NYC – Film: "Meadowland"

Ich war am 24.04.15 in New York und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„Meadowland“ 95 min drama
dir. Reed Morano cast: Olivia Wilde, Luke Wilson, Giovanni Ribisi, Elisabeth Moss, John Leguizamo, Juno Temple, Merritt Wever

Es ist jetzt ein Jahr vergangen, dass der kleine Sohn von Sarah (Olivia Wilde) und Phil (Luke Wilson) spurlos verschwunden ist. Jeder geht unterschiedlich mit seiner Trauer um. Während sich Phil einer Selbsthilfegruppe anschließt, will die Lehrerin Sarah das Verschwinden ihres Sohnes immer noch nicht wahrhaben und sucht die Nähe zu dem autistischen Schüler Adam (Ty Simpkins). Die beiden Eheleute entfernen sich immer mehr voneinander.

C+ (Wertung von A bis F) „Meadowland“ ist das Regiedebüt einer der wenigen Kamerafrauen, Reed Morano (Kill Your Darlings, The Skeleton Twins).

„Meadowland“ ist ein spannungs- und überraschungsfreies Beziehungsdrama. Es passiert wenig, man sieht, wie die Protagonisten ihren Alltag leben und versuchen, ihre Trauer zu bewältigen. Die Filmmusik lärmt und nervt – grauenvoll. Das Einzige was ich von dem Film positiv in Erinnerung habe, sind ein paar gute Szenen und die schauspielerischen Leistungen von Elisabeth Moss, Giovanni Ribisi und vor allen Dingen Olivia Wilde (People Like Us, Rush). Während Elisabeth Moss wieder mal in ihrer eigenen Klasse spielt, gibt Olivia Wilde eine völlig uneitle, intensive Performance, die wohl zu den besten ihrer Karriere zählt.

Trailer zu sehen:

„Meadowland“ wurde erstmalig auf dem Tribeca Film Festival 2015 gezeigt. Ich habe ihn auf diesem Filmfestival gesehen. Die Regisseurin Reed Morano, die Produzentin und die Schauspielerin Olivia Wilde waren anwesend und haben sich im Anschluss an den Film den Fragen des Publikums gestellt. „Meadowland“ hat im Juni einen amerikanischen Verleiher gefunden und wird im Oktober 2015 ins amerikanische Kino gebracht.

Tribeca Film Festival

Das Tribeca Film Festival wurde nach dem 11. September 2001 von u.a. Robert De Niro ins Leben gerufen. Der New Yorker Robert De Niro besitzt in TriBeCa (Triangle below Canal Street) ein Hotel und Restaurants, auch seine Produktionsfirma ist dort ansässig. Durch das Film Festival wollte er nach den Terroranschlägen seinen Beitrag leisten, Manhattan – insbesondere Lower Manhattan, wieder in ein positives Licht zu rücken und für Investitionen, insbesondere im Filmbereich, werben. Im Jahr 2015 feierte das TFF bereits seinen 14. Jahrestag.

Ich habe mir „Meadowland“ am FILM FOR ALL FRIDAY angeschaut. An diesem Tag sind ALLE Kinokarten umsonst. Die Tickets für den FILM FOR ALL FRIDAY sind nicht online zu erwerben. Man muss sich eine der begehrten Kinokarten an einem bestimmten Tag (vor Beginn des Festivals) an einer der Verkaufsstellen besorgen. Das soll den New Yorkern ermöglichen, das Tribeca Film Festival gratis zu besuchen. Die Karten für alle Vorstellungen an diesem Tag sind in Nullkommanichts „ausverkauft“. Auch wenn man bei dem Tribeca Film Festival noch keine Karte für den gewünschten Film hat, stehen die Chancen sehr gut, den Film trotzdem zu sehen. Der Haken ist, dass man sich anstellen muss, um sich einen der dann noch verfügbaren Plätze zu sichern. Alle Inhaber einer Kinokarte sollten mind. 15 Minuten vor Beginn der Vorstellung auftauchen, da ansonsten die freien Plätze an die Wartenden verkauft (bzw. am Film For All Friday verschenkt) werden. Die Organisation funktioniert hervorragend, da sehr viele (seit zwei Jahren sogar bezahlte) Freiwillige für das Tribeca Film Festival arbeiten. Auch dieses Jahr machte es den Anschein, dass sich das Anstehen lohnt. In jeder der Schlangen für die sogenannten RUSH tickets stehen im Schnitt ca. 50 Leute und eine der für die Organisation zuständigen Mitarbeiterinnen erzählte mir, dass die meisten tatsächlich eine Kinokarte für ihren gewünschten Film bekommen.

