San Francisco – Film: „Popstar: Never Stop Never Stopping“

Ich war am 26.06.16 in San Francisco und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

 

 

„Popstar: Never Stop Never Stopping“ 86 min comedy
dir. Akiva Schaffer, Jorma Taccone cast: Andy Samberg, Akiva Schaffer, Jorma Taccone, Sarah Silverman, Imogen Poots, Joan Cusack, Maya Rudolph, Bill Hader, Emma Stone

 
Conner (Andy Samberg) hat als Teenie mit seinen beiden besten Freunden Owen (Jorma Taccone) und Lawrence (Akiva Schaffer) die Band The Style Boyz gegründet. Sie waren ziemlich erfolgreich bis Conner die Gelegenheit bekam, als Solokünstler durchzustarten. Als Pop-Rapper Conner4Real wurde er quasi über Nacht weltberühmt. Jetzt erscheint bald sein zweites Soloalbum und die Tournee steht vor der Tür. Leider bekommt Conner4Real für sein neues Album keine guten Kritiken….

 

 

B+ (Wertung von A bis F) „Popstar: Stop Never Stopping“ ist eine Parodie auf die amerikanische Musik- und Entertainment-Industrie. Diese Mockumentrary basiert vage auf der Musikdokumentation „Justin Bieber: Never Say Never“. Jorma Taccone führte bereits bei der Actionkomödie „MacGruber“ Regie.

Die drei Mitglieder der Comedy-Band The Lonely Island (Andy Samberg, Akiva Schaffer and Jorma Taccone) haben das Drehbuch zu diesem Film gemeinsam geschrieben und spielen die The Style Boyz. Alle drei Humortalente haben jahrelang für die Comedy-Show Saturday Night Live gearbeitet. „Popstar: Never Stop Never Stopping“ ist einer dieser Filme, den man den Spass, den alle Beteiligten bei den Dreharbeiten hatten, ansehen kann. Das Trio hat dazu gleich viele ehemalige Saturday Night Live-Kollegen (Joan Cusack, Jimmy Fallon, Will Forte, Bill Hader, Maya Rudolph, Sarah Silverman, Tim Meadows, etc.) eingeladen.

Andy Samberg (I Love You, ManCeleste and Jesse Forever, Brooklyn Nine-NIne) spielt den egozentrischen Popstar, den der frühe Ruhm zu Kopf gestiegen ist und der komplett die Bodenhaftung verloren hat. Die Ähnlichkeiten zu dem kanadischen Teenie-Idol Justin Bieber sind auf den Punkt. Der Film hat mir zwar nicht geholfen, das Phänomen Justin Bieber zu verstehen, aber es ist brüllend komisch, wie sich darüber lustig gemacht wird.

Wer schon mal die amerikanische Paparazzi-Sendung TMZ gesehen hat, wird sich bei der hier gezeigten Parodie bestens amüsieren können. Die The Lonely-Island-Songs sind eine brillante Satire auf diese Art von Musik. Die Melodien gehen einen nicht mehr so einfach aus dem Kopf und die Texte nehmen die Songtexte der Pop-Rapper wunderbar auf die Schippe. Mir haben am Besten „Equal Rights“ und „Finest Girl“ gefallen. Man muss diesen Film nicht zwingend im Kino gesehen, dafür sollte man ihn aber im Original sehen.

Mich hat es ziemlich beeindruckt, wie viele Musiker und Entertainer bei diesem Film mitwirken. Ob Ringo Star, Mariah Carey, Pharell Williams, Pink, Usher, 50 Cent, Snoop Dogg, etc – alle geben ihren Senf zu Conner4Real ab. Die Cameos von Justin Timberlake, Seal, Joan Cusack und Bill Hader sind großartig.

 
Diese Mockumentary ist nicht tiefgründig, dafür aber kreativ, smart und ununterbrochen witzig – eigentlich habe ich den gesamten Film über entweder vor mich hin gegrinst oder lauthals losgelacht. Bei der Szene in der Limousine habe ich vor lauter Lachen sogar einen Gesichtskrampf bekommen.

Während des Abspanns gibt es noch eine weitere TMZ-Parodie.

