D. C. – Film: „Richard Jewell“

Ich war am 22.12.19 in Washington und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

„Richard Jewell“  (dt. Filmtitel: „Der Fall Richard Jewell“, dt. Kinostart: 19.03.19) 131 min drama, biopic, adaptation

dir. Clint Eastwood  cast: Paul Walter Hauser, Sam Rockwell, Kathy Bates, Jon Hamm, Olivia Wilde, Nina Arianda, Wayne Duvall 

 

Bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta findet der Mitarbeiter einer privaten Sicherheitsfirma, Richard Jewell (Paul Walter Hauser), einen herrenlosen Rucksack. Er alarmierte die Polizei und half bei der Evakuierung des Centennial Parks und rettet dabei vermutlich vielen Menschen das Leben. Der Sprengsatz explodierte, zwei Menschen starben und über 100 Menschen erlitten teils schwere Verletzungen. Richard Jewell wird als Held gefeiert. Kurze Zeit später bringt die Presse allerdings eine Story, bei der Richard Jewell verdächtigt wird, die Bombe selbst platziert zu haben…. 

 

B (Wertung von A bis F) „Richard Jewell“ basiert auf wahren Begebenheiten. Es ist eine Adaption von, sowohl Marie Brenners, im Vanity Fair Magazin veröffentlichten Artikel „American Nightmare: The Ballad of Richard Jewell“ als auch von Kent Alexander und Kevin Salwen Sachbuch „The Suspect“. Es ist der neue Film des (ehemaligen) Schauspielers und Regisseurs Clint Eastwood („Unforgiven“, „Mystic River“, „Million Dollar Baby“, Changeling, Gran Torino, American Sniper, Sully).

Clint Eastwood ist 89 Jahre alt und führt seit dem Jahr 1971 auch Regie. Seit nunmehr fast 50 Jahren dreht er jedes Jahr Filme. Als Regisseur ist er bekannt dafür, dass er seine Filme effizient und schnell abdreht (er lässt Szenen selten wiederholen, nimmt oftmals schon den ersten Take) und er bleibt grundsätzlich in seinem (meist Low-) Budget-Rahmen. Viele Filme des ehemalige Bürgermeister von Carmel und Republikaners sind auch politisch. Bei der Masse, die er liefert, sind zweifelsfrei nicht alle seine Werke gut, sie sind aber fast immer erfolgreich an der amerikanischen Kinokasse oder spielen wenigstens die Produktionskosten wieder ein. Nicht so, bei seinem neuesten Film. „Richard Jewell“ ist an der amerikanischen Kinokasse gefloppt.  

Clint Eastwoods neuer Film ist ein biografisches Drama. Man kennt solche Typen wie Richard Jewell, insbesondere in den Vereinigten Staaten. Ein einfacher Mann, nicht sonderlich gebildet, der immer nach Aufmerksamkeit strebte und als Gesetzeshüter arbeiten wollte. Irgendwann bekommt er einen Job, bei der er eine Uniform und einen Dienstausweis tragen konnte, damit hat man ihm eine Verantwortung übertragen und er konnte eine gewisse Autorität ausstrahlen. Diese Typen gehen dann meist übereifrig ihrer Arbeit nach und tragen mitunter auch in ihrer Freizeit voller Stolz ihre Uniform, sie sind quasi immer im Dienst. So ein „Sympathieträger“ ist unsere Titelfigur. Der Mitarbeiter einer privaten Sicherheitsfirma, Richard Jewell fand einen verdächtigen Rucksack bei den Olympischen Spielen, alarmierte die Polizei und half bei der Evakuierung des Centennial Parks. In dem Rucksack befand sich tatsächlich eine Bombe, die auch explodierte. Durch die schnelle Evakuierung des Geländes konnte aber noch viel Schlimmeres verhindert werden. Richard Jewell wurde in den Medien als Held gefeiert, ein paar Tage später wendet sich jedoch das Blatt. Eine Journalistin hat erfahren, dass Richard Jewell in das Täterprofil des FBI passt und als Verdächtiger gilt. Ohne die Fakten selbst zu recherchieren, bringt sie eine  Titelgeschichte, die aus dem Helden Richard Jewell einen Hauptverdächtigen in dem Terroranschlag macht. 

Paul Walter Hauser ist jemand, von dem ich – als ich ihn damals erstmalig in I, Tonya  sah –  mir nie vorstellen konnte, dass er jemals eine Hauptrolle in einem Film spielen wird. Spielt er aber nun hier und das macht er wirklich überzeugend. Durch seine Performance versteht man, wie dieser Typ tickt und fühlt ein Stück weit mit ihm. Hinsichtlich Oscar-Performances sehe ich aber noch mehr Sam Rockwell und Kathy Bates vorne. Sam Rockwell spielt hier den Anwalt von Richard Jewell und ich habe ihn selten selten besser in einem Film gesehen. Ursprünglich sollten Jonah Hill und Leonardo DiCaprio die Rollen von Paul Walter Hauser und Sam Rockwell spielen. Nachdem ich den Film gesehen habe, kann ich mir das gar nicht vorstellen. Kathy Bates spielt die Mutter unseres Protagonisten und liefert bei der Pressekonferenz eine klare, sogenannte „Oscar-Szene“ ab. 

„Richard Jewell“ ist ein okayer Film, der durch die Performances von Paul Walter Hauser, Kathy Bates und besonders Sam Rockwell aufgewertet wird. Letztlich kann man sich aber fragen, ob es nötig war, jetzt in der Trump-Ära, einen Film herauszubringen, der das FBI und die Presse richtig schlecht aussehen lässt. Vielleicht ist dies auch der Grund, warum „Richard Jewell“ ein solcher Misserfolg an der amerikanischen Kinokasse ist. 

„Richard Jewell“ ist für einige Oscar-Nominierungen im Gespräch, u.a.: Bester Film, Beste Regie, Bester Hauptdarsteller (Paul Walter Hauser), Bester Nebendarsteller (Sam Rockwell), Beste Nebendarstellerin (Kathy Bates, Olivia Wilde), Bestes adaptiertes Drehbuch und einige technische Kategorien Update:„Richard Jewell“ wurde für einen Oscar (Beste Nebendarstellerin (Kathy Bates) nominiert. 

„Richard Jewell“ wurde erstmalig auf dem AFI Fest 2019 gezeigt. Der Film ist am 13.12.19 in 2,502 amerikanischen Kinos gestartet. Der Film soll am 19.03.19 unter dem Filmtitel „Der Fall Richard Jewell“ in den deutschen Kinos starten.

Trailer zu sehen:

 

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Just Mercy„

Bewertung des Trailers: B+

Kommentar:  Destin Daniel Crettons neuer Film mit Michael B. Jordan, Jamie Foxx und Brie Larson

Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%


Trailer v. Film: „The Rhythm Section„

Bewertung des Trailers: B-

Kommentar: Reed Moranos neuer Film, Actionthriller mit Blake Lively und Jude Law, startet im Januar, schwieriges Startdatum…

Wie oft schon im Kino gesehen: 5 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken


Trailer v. Film: „The Call of the Wild„

Bewertung des Trailers: C (neuer Trailer) 

Kommentar:  Hunde-Actionfilm mit Harrison Ford

Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: weiß nicht 


Trailer v. Film: „Mulan„

Bewertung des Trailers: B

Kommentar:  Live-Action-Verfilmung von Disneys Animationsfilm 

Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%


Trailer v. Film: „Little Women„

Bewertung des Trailers: B+

Kommentar: Neu-Verfilmung des gleichnamigen Romans und neuer Film von Greta Gerwig mit Saoirse Ronan, Emma Watson, Florence Pugh, Laura Dern, Meryl Streep, etc. 

Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mittlerweile bereits gesehen


Trailer v. Film: „Emma.„

Bewertung des Trailers: A-

Kommentar: Neu-Verfilmung des Jane Austen Romans mit Anya Taylor-Joy und Bill Nighy 

Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100% 


Trailer v. Film: „1917„

Bewertung des Trailers: A-

Kommentar: Sam Mendes neuer Oscar-Film, Erste-Weltkriegsgeschichte

Wie oft schon im Kino gesehen: 5 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mittlerweile bereits gesehen


Trailer v. Film: „The Way Back„

Bewertung des Trailers: B-

Kommentar: Sportsdrama in der Ben Affleck einen Alkoholiker spielt, der seine Familie verliert…dürfte Affleck ganz überzeugend spielen

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken


Trailer v. Film: „The Last Full Measure„

Bewertung des Trailers: B+

Kommentar: Kriegsdrama mit Sebastian Stan, Christopher Plummer, William Hurt, Ed Harris 

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100% 

L.A. – Film: „Booksmart“

Ich war am 5.6.19 in Los Angeles und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

„Booksmart“ (dt. Kinostart: 14.11.19) 102 min  comedy

dir. Olivia Wilde  cast: Kaitlyn Dever, Beanie Feldstein, Jessica Williams, Lisa Kudrow, Will Forte, Jason Sudeikis, Noah Galvin, Billie Lourd, Mason Gooding voice: Maya Rudolph 

 

Molly (Beanie Feldstein) und Amy (Kaitlyn Dever) sind beste Freundinnen und erleben heute den letzten Tag ihrer Highschool-Zeit. Um an einer Elite-Uni studieren zu können, haben sie die gesamte Schulzeit für gute Noten gepaukt und auf das Party machen gänzlich verzichtet. Jetzt erfahren sie, dass aber auch die Mitschüler, die viel gefeiert haben, eine Zusage von einer Top-Universität erhalten haben. Am Tag vor ihrem Abschluss wollen es Molly und Amy noch mal richtig krachen lassen…

 

B (Wertung von A bis F) „Booksmart“ ist der erste Spielfilm, bei dem die amerikanische Schauspielerin Olivia Wilde (TV-Serie: „House“, The Next Three Days, Rush, Meadowland, A Vigilante) Regie führt.

Olivia Wilde macht mit ihrem Film vieles richtig. Die beiden Mädchen Molly und Amy (gespielt von Jonah Hills kleiner Schwester Beanie Feldstein und Kaitlyn Dever) sind perfekt gecastet, die Chemie stimmt, sie sind sympathisch und ihre enge Bindung glaubwürdig. Bei zwei, relativ kurz aufeinander folgenden Szenen möchte ich die Regiearbeit (und Kamera) hervorheben. Sowohl bei der Poolszene als auch bei der Streitszene zeigt Olivia Wilde, ein Gespür fürs Inszenieren. Wenn man sich mit einer sehr wichtigen Person in seinem Leben in der Öffentlichkeit streitet, dann ist in dem Moment um einen herum alles egal. Heutzutage kann man es wohl auch nicht verhindern, dass man dabei dann noch gefilmt wird. Ein weiterer Pluspunkt des Films ist, wie selbstverständlich hier mit Homosexualität umgegangen wird. Selbst eine der Protagonistinnen (Amy) ist lesbisch, seit zwei Jahren geoutet und in eine Mitschülerin verliebt. 

Die größte Stärke dieser Highschool-Komödie sind zweifelsfrei die beiden Mädchen und ihre Freundschaft. Darüber kann man dann auch einige Ungereimtheiten vergessen (wieso ist es so schwer, die richtige Party zu finden, warum hat sie nicht die Telefonnummer von „Nick“ oder anderen Mitschülern im Handy gespeichert und fragt nach der Location, warum hat überhaupt nur eine der Mädchen ein Handy, usw.). Etwas irritiert hat mich auch, dass die Mädchen ausschließlich mit Amys Eltern und in ihrem Elternhaus zu sehen sind, gerade einen Tag vor dem Abschluss tauchen die Eltern ihrer besten Freundin nirgendwo auf. Kurzum, der Film funktioniert nicht durchweg, ist aber definitiv sehenswert.

Etwas auf die Nerven ging Billie Lourd (übrigens Tochter von Carrie Fisher), die hier die „Gigi“ spielt. Einen weiteren Spross eines Schauspielers haben wir hier mit Mason Gooding („Nick“), den Sohn von Cuba Gooding Jr. 

„Booksmart“ wurde erstmalig auf dem South by Southwest Festival 2019 gezeigt. Der Film ist am 24.05.19 in 2,505 amerikanischen Kinos gestartet. Für Deutschland ist ein Kinostart für den 14.11.19 geplant.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „The Art of Racing in the Rain„

Bewertung des Trailers: B+

Kommentar: Romanverfilmung und neuer Film von Simon Curtis.

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: eher nicht


Trailer v. Film: „Men in Black: International„

Bewertung des Trailers: D+

Kommentar: vierter Film der Reihe jetzt mit Chris Hemsworth, Tessa Thompson, etc. 

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%


Trailer v. Film: „Child´s Play„

Bewertung des Trailers: B-

Kommentar: Remake/Reboot des gleichnamigen Films aus dem Jahr 1988.

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%


Trailer v. Film: „Shaft„

Bewertung des Trailers: C

Kommentar: Fortsetzung zu John Singletons Film aus dem Jahr 2000, den ich seinerzeit sehr mochte. Der neue Film kommt wohl nur in den U.S.A. ins Kino.

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: definitiv nicht im Kino


Trailer v. Film: „Late Night„

Bewertung des Trailers: B

Kommentar: Komödie mit Emma Thompson und Mindy Kailing

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%


Trailer v. Film: „Where´d You Go, Bernadette„

Bewertung des Trailers: B+ (neuer Trailer) 

Kommentar: Romanverfilmung und Richard Linklaters neuer Film mit Cate Blanchett in der Hauptrolle

Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%


Trailer v. Film: „Crawl„

Bewertung des Trailers: B+ (anderer Trailer)

Kommentar: Alexandre Ajas neuer (Katastrophen-) Film 

Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken


Trailer v. Film: „Good Boys„

Bewertung des Trailers: B (Redband Trailer)

Kommentar: Komödie mit Jacob Tremblay (den ich nicht erkannt habe) 

Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x

Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken

VOD – Film: „A Vigilante“

Ich habe mir folgenden Film als Leihvideo auf iTunes (U.S.) angeschaut:

 

„A Vigilante“ (dt. Filmtitel: „Vigilante – Bis zum letzten Atemzug“, dt. DVD-Start war der 31.05.19)  92 min   thriller 

dir. Sarah Dagger-Nickson  cast: Olivia Wilde, Morgan Spector, Tonye Patano, Judy Marte, Betsy Aidem

 

Sadie (Olivia Wilde) hilft Frauen dabei, von ihren gewalttätigen Männern loszukommen. Dabei scheut sie nicht davor zurück, Gewalt anzuwenden. Sie hat einen unbändigen Hass auf Männer, die ihre Frauen und Kinder mißhandeln. Sadie war früher selbst ein Opfer häuslicher Gewalt, konnte jedoch fliehen und untertauchen. Eines Tages wird sie von ihrer Vergangenheit eingeholt…

 

B+ (Wertung von A bis F) „A Vigilante“ ist das Spielfilmdebüt der australischen Autorin und Filmemacherin Sarah Dagger-Nickson. Für diesen Film hat sie auch das Drehbuch geschrieben. 

Der Film zeigt zum einen, wie hilflos manche Frauen ihren gewalttätigen Männern ausgeliefert sind und zeigt auf der anderen Seite eine Frau, die misshandelte Frauen dabei unterstützt, von diesen Männern für immer loszukommen. Man könnte soweit gehen, diesen Film als einen feministischer Thriller zu bezeichnen.  

„A Vigilante“ hat einen gelungener Charakteraufbau, irgendwann fiebert man mit der Protagonistin. Olivia Wilde spielt die, nach außen hin starke Frau, körperlich trainiert und  gewaltbereit. Am Ende des Tages ist sie aber allein und verzweifelt. Sie war selbst Opfer, konnte aber fliehen und hat sich zurück ins Leben gekämpft. Irgendwann wird sie aber von ihrer Vergangenheit eingeholt. Der Film nimmt einen emotional mit und ist ab einem gewissen Moment ungemein spannend. Die Anwendung direkter Gewalt erspart der Film dem Zuschauer beinahe völlig. Anhand der schweren Verletzungen kann man sich aber vorstellen, was geschehen ist. 

„A Vigilante“ wurde erstmalig auf dem South by Southwest Festival 2018 gezeigt. Über ein Jahr später ist der Film am 29.03.19 in den Vereinigten Staaten scheinbar nur auf VOD herausgebracht worden. In Deutschland ist der Film unter dem Filmtitel „Vigilante – Bis zum letzten Atemzug“ seit dem 31.05.19 auf Blu-ray und DVD erhältlich.

Trailer zu sehen:

 

 

 

Chicago – Film: „Love the Coopers“

Ich war am 27.11.15 in Chicago und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

„Love the Coopers“ (dt. Filmtitel: „Alle Jahre wieder – Weihnachten mit den Coopers“, dt. Kinostart war der 03.12.15) 107 min comedy, drama
dir. Jessie Nelson cast: Alan Arkin, John Goodman, Ed Helms, Diane Keaton, Anthony Mackie, Amanda Seyfried, June Squibb, Marisa Tomei, Olivia Wilde, Jake Lacy voice: Steve Martin

 

Charlotte (Diane Keaton) und Sam Cooper (John Goodman) sind seit 40 Jahren verheiratet und haben vor, sich zu trennen. Charlotte möchte ihrer Familie aber noch einmal ein schönes Weihnachten bereiten – nur dass jedes Familienmitglied nicht gerade nur positive Erinnerungen mit Weihnachten verbindet.

 

C (Wertung von A bis F) „Love the Coopers“ ist ein Film der amerikanischen Regisseurin Jessie Nelson („Corrina, Corrina“, „I Am Sam“).

Episodenfilme funktionieren selten, Weihnachtsfilme sind meistens enttäuschend und, in meinen Augen, gibt es nur ganz wenig gute RomComs. „Love the Coopers“ ändert nichts an dieser Tatsache – auch wenn es immer mal wieder ein paar hoffnungsvolle Momente im Film gibt.

Um etwas positives über den Film zu berichten, mir haben quasi alle Szenen mit Olivia Wilde und ihrer Zufallsbekanntschaft (gespielt von Jake Lacy) gefallen. Eine andere Geschichte hat mich jedoch schnell irritiert. Es geht um die Beziehung von zwei Schwestern. Marisa Tomei spielt eine der Schwestern und zuerst habe ich vermutet, dass Olivia Wilde ihre Schwester wäre, aber das hätte ja irgendwie nicht gepasst. Dann hat sich jedoch herausgestellt, dass die wesentlich ältere Diane Keaton Marisa Tomeis Schwester sein soll. Diese Besetzung ist unglaubwürdig, ärgerlich und hat mich den weiteren Verlauf des Films beschäftigt.

Das ist jedoch nicht das einzige Problem von „Love the Coopers“, dieser unpassend platte Humor hätte der Schere zum Opfer fallen müssen. Ohne die beiden genannten Punkte hätte ich den Film gerne weiter empfohlen.

 

 

Trailer zu sehen:

 

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Macbeth“
Bewertung des Trailers: B+ (neuer Trailer
Kommentar: Shakespear-Verfilmung mit Michael Fassbender und Marion Cotillard
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „My Big Fat Greek Wedding 2“
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: na darauf hat ja die Welt gewartet…
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The 5th Wave“
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: Sci-Fi-Action-Katastrophen-Film mit Chloe Grace Moretz. Januar-Film
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Alvin and the Chipmunks: The Road Chip“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Die Chipmunks-Filme habe ich im TV früher oder später alle gesehen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: im TV

Trailer v. Film: „In the Heart of the Sea“
Bewertung des Trailers: B (neuer Trailer)
Kommentar: Ron Howards neuer Film. Das letzte Mal, dass ich einen Trailer zu diesem Film gesehen habe, war zu Blackhat im Januar 2015
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: vielleicht doch

Trailer v. Film: „The Divergent Series: Allegiant“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: 3. Teil der Divergent-Filme, natürlich nur der erste Part. Dieser Jugendbuch-Verfilmung fehlt eindeutig die charismatische Hauptdarstellerin
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Choice“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: wieder eine Nicholas Sparks-Verfilmung – die gehen aber auch nicht aus…
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

 

NYC – Film: "Meadowland"

Ich war am 24.04.15 in New York und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„Meadowland“ 95 min drama
dir. Reed Morano cast: Olivia Wilde, Luke Wilson, Giovanni Ribisi, Elisabeth Moss, John Leguizamo, Juno Temple, Merritt Wever

Es ist jetzt ein Jahr vergangen, dass der kleine Sohn von Sarah (Olivia Wilde) und Phil (Luke Wilson) spurlos verschwunden ist. Jeder geht unterschiedlich mit seiner Trauer um. Während sich Phil einer Selbsthilfegruppe anschließt, will die Lehrerin Sarah das Verschwinden ihres Sohnes immer noch nicht wahrhaben und sucht die Nähe zu dem autistischen Schüler Adam (Ty Simpkins). Die beiden Eheleute entfernen sich immer mehr voneinander.

C+ (Wertung von A bis F) „Meadowland“ ist das Regiedebüt einer der wenigen Kamerafrauen, Reed Morano (Kill Your Darlings, The Skeleton Twins).

„Meadowland“ ist ein spannungs- und überraschungsfreies Beziehungsdrama. Es passiert wenig, man sieht, wie die Protagonisten ihren Alltag leben und versuchen, ihre Trauer zu bewältigen. Die Filmmusik lärmt und nervt – grauenvoll. Das Einzige was ich von dem Film positiv in Erinnerung habe, sind ein paar gute Szenen und die schauspielerischen Leistungen von Elisabeth Moss, Giovanni Ribisi und vor allen Dingen Olivia Wilde (People Like Us, Rush). Während Elisabeth Moss wieder mal in ihrer eigenen Klasse spielt, gibt Olivia Wilde eine völlig uneitle, intensive Performance, die wohl zu den besten ihrer Karriere zählt.

Trailer zu sehen:

„Meadowland“ wurde erstmalig auf dem Tribeca Film Festival 2015 gezeigt. Ich habe ihn auf diesem Filmfestival gesehen. Die Regisseurin Reed Morano, die Produzentin und die Schauspielerin Olivia Wilde waren anwesend und haben sich im Anschluss an den Film den Fragen des Publikums gestellt. „Meadowland“ hat im Juni einen amerikanischen Verleiher gefunden und wird im Oktober 2015 ins amerikanische Kino gebracht.

Tribeca Film Festival

Das Tribeca Film Festival wurde nach dem 11. September 2001 von u.a. Robert De Niro ins Leben gerufen. Der New Yorker Robert De Niro besitzt in TriBeCa (Triangle below Canal Street) ein Hotel und Restaurants, auch seine Produktionsfirma ist dort ansässig. Durch das Film Festival wollte er nach den Terroranschlägen seinen Beitrag leisten, Manhattan – insbesondere Lower Manhattan, wieder in ein positives Licht zu rücken und für Investitionen, insbesondere im Filmbereich, werben. Im Jahr 2015 feierte das TFF bereits seinen 14. Jahrestag.

Ich habe mir „Meadowland“ am FILM FOR ALL FRIDAY angeschaut. An diesem Tag sind ALLE Kinokarten umsonst. Die Tickets für den FILM FOR ALL FRIDAY sind nicht online zu erwerben. Man muss sich eine der begehrten Kinokarten an einem bestimmten Tag (vor Beginn des Festivals) an einer der Verkaufsstellen besorgen. Das soll den New Yorkern ermöglichen, das Tribeca Film Festival gratis zu besuchen. Die Karten für alle Vorstellungen an diesem Tag sind in Nullkommanichts „ausverkauft“. Auch wenn man bei dem Tribeca Film Festival noch keine Karte für den gewünschten Film hat, stehen die Chancen sehr gut, den Film trotzdem zu sehen. Der Haken ist, dass man sich anstellen muss, um sich einen der dann noch verfügbaren Plätze zu sichern. Alle Inhaber einer Kinokarte sollten mind. 15 Minuten vor Beginn der Vorstellung auftauchen, da ansonsten die freien Plätze an die Wartenden verkauft (bzw. am Film For All Friday verschenkt) werden. Die Organisation funktioniert hervorragend, da sehr viele (seit zwei Jahren sogar bezahlte) Freiwillige für das Tribeca Film Festival arbeiten. Auch dieses Jahr machte es den Anschein, dass sich das Anstehen lohnt. In jeder der Schlangen für die sogenannten RUSH tickets stehen im Schnitt ca. 50 Leute und eine der für die Organisation zuständigen Mitarbeiterinnen erzählte mir, dass die meisten tatsächlich eine Kinokarte für ihren gewünschten Film bekommen.

Ich persönlich bin kein großer Fan von FILM FOR ALL FRIDAY, ich bezahle lieber für meine Kinokarte, habe sie dann auf meinem iPhone und gehe bequem ins Kino.

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San Francisco – Film: "The Lazarus Effect"

Ich war am 27.02.15 in San Francisco und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„The Lazarus Effect“ 83 min horror
dir. David Gelb cast: Mark Duplass, Olivia Wilde, Donald Glover, Evan Peters, Sarah Bolger

Frank (Mark Duplass) und Zoe (Olivia Wilde) sind Wissenschaftler und arbeiten mit Clay (Evan Peters) und Niko (Donald Glover) an der Universität von Berkeley an einem geheimen Projekt. Sie haben ein spezielles Serum erfunden, dass sie an toten Hunden testen. Ewa (Sarah Bolger) dokumentiert die Tests mit der Kamera. Ganz ungefährlich ist das Lazarus Projekt nicht.

C (Wertung von A bis F) „The Lazarus Effect“ ist ein Horrorfilm, mit einigen Logikfehlern und anderen, keinen Sinn ergebenden Dingen. Der Film ist oftmals unfreiwillig komisch, aber es hätte noch viel schlimmer sein können, wenn Olivia Wilde nicht mitspielen würde. Über weite Teile trägt sie den Film und lenkt vom schlechtem Schauspiel anderer ab. Als ich am Eröffnungstag ins Kino ging, hatte der Film 13% bei Rotten Tomatoes – so schlecht wie diese Prozentzahl vermuten lässt, ist er nun auch nicht.

Mark Duplass (Your Sister´s Sister, The One I Love spielt einen Wissenschaftler namens Frank (spätestens mit dem Trailer weiß man, dass es sich um einen Frankenstein-Film handelt), leider habe ich ihm diese Figur nicht abgenommen.

Ich hatte mal wieder ein ereignisreichen Kinobesuch. Einer meiner Mitzuschauer (ein älterer Herr) war der Meinung während des Films kiffen zu müssen (San Francisco halt) und jede einzelne Szene entweder zu kommentieren oder nachsprechen zu müssen. Er wurde von den anderen Zuschauern und mir natürlich mehrfach aufgefordert, seine Klappe zu halten. Das hat ihn aber wenig beeindruckt, nach der Hälfte des Films muss ihm sein Dummgequatsche dann aber scheinbar selbst angeödet haben, denn er verliess das Kino

Man kann davon ausgehen, dass eine Fortsetzung von „The Lazarus Effect“ geplant ist.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Avengers: Age of Ultron“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Marvel-Fortsetzung
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Insidious 3“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: 3. Teil des Horrorfilms
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken

Trailer v. Film: „Furious 7“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Der siebentausendste Teil der Reihe
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Longest Ride“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: wieder eine Nicholas Sparks-Verfilmung, das ist die 17. Auch die wird sicher nicht an „The Notebook“ heranreichen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: eher nicht

Trailer v. Film: „Chappie“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Neil Blomkamps neuer Film sieht aus wie ein Sci-Fi-Film für Teenager. Erschwerend dazu kommt, dass Dev Patel und Hugh Jackman mitspielen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 7 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Gunman“
Bewertung des Trailers: B+ (neuer Trailer)
Kommentar: Zwei meiner Lieblingsschauspieler (Sean Penn und Javier Bardem) in einem Actionthriller – na logisch gucke ich den.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Desert Dancer“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Film spielt im Iran. Ich habe keinerlei Interesse an Tanzfilmen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

San Francisco – Film: "Third Person"

Ich war am 17.07.14 in San Francisco und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„Third Person“ (dt. Filmtitel: „Dritte Person“, dt. Kinostart: 04.12.14) 136 min drama
dir. Paul Haggis cast: Liam Neeson, Mila Kunis, Adrien Brody, Olivia Wilde, James Franco, Maria Bello, Kim Basinger, Moran Atias

In Paris bekommt der verheiratete Romanautor Michael (Liam Neeson) Besuch von seiner Geliebten (Olivia Wilde).

In Rom lernt der amerikanische Geschäftsmann Scott (Adrien Brody) in einer Bar eine Frau (Moran Atlas) kennen.

In New York befinden sich Julia (Mila Kulis) und ihr Ex Rick (James Franco) in einem erbitterten Sorgerechtsstreit um ihren gemeinsamen Sohn.

C- (Wertung von A bis F) „Third Person“ ist ein nicht enden wollender Episodenfilm. Die einzelnen Geschichten führen einen nach Paris, New York und Rom. Dieser Film ist mal wieder ein Beispiel dafür, dass ein anerkannter Drehbuchautor und Regisseur und eine beeindruckende Besetzung nicht zwangsläufig auch zu einem guten Film führen.

Ich fand einzig die Geschichte um Liam Neesons und Olivia Wildes Figuren unterhaltsam. Die Episoden um Adrian Brodys Charakter fand ich völlig absurd (Wie dämlich kann man denn sein?) und noch dazu öde, die um Mila Kunis´ Figur nur öde. Vielleicht hätte mir der Film gefallen, wenn einzig die Pariser Geschichte erzählt worden wäre. So bin ich leider ungeduldig in meinem Kinosessel hin- und hergerutscht, sobald die beiden einschläfernden Stories weitergingen. Bei diesem Episodenfilm gibt es eine Verbindung der Geschichten untereinander, dazu findet man immer wieder Indizien, ganz zum Schluss wird die Verbindung aber erst aufgeklärt. Das Ende fand ich gut (vielleicht auch, weil der Film nun endlich vorbei war), aber alles andere als neu.

Erneut ein großer Störfaktor für mich war Mila Kunis. Mir ist sie einfach zu gewöhnlich.

Erwähnenswert ist vielleicht noch, dass die hübsche Olivia Wilde hier splitterfasernackt zu sehen ist.

„Third Person“ wurde erstmalig auf dem Toronto International Film Festival 2013 gezeigt.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Boyhood“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Drama mit Ethan Haake und Patricia Arquette
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bereits gesehen

Trailer v. Film: „This is Where I Leave You“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Tragikomödie mit Tina Fey, Jason Bateman, Rose Byrne, Corey Stoll, etc.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „I Origins“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Sci-Fi mit Brit Marling
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Hundred-Foot Journey“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Lasse Hallströms neuer Film mit Helen Mirren. Den würde ich mir nur ihretwegen anschauen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: weiß nicht

Trailer v. Film: „A Walk Among the Tombstones“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Thriller mit Liam Neeson. Ich hasse es, wenn Trailer bereits so viel spoilern. Das ist ein Grund, warum ich mir außerhalb des Kinos keine Trailer anschaue.
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80%

L.A. – Film: "Her"

Ich war am 20.12.13 in Los Angeles und habe mir im Kino angeschaut:

„Her“ (dt. Kinostart: 27.03.14) 119 min drama, sci-fi
dir. Spike Jonze cast: Joaquin Phoenix, Amy Adams, Rooney Mara, Olivia Wilde, Chris Pratt voice: Scarlett Johansson

Los Angeles – in nicht so ferner Zukunft. Theodore Twombly (Joaquin Phoenix) schreibt beruflich wunderbare Liebesbriefe für andere Leute, privat weiß er sich oftmals nicht richtig auszudrücken. Jetzt lebt er gerade in Scheidung von seiner Frau Catherine (Rooney Mara). Theodore legt sich ein neues Betriebssystem zu. Das OS 1 ist das erste Betriebssystem von künstlicher Intelligenz. Dieses Betriebssystem kann sogar denken und fühlen. Nachdem ihm ein paar persönliche Fragen gestellt wurden und seine Festplatte durchgecheckt wurde, ist das OS direkt auf ihn zugeschnitten und beginnt sich, durch eine sympathische Frauenstimme, mit ihm zu unterhalten. Samantha (Scarlett Johansson) nennt sie sich, erinnert ihn an Termine, liest ihm seine Emails vor und er vertraut ihr seine Gedanken an. Die Beziehung wird immer inniger…

A- (Wertung von A bis F) „Her“ ist ein Film über eine ungewöhnliche Liebesbeziehung. Es ist aber auch ein Film über die Einsamkeit in einer zunehmend technisierten Welt.

Spike Jonze („Being John Malkovich“, „Adaptation“, Where the Wild Things Are) zeichnet mit seinem erst vierten Spielfilm eine Welt in der näheren Zukunft. Eine Zukunft, in der die Technologie einen immer größeren Stellenwert in unserem Leben einnimmt. Die Menschen begegnen sich zwar noch, unterhalten sich, aber zwischenmenschliche Beziehungen nehmen immer mehr ab. Der Computer, das Betriebssystem bestimmt zunehmend das Leben. Es übernimmt weite Teile der Kommunikation in der Gesellschaft, was zwangsläufig in Einsamkeit resultiert.

Es ist etwas ganz Besonderes in diese abgedrehte Welt von Spike Jonzes „Her“ einzutauchen. Man muss sich aber auch darauf einlassen können und wollen. Der Regisseur Spike Jonze hat bereits zwei Mal mit dem Drehbuch-Genie Charlie Kaufmann („Confession of a Dangerous Mind“, „Eternal Sunshine of the Spotless Mind“, Synecdoche, New York) gearbeitet. Zuerst bei seinem Regiedebüt „Being John Malkovich“, dann bei seinem zweiten Film „Adaptation“. „Her“ fühlt sich auch an, als käme er aus Charlie Kaufmanns Ideenfabrik. Dieses Mal hat Spike Jonze aber die Vorlage zu seinem Film völlig allein geschrieben.

Ich finde die Idee mit dem Betriebssystem von künstlicher Intelligenz genial und kann mir vorstellen, dass in einigen, wenigen Jahren so etwas zur Normalität werden kann. Schon seit einigen Jahren beobachte ich sorgenvoll, dass die meisten Menschen mehr in ihr Handy schauen, gucken was in sozialen Netzwerken passiert, anstatt sich persönlich mit anderen Menschen zu unterhalten. Der direkte Kontakt zu seinen Mitmenschen scheint immer mehr abzunehmen. Da ist die Idee mit dem personifizierten Betriebssystem praktisch nur einen Schritt weiter. In „Her“ sieht man (später im Film) wie die Leute auf der Straße nicht nur dauernd in ihr Handy gucken und durch das Handy mit jemanden reden, sondern sie reden direkt mit ihrem Handy, bzw. mit ihrem personifizierten Betriebssystem. Sie bauen eine Beziehung zu ihrem Betriebssystem auf und dann ist es sicherlich nur noch ein kleiner Schritt, Gefühle für sein OS zu entwickeln.

Das Erste was mir in „Her“ aufgefallen ist, waren diese weichen schönen Farben, die großartige Szenenbilder und die fantastische Ausstattung. Alleine in dieser einzigartigen Ausstattung könnte ich mir vorstellen zu leben. Wenn so Großraumbüros aussehen, möchte ich auch in einem arbeiten. Dieses warme Licht in den Innenräumen schafft so eine Wohlfühl-Atmosphäre, teilweise ganz im Kontrast zu den Aufnahmen in der Innenstadt. Die Stadt, hier das Los Angeles in der Zukunft, wirkt kalt und klinisch sauber (mich hat das sofort an japanische Städte wie Osaka oder Nagoya erinnert).

Joaquin Phoenix („Gladiator“, „Walk the Line“, We Own the Night, I´m Still Here, The Master) zeigt einmal mehr was für ein brillanter Schauspieler er ist. Ich habe ihn, glaube ich, in beinahe jedem Film gesehen. In der Vergangenheit hat er oft genug gezeigt, was für ein facettenreicher Schauspieler er ist, auch wenn ich ihn immer besonders überzeugend fand, wenn er irgendwie durchgeknallte Charaktere spielt. Ich kann mich nicht erinnern, wann er je so einen sympathischen und gefühlvollen Charakter wie in „Her“ gespielt hat. Joaquin Phoenix ist Theodore Twombly und damit ist das eine eindeutige Oscar-Performance. Ich kann mir auch keinen anderen Schauspieler vorstellen, der diese Rolle hätte überzeugend verkörpern können. Dennoch ist es gut vorstellbar, dass er bei den Oscar-Nominierungen im nächsten Jahr übergangen wird. Ausgerechnet in die Kategorie Bester Hauptdarsteller drängen sich lauter nominierungswürdigen Performances. Um den wichtigsten männlichen Schauspielern im Filmjahr 2013 gerecht zu werden, könnte man locker die Kategorie Beste Hauptdarsteller auf zehn zu Nominierende erweitern.

Auch im Gespräch für eine Oscar-Nominierung ist Scarlett Johansson. Die Academy hat jedoch noch nie jemanden für eine reine Sprechrolle nominiert, daher ist auch hier eine Nominierung eher unwahrscheinlich. Ich sehe Scarlett Johansson nun gar nicht gerne, aber muss zugeben, dass sie eine schöne Stimme und Sprache hat. Samantha wurde übrigens zuvor von der Schauspielerin Samantha Morton gesprochen. Nachdem der Film abgedreht war, hat sich jedoch Spike Jonze entschieden, ihre Rolle noch einmal komplett von einer anderen Schauspielerin, also Scarlett Johansson, sprechen zu lassen.

Das Einzige woran ich mich in dem Film erst gewöhnen musste, sind Joaquins Hosen (bzw. auch die Hosen der anderen Männer). Später im Film fand ich aber selbst die auf seltsame Weise toll.

Da in dem Film „Her“ die Stimmen und die Sprache eine äußerst wichtige Rolle spielen, sollte er ausschließlich in der Originalfassung geschaut werden. Auch sollte „Her“ vorzugsweise auf der großen Leinwand gesehen werden.

„Her“ ist ein Film nach einem Originaldrehbuch. Wenn man sich den Film anschaut, dann denkt man sofort, dass dies eine Indie-Produktion ist. „Her“ wurde aber tatsächlich von einem großen Studio (Warner Bros Pictures) produziert. Und das in einer Zeit, in der von den Studios hauptsächlich dumme Actionfilme, Comic-Verfilmungen, Buchadaptionen, Remakes, Fortsetzungen und Neuauflagen von bereits vorhandenen Filmen oder Reihen die Kinosäle blockieren. Daher weiß ich den so kleinen, feinen Film von einem Major besonders zu schätzen.

Definitiv wird „Her“ in meiner Bestenliste für Filme aus dem Jahr 2013 auftauchen.

Als ich mir den Film angeschaut habe, lief er nur auf sechs Leinwänden in den gesamten U.S.A. bzw. Kanada (New York, L.A. und Toronto)

„Her“ wurde erstmalig auf dem New York Film Festival 2013 gezeigt.

„Her“ ist für folgende Oscar-Nominierungen im Gespräch: Bester Film, Beste Regie, Bester Hauptdarsteller (Joaquin Phoenix), Beste Nebendarstellerin (Amy Adams, Scarlett Johansson), Bestes Originaldrehbuch, Bestes Szenenbild, Beste Kamera, Beste Filmmusik (bereits qualifiziert), Bester Original Song („The Moon Song“ ist bereits qualifiziert)

Der amerikanische Kino-Trailer:

Die Website:

http://www.herthemovie.com/#/home

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Labor Day“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Jason Reitmans neuer Film mit Kate Winslet und Josh Brolin. Galt mal als Oscar-Kandidat.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Other Woman“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Komödie mit Cameron Diaz und Leslie Mann. (Schön zu sehen, dass auch Cameron Diaz älter wird und noch besser, dass sie auf Botox verzichtet)
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: weiß nicht

Trailer v. Film: „Winter´s Tale“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Romanverfilmung mit Colin Farrell, Jennifer Connelly und Russell Crowe. Romantisches Drama mit esoterischem Einfluss. Hilfe!
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Edge of Tomorrow“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Sci-Fi-Film mit Tom Cruise und Emily Blunt. Während des Trailers habe ich mir notiert: „Das kann doch nicht deren Ernst sein“. Ich kann mich aber nicht erinnern warum und wollte mir den Trailer auch nicht noch mal im Netz anschauen.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

NYC – Film: "Rush"

Ich war am 24.09.13 in New York und habe mir im Kino angeschaut:

„Rush“ (dt. Filmtitel: „Rush – Alles auf Sieg“, dt. Kinostart: 03.10.13) 123 min drama, biopic
dir. Ron Howard cast: Chris Hemsworth, Daniel Brühl, Olivia Wilde, Alexandra Maria Lara

London 1970. Bei einem Formel-3-Rennen treffen der britische Rennfahrer James Hunt (Chris Hemsworth) und der österreichische Rennfahrer Niki Lauda (Daniel Brühl) das erste Mal aufeinander. Für den britischen Playboy und den vom Ehrgeiz getriebenen Österreicher beginnt ein jahrelanger Konkurrenzkampf, der in einer hochdramatischen Formel-1-Saison im Jahr 1976 endet…

B (Wertung von A bis F) „Rush“ basiert auf einer wahren Geschichte.

Wäre der Film nicht für die Oscars im Gespräch, hätte ich ihn mir wahrscheinlich gar nicht angeschaut. Wenn ich etwas für dusselig und verzichtbar halte, dann Autorennen. Es gibt auch wenig Menschen, die ich noch unsympathischer finde als Niki Lauda. Entsprechend war mir auch nur wenig über die näheren Umstände, die zu seinem tragischen Unfall führten, bekannt. Gar nichts wusste ich über die Rivalitäten zwischen Niki Lauda und James Hunt. Ich hätte nicht gedacht, dass ich einen Film über Autorennen mit einem deutschen Schauspieler, der bislang auch nicht gerade zu meinen Lieblingen zählte, so gefallen würde. Wenn man, wie ich, den Verlauf der Formel-1-Saison 1976 und den Ausgang der Geschichte zwischen den beiden Rennfahrern nicht kennt, ist gerade das letzte Rennen in Japan unfassbar spannend inszeniert.

Das erste was mir in dem Film auffiel, war Daniel Brühls Stimme. Wenn er englisch spricht, ist seine Stimme kaum zu erkennen. Wenn er deutsch mit österreichischem Akzent spricht hat er mir anfangs wesentlich besser gefallen. In allen Szenen mit (und trotz) Alexandra Maria Lara fand ich ihn besonders gut. Vielleicht musste ich mich aber nur einfach an ihn gewöhnen. Vielleicht hat mich aber auch die Tatsache, dass Daniel Brühl Niki Lauda portraitiert zu sehr abgelenkt. Auch wenn er optisch ganz verändert ausschaut (er sass wohl bis zu 7 Stunden täglich in der Maske, Mark Coulier ist einer der Makeup Designer, der Meryl Streep auch erfolgreich in Margaret Thatcher verwandelt hat). Ich muss aber fair bleiben, Daniel Brühl macht seine Sache richtig gut. Er hat sicherlich auch den etwas schwierigeren Part. Niki Lauda ist im Vergleich zu dem charismatischen Playboy James Hunt sicherlich der – zumindest auf den ersten Blick – wesentlich langweiligere Charakter. Ein eher introvertierter Typ, der etwas streberhaft und bieder wirkt.

Es ist ein Film über die Rivalität zweier so unterschiedlicher Persönlichkeiten. Der disziplinierte, sehr auf Sicherheit bedachte, Perfektionist Niki Lauda, der immer klar seine Meinung sagt und durch seine direkte Art andere Menschen vor den Kopf stösst und der britische Playboy, der Rennfahrer, der immer ein großes Risiko eingegangen ist. Zwei starke Persönlichkeiten, die, und das sieht man eigentlich erst zum Schluss, auch großen Respekt füreinander hatten. Einen Sympathieträger gibt es im Film „Rush“ nicht, beide Rennfahrer sind auf ihre Weise, in meinen Augen, unsympathisch. Am Ende des Films hat Niki Lauda (durch Daniel Brühl) aber tatsächlich ein paar Sympathiepunkte bei mir sammeln können.

Gezeigt werden Formel-3, aber überwiegend Formel-1-Rennen in den 1970er Jahren, in einer Zeit, in der ganz sicher die Rennen nicht den heutigen Sicherheitsstandards entsprochen haben. Viele Freunde und Fans des Autosports damals waren sicherlich auch von der Gefährlichkeit dieser Autorennen fasziniert. Ron Howard („Backdraft“, „Apollo 13“, „A Beautiful Mind“, Frost/Nixon) hat die 1970er Jahre realistisch inszeniert. Vermutlich ist es sogar einer seiner besten Filme.

Auch, wenn man sich – wie ich – nichts aus Autorennen macht, „Rush“ erzählt eine packende Geschichte. Enorm geholfen hat dabei ein solides Drehbuch. Peter Morgan hat bereits mit seinen hervorragenden Drehbüchern Vorlagen für „The Queen“ und „Frost/ Nixon“ geliefert.

Niki Lauda hat sich für eine Zusammenarbeit mit Peter Morgan und Ron Howard bereiterklärt, allerdings nur wenn sie sich an seine Bedingungen halten, zwei davon waren: „Don´t make me look gay and get me to the Oscars“. Gut, man kann davon ausgehen, dass man sich mit so einer Aussage keine neuen Freunde macht. Man kann aber auch darauf wetten, dass es Niki Lauda piepegal ist, was andere von ihm halten. Wenn man „Rush“ sieht, kommt man selbstverständlich nicht auf die Idee, dass Niki Lauda schwul wäre. Heute ist der letzte Tag im September und ich gehe davon aus, dass ein neuer Smoking für die Oscar-Verleihung im März 2014 schon längst in Niki Laudas Schrank hängt.

Die Oscar-Chancen für den Film „Rush“ sind für mich schwer einzuschätzen. Keiner in den U.S.A. interessiert sich wirklich für Formel-1-Rennen. Ron Howard hat aber ein spannendes Biopic inszeniert. Das erste was mir jetzt, Tage später, in den Sinn kommt, wenn ich an den Film zurückdenke, ist der ohrenbetäubende und monströs gute Sound. Definitiv sehe ich eine Nominierung in den Kategorien Bester Ton und Bester Tonschnitt, aber auch in anderen technischen Kategorien. Oscar-Nominierungen sind für folgende Kategorien im Gespräch: Bester Ton, Beste Kameraführung, Bester Schnitt, Bester Hauptdarsteller (Chris Hemsworth), Bester Nebendarsteller (Daniel Brühl), Bester Score (Hans Zimmer), vielleicht Bestes Originaldrehbuch, vielleicht Beste Regie.

Die Schauspieler Chris Hemsworth und Daniel Brühl kann man für ihre Leistung nominieren, muss man aber nicht. Ich sehe Daniel Brühls Rolle mindestens genauso groß wie Chris Hemsworths an. Wenn es zu einer Nominierung kommen sollte, wäre es nur richtig, wenn auch Daniel Brühl für die Beste Hauptrolle nominiert wird. Dieses Jahr ist aber ein Jahr, in dem wahnsinnig viele männliche Schauspieler scheinbar eine Berechtigung haben, in der Kategorie Beste Hauptrolle geführt zu werden. Das ist sicherlich der Hauptgrund dafür, dass für Daniel Brühl eine Kampagne für Beste Nebenrolle geführt wird

Der Film „Rush“ feierte in London seiner Premiere und wurde auf dem Toronto International Film Festival 2013 gezeigt.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Lone Survivor“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Militär-Action-Film nach wahren Begebenheiten mit Mark Wahlberg und Eric Bana. Gilt als Oscar-Film…also – bei aller Liebe…Vielleicht hätte ich mir online den Trailer anschauen sollen, bevor ich meine Oscar-Prognose veröffentlicht habe.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: eher nicht

Trailer v. Film: „American Hustle“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: David O. Russells neuer Film mit Christian Bale, Bradley Cooper (Brüller alleine die Dauerwellen-Lockenwickler und das Resultat), Amy Adams, Jeremy Renner und Jennifer Lawrence. Oscar-Film.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Grudge Match“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Ein Film, in dem Sylvester Stallone und Robert De Niro alternde Boxer spielen und gegeneinander kämpfen – muss doch nicht wirklich sein. Ich weiß nicht was ich davon halten soll.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: bei 80% RT

Trailer v. Film: „The Hunger Games: Catching Fire“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Zweiter Teil der Trilogie
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 49%

Trailer v. Film: „About Time“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: britische RomCom mit Bill Nighy, Tom Hollander und Rachel McAdams
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 20%

Trailer von Film: „The Wolf of Wall Street“
Bewertung des Trailer: B (neuer Trailer)
Kommentar: Martin Scorseses neuer Film mit Leonardo DiCaprio, Jonah Hill, Matthew McConaughey, etc. Derzeit ist im Gespräch, dass der Film aufs nächste Jahr verschoben wird. Es gibt wohl Probleme bei der Fertigstellung. Abwarten, dann wäre ein Oscar-Film weniger in dieser Saison.
Wie oft habe ich den Trailer bereits im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich mir den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Secret Life of Walter Mitty“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Ben Stillers Fantasy-Film mit ihm in der Hauptrolle und Kristin Wiig und Sean Penn. Gilt als Oscar-Film.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

San Francisco – Film: "People Like Us"

Ich war am 15.07.12 in San Francisco und habe mir im Kino angeschaut:

„People Like Us“ (dt. Titel: „Zeit zu leben“, dt. Kinostart: 18.10.12) 115 min drama
dir. Alex Kurtzman cast: Chris Pine, Olivia Wilde, Elizabeth Banks, Michelle Pfeiffer, Mark Duplass

Sam (Chris Pine) hat schon länger keinen guten Kontakt zu seinen Eltern. Nach dem Tod seines Vaters steht er seiner Mutter Lilian (Michelle Pfeiffer) wieder gegenüber. Sein Vater war ein bekannter Plattenproduzent und hinterlässt seinem Sohn seine riesige Plattensammlung. Außerdem händigt der Anwalt seines Vaters (Philip Baker Hall) Sam eine Tasche mit insgesamt 150.000 Dollar aus. Sam benötigt dringend das Geld. Nur soll er das Geld an den 11-jährigen Josh (Michael Hall D´Addario) übergeben…

C (Wertung von A bis F) „People Like Us“ ist das Regiedebüt von Alex Kurtzman. Zuvor hat er an Drehbüchern von Cowboys & Aliens und „Transformers“ mitgeschrieben. Die Geschichte in „People Like Us“ soll wage auf seinen eigenen Erfahrungen basieren, auch hier hat er am Skript mitgeschrieben.

Das Drehbuch ist alles andere als gut, insbesondere wenn es um die Beziehung zwischen Chris Pines und Elizabeth Banks Charakteren geht. Dem Film kommt zugute, dass sich Chris Pine und Elizabeth Banks wahnsinnig ähnlich sehen, aber davon wird die erzählte Geschichte auch nicht besser. Elizabeth Banks ist, wie immer, großartig. Michelle Pfeiffer hat mir so völlig uneitel auch sehr gut gefallen. Der Junge, gespielt von Michael Hall D´Addario, war für mich die Entdeckung. Mir kam er wahnsinnig bekannt vor, nur habe ich ihn weder in der großen Broadway-Produktion „All My Sons“, noch in dem HBO-Mehrteiler „John Adams“ und der TV-Serie „Are We There Yet?“ gesehen.

So ausgeleuchtet und geschminkt sieht Chris Pine („Carriers“, „Star Trek“, „Unstoppable“, „This Means War“) aus wie ein Filmstar. Leider fehlt ihm das schauspielerische Talent und die nötige Substanz, um in einem Film aus Hauptdarsteller zu punkten.

Mark Duplass habe ich jetzt innerhalb von drei Wochen in drei Filmen (Safety Not Guaranteed, Your Sister´s Sister und „People Like Us“) als Schauspieler begutachten dürfen. In den beiden erstgenannten hat er mir gut gefallen, hier bekommt er einfach nicht genug zu tun.

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Hyde Park on Hudson“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Biografisches Drama über den amerikanischen Präsidenten Franklin D. Roosevelt und seiner Cousine. FDR wird von Bill Murray portraitiert, es spielen auch Laura Linney, Olivia Williams und Olivia Colman mit. Ein weiterer Film, der bei den Oscar´2013 eine Rolle spielen dürfte. Dem Trailer nach macht Bill Murray einen verdammt guten Eindruck.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Ruby Sparks“
Bewertung des Trailers: B+ (neuer Trailer)
Kommentar: RomCom mit Paul Dano, Zoe Kazan, Annette Bening
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Hope Springs“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: RomCom mit Meryl Streep, Tommy Lee Jones und Steve Carell
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Odd Life of Timothy Green“
Bewertung des Trailers: D
Kommentar: Drama/Fantasie-Film mit Jennifer Garner und Joel Edgerton. Wie oft muss ich diesen Trailer eigentlich noch ertragen?
Wie oft schon im Kino gesehen: 5 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Great Gatsby“
Bewertung des Trailers: A-
Kommentar: Gut, als ich das erste Mal davon gehört habe, dass „Der große Gatsby“ erneut verfilmt wird und diesmal in 3D habe ich ziemlich laut gelacht. Spätestens mit dem Trailer ist klar, es kann auch gutgehen. Diese Romanverfilmung ist von Baz Luhrmann inszeniert und mit Leonardo DiCaprio, Carey Mulligan und Tobey Maguire in den Hauptrollen. Mittlerweile wird fest davon ausgegangen, dass der Film auch eine Rolle bei den Oscars 2013 spielen wird.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Perks of Being a Wallflower“
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Romanverfilmung mit Paul Rudd, Ezra Miller, Emma Watson
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 50%