Ich persönlich bin kein großer Fan von FILM FOR ALL FRIDAY, ich bezahle lieber für meine Kinokarte, habe sie dann auf meinem iPhone und gehe bequem ins Kino.

IMG_3339IMG_3493

L. A. – Film: "Selma"

Ich war am 8.1.15 in Los Angeles und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„Selma“ (dt. Kinostart: 19.02.15) 128 min drama
dir. Ava DuVernay cast: David Oyelowo, Tom Wilkinson, Giovanni Ribisi, Tim Roth, Carmen Ejogo, Cuba Gooding Jr., Oprah Winfrey, Alessandro Nivola, Martin Sheen, Dylan Baker, Henry G. Sanders, Stan Houston, Lorraine Toussaint

U.S.A. im Jahr 1965. Rassendiskriminierungen und Gewalt gegen afroamerikanische Bürger bestimmen das Land. Bürgerrechtler Dr. Martin Luther King, Jr. (David Oyelowo) und viele andere Aktivisten mobilisieren die Bevölkerung, sich gegen die Rassentrennung aufzulehnen und für das Wahlrecht schwarzer Mitbürger zu kämpfen. Sie organisieren einen großen friedlichen Protestmarsch, beginnend in der Kleinstadt Selma bis zu der Hauptstadt Alabamas in Montgomery.

A- (Wertung von A bis F) Die in „Selma“ erzählte Geschichte beginnt mit Dr. Martin Luther King, Jrs. Auszeichnung mit dem Friedensnobelpreis und endet knapp drei Monate später.

Ich bin mit sehr großen Erwartungen in den Film gegangen. „Selma“ ist nach Boyhood (98% RT/ 100% Metacritic), der von den amerikanischen Kritikern am besten bewertete Film (99% RT/ 89% Metacritic) des Filmjahres 2014. „Selma“ war der letzte Film, den ich gucken wollte, bevor ich meine Top Ten-Liste 2014 erstelle. Der Film hat mich nicht enttäuscht. Bereits mit einer der Anfangsszenen (mit den Mädchen in der Kirche) wusste ich, hier einen ganz besonderen Film zu sehen.

Der Film gibt einen Einblick in das Leben des berühmten Bürgerrechtlers und gibt einem ein Gefühl dafür, was er für ein Mann war, wie er gedacht hat und was ihn letztlich ausgemacht hat. Ava DuVernay hat ihn nicht als Held gezeichnet, Er war ein ganz normaler Mann, der auch sein Müll rausbringen muss, private Probleme hatte und dem auch oft schon mal die Worte gefehlt haben. Man sieht wie er seine Reden vorbereitet und auch Zuhause probt. Man bekommt ein Gefühl für Dr. Kings rhetorischen Fähigkeiten und wie er Massen begeistern konnte. Selma ist aber auch ein Film über diese Zeit und nicht zuletzt über all die anderen Aktivisten, die sich dafür eingesetzt haben, dass afroamerikanische Bürger ein legales Wahlrecht bekommen.

Der Film lebt von seinen authentischen Schauspielern. Mit Ausnahme von Cuba Gooding Jr. (der mich komplett aus dem Film geworfen hat) und Tim Roth (der mich mit diesem Akzent leider auch völlig rausgebracht hat) bringt der Film nur exzellente Performances hervor. Der britische Schauspieler David Oyelowo trägt den Film, aber es sind auch die vielen afroamerikanischen Schauspieler, die den Film sehenswert machen.

