Berlin – Film: „mother!“

Ich war am 14.09.17 in Berlin und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

„mother!“ (Kinostart war der 14.09.17) 115 min drama, horror
dir. Darren Aronofsky cast: Jennifer Lawrence, Javier Bardem, Ed Harris, Michelle Pfeiffer, Domhnall Gleeson, Brian Gleeson, Kristen Wiig

 

Sie (Jennifer Lawrence) ist mit einem wesentlich älteren Mann, einem berühmten Dichter (Javier Bardem), verheiratet. Kürzlich sind sie in ein altes, recht entlegenes Haus gezogen. Während er versucht, seine Schreibblockade zu überwinden, renoviert sie derweil das gesamte Haus und schafft für das Paar ein schönes Heim. Eines Tages klopft ein Fremder (Ed Harris) an ihre Haustür. Sie ist überrascht, dass ihr Ehemann den Fremden hereinbittet, ihn sogar übernachten lässt – er kennt ihn doch gar nicht und am nächsten Tag steht die Frau des Fremden (Michelle Pfeiffer vor der Tür. Sie fühlt sich zunehmend unwohl in ihrem eigenen Haus…

 

A- (Wertung von A bis F) „mother!“ ist der siebente Film, bei dem der amerikanische Filmemacher Darren Aronofsky („Requiem for a Dream“, The Wrestler, Black Swan) Regie führt.

„mother!“ (übrigens kein Schreibfehler, kleines „m“ und Ausrufezeichen) ist kein Film für das Mainstream-Publikum. In den U.S.A. und Kanada gibt es den sogenannten CinemaScore, anhand von Umfragen am Eröffnungstag eines Films, wird ein Durchschnittswert ermittelt, wie dieser Film bei diesem Publikum angekommen ist. Die Zuschauer können den Film zwischen A (sehr positiv) bis F (extrem negativ) bewerten. Logischerweise sagt diese Bewertung nichts über die Qualität des Films aus. Die meisten Filme erzielen irgendetwas zwischen „A“ und „B-„ , es ist schon ungewöhnlich, wenn ein Film eine „C“-Bewertung bekommt. „Transformers 5“ hat beispielsweise ein „B+“ bekommen. „mother!“ hat ein „F“ erhalten. Das ist schon fast eine Ehre. Im vorliegenden Fall sagt es meines Erachtens nur etwas darüber aus, dass dieses Publikum mit den falschen Erwartungen in den Film gegangen ist. Das wiederum würde ich auf das schlechte, bzw. fehlgeleitete Marketing zurückführen. Wenn man sich die Trailer anschaut, könnte man durchaus eine Art „Rosemary´s Baby“ erwarten. Und genau das ist „mother!“ nicht. Ich habe auch eine ganze Weile gebraucht, bis ich in dem Gezeigten einen Sinn erkennen konnte. Man weiß auch nie, was als Nächstes passiert. Keiner der Charaktere hat einen Namen. Der Film ist voller Symbole und Anspielungen. Als ich irgendwann eine Idee zu einem der Charaktere (Javier Bardems) hatte, war mir auch schnell klar, was Jennifer Lawrences symbolisiert. Wenn man das erkannt hat, kann man erahnen, was sich der Künstler (Darren Aronofsky) bei seinem außergewöhnlichen Werk gedacht hat.

Ich möchte den Film nicht spoilern. Ich glaube, dass die, die sich ernsthaft für Filme interessieren, diesen durchaus heftigen Arthouse-Film auch erleben sollten. Der Otto-Normal-Zuschauer, der am liebsten einen Film von A bis Z erklärt haben will, nicht nachdenken möchte, wird mit diesem Film so überhaupt nichts anzufangen wissen. Das erklärt auch den CinemaScore „F“.

„mother!“ ist für einige Oscar-Nominierungen im Gespräch, u.a. Bester Film, Beste Regie, Beste Hauptdarstellerin (Jennifer Lawrence), Bester Hauptdarsteller (Javier Bardem), Beste Nebendarstellerin (Michelle Pfeiffer), Bester Nebendarsteller (Ed Harris), Bestes Originaldrehbuch und einige technische Kategorien.

„mother!“ wurde erstmalig auf dem Venice International Film Festival gezeigt. In den U.S.A. ist der Film am 15.09.17 in 2,368 Kinos landesweit gestartet. In Deutschland ist der Film bereits einen Tag zuvor ins Kino gekommen. Ich habe den Film in Berlin in der OV gesehen.