An der amerikanischen Kinokasse ist „Popstar: Stop Never Stopping“ leider völlig gefloppt. In einer gerechten Welt dürfte dieser Film aber den Golden Globe als Beste Komödie/Musical gewinnen und derzeit ist es unvorstellbar, dass ein anderer Schauspieler als Andy Samberg als Bester Schauspieler in einer Komödie/Musical ausgezeichnet wird. Für den einen oder anderen Song wäre auch eine Oscar-Nominierung als Best Original Song verdient und möglich.

 
Trailer zu sehen:

 

 

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Star Trek Beyond„
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Dritter Teil der Reboot-Reihe
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Space Between Us„
Bewertung des Trailers: C+
Kommentar: Sci-Fi-Teenager-Romanze
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Kevin Hart: What Now?„
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Stand-Up-Comedy-Film mit Kevin Hart
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „War Dogs„
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Komödie mit Jonah Hill und Miles Teller
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „The Purge: Election Year„
Bewertung des Trailers: B+ (neuer Trailer)
Kommentar: Bereits der dritte Teil der Reihe – es wird Zeit, dass ich die anderen beiden Teile sehe.
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Sausage Party„
Bewertung des Red-Band-Trailers: B
Kommentar: Animationsfilm, sieht interessant aus
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: mal gucken

Trailer v. Film: „Mike & Dave Need Wedding Dates„
Bewertung des Red-Band-Trailers: C+
Kommentar: Komödie. Zac Efron würde mich schon davon abhalten, den Film zu gucken, aber dann auch noch mit Anna Kendrick…
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: nie…mals

 

Boston – Film: „Trainwreck“

Ich war am 20.07.15 in Boston und habe mir folgenden Film im Kino angeschaut:

„Trainwreck“ (dt. Filmtitel: „Dating Queen“, dt. Kinostart: 13.08.15) 125 min comedy, drama
dir. Judd Apatow cast: Amy Schumer, Bill Hader, Tilda Swinton, Brie Larson, Ezra Miller, LeBron James, John Cena, Colin Quinn, Marisa Tomei

Amy (Amy Schumer) lebt in New York, sie geniesst ihr Singledasein und ist alles andere als bindungswillig. Sie arbeitet als Redakteurin für ein Männermagazin. Von der Herausgeberin Dianna (Tilda) bekommt sie den Auftrag, einen Artikel über den berühmten Sportmediziner Dr. Aaron Conners (Bill Hader) zu schreiben. Ausgerechnet Amy, die keine Ahnung von Sport und sich nun wirklich auch nicht dafür interessiert. Es kommt wie es kommen musste, sie landet mit Aaron im Bett und anschließend ist nichts mehr so wie es vorher war. Und das ist nicht die einzige Baustelle, die Amy in ihrem Leben hat. Ihr Vater leidet an Multipler Sklerose und soll nun in ein Pflegeheim ziehen. Amy und ihre jüngere Schwester Kim (Brie Larson) müssen seinen Haushalt auflösen.

B- (Wertung von A bis F) „Trainwreck“ ist der neueste Film von Judd Apatow (Knocked Up, Funny People)

Die Anfangsszene ist großartig und die Endsequenz passt für mich nicht in den Film, bedient aber die üblichen Klischees einer Hollywood-RomCom. Der Mittelteil ist mitunter sehr amüsant, gar witzig. Wäre „Trainwreck“ gute dreißig Minuten kürzer, hätte der Film ein mutigeres Ende und wäre Amy Schumer nicht in der Hauptrolle besetzt, hätte mir diese tragikkomische RomCom wahrscheinlich wesentlich besser gefallen.