In den U.S.A. wurde der Film dafür kritisiert, dass der damalige US-Präsident Lyndon B. Johnson (hervorragend gespielt von dem britischen Schauspieler Tom Wilkinson) nicht positiv genug gezeichnet wurde.

Ava DuVernay hat einen großartigen Film inszeniert. Man sieht, dass sie ein Auge für eindrucksvolle und einprägsame Szenenbilder hat. Die Regie- und Kameraarbeit (Kameramann Bradford Young Ain´t Them Bodies Saints, A Most Violent Year) haben mich besonders begeistert. „Selma“ ist ein dialogreicher Film, der sich aber auch Zeit für die Kraft der Bilder nimmt. Es gibt einige Gänsehaut-Momente. Die Szene mit dem Großvater, dessen Enkel getötet wurde und die finale Sequenz waren so stark, dass mir die Tränen gekommen sind.

„Selma“ ist erst Ava DuVernays dritter Kinofilm. Bevor sie ins Regiefach wechselte, arbeitete sie als Pressereferentin für einige Filmprojekte. Sie war angestellt, hat sich dann aber mit ihrer eigenen Marketingfirma selbständig gemacht. Sie kennt die Filmbranche, gerade was Kampagnen angeht, auch von der anderen Seite. Ava DuVernay drehte ihren ersten Film (einen Kurzfilm) erst im Jahr 2006. Nach einigen TV-Produktionen hat sie im Jahr 2010 mit „I Will Follow“ ihren ersten Kinofilm inszeniert. Mit ihrem zweiten Kinofilm („Middle of Nowhere“) hat sie bereits den Regiepreis auf dem Sundance Film Festival 2012 gewonnen. Jetzt mit ihrem dritten Film („Selma“) wurde sie als beste Regisseurin für einen Golden Globe nominiert. Sie ist die erste afroamerikanische Frau, die überhaupt in der Kategorie Beste Regie für den Golden Globe nominiert wurde. Was für eine Karriere – ich denke, dass wir in den nächsten Jahren noch sehr viel von Ava DuVernay hören/ bzw. sehen werden.

Ava DuVernay ist mit dem Originaldrehbuch zu „Selma“ bereits im Jahr 2007 von Studio zu Studio gezogen, um irgendwie ihren Film finanziert zu bekommen. Letztlich haben Oprah Winfrey und Brad Pitt den Film produziert. Oprah Winfrey ist es auch zu verdanken, dass der Film mit Paramount einen amerikanischen Verleiher gefunden hat. Oprah Winfrey spielt eine kleine Nebenrolle im Film. Sie gibt eine überraschend zurückhaltende und gute Performance.

Zum Schluss des Films gab es Applaus vom Publikum.

„Selma“ wurde erstmalig auf dem AFI Fest 2014 gezeigt.

„Selma“ war für viele Oscar-Nominierungen im Gespräch. In der Oscar-Saison ist „Selma“ Opfer einer Schmutzkampagne geworden. Der Film hätte es verdient gehabt, in einigen Kategorien für den Academy Award nominiert zu werden. „Selma“ wurde aber nur für jeweils einen Academy Award in den Kategorien Bester Film und Bester Song („Glory“ von John Legend und Common) nominiert. Update: „Selma“ wurde auf der 87. Oscar-Verleihung am 22.2.15 mit einem Oscar (Bester Song) ausgezeichnet.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Black or White“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Tragikomödie mit Kevin Costner und Octavia Spencer
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: eher nicht

Trailer v. Film: „McFarland USA“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: wieder so ein Sportsfilm mit Kevin Costner
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Boy Next Door“
Bewertung des Trailers: D (neuer Trailer)
Kommentar: Thriller mit J.Lo, John Corbett.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Wedding Ringer“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: RomCom mit Kevin Hart und Josh Gad. Ich kann nicht mal mehr diesen Trailer sehen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 6 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: niemals!!!!