 

Trailer zu sehen:

 

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Justice League„ (Trailer in der OV)
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: Der 423. Superhelden-Film. Ich kann nicht nachvollziehen, wie man auf die immer gleichen Filme noch freuen kann. Die erfolgreichsten Filme an der amerikanischen Kinokasse in diesem Sommer waren tatsächlich wieder drei Superhelden-Filme („Wonder Woman“, „Guardians of the Galaxy 2“ und „Spider-Man: Homecoming“)
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Murder on the Orient Express„ (Trailer in der OV)
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Gleichnamige Roman-Verfilmung von und mit Kenneth Branagh. Finde ich generell unnötig, aber die Besetzung mit Willem Dafoe, Judi Dench, Johnny Depp, Daisy Ridley, Olivia Colman und Michelle Pfeiffer macht neugierig. Der Trailer ist so lange gut, bis Kenneth Branagh als Hercule Poirot auftaucht.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschauen: wahrscheinlich schon

Trailer v. Film: „The Snowman„ (Trailer in der OV)
Bewertung des Trailers: B+ (anderer Trailer)
Kommentar: Thriller/Bestseller-Verfilmung mit Michael Fassbender. Irgendwie cool, Fassy rauchen zu sehen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „What Happened to Monday„ (Trailer in der OV)
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Sci-Fi-Thriller mit Noomi Rapace in verschiedenen Rollen. Leider sieht sie gar nicht wandelbar und sieht immer gleich aus. Der Film kommt in den U.S.A. auf Netflix raus.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: vielleicht gucke ich mal rein

 

 

Kino in Berlin

In Deutschland gehe ich äußerst selten ins Kino. „mother!“ war, glaube ich, erst mein zweiter Film, den ich dieses Jahr regulär im deutschen Kino gesehen habe. Die Werbung (inkl.) zweier Trailer war knapp 10 Minuten lang. Als ich dachte, es geht los, ging dass Licht an und es wurde die „Eis-Pause“ ausgerufen. Ich kann nicht fassen, dass es dieses Relikt aus der Vergangenheit heutzutage immer noch gibt. Kein einziger Zuschauer in meiner Vorstellung ist aufgestanden. Also passiert drei Minuten nichts und dann wurden noch mal zwei Trailer gezeigt und der Film hat begonnen.

 

D.C. – Film: „The Revenant“

Ich war am 11.01.16 in Washington und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„The Revenant“ (dt. Filmtitel: „The Revenant – der Rückkehrer“, dt. Kinostart war der 06.01.16) 156 min western, drama, adaptation
dir. Alejandro González Iñárritu cast: Leonardo DiCaprio, Tom Hardy, Domhnall Gleeson, Will Poulter, Forrest Goodluck

 

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Der Trapper Hugh Glass (Leonardo DiCaprio) und sein Sohn Hawk (Forrest Goodluck) befinden sich auf der Jagd. Hugh Glass führt eine Gruppe von Pelzhändlern durch die amerikanische Wildnis. Eines Tages wird er von einem Bären attackiert und schwer verletzt. Seine Jagdbegleiter kümmern sich zunächst um ihn, bis der Todgeweihte von seinem vermeintlichen Beschützer John Fitzgerald (Tom Hardy) zurückgelassen wird. Hugh Glass kämpft sich zurück ins Leben und schwört Rache.

A- (Wertung von A bis F) Der Film wurde von einer wahren Geschichte inspiriert.
„The Revenant“ basiert auf Michael Punkes Buch „The Revenant: a Novel of Revenge“.

Handwerklich ist „The Revenant“ ein Meisterwerk. Erzählt wird eine klassische Überlebens- und Rachegeschichte. Die Story ist simple, Dialoge werden kaum benötigt.

Zugegebenermassen nehme sehr ungern Kollegen mit ins Kino, meist kann ich es irgendwie abwenden, in dem ich den Film/die Filme, die ich mir anschauen möchte, meinen potenziellen Begleitern schlecht rede (zu brutal, Liebesschnulze, viel Dialoge, sehr actionreich, sehr Indie, der Film hat schlechte Kritiken bekommen, aber ich will ihn trotzdem gucken – Notlügen halt – aber was soll man machen). Ich habe einfach keine Lust auf permanentes Gequatsche, will die Handlung oder die Gags nicht erklären, will auch nicht runterleiern, wo der und der Schauspieler noch mitgespielt hat und erst recht nicht, will ich während des Films, den ich vielleicht klasse finde, hören, wie gelangweilt sie sind. Ich will mir einfach den Film anschauen und zwar am allerliebsten alleine. Ich habe natürlich über die Jahre auch meine Erfahrungen sammeln dürfen. Bei „The Revenant“ habe ich ausnahmsweise eine Kollegin (freiwillig) mitgenommen. Den Abend zuvor hatten wir uns beide die Golden Globes angeschaut, sie wohnt in Irland (hatte also keine Probleme, alles zu verstehen – das ist auch manchmal ein Thema) und hatte auch einen, wie ich fand, guten Filmgeschmack. Das checke ich selbstverständlich auch vorher. Ich frage Kollegen immer gern nach ihren Lieblingsfilmen oder was sie gerne gucken und sollte sie oder er dann „Fack Ju Göhte“ ,Til Schweiger- oder Michael Bay-Filme, einer der Sex and the City-Filme oder (worst case scenario) einen Anne Hathaway-Film nennen, dann kann ich unter keinen Umständen mit der/oder dem ins Kino gehen. Logisch. Jedenfalls habe ich die Kollegin als „geeignet“ empfunden, mochte sie und fand es in diesem Fall interessant, im Anschluss an den Film, ihre Meinung zu „The Revenant“ zu hören.

