Films empfand ich als so absurd und unfassbar (warum weiß ich nicht, wird mir als regelmässiger Kinogänger doch oft weit Schlimmeres zugemutet), dass mich das aus dem seelischen und körperlichen Gleichgewicht gebracht und ich beinahe die gesamte Rolltreppe runtersegelte.

Selbstverständlich wollte ich mir diesen LEGO-Film nicht und nie angucken. Als ich aber dann letztens meinen Kinotag plante, bin ich aus Mangel an Alternativen dann doch bei „The Lego Movie“ hängen geblieben. Bei den amerikanischen Kritikern hat er auch noch eine beinahe einstimmige Zustimmung erhalten (bei dem Bewertungsportal RT ist er mit 96% gelistet) und so war „The Lego Movie“ plötzlich nicht nur der Film, den ich auf einmal unbedingt sehen „muss“, sondern von dem ich auf seltsame Weise auch noch eine recht große Erwartung hatte. So kann es gehen.

„The Lego Movie“ ist ein schneller, actiongeladener, manchmal für die Augen etwas anstrengender (es kann mitunter an dem 3D gelegen haben, dass ich aber überwiegend recht lohnenswert fand), aber kreativer und witziger Animationsfilm. Mir war der Film etwas zu actionreich – wer das mag, wird hier auf seine Kosten kommen. Die ruhigen Momente haben mich mehr angesprochen. Besonders originell fand ich die gezeichneten Instruktionen und Pläne. Die Wellen und das Meer sind auch großartig animiert. Überhaupt ist dieser Animationsfilm technisch genial.

Es ist schon etwas Besonderes, in die einzelne LEGO-Welten einzutauchen (es gibt eine Western-, eine Art Mittelerde-, Weltraum-, Piraten- und diese quietschbunte Mädchenwelt). Viele aus der Popkultur bekannten Figuren tauchen auf, nicht alle fand ich so doll, dafür gab es jedoch ein paar, die ich recht schnell ins Herz geschlossen: President Business (gesprochen von Will Ferrell), Bad Cop/Good Cop (von Liam Neeson gesprochen) und selbstverständlich liebe ich auch hier Batman (Will Arnett verleiht ihm seine Stimme). Regie in diesem auf dem Papier absurd klingenden LEGO-Film führen Phil Lord und Christopher Miller, die bereits den charmanten Cloudy With a Chance of Meatballs auf die große Leinwand brachten.

Vom Humor her dürfte „The Lego Movie“ eher ein Film für Erwachsene sein. In meiner sehr gut besuchten Vorstellung waren es auch beinahe ausschließlich die erwachsenen Kinder, die sich hier lauthals amüsierten.

Das Ende wird hier selbstverständlich nicht gespoilert. Ich bin in den Film reingegangen und wusste nichts von einer Wendung und diese Chance sollte auch jedem anderen Zuschauer gegeben werden. In jedem Fall hat das Ende den Film für mich noch mal aufgewertet. Ich fand zwar, dass „The Lego Movie“ Längen hat, aber das Ende ist für mich ein Grund, mir den Film ein zweites Mal anschauen zu wollen. Auch wenn ich dann Gefahr laufe, diesen nervigen Ohrwurm „Everything is Awesome“ wieder für eine Weile nicht mehr aus meinem Kopf zu bekommen.

Auch wenn sich „The Lego Movie“ dankenswerterweise nicht als reine Verkaufsveranstaltung für die kleinen bunten Steine herausgestellt hat (ich kann mich nicht erinnern, dass nur ein einziges Mal LEGO überhaupt erwähnt wird), kann man aber davon ausgehen, dass dieser Film den Verkauf von LEGOS erheblich ankurbeln wird. Wäre ich ein Kind (im LEGO-Spiel-Alter) hätte ich definitiv meine Eltern nach dem Kinobesuch ins nächste Spielzeugwarengeschäft geschleppt und erst aufgehört zu nölen, wenn ich so viele LEGO-Spiel-Sets bekommen hätte, wie ich alleine aus dem Laden tragen kann.

Für mich ist „The Lego Movie“ der erste sehenswerte Film des Jahres 2014. Bei den hervorragenden Kritiken und dem fantastischen Einspielergebnis kann man schon davon ausgehen, dass dieser Animationsfilm am Ende des Jahres bei den wichtigen Filmpreisverleihungen wieder auftauchen wird.

Eine Fortsetzung von „The Lego Movie“ ist bereits in Arbeit.