Trailer v. Film: „The Second Best Exotic Marigold Hotel“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Ich habe den ersten Teil nicht mal komplett gesehen. Dieser ist neben Maggie Smith, Bill Nighy, Judi Dench auch mit Richard Gere und David Strathairn. Dieser Trailer verrät, dass der Film Bollywood-mäßig ist und damit kann ich ihn unter keinen Umständen gucken.
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Terminator Genisys“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: noch einer? Was die Welt so alles nicht braucht.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Project Almanac“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Zeitreisen-Sci-Film. Wenn der Name Michael Bay schon im Trailer auftaucht, bin ich raus.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Ich war überrascht solche Trailer vor „Selma“ zu sehen – sind es doch hauptsächlich Filme, die sich jemand, der sich für „Selma“ interessiert, wahrscheinlich eher nicht angucken würde.

Berlin – Film: "A Million Ways to Die in the West"

Ich war am 15.05.14 in Berlin und habe mir im Kino angeschaut:

„A Million Ways to Die in the West“ (dt. Kinostart am 29.05.14) 116 min comedy
dir. Seth MacFarlane cast: Seth MacFarlane, Charlize Theron, Amanda Seyfried, Liam Neeson, Giovanni Ribisi, Sarah Silverman, Neil Patrick Harris

Arizona im Jahr 1882. Albert (Seth MacFarlane) ist Schafszüchter und lebt in dem kleinen Kaff Old Stump. Gerade wurde er von seiner Freundin Louise (Amanda Seyfried) verlassen. Sie sagte, dass sie sich selbst verwirklichen wollte, nur Albert findet bald heraus, dass Louise mit dem schnöseligen Foy (Neil Patrick Harris) zusammen ist. Als die schöne Fremde, Anna (Charlize Theron) nach Old Stump kommt, freundet sich Albert mit ihr an und sieht die Gelegenheit, seine Ex-Freundin eifersüchtig zu machen. Nur hat Anna auch ein Geheimnis…

D (Wertung von A bis F) „A Million Ways to Die in the West“ ist übelster Westernklamauk. Derber Fäkalhumor trifft pubertären Haudraufhumor. Wer sich bei den Filmen von Bully Herbig amüsiert, wird auch Gefallen an diesem Film finden. Ich kann damit leider überhaupt nichts anfangen. Der schätzungsweise gleichaltrige Mann neben mir hat sich hingegen eigentlich den ganzen Film über ausgeschüttet vor Lachen.

Wenn man ein anderes Humorverständnis hat, dann geht einem so eine platte Komödie praktisch von Anfang an auf die Nerven und knapp 120 Minuten erscheinen endlos. Klar gab es hin und wieder ein paar Höhepunkte, bei denen auch ich kurz auflachen konnte, aber vielleicht war es auch nur aus Verzweiflung über die Talentverschwendung und/ oder die deutsche Synchronisation. Die deutsche Fäkalsprache hört sich noch wesentlich blöder und ordinärer an als die englische. Dem hochtalentierten Neil Patrick Harris konnte die Synchronisation in meinen Augen am wenigsten anhaben. Alle anderen Schauspieler haben sich für mein Gehör total gekünstelt angehört. Freiwillig gucke ich mir eigentlich keine synchronisierten Filme oder Serien an und mit dieser Ausnahme weiß ich auch wieder genau warum. Ich vermute, dass ich die Originalfassung von „A Million Ways to Die in the West“ etwas positiver bewertet hätte.

Es gibt ein paar Cameos im Film, einen sogar noch nachdem das Ende endlich auch schriftlich auf der Leinwand untermauert wurde.

„A Million Ways to Die in the West“ ist nach Ted Seth MacFarlanes zweites Ego-Kinofilmprojekt Auch hier fungiert er als Drehbuchschreiber, Schauspieler, Regisseur und Produzent des Films. Ich mochte „Ted“ ganz gerne, fand ihn recht lustig und bin auch schon auf „Ted 2“ gespannt, der im nächsten Jahr ins Kino kommen wird.