Das Erste was wir beide unisono nach dem Film rausposaunten, war, wie überwältigend und intensiv diese Bilder waren, diese traumhaften Landschaftsaufnahmen, diese grandiose Kameraführung, dieses Wie-bloss-haben-sie-die-oder-die-Szene-gedreht?, diese Mama-Bär-Attacke, dieser phänomenale Sound (Gut, das kam mehr von mir, sie hatte sich schon zu Beginn des Films, Stöpsel in die Ohren gesteckt – ihr war es einfach zu laut). Wir waren uns aber auch einig darüber, dass es ein strapaziöses Kinoerlebnis war. Man fiebert mit Leo. Was muss der arme Kerl noch alles über sich ergehen lassen? Ich habe mich dabei ertappt, dass ich ihm schon gewünscht habe, zu sterben. „The Revenant“ ist ein Film, der fürs Kino gemacht ist und dem man auch auf der großen Leinwand sehen sollte. Alejandro González Iñárritus Vorgängerfilm Birdman hat es im Jahr zuvor schon in meine Bestenliste aus dem Jahr 2014 geschafft und dieses cineastische Erlebnis wurde nur zu gern in meine Bestenliste aus dem Jahr 2015 aufgenommen. Bevor ich mir „The Revenant“ im Kino angeschaut habe, habe ich gehört, dass der Film mit jeder Sichtung gewinnen soll. So sehr mir der Film auch gefällt, ich kann mir nicht vorstellen, dass ich mich in nächster Zeit noch mal diesen Strapazen aussetzen will.

Das Erste was ich jetzt – 2 Wochen nachdem ich den Film gesehen habe – mit „The Revenant“ assoziiere, ist die Leistung von Leonardo DiCaprio und die von Kameramann Emmanuel Lubezki (genannt Chivo). Seine Kamera ist permanent in Bewegung. Mit Ausnahme von einer Szene (am Lagerfeuer) wurden alle Szenen mit natürlichem Licht gedreht. Was auch bedeutete, dass nur eine Stunde pro Tag gedreht werden konnte. Es ist eine spektakuläre Arbeit, die tatsächlich den rekordbrechenden dritten Oscar (nach Gravity und Birdman) in Folge verdient hätte. Wenn die Academy-Mitglieder ihren Wahlzettel ausfüllen, erscheint übrigens nicht der Name des Kameramannes/ der Kamerafrau, sondern ausschließlich der Film. Chivos Mitnominierte sind Ed Lachman (für Carol), Robert Richardson (für, gerade ein zweites Mal gesehen, The Hateful Eight, John Seale (für Mad Max: Fury Road) und der 13x für den Oscar nominierte Roger Deakins (für Sicario). Schwer zu entscheiden, wer da gewinnen soll. Beste Kamera wird aller Voraussicht nach der Film gewinnen, der auch in den anderen technischen Kategorien ausgezeichnet wird.

Wenn ich etwas an „The Revenant“ auszusetzen habe, dann die Vater/Sohn-Geschichte und die spirituellen Rückblenden. Leonardo DiCaprio kann nichts für sein jugendliches Äußeres aber sein halbindianischer Sohn und er sehen sich vom Alter her viel zu ähnlich. Mich hat das gestört und leider rausgebracht.

Gewinnt Leo für diese Performance seinen langersehnten Oscar? Ja.

Leonardo DiCaprio setzt hier seine gesamte Physis ein und gibt zweifelsfrei eine oscarwürdige Performance. Ich persönlich finde, dass Leo in The Wolf of Wall Street eine noch bessere Performance gibt. Dafür hätte AMPAS ihn auszeichnen müssen. Die Academy wollte aber lieber einen abgemagerten Schönling, der endlich den Sprung von schlechten RomComs ins anspruchsvolle Charakterfach geschafft hat, würdigen. Schade, sehr schade.

Die 88. Academy Awards werden in Erinnerung bleiben, dass es die Verleihung war, bei dem Leonardo DiCaprio den Oscar gewann. Wenn er sich nicht noch etwas Heftiges zu Schulden kommen lässt, brauchen sie eigentlich nicht bis nach der Show zu warten, um seinen Namen auf die Statue einzugravieren. Sollte der unwahrscheinliche Fall eintreten, dass er für DIESE Performance in „The Revenant“ nicht gewinnt, dann muss er sich darauf einrichten, dass er wahrscheinlich NIE einen Oscar in einem jährlichen Wettbewerb gewinnen wird. NIE. Vielleicht wird er dann eines Tages (wie Schauspieler Cary Grant) mit einen Ehren-Oscar für sein Lebenswerk ausgezeichnet, vielleicht wird ihm aber auch das verwehrt. Bestes Beispiel dafür ist Richard Burton, der 7x für den Oscar nominiert war und nicht mal einen Ehren-Oscar erhalten hat,

Ich hatte es bereits in einem anderen Zusammenhang erwähnt, AMPAS wird dieses Jahr erschreckend ernsthaft vorgeworfen, rassistisch zu sein. Fakt ist, dass der, nicht gerade mit viel Ausdruck und mit noch weniger Talent gesegnete, afro-amerikanische Jamie Fox einen Oscar gewonnen hat und ein Chamäleon wie Tom Hardy dieses Jahr mit „The Revenant“ seine erste Oscar-Nominierung erhalten hat.