Der amerikanische Trailer:

Emmet am frühen Morgen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „The Boxtrolls“ (nicht in 3D gezeigt)
Bewertung des Trailers: A
Kommentar: Neuer Stop-Motion-Film von den „Coraline“-Machern. Ich liebe diesen Trailer und den Film kann ich auch nur lieben.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Planes: Fire & Rescue“ (in 3D gezeigt)
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Disney-Fortsetzung von Planes, den ich nicht gesehen habe.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: eher nicht

Trailer v. Film: „The Amazing Spider-Man 2“ (in 3D gezeigt)
Bewertung des Trailers: B+ (neuer Trailer)
Kommentar: Der Trailer ist schon wesentlich besser. Ich habe den ersten Film dieser Neuverfilmung nicht gesehen. Interessiert mich auch eigentlich nicht.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken

Trailer v. Film: „Mr. Peabody & Sherman“ (in 3D gezeigt)
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: 3D-Animationsfilm, ich hasse Zeitmaschinenfilme.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: eher nicht.

Trailer v. Film: „Island of Lemure: Madagascar“ (in 3D gezeigt)
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: IMAX-Tierdoku über Lemuren, bei der wieder mal Morgan Freeman als Erzähler fungiert. Tolle Bilder.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Boston – Film: "The Campaign"

Ich war am 19.08.12 in Boston und habe mir im Kino angeschaut:

„The Campaign“ (dt. Titel: „Die Qual der Wahl“, dt. Kinostart: 04.10.12) 85 min comedy, drama
dir. Jay Roach cast: Will Ferrell, Zach Galifianakis, Dylan McDermott, Brian Cox, John Lithgow, Dan Aykroyd, John Goodman

Der demokratische Abgeordnete Cam Brady (Will Ferrell) hat schon seit gefühlten Ewigkeiten einen Sitz in dem Kongressdistrikt North Carolina. Auch wenn er gerade einen Sexskandal überstehen muss, steht einer Wiederwahl wohl wenig im Wege. Die einflussreichen Motch Bros. (John Lithgow und Dan Aykroyd) brauchen eine Marionette – die im Kongress ihre Interessen vertritt – und so schicken sie den recht naiven Republikaner Marty Huggins (Zach Galifianakis) ins Rennen. Eigentlich stehen die Chancen für Marty Huggins schlecht, bis ihm mit Tim Wattley (Dylan McDermott) ein gewiefter Wahlkampfmanager an die Seite gestellt wird…

B (Wertung von A bis F) Jay Roachs neuer Film ist eine politische Komödie, bei der ich mich teilweise köstlich amüsiert habe.

Wahlkampfpolitik ist in den U.S.A. vor allen Dingen ein schmutziges Geschäft. Seit Monaten laufen im amerikanischen Fernsehen „Werbespots“ für die US-Präsidenschaftswahl im November, bei denen einer der Kandidaten seinen politischen Gegner aufs übelste verunglimpft. In Deutschland ist so etwas dankenswerterweise noch undenkbar. Auch wenn in „The Campaign“ doch vieles als sehr übertrieben anmutet, so ist doch einiges wesentlich realistischer als man es sich wünschen würde.

Will Ferrells Charakter lässt verbal keinen Fettnapf aus und hat auch noch einen Sexskandal am Hacken. Er ist aber smart genug und weiß, dass er in seinen Reden, in denen er eigentlich sowieso nichts aussagt, immer die Wörter: Amerika, Jesus und Freiheit gebrauchen muss. Das kommt einem alles so bekannt vor. Von Zach Galifianakis Charakter war ich irritiert. Schauspielerisch hat mir am Besten Dylan McDermott gefallen. Noch vor kurzem habe ich ihm wenig bis gar kein Talent attestiert, der schmierige Wahlkampfmanager in „The Campaign“ ist ihm aber sehr gelungen.

Während des Abspanns kommt es noch zu einer Szene, bei der sich auch über die Ähnlichkeiten von Dylan Mc Dermott und Dermot Mulroney lustig gemacht wird. Ich bringe die Beiden auch gerne durcheinander.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Silver Linings Playbook“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: David O. Russells neue Tragikomödie mit Bradley Cooper, Jennifer Lawrence, Jacki Weaver und Robert De Niro. Der Film könnte bei den Oscars 2013 eine Rolle spielen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Hit & Run“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Actioncomedy mit Bradley Cooper, Kristen Bell und Tom Arnold
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80%