„A Million Ways to Die in the West“ wird ab dem 30.05.14 in die amerikanische Kinos kommen. Ich habe ihn bereits am 15.05.14 in einer Pressevorführung gesehen. Gezeigt wurde die deutsche Synchronfassung. Bis zum deutschen Kinostart stand der Film unter Embargo.

Die deutsche Website:

http://www.million-ways-to-die-film.de

Der amerikanische Red Band Trailer:

San Francisco – Film: "Ted"

Ich war am 05.07.12 in San Francisco und habe mir im Kino angeschaut:

„Ted“ (dt. Kinostart: 02.08.12) 106 min comedy
dir. Seth MacFarlane cast: Mark Wahlberg, Mila Kunis, Seth MacFarlane, Giovanni Ribisi, Seth MacFarlane

John (Mark Wahlberg) hatte als Kind keine Freunde. Als er acht Jahre alt ist, bekommt er zu Weihnachten einen Teddy geschenkt. Dann wünscht er sich, dass sein Teddy zum Leben erweckt wird. Der Wunsch geht, wie durch ein Wunder, in Erfüllung und John hat mit Ted (Seth MacFarlane) einen besten Freund fürs Leben. Ted ist schnell eine Berühmtheit aber irgendwann sind beide erwachsen bzw. eigentlich nur älter und die Fluchereien, das Partyleben und das Drogen konsumieren geht Johns Freundin Lori (Mila Kunis) ganz schön gegen den Strich. Ted soll ich endlich eine eigene Wohnung suchen…

B- (Wertung von A bis F) „Ted“ ist ein durchaus funktionierender Film über eine absolut schräge Freundschaft. Auch wenn nicht jeder Gag zündet und jeder Spruch lustig ist (zumindest für mich, in meiner sehr gut besuchten Vorstellung wurde eigentlich permanent gelacht), so habe ich mich trotzdem gut unterhalten gefühlt. Es ist dieser herrlich kranke Humor und dieses entspannt politisch Unkorrekte. Manchmal muss man auch unter seinem Niveau lachen können.

Die Computer Effekte sind großartig. Ted wirkt mit seiner Mimik und seinen Bewegungen unglaublich menschlich, irgendwann habe ich dann auch vergessen, wie absurd diese Story eigentlich ist. Seth MacFarlane hat Ted eine Stimme gegeben.

Es gibt ein paar richtig gute Cameos (die ich nicht spoilern werde) und der Film hat mit Giovanni Ribisi auch einen ziemlich gruseligen Bösewicht.

Ich habe mich bereits mehrfach darüber ausgelassen, dass ich es nicht verstehen kann, warum man sich Filme in der Synchronfassung anguckt, insbesondere wenn man die Möglichkeit hat, sie in der Original-Fassung zu schauen. Bei „Ted“ möchte ich explizit darauf hinweisen, dass der Film nur in der OV funktionieren kann.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „For a Good Time, Call…“
Bewertung des Trailers: D
Kommentar: Komödie mit Justin Long, Seth Rogen
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Anchorman:The Legend Continues“
Bewertung des Teasers: B+
Kommentar: Fortsetzung zu der Komödie „Anchorman: The Legend of Ron Burgundy“ Mit Will Ferrell, Christina Applegate und Steve Carell. Ich mochte den ersten Film.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Bourne Legacy“
Bewertung des Trailers: B+ (neuer Trailer)
Kommentar: Der vierte Film der „Bourne“-Serie, diesmal mit dem großartigen Jeremy Renner als Agent. Es spielen auch Rachel Weisz, Edward Norton, Joan Allen und David Strathairn mit. Selbstverständlich gucke ich auch diesen Film.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Odd Life of Timothy Green“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Drama/Fantasie-Film mit Jennifer Garner und Joel Edgerton. Wer denkt sich denn so einen Mist aus?
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Premium Rush“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Actionthriller mit Joseph Gordon-Levitt und Michael Shannon
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Watch“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Sci-Fi-Komödie mit Ben Stiller, Vince Vaughn und Jonah Hill
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 50%

San Francisco – Film: "Middle Men"

Ich war am 06.08.10 in San Francisco und habe mir im Kino angeschaut:

„Middle Men“ 105 min drama, comedy
dir. George Gallo cast: Luke Wilson, Giovanni Ribisi, James Caan, Kelsey Grammer, Kevin Pollak, Robert Forster, Jacinda Barrett, Laura Ramsey

Mitte der 1990er Jahre etablierte sich das Internet. Mit einem ausgeklügelten Computerprogramm lässt sich viel Geld verdienen. Das wissen die beiden Drogenkonsumenten Wayne (Giovanni Ribisi) und Buck (Gabriel Macht) jedoch noch nicht. Sie haben eine Idee wie sie Nacktfotos und später Pornofilme kostenpflichtig im Internet verbreiten können. Zunächst treten sie mit dem russischen Mafiaboss Nikita (Rade Serbedzija) in Kontakt. Durch die Russen werden sie mit dem entsprechenden Foto- und Filmmaterial ausgestattet. Dann lernen sie den Familenvater und Geschäftsmann Jack Harris (Luke Wilson) kennen, der das erste Zahlungssystem für das Internet entwickelt. Alle werden soviel Geld verdienen, wie sie nie wieder ausgeben können. Nur wollen andere auch ein Stück von dem Kuchen…

A- (Wertung von A bis F) „Middle Men“ gehört in die Kategorie inspired by a true story.

Bei dem Film war mir schon schnell klar, dass er mir richtig gut gefällt. Auf anschauliche Weise wird hier eine packende Geschichte erzählt. Das Ganze ist noch stylish mit schnellen Schnitten und einem passenden Soundtrack inszeniert. Ein wunderbares Ensemble rundet den Film ab. Ich habe gelesen, dass „Middle Men“ mit „Boogie Nights“, „Goodfellas“ und „Casino“ verglichen wird, vielleicht ist es nicht komplett abwegig, aber richtig verstehe ich auch nicht, warum man immer solche Vergleiche ziehen muss.

Es ist Mitte August und damit Zeit, mein Top 5 Filme für das Jahr zu listen. „Middle Men“ ist ziemlich sicher dabei.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Paranormal Activity 2“
Bewertung des Trailers: D
Kommentar: Solche Filme funktionieren logischerweise nie mit Teil 2 (mit Horror denke ich an Blair Witch 2)
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Jackass 3D“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Film für intellektuell benachteiligte…
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Litte Fockers“
Bewertung des Trailers: D
Kommentar: Ich liebe „Meet the Parents“ und „Meet the Fockers“, der Trailer des 3. Teils sieht so aus, als ob hier nur alte Jokes aufgewärmt werden, ödet mich etwas an, aber diesmal ist Harvey Keitel (lange nicht mehr gesehen) zusätzlich besetzt. Um so öfter ich den Trailer sehe, um so weniger will ich „Little Fockers“ sehen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 30%

Trailer v. Film: „The Social Network“
Bewertung des Trailers: A
Kommentar: Wie gesagt, ich habe es schon offiziell gemacht, der Trailer von Finchers neuem Film ist mittlerweile mein absoluter Lieblingstrailer. Entsprechend erwarte ich – mal wieder – den Film des Jahres.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x (plus Teaser)
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100 % !!!

Trailer v. Film: „Going the Distance“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: RomCom mit Drew Barrymore und Justin Long
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 20%

Trailer v. Film: „It´s Kind of a Funny Story“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Indie-Komödie mit Zach Galifianakis. Ich mag zwar Zach Galifianakis („The Hangover“) nicht, besonders nicht in „Dinner for Schmucks“, aber dieser Trailer gefällt mir.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Due Date“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Komödie mit Robert Downey Jr. und Zach Galifianakis
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Detroit – Film: "Avatar – 3D"

Ich war am 01.01.10 in Detroit und habe mir im Kino angeschaut:

„Avatar – 3D“ (dt. Filmtitel „Avatar – Aufbruch nach Pandora, dt. Kinostart war der 17.12.09) 166 min science fiction, fantasy
dir. James Cameron cast: Sam Worthington, Sigourney Weaver, Michelle Rodriguez, Giovanni Ribisi, Stephen Lang

Im Jahr 2054 sind die Rohstoffe auf der Erde knapp. Auf dem fernen Planeten Pandora wurden wertvolle Vorkommen entdeckt. Der Großkonzern RDA richtet sich mit Wissenschaftlern auf einer Militärbasis ein, um von dort die Lebensgewohnheiten des Naturvolkes der Na´vi zu erforschen. Um sich auf Pandora bewegen zu können, haben die Wissenschaftler Avatare geschaffen. Die Avatare sind künstliche Lebewesen, die durch eine Kombination aus menschlicher als auch Na´vi DNA erschaffen wurden. Der Ex-Marine Jake Sully (Sam Worthington) wird nach Pandora eingeschleust, um seinen Avatar zu steuern, das Vertrauen der Na´vi zu gewinnen und die Ureinwohner dazu zu bewegen, Pandora zu verlassen…

C- (Wertung von A bis F) „Avatar – 3D“ ist einer der wenigen Filme, bei dem ich im Verlauf meine Bewertung immer mehr nach unten korrigieren musste. Diese eigene Welt, die James Cameron („The Terminator“, „Aliens“, „Titanic“) hier so detailgetreu kreiert hat, und an der er uns als Zuschauer teilhaben lässt, ist zweifelsfrei beeindruckend. Das ist auch tatsächlich etwas, das nur im Kino wirkt und sich wohl besonders in der 3D-Version lohnt. Dafür gibt es Punkte. Leider hat James Cameron versäumt, dem Film ein rechtzeitiges Ende zu setzen. Die letzte Stunde (ich weiß übrigens nicht, ob es tatsächlich eine Stunde war, es kam mir aber so vor) war mir dieses ganze Man-muß-mit-der Natur-im Einklang-leben/Meuterei-auf-der Bounty-Gedöns gepaart mit Michael Bay-Geballer zu viel und unerträglich. Zum Score: Wenn ich Neujahr nicht mit einem entsprechend leichtem Kater ins Kino gegangen wäre, hätte ich sicherlich von dem esoterischem Gedudel irgendwann Kopfschmerzen bekommen…

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer von Film:“Salt“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Spionagethriller mit Angelina Jolie und Liev Schreiber
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: mind. 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100 %

Trailer von Film:“Knight and Day“
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: Actionfilm mit Tom Cruise, Cameron Diaz, Peter Sarsgaard und Paul Dano. Tom Cruise wirkt im Trailer schon fehlbesetzt und unglaubwürdig.
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 50 %

Trailer von Film:“Percy Jackson & the Olympians: The Lightning Thief“
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: Fantasiefilm Pierce Brosnan, Uma Thurman, Catherine Keener und Sean Bean (!!!)
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 10%

Trailer von Film:“Robin Hood“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Ridley Scotts Version mit Russell Crowe und der tollen Cate Blanchett
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: ca. 1x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100 %

Trailer von Film:“Piranha – 3D“
Bewertung des Trailers: :)) :)) :)) ……………….:))………boah….D-
Kommentar: Horrorfilm, der bei mir aller Voraussicht einen ähnlichen Effekt wie „Snakes on a Plane“ hat, erst von der Schlechtigkeit schockiert, dann belustigt um dann fasziniert, und hin und wieder von Lachkrämpfen geplagt, ungläubig den Rest verfolgen…
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100 %

Trailer von Film:“Shrek – 3D“
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: Fand den ersten Teil gut, den zweiten Teil, mit all den Anspielungen auf Amerika und insbesondere Hollywood, beinahe noch besser, Teil 3 habe ich nicht gesehen
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 30 %

Trailer von Film:“Alice in Wonderland – 3D“
Bewertung des Trailers: A
Kommentar: Tim Burtons Alice-Version mit vielen tollen Schauspieler und Anne Hathaway
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100 %