Wenn ich nicht gewusst hätte, dass Tom Hardy hier mitspielt, hätte ich ihn wahrscheinlich gar nicht erkannt, vielleicht an seiner Stimme. Seine Performance ist herausragend – wie immer. Bei dieser Oscar-Nominierung fließt aber mit Sicherheit ein, dass er im Jahr 2015 auch ebenso überragend in Legend war und dazu noch in dem Besten-Film-Anwärter „Mad Max: Fury Road“ mitspielt.

Domhnall Gleeson hat mir hier auch recht gut gefallen. 2015 war für ihn tatsächlich ein großartiges Jahr. Er spielte in zwei für den Oscar nominierten Filmen (Brooklyn und halt „The Revenant“) mit und hat darüberhinaus noch in einem fantastischen Sci-Fi-Film (Ex Machina) und dem, vielleicht erfolgreichsten Film aller Zeiten „Star Wars: The Force Awakens“ mitgespielt.

Die Filmmusik in „The Revenant“ ist grandios. Der Score wurde leider schon vorab von AMPAS für die Oscars disqualifiziert. Nach den Regeln der Academy können grundsätzlich zwei Komponisten eine Musik für einen Film schreiben. Die beiden Musiker, der Japaner Ryuichi Sakamoto und der Deutsche Carsten Nicolai, besser bekannt unter dem Pseudonym Alva Noto, haben ihre Musik zwar eigens für „The Revenant“ komponiert, aber sie haben zusätzlich musikalische Werke mindestens eines anderen Künstlers (Bryce Dessner) verwendet. Es ist durchgeklungen, dass die Academy-Mitglieder vom Fachbereich Musik von der Filmmusik von „The Revenant“ beeindruckt waren, aber nicht auseinanderhalten konnten, welche Musik von welchem Komponisten ist. Schade, sonst hätte der Film sicherlich 13 Oscar-Nominierungen bekommen.

„The Revenant“ hat mit 12 Oscar-Nominierungen die meisten in der Oscar-Saison 2015/2016 erhalten (Bester Film, Beste Regie, Bester Hauptdarsteller Leonardo DiCaprio, Bester Nebendarsteller Tom Hardy, Beste Kamera, Bester Schnitt, Bester Ton, Bester Tonschnitt, Bestes Kostümdesign, Bestes Szenenbild, Bestes Make-up und beste Frisuren und Beste visuelle Effekte)

Dass der Film 12 Oscar-Nominierungen erhalten hat, zeigt, wie beliebt dieser Film bei den Academy-Mitgliedern innerhalb der einzelnen Fachbereiche ist. Der Oscar-Gewinn in der Königskategorie Bester Film ist jetzt – 5 Wochen vor der Verleihung – aber in weiter Ferne gerückt. Vor ein paar Tagen musste ich realisieren, dass rein statistisch gesehen The Big Short den Academy Award in der Kategorie Bester Film gewinnen wird.

„The Revenant“ hat bereits drei Golden Globes (Bester Film, Beste Regie, Bester Hauptdarsteller Leonardo DiCaprio) gewonnen.

Update: „The Revenant“ hat 3 Oscars (Beste Regie, Leonardo DiCaprio als Bester Hauptdarsteller und Chivo als Bester Kameramann) gewonnen.

„The Revenant“, Joy und The Hateful Eight waren die letzten drei potenziellen Oscar-Anwärter, die der amerikanischen Presse gezeigt wurden. „The Revenant“ startete am 25.12.15 in ganzen 4 amerikanischen Kinos. Seit  dem 8.1.16 wurde der Film dann landesweit in 3375 Kinos gezeigt. Mit den 12 Oscar-Nominierungen wurde die Kopienzahl noch mal erhöht. Mittlerweile ist er auf 3711 Leinwänden zu sehen.