Trailer v. Film: „Fun Size“
Bewertung des Trailers: D-
Kommentar: Komödie
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Here Comes the Boom“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Sportkomödie mit Kevin James, Salma Hayek, Henry Winkler
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Trouble with the Curve“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Drama mit Clint Eastwood, Amy Adams, Justin Timberlake, John Goodman. Bei Clint Eastwood kann man grundsätzlich den Oscar mit ins Spiel bringen, auch wenn er hier keine Regie führt.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Life of Pi“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Ang Lees neuer Film. Optisch, auch ohne den Trailer in 3D gesehen zu haben, beeindruckend. Film gilt als Oscar-Kandidat 2013
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Argo“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Ben Afflecks mittlerweile dritte Regiearbeit, diesmal wieder mit ihm in der Hauptrolle. Des weiteren mit Bryan Cranston, Alan Arkin, John Goodman. Der Film gilt mittlerweile als heißer Oscar-Kandidat im nächsten Jahr.
Wie oft schon im Kino gesehen: 4 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

DVD – Film: "Everything Must Go"

Folgenden Film habe ich mir als iTunes Leihvideo angeschaut:

„Everything Must Go“ 85 min drama, comedy, adaptation
dir. Dan Rush cast: Will Ferrell, Rebecca Hall, Laura Dern, Michel Pena, Christopher Jordan Wallace

Nick Halsey (Will Ferrell) ist Alkoholiker. Jetzt wird er von seinem Chef nach 16 Jahren entlassen. Als er nach Hause kommt, hat ihn seine Frau verlassen, seine kompletten Sachen im Vorgarten verteilt und die Schlösser ausgetauscht. Was für ein Tag. Die Kreditkarte und das Konto hat sie auch noch sperren lassen und sein Firmenauto ist schließlich auch weg. Nick beschließt, in seinem Vorgarten zu leben und lernt dabei das Nachbarskind Kenny (Christopher Jordan Wallace) kennen…

C- (Wertung von A bis F) Der Film „Everything Must Go“ basiert auf der Kurzgeschichte „Why Don´t You Dance“ von Raymond Carver.

Irgendwie habe ich gedacht, dass mir der Film wesentlich besser gefällt. Etwas mehr Story und Tiefe hätte dem Film gut getan. Es gibt durchaus brillante Momente im Film (als Nick nach über 20 Jahren einfach bei seiner ehemaligen Klassenkameradin, gepielt von Laura Dern, auftaucht), aber es gibt mehr überflüssige. Eigentlich fand ich Rebecca Halls Charakter komplett sinnlos. Irritiert hat mich auch die Tatsache, dass Will Ferrells Charakter beschließt, im Vorgarten zu wohnen. Er hat eine grandiose Terrasse und einen schönen Garten hinter dem Haus und hätte da zweifelsfrei wesentlich mehr Privatsphäre. Das ist mir wieder zu sehr an der Realität vorbei. Sicher verstehe ich, dass Nick dann nicht so einfach seine Nachbarn kennengelernt hätte und letztlich dann auch kein Film entstanden wäre.

Der ehemalige SNL-Star Will Ferrell (unvergessen als George W. Bush) hat auch schon zuvor dramatische Rollen gespielt. Er kann nicht nur Komödien, vielleicht liegt seine Zukunft auch eher in der Tragikomödie. In „Everything Must Go“ nimmt man ihm mit seinem aufgeschwemmten Gesicht und seiner großporigen Haut schon mal optisch den Alkoholiker ab. Auch kann ich mir vorstellen, dass wenn er mit seiner Schauspielerei nicht geklappt hätte, er ein Vertreter/ Verkäufer geworden wäre.

Trailer zu sehen:

L. A. – Film: "Megamind – 3D"

Ich war am 23.11.10 in Los Angeles und habe mir im Kino angeschaut:

„Megamind – 3D“ (dt. Kinostart: 02.12.10) 98 min animation
dir. Tom McGrath voices: Will Ferrell, Tina Fey, Jonah Hill, David Cross, Brad Pitt, J. K. Simmons

Schon als Baby und in frühester Kindheit muss sich Megamind (Will Ferrell) mit seinem Konkurrenten Metro Man (Brad Pitt) rumschlagen. Als Megamind nun endlich den schmierigen Weltverbesserer los ist und er alles haben kann, beginnt er sich zu langweilen. Ein neuer Gegner muss her…

B- (Wertung von A bis F) „Megamind“ ist ein relativ unterhaltsamer, leider nicht durchgängig guter DreamWorks Animationsfilm. Er erinnert klar an den wesentlich besseren Despicable Me. Aber auch „Megamind“ hat seine Momente, besonders seine teilweise originelle Musikauswahl hat mich amüsiert und gut in Erinnerung blieb mir die Anspielung auf Shepard Faireys Barack Obama-Wahlplakat und Obamas Slogan „Yes, You Can“ hier mit einem sehr ähnlichen Plakat und Megaminds Antlitz und einem trotzigen „No, You Can´t“, aber auch Space Dads Marlon Brando Parodie war exzellent. Die 3D-Version empfand ich als lohnenswert.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Rango“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Animationsfilm, gesprochen von Johnny Depp
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Yogi Bear“ (in 3D)
Bewertung des Trailers: D
Kommentar: Animationsfilm, gesprochen von Dan Akroyd und Justin Timberlake
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Kung Fu Panda 2: The Kaboom of Doom“ (in 3D)
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: 2. Teil des Animationsfilms, fand den ersten schon nicht doll.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80%

Trailer v. Film: „Justin Bieber: Never Say Never“ (in 3D)
Bewertung des Trailers: nicht bewertbar, weil sprachlos
Kommentar: gut, ich bin jetzt vielleicht nicht unbedingt die Zielgruppe, aber ich finde J.B. spiessig und uncool…
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: pfff…

San Francisco – Film: "The Other Guys"

Ich war am 06.08.10 in San Francisco und habe mir im Kino angeschaut:

„The Other Guys“ (dt. Titel: „Die etwas anderen Cops“, dt. Kinostart: 14.10.10) 107 min comedy, action
dir. Adam McKay cast: Will Ferrell, Mark Wahlberg, Eva Mendes, Michael Keaton, Steve Coogan, Samuel L. Jackson, Dwayne Johnson, Bobby Cannavale

Terry Hoitz (Mark Wahlberg) ist ein Polizist, der zu Schreibtischarbeit verdonnert wurde. Sein Kollege Allen Gamble (Will Ferrell) hingegen liebt die Arbeit im Büro. Eines Tages wittert Terry seine Chance auch einmal als Held der New Yorker Polizei gefeiert zu werden. Er benötigt dafür jedoch einen Partner, Allen…

C (Wertung von A bis F) … und diese Actionkomödie fängt so unglaublich vielversprechend an… Da gibt es viele gute Macho-Sprüche, diverse Autos werden zu Schrott gefahren, einige Verfolgungsjagden und Explosionen und nicht zu vergesen: Mark Wahlbergs unbezahlbare Gesichtsausdrücke, wenn er wieder einmal fassungslos Will Ferrells Charakter gegenübersteht. Leider wiederholen sich die Gags dann irgendwann und der Film verliert sich in Albernheit und absoluter Mittelmässigkeit. Für diese Art von Filmen muss man die entsprechende Laune mit ins Kino nehmen. Ich bin mit den besten Voraussetzungen reingegangen und das hat leider auch nicht geholfen.

Ich habe „The Other Guys“ in der USD 3 kostspieligeren ETX-Fassung gesehen (nicht weil ich das unbedingt wollte, sondern weil es mir von der Zeit her besser passte), diese lohnte sich z. B. bei der einen Meetingraum-Schießerei.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „The Social Network“
Bewertung des Trailers: A
Kommentar: Gut, dann mache ich es jetzt mal offiziell, der Trailer von Finchers neuem Film ist mittlerweile mein absoluter Lieblingstrailer. Entsprechend erwarte ich – mal wieder – den Film des Jahres.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x (plus Teaser)
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100 % !!!

Trailer v. Film: „The Green Hornet“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: ich kann keine Comic-Verfilmung mehr sehen, glaube ich. Der Trailer gefällt mir aber immer besser. Diese Comic-Verfilmung ist mit Seth Rogen, Cameron Diaz. Die erste Hollywood-Produktion von Christoph Waltz.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Jackass 3D“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Film für intellektuell benachteiligte…
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Devil“
Bewertung des Trailers: A
Kommentar: Nach dem grauenhaften und beleidigend schlechten „The Happening“ (und zuvor: „Signs“, „Lady in the Water“) habe ich mir eigentlich fest vorgenommen, nie wieder einen Film von M.Night Shyamalan zu sehen. Hier produziert er aber dankenswerterweise nur und führt keine Regie! Der Trailer sieht echt gut aus.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Going the Distance“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: RomCom mit Drew Barrymore und Justin Long
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 20%