Die derzeit angesagteste Comedienne in den U.S.A., Amy Schumer, hat das Drehbuch zu „Trainwreck“ geschrieben. Es ist ihr erstes Skript für einen Spielfilm. Vermutlich wurde ihr nahegelegt, ein – für eine Hollywoodkomödie – traditionelleres Ende zu schreiben. Auch wenn viel improvisiert wurde, ist erkennbar, dass Amy Schumers Drehbuch im Großen und Ganzen gelungen ist. Gerade der Dialogwitz (im Original) ist brillant. „Trainwreck“ lebt auch von der Situationskomik (insbesondere mit den beiden Sportstars, dem Wrestler John Cena und dem Basketballspieler LeBron James)

Amy Schumer hat vieles richtig gemacht, leider fand ich sie in der Hauptrolle unglaubwürdig. Vielleicht mag ich sie aber auch einfach nicht. Für eine Realverfilmung von Miss Piggy wäre sie idealbesetzt, aber dass sich John Cenas oder Bill Haders Charaktere von ihr angezogen fühlen, ist für mich völlig aus der Luft gegriffen. Auch kann man mir keine Blutsverwandtschaft zwischen Amy Schumer und der entzückenden Brie Larson verkaufen. Ich habe mir Amy Schumer in der Zwischenzeit aber in einigen Interviews und Shows angeschaut. Optisch finde ich sie immer noch furchtbar, aber mir gefällt, wie selbstironisch sie auftritt.

Brie Larson (Short Term 12, Don Jon) hingegen ist wieder mal ein Highlight im Film. Gut gefallen haben mir aber auch, wie bereits erwähnt, die beiden Sportler, aber auch Bill Hader, Ezra Miller und Tilda Swinton. Die beiden Letztgenannten spielen übrigens das erste Mal gemeinsam seit ihrem Film We Need to Talk About Kevin.

Eigentlich müsste ich längst ein Gespür für Tilda Swintons Wandelbarkeit entwickelt haben. Dieser Film hat mir aber wieder gezeigt, dass sie mich immer wieder überraschen kann. In „Trainwreck“ spielt sie die abgeklärte Herausgeberin des Männermagazins für das Amy Schumers Charakter arbeitet. Mit dieser Performance, ihrem heftigen Akzent und ihrer kompletten Typveränderung hat sie einen völlig eigenen, faszinierenden Charakter erschaffen. In meinen Augen sollte sie dafür eine Oscar-Nominierung erhalten. Ich habe ihre Filmfigur von der ersten Sekunde geliebt, mir auch direkt notiert, unbedingt herauszufinden, wer diese Schauspielerin ist. Relativ spät im Film, als Tilda Swintons Charakter irgendwann eine Sonnenbrille trägt, habe ich sie tatsächlich erst erkannt.

„Trainwreck“ spielt u.a. in einer Filiale eines meiner Lieblingscafés in Manhattan, dem Alice´s Tea Cup (http://alicesteacup.com)

„Trainwreck“ wurde erstmalig auf South by Southwest 2015 gezeigt.

Vermutlich relativ unwahrscheinlich, aber tatsächlich ist „Trainwreck“ für folgende Oscar-Nominierungen im Gespräch: Beste Hauptdarstellerin (Amy Schumer), Bestes Orginaldrehbuch,

Trailer zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Teaser v. Film: „Scouts Guide to the Zombie Apocalypse“
Bewertung des Teasers: D-
Kommentar: Horrorfilm
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „The Gift“
Bewertung des Trailers: B+ (neuer Trailer)
Kommentar: Thriller von und mit Joel Edgerton. Auch dabei Jason Bateman und Rebecca Hall.
Wie oft schon im Kino gesehen: 3 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Ricki and the Flash“
Bewertung des Trailers: B
Kommentar: Jonathan Demmes neuer Film mit Meryl Streep als alternde Rockerin
Wie oft schon im Kino gesehen: 2 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Joy“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: David O. Russells neuer Film, wieder mit Jennifer Lawrence, Bradley Cooper und Robert De Niro.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Teaser v. Film: „Scouts Guide to the Zombie Apocalypse“
Bewertung des Teasers: D (anderer Teaser)
Kommentar: Horrorfilm
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 0%

Trailer v. Film: „Vacation“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Komödie mit Christina Applegate, Ed Helms, Leslie Mann, etc.
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80%

Trailer v. Film: „Crimson Peak“
Bewertung des Trailers: B+
Kommentar: Guillermo del Toros neuer (Horror)-Film mit Mia Wasikowska, Jessica Chastain und Tom Hiddleston
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 100%

Trailer v. Film: „Sisters“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Komödie mit Tina Fey und Amy Poehler
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: weiß nicht

Montréal – Film: "Bridesmaids"