Trailer zu sehen:

 

 

vorgeschaltete Trailer:

 

Trailer v. Film: „Deadpool„
Bewertung des Trailers: B+ (Redband-Trailer)
Kommentar: Marvel-Mist
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Hail, Caesar!„
Bewertung des Trailers: A
Kommentar: Der neueste Coen-Bros-Film mit Josh Brolin, Geoge Clooney, Ralph Fiennes, Scarlett Johansson, Tilda Swinton, Frances McDormand, etc.
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Captain America: Civil War„
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Marvel-Mist, dritter Teil von Captain America mit Iron Man
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: eher nicht

Trailer v. Film: „London Has Fallen„
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Actionfilm und Fortsetzung zu Olympus Has Fallen
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken

Trailer v. Film: „Free State of Jones„
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Bürgerkriegs-Action-Drama mit Matthew McConaughey
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: weiß nicht

 

San Francisco – Film: „Brooklyn“

Ich war am 18.11.15 in San Francisco und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„Brooklyn“ (dt. Filmtitel: „Brooklyn – Eine Liebe zwischen zwei Welten“, dt. Kinostart: 21.01.16)  111 min  drama, adaptation
dir. John Crowley cast: Saoirse Ronan, Domhnall Gleeson, Emory Cohen, Jim Broadbent, Julie Walters, Brid Brennan, Fiona Glascott

Ellis Lacey (Saoirse Ronan) wandert in den 1950er Jahren von einer irischen Kleinstadt nach New York aus. Ihre Schwester Rose (Fiona Glascott) wollte ihr ein besseres Leben ermöglichen. Ellis lebt in einer kleinen, von der strengen Mrs. Kehoe (Julie Waters) geführten Pension in Brooklyn und arbeitet in einem Kaufhaus. Zunehmend wird sie von Heimweh geplagt, bis sie eines Tages den italienischstämmigen Amerikaner Tony (Emory Cohen) kennenlernt.

B (Wertung von A bis F) „Brooklyn“ basiert auf dem gleichnamigen Roman von Colm Töbin. Das Drehbuch zu dem Film hat Nick Hornby („High Fidelity“, „About a Boy“) geschrieben.

„Brooklyn“ ist genau der Film, den man vom Trailer her erwarten kann. Es ist ein Film über den quasi kein Amerikaner ein schlechtes Wort verliert (er steht bei unglaublichen 99% Rotten Tomatoes). Warum die Filmjournaillie so begeistert ist, erschließt sich mir nicht wirklich. Der Film ist gut gemacht, die Ausstattung, die Kostüme und die Schauspieler sind überzeugend, aber den Film hatte ich relativ schnell wieder vergessen.

„Brooklyn“ erzählt eine glaubwürdige Geschichte über das Auswandern, sich Zurechtfinden in einem fremden Land, Heimweh und wie das Verliebtsein alles ändern kann. Der Regisseur John Crowley (Is Anybody There?) nimmt sich viel Zeit, seine Geschichte zu schildern, dafür endet sie mir aber irgendwie zu abrupt. Die Geschichte ist gradlinig erzählt, nimmt aber einen, für mich nicht nachvollziehbaren Schlenker in der Handlung. Mit dem Gespräch zwischen Ellis und Mrs. Kelly findet der Film aber wieder zu seiner eigenen Stärke zurück.

Am meisten hat mich Emory Cohen, der den immer leicht errötenden Italo-Amerikaner spielt, begeistert. Wie bezaubernd ist der denn?

Saoirse Ronan (City of Ember, Hanna, The Grand Budapest Hotel) hat bereits in Alter von 13 Jahren für ihre Performance in einem ihrer ersten Filme (Atonement) ihre erste Oscar-Nominierung erhalten. Sollte sie – und davon ist auszugehen – für Brooklyn eine weitere Oscar-Nominierung erhalten zählt sie zu den jüngsten Schauspielerinnen hat eine Oscar-Nominierung in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin.
„Brooklyn“ ist für folgende Oscar-Nominierungen im Gespräch: Bester Film, Beste Regie, Beste Hauptdarstellerin (Saoirse Ronan), Bester Nebendarsteller (Emory Cohen, Domhnall Gleeson), Bestes adaptiertes Drehbuch und einige technische Kategorien.

Update: „Brooklyn“ hat 3 Oscar-Nominierungen (Bester Film, Bester Hauptdarstellerin Saoirse Ronan und Bestes adaptiertes Drehbuch) erhalten.

„Brooklyn“ wurde erstmalig auf dem Sundance Film Festival 2015 gezeigt. Der Film ist am 4.11.15 in fünf amerikanischen Kinos gestartet. Eine Woche später war er dann in 23 und mittlerweile in 845 Kinos zu sehen. Zum Vergleich der letzte James Bond-Film („Spectre“) ist zeitgleich in 3929 amerikanischen Kinos gestartet.

Trailer zu sehen:

 
vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Peggy Guggenheim: Art Addict“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Dokumentation über die Kunstsammlerin
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Anomalisa“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Charlie Kaufmans neuer Film – Stop-Motion-Film, den ich schon vom Trailer her liebe
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Danish Girl“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Biopic mit Eddie Redmayne, Alicia Vikander und Matthias Schoenaerts
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bereits gesehen

NYC – Film: "Ex Machina"

Ich war am 23.04.15 in New York und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„Ex Machina“ (dt. Kinostart war der 23.04.15) 110 min drama, thriller, sci-fi
dir. Alex Garland cast: Domhnnall Gleeson, Alicia Vikander, Oscar Isaac, Sonoya Mizuno

Der 26-jährige Programmierer Caleb (Domhnall Gleeson) arbeitet für den weltgrössten Internetkonzern. Als Preis, dass er einen firmeneigenen Wettbewerb gewonnen hat, darf er eine Woche auf dem abgelegenen Privatanwesen seines schwerreichen Arbeitgebers Nathan (Oscar Isaac) verbringen. Es stellt sich schnell heraus, dass es einen Grund gibt, warum er ausgewählt wurde. Caleb soll an einem Experiment teilnehmen. Er soll die Fähigkeiten künstlicher Intelligenz testen. Caleb lernt die Roboterfrau Ava (Alicia Vikander) kennen.

B+ (Wertung von A bis F) „Ex Machina“ ist das Regiedebüt des 44-jährigen britischen Schriftstellers („The Beach“) und Drehbuchautors („28 Days Later“, „Sunshine“, Never Let Me Go) Alex Garland.

„Ex Machina“ ist ein smartes und humorvolles Sci-Fi-Kammerspiel. Alex Garland beweist, dass man auch mit einem geringen Budget (15 Millionen Dollar) einen sehr stylischen Thriller über künstliche und menschliche Intelligenz inszenieren kann. Durch Dohmnall Gleesons Charaker Caleb taucht man in die Geschichte ein, irgendwann wird aber (parallel) Avas Geschichte erzählt.

Domhnall Gleeson (Calvary, Frank) ist der Sohn des Charakterschauspielers Brendan Gleeson und gerade dabei, mit großen Schritten aus dem Schatten seines Vaters zu treten. Er ist noch recht jung und kann gut unbedarfte, leicht nerdige, intelligente und charmante Charaktere spielen, ich traue ihm aber jetzt schon ganz andere Filmfiguren zu.

Die schwedische Schönheit Alicia Vikander ist idealbesetzt.

Oscar Isaac fand ich hier sehr überzeugend als undurchsichtiger, zynischer Internet-Mogul. Die Szene zu dem Song „Get Down Saturday Night“ von Oliver Cheatham hat für mich jetzt schon Kultstatus. Den Song habe ich früher geliebt und er ist einer dieser Songs, bei dem ich mich sofort in die 1980er Jahre zurückversetzt fühle.

Überhaupt ist die Filmmusik von Ben Salisbury und Geoff Barrow (Portishead) großartig. Auch war ich von der Ausstattung des Films begeistert, die Verbindung von Natur und modernem Design in diesem wunderbar eingerichteten Haus bildet auf ihre Art einen wichtigen Charakter des Films.

„Ex Machina“ ist für folgende Oscar-Nominierungen im Gespräch: Bester Film, Beste Regie, Beste Hauptdarstellerin (Alicia Vikander), Bester Nebendarsteller (Oscar Isaac), Bestes Originaldrehbuch

„Ex Machina“ hat 2 Oscar-Nominierungen (Bestes Originaldrehbuch und Beste visuelle Effekte) erhalten.

Update: „Ex Machina“ hat einen Oscar (Beste visuelle Effekte) gewonnen.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Poltergeist“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Remake des gleichnamigen Films. Sam Rockwell brauchte bestimmt Geld.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Unfriended“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Horrorfilm. Der Trailer ist wirklich gut, der Film aber wirklich. Wundert mich, dass sie den Trailer immer noch zeigen, obwohl er bereits im Kino läuft.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bereits gesehen

Trailer v. Film: „The D Train“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Komödie mit Jack Black, James Marsden, Jeffrey Tambor und Kathryn Hahn
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Maggie“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Zombie-Horrorfilm mit Arnold Schwarzenegger. Für mich gilt für einen Film: entweder Zombies oder Arnold Schwarzenegger – beides ist für mich etwas zu viel verlangt. Film lief auf dem Tribeca Film Festival.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Aloft“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Drama mit Jennifer Connelly, Cillian Murphy und Melanie Laurent. Lief bereits auf der Berlinale und auf dem Tribeca Film Festival. Wollte ich gucken, habe dann aber einen anderen Film vorgezogen
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0% (wg. CDW und Esoterik)

Trailer v. Film: „Dope“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Tragikomödie, die mit großem Erfolg in Sundance gezeigt wurde
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

VOD – Film: "Frank"

Ich habe mir folgenden Film als Leihvideo über iTunes (U.S.) angeschaut:

„Frank“ (dt. Kinostart: 27.08.15) 95 min drama, comedy
dir. Lenny Abrahamson cast: Domhall Gleeson, Maggie Gyllenhaal, Michael Fassbender, Scoot McNairy

Musik bestimmt Jons (Domhnall Gleeson) Leben. Immer hat er Ideen für neue Songs. Durch Zufall lernt er Don (Scoot McNairy) kennen. Er ist der Manager der Band Soronprfbs, die noch am selbigen Abend ein Konzert geben. Da deren Keyboarder ausgefallen ist, macht er Jon den Vorschlag, einzuspringen. Gebongt. Als er am Abend zum Gig auftaucht, lernt er eine ziemlich schräge Truppe kennen. Der Bandleader Frank (Michael Fassbender) hat die ganze Zeit ein riesigen Pappmaché-Karton auf seinem Kopf. Jon bekommt das Angebot, mit diesen Exzentrikern nach Irland zu fahren.

B (Wertung von A bis F) „Frank“ wurde von der Kunstfigur Frank Sidebottom inspiriert. Der mittlerweile verstorbene britische Komiker Chris Sievey hat diese Figur im Jahr 1984 ins Leben gerufen.

„Frank“ ist ein schräger Film, es ist eine schräge Geschichte und es sind auch schräge Songs – manchmal verstörend schräg, manchmal schön schräg. Nicht selten hatte ich das Gefühl, die Schauspieler aus nächster Nähe zu beobachten. Der Film hat etwas sehr Intimes. Besonders die Beziehung von Domhnall Gleeson und Maggie Gyllenhaals Charakteren fand ich amüsant.

„Frank“ entspricht nun nicht gerade meiner Idealvorstellung von einem Film mit Michael Fassbender (Hunger, Shame, 12 Years a Slave). Es grenzt für mich an Verschwendung, dass er beinahe die ganze Zeit dieses Pappmaché-Dings auf dem Kopf hat. Das Einzige was einem von Michael Fassbender bleibt, ist tatsächlich sein Körper und seine tolle Stimme und Sprache (hier singt sogar – und gar nicht so übel – und in einer Szene spricht er sogar Deutsch) Gegen Ende des Films sieht man den attraktiven Schauspieler aber dann dankenswerterweise mal ohne seine Maskierung.

„Frank“ wurde erstmalig auf dem Sundance Film Festival 2014 gezeigt.

„Frank“ ist für folgende Oscar-Nominierungen im Gespräch: Bester Nebendarsteller (Michael Fassbender)

Trailer zu sehen:

NYC – Film: "Calvary"

Ich war am 04.08.14 in New York und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„Calvary“ (dt. Titel: „Am Sonntag bist du tot“, Kinostart: 23.10.14) 105 min drama
dir. John Michael McDonagh cast: Brendan Gleeson, Chris O´Dowd, Kelly Reilly, Dylan Moran, Aidan Gillen, M. Emmet Walsh, Domhnall Gleeson

Pater James Lavelle (Brendan Gleeson) hat eine kleine Gemeinde in einem irischen Küstenstädtchen. Als er einem Mann die Beichte abnimmt, erzählt der ihm, dass er im Alter von sieben bis zwölf von einem Pfarrer sexuell missbraucht wurde. Der Pfarrer, so erzählt er ihm, ist mittlerweile verstorben. Jetzt will er sich an der katholischen Kirche rächen. Der Mann teilt ihm unverblümt mit, dass er vor hat, einen unschuldigen Pfarrer zu töten. Das würde, seiner Meinung nach, die katholische Kirche härter treffen. Der Mann teilt ihm mit, dass er ihn auserkoren hat. Er gibt Pater James genau eine Woche Zeit, seine Sachen zu regeln. Am nächsten Sonntag will er ihn töten.

B+ (Wertung von A bis F) „Calvary“ ist ein solides, auf jeden Fall sehenswertes Drama, das von einem starken Ende gekrönt wird.

Auch wenn ich mich erst mal an die irische Sprache gewöhnen musste, so war ich recht schnell von der Geschichte und der Performance von Brendan Gleeson gefesselt. Aus Sicht von Brendan Gleesons Pater James geht es nicht so sehr um die Suche nach dem möglichen Täter, relativ zu Beginn verkündet er, dass er weiß, um wen es sich handelt. Während Pater James sich nun um die einzelnen Probleme seiner Gemeindemitglieder kümmert, rätselt der Zuschauer, wer ihm denn nun nach dem Leben trachtet. Viele schräge und auch gewaltbereite Figuren leben dort und praktisch jeder hat irgendetwas zu verbergen. Nicht unterschlagen möchte ich, dass der Film eine ordentliche Portion (schwarzen) Humors enthält.

Brendan Gleeson („Gangs of New York“, „Cold Mountain“, In Bruges, „The Guard“) gibt – wie üblich – eine glaubwürdige Performance. Er spielt hier einen Pfarrer eines kleinen irischen Küstenstädtchens und genau so stelle ich mir den vor. In einer Szene spielt er sogar mit seinem mittlerweile ebenfalls erfolgreichen Sohn Domhnall (Never Let Me Go, True Grit, „Anna Karenina“, „About Time“) zusammen. Richtig überrascht war ich hier von Chris O´Dowd. Ich kannte ihn bislang nur aus Komödien, hier brilliert er überraschenderweise in einer ernsthaften Rolle.

Von Kelly Reilly war ich etwas gelangweilt, was aber auch an ihrer Rolle gelegen haben kann. Interessanter fand ich da die beiden anderen Frauen.

„Calvary“ wurde am 01.08.14 in jeweils zwei Kinos in New York und L.A. gestartet. Der Film konnte in den U.S.A. in der ersten Woche, nach dem Blockbuster „Guardians of the Galaxy“ (der in 4080 Kinos gestartet ist), den zweitgrössten Zuschauerschnitt pro Kopie erzielen.

„Calvary“ ist für folgende Oscar-Nominierungen im Gespräch: Bester Film, Beste Regie, Beste Nebendarstellerin (Kelly Reilly)

„Calvary“ wurde erstmalig auf dem Sundance Film Festival 2014 gezeigt.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Love is Strange“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Ira Sachs neuer Film mit John Lithgow und Alfred Molina
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bereits auf dem Tribeca FF gesehen

Trailer v. Film: „Kill the Messenger“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Thriller mit Jeremy Renner, Ray Liotta, Mary Elizabeth Winstead, Oliver Platt. Vielleicht eine Oscar-Nominierung für Jeremy Renner
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Die Disappearance of Eleanor Rigby“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Ich liebe diesen Film (mit Jessica Chastain, James McAvoy, Viola Davis, William Hurt, Isabelle Huppert und Bill Hader) eigentlich jetzt schon. Oscar-Film.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Skeleton Twins“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Komödie mit Kristen Wiig, Luke Wilson und Bill Hader. Auch diesen Film liebe ich schon vom Trailer her.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Birdman (or the Unexpected Virtue of Ignorance)“
Bewertung des Trailers: A
Kommentar: .. and the Oscar goes to: „Birdman“. Wie genial ist denn dieser Trailer? Meine Güte, auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen, diesen Film liebe ich jetzt schon. Oscar-Film von Alejandro González Inárritu. Michael Keaton gilt als sicherer Oscar-Kandidat…unglaublich auf dem Papier, nicht mehr so wenn man den Trailer sieht.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

NYC – Film: "Never Let Me Go"

Ich war am 26.09.10 in New York und habe mir im Kino angeschaut:

„Never Let Me Go“ (dt. Titel: „Alles, was wir geben mussten“, dt. Kinostart: 14.04.11) 104 min drama, adaptation
dir. Mark Romanek cast: Keira Knightley, Carey Mulligan, Andrew Garfield, Sally Hawkins, Charlotte Rampling, Domhnall Gleeson

Kathy (Carey Mulligan), Tommy (Andrew Garfield) und Ruth (Keira Knightley) wachsen in Hailsham, einem englischen Internat, auf. Die Zukunft von allen Hailsham-Kindern ist vorbestimmt und es scheint keine Möglichkeit zu geben, ihrem grausamen Schicksal zu entrinnen…

A (Wertung von A bis F) „Never Let Me Go“ basiert auf dem gleichnamigen Roman von Kazuo Ishiguro. Warum bitte habe ich dieses Buch nicht gelesen?

Manchmal ist es doch sinnvoll, bevor man einen Film schaut, etwas mehr über ihn zu wissen. Über „Never Let Me Go“ wusste ich nur, dass es sich um einen möglichen Oscar-Film mit der o.g. Besetzung handelt. So habe ich mich, als die Bestimmung der Kinder langsam bekannt wurde (ich werde nichts spoilern), gefragt, inwieweit hier tatsächlich eine wahre Geschichte erzählt wird und warum ich noch nie davon gehört habe. Schnell war es mir aber dann auch völlig egal, weil mich die Story und das Schicksal von Kathy, Tommy und Ruth tief berührt hat. Der Film ist schwere Kost. Der Film ist ein fesselndes, einfühlsames und vielschichtiges Drama, das etwas anders inszeniert, auch ein Horrorfilm hätte sein können. Als Drama gefällt mir das natürlich besser und so könnte es auch mit einer Oscar-Nominierung für Film, Regie und Schauspieler klappen. Carey Mulligan hat bereits in An Education bewiesen, wie herausragend sie sein kann. Bei Andrew Garfield war ich zunächst nicht überzeugt, habe mir sogar mitten im Film fest vorgenommen, ihn nicht als neuen Spider-Man zu begutachten. Im letzten Drittel des Films aber spätestens waren alle drei Schauspieler (ja, sogar Keira Knightley – dass ich das jemals über sie sage, hätte ich NIE gedacht) überragend. „Never Let Me Go“ bewirbt sich bei mir um einen festen Platz in meiner TOP TEN Liste für Filme aus dem Jahr 2010.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „It´s Kind of a Funny Story“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Indie-Komödie mit Zach Galifianakis.
Wie oft schon im Kino gesehen: 4 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Monsters“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: britischer Alien-Film, der verdammt gut sein könnte…Irgendwie erinnert mich das an „District 9“
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80%

Trailer v. Film: „127 Hours“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Wenn jemand dieses Drama spannend erzählen kann, dann Danny Boyle mit seinem Hauptdarsteller James Franco
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%