Trailer v. Film: „The Expendables“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Action mit Sylvester Stallone, Jason Stratham, Bruce Willis, Eric Roberts, Mickey Rourke, Arnold Schwarzenegger….
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x (zuvor Teaser)
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 10 %

Trailer v. Film: „Wall Street: Money Never Sleeps“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Oliver Stones Fortsetzung des oscarprämierten Films. „Wall Street“ mit Michael Douglas, Shia LaBeouf, Frank Langella, Carey Mulligan, Susan Sarandon und Josh Brolin. Ich sehe den Trailer so oft, irgendwie wird er immer besser…
Wie oft schon im Kino gesehen: 5 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Los Angeles – Step Brothers

Ich war am 03.08.08 in Los Angeles und habe mir im Kino angeschaut:

„Step Brothers“ (dt. Titel „Die Stiefbrüder“, dt. Kinostart 11.09.08) 95 min comedy
dir. Adam McKay cast: Will Ferrell, John C. Reilly, Richard Jenkins, Mary Steenburger, Adam Scott, Seth Rogen

Die geschiedene Nancy (Mary Steenburger) hat ihren verwöhnten 39jährigen Sohn Brennan (Will Ferrell) bislang noch nicht zur Selbständigkeit bewegen können und so wohnt ihr Muttersöhnchen immer noch zu Hause. Auf einer Veranstaltung verliebt sie sich in den verwitwten Robert (Richard Jenkins), der mit seinem permanent arbeitslosen 40jährigen Sohn Dale (John C. Reilly) zusammenlebt. Als Nancy und Robert heiraten und zusammenziehen, müssen sich fortan die beiden Stiefbrüder ein Zimmer teilen. Von der ersten Minute an verachten sich die beiden aus tiefster Überzeugung bis sie immer mehr Gemeinsamkeiten entdecken…

C (Wertung von A bis F) Der Film ist zwar von dem Regisseur Adam McKay, es lässt sich aber nicht leugnen das es eine Judd Apatow („40 Year Old Virgin“, Knocked Up, Superbad) Produktion ist. „Step Brothers“ trägt eindeutig Apatows Handschrift, durchaus gute Ideen und Szenen, leider von einem Fäkalhumor dominiert. Apatows Freund Seth Rogen hat auch einen Cameoauftritt, etwas vermisst habe ich Paul Rudd. Meine Matinee war recht gut besucht und teilweise haben meine Mitzuschauer so laut gelacht, dass man kaum etwas verstanden hat, andere Leute haben bereits nach 20 Minuten das Kino verlassen und immer wieder sind Zuschauer aus der Vorstellung gegangen. Ich habe mich irgendwo dazwischen gesehen. Was mich davon abgehalten hat, das Kino zu verlassen, war hauptsächlich die perfekte Besetzung. Wer kann 40jährige Nerds, die Fantasien und das Verhalten eines 10jährigen haben, besser verkörpern als Will Ferrell und John C. Reilly? Die Chemie der beiden ist unverkennbar. Will Ferrell ist als Improvisationskünstler bekannt und das zeigt sich bei einigen Szenen. Ausserdem überträgt sich der Spass, den die beiden ganz offensichtlich bei den Dreharbeiten hatten. Von Adam Scott, der den aalglatten Bruder von Will Ferrells Figur spielt (und sehr an Tom Cruise erinnert), war ich irgendwie gefesselt.

Trailer zu sehen:

„passabel“

New York City – The Wendell Baker Story

War am 21.05.07 in New York und habe im Kino geschaut:

„The Wendell Baker Story“ 99 min comedy
dir. Andrew Wilson cast: Luke Wilson, Eva Mendes,
Will Ferrell, Owen Wilson

Der Lebenskünstler Wendell Baker (Luke Wilson) hat nicht viele Ansprüche an sein Leben, er hält sich mit Gaunereien über Wasser und ist glücklich mit seiner Freundin (Eva Mendes). Sie hingegen wartet darauf, dass er ihr gegenüber endlich seine Gefühle äussert. Als er bei seinen Betrügereien auf frischer Tat ertappt wird und im Gefängnis landet, trennt sie sich von ihm. Nach seiner Entlassung bekommt er einen Job in einem Altenheim und freundet sich mit einigen Bewohnern an. Mit deren Hilfe versucht er seine Exfreundin zurückzugewinnen. Die hat aber mittlerweile einen neuen Freund (Will Ferrell).

D- (Wertung von A bis F) relativ unwitziges, lahmes Drehbuch mit entsprechender filmischen Umsetzung

Trailer zu sehen: