VOD – Film: "Searching for Sugar Man"

Folgenden Film habe ich mir über iTunes (U.S.) als Leihvideo angeschaut:

„Searching for Sugar Man“ (dt. Kinostart war der 27.12.12) 87 min documentary
dir. Malik Bendjelloul cast: Stephen „Sugar“ Segerman, Craig Bartholomew Strydom, Mike Theodore, Dennis Coffey

Der Musiker Rodriguez wurde Ende der 1960er Jahre in Detroit entdeckt. Die Produzenten sind sofort von seinem Talent überzeugt und nehmen umgehend eine Platte auf. Trotzdem die erste Platte „Cold Fact“ im Jahr 1970 von den Kritikern hochgelobt wird, verkauft sie sich nicht. Nachdem ein Jahr später die nächste Platte ebenso floppt, wird ihm der Plattenvertrag gekündigt und Rodriguez verschwindet von der Bildfläche. Es wurde gemunkelt, dass er sich spektakulär auf der Bühne das Leben nahm. Irgendwie ist seine Musik aber in Südafrika gelandet und dort haben seine sozialkritischen Texte während der Apartheid den Puls der Zeit getroffen. Die Musik von Rodriguez ist in Südafrika ein Riesenhit, nur niemand weiß etwas über den Künstler. Jetzt, 40 Jahre später, begeben sich der südafrikanische Musikjournalist Craig Bartholomew Strydom und Stephen „Sugar“ Segerman, der heutige Besitzer eines Plattenladens in Kapstadt, auf die Spur des mysteriösen U.S. Musikers Rodriguez…

A- (Wertung von A bis F) „Searching for Sugar Man“ erzählt von dem hochtalentierten Musiker Rodriguez.

Als ich mir den Film angeschaut habe, wusste ich genau zwei Dinge: 1. das ist die, in den U.S.A., beliebteste Dokumentation aus dem Jahr 2012 und 2. in „Searching for Sugar Man“ geht es um einen rätselhaften amerikanischen Musiker. Wenn man überrascht werden möchte, sollte man das ähnlich halten, was aber mit dem sehr wahrscheinlichen Oscar-Gewinn heute Nacht schwierig sein wird. Jedenfalls habe ich alles was ich voller Euphorie bereits über den Film geschrieben habe, letztlich wieder gelöscht.

Der schwedische Regisseur hat eine spannende und bewegende Dokumentation geschaffen.

Nachdem ich mir die Rodriguez-Dokumentation angeschaut habe, war es für mich undenkbar eine gut sortierte CD-Sammlung zu haben, ohne wenigstens einen der beiden Rodriguez-Tonträger zu besitzen.

„Searching for Sugar Man“ lief erstmalig auf dem Sundance Film Festival im Jahr 2012. Dort hat der Film den Special Jury Prize und den Audience Award for Best International Documentary gewonnen.

„Searching for Sugar Man“ ist für den Oscar nominiert. Von den nominierten Dokumentationen habe ich bislang nur „The Invisible War“ gesehen, möchte aber unbedingt noch „How to Survive a Plague“ nachholen. Es ist, wie oben bereits erwähnt, davon auszugehen, dass „Searching for Sugar Man“ heute Nacht mit dem Oscar ausgezeichnet wird. Ich werde nicht spoilern warum, aber bei der Preisübergabe könnte es sein, dass es zu standing ovation kommt. Alleine die Vorstellung löst bei mir Gänsehaut aus und mir schießen direkt die Tränen in die Augen.

Trailer zu sehen:

Meine Top Filme aus dem Jahr 2012

Bei meiner Top Ten werden – wie jedes Jahr – ausschließlich Filme gezählt, die theoretisch Chancen hatten, für den Oscar 2013 nominiert zu werden.

Ja, da habe ich mir diesmal etwas Zeit gelassen. Ich habe darüber nachgedacht, welche Filme für mich das Filmjahr 2012 am besten widerspiegeln. Dabei war für mich schnell klar, dass es ein Blockbuster sein wird, ein französischer Kunstfilm, ein Animationsfilm, eine Dokumentation, zwei CIA-Thriller, ein Martial-Arts-Film, ein australischer Arthouse-Film und ein Drama. Das waren neun Filme und dann hatte ich die Qual der Wahl. Dann habe ich mir in der Sauna überlegt, welche Szene aus einem 2012er Film mir spontan einfällt. Da fiel mir eine Szene aus „Seeking a Friend for the Rest of the World“ ein, mir wurde warm ums Herz und der 10. Film war gefunden. Im Jahr 2012 hatte ich keinen einzigen Film, den ich mit einem klaren „A“ bewertet habe. Meine Lieblingsfilme haben von mir dementsprechend auch ein A-, B++ oder B+ erhalten.

Gelistet in der Reihenfolge, in der ich sie gesehen habe, meine Top Ten 2012:

The Raid: Redemption
Seeking a Friend for the End of the World
Holy Motors
The Queen of Versailles
Robot & Frank
Argo
Frankenweenie
Skyfall
The Snowtown Murders
Zero Dark Thirty

Lobend erwähnen und in der Zwischenzeit auch noch nicht vergessen waren für mich folgende Filme (ebenso in der Reihenfolge, in der ich sie gesehen habe): The Grey, Marley, Bernie, Savages, Hope Springs, Amour, The Master, Compliance, The Perks of Being a Wallflower, Seven Psychopaths, Smashed, Wreck-It Ralph, Lincoln, Hitchcock, Rust and Bone, The Impossible und Searching for Sugar Man

Jetzt freue ich mich schon auf tolle Filme im Filmjahr 2013. Ich habe mal 19 Filme zusammengetragen, die sich durchaus um eine Position in meiner Bestenliste für 2013 bewerben:

Only God Forgives (dir. Nicolas Winding Refn)
Mud (dir. Jeff Nichols)
I´m So Excited (dir. Pedro Almodóvar – logisch, dass der hier gelistet wird – ich liebe den Teaser)
Inside Llewyn Davis (dir. Joel and Ethan Coen)
Twelve Years a Slave (dir. Steve McQueen)
The Wolf of Wall Street (dir. Martin Scorsese)
Labor Day (dir. Jason Reitman)
The Nightingale (dir. James Gray)
The Place Beyond the Pines (dir. Derek Cianfrance)
To The Wonder (dir. Terrence Malick)
The Company You Keep (dir. Robert Redford)
The Great Gatsby (dir. Baz Luhrmann)
Pacific Rim (dir. Guillermo del Toro)
OldBoy (dir. Spike Lee)
The Monuments Men (dir. George Clooney)
Her (dir. Spike Jonze)
A Captain´s Duty (dir. Paul Greengrass)
Gravity (Alfonso Cuaron)
Nebraska (dir. Alexander Payne)

NYC – Film: "Zero Dark Thirty"

Ich war am 10.1.13 in New York und habe mir im Kino angeschaut:

„Zero Dark Thirty“ (dt. Kinostart: 31.01.13) 157 min thriller, drama
dir. Kathryn Bigelow cast: Jessica Chastain, Jason Clarke, Jennifer Ehle, Joel Edgerton, Mark Strong, Kyle Chandler, Mark Duplass, Harold Perrineau

„Zero Dark Thirty“ lässt die zehn Jahre anhaltende Jagd nach al-Qaida-Anführer Osama Bin Laden Revue passieren.

A- (Wertung von A bis F) „Zero Dark Thirty“ basiert auf tatsächlichen Begebenheiten.

Kathryn Bigelows Vorgängerfilm The Hurt Locker hat uns in den Irak geführt, nachdem der Krieg 2003 offiziell beendet war. Gezeigt hat er einen anhaltenden, nicht zu gewinnenden Krieg und wie sich der gefährliche Alltag für eine amerikanische Spezialeinheit darstellt. Ihr aktueller Film „Zero Dark Thirty“ zeigt einen scheinbar endlosen Krieg, den Krieg gegen den Terror. Die Rahmenhandlung beschäftigt sich mit der komplizierten, mühsamen und auch frustrierenden Fahndung nach dem Terrorchef Osama Bin Laden. Dabei sind wir als Zuschauer bis zum letzten Part der Geschichte an der Seite von der von Jessica Chastain verkörperten CIA-Agentin Maya, die ihr ganzes Leben darauf ausgerichtet hat, den meistgesuchten Terroristen der Welt zu finden.

Kathryn Bigelow und ihr Drehbuchautor Mark Boal werden für ihren Film in den U.S.A. heftig angegriffen. Ungewöhnlich ist, dass sich auch einige hochrangige Politiker einmischen. „ZD30“ zeigt, dass es Folter als Verhörmethode des CIA gab – und warum sollte er dies nicht zeigen. Der Film spricht sich aber weder für Folter noch gegen sie aus. Dazu bezieht er keine Stellung. Letztlich waren es mehrere Einzelheiten, die die CIA auf die Spur von UBL (wie er in amerikanischen Militärkreisen genannt wird) gebracht haben. Auch lese ich in dem Film, dass es eigentlich nichts verändert hat, dass Osama Bin Laden gefunden und getötet wurde. Ich verstehe die ganze Aufregung nicht, meine Güte es ist ein Film – und zwar ein verdammt guter.

Die richtig guten Filme sind in meinen Augen die, die dem Zuschauer nicht alle Antworten liefern, sondern viele Fragen aufkommen lassen und zur Diskussion anregen. „ZD30“ ist so ein Film. Er ist irgendwo eine Charakterstudie über eine von ihrem Job besessene CIA-Agentin. Selbstverständlich ist es aber auch ein Militär-Thriller, der – obwohl jeder den Ausgang der Geschichte kennt – langsam Spannung aufbaut und zum Ende hin einfach nervenaufreibend inszeniert ist.

Das Zentrum des Films ist Jessica Chastains Charakter Maya. Man kann nachvollziehen, wie sie sich fühlt. Man sieht auch wie sie sich verändert, zum Anfang ist sie noch recht jung und eher die Beobachterin, dann die desillusionierte Geheimdienstlerin und später die ehrgeizige, sehr angespannte, von ihrer Idee überzeugte Agentin und irgendwie steht sie immer alleine da. Jessica Chastain ist exzellent in dieser Rolle. Auch hat mir endlich mal wieder Mark Strong gut gefallen. Jennifer Ehle hat auch wieder überzeugt. In einer Szene ist Joel Edgerton supersexy.

Ich weiss nicht, ob generell Europäer den Film anders sehen als Amerikaner. Meine absolute Lieblingsserie ist seit einem Jahr Homeland und da geht es um ein ähnliches Thema.

Vor wenigen Tagen hat „Zero Dark Thirty“ fünf Oscar-Nominierungen (Bester Film, Beste Hauptdarstellerin, Jessica Chastain, Bestes Originaldrehbuch, Bester Schnitt, Bester Tonschnitt) erhalten. Für jeden, der sich mit dem Oscar-Rennen 2012/2013 etwas intensiver beschäftigt, war es eine Überraschung, dass Kathryn Bigelow nicht für ihre Regiearbeit nominiert wurde.

Als Anfang Dezember 2012 die ganzen Debatten über den Film begannen, schwanden die Oscar-Chancen für den Film praktisch stündlich. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass die Academy of Motion Picture Arts and Sciences einem Film, der so viele Diskussionen entfacht, mit einem Oscar als Bester Film auszeichnet. Die Academy würde dadurch einen Imageschaden befürchten.

„Zero Dark Thirty“ wird in meiner Top Ten für Filme aus dem Jahr 2012 landen.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „The Place Beyond the Pines“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Neuer Film mit Ryan Gosling. Ist in meiner Must-See-Liste für 2013
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Parker“
Bewertung des Trailers: B- (neuer Trailer)
Kommentar: Actionfilm mit J. Lo und Jason Stratham
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Snitch“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Actionfilm mit, schon wieder, Dwayne Johnson. Warum spielt Susan Sarandon hier mit?
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Pain & Gain“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Action mit Mark Wahlberg und Dwayne Johnson. Eigentlich gucke ich keine Filme mit Letztgenannten, der Trailer war aber nicht schlecht, bis klar war, dass es ein Michael Bay-Film ist. :))
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Oblivion“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Sci-Fi mit Tom Cruise
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Broken City“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Thriller mit Russell Crowe, Mark Wahlberg und Frau Douglas. Nach wie vor, Filme, die im Januar oder Februar in den U.S.A. starten sind ganz, ganz selten gut.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: ?

Trailer v. Film: „After Earth“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: M. Night Shyamalans neuer Film mit Will Smith und seinem Gör
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: ich sag mal – nö

VOD – Film: "The Snowtown Murders"

Folgenden Film habe ich mir über iTunes (U.S.) als Leihvideo angeschaut:

„The Snowtown Murders“ (Originaltitel: „Snowtown“, dt. Titel: „Die Morde von Snowtown“ in D. auch auf DVD erhältlich) 120 min thriller, drama
dir. Justin Kurzel cast: Daniel Henshall, Lucas Pittaway, Louise Harris, David Walker, Aaron Viergever

Der 16-jährige Jamie (Lucas Pittaway) lebt mit seinen beiden jüngeren Brüdern bei seiner Mutter (Louise Harris). Sein Alltag in einem trostlosen Vorort der Stadt Adelaide ist von Langeweile und sexueller Gewalt geprägt. Dann taucht der neue Freund der Mutter, John (Daniel Henshall), auf. Jamie sieht ihn schon bald als eine Art Vaterfigur, es dauert jedoch nicht lange und John zeigt ein ganz anderes Gesicht…

B+ (Wertung von A bis F) Der Film „The Snowtown Murders“ wurde von den Büchern „Killing for Pleasure“ von Debi Marshall und „The Snowtown Murders“ von Andrew McGarry inspiriert. Die Geschichte handelt von John Justin Bunting, dem berühmtesten Serienmörder Australiens. Erzählt wird die Geschichte aus Sicht des Teenagers Jamie.

Der australische Film „The Snowtown Murders“ ist Justin Kurzels Spielfilmdebüt. Das Gezeigte wirkt so beklemmend real, fast wie eine Dokumentation. So manch eine Gestalt im Film wirkt so authentisch und so wundert es nicht, dass bis auf den Hauptdarsteller, Daniel Henshall (John Bunting) und Richard Green (der transsexuelle Barry) alle Beteiligten zum ersten Mal vor der Filmkamera agieren. Justin Kurzel hat hier Ortsansässige besetzt und vielleicht wirkt daher alles so unfassbar realistisch.

Es gibt mindestens zwei brillante Performances im Film. Daniel Henshall überzeugt hundertprozentig in der Rolle des brutalen Soziopathen und Serienmörders. Auf den ersten Blick wirkt er recht sympathisch, er hat freundlich-lachende Augen und hat durch sein Charisma etwas Faszinierendes. Doch wenn man ihn dann länger beobachtet und er immer mehr seine Dominanz zeigt, hat man bald die Vermutung, dass alles nur Fassade ist. Die zweite intensive Performance gibt Lucas Pittaway. Er spielt den Teenager Jamie. Die Rolle habe ich ihm von Anfang an abgenommen, ich hatte das Gefühl zu wissen, wie dieser Junge denkt und fühlt. Man sieht ihm förmlich die Hoffnungslosigkeit, Traurigkeit, Verzweiflung und Hilflosigkeit an. Eigentlich war er immer Opfer nur dann wird er auch noch Komplize eines Verbrechers.

Lobend erwähnen muss ich noch den Regisseur. „The Snowtown Murders“ ist – wie bereits erwähnt – Justin Kurzels Erstlingswerk. Wenn man diesen atmosphärischen Thriller sieht, möchte man es nicht glauben. Der Regisseur hat manch eine Sequenz mit einer Langsamkeit und wunderbar klaren Bildsprache inszeniert, die die (selten gezeigte) Brutalität einer anschließenden Szene nur noch viel schlimmer erscheinen lässt. Dabei denke ich beispielsweise an die Einstellungen zum Schluss und die vorangegangenen Szenen.

Innerhalb der Leihdauer von einem Tag habe ich mir den Film 2x angeschaut.

„The Snowtown Murders“ ist ein Film aus dem Jahr 2011 und feierte seine Premiere in dem Jahr zum ersten Mal auf dem Adelaide Film Festival, dort hat er den Audience Award erhalten. Später im Jahr wurde auf dem Cannes Film Festival gezeigt und erhielt dort eine lobende Erwähnung. In den U.S. A. wurde der Film erstmalig im Jahr 2012 ins Kino gebracht und damit ist er qualifiziert, in meine Top Ten aus dem Jahr 2012 zu kommen. Mich hat „The Snowtown Murders“ an einem meiner Lieblingsfilme des Jahres 2010, Animal Kingdom, erinnert.

Trailer zu sehen:

Montréal – Film: "Skyfall – IMAX"

Ich war am 11.11.12 in Montréal und habe mir im Kino angeschaut:

„Skyfall – IMAX“ (dt. Kinostart war der 01.11.12) 143 min action
dir. Sam Mendes cast: Daniel Craig, Javier Bardem, Judi Dench, Ralph Fiennes, Albert Finney, Ben Wishaw

Die Mission in Istanbul endet für James Bond (Daniel Craig) in einer Katastrophe. Der MI6-Agent wird für tot erklärt. Das Ganze hat auch Konsequenzen für die MI6-Chefin M (Judi Dench). Der leitende Regierungsbeauftragte des britischen Geheimdienstes, Gareth Mallory (Ralph Fiennes), legt ihr nahe, frühzeitig in Pension zu gehen. Dann kommt es zu einem verheerenden Bombenanschlag auf das Hauptquartier des britischen Geheimdienstes und James Bond sieht sich gezwungen, zurückzukehren…

A– (Wertung von A bis F) Ich bin nie so ein richtiger Fan dieser James Bond-Reihe gewesen. Für die 1960er, 1970er (und vielleicht noch 1980er) Jahre haben die Filme wunderbar gepasst, aber durch die zahlreichen Agenten- , Action- und Superheldenfilme haben die Bond-Filme für mich den Reiz verloren. Entsprechend muss ich zugeben, dass ich längst nicht alle Filme gesehen. Es gab für mich zwei Gründe, den 23. Bond-Film gucken zu wollen: 1.) Javier Bardem als Bösewicht und 2.) Sam Mendes als Regisseur.

Meines Erachtens hätte der Bond-Reihe nichts besseres passieren können, als Sam Mendes („American Beauty“, „Jarhead“, Revolutionary Road) als Regisseur zu gewinnen. Sam Mendes arbeitet hier noch dazu mit einem der besten Kameramänner der Branche, Roger Deakins. Sonst verschönt er die Coen Bros.-Filme und mit der dritten Zusammenarbeit mit Sam Mendes (nach „Jarhead“ und „Revolutionary Road“) gibt er eine weitere Meisterarbeit ab. Meine Güte, sieht der neue Bond-Film optisch gut aus. Alleine die Titelsequenz zu Beginn ist eine der schönsten, die ich je gesehen habe. Dazu fügt sich der Titelsong auch noch perfekt ein. Der ganzen Film hätte noch so eine hohle Handlung haben können, ich hätte mich an der umwerfenden Bildsprache satt gesehen. Seinerzeit ging es mir mit Sam Mendes Film „Road to Perdition“ ähnlich. Damals war Conrad Hall der Kameramann, der Sam Mendes zur Seite stand. Da gab es insbesondere eine Szene, die mir bis heute nicht aus dem Kopf geht. (Leider war das Conrad Halls letzter Film, er ist kurz darauf gestorben und hat den Oscar für dieses Werk posthum erhalten.)

Bei „Skyfall“ gibt es aber keine stumpfsinnige Story, das Drehbuch könnte man als relativ solide bezeichnen, auch wenn zweifelsfrei ein paar Logikfragen auftauchen. Um das Negative gleich aus dem Weg zu räumen, es gibt auch ein paar Anschlussfehler (die mich aber immer nur sehr kurz beschäftigt haben) und der Score war mir manchmal etwas zu aufdringlich. Ansonsten hat der Film, trotz der eigentlich auf dem Papier für einen Actionfilm viel zu langen 143 Minuten, keine merkbaren Längen. Ohne näher ins Detail gehen zu wollen und damit zu spoilern, kann man bei Daniel Craigs James Bond in „Skyfall“ Parallelen zu Christian Bales Bruce Wayne in The Dark Knight Rises sehen. Das spielt für mich sicherlich auch rein, warum mir dieser Bond-Film so gut gefällt.

Ein gelungener Bond-Film steht und fällt für mich mit der Glaubwürdigkeit des Bösewichts. Es sollte und muss ein ernstzunehmender und gleichwertiger Gegenspieler sein und das ist in „Skyfall“ gegeben. Für mich sind Javier Bardem als SILVA und Gert Fröbe als GOLDFINGER die besten Bond-Bösewichte der Reihe. Vielleicht hätte SILVA etwas früher in den Film eingeführt werden soll. Oder anders ausgedrückt, ich hätte gerne mehr von Javier Bardem gesehen. In meinen Augen, sollten die Bond-Bösewichte immer mit so großartigen Schauspielern besetzt sein. Das betrifft auch die Bond-Girls, die sollten auch besser mit talentierten, schönen Schauspielerinnen besetzt sein. In „Skyfall“ fand ich die Bond-Girls auch – wieder einmal – langweilig und austauschbar. Es machte sogar den Anschein, dass Sam Mendes, insbesondere von Bérénice Marlohe, gelangweilt war.

Abschließend möchte ich nur noch erwähnen, dass ich – nach kurzem Überlegen – den neuen Q interessant finde, gespielt wird er von Ben Wishaw. Im dritten Akt hätte ich gerne gesehen, dass Sean Connery eine bestimmte Rolle übernommen hätte. Soweit ich weiß, wurde er auch angefragt. Das hätte den Film wahrscheinlich noch perfekter gemacht.

Es wurde noch nie ein Schauspieler für einen Bond-Film für einen Oscar nominiert. Meiner Auffassung nach, könnte und sollte man hier Javier Bardem ins Gespräch bringen. In 50 Jahren James Bond haben nur zwei Filme überhaupt einen Oscar gewonnen. Im Jahr 1965 hat „Goldfinger“ den Oscar für die Best Sound Effects und ein Jahr später, im Jahr 1966, hat „Thunderball“ den Oscar für Best Special Visual Effects gewonnen.

Derzeit sind für eine Oscar-Nominierung im Gespräch: Beste Nebendarstellerin Judi Dench (das ist mittlerweile ihre 7. Performance als M), Bester Ton, Bester Tonschnitt, Beste Kamera, Bester Song und Beste Filmmusik (es ist aber vorstellbar, dass der Score vorzeitig disqualifiziert wird)

Ich habe den Film an dem Eröffnungswochenende in Kanada in einem IMAX-Kino gesehen. Es mag nicht erforderlich sein, ihn in IMAX zu sehen, dringend würde ich allerdings empfehlen, „Skyfall“ auf der grösstmöglichen Leinwand zu sehen.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „The Hobbit: An Unexpected Journey“
Bewertung des Trailers: B (neuer Trailer)
Kommentar: Peter Jacksons Tolkiens Verfilmung. Der neue Trailer ist wesentlich besser. Der Film erscheint wahrscheinlich in vier technischen Versionen. Mich würde ausschließlich das neue, 48fps-Format interessieren. Ich drücke fest die Daumen, dass es zu keinen wichtigen Oscar-Nominierungen kommt.
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 40%

Boston – Film: "Frankenweenie"

Ich war am 27.10.12 in Boston und habe mir im Kino angeschaut:

„Frankenweenie“ (dt. Kinostart: 24.01.13) 87 min animation, remake
dir. Tim Burton voices: Charlie Tahan, Frank Welker, Catherine O´Hara, Winona Ryder, Martin Short, Martin Landau

Der 10-jährige Victor Frankenstein (Charlie Tahan) dreht schon seine eigenen Filme, die er stolz seinen Eltern (Catherine O´Hara und Martin Short) vorführt. Sein Hund Sparky ist sein bester, aber auch einziger Freund. Dann kommt Sparky bei einem Autounfall ums Leben und Victor ist untröstlich. Im Sachkundeunterricht kommt er auf einmal die Idee, wie er seinen geliebten Hund wieder zum Leben erwecken kann. Das glückt ihm auch, aber bald schon bekommt Victor Probleme…

A- (Wertung von A bis F) „Frankenweenie“ ist die Neuverfilmung von Tim Burtons gleichnamigen Kurzfilm aus dem Jahr 1984.

Nach dem enttäuschenden ParaNorman und „Hotel Transylvania“ (den ich mir aufgrund der schlechten Kritiken gleich erspart habe) war ich von dem dritten Horror-Animationsfilm innerhalb kürzester Zeit überraschend begeistert.

„Frankenweenie“ ist Tim Burtons bester Film seit langer Zeit, dabei ist sicher nicht unerheblich, dass der Film autobiografische Züge hat. Die Geschichte ist rührend, spannend und recht kurzweilig, auch wenn es sich am Ende dann doch etwas gezogen hat. Visuell ist der Film ideenreich und die Figuren in diesem ersten amerikanischen Stop-Motion-Film in schwarz/weiß sind teilweise oberschräg aber liebenswert gezeichnet. Insbesondere die Kinder fand ich alle putzig, wobei meine Lieblinge eindeutig Edgar und das Mädchen mit der Katze sind.

Ich habe den Film aus zeitlichen Gründen nicht in der 3D-Fassung sehen können. Im Nachhinein bereue ich das. Vielleicht habe ich ja irgendwann Zeit, das nachzuholen.

Ich gehe davon aus, dass „Frankenweenie“ für den Oscar nominiert wird. Derzeit gilt Wreck-It Ralph, der ebenfalls von Walt Disney Pictures produziert wurde, als Favorit. Dann bekommen aber gerade in dieser Kategorie immer wieder ausländische Produktionen eine Nominierung, im nächsten Jahr ist es wahrscheinlich der französische Film „The Painting“ (Le Tableau).

„Frankenweenie“ könnte sich durchaus in meiner Top Ten für Filme aus dem Jahr 2012 wiederfinden.

„Frankenweenie“ wurde erstmalig auf dem Fantastic Fest in Austin, Texas gezeigt.

An dieser Stelle hätte ich gerne den Link zu der amerikanische Disney-Website zu „Frankenweenie“ reingesetzt, leider wird man – zumindest wenn man sich in Deutschland aufhält – automatisch auf die deutsche Disney-Website umgeleitet. Das gefällt mir gar nicht, weil ich auch nicht auf den deutschen Trailer hinweisen will.

Bei YouTube ist der Trailer im Original zu sehen:

vorgenchaltete Trailer:

Trailer von Film: „Rise of the Guardians“
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: Animationsfilm von DreamWorks, interessiert mich nicht die Bohne.
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 20%

Trailer von Film: „Despicable Me 2“
Bewertung des Teaser: A-
Kommentar: Fortsetzung des Animationsfilms. Auch beim dritten Mal kann ich über diesen Teaser lachen…
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100%

Trailer von Film: „The Smurfs 2“
Bewertung des Teaser: C-
Kommentar: Fortsetzung des Animationsfilms.
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Oz: The Great and Powerful“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Sam Raimis Verfilmung von „The Wonderful Wizard of Oz“ mit James Franco und Michelle Williams
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Wreck-it Ralph“
Bewertung des Trailers: B+ (neuer Trailer)
Kommentar: Disney-Animationsfilm
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer von Film: „The Croods“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: DreamWorks-Animationsfilm
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 20%

Boston – Film: "Argo"

Ich war am 20.10.12 in Boston und habe mir im Kino angeschaut:

„Argo“ (dt. Kinostart: 08.11.12) 120 min thriller
dir. Ben Affleck cast: Ben Affleck, Bryan Cranston, Alan Arkin, John Goodman, Kyle Chandler, Tate Donovan, Scoot McNairy, Philip Baker Hall, Chris Messina

Im November des Jahres 1979 befindet sich Iran inmitten der islamischen Revolution. Seit Wochen finden vor der U.S. Botschaft in Teheran Demonstrationen gegen Amerika und für die Auslieferung von dem in die U.S.A. geflüchteten Schah Reza Pahlavi statt. Schließlich stürmen wutentbrannte radikale Iraner am 4.11. 79 die amerikanische Botschaft und nehmen 52 Mitarbeiter als Geiseln. Im Verlauf dieser Aktion konnten sechs Botschaftsangehörige über den Hintereingang flüchten und fanden letztlich Zuflucht im Haus des kanadischen Botschafters. Der CIA-Agent Tony Mendez (Ben Affleck) versucht nun, diese Amerikaner sicher und so schnell wie möglich außer Landes zu schmuggeln. Ein listiger Plan muss her. Tony Mendez hat schließlich die Idee, eine fiktive Sci-Fi Filmproduktion namens „Argo“ ins Leben zu rufen. Die sechs zu befreiende Amerikaner bekommen neue Identitäten. Sie sollen sich als Mitglieder einer kanadischen Filmcrew ausgeben, die sich im Iran aufgehalten haben, um dort nach geeigneten Drehorten zu suchen. Um diesen fiktiven Film echt erscheinen zu lassen, werden sogar mit Lester Siegel (Alan Arkin) ein richtiger Hollywoodproduzent und mit John Chambers (John Goodman) ein Oscar-prämierter Maskenbildner verpflichtet…

A- (Wertung von A bis F) „Argo“ basiert auf wahren Begebenheiten. Der ehemalige U.S. Präsident Bill Clinton hat diese, über so viele Jahre verschwiegene, Geheimdienstoperation im Jahr 1997 an die Öffentlichkeit gebracht.

Gleich mit dem wunderbaren Prolog hatte ich das Gefühl, jetzt einen der besten Filme des Jahres 2012 zu sehen zu bekommen. Mit dem Abspann (den man sich auch unbedingt anschauen sollte) war mir klar, dass „Argo“ in meiner Top Ten für 2012 landen wird. Das heißt aber nicht, dass ich alles an dem Film perfekt finde. „Argo“ schwächelt für einige Szenen, was für mich hauptsächlich mit dem Schauspieler Ben Affleck zu tun hat. Die letzten vielleicht vierzig Minuten sind unfassbar spannend, daher sehe ich großzügig darüber hinweg, dass nicht alles so realistisch ist.

So talentiert sich Ben Affleck mit „Argo“ als Regisseur zeigt, so schlecht ist er hier als Schauspieler. In den Szenen, in denen er neben den richtig guten Schauspielern John Goodman und Alan Arkin zu sehen ist, vermittelte sich bei mir sogar der Eindruck, dass er es selbst kaum glauben kann neben solchen Schauspieltalenten zu spielen. Auf Äußerlichkeiten bezogen: Es ist bekannt, dass er auch privat ein Haarteil trägt, seine ulkige Perücke in „Argo“ hat mich immer etwas aus dem Film gebracht, ebenso seine Körperhaltung und sein Gang. Außerdem sieht es unecht aus, wenn er eine Zigarette raucht. Seine Ausdruckslosigkeit und seine Grenzen als Schauspieler tragen nicht zur Glaubwürdigkeit seines Charakters bei. Ben Afflecks Einzelszenen sind für mich die schwächsten Szenen im Film. Eine andere Besetzung der Hauptrolle wäre wünschenswert gewesen. In den U.S. A. ist auch Kritik aufgekommen, dass er keinen lateinamerikanischen Schauspieler für die Rolle des Tony Mendez besetzt hat.

Als Regisseur hat sich Ben Affleck mit seinem dritten Film (nach dem – in meinen Augen – nicht so dollen Gone Baby Gone und The Town) jetzt aber meinen Respekt verdient. So würde ich ihn jetzt zweifelsfrei in einem Atemzug mit den bekannten Schauspielern (dem leider viel zu früh verstorbenen Sydney Pollack, Ron Howard, Robert Redford, Clint Eastwood und George Clooney) nennen, die erfolgreich ins Regiefach gewechselt sind. Ben Affleck wäre sehr gut beraten, wenn er sich zukünftig ausschließlich auf seine Regiearbeiten konzentrieren würde.

„Argo“ hat alle Zutaten für einen Oscar-Film: Der Politthriller basiert auf wahren Begebenheiten mit einem nicht unwesentlichen Bezug zu Hollywood, es enthält eine verdammt gute und auch irgendwie zeitgemässe Story, man kann mit glaubwürdigen Charakteren mitfiebern, gedreht nach einem hervorragenden Drehbuch, er enthält nominierungswürdige Performances (Alan Arkin, John Goodman) und Regie führt ein Schauspieler, der sich bereits durch seine beiden Vorgängerfilme einen Namen gemacht hat, sich selbst Oscar-Preisträger (Bestes Originaldrehbuch für „Good Will Hunting“, da ist auch schnell vergessen dass er als Schauspieler für zahlreiche Filme für die Goldene Himbeere nominiert und ausgezeichnet wurde) nennen darf. Schließlich ist auch noch Hollywood-Liebling Georg Clooney Co-Produzent des Films. Nicht unerheblich ist, dass „Argo“ bei den Kritikern sehr beliebt ist, aber auch zugleich – wie es jetzt nach 10 Tagen erscheint – auch ein Erfolg an der amerikanischen Kinokasse. Die Produktionskosten sind jedenfalls nach 1 1/2 Wochen Kinoauswertung – alleine in den U.S.A. – schon beinahe eingespielt.

„Argo“ ist derzeit für zahlreiche Oscar-Nominierungen im Gespräch: Bester Film, Beste Regie, Bester Hauptdarsteller (Hilfe!), Beste Nebendarsteller (Alan Arkin, John Goodman), Bestes adaptiertes Drehbuch, Bester Schnitt, Beste Kamera, Bestes Szenenbild, Bester Schnitt, Bestes Kostümdesign, Beste Filmmusik

„Argo“ wurde erstmalig auf dem Telluride Film Festival gezeigt.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Stand Up Guys“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Actionkomödie mit Al Pacino und Alan Arkin und Christopher Walken
Wie oft schon im Kino gesehen: 0x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80%

Trailer v. Film: „Not Fade Away“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Drama mit James Gandolfini, Oscar-Chancen?
Wie oft schon im Kino gesehen: 0x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Zero Dark Thirty“
Bewertung des Trailers: A (neuer Trailer)
Kommentar: Kathryn Bigelows neuer (Oscar)Film mit Jessica Chastain, Joel Edgerton, James Gandolfini. Ich wünsche mir, dass dies ein A-Film wird.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Gangster Squad“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Thriller mit Sean Penn, Ryan Gosling, Josh Brolin, Nick Nolte, Giovanni Ribisi, Michael Pena. War der Amoklauf in dem amerikanischen Kino der einzige Grund, dass Warner den Film aus der Oscar-Saison geschoben hat?
Wie oft schon im Kino gesehen: 0x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Life of Pi“
Bewertung des Trailers: B (neuer Trailer)
Kommentar: Ang Lees Romanverfilmung, Film gilt als Oscar-Favorit.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Cloud Atlas“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Romanverfilmung von Tom Tykwer und den Wachowskis mit Tom Hanks, Halle Berry, Jim Broadbent, Hugo Weaving, Jim Sturgess und Susan Sarandon. Oscar-Chancen müssen sich noch zeigen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%