Ich war am 19.05.11 in Montréal und habe mir im Kino angeschaut:

„Bridesmaids“ (dt. Titel: „Brautalarm“, dt. Kinostart: 21.07.11) 125 min comedy
dir. Paul Feig cast: Kristen Wiig, Rose Byrne, Chris O´Dowd, Maya Rudolph, Melissa McCarthy, Jon Hamm, Jill Clayburgh

Annie (Kristen Wiig) ist kürzlich mit ihrer Bäckerei pleite gegangen, hat jetzt einen unbefriedigenden Job, immer die falschen Männer und wohnt in einer WG mit zwei durchgeknallten Geschwistern. Seit ihrer Kindheit ist sie mit Lilian (Maya Rudolph) befreundet, die ihr jetzt mitteilt, dass sie sich verlobt hat. Annie freut sich darauf, Trauzeugin zu sein. Seit einigen Monaten ist Lilian jedoch mit Helen (Rose Byrne) befreundet. Helen ist bildhübsch und wohlhabend, schlichtweg perfekt und beansprucht den Titel als Lilians beste Freundin für sich. Helen will die bevorstehenden Feierlichkeiten für Lilian organisieren. Der Konkurrenzkampf beginnt…

B- (Wertung von A bis F) Ja, ja ich weiss, ich wollte diesen Film auf gar keinen Fall schauen… Frauenfilme sind generell so gar nicht meine Sache (blankes Unverständnis führt mich immer wieder zurück zu „Bridget Jones´s Diary“…).

Nun gibt es bei mir aber Reizworte (Golden Globes, Oscars), die mich beinahe immer ins Kino ziehen. „Bridesmaids“ hat überwiegend hervorragende Kritiken bekommen. Ich kann mich aber gut erinnern, dass The Hangover die damals auch erhalten hat. Den fand ich überbewertet. Schlechter ist „Bridesmaids“ aber auf gar keinen Fall. Der Film ist zwar viel zu lang (eine Komödie sollte nie wesentlich länger als 90 Minuten andauern) und einige Szenen sind etwas zu ausgereizt, aber er ist bis zum Schluß unterhaltsam. Auch hier gibt es ein paar Brüller und eine saueklige – und für mich überflüssige – Szene (Brautmoden-Laden), bei der sich zeigt, dass der Film aus dem Hause Judd Apatow („The 40 Year Old Virgin“, Knocked Up, Funny People) stammt. Kristen Wiig (SATURDAY NIGHT LIVE, „Knocked Up“, Adventureland) halte ich schon länger für ein Talent. Bislang hat sie nur einfach nicht die geeignete Hauptrolle angeboten bekommen. „Bridesmaids“ ist ihr Film. Kristen Wiig ist Annie und daher sehe ich hier auch eine ganz klare Golden Globe Nominierung. Rose Byrne (Damages) füllt ihre Rolle perfekt aus. Melissa McCarthy als Megan ist grotesk, einige Szenen kann sie aber ganz eindeutig für sich entscheiden. Der irische Schauspieler Chris O´Dowd ist mir zum ersten Mal aufgefallen, er hat mir richtig gut gefallen. Einziger optischer Störfaktor ist natürlich Maya Rudolph (Away We Go), auch wenn ich zugeben muss, dass ich Kristen Wiig und Maya Rudolphs Charakteren die Freundschaft abgenommen habe.

Der, wie ich finde, schlechte Trailer ist zu sehen:

vorgeschaltete Trailer:

Trailer v. Film: „Larry Crowne“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Tragikomödie mit Tom Hanks und Julia Roberts
Wie oft schon im Kino gesehen: 1 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: ich weiss nicht, Roberts und Hanks haben null Chemie und sie sollen mir hier auch noch als Liebespaar verkauft werden…

Trailer v. Film: „The Help“
Bewertung des Trailers: C
Kommentar: Romanverfilmung mit Viola Davis, Emma Stone, Bryce Dallas Howard
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 30%

Trailer v. Film: „What´s Your Number?“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Komödie mit Anna Faris und Chris Evans
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 20%

Trailer v. Film: „Cowboys & Aliens“
Bewertung des Trailers: B-
Kommentar: Jon Favreaus neuer Film mit Danlel Craig (der sieht aber auch wieder sexy aus), Harrison Ford, Olivia Wilde, Sam Rockwell, Paul Dano
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 80%

Trailer v. Film: „The Change-Up“
Bewertung des Trailers: C-
Kommentar: Komödie mit Ryan Reynold, Jason Bateman und Olivia Wilde
Wie oft schon im Kino gesehen: 0 x
Wahrscheinlichkeit, dass ich den Film anschaue: 30%

Los Angeles – Film: "Funny People"

Ich war am 02.08.09 in Los Angeles und habe mir im Kino angeschaut:

„Funny People“ (dt. Titel: „Wie das Leben so spielt“, dt. Kinostart: 17.09.09) 146 min comedy, drama
dir. Judd Apatow cast: Adam Sandler, Seth Rogen, Leslie Mann, Eric Bana, Jonah Hill, Jason Schwartzman

George Simmons (Adam Sandler) ist ein selbstsüchtiger Hollywood-Star, der mit schlechten Filmen reich und berühmt geworden ist. Er erfährt, dass er eine unheilbare Blutkrankheit hat und versucht diese Diagnose als Stand-Up Comedian auf der Bühne zu verarbeiten. Dabei trifft er auf den aufstrebenden Comedian Ira (Seth Rogen), den er alsgleich als Autor und Assistenten engagiert. Hauptsächlich soll ihm Ira aber Gesellschaft leisten…

B- (Wertung von A bis F) Judd Apatow ist aus dem Comedy-Genre der letzten Jahre nicht mehr wegzudenken. Auch wenn er in den meisten Filmen (u.a.: „Anchorman“, Superbad, Forgetting Sarah Marshall, Step Brothers, Pineapple Express) eher als Drehbuchautor oder Produzent in Erscheinung getreten ist, so hat er seine Signatur hinterlassen. „Funny People“ ist nun nach „40-Year-Old Virgin“ und „Knocked Up“ seine dritte Regiearbeit. Erneut hat er seine Frau, Leslie Mann („Big Daddy“, „17 Again“), und die gemeinsamen Kinder besetzt. Auch sonst hat er einige der üblichen Apatow-Gesichter vereint und als absolute Bereicherung den genialen Jason Schwartzman („I Heart Huckabees“, „The Darjeeling Limited) besetzt. Jonah Hill und Jason Schwartzman liefern dann gleich die besten Szenen in den Nebenrollen. Seth Rogen hingegen kommt hier teilweise an seine schauspielerische Grenzen. Vielleicht bin ich auch etwas ungerecht und bei 10 Seth Rogen-Filmen in den letzten zwei Jahren etwas müde, ihn zu sehen. Peinlich berührt hat mich in jedem Fall Eric Banas Performance, die scheinbar ausschließlich aus seinem kuriosem Akzent besteht.

„Funny People“ ist aber zweifelsohne Adam Sandlers Film. Bereits in „Punch-Drunk Love“ und noch vielmehr in Reign over Me konnte er unter Beweis stellen, dass er auch in ernsten Rollen überzeugen kann. Die Rolle des George Simmons liegt nun sehr nah an seinem eigenen Leben und Adam Sandler gibt hier eine recht selbstironische Darstellung seiner selbst. „Funny People“ beginnt wunderbar, nimmt aber später eine Wendung bzw. konzentriert sich auf unnötige, nicht nachvollziehbare Ereignisse anstatt authentischer an dem George Simmons Charakter zu bleiben. Der Film geht beinahe 2 1/2 Stunden, gerade im letzten Drittel hätte man einiges kürzen können und auch müssen. Besonders begeistern konnte ich mich für die Szenen mit dem deutschen Schauspieler Torsten Voges (im Trailer ist bereits eine Szene kurz angeschnitten) und dafür, EMINEM wieder auf der großen Leinwand zu sehen…

Trailer zu sehen:

Detroit – Film: "Pineapple Express"

Ich war am 12.08.08 in Detroit und habe mir im Kino angeschaut:

„Pineapple Express“ (dt. Titel „Ananas Express“, dt. Kinostart 23.10.08) 115 min comedy
dir. David Gordon Green cast: Seth Rogen, James Franco, James Remar, Danny McBride, Gary Cole, Craig Robinson, Joe LoTruglio, Rosie Perez, Bill Hader

Dale Denton (Seth Rogen) arbeitet für das Gericht und muss Vorladungen in Los Angeles zustellen. Damit sitzt er den halben Tag im Auto, was ihm genug Gelegenheit bietet, Marijuana zu konsumieren. Als er bei seinem neuen Dealer Saul (James Franco) vorbeischaut, um sich mit neuem Dope einzudecken, macht der ihn mit dem neuesten Supergras „Pineapple Express“ bekannt. Als Dale vor dem Haus seines nächsten Klienten im Auto sitzt und genüsslich das neuerworbene Produkt raucht, beobachtet er einen brutalen Mord. Vor Schreck schmeisst er seinen Joint aus dem Fenster, beschädigt einige Autos und flüchtet zu seinem Dealer zurück. Die beiden sind bald auf der Flucht vor dem einflussreichen Drogenboss Ted Jones (Gary Cole). Gut, dass sie daran gedacht haben, genug „Proviant“ mitzunehmen…

C (Wertung von A bis F) Nach „Drillbit Taylor“, Forgetting Sarah Marshall und Step Brothers eine weitere Judd Apatow Produktion in diesem Jahr, hier von dem Arthouse-Regisseur David Gordon Green („Snow Angels“) in Szene gesetzt. Das Drehbuch wurde von Seth Rogen mitgeschrieben, der sich damit scheinbar seine Traumrolle auf den Leib geschrieben hat. Von dem Charakterschauspieler James Franco, der vor einigen Jahren in „City by the Sea“ so glaubwürdig Robert De Niros Sohn spielte und mit seiner Harry Osborn Performance in den SPIDERMAN-Filmen bekannt wurde, war ich sehr angetan. Durch seine Rolle als Dauerkiffer in „Pineapple Express“ ist er vermutlich auch ins METHOD ACTING gewechselt, anders könnte ich mir die Authentizität nicht erklären. Der Film hat ansonsten wunderbar begonnen, insbesondere die Szenen zwischen Seth und James waren teilweise brüllend komisch, leider schwächelt der Film später und endet mit in die Länge gezogenem Klamauk. Die Endszene im Diner ist dann wieder äusserst gelungen. Gesamt betrachtet ist „Pineapple Express“ zu lang, bei Comedy-gerechten 90 Minuten hätte er mir gut gefallen…

Trailer zu sehen:

„passabel“

Los Angeles – Step Brothers

Ich war am 03.08.08 in Los Angeles und habe mir im Kino angeschaut:

„Step Brothers“ (dt. Titel „Die Stiefbrüder“, dt. Kinostart 11.09.08) 95 min comedy
dir. Adam McKay cast: Will Ferrell, John C. Reilly, Richard Jenkins, Mary Steenburger, Adam Scott, Seth Rogen

Die geschiedene Nancy (Mary Steenburger) hat ihren verwöhnten 39jährigen Sohn Brennan (Will Ferrell) bislang noch nicht zur Selbständigkeit bewegen können und so wohnt ihr Muttersöhnchen immer noch zu Hause. Auf einer Veranstaltung verliebt sie sich in den verwitwten Robert (Richard Jenkins), der mit seinem permanent arbeitslosen 40jährigen Sohn Dale (John C. Reilly) zusammenlebt. Als Nancy und Robert heiraten und zusammenziehen, müssen sich fortan die beiden Stiefbrüder ein Zimmer teilen. Von der ersten Minute an verachten sich die beiden aus tiefster Überzeugung bis sie immer mehr Gemeinsamkeiten entdecken…

C (Wertung von A bis F) Der Film ist zwar von dem Regisseur Adam McKay, es lässt sich aber nicht leugnen das es eine Judd Apatow („40 Year Old Virgin“, Knocked Up, Superbad) Produktion ist. „Step Brothers“ trägt eindeutig Apatows Handschrift, durchaus gute Ideen und Szenen, leider von einem Fäkalhumor dominiert. Apatows Freund Seth Rogen hat auch einen Cameoauftritt, etwas vermisst habe ich Paul Rudd. Meine Matinee war recht gut besucht und teilweise haben meine Mitzuschauer so laut gelacht, dass man kaum etwas verstanden hat, andere Leute haben bereits nach 20 Minuten das Kino verlassen und immer wieder sind Zuschauer aus der Vorstellung gegangen. Ich habe mich irgendwo dazwischen gesehen. Was mich davon abgehalten hat, das Kino zu verlassen, war hauptsächlich die perfekte Besetzung. Wer kann 40jährige Nerds, die Fantasien und das Verhalten eines 10jährigen haben, besser verkörpern als Will Ferrell und John C. Reilly? Die Chemie der beiden ist unverkennbar. Will Ferrell ist als Improvisationskünstler bekannt und das zeigt sich bei einigen Szenen. Ausserdem überträgt sich der Spass, den die beiden ganz offensichtlich bei den Dreharbeiten hatten. Von Adam Scott, der den aalglatten Bruder von Will Ferrells Figur spielt (und sehr an Tom Cruise erinnert), war ich irgendwie gefesselt.

Trailer zu sehen:

„passabel“

Boston – Don´t Mess With the Zohan

Ich war am 07.06.08 in Boston und habe mir im Kino angeschaut:

„Don´t Mess With the Zohan“ (dt. Titel „Leg Dich nicht mit Zohan an“, dt. Kinostart 14.08.08) 113 min comedy
dir. Dennis Dugan cast: Adam Sandler, Rob Schneider, John Turturro, Emmanuelle Chriqui, Henry Winkler

Zohan (Adam Sandler) ist ein berühmter Topagent des israelischen Geheimdienstes Mossad und ist es inzwischen leid, für sein Land zu kämpfen. Er hat den grossen Traum, als Hair Stylist zu arbeiten. Bei einem Auftrag täuscht er seinen Tod vor und flüchtet nach New York. Dort bekommt er schliesslich in einem kleinen arabischen Friseurladen die Chance, sein Talent zu zeigen. Mit seinen besonderen Methoden der Kundenbetreuung schneidet er sich schnell in die Herzen der New Yorker Damen. Bald ist er so bekannt, dass er fürchten muss, von den Palästinensern erkannt zu werden…

C+ (Wertung von A bis F) Ich mochte weder den Trailer noch mag ich Adam Sandler, daher war meine Erwartungshaltung an den Film eher gering. Abgesehen von ein paar Längen, fand ich ihn aber recht witzig mit einigen Highlights (Stichwort „Katze“). Das Drehbuch hat Adam Sandler zusammen mit Robert Smigel und Judd Apatow („40 Year Old Virgin“, Knocked Up) geschrieben. Der Film macht sich zu gleichen Teilen über die jüdische und die arabische Kultur lustig. Natürlich ist es Klamauk, hier mit dem ernsten Hintergrund des Nahost-Konfliktes. Für mich ist diese Komödie nicht synchronisierbar, da ein grosser Teil des Charmes durch die einzigartigen Akzente transportiert wird. Persönlich hätte ich gerne etwas mehr von John Turturro gesehen. Cameos von: Michael Buffer, Mariah Carey, John McEnroe und Kevin James

Trailer zu sehen:

„passabel“

Detroit – Forgetting Sarah Marshall

Ich war am 24.04.08 in Detroit und habe mir im Kino angeschaut:

„Forgetting Sarah Marshall“(dt. Titel „Nie wieder Sex mit der Ex“, dt. Kinostart 26.06.08) 112 min comedy
dir. Nicholas Stoller cast: Jason Segel, Kristen Bell, Mila Kunis, Russell Brand, Bill Hader, Paul Rudd

Der Komponist Peter (Jason Segel) lebt seit über fünf Jahren in einer Beziehung mit der berühmten Serienschauspielerin Sarah Marshall (Kristen Bell). Als sie von einem auf den anderen Tag mit ihm Schluss macht, bricht für Peter eine Welt zusammen. Um sich abzulenken, fliegt er einige Wochen später nach Hawaii in den Urlaub. Leider hat seine Exfreundin mit ihrem neuen Lover bereits im selben Hotel eingecheckt, was seine Situation nur noch verschlimmert. Dann lernt er die Hotelangestellte Rachel (Mila Kunis) kennen und das Blatt scheint sich zu wenden…

C (Wertung von A bis F) Der Film ist zwar das Regiedebut von Nicholas Stoller, aber es lässt sich nicht leugnen, dass er aus dem Hause Judd Apatow („40 Year Old Virgin“, Knocked Up und „Superbad) kommt. Viele Gags sind unter der Gürtellinie, ausserdem glänzen Apatows Buddies Seth Rogen und Paul Rudd (insbesondere Paul als kiffender Surflehrer) in einer Nebenrolle. Film hat einige Längen aber auch grossartige Momente. Jason Segel, der sich hier auch für das Drehbuch verantwortlich zeigt, ist ein frisches, charmantes Gesicht am Comedy-Himmel. Es hat mich überrascht zu lesen, dass Jason Segel erst Ende 20 ist, für mich wäre er für 10 Jahre älter eher durchgegangen…

Trailer zu sehen:

„passabel“

Dallas – Superbad

Ich war am 25.08.07 in Dallas und habe mir im Kino angeschaut:

„Superbad“ (dt. Kinostart 2.10.07) 114 min comedy
dir. Greg Mottola cast: Jonah Hill, Michael Cera, Seth Rogen, Christopher Mintz-Plasse, Bill Hader

Die beiden Schüler Seth (Jonah Hill) und Evan (Michael Cera) reden den ganzen Tag über ihre bislang unerfüllten Sexfantasien. Bevor sie nach dem Sommer in verschiedene Colleges gehen, versuchen sie ihre verbleibenen gemeinsamen Wochen zu nutzen, um bei den jeweiligen Mädchen, in die sich verliebt haben, zu landen und „Erfahrungen“ zu sammeln. Als sie von einem der Mädchen zu einer Party eingeladen werden, sehen sie sich ihrem Ziel näher und versuchen mit einem Freund (Christopher Mintz-Plasse) und einem gefälschtem Ausweis den gewünschten Alkohol für die Party zu besorgen. Dabei geht so einiges schief und bevor sie auf ihre Mädchen treffen, machen sie zunächst Erfahrungen mit der Polizei und einer Party, bei der sich keiner Gedanken machen musste, wie man an Alkohol und Drogen gelangt…

C+ (Wertung von A bis F) „Superbad“ ist der 3. Film des grossartigen Comedy-Schreibers Judd Apatow („40 year old virgin“ und Knocked Up ist der schwächste, aber immer noch wesentlich origineller als viele andere Komödien, die in der letzten Zeit ihren Weg auf die grosse Leinwand fanden. Überragender Soundtrack

Trailer zu sehen:

New York City – Knocked Up

War am 10.06.07 in NYC und habe mir im Kino angeschaut:

„Knocked Up“ (dt. Titel „Beim ersten Mal“, dt. Kinostart 23.8.07)
132 min Comedy
dir.Judd Apatow cast: Katherine Heigl, Seth Rogen, Paul Rudd, Bill Hader, Jonah Hill, Jason Segel

Der schlimmste Alptaum einer jeden Single-Frau: Nach einer alkoholdurchtränkten Nacht erwacht die attraktive Fernsehjournalistin Alison (Katherine Heigl) neben dem tumben und dicklichen Ben (Seth Rogen)auf. Zu allem Überfluss stellt sie einige Wochen später auch noch fest, dass diese Nacht nicht ganz folgenlos blieb…sie ist schwanger. Als sie den werdenden Vater darüber informieren will, stellt dieser sich als dauerkiffender Freak heraus, der mit seinesgleichen in einer WG haust. Die anfängliche Verzweiflung der neuen Lebenssituation gegenüber weicht langsam der Vorfreude auf das gemeinsame Baby. Der Weg dorthin verläuft aber äusserst turbulent…

A- (Wertung von A bis F) Super Idee, witziges, teilweise brillant geschriebenes Drehbuch mit realistisch anmutender Umsetzung, dabei treten die Schauspieler eher in den Hintergrund, dennoch sehr gute Besetzung.

Trailer zu